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Stellen Sie aus rund 25.000 Matheaufgaben von der 3. bis zur 13. Klasse Ihre eigenen Arbeitsblätter zusammen. Alle Aufgaben enthalten Lösungsschritte.

Einfache Ungleichungen in Zahlenmengen

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4224557
Vergleiche die folgenden Terme und schreibe das Ergebnis mithilfe eines Ungleichheitszeichens (\(<\) oder \(>\)) auf. a) \(m - 4\) und \(m + 4\) b) \(10 - k\) und \(5 - k\)

Denkanstöße

- Was passiert, wenn du auf beiden Seiten des Vergleichs das Gleiche tust, zum Beispiel die Variable entfernst? - Überlege dir, ob eine der Zahlen, die zu der Variablen hinzugefügt oder abgezogen werden, immer größer ist als die andere. - Kannst du dir eine Zahl für die Variable vorstellen und prüfen, welcher Ausdruck dann größer ist? Gilt das für jede Zahl?

Lösung

1. Vergleich von \(m - 4\) und \(m + 4\): Subtraktion von \(m\) auf beiden Seiten führt zum Vergleich der Konstanten \(-4\) und \(4\). Da \(-4 < 4\) gilt, folgt die Ungleichung \(m - 4 < m + 4\). 2. Vergleich von \(10 - k\) und \(5 - k\): Addition der Variablen \(k\) auf beiden Seiten führt zum Vergleich der Konstanten \(10\) und \(5\). Da \(10 > 5\) gilt, folgt die Ungleichung \(10 - k > 5 - k\).

Antwort

a) \(m - 4 < m + 4\) b) \(10 - k > 5 - k\)
4240777
Addiere bei jeder Ungleichung die angegebene Zahl auf beiden Seiten und notiere das Ergebnis. Entscheide anschließend anhand aller vier Beispiele, ob sich die Richtung des Ungleichheitszeichens durch dieselbe Addition auf beiden Seiten ändert. 1) \(5<9\;[+7]\) 2) \(-3>-8\;[+3]\) 3) \(12>4\;[-15]\) 4) \(-6<-1\;[-4]\)

Denkanstöße

- Führe die angegebene Addition wirklich auf beiden Seiten aus. - Vergleiche nach jeder Rechnung nicht nur die Zahlen, sondern auch die Richtung des Zeichens. - Suche am Ende nach einer Regel, die alle vier Beispiele erklärt.

Lösung

1. \(12<16\). 2. \(0>-5\). 3. \(-3>-11\). 4. \(-10<-5\). 5. In allen vier Fällen bleibt die Richtung erhalten; Addition derselben Zahl auf beiden Seiten bewahrt die Ordnung.

Antwort

1) \(12<16\) 2) \(0>-5\) 3) \(-3>-11\) 4) \(-10<-5\) Die Richtung bleibt in allen Fällen unverändert, wenn auf beiden Seiten dieselbe Zahl addiert wird.
5528167
Für eine Führung dürfen höchstens \(24\) Personen in einer Gruppe sein. Die Gruppengröße sei \(x\) und \(x\in\mathbb{N}\). Schreibe die Bedingung als Ungleichung und erkläre, ob eine Gruppe mit genau \(24\) Personen erlaubt ist.

Denkanstöße

- Überlege, ob das Wort „höchstens“ den Grenzwert einschließt oder ausschließt. - Vergleiche die Bedeutungen von \(<\) und \(\le\). - Prüfe die Grenzzahl direkt an der sprachlichen Aussage.

Lösung

1. „Höchstens \(24\)“ bedeutet, dass \(x\) kleiner als oder gleich \(24\) sein darf. 2. Daher lautet die Ungleichung \(x\le24\). 3. Wegen des Gleichheitszeichens ist \(x=24\) erlaubt.

Antwort

Die Bedingung lautet \(x\le24\). Genau \(24\) Personen sind erlaubt.
5528177
Gegeben ist die Grundmenge \(G=\{-2;-1;0;1;2;3\}\). Welche Elemente aus \(G\) erfüllen die Ungleichung \(x>0\)? Gib die Lösungsmenge an.

Denkanstöße

- Prüfe jedes Element der endlichen Grundmenge direkt an der Bedingung. - Beachte, dass bei \(x>0\) der Grenzwert \(0\) selbst nicht dazugehört. - Schreibe am Ende nur die Elemente in \(L\), die tatsächlich zur vorgegebenen Grundmenge gehören.

Lösung

1. Gesucht sind alle Elemente der Grundmenge, die größer als \(0\) sind. 2. Das sind \(1\), \(2\) und \(3\).

Antwort

Die Lösungsmenge ist \(L=\{1;2;3\}\).
5553607
Gegeben sind die Grundmenge \(G=\{-3;-2;-1;0;1;2;3\}\) und die Ungleichung \(x\le 1\). Welche der drei Zahlengeraden zeigt genau die Lösungsmenge? Gib zusätzlich die Lösungsmenge \(L\) an.
Abbildung zur Aufgabe 555360

Denkanstöße

- Was bedeutet „kleiner oder gleich“ für den Grenzwert \(1\)? - Berücksichtige nur Zahlen, die zur angegebenen Grundmenge gehören. - Vergleiche anschließend die vollständige Wertemenge mit allen drei Markierungen.

Lösung

1. Gesucht sind alle Elemente der Grundmenge, die höchstens \(1\) sind. 2. Das sind \(-3,-2,-1,0,1\). 3. Genau diese Werte sind in Zahlengerade a) markiert.

Antwort

Richtig ist a). \(L=\{-3;-2;-1;0;1\}\).
4103307
Welche natürlichen Zahlen \(k\) erfüllen die folgenden Ungleichungen? a) \(1 < \frac{2k}{7} < 2\) b) \(\frac{1}{3} \le \frac{k+2}{9} < \frac{2}{3}\)

Denkanstöße

- Führe bei einer Doppelungleichung dieselbe zulässige Rechenoperation an allen drei Teilen aus. - Ziel ist, den mittleren Ausdruck schrittweise auf \(k\) zu reduzieren. - Berücksichtige am Ende nur natürliche Zahlen, die beide Grenzen erfüllen.

Lösung

1. In der ersten Ungleichung alle drei Teile mit \(7\) multiplizieren: \(7<2k<14\). Nach Division durch \(2\) gilt \(3{,}5<k<7\). Damit ist \(k\in\{4;5;6\}\). 2. In der zweiten Ungleichung alle drei Teile mit \(9\) multiplizieren: \(3\le k+2<6\). Nach Subtraktion von \(2\) gilt \(1\le k<4\). Damit ist \(k\in\{1;2;3\}\).

Antwort

a) \(k \in \{4;5;6\}\) b) \(k \in \{1;2;3\}\)
4125927
Tarif „Basis“ kostet \(12\,\text{€}\) Grundgebühr plus \(0{,}08\,\text{€}\) pro Gesprächsminute. Tarif „Flat“ kostet \(22\,\text{€}\) pauschal. Bezeichne die Zahl voller Gesprächsminuten mit \(m\). Stelle eine strenge Ungleichung dafür auf, dass „Flat“ wirklich günstiger ist als „Basis“, löse sie und gib die kleinste zulässige ganze Minutenzahl an.

Denkanstöße

- Schreibe für jeden Tarif zuerst einen Kostenterm. - „Günstiger“ verlangt eine strenge Ungleichung, nicht „kleiner oder gleich“. - Nach dem algebraischen Lösen musst du die Ganzzahligkeit der Minuten berücksichtigen.

Lösung

1. Für „Flat günstiger“ gilt \(22<12+0{,}08m\). 2. Subtraktion von 12 ergibt \(10<0{,}08m\). 3. Division durch \(0{,}08\) ergibt \(125<m\), also \(m>125\). 4. Bei vollen Minuten ist die kleinste zulässige Zahl 126.

Antwort

Ungleichung: \(22<12+0{,}08m\). Lösung: \(m>125\). Damit ist „Flat“ ab 126 vollen Gesprächsminuten günstiger.
4125937
Lena spart für ein Mountainbike für \(540\,\text{€}\). Sie hat bereits \(155\,\text{€}\) und legt monatlich \(25\,\text{€}\) zurück. Bezeichne die Zahl der Monate mit \(m\). Stelle eine Ungleichung dafür auf, dass ihr Geld mindestens ausreicht, löse sie und bestimme die kleinste ganze Monatszahl.

Denkanstöße

- Welcher Term beschreibt Lenas Geld nach \(m\) Monaten? - „Genug“ bedeutet, dass der Betrag auch genau dem Preis entsprechen darf. - Interpretiere die Dezimallösung am Ende als Anzahl voller Monate.

Lösung

1. Nach \(m\) Monaten besitzt Lena \(155+25m\) Euro. 2. „Mindestens 540 Euro“ ergibt \(155+25m\ge540\). 3. Daraus folgt \(25m\ge385\) und \(m\ge15{,}4\). 4. Die kleinste ganze Monatszahl ist 16.

Antwort

Ungleichung: \(155+25m\ge540\). Lösung: \(m\ge15{,}4\). Lena braucht daher mindestens 16 volle Monate.
4125957
Ein Rechteck hat einen Umfang von höchstens \(48\,\text{cm}\). Die längere Seite ist genau dreimal so lang wie die kürzere. Bezeichne die kürzere Seite mit \(x\). Stelle eine Ungleichung für den Umfang auf, löse sie und bestimme daraus die größtmöglichen Seitenlängen.

