Aimathic
Login | English | Deutsch

Kostenlose Arbeitsblätter

Stellen Sie aus rund 25.000 Matheaufgaben von der 3. bis zur 13. Klasse Ihre eigenen Arbeitsblätter zusammen. Alle Aufgaben enthalten Lösungsschritte.

Datensätze vergleichen

Klicken Sie auf Aufgaben, um sie zum Drucken auszuwählen.

5551407
Die beiden Punktdiagramme zeigen, wie viele Aufgaben jeweils fünf Teams in einer Übungsrunde gelöst haben. Diagramm a) gehört zu Gruppe Nord, Diagramm b) zu Gruppe Süd. Bestimme für beide Gruppen den Median und entscheide, in welcher Gruppe der Median höher ist.
Abbildung zur Aufgabe 555140

Denkanstöße

- In jedem Diagramm sind genau fünf Beobachtungen dargestellt. - Ordne die fünf Werte von links nach rechts und suche die mittlere Position. - Vergleiche anschließend nur die beiden Medianwerte.

Lösung

1. In Gruppe Nord sind die fünf Werte \(1;3;4;6;8\). Der mittlere, dritte Wert ist \(4\), also ist \(m_N=4\). 2. In Gruppe Süd sind die fünf Werte \(2;4;7;8;9\). Der mittlere, dritte Wert ist \(7\), also ist \(m_S=7\). 3. Da \(7>4\), ist der Median in Gruppe Süd höher.

Antwort

Gruppe Nord: \(m_N=4\); Gruppe Süd: \(m_S=7\). Der höhere Median gehört zu Gruppe Süd.
5551427
Zwei geordnete Datensätze enthalten jeweils fünf Punktzahlen: A: \(3;4;5;6;7\) B: \(2;4;5;6;9\) Welcher Datensatz hat die kleinere Spannweite? Gib beide Spannweiten an.

Denkanstöße

- Für die Spannweite brauchst du in jedem Datensatz nur den kleinsten und den größten Wert. - Berechne die beiden Spannweiten getrennt und vergleiche anschließend die Ergebnisse.

Lösung

1. Für A gilt: \(R_A=7-3=4\). 2. Für B gilt: \(R_B=9-2=7\). 3. Da \(4<7\), hat Datensatz A die kleinere Spannweite.

Antwort

\(R_A=4\), \(R_B=7\). Datensatz A hat die kleinere Spannweite.
5551437
Zwei Datensätze haben dasselbe arithmetische Mittel \(4\): A: \(2;4;6\) B: \(4;4;4\) Sind die beiden Datensätze deshalb gleich verteilt? Begründe mit einem Unterschied, den du direkt an den Werten erkennen kannst.

Denkanstöße

- Das arithmetische Mittel ist hier bereits gegeben; du musst es nicht neu berechnen. - Vergleiche, wie weit die kleinsten und größten Werte in beiden Datensätzen auseinanderliegen.

Lösung

1. Datensatz A enthält drei verschiedene Werte von \(2\) bis \(6\); seine Spannweite ist \(6-2=4\). 2. Datensatz B enthält nur den Wert \(4\); seine Spannweite ist \(4-4=0\). 3. Trotz gleichen arithmetischen Mittels sind die Datensätze daher nicht gleich verteilt.

Antwort

Nein. A hat die Spannweite \(4\), B die Spannweite \(0\). Gleiches arithmetisches Mittel bedeutet nicht, dass die Datensätze gleich verteilt sind.
5551447
Die Boxplots zeigen die Punktzahlen zweier Gruppen. Bei welcher Gruppe liegen die mittleren \(50\,\%\) der Werte enger zusammen? Begründe mit der Breite der Box.
Abbildung zur Aufgabe 555144

Denkanstöße

- Die Box zeigt den Bereich zwischen \(Q_1\) und \(Q_3\). - Vergleiche nur die Breite der beiden Boxen; die Antennen brauchst du für diese Frage nicht.

Lösung

1. Bei Gruppe P reicht die Box von \(4\) bis \(8\). Ihre Breite beträgt \(8-4=4\). 2. Bei Gruppe Q reicht die Box von \(5\) bis \(7\). Ihre Breite beträgt \(7-5=2\). 3. Die mittleren \(50\,\%\) liegen deshalb bei Gruppe Q enger zusammen.

Antwort

Gruppe Q. Die Boxbreite beträgt dort \(2\), bei Gruppe P dagegen \(4\).
5551457
Für zwei Gruppen sind arithmetisches Mittel und Median bereits berechnet: <table> <tr><th>Gruppe</th><th>Arithmetisches Mittel</th><th>Median</th></tr> <tr><td>Rot</td><td>\(7{,}2\)</td><td>\(6\)</td></tr> <tr><td>Blau</td><td>\(6{,}8\)</td><td>\(7\)</td></tr> </table> Die Frage lautet: „Welche Gruppe hat den höheren mittleren Wert, wenn man die Einzelwerte der Größe nach ordnet?“ a) Welcher der beiden Kennwerte passt zu dieser Frage? b) Welche Gruppe liegt nach diesem Kennwert höher? c) Warum beantwortet ein Vergleich der arithmetischen Mittel diese Frage nicht?

Denkanstöße

- Welcher Kennwert wird über die Position in einer geordneten Datenreihe definiert? - Verwende für b) nur den Kennwert, der zur Frage aus a) passt. - Überlege für c), wie das arithmetische Mittel gebildet wird und wie sich diese Definition vom Median unterscheidet.

Lösung

1. Der Median ist der mittlere Wert einer geordneten Datenreihe. Daher passt der Median zur gestellten Frage. 2. Für den Median gilt \(7>6\). Nach diesem Kennwert liegt Gruppe Blau höher. 3. Das arithmetische Mittel entsteht aus der Summe aller Werte geteilt durch ihre Anzahl. Es beschreibt nicht die mittlere Position der geordneten Daten. Deshalb beantwortet der Vergleich \(7{,}2>6{,}8\) die gestellte Frage nicht.

Antwort

a) Der Median. b) Gruppe Blau, weil \(7>6\). c) Das arithmetische Mittel verwendet alle Werte über ihre Summe; es ist nicht der mittlere Wert der geordneten Datenreihe.
4350667
Die Boxplots vergleichen die Akkulaufzeit zweier Laptop-Modelle unter identischen Testbedingungen. a) Welches Modell hat den höheren Median der Akkulaufzeit? Gib den Wert an. b) Bei welchem Modell liegen die beobachteten Testlaufzeiten enger beieinander? Begründe mit der Spannweite und der Breite der Box. c) Welcher Mindestanteil der beobachteten Laptops von Modell X hält mindestens \(10\,\text{h}\) durch?
Abbildung zur Aufgabe 435066

Denkanstöße

- Lies für beide Modelle Median, Minimum, Maximum und die beiden Boxkanten ab. - Vergleiche für b) sowohl den gesamten Abstand zwischen den Antennenenden als auch den Abstand zwischen den Boxkanten. - Welcher Anteil der Daten liegt ab dem oberen Quartil nach oben?

Lösung

1. Beide Medianlinien liegen bei \(8\,\text{h}\); keines der Modelle hat einen höheren Median. 2. Für Modell X beträgt die Spannweite \(12-4=8\,\text{h}\), und die Box ist \(10-6=4\,\text{h}\) breit. Für Modell Y beträgt die Spannweite \(9-7=2\,\text{h}\), und die Box ist \(8{,}5-7{,}5=1\,\text{h}\) breit. Bei Modell Y liegen die beobachteten Laufzeiten nach beiden Vergleichen enger beieinander. 3. Bei Modell X ist \(Q_3=10\,\text{h}\). Daher liegen mindestens \(25\,\%\) der beobachteten Werte bei \(10\,\text{h}\) oder darüber.

Antwort

a) Beide Modelle haben den Median \(8\,\text{h}\). b) Modell Y; Spannweite \(2\,\text{h}\) statt \(8\,\text{h}\), Boxbreite \(1\,\text{h}\) statt \(4\,\text{h}\). c) Mindestens \(25\,\%\)
4350777
In zwei siebten Klassen wurde erhoben, wie viele Bücher die Schülerinnen und Schüler im letzten Jahr gelesen haben. Die Ergebnisse werden in vertikalen Boxplots verglichen. a) Gib für Klasse 7A das untere Quartil \(Q_1\) und das obere Quartil \(Q_3\) an. b) Zwischen welchen beiden Buchzahlen liegen die mittleren \(50\,\%\) der Jugendlichen in Klasse 7B? c) In welcher Klasse ist die Spannweite größer? Berechne die Differenz der beiden Spannweiten.
Abbildung zur Aufgabe 435077

Denkanstöße

- Bei einem vertikalen Boxplot entsprechen die untere und obere Boxkante den beiden Quartilen. - Die mittleren \(50\,\%\) liegen innerhalb der Box. - Für die Spannweite brauchst du in jeder Klasse Minimum und Maximum.

Lösung

1. Für Klasse 7A liest man \(Q_1=2\) und \(Q_3=8\) ab. 2. Bei Klasse 7B reicht die Box von \(Q_1=4\) bis \(Q_3=7\). Die mittleren \(50\,\%\) liegen daher zwischen \(4\) und \(7\) gelesenen Büchern. 3. Die Spannweite von 7A ist \(20-0=20\) Bücher, die von 7B \(12-1=11\) Bücher. 7A hat die größere Spannweite; die Differenz beträgt \(20-11=9\) Bücher.

Antwort

a) \(Q_1=2\), \(Q_3=8\) b) Zwischen \(4\) und \(7\) Büchern c) Klasse 7A; die Differenz der Spannweiten beträgt \(9\) Bücher.
4350867
Die Boxplots zeigen die tägliche Regenmenge (in mm) in zwei Städten über einen Monat. In welcher Stadt liegt der Zentralwert (Median) der täglichen Regenmenge höher? Wie groß ist der Unterschied der Mediane?
Abbildung zur Aufgabe 435086

Denkanstöße

- Welche Linie innerhalb des „Kastens“ stellt den Median dar? - Lies die Werte auf der Skala sorgfältig ab.

Lösung

1. Ablesen der Mediane aus dem Boxplot: - Stadt X: Der Median liegt bei \(45\,\text{mm}\). - Stadt Y: Der Median liegt bei \(55\,\text{mm}\). 2. Vergleich: Der Median in Stadt Y ist höher. 3. Differenz berechnen: \(55\,\text{mm} - 45\,\text{mm} = 10\,\text{mm}\).

Antwort

Der Median der täglichen Regenmenge liegt in Stadt Y mit \(55\,\text{mm}\) höher als in Stadt X (\(45\,\text{mm}\)). Der Unterschied beträgt \(10\,\text{mm}\).
4350877
Zwei Pizza-Lieferdienste werden verglichen. Die Boxplots zeigen die Lieferzeiten in Minuten. Berechne für beide Dienste die Spannweite. Welcher Dienst liefert insgesamt innerhalb eines kleineren Zeitfensters aus?
Abbildung zur Aufgabe 435087

Denkanstöße

- Die Spannweite ist der Abstand zwischen dem kleinsten und dem größten Wert. - Wo befinden sich Minimum und Maximum an den „Antennen“ des Boxplots?

Lösung

1. Ablesen von Minimum und Maximum aus den Boxplots: - Dienst A: Minimum \(15\), Maximum \(60\). - Dienst B: Minimum \(20\), Maximum \(45\). 2. Berechnung der Spannweite (Maximum minus Minimum): - Dienst A: \(60 - 15 = 45\,\text{Minuten}\). - Dienst B: \(45 - 20 = 25\,\text{Minuten}\). 3. Vergleich: Dienst B hat mit \(25\,\text{Minuten}\) eine deutlich kleinere Spannweite als Dienst A (\(45\,\text{Minuten}\)).

Antwort

Die Spannweite beträgt für Dienst A \(45\,\text{Minuten}\) und für Dienst B \(25\,\text{Minuten}\). Dienst B liefert innerhalb eines kleineren Zeitfensters aus.
4350947
In einem biologischen Experiment wurde die Höhe von Sonnenblumen nach vier Wochen untersucht. Dabei wurden zwei verschiedene Dünger verwendet. Die Stichproben sind als Boxplots dargestellt. a) Lies für Dünger A Minimum, \(Q_1\), Median, \(Q_3\) und Maximum ab. b) Ein Hersteller behauptet, bei Dünger B seien die Pflanzenhöhen gleichmäßiger als bei Dünger A. Stützen die beiden untersuchten Stichproben diese Aussage? Vergleiche dazu die Breiten der Boxen und begründe.
Abbildung zur Aufgabe 435094

Denkanstöße

- Ordne bei Teil a) Antennenenden, Boxkanten und Medianlinie den fünf Kennwerten zu. - Für Teil b) interessiert die Breite der Box zwischen \(Q_1\) und \(Q_3\). - Formuliere die Schlussfolgerung nur für das, was die dargestellten Stichproben tatsächlich zeigen.

Lösung

1. Für Dünger A liest man Minimum \(15\,\text{cm}\), \(Q_1=22\,\text{cm}\), Median \(28\,\text{cm}\), \(Q_3=35\,\text{cm}\) und Maximum \(45\,\text{cm}\) ab. 2. Bei Dünger A ist die Box \(35-22=13\,\text{cm}\) breit. 3. Bei Dünger B reicht die Box von \(25\,\text{cm}\) bis \(33\,\text{cm}\) und ist damit \(8\,\text{cm}\) breit. 4. In der Stichprobe zu Dünger B liegen die mittleren \(50\,\%\) also enger beieinander. Die dargestellten Stichproben stützen damit die Behauptung für diese Untersuchung; daraus folgt allein keine allgemeine Aussage über alle Pflanzen.

Antwort

a) Minimum \(15\,\text{cm}\), \(Q_1=22\,\text{cm}\), Median \(28\,\text{cm}\), \(Q_3=35\,\text{cm}\), Maximum \(45\,\text{cm}\) b) Ja, für die dargestellten Stichproben: Die Box von Dünger B ist mit \(8\,\text{cm}\) schmaler als die von Dünger A mit \(13\,\text{cm}\). Die mittleren \(50\,\%\) der Werte liegen bei B enger beieinander.
5551467
Zwei Gruppen erzielen folgende geordnete Punktzahlen: A: \(5;6;7;8;9\) B: \(7;7;8;8;15\) a) Bestimme für beide Gruppen Median und Spannweite. b) Welche Gruppe liegt nach dem Median höher? Welche Gruppe hat den kleineren beobachteten Wertebereich?

Denkanstöße

- Die Werte sind bereits geordnet; bei fünf Werten liegt der Median genau in der Mitte. - Für die Spannweite vergleichst du in jeder Gruppe nur den kleinsten mit dem größten Wert. - Halte Median und Spannweite getrennt: Sie können unterschiedliche Gruppen begünstigen.

Lösung

1. Bei fünf geordneten Werten ist jeweils der dritte Wert der Median. Daher ist \(m_A=7\) und \(m_B=8\). 2. Für A ist die Spannweite \(R_A=9-5=4\). 3. Für B ist die Spannweite \(R_B=15-7=8\). 4. Nach dem Median liegt B höher. Den kleineren beobachteten Wertebereich hat A.

Antwort

a) A: \(m_A=7\), \(R_A=4\). B: \(m_B=8\), \(R_B=8\). b) Nach dem Median liegt B höher; die kleinere Spannweite hat A.
5551477
Die Boxplots zeigen zwei Datensätze. Lena sagt: „Gruppe B streut weniger, weil ihr Median kleiner ist.“ Beurteile Lenas Aussage. Vergleiche dazu die Spannweiten und die Breiten der beiden Boxen.
Abbildung zur Aufgabe 555147

Denkanstöße

- Der Median beschreibt, wo die Mitte der Daten liegt; er ist kein Streuungsmaß. - Lies für die Spannweite die beiden Antennenenden ab. - Vergleiche zusätzlich die Abstände zwischen \(Q_1\) und \(Q_3\).

Lösung

1. Bei Gruppe A beträgt die Spannweite \(12-8=4\), bei Gruppe B \(13-3=10\). 2. Die Box von A reicht von \(9\) bis \(11\) und ist damit \(2\) Einheiten breit. Die Box von B reicht von \(5\) bis \(11\) und ist \(6\) Einheiten breit. 3. Nach beiden betrachteten Streuungsmerkmalen streuen die Werte von A weniger als die von B. 4. Lenas Begründung ist falsch: Die Höhe des Medians beschreibt die Lage, nicht die Streuung.

