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Stellen Sie aus rund 25.000 Matheaufgaben von der 3. bis zur 13. Klasse Ihre eigenen Arbeitsblätter zusammen. Alle Aufgaben enthalten Lösungsschritte.

Definitionsmenge und Wertemenge

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5516938
Die Funktion \(f\) ist durch die folgende Tabelle vollständig gegeben: <table> <tr><th>\(x\)</th><td>\(-3\)</td><td>\(0\)</td><td>\(2\)</td><td>\(5\)</td></tr> <tr><th>\(f(x)\)</th><td>\(4\)</td><td>\(1\)</td><td>\(4\)</td><td>\(7\)</td></tr> </table> a) Gib die Definitionsmenge \(D\) an. b) Gib die Wertemenge \(W\) an.

Denkanstöße

- Die Definitionsmenge besteht aus den möglichen Eingaben der Funktion. - Die Wertemenge besteht aus den tatsächlich vorkommenden Ausgaben. - In einer Menge wird ein mehrfach vorkommender Wert nur einmal notiert.

Lösung

1. Zur Definitionsmenge gehören alle in der Tabelle vorkommenden Argumente: \(D=\{-3;0;2;5\}\). 2. Zur Wertemenge gehören alle vorkommenden Funktionswerte. Der Wert \(4\) wird nur einmal in die Menge geschrieben: \(W=\{1;4;7\}\).

Antwort

a) \(D=\{-3;0;2;5\}\) b) \(W=\{1;4;7\}\)
5516948
Das Diagramm zeigt eine Funktion, die nur aus den vier markierten Punkten besteht. a) Bestimme die Definitionsmenge \(D\). b) Bestimme die Wertemenge \(W\). c) Erkläre, warum der Wert \(3\) in der Wertemenge nur einmal notiert wird.
Abbildung zur Aufgabe 551694

Denkanstöße

- Lies für die Definitionsmenge die \(x\)-Koordinaten aller markierten Punkte ab. - Lies für die Wertemenge die \(y\)-Koordinaten ab. - Wiederholte Werte werden in einer Menge nicht mehrfach aufgeführt.

Lösung

1. Die \(x\)-Koordinaten der vier Punkte sind \(-2\), \(0\), \(3\) und \(5\). Daher gilt \(D=\{-2;0;3;5\}\). 2. Die vorkommenden \(y\)-Koordinaten sind \(3\), \(-1\), \(3\) und \(2\). Daher gilt \(W=\{-1;2;3\}\). 3. Eine Menge enthält jeden Wert nur einmal, auch wenn derselbe Funktionswert bei mehreren Argumenten vorkommt.

Antwort

a) \(D=\{-2;0;3;5\}\) b) \(W=\{-1;2;3\}\) c) In einer Menge wird jeder Wert nur einmal notiert.
5551528
Das Pfeildiagramm zeigt eine Funktion. Die Punkte links sind die Eingaben, die Punkte rechts mögliche Ausgaben; die Pfeile werden von links nach rechts gelesen. Gib die Definitionsmenge \(D_f\) und die tatsächliche Wertemenge \(W_f\) an.
Abbildung zur Aufgabe 555152

Denkanstöße

- Für die Definitionsmenge schaust du auf die tatsächlich verwendeten Eingaben links. - Für die Wertemenge zählen nur Ausgaben, an denen mindestens ein Pfeil endet. - Ein rechts dargestellter, aber nicht getroffener Wert gehört nicht automatisch zur Wertemenge.

Lösung

1. Links stehen die verwendeten Eingaben \(K\), \(L\) und \(M\). Daher ist \(D_f=\{K,L,M\}\). 2. Die Pfeile enden bei \(1\), \(3\) und \(4\). Der rechts dargestellte Wert \(2\) wird nicht getroffen und gehört deshalb nicht zur tatsächlichen Wertemenge. 3. Damit ist \(W_f=\{1,3,4\}\).

Antwort

\(D_f=\{K,L,M\}\), \(W_f=\{1,3,4\}\)
4129408
Gegeben ist die Funktion \(f\) mit der Funktionsgleichung \(f(x) = \frac{12}{x}\). a) Bestimme die maximale Definitionsmenge \(D\), wenn als Grundmenge die rationalen Zahlen \(\mathbb{Q}\) vorausgesetzt werden. b) Erkläre unter Verwendung der Funktionsgleichung, warum die Zahl \(0\) nicht in der Wertemenge \(W\) enthalten sein kann. c) Die Definitionsmenge wird nun auf die Menge \(D_{\text{neu}} = \{1; 2; 3; 4; 6\}\) eingeschränkt. Gib die zugehörige Wertemenge \(W\) an.