Denkanstöße

- Schreibe beide Seitenlängen mit derselben Variablen. - Beim Rechteck kommen beide Seitenlängen jeweils zweimal im Umfang vor. - „Höchstens“ bedeutet, dass der Grenzwert eingeschlossen ist.

Lösung

1. Die Seiten sind \(x\) und \(3x\). 2. Umfangsbedingung: \(2x+2\cdot3x\le48\). 3. Damit \(8x\le48\), also \(x\le6\). 4. Größtmöglich sind die Seiten \(6\,\text{cm}\) und \(18\,\text{cm}\).

Antwort

Ungleichung: \(2x+2\cdot3x\le48\). Lösung: \(x\le6\). Maximale Seitenlängen: \(6\,\text{cm}\) und \(18\,\text{cm}\).
4139677
Ein Dreieck hat die Seitenlängen \(k\), \(k+2\) und \(k+4\) (jeweils in \(\text{cm}\)). Stelle eine Ungleichung auf, um zu bestimmen, ab welchem Wert von \(k\) ein solches Dreieck überhaupt existieren kann. Berechne anschließend den kleinstmöglichen Umfang des Dreiecks, wenn \(k\) eine ganze Zahl sein muss.

Denkanstöße

- Welche der drei Seiten ist bei positivem \(k\) die längste? - Was muss für die Summe der beiden kürzeren Seiten im Vergleich zur längsten Seite gelten? - Wie berechnet man den Umfang eines Dreiecks?

Lösung

Damit ein Dreieck existiert, muss die Summe der zwei kürzeren Seiten größer als die längste Seite sein. 1. \(k + (k+2) > k+4 \Rightarrow 2k + 2 > k+4 \Rightarrow k > 2\) 2. Die anderen Bedingungen (\(k + k+4 > k+2\) und \(k+2 + k+4 > k\)) sind für alle positiven \(k\) erfüllt. Somit muss \(k > 2\) gelten. Für eine ganze Zahl \(k\) ist der kleinste Wert \(k = 3\). Der Umfang berechnet sich als \(U = k + (k+2) + (k+4) = 3k + 6\). Einsetzen von \(k = 3\): \(U = 3 \cdot 3 + 6 = 15\,\text{cm}\).

Antwort

Es muss \(k > 2\) gelten. Der kleinstmögliche Umfang für eine ganze Zahl \(k\) beträgt \(15\,\text{cm}\).
4142457
Für einen Klassenausflug stehen höchstens \(280{,}00\,\text{€}\) zur Verfügung. Die Busmiete kostet \(135{,}00\,\text{€}\), der Tierparkeintritt \(5{,}20\,\text{€}\) pro Person. Bezeichne die Personenzahl mit \(p\). Stelle die Budgetungleichung auf, löse sie und bestimme die größte mögliche ganze Personenzahl.

Denkanstöße

- Trenne feste Buskosten von den personabhängigen Eintrittskosten. - Das Budget darf erreicht, aber nicht überschritten werden. - Die algebraische Grenze muss anschließend auf ganze Personen interpretiert werden.

Lösung

1. Gesamtkosten: \(135+5{,}2p\). 2. Budgetbedingung: \(135+5{,}2p\le280\). 3. Daraus folgt \(5{,}2p\le145\), also \(p\le27{,}8846\ldots\). 4. Die größte ganze Personenzahl ist 27.

Antwort

Ungleichung: \(135+5{,}2p\le280\). Lösung: \(p\le27{,}8846\ldots\). Daher können höchstens 27 Personen teilnehmen.
4224567
Stelle für die folgenden Termpaare eine Ungleichung auf, die für alle Werte der Variablen (\(x\) bzw. \(y\)) gilt. a) \(2x + 7\) und \(2x - 3\) b) \(12 - y\) und \(15 - y\)

Denkanstöße

- Haben beide Terme einen gemeinsamen Teil, den man ignorieren kann, um sie zu vergleichen? - Wie verhalten sich die festen Zahlenwerte zueinander, wenn der variable Teil auf beiden Seiten identisch ist? - Probier doch mal aus, was passiert, wenn du eine sehr große oder eine sehr kleine (negative) Zahl einsetzt. Ändert das etwas am Größenverhältnis?

Lösung

1. Untersuchung von \(2x + 7\) und \(2x - 3\): Da der Bestandteil \(2x\) in beiden Termen identisch ist, hängt der Wertunterschied nur von den Konstanten ab. Wegen \(7 > -3\) ergibt sich die Ungleichung \(2x + 7 > 2x - 3\). 2. Untersuchung von \(12 - y\) und \(15 - y\): Durch Addition von \(y\) auf beiden Seiten des Vergleichs bleiben die Werte \(12\) und \(15\) übrig. Da \(12 < 15\) ist, gilt für alle \(y\) die Beziehung \(12 - y < 15 - y\).

Antwort

a) \(2x + 7 > 2x - 3\) b) \(12 - y < 15 - y\)
4227317
Untersuche den Zusammenhang zwischen einer rationalen Zahl \(x\) und ihrem Dreifachen \(3x\). Bestimme jeweils alle Werte für \(x\), für die die folgenden Aussagen wahr sind: a) \(x < 3x\) b) \(x = 3x\) c) \(x > 3x\) Begründe deine Ergebnisse kurz durch Umformung oder logische Überlegung.

Denkanstöße

- Was passiert, wenn du auf beiden Seiten der Beziehung die Zahl \(x\) abziehst? - Überlege dir, wie sich positive Zahlen, negative Zahlen und die Null beim Vervielfachen verhalten. - Setze testweise eine positive Zahl, eine negative Zahl und die Null ein.

Lösung

1. Untersuchung von \(x < 3x\): Subtraktion von \(x\) auf beiden Seiten ergibt \(0 < 2x\). Division durch \(2\) zeigt, dass dies für alle positiven Zahlen \(x > 0\) gilt. 2. Untersuchung von \(x = 3x\): Subtraktion von \(x\) ergibt \(0 = 2x\). Dies ist nur für \(x = 0\) erfüllt. 3. Untersuchung von \(x > 3x\): Subtraktion von \(x\) ergibt \(0 > 2x\). Dies gilt für alle negativen Zahlen \(x < 0\).

Antwort

a) \(x<3x\Rightarrow0<2x\Rightarrow x>0\). b) \(x=3x\Rightarrow0=2x\Rightarrow x=0\). c) \(x>3x\Rightarrow0>2x\Rightarrow x<0\).
4227338
Gegeben ist der Term \(8x-24\). 1. Für welches \(x\) ist der Wert des Terms gleich \(0\)? 2. Unter welcher Bedingung für \(x\) ist das Ergebnis eine positive Zahl? 3. Bestimme die Werte für \(x\), für die der Termwert kleiner als \(16\) ist. 4. Wenn \(x\) eine ganze Zahl ist, begründe, warum das Ergebnis des Terms ebenfalls immer eine ganze Zahl sein muss.

Denkanstöße

- Übersetze die Bedingungen „gleich null“, „positiv“ und „kleiner als“ jeweils in eine Gleichung oder Ungleichung. - Löse diese Bedingungen getrennt nach \(x\) auf. - Prüfe im letzten Teil, welche Rechenoperationen mit ganzen Zahlen ausgeführt werden.

Lösung

1. Aus \(8x-24=0\) folgt \(8x=24\) und damit \(x=3\). 2. Für positive Werte gilt \(8x-24>0\), also \(8x>24\) und damit \(x>3\). 3. Aus \(8x-24<16\) folgt \(8x<40\), also \(x<5\). 4. Für ganzzahliges \(x\) ist \(8x\) ganzzahlig; die Subtraktion der ganzen Zahl \(24\) ergibt wieder eine ganze Zahl.

Antwort

1. \(x=3\) 2. \(x>3\) 3. \(x<5\) 4. Für ganzzahliges \(x\) ist auch \(8x-24\) ganzzahlig.
4240718
Bestimme alle Werte der Variablen \(x\), für die die folgenden Terme ein positives Ergebnis liefern: a) \(4x-12\) b) \(18-6x\) c) \(-3x-21\)

Denkanstöße

- „Positiv“ bedeutet, dass der jeweilige Term größer als \(0\) sein soll. - Isoliere in jeder Ungleichung den Variablenterm. - Beachte die Zeichenumkehr beim Teilen durch eine negative Zahl. - Kontrolliere jede Lösung mit einem passenden Beispielwert.

Lösung

1. Für a) gilt \(4x-12>0\). Daraus folgen \(4x>12\) und \(x>3\). 2. Für b) gilt \(18-6x>0\). Daraus folgt \(-6x>-18\); Division durch \(-6\) ergibt \(x<3\). 3. Für c) gilt \(-3x-21>0\). Daraus folgt \(-3x>21\); Division durch \(-3\) ergibt \(x<-7\).

Antwort

a) \(x>3\) b) \(x<3\) c) \(x<-7\)
4240787
Bestimme jeweils die Zahl, die auf beiden Seiten der ersten Ungleichung addiert wurde. Gib anschließend für ein Beispiel eine kurze Kontrolle, dass wirklich dieselbe Zahl auf beiden Seiten verwendet wurde und die Richtung erhalten blieb. 1) \(-2<5\) zu \(4<11\) 2) \(10>3\) zu \(2>-5\) 3) \(-7<-1\) zu \(-15<-9\) 4) \(0>-4\) zu \(0{,}5>-3{,}5\)

Denkanstöße

- Vergleiche jeweils linke Zahl vorher und nachher; ihre Differenz ist die gesuchte Addition. - Prüfe dieselbe Differenz auch auf der rechten Seite. - Die Kontrolle soll zeigen, dass wirklich eine gemeinsame Äquivalenzoperation vorliegt.