Antwort

Lenas Aussage ist falsch. Gruppe A hat die kleinere Spannweite \(4\) statt \(10\) und die kleinere Boxbreite \(2\) statt \(6\). Ein kleinerer Median bedeutet nicht automatisch eine kleinere Streuung.
5551487
Für zwei Lieferstrecken sind zwei Kennwerte der beobachteten Fahrzeiten bekannt: <table> <tr><th>Strecke</th><th>Median</th><th>Spannweite</th></tr> <tr><td>K</td><td>\(22\,\text{min}\)</td><td>\(6\,\text{min}\)</td></tr> <tr><td>L</td><td>\(19\,\text{min}\)</td><td>\(14\,\text{min}\)</td></tr> </table> a) Welche Strecke spricht eher für eine kürzere typische Fahrzeit, wenn du den Median verwendest? b) Welche Strecke hat den kleineren beobachteten Zeitbereich? c) Warum lässt sich aus diesen beiden Angaben ohne ein festgelegtes Ziel nicht einfach sagen, welche Strecke insgesamt „besser“ ist?

Denkanstöße

- Für Teil a) ist nur der Median relevant: Welche typische Zeit ist kleiner? - Für Teil b) ist die Spannweite bereits angegeben; vergleiche die beiden Werte direkt. - Prüfe für Teil c), ob derselbe Datensatz bei beiden Kriterien günstiger abschneidet.

Lösung

1. Für eine kürzere typische Fahrzeit spricht der kleinere Median. Mit \(19\,\text{min}\) liegt Strecke L unter Strecke K mit \(22\,\text{min}\). 2. Den kleineren beobachteten Zeitbereich hat Strecke K, weil ihre Spannweite \(6\,\text{min}\) statt \(14\,\text{min}\) beträgt. 3. Median und Spannweite bewerten unterschiedliche Eigenschaften. Hier spricht der Median für L, die Spannweite für K. Ohne ein festgelegtes Vergleichsziel gibt es deshalb aus diesen Angaben allein keine eindeutige Gesamtrangfolge.

Antwort

a) Strecke L. b) Strecke K. c) Der Median spricht hier für L, die Spannweite für K. Die Kennwerte beschreiben verschiedene Eigenschaften; ohne Vergleichsziel folgt daraus keine eindeutige Gesamtentscheidung.
4120508
In einem Land wurde die Menge des jährlich produzierten Plastikmülls pro Person untersucht: <table> <thead> <tr><th>Jahr</th><th>2000</th><th>2004</th><th>2008</th><th>2012</th><th>2016</th><th>2020</th></tr> </thead> <tbody> <tr><td>Müll pro Kopf (in \(\text{kg}\))</td><td>\(32\)</td><td>\(35\)</td><td>\(39\)</td><td>\(42\)</td><td>\(44\)</td><td>\(45\)</td></tr> </tbody> </table> a) Berechne die durchschnittliche jährliche Zunahme der Müllmenge im Zeitraum von 2000 bis 2012. b) Bestimme durch lineare Interpolation die Müllmenge für das Jahr 2018. c) Die Umweltinitiative Kreislaufklar prognostiziert: „Bis zum Jahr 2030 wird die Müllmenge auf über \(60\,\text{kg}\) pro Person steigen.“ Erscheint diese Prognose angesichts der Daten von 2012 bis 2020 realistisch? Begründe deine Antwort.

Denkanstöße

- Für eine mittlere jährliche Änderung brauchst du die Änderung des Messwerts und die Länge des Zeitraums. - Wo liegt 2018 zwischen den beiden bekannten Jahren 2016 und 2020, wenn du eine lineare Entwicklung annimmst? - Vergleiche für die Prognose die zuletzt beobachtete jährliche Änderungsrate mit der Änderungsrate, die bis 2030 nötig wäre.

Lösung

1. Von 2000 bis 2012 steigt die Müllmenge um \(42\,\text{kg}-32\,\text{kg}=10\,\text{kg}\) in \(12\) Jahren. Die durchschnittliche jährliche Zunahme beträgt daher \(10:12\approx 0{,}83\,\text{kg}\) pro Jahr. 2. Das Jahr 2018 liegt genau in der Mitte zwischen 2016 und 2020. Bei linearer Interpolation ergibt sich \((44+45):2=44{,}5\,\text{kg}\). 3. Von 2012 bis 2020 steigt die Müllmenge um \(45\,\text{kg}-42\,\text{kg}=3\,\text{kg}\) in \(8\) Jahren, also durchschnittlich um \(3:8=0{,}375\,\text{kg}\) pro Jahr. Für mehr als \(60\,\text{kg}\) im Jahr 2030 wären ausgehend von \(45\,\text{kg}\) im Jahr 2020 mehr als \(15\,\text{kg}\) in \(10\) Jahren, also mehr als \(1{,}5\,\text{kg}\) pro Jahr, nötig. Das ist mit dem jüngeren Trend nicht vereinbar.

Antwort

a) Die durchschnittliche jährliche Zunahme beträgt etwa \(0{,}83\,\text{kg}\) pro Jahr. b) Für 2018 ergibt die lineare Interpolation \(44{,}5\,\text{kg}\). c) Die Prognose erscheint anhand des Trends von 2012 bis 2020 nicht realistisch; dort beträgt die durchschnittliche Zunahme nur \(0{,}375\,\text{kg}\) pro Jahr, erforderlich wären mehr als \(1{,}5\,\text{kg}\) pro Jahr.
4120518
Der SV Lindenhöhe beobachtet die Mitgliederzahlen in den Abteilungen Tennis und Basketball: <table> <thead> <tr><th>Jahr</th><th>2010</th><th>2013</th><th>2016</th><th>2019</th><th>2022</th></tr> </thead> <tbody> <tr><td>Tennis</td><td>\(240\)</td><td>\(230\)</td><td>\(215\)</td><td>\(205\)</td><td>\(190\)</td></tr> <tr><td>Basketball</td><td>\(80\)</td><td>\(110\)</td><td>\(145\)</td><td>\(175\)</td><td>\(210\)</td></tr> </tbody> </table> a) Beschreibe die Entwicklung der beiden Abteilungen in Worten. b) Nimm an, dass sich beide Mitgliederzahlen zwischen 2019 und 2022 gleichmäßig verändern. In welchem Jahr hatten beide Abteilungen demnach ungefähr gleich viele Mitglieder? Begründe durch Rechnung. c) Wenn sich der Trend der Jahre 2019 bis 2022 genauso fortsetzt, wie viele Mitglieder wird die Basketballabteilung im Jahr 2025 haben?

Denkanstöße

- Beschreibe zuerst für jede Abteilung, ob die Werte mit der Zeit steigen oder fallen. - Betrachte für den Gleichstand die Differenz der beiden Mitgliederzahlen in den Jahren 2019 und 2022 und nimm dazwischen eine lineare Änderung an. - Für 2025 kannst du die Änderung des letzten Dreijahresabschnitts auf den nächsten gleich langen Abschnitt übertragen.

Lösung

1. Die Mitgliederzahl im Tennis sinkt von \(240\) auf \(190\), während sie im Basketball von \(80\) auf \(210\) steigt. 2. Im Jahr 2019 beträgt die Differenz „Tennis minus Basketball“ \(205-175=30\), im Jahr 2022 beträgt sie \(190-210=-20\). Die Differenz nimmt in \(3\) Jahren also um \(50\) ab. Bis zum Gleichstand muss sie um \(30\) abnehmen; das entspricht \(\frac{30}{50}\) des Dreijahreszeitraums, also \(\frac{30}{50}\cdot 3=1{,}8\) Jahren nach 2019. Der Gleichstand liegt damit ungefähr im Jahr 2021. 3. Von 2019 bis 2022 steigt Basketball um \(210-175=35\) Mitglieder. Bei gleicher linearer Entwicklung kommen bis 2025 nochmals \(35\) hinzu, also \(210+35=245\).

Antwort

a) Die Tennisabteilung verliert Mitglieder, während die Basketballabteilung Mitglieder gewinnt. b) Unter der Annahme einer gleichmäßigen Entwicklung liegt der Gleichstand ungefähr im Jahr 2021. c) Für 2025 ergibt die Trendfortsetzung ungefähr \(245\) Basketballmitglieder.
4316497
Zwei Hersteller von Akkus (Marke A und Marke B) werben mit einer besonders langen Laufzeit ihrer Produkte. Für einen Qualitätsvergleich wurden von beiden Marken jeweils mehrere Akkus im Dauerbetrieb getestet. Die gemessenen Laufzeiten (in Stunden) sind in der folgenden Grafik als Boxplots dargestellt. a) Bestimme für beide Marken jeweils den Median und die Spannweite der Laufzeit. b) Ein Käufer benötigt für ein Gerät Akkus, die möglichst zuverlässig mindestens \(30\,\text{Stunden}\) halten. Welche Marke sollte er aufgrund der Testdaten wählen? Begründe deine Entscheidung mithilfe der Boxplots.
Abbildung zur Aufgabe 431649

Denkanstöße

- Wo liegt der Median in einem Boxplot? Suche nach dem Strich innerhalb der Box. - Wie berechnet man die Spannweite? Subtrahiere den kleinsten Wert (Minimum) vom größten Wert (Maximum). - Was bedeuten die Antennen an den äußeren Enden für die Mindestlaufzeit? - Überlege, wie viel Prozent der Daten links vom unteren Quartil (\(Q_1\)) liegen.

Lösung

1. Bestimmung der Kennwerte: - Marke A: Der Median liegt bei \(40\,\text{Stunden}\). Die Spannweite beträgt \(60 - 20 = 40\,\text{Stunden}\). - Marke B: Der Median liegt bei \(39\,\text{Stunden}\). Die Spannweite beträgt \(45 - 32 = 13\,\text{Stunden}\). 2. Zuverlässigkeit in der Stichprobe: - Bei Marke A liegt das Minimum bei \(20\,\text{Stunden}\). Damit gab es getestete Akkus, die weniger als \(30\,\text{Stunden}\) hielten. - Bei Marke B liegt bereits das Minimum bei \(32\,\text{Stunden}\). Somit hielten alle getesteten Akkus mindestens \(30\,\text{Stunden}\). Aufgrund der Testdaten ist Marke B für diese Anforderung die geeignetere Wahl.

Antwort

a) **Marke A**: Median = \(40\,\text{Stunden}\), Spannweite = \(40\,\text{Stunden}\). **Marke B**: Median = \(39\,\text{Stunden}\), Spannweite = \(13\,\text{Stunden}\). b) Aufgrund der Testdaten sollte der Käufer **Marke B** wählen. Bei Marke B beträgt die minimale gemessene Laufzeit \(32\,\text{Stunden}\), während bei Marke A ein Minimum von nur \(20\,\text{Stunden}\) auftrat.
4316507
Ein Verkehrsbetrieb untersucht die Unpünktlichkeit auf zwei verschiedenen Buslinien (Linie 101 und Linie 102). Dazu wurden die Verspätungen bei einer Vielzahl von Fahrten erfasst. Die Ergebnisse (in Minuten) sind in den folgenden Boxplots dargestellt. a) Lies für beide Buslinien das obere Quartil (\(Q_3\)) und die maximale Verspätung ab. b) Welche der beiden Linien hat den kleineren Median? Was bedeutet dies für die Fahrgäste im Alltag? c) Warum könnte sich ein Fahrgast, der einen wichtigen Anschlusszug erreichen muss, dennoch für die Linie 102 entscheiden? Begründe mit den Boxplots.
Abbildung zur Aufgabe 431650

Denkanstöße

- Wo befindet sich das obere Quartil (\(Q_3\)) in einem Boxplot? Betrachte das rechte Ende der Box. - Wie liest man den Maximalwert ab? Schaue dir das äußerste rechte Ende der Antenne an. - Was sagt der Median (der Strich in der Box) über die Verteilung der Verspätungen aus? - Vergleiche die maximale Verspätung beider Linien. Bei welcher Linie war die größte beobachtete Verspätung geringer?

Lösung

1. Ablesen der Werte: - Linie 101: Das obere Quartil (\(Q_3\)) liegt bei \(7\,\text{Minuten}\). Die maximale Verspätung liegt bei \(15\,\text{Minuten}\). - Linie 102: Das obere Quartil (\(Q_3\)) liegt bei \(6\,\text{Minuten}\). Die maximale Verspätung liegt bei \(8\,\text{Minuten}\). 2. Vergleich des Medians: - Der Median von Linie 101 beträgt \(4\,\text{Minuten}\), der von Linie 102 \(5\,\text{Minuten}\). - Linie 101 hat den kleineren Median. Bei mindestens der Hälfte der erfassten Fahrten betrug die Verspätung dort höchstens \(4\,\text{Minuten}\); bei Linie 102 lag diese Grenze bei \(5\,\text{Minuten}\). 3. Entscheidung bei Anschlusszügen: - In der erfassten Stichprobe beträgt die größte Verspätung bei Linie 102 nur \(8\,\text{Minuten}\), bei Linie 101 dagegen \(15\,\text{Minuten}\). Für einen wichtigen Anschluss kann daher Linie 102 aufgrund der geringeren beobachteten Maximalverspätung günstiger erscheinen. Eine Garantie für zukünftige Fahrten ergibt sich daraus nicht.

Antwort

a) **Linie 101**: Oberes Quartil = \(7\,\text{Minuten}\), maximale Verspätung = \(15\,\text{Minuten}\). **Linie 102**: Oberes Quartil = \(6\,\text{Minuten}\), maximale Verspätung = \(8\,\text{Minuten}\). b) **Linie 101** hat den kleineren Median (\(4\,\text{Minuten}\) gegenüber \(5\,\text{Minuten}\)). Bei mindestens der Hälfte der erfassten Fahrten betrug die Verspätung dort höchstens \(4\,\text{Minuten}\); bei Linie 102 lag diese Grenze bei \(5\,\text{Minuten}\). c) In der Stichprobe ist die maximale Verspätung bei **Linie 102** mit \(8\,\text{Minuten}\) deutlich geringer als bei Linie 101 (\(15\,\text{Minuten}\)). Das kann bei einem wichtigen Anschluss für Linie 102 sprechen, garantiert aber keine künftige Verspätungsgrenze.
4316737
Bei einem Sportfest im 7. Jahrgang haben die Klassen 7A und 7B am 100-Meter-Sprint teilgenommen. Die Laufzeiten sind in den beiden Boxplots dargestellt. a) Bestimme für beide Klassen die Spannweite. b) In welcher Klasse ist die Box genau \(5\,\text{s}\) breit, also der Bereich der mittleren \(50\,\%\) genau \(5\,\text{s}\) lang? c) Welche Klasse hat den schnelleren Medianwert? Gib diesen Median an. d) Ist die Aussage wahr oder falsch? Begründe: „Mindestens \(75\,\%\) der Schülerinnen und Schüler der Klasse 7A liefen höchstens \(18\,\text{s}\).“
Abbildung zur Aufgabe 431673

Denkanstöße

- Für die Spannweite vergleichst du jeweils die beiden Antennenenden. - Für b) brauchst du nur den Abstand zwischen der linken und rechten Boxkante. - Bei Sprintzeiten bedeutet ein kleinerer Median eine schnellere typische Zeit. - Welcher Anteil der Daten liegt höchstens beim oberen Quartil?

Lösung

1. Für Klasse 7A beträgt die Spannweite \(21\,\text{s}-13\,\text{s}=8\,\text{s}\). Für Klasse 7B beträgt sie \(20\,\text{s}-12\,\text{s}=8\,\text{s}\). 2. Die Box von 7A reicht von \(15\,\text{s}\) bis \(18\,\text{s}\) und ist \(3\,\text{s}\) breit. Die Box von 7B reicht von \(14\,\text{s}\) bis \(19\,\text{s}\) und ist \(5\,\text{s}\) breit. Gesucht ist daher 7B. 3. Die Medianwerte sind \(16\,\text{s}\) für 7A und \(17\,\text{s}\) für 7B. Wegen der kleineren Zeit ist der Median von 7A schneller. 4. Bei 7A ist \(Q_3=18\,\text{s}\). Mindestens \(75\,\%\) der Werte sind höchstens so groß. Die Aussage ist wahr.