Denkanstöße

- Welche mathematische Operation ist für bestimmte Zahlen nicht definiert? - Überlege dir, welche Bedingung erfüllt sein muss, damit ein Bruch den Wert Null ergibt. - Setze die vorgegebenen Zahlen nacheinander für die Variable ein und berechne die Ergebnisse.

Lösung

1. Bestimmung der Definitionsmenge: Da eine Division durch Null nicht erlaubt ist, muss \(x \neq 0\) gelten. Somit ist \(D = \mathbb{Q} \setminus \{0\}\). 2. Analyse der Wertemenge: Ein Bruch der Form \(\frac{a}{b}\) ist nur dann gleich Null, wenn der Zähler \(a = 0\) ist. Da hier der Zähler konstant \(12\) ist, kann der Funktionswert niemals \(0\) werden. 3. Berechnung der Einzelwerte für \(D_{\text{neu}}\): \(f(1) = \frac{12}{1} = 12\) \(f(2) = \frac{12}{2} = 6\) \(f(3) = \frac{12}{3} = 4\) \(f(4) = \frac{12}{4} = 3\) \(f(6) = \frac{12}{6} = 2\) 4. Zusammenfassung der Ergebnisse zur Wertemenge: \(W = \{2; 3; 4; 6; 12\}\).

Antwort

a) \(D = \mathbb{Q} \setminus \{0\}\) b) Ein Bruch ist nur Null, wenn sein Zähler Null ist. Da der Zähler hier \(12\) ist, kann der Wert \(0\) nicht erreicht werden. c) \(W = \{2; 3; 4; 6; 12\}\)
4349208
Die Abbildung zeigt den Graphen einer Funktion \(f\). Beantworte die folgenden Fragen mithilfe des Graphen: 1. Bestimme die Funktionswerte \(f(-3)\), \(f(-1)\) und \(f(3)\). 2. Für welche Werte von \(x\) gilt \(f(x) = 0\)? 3. Gib den Definitionsbereich \(D\) und den Wertebereich \(W\) der Funktion an. 4. Für welche Werte von \(x\) im dargestellten Bereich ist der Funktionswert positiv (\(f(x) > 0\))?
Abbildung zur Aufgabe 434920

Denkanstöße

- Um einen Funktionswert \(f(x)\) zu finden, gehe auf der \(x\)-Achse zum angegebenen Wert und lies den zugehörigen \(y\)-Wert des Graphen ab. - Wenn \(f(x) = 0\) gesucht ist, suchst du die Stellen, an denen der Graph die waagerechte Achse berührt oder schneidet. - Der Definitionsbereich bezieht sich auf die Ausdehnung des Graphen entlang der waagerechten \(x\)-Achse. - Der Wertebereich bezieht sich auf die Ausdehnung des Graphen entlang der senkrechten \(y\)-Achse (vom tiefsten bis zum höchsten Punkt). - „Positiv“ bedeutet, dass der Graph über der \(x\)-Achse liegen muss.

Lösung

1. Aus dem Graphen lassen sich die Funktionswerte direkt an den entsprechenden \(x\)-Stellen ablesen: \(f(-3) = 0\), \(f(-1) = 2\) und \(f(3) = -2\). 2. Die Bedingung \(f(x) = 0\) ist an den Nullstellen erfüllt, also dort, wo der Graph die \(x\)-Achse schneidet. Dies ist bei \(x = -3\), \(x = 1\) und \(x = 5\) der Fall. 3. Der Definitionsbereich \(D\) umfasst alle \(x\)-Werte, für die der Graph gezeichnet ist: \(D = [-4; 5]\). Der Wertebereich \(W\) umfasst alle vorkommenden \(y\)-Werte vom Minimum bis zum Maximum: \(W = [-3; 2]\). 4. Der Funktionswert ist positiv, wenn der Graph oberhalb der \(x\)-Achse verläuft. Dies ist im Intervall zwischen den Nullstellen \(-3\) und \(1\) der Fall: \(-3 < x < 1\).

