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Stellen Sie aus rund 25.000 Matheaufgaben von der 3. bis zur 13. Klasse Ihre eigenen Arbeitsblätter zusammen. Alle Aufgaben enthalten Lösungsschritte.

Rechengesetze bei rationalen Zahlen

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4104876
Gegeben sind drei mathematische Ausdrücke. Ordne jedem Ausdruck das passende Rechengesetz zu: **Kommutativgesetz**, **Assoziativgesetz** oder **Distributivgesetz**. a) \(14 + (26 + 13) = (14 + 26) + 13\) b) \(0{,}5 \cdot 12 = 12 \cdot 0{,}5\) c) \(8 \cdot (10 + 2) = 8 \cdot 10 + 8 \cdot 2\)

Denkanstöße

- Schau dir genau an, was sich von der linken zur rechten Seite des Gleichheitszeichens verändert. - Ändert sich nur die Reihenfolge der Zahlen? - Werden Klammern umgesetzt, während die Zahlen an ihrem Platz bleiben? - Wird eine Zahl „hineinmultipliziert“ oder „ausgeklammert“?

Lösung

1. Analyse von Ausdruck a: Die Positionen der Summanden bleiben gleich, aber die Klammern werden anders gesetzt, um Teilsummen zu bilden. Dies ist das Assoziativgesetz (Verbindungsgesetz). 2. Analyse von Ausdruck b: Die Reihenfolge der Faktoren wird vertauscht, ohne das Ergebnis zu ändern. Dies ist das Kommutativgesetz (Vertauschungsgesetz). 3. Analyse von Ausdruck c: Ein Faktor wird mit einer Summe multipliziert, indem er auf jeden Summanden einzeln verteilt wird. Dies ist das Distributivgesetz (Verteilungsgesetz).

Antwort

a) Assoziativgesetz b) Kommutativgesetz c) Distributivgesetz
5553916
Welche Zusammenfassung ist für \(2{,}7+3{,}3+1{,}5\) im Kopf besonders günstig? Berechne anschließend. A) \((2{,}7+3{,}3)+1{,}5\) B) \(2{,}7+(3{,}3+1{,}5)\)

Denkanstöße

- Suche nach zwei Summanden, die zusammen eine ganze Zahl ergeben. - Beim Addieren darfst du Summanden passend zusammenfassen. - Berechne erst nach deiner Wahl die gesamte Summe.

Lösung

1. In A ergänzen sich \(2{,}7\) und \(3{,}3\) direkt zu \(6\). 2. Dann gilt \(6+1{,}5=7{,}5\). 3. Deshalb ist A) besonders günstig.

Antwort

A), denn \(2{,}7+3{,}3=6\). Damit ist die Summe \(7{,}5\).
5553926
Schreibe den Term \(4\cdot(3+2)\) nach dem Distributivgesetz um, ohne ihn auszurechnen.

Denkanstöße

- Der Faktor vor der Klammer muss in der umgeformten Summe zweimal vorkommen. - Verändere nicht die beiden Summanden \(3\) und \(2\). - Der Auftrag verlangt eine Umformung, nicht den Zahlenwert.

Lösung

1. Der Faktor \(4\) vor der Klammer wird mit jedem Summanden in der Klammer multipliziert. 2. Daher gilt \(4\cdot(3+2)=4\cdot3+4\cdot2\).

Antwort

\(4\cdot3+4\cdot2\)
4104886
Berechne den Wert des folgenden Terms möglichst geschickt im Kopf. Benenne die Rechengesetze, die dir dabei helfen, die Rechnung zu vereinfachen. \(2{,}5 \cdot 13 \cdot 4\)

Denkanstöße

- Gibt es zwei Zahlen in der Folge, deren Produkt eine besonders einfache Zahl (wie 10, 100 oder eine ganze Zahl) ergibt? - Darf man beim Multiplizieren die Reihenfolge der Faktoren und ihre Gruppierung verändern? - Welche Gesetze erlauben das Vertauschen und das Gruppieren der Faktoren?

Lösung

1. Anwendung des Kommutativgesetzes zum Vertauschen der Faktoren und des Assoziativgesetzes zum Gruppieren: \((2{,}5 \cdot 4) \cdot 13\). 2. Berechnung des ersten Teilprodukts: \(2{,}5 \cdot 4 = 10\). 3. Multiplikation des Zwischenergebnisses mit dem verbleibenden Faktor: \(10 \cdot 13 = 130\). 4. Identifikation der Gesetze: Zum Vertauschen wurde das Kommutativgesetz, zum neuen Gruppieren das Assoziativgesetz angewendet.

Antwort

Ergebnis: \(130\); angewendete Gesetze: Kommutativ- und Assoziativgesetz.
4104896
Prüfe, ob die folgende Gleichung für rationale Zahlen korrekt ist, indem du beide Seiten getrennt berechnest: \((-5) \cdot (20 - 4) = (-5) \cdot 20 - (-5) \cdot 4\) Welches Rechengesetz wird hier auf die Subtraktion angewendet?

Denkanstöße

- Berechne zuerst den Wert in der Klammer auf der linken Seite. - Achte auf der rechten Seite besonders auf die Vorzeichenregeln, wenn du negative Zahlen subtrahierst. - Wie nennt man das Gesetz, bei dem man eine Zahl mit jedem Teil einer Differenz oder Summe einzeln multipliziert?

Lösung

1. Berechnung der linken Seite: \((-5) \cdot (20 - 4) = (-5) \cdot 16 = -80\). 2. Berechnung der rechten Seite: \((-5) \cdot 20 - (-5) \cdot 4 = -100 - (-20) = -100 + 20 = -80\). 3. Vergleich der Ergebnisse: \(-80 = -80\), die Gleichung ist korrekt. 4. Identifikation des Gesetzes: Da der Faktor \(-5\) auf die Glieder in der Klammer verteilt wurde, handelt es sich um das Distributivgesetz.

Antwort

Die Gleichung ist korrekt (beide Seiten ergeben \(-80\)). Es handelt sich um das Distributivgesetz.
4106526
Berechne den Wert des folgenden Terms unter Ausnutzung von Rechenvorteilen so geschickt wie möglich: \(5\frac{3}{8}+4\frac{2}{5}-2\frac{3}{8}+1\frac{3}{5}\)

Denkanstöße

- Schau dir die Nenner der Brüche genau an. Welche passen gut zusammen? - Kannst du die Subtraktion als Addition der Gegenzahl schreiben und die Summanden dann umordnen und neu gruppieren? - Kannst du die Rechnung in zwei einfachere Teilrechnungen zerlegen?

Lösung

1. Schreibe die Subtraktion als Addition der Gegenzahl: \(5\frac{3}{8}+4\frac{2}{5}+(-2\frac{3}{8})+1\frac{3}{5}\). 2. Gruppiere passende Summanden: \((5\frac{3}{8}-2\frac{3}{8})+(4\frac{2}{5}+1\frac{3}{5})\). 3. Das ergibt \(3+6=9\).

Antwort

\((5\frac{3}{8}-2\frac{3}{8})+(4\frac{2}{5}+1\frac{3}{5})=3+6=9\)
4106806
Wanderin Amara trägt vier Pakete mit den Massen \(0{,}85\,\text{kg}\), \(2{,}14\,\text{kg}\), \(3{,}15\,\text{kg}\) und \(1{,}86\,\text{kg}\). Erkläre, wie man das Gesamtgewicht geschickt im Kopf durch geeignete Paarbildung berechnen kann, und gib das Ergebnis an.

Denkanstöße

- Suche nach Dezimalzahlen, deren Nachkommastellen sich günstig ergänzen. - Welche zwei Paare ergeben jeweils eine ganze Zahl? - Addiere erst danach die beiden Zwischensummen.

Lösung

1. Bilde die Paare \(0{,}85+3{,}15=4\) und \(2{,}14+1{,}86=4\). 2. Addiere die beiden Teilergebnisse: \(4\,\text{kg}+4\,\text{kg}=8\,\text{kg}\).

Antwort

Eine günstige Paarbildung ist \((0{,}85+3{,}15)+(2{,}14+1{,}86)\). Das Gesamtgewicht beträgt \(8\,\text{kg}\).
4107006
Berechne vorteilhaft im Kopf. Notiere bei jeder Teilaufgabe kurz, welche Zerlegung oder welches Rechengesetz dir geholfen hat. a) \(15\cdot101\) b) \(18\cdot9\) c) \(315:3\) d) \(-22\cdot11\)

Denkanstöße

- Kannst du einen Faktor in eine günstige Summe oder Differenz zerlegen? - Bei der Division helfen Summanden, die jeweils durch den Divisor teilbar sind. - Notiere neben dem Ergebnis auch ausdrücklich die verwendete Strategie.

Lösung

1. \(15\cdot101=15\cdot(100+1)=1515\); genutzt wird das Distributivgesetz. 2. \(18\cdot9=18\cdot(10-1)=162\); genutzt wird das Distributivgesetz. 3. \(315:3=(300+15):3=105\); genutzt wird die Zerlegung in gut teilbare Summanden. 4. \(-22\cdot11=-22\cdot(10+1)=-242\); genutzt wird das Distributivgesetz.

Antwort

a) \(1515\); Distributivgesetz mit \(101=100+1\) b) \(162\); Distributivgesetz mit \(9=10-1\) c) \(105\); Zerlegung \(315=300+15\) d) \(-242\); Distributivgesetz mit \(11=10+1\)
4109796
Nutze Rechenvorteile (z. B. das Vertauschungs-, Verknüpfungs- oder Verteilungsgesetz), um die Ergebnisse geschickt zu bestimmen: a) \(17\cdot(-4)+17\cdot(-6)\) b) \(-45+128-55\) c) \(0{,}5\cdot19-0{,}5\cdot9\)

Denkanstöße

- Gibt es Faktoren, die in mehreren Teilen derselben Aufgabe vorkommen? - Kannst du bei b) passend umordnen und gruppieren? - Wo lässt sich ein gemeinsamer Faktor ausklammern?

Lösung

1. a) \(17\cdot[(-4)+(-6)]=17\cdot(-10)=-170\). 2. b) \((-45-55)+128=-100+128=28\). 3. c) \(0{,}5\cdot(19-9)=0{,}5\cdot10=5\).

Antwort

a) \(17\cdot[(-4)+(-6)]=-170\) b) \((-45-55)+128=28\) c) \(0{,}5\cdot(19-9)=5\)
4112926
Berechne den Wert des Terms möglichst vorteilhaft durch Anwendung von Rechengesetzen: \((-15{,}8)\cdot\frac{3}{7}+(-15{,}8)\cdot\frac{4}{7}\)

Denkanstöße

- Welche Zahl kommt in beiden Summanden als gemeinsamer Faktor vor? - Mit welchem Gesetz kann man diesen Faktor ausklammern? - Was ergibt die Summe der beiden Brüche?

Lösung

1. Klammere \(-15{,}8\) aus: \(-15{,}8\cdot(\frac{3}{7}+\frac{4}{7})\). 2. Die Klammer ergibt \(1\). 3. Somit ist der Termwert \(-15{,}8\).

Antwort

\(-15{,}8\cdot(\frac{3}{7}+\frac{4}{7})=-15{,}8\cdot1=-15{,}8\)
4112996
In einer Mathearbeit sollen die Schüler die Aufgabe \(0{,}4 \cdot \frac{5}{11} + 0{,}7 \cdot \frac{5}{11}\) lösen. Lukas rechnet: Er berechnet zuerst die beiden Produkte einzeln als Brüche und addiert sie am Ende. Marie rechnet: Sie nutzt das Distributivgesetz und klammert den gemeinsamen Faktor \(\frac{5}{11}\) aus. a) Berechne das Ergebnis auf Maries Weg. b) Vergleiche beide Wege. Welchen Rechenvorteil bietet Maries Vorgehen gegenüber dem von Lukas?

Denkanstöße

- Schau dir die Zahlen genau an: Gibt es einen Faktor, der in beiden Teilen der Summe vorkommt? - Kannst du den gemeinsamen Faktor mithilfe des Distributivgesetzes ausklammern? - Überlege, was passiert, wenn du die Dezimalzahlen zuerst addierst, bevor du mit dem Bruch multiplizierst.

Lösung

1. Anwendung des Distributivgesetzes durch Ausklammern: \((0{,}4 + 0{,}7) \cdot \frac{5}{11}\) 2. Berechnung der Summe in der Klammer: \(0{,}4 + 0{,}7 = 1{,}1\) 3. Umwandlung der Dezimalzahl in einen Bruch: \(1{,}1 = \frac{11}{10}\) 4. Multiplikation der Brüche: \(\frac{11}{10} \cdot \frac{5}{11}\) 5. Kürzen von \(11\) gegen \(11\) und von \(5\) gegen \(10\): \(\frac{1}{2}\) oder \(0{,}5\) 6. Vergleich: Maries Weg ist effizienter, da die Summe \(1{,}1\) perfekt zum Nenner \(11\) passt und somit das Finden eines Hauptnenners für zwei Teilprodukte (wie bei Lukas) entfällt.

Antwort

a) Das Ergebnis ist \(\frac{1}{2}\) (oder \(0{,}5\)). b) Maries Weg ist schneller, da durch das Ausklammern nur eine Multiplikation statt zwei nötig ist und die Summe \(1{,}1\) sich sehr einfach mit dem Nenner \(11\) kürzen lässt.
4113186
Nutze das Distributivgesetz durch Ausklammern, um die Aufgaben mit wenigen Zwischenschritten zu lösen. a) \(\frac{4}{7}\cdot(-13{,}2)+\frac{4}{7}\cdot(-0{,}8)\) b) \(-15{,}5\cdot\frac{2}{3}+6{,}5\cdot\frac{2}{3}\)

Denkanstöße

- Welcher Faktor kommt in beiden Summanden jeweils vor? - Fasse nach dem Ausklammern die Zahlen in der Klammer zusammen. - Kürze anschließend vor dem Multiplizieren, wenn möglich.

Lösung

1. a) \(\frac{4}{7}\cdot(-13{,}2-0{,}8)=\frac{4}{7}\cdot(-14)=-8\). 2. b) \(\frac{2}{3}\cdot(-15{,}5+6{,}5)=\frac{2}{3}\cdot(-9)=-6\).

Antwort

a) \(\frac{4}{7}\cdot(-13{,}2-0{,}8)=-8\) b) \(\frac{2}{3}\cdot(-15{,}5+6{,}5)=-6\)
4113206
Berechne die Summe so vorteilhaft wie möglich. Schreibe die umgeordnete und gruppierte Form auf und nenne die verwendeten Rechengesetze: \(3{,}7+\frac{2}{3}+1{,}3+1\frac{1}{3}\)

Denkanstöße

- Welche Summanden ergänzen sich besonders günstig? - Welches Gesetz erlaubt das Vertauschen von Summanden? - Welches Gesetz erlaubt das neue Gruppieren der Summe?

Lösung

1. Mit Kommutativ- und Assoziativgesetz kann man zu \((3{,}7+1{,}3)+(\frac{2}{3}+1\frac{1}{3})\) umordnen und gruppieren. 2. \(3{,}7+1{,}3=5\). 3. \(\frac{2}{3}+1\frac{1}{3}=2\). 4. \(5+2=7\).

Antwort

\((3{,}7+1{,}3)+(\frac{2}{3}+1\frac{1}{3})=5+2=7\). Verwendet werden Kommutativgesetz und Assoziativgesetz.
4113216
Berechne den Wert des Terms vorteilhaft mit dem Distributivgesetz: \(12\cdot(\frac{3}{4}-0{,}5+\frac{1}{6})\)

Denkanstöße

- Multipliziere den Faktor vor der Klammer mit jedem Klammerglied. - Übernimm dabei die Rechenzeichen aus der Klammer korrekt. - Fasse erst nach den einfachen Teilprodukten zusammen.