Antwort

a) Beide Klassen: \(8\,\text{s}\) b) Klasse 7B c) Klasse 7A mit \(16\,\text{s}\) d) Wahr; \(Q_3=18\,\text{s}\).
4317077
Die beiden Säulendiagramme zeigen die täglichen Höchsttemperaturen in zwei verschiedenen Städten von Montag bis Freitag. a) Berechne für beide Städte das arithmetische Mittel der Höchsttemperaturen. Was fällt dir beim Vergleich auf? b) Bestimme für beide Städte den Median und die Spannweite. Welche Stadt hat die größere Spannweite zwischen niedrigster und höchster beobachteter Höchsttemperatur? Beschreibe genau, was dieser Vergleich aussagt.
Abbildung zur Aufgabe 431707

Denkanstöße

- Vergleiche Mittelwert, Median und Spannweite als drei unterschiedliche Kennwerte derselben beiden Datensätze. - Für den Median musst du die fünf Werte jeder Stadt zunächst der Größe nach ordnen. - Überlege bei der Spannweite genau, welche zwei Beobachtungen in ihre Berechnung eingehen und welche Informationen sie nicht berücksichtigt.

Lösung

1. Für Stadt A gilt \(\bar{x}_A=(18+22+25+20+15):5=20\,\text{°C}\). Für Stadt B gilt \(\bar{x}_B=(16+19+21+24+20):5=20\,\text{°C}\). Beide Mittelwerte sind gleich. 2. Geordnet lauten die Werte von Stadt A \(15;18;20;22;25\), daher ist \(m_A=20\,\text{°C}\). Für Stadt B erhält man \(16;19;20;21;24\), daher ist \(m_B=20\,\text{°C}\). 3. Die Spannweite von Stadt A ist \(R_A=25-15=10\,\text{°C}\). Für Stadt B gilt \(R_B=24-16=8\,\text{°C}\). 4. Damit ist bei Stadt A der Abstand zwischen dem kleinsten und dem größten beobachteten Wochenwert größer. Aus der Spannweite allein folgt jedoch keine Aussage über alle täglichen Änderungen zwischen aufeinanderfolgenden Tagen.

Antwort

a) Beide Städte haben das arithmetische Mittel \(20\,\text{°C}\). b) Beide Mediane betragen \(20\,\text{°C}\). Die Spannweite beträgt bei Stadt A \(10\,\text{°C}\), bei Stadt B \(8\,\text{°C}\). Stadt A hat also den größeren Abstand zwischen Wochenminimum und Wochenmaximum; die Spannweite beschreibt nicht sämtliche täglichen Temperaturschwankungen.
4317627
Zwei Gruppen von Schülerinnen und Schülern aus den Klassen 7a und 7b haben erfasst, wie viele Stunden sie pro Woche Sport treiben. Die Ergebnisse der beiden Gruppen (jeweils 8 Personen) sind in den Säulendiagrammen dargestellt. a) Bestimme für beide Gruppen das arithmetische Mittel der wöchentlichen Sportstunden. Was fällt dir beim Vergleich auf? b) Berechne für beide Gruppen die Spannweite der Daten. c) Vergleiche die beiden Datensätze anhand deiner Ergebnisse aus a) und b). Welcher Unterschied zeigt sich in den beiden Gruppen, obwohl das arithmetische Mittel gleich ist?
Abbildung zur Aufgabe 431762

Denkanstöße

- Schau dir die Werte für jede Person in beiden Diagrammen genau an und schreibe sie dir als Liste auf. - Wie berechnet man das arithmetische Mittel (den Durchschnitt) einer Reihe von Zahlen? - Was gibt die Spannweite über die Verteilung der Daten an und wie wird sie berechnet? - Vergleiche nicht nur die nackten Zahlen, sondern überlege, was die Spannweite für die Unterschiede innerhalb der beiden Gruppen bedeutet.

Lösung

1. Arithmetisches Mittel berechnen: Gruppe aus der Klasse 7a: Summe der Werte: \(2 + 4 + 5 + 1 + 6 + 3 + 2 + 9 = 32\). Das arithmetische Mittel ist \(\frac{32}{8} = 4\,\text{Stunden}\). Gruppe aus der Klasse 7b: Summe der Werte: \(3 + 3 + 4 + 4 + 5 + 3 + 5 + 5 = 32\). Das arithmetische Mittel ist \(\frac{32}{8} = 4\,\text{Stunden}\). Beide Gruppen treiben im Durchschnitt genau gleich viel Sport (\(4\,\text{Stunden}\) pro Woche). 2. Spannweite berechnen: Gruppe aus der Klasse 7a: Der größte Wert ist \(9\,\text{Stunden}\), der kleinste Wert ist \(1\,\text{Stunde}\). Die Spannweite beträgt \(9 - 1 = 8\,\text{Stunden}\). Gruppe aus der Klasse 7b: Der größte Wert ist \(5\,\text{Stunden}\), der kleinste Wert ist \(3\,\text{Stunden}\). Die Spannweite beträgt \(5 - 3 = 2\,\text{Stunden}\). 3. Datensätze vergleichen: Obwohl beide Gruppen im Durchschnitt gleich viel Sport treiben, sind die Werte in der Gruppe aus der Klasse 7a viel weiter gestreut (große Spannweite von \(8\,\text{Stunden}\)). In der Gruppe aus der Klasse 7b sind die Werte viel gleichmäßiger verteilt (kleine Spannweite von \(2\,\text{Stunden}\)).

Antwort

a) Gruppe aus der Klasse 7a: \(4\,\text{Stunden}\); Gruppe aus der Klasse 7b: \(4\,\text{Stunden}\). Das arithmetische Mittel ist bei beiden Gruppen gleich. b) Gruppe aus der Klasse 7a: \(8\,\text{Stunden}\); Gruppe aus der Klasse 7b: \(2\,\text{Stunden}\). c) In der Gruppe aus der Klasse 7a sind die Sportstunden viel unterschiedlicher verteilt (große Streuung mit einer Spannweite von \(8\,\text{Stunden}\)), während in der Gruppe aus der Klasse 7b alle Schülerinnen und Schüler ähnlich viel Sport treiben (geringe Streuung mit einer Spannweite von nur \(2\,\text{Stunden}\)).
4317767
Zwei siebte Klassen wurden nach ihrer täglichen Hausaufgabenzeit an einem Montag befragt. Punktdiagramm A zeigt Klasse 7A, Punktdiagramm B Klasse 7B. Beide Klassen haben jeweils \(20\) Schülerinnen und Schüler. a) Bestimme für beide Klassen das arithmetische Mittel der Hausaufgabenzeit. b) Bestimme für beide Klassen den Median. c) Vergleiche die beiden Klassen: In welcher Klasse ist das arithmetische Mittel höher und um wie viele Minuten? Wie unterscheiden sich die Mediane?
Abbildung zur Aufgabe 431776

Denkanstöße

- Berücksichtige bei der Gesamtsumme jede Zeit entsprechend ihrer Häufigkeit. - Bei jeweils \(20\) Werten bestimmen zwei mittlere Positionen den Median. - Vergleiche Mittelwert und Median getrennt; gleiche Mediane erzwingen keine gleichen Mittelwerte.

Lösung

1. Für Klasse 7A ist die Gesamtsumme \(15\cdot1+30\cdot8+45\cdot6+60\cdot4+75\cdot1=840\,\text{min}\). Das arithmetische Mittel ist \(840\,\text{min}:20=42\,\text{min}\). 2. Für Klasse 7B ist die Gesamtsumme \(15\cdot1+30\cdot5+45\cdot6+60\cdot7+75\cdot1=930\,\text{min}\). Das arithmetische Mittel ist \(930\,\text{min}:20=46{,}5\,\text{min}\). 3. In 7A belegen \(15\) und \(30\) Minuten zusammen die ersten \(9\) Positionen; die Positionen \(10\) und \(11\) liegen bei \(45\) Minuten. In 7B liegen nach \(6\) kleineren Werten die Positionen \(10\) und \(11\) ebenfalls bei \(45\) Minuten. Daher gilt in beiden Klassen \(m=45\,\text{min}\). 4. Das arithmetische Mittel ist in 7B um \(46{,}5-42=4{,}5\,\text{min}\) höher; die Mediane sind gleich.

Antwort

a) 7A: \(42\,\text{min}\); 7B: \(46{,}5\,\text{min}\) b) Beide Klassen: \(45\,\text{min}\) c) Das arithmetische Mittel ist in 7B um \(4{,}5\,\text{min}\) höher; die Mediane sind gleich.
4318687
In einem Biologie-Experiment wurden zwei Gruppen von Tomatenpflanzen mit unterschiedlichen Düngemitteln beobachtet. Nach vier Wochen wurde die Höhe jeder Pflanze auf ganze Zentimeter gerundet. Punktdiagramm A zeigt Gruppe A, Punktdiagramm B Gruppe B. a) Bestimme für beide Gruppen das arithmetische Mittel der Pflanzenhöhe. b) Bestimme für beide Gruppen den Median. c) Welche der beiden beobachteten Gruppen liegt nach diesen beiden Kennwerten höher? Formuliere deine Aussage so, dass sie sich nur auf die vorliegenden Messdaten bezieht.
Abbildung zur Aufgabe 431868

Denkanstöße

- Bestimme aus Wert und Häufigkeit jeweils die gesamte Höhensumme einer Gruppe. - Bei \(20\) Pflanzen brauchst du für den Median die beiden mittleren Positionen. - Trenne in c) die Beobachtung „Gruppe B ist hier höher“ von einer allgemeinen Behauptung über die Ursache.

Lösung

1. Gruppe A umfasst \(20\) Pflanzen. Die Höhensumme ist \(10\cdot2+11\cdot4+12\cdot8+13\cdot4+14\cdot2=240\,\text{cm}\), also \(\bar{x}_A=12\,\text{cm}\). 2. Gruppe B umfasst ebenfalls \(20\) Pflanzen. Die Höhensumme ist \(10\cdot3+11\cdot4+12\cdot3+13\cdot4+14\cdot6=246\,\text{cm}\), also \(\bar{x}_B=12{,}3\,\text{cm}\). 3. In Gruppe A sind der \(10.\) und \(11.\) Wert beide \(12\,\text{cm}\), daher ist \(m_A=12\,\text{cm}\). 4. In Gruppe B ist der \(10.\) Wert \(12\,\text{cm}\) und der \(11.\) Wert \(13\,\text{cm}\), daher ist \(m_B=12{,}5\,\text{cm}\). 5. In den vorliegenden Messdaten liegt Gruppe B nach beiden Kennwerten etwas höher. Daraus allein folgt keine allgemeine Ursache-Wirkungs-Aussage über das Düngemittel.

Antwort

a) Gruppe A: \(12\,\text{cm}\); Gruppe B: \(12{,}3\,\text{cm}\) b) Gruppe A: \(12\,\text{cm}\); Gruppe B: \(12{,}5\,\text{cm}\) c) In diesen Messdaten liegt Gruppe B nach arithmetischem Mittel und Median etwas höher.
4318707
Zwei Klassen der 7. Jahrgangsstufe haben einen kurzen Mathe-Test mit höchstens \(5\) Punkten geschrieben. Punktdiagramm A zeigt Klasse 7a, Punktdiagramm B Klasse 7b. a) Bestimme für jede Klasse das arithmetische Mittel. Welche Klasse liegt danach höher? b) Bestimme für beide Klassen den Median. c) Vergleiche die Spannweiten.
Abbildung zur Aufgabe 431870

Denkanstöße

- Für den Mittelwert muss jede Punktzahl entsprechend ihrer Häufigkeit in die Punktesumme eingehen. - Welche beiden Positionen bestimmen bei \(20\) Werten den Median? - Für die Spannweite brauchst du in jeder Klasse nur Minimum und Maximum.

Lösung

1. In Klasse 7a gibt es \(20\) Werte mit der Punktesumme \(1\cdot1+2\cdot5+3\cdot3+4\cdot5+5\cdot6=70\). Daher ist \(\bar{x}_{7a}=70:20=3{,}5\). 2. In Klasse 7b gibt es \(20\) Werte mit der Punktesumme \(1\cdot1+2\cdot5+3\cdot6+4\cdot7+5\cdot1=62\). Daher ist \(\bar{x}_{7b}=62:20=3{,}1\). Nach dem arithmetischen Mittel liegt 7a höher. 3. In 7a liegen nach \(9\) Ergebnissen mit höchstens \(3\) Punkten die Positionen \(10\) und \(11\) bei \(4\) Punkten, also ist \(m_{7a}=4\). In 7b belegt die Punktzahl \(3\) die Positionen \(7\) bis \(12\), also ist \(m_{7b}=3\). 4. In beiden Klassen sind Minimum \(1\) und Maximum \(5\). Beide Spannweiten betragen daher \(5-1=4\) Punkte.

Antwort

a) 7a: \(3{,}5\); 7b: \(3{,}1\); nach dem arithmetischen Mittel liegt 7a höher. b) 7a: \(4\); 7b: \(3\) c) Beide Spannweiten betragen \(4\) Punkte.
4318737
Die beiden Punktdiagramme zeigen die Notenverteilung einer Mathematik-Klassenarbeit. Diagramm A gehört zu Klasse 7a, Diagramm B zu Klasse 7b. a) Bestimme für beide Klassen die Gesamtzahl der Schülerinnen und Schüler. b) Berechne für beide Klassen den Notendurchschnitt. Welche Klasse hat nach diesem Kennwert besser abgeschnitten? c) Bestimme für beide Klassen den Median der Noten.
Abbildung zur Aufgabe 431873

Denkanstöße

- Addiere zuerst die Häufigkeiten jeder Klasse. - Beim Notendurchschnitt muss jede Note entsprechend ihrer Häufigkeit in die Summe eingehen. - Bei \(25\) geordneten Werten gibt es genau eine mittlere Position.

Lösung

1. In 7a gibt es \(3+9+5+6+2=25\) Schülerinnen und Schüler; in 7b \(1+6+8+9+1=25\). 2. Für 7a beträgt die Notensumme \(1\cdot3+2\cdot9+3\cdot5+4\cdot6+5\cdot2=70\), also \(\bar{x}_{7a}=70:25=2{,}8\). 3. Für 7b beträgt die Notensumme \(1\cdot1+2\cdot6+3\cdot8+4\cdot9+5\cdot1=78\), also \(\bar{x}_{7b}=78:25=3{,}12\). Da kleinere Schulnoten besser sind, liegt 7a nach dem Notendurchschnitt vorn. 4. Bei \(25\) Werten ist jeweils der \(13.\) Wert der Median. In 7a liegen die ersten \(12\) Werte unter \(3\); in 7b die ersten \(7\). In beiden Klassen liegt die \(13.\) Position bei der Note \(3\). Daher gilt \(m_{7a}=m_{7b}=3\).

Antwort

a) Beide Klassen: \(25\) Schülerinnen und Schüler b) 7a: \(2{,}8\); 7b: \(3{,}12\); nach dem Notendurchschnitt ist 7a besser. c) Beide Mediane: \(3\)
4318797
Die Klassen 7a und 7b haben in den Sommerferien an einem Lesewettbewerb teilgenommen. Punktdiagramm A zeigt 7a, Punktdiagramm B 7b. In beiden Klassen sind jeweils \(20\) Kinder. a) Bestimme für beide Klassen die mittlere Anzahl gelesener Bücher pro Kind. b) Bestimme für beide Klassen den Median. c) Bestimme für beide Klassen die Spannweite. Welche Klasse hat den größeren Abstand zwischen dem kleinsten und dem größten beobachteten Wert?
Abbildung zur Aufgabe 431879

Denkanstöße

- Nutze für das arithmetische Mittel die Häufigkeit jeder gelesenen Buchzahl. - Welche beiden Positionen bestimmen bei \(20\) Werten den Median? - Für die Spannweite brauchst du nur den kleinsten und den größten tatsächlich vorkommenden Wert.

Lösung

1. In 7a wurden insgesamt \(0\cdot1+1\cdot7+2\cdot4+3\cdot6+4\cdot1+5\cdot1=42\) Bücher gelesen. Daher ist \(\bar{x}_{7a}=42:20=2{,}1\). 2. In 7b wurden insgesamt \(0\cdot1+1\cdot6+2\cdot4+3\cdot4+4\cdot5=46\) Bücher gelesen. Daher ist \(\bar{x}_{7b}=46:20=2{,}3\). 3. In 7a liegen die Positionen \(10\) und \(11\) bei \(2\) Büchern, weil bis \(1\) Buch \(8\) Werte und bis \(2\) Bücher \(12\) Werte erreicht sind. In 7b sind bis \(1\) Buch \(7\) Werte und bis \(2\) Bücher \(11\) Werte erreicht. In beiden Klassen ist daher \(m=2\). 4. Für 7a gilt \(R=5-0=5\); für 7b gilt \(R=4-0=4\). Der beobachtete Gesamtbereich ist in 7a größer.

