Aimathic
Login | English | Deutsch

Kostenlose Arbeitsblätter

Stellen Sie aus rund 25.000 Matheaufgaben von der 3. bis zur 13. Klasse Ihre eigenen Arbeitsblätter zusammen. Alle Aufgaben enthalten Lösungsschritte.

Zahlenrätsel mit Termen

Klicken Sie auf Aufgaben, um sie zum Drucken auszuwählen.

5553347
Welche Form beschreibt immer eine ungerade ganze Zahl, wenn \(n\) eine ganze Zahl ist? A) \(2n\) B) \(2n+1\) C) \(n+2\)

Denkanstöße

- Welche Form haben alle geraden Zahlen? - Was passiert mit der Parität, wenn man zu einer geraden Zahl \(1\) addiert?

Lösung

1. \(2n\) ist immer gerade. 2. Addiert man zu einer geraden Zahl \(1\), entsteht immer eine ungerade Zahl. 3. Daher beschreibt \(2n+1\) stets eine ungerade Zahl.

Antwort

B) \(2n+1\)
5553357
Die mittlere von drei aufeinanderfolgenden ganzen Zahlen heißt \(m\). Schreibe die drei Zahlen als Terme mit \(m\).

Denkanstöße

- Was bedeutet „aufeinanderfolgend“ für den Abstand zweier benachbarter Zahlen? - Welche Zahl liegt direkt vor \(m\), welche direkt danach?

Lösung

1. Die vorherige ganze Zahl ist um \(1\) kleiner als \(m\), also \(m-1\). 2. Die mittlere Zahl ist \(m\). 3. Die nächste ganze Zahl ist um \(1\) größer, also \(m+1\).

Antwort

\(m-1,\ m,\ m+1\)
5553367
Eine zweistellige Zahl hat die Zehnerziffer \(z\) und die Einerziffer \(e\). Welcher Term beschreibt die Zahl? A) \(z+e\) B) \(10z+e\) C) \(z+10e\)

Denkanstöße

- Welchen Wert hat eine einzelne Zehnerstelle? - Wie setzt sich eine zweistellige Zahl aus Zehnern und Einern zusammen?

Lösung

1. Eine Zehnerziffer \(z\) steht für \(z\) Zehner, also für \(10z\). 2. Dazu kommen \(e\) Einer. 3. Daher lautet der Term \(10z+e\), also B.

Antwort

B) \(10z+e\)
4124487
Die Variable \(n\) steht für eine natürliche Zahl aus der Menge \(\{1; 2; 3; \dots\}\). Überprüfe, ob die folgenden Aussagen für jede beliebige Wahl von \(n\) wahr oder falsch sind. Begründe deine Entscheidung kurz. a) Die Summe \(n + (n + 1)\) ergibt immer eine ungerade Zahl. b) Der Term \(5n + 2\) liefert immer eine gerade Zahl. c) Der Wert des Terms \(4n - n\) ist stets durch \(3\) teilbar.

Denkanstöße

- Vereinfache einen Term, wenn dadurch seine Struktur leichter erkennbar wird. - Bei einer Aussage über alle natürlichen Zahlen kann ein einziges Gegenbeispiel zum Widerlegen genügen. - Prüfe, was ein Faktor vor einer Variablen über mögliche Termwerte aussagt.

Lösung

1. Für a) gilt \(n + (n + 1) = 2n + 1\). Da \(2n\) für jede natürliche Zahl \(n\) gerade ist, ist \(2n + 1\) immer ungerade. Die Aussage ist wahr. 2. Für b) genügt ein Gegenbeispiel: Für \(n = 1\) ist \(5 \cdot 1 + 2 = 7\). Die Aussage ist daher falsch. 3. Für c) gilt \(4n - n = 3n\). Dieser Term ist für jede natürliche Zahl \(n\) ein Vielfaches von \(3\). Die Aussage ist wahr.

Antwort

a) Wahr, denn \(n + (n + 1) = 2n + 1\) ist immer ungerade. b) Falsch; zum Beispiel ergibt \(n = 1\) den Wert \(7\). c) Wahr, denn \(4n - n = 3n\) ist immer ein Vielfaches von \(3\).
4124497
Betrachte die Variable \(x\) als eine natürliche Zahl mit \(x \in \{1; 2; 3; \dots\}\). Entscheide bei den folgenden Behauptungen, ob sie für alle \(x\) zutreffen oder nicht. Begründe jeweils kurz. a) Der Term \(2(x + 4)\) ergibt immer eine gerade Zahl. b) Der Term \(x^2 + 1\) ergibt immer eine Primzahl. c) Der Wert von \(10x - 5\) endet immer auf die Ziffer \(5\).

Denkanstöße

- Untersuche, welche Struktur eines Terms unabhängig vom eingesetzten Wert erhalten bleibt. - Zum Widerlegen einer Aussage über alle natürlichen Zahlen genügt ein passendes Gegenbeispiel. - Bei Aussagen über Endziffern kann die Form des Terms wichtiger sein als das Ausrechnen vieler Beispiele.

Lösung

1. In a) besitzt \(2(x + 4)\) den Faktor \(2\). Deshalb ist jeder mögliche Termwert gerade. Die Aussage ist wahr. 2. Für b) reicht ein Gegenbeispiel: Für \(x = 3\) ist \(x^2 + 1 = 3^2 + 1 = 10\). Da \(10\) keine Primzahl ist, ist die Aussage falsch. 3. In c) ist \(10x\) stets ein Vielfaches von \(10\) und endet daher auf \(0\). Nach dem Subtrahieren von \(5\) endet das Ergebnis auf \(5\). Die Aussage ist wahr.

Antwort

a) Wahr, wegen des Faktors \(2\). b) Falsch; ein Gegenbeispiel ist \(x = 3\), denn \(3^2 + 1 = 10\). c) Wahr; \(10x - 5\) endet immer auf \(5\).
4124507
Gegeben sind zwei Terme für natürliche Zahlen \(k \in \{1; 2; 3; \dots\}\): Term A: \(3k + 1\) Term B: \(2k + 2\) a) Untersuche, ob Term A für jeden Wert von \(k\) größer ist als Term B. b) Erkläre mathematisch, warum der Term \(k + k + k\) immer ein Vielfaches von \(3\) ist.

Denkanstöße

- Eine Aussage über jeden möglichen Wert ist schon widerlegt, wenn du einen einzigen Gegenfall findest. - Überlege, wie du gleiche Summanden als Produkt schreiben kannst. - Achte darauf, ob du für Teil a) wirklich alle Werte untersuchen musst oder ob ein Gegenbeispiel genügt.

Lösung

1. Für a) genügt es, die allgemeine Aussage mit einem Gegenbeispiel zu prüfen. Bei \(k = 1\) haben beide Terme den Wert \(4\). Also ist Term A nicht für jeden Wert von \(k\) größer als Term B. 2. Für b) kann man gleiche Summanden zusammenfassen: \(k + k + k = 3k\). Der Termwert besitzt damit immer den Faktor \(3\) und ist folglich ein Vielfaches von \(3\).

Antwort

a) Nein. Für \(k = 1\) sind beide Terme gleich groß: \(4 = 4\). b) Es gilt \(k + k + k = 3k\). Deshalb ist der Termwert immer ein Vielfaches von \(3\).
4124967
Lukas behauptet: „Wenn ich vier aufeinanderfolgende natürliche Zahlen addiere, ist die Summe immer durch 4 teilbar.“ a) Überprüfe Lukas' Behauptung an zwei Beispielen. b) Stelle einen Term für die Summe von vier aufeinanderfolgenden natürlichen Zahlen auf (verwende \(n\) für die kleinste Zahl). c) Begründe mithilfe des Terms, warum Lukas' Behauptung falsch ist.

Denkanstöße

- Kannst du die vier Zahlen mithilfe einer Variablen ausdrücken? - Was passiert, wenn du die Terme zusammenfasst? - Erinnere dich daran, wann eine Summe durch eine Zahl teilbar ist. - Reicht ein einziges Gegenbeispiel aus, um eine allgemeine Behauptung zu widerlegen?

Lösung

1. Überprüfung mit Beispielen: \(1+2+3+4 = 10\) (nicht durch 4 teilbar) und \(5+6+7+8 = 26\) (nicht durch 4 teilbar). 2. Aufstellen des Terms: Die Zahlen lauten \(n\), \(n+1\), \(n+2\) und \(n+3\). Die Summe ist \(S = n + (n+1) + (n+2) + (n+3)\). 3. Vereinfachung des Terms: \(S = 4n + 6\). 4. Analyse der Teilbarkeit: Der Teil \(4n\) ist für jede natürliche Zahl \(n\) durch 4 teilbar. Da die Zahl 6 jedoch nicht durch 4 teilbar ist (Rest 2), ist die Gesamtsumme \(4n + 6\) niemals ohne Rest durch 4 teilbar.

Antwort

a) Beispiele wie \(1+2+3+4=10\) zeigen, dass die Summe nicht durch 4 teilbar ist. b) Der Term lautet \(4n + 6\). c) Da \(4n\) durch 4 teilbar ist, 6 aber einen Rest von 2 bei der Division durch 4 lässt, ist die Summe \(4n + 6\) nie durch 4 teilbar.
4124997
Addiere drei aufeinanderfolgende ganze Zahlen. Begründe mithilfe eines Terms, warum die Summe dieser drei Zahlen immer durch 3 teilbar ist.

Denkanstöße

- Wie kannst du eine Zahl und ihre unmittelbaren Nachfolger mit einer Variablen ausdrücken? - Versuche, die gesamte Summe in einem einzigen Term zusammenzufassen. - Woran erkennt man an der Struktur eines Terms, dass das Ergebnis immer durch 3 teilbar ist? - Kannst du den finalen Term so umformen, dass eine 3 als Faktor vor einer Klammer steht?