Lösung

1. Verteile den Faktor: \(12\cdot\frac{3}{4}-12\cdot0{,}5+12\cdot\frac{1}{6}\). 2. Die Teilprodukte sind \(9\), \(6\) und \(2\). 3. Damit gilt \(9-6+2=5\).

Antwort

\(12\cdot\frac{3}{4}-12\cdot0{,}5+12\cdot\frac{1}{6}=9-6+2=5\)
4113356
Berechne die Ausdrücke vorteilhaft durch sinnvolles Umordnen oder Gruppieren. a) \(12{,}35+7{,}8+7{,}65+2{,}2\) b) \(24{,}7-3{,}9-6{,}1-4{,}7\)

Denkanstöße

- Welche Dezimalzahlen ergänzen sich zu ganzen Zahlen? - Bei mehreren Subtraktionen kannst du die abzuziehenden Zahlen als gemeinsame Summe betrachten. - Welche Paarbildung verkürzt die Rechnung im Kopf?

Lösung

1. \((12{,}35+7{,}65)+(7{,}8+2{,}2)=20+10=30\). 2. \((24{,}7-4{,}7)-(3{,}9+6{,}1)=20-10=10\).

Antwort

a) \((12{,}35+7{,}65)+(7{,}8+2{,}2)=30\) b) \((24{,}7-4{,}7)-(3{,}9+6{,}1)=10\)
4113366
Nutze Kommutativ- und Assoziativgesetz, um die Produkte möglichst einfach zu berechnen. a) \(\frac{2}{9}\cdot\frac{5}{11}\cdot\frac{9}{2}\cdot22\) b) \(12{,}5\cdot0{,}7\cdot8\)

Denkanstöße

- Suche nach Faktoren, die zusammen \(1\), \(10\) oder \(100\) ergeben. - Vertausche Faktoren nur innerhalb der Multiplikation. - Gruppiere anschließend die günstigen Paare.

Lösung

1. \((\frac{2}{9}\cdot\frac{9}{2})\cdot(\frac{5}{11}\cdot22)=1\cdot10=10\). 2. \((12{,}5\cdot8)\cdot0{,}7=100\cdot0{,}7=70\).

Antwort

a) \((\frac{2}{9}\cdot\frac{9}{2})\cdot(\frac{5}{11}\cdot22)=10\) b) \((12{,}5\cdot8)\cdot0{,}7=70\)
4113376
Nutze das Distributivgesetz. a) Berechne \(42\cdot(\frac{1}{7}+\frac{1}{6})\), indem du die Klammer auflöst. b) Berechne \(17\cdot3{,}8+17\cdot6{,}2\), indem du den gemeinsamen Faktor ausklammerst.

Denkanstöße

- In a) wird der Faktor vor der Klammer auf beide Summanden verteilt. - In b) suche den gemeinsamen Faktor der beiden Produkte. - Berechne anschließend die entstehenden einfachen Teilrechnungen.

Lösung

1. \(42\cdot\frac{1}{7}+42\cdot\frac{1}{6}=6+7=13\). 2. \(17\cdot(3{,}8+6{,}2)=17\cdot10=170\).

Antwort

a) \(42\cdot\frac{1}{7}+42\cdot\frac{1}{6}=13\) b) \(17\cdot(3{,}8+6{,}2)=170\)
4113636
Gegeben sind die Terme \(A=20\cdot(\frac{1}{4}-0{,}2)\) und \(B=5-4\). Zeige mithilfe des Distributivgesetzes, dass beide Terme denselben Wert haben.

Denkanstöße

- Welches Rechengesetz verbindet ein Produkt mit einer Differenz in der Klammer? - Löse die Klammer strukturell auf, bevor du die Teilprodukte berechnest. - Vergleiche anschließend die entstandene Form mit Term B.

Lösung

1. Wende das Distributivgesetz an: \(20\cdot\frac{1}{4}-20\cdot0{,}2\). 2. Die beiden Teilprodukte sind \(5\) und \(4\). 3. Damit entsteht genau \(5-4\), also Term B.

Antwort

\(20\cdot(\frac{1}{4}-0{,}2)=20\cdot\frac{1}{4}-20\cdot0{,}2=5-4\). Daher sind A und B gleichwertig.
4114106
Entscheide ohne vollständige Berechnung, ob die beiden Seiten jeweils denselben Wert haben. Begründe mithilfe von Rechengesetzen. a) \(\frac{4}{9}\cdot(2{,}7+\frac{9}{4})=\frac{4}{9}\cdot2{,}7+1\) b) \(15{,}3-(4{,}2+\frac{1}{3})=(15{,}3-4{,}2)+\frac{1}{3}\)

Denkanstöße

- Wie wirkt das Distributivgesetz auf eine Summe in einer Klammer? - Was bedeutet es konkret, eine ganze Summe zu subtrahieren? - Vergleiche die Vorzeichen der beiden Klammerglieder nach dem Auflösen.

Lösung

1. a) Nach dem Distributivgesetz entsteht rechts \(\frac{4}{9}\cdot2{,}7+\frac{4}{9}\cdot\frac{9}{4}\), und das zweite Produkt ist \(1\). Die Aussage ist richtig. 2. b) Beim Subtrahieren der ganzen Summe müssen beide Klammerglieder subtrahiert werden. Rechts wird \(\frac{1}{3}\) fälschlich addiert. Die Aussage ist falsch.

Antwort

a) Richtig: \(\frac{4}{9}\cdot(2{,}7+\frac{9}{4})=\frac{4}{9}\cdot2{,}7+\frac{4}{9}\cdot\frac{9}{4}=\frac{4}{9}\cdot2{,}7+1\). b) Falsch: korrekt ist \(15{,}3-4{,}2-\frac{1}{3}\), weil die ganze Summe subtrahiert wird.
4116746
Berechne die folgenden Terme so vorteilhaft wie möglich durch geschicktes Ausklammern: a) \(15\cdot48+15\cdot52\) b) \(12{,}5\cdot7-12{,}5\cdot3\) c) \((-20)\cdot14+(-20)\cdot36\)

Denkanstöße

- Gibt es in den Teilaufgaben eine Zahl, die in beiden Produkten vorkommt? - Kannst du diese Zahl vor die Klammer ziehen? - Was ergibt die Summe oder Differenz in der Klammer?

Lösung

1. \(15\cdot(48+52)=15\cdot100=1500\). 2. \(12{,}5\cdot(7-3)=12{,}5\cdot4=50\). 3. \((-20)\cdot(14+36)=(-20)\cdot50=-1000\).

Antwort

a) \(15\cdot(48+52)=1500\) b) \(12{,}5\cdot(7-3)=50\) c) \((-20)\cdot(14+36)=-1000\)
4116756
Nutze Rechengesetze (Kommutativ-, Assoziativ- oder Distributivgesetz), um die Ergebnisse geschickt zu bestimmen: a) \(250\cdot13\cdot4\) b) \(0{,}8\cdot19+0{,}2\cdot19\) c) \(45\cdot11\)

Denkanstöße

- Welche Faktoren passen zu einer runden Zahl zusammen? - Wo gibt es einen gemeinsamen Faktor? - Welche einfache Summe lässt sich für \(11\) verwenden?

Lösung

1. \((250\cdot4)\cdot13=1000\cdot13=13\,000\). 2. \((0{,}8+0{,}2)\cdot19=19\). 3. \(45\cdot(10+1)=450+45=495\).

Antwort

a) \((250\cdot4)\cdot13=13\,000\) b) \((0{,}8+0{,}2)\cdot19=19\) c) \(45\cdot(10+1)=495\)
4116766
Berechne die Werte möglichst vorteilhaft. a) \(720:9-180:9\) b) \(1{,}2\cdot15+1{,}2\cdot5-1{,}2\cdot10\)

Denkanstöße

- Welche gemeinsame Struktur erkennst du in den beiden Divisionen von a)? - Suche in b) nach einem Faktor, der in allen drei Produkten vorkommt. - Fasse erst nach dieser Strukturentscheidung zusammen.

Lösung

1. \((720-180):9=540:9=60\). 2. \(1{,}2\cdot(15+5-10)=1{,}2\cdot10=12\).

Antwort

a) \((720-180):9=60\) b) \(1{,}2\cdot(15+5-10)=12\)
4119866
Berechne die Terme vorteilhaft mit dem Distributivgesetz. a) \(24\cdot(\frac{3}{8}+\frac{1}{6})\) b) \(\frac{5}{12}\cdot\frac{4}{7}+\frac{5}{12}\cdot\frac{3}{7}\) c) \(15\cdot\frac{7}{5}-15\cdot\frac{2}{3}\)

Denkanstöße

- Entscheide jeweils, ob Ausmultiplizieren oder Ausklammern günstiger ist. - Suche nach gemeinsamen Faktoren oder einfachen Teilprodukten. - Übernimm Plus- und Minuszeichen beim Anwenden des Distributivgesetzes korrekt.

Lösung

1. \(24\cdot\frac{3}{8}+24\cdot\frac{1}{6}=9+4=13\). 2. \(\frac{5}{12}\cdot(\frac{4}{7}+\frac{3}{7})=\frac{5}{12}\). 3. \(15\cdot(\frac{7}{5}-\frac{2}{3})=21-10=11\).

Antwort

a) \(24\cdot\frac{3}{8}+24\cdot\frac{1}{6}=13\) b) \(\frac{5}{12}\cdot(\frac{4}{7}+\frac{3}{7})=\frac{5}{12}\) c) \(15\cdot(\frac{7}{5}-\frac{2}{3})=11\)
4122356
Berechne geschickt im Kopf: \(12{,}4-5{,}8-2{,}4-1{,}2\)

Denkanstöße

- Subtraktion selbst ist nicht vertauschbar. Schreibe die abgezogenen Zahlen zunächst als negative Summanden. - Welche Summanden lassen sich danach zu glatten Zahlen gruppieren? - Nimm beim Umordnen jedes Vorzeichen mit seiner Zahl mit.

Lösung

1. Schreibe die Subtraktionen als Addition negativer Summanden. 2. Gruppiere \((12{,}4-2{,}4)+(-5{,}8-1{,}2)=10-7\). 3. Das Ergebnis ist \(3\).

Antwort

\((12{,}4-2{,}4)+(-5{,}8-1{,}2)=10-7=3\)
4122366
Nutze Rechenvorteile durch geschicktes Gruppieren: \(\frac{7}{15}-\frac{3}{4}+\frac{8}{15}-\frac{1}{4}\)

Denkanstöße

- Behandle einen subtrahierten Bruch beim Umordnen als negativen Summanden. - Welche Brüche haben denselben Nenner? - Suche nach Gruppen, die ein Ganzes oder dessen Gegenzahl ergeben.

Lösung

1. Gruppiere \((\frac{7}{15}+\frac{8}{15})+(-\frac{3}{4}-\frac{1}{4})\). 2. Die Gruppen ergeben \(1\) und \(-1\), also insgesamt \(0\).

Antwort

\((\frac{7}{15}+\frac{8}{15})+(-\frac{3}{4}-\frac{1}{4})=1-1=0\)
4122376
Berechne möglichst vorteilhaft, ohne alles in dieselbe Darstellung umzuwandeln: \(2{,}7+\frac{2}{9}-1{,}7+\frac{16}{9}\)

Denkanstöße

- Welche Terme lassen sich ohne Darstellungswechsel direkt zusammenfassen? - Beim Umordnen muss das Minuszeichen mit der \(1{,}7\) mitgenommen werden. - Welche Bruchsumme ergibt eine ganze Zahl?

Lösung

1. Gruppiere \((2{,}7-1{,}7)+(\frac{2}{9}+\frac{16}{9})\). 2. Das ergibt \(1+2=3\).

Antwort

\((2{,}7-1{,}7)+(\frac{2}{9}+\frac{16}{9})=1+2=3\)
4122386
Berechne die folgenden Terme. Nutze Rechenvorteile, indem du die Reihenfolge der Zahlen vertauschst und die Zahlen sinnvoll zusammenfasst. a) \(12{,}3-4{,}5-2{,}3+1{,}5\) b) \(\frac{3}{8}-1{,}4+\frac{5}{8}-0{,}6\)

Denkanstöße

- Welche Dezimalzahlen passen gut zusammen? - Kannst du Brüche mit gleichem Nenner direkt addieren? - Vertausche Zahlen nur mitsamt ihrem Vorzeichen.

Lösung

1. a) \((12{,}3-2{,}3)+(-4{,}5+1{,}5)=10-3=7\). 2. b) \((\frac{3}{8}+\frac{5}{8})+(-1{,}4-0{,}6)=1-2=-1\).

Antwort

a) \((12{,}3-2{,}3)+(-4{,}5+1{,}5)=7\) b) \((\frac{3}{8}+\frac{5}{8})+(-1{,}4-0{,}6)=-1\)
4122416
Berechne durch geschicktes Gruppieren. a) \(34+128-134\) b) \(12{,}5-6{,}7-2{,}5+1{,}7\) c) \(-48+56-52+44\)

Denkanstöße

- Nimm beim Umordnen jedes Vorzeichen mit seiner Zahl mit. - Suche nach Paaren, die \(0\), \(10\) oder \(100\) ergeben. - Rechne erst die günstigen Gruppen, dann deren Summe.

Lösung

1. \((34-134)+128=-100+128=28\). 2. \((12{,}5-2{,}5)+(-6{,}7+1{,}7)=10-5=5\). 3. \((-48-52)+(56+44)=-100+100=0\).

Antwort

a) \((34-134)+128=28\) b) \((12{,}5-2{,}5)+(-6{,}7+1{,}7)=5\) c) \((-48-52)+(56+44)=0\)
4122426
Nutze Rechenvorteile, um die Ergebnisse einfach zu bestimmen. a) \(-\frac{3}{7}+\frac{5}{8}-\frac{4}{7}+\frac{3}{8}\) b) \(1\frac{2}{5}-3\frac{1}{4}+\frac{3}{5}+\frac{1}{4}\) c) \(\frac{7}{10}-0{,}45+\frac{3}{10}-0{,}55\)

Denkanstöße

- Gruppiere Terme mit passenden Nennern oder Darstellungen. - Nimm negative Vorzeichen beim Umordnen mit. - Suche nach Gruppen, die \(1\), \(-1\) oder \(0\) ergeben.

Lösung

1. \((-\frac{3}{7}-\frac{4}{7})+(\frac{5}{8}+\frac{3}{8})=-1+1=0\). 2. \((1\frac{2}{5}+\frac{3}{5})+(-3\frac{1}{4}+\frac{1}{4})=2-3=-1\). 3. \((\frac{7}{10}+\frac{3}{10})+(-0{,}45-0{,}55)=1-1=0\).

Antwort

a) \((-\frac{3}{7}-\frac{4}{7})+(\frac{5}{8}+\frac{3}{8})=0\) b) \((1\frac{2}{5}+\frac{3}{5})+(-3\frac{1}{4}+\frac{1}{4})=-1\) c) \((\frac{7}{10}+\frac{3}{10})+(-0{,}45-0{,}55)=0\)
4122446
Untersuche, ob du die folgenden Terme durch geschicktes Zusammenfassen vereinfachen kannst, und berechne den Wert. a) \(15{,}6-7{,}8-2{,}2\) b) \(-4{,}9+12{,}5-5{,}1\) c) \(24{,}3+8{,}7-14{,}3+1{,}3\)

Denkanstöße

- Schreibe Subtraktionen vor dem Umordnen als Addition negativer Summanden. - Nimm beim Verschieben einer Zahl ihr Vorzeichen mit. - Suche danach nach Paaren mit glatten Summen.

Lösung

1. \(15{,}6+(-7{,}8)+(-2{,}2)=15{,}6-10=5{,}6\). 2. \((-4{,}9-5{,}1)+12{,}5=-10+12{,}5=2{,}5\). 3. \((24{,}3-14{,}3)+(8{,}7+1{,}3)=10+10=20\).