Antwort

a) 7a: \(2{,}1\) Bücher; 7b: \(2{,}3\) Bücher b) Beide Klassen: \(m=2\) Bücher c) 7a: \(R=5\); 7b: \(R=4\); 7a hat die größere Spannweite.
4350567
Ein Elektronikmarkt vergleicht die Lebensdauer von zwei verschiedenen LED-Leuchtmitteln, Typ A und Typ B. Dazu wurden Stichproben getestet und die Ergebnisse in Stunden in Boxplots dargestellt. a) Gib für Typ B das untere Quartil (\(Q_1\)) und das obere Quartil (\(Q_3\)) an. b) Der Markt möchte nur Lampen in sein Sortiment aufnehmen, bei denen mindestens \(75\,\%\) der Lampen eine Lebensdauer von mindestens \(8000\,\text{h}\) erreichen. Welcher Typ erfüllt dieses Qualitätskriterium nachweislich? Begründe. c) Was lässt sich über die maximale Lebensdauer beider Typen aussagen? Welcher Typ hat im Test die langlebigste Einzellampe geliefert?
Abbildung zur Aufgabe 435056

Denkanstöße

- Schau dir die Skala genau an, um die Werte an den Boxenrändern abzulesen. - Welcher Kennwert trennt die unteren \(25\,\%\) von den oberen \(75\,\%\) der Daten ab? - Wo findest du im Boxplot die Information über den absolut höchsten gemessenen Wert?

Lösung

1. Kennwerte für Typ B ablesen: Das linke Ende der Box, also das untere Quartil \(Q_1\), liegt bei \(8500\,\text{h}\). Das rechte Ende der Box, also das obere Quartil \(Q_3\), liegt bei \(10\,000\,\text{h}\). 2. Prüfung des Qualitätskriteriums: - Bei Typ B liegt \(Q_1\) bei \(8500\,\text{h}\). Daher halten mindestens \(75\,\%\) der Lampen \(8500\,\text{h}\) oder länger und damit auch mindestens \(8000\,\text{h}\). - Bei Typ A liegt \(Q_1\) bei \(7500\,\text{h}\) und der Median bei \(8500\,\text{h}\). Aus dem Boxplot allein lässt sich nicht bestimmen, ob mindestens \(75\,\%\) der Lampen \(8000\,\text{h}\) erreichen. Somit erfüllt nur Typ B das Kriterium nachweislich. 3. Vergleich der Maxima: Das rechte Ende der Antenne gibt den Maximalwert an. Typ A erreicht ein Maximum von \(11\,500\,\text{h}\), Typ B ein Maximum von \(10\,500\,\text{h}\). Typ A lieferte somit die langlebigste Einzellampe im Test.

Antwort

a) Typ B: \(Q_1 = 8500\,\text{h}\), \(Q_3 = 10\,000\,\text{h}\). b) Typ B erfüllt das Kriterium nachweislich, da mindestens \(75\,\%\) der Werte bei \(8500\,\text{h}\) oder darüber liegen. Für Typ A lässt sich das Kriterium aus dem Boxplot nicht sicher beurteilen. c) Typ A hat mit \(11\,500\,\text{h}\) eine höhere maximale Lebensdauer als Typ B (\(10\,500\,\text{h}\)).
4350627
In zwei Parallelklassen wurde ein Mathematik-Wettbewerb mit höchstens \(40\) Punkten durchgeführt. Die Ergebnisse sind in den Boxplots dargestellt. a) In welcher Klasse ist der Median höher? b) Welche Klasse hat die größere Spannweite? c) In welcher Klasse liegen die mittleren \(50\,\%\) der Ergebnisse näher beieinander? Begründe mit der Breite der jeweiligen Box.
Abbildung zur Aufgabe 435062

Denkanstöße

- Die Medianlinie liegt innerhalb jeder Box. - Für die Spannweite vergleichst du die beiden Antennenenden. - Für c) betrachtest du nur den Abstand zwischen den beiden Boxkanten.

Lösung

1. Die Mediane sind \(24\) Punkte in 7A und \(26\) Punkte in 7B. Der Median ist in 7B höher. 2. Die Spannweite von 7A beträgt \(40-12=28\) Punkte, die von 7B \(36-14=22\) Punkte. 7A hat die größere Spannweite. 3. Die Box von 7A reicht von \(18\) bis \(30\) und ist \(12\) Punkte breit. Die Box von 7B reicht von \(22\) bis \(28\) und ist \(6\) Punkte breit. Daher liegen die mittleren \(50\,\%\) in 7B näher beieinander.

Antwort

a) Klasse 7B b) Klasse 7A c) Klasse 7B; ihre Box ist \(6\) Punkte breit, die von 7A \(12\) Punkte.
4350647
Felix und Lara haben zehn Tage lang ihre täglichen Schritte gezählt. Die Ergebnisse sind in der Tabelle angegeben. <table> <tr><th>Tag</th><td>\(1\)</td><td>\(2\)</td><td>\(3\)</td><td>\(4\)</td><td>\(5\)</td><td>\(6\)</td><td>\(7\)</td><td>\(8\)</td><td>\(9\)</td><td>\(10\)</td></tr> <tr><th>Felix</th><td>\(6200\)</td><td>\(7500\)</td><td>\(8100\)</td><td>\(8400\)</td><td>\(9000\)</td><td>\(9200\)</td><td>\(10\,500\)</td><td>\(11\,000\)</td><td>\(12\,500\)</td><td>\(14\,000\)</td></tr> <tr><th>Lara</th><td>\(8000\)</td><td>\(8200\)</td><td>\(8500\)</td><td>\(8800\)</td><td>\(9100\)</td><td>\(9400\)</td><td>\(9800\)</td><td>\(10\,200\)</td><td>\(10\,500\)</td><td>\(11\,000\)</td></tr> </table> Beim Bilden der Hälften werden die zehn geordneten Werte in zwei Hälften mit je fünf Werten geteilt. a) Bestimme für beide Personen \(Q_1\), Median, \(Q_3\) und Spannweite. b) Wer ist gemessen am Median aktiver? c) Bei welcher Person liegen sowohl alle beobachteten Werte als auch die mittleren \(50\,\%\) enger zusammen? Vergleiche dazu die Spannweite und den Abstand zwischen \(Q_1\) und \(Q_3\).

Denkanstöße

- Bei zehn geordneten Werten bilden der fünfte und sechste Wert gemeinsam den Median. - Für \(Q_1\) und \(Q_3\) suchst du jeweils den mittleren Wert der unteren beziehungsweise oberen fünf Werte. - Vergleiche in c) zwei verschiedene Arten von Ausdehnung: den gesamten beobachteten Bereich und den Bereich von \(Q_1\) bis \(Q_3\).

Lösung

1. Für Felix ist \(Q_1=8100\), weil dies der mittlere Wert der unteren fünf Werte ist. Aus \(9000\) und \(9200\) folgt \(m_F=(9000+9200):2=9100\). In der oberen Hälfte ist \(Q_3=11\,000\). Die Spannweite ist \(14\,000-6200=7800\). 2. Für Lara ist \(Q_1=8500\). Aus \(9100\) und \(9400\) folgt \(m_L=(9100+9400):2=9250\). In der oberen Hälfte ist \(Q_3=10\,200\). Die Spannweite ist \(11\,000-8000=3000\). 3. Gemessen am Median ist Lara mit \(9250\) Schritten aktiver als Felix mit \(9100\). 4. Der Abstand zwischen \(Q_1\) und \(Q_3\) beträgt bei Felix \(11\,000-8100=2900\), bei Lara \(10\,200-8500=1700\). Sowohl dieser Abstand als auch die Spannweite sind bei Lara kleiner.

Antwort

a) Felix: \(Q_1=8100\), Median \(9100\), \(Q_3=11\,000\), Spannweite \(7800\) Lara: \(Q_1=8500\), Median \(9250\), \(Q_3=10\,200\), Spannweite \(3000\) b) Lara c) Lara; Spannweite \(3000<7800\) und Abstand \(Q_3-Q_1=1700<2900\).
4350657
Lukas und Tim haben in ihren letzten acht Basketballspielen folgende Punkte erzielt: Lukas: \(12;14;16;18;20;22;28;34\) Tim: \(18;19;20;21;22;23;24;25\) a) Berechne für beide Spieler \(Q_1\) und \(Q_3\). b) Welcher Spieler hat bei den mittleren \(50\,\%\) seiner Spiele die enger zusammenliegenden Punktzahlen? Begründe mit dem Abstand zwischen \(Q_1\) und \(Q_3\). c) In wie vielen Spielen hat Tim mindestens \(21{,}5\) Punkte erzielt?

Denkanstöße

- Teile bei acht geordneten Werten jede Datenreihe in eine untere und eine obere Hälfte. - Bestimme in jeder Hälfte wieder den mittleren Wert; daraus erhältst du \(Q_1\) und \(Q_3\). - Für b) vergleichst du den Abstand zwischen \(Q_1\) und \(Q_3\) für beide Spieler.

Lösung

1. Bei Lukas ist die untere Hälfte \(12;14;16;18\), also \(Q_1=(14+16):2=15\). Die obere Hälfte ist \(20;22;28;34\), also \(Q_3=(22+28):2=25\). 2. Bei Tim ist die untere Hälfte \(18;19;20;21\), also \(Q_1=(19+20):2=19{,}5\). Die obere Hälfte ist \(22;23;24;25\), also \(Q_3=(23+24):2=23{,}5\). 3. Bei Lukas beträgt der Abstand \(25-15=10\) Punkte, bei Tim \(23{,}5-19{,}5=4\) Punkte. Bei Tim liegen die mittleren \(50\,\%\) deshalb enger zusammen. 4. Tims Median ist \(21{,}5\). Die vier Werte \(22,23,24,25\) sind mindestens so groß; Tim erreicht die Bedingung in \(4\) Spielen.

Antwort

a) Lukas: \(Q_1=15\), \(Q_3=25\); Tim: \(Q_1=19{,}5\), \(Q_3=23{,}5\). b) Tim; der Abstand zwischen \(Q_1\) und \(Q_3\) beträgt \(4\) Punkte, bei Lukas \(10\) Punkte. c) \(4\) Spiele
4350697
Zwei Schulklassen haben über eine Woche hinweg notiert, wie viele Buchseiten sie täglich lesen. Die Ergebnisse sind in den unten stehenden Boxplots zusammengefasst. Welche der folgenden Aussagen sind wahr? 1. In Klasse 7b gibt es mindestens ein Kind, das mehr liest als jedes Kind in Klasse 7a. 2. Der Median der gelesenen Seiten ist in Klasse 7a höher als in Klasse 7b. 3. In Klasse 7b liegen etwa \(50\,\%\) der Werte zwischen \(23\) und \(27{,}5\) Seiten. 4. Die Spannweite der Daten in Klasse 7a ist kleiner als in Klasse 7b.
Abbildung zur Aufgabe 435069

Denkanstöße

- Vergleiche die Endpunkte der Antennen, um Aussagen über die Extremwerte und die Spannweite zu prüfen. - Der Strich innerhalb der Box markiert den Median. Vergleiche seine Position auf der Skala für beide Klassen. - Überlege dir, welcher Anteil der Daten innerhalb der Box (zwischen den Quartilen) liegt. - Die Spannweite berechnet sich aus der Differenz zwischen dem größten und dem kleinsten Wert.

Lösung

1. Analyse von Aussage 1: Das Maximum von Klasse 7b liegt bei \(35\), das von Klasse 7a bei \(32\). Da \(35 > 32\), ist die Aussage wahr. 2. Analyse von Aussage 2: Der Median liegt bei Klasse 7a bei \(23{,}5\) und bei Klasse 7b bei \(25{,}5\). Die Aussage ist falsch. 3. Analyse von Aussage 3: Die Box umfasst die mittleren \(50\,\%\) der Daten. Bei Klasse 7b liegt die Box zwischen \(23\) (\(Q_1\)) und \(27{,}5\) (\(Q_3\)). Die Aussage ist wahr. 4. Analyse von Aussage 4: Spannweite 7a: \(32 - 15 = 17\). Spannweite 7b: \(35 - 10 = 25\). Da \(17 < 25\), ist die Aussage wahr.

Antwort

Die Aussagen 1, 3 und 4 sind wahr.
4350757
Zwei Trainingsgruppen A und B haben ihre Zeiten für einen \(5\)-km-Lauf gemessen. Die Ergebnisse sind in den Boxplots zusammengefasst. a) Welche Gruppe hat den insgesamt schnellsten Läufer der Untersuchung? b) Bei welcher Gruppe liegen sowohl alle beobachteten Zeiten als auch die mittleren \(50\,\%\) enger beieinander? Begründe mit Spannweite und Boxbreite. c) In welcher Gruppe oder in welchen Gruppen haben mindestens \(50\,\%\) der Läufer eine Zeit von \(26\,\text{min}\) oder weniger erreicht?
Abbildung zur Aufgabe 435075

Denkanstöße

- Bei Laufzeiten entspricht der schnellste Läufer dem kleinsten dargestellten Wert. - Vergleiche für Teil b) zwei verschiedene Abstände: Minimum bis Maximum und \(Q_1\) bis \(Q_3\). - Welche Bedeutung hat der Median für den Anteil der Werte, die höchstens bei diesem Wert liegen?

Lösung

1. Die schnellste Zeit ist das Minimum. Gruppe A hat das Minimum \(20\,\text{min}\), Gruppe B \(23\,\text{min}\). Daher kommt der schnellste Läufer aus Gruppe A. 2. Für Gruppe A gilt \(R_A=32-20=12\,\text{min}\); die Boxbreite beträgt \(28-22=6\,\text{min}\). Für Gruppe B gilt \(R_B=29-23=6\,\text{min}\); die Boxbreite beträgt \(27-24=3\,\text{min}\). Nach beiden sichtbaren Streuungsmaßen liegen die Zeiten von Gruppe B enger beieinander. 3. Der Median von Gruppe A ist \(25\,\text{min}\), der von Gruppe B \(26\,\text{min}\). Daher haben in beiden Gruppen mindestens \(50\,\%\) der Läufer höchstens \(26\,\text{min}\) benötigt.

Antwort

a) Gruppe A; dort beträgt das Minimum \(20\,\text{min}\). b) Gruppe B; ihre Spannweite beträgt \(6\,\text{min}\) statt \(12\,\text{min}\), ihre Boxbreite \(3\,\text{min}\) statt \(6\,\text{min}\). c) In beiden Gruppen.
4350847
Zwei Gruppen haben ihre tägliche Smartphone-Nutzungszeit in Minuten gemessen: Gruppe 1: \(40;60;100;140;240\) Gruppe 2: \(80;100;120;140;160\) Für die Quartile wird der Gesamtmedian beim Bilden der unteren und oberen Datenhälfte nicht mitgezählt. a) Bestimme für beide Gruppen \(Q_1\) und \(Q_3\). b) Wie breit ist jeweils der Bereich zwischen \(Q_1\) und \(Q_3\), in dem die mittleren \(50\,\%\) liegen? c) Bei welcher Gruppe liegen diese mittleren \(50\,\%\) enger beieinander?

Denkanstöße

- Bei fünf geordneten Werten ist der dritte Wert der Gesamtmedian und wird hier bei den beiden Hälften weggelassen. - Bestimme die Mitte der zwei unteren und der zwei oberen Werte jeder Gruppe. - Vergleiche anschließend nur den Abstand zwischen \(Q_1\) und \(Q_3\).

Lösung

1. In Gruppe 1 ist die untere Hälfte \(40;60\), also \(Q_1=(40+60):2=50\). Die obere Hälfte ist \(140;240\), also \(Q_3=(140+240):2=190\). 2. In Gruppe 2 ist die untere Hälfte \(80;100\), also \(Q_1=(80+100):2=90\). Die obere Hälfte ist \(140;160\), also \(Q_3=(140+160):2=150\). 3. Der mittlere Bereich ist in Gruppe 1 \(190-50=140\,\text{min}\) breit und in Gruppe 2 \(150-90=60\,\text{min}\) breit. 4. Daher liegen die mittleren \(50\,\%\) in Gruppe 2 enger beieinander.