Lösung

1. Festlegen der Variablen: Sei \(n\) die erste der drei Zahlen. 2. Bestimmung der weiteren Zahlen: Die darauf folgenden Zahlen sind \(n + 1\) und \(n + 2\). 3. Aufstellen der Summe: \(S = n + (n + 1) + (n + 2)\). 4. Vereinfachen des Terms: Durch Zusammenfassen der Variablen und der Konstanten ergibt sich \(S = 3n + 3\). 5. Ausklammern des gemeinsamen Faktors: Der Term kann als \(S = 3(n + 1)\) geschrieben werden. 6. Interpretation: Da der Term ein Produkt mit dem Faktor 3 ist, stellt er für jede ganze Zahl \(n\) ein Vielfaches von 3 dar und ist somit stets durch 3 teilbar.

Antwort

Bezeichnet man die erste Zahl mit \(n\), lautet die Summe \(n + (n + 1) + (n + 2) = 3n + 3\). Dies lässt sich zu \(3(n + 1)\) faktorisieren. Da dieser Ausdruck ein Vielfaches von 3 ist, ist die Summe immer durch 3 teilbar.
4125007
Denke dir eine beliebige ganze Zahl \(x\). Multipliziere sie mit 5 und subtrahiere die ursprüngliche Zahl \(x\). Addiere anschließend 12 zum Ergebnis. Zeige durch das Aufstellen und Vereinfachen eines Terms, dass das Endergebnis immer durch 4 teilbar ist.

Denkanstöße

- Übersetze die Rechenschritte nacheinander in die Sprache der Mathematik. - Was passiert, wenn du von fünf Portionen einer Unbekannten eine Portion wegnimmst? - Schau dir die Zahlen im vereinfachten Term genau an. Haben sie einen gemeinsamen Teiler? - Erinnere dich an das Distributivgesetz, um den Term am Ende umzuformen.

Lösung

1. Aufstellen des Terms gemäß der Beschreibung: \(T = (5x - x) + 12\). 2. Zusammenfassen der Glieder mit \(x\): \(5x - x = 4x\), woraus der Term \(T = 4x + 12\) folgt. 3. Ausklammern des gemeinsamen Faktors 4: \(T = 4(x + 3)\). 4. Schlussfolgerung: Da der Term als Produkt mit dem Faktor 4 dargestellt werden kann, ist das Ergebnis für jede ganze Zahl \(x\) ein Vielfaches von 4 und damit durch 4 teilbar.

Antwort

Der Term lautet \(5x - x + 12 = 4x + 12\). Durch Ausklammern erhält man \(4(x + 3)\). Da 4 ein Faktor des Ergebnisses ist, ist das Ergebnis für jede ganze Zahl \(x\) durch 4 teilbar.
4126257
Drei Stapel mit Streichhölzern liegen auf dem Tisch: der linke Stapel (\(L\)), der mittlere Stapel (\(M\)) und der rechte Stapel (\(R\)). Auf dem linken Stapel liegen mindestens \(6\) Streichhölzer. Zu Beginn befinden sich im mittleren Stapel \(z\) Streichhölzer. Isabelle gibt nun folgende Anweisungen: 1. Nimm \(6\) Streichhölzer vom linken Stapel und lege sie auf den mittleren Stapel. 2. Nimm \(4\) Streichhölzer vom mittleren Stapel und lege sie auf den rechten Stapel. a) Stelle einen Term auf, der die Anzahl der Streichhölzer im mittleren Stapel nach den beiden Schritten beschreibt. b) Nach den Umverteilungen liegen genau \(15\) Streichhölzer im mittleren Stapel. Wie viele Streichhölzer lagen dort am Anfang?

Denkanstöße

- Überlege dir zuerst, wie sich die Anzahl im mittleren Stapel verändert: Kommt etwas dazu oder wird etwas weggenommen? - Kannst du die Veränderungen nacheinander als Rechenschritte aufschreiben? - Wenn du am Ende das Ergebnis kennst, kannst du die Schritte einfach rückwärts rechnen.

Lösung

1. Nach der ersten Anweisung erhöht sich die Anzahl im mittleren Stapel um \(6\). Der Term lautet: \(z + 6\). 2. Nach der zweiten Anweisung verringert sich die Anzahl im mittleren Stapel um \(4\). Der neue Term lautet: \(z + 6 - 4 = z + 2\). 3. Um die Anfangszahl \(z\) zu finden, wird die Gleichung \(z + 2 = 15\) aufgestellt. 4. Subtraktion von \(2\) auf beiden Seiten ergibt \(z = 13\).

Antwort

a) Der Term lautet \(z + 2\). b) Am Anfang lagen \(13\) Streichhölzer im mittleren Stapel.
4126317
Ein kleiner mathematischer Rechentrick funktioniert wie folgt: 1. Denke dir eine beliebige Zahl \(x\). 2. Addiere 5 zu dieser Zahl. 3. Multipliziere das Ergebnis mit 3. 4. Subtrahiere 15 vom aktuellen Ergebnis. 5. Subtrahiere nun das Doppelte deiner ursprünglichen Zahl \(x\). a) Probiere den Trick mit zwei verschiedenen Startzahlen aus. Was stellst du fest? b) Erkläre das Ergebnis allgemein, indem du für jeden der fünf Schritte einen Term aufstellst und den Term für den letzten Schritt so weit wie möglich vereinfachst.

Denkanstöße

- Kannst du die Anweisungen Schritt für Schritt in die Sprache der Mathematik übersetzen? - Was passiert, wenn du Klammern auflöst? - Hast du beachtet, dass sich die Multiplikation auf das gesamte vorherige Ergebnis bezieht?

Lösung

1. Beispiel mit \(x = 2\): \(2 + 5 = 7\), \(7 \cdot 3 = 21\), \(21 - 15 = 6\), \(6 - 2 \cdot 2 = 2\). 2. Beispiel mit \(x = -4\): \(-4 + 5 = 1\), \(1 \cdot 3 = 3\), \(3 - 15 = -12\), \(-12 - 2 \cdot (-4) = -4\). 3. Allgemein: Startzahl \(x\); nach Schritt 2 \(x + 5\); nach Schritt 3 \(3 \cdot (x + 5) = 3x + 15\); nach Schritt 4 \(3x\); nach Schritt 5 \(3x - 2x = x\). Das Endergebnis entspricht immer der ursprünglichen Zahl.

Antwort

a) Zum Beispiel ergibt der Trick für \(x = 2\) wieder \(2\) und für \(x = -4\) wieder \(-4\). b) Die schrittweisen Terme sind \(x\), \(x + 5\), \(3x + 15\), \(3x\) und \(x\). Das Endergebnis ist stets die Startzahl.
4223567
Mathematische Terme helfen dabei, Eigenschaften von Zahlengruppen allgemein zu beschreiben. a) Erkläre, warum der Term \(2n + 1\) für natürliche Zahlen \(n\in\mathbb{N}_0\) immer eine ungerade Zahl ergibt. b) Stelle einen Term auf, der alle positiven natürlichen Zahlen beschreibt, die sowohl durch \(3\) als auch durch \(4\) teilbar sind.

Denkanstöße

- Was weißt du über Zahlen, die mit \(2\) multipliziert werden? - Welche kleinste positive Zahl ist sowohl durch \(3\) als auch durch \(4\) teilbar? - Wie lassen sich alle Vielfachen einer Zahl mit einer Variablen beschreiben?

Lösung

1. Das Produkt \(2n\) ist für jede natürliche Zahl \(n\) gerade. Addiert man \(1\), erhält man die unmittelbar folgende ungerade Zahl. 2. Zahlen, die durch \(3\) und \(4\) teilbar sind, sind Vielfache des kleinsten gemeinsamen Vielfachen. Da \(\operatorname{kgV}(3;4)=12\), beschreibt \(12n\) für \(n\in\mathbb{N}\) alle positiven gemeinsamen Vielfachen.

Antwort

a) \(2n\) ist immer gerade; daher ist \(2n+1\) ungerade. b) \(12n\) für \(n\in\mathbb{N}\).
4229257
Wähle eine beliebige zweistellige Zahl. Subtrahiere von dieser Zahl ihre Quersumme (die Summe ihrer Ziffern). Erkläre mithilfe von Variablen, warum das Ergebnis immer ohne Rest durch 9 teilbar sein muss.

Denkanstöße

- Wie kannst du eine zweistellige Zahl mithilfe ihrer Zehner- und Einerziffer mathematisch aufschreiben? - Was bedeutet „Quersumme“ genau? - Versuche, einen Term für die ganze Rechnung aufzustellen. - Kannst du den Term so vereinfachen, dass man die Teilbarkeit direkt erkennt?

Lösung

1. Darstellung einer zweistelligen Zahl mit den Ziffern \(a\) (Zehnerstelle) und \(b\) (Einerstelle), wobei \(a \in \{1, \dots, 9\}\) und \(b \in \{0, \dots, 9\}\) gilt, als Term: \(10a + b\). 2. Aufstellen des Terms für die Quersumme: \(a + b\). 3. Bildung der Differenz: \((10a + b) - (a + b)\). 4. Vereinfachung des Terms durch Auflösen der Klammer und Zusammenfassen: \(10a + b - a - b = 9a\). 5. Interpretation des Ergebnisses: Da \(9a\) ein Vielfaches von 9 ist, ist das Ergebnis für jede Ziffer \(a\) stets durch 9 teilbar.