Antwort

a) \(15{,}6-(7{,}8+2{,}2)=5{,}6\) b) \((-4{,}9-5{,}1)+12{,}5=2{,}5\) c) \((24{,}3-14{,}3)+(8{,}7+1{,}3)=20\)
4122456
Berechne die Termwerte vorteilhaft mit Rechengesetzen. a) \(\frac{5}{9}-\frac{1}{3}+\frac{4}{9}\) b) \(\frac{3}{4}-2{,}5-\frac{7}{4}+1{,}5\) c) \(-\frac{2}{7}+\frac{5}{6}+\frac{2}{7}-\frac{1}{6}\)

Denkanstöße

- Suche nach gleichnamigen Brüchen und Gegenzahlen. - Nimm beim Umordnen die Vorzeichen mit. - Fasse günstige Paare zuerst zusammen.

Lösung

1. \((\frac{5}{9}+\frac{4}{9})-\frac{1}{3}=1-\frac{1}{3}=\frac{2}{3}\). 2. \((\frac{3}{4}-\frac{7}{4})+(-2{,}5+1{,}5)=-1-1=-2\). 3. \((-\frac{2}{7}+\frac{2}{7})+(\frac{5}{6}-\frac{1}{6})=\frac{2}{3}\).

Antwort

a) \((\frac{5}{9}+\frac{4}{9})-\frac{1}{3}=\frac{2}{3}\) b) \((\frac{3}{4}-\frac{7}{4})+(-2{,}5+1{,}5)=-2\) c) \((-\frac{2}{7}+\frac{2}{7})+(\frac{5}{6}-\frac{1}{6})=\frac{2}{3}\)
4122476
Berechne den Wert des Terms geschickt unter Verwendung der Rechengesetze: \(7{,}25-4{,}8+\frac{11}{4}-1{,}2\)

Denkanstöße

- Bringe den Bruch zunächst in eine passende Darstellung. - Bevor du Summanden umordnest, schreibe Subtraktionen als Addition negativer Zahlen. - Unterscheide zwischen dem Vertauschen der Summanden und ihrer neuen Gruppierung.

Lösung

1. Schreibe \(\frac{11}{4}=2{,}75\). 2. Gruppiere mit Kommutativ- und Assoziativgesetz: \((7{,}25+2{,}75)+(-4{,}8-1{,}2)\). 3. Das ergibt \(10-6=4\).

Antwort

\(\frac{11}{4}=2{,}75\), dann \((7{,}25+2{,}75)+(-4{,}8-1{,}2)=10-6=4\).
4122496
Bestimme das Ergebnis dieser Rechnung möglichst geschickt, indem du die Summanden sinnvoll umstellst und gruppierst: \(-250+68+145-50+32-45\)

Denkanstöße

- Gibt es Paare von Zahlen, die zusammen eine glatte Zahl ergeben? - Verschiebe Zahlen nur mitsamt ihrem Vorzeichen. - Welche drei Gruppen lassen sich besonders leicht im Kopf berechnen?

Lösung

1. Gruppiere \((-250-50)+(68+32)+(145-45)\). 2. Das ergibt \(-300+100+100=-100\).

Antwort

\((-250-50)+(68+32)+(145-45)=-300+100+100=-100\)
4122506
Berechne den Wert des Terms \(8\cdot(12{,}5+5)\) auf zwei verschiedene Arten und vergleiche die Ergebnisse. a) Berechne zuerst den Wert des Klammerausdrucks und multipliziere dann. b) Wende das Distributivgesetz an, indem du die Klammer auflöst (ausmultiplizierst).

Denkanstöße

- Was passiert, wenn du die Zahlen in der Klammer zuerst addierst? - Wie wird der Faktor beim Distributivgesetz auf die Klammerglieder verteilt? - Vergleiche am Ende die beiden Ergebnisse.

Lösung

1. Klammer zuerst: \(8\cdot17{,}5=140\). 2. Distributiv: \(8\cdot12{,}5+8\cdot5=100+40=140\). 3. Beide Wege führen zu demselben Wert.

Antwort

a) \(8\cdot(12{,}5+5)=8\cdot17{,}5=140\) b) \(8\cdot12{,}5+8\cdot5=100+40=140\) Beide Wege ergeben \(140\).
4122546
Berechne durch Ausmultiplizieren mit dem Distributivgesetz. a) \(\frac{4}{5}\cdot(10-2{,}5)\) b) \(18\cdot(\frac{1}{2}+\frac{1}{3}-\frac{1}{6})\) c) \(\frac{7}{11}\cdot(22-5{,}5)\)

Denkanstöße

- Multipliziere den Faktor vor der Klammer mit jedem Klammerglied. - Übernimm die Plus- und Minuszeichen korrekt. - Nutze Kürzen oder einfache Dezimaldarstellungen für die Teilprodukte.

Lösung

1. \(\frac{4}{5}\cdot10-\frac{4}{5}\cdot2{,}5=8-2=6\). 2. \(18\cdot\frac{1}{2}+18\cdot\frac{1}{3}-18\cdot\frac{1}{6}=9+6-3=12\). 3. \(\frac{7}{11}\cdot22-\frac{7}{11}\cdot5{,}5=14-3{,}5=10{,}5\).

Antwort

a) \(\frac{4}{5}\cdot10-\frac{4}{5}\cdot2{,}5=6\) b) \(18\cdot\frac{1}{2}+18\cdot\frac{1}{3}-18\cdot\frac{1}{6}=12\) c) \(\frac{7}{11}\cdot22-\frac{7}{11}\cdot5{,}5=10{,}5\)
4122566
Berechne die folgenden Terme so vorteilhaft wie möglich durch geschicktes Auflösen der Klammern oder Umstellen der Faktoren: a) \(-15{,}8-(4{,}2-15{,}8)\) b) \(25\cdot(-17)\cdot0{,}04\)

Denkanstöße

- Suche nach Summanden, die sich aufheben, oder Faktoren, die ein einfaches Produkt ergeben. - Achte beim Auflösen einer Klammer auf das Minus davor. - In einer reinen Multiplikation darfst du Faktoren umordnen und neu gruppieren.

Lösung

1. a) \(-15{,}8-4{,}2+15{,}8=-4{,}2\). 2. b) \((25\cdot0{,}04)\cdot(-17)=1\cdot(-17)=-17\).

Antwort

a) \(-15{,}8-4{,}2+15{,}8=-4{,}2\) b) \((25\cdot0{,}04)\cdot(-17)=-17\)
4122576
Nutze das Distributivgesetz (Verteilungsgesetz), um die folgenden Terme möglichst einfach im Kopf zu berechnen: a) \(12\cdot101\) b) \(\frac{5}{9}\cdot14-\frac{5}{9}\cdot5\)

Denkanstöße

- Kannst du einen Faktor so mit einer Summe oder Differenz verbinden, dass einfache Zahlen entstehen? - Suche im zweiten Term nach einem Faktor, der in beiden Produkten vorkommt. - Prüfe, ob dein umgeformter Term denselben Wert wie der ursprüngliche hat.

Lösung

1. \(12\cdot(100+1)=1200+12=1212\). 2. \(\frac{5}{9}\cdot(14-5)=\frac{5}{9}\cdot9=5\).

Antwort

a) \(12\cdot(100+1)=1212\) b) \(\frac{5}{9}\cdot(14-5)=5\)
4122596
Berechne den Wert der Terme auf zwei verschiedene Arten: einmal durch direktes Ausrechnen unter Beachtung der Vorrangregeln und einmal durch Ausklammern des gemeinsamen Faktors. a) \(14 \cdot 11 + 14 \cdot 9\) b) \(6{,}5 \cdot 8 - 6{,}5 \cdot 6\) c) \((-1{,}5) \cdot 4 + (-1{,}5) \cdot 6\)

Denkanstöße

- Beim direkten Weg gilt weiterhin Punkt-vor-Strich. - Suche beim zweiten Weg nach dem Faktor, der in beiden Produkten vorkommt. - Vergleiche am Ende, ob beide Rechenwege wirklich denselben Wert liefern.

Lösung

1. Direkt ergibt der erste Term \(154 + 126 = 280\); ausgeklammert ergibt er \(14 \cdot (11 + 9) = 14 \cdot 20 = 280\). 2. Direkt ergibt der zweite Term \(52 - 39 = 13\); ausgeklammert ergibt er \(6{,}5 \cdot (8 - 6) = 6{,}5 \cdot 2 = 13\). 3. Direkt ergibt der dritte Term \(-6 + (-9) = -15\); ausgeklammert ergibt er \((-1{,}5) \cdot (4 + 6) = -1{,}5 \cdot 10 = -15\). 4. In allen drei Fällen liefern beide Wege denselben Wert; das Ausklammern erzeugt jeweils eine besonders einfache Klammerrechnung.

Antwort

a) Direkt: \(154 + 126 = 280\); ausgeklammert: \(14 \cdot (11 + 9) = 280\). b) Direkt: \(52 - 39 = 13\); ausgeklammert: \(6{,}5 \cdot (8 - 6) = 13\). c) Direkt: \(-6 + (-9) = -15\); ausgeklammert: \((-1{,}5) \cdot (4 + 6) = -15\).
4122606
Nutze das Distributivgesetz durch Ausklammern, um die folgenden Terme möglichst vorteilhaft zu berechnen. Notiere deinen Rechenweg. a) \(27\cdot13+27\cdot87\) b) \(0{,}4\cdot35-0{,}4\cdot15\) c) \(\frac{3}{8}\cdot17-\frac{3}{8}\cdot9\) d) \((-12)\cdot0{,}25+(-8)\cdot0{,}25\)

Denkanstöße

- Suche in jedem Term zuerst den gemeinsamen Faktor der beiden Produkte. - Welche einfache Summe oder Differenz entsteht nach dem Ausklammern? - Achte bei negativen Faktoren auf die Vorzeichen in der Klammer.

Lösung

1. \(27\cdot(13+87)=27\cdot100=2700\). 2. \(0{,}4\cdot(35-15)=0{,}4\cdot20=8\). 3. \(\frac{3}{8}\cdot(17-9)=\frac{3}{8}\cdot8=3\). 4. \((-12-8)\cdot0{,}25=-20\cdot0{,}25=-5\).

Antwort

a) \(27\cdot(13+87)=2700\) b) \(0{,}4\cdot(35-15)=8\) c) \(\frac{3}{8}\cdot(17-9)=3\) d) \((-12-8)\cdot0{,}25=-5\)
4122686
Stelle den beschriebenen Term auf und rechne mit einem passenden Rechengesetz möglichst vorteilhaft. a) Berechne das Produkt aus \(16\) und \(27\) und subtrahiere davon das Produkt aus \(16\) und \(17\). b) Addiere zum Produkt von \(0{,}2\) und \(35\) das Produkt von \(0{,}2\) und \(15\).

Denkanstöße

- Suche in jedem Term nach einem Faktor, der in beiden Produkten vorkommt. - Welches Rechengesetz erlaubt es, diesen gemeinsamen Faktor vor eine Klammer zu ziehen? - Prüfe, ob die Rechnung in der Klammer dadurch besonders einfach wird.

Lösung

1. Die erste Beschreibung ergibt \(16\cdot27-16\cdot17\). Klammere den gemeinsamen Faktor aus: \(16\cdot(27-17)=16\cdot10=160\). 2. Die zweite Beschreibung ergibt \(0{,}2\cdot35+0{,}2\cdot15\). Klammere \(0{,}2\) aus: \(0{,}2\cdot(35+15)=0{,}2\cdot50=10\). 3. In beiden Fällen wird das Distributivgesetz rückwärts zum Ausklammern genutzt.

Antwort

a) \(16\cdot27-16\cdot17=16\cdot(27-17)=160\) b) \(0{,}2\cdot35+0{,}2\cdot15=0{,}2\cdot(35+15)=10\)
4123046
Berechne die folgenden Termwerte auf einem geschickten Weg: a) \(14{,}7-3{,}9+5{,}3-6{,}1\) b) \(-\frac{3}{8}+12{,}5-5{,}5+0{,}375\) c) \(8{,}4-(2{,}4+3{,}9)+0{,}9\)

Denkanstöße

- Schreibe Subtraktionen bei Bedarf als Addition negativer Summanden, bevor du umordnest. - Suche nach Paaren, die sich aufheben oder einfache ganze Zahlen ergeben. - Prüfe, ob ein Bruch und eine Dezimalzahl denselben Wert darstellen.

Lösung

1. a) \((14{,}7+5{,}3)+(-3{,}9-6{,}1)=20-10=10\). 2. b) \(\frac{3}{8}=0{,}375\), also heben sich \(-0{,}375\) und \(+0{,}375\) auf; \(12{,}5-5{,}5=7\). 3. c) \((8{,}4-2{,}4)+(0{,}9-3{,}9)=6-3=3\).

Antwort

a) \((14{,}7+5{,}3)+(-3{,}9-6{,}1)=10\) b) \(-\frac{3}{8}+0{,}375=0\), daher \(12{,}5-5{,}5=7\) c) \((8{,}4-2{,}4)+(0{,}9-3{,}9)=3\)
4127996
Berechne vorteilhaft durch geschicktes Zusammenfassen oder Anwenden von Rechengesetzen. a) \(42+(18-50)\) b) \(6{,}7-(2{,}3+1{,}7)+3{,}3\) c) \(\frac{4}{9}\cdot(\frac{17}{8}-\frac{5}{8})\)

Denkanstöße

- Suche nach Zahlen, die sich zu glatten Summen zusammenfassen lassen. - Prüfe, ob ein Umgruppieren die Rechnung vereinfacht. - Kürze Brüche vor einer Multiplikation, wenn möglich.

Lösung

1. \(42+(18-50)=42-32=10\). 2. \(6{,}7-4+3{,}3=(6{,}7+3{,}3)-4=6\). 3. \(\frac{17}{8}-\frac{5}{8}=\frac{3}{2}\); danach \(\frac{4}{9}\cdot\frac{3}{2}=\frac{2}{3}\).

Antwort

a) \(42+(18-50)=10\) b) \((6{,}7+3{,}3)-4=6\) c) \(\frac{4}{9}\cdot\frac{3}{2}=\frac{2}{3}\)
4142366
Untersuche, ob die Gleichung \(100 \diamond (20 \diamond 5) = (100 \diamond 20) \diamond 5\) für die Rechenzeichen \(-\) (Minus) und \(:\) (Division) wahr ist. Gehe dabei wie folgt vor: 1. Berechne beide Seiten der Gleichung für das Minuszeichen. 2. Berechne beide Seiten der Gleichung für das Divisionszeichen. 3. Entscheide, ob die Gleichung jeweils erfüllt ist. 4. Wie nennt man das mathematische Gesetz, das besagt, dass man Klammern beliebig setzen darf (wie es bei der Addition und Multiplikation der Fall ist)?

Denkanstöße

- Beachte die Vorrangregel: Klammern werden immer zuerst berechnet. - Berechne den Wert des Terms links vom Gleichheitszeichen und den Wert des Terms rechts davon getrennt voneinander. - Überlege, ob das Ergebnis einer Rechnung gleich bleibt, wenn man die Reihenfolge der Ausführung ändert.

Lösung

1. Prüfung für die Subtraktion (\(-\)): Linke Seite: \(100 - (20 - 5) = 100 - 15 = 85\) Rechte Seite: \((100 - 20) - 5 = 80 - 5 = 75\) Da \(85 \neq 75\), ist die Gleichung für die Subtraktion nicht erfüllt. 2. Prüfung für die Division (\(:\)): Linke Seite: \(100 : (20 : 5) = 100 : 4 = 25\) Rechte Seite: \((100 : 20) : 5 = 5 : 5 = 1\) Da \(25 \neq 1\), ist die Gleichung für die Division nicht erfüllt. 3. Die Eigenschaft, dass Klammern innerhalb einer Rechnung mit gleichen Rechenzeichen beliebig gesetzt werden dürfen, nennt man Assoziativgesetz (oder Verbindungsgesetz).