Antwort

a) Gruppe 1: \(Q_1=50\), \(Q_3=190\); Gruppe 2: \(Q_1=90\), \(Q_3=150\) b) Gruppe 1: \(140\,\text{min}\); Gruppe 2: \(60\,\text{min}\) c) Gruppe 2
4350887
Zwei Basketballteams, Alpha und Beta, haben ihre Punkte pro Spiel über eine Saison aufgezeichnet. Die Boxplots zeigen die Verteilungen. a) Welches Team hat im unteren Viertel der dargestellten Spiele die höheren Punktzahlen? Begründe mit Minimum und \(Q_1\). b) Welches Team liegt dagegen beim Median höher?
Abbildung zur Aufgabe 435088

Denkanstöße

- Betrachte in a) nur den linken Teil jedes Boxplots bis zur ersten Boxkante. - Vergleiche Minimum und \(Q_1\) getrennt. - Für b) zählt ausschließlich die Lage der Medianlinien; sie kann zu einer anderen Reihenfolge führen.

Lösung

1. Bei Team Alpha reicht das untere Viertel vom Minimum \(40\) bis zu \(Q_1=50\). Bei Team Beta reicht es vom Minimum \(45\) bis zu \(Q_1=65\). 2. Sowohl das Minimum als auch \(Q_1\) liegen bei Beta höher. Im unteren Viertel hat daher Team Beta die höheren Punktzahlen. 3. Die Mediane zeigen eine andere Reihenfolge: \(m_{\text{Alpha}}=75\) und \(m_{\text{Beta}}=70\). Gemessen am Median liegt Team Alpha höher.

Antwort

a) Team Beta; Minimum \(45>40\) und \(Q_{1,\text{Beta}}=65>50=Q_{1,\text{Alpha}}\). b) Team Alpha; \(75>70\).
4350907
Bei den drei Kurierdiensten Flinkpost, Paketstern und Stadtboten wurde getestet, wie viele Stunden sie für die Zustellung eines Standardpakets benötigen. Die Ergebnisse der Testreihen sind in den Boxplots dargestellt. a) Bei welchem Dienst liegen die beobachteten Lieferzeiten am engsten beieinander? Begründe mit Spannweite und Boxbreite. b) Vergleiche die Mediane. Welcher Dienst liefert gemessen am Median am schnellsten? c) In welchem Bereich liegen bei Flinkpost und Paketstern jeweils die mittleren \(50\,\%\) der Lieferzeiten?
Abbildung zur Aufgabe 435090

Denkanstöße

- Vergleiche für Teil a) sowohl die gesamte Länge von Minimum bis Maximum als auch die Breite der Box. - Der Median ist die Linie innerhalb jeder Box; bei Lieferzeiten bedeutet ein kleinerer Wert eine schnellere typische Lieferung. - Die Boxgrenzen sind \(Q_1\) und \(Q_3\) und begrenzen die mittleren \(50\,\%\) der Daten.

Lösung

1. Die Spannweiten betragen bei Flinkpost \(48-12=36\,\text{h}\), bei Paketstern \(30-18=12\,\text{h}\) und bei Stadtboten \(60-24=36\,\text{h}\). Die Boxbreiten betragen bei Flinkpost \(28-20=8\,\text{h}\), bei Paketstern \(26-22=4\,\text{h}\) und bei Stadtboten \(42-30=12\,\text{h}\). Nach beiden Maßen liegen die beobachteten Zeiten bei Paketstern am engsten beieinander. 2. Die Mediane sind \(24\,\text{h}\) bei Flinkpost, \(24\,\text{h}\) bei Paketstern und \(36\,\text{h}\) bei Stadtboten. Gemessen am Median sind Flinkpost und Paketstern gleich schnell und schneller als Stadtboten. 3. Bei Flinkpost liegen die mittleren \(50\,\%\) zwischen \(20\,\text{h}\) und \(28\,\text{h}\), bei Paketstern zwischen \(22\,\text{h}\) und \(26\,\text{h}\).

Antwort

a) Paketstern; Spannweite \(12\,\text{h}\) und Boxbreite \(4\,\text{h}\) sind jeweils am kleinsten. b) Flinkpost und Paketstern sind gemessen am Median mit jeweils \(24\,\text{h}\) gleich schnell. c) Flinkpost: \(20\,\text{h}\) bis \(28\,\text{h}\); Paketstern: \(22\,\text{h}\) bis \(26\,\text{h}\).
4350917
Ein Obsthändler vergleicht das Gewicht von Äpfeln aus zwei verschiedenen Plantagen. Die Stichproben sind als Boxplots dargestellt. a) Wie groß ist das Gewicht des leichtesten und des schwersten Apfels aus der Stichprobe von Plantage Süd? b) Bestimme für beide Plantagen die Breite der Box, also den Bereich zwischen \(Q_1\) und \(Q_3\). c) Bei welcher Plantage streuen die mittleren \(50\,\%\) der Stichprobenwerte weniger stark? d) Bei welcher Plantage lässt sich aus dem Boxplot sicher schließen, dass mindestens \(25\,\%\) der Äpfel \(180\,\text{g}\) oder mehr wiegen?
Abbildung zur Aufgabe 435091

Denkanstöße

- Die Enden der Antennen markieren den kleinsten und den größten beobachteten Wert. - Für die Breite der Box brauchst du den Abstand zwischen \(Q_1\) und \(Q_3\). - Überlege bei Teil d), welcher Anteil der Werte bei oder oberhalb von \(Q_3\) liegt.

Lösung

1. Für Plantage Süd liest man als Minimum \(130\,\text{g}\) und als Maximum \(210\,\text{g}\) ab. 2. Bei Plantage Nord reicht die Box von \(145\,\text{g}\) bis \(175\,\text{g}\), ihre Breite beträgt also \(175-145=30\,\text{g}\). 3. Bei Plantage Süd reicht die Box von \(150\,\text{g}\) bis \(180\,\text{g}\), ihre Breite beträgt ebenfalls \(180-150=30\,\text{g}\). 4. Die Boxen sind gleich breit. Daher streuen die mittleren \(50\,\%\) in beiden Stichproben in diesem Sinn gleich stark. 5. Bei Plantage Süd liegt \(Q_3\) bei \(180\,\text{g}\). Daher liegen mindestens \(25\,\%\) der Werte bei \(180\,\text{g}\) oder darüber. Bei Plantage Nord liegt \(Q_3\) nur bei \(175\,\text{g}\).

Antwort

a) \(130\,\text{g}\) und \(210\,\text{g}\) b) Plantage Nord: \(30\,\text{g}\); Plantage Süd: \(30\,\text{g}\) c) Bei beiden Plantagen streuen die mittleren \(50\,\%\) gleich stark. d) Plantage Süd
4350937
Ein Test zur Reaktionszeit wurde mit zwei Gruppen durchgeführt: regelmäßigen Computerspielern (Gamer) und Personen, die selten spielen (Nicht-Gamer). Die Reaktionszeiten in Millisekunden sind als Boxplots dargestellt. a) Vergleiche die Mediane der beiden Gruppen. Was sagt dies über die typische Reaktionszeit in den beiden Stichproben aus? b) Welche Gruppe weist die größere Spannweite zwischen dem schnellsten und dem langsamsten Teilnehmer auf? c) In welcher Gruppe liegen die mittleren \(50\,\%\) der Werte näher beieinander? Begründe mit der Breite der jeweiligen Box.
Abbildung zur Aufgabe 435093

Denkanstöße

- Die Medianlinie liegt innerhalb der Box und beschreibt die Mitte der geordneten Daten. - Für die Spannweite brauchst du nur die beiden Enden der Antennen. - Vergleiche bei Teil c) den Abstand zwischen den beiden Boxkanten, nicht die gesamte Antennenlänge.

Lösung

1. Der Median der Gamer liegt bei \(215\,\text{ms}\), der der Nicht-Gamer bei \(260\,\text{ms}\). Gemessen am Median haben die Gamer in der Stichprobe die geringere typische Reaktionszeit. 2. Bei den Gamern beträgt die Spannweite \(280-180=100\,\text{ms}\). Bei den Nicht-Gamern beträgt sie \(380-210=170\,\text{ms}\). Damit ist die Spannweite bei den Nicht-Gamern größer. 3. Die Box der Gamer reicht von \(200\,\text{ms}\) bis \(230\,\text{ms}\) und ist damit \(30\,\text{ms}\) breit. Die Box der Nicht-Gamer reicht von \(240\,\text{ms}\) bis \(290\,\text{ms}\) und ist \(50\,\text{ms}\) breit. Daher liegen die mittleren \(50\,\%\) bei den Gamern näher beieinander.

Antwort

a) Gamer: \(215\,\text{ms}\); Nicht-Gamer: \(260\,\text{ms}\). Gemessen am Median reagieren die Gamer in der Stichprobe typischerweise schneller. b) Nicht-Gamer: \(170\,\text{ms}\) gegenüber \(100\,\text{ms}\) c) Bei den Gamern; ihre Box ist \(30\,\text{ms}\) breit, die der Nicht-Gamer \(50\,\text{ms}\).
4350967
Die Klassen 7c und 7d haben ein Mathematikquiz mit maximal \(50\) Punkten absolviert. Die Boxplots zeigen die Verteilung der erreichten Punktzahlen. a) Gib für beide Klassen das untere Quartil (\(Q_1\)) und das obere Quartil (\(Q_3\)) an. b) Bei welcher Klasse lässt sich aus dem Boxplot sicher schließen, dass mindestens drei Viertel der Schüler eine Punktzahl von \(30\) oder mehr erreicht haben? Begründe deine Entscheidung.
Abbildung zur Aufgabe 435096

Denkanstöße

- Welche Linien begrenzen die Box links und rechts (oder oben und unten)? - Welcher Anteil der Daten liegt oberhalb des unteren Quartils \(Q_1\)?

Lösung

1. Ablesen der Quartile für Klasse 7c: \(Q_1 = 20\), \(Q_3 = 40\). 2. Ablesen der Quartile für Klasse 7d: \(Q_1 = 30\), \(Q_3 = 42\). 3. Damit sich sicher schließen lässt, dass mindestens drei Viertel der Werte bei \(30\) oder darüber liegen, muss das untere Quartil mindestens \(30\) betragen. 4. Bei Klasse 7d liegt \(Q_1\) bei \(30\). Daher haben dort mindestens \(75\,\%\) der Schüler \(30\) Punkte oder mehr erreicht. Bei Klasse 7c liegt \(Q_1\) bei \(20\); aus dem Boxplot lässt sich für die Grenze von \(30\) Punkten kein Anteil von mindestens \(75\,\%\) sicher ablesen.

Antwort

a) Klasse 7c: \(Q_1 = 20\), \(Q_3 = 40\). Klasse 7d: \(Q_1 = 30\), \(Q_3 = 42\). b) Bei Klasse 7d lässt sich dies sicher schließen, weil das untere Quartil genau bei \(30\) Punkten liegt. Damit haben mindestens \(75\,\%\) der Schüler \(30\) Punkte oder mehr erreicht.
4351117
In einer Umfrage zur Mobilität wurden insgesamt \(400\) Haushalte in den Stadtvierteln Eichengrund und Lindenhof befragt. Diagramm 1 zeigt die prozentuale Verteilung aller befragten Haushalte auf die beiden Viertel. Diagramm 2 zeigt für jedes Viertel getrennt, wie hoch der Anteil der befragten Haushalte ist, die mindestens zwei Fahrräder besitzen. a) Wie viele der befragten Haushalte entfallen jeweils auf Eichengrund und Lindenhof? b) Tim behauptet: „Im Lindenhof gibt es insgesamt mehr Haushalte mit mindestens zwei Fahrrädern als im Eichengrund, weil dort ja auch viel mehr Haushalte befragt wurden.“ Überprüfe seine Aussage rechnerisch. c) Wie viel Prozent aller \(400\) befragten Haushalte besitzen insgesamt mindestens zwei Fahrräder?
Abbildung zur Aufgabe 435111

Denkanstöße

- Bestimme zuerst die Anzahl der Haushalte in jedem Viertel, indem du die Prozentwerte aus Diagramm 1 auf die Gesamtzahl von 400 anwendest. - Berechne anschließend für jedes Viertel einzeln, wie viele Haushalte mindestens zwei Fahrräder haben. Nutze dazu die Prozentwerte aus Diagramm 2 und deine Ergebnisse aus dem ersten Schritt. - Vergleiche die berechneten absoluten Zahlen der Haushalte, um Tims Behauptung zu prüfen. - Addiere die Haushalte mit mindestens zwei Fahrrädern aus beiden Vierteln und berechne deren Anteil an der Gesamtzahl aller Haushalte.

Lösung

1. Berechnung der absoluten Anzahl der Haushalte pro Viertel mit den Werten aus Diagramm 1: - Eichengrund: \(0{,}45 \cdot 400 = 180\) Haushalte. - Lindenhof: \(0{,}55 \cdot 400 = 220\) Haushalte. 2. Berechnung der Anzahl der Haushalte mit mindestens zwei Fahrrädern mit den Werten aus Diagramm 2: - Eichengrund: \(0{,}60 \cdot 180 = 108\) Haushalte. - Lindenhof: \(0{,}40 \cdot 220 = 88\) Haushalte. 3. Überprüfung von Tims Aussage: - Da \(108 > 88\), gibt es im Eichengrund absolut mehr Haushalte mit mindestens zwei Fahrrädern. Tims Aussage ist somit falsch. 4. Berechnung des Gesamtanteils: - Gesamtzahl der Haushalte mit mindestens zwei Fahrrädern: \(108 + 88 = 196\). - Anteil an der Gesamtzahl aller befragten Haushalte: \(\frac{196}{400} = 0{,}49 = 49\,\%\).

Antwort

a) Im Eichengrund wurden \(180\) Haushalte befragt, im Lindenhof \(220\) Haushalte. b) Tims Aussage ist falsch. Im Eichengrund gibt es \(108\) Haushalte mit mindestens zwei Fahrrädern, im Lindenhof nur \(88\). c) Insgesamt besitzen \(49\,\%\) aller befragten Haushalte mindestens zwei Fahrräder.
4351137
Zwei Schulklassen haben an einem sportlichen Wurfwettbewerb teilgenommen. Jedes Kind konnte bis zu \(10\) Treffer erzielen. Die Diagramme zeigen die Häufigkeitsverteilungen der Trefferzahlen in Klasse A und Klasse B. a) Bestimme für beide Klassen den Median der Trefferzahl. b) Vergleiche die Spannweiten. In welcher Klasse ist der Abstand zwischen der höchsten und der niedrigsten beobachteten Trefferzahl größer? c) In welcher Klasse haben mehr als die Hälfte der Kinder mindestens \(6\) Treffer erzielt? Begründe durch Abzählen der Häufigkeiten.
Abbildung zur Aufgabe 435113

Denkanstöße

- Bestimme für den Median zuerst die Gesamtzahl der Kinder und dann die beiden mittleren Positionen. - Für die Spannweite zählen nur die kleinste und die größte Trefferzahl, die tatsächlich vorkommen. - Für Teil c) addierst du die Häufigkeiten bei \(6\) Treffern und allen größeren Trefferzahlen.

Lösung

1. Beide Klassen umfassen jeweils \(30\) Kinder. Für den Median sind deshalb der \(15.\) und der \(16.\) geordnete Wert entscheidend. 2. In Klasse A liegen bis einschließlich \(3\) Treffer genau \(15\) Werte und die nächsten Werte bei \(4\) Treffern. Daher sind die beiden mittleren Werte \(3\) und \(4\), also \(m_A=3{,}5\). 3. In Klasse B liegen bis einschließlich \(5\) Treffer \(13\) Werte und bis einschließlich \(6\) Treffer \(15\) Werte. Der \(15.\) Wert ist \(6\), der \(16.\) Wert ist \(7\). Daher ist \(m_B=6{,}5\). 4. Klasse A reicht von \(0\) bis \(10\) Treffern, also ist die Spannweite \(10\). Klasse B reicht von \(2\) bis \(9\), also ist die Spannweite \(7\). Die größere Spannweite hat Klasse A. 5. In Klasse A haben \(1+1+2+2=6\) Kinder mindestens \(6\) Treffer. In Klasse B sind es \(2+6+5+4=17\) Kinder. Nur in Klasse B sind das mehr als die Hälfte von \(30\).