Antwort

Bezeichnet man die Zehnerziffer mit \(a \in \{1, \dots, 9\}\) und die Einerziffer mit \(b \in \{0, \dots, 9\}\), so lautet die Zahl \(10a + b\) und ihre Quersumme \(a + b\). Die Differenz ist \((10a + b) - (a + b) = 9a\). Da \(9a\) ein Vielfaches von 9 ist, ist das Ergebnis immer durch 9 teilbar.
4230037
Betrachte drei Zahlen mit jeweils dem Abstand \(1\). Wenn die mittlere Zahl mit \(n\) bezeichnet wird, lauten die drei Zahlen \(n - 1\), \(n\) und \(n + 1\). 1. Stelle einen Term für die Summe dieser drei Zahlen auf und vereinfache ihn so weit wie möglich. 2. Welchen mathematischen Zusammenhang beschreibt dein vereinfachter Term? 3. Überprüfe die Gültigkeit deines Terms, indem du die Summen für \(n = 15\) und für \(n = 2{,}5\) berechnest und mit dem Ergebnis der Formel vergleichst.

Denkanstöße

- Wie kannst du die Klammern in deinem Summenterm weglassen? - Was passiert mit den Zahlen \(-1\) und \(+1\), wenn du sie addierst? - Schau dir das Ergebnis an: Wie oft kommt die Variable \(n\) vor? - Setze die gegebenen Werte für \(n\) erst in die drei einzelnen Zahlen und dann in deine Kurzform ein.

Lösung

1. Aufstellen des Terms für die Summe: \((n - 1) + n + (n + 1)\). Durch Zusammenfassen der Variablen und der Zahlen ergibt sich: \(n + n + n - 1 + 1 = 3n\). 2. Der vereinfachte Term \(3n\) zeigt, dass die Summe der drei Zahlen mit jeweils dem Abstand \(1\) immer genau das Dreifache der mittleren Zahl ist. 3. Überprüfung für \(n = 15\): Die Zahlen sind \(14, 15, 16\). Die Summe ist \(14 + 15 + 16 = 45\). Die Formel ergibt \(3 \cdot 15 = 45\). 4. Überprüfung für \(n = 2{,}5\): Die Zahlen sind \(1{,}5; 2{,}5; 3{,}5\). Die Summe ist \(1{,}5 + 2{,}5 + 3{,}5 = 7{,}5\). Die Formel ergibt \(3 \cdot 2{,}5 = 7{,}5\).

Antwort

1. Der vereinfachte Term lautet \(3n\). 2. Die Summe ist das Dreifache der mittleren Zahl. 3. Für \(n = 15\) ergibt sich jeweils \(45\); für \(n = 2{,}5\) ergibt sich jeweils \(7{,}5\).
4230057
Gegeben sind fünf aufeinanderfolgende natürliche Zahlen. Die mittlere dieser fünf Zahlen wird durch \(m\in\mathbb{N}\) mit \(m\ge3\) beschrieben. a) Stelle für jede der fünf Zahlen einen Term in Abhängigkeit von \(m\) auf. b) Berechne die Summe dieser fünf Zahlen und vereinfache den Term so weit wie möglich.

Denkanstöße

- Wie gelangst du von einer natürlichen Zahl zur nächsten oder zur vorherigen? - Überlege dir ein Beispiel mit festen Zahlen: Wenn die mittlere Zahl 10 ist, wie lauten dann die anderen vier Zahlen? - Was passiert mit den Zahlenwerten \(-2, -1, +1, +2\), wenn du sie alle addierst?

Lösung

1. Ausgehend von der mittleren Zahl \(m\) werden die zwei vorhergehenden und die zwei nachfolgenden natürlichen Zahlen bestimmt: \(m-2\), \(m-1\), \(m\), \(m+1\) und \(m+2\). 2. Die Summe dieser Zahlen wird als Term aufgestellt: \((m-2) + (m-1) + m + (m+1) + (m+2)\). 3. Durch Zusammenfassen der Variablen \(m + m + m + m + m = 5m\) und der konstanten Werte \(-2 - 1 + 0 + 1 + 2 = 0\) ergibt sich als vereinfachte Summe der Term \(5m\).

Antwort

a) Die Zahlen lauten \(m-2\), \(m-1\), \(m\), \(m+1\) und \(m+2\). b) Die Summe ist \(5m\).
4232337
Zeige mithilfe einer Termumformung, dass die folgende Aussage für alle ganzen Zahlen wahr ist: „Wenn man vom Produkt zweier aufeinanderfolgender ganzer Zahlen die kleinere der beiden Zahlen subtrahiert, erhält man stets das Quadrat dieser kleineren Zahl.“

Denkanstöße

- Wie kannst du zwei aufeinanderfolgende Zahlen allgemein mit einer Variablen (zum Beispiel \(n\)) ausdrücken? - Erinnere dich an die mathematischen Fachbegriffe für Rechenoperationen wie „Produkt“ und „subtrahieren“. - Stelle zuerst einen Term für die gesamte Beschreibung auf, bevor du anfängst zu rechnen. - Kannst du den entstandenen Term durch Ausmultiplizieren vereinfachen?

Lösung

1. Definition der Variablen: Sei \(n\) die kleinere der beiden aufeinanderfolgenden Zahlen. Die größere Zahl ist dann \(n + 1\). 2. Aufstellen des Terms laut Aufgabenstellung: Das Produkt der Zahlen ist \(n \cdot (n + 1)\). Davon wird die kleinere Zahl \(n\) subtrahiert: \(n \cdot (n + 1) - n\). 3. Ausmultiplizieren der Klammer: \(n^2 + n - n\). 4. Zusammenfassen des Terms: Die Terme \(+n\) und \(-n\) heben sich auf, es bleibt \(n^2\). 5. Interpretation: Das Ergebnis \(n^2\) ist das Quadrat der kleineren Zahl \(n\), womit die Aussage bewiesen ist.

Antwort

Bezeichnet man die kleinere Zahl mit \(n\), so lautet der Term \(n \cdot (n+1) - n\). Durch Ausmultiplizieren und Zusammenfassen erhält man \(n^2 + n - n = n^2\). Das Ergebnis ist also immer das Quadrat der kleineren Zahl.
4232627
In der Mathematik kann man jede ungerade Zahl durch den Term \(2n+1\) beschreiben, wobei \(n\) eine ganze Zahl ist. Zeige, dass die Summe von zwei aufeinanderfolgenden ungeraden Zahlen immer durch 4 teilbar ist. Gehe dabei wie folgt vor: 1. Bestimme den Term für die auf \(2n+1\) folgende ungerade Zahl. 2. Bilde die Summe aus beiden Termen. 3. Vereinfache das Ergebnis so weit wie möglich und ziehe eine Schlussfolgerung.

Denkanstöße

- Wenn eine ungerade Zahl \(2n+1\) ist, wie weit ist dann die nächste ungerade Zahl von ihr entfernt? - Addiere die beiden Terme und achte auf die Vorzeichen. - Wie kannst du am Ende zeigen, dass eine 4 im Ergebnis „steckt“? - Was muss man mit einem Term machen, um zu beweisen, dass er ein Vielfaches einer bestimmten Zahl ist?

Lösung

1. Bestimmung des Nachfolgers: Die nächste ungerade Zahl nach \(2n+1\) erhält man, indem man 2 addiert. Der Term lautet also \((2n+1) + 2 = 2n+3\). 2. Summenbildung: Die Summe beider Zahlen ist \(S = (2n+1) + (2n+3)\). 3. Vereinfachung: Durch Auflösen der Klammern und Zusammenfassen erhält man \(S = 2n + 2n + 1 + 3 = 4n + 4\). 4. Faktorisierung: Durch Ausklammern von 4 ergibt sich \(S = 4(n+1)\). 5. Ergebnis: Da der Term den Faktor 4 enthält, ist die Summe für jede ganze Zahl \(n\) durch 4 teilbar.

Antwort

Die Summe der beiden aufeinanderfolgenden ungeraden Zahlen \(2n+1\) und \(2n+3\) ergibt vereinfacht \(4n+4\). Da man dies als \(4(n+1)\) schreiben kann, ist das Ergebnis immer durch 4 teilbar.
4236017
Beweise allgemein mit Variablen, dass die Summe einer geraden Zahl und einer ungeraden Zahl immer eine ungerade Zahl ergibt.

Denkanstöße

- Wie lässt sich eine gerade Zahl allgemein mit einer Variablen ausdrücken? - Wie unterscheidet sich die Darstellung einer ungeraden Zahl von der einer geraden Zahl? - Versuche, die Summe so umzuformen, dass du den Faktor 2 erkennst. - Was sagt der Rest bei einer Division durch 2 über die Art der Zahl aus?

Lösung

1. Darstellung einer geraden Zahl als \(2n\), wobei \(n\) eine ganze Zahl ist. 2. Darstellung einer ungeraden Zahl als \(2m + 1\), wobei \(m\) eine ganze Zahl ist. 3. Bildung der Summe: \(2n + (2m + 1)\). 4. Anwendung des Distributivgesetzes zum Ausklammern der 2: \(2(n + m) + 1\). 5. Da \(n + m\) wieder eine ganze Zahl ist (nennen wir sie \(k\)), hat das Ergebnis die Form \(2k + 1\). 6. Ein Term der Form \(2k + 1\) definiert eine ungerade Zahl.

Antwort

Eine gerade Zahl kann als \(2n\) und eine ungerade Zahl als \(2m+1\) dargestellt werden. Die Summe ist \(2n + 2m + 1 = 2(n+m) + 1\). Da dieser Term der Definition einer ungeraden Zahl entspricht, ist die Behauptung bewiesen.
4241076
Bei einer zweistelligen Zahl ist die Einerziffer genau um \(4\) größer als die Zehnerziffer. Bestimme alle Zahlen, die diese Eigenschaft erfüllen und gleichzeitig größer als \(20\), aber kleiner als \(60\) sind.