Antwort

Für das Minuszeichen ergibt sich \(85 \neq 75\) und für das Divisionszeichen \(25 \neq 1\); die Gleichung ist für beide Zeichen nicht erfüllt. Das gesuchte Gesetz heißt Assoziativgesetz.
4217696
Berechne vorteilhaft, indem du das Kommutativ- und das Assoziativgesetz anwendest: \(47-19+53\)

Denkanstöße

- Welche zwei Zahlen ergeben zusammen eine besonders glatte Zahl? - Nimm beim Umordnen das Vorzeichen jeder Zahl mit. - Welches Gesetz erlaubt das Vertauschen, welches das neue Gruppieren?

Lösung

1. Schreibe \(47+(-19)+53\). 2. Vertausche und gruppiere: \((47+53)+(-19)=100-19=81\).

Antwort

\((47+53)+(-19)=100-19=81\)
4226236
Veranschauliche das Kommutativgesetz (Vertauschungsgesetz) für die Addition und prüfe anhand derselben beiden rationalen Zahlen, ob es auch für die Subtraktion gilt. 1) Berechne \(-4{,}5 + 1{,}5\) und \(1{,}5 + (-4{,}5)\). 2) Berechne \(-4{,}5 - 1{,}5\) und \(1{,}5 - (-4{,}5)\). Welche Schlussfolgerung lässt sich daraus für die beiden Rechenarten ziehen?

Denkanstöße

- Vergleiche bei jeder Rechenart die beiden Ergebnisse nach dem Vertauschen der Zahlen. - Achte bei der Subtraktion besonders auf das Vorzeichen des zweiten Terms. - Ein Rechengesetz gilt nur dann, wenn das Vertauschen den Wert nicht verändert.

Lösung

1. Für die Addition gilt \(-4{,}5 + 1{,}5 = -3\) und \(1{,}5 + (-4{,}5) = -3\). Das Vertauschen der Summanden ändert den Wert nicht. 2. Für die Subtraktion gilt \(-4{,}5 - 1{,}5 = -6\) und \(1{,}5 - (-4{,}5) = 6\). Das Vertauschen der Zahlen ändert den Wert. 3. Damit gilt das Kommutativgesetz für die Addition, aber nicht für die Subtraktion rationaler Zahlen.

Antwort

1) \(-4{,}5 + 1{,}5 = -3\) und \(1{,}5 + (-4{,}5) = -3\) 2) \(-4{,}5 - 1{,}5 = -6\) und \(1{,}5 - (-4{,}5) = 6\) Schlussfolgerung: Das Kommutativgesetz gilt für die Addition, aber nicht für die Subtraktion.
4226246
Berechne den Wert des Terms möglichst vorteilhaft, indem du die Summanden geschickt vertauschst und zusammenfasst. Notiere deinen Rechenweg: \(17{,}4+(-5{,}9)+2{,}6+(-4{,}1)\) Welches Rechengesetz erlaubt dir das Vertauschen der Summanden?

Denkanstöße

- Welche Dezimalzahlen ergänzen sich zu einer ganzen Zahl? - Kannst du positive und negative Summanden passend paaren? - Wie heißt das Gesetz, das das Vertauschen von Summanden erlaubt?

Lösung

1. Vertausche zu \(17{,}4+2{,}6+(-5{,}9)+(-4{,}1)\). 2. Gruppiere zu \(20+(-10)=10\). 3. Das Vertauschen ist durch das Kommutativgesetz erlaubt.

Antwort

\((17{,}4+2{,}6)+((-5{,}9)+(-4{,}1))=20-10=10\). Das Vertauschen erlaubt das Kommutativgesetz.
4226296
Überprüfe das Assoziativgesetz (Verbindungsgesetz) der Addition an den folgenden beiden Beispielen. Berechne jeweils beide Klammersetzungen getrennt und vergleiche die Ergebnisse. 1) \((-15{,}4 + 6{,}7) + 3{,}3\) und \(-15{,}4 + (6{,}7 + 3{,}3)\) 2) \(\left(\frac{5}{9} + \frac{2}{9}\right) + \left(-\frac{2}{9}\right)\) und \(\frac{5}{9} + \left(\frac{2}{9} + \left(-\frac{2}{9}\right)\right)\) Welches Rechengesetz wird dadurch veranschaulicht?

Denkanstöße

- Berechne jeweils zuerst nur die Klammer und danach die restliche Addition. - Vergleiche die beiden Endwerte eines Beispiels erst nach vollständiger Rechnung. - Gesucht ist das Gesetz, bei dem eine andere Gruppierung der Summanden den Wert nicht verändert.

Lösung

1. Im ersten Beispiel gilt \((-15{,}4 + 6{,}7) + 3{,}3 = -8{,}7 + 3{,}3 = -5{,}4\) und \(-15{,}4 + (6{,}7 + 3{,}3) = -15{,}4 + 10 = -5{,}4\). 2. Im zweiten Beispiel gilt \(\left(\frac{5}{9} + \frac{2}{9}\right) + \left(-\frac{2}{9}\right) = \frac{7}{9} - \frac{2}{9} = \frac{5}{9}\) und \(\frac{5}{9} + \left(\frac{2}{9} - \frac{2}{9}\right) = \frac{5}{9}\). 3. In beiden Beispielen bleibt der Wert trotz anderer Klammersetzung gleich. Das veranschaulicht das Assoziativgesetz der Addition.

Antwort

1) Beide Klammersetzungen ergeben \(-5{,}4\). 2) Beide Klammersetzungen ergeben \(\frac{5}{9}\). Das veranschaulichte Rechengesetz ist das Assoziativgesetz der Addition.
4226306
Das Assoziativgesetz besagt, dass man beim Addieren Klammern anders setzen kann, ohne den Wert zu verändern. Untersuche, ob dies auch für die Subtraktion gilt. Vergleiche dazu \((10 - 5) - 2\) mit \(10 - (5 - 2)\). Erkläre anhand deines Ergebnisses, warum man bei der Subtraktion mit Klammern besonders vorsichtig sein muss.

Denkanstöße

- Berechne in jedem Ausdruck zuerst die vorhandene Klammer. - Vergleiche die beiden Endwerte genau. - Überlege, was ein unterschiedlicher Wert über das Umsetzen von Klammern bei der Subtraktion aussagt.

Lösung

1. Die erste Klammersetzung ergibt \((10 - 5) - 2 = 5 - 2 = 3\). 2. Die zweite Klammersetzung ergibt \(10 - (5 - 2) = 10 - 3 = 7\). 3. Da \(3 \ne 7\), verändert eine andere Klammersetzung bei dieser Subtraktion den Wert. 4. Das Assoziativgesetz gilt daher nicht für die Subtraktion; Klammern dürfen hier nicht beliebig umgesetzt oder weggelassen werden.

Antwort

\((10 - 5) - 2 = 3\), aber \(10 - (5 - 2) = 7\). Das Assoziativgesetz gilt nicht für die Subtraktion.
4226396
Berechne \(x=a+b+c\). Schreibe zuerst die vorteilhaft umgeordnete oder gruppierte Form auf, und berechne erst danach. a) \(a=-3{,}8\), \(b=5\frac{1}{2}\), \(c=-1{,}2\) b) \(a=\frac{3}{5}\), \(b=-1{,}6\), \(c=2\) c) \(a=-12\), \(b=7\frac{3}{4}\), \(c=-2\frac{1}{4}\)

Denkanstöße

- Suche in jeder Zeile zuerst zwei Summanden, die sich zu einer ganzen oder besonders einfachen Zahl ergänzen. - Das Kommutativgesetz erlaubt das Vertauschen, das Assoziativgesetz das neue Gruppieren von Summanden. - Bei b) kann eine passende Darstellungsänderung das günstige Paar sichtbar machen.

Lösung

1. a) Gruppiere \((-3{,}8-1{,}2)+5{,}5=-5+5{,}5=0{,}5\). 2. b) Schreibe \(\frac{3}{5}=0{,}6\) und gruppiere \((0{,}6-1{,}6)+2=-1+2=1\). 3. c) Gruppiere \(-12+(7\frac{3}{4}-2\frac{1}{4})=-12+5{,}5=-6{,}5\).

Antwort

a) \((-3{,}8-1{,}2)+5{,}5=0{,}5\) b) \((0{,}6-1{,}6)+2=1\) c) \(-12+(7\frac{3}{4}-2\frac{1}{4})=-6{,}5\)
4226807
Terme können unterschiedlich geschrieben werden, ohne dass sich ihr Wert ändert. a) Stelle den Ausdruck \(p - q - r - 10\) als reine Summe von vier Gliedern dar. b) Schreibe den Ausdruck \(15 + a + b\) so um, dass er nur noch Subtraktionszeichen als Rechenzeichen enthält. c) Verwandle den Ausdruck \(x - (-y) - z\) so, dass er ausschließlich Additionszeichen als Rechenzeichen verwendet.

Denkanstöße

- Überlege, wie eine Subtraktion als Addition einer Gegenzahl geschrieben werden kann. - Umgekehrt kann eine Addition als Subtraktion der Gegenzahl dargestellt werden. - Prüfe jede Umformung, indem du auf die Vorzeichen der einzelnen Glieder achtest.

Lösung

1. Subtraktionen können als Addition der Gegenzahl geschrieben werden: \(p - q - r - 10 = p + (-q) + (-r) + (-10)\). 2. Eine Addition kann entsprechend als Subtraktion der Gegenzahl geschrieben werden: \(15 + a + b = 15 - (-a) - (-b)\). 3. Im dritten Term gilt zunächst \(x - (-y) = x + y\); die verbleibende Subtraktion von \(z\) wird zur Addition von \(-z\). Damit entsteht \(x + y + (-z)\).

Antwort

a) \(p + (-q) + (-r) + (-10)\) b) \(15 - (-a) - (-b)\) c) \(x + y + (-z)\)
4228906
Wende Rechenvorteile an, um die Ergebnisse der folgenden Aufgaben mit rationalen Zahlen effizient zu bestimmen. 1) \((-34)+57+34\) 2) \(12{,}4+(-6{,}8)+(-3{,}2)\) 3) \((-2\frac{1}{5})+8+(-1\frac{4}{5})\)

Denkanstöße

- Gibt es Zahlen, die sich gegenseitig aufheben? - Welche negativen Zahlen passen zu einer glatten Summe zusammen? - Welche gemischten Zahlen ergeben zusammen eine ganze negative Zahl?

Lösung

1. \((-34)+34=0\), daher bleibt \(57\). 2. \((-6{,}8)+(-3{,}2)=-10\), daher \(12{,}4-10=2{,}4\). 3. \(-2\frac{1}{5}-1\frac{4}{5}=-4\), daher \(-4+8=4\).

Antwort

1) \((-34)+34+57=57\) 2) \(12{,}4+(-10)=2{,}4\) 3) \((-4)+8=4\)
4230196
Überprüfe das Assoziativgesetz (Verbindungsgesetz) der Multiplikation an den beiden konkreten Produkten \((-2{,}5 \cdot 4) \cdot (-1{,}8)\) und \(-2{,}5 \cdot (4 \cdot (-1{,}8))\). a) Berechne den ersten Term. b) Berechne den zweiten Term. c) Vergleiche die Ergebnisse und begründe, welcher Rechenweg im Kopf einfacher ist.

Denkanstöße

- Berechne in jedem Term zuerst das Produkt in der Klammer. - Achte auf die Vorzeichenregeln bei zwei negativen Faktoren. - Vergleiche nicht nur die Endwerte, sondern auch die Einfachheit der Zwischenrechnungen.

Lösung

1. Beim ersten Term gilt \(-2{,}5 \cdot 4 = -10\) und danach \(-10 \cdot (-1{,}8) = 18\). 2. Beim zweiten Term gilt \(4 \cdot (-1{,}8) = -7{,}2\) und danach \(-2{,}5 \cdot (-7{,}2) = 18\). 3. Beide Klammersetzungen ergeben \(18\). Der erste Weg ist für das Kopfrechnen günstiger, weil zunächst die einfache Zwischenzahl \(-10\) entsteht.

Antwort

a) \(18\) b) \(18\) c) Beide Ergebnisse sind gleich; die erste Klammersetzung ist hier günstiger, weil zunächst \(-10\) entsteht.
4230216
Berechne die folgenden Terme vorteilhaft, indem du die Rechengesetze der Multiplikation anwendest: 1) \(25\cdot(-13)\cdot4\) 2) \((-125)\cdot7\cdot(-8)\) 3) \(\frac{4}{9}\cdot(-17)\cdot\frac{9}{4}\) 4) \(0{,}2\cdot(-47)\cdot5\)

Denkanstöße

- Suche nach Faktoren, deren Produkt besonders einfach ist. - Unterscheide beim Begründen zwischen Vertauschen und neuem Gruppieren. - Achte nach dem Umordnen weiterhin auf die Vorzeichen.

Lösung

1. \((25\cdot4)\cdot(-13)=-1300\). 2. \(((-125)\cdot(-8))\cdot7=7000\). 3. \((\frac{4}{9}\cdot\frac{9}{4})\cdot(-17)=-17\). 4. \((0{,}2\cdot5)\cdot(-47)=-47\).

Antwort

1) \((25\cdot4)\cdot(-13)=-1300\) 2) \(((-125)\cdot(-8))\cdot7=7000\) 3) \((\frac{4}{9}\cdot\frac{9}{4})\cdot(-17)=-17\) 4) \((0{,}2\cdot5)\cdot(-47)=-47\)
4230226
Zwei Schüler berechnen den Wert des Terms \((-2{,}5)\cdot17\cdot(-4)\). Leon rechnet: \(-2{,}5\cdot17=-42{,}5\); danach \(-42{,}5\cdot(-4)=170\). Marie rechnet: \(-2{,}5\cdot(-4)=10\); danach \(10\cdot17=170\). a) Vergleiche die beiden Rechenwege. Welche Rechengesetze hat Marie angewendet, um die Rechnung zu vereinfachen? b) Berechne den folgenden Term mit Maries Strategie: \(8\cdot(-1{,}5)\cdot125\cdot(-2)\).

Denkanstöße

- Welcher Rechenweg lässt sich im Beispiel leichter im Kopf ausführen? - Welches Gesetz erlaubt das Vertauschen, welches das neue Gruppieren? - Welche zwei Paare in b) ergeben einfache Produkte?

Lösung

1. Marie nutzt Kommutativ- und Assoziativgesetz, um zuerst ein einfaches Produkt \(10\) zu bilden. 2. In b) gilt \((8\cdot125)\cdot((-1{,}5)\cdot(-2))=1000\cdot3=3000\).

Antwort

a) Marie nutzt Kommutativ- und Assoziativgesetz; ihr Weg ist einfacher, weil \((-2{,}5)\cdot(-4)=10\) ein leichtes Zwischenergebnis liefert. b) \((8\cdot125)\cdot((-1{,}5)\cdot(-2))=1000\cdot3=3000\)
4230476
Berechne den Wert des Ausdrucks \(12\cdot(0{,}75-1{,}25)\) auf zwei verschiedene Arten und vergleiche die Ergebnisse: 1. Berechne zuerst den Wert innerhalb der Klammer und multipliziere dann. 2. Wende das Distributivgesetz an, indem du \(12\) mit beiden Gliedern in der Klammer multiplizierst, und berechne dann die Differenz.

Denkanstöße

- Achte beim ersten Weg auf das Vorzeichen der Differenz in der Klammer. - Beim zweiten Weg wird der Faktor \(12\) auf beide Klammerglieder verteilt. - Vergleiche die Endergebnisse erst nach vollständiger Rechnung.

Lösung

1. Klammer zuerst: \(0{,}75-1{,}25=-0{,}5\), dann \(12\cdot(-0{,}5)=-6\). 2. Distributiv: \(12\cdot0{,}75-12\cdot1{,}25=9-15=-6\). 3. Beide Wege ergeben denselben Wert.