Antwort

a) Klasse A: \(m_A=3{,}5\); Klasse B: \(m_B=6{,}5\) b) Klasse A: Spannweite \(10\); Klasse B: Spannweite \(7\). Klasse A hat die größere Spannweite. c) Klasse B: \(17\) von \(30\) Kindern; in Klasse A sind es \(6\) von \(30\).
4351147
Zwei Gruppen von Schülerinnen und Schülern haben an einem Mathematik-Quiz mit \(0\) bis \(10\) Punkten teilgenommen. Die Säulendiagramme zeigen die Häufigkeiten. a) Welche Punktzahl wurde in Gruppe A am häufigsten erreicht? Welche in Gruppe B? b) Wie viele Personen haben in Gruppe B genau \(9\) oder \(10\) Punkte erzielt? c) Die Gruppen sind unterschiedlich groß. Bestimme deshalb für beide Gruppen den Median und vergleiche damit die Lage der Ergebnisse. In welcher Gruppe liegen die Punktzahlen insgesamt höher?
Abbildung zur Aufgabe 435114

Denkanstöße

- Für Teil a) suchst du jeweils die höchste Säule. - Addiere in Teil b) nur die beiden Häufigkeiten zu \(9\) und \(10\) Punkten. - Bestimme vor dem Median zuerst die Gesamtzahl der Personen in jeder Gruppe. - Nutze aufsummierte Häufigkeiten, um die mittlere Position beziehungsweise die beiden mittleren Positionen zu finden.

Lösung

1. Die höchste Säule von Gruppe A liegt bei \(5\) Punkten, die von Gruppe B bei \(8\) Punkten. 2. In Gruppe B erreichen \(10\) Personen genau \(9\) Punkte und \(6\) Personen genau \(10\) Punkte, zusammen also \(16\) Personen. 3. Gruppe A umfasst \(67\) Personen. Der Median ist daher der 34. geordnete Wert. Bis \(4\) Punkte sind \(25\) Personen erfasst, bis \(5\) Punkte \(40\); somit ist \(m_A=5\). 4. Gruppe B umfasst \(64\) Personen. Der Median liegt zwischen dem 32. und 33. geordneten Wert. Bis \(7\) Punkte sind es genau \(32\) Personen, der 33. Wert hat \(8\) Punkte. Daher ist \(m_B=(7+8):2=7{,}5\). 5. Der deutlich größere Median von Gruppe B zeigt, dass die Punktzahlen dieser Gruppe insgesamt höher liegen.

Antwort

a) Gruppe A: \(5\) Punkte; Gruppe B: \(8\) Punkte. b) \(16\) Personen. c) \(m_A=5\) Punkte und \(m_B=7{,}5\) Punkte. Die Punktzahlen von Gruppe B liegen insgesamt höher.
4351157
Zwei Klassen haben an einem Mathematik-Wettbewerb mit maximal \(10\) Punkten teilgenommen. Die Diagramme zeigen die Häufigkeitsverteilungen der Ergebnisse in Klasse 7A und Klasse 7B. 1. In welcher Klasse liegt das arithmetische Mittel vermutlich höher? Begründe deine Vermutung anhand der Lage der gesamten Verteilung. 2. Bestimme für beide Klassen die Spannweite. Bei welcher Klasse spricht zusätzlich auch die sichtbare Form der Verteilung dafür, dass die Ergebnisse enger beieinanderliegen?
Abbildung zur Aufgabe 435115

Denkanstöße

- Betrachte für Teil 1 nicht nur den häufigsten Wert, sondern die Lage aller Werte auf der Punkteachse. - Welche kleinste und größte erreichte Punktzahl kommt in jeder Klasse vor? - Prüfe nach der Spannweite zusätzlich, ob die übrigen Werte sichtbar gebündelt oder über einen breiteren Bereich verteilt sind.

Lösung

1. Die Verteilung von Klasse 7B liegt insgesamt weiter rechts als die von Klasse 7A. Daher ist ein höheres arithmetisches Mittel für 7B zu erwarten. Tatsächlich liegt das Mittel bei 7A bei \(5\) Punkten und bei 7B bei \(6{,}5\) Punkten. 2. In Klasse 7A reichen die beobachteten Werte von \(1\) bis \(9\), also ist \(R_A=9-1=8\) Punkte. In Klasse 7B reichen sie von \(4\) bis \(9\), also ist \(R_B=9-4=5\) Punkte. 3. Bei 7B ist nicht nur die Spannweite kleiner; auch die Werte sind sichtbar stärker im Bereich von \(5\) bis \(8\) Punkten gebündelt. Damit stützen sowohl die Extremwerte als auch die Form der Verteilung die Aussage, dass die beobachteten Ergebnisse enger beieinanderliegen.

Antwort

1. Klasse 7B; ihre Verteilung liegt insgesamt weiter rechts. 2. Klasse 7A: Spannweite \(8\); Klasse 7B: Spannweite \(5\). Bei Klasse 7B sprechen sowohl die kleinere Spannweite als auch die sichtbare Bündelung für enger beieinanderliegende Ergebnisse.
4351177
In zwei Sportvereinen wurde untersucht, wie viele Kilometer die Mitglieder in einer Woche joggen. Die Ergebnisse sind in den Diagrammen A und B dargestellt. Dazu gibt es zwei Beschreibungen auf Kärtchen: - **Kärtchen 1**: „Verein Blau-Weiß: Die häufigste Strecke ist \(4\,\text{km}\). Niemand läuft mehr als \(7\,\text{km}\).“ - **Kärtchen 2**: „Verein Grün-Gold: Die häufigste Strecke ist \(6\,\text{km}\). Es gibt Mitglieder, die bis zu \(10\,\text{km}\) laufen.“ a) Welches Diagramm gehört zu welchem Verein? Begründe deine Entscheidung. b) Wie viele Mitglieder des Vereins „Grün-Gold“ sind in dieser Woche mindestens \(8\,\text{km}\) gelaufen? Entnimm die Werte dem passenden Diagramm.
Abbildung zur Aufgabe 435117

Denkanstöße

- Schau dir zuerst an, bei welchem Wert die höchste Säule in jedem Diagramm steht. Das ist die „häufigste Strecke“. - Überprüfe auch, bis zu welchem Wert auf der waagerechten Achse die Säulen überhaupt eingetragen sind. - „Mindestens \(8\,\text{km}\)“ bedeutet, dass du alle Säulen ab der Markierung für \(8\,\text{km}\) (einschließlich der 8) zusammenzählen musst.

Lösung

1. Zuordnung der Diagramme: - Diagramm A zeigt die höchste Säule (den Modus) bei \(4\,\text{km}\) und die Werte enden bei \(7\,\text{km}\). Dies passt exakt zu der Beschreibung auf **Kärtchen 1** (Verein Blau-Weiß). - Diagramm B zeigt die höchste Säule bei \(6\,\text{km}\) und die Werte reichen bis \(10\,\text{km}\). Dies entspricht der Beschreibung auf **Kärtchen 2** (Verein Grün-Gold). 2. Berechnung für Verein Grün-Gold (Diagramm B): - Gesucht ist die Anzahl der Mitglieder mit einer Laufleistung von \(\ge 8\,\text{km}\). - Anzahl bei \(8\,\text{km}\): 6 Mitglieder. - Anzahl bei \(9\,\text{km}\): 4 Mitglieder. - Anzahl bei \(10\,\text{km}\): 2 Mitglieder. - Gesamtzahl: \(6 + 4 + 2 = 12\).

Antwort

a) Diagramm A gehört zum Verein Blau-Weiß, Diagramm B gehört zum Verein Grün-Gold. b) Im Verein Grün-Gold sind 12 Mitglieder mindestens \(8\,\text{km}\) gelaufen.
4351187
In zwei Parallelklassen der 7. Jahrgangsstufe wurde derselbe Mathematiktest geschrieben. Die maximale Punktzahl betrug \(12\) Punkte. Die Diagramme zeigen die Häufigkeitsverteilungen der erreichten Punktzahlen. a) Bestimme für beide Klassen die Spannweite. b) Betrachte die Form der beiden Verteilungen. In welcher Klasse liegen die Ergebnisse stärker um einen mittleren Wert gebündelt? Beschreibe den Unterschied. c) Berechne für beide Klassen das arithmetische Mittel. d) Erläutere, warum das arithmetische Mittel allein die beiden Leistungsverteilungen nicht ausreichend unterscheidet.
Abbildung zur Aufgabe 435118

Denkanstöße

- Für die Spannweite brauchst du nur den kleinsten und den größten tatsächlich vorkommenden Wert. - Vergleiche für die Form, wo sich viele Beobachtungen stapeln und wo kaum Werte liegen. - Beim Mittelwert musst du jede Punktzahl mit ihrer Häufigkeit berücksichtigen. - Frage dich anschließend, welche sichtbaren Unterschiede durch die eine Zahl \(\bar{x}\) verloren gehen.

Lösung

1. Klasse A reicht von \(4\) bis \(8\) Punkten, also beträgt die Spannweite \(8-4=4\). Klasse B reicht von \(2\) bis \(10\) Punkten, also beträgt die Spannweite \(10-2=8\). 2. In Klasse A häufen sich die Werte bei \(6\) Punkten. In Klasse B liegen viele Werte an den beiden Seiten der Verteilung, während die Mitte schwächer besetzt ist. Klasse A ist damit stärker um einen mittleren Wert gebündelt. 3. Für Klasse A ist die Punktsumme \(4\cdot2+5\cdot6+6\cdot10+7\cdot6+8\cdot2=156\). Bei \(26\) Personen gilt \(\bar{x}_A=156:26=6\). 4. Für Klasse B ist die Punktsumme \(2\cdot8+3\cdot4+6\cdot2+9\cdot4+10\cdot8=156\). Daher gilt ebenfalls \(\bar{x}_B=156:26=6\). 5. Trotz gleicher Mittelwerte unterscheiden sich Spannweite und Form deutlich. Das arithmetische Mittel beschreibt die Lage, aber nicht die Verteilung der Werte um diese Lage.

Antwort

a) Klasse A: \(4\); Klasse B: \(8\) b) Klasse A ist stärker um die Mitte gebündelt; Klasse B weist zwei deutlich getrennte Häufungsbereiche auf. c) In beiden Klassen gilt \(\bar{x}=6\) Punkte. d) Gleiche Mittelwerte können zu deutlich verschiedenen Spannweiten und Verteilungsformen gehören.
4351207
Zwei Gruppen von Jugendlichen wurden nach ihrer täglichen Bildschirmzeit am Smartphone befragt. Die Ergebnisse sind in den beiden Diagrammen dargestellt. a) Berechne für beide Gruppen das arithmetische Mittel der täglichen Nutzungsdauer. b) Bestimme die Spannweite für beide Datensätze. c) In welcher Gruppe liegen die beobachteten Nutzungszeiten stärker um den Mittelwert gebündelt? Begründe mit der Spannweite und mit der Form der gesamten Verteilung.
Abbildung zur Aufgabe 435120

Denkanstöße

- Berücksichtige bei der Mittelwertberechnung sowohl die Bildschirmzeit als auch ihre jeweilige Häufigkeit. - Welche beiden Werte bestimmen die Spannweite jeder Gruppe? - Betrachte zusätzlich, wie die Beobachtungen über die gesamte Werteachse verteilt sind.

Lösung

1. Für Gruppe 1 ist die gewichtete Summe \(1\cdot2+2\cdot3+4\cdot4+2\cdot5+1\cdot6=40\,\text{h}\). Bei \(10\) Personen gilt \(\bar{x}_1=40:10=4\,\text{h}\). 2. Für Gruppe 2 ist die gewichtete Summe \(2\cdot0+1\cdot1+1\cdot2+2\cdot4+1\cdot6+1\cdot7+2\cdot8=40\,\text{h}\). Daher gilt auch \(\bar{x}_2=4\,\text{h}\). 3. Die Spannweite von Gruppe 1 ist \(R_1=6-2=4\,\text{h}\), die von Gruppe 2 \(R_2=8-0=8\,\text{h}\). 4. In Gruppe 1 häufen sich die Werte sichtbar bei \(4\,\text{h}\) und nehmen zu beiden Seiten ab. Gruppe 2 besitzt Werte über fast den gesamten Bereich von \(0\) bis \(8\,\text{h}\). Zusammen mit der kleineren Spannweite zeigt dies für Gruppe 1 die stärkere Bündelung.

Antwort

a) Beide Gruppen: \(\bar{x}=4\,\text{h}\) b) Gruppe 1: \(R_1=4\,\text{h}\); Gruppe 2: \(R_2=8\,\text{h}\) c) Gruppe 1; dafür sprechen die kleinere Spannweite und die sichtbare Konzentration um \(4\,\text{h}\).
4351257
In einer Jahrgangsstufe haben die Klassen 7A und 7B dieselbe Mathematik-Klassenarbeit geschrieben. Die Ergebnisse werden so beschrieben: - Klasse 7A: Die Werte sind stark in der Mitte gebündelt. Die meisten Schülerinnen und Schüler haben die Note \(3\) oder \(4\); die Randnoten \(1\) und \(6\) kommen nur selten vor. - Klasse 7B: Die Verteilung ist deutlich geteilt. Viele haben die Note \(2\), viele die Note \(5\), während mittlere Noten nur selten vorkommen. Ordne den Klassen 7A und 7B jeweils das passende Diagramm 1, 2 oder 3 zu und begründe. Welches Diagramm bleibt übrig, und wie würdest du dessen Form kurz beschreiben?
Abbildung zur Aufgabe 435125

Denkanstöße

- Vergleiche bei jedem Diagramm, ob die Beobachtungen eher in der Mitte oder in zwei getrennten Bereichen gehäuft sind. - Suche für Klasse 7B nach einer sichtbaren Lücke oder einem Tal zwischen zwei Häufungen. - Beschreibe beim übrigen Diagramm, ob einzelne Werte stark hervorstechen oder die Häufigkeiten ähnlich groß sind.

Lösung

1. Diagramm 1 hat die größten Häufigkeiten bei den mittleren Noten \(3\) und \(4\), während \(1\) und \(6\) selten vorkommen. Daher gehört Klasse 7A zu Diagramm 1. 2. Diagramm 2 besitzt zwei deutliche Häufungen bei \(2\) und \(5\), während die Noten \(3\) und \(4\) selten vorkommen. Daher gehört Klasse 7B zu Diagramm 2. 3. Diagramm 3 bleibt übrig. Dort sind die Häufigkeiten über die Noten \(1\) bis \(6\) annähernd gleichmäßig verteilt.

Antwort

Klasse 7A: Diagramm 1 Klasse 7B: Diagramm 2 Übrig bleibt Diagramm 3; seine Häufigkeiten sind annähernd gleichmäßig über die Noten verteilt.
4351287
Zwei Parallelklassen, 7a und 7b, haben dieselbe Mathematikarbeit geschrieben. Die Notenverteilungen sind in den Diagrammen dargestellt. a) Wie viele Schülerinnen und Schüler haben in jeder Klasse teilgenommen? b) Als „gut“ gelten die Noten \(1\) und \(2\). In welcher Klasse gab es mehr gute Noten? Gib die jeweiligen Anzahlen an. c) Bestimme für beide Klassen die Spannweite der tatsächlich vorkommenden Noten. In welcher Klasse ist der beobachtete Notenbereich größer, und was bedeutet diese Aussage genau?
Abbildung zur Aufgabe 435128

Denkanstöße

- Für Teil a) musst du die Häufigkeiten aller Noten einer Klasse addieren. - Bei Teil b) zählen nur die Beobachtungen zu den Noten \(1\) und \(2\). - Für die Spannweite brauchst du die kleinste und die größte Note, die tatsächlich vorkommen. - Überlege anschließend, welche Informationen über die inneren Häufigkeiten in dieser einen Spannweitenzahl fehlen.

Lösung

1. Für 7a ergibt sich die Gesamtzahl \(4+9+7+5+3+2=30\). Für 7b ergibt sich \(2+6+12+8+2=30\). 2. In 7a gibt es \(4+9=13\) gute Noten, in 7b \(2+6=8\). Damit hat 7a mehr gute Noten. 3. In 7a kommen die Noten von \(1\) bis \(6\) vor, also ist \(R_{7a}=6-1=5\). In 7b kommen die Noten von \(1\) bis \(5\) vor, also ist \(R_{7b}=5-1=4\). 4. Die größere Spannweite in 7a bedeutet nur, dass der Abstand zwischen der besten und der schlechtesten tatsächlich vorkommenden Note größer ist. Sie beschreibt nicht, wie sich alle Noten innerhalb dieses Bereichs verteilen.