Lösung

1. Addition von 6. 2. Addition von \(-8\). 3. Addition von \(-8\). 4. Addition von \(0{,}5\). 5. Beispiel 1: \(-2+6=4\) und \(5+6=11\); das Zeichen bleibt \(<\).

Antwort

1) \(+6\) 2) \(-8\) 3) \(-8\) 4) \(+0{,}5\) Beispielkontrolle: \(-2+6=4\) und \(5+6=11\); daher wurde auf beiden Seiten dieselbe Zahl addiert und \(<\) bleibt erhalten.
4240847
Gegeben ist \(12<24\). Führe nacheinander die drei Operationen auf beiden Seiten aus und notiere nach jedem Schritt die Ungleichung. Erkläre danach, warum sich die Richtung des Zeichens in keinem Schritt ändert. 1. Division durch 4. 2. Multiplikation des Ergebnisses mit 7. 3. Division des Ergebnisses durch \(0{,}5\).

Denkanstöße

- Arbeite wirklich nacheinander; Schritt 2 beginnt mit dem Ergebnis aus Schritt 1. - Achte auf das Vorzeichen jedes Multiplikations- oder Divisionsfaktors. - Formuliere am Ende eine Regel, die alle drei Schritte erklärt.

Lösung

1. \(3<6\). 2. \(21<42\). 3. \(42<84\). 4. Alle verwendeten Multiplikations- und Divisionsfaktoren sind positiv; deshalb bleibt die Ordnungsrichtung erhalten.

Antwort

1. \(3<6\) 2. \(21<42\) 3. \(42<84\) Die Richtung bleibt gleich, weil in allen drei Schritten mit positiven Zahlen multipliziert oder durch positive Zahlen dividiert wird.
4240857
Bestimme alle natürlichen Zahlen \(x\) aus dem Bereich \(\{1;2;3;\ldots\}\), welche die folgende Ungleichung erfüllen: \(3x - 2 < 10\)

Denkanstöße

- Was musst du tun, um \(x\) auf einer Seite der Ungleichung alleine stehen zu haben? - Achte darauf, welche Zahlenmenge in der Aufgabe vorgegeben ist. - Überprüfe dein Ergebnis, indem du die gefundenen Zahlen testweise in die Ungleichung einsetzt.

Lösung

1. Addition von \(2\) auf beiden Seiten ergibt \(3x<12\). 2. Division beider Seiten durch \(3\) ergibt \(x<4\). 3. Die natürlichen Zahlen aus der vorgegebenen Grundmenge mit \(x<4\) sind \(\{1;2;3\}\).

Antwort

Die Lösungen sind die Zahlen \(1\), \(2\) und \(3\).
4240888
Überprüfe die folgenden Umformungen von Ungleichungen. Entscheide jeweils, ob das Ergebnis richtig oder falsch ist. Wenn es falsch ist, gib die korrekte Ungleichung an. a) \(10<15\quad\xrightarrow{\cdot(-2)}\quad-20<-30\) b) \(-4>-8\quad\xrightarrow{\cdot(-0{,}5)}\quad2<4\) c) \(5\leq9\quad\xrightarrow{\cdot(-1)}\quad-5\geq-9\)

Denkanstöße

- Prüfe bei jeder Zeile sowohl die Rechnung als auch die Richtung des Relationszeichens. - Welche Regel gilt beim Multiplizieren einer Ungleichung mit einer negativen Zahl? - Vergleiche die resultierenden Zahlen zusätzlich auf der Zahlengeraden.

Lösung

1. Bei a) sind die Produkte \(-20\) und \(-30\). Beim Multiplizieren mit einer negativen Zahl muss sich das Relationszeichen umkehren. Korrekt ist daher \(-20>-30\); die angegebene Umformung ist falsch. 2. Bei b) wurde das Relationszeichen beim Multiplizieren mit \(-0{,}5\) korrekt umgekehrt. Die Umformung \(2<4\) ist richtig. 3. Bei c) wurde das Relationszeichen beim Multiplizieren mit \(-1\) korrekt umgekehrt. Die Umformung \(-5\geq-9\) ist richtig.

Antwort

a) Falsch. Korrekt ist \(-20>-30\). b) Richtig. c) Richtig.
4240918
Bestimme die Lösungsmenge der folgenden Ungleichungen über der Grundmenge \(\mathbb{Q}\): a) \(4x-11<17\) b) \(15-2x\geq21\) c) \(3(x+4)\leq5x+2\) d) \(\frac{x-2}{3}>2\)

Denkanstöße

- Forme jede Ungleichung ähnlich wie eine Gleichung um. - Beachte besonders den Fall, dass du durch eine negative Zahl dividierst. - Löse Klammern oder Brüche erst so weit auf, dass die Variable isoliert werden kann. - Prüfe die Richtung deiner Lösung mit einem Beispielwert.

Lösung

1. Aus \(4x-11<17\) folgt \(4x<28\), also \(x<7\). 2. Aus \(15-2x\geq21\) folgt \(-2x\geq6\). Division durch \(-2\) kehrt das Relationszeichen um und ergibt \(x\leq-3\). 3. Aus \(3(x+4)\leq5x+2\) folgt \(3x+12\leq5x+2\), also \(10\leq2x\) und damit \(x\geq5\). 4. Aus \(\frac{x-2}{3}>2\) folgt \(x-2>6\), also \(x>8\).

Antwort

a) \(x<7\) b) \(x\leq-3\) c) \(x\geq5\) d) \(x>8\)
4240978
Führe die in Klammern angegebene Rechenoperation für beide Seiten der Ungleichung durch und notiere das Ergebnis. Achte dabei besonders darauf, ob sich das Relationszeichen ändert. 1) \(18<30\quad[:6]\) 2) \(-12>-20\quad[:4]\) 3) \(5>-2\quad[\cdot(-3)]\) 4) \(-8<-4\quad[:(-2)]\)

Denkanstöße

- Unterscheide zunächst, ob die angegebene Zahl positiv oder negativ ist. - Bei einer positiven Multiplikation oder Division bleibt die Reihenfolge erhalten. - Bei einer negativen Multiplikation oder Division muss die Reihenfolge neu betrachtet werden. - Prüfe die fertige Aussage jeweils numerisch.

Lösung

1. Division durch die positive Zahl \(6\) erhält die Richtung: \(3<5\). 2. Division durch die positive Zahl \(4\) erhält die Richtung: \(-3>-5\). 3. Multiplikation mit \(-3\) kehrt die Richtung um: \(-15<6\). 4. Division durch \(-2\) kehrt die Richtung um: \(4>2\).

Antwort

1) \(3<5\) 2) \(-3>-5\) 3) \(-15<6\) 4) \(4>2\)
4241017
Bestimme alle ganzen Zahlen \(x\), für die die Ungleichungskette \(-2{,}7 < x < 3 \frac{1}{2}\) wahr ist. Berechne anschließend die Summe aus der kleinsten und der größten dieser Zahlen.

Denkanstöße

- Welche ganzen Zahlen liegen auf der Zahlengeraden rechts von \(-2{,}7\) und links von \(3{,}5\)? - Denke daran, dass eine Summe das Ergebnis einer Additionsaufgabe ist. - Ist die Zahl \(0\) eine ganze Zahl?

Lösung

1. Bestimmung der ganzen Zahlen im Intervall \((-2{,}7; 3{,}5)\): Die Zahlen sind \(-2, -1, 0, 1, 2, 3\). 2. Identifikation der kleinsten Zahl: \(x_{\min} = -2\). 3. Identifikation der größten Zahl: \(x_{\max} = 3\). 4. Berechnung der Summe: \(-2 + 3 = 1\).

Antwort

Die Zahlen sind \(-2, -1, 0, 1, 2, 3\). Die Summe aus der kleinsten und der größten Zahl ist \(1\).
4241038
Bestimme für die folgenden Bedingungen die Lösungsmenge \(L\) in Intervallschreibweise. a) \(x>-3\) und \(x<6\) b) \(11\geq x>4\) c) \(x\) liegt zwischen \(-7{,}5\) und \(-2\), ohne die Randwerte. d) \(15>x>8{,}4\)

Denkanstöße

- Ordne bei jeder Bedingung zuerst die kleinere Grenze links und die größere rechts an. - Prüfe für jede Grenze, ob sie selbst zur Lösungsmenge gehört. - Wähle danach die passende offene oder geschlossene Intervallgrenze.

Lösung

1. Die Bedingungen lauten geordnet: a) \(-3<x<6\), b) \(4<x\leq11\), c) \(-7{,}5<x<-2\), d) \(8{,}4<x<15\). 2. Echte Ungleichungen führen zu offenen Intervallgrenzen; bei \(\leq\) oder \(\geq\) wird der Randwert eingeschlossen. 3. Damit ergeben sich a) \(L=]-3;6[\), b) \(L=]4;11]\), c) \(L=]-7{,}5;-2[\), d) \(L=]8{,}4;15[\).

Antwort

a) \(L=]-3;6[\) b) \(L=]4;11]\) c) \(L=]-7{,}5;-2[\) d) \(L=]8{,}4;15[\)
4244897
Stell dir eine Zahl \(x\) vor. Es ist bekannt, dass ihr Betrag kleiner als \(2{,}5\) ist. Gleichzeitig gilt, dass \(x\) größer als \(-1\) ist. In welchem Bereich auf der Zahlengeraden liegen alle möglichen Werte für \(x\)? Gib diesen Bereich mithilfe einer Ungleichungskette der Form \(a < x < b\) an.