Antwort

1) \(12\cdot(-0{,}5)=-6\) 2) \(12\cdot0{,}75-12\cdot1{,}25=9-15=-6\) Beide Rechenwege ergeben \(-6\).
4233416
Berechne die Werte der folgenden drei Terme und untersuche, ob sie übereinstimmen: 1) \((-96 \cdot 16) : 8\) 2) \((-96 : 8) \cdot 16\) 3) \(-96 \cdot (16 : 8)\)

Denkanstöße

- Beachte in jedem Term zuerst die Klammer. - Achte bei Multiplikation und Division auf die Vorzeichen. - Vergleiche die drei Endwerte erst nach vollständiger Berechnung.

Lösung

1. Der erste Term ergibt \((-96 \cdot 16) : 8 = -1536 : 8 = -192\). 2. Der zweite Term ergibt \((-96 : 8) \cdot 16 = -12 \cdot 16 = -192\). 3. Der dritte Term ergibt \(-96 \cdot (16 : 8) = -96 \cdot 2 = -192\). 4. Alle drei Terme haben denselben Wert \(-192\).

Antwort

Alle drei Terme haben denselben Wert: \(-192\).
4233426
Untersuche die Division einer Zahl durch ein Produkt. Berechne den Wert des Ausdrucks \(144:((-6)\cdot4)\) auf zwei verschiedene Arten: 1) Berechne zuerst das Produkt in der Klammer und dividiere dann. 2) Dividiere die Zahl \(144\) nacheinander durch die beiden Faktoren des Produkts.

Denkanstöße

- Was passiert mit dem Vorzeichen, wenn du eine positive Zahl durch eine negative Zahl teilst? - Wie lässt sich eine Division durch ein Produkt als zwei aufeinanderfolgende Divisionen lesen? - Achte auf das Zwischenergebnis des zweiten Weges.

Lösung

1. Klammer zuerst: \((-6)\cdot4=-24\), danach \(144:(-24)=-6\). 2. Nacheinander: \(144:(-6)=-24\), danach \(-24:4=-6\). 3. Beide Wege führen zu \(-6\).

Antwort

1) \((-6)\cdot4=-24\), dann \(144:(-24)=-6\) 2) \(144:(-6)=-24\), dann \(-24:4=-6\) Beide Rechenwege ergeben \(-6\).
4106536
Bestimme den Wert des Terms durch geschicktes Rechnen. Vereinfache Brüche, wo es sinnvoll ist, und löse die Klammern vorteilhaft auf: \((6\frac{4}{15}+\frac{18}{24})-(1\frac{4}{15}-\frac{1}{4})\)

Denkanstöße

- Kannst du einen der Brüche kürzen, bevor du mit der eigentlichen Rechnung beginnst? - Was passiert mit den Vorzeichen innerhalb einer Klammer, wenn ein Minuszeichen davor steht? - Gibt es Brüche, die sich zu einer ganzen Zahl ergänzen?

Lösung

1. Kürze \(\frac{18}{24}=\frac{3}{4}\). 2. Löse die Klammern auf: \(6\frac{4}{15}+\frac{3}{4}-1\frac{4}{15}+\frac{1}{4}\). 3. Gruppiere passend: \((6\frac{4}{15}-1\frac{4}{15})+(\frac{3}{4}+\frac{1}{4})\). 4. Das ergibt \(5+1=6\).

Antwort

\((6\frac{4}{15}-1\frac{4}{15})+(\frac{3}{4}+\frac{1}{4})=5+1=6\)
4106546
Berechne den Termwert auf einem möglichst einfachen Weg. Begründe kurz, welche Rechengesetze dir helfen: \((15\frac{5}{6}+3\frac{1}{4})-(2\frac{5}{6}+1\frac{1}{2}+1\frac{3}{4})\)

Denkanstöße

- Löse zuerst die Klammern auf. Achte dabei besonders auf das Minuszeichen vor der zweiten Klammer. - Sortiere die Zahlen so, dass Brüche mit gleichem oder leicht vergleichbarem Nenner beieinander stehen. - Welche Summanden lassen sich ohne aufwendige Hauptnennerrechnung zusammenfassen?

Lösung

1. Löse die Klammern auf: \(15\frac{5}{6}+3\frac{1}{4}-2\frac{5}{6}-1\frac{1}{2}-1\frac{3}{4}\). 2. Gruppiere mit Kommutativ- und Assoziativgesetz: \((15\frac{5}{6}-2\frac{5}{6})+(3\frac{1}{4}-1\frac{1}{2}-1\frac{3}{4})\). 3. Der erste Block ist \(13\); der zweite ist \(3\frac{1}{4}-3\frac{1}{4}=0\). 4. Insgesamt ergibt sich \(13\).

Antwort

Mit Kommutativ- und Assoziativgesetz: \((15\frac{5}{6}-2\frac{5}{6})+(3\frac{1}{4}-1\frac{1}{2}-1\frac{3}{4})=13+0=13\).
4106846
Gegeben ist der Term \((\frac{2}{3}+0{,}75)\cdot12\). Man kann diesen Term auf zwei Arten berechnen: 1. Zuerst den Wert der Klammer bestimmen (Hauptnenner finden). 2. Das Distributivgesetz anwenden und die Klammer auflösen. Führe beide Wege aus. Welcher Weg ist bei dieser speziellen Aufgabe weniger rechenintensiv? Begründe.

Denkanstöße

- Was bedeutet das Distributivgesetz für diesen Term? - Wie verhält sich die Zahl außerhalb der Klammer zu den Nennern innerhalb der Klammer? - Vergleiche nach beiden Wegen, wo mehr Umformungsschritte nötig waren.

Lösung

1. Weg 1: \(0{,}75=\frac{3}{4}\), also \(\frac{2}{3}+\frac{3}{4}=\frac{17}{12}\) und \(\frac{17}{12}\cdot12=17\). 2. Weg 2: \(\frac{2}{3}\cdot12+0{,}75\cdot12=8+9=17\). 3. Weg 2 ist hier kürzer, weil die \(12\) direkt mit den Nennern zusammenpasst und kein Hauptnenner für die Addition benötigt wird.

Antwort

Weg 1: \((\frac{2}{3}+\frac{3}{4})\cdot12=\frac{17}{12}\cdot12=17\). Weg 2: \(\frac{2}{3}\cdot12+0{,}75\cdot12=8+9=17\). Weg 2 ist weniger rechenintensiv, weil die Multiplikation mit \(12\) direkt einfache Teilprodukte erzeugt.
4107016
Nutze Rechenvorteile (wie das Ausklammern oder das Vertauschen von Faktoren), um die folgenden Ausdrücke effizient zu berechnen. a) \(16\cdot12+16\cdot8\) b) \(25\cdot37\cdot4\) c) \(45\cdot99\)

Denkanstöße

- Siehst du in der ersten Aufgabe einen Faktor, der in beiden Produkten vorkommt? - Welche zwei Faktoren in b) ergeben zusammen eine besonders einfache Zahl? - Welche runde Zahl liegt direkt neben \(99\)?

Lösung

1. a) \(16\cdot(12+8)=16\cdot20=320\). 2. b) \((25\cdot4)\cdot37=100\cdot37=3700\). 3. c) \(45\cdot(100-1)=4500-45=4455\).

Antwort

a) \(16\cdot(12+8)=320\) b) \((25\cdot4)\cdot37=3700\) c) \(45\cdot(100-1)=4455\)
4107026
Berechne die folgenden Aufgaben geschickt im Kopf. Achte dabei besonders auf die Vorzeichen und Dezimalzahlen. a) \(2{,}5\cdot12\) b) \(14\cdot(-101)\) c) \(728:7\)

Denkanstöße

- Wie kannst du \(12\) so zerlegen, dass die Teilprodukte mit \(2{,}5\) leicht werden? - Wie lässt sich \(-101\) mithilfe von \(-100\) schreiben? - Kannst du \(728\) in zwei durch \(7\) teilbare Summanden zerlegen?

Lösung

1. a) \(2{,}5\cdot(10+2)=25+5=30\). 2. b) \(14\cdot(-100-1)=-1400-14=-1414\). 3. c) \((700+28):7=100+4=104\).

Antwort

a) \(2{,}5\cdot(10+2)=25+5=30\) b) \(14\cdot(-100-1)=-1400-14=-1414\) c) \((700+28):7=100+4=104\)
4108806
Nutze geschickte Zerlegungen und bekannte Rechenbeziehungen, um diese Aufgaben im Kopf zu lösen. a) \(196:14\) b) \(18\cdot22\) c) \(1001:7\) d) \(-13\cdot13\)

Denkanstöße

- Suche nach bekannten Produkten oder geeigneten Zerlegungen. - Bei einem Produkt nahe einer runden Zahl kann das Distributivgesetz helfen. - Zerlege bei der Division in Summanden, die alle durch den Divisor teilbar sind.

Lösung

1. Weil \(14\cdot14=196\), gilt \(196:14=14\). 2. \(18\cdot(20+2)=360+36=396\). 3. \((700+280+21):7=100+40+3=143\). 4. \(-13\cdot13=-(13\cdot13)=-169\).

Antwort

a) \(196:14=14\), weil \(14\cdot14=196\) b) \(18\cdot(20+2)=396\) c) \((700+280+21):7=143\) d) \(-13\cdot13=-(13\cdot13)=-169\)
4108816
Manchmal ist es hilfreich, Zahlen in Faktoren zu zerlegen oder Rechenschritte zu vertauschen. Berechne die folgenden Aufgaben mit einem geschickten Weg im Kopf: a) \(25\cdot28\) b) \(126:18\) c) \(-15\cdot12\) d) \(105:(-7)\)

Denkanstöße

- Gibt es Faktoren, die zusammen eine besonders einfache Zahl wie \(10\) oder \(100\) ergeben? - Kannst du eine Division durch eine große Zahl in zwei Divisionen durch kleinere Faktoren zerlegen? - Überlege dir zuerst, ob das Ergebnis positiv oder negativ sein muss.

Lösung

1. a) \(25\cdot(4\cdot7)=(25\cdot4)\cdot7=700\). 2. b) \(126:(9\cdot2)=(126:9):2=14:2=7\). 3. c) \(-15\cdot(10+2)=-(150+30)=-180\). 4. d) \((70+35):(-7)=-(10+5)=-15\).

Antwort

a) \((25\cdot4)\cdot7=700\) b) \((126:9):2=7\) c) \(-15\cdot(10+2)=-180\) d) \((70+35):(-7)=-15\)
4112296
Gegeben sind zwei Terme: Term A: \(12 \cdot \left( \frac{1}{4} - \frac{1}{3} \right)\) Term B: \(\left( 12 \cdot \frac{1}{4} \right) - \left( 12 \cdot \frac{1}{3} \right)\) a) Berechne die Werte beider Terme. b) Vergleiche die Ergebnisse. Welches mathematische Gesetz wird hier veranschaulicht?

Denkanstöße

- Berechne für Term A zuerst den Inhalt der Klammer. - In Term B rechnest du zuerst die beiden Produkte aus. - Fällt dir eine Regel ein, die beschreibt, wie man eine Zahl mit einer Differenz in einer Klammer multipliziert?

Lösung

1. Berechnung von Term A: Klammerinhalt \(\frac{3}{12} - \frac{4}{12} = -\frac{1}{12}\). Multiplikation: \(12 \cdot (-\frac{1}{12}) = -1\). 2. Berechnung von Term B: Erste Multiplikation \(12 \cdot \frac{1}{4} = 3\). Zweite Multiplikation \(12 \cdot \frac{1}{3} = 4\). Subtraktion: \(3 - 4 = -1\). 3. Vergleich: Beide Ergebnisse sind gleich (\(-1\)). 4. Identifikation des Gesetzes: Das Distributivgesetz (Verteilungsgesetz).

Antwort

a) Term A = \(-1\); Term B = \(-1\) b) Die Ergebnisse sind gleich. Dies veranschaulicht das Distributivgesetz.
4113176
Lukas und Sophie untersuchen den Term \(-5 \cdot (1{,}2 - 4)\). Lukas behauptet: „Ich kann das Distributivgesetz anwenden. Dann rechne ich \(-5 \cdot 1{,}2 - 20\) und erhalte \(-26\).“ Sophie widerspricht: „Da kommt ein positives Ergebnis heraus!“ 1. Überprüfe durch Rechnung, wer von beiden recht hat. 2. Erkläre, welchen Fehler Lukas beim Anwenden des Distributivgesetzes gemacht hat.

Denkanstöße

- Berechne zuerst den Wert in der Klammer. - Achte beim Ausmultiplizieren besonders auf das Vorzeichen der Zahl vor der Klammer und der Zahlen innerhalb der Klammer. - Was passiert, wenn man eine negative Zahl mit einer negativen Zahl multipliziert?

Lösung

1. Berechnung des korrekten Werts: \(-5 \cdot (1{,}2 - 4) = -5 \cdot (-2{,}8) = 14\). Sophie hat recht, da das Ergebnis positiv ist. 2. Fehleranalyse: Lukas hat beim Ausmultiplizieren das Vorzeichen nicht korrekt beachtet. Er hat zwar \(-5 \cdot 1{,}2 = -6\) gerechnet, aber dann einfach \(-5 \cdot 4 = -20\) subtrahiert (oder das Minuszeichen in der Klammer ignoriert), anstatt \(-5 \cdot (-4) = +20\) zu rechnen. Der korrekte Weg wäre: \(-5 \cdot 1{,}2 - (-5 \cdot 4) = -6 - (-20) = -6 + 20 = 14\).

Antwort

1. Sophie hat recht; der korrekte Wert ist \(14\). 2. Lukas hat beim Ausmultiplizieren die Vorzeichenregel missachtet (Minus mal Minus ergibt Plus).
4113226
Berechne das Produkt möglichst geschickt. Schreibe die neu gruppierte Produktform auf und nenne die verwendeten Rechengesetze: \(\frac{5}{9}\cdot(-0{,}4)\cdot1{,}8\cdot(-2{,}5)\)

Denkanstöße

- Suche nach Faktorpaare mit besonders einfachen Produkten. - Du darfst bei einer reinen Multiplikation Faktoren vertauschen und neu gruppieren. - Achte auf das Vorzeichen des Produkts zweier negativer Faktoren.

Lösung

1. Mit Kommutativ- und Assoziativgesetz gruppiert man \((\frac{5}{9}\cdot1{,}8)\cdot((-0{,}4)\cdot(-2{,}5))\). 2. \(\frac{5}{9}\cdot1{,}8=1\). 3. \((-0{,}4)\cdot(-2{,}5)=1\). 4. Das Gesamtprodukt ist \(1\cdot1=1\).

Antwort

\((\frac{5}{9}\cdot1{,}8)\cdot((-0{,}4)\cdot(-2{,}5))=1\cdot1=1\). Verwendet werden Kommutativgesetz und Assoziativgesetz.
4113306
Gegeben ist \((12{,}4-8{,}8):4\). Jonas behauptet: „Es ist einfacher, die Division durch \(4\) als Multiplikation mit \(\frac14\) zu schreiben und dann das Distributivgesetz anzuwenden, statt zuerst die Klammer auszurechnen.“ Führe beide Wege aus und entscheide, welcher weniger Rechenaufwand erfordert.

Denkanstöße

- Berechne beim ersten Weg die Klammer direkt. - Wie kannst du Division durch \(4\) als Multiplikation schreiben? - Vergleiche anschließend die Zahl der nötigen Teilrechnungen.

Lösung

1. Klammer zuerst: \(12{,}4-8{,}8=3{,}6\), danach \(3{,}6:4=0{,}9\). 2. Mit Kehrwert und Distributivgesetz: \(\frac14\cdot(12{,}4-8{,}8)=\frac14\cdot12{,}4-\frac14\cdot8{,}8=3{,}1-2{,}2=0{,}9\). 3. Der erste Weg benötigt weniger Teilrechnungen.