Antwort

a) In beiden Klassen jeweils \(30\) Schülerinnen und Schüler b) 7a: \(13\); 7b: \(8\). In 7a gab es mehr gute Noten. c) \(R_{7a}=5\), \(R_{7b}=4\). Der beobachtete Notenbereich ist in 7a größer; die Spannweite allein beschreibt die Häufigkeitsverteilung innerhalb dieses Bereichs nicht.
4351387
Zwei Kleingruppen, Gruppe A und Gruppe B, haben an einem Mathematik-Quiz teilgenommen. Die erreichten Punktzahlen der jeweils fünf Mitglieder sind in den Diagrammen a) und b) dargestellt. In welcher Gruppe ist der Punktedurchschnitt (das arithmetische Mittel) höher? Begründe deine Antwort durch eine Rechnung.
Abbildung zur Aufgabe 435138

Denkanstöße

- Lies die Punktzahlen für jedes der fünf Mitglieder aus beiden Diagrammen ab. - Erinnere dich, wie man das arithmetische Mittel berechnet: Addiere alle Werte einer Gruppe und teile das Ergebnis durch die Anzahl der Werte. - Vergleiche die beiden berechneten Mittelwerte miteinander.

Lösung

1. Berechnung des Durchschnitts für Gruppe A: Die Werte sind \(2\), \(4\), \(5\), \(5\) und \(9\). Die Summe beträgt \(2 + 4 + 5 + 5 + 9 = 25\). Das arithmetische Mittel ist \(25 {:} 5 = 5\). 2. Berechnung des Durchschnitts für Gruppe B: Die Werte sind \(3\), \(4\), \(6\), \(7\) und \(10\). Die Summe beträgt \(3 + 4 + 6 + 7 + 10 = 30\). Das arithmetische Mittel ist \(30 {:} 5 = 6\). 3. Vergleich: Da \(6 > 5\), ist der Punktedurchschnitt in Gruppe B höher.

Antwort

Der Punktedurchschnitt ist in Gruppe B höher. (Gruppe A: \(5\) Punkte im Durchschnitt; Gruppe B: \(6\) Punkte im Durchschnitt).
4388057
Zwei Messreihen lauten A: \(9; 10; 10; 11\) und B: \(0; 10; 10; 20\). Beide haben den Mittelwert \(10\). Reicht diese Gleichheit aus, um die Reihen als ähnlich zu beschreiben?

Denkanstöße

- Vergleiche nicht nur die Mitte, sondern auch die Abstände der Werte. - Suche eine einfache Kennzahl für die Streuung. - Gleiche Summen können sehr unterschiedlich verteilt sein.

Lösung

1. Beide Summen sind \(40\), daher ist der Mittelwert jeweils \(10\). 2. Spannweite A: \(11-9=2\). 3. Spannweite B: \(20-0=20\). 4. Reihe A liegt eng um den Mittelwert, Reihe B enthält starke Abweichungen. 5. Der gleiche Mittelwert allein reicht nicht für die Beschreibung der Verteilung.

Antwort

Nein. A hat Spannweite \(2\), B Spannweite \(20\); die Verteilungen sind trotz gleichen Mittelwerts sehr verschieden.
4388087
Zwei Ateliers testen, wie lange Jugendliche für dieselbe Drucktechnik benötigen. a) Vergleiche die typischen Zeiten mithilfe der Mediane. b) Vergleiche die Streuung der mittleren \(50\,\%\) mithilfe der Boxbreiten. c) Erkläre, warum der Mittelwert von Atelier Nord trotz des kleineren Medians größer sein kann.
Abbildung zur Aufgabe 438808

Denkanstöße

- Lies für Teil a) nur die Medianlinien und für Teil b) die beiden Boxkanten ab. - Vergleiche in Teil c) besonders die größten dargestellten Werte beider Ateliers. - Welcher Kennwert reagiert stärker auf einen sehr hohen Einzelwert: Mittelwert oder Median?

Lösung

1. Die Mediane sind \(m_{\text{Nord}}=20\,\text{min}\) und \(m_{\text{Süd}}=25\,\text{min}\). Gemessen am Median ist Nord typisch schneller. 2. Bei Nord beträgt die Boxbreite \(25-15=10\,\text{min}\), bei Süd \(30-20=10\,\text{min}\). Die mittleren \(50\,\%\) haben damit dieselbe Breite. 3. Nord hat mit \(70\,\text{min}\) einen sehr hohen tatsächlichen Maximalwert, während das Maximum von Süd bei \(35\,\text{min}\) liegt. 4. Sehr hohe Werte wirken sich auf den arithmetischen Mittelwert stärker aus als auf den Median. Dadurch ist ein Mittelwert von \(25\,\text{min}\) bei Nord trotz des kleineren Medians plausibel und liegt über dem Mittelwert von Süd mit \(24\,\text{min}\).

Antwort

a) Nord: \(20\,\text{min}\); Süd: \(25\,\text{min}\). Nord ist gemessen am Median typisch schneller. b) Beide Boxen sind \(10\,\text{min}\) breit. c) Der sehr hohe Maximalwert von \(70\,\text{min}\) bei Nord kann den Mittelwert nach oben ziehen; daher kann \(\bar{x}_{\text{Nord}}=25\,\text{min}\) trotz des kleineren Medians über \(\bar{x}_{\text{Süd}}=24\,\text{min}\) liegen.
4388097
Auf zwei Naturbeobachtungsrouten wurde an sieben Tagen die Zahl verschiedener Vogelarten gezählt. <table> <tr><th>Route</th><th>Beobachtete Vogelarten</th></tr> <tr><td>A</td><td>\(14;16;17;18;19;20;22\)</td></tr> <tr><td>B</td><td>\(10;15;17;18;19;23;31\)</td></tr> </table> a) Vergleiche Mittelwert und Median der beiden Routen. b) Welche Route hat die kleinere Spannweite? Erkläre genau, was du daraus über die beobachteten sieben Tageswerte sagen kannst und was nicht.

Denkanstöße

- Berechne Mittelwert, Median und Spannweite für jede Route getrennt. - Welche zwei Werte gehen ausschließlich in die Spannweite ein? - Überlege, ob zwei Datensätze mit gleicher Spannweite trotzdem im Inneren unterschiedlich aussehen könnten.

Lösung

1. Für Route A ist die Summe \(126\), also \(\bar{x}_A=126:7=18\). Der mittlere geordnete Wert ist \(m_A=18\). Die Spannweite ist \(R_A=22-14=8\). 2. Für Route B ist die Summe \(133\), also \(\bar{x}_B=133:7=19\). Der Median ist ebenfalls \(m_B=18\). Die Spannweite ist \(R_B=31-10=21\). 3. Beide Routen haben denselben Median, Route B jedoch den größeren Mittelwert. 4. Route A hat die kleinere Spannweite. Das bedeutet, dass bei A der Abstand zwischen dem kleinsten und dem größten beobachteten Tageswert geringer ist. Daraus allein folgt nicht, wie alle Werte innerhalb dieses Bereichs verteilt sind.

Antwort

a) Route A: \(\bar{x}_A=18\), \(m_A=18\); Route B: \(\bar{x}_B=19\), \(m_B=18\). b) Route A hat mit \(R_A=8\) die kleinere Spannweite gegenüber \(R_B=21\). Ihr beobachteter Gesamtbereich ist kleiner; die Spannweite allein beschreibt jedoch nicht die gesamte Verteilung der sieben Werte.
4388107
Die Diagramme zeigen, wie viele Hinweise Teams in zwei Rätselräumen benötigten: a) Raum Blau, b) Raum Orange. Vergleiche die beiden Datensätze. Gehe auf arithmetisches Mittel, Median und die Form der Verteilungen ein.
Abbildung zur Aufgabe 438810

Denkanstöße

- Berücksichtige beim Mittelwert jeden Hinweiswert zusammen mit seiner Häufigkeit. - Bestimme beim Median zuerst, welche Positionen bei \(26\) Beobachtungen in der Mitte liegen. - Vergleiche nach den beiden Kennwerten, wo sich die Beobachtungen in jedem Diagramm häufen.

Lösung

1. In Raum Blau wurden \(26\) Teams beobachtet. Die Hinweissumme ist \(0\cdot2+1\cdot6+2\cdot10+3\cdot6+4\cdot2=52\). Daher ist \(\bar{x}_B=52:26=2\). 2. Beim Ordnen liegen der 13. und der 14. Wert beide bei \(2\), also ist der Median ebenfalls \(2\). 3. In Raum Orange wurden ebenfalls \(26\) Teams beobachtet. Die Hinweissumme ist \(0\cdot5+1\cdot5+2\cdot6+3\cdot5+4\cdot5=52\), also ist auch hier das arithmetische Mittel \(2\). Der 13. und der 14. Wert liegen ebenfalls bei \(2\), daher ist auch der Median \(2\). 4. Trotz gleicher Lagekennwerte unterscheiden sich die Verteilungen sichtbar: Bei Raum Blau häufen sich die Werte stark bei \(2\), während sie bei Raum Orange deutlich gleichmäßiger über \(0\) bis \(4\) verteilt sind. 5. Gleiche Mittelwerte und Mediane bedeuten daher nicht, dass zwei Datensätze gleich verteilt sind.

Antwort

Beide Datensätze haben das arithmetische Mittel \(2\) und den Median \(2\) Hinweise. Raum Blau ist deutlich stärker bei \(2\) gebündelt; Raum Orange ist annähernd gleichmäßig über \(0\) bis \(4\) verteilt. Gleiche Lagekennwerte bestimmen die Verteilungsform nicht.
5523937
Die Fahrradwerkstätten Speichenhof und Radwerk Grün notieren die Wartezeit in Minuten für sieben Reparaturannahmen: Speichenhof: \(6;7;8;8;9;10;11\) Radwerk Grün: \(5;6;7;9;10;11;24\) a) Welche Werkstatt hat die kürzere typische Wartezeit? Wähle selbst einen geeigneten Lagekennwert aus arithmetischem Mittel und Median und begründe deine Wahl. b) Vergleiche zusätzlich den beobachteten Gesamtbereich der Wartezeiten. Wähle dafür ein geeignetes Streuungsmaß.

Denkanstöße

- Vergleiche zunächst die beiden Datenreihen als Ganzes. Fällt ein Wert deutlich aus dem übrigen Bereich heraus? - Überlege, wie sich arithmetisches Mittel und Median verändern würden, wenn nur der größte Wert deutlich größer würde. - Welches Streuungsmaß beschreibt genau den Abstand zwischen der kleinsten und der größten Beobachtung?

Lösung

1. Wegen des sehr hohen Werts \(24\,\text{min}\) bei Radwerk Grün ist der Median für die typische Wartezeit geeigneter als das arithmetische Mittel, weil er von einem einzelnen Extremwert weniger beeinflusst wird. 2. Beim Speichenhof ist der mittlere der sieben geordneten Werte \(8\), also beträgt der Median \(8\,\text{min}\). Bei Radwerk Grün ist der mittlere Wert \(9\), also beträgt der Median \(9\,\text{min}\). Gemessen am Median ist die typische Wartezeit beim Speichenhof kürzer. 3. Für den beobachteten Gesamtbereich eignet sich die Spannweite. Beim Speichenhof gilt \(R=11-6=5\,\text{min}\), bei Radwerk Grün \(R=24-5=19\,\text{min}\). 4. Damit ist auch der Abstand zwischen kleinster und größter beobachteter Wartezeit beim Speichenhof deutlich kleiner.

Antwort

a) Geeignet ist der Median: Speichenhof \(8\,\text{min}\), Radwerk Grün \(9\,\text{min}\). Die typische Wartezeit ist damit beim Speichenhof kürzer. b) Für den Gesamtbereich eignet sich die Spannweite: Speichenhof \(5\,\text{min}\), Radwerk Grün \(19\,\text{min}\).
5523947
Zwei Datensätze werden durch ihre fünf Boxplot-Kennwerte beschrieben: <table> <thead> <tr><th>Datensatz</th><th>Minimum</th><th>\(Q_1\)</th><th>Median \(m\)</th><th>\(Q_3\)</th><th>Maximum</th></tr> </thead> <tbody> <tr><td>A</td><td>\(2\)</td><td>\(9\)</td><td>\(10\)</td><td>\(11\)</td><td>\(18\)</td></tr> <tr><td>B</td><td>\(6\)</td><td>\(7\)</td><td>\(10\)</td><td>\(13\)</td><td>\(14\)</td></tr> </tbody> </table> a) Berechne für beide Datensätze die Spannweite und die Breite der Box \(Q_3-Q_1\). b) Mira sagt: „Datensatz B ist eindeutig weniger gestreut, weil seine Spannweite kleiner ist.“ Beurteile diese Aussage.

Denkanstöße

- Welche beiden Kennwerte gehen in die Spannweite ein? - Welche beiden Kennwerte begrenzen die Box und damit die mittleren \(50\,\%\) der Daten? - Prüfe, ob beide Streuungsvergleiche dieselbe Rangfolge der Datensätze ergeben.

Lösung

1. Für Datensatz A ist die Spannweite \(R_A=18-2=16\). Die Boxbreite ist \(11-9=2\). 2. Für Datensatz B ist die Spannweite \(R_B=14-6=8\). Die Boxbreite ist \(13-7=6\). 3. Nach der Spannweite liegen bei B Minimum und Maximum näher beieinander. 4. Betrachtet man dagegen die mittleren \(50\,\%\), liegen die Werte bei A enger beieinander, weil seine Boxbreite nur \(2\) statt \(6\) beträgt. 5. Miras Aussage ist daher zu pauschal. Welcher Datensatz als „weniger gestreut“ gilt, hängt davon ab, ob man den gesamten beobachteten Bereich oder die mittlere Hälfte betrachtet.

Antwort

a) Datensatz A: Spannweite \(16\), Boxbreite \(2\). Datensatz B: Spannweite \(8\), Boxbreite \(6\). b) Miras Aussage ist zu pauschal. B hat die kleinere Spannweite, aber A die deutlich schmalere Box und damit die enger liegenden mittleren \(50\,\%\).
5523967
An den Schulkiosken Pauseneck und Treffpunkt wurde in jeweils \(20\) Pausen die Zahl der wartenden Personen zu einem festen Zeitpunkt notiert. <table> <tr><th>Wartende Personen</th><th>\(0\)</th><th>\(1\)</th><th>\(2\)</th><th>\(3\)</th><th>\(4\)</th><th>\(5\)</th></tr> <tr><td>Pauseneck</td><td>\(1\)</td><td>\(3\)</td><td>\(8\)</td><td>\(5\)</td><td>\(2\)</td><td>\(1\)</td></tr> <tr><td>Treffpunkt</td><td>\(4\)</td><td>\(2\)</td><td>\(3\)</td><td>\(3\)</td><td>\(4\)</td><td>\(4\)</td></tr> </table> Die Schulleitung möchte zwei Fragen beantworten: - Bei welchem Kiosk ist eine typische Warteschlange kürzer? - Bei welchem Kiosk liegen die mittleren \(50\,\%\) der Beobachtungen enger beieinander? Wähle für jede Frage selbst einen geeigneten Kennwert, berechne ihn für beide Kioske und begründe deinen Vergleich. Für die erste Frage sind unterschiedliche begründete Lagekennwerte zulässig.

Denkanstöße

- Übersetze die Häufigkeiten gedanklich in Positionen einer geordneten Datenreihe. - Welcher Lagekennwert beschreibt einen mittleren typischen Wert, ohne dass du alle Werte einzeln hinschreiben musst? - Welche beiden Quartile begrenzen genau die mittleren \(50\,\%\) der Daten?

Lösung

1. Beide Häufigkeitstabellen enthalten jeweils \(20\) Beobachtungen. Für die typische Warteschlange ist zum Beispiel der Median ein geeigneter Lagekennwert. 2. Beim Pauseneck liegen der 10. und 11. geordnete Wert beide bei \(2\), also ist der Median \(2\). Beim Treffpunkt liegen der 10. und 11. Wert beide bei \(3\), also ist der Median \(3\). Nach dem Median ist die typische Warteschlange beim Pauseneck kürzer. Auch das arithmetische Mittel wäre hier vertretbar und führt mit \(2{,}35<2{,}65\) zur gleichen Rangfolge. 3. Für die mittleren \(50\,\%\) eignet sich die Boxbreite \(Q_3-Q_1\). Beim Pauseneck ist \(Q_1=2\) und \(Q_3=3\), also beträgt die Boxbreite \(1\). 4. Beim Treffpunkt ist \(Q_1=1\) und \(Q_3=4\), also beträgt die Boxbreite \(3\). 5. Damit liegen beim Pauseneck sowohl die typische Warteschlange niedriger als auch die mittleren \(50\,\%\) enger beieinander.