Denkanstöße

- Welche Ziffern können wegen der Grenzen \(20\) und \(60\) überhaupt an der Zehnerstelle stehen? - Erhöhe jede mögliche Zehnerziffer um \(4\), um die passende Einerziffer zu erhalten. - Prüfe zum Schluss bei jeder Zahl beide Bedingungen.

Lösung

1. Wegen der Zahlgrenzen kommen als Zehnerziffer nur \(2\), \(3\), \(4\) und \(5\) infrage. 2. Die Einerziffer soll jeweils um \(4\) größer sein. Zu den vier Zehnerziffern gehören daher die Einerziffern \(6\), \(7\), \(8\) und \(9\). 3. Damit erhält man \(26\), \(37\), \(48\) und \(59\). Alle vier Zahlen erfüllen beide Bedingungen.

Antwort

\(26\), \(37\), \(48\) und \(59\)
4241397
Betrachte die folgende Rechenvorschrift für einen Zahlen-Trick: 1. Denke dir eine Zahl \(x\). 2. Addiere \(15\). 3. Multipliziere das Ergebnis mit \(2\). 4. Subtrahiere \(30\). 5. Subtrahiere deine gedachte Zahl \(x\). a) Welches Ergebnis erhältst du, wenn du mit der Zahl \(7\) startest? b) Stelle einen Term für die gesamte Rechenvorschrift auf und vereinfache ihn so weit wie möglich. c) Was sagt das vereinfachte Ergebnis über diesen Trick aus?

Denkanstöße

- Führe die Schritte nacheinander mit einer Beispielzahl durch. - Achte beim Aufstellen des Terms besonders auf die Klammern, wenn eine Summe multipliziert wird. - Welches Gesetz hilft dir dabei, Klammern aufzulösen? - Was passiert mit den Zahlen im Term, wenn du ihn vereinfachst?

Lösung

1. Berechnung für die Startzahl \(7\): \((7 + 15) \cdot 2 - 30 - 7 = 22 \cdot 2 - 30 - 7 = 44 - 30 - 7 = 7\). 2. Aufstellen des Terms für eine beliebige Zahl \(x\): \(2 \cdot (x + 15) - 30 - x\). 3. Anwendung des Distributivgesetzes: \(2x + 30 - 30 - x\). 4. Zusammenfassen der Glieder: \(2x - x + 30 - 30 = x\). 5. Interpretation: Da der vereinfachte Term genau der Startzahl \(x\) entspricht, ist das Endergebnis des Tricks immer identisch mit der Zahl, die man sich zu Beginn gedacht hat.

Antwort

a) Das Ergebnis ist \(7\). b) Der vereinfachte Term ist \(x\). c) Man erhält am Ende immer genau die Zahl zurück, die man sich am Anfang gedacht hat.
4241427
Betrachte folgendes Zahlenrätsel: „Denke dir eine Zahl, multipliziere sie mit 3, addiere 15, subtrahiere die gedachte Zahl und dividiere das Ergebnis schließlich durch 2.“ a) Welches Ergebnis erhältst du, wenn die gedachte Zahl 4 ist? b) Stelle einen Term für das Rätsel auf und vereinfache ihn so weit wie möglich. c) Erkläre anhand des vereinfachten Terms, wie das Endergebnis von der gedachten Zahl abhängt.

Denkanstöße

- Probier das Rätsel zuerst mit der konkreten Zahl aus Teil a) aus. - Nutze eine Variable wie \(x\) für die allgemeine Beschreibung. - Fasse im Zähler zuerst alle Teile zusammen, die ein \(x\) enthalten. - Überlege dir bei Teil c), was der Term \(x + \dots\) für eine Bedeutung hat, wenn \(x\) die Startzahl ist.

Lösung

1. Berechnung für \(x = 4\): \((4 \cdot 3 + 15 - 4) : 2 = (12 + 15 - 4) : 2 = 23 : 2 = 11{,}5\) 2. Aufstellen des allgemeinen Terms mit der Variablen \(x\): \((3x + 15 - x) : 2\) 3. Vereinfachung des Zählers (Zusammenfassen von \(x\)-Gliedern): \((2x + 15) : 2\) 4. Division durch 2 führt auf den Term: \(x + 7{,}5\) 5. Interpretation: Das Endergebnis ist stets um genau \(7{,}5\) größer als die ursprünglich gedachte Zahl.

Antwort

a) Wenn man mit 4 startet, erhält man \(11{,}5\). b) Der Term lautet \((3x + 15 - x) : 2\) und lässt sich zu \(x + 7{,}5\) vereinfachen. c) Das Ergebnis ist immer um \(7{,}5\) größer als die ursprünglich gewählte Zahl.
4241457
Denke dir eine Zahl. Multipliziere sie mit 4. Addiere 12 zum Ergebnis. Multipliziere diese Summe mit 5. Subtrahiere nun 60 vom letzten Ergebnis. Wenn du das Endergebnis nennst, kann man sofort die ursprünglich gedachte Zahl bestimmen. Erkläre, wie das geht, und begründe deine Antwort mithilfe eines Terms.

Denkanstöße

- Was passiert, wenn du deine gedachte Zahl \(x\) nennst? - Versuche, die Anweisungen nacheinander als Rechenausdruck aufzuschreiben. - Kannst du Klammern auflösen, um den Ausdruck zu vereinfachen? - Welche Zahl steht am Ende als Faktor vor deinem \(x\)?

Lösung

1. Aufstellen des Terms für die gedachte Zahl \(x\): \(5 \cdot (4x + 12) - 60\). 2. Anwendung des Distributivgesetzes zum Auflösen der Klammer: \(5 \cdot 4x + 5 \cdot 12 - 60 = 20x + 60 - 60\). 3. Zusammenfassen des Terms: \(20x\). 4. Da das Endergebnis immer das 20-Fache der gedachten Zahl ist, muss man das Ergebnis durch 20 teilen, um die ursprüngliche Zahl zu erhalten.

Antwort

Man muss das Endergebnis durch 20 teilen. Der zugehörige Term lautet \(5 \cdot (4x + 12) - 60\), was vereinfacht \(20x\) ergibt.
5553377
Formuliere eine kurze Rechenanweisung für eine gedachte Zahl \(n\), deren Ergebnis durch den Term \(3n+2\) beschrieben wird. Die Reihenfolge der Rechenschritte soll eindeutig aus deiner Anweisung hervorgehen.

Denkanstöße

- Was beschreibt der Faktor \(3\) vor der Variablen? - Welche Operation wird durch \(+2\) ganz am Ende ausgeführt? - Formuliere die beiden Rechenschritte in genau dieser Reihenfolge.

Lösung

1. Der Term \(3n\) bedeutet, dass die gedachte Zahl verdreifacht wird. 2. Der konstante Term \(+2\) bedeutet, dass danach \(2\) addiert wird. 3. Eine passende Anweisung lautet daher: „Denke dir eine Zahl, verdreifache sie und addiere anschließend \(2\).“

Antwort

Zum Beispiel: „Denke dir eine Zahl, verdreifache sie und addiere anschließend \(2\).“
4113697
Ein Zauberer nutzt diesen Rechentrick: „Denke dir eine Zahl \(x\). Multipliziere sie mit \(4\). Addiere \(1{,}2\). Multipliziere das Ergebnis mit \(2{,}5\). Subtrahiere \(3\).“ Stelle einen Term auf, vereinfache ihn und erkläre, wie sich die gedachte Zahl aus dem Endergebnis zurückgewinnen lässt.

Denkanstöße

- Übersetze die Rechenanweisungen der Reihe nach in einen Term. - Nutze das Distributivgesetz, um die Klammer zu vereinfachen. - Vergleiche den vereinfachten Term mit der gedachten Zahl.

Lösung

1. Der Rechenweg ergibt \((4x+1{,}2)\cdot2{,}5-3\). 2. Ausmultiplizieren liefert \(10x+3-3=10x\). 3. Das Endergebnis ist also stets das Zehnfache der gedachten Zahl. Durch Division durch \(10\) erhält man die Ausgangszahl zurück.

Antwort

Der vereinfachte Term lautet \(10x\). Die ursprüngliche Zahl erhält man, indem man das Endergebnis durch \(10\) teilt.
4124977
Betrachte drei aufeinanderfolgende gerade Zahlen (zum Beispiel 2, 4 und 6 oder 20, 22 und 24). Zeige allgemein mithilfe eines Terms, dass die Summe von drei beliebigen aufeinanderfolgenden geraden Zahlen immer durch 6 teilbar ist.

Denkanstöße

- Wie kann man eine gerade Zahl allgemein mit einer ganzzahligen Variablen darstellen? - Wenn du die erste gerade Zahl hast, wie kommst du zur nächsten geraden Zahl? - Versuche, die Summe so umzuformen, dass du einen Faktor 6 ausklammern kannst.

Lösung

1. Darstellung gerader Zahlen: Eine gerade Zahl lässt sich als \(2n\) schreiben, wobei \(n\) eine ganze Zahl ist. 2. Terme für drei aufeinanderfolgende gerade Zahlen: Diese lauten \(2n\), \(2n+2\) und \(2n+4\). 3. Summe bilden: \(S = 2n + (2n+2) + (2n+4)\). 4. Zusammenfassen des Terms: \(S = 6n + 6\). 5. Ausklammern: \(S = 6(n + 1)\). 6. Schlussfolgerung: Da die Summe als Produkt mit dem Faktor 6 dargestellt werden kann, ist sie für jede ganze Zahl \(n\) durch 6 teilbar.