Antwort

1. \(f(-3) = 0\); \(f(-1) = 2\); \(f(3) = -2\) 2. \(x \in \{-3; 1; 5\}\) 3. \(D = [-4; 5]\); \(W = [-3; 2]\) 4. \(-3 < x < 1\)
5516958
Das Diagramm zeigt den vollständigen Graphen einer Funktion \(g\). Die beiden Endpunkte gehören zum Graphen. a) Bestimme die Definitionsmenge \(D\). b) Bestimme die Wertemenge \(W\). c) Erkläre kurz, warum zu \(D\) und \(W\) auch alle Zwischenwerte in den angegebenen Intervallen gehören.
Abbildung zur Aufgabe 551695

Denkanstöße

- Suche für \(D\) den kleinsten und größten vorkommenden \(x\)-Wert. - Suche für \(W\) die niedrigste und höchste Stelle des Graphen. - Beachte, dass der Graph zwischen den Punkten durchgehend verläuft.

Lösung

1. Der Graph beginnt bei \(x=-3\) und endet bei \(x=4\), ohne Unterbrechung. Daher ist \(D=[-3;4]\). 2. Der kleinste dargestellte Funktionswert ist \(-2\), der größte ist \(4\). Der Graph nimmt dazwischen alle Höhen an. Daher ist \(W=[-2;4]\). 3. Die Graphstücke sind durchgehend gezeichnet. Deshalb kommen zwischen den End- beziehungsweise Extremwerten auch alle Zwischenwerte vor.

Antwort

a) \(D=[-3;4]\) b) \(W=[-2;4]\) c) Der Graph ist zwischen den dargestellten Punkten ohne Lücke verbunden und nimmt daher alle Zwischenwerte an.
5516968
Ein Aufzug fährt ohne Zwischenstopp vom Erdgeschoss in ein höheres Stockwerk. Die Fahrt dauert \(30\,\text{s}\). Zu Beginn befindet sich die Kabine \(4\,\text{m}\) über dem Bezugspunkt, am Ende \(20\,\text{m}\). Während der Fahrt steigt die Höhe ohne Sprung und ohne Richtungswechsel. Die Funktion \(h\) ordnet jeder vergangenen Zeit \(t\) die Höhe der Kabine zu. a) Gib die im Sachzusammenhang sinnvolle Definitionsmenge \(D\) an. b) Gib die Wertemenge \(W\) an. c) Begründe, warum sowohl \(D\) als auch \(W\) Intervalle und keine Mengen aus nur wenigen Einzelwerten sind.

Denkanstöße

- Für die Definitionsmenge fragst du, welche Zeiten zum beschriebenen Vorgang gehören. - Für die Wertemenge fragst du, welche Höhen die Kabine tatsächlich erreicht. - Beachte die Information, dass die Bewegung ohne Sprung erfolgt.

Lösung

1. Die Fahrt wird von \(t=0\,\text{s}\) bis \(t=30\,\text{s}\) betrachtet. Daher ist \(D=[0;30]\). 2. Die Kabine bewegt sich ohne Sprung von \(4\,\text{m}\) bis \(20\,\text{m}\) nach oben. Daher nimmt sie jede Höhe dazwischen an und es gilt \(W=[4;20]\). 3. Während der Fahrt vergeht die Zeit kontinuierlich, und die Höhe ändert sich ebenfalls kontinuierlich. Deshalb gehören auch alle Zwischenwerte zu den beiden Mengen.

Antwort

a) \(D=[0;30]\) Sekunden. b) \(W=[4;20]\) Meter. c) Während der Fahrt treten alle Zwischenzeiten und alle Zwischenhöhen auf.
5516978
Gegeben ist die Funktion \(f(x)=x+2\). Zunächst wird sie nur für die Definitionsmenge \(D=\{-2;0;3;5\}\) betrachtet. a) Bestimme die zugehörige Wertemenge \(W\). b) Nun wird die Definitionsmenge auf \(D'=\{0;3\}\) eingeschränkt. Bestimme die neue Wertemenge \(W'\). c) Erkläre, warum sich die Wertemenge durch die Einschränkung der Definitionsmenge verändert.

Denkanstöße

- Setze jedes Argument der angegebenen Definitionsmenge in den Funktionsterm ein. - Wiederhole denselben Schritt nur mit den Argumenten aus \(D'\). - Vergleiche anschließend die beiden Wertemengen.