Antwort

Eine mögliche Wahl ist der Median für die typische Warteschlange und die Boxbreite für die mittleren \(50\,\%\). Pauseneck: \(m=2\), \(Q_3-Q_1=3-2=1\). Treffpunkt: \(m=3\), \(Q_3-Q_1=4-1=3\). Damit ist die typische Warteschlange beim Pauseneck kürzer und die mittlere Hälfte der Beobachtungen dort enger gebündelt. Für die erste Frage ist auch ein anderer sinnvoll begründeter Lagekennwert zulässig.
5523977
Die Reparaturteams Nordlicht und Werkstern benötigen für sieben gleichartige Aufträge folgende Zeiten in Minuten: Team Nordlicht: \(8;9;9;10;10;11;25\) Team Werkstern: \(9;10;10;11;11;12;13\) a) Welches Team ist für einen typischen einzelnen Auftrag schneller? Wähle einen passenden Lagekennwert und begründe deine Wahl. b) Welches Team benötigt für sieben solche Aufträge insgesamt weniger Zeit? Verwende dafür einen passenden Kennwert oder die Gesamtsumme. c) Erkläre, warum die beiden Entscheidungen unterschiedlich ausfallen können.

Denkanstöße

- Betrachte für Teil a), wo die Mitte jeder geordneten Datenreihe liegt und ob einzelne Werte weit von den übrigen entfernt sind. - Für Teil b) zählt jede benötigte Minute. Welche Größe berücksichtigt deshalb alle sieben Werte? - Vergleiche, wie ein sehr großer Einzelwert Median, Summe und arithmetisches Mittel beeinflusst.

Lösung

1. Für einen typischen einzelnen Auftrag ist der Median sinnvoll, weil Team Nordlicht einen einzelnen sehr hohen Wert besitzt. Bei Nordlicht ist der 4. Wert \(10\), also beträgt der Median \(10\,\text{min}\). Bei Werkstern ist der 4. Wert \(11\), also beträgt der Median \(11\,\text{min}\). Danach ist Nordlicht typischerweise schneller. 2. Für die gesamte benötigte Zeit müssen alle sieben Werte berücksichtigt werden. Team Nordlicht benötigt insgesamt \(82\,\text{min}\), Team Werkstern \(76\,\text{min}\). Entsprechend betragen die arithmetischen Mittel \(\frac{82}{7}\approx11{,}7\,\text{min}\) beziehungsweise \(\frac{76}{7}\approx10{,}9\,\text{min}\). Für die Gesamtzeit ist Werkstern günstiger. 3. Der Wert \(25\,\text{min}\) erhöht Summe und arithmetisches Mittel von Nordlicht deutlich, verschiebt den Median aber nicht entsprechend. Deshalb können ein typischer Einzelauftrag und die Gesamtbelastung zu verschiedenen Entscheidungen führen.

Antwort

a) Mit dem Median ist Team Nordlicht typischerweise schneller: \(10\,\text{min}\) gegenüber \(11\,\text{min}\) bei Werkstern. b) Insgesamt ist Team Werkstern schneller: Nordlicht benötigt \(82\,\text{min}\), Werkstern \(76\,\text{min}\). c) Der einzelne hohe Wert bei Nordlicht beeinflusst Summe und arithmetisches Mittel stark, den Median dagegen wesentlich weniger.
4388117
Die Grafik zeigt die Fehlerzahlen zweier Teams in acht aufeinanderfolgenden Durchläufen. a) Vergleiche Mittelwert und Median. b) Welches Team hat den kleineren Abstand zwischen der kleinsten und der größten beobachteten Fehlerzahl? Bestimme dazu die Spannweiten. c) Welche zusätzliche Entwicklung ist bei Team Lila sichtbar, die Mittelwert, Median und Spannweite allein nicht beschreiben?
Abbildung zur Aufgabe 438811

Denkanstöße

- Berechne die zentralen Kennwerte für beide Datenreihen getrennt und vergleiche sie erst danach. - Welche beiden Werte bestimmen jeweils die Spannweite? - Für Teil c) musst du die Reihenfolge der Durchläufe beachten, nicht nur die ungeordnete Menge der Werte.

Lösung

1. Für Team Grün ist die Summe der Fehlerzahlen \(64\), also \(\bar{x}_{\text{Grün}}=64:8=8\). Die beiden mittleren geordneten Werte sind \(8\) und \(8\), daher ist \(m_{\text{Grün}}=8\). Die Spannweite ist \(R_{\text{Grün}}=10-6=4\). 2. Für Team Lila ist die Summe ebenfalls \(64\), also \(\bar{x}_{\text{Lila}}=8\). Die mittleren geordneten Werte sind \(7\) und \(9\), daher ist \(m_{\text{Lila}}=(7+9):2=8\). Die Spannweite ist \(R_{\text{Lila}}=15-1=14\). 3. Beide Teams haben denselben Mittelwert und Median, Team Grün aber die kleinere Spannweite zwischen Minimum und Maximum. 4. Bei Team Lila steigt die Fehlerzahl von Durchlauf zu Durchlauf gleichmäßig an. Diese zeitliche Reihenfolge geht verloren, wenn man nur die drei Kennwerte betrachtet.

Antwort

a) Beide Teams haben \(\bar{x}=8\) und \(m=8\). b) Team Grün hat mit \(R=4\) die kleinere Spannweite; bei Team Lila beträgt sie \(14\). c) Bei Team Lila ist ein stetiger Anstieg der Fehlerzahlen über die Durchläufe sichtbar.
5523957
Konstruiere zwei verschiedene geordnete Datensätze A und B mit jeweils \(7\) ganzzahligen Werten. Für beide soll gelten: - arithmetisches Mittel \(\bar{x}=10\), - Median \(m=10\). Zusätzlich soll Datensatz A die Spannweite \(4\) und Datensatz B die Spannweite \(14\) haben. Gib je einen möglichen Datensatz an und überprüfe alle Bedingungen. Mehrere Lösungen sind möglich.

Denkanstöße

- Welche Position muss bei sieben geordneten Werten den Median \(10\) enthalten? - Welche Gesamtsumme brauchen sieben Werte mit arithmetischem Mittel \(10\)? - Lege für jeden Datensatz zunächst Minimum und Maximum so fest, dass die gewünschte Spannweite entsteht, und fülle dann die inneren Werte passend zur Summe auf.

Lösung

1. Bei sieben Werten ist der 4. geordnete Wert der Median. Daher muss in beiden Datensätzen an 4. Stelle eine \(10\) stehen. 2. Für \(\bar{x}=10\) muss die Summe jedes Datensatzes \(7\cdot 10=70\) betragen. 3. Eine mögliche Wahl für A ist \(8;9;10;10;10;11;12\). Die Summe ist \(70\), der 4. Wert ist \(10\), und die Spannweite ist \(12-8=4\). 4. Eine mögliche Wahl für B ist \(3;7;9;10;11;13;17\). Die Summe ist ebenfalls \(70\), der 4. Wert ist \(10\), und die Spannweite ist \(17-3=14\). 5. Damit erfüllen beide Datensätze dieselben Lagebedingungen, unterscheiden sich aber deutlich im beobachteten Gesamtbereich.

Antwort

Eine mögliche Lösung ist A: \(8;9;10;10;10;11;12\), B: \(3;7;9;10;11;13;17\). Beide Summen sind \(70\), daher gilt jeweils \(\bar{x}=10\); jeweils der 4. Wert ist \(10\), also \(m=10\). Die Spannweiten sind \(4\) beziehungsweise \(14\).
5523987
Zwei Lerngruppen benötigen für denselben Übungstest folgende Bearbeitungszeiten in Minuten: Gruppe A: \(3;4;5;6;7;8;9;10;11;12;13\) Gruppe B: \(1;5;6;7;8;8;8;9;10;11;15\) Die Schülerzeitung Pausenblick darf den Vergleich entweder nur durch die beiden arithmetischen Mittel oder durch je einen Boxplot zusammenfassen. a) Berechne die beiden arithmetischen Mittel. b) Entscheide, welche der beiden Darstellungen mehr Informationen für einen Vergleich von Lage und Streuung liefert. Bestimme dazu die fünf Boxplot-Kennwerte für beide Gruppen. Lass bei der Quartilsbildung den Median weg. c) Nenne zwei Unterschiede zwischen den Gruppen, die beim bloßen Vergleich der Mittelwerte verborgen bleiben.

Denkanstöße

- Prüfe zuerst, ob die Mittelwerte die Gruppen überhaupt unterscheiden. - Welche fünf Kennwerte enthält ein Boxplot zusätzlich zu einer bloßen Angabe des Mittelwerts? - Vergleiche sowohl den gesamten beobachteten Bereich als auch die Breite der mittleren Hälfte.

Lösung

1. Beide Datensätze haben die Summe \(88\). Daher gilt \(\bar{x}_A=\bar{x}_B=88:11=8\,\text{min}\). Die Mittelwerte allein unterscheiden die Gruppen nicht. 2. Bei beiden Gruppen ist der 6. Wert der Median, also \(m_A=m_B=8\,\text{min}\). 3. Für A ist die untere Hälfte \(3;4;5;6;7\), also \(Q_{1,A}=5\); die obere Hälfte ist \(9;10;11;12;13\), also \(Q_{3,A}=11\). Minimum und Maximum sind \(3\) und \(13\). 4. Für B ist die untere Hälfte \(1;5;6;7;8\), also \(Q_{1,B}=6\); die obere Hälfte ist \(8;9;10;11;15\), also \(Q_{3,B}=10\). Minimum und Maximum sind \(1\) und \(15\). 5. Boxplots sind für den verlangten Vergleich informativer: B hat mit \(15-1=14\,\text{min}\) die größere Spannweite als A mit \(13-3=10\,\text{min}\), zugleich ist bei B die mittlere Hälfte mit Boxbreite \(10-6=4\,\text{min}\) enger als bei A mit \(11-5=6\,\text{min}\). Diese Unterschiede sieht man an den identischen Mittelwerten nicht.

Antwort

a) \(\bar{x}_A=\bar{x}_B=8\,\text{min}\). b) Die Boxplot-Zusammenfassungen liefern mehr Vergleichsinformation. A: Minimum \(3\), \(Q_1=5\), \(m=8\), \(Q_3=11\), Maximum \(13\). B: Minimum \(1\), \(Q_1=6\), \(m=8\), \(Q_3=10\), Maximum \(15\). c) Zum Beispiel: B hat die größere Spannweite, aber die kleinere Boxbreite. Beides bleibt bei den gleichen Mittelwerten unsichtbar.
5551417
Zwei Buslinien brauchen für dieselbe Strecke an neun beobachteten Tagen folgende Fahrzeiten: <table> <tr><th>Linie</th><th>Fahrzeiten in min</th></tr> <tr><td>Linie A</td><td>\(18;\,19;\,19;\,20;\,20;\,20;\,21;\,21;\,42\)</td></tr> <tr><td>Linie B</td><td>\(17;\,18;\,19;\,21;\,22;\,23;\,24;\,25;\,26\)</td></tr> </table> Für die Quartile wird der Median beim Bilden der unteren und oberen Hälfte nicht mitgezählt. a) Bestimme für beide Linien arithmetisches Mittel, Median, Spannweite, \(Q_1\) und \(Q_3\). Runde die Mittelwerte auf eine Dezimalstelle. b) Tarek hält Linie A für gleichmäßiger, weil die mittleren \(50\,\%\) enger beieinanderliegen. Mina hält Linie B für gleichmäßiger, weil die Spannweite kleiner ist. Erkläre, warum beide Aussagen durch einen Kennwert gestützt werden, aber keiner der Kennwerte allein eine allgemeine Rangfolge der Gleichmäßigkeit liefert. c) Welche Linie würdest du wählen, wenn dir eine typische einzelne Fahrt und möglichst eng beieinanderliegende mittlere \(50\,\%\) wichtig sind? Begründe. d) Welche Linie würdest du wählen, wenn die Gesamtfahrzeit vieler Fahrten möglichst klein sein soll und du sehr große beobachtete Fahrzeiten vermeiden möchtest? Begründe.

Denkanstöße

- Berechne die Kennwerte für beide Linien getrennt und notiere, welcher Vergleich jeweils welche Linie begünstigt. - Die Spannweite betrachtet den gesamten beobachteten Bereich; der Abstand zwischen \(Q_1\) und \(Q_3\) beschreibt die mittleren \(50\,\%\). - Überlege bei c), welcher Lagekennwert eine typische einzelne Fahrt beschreibt. - Überlege bei d), welcher Lagekennwert mit der gesamten Fahrzeit vieler gleichartiger Fahrten zusammenhängt und welche Kennzahl sehr große beobachtete Fahrzeiten sichtbar macht.

Lösung

1. Für Linie A ist die Summe \(200\,\text{min}\). Damit gilt \(\bar{x}_A=200:9\approx22{,}2\,\text{min}\). Der fünfte Wert ist der Median, also \(m_A=20\,\text{min}\). Die Spannweite beträgt \(42-18=24\,\text{min}\). 2. Die untere Hälfte von A ist \(18;\,19;\,19;\,20\). Daher ist \(Q_{1,A}=(19+19):2=19\,\text{min}\). Die obere Hälfte ist \(20;\,21;\,21;\,42\). Daher ist \(Q_{3,A}=(21+21):2=21\,\text{min}\). Die mittleren \(50\,\%\) liegen somit in einem Bereich von \(21-19=2\,\text{min}\). 3. Für Linie B ist die Summe \(195\,\text{min}\). Damit gilt \(\bar{x}_B=195:9\approx21{,}7\,\text{min}\). Der Median ist \(m_B=22\,\text{min}\). Die Spannweite beträgt \(26-17=9\,\text{min}\). 4. Die untere Hälfte von B ist \(17;\,18;\,19;\,21\). Daher ist \(Q_{1,B}=(18+19):2=18{,}5\,\text{min}\). Die obere Hälfte ist \(23;\,24;\,25;\,26\). Daher ist \(Q_{3,B}=(24+25):2=24{,}5\,\text{min}\). Die mittleren \(50\,\%\) liegen somit in einem Bereich von \(24{,}5-18{,}5=6\,\text{min}\). 5. Tarek stützt sich auf den Bereich zwischen \(Q_1\) und \(Q_3\): Bei A liegen die mittleren \(50\,\%\) mit \(2\,\text{min}\) enger zusammen als bei B mit \(6\,\text{min}\). Mina stützt sich auf die Spannweite: B hat mit \(9\,\text{min}\) einen deutlich kleineren gesamten beobachteten Bereich als A mit \(24\,\text{min}\). Die beiden Kennwerte beschreiben unterschiedliche Aspekte der Streuung. Ohne ein festgelegtes Ziel ergibt sich deshalb keine eindeutige allgemeine Rangfolge. 6. Für eine typische einzelne Fahrt spricht der niedrigere Median von A. Auch die mittleren \(50\,\%\) liegen bei A enger zusammen. Daher spricht das in c) genannte Ziel für Linie A. 7. Für viele Fahrten insgesamt spricht das niedrigere arithmetische Mittel von B. Außerdem hat B in den beobachteten Daten keinen sehr hohen Einzelwert wie die \(42\,\text{min}\) bei A und besitzt die kleinere Spannweite. Daher spricht das in d) genannte Ziel für Linie B.

Antwort

a) Linie A: \(\bar{x}_A\approx22{,}2\,\text{min}\), \(m_A=20\,\text{min}\), Spannweite \(24\,\text{min}\), \(Q_1=19\,\text{min}\), \(Q_3=21\,\text{min}\). Linie B: \(\bar{x}_B\approx21{,}7\,\text{min}\), \(m_B=22\,\text{min}\), Spannweite \(9\,\text{min}\), \(Q_1=18{,}5\,\text{min}\), \(Q_3=24{,}5\,\text{min}\). b) A hat bei den mittleren \(50\,\%\) den kleineren Bereich von \(2\,\text{min}\), B die kleinere Spannweite von \(9\,\text{min}\). Die Kennwerte beschreiben unterschiedliche Aspekte der Streuung; ohne festgelegtes Vergleichsziel folgt keine eindeutige allgemeine Rangfolge. c) Eher Linie A. d) Eher Linie B.

Alle Aufgaben dürfen für Schule und Nachhilfe (auch im Rahmen bezahlter Nachhilfe) kostenlos genutzt, kopiert und ausgedruckt werden. Nicht gestattet sind kommerzielle Bearbeitungen sowie die Veröffentlichung oder Weiterverbreitung im Internet.