Antwort

Die drei Zahlen können als \(2n\), \(2n+2\) und \(2n+4\) geschrieben werden, wobei \(n\in\mathbb Z\) gilt. Ihre Summe ist \(6n + 6\), was dasselbe ist wie \(6(n+1)\). Da dieser Term ein Vielfaches von 6 ist, ist die Summe immer durch 6 teilbar.
4124987
In einer Hundertertafel sind die Zahlen von 1 bis 100 in Zehnerreihen angeordnet. <table><tbody> <tr><td>1</td><td>2</td><td>3</td><td>4</td><td>5</td><td>6</td><td>7</td><td>8</td><td>9</td><td>10</td></tr> <tr><td>11</td><td>12</td><td>13</td><td>14</td><td>15</td><td>16</td><td>17</td><td>18</td><td>19</td><td>20</td></tr> <tr><td>21</td><td>22</td><td>23</td><td>24</td><td>25</td><td>26</td><td>27</td><td>28</td><td>29</td><td>30</td></tr> <tr><td>31</td><td>32</td><td>33</td><td>34</td><td>35</td><td>36</td><td>37</td><td>38</td><td>39</td><td>40</td></tr> <tr><td>41</td><td>42</td><td>43</td><td>44</td><td>45</td><td>46</td><td>47</td><td>48</td><td>49</td><td>50</td></tr> <tr><td>51</td><td>52</td><td>53</td><td>54</td><td>55</td><td>56</td><td>57</td><td>58</td><td>59</td><td>60</td></tr> <tr><td>61</td><td>62</td><td>63</td><td>64</td><td>65</td><td>66</td><td>67</td><td>68</td><td>69</td><td>70</td></tr> <tr><td>71</td><td>72</td><td>73</td><td>74</td><td>75</td><td>76</td><td>77</td><td>78</td><td>79</td><td>80</td></tr> <tr><td>81</td><td>82</td><td>83</td><td>84</td><td>85</td><td>86</td><td>87</td><td>88</td><td>89</td><td>90</td></tr> <tr><td>91</td><td>92</td><td>93</td><td>94</td><td>95</td><td>96</td><td>97</td><td>98</td><td>99</td><td>100</td></tr> </tbody></table> Man wählt eine beliebige Zahl \(x\) aus, die nicht am Rand liegt. Markiert man nun die Zahl \(x\) sowie ihre vier direkten Nachbarn (oben, unten, links, rechts), entsteht eine Kreuzform. Begründe allgemein durch Aufstellen eines Terms, dass die Summe dieser fünf Zahlen im Kreuz immer genau das Fünffache der mittleren Zahl \(x\) ist.

Denkanstöße

- Wenn du in der Hundertertafel ein Feld nach rechts oder links gehst, wie ändert sich der Wert? - Wie viel musst du addieren oder subtrahieren, um in die Zeile direkt darüber oder darunter zu gelangen? - Stelle einen Term für alle fünf Felder des Kreuzes auf und addiere sie.

Lösung

1. Bestimmung der Nachbarzahlen in Abhängigkeit von \(x\): - Linker Nachbar: \(x - 1\) - Rechter Nachbar: \(x + 1\) - Oberer Nachbar (eine Zeile darüber): \(x - 10\) - Unterer Nachbar (eine Zeile darunter): \(x + 10\) 2. Aufstellen der Summe aller fünf Zahlen: \(S = x + (x - 1) + (x + 1) + (x - 10) + (x + 10)\). 3. Vereinfachen des Terms: - Die Konstanten heben sich paarweise auf: \(-1 + 1 = 0\) und \(-10 + 10 = 0\). - Es bleibt: \(S = x + x + x + x + x = 5x\). 4. Ergebnis: Die Summe \(5x\) entspricht genau dem Fünffachen der gewählten mittleren Zahl \(x\).

Antwort

Die fünf Zahlen sind \(x-10\), \(x-1\), \(x\), \(x+1\) und \(x+10\). Die Summe dieser Terme ist \(x-10 + x-1 + x + x+1 + x+10 = 5x\). Somit ist die Summe immer das Fünffache der mittleren Zahl.
4126237
Jahrmarktkünstler Ravi Mehta bittet dich: „Wähle eine geheime Zahl, verdopple sie, addiere \(10\) zum Ergebnis und teile das Ganze dann durch \(2\). Nenne mir jetzt dein Endergebnis!“ a) Stelle einen Term für das Endergebnis auf, wenn die Startzahl \(x\) ist. Vereinfache den Term so weit wie möglich. b) Eine Zuschauerin nennt als Endergebnis \(42\). Welche Zahl hatte sie sich ursprünglich gedacht? c) Wie kann Ravi die Startzahl blitzschnell im Kopf finden, sobald er das Endergebnis hört? Beschreibe seine Rechenregel.

Denkanstöße

- Übersetze die Rechenschritte genau in der angegebenen Reihenfolge in einen Term. - Vereinfache erst danach den gesamten Term. - Überlege für die Rückwärtsregel, wie sich Endergebnis und Startzahl unterscheiden.

Lösung

1. Der Ablauf führt zum Term \((2x+10):2\). 2. Durch Ausdividieren ergibt sich \(x+5\). 3. Beim Endergebnis \(42\) muss die Startzahl daher \(42-5=37\) sein. 4. Ravi kann also vom genannten Endergebnis stets \(5\) subtrahieren.

Antwort

a) \((2x+10):2=x+5\) b) \(37\) c) Vom Endergebnis \(5\) subtrahieren.
4126267
Gegeben sind drei Stapel Streichhölzer. Im linken und im rechten Stapel liegen zu Beginn jeweils genau \(12\) Streichhölzer. Im mittleren Stapel liegen \(z\) Streichhölzer. Folgende Schritte werden durchgeführt: 1. Nimm \(5\) Streichhölzer vom linken Stapel und lege sie in die Mitte. 2. Nimm \(3\) Streichhölzer vom rechten Stapel und lege sie in die Mitte. 3. Zähle, wie viele Streichhölzer jetzt noch im linken Stapel liegen. Nimm genau diese Anzahl vom mittleren Stapel weg und lege sie zur Seite. a) Wie viele Streichhölzer liegen nach Schritt 1 noch im linken Stapel? b) Stelle einen Term für die Anzahl der Streichhölzer im mittleren Stapel nach Schritt 3 auf. Vereinfache den Term so weit wie möglich. c) Wie viele Streichhölzer liegen am Ende in der Mitte, wenn am Anfang \(z = 10\) galt?

Denkanstöße

- Bestimme für jeden Schritt einzeln, wie viele Hölzer in den jeweiligen Stapeln liegen. - Notiere dir die Anzahl im linken Stapel nach dem ersten Schritt als feste Zahl. - Achte beim Aufstellen des Terms in Schritt 3 darauf, was genau vom mittleren Stapel abgezogen wird.

Lösung

1. Anzahl im linken Stapel nach Schritt 1: \(12 - 5 = 7\). 2. Anzahl im mittleren Stapel nach Schritt 1: \(z + 5\). 3. Anzahl im mittleren Stapel nach Schritt 2: \(z + 5 + 3 = z + 8\). 4. In Schritt 3 werden so viele Streichhölzer aus der Mitte entfernt, wie links liegen (also \(7\)). Der Term lautet: \((z + 8) - 7 = z + 1\). 5. Für \(z = 10\) ergibt sich: \(10 + 1 = 11\).

Antwort

a) Es liegen noch \(7\) Streichhölzer im linken Stapel. b) Der vereinfachte Term lautet \(z + 1\). c) Es liegen am Ende \(11\) Streichhölzer in der Mitte.
4225337
Zahlen lassen sich oft durch allgemeine Terme beschreiben. Bearbeite dazu die folgenden Aufgaben: 1. Gib einen Term an, der alle natürlichen Zahlen beschreibt, die bei der Division durch 4 den Rest 1 lassen. Nutze \(n\) als Platzhalter für eine natürliche Zahl (\(n = 0, 1, 2, \dots\)). 2. Erkläre, warum der Term \(2(k + 5)\) für jede ganze Zahl \(k\) immer eine gerade Zahl darstellt. 3. Jemand behauptet, dass Zahlen der Form \(3n + 6\) immer durch 3 teilbar sind. Überprüfe dies, indem du den Term durch Ausklammern umformst.

Denkanstöße

- Was bedeutet „Rest“ bei einer Division für den Aufbau eines Terms? - Wann genau nennst du eine Zahl „gerade“? - Wie kannst du zeigen, dass eine Summe ein Vielfaches einer bestimmten Zahl ist?

Lösung

1. Eine Zahl, die bei Division durch 4 den Rest 1 lässt, hat die Form \(4n + 1\). 2. Eine gerade Zahl ist als Vielfaches von 2 definiert. Da \(k\) eine ganze Zahl ist, ist auch \(k + 5\) eine ganze Zahl. Der Term \(2(k + 5)\) hat die Form \(2m\) (mit \(m = k + 5\)) und ist somit stets durch 2 teilbar und damit gerade. 3. Durch Ausklammern von 3 erhält man \(3(n + 2)\). Da der Term als Produkt mit dem Faktor 3 geschrieben werden kann, ist das Ergebnis für jede ganze Zahl \(n\) durch 3 teilbar.

Antwort

1. \(4n + 1\) 2. Der Term ist ein Produkt mit dem Faktor \(2\), was der Definition einer geraden Zahl entspricht. 3. Ja, die Behauptung stimmt, da \(3n + 6 = 3(n + 2)\).
4225347
Stell dir eine zweistellige Zahl vor. Die Zehnerziffer wird mit \(x\) bezeichnet und die Einerziffer mit \(y\), wobei \(x \in \{1, \dots, 9\}\) und \(y \in \{0, \dots, 9\}\) gilt. 1. Erstelle einen Term, der den Wert dieser zweistelligen Zahl berechnet. 2. Wenn man die Ziffern vertauscht, erhält man eine neue Zahl (die Umkehrzahl). Wie lautet der Term für den Wert dieser neuen Zahl? 3. Subtrahiere die neue Zahl von der ursprünglichen Zahl und vereinfache den entstandenen Term so weit wie möglich. 4. Begründe mithilfe deines Ergebnisses aus Teil 3, warum die Differenz zwischen einer Zahl und ihrer Umkehrzahl immer durch 9 teilbar sein muss.