Lösung

1. Für die vier Argumente gilt: \(f(-2)=0\), \(f(0)=2\), \(f(3)=5\) und \(f(5)=7\). Daher ist \(W=\{0;2;5;7\}\). 2. Für \(D'=\{0;3\}\) bleiben nur die Funktionswerte \(f(0)=2\) und \(f(3)=5\). Daher ist \(W'=\{2;5\}\). 3. Wenn Argumente aus der Definitionsmenge entfernt werden, können auch die Funktionswerte wegfallen, die nur zu diesen entfernten Argumenten gehörten.

Antwort

a) \(W=\{0;2;5;7\}\) b) \(W'=\{2;5\}\) c) Durch die kleinere Definitionsmenge werden nur noch die Funktionswerte zu den verbleibenden Argumenten berücksichtigt.
5524248
Eine Funktion \(f\) ist durch die folgende Tabelle gegeben: <table> <tr><th>\(x\)</th><td>\(-2\)</td><td>\(0\)</td><td>\(4\)</td><td>\(6\)</td></tr> <tr><th>\(f(x)\)</th><td>\(5\)</td><td>\(1\)</td><td>\(5\)</td><td>\(3\)</td></tr> </table> Noah behauptet: „Die Definitionsmenge ist \(\{1;3;5\}\) und die Wertemenge ist \(\{-2;0;4;6\}\).“ a) Erkläre, welchen Fehler Noah gemacht hat. b) Gib die richtige Definitionsmenge \(D_f\) und Wertemenge \(W_f\) an. c) Warum steht die Zahl \(5\) in der Wertemenge nur einmal, obwohl sie in der Tabelle zweimal vorkommt?

Denkanstöße

- Frage dich, welche Tabellenzeile die Eingaben und welche die Ausgaben enthält. - Die Definitionsmenge gehört zur Eingabeseite der Funktion. - Beachte bei der Wertemenge den Unterschied zwischen einer Menge und einer Liste mit Wiederholungen.

Lösung

1. Noah hat Eingaben und Ausgaben vertauscht. Die Definitionsmenge besteht aus den vorkommenden Argumenten \(x\), die Wertemenge aus den vorkommenden Funktionswerten \(f(x)\). 2. Daher ist \(D_f=\{-2;0;4;6\}\) und \(W_f=\{1;3;5\}\). 3. Eine Menge enthält jedes Element nur einmal. Dass der Funktionswert \(5\) zu zwei verschiedenen Argumenten gehört, erzeugt kein zweites Element \(5\) in \(W_f\).

Antwort

a) Noah hat Definitionsmenge und Wertemenge vertauscht. b) \(D_f=\{-2;0;4;6\}\); \(W_f=\{1;3;5\}\) c) In einer Menge wird jedes vorkommende Element nur einmal aufgeführt.
5551548
Während der Aufheizphase eines Ofens wird die Temperatur durch \(T(t)=20+6t\) beschrieben. Dabei ist \(t\) die Zeit in Minuten seit dem Einschalten. Das Modell gilt nur vom Einschalten bis zum Ende der Aufheizphase nach \(30\,\text{min}\). Bestimme eine sinnvolle Definitionsmenge und Wertemenge für dieses Modell. Gib die Einheiten an.

Denkanstöße

- Die Gültigkeitsdauer des Modells begrenzt die zulässigen Eingabewerte. - Bestimme die Temperatur am Anfang und am Ende der angegebenen Phase. - Prüfe, ob zwischen diesen Randwerten Lücken in den möglichen Temperaturwerten entstehen.

Lösung

1. Die Zeit beginnt bei \(0\,\text{min}\) und endet nach \(30\,\text{min}\). Daher ist \(D_T=[0;30]\) für \(t\) in Minuten. 2. Zu Beginn gilt \(T(0)=20\,\text{°C}\). Am Ende gilt \(T(30)=20+6\cdot30=200\,\text{°C}\). 3. Da die Temperatur in diesem Modell stetig steigt, ist \(W_T=[20;200]\) für \(T\) in Grad Celsius.