Denkanstöße

- Was bedeutet der Betrag einer Zahl anschaulich auf der Zahlengeraden? - Versuche, beide Bedingungen einzeln auf einer gezeichneten Zahlengeraden zu markieren. - Wo überschneiden sich die markierten Bereiche?

Lösung

1. Den Betrag interpretieren: Die Bedingung \(|x| < 2{,}5\) bedeutet, dass der Abstand der Zahl \(x\) vom Nullpunkt kleiner als \(2{,}5\) ist. Dies entspricht dem Bereich \(-2{,}5 < x < 2{,}5\). 2. Die zweite Bedingung einbeziehen: Zusätzlich muss \(x > -1\) gelten. 3. Die Bereiche zusammenführen: Man sucht die Zahlen, die sowohl größer als \(-1\) als auch kleiner als \(2{,}5\) sind. Da \(-1\) größer ist als \(-2{,}5\), beginnt der gemeinsame Bereich bei \(-1\). 4. Ergebnis formulieren: Der gesuchte Bereich ist \(-1 < x < 2{,}5\).

Antwort

\(-1 < x < 2{,}5\)
4244917
Betrachte die folgenden drei Bedingungen für eine ganze Zahl \(x\). a) \(-4 < x \leq 1\) b) \(-2{,}8 \leq x < 3{,}2\) c) \(-\frac{1}{2} < x < \frac{5}{2}\) Bestimme für jede Bedingung die Menge der zugehörigen ganzen Zahlen. In welchem der drei Fälle gibt es die meisten Lösungen?

Denkanstöße

- Was bedeutet das Zeichen \(\leq\) im Unterschied zu \(<\)? - Ganze Zahlen umfassen negative Zahlen, die Null und positive Zahlen. - Es kann helfen, nichtganzzahlige Grenzen gedanklich auf einer Zahlengeraden einzuordnen. - Schreibe die zulässigen ganzen Zahlen für jeden Fall auf und vergleiche erst danach die Anzahlen.

Lösung

1. Für \(-4<x\le1\) gilt \(\{-3;-2;-1;0;1\}\). Das sind \(5\) Zahlen. 2. Für \(-2{,}8\le x<3{,}2\) gilt \(\{-2;-1;0;1;2;3\}\). Das sind \(6\) Zahlen. 3. Für \(-\frac{1}{2}<x<\frac{5}{2}\) gilt \(\{0;1;2\}\). Das sind \(3\) Zahlen. 4. Damit besitzt der zweite Fall die meisten Lösungen.

Antwort

a) \(\{-3;-2;-1;0;1\}\) b) \(\{-2;-1;0;1;2;3\}\) c) \(\{0;1;2\}\) Die meisten Lösungen gibt es im Fall b).
4244958
Bestimme die Lösungsmenge der Ungleichung \(|x-2|\leq4\) über der Grundmenge \(\mathbb{Q}\). Erkläre dein Ergebnis, indem du den Betrag als Abstand auf der Zahlengeraden interpretierst.

Denkanstöße

- Lies \(|x-2|\) als Abstand von einem festen Punkt auf der Zahlengeraden. - Welche beiden Randpunkte liegen genau \(4\) Einheiten von diesem Punkt entfernt? - Sind diese Randpunkte wegen \(\leq\) Teil der Lösungsmenge?

Lösung

1. \(|x-2|\) ist der Abstand der Zahl \(x\) vom Punkt \(2\). 2. Die Bedingung verlangt einen Abstand von höchstens \(4\), also \(-4\leq x-2\leq4\). 3. Addition von \(2\) auf allen drei Seiten ergibt \(-2\leq x\leq6\). 4. Damit ist \(L=\{x\in\mathbb{Q}\mid-2\leq x\leq6\}\).

Antwort

\(L=\{x\in\mathbb{Q}\mid-2\leq x\leq6\}\). Das sind genau die rationalen Zahlen, deren Abstand von \(2\) höchstens \(4\) beträgt.
5528187
Die Grundmenge ist \(G=\{0;1;2;3;4;5\}\). Auf der Zahlengeraden sind alle Lösungen markiert. Welche der folgenden Bedingungen passt genau zur Darstellung? A: \(x<3\) B: \(x\le3\) C: \(x>3\) D: \(x\ge3\) Begründe deine Wahl besonders mit Blick auf den Grenzwert \(3\).
Abbildung zur Aufgabe 552818

Denkanstöße

- Achte zuerst darauf, auf welcher Seite des Grenzwerts die markierten Zahlen liegen. - Entscheidend ist zusätzlich, ob der Grenzwert selbst markiert ist. - Vergleiche damit die Bedeutung von strengem und nicht strengem Relationszeichen.

Lösung

1. Markiert sind \(0\), \(1\), \(2\) und \(3\). 2. Alle markierten Werte sind höchstens \(3\), und der Grenzwert \(3\) gehört dazu. 3. Deshalb passt B mit \(x\le3\).

Antwort

B ist richtig: \(x\le3\). Markiert sind nur Werte bis \(3\), und \(3\) selbst ist markiert; deshalb muss die Gleichheit eingeschlossen sein.
5528197
Die Grundmenge ist \(G=\{0;1;2;3;4;5\}\). Die markierten Zahlen auf der Zahlengeraden sind die Lösungsmenge. Ergänze in der Form \(x\;\square\;2\) das passende Relationszeichen aus \(<,\le,>,\ge\), sodass genau die dargestellten Werte erfasst werden. Begründe deine Wahl.
Abbildung zur Aufgabe 552819

Denkanstöße

- Vergleiche den kleinsten markierten Wert mit der vorgegebenen Grenze. - Prüfe, ob die Grenze selbst zur Lösungsmenge gehört. - Entscheide danach sowohl über die Richtung als auch darüber, ob Gleichheit erlaubt ist.

Lösung

1. Markiert sind \(2\), \(3\), \(4\) und \(5\). 2. Die Lösungen liegen also rechts von \(2\), und \(2\) selbst gehört dazu. 3. Daher lautet die passende Bedingung \(x\ge2\).

Antwort

Das passende Relationszeichen ist \(\ge\), also \(x\ge2\). Die Markierungen liegen bei \(2\) und rechts davon, und \(2\) selbst ist markiert; deshalb gehört die Gleichheit dazu.
5528207
Für eine Aufführung stehen \(90\) Sitzplätze zur Verfügung. \(18\) Plätze sind bereits für das Organisationsteam reserviert. Jede teilnehmende Klasse kommt mit genau \(24\) Schülerinnen und Schülern. Sei \(x\in\mathbb{N}_0\) die Anzahl der Klassen. Stelle eine passende Ungleichung auf und bestimme, wie viele vollständige Klassen höchstens teilnehmen können.

Denkanstöße

- Trenne die bereits fest belegten Plätze von den Plätzen, die von der Klassenanzahl abhängen. - „Nicht überschreiten“ beschreibt eine Obergrenze einschließlich des Grenzwerts. - Da \(x\) eine Anzahl von Klassen ist, prüfe passende ganze Werte in der Grundmenge.

Lösung

1. Die Klassen benötigen zusammen \(24x\) Plätze; mit den reservierten Plätzen werden insgesamt \(24x+18\) Plätze gebraucht. 2. Diese Zahl darf \(90\) nicht überschreiten. Daher gilt \(24x+18\le90\). 3. Nach Abzug der reservierten Plätze bleiben \(72\) Plätze für Klassen. 4. Drei vollständige Klassen benötigen \(72\) Plätze. Vier Klassen würden mehr Plätze benötigen als verfügbar sind. Daher ist die größte zulässige natürliche Zahl \(x=3\).

Antwort

Eine passende Ungleichung ist \(24x+18\le90\). Höchstens \(3\) vollständige Klassen können teilnehmen.
5528217
Pavel Ivanov betrachtet die wahre Ungleichung \(9<14\). Er subtrahiert nur auf der linken Seite \(4\) und schreibt \(5<14\). Danach behauptet er: „Das ist dieselbe Umformung wie bei einer Gleichung.“ Erkläre den Fehler. Gib die Ungleichung an, die entsteht, wenn auf beiden Seiten korrekt \(4\) subtrahiert wird. Gib außerdem die Ungleichung an, die entsteht, wenn zur ursprünglichen Ungleichung auf beiden Seiten \(6\) addiert wird.

Denkanstöße

- Vergleiche Pavels Vorgehen mit dem Grundgedanken einer beidseitigen Umformung. - Frage dich, welche Veränderung auf der rechten Seite fehlt. - Prüfe nach jeder korrekten Veränderung, ob die Größenbeziehung weiterhin stimmt.

Lösung

1. Pavels Schritt verändert nur eine Seite. Eine gleichartige Umformung muss auf beiden Seiten mit derselben Zahl ausgeführt werden. 2. Subtraktion von \(4\) auf beiden Seiten von \(9<14\) ergibt \(5<10\). 3. Addition von \(6\) auf beiden Seiten der ursprünglichen Ungleichung ergibt \(15<20\). 4. In beiden korrekt umgeformten Ungleichungen bleibt die wahre Größenbeziehung erhalten.

Antwort

Pavels Fehler ist die Veränderung nur einer Seite. Korrekt erhält man nach Subtraktion von \(4\) die Ungleichung \(5<10\) und nach Addition von \(6\) die Ungleichung \(15<20\).
5553617
Gesucht sind ganze Zahlen \(x\), die beide Bedingungen gleichzeitig erfüllen: \(x+2<5\) und \(x\ge3\). Löse beide Ungleichungen und bestimme ihre gemeinsame Lösungsmenge.