Denkanstöße

- Wie berechnet man den Wert einer Zahl, wenn man die Stellen kennt? Denk an \(34 = 3 \cdot 10 + 4\). - Achte beim Subtrahieren auf die Klammern um den zweiten Term. - Was muss bei einem Term gegeben sein, damit man sicher sagen kann, dass er durch 9 teilbar ist?

Lösung

1. Der Wert einer zweistelligen Zahl mit Zehnerziffer \(x\) und Einerziffer \(y\) ist \(10x + y\). 2. Bei vertauschten Ziffern ist \(y\) die Zehnerziffer und \(x\) die Einerziffer. Der Term lautet \(10y + x\). 3. Die Differenz wird berechnet durch \((10x + y) - (10y + x)\). Auflösen der Klammer ergibt \(10x + y - 10y - x\). Zusammenfassen führt zu \(9x - 9y\). Durch Ausklammern erhält man \(9(x - y)\). 4. Da \(x\) und \(y\) Ziffern (ganze Zahlen) sind, ist auch deren Differenz \((x - y)\) eine ganze Zahl. Da der gesamte Term den Faktor 9 enthält, ist das Ergebnis stets ein Vielfaches von 9 und somit durch 9 teilbar.

Antwort

1. \(10x + y\) 2. \(10y + x\) 3. \(9(x - y)\) (oder \(9x - 9y\)) 4. Die Differenz ist ein Produkt aus 9 und einer ganzen Zahl, also ein Vielfaches von 9.
4229197
Betrachte das Produkt einer beliebigen geraden Zahl und einer beliebigen ungeraden Zahl. a) Zeige allgemein mithilfe von Termen, dass dieses Produkt immer eine gerade Zahl ist. b) Untersuche nun das Produkt zweier ungerader Zahlen. Ist das Ergebnis gerade oder ungerade? Begründe deine Antwort mithilfe eines allgemeinen Terms.

Denkanstöße

- Wie kann man eine gerade Zahl allgemein mit einer Variablen ausdrücken? - Wie sieht im Vergleich dazu eine ungerade Zahl aus? - Wenn du die Klammern beim Multiplizieren auflöst, achte darauf, jeden Teil der ersten Klammer mit jedem Teil der zweiten Klammer zu multiplizieren. - Woran erkennt man an einem Term, ob das Ergebnis auf jeden Fall durch 2 teilbar ist?

Lösung

1. Definition der Zahlen: Eine gerade Zahl lässt sich als \(2n\) und eine ungerade Zahl als \(2m + 1\) darstellen, wobei \(n\) und \(m\) ganze Zahlen sind. 2. Teil a) Produkt bilden: \(2n(2m + 1) = 4nm + 2n\). 3. Ausklammern: Der Term lässt sich als \(2(2nm + n)\) schreiben. Da dies ein Vielfaches von 2 ist, ist das Ergebnis immer eine gerade Zahl. 4. Teil b) Produkt zweier ungerader Zahlen: \((2n + 1)(2m + 1) = 4nm + 2n + 2m + 1\). 5. Umformung: Der Term lässt sich zu \(2(2nm + n + m) + 1\) zusammenfassen. Dies entspricht der Form einer ungeraden Zahl (\(2 \cdot \text{ganze Zahl} + 1\)). Das Ergebnis ist also immer ungerade.

Antwort

a) Das Produkt ist \(2(2nm + n)\). Da es als Vielfaches von 2 darstellbar ist, ist es stets gerade. b) Das Produkt zweier ungerader Zahlen ist ungerade, da \((2n+1)(2m+1) = 2(2nm+n+m)+1\) immer einen Rest von 1 bei der Division durch 2 lässt.
4229267
Stell dir eine dreistellige Zahl mit einer von null verschiedenen Hunderter- und Einerziffer vor. Wenn man die Ziffernreihenfolge umkehrt, erhält man eine neue dreistellige Zahl. Zeige allgemein durch das Aufstellen und Vereinfachen eines Terms, dass die Differenz zwischen der ursprünglichen Zahl und der umgekehrten Zahl immer ein Vielfaches von 99 ist.

Denkanstöße

- Wie schreibt man eine dreistellige Zahl mit Hunderter-, Zehner- und Einerziffer als Summe auf? - Was passiert mit der mittleren Ziffer, wenn du die Zahl umdrehst? - Stelle einen Term für die Subtraktion der beiden Zahlen auf. - Kannst du im vereinfachten Term eine Zahl ausklammern?

Lösung

1. Darstellung der ursprünglichen dreistelligen Zahl mit den Ziffern \(a\), \(b\) und \(c\), wobei \(a\neq0\) und \(c\neq0\): \(100a + 10b + c\). 2. Darstellung der Zahl mit umgekehrter Ziffernfolge: \(100c + 10b + a\). 3. Aufstellen des Terms für die Differenz: \((100a + 10b + c) - (100c + 10b + a)\). 4. Vereinfachung des Terms: \(100a + 10b + c - 100c - 10b - a = 99a - 99c\). 5. Ausklammern des gemeinsamen Faktors: \(99(a - c)\). 6. Schlussfolgerung: Da der Term den Faktor 99 enthält, ist die Differenz immer ein Vielfaches von 99.

Antwort

Eine dreistellige Zahl lässt sich als \(100a + 10b + c\) schreiben, ihre Umkehrung als \(100c + 10b + a\). Die Differenz beträgt \((100a + 10b + c) - (100c + 10b + a) = 99a - 99c = 99(a - c)\). Da das Ergebnis ein Produkt mit dem Faktor 99 ist, ist es stets ein Vielfaches von 99.
4229427
Gegeben ist die mathematische Gleichung: \(x + (x - 2) + 3x = 43\) a) Erfinde ein passendes Zahlenrätsel oder eine Sachsituation zu dieser Gleichung. Erkläre dabei kurz, was die einzelnen Terme \(x\), \((x - 2)\) und \(3x\) in deiner Geschichte bedeuten. b) Löse die Gleichung und gib den Wert für \(x\) sowie die Werte der anderen beiden Terme an.

Denkanstöße

- Stell dir vor, es geht um drei verschiedene Mengen oder Personen. Was könnte \(x\) sein? - Was bedeutet es im echten Leben, wenn von einer Menge 2 abgezogen werden oder eine Menge verdreifacht wird? - Versuche zuerst, alle \(x\) auf der linken Seite der Gleichung zusammenzuzählen, bevor du mit dem Rechnen beginnst. - Vergiss nicht, am Ende zu prüfen, ob deine drei Ergebnisse zusammen wirklich 43 ergeben.

Lösung

1. Beispielhafte Sachsituation: In drei Kisten liegen insgesamt 43 Äpfel. In der ersten Kiste sind \(x\) Äpfel, in der zweiten Kiste sind 2 Äpfel weniger als in der ersten (\(x - 2\)) und in der dritten Kiste liegen dreimal so viele Äpfel wie in der ersten (\(3x\)). 2. Zusammenfassen der Gleichung: \(x + x - 2 + 3x = 43\) ergibt \(5x - 2 = 43\). 3. Lösen der Gleichung: Addition von 2 ergibt \(5x = 45\). Division durch 5 liefert \(x = 9\). 4. Berechnung der Teilwerte: Der erste Wert ist \(x = 9\), der zweite Wert ist \(9 - 2 = 7\) und der dritte Wert ist \(3 \cdot 9 = 27\). 5. Überprüfung: \(9 + 7 + 27 = 43\).

Antwort

a) Individuelle Lösung (z. B. drei Kisten mit \(x\), \(x - 2\) und \(3x\) Äpfeln, die zusammen 43 Äpfel enthalten). b) \(x = 9\). Die drei Werte sind 9, 7 und 27.
4230067
Betrachte sechs aufeinanderfolgende natürliche Zahlen. Die kleinste Zahl sei \(n\). a) Notiere Terme für alle sechs Zahlen. b) Bilde die Summe der drei kleinsten sowie die Summe der drei größten Zahlen. c) Subtrahiere die kleinere Summe von der größeren. Was fällt dir am Ergebnis auf?

Denkanstöße

- Wie erhältst du von der kleinsten Zahl aus jeweils die nächste natürliche Zahl? - Fasse die beiden Dreiersummen getrennt zusammen. - Prüfe nach der Subtraktion, ob die Variable noch im Ergebnis vorkommt.

Lösung

1. Die sechs Zahlen sind \(n,n+1,n+2,n+3,n+4,n+5\). 2. Die Summe der drei kleinsten Zahlen ist \(n+(n+1)+(n+2)=3n+3\). 3. Die Summe der drei größten Zahlen ist \((n+3)+(n+4)+(n+5)=3n+12\). 4. Die Differenz beträgt \((3n+12)-(3n+3)=9\). 5. Das Ergebnis ist unabhängig von \(n\).

Antwort

a) \(n,n+1,n+2,n+3,n+4,n+5\) b) \(3n+3\) und \(3n+12\) c) \(9\); die Differenz ist unabhängig von \(n\).
4232347
Betrachte drei aufeinanderfolgende ganze Zahlen. Beweise allgemein durch das Aufstellen und Vereinfachen eines Terms, dass das Produkt aus der kleinsten und der größten dieser drei Zahlen, vermehrt um 1, immer genau das Quadrat der mittleren Zahl ergibt.

Denkanstöße

- Welche Zahl in der Mitte der drei aufeinanderfolgenden Zahlen eignet sich am besten als Basis für deine Variable? - Wenn die mittlere Zahl \(x\) ist, wie lauten dann die Zahlen direkt davor und danach? - Achte beim Multiplizieren von zwei Klammern auf die Vorzeichenregeln. - Was passiert mit den verschiedenen Teilen deines Terms, wenn du ihn so weit wie möglich zusammenfasst?