Antwort

Klammer zuerst: \((12{,}4-8{,}8):4=3{,}6:4=0{,}9\). Distributiv: \(\frac14\cdot12{,}4-\frac14\cdot8{,}8=3{,}1-2{,}2=0{,}9\). „Klammer zuerst“ ist kürzer, weil nur eine Differenz und eine Division nötig sind.
4113697
Ein Zauberer nutzt diesen Rechentrick: „Denke dir eine Zahl \(x\). Multipliziere sie mit \(4\). Addiere \(1{,}2\). Multipliziere das Ergebnis mit \(2{,}5\). Subtrahiere \(3\).“ Stelle einen Term auf, vereinfache ihn und erkläre, wie sich die gedachte Zahl aus dem Endergebnis zurückgewinnen lässt.

Denkanstöße

- Übersetze die Rechenanweisungen der Reihe nach in einen Term. - Nutze das Distributivgesetz, um die Klammer zu vereinfachen. - Vergleiche den vereinfachten Term mit der gedachten Zahl.

Lösung

1. Der Rechenweg ergibt \((4x+1{,}2)\cdot2{,}5-3\). 2. Ausmultiplizieren liefert \(10x+3-3=10x\). 3. Das Endergebnis ist also stets das Zehnfache der gedachten Zahl. Durch Division durch \(10\) erhält man die Ausgangszahl zurück.

Antwort

Der vereinfachte Term lautet \(10x\). Die ursprüngliche Zahl erhält man, indem man das Endergebnis durch \(10\) teilt.
4113707
Gegeben ist \(T(x)=5(2x+1{,}4)-2\). a) Berechne \(T(4{,}3)\). b) Vereinfache \(T(x)\). c) Marisol behauptet: „Wenn ich das Endergebnis \(R\) kenne, muss ich zuerst \(5\) subtrahieren und dann durch \(10\) teilen, um \(x\) zu finden.“ Prüfe die Regel durch Umformen.

Denkanstöße

- Setze in a) den gegebenen Wert für \(x\) ein. - Nutze für b) das Distributivgesetz und fasse zusammen. - Welche Umkehroperationen lösen in c) nacheinander \(+5\) und \(\cdot10\) auf?

Lösung

1. Einsetzen ergibt \(5(2\cdot4{,}3+1{,}4)-2=48\). 2. Vereinfachen liefert \(T(x)=10x+5\). 3. Aus \(R=10x+5\) folgt \(R-5=10x\) und damit \(x=(R-5):10\). 4. Marisols Regel ist deshalb korrekt.

Antwort

a) \(48\) b) \(10x+5\) c) Die Regel ist korrekt: \(x=(R-5):10\).
4114116
Untersuche die Rechnungen. Welche sind korrekt? Begründe ohne das Endergebnis vollständig auszurechnen. a) \(0{,}8\cdot\frac{3}{7}\cdot1{,}25=\frac{3}{7}\) b) \(\frac{5}{6}:(\frac{1}{3}\cdot2)=\frac{5}{6}:\frac{1}{3}\cdot2\)

Denkanstöße

- Welche Faktoren kannst du bei einer reinen Multiplikation günstig zusammenfassen? - Vergleiche in b) genau, was vollständig im Divisor der linken Seite steht. - Prüfe, ob die rechte Seite dieselbe Rechenstruktur besitzt.

Lösung

1. In a) dürfen die Faktoren vertauscht und gruppiert werden. Weil \(0{,}8\cdot1{,}25=1\), bleibt \(\frac{3}{7}\) übrig. Die Gleichung ist korrekt. 2. In b) bedeutet die linke Seite Division durch das gesamte Produkt \(\frac{1}{3}\cdot2\). Rechts wird dagegen erst durch \(\frac{1}{3}\) geteilt und anschließend mit \(2\) multipliziert. Das sind unterschiedliche Rechenfolgen; die Gleichung ist falsch.

Antwort

a) Korrekt, weil \(0{,}8\cdot1{,}25=1\). b) Falsch, weil Division durch das gesamte Produkt nicht durch anschließende Multiplikation mit einem Faktor ersetzt werden darf.
4114126
Gegeben ist \(T=\frac{3}{4}\cdot1{,}2-\frac{3}{4}\cdot0{,}4\). Amina behauptet: „Man kann zuerst \(1{,}2-0{,}4\) berechnen und das Ergebnis mit \(0{,}75\) multiplizieren.“ Überprüfe die Behauptung mithilfe von Rechengesetzen. Gilt eine entsprechende Regel auch bei einem Pluszeichen statt des Minuszeichens?

Denkanstöße

- Welcher Faktor kommt in beiden Produkten vor? - Was bedeutet Ausklammern dieses gemeinsamen Faktors? - Prüfe, ob sich dieselbe Struktur auch mit einem Pluszeichen bilden lässt.

Lösung

1. In beiden Produkten kommt \(\frac{3}{4}\) als gemeinsamer Faktor vor. 2. Ausklammern ergibt \(\frac{3}{4}\cdot(1{,}2-0{,}4)\). Da \(\frac{3}{4}=0{,}75\), entspricht das genau Aminas Vorgehen. 3. Bei einem Pluszeichen kann derselbe gemeinsame Faktor ebenfalls ausgeklammert werden; dann steht in der Klammer \(1{,}2+0{,}4\).

Antwort

Aminas Behauptung ist korrekt. Der gemeinsame Faktor \(\frac{3}{4}=0{,}75\) kann ausgeklammert werden. Entsprechend funktioniert das Distributivgesetz auch bei der Addition.
4116376
Betrachte die folgenden vier Rechenausdrücke: A: \(30 \cdot \frac{2}{5}\) B: \(30 : \frac{5}{2}\) C: \(30 \cdot \frac{4}{10}\) D: \(30 : \frac{2}{5}\) a) Welche der Ausdrücke A, B und C haben das gleiche Ergebnis? Begründe deine Antwort mithilfe von Rechenregeln für Brüche, ohne die Ergebnisse auszurechnen. b) Ist das Ergebnis von Ausdruck D größer oder kleiner als das Ergebnis von Ausdruck A? Erkläre den Unterschied kurz.

Denkanstöße

- Erinnerst du dich an die Regel für die Division durch einen Bruch? - Kannst du Brüche vereinfachen oder kürzen, um sie besser vergleichen zu können? - Was passiert mit einer Zahl, wenn man sie mit etwas multipliziert, das kleiner als 1 ist? Was passiert bei der Division? - Musst du wirklich alles ausrechnen, um zu sehen, welche Ausdrücke denselben Wert haben?

Lösung

1. Vergleich von A und B: Division durch einen Bruch ist gleichwertig mit der Multiplikation mit dem Kehrwert. Der Kehrwert von \(\frac{5}{2}\) ist \(\frac{2}{5}\). Daher ist \(30 : \frac{5}{2} = 30 \cdot \frac{2}{5}\). A und B sind gleich. 2. Vergleich von A und C: Der Bruch \(\frac{4}{10}\) lässt sich mit \(2\) kürzen zu \(\frac{2}{5}\). Daher ist \(30 \cdot \frac{4}{10} = 30 \cdot \frac{2}{5}\). A und C sind gleich. 3. Schlussfolgerung für a): Die Ausdrücke A, B und C haben alle das gleiche Ergebnis. 4. Vergleich für b): In Ausdruck A wird \(30\) mit einem echten Bruch (\(\frac{2}{5} < 1\)) multipliziert, das Ergebnis ist kleiner als \(30\) (konkret \(12\)). In Ausdruck D wird \(30\) durch einen echten Bruch dividiert, was einer Multiplikation mit dem Kehrwert \(\frac{5}{2} = 2{,}5\) entspricht. Da \(2{,}5 > 1\), ist das Ergebnis von D deutlich größer als \(30\) (konkret \(75\)). Somit ist D größer als A.

Antwort

a) A, B und C sind gleich, da die Division durch \(\frac{5}{2}\) dasselbe ist wie die Multiplikation mit \(\frac{2}{5}\) und \(\frac{4}{10}\) gekürzt ebenfalls \(\frac{2}{5}\) ergibt. b) Das Ergebnis von D ist größer als das von A. Bei A wird die Zahl durch die Multiplikation mit einem Bruch kleiner als 1 verkleinert, während sie bei D durch die Division vergrößert wird.
4122126
Stelle fest, warum die folgenden Aussagen über Kehrwerte und Vorzeichen rationaler Zahlen nicht stimmen, indem du für jede Aussage ein passendes Gegenbeispiel angibst. a) Der Kehrwert einer rationalen Zahl ist immer kleiner als die Zahl selbst. b) Das Produkt aus einer negativen rationalen Zahl und ihrem Kehrwert ist negativ. c) Jede rationale Zahl besitzt einen Kehrwert.

Denkanstöße

- Denk an Brüche, die zwischen 0 und 1 liegen. - Welche Vorzeichenregel gilt bei der Multiplikation von zwei negativen Zahlen? - Gibt es eine spezielle Zahl, durch die man niemals teilen darf? - Was ist eigentlich die Definition eines Kehrwerts?

Lösung

1. Zu Teil a): Wähle die Zahl \(0{,}5\) (oder \(\frac{1}{2}\)). Der Kehrwert ist \(2\). Da \(2 > 0{,}5\), ist der Kehrwert größer als die ursprüngliche Zahl. 2. Zu Teil b): Wähle die Zahl \(-4\). Ihr Kehrwert ist \(-\frac{1}{4}\). Multiplikation: \((-4) \cdot (-\frac{1}{4}) = 1\). Das Ergebnis \(1\) ist positiv, nicht negativ. Das Produkt einer Zahl mit ihrem Kehrwert ist immer \(1\). 3. Zu Teil c): Betrachte die Zahl \(0\). Da die Division durch \(0\) mathematisch nicht definiert ist, existiert kein Kehrwert für die Null.

Antwort

a) Gegenbeispiel: Der Kehrwert von \(0{,}5\) ist \(2\), also größer als die Ausgangszahl. b) Gegenbeispiel: \((-4)\cdot(-\frac14)=1\); das Ergebnis ist positiv. c) Gegenbeispiel: \(0\) besitzt keinen Kehrwert, weil Division durch \(0\) nicht definiert ist.
4122176
Ein Produkt besteht aus 15 von null verschiedenen Faktoren. Bestimme das Vorzeichen und begründe. a) Genau 7 Faktoren sind negativ. b) Alle Faktoren sind negativ. c) Es gibt doppelt so viele positive wie negative Faktoren.

Denkanstöße

- Entscheidend für das Vorzeichen ist die Anzahl negativer Faktoren. - Ist diese Anzahl gerade oder ungerade? - Teile in c) die 15 Faktoren gedanklich entsprechend dem Verhältnis in gleichartige Gruppen.

Lösung

1. Bei einer ungeraden Anzahl negativer Faktoren ist das Produkt negativ, bei einer geraden Anzahl positiv. 2. Sieben negative Faktoren ergeben ein negatives Produkt. 3. Fünfzehn negative Faktoren ergeben ebenfalls ein negatives Produkt. 4. In c) gibt es fünf negative und zehn positive Faktoren; fünf ist ungerade, also ist das Produkt negativ.

Antwort

a) negativ, weil \(7\) negative Faktoren eine ungerade Anzahl sind. b) negativ, weil \(15\) negative Faktoren eine ungerade Anzahl sind. c) negativ; es gibt \(5\) negative und \(10\) positive Faktoren, und \(5\) ist ungerade.
4122186
Betrachte ein Produkt aus 12 rationalen, von null verschiedenen Faktoren. a) Können alle 12 Faktoren negativ sein, und welches Vorzeichen hätte das Produkt dann? b) Genau 3 Faktoren sind positiv. Welches Vorzeichen hat das Produkt? c) Jonas behauptet: „Wenn ich das Vorzeichen genau eines Faktors umdrehe, ändert sich das Vorzeichen des Endergebnisses immer.“ Hat er recht? Begründe.

Denkanstöße

- Entscheidend ist, ob die Anzahl negativer Faktoren gerade oder ungerade ist. - Bestimme in b) zuerst die Zahl der negativen Faktoren. - Was geschieht mit gerade/ungerade, wenn sich eine Anzahl um genau eins ändert?

Lösung

1. Zwölf negative Faktoren sind möglich. Weil zwölf gerade ist, wäre das Produkt positiv. 2. Bei drei positiven Faktoren bleiben neun negative Faktoren. Neun ist ungerade, also ist das Produkt negativ. 3. Dreht man das Vorzeichen genau eines Faktors um, ändert sich die Anzahl negativer Faktoren genau um eins. Damit wechselt sie zwischen gerade und ungerade; das Produkt wechselt deshalb immer sein Vorzeichen.

Antwort

a) Ja; das Produkt wäre positiv. b) negativ c) Ja. Ein einzelner Vorzeichenwechsel ändert die Anzahl negativer Faktoren um eins und damit ihre Geradheit/Ungeradheit.
4122196
Betrachte die Produkte \(A=(-1)\cdot(-2)\cdot\ldots\cdot(-10)\) und \(B=(-1)\cdot(-2)\cdot\ldots\cdot(-11)\). a) Welches Produkt ist positiv? b) Welches Vorzeichen hat \(A\cdot B\)? c) Verallgemeinere verbal: Wann ist ein Produkt, das nur aus negativen Faktoren besteht, negativ?

Denkanstöße

- Zähle die negativen Faktoren in A und B. - Nutze für b) die bereits bestimmten Vorzeichen. - Formuliere c) ohne Variable nur mit „gerade“ und „ungerade“.

Lösung

1. A enthält zehn negative Faktoren und ist positiv; B enthält elf negative Faktoren und ist negativ. 2. Positiv mal negativ ist negativ; also ist \(A\cdot B\) negativ. 3. Ein Produkt ausschließlich negativer Faktoren ist genau dann negativ, wenn die Anzahl der Faktoren ungerade ist.

Antwort

a) \(A\) ist positiv. b) \(A\cdot B\) ist negativ. c) Das Produkt ist bei einer ungeraden Anzahl negativer Faktoren negativ.
4122396
Zwei Schüler berechnen den Term \(-0{,}5 + \frac{3}{4} - 0{,}25 + \frac{1}{2}\) auf unterschiedliche Weise. Mia sagt: „Ich rechne einfach von links nach rechts.“ Lukas sagt: „Ich gruppiere die Zahlen, die gut zusammenpassen.“ a) Berechne den Termwert so wie Mia. b) Zeige, wie Lukas rechnen könnte, um das Ergebnis schneller zu finden. c) Vergleiche den Term von oben mit diesem Term: \(-0{,}5 + \left(\frac{3}{4} - 0{,}25\right) + \frac{1}{2}\). Ändert die Klammer etwas am Ergebnis? Begründe.

Denkanstöße

- Was passiert, wenn du eine Zahl mit ihrer Gegenzahl (z. B. \(-2\) und \(+2\)) addierst? - Wandle Brüche in Dezimalzahlen um, wenn es dir hilft. - Was geschieht mit den Vorzeichen in einer Klammer, vor der ein Plus steht?

Lösung

1. Mias Weg: \(-0{,}5 + 0{,}75 = 0{,}25\); dann \(0{,}25 - 0{,}25 = 0\); schließlich \(0 + 0{,}5 = 0{,}5\). 2. Lukas' Weg: Gruppieren von Dezimalzahlen und Brüchen, die sich ergänzen: \((-0{,}5 + 0{,}5) + (0{,}75 - 0{,}25)\). 3. Ergebnis Lukas: \(0 + 0{,}5 = 0{,}5\). 4. Vergleich mit Klammerterm: Vor der Klammer steht ein Plus. Daher kann die Plusklammer ohne Änderung der Vorzeichen weggelassen werden; der Termwert bleibt \(0{,}5\).