Denkanstöße

- Betrachte zunächst jede Bedingung für sich. - Welche Zahlen liegen jeweils auf der erlaubten Seite des Grenzwerts? - Suche anschließend nur nach Werten, die in beiden Teilmengen vorkommen.

Lösung

1. Aus \(x+2<5\) folgt durch Subtraktion von \(2\) auf beiden Seiten \(x<3\). 2. Gleichzeitig soll \(x\ge3\) gelten. 3. Keine ganze Zahl ist zugleich kleiner als \(3\) und mindestens \(3\). Deshalb ist die gemeinsame Lösungsmenge leer.

Antwort

Aus \(x+2<5\) folgt \(x<3\). Die zweite Bedingung lautet \(x\ge3\). Da keine ganze Zahl beide Bedingungen gleichzeitig erfüllt, ist die gemeinsame Lösungsmenge \(L=\varnothing\).
4120067
Eine Schülergruppe plant ein Klassenfest und hat ein Budget von insgesamt \(30\,\text{€}\) für Getränke. Sie kaufen zuerst \(12\) Flaschen Mineralwasser für jeweils \(0{,}75\,\text{€}\). Vom restlichen Geld möchten sie so viele Flaschen Apfelsaft wie möglich kaufen. Eine Flasche Apfelsaft kostet \(1{,}40\,\text{€}\). Stelle eine Ungleichung auf, mit der du die Anzahl der Flaschen Apfelsaft (\(x\)) berechnen kannst, und bestimme, wie viele Flaschen die Gruppe höchstens kaufen kann.

Denkanstöße

- Überlege zuerst, wie viel Geld nach dem Kauf des Wassers noch übrig bleibt. - Wie kannst du die Gesamtkosten aus den Kosten für Wasser und Saft zusammensetzen? - Was ist das Ziel: Das Budget darf nicht überschritten werden. Welches Ungleichheitszeichen drückt aus, dass die Kosten höchstens dem Budget entsprechen dürfen?

Lösung

1. Die Mineralwasserkosten betragen \(12\cdot0{,}75\,\text{€}=9{,}00\,\text{€}\). 2. Das Budget darf nicht überschritten werden. Für die ganzzahlige Flaschenzahl \(x\ge0\) gilt daher \(9+1{,}40x\le30\). 3. Umformen: \(1{,}40x\le21\), also \(x\le15\). 4. Die größte zulässige ganze Zahl ist \(x=15\).

Antwort

Die Budgetbedingung lautet \(12\cdot0{,}75+1{,}40x\le30\) beziehungsweise \(9+1{,}40x\le30\), wobei \(x\) eine nichtnegative ganze Zahl ist. Die Gruppe kann höchstens \(15\) Flaschen Apfelsaft kaufen.
4124597
Gegeben ist die Behauptung: „Das Dreifache einer Zahl \(x\) ist stets größer als die Summe aus dieser Zahl \(x\) und der Zahl 10.“ a) Stelle für beide Teile der Behauptung einen passenden Term mit der Variablen \(x\) auf. b) Überprüfe die Behauptung für \(x = 2\) und für \(x = 10\). c) Entscheide, ob die Behauptung für alle positiven ganzen Zahlen wahr ist. Begründe deine Antwort.

Denkanstöße

- Übersetze die Formulierungen Schritt für Schritt in die Sprache der Mathematik. - Testrechnungen mit verschiedenen Werten helfen oft, eine allgemeine Aussage zu beurteilen. - Reicht ein einziges Beispiel aus, um zu zeigen, dass etwas „immer“ stimmt? Reicht ein einziges Beispiel aus, um zu zeigen, dass etwas nicht immer stimmt?

Lösung

1. Aufstellen der Terme: Das Dreifache der Zahl ist \(3x\). Die Summe aus der Zahl und 10 ist \(x + 10\). 2. Überprüfung für \(x = 2\): \(3 \cdot 2 = 6\) und \(2 + 10 = 12\). Da \(6 < 12\), ist die Behauptung für \(x = 2\) falsch. 3. Überprüfung für \(x = 10\): \(3 \cdot 10 = 30\) und \(10 + 10 = 20\). Da \(30 > 20\), ist die Behauptung für \(x = 10\) wahr. 4. Da die Behauptung für \(x = 2\) nicht stimmt, ist sie nicht für alle positiven ganzen Zahlen wahr. Sie gilt erst für Zahlen, die größer als 5 sind (da \(3x > x + 10 \Leftrightarrow 2x > 10 \Leftrightarrow x > 5\)).

Antwort

a) Die Terme lauten \(3x\) und \(x + 10\). b) Für \(x = 2\) ist \(6 < 12\) (falsch); für \(x = 10\) ist \(30 > 20\) (wahr). c) Nein, sie ist nicht immer wahr, wie das Gegenbeispiel \(x = 2\) zeigt.
4125967
Für ein rechteckiges Blumenbeet stehen maximal \(40\,\text{m}\) Einfassung zur Verfügung. Die Länge soll genau \(4\,\text{m}\) größer als die Breite sein. Bezeichne die Breite mit \(x\). Stelle eine Ungleichung für den Umfang auf, löse sie und gib die größte mögliche Breite an.

Denkanstöße

- Drücke die Länge zunächst mit der Breite \(x\) aus. - Die Einfassung entspricht dem gesamten Rechteckumfang. - „Maximal“ führt zu einer nicht-strengen Ungleichung.

Lösung

1. Breite: \(x\), Länge: \(x+4\). 2. Umfangsbedingung: \(2x+2(x+4)\le40\). 3. Daraus folgt \(4x+8\le40\), also \(x\le8\). 4. Die größte mögliche Breite ist \(8\,\text{m}\).

Antwort

Ungleichung: \(2x+2(x+4)\le40\). Lösung: \(x\le8\). Die größte mögliche Breite beträgt \(8\,\text{m}\).
4127467
In der Klasse 7c treiben \(60\,\%\) der Kinder regelmäßig Vereinssport. Von diesen Vereinssportlern sind \(25\,\%\) in einem Fußballverein aktiv. a) Wie viel Prozent der gesamten Klasse spielen in einem Fußballverein? b) Die Klasse hat \(40\) Kinder. Wie viele Kinder treiben Vereinssport und wie viele davon spielen im Fußballverein? c) Zusätzlich gibt es \(5\) Kinder, die keinen Vereinssport treiben, aber regelmäßig wandern. Wie viel Prozent der gesamten Klasse treiben entweder Vereinssport oder gehören zu diesen Wanderern?

Denkanstöße

- In a) bezieht sich der zweite Prozentsatz nur auf die Vereinssportler, nicht auf die ganze Klasse. - Nutze in b) die Klassengröße als Grundwert und prüfe, ob dein Fußballergebnis zu a) passt. - In c) sind die Wanderer ausdrücklich keine Vereinssportler. Die beiden Gruppen können deshalb ohne Überschneidung zusammengezählt werden.

Lösung

1. Der Fußballanteil an der gesamten Klasse beträgt \(60\,\% \cdot 25\,\% = 0{,}60 \cdot 0{,}25 = 0{,}15 = 15\,\%\). 2. Von \(40\) Kindern treiben \(40 \cdot \frac{60}{100} = 24\) Vereinssport. 3. Davon spielen \(24 \cdot \frac{25}{100} = 6\) im Fußballverein. Das stimmt mit \(15\,\%\) von \(40\) überein. 4. Die \(5\) Wanderer treiben keinen Vereinssport. Daher gehören \(24 + 5 = 29\) Kinder zu genau einer der beiden genannten Gruppen. 5. Der Anteil an der gesamten Klasse beträgt \(\frac{29}{40} \cdot 100\,\% = 72{,}5\,\%\).

Antwort

a) \(15\,\%\) b) \(24\) Kinder treiben Vereinssport; davon spielen \(6\) im Fußballverein. c) \(72{,}5\,\%\)
4227208
Untersuche den Term \(-4x-12\). Bestimme alle rationalen Zahlen \(x\), für die der Term ein positives Ergebnis liefert. Begründe kurz, warum sich das Relationszeichen bei der Umformung der entsprechenden Ungleichung ändert.

Denkanstöße

- Übersetze „positiv“ zuerst in eine Ungleichung mit \(0\). - Isoliere anschließend den Variablenterm. - Welche Besonderheit gilt beim Teilen einer Ungleichung durch eine negative Zahl? - Prüfe die gefundene Seite der Grenze mit einem Beispielwert.

Lösung

1. Für einen positiven Termwert gilt \(-4x-12>0\). 2. Addition von \(12\) ergibt \(-4x>12\). 3. Division durch \(-4\) kehrt das Relationszeichen um und liefert \(x<-3\). 4. Die Zeichenumkehr ist notwendig, weil Multiplikation oder Division mit einer negativen Zahl die Ordnung umkehrt.

Antwort

Der Term ist für alle \(x<-3\) positiv. Das Relationszeichen kehrt sich beim Teilen durch \(-4\) um.
4227327
Betrachte die Operationen mit rationalen Zahlen \(a\) und \(b\). a) Unter welcher Bedingung ist die Differenz \(a - b\) größer als der Minuend \(a\)? Erkläre den Zusammenhang und gib ein passendes Zahlenbeispiel an. b) Untersuche, unter welcher Bedingung für \(b\) der Ausdruck \(a - b\) denselben Wert annimmt wie \(a + b\). Begründe deine Antwort mathematisch.