Lösung

1. Festlegen der Variablen: Um die Rechnung zu vereinfachen, wählt man die mittlere Zahl als \(m\). Dann ist die kleinste Zahl \(m - 1\) und die größte Zahl \(m + 1\). 2. Aufstellen des Terms: Das Produkt der äußeren Zahlen plus 1 ergibt \((m - 1) \cdot (m + 1) + 1\). 3. Ausmultiplizieren der Klammern (Distributivgesetz): \(m \cdot m + m \cdot 1 - 1 \cdot m - 1 \cdot 1 + 1 = m^2 + m - m - 1 + 1\). 4. Vereinfachen des Terms: Die Glieder \(+m\) und \(-m\) sowie \(-1\) und \(+1\) heben sich paarweise auf. 5. Ergebnis: Es bleibt lediglich \(m^2\) übrig, was das Quadrat der mittleren Zahl ist.

Antwort

Sei \(m\) die mittlere Zahl. Dann sind die drei Zahlen \(m-1\), \(m\) und \(m+1\). Das Produkt der äußeren Zahlen plus 1 ergibt \((m-1) \cdot (m+1) + 1 = m^2 + m - m - 1 + 1 = m^2\). Dies entspricht dem Quadrat der mittleren Zahl.
4232487
Beweise allgemein, dass die Summe der Quadrate zweier aufeinanderfolgender ganzer Zahlen \(n\) und \(n+1\) stets eine ungerade Zahl ergibt.

Denkanstöße

- Wie sieht der mathematische Ausdruck für die Summe der Quadrate aus? - Kannst du die Klammer mit einer binomischen Formel auflösen? - Woran erkennt man mathematisch, ob eine Zahl gerade oder ungerade ist? - Hilft es dir, den Term so umzuformen, dass eine 2 ausgeklammert wird?

Lösung

1. Aufstellen des Terms für die Summe der Quadrate: \(n^2 + (n+1)^2\) 2. Anwendung der 1. binomischen Formel auf den zweiten Summanden: \(n^2 + (n^2 + 2n + 1)\) 3. Zusammenfassen der Termglieder: \(2n^2 + 2n + 1\) 4. Ausklammern der 2 im vorderen Teil des Terms: \(2(n^2 + n) + 1\) 5. Argumentation zur Parität: Da \(n^2 + n\) für jede ganze Zahl \(n\) ein ganzzahliges Ergebnis liefert, ist \(2(n^2 + n)\) immer eine gerade Zahl. Die Addition von 1 führt somit zwingend zu einer ungeraden Zahl.

Antwort

Die Summe der Quadrate \(n^2 + (n+1)^2\) lässt sich zu \(2(n^2 + n) + 1\) umformen. Da \(2(n^2 + n)\) immer eine gerade Zahl ist, ergibt die Summe mit 1 stets eine ungerade Zahl.
4235827
Ein mathematisches Rätsel beschäftigt sich mit der Differenz der Quadrate von zwei aufeinanderfolgenden ganzen Zahlen. a) Berechne die Differenz der Quadrate für die Paare \( (1, 2) \), \( (4, 5) \) und \( (10, 11) \). Rechne dabei immer „größeres Quadrat minus kleineres Quadrat“. Was fällt dir bei den Ergebnissen auf? b) Sei \( n \) die kleinere der beiden aufeinanderfolgenden Zahlen. Stelle einen Term für die Differenz der Quadrate von \( n \) und ihrem Nachfolger \( n+1 \) auf. c) Vereinfache den Term (multipliziere dazu die Klammern aus) und begründe, warum das Ergebnis immer eine ungerade Zahl sein muss.

Denkanstöße

- Was bedeutet „Differenz der Quadrate“ als Rechenvorschrift? - Wenn \( n \) eine Zahl ist, wie heißt dann ihr direkter Nachfolger? - Erinnere dich an das Distributivgesetz, um den Ausdruck \( (n+1) \cdot (n+1) \) auszumultiplizieren. - Wie ist eine ungerade Zahl mathematisch definiert?

Lösung

1. Berechnung der Beispiele: \( 2^2 - 1^2 = 3 \), \( 5^2 - 4^2 = 9 \), \( 11^2 - 10^2 = 21 \). Beobachtung: Die Ergebnisse sind alle ungerade. 2. Aufstellen des allgemeinen Terms: \( (n + 1)^2 - n^2 \). 3. Ausmultiplizieren des Quadrats: \( (n + 1) \cdot (n + 1) - n^2 = (n^2 + n + n + 1) - n^2 \). 4. Vereinfachen des Terms: \( n^2 + 2n + 1 - n^2 = 2n + 1 \). 5. Begründung der Parität: Der Term \( 2n \) ist für jede ganze Zahl \( n \) eine gerade Zahl. Addiert man 1 zu einer geraden Zahl, erhält man stets eine ungerade Zahl. Somit ist \( 2n + 1 \) immer ungerade.

Antwort

a) Die Ergebnisse sind \( 3, 9 \) und \( 21 \). Es fällt auf, dass alle Ergebnisse ungerade sind. b) Der Term lautet \( (n + 1)^2 - n^2 \). c) Vereinfacht ergibt der Term \( 2n + 1 \). Da \( 2n \) immer gerade ist, ist \( 2n + 1 \) immer ungerade.
4237227
Betrachte den Term \(T = (2n+3)^2 - (2n-3)^2\). Zeige rechnerisch, dass dieser Term für jede natürliche Zahl \(n\) ein Vielfaches von \(24\) ergibt. Nutze dazu die dritte binomische Formel zur Faktorisierung und vereinfache das Ergebnis so weit wie möglich.

Denkanstöße

- Versuche nicht, die Quadrate einzeln auszurechnen, sondern wende direkt die Formel für die Differenz zweier Quadrate an. - Was passiert mit den Variablen und Zahlen in den beiden neuen Klammern? - Woran erkennt man an einem Produkt, dass es durch \(24\) teilbar ist?

Lösung

1. Identifikation der Komponenten für die dritte binomische Formel \(A^2 - B^2 = (A-B) \cdot (A+B)\): Hier ist \(A = 2n+3\) und \(B = 2n-3\). 2. Einsetzen in die Formel: \(T = ((2n+3) - (2n-3)) \cdot ((2n+3) + (2n-3))\). 3. Vereinfachen der ersten Klammer: \(2n + 3 - 2n + 3 = 6\). 4. Vereinfachen der zweiten Klammer: \(2n + 3 + 2n - 3 = 4n\). 5. Multiplikation der Ergebnisse: \(T = 6 \cdot 4n = 24n\). 6. Da \(n\) eine natürliche Zahl ist, ist \(24n\) stets ein ganzzahliges Vielfaches von \(24\).

Antwort

Durch Anwendung der dritten binomischen Formel erhält man \(((2n+3)-(2n-3)) \cdot ((2n+3)+(2n-3))\). Dies vereinfacht sich zu \(6 \cdot 4n = 24n\). Da \(n\) eine natürliche Zahl ist, ist das Ergebnis immer ein Vielfaches von \(24\).
4241447
Lukas und Sophie haben sich zwei verschiedene Rechenwege ausgedacht. Lukas sagt: „Wähle eine Zahl, addiere 4 und multipliziere das Ergebnis mit 5.“ Sophie sagt: „Wähle dieselbe Zahl, verdopple sie, addiere 8 und multipliziere das neue Ergebnis mit \(2{,}5\).“ Untersuche durch Aufstellen und Vereinfachen von Termen mit der Variablen \(n\), ob beide Rechenwege für jede beliebige Startzahl immer zum gleichen Ergebnis führen.

Denkanstöße

- Was bedeutet es mathematisch, wenn zwei Rechenwege „das Gleiche“ ergeben sollen? - Achte beim Aufstellen der Terme darauf, wann du Klammern setzen musst. - Wie rechnet man eine Dezimalzahl wie \(2{,}5\) mal eine ganze Zahl? - Vergleiche die beiden Endergebnisse, nachdem du alle Klammern aufgelöst hast.

Lösung

1. Aufstellen des Terms für Lukas’ Rechenweg: - Addiere 4 zur Zahl \(n\): \(n + 4\) - Multipliziere das Ergebnis mit 5: \(5 \cdot (n + 4)\) - Vereinfachen durch Ausmultiplizieren: \(5 \cdot n + 5 \cdot 4 = 5n + 20\) 2. Aufstellen des Terms für Sophies Rechenweg: - Verdopple die Zahl \(n\): \(2n\) - Addiere 8: \(2n + 8\) - Multipliziere das Ergebnis mit \(2{,}5\): \(2{,}5 \cdot (2n + 8)\) - Vereinfachen durch Ausmultiplizieren: \(2{,}5 \cdot 2n + 2{,}5 \cdot 8 = 5n + 20\) 3. Vergleich: Beide Terme ergeben nach der Vereinfachung \(5n + 20\). 4. Schlussfolgerung: Beide Wege führen immer zum gleichen Ergebnis.

Antwort

Ja, beide Wege führen immer zum gleichen Ergebnis. Lukas’ Term: \(5 \cdot (n + 4) = 5n + 20\). Sophies Term: \(2{,}5 \cdot (2n + 8) = 5n + 20\). Da beide Terme zu \(5n + 20\) vereinfacht werden können, sind sie äquivalent.
4241487
Jemand behauptet: „Egal welche Zahl du dir denkst: Wenn du 5 addierst, das Ergebnis verdoppelst und dann das Doppelte deiner gedachten Zahl wieder abziehst, kommt immer 10 raus.“ a) Überprüfe diese Behauptung, indem du einen passenden Term aufstellst und ihn vereinfachst. b) Wie müsste man den Rechenweg nach dem Verdoppeln (Schritt 2) ändern, damit am Ende nicht 10, sondern immer die ursprünglich gedachte Zahl \(x\) herauskommt? Gib eine Möglichkeit an.