Antwort

a) \(0{,}5\) b) Lukas gruppiert z. B. \((-0{,}5 + \frac{1}{2}) + (\frac{3}{4} - 0{,}25) = 0 + 0{,}5 = 0{,}5\). c) Nein. Vor der Klammer steht ein Plus, deshalb kann die Klammer ohne Vorzeichenänderung weggelassen werden. Der Wert bleibt \(0{,}5\).
4122436
Lina und Tim sollen die Aufgabe \(12{,}5 - 8{,}3 + 7{,}5 - 1{,}7\) lösen. Lina schlägt vor: „Ich fasse zuerst die positiven Zahlen zusammen und dann die negativen.“ Sie rechnet: \((12{,}5 + 7{,}5) - (8{,}3 + 1{,}7)\). Tim rechnet lieber schrittweise von links nach rechts: \((12{,}5 - 8{,}3) + (7{,}5 - 1{,}7)\). a) Berechne das Ergebnis für beide Rechenwege. b) Erkläre, warum Linas Methode bei dieser Aufgabe besonders vorteilhaft ist.

Denkanstöße

- Rechne erst einmal beide Wege ganz in Ruhe aus. - Schau dir die Zwischenergebnisse an: Bei welchem Weg sind die Zahlen „einfacher“ oder „glatter“? - Denk daran, dass „vorteilhaft“ in der Mathematik oft bedeutet, dass man weniger Fehler beim Kopfrechnen macht.

Lösung

1. Berechnung Linas Weg: \(12{,}5 + 7{,}5 = 20\) und \(8{,}3 + 1{,}7 = 10\). Das Ergebnis ist \(20 - 10 = 10\). 2. Berechnung Tims Weg: \(12{,}5 - 8{,}3 = 4{,}2\) und \(7{,}5 - 1{,}7 = 5{,}8\). Das Ergebnis ist \(4{,}2 + 5{,}8 = 10\). 3. Vorteil von Linas Methode: Durch das Zusammenfassen der positiven und negativen Terme entstehen ganzzahlige Zwischenergebnisse (\(20\) und \(10\)), wodurch die abschließende Subtraktion im Kopf sehr einfach ist.

Antwort

a) Beide Wege führen zum Ergebnis \(10\). b) Linas Methode ist vorteilhaft, weil sie zu ganzzahligen Zwischenergebnissen (\(20\) und \(10\)) führt, was das Rechnen vereinfacht.
4122516
Manchmal vereinfacht das Ausmultiplizieren die Rechnung, besonders bei Brüchen. Berechne den Wert des Terms \(48\cdot(\frac{7}{12}-\frac{5}{16})\) auf zwei Arten: a) Bestimme zuerst den Hauptnenner in der Klammer, subtrahiere die Brüche und multipliziere das Ergebnis mit \(48\). b) Multipliziere die Zahl \(48\) direkt mit den beiden Brüchen in der Klammer und subtrahiere dann.

Denkanstöße

- Welche Zahl ist ein gemeinsames Vielfaches von \(12\) und \(16\)? - Kannst du die \(48\) gegen die Nenner kürzen, bevor du multiplizierst? - Vergleiche, welcher Weg weniger Bruchumformungen benötigt.

Lösung

1. Weg a): \(\frac{7}{12}-\frac{5}{16}=\frac{28}{48}-\frac{15}{48}=\frac{13}{48}\), daher \(48\cdot\frac{13}{48}=13\). 2. Weg b): \(48\cdot\frac{7}{12}-48\cdot\frac{5}{16}=28-15=13\).

Antwort

a) \(48\cdot(\frac{28}{48}-\frac{15}{48})=48\cdot\frac{13}{48}=13\) b) \(48\cdot\frac{7}{12}-48\cdot\frac{5}{16}=28-15=13\)
4122556
Entscheide für jeden Term, ob es geschickter ist, zuerst die Klammer auszurechnen oder das Distributivgesetz anzuwenden. Berechne das Ergebnis auf deinem gewählten Weg und begründe kurz. a) \(12\cdot(100+3)\) b) \(15\cdot(\frac{1}{3}+\frac{4}{5})\) c) \(6{,}4\cdot(13-3)\)

Denkanstöße

- Überlege bei jedem Term, welche Zwischenrechnung auf den beiden Wegen einfacher wäre. - Entstehen durch Verteilen oder durch die Klammer besonders einfache Zahlen? - Begründe deine Entscheidung über den Rechenaufwand.

Lösung

1. a) Distributiv: \(12\cdot100+12\cdot3=1236\). 2. b) Distributiv: \(15\cdot\frac{1}{3}+15\cdot\frac{4}{5}=5+12=17\). 3. c) Klammer zuerst: \(6{,}4\cdot10=64\).

Antwort

a) Distributiv: \(12\cdot100+12\cdot3=1236\), weil runde Teilprodukte entstehen. b) Distributiv: \(15\cdot\frac{1}{3}+15\cdot\frac{4}{5}=17\), weil sich \(15\) mit beiden Nennern kürzt. c) Klammer zuerst: \(6{,}4\cdot10=64\), weil die Klammer sofort \(10\) ergibt.
4122586
Gegeben ist der Term \((-8)\cdot(12{,}5-5)\). a) Berechne den Wert des Terms, indem du zuerst das Ergebnis der Klammer bestimmst. b) Berechne den Wert des Terms erneut, diesmal mithilfe des Distributivgesetzes. c) Vergleiche beide Wege. Welchen Weg findest du für das Rechnen im Kopf einfacher? Begründe kurz.

Denkanstöße

- Führe bei jedem Weg genau die vorgeschriebene Struktur aus. - Achte beim Verteilen des negativen Faktors auf beide Vorzeichen. - Begründe den günstigeren Weg anhand der Zwischenrechnungen.

Lösung

1. Klammer zuerst: \(12{,}5-5=7{,}5\), danach \((-8)\cdot7{,}5=-60\). 2. Distributiv: \((-8)\cdot12{,}5-(-8)\cdot5=-100-(-40)=-60\). 3. Beide Wege sind korrekt; der zweite hat einfache Teilprodukte, aber auch eine andere schlüssige Begründung ist möglich.

Antwort

a) \((-8)\cdot7{,}5=-60\) b) \((-8)\cdot12{,}5-(-8)\cdot5=-100-(-40)=-60\) c) Zum Beispiel ist b) im Kopf günstig, weil die Teilprodukte \(-100\) und \(-40\) einfach sind.
4122636
In der folgenden Rechnung ist ein Fehler passiert. Markiere die fehlerhafte Stelle und berechne anschließend das richtige Ergebnis. \((-4) \cdot (2{,}5 - 6) = -4 \cdot 2{,}5 - 4 \cdot 6 = -10 - 24 = -34\)

Denkanstöße

- Schau dir genau an, wie die \(-4\) mit den Zahlen in der Klammer multipliziert wurde. - Achte besonders auf die Vorzeichenregeln bei der Multiplikation. - Was ergibt „Minus mal Minus“? - Kannst du die Aufgabe auch lösen, indem du zuerst den Wert in der Klammer ausrechnest?

Lösung

1. Identifikation des Fehlers im Distributivgesetz: Beim Ausmultiplizieren von \((-4) \cdot (2{,}5 - 6)\) wurde das Vorzeichen der \(6\) falsch berücksichtigt. Es müsste heißen: \((-4) \cdot 2{,}5 - (-4) \cdot 6\) oder \(-4 \cdot 2{,}5 + 4 \cdot 6\). 2. Korrekte Berechnung Schritt 1: \(-4 \cdot 2{,}5 = -10\). 3. Korrekte Berechnung Schritt 2: \(-4 \cdot (-6) = +24\). 4. Endergebnis berechnen: \(-10 + 24 = 14\). 5. Alternativer Weg über die Klammer: \((-4) \cdot (-3{,}5) = 14\).

Antwort

Der Fehler liegt im zweiten Schritt der Verteilung: Es müsste \(-4 \cdot 2{,}5 + 4 \cdot 6\) heißen (oder \(-10 - (-24)\)). Das richtige Ergebnis lautet \(14\).
4122646
Überprüfe, ob die folgenden Gleichungen wahr oder falsch sind. Korrigiere die rechte Seite der falschen Gleichungen so, dass sie zum ursprünglichen Term auf der linken Seite passt. a) \((-0{,}2) \cdot 15 + (-0{,}2) \cdot 5 = (-0{,}2) \cdot (15 + 5)\) b) \(\frac{3}{4} - \left(\frac{1}{2} - \frac{1}{4}\right) = \frac{3}{4} - \frac{1}{2} - \frac{1}{4}\) c) \((-3) \cdot 7 - (-3) \cdot 4 = (-3) \cdot (7 - 4)\)

Denkanstöße

- Prüfe bei den Produkttermen, ob derselbe gemeinsame Faktor in beiden Summanden beziehungsweise Differenzgliedern steckt. - Rechne im Zweifel beide Seiten einer Gleichung getrennt aus. - Achte bei b) darauf, wie ein Minuszeichen vor einer Klammer die Vorzeichen in der Klammer beeinflusst.

Lösung

1. In a) wird der gemeinsame Faktor \(-0{,}2\) korrekt ausgeklammert. Beide Seiten haben denselben Wert, also ist die Gleichung wahr. 2. In b) muss beim Auflösen der Klammer auch das Vorzeichen vor \(\frac{1}{4}\) wechseln. Richtig ist \(\frac{3}{4} - \frac{1}{2} + \frac{1}{4}\). Die gegebene rechte Seite ist daher falsch. 3. In c) wird der gemeinsame Faktor \(-3\) korrekt ausgeklammert. Zur Kontrolle gilt links \(-21 - (-12) = -9\) und rechts \((-3) \cdot 3 = -9\).

Antwort

a) Wahr. b) Falsch. Korrektur: \(\frac{3}{4} - \frac{1}{2} + \frac{1}{4}\). c) Wahr.
4122966
Zwei Schüler berechnen den Wert des Terms \(-8\cdot(\frac{1}{4}-\frac{3}{8})\). Lukas berechnet zuerst den Wert in der Klammer und multipliziert dann. Sarah nutzt das Distributivgesetz, um die Klammer aufzulösen. Zeige beide Rechenwege auf und entscheide, welcher Weg hier vorteilhafter ist. Begründe deine Entscheidung.

Denkanstöße

- Führe zuerst Lukas' Weg genau wie beschrieben aus. - Was passiert beim Distributivgesetz mit dem Faktor \(-8\)? - Vergleiche danach die Art der Zwischenrechnungen.

Lösung

1. Lukas: \(\frac{1}{4}-\frac{3}{8}=-\frac{1}{8}\), danach \(-8\cdot(-\frac{1}{8})=1\). 2. Sarah: \(-8\cdot\frac{1}{4}-(-8)\cdot\frac{3}{8}=-2-(-3)=1\). 3. Sarahs Weg ist hier besonders günstig, weil sich \(-8\) direkt mit beiden Nennern kürzen lässt.

Antwort

Lukas: \(-8\cdot(-\frac{1}{8})=1\). Sarah: \(-8\cdot\frac{1}{4}-(-8)\cdot\frac{3}{8}=-2+3=1\). Sarahs Weg ist vorteilhaft, weil sich \(8\) mit beiden Nennern direkt kürzen lässt.
4123026
Bestimme den Wert der Terme. Nutze Rechengesetze, um die Rechnung zu vereinfachen. a) \(17{,}4-(5{,}9+17{,}4)+0{,}9\) b) \(-\frac{2}{5}+(3{,}7+0{,}4)-2{,}7\)

Denkanstöße

- Was passiert mit den Vorzeichen innerhalb der Klammer, wenn ein Minuszeichen davor steht? - Gibt es Zahlen, die sich gegenseitig aufheben? - Kannst du die Reihenfolge so ändern, dass du weniger Kopfrechnen musst?

Lösung

1. a) \(17{,}4-5{,}9-17{,}4+0{,}9=(17{,}4-17{,}4)+(-5{,}9+0{,}9)=-5\). 2. b) \(-\frac{2}{5}=-0{,}4\), also \((-0{,}4+0{,}4)+(3{,}7-2{,}7)=1\).

Antwort

a) \((17{,}4-17{,}4)+(-5{,}9+0{,}9)=-5\) b) \((-0{,}4+0{,}4)+(3{,}7-2{,}7)=1\)
4128006
Nutze Rechenvorteile, um die folgenden Ausdrücke so einfach wie möglich zu berechnen. a) \(\frac{3}{5}\cdot17+\frac{3}{5}\cdot8\) b) \((-2{,}5)\cdot7\cdot(-4)\) c) \(12-(\frac{5}{6}\cdot\frac{18}{5})\)

Denkanstöße

- Suche nach einem gemeinsamen Faktor, den du ausklammern kannst. - Bei einer reinen Multiplikation darfst du Faktoren günstig umordnen und gruppieren. - Prüfe bei Bruchprodukten, ob sich Faktoren vor dem Multiplizieren kürzen lassen.

Lösung

1. a) \(\frac{3}{5}\cdot(17+8)=15\). 2. b) \((-2{,}5)\cdot(-4)\cdot7=10\cdot7=70\). 3. c) Kürzen ergibt \(\frac{5}{6}\cdot\frac{18}{5}=3\), also \(12-3=9\).

Antwort

a) \(\frac{3}{5}\cdot(17+8)=15\) b) \(((-2{,}5)\cdot(-4))\cdot7=70\) c) \(12-(\frac{5}{6}\cdot\frac{18}{5})=12-3=9\)
4128016
Berechne die folgenden Terme unter Verwendung von Rechenvorteilen. a) \(15{,}3-(4{,}8-2{,}7)-5{,}2\) b) \(\frac{7}{11}\cdot\frac{22}{14}-1\) c) \(-8\cdot1{,}25\cdot(-3)\cdot(-2)\)

Denkanstöße

- Löse Klammern so auf, dass du anschließend günstige Paare bilden kannst. - Prüfe bei Bruchprodukten, ob sich vor dem Multiplizieren kürzen lässt. - Beachte bei mehreren negativen Faktoren sowohl günstige Gruppierungen als auch das Endvorzeichen.

Lösung

1. a) \((15{,}3+2{,}7)-(4{,}8+5{,}2)=18-10=8\). 2. b) \(\frac{7}{11}\cdot\frac{22}{14}=1\), also \(1-1=0\). 3. c) \((-8\cdot1{,}25)\cdot((-3)\cdot(-2))=-10\cdot6=-60\).

Antwort

a) \((15{,}3+2{,}7)-(4{,}8+5{,}2)=8\) b) \(\frac{7}{11}\cdot\frac{22}{14}-1=1-1=0\) c) \((-8\cdot1{,}25)\cdot((-3)\cdot(-2))=-60\)
4142376
Beim Rechnen mit Termen nutzt man oft Rechenvorteile durch bestimmte Gesetze. a) Berechne das Produkt \(25 \cdot 17 \cdot 4\) auf zwei verschiedene Arten. Nutze bei einer Art einen Rechenvorteil, indem du die Reihenfolge der Faktoren änderst. b) Benenne die beiden Gesetze, die es erlauben, Faktoren zu vertauschen und Klammern bei der Multiplikation anders zu setzen. c) Zeige mit den Zahlen \(12\), \(6\) und \(2\), dass man Klammern bei der Division nicht beliebig umsetzen darf.

Denkanstöße

- Suche bei der Multiplikation nach einem Zahlenpaar, das ein besonders einfaches Produkt ergibt. - Unterscheide zwischen dem Vertauschen von Faktoren und dem Verändern ihrer Gruppierung. - Berechne beim Gegenbeispiel beide Klammersetzungen vollständig und vergleiche die Werte.