Denkanstöße

- Das Subtrahieren einer negativen Zahl entspricht dem Addieren der zugehörigen positiven Zahl. - Wie verändert sich eine Zahl, wenn du etwas abziehst, das selbst kleiner als Null ist? - Versuche, die Gleichung im Aufgabenteil b) so umzuformen, dass alle Terme mit \(b\) auf einer Seite stehen.

Lösung

1. Bedingung für \(a - b > a\): Durch Subtraktion von \(a\) auf beiden Seiten erhält man \(-b > 0\). Dies ist gleichbedeutend mit \(b < 0\). Die Differenz ist also größer als der Minuend, wenn eine negative Zahl subtrahiert wird. Beispiel: \(7 - (-3) = 10\) und \(10 > 7\). 2. Bedingung für \(a - b = a + b\): Subtraktion von \(a\) auf beiden Seiten führt zu \(-b = b\). Addiert man \(b\) auf beiden Seiten, folgt \(0 = 2b\). Daraus ergibt sich \(b = 0\). Der Wert von \(a\) ist dabei unerheblich.

Antwort

a) \(a-b>a\Rightarrow-b>0\), also \(b<0\). Beispiel: \(5-(-2)=7>5\). b) \(a-b=a+b\Rightarrow-b=b\Rightarrow0=2b\Rightarrow b=0\).
4227348
Betrachte den Term \(15-3x\). 1. Ermittle, für welche Werte von \(x\) der Termwert negativ ist. 2. Für welche \(x\) ist der Termwert größer als \(21\)? 3. Berechne \(x\), wenn der Wert des Terms genau \(-3\) beträgt. 4. Beschreibe, wie sich der Wert des Terms verändert, wenn \(x\) immer größer wird.

Denkanstöße

- Übersetze die sprachlichen Bedingungen zunächst in mathematische Relationen. - Beachte die Regel für das Relationszeichen beim Teilen durch einen negativen Koeffizienten. - Vergleiche für den letzten Teil den Koeffizienten vor \(x\) mit der Änderungsrichtung des Terms.

Lösung

1. Aus \(15-3x<0\) folgt \(-3x<-15\). Division durch \(-3\) kehrt das Relationszeichen um und ergibt \(x>5\). 2. Aus \(15-3x>21\) folgt \(-3x>6\), also nach Division durch \(-3\) die Bedingung \(x<-2\). 3. Aus \(15-3x=-3\) folgt \(-3x=-18\) und damit \(x=6\). 4. Wegen des negativen Koeffizienten \(-3\) nimmt der Termwert ab, wenn \(x\) größer wird.

Antwort

1. \(x>5\) 2. \(x<-2\) 3. \(x=6\) 4. Der Termwert wird mit wachsendem \(x\) kleiner.
4240728
Untersuche die Werte der Variable \(z\) für die folgenden Bedingungen: a) Für welche \(z\) ist der Wert des Terms \(\frac{1}{4}z+2\) kleiner als \(0\)? b) Ermittle alle Werte für \(z\), für die der Term \(15-3z\) nicht positiv ist, also einen Wert kleiner oder gleich \(0\) annimmt.

Denkanstöße

- Übersetze „kleiner als null“ und „nicht positiv“ zuerst in Relationszeichen. - Isoliere anschließend den Variablenterm. - Beachte, ob du mit einer positiven oder negativen Zahl multiplizierst oder dividierst. - Prüfe, ob der jeweilige Grenzwert zur Lösungsmenge gehört.

Lösung

1. Für a) gilt \(\frac{1}{4}z+2<0\). Subtraktion von \(2\) ergibt \(\frac{1}{4}z<-2\); Multiplikation mit \(4\) liefert \(z<-8\). 2. Für b) gilt \(15-3z\leq0\). Daraus folgt \(-3z\leq-15\). Division durch \(-3\) kehrt das Relationszeichen um und liefert \(z\geq5\).

Antwort

a) \(z<-8\) b) \(z\geq5\)
4240768
Ein Smartphone-Akku hat zu Beginn einer Beobachtung einen Ladezustand von \(80\,\%\). Bei intensiver Nutzung sinkt der Ladezustand pro Stunde um 12 Prozentpunkte. Stelle eine Ungleichung auf und bestimme, für welche Zeiten \(t\) der Ladezustand geringer als \(20\,\%\) ist. Berücksichtige nur Zeiten bis zur vollständigen Entladung des Akkus.

Denkanstöße

- Stelle zuerst einen Term für den Ladezustand nach \(t\) Stunden auf. - Übersetze „geringer als“ in eine Ungleichung. - Beachte beim Teilen durch den negativen Koeffizienten die Richtung des Relationszeichens. - Bestimme zusätzlich die physikalisch sinnvolle obere Zeitgrenze.

Lösung

1. Der Ladezustand nach \(t\) Stunden wird durch \(80-12t\) beschrieben. 2. Für einen Ladezustand unter \(20\,\%\) gilt \(80-12t<20\). 3. Umformen ergibt \(-12t<-60\). Division durch \(-12\) kehrt das Relationszeichen um und liefert \(t>5\). 4. Vollständig entladen ist der Akku bei \(80-12t=0\), also bei \(t=\frac{20}{3}\approx6{,}67\). 5. Im sinnvollen Zeitraum gilt daher \(5<t\leq\frac{20}{3}\).

Antwort

Eine passende Ungleichung ist \(80-12t<20\). Unter Berücksichtigung der vollständigen Entladung gilt \(5<t\leq\frac{20}{3}\) Stunden.
4240867
Gegeben sind die beiden Ungleichungen: (I) \(x + 5 < 2\) (II) \(x - 1 > -6\) Bestimme zunächst die Lösungsmengen beider Ungleichungen für \(x \in \mathbb{Z}\) (ganze Zahlen). Gibt es eine ganze Zahl, die beide Ungleichungen gleichzeitig erfüllt? Begründe deine Antwort.

Denkanstöße

- Führe auf beiden Seiten jeder Ungleichung dieselben zulässigen Umformungen aus. - Überlege dir, welche ganzen Zahlen jeweils in den Bereich fallen. - Gibt es eine Zahl, die in beiden Bereichen vorkommt?

Lösung

1. Für (I) ergibt die Subtraktion von \(5\): \(x<-3\). Die Lösungsmenge ist \(\{x\in\mathbb{Z}\mid x<-3\}\), also beispielsweise \(\{\ldots;-6;-5;-4\}\). 2. Für (II) ergibt die Addition von \(1\): \(x>-5\). Die Lösungsmenge ist \(\{x\in\mathbb{Z}\mid x>-5\}\), also \(\{-4;-3;-2;\ldots\}\). 3. Die einzige ganze Zahl, die zugleich kleiner als \(-3\) und größer als \(-5\) ist, ist \(-4\).

Antwort

Ja, die Zahl \(-4\) erfüllt beide Ungleichungen. Die erste Ungleichung ergibt \(x<-3\), die zweite \(x>-5\).
4240928
Betrachte die folgende Ungleichung für \(x\in\mathbb{Q}\): \(\frac{x+1}{4}-\frac{x-2}{3}\geq\frac{1}{2}\) a) Bestimme die Lösungsmenge der Ungleichung. b) Welches ist die größte ganze Zahl \(x\), die diese Ungleichung erfüllt?

Denkanstöße

- Beseitige die Brüche mit einem positiven gemeinsamen Nenner. - Achte beim Auflösen auf das Minus vor dem zweiten Bruchterm. - Beachte die Zeichenumkehr, falls du am Ende mit \(-1\) multiplizierst. - Nutze die gefundene Lösungsmenge anschließend für die ganzzahlige Zusatzfrage.

Lösung

1. Multiplikation der gesamten Ungleichung mit dem positiven Hauptnenner \(12\) ergibt \(3(x+1)-4(x-2)\geq6\). 2. Ausmultiplizieren und Zusammenfassen liefert \(-x+11\geq6\). 3. Daraus folgt \(-x\geq-5\). Multiplikation mit \(-1\) kehrt das Relationszeichen um und ergibt \(x\leq5\). 4. Die größte ganze Zahl in dieser Lösungsmenge ist \(5\).

Antwort

a) \(x\leq5\) b) Die größte ganze Zahl ist \(5\).
4240948
Betrachtet werden die zwei Terme \(T_1(x)=5x-3\) und \(T_2(x)=2x+9\). Bestimme, für welche Werte von \(x\): a) beide Terme denselben Wert haben, b) der Wert von \(T_1(x)\) kleiner ist als der Wert von \(T_2(x)\).

Denkanstöße

- Übersetze „denselben Wert“ zunächst in eine Gleichung. - Übersetze „kleiner als“ anschließend in eine Ungleichung mit denselben beiden Termen. - Vergleiche die beiden Umformungswege und achte auf die Art des Ergebnisses.

Lösung

1. Für gleiche Termwerte gilt \(5x-3=2x+9\). Daraus folgen \(3x=12\) und \(x=4\). 2. Für \(T_1(x)<T_2(x)\) gilt \(5x-3<2x+9\). Daraus folgt \(3x<12\), also \(x<4\).

Antwort

a) \(x=4\) b) \(x<4\)
4240958
Gegeben ist der Term \(\frac{5-2x}{3}\). Bestimme alle Werte für \(x\), für die der Wert des Terms: a) positiv ist, b) negativ ist, c) genau null ergibt.