Denkanstöße

- Stelle für den ersten Teil zuerst einen Term mit der Variablen \(x\) auf. - Schau dir im vereinfachten Term an, warum das Ergebnis nicht von \(x\) abhängt. - Für den zweiten Teil: Was stört dich am Term \(2x + 10\), wenn du eigentlich nur \(x\) haben möchtest? - Wie kannst du Teile eines Terms „neutralisieren“, damit genau das gewünschte Ziel übrig bleibt?

Lösung

1. Teil a: Aufstellen des Terms für die Behauptung: \(2 \cdot (x + 5) - 2x\). 2. Vereinfachung durch Ausmultiplizieren: \(2x + 10 - 2x\). 3. Zusammenfassen: \(2x - 2x + 10 = 10\). Die Behauptung ist korrekt, da \(x\) wegfällt und 10 übrig bleibt. 4. Teil b: Ziel ist das Ergebnis \(x\). Nach dem Verdoppeln hat man den Wert \(2x + 10\). 5. Um von \(2x + 10\) auf \(x\) zu kommen, muss man \(x\) subtrahieren und 10 subtrahieren. 6. Ein möglicher geänderter Rechenweg wäre: „Subtrahiere 10 vom Ergebnis und ziehe dann die gedachte Zahl ab.“ (Oder: „Subtrahiere die gedachte Zahl und ziehe dann 10 ab.“)

Antwort

a) Der Term \(2 \cdot (x + 5) - 2x\) vereinfacht sich zu \(2x + 10 - 2x = 10\). Die Behauptung stimmt. b) Mögliche Änderung: Nach dem Verdoppeln (Ergebnis \(2x+10\)) subtrahiert man die Zahl 10 und anschließend die gedachte Zahl \(x\). Dann gilt: \(2x + 10 - 10 - x = x\).
4244607
Stelle für die folgenden Beschreibungen jeweils einen Term mit der Variablen \(k\) auf. Dabei ist \(k\) eine beliebige ganze Zahl. a) Alle Zahlen, die durch 8 teilbar sind. b) Alle Zahlen, die bei der Division durch 8 den Rest 5 lassen. c) Alle ungeraden Zahlen. d) Alle Zahlen, die um 2 kleiner sind als ein Vielfaches von 3.

Denkanstöße

- Wie schreibt man allgemein ein Vielfaches einer Zahl mit einer Variablen? - Wenn eine Zahl einen Rest lässt, wie verändert das den Term für das Vielfache? - Überlege dir, wie du sicherstellen kannst, dass das Ergebnis einer Rechnung immer gerade ist, und was du dann tun musst, um es ungerade zu machen. - „Um etwas kleiner“ lässt sich mathematisch durch ein bestimmtes Rechenzeichen ausdrücken.

Lösung

1. Teilbarkeit durch 8: Eine Zahl ist durch 8 teilbar, wenn sie ein Vielfaches von 8 ist, also \(8k\). 2. Division durch 8 mit Rest 5: Ein Vielfaches von 8 wird um den Rest erhöht, was zum Term \(8k + 5\) führt. 3. Ungerade Zahlen: Da \(2k\) immer gerade ist, führt die Addition oder Subtraktion von 1 zu einer ungeraden Zahl, also \(2k + 1\) oder \(2k - 1\). 4. Um 2 kleiner als ein Vielfaches von 3: Ein Vielfaches von 3 ist \(3k\); „um 2 kleiner“ bedeutet eine Subtraktion von 2, also \(3k - 2\).

Antwort

a) \(8k\); b) \(8k + 5\); c) \(2k + 1\) (oder \(2k - 1\)); d) \(3k - 2\).
4244657
Wenn man drei ungerade Zahlen addiert, ist das Ergebnis immer ungerade. Überprüfe diese Behauptung allgemein, indem du einen Term für die Summe von drei beliebigen ungeraden Zahlen aufstellst und diesen so umformst, dass man die Eigenschaft (ungerade) direkt ablesen kann.

Denkanstöße

- Wie lässt sich eine ungerade Zahl allgemein mit einer Variablen ausdrücken? - Was passiert, wenn du drei solche Ausdrücke addierst? - Kannst du das Ergebnis so umschreiben, dass es wie die allgemeine Form einer ungeraden Zahl aussieht? - Erinnere dich daran, dass jede gerade Zahl durch \(2\) teilbar ist.

Lösung

1. Darstellung der drei ungeraden Zahlen mithilfe von Variablen: \(2a+1\), \(2b+1\) und \(2c+1\), wobei \(a, b, c\) ganze Zahlen sind. 2. Aufstellen der Summe: \(S = (2a+1) + (2b+1) + (2c+1)\). 3. Zusammenfassen der Terme: \(S = 2a + 2b + 2c + 3\). 4. Zerlegung der Zahl \(3\) in \(2 + 1\), um den Faktor \(2\) ausklammern zu können: \(S = 2a + 2b + 2c + 2 + 1\). 5. Ausklammern der \(2\): \(S = 2(a + b + c + 1) + 1\). 6. Da der Ausdruck in der Klammer eine ganze Zahl ergibt, hat das Gesamtergebnis die Form \(2k + 1\), was definitionsgemäß eine ungerade Zahl beschreibt.

Antwort

Die Behauptung ist wahr. Die Summe lässt sich als \(2(a+b+c+1) + 1\) schreiben. Da \(a+b+c+1\) eine ganze Zahl ist, entspricht dieser Term der allgemeinen Form einer ungeraden Zahl.
4280847
Betrachte eine beliebige dreistellige Zahl mit der Hunderterziffer \(h\), der Zehnerziffer \(z\) und der Einerziffer \(e\). a) Notiere einen Term für den Wert dieser dreistelligen Zahl und einen Term für ihre Quersumme (die Summe ihrer Ziffern). b) Subtrahiere die Quersumme vom Wert der Zahl und vereinfache den Term. c) Untersuche den vereinfachten Term aus Teil b). Durch welche größte einstellige Zahl ist das Ergebnis für jede beliebige dreistellige Zahl immer ohne Rest teilbar? Begründe kurz mithilfe des Terms.

Denkanstöße

- Erinnere dich daran, wie man den Wert einer Zahl im Zehnersystem zerlegt (z. B. \(325 = 3 \cdot 100 + \dots\)). - Achte beim Abziehen der Quersumme darauf, dass sich das Vorzeichen für jede einzelne Ziffer in der Summe ändert. - Schau dir die Zahlen vor den Variablen im vereinfachten Term genau an. Gibt es einen gemeinsamen Teiler?

Lösung

1. Der Term für den Wert der dreistelligen Zahl ist \(100h + 10z + e\). Die Quersumme wird durch \(h + z + e\) beschrieben. 2. Subtraktion der Quersumme vom Zahlenwert: \((100h + 10z + e) - (h + z + e)\). 3. Auflösen der Klammer und Zusammenfassen: \(100h - h + 10z - z + e - e = 99h + 9z\). 4. Ausklammern der 9 führt zu \(9(11h + z)\). 5. Da der Term als Produkt mit dem Faktor 9 dargestellt werden kann (\(9(11h + z)\)), ist das Ergebnis immer durch 9 teilbar.

Antwort

a) Wert: \(100h + 10z + e\); Quersumme: \(h + z + e\) b) \(99h + 9z\) c) Die größte einstellige Zahl ist \(9\). Das Ergebnis ist immer durch \(9\) teilbar, da der Term zu \(9(11h + z)\) faktorisiert werden kann.
4126277
Isabelle führt einen Zaubertrick mit insgesamt \(40\) Streichhölzern vor, die auf drei Stapel \(L\), \(M\) und \(R\) verteilt sind. Sie weiß nicht, wie viele Hölzer in welchem Stapel liegen, nur die Gesamtzahl ist bekannt. Auf dem linken Stapel liegen mindestens \(7\) und auf dem rechten Stapel mindestens \(5\) Streichhölzer. Anweisungen: 1. Lege \(7\) Streichhölzer von \(L\) nach \(M\). 2. Lege \(5\) Streichhölzer von \(R\) nach \(M\). Nach diesen Zügen fragt Isabelle: „Wie viele Streichhölzer liegen jetzt insgesamt im linken und im rechten Stapel zusammen?“ Lucas antwortet: „Es sind genau \(15\).“ Isabelle sagt sofort: „Dann lagen am Anfang genau \(13\) Streichhölzer im mittleren Stapel.“ Zeige durch eine Rechnung mit Variablen, dass Isabelle recht hat.

Denkanstöße

- Die Gesamtzahl der Streichhölzer bleibt beim Umverteilen unverändert. - Schreibe Lucas' Angabe mit den ursprünglichen Beständen \(L\) und \(R\) als Termgleichung. - Verbinde das Ergebnis für \(L+R\) mit der bekannten Gesamtsumme \(40\).

Lösung

1. Zu Beginn gilt \(L+M+R=40\). 2. Nach den beiden Zügen liegen außen zusammen \((L-7)+(R-5)\) Streichhölzer. 3. Lucas' Angabe liefert \((L-7)+(R-5)=15\), also \(L+R=27\). 4. Wegen \(L+M+R=40\) folgt \(M=40-27=13\).

Antwort

Aus \((L-7)+(R-5)=15\) folgt \(L+R=27\). Daher ist \(M=40-27=13\).

Alle Aufgaben dürfen für Schule und Nachhilfe (auch im Rahmen bezahlter Nachhilfe) kostenlos genutzt, kopiert und ausgedruckt werden. Nicht gestattet sind kommerzielle Bearbeitungen sowie die Veröffentlichung oder Weiterverbreitung im Internet.