Lösung

1. Von links nach rechts gilt \((25 \cdot 17) \cdot 4 = 425 \cdot 4 = 1700\). Vorteilhafter ist \((25 \cdot 4) \cdot 17 = 100 \cdot 17 = 1700\). 2. Das Vertauschen von Faktoren heißt Kommutativgesetz; das Verändern der Gruppierung heißt Assoziativgesetz. 3. Bei der Division liefert \(12 : (6 : 2) = 12 : 3 = 4\), während \((12 : 6) : 2 = 2 : 2 = 1\) ergibt. Da \(4 \ne 1\), gilt das Assoziativgesetz nicht für die Division.

Antwort

a) \(1700\); vorteilhaft ist zum Beispiel \((25 \cdot 4) \cdot 17\). b) Kommutativgesetz und Assoziativgesetz. c) \(12 : (6 : 2) = 4\), aber \((12 : 6) : 2 = 1\); daher gilt das Assoziativgesetz nicht für die Division.
4226356
Berechne die folgenden Summen auf dem vorteilhaftesten Weg, indem du das Kommutativ- und das Assoziativgesetz anwendest: 1) \((-24)+(+15)+(-16)+(+35)\) 2) \((+6{,}7)+(-3{,}2)+(+1{,}3)+(-1{,}8)\) 3) \((-\frac{3}{4})+(+2\frac{1}{5})+(-0{,}25)+(+0{,}8)\)

Denkanstöße

- Welche Paare lassen sich besonders leicht addieren? - Suche nach glatten Summen wie \(10\), \(1\) oder \(0\). - Wähle bei gemischten Darstellungen die Form, in der passende Paare sichtbar werden.

Lösung

1. \((-24-16)+(15+35)=-40+50=10\). 2. \((6{,}7+1{,}3)+(-3{,}2-1{,}8)=8-5=3\). 3. \((-0{,}75-0{,}25)+(2{,}2+0{,}8)=-1+3=2\).

Antwort

1) \((-24-16)+(15+35)=10\) 2) \((6{,}7+1{,}3)+(-3{,}2-1{,}8)=3\) 3) \((-0{,}75-0{,}25)+(2{,}2+0{,}8)=2\)
4226366
Nutze Rechenvorteile, um die Ergebnisse der folgenden Aufgaben so einfach wie möglich zu bestimmen: 1) \((+0{,}375)+(-5\frac{1}{2})+(+\frac{5}{8})+(+4{,}5)\) 2) \((-8{,}1)+(+2\frac{3}{7})+(+1{,}1)+(+5\frac{4}{7})\) 3) \((+11\frac{1}{9})+(-4{,}9)+(-2\frac{1}{9})+(-5{,}1)\)

Denkanstöße

- Welche Brüche lassen sich sofort zusammenzählen? - Welche Dezimalzahlen ergeben zusammen eine ganze Zahl? - Wähle die Darstellung, mit der passende Partner sichtbar werden.

Lösung

1. \((\frac{3}{8}+\frac{5}{8})+(-5{,}5+4{,}5)=1-1=0\). 2. \((-8{,}1+1{,}1)+(2\frac{3}{7}+5\frac{4}{7})=-7+8=1\). 3. \((11\frac{1}{9}-2\frac{1}{9})+(-4{,}9-5{,}1)=9-10=-1\).

Antwort

1) \((\frac{3}{8}+\frac{5}{8})+(-5{,}5+4{,}5)=0\) 2) \((-8{,}1+1{,}1)+(2\frac{3}{7}+5\frac{4}{7})=1\) 3) \((11\frac{1}{9}-2\frac{1}{9})+(-4{,}9-5{,}1)=-1\)
4227367
Für zwei Zahlen \(x\) und \(y\) gilt \(x - y = 7\). Bestimme daraus die Werte der folgenden Terme, ohne konkrete Werte für \(x\) und \(y\) festzulegen. a) \(y - x\) b) \((x + 10) - (y + 10)\) c) \(2(y - x)\)

Denkanstöße

- Vergleiche die Reihenfolge der beiden Zahlen in der bekannten Differenz mit der Reihenfolge im ersten Term. - Überlege, was mit einer Differenz passiert, wenn zu beiden Zahlen derselbe Wert addiert wird. - Nutze eine bereits bestimmte Beziehung für den letzten Term weiter.

Lösung

1. Wenn die Reihenfolge der Differenz vertauscht wird, ändert sich ihr Vorzeichen. Daher hat \(y - x\) den Wert \(-7\). 2. Beim Term \((x + 10) - (y + 10)\) heben sich die beiden gleichen Verschiebungen um \(10\) gegenseitig auf. Der Term hat deshalb denselben Wert wie \(x - y\), also \(7\). 3. Da \(y - x = -7\), gilt für den dritten Term \(2 \cdot (-7) = -14\).

Antwort

a) \(-7\) b) \(7\) c) \(-14\)
4317466
Luisa möchte 4 identische Holzbilderrahmen bauen. Für jeden Rahmen benötigt sie: - 2 lange Holzleisten von je \(1{,}2\,\text{m}\) - 2 kurze Holzleisten von je \(0{,}85\,\text{m}\) Sie überlegt gemeinsam mit ihrem Bruder Mateo, wie sie die Gesamtlänge des benötigten Holzes berechnen kann. Die beiden zeichnen zwei verschiedene Rechenbäume (Weg A und Weg B). a) Erkläre, wie die beiden Rechenbäume jeweils aufgebaut sind und was die einzelnen Schritte im Sachzusammenhang bedeuten. b) Berechne für beide Rechenbäume die Werte aller leeren Kästchen und ermittle die Gesamtlänge des benötigten Holzes in Metern. c) Welches mathematische Gesetz zeigt, dass beide Wege zum selben Ergebnis führen müssen? Schreibe die beiden in den Bäumen dargestellten Terme auf und forme den Term von Weg B so um, dass der Zusammenhang zu Weg A sichtbar wird.
Abbildung zur Aufgabe 431746

Denkanstöße

- Ordne jedem Ast des Rechenbaums eine konkrete Anzahl von Leisten und eine Leistenlänge zu. - Berechne die Kästchen jeweils von den Blättern zur Wurzel des Baums. - Lies für c) zuerst genau die Faktoren ab, die tatsächlich in Weg B stehen. - Wie kannst du die beiden Achter in Weg B mithilfe der vier Rahmen zerlegen?

Lösung

1. Weg A berechnet zuerst die Holzlänge für einen Rahmen und multipliziert anschließend mit \(4\). 2. In Weg A sind die Zwischenwerte \(2{,}4\), \(1{,}7\), \(4{,}1\) und \(16{,}4\). 3. Weg B berechnet die Längen aller acht langen und aller acht kurzen Leisten getrennt; die Zwischenwerte sind \(9{,}6\), \(6{,}8\) und \(16{,}4\). 4. Die abgelesenen Terme sind \(4\cdot(2\cdot1{,}2+2\cdot0{,}85)\) und \(8\cdot1{,}2+8\cdot0{,}85\). 5. Mit \(8=4\cdot2\) wird Weg B zu \((4\cdot2)\cdot1{,}2+(4\cdot2)\cdot0{,}85\); durch Ausklammern von \(4\) entsteht Weg A. Das ist das Distributivgesetz zusammen mit dem Umgruppieren von Faktoren.

Antwort

a) Weg A berechnet zuerst einen Rahmen und vervierfacht anschließend. Weg B berechnet zuerst alle langen und alle kurzen Leisten getrennt und addiert dann. b) Weg A: \(2{,}4\), \(1{,}7\), \(4{,}1\), \(16{,}4\). Weg B: \(9{,}6\), \(6{,}8\), \(16{,}4\). Gesamtlänge: \(16{,}4\,\text{m}\). c) Distributivgesetz. Abgelesen: \(4\cdot(2\cdot1{,}2+2\cdot0{,}85)\) und \(8\cdot1{,}2+8\cdot0{,}85\). Mit \(8=4\cdot2\) lässt sich Weg B zu \((4\cdot2)\cdot1{,}2+(4\cdot2)\cdot0{,}85\) umformen und anschließend \(4\) ausklammern.
4108116
Beurteile die Aussage: „Wenn man eine gemischte Zahl mit einer natürlichen Zahl multipliziert, darf man die ganze Zahl und den Bruch getrennt mit der natürlichen Zahl multiplizieren und die Ergebnisse addieren. Das funktioniert immer, auch wenn man zwei gemischte Zahlen multipliziert.“ Untersuche beide Fälle und begründe deine Entscheidung jeweils mit einem Rechenbeispiel.

Denkanstöße

- Schreibe eine gemischte Zahl als Summe aus ganzem Teil und Bruchteil. - Welche Teilprodukte entstehen, wenn nur einer der Faktoren eine solche Summe ist? - Welche zusätzlichen Teilprodukte entstehen, wenn beide Faktoren aus zwei Teilen bestehen?

Lösung

1. Bei einer natürlichen Zahl ist die Zerlegung gültig: \(2\frac{1}{3}\cdot4=(2+\frac{1}{3})\cdot4=8+\frac{4}{3}=9\frac{1}{3}\). Das ist das Distributivgesetz. 2. Bei zwei gemischten Zahlen ist das bloße Multiplizieren der ganzen Teile und der Bruchteile nicht ausreichend, weil zusätzlich die Produkte „ganzer Teil mal Bruchteil“ entstehen. 3. Zum Beispiel würde das falsche Verfahren bei \(2\frac{1}{3}\cdot1\frac{1}{2}\) den Wert \(2+\frac{1}{6}=2\frac{1}{6}\) liefern. 4. Korrekt ist \(\frac{7}{3}\cdot\frac{3}{2}=\frac{7}{2}=3\frac{1}{2}\). Damit ist die behauptete Verallgemeinerung falsch.

Antwort

Mit einer natürlichen Zahl funktioniert die Zerlegung, zum Beispiel \(2\frac{1}{3}\cdot4=9\frac{1}{3}\). Bei zwei gemischten Zahlen funktioniert das vereinfachte Verfahren nicht: \(2\frac{1}{3}\cdot1\frac{1}{2}=3\frac{1}{2}\), nicht \(2\frac{1}{6}\), weil zusätzliche Teilprodukte entstehen.
4111876
Berechne den Wert des Terms. Nutze im Zähler und im Nenner Rechenvorteile: \(\frac{12{,}5\cdot3{,}7+12{,}5\cdot4{,}3}{(\frac{2}{3}+\frac{1}{6}):\frac{1}{12}}\)

Denkanstöße

- Betrachte Zähler und Nenner zunächst getrennt. - Welche Zahl kommt in beiden Produkten des Zählers als gemeinsamer Faktor vor? - Vereinfache den Nenner vollständig, bevor du den Gesamtquotienten bildest.

Lösung

1. Zähler: \(12{,}5\cdot(3{,}7+4{,}3)=12{,}5\cdot8=100\). 2. Nenner: \(\frac{2}{3}+\frac{1}{6}=\frac{5}{6}\) und \(\frac{5}{6}:\frac{1}{12}=10\). 3. Gesamtwert: \(100:10=10\).

Antwort

Zähler: \(12{,}5\cdot(3{,}7+4{,}3)=100\). Nenner: \((\frac{2}{3}+\frac{1}{6}):\frac{1}{12}=10\). Gesamt: \(100:10=10\).
4113196
Gegeben sind \(A=-\frac{3}{4}\cdot(2{,}4-6{,}4)+1{,}5\) und \(B=-\frac{3}{4}\cdot2{,}4+\frac{3}{4}\cdot6{,}4+1{,}5\). 1. Begründe ohne vollständige Berechnung, warum \(A\) und \(B\) denselben Wert haben. 2. Berechne \(A\). 3. Verändere nur die Zahl am Ende von \(B\), sodass der Gesamtwert \(0\) wird.

Denkanstöße

- Was entsteht, wenn du den Faktor vor der Klammer auf beide Klammerteile verteilst? - Berechne A erst nach der strukturellen Begründung. - Welche Gegenzahl muss zum festen vorderen Wert addiert werden, damit \(0\) entsteht?

Lösung

1. Beim Ausmultiplizieren von \(-\frac{3}{4}\cdot(2{,}4-6{,}4)\) entsteht \(-\frac{3}{4}\cdot2{,}4+\frac{3}{4}\cdot6{,}4\); damit haben A und B dieselbe Struktur. 2. \(2{,}4-6{,}4=-4\); daher ist \(-\frac{3}{4}\cdot(-4)+1{,}5=4{,}5\). 3. Der Teil vor dem letzten Summanden hat den Wert \(3\). Zum Gesamtwert \(0\) muss daher \(-3\) addiert werden.

Antwort

1. Durch das Distributivgesetz wird \(-\frac{3}{4}\cdot(2{,}4-6{,}4)\) zu \(-\frac{3}{4}\cdot2{,}4+\frac{3}{4}\cdot6{,}4\); deshalb sind A und B gleichwertig. 2. \(4{,}5\) 3. \(-3\)
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Untersuche die Behauptungen über Beträge. Widerlege jede falsche Aussage durch ein Gegenbeispiel. a) Der Betrag einer Summe zweier Zahlen ist immer gleich der Summe ihrer Beträge. b) Addiert man eine Zahl zu ihrem Betrag, ist das Ergebnis immer \(0\). c) Ist eine Zahl kleiner als eine andere, dann ist auch ihr Betrag kleiner.

Denkanstöße

- Für ein Gegenbeispiel genügt ein konkreter Fall, der die jeweilige Aussage verletzt. - Probiere bei Betragsaussagen bewusst positive und negative Zahlen in Kombination. - Denke beim Betrag an den Abstand von \(0\), nicht an die Lage links oder rechts.

Lösung

1. Zu a): Zum Beispiel gilt \(|2+(-5)|=3\), aber \(|2|+|-5|=7\). 2. Zu b): Für \(4\) gilt \(4+|4|=8\ne0\). 3. Zu c): Es gilt \(-10<2\), aber \(|-10|=10>|2|=2\).

Antwort

a) Gegenbeispiel: \(2\) und \(-5\). b) Gegenbeispiel: \(4\). c) Gegenbeispiel: \(-10\) und \(2\).
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Überprüfe die folgenden mathematischen Behauptungen. Finde für jede falsche Regel ein Gegenbeispiel in Form einer Beispielrechnung, die sie widerlegt. a) Wenn das Produkt von zwei rationalen Zahlen Null ist, müssen beide Faktoren Null sein. b) Wenn man eine rationale Zahl mit \(-1\) multipliziert, ist das Ergebnis immer kleiner als die ursprüngliche Zahl. c) Das Quadrat einer rationalen Zahl (die Zahl mit sich selbst multipliziert) ist immer größer als die ursprüngliche Zahl.

Denkanstöße

- Reicht es aus, wenn nur ein Teil der Multiplikation Null ist? - Probier die Multiplikation mit \(-1\) mal mit einer negativen Zahl aus. - Was passiert bei Quadraten von Zahlen, die zwischen 0 und 1 liegen? - Untersuche auch die Zahlen 0 und 1 für die letzte Behauptung.

Lösung

1. Zu Teil a): Wähle die Faktoren \(0\) und \(5\). Das Produkt ist \(0 \cdot 5 = 0\). Hier ist nur ein Faktor Null, nicht beide. Somit ist die Aussage „beide müssen Null sein“ falsch. 2. Zu Teil b): Wähle die Zahl \(-3\). Multiplikation mit \(-1\): \(-3 \cdot (-1) = 3\). Da \(3 > -3\), ist das Ergebnis größer und nicht kleiner. 3. Zu Teil c): Wähle die Zahl \(0{,}5\). Berechnung des Quadrats: \(0{,}5 \cdot 0{,}5 = 0{,}25\). Da \(0{,}25 < 0{,}5\), ist das Quadrat kleiner. (Weitere Gegenbeispiele wären \(0\), da \(0^2 = 0\), oder \(1\), da \(1^2 = 1\)).

Antwort

a) Gegenbeispiel: \(0\cdot5=0\); nur ein Faktor ist null. b) Gegenbeispiel: \((-3)\cdot(-1)=3>-3\). c) Gegenbeispiel: \(0{,}5^2=0{,}25<0{,}5\).

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