Denkanstöße

- Übersetze „positiv“, „negativ“ und „null“ jeweils in eine Relation zu \(0\). - Der Nenner \(3\) ist positiv; welche Auswirkung hat das auf das Relationszeichen? - Beachte beim späteren Teilen durch den negativen Koeffizienten von \(x\) die Zeichenumkehr.

Lösung

1. Für positive Werte gilt \(\frac{5-2x}{3}>0\). Multiplikation mit \(3\) und anschließendes Umformen führen zu \(-2x>-5\), also \(x<2{,}5\). 2. Für negative Werte gilt \(\frac{5-2x}{3}<0\). Daraus folgt \(-2x<-5\), also \(x>2{,}5\). 3. Für den Wert null gilt \(\frac{5-2x}{3}=0\). Daraus folgt \(x=2{,}5\).

Antwort

a) \(x<2{,}5\) b) \(x>2{,}5\) c) \(x=2{,}5\)
4240988
Gegeben ist die wahre Aussage \(x<y\). Setze in die Lücken das passende Relationszeichen ein, damit die neue Aussage ebenfalls wahr ist. Begründe deine Entscheidung kurz mithilfe der Regeln für Ungleichungen. a) \(x+10\dots y+10\) b) \(5x\dots5y\) c) \(-x\dots-y\) d) \(\frac{x}{-2}\dots\frac{y}{-2}\)

Denkanstöße

- Überlege zuerst, welche Operation in jedem Teil auf beide Seiten angewendet wird. - Addition derselben Zahl verändert die Reihenfolge nicht. - Unterscheide bei Multiplikation und Division zwischen positiven und negativen Faktoren. - Prüfe die Regel mit einem einfachen Zahlenpaar \(x<y\).

Lösung

1. Addition derselben Zahl erhält die Richtung: \(x+10<y+10\). 2. Multiplikation mit der positiven Zahl \(5\) erhält die Richtung: \(5x<5y\). 3. Multiplikation mit \(-1\) kehrt die Richtung um: \(-x>-y\). 4. Division durch \(-2\) kehrt die Richtung um: \(\frac{x}{-2}>\frac{y}{-2}\).

Antwort

a) \(<\) b) \(<\) c) \(>\) d) \(>\)
4241027
Gesucht sind alle ganzen Zahlen \(z\), die die folgenden zwei Bedingungen gleichzeitig erfüllen: 1. Die Zahl liegt im Bereich \(-3 < z < 5\). 2. Der Betrag der Zahl ist größer als \(2\), also \(|z| > 2\). Gib alle Zahlen an, auf die das zutrifft.

Denkanstöße

- Was bedeutet der Betrag einer Zahl anschaulich auf der Zahlengeraden? - Erstelle zuerst eine Liste aller Zahlen, die die erste Bedingung erfüllen, und filtere sie dann. - Achte genau auf das Zeichen \(>\): Gehört ein Wert mit Betrag genau \(2\) dazu?

Lösung

1. Die ganzen Zahlen mit \(-3<z<5\) sind \(\{-2;-1;0;1;2;3;4\}\). 2. Von diesen Zahlen erfüllen nur \(3\) und \(4\) zusätzlich die Bedingung \(|z|>2\). 3. Damit lautet die gemeinsame Lösungsmenge \(\{3;4\}\).

Antwort

Die gesuchten Zahlen sind \(3\) und \(4\).
4241048
Untersuche die folgenden Bedingungen für eine Zahl \(x\) auf der Zahlengeraden. a) Schreibe die Bedingung \(|x|<7\) als Ungleichungskette ohne Betragsstriche. b) Welches Intervall entspricht der Ungleichung \(|x|\leq3{,}5\)? c) Gib eine Ungleichung mit Betrag an, deren Lösungsmenge \(L=]-9{,}2;9{,}2[\) ist. d) Erkläre, warum die Ungleichung \(|x|<-1\) keine Lösung besitzt.

Denkanstöße

- Interpretiere den Betrag als Abstand von \(0\) auf der Zahlengeraden. - Überlege, welche zwei Grenzen ein vorgegebener maximaler Abstand erzeugt. - Achte darauf, ob die Randwerte eingeschlossen sind. - Ein Abstand kann nicht negativ sein.

Lösung

1. \(|x|<7\) bedeutet, dass der Abstand von \(x\) zu \(0\) kleiner als \(7\) ist. Daher gilt \(-7<x<7\). 2. \(|x|\leq3{,}5\) entspricht \(-3{,}5\leq x\leq3{,}5\), also \(L=[-3{,}5;3{,}5]\). 3. Das offene, um \(0\) symmetrische Intervall \(]-9{,}2;9{,}2[\) wird durch \(|x|<9{,}2\) beschrieben. 4. Ein Betrag ist immer größer oder gleich \(0\). Daher kann \(|x|<-1\) niemals erfüllt sein.

Antwort

a) \(-7<x<7\) b) \(L=[-3{,}5;3{,}5]\) c) \(|x|<9{,}2\) d) Es gibt keine Lösung, weil ein Betrag nicht negativ sein kann.
4244907
Zwei Schüler diskutieren über eine unbekannte Zahl \(z\). Lukas sagt: „Der Betrag von \(z\) ist höchstens \(6\).“ Marie sagt: „Der Abstand von \(z\) zur Zahl \(4\) auf der Zahlengeraden ist höchstens \(3\).“ Untersuche, ob alle Zahlen, die Maries Aussage erfüllen, auch Lukas’ Aussage erfüllen. Begründe deine Antwort, indem du die Zahlenbereiche beider Aussagen bestimmst.

Denkanstöße

- Schreibe für beide Aussagen auf, welche die kleinste und welche die größte erlaubte Zahl ist. - Wie kann man den „Abstand zu einer Zahl“ als Rechnung ausdrücken? - Findest du eine Zahl, die bei Marie erlaubt ist, aber bei Lukas nicht?

Lösung

1. Lukas’ Aussage analysieren: \(|z| \le 6\) bedeutet, dass \(z\) im Intervall von \(-6\) bis \(6\) liegt (einschließlich der Grenzen). Mathematisch: \(-6 \le z \le 6\). 2. Maries Aussage analysieren: Ein Abstand von höchstens \(3\) zur Zahl \(4\) bedeutet mathematisch \(|z - 4| \le 3\). Das entspricht dem Bereich von \(4 - 3\) bis \(4 + 3\), also \(1 \le z \le 7\). 3. Die Bereiche vergleichen: Lukas lässt Zahlen bis maximal \(6\) zu. Marie lässt jedoch Zahlen bis \(7\) zu. 4. Gegenbeispiel finden: Die Zahl \(7\) erfüllt Maries Bedingung (\(7\) hat Abstand \(3\) zu \(4\)), aber nicht Lukas’ Bedingung (Betrag von \(7\) ist \(7\), was größer als \(6\) ist). 5. Schlussfolgerung: Nein, nicht alle Zahlen von Marie erfüllen auch Lukas’ Aussage.

Antwort

Nein. Maries Bereich ist \(1 \le z \le 7\), während Lukas’ Bereich \(-6 \le z \le 6\) ist. Die Zahl \(7\) (oder jede Zahl \(z\) mit \(6 < z \le 7\)) erfüllt Maries Aussage, aber nicht die von Lukas.
4244927
Ein Intervall auf der Zahlengeraden wird durch die Ungleichung \(a < x < b\) beschrieben. Dabei sollen \(a\) und \(b\) keine ganzen Zahlen sein. 1. Wie viele ganze Zahlen \(x\) erfüllen die Bedingung, wenn \(a=-3{,}2\) und \(b=2{,}1\) gilt? 2. Gib ein Beispiel für zwei Dezimalzahlen \(a\) und \(b\) an, sodass genau die drei ganzen Zahlen \(-1\), \(0\) und \(1\) im Intervall liegen. 3. Zeige durch zwei Beispiele, dass ein Intervall der Länge \(1{,}5\), also \(b-a=1{,}5\), unterschiedlich viele ganze Zahlen enthalten kann.

Denkanstöße

- Stelle dir die Intervalle auf einer Zahlengeraden vor. - Für den zweiten Teil: Wo müssen die Grenzen liegen, damit die unmittelbar benachbarten ganzen Zahlen gerade ausgeschlossen bleiben? - Für den dritten Teil: Verschiebe gedanklich ein Intervall fester Länge entlang der Zahlengeraden und beobachte, welche ganzen Zahlen darin liegen.

Lösung

1. Für \(-3{,}2<x<2{,}1\) sind die ganzen Zahlen \(\{-3;-2;-1;0;1;2\}\) enthalten; das sind \(6\) Zahlen. 2. Damit genau \(\{-1;0;1\}\) enthalten sind, kann man zum Beispiel \(a=-1{,}5\) und \(b=1{,}5\) wählen. 3. Für \(a=0{,}1\) und \(b=1{,}6\) gilt \(b-a=1{,}5\); enthalten ist nur \(\{1\}\). 4. Für \(a=0{,}9\) und \(b=2{,}4\) gilt ebenfalls \(b-a=1{,}5\); enthalten sind \(\{1;2\}\). 5. Damit können gleich lange Intervalle unterschiedlich viele ganze Zahlen enthalten.

Antwort

1. \(6\) ganze Zahlen. 2. Zum Beispiel \(a=-1{,}5\) und \(b=1{,}5\). 3. Zum Beispiel enthält \(0{,}1<x<1{,}6\) nur \(1\), während \(0{,}9<x<2{,}4\) die Zahlen \(1\) und \(2\) enthält.
4280788
Ermittle die Werte von \(x\), für die die folgenden Bedingungen erfüllt sind: 1) Der Wert des Terms \(4(x+2)\) ist höchstens \(10\). 2) Der Wert des Terms \(15-5x\) ist nicht negativ. 3) Der Wert des Terms \(5x-8\) ist größer als der Wert des Terms \(2x+1\).

Denkanstöße

- Übersetze „höchstens“, „nicht negativ“ und „größer als“ jeweils zuerst in ein Relationszeichen. - Forme die entstehenden Ungleichungen wie lineare Gleichungen um. - Beachte die Zeichenumkehr, wenn du durch einen negativen Koeffizienten dividierst. - Prüfe, ob die jeweilige Grenze eingeschlossen ist.

Lösung

1. „Höchstens \(10\)“ führt zu \(4(x+2)\leq10\). Daraus folgen \(4x+8\leq10\), \(4x\leq2\) und \(x\leq0{,}5\). 2. „Nicht negativ“ führt zu \(15-5x\geq0\). Daraus folgt \(-5x\geq-15\); Division durch \(-5\) ergibt \(x\leq3\). 3. Der Termvergleich ergibt \(5x-8>2x+1\). Daraus folgen \(3x>9\) und \(x>3\).

Antwort

1) \(x\leq0{,}5\) 2) \(x\leq3\) 3) \(x>3\)
5528227
Die Grundmenge ist \(G=\{-4;-3;-2;-1;0;1;2;3;4\}\). Die beiden Zahlengeraden zeigen zwei Lösungsmengen aus dieser Grundmenge. Für a) soll die Grenze \(-3\), für b) die Grenze \(1\) verwendet werden. Bestimme aus den Markierungen jeweils das passende Relationszeichen. Welche ganzen Zahlen aus \(G\) erfüllen anschließend beide Bedingungen gleichzeitig? Gib die gemeinsame Lösungsmenge an und beschreibe sie zusätzlich mit einer Doppelungleichung.
Abbildung zur Aufgabe 552822

Denkanstöße

- Lies zunächst für jede Zahlengerade unabhängig die markierten Werte ab. - Prüfe an jeder vorgegebenen Grenzzahl, ob sie selbst markiert ist und auf welcher Seite die übrigen Markierungen liegen. - „Beide Bedingungen gleichzeitig“ bedeutet, dass ein Wert in beiden Lösungsmengen vorkommen muss. - Achte bei der Doppelungleichung darauf, welche der beiden Grenzzahlen enthalten ist.

Lösung

1. Auf Zahlengerade a) sind genau die Werte rechts von \(-3\) markiert; \(-3\) selbst ist nicht markiert. Daher lautet die Bedingung \(x>-3\). 2. Auf Zahlengerade b) sind die Werte bis einschließlich \(1\) markiert. Daher lautet die Bedingung \(x\le1\). 3. In beiden Lösungsmengen liegen \(-2\), \(-1\), \(0\) und \(1\). 4. Die gemeinsame Bedingung kann als \(-3<x\le1\) geschrieben werden.

Antwort

a) \(x>-3\) b) \(x\le1\) Gemeinsam gilt \(L=\{-2;-1;0;1\}\), also \(-3<x\le1\).
5528237
Die Grundmenge ist \(G=\{-2;-1;0;1;2;3;4;5\}\). Die markierten Werte auf der Zahlengeraden sollen als gemeinsame Lösung zweier einfacher Ungleichungen beschrieben werden. a) Formuliere eine Bedingung der Form \(x\ge a\) und eine Bedingung der Form \(x<b\), sodass genau die markierten Werte beide Bedingungen erfüllen. b) Die untere Grenze wird anschließend um eine Einheit nach links verschoben, die obere Grenze bleibt unverändert. Welche zusätzliche ganze Zahl aus \(G\) gehört dann zur gemeinsamen Lösungsmenge?
Abbildung zur Aufgabe 552823

Denkanstöße

- Bestimme aus der Darstellung zuerst den kleinsten enthaltenen und den ersten oberen nicht enthaltenen Wert. - Die vorgegebenen Formen legen fest, ob die jeweilige Grenze enthalten sein soll. - Verändere in Teil b) nur die untere Grenze und prüfe, welcher neue Wert der Grundmenge dadurch zugelassen wird.

Lösung

1. Markiert sind \(0\), \(1\), \(2\) und \(3\). Der kleinste markierte Wert \(0\) ist enthalten, daher passt als untere Bedingung \(x\ge0\). 2. Der nächste nicht markierte Wert oberhalb der Lösung ist \(4\). Da \(4\) ausgeschlossen ist, passt als obere Bedingung \(x<4\). 3. Wird die untere Grenze um eine Einheit nach links verschoben, lautet sie \(x\ge-1\). 4. Bei unveränderter Obergrenze \(x<4\) kommt dadurch zusätzlich \(-1\) zur gemeinsamen Lösungsmenge hinzu.

Antwort

a) Eine passende Beschreibung ist \(x\ge0\) und \(x<4\). b) Zusätzlich gehört \(-1\) zur Lösungsmenge.
4142478
Eine neue Kerze ist \(25\,\text{cm}\) lang. Sobald sie angezündet wird, brennt sie gleichmäßig um \(1{,}2\,\text{cm}\) pro Stunde ab. Für welche Brenndauern \(h\) ist die Kerze kürzer als \(10\,\text{cm}\)? Berücksichtige nur Zeiten bis zum vollständigen Abbrennen der Kerze.

Denkanstöße

- Stelle zunächst einen Term für die Kerzenlänge nach \(h\) Stunden auf. - Übersetze „kürzer als“ in eine Ungleichung. - Beachte beim Teilen durch eine negative Zahl die Richtung des Relationszeichens. - Bestimme zusätzlich den Zeitpunkt des vollständigen Abbrennens als obere physikalische Grenze.

Lösung

1. Für eine Kerzenlänge unter \(10\,\text{cm}\) gilt \(25-1{,}2h<10\). 2. Subtraktion von \(25\) ergibt \(-1{,}2h<-15\). 3. Division durch \(-1{,}2\) kehrt das Relationszeichen um und liefert \(h>12{,}5\). 4. Vollständig abgebrannt ist die Kerze bei \(25-1{,}2h=0\), also bei \(h=\frac{125}{6}\approx20{,}83\). 5. Im sinnvollen Zeitraum gilt daher \(12{,}5<h\leq\frac{125}{6}\).

Antwort

Bis zum vollständigen Abbrennen ist die Kerze für \(12{,}5<h\leq\frac{125}{6}\) Stunden kürzer als \(10\,\text{cm}\).
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Gegeben sind zwei rationale Zahlen \(a\) und \(b\). 1) Unter welchen Bedingungen für \(a\) und \(b\) ist das Produkt \(ab\) genauso groß wie der Faktor \(a\)? Berücksichtige dabei alle Möglichkeiten für \(a\). 2) Angenommen, \(a\) ist positiv. Welche Bedingung muss für \(b\) gelten, damit \(ab<a\)? 3) Wie ändert sich die Bedingung für \(b\), wenn \(a\) negativ ist und weiterhin \(ab<a\) gelten soll?

Denkanstöße

- Forme die Gleichung im ersten Teil so um, dass ein Produkt gleich null ist. - Unterscheide beim Teilen einer Ungleichung danach, ob der Divisor positiv oder negativ ist. - Prüfe die beiden Vorzeichenfälle für \(a\) getrennt. - Teste deine Bedingungen bei Bedarf mit einfachen positiven und negativen Beispielwerten.

Lösung

1. Aus \(ab=a\) folgt \(a(b-1)=0\). Daher gilt entweder \(a=0\) bei beliebigem \(b\) oder \(b=1\). 2. Für \(a>0\) darf die Ungleichung \(ab<a\) durch \(a\) geteilt werden, ohne das Relationszeichen zu ändern. Es folgt \(b<1\). 3. Für \(a<0\) kehrt sich beim Teilen durch \(a\) das Relationszeichen um. Es folgt \(b>1\).

Antwort

1) \(a=0\) mit beliebigem \(b\) oder \(b=1\). 2) Für \(a>0\) gilt \(b<1\). 3) Für \(a<0\) gilt \(b>1\).
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Ermittle die Lösungsmengen für die folgenden Ungleichungen über der Grundmenge \(\mathbb{Q}\): a) \(|2x+6|<10\) b) \(4|x-1|-5\geq7\)

Denkanstöße

- Isoliere bei jeder Aufgabe zuerst den Betragsterm. - Ein kleiner Betrag beschreibt einen Bereich zwischen zwei Grenzen. - Ein ausreichend großer Betrag beschreibt zwei Bereiche außerhalb eines zentralen Abschnitts. - Prüfe bei den Grenzen, ob sie wegen des Relationszeichens dazugehören.

Lösung

1. Für a) gilt \(-10<2x+6<10\). Subtraktion von \(6\) und Division durch \(2\) ergeben \(-8<x<2\). 2. Daher ist \(L_a=\{x\in\mathbb{Q}\mid-8<x<2\}\). 3. Für b) ergibt die Addition von \(5\) und Division durch \(4\) zunächst \(|x-1|\geq3\). 4. Das bedeutet \(x-1\geq3\) oder \(x-1\leq-3\). 5. Damit gilt \(x\geq4\) oder \(x\leq-2\), also \(L_b=\{x\in\mathbb{Q}\mid x\leq-2\text{ oder }x\geq4\}\).

Antwort

a) \(L_a=\{x\in\mathbb{Q}\mid-8<x<2\}\) b) \(L_b=\{x\in\mathbb{Q}\mid x\leq-2\text{ oder }x\geq4\}\)

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