Antwort

\(D_T=[0;30]\) mit \(t\) in \(\text{min}\); \(W_T=[20;200]\) mit \(T\) in \(\text{°C}\)
4129288
In einem Klassenraum wurde an einem Vormittag stündlich die Temperatur gemessen. Die Messreihe ist in der folgenden Tabelle dargestellt: <table> <thead> <tr> <th>Uhrzeit \(t\)</th> <th>08:00</th> <th>09:00</th> <th>10:00</th> <th>11:00</th> <th>12:00</th> <th>13:00</th> </tr> </thead> <tbody> <tr> <td>Temperatur \(T(t)\) in \(^\circ\text{C}\)</td> <td>\(18{,}2\)</td> <td>\(18{,}9\)</td> <td>\(19{,}6\)</td> <td>\(31{,}5\)</td> <td>\(21{,}0\)</td> <td>\(21{,}7\)</td> </tr> </tbody> </table> a) Ein Messwert fällt gegenüber dem Muster der übrigen Daten deutlich auf. Identifiziere diesen Wert und begründe deine Entscheidung mathematisch. Erkläre auch, warum man aus der Tabelle allein nicht sicher auf einen Messfehler schließen kann. b) Bestimme die Wertemenge der bereinigten Messreihe, wenn du den auffälligen Wert ausschließt. c) Welche Definitionsmenge gehört zur ursprünglichen Messreihe? Verwende dafür die vollen Stunden als Zahlenwerte, also zum Beispiel \(8\) für 08:00 Uhr. d) Schätze die Temperatur um 11:00 Uhr, wenn sich das erkennbare Muster der übrigen Messwerte fortgesetzt hätte.

Denkanstöße

- Vergleiche die Änderungen zwischen den aufeinanderfolgenden Messwerten, ohne den auffälligen Wert vorschnell als Fehler zu bezeichnen. - Zur Wertemenge gehören die tatsächlich berücksichtigten Temperaturwerte, nicht alle Werte zwischen ihnen. - Zur Definitionsmenge der Messreihe gehören nur die Uhrzeiten, zu denen gemessen wurde. - Überlege für die Schätzung, welche Änderung pro Stunde die übrigen Messwerte gemeinsam zeigen.

Lösung

1. Ohne den Wert um 11:00 Uhr liegen die übrigen Messwerte auf einem Muster mit einer Zunahme von \(0{,}7\,^\circ\text{C}\) pro Stunde: Von 08:00 bis 10:00 Uhr steigt die Temperatur in jeder Stunde um \(0{,}7\,^\circ\text{C}\), und von 10:00 bis 12:00 Uhr steigt sie insgesamt um \(1{,}4\,^\circ\text{C}\). Daher fällt \(31{,}5\,^\circ\text{C}\) deutlich aus diesem Muster. Aus der Tabelle allein folgt aber nicht sicher, dass ein Messfehler vorliegt; auch ein reales Ereignis könnte einen ungewöhnlichen Messwert verursacht haben. 2. Ohne den auffälligen Wert ist \(W_T=\{18{,}2;18{,}9;19{,}6;21{,}0;21{,}7\}\,^\circ\text{C}\). 3. Zu sechs vollen Stunden wurde gemessen. Daher ist \(D_T=\{8;9;10;11;12;13\}\), wobei die Zahlen für 08:00 Uhr bis 13:00 Uhr stehen. 4. Das erkennbare Muster ist eine Zunahme um \(0{,}7\,^\circ\text{C}\) pro Stunde. Für 11:00 Uhr ergibt sich daher als Schätzwert \(19{,}6\,^\circ\text{C}+0{,}7\,^\circ\text{C}=20{,}3\,^\circ\text{C}\).

Antwort

a) Auffällig ist \(31{,}5\,^\circ\text{C}\) um 11:00 Uhr. Die übrigen Werte passen zu einer Zunahme von \(0{,}7\,^\circ\text{C}\) pro Stunde; ein Messfehler ist damit aber nicht bewiesen. b) \(W_T=\{18{,}2;18{,}9;19{,}6;21{,}0;21{,}7\}\,^\circ\text{C}\) c) \(D_T=\{8;9;10;11;12;13\}\) d) \(20{,}3\,^\circ\text{C}\)
4129418
Betrachte über der Grundmenge \(\mathbb{Q}\) die Funktionen \(f(x) = 3x\) und \(g(x) = \frac{3}{x}\). a) Erläutere den Unterschied zwischen den Definitionsmengen von \(f\) und \(g\). b) Bestimme für beide Funktionen rechnerisch das Argument \(x\), für das der Funktionswert \(12\) angenommen wird. c) Begründe, warum der Graph von \(g\) die \(x\)-Achse niemals berührt oder schneidet, während der Graph von \(f\) genau einen Schnittpunkt mit der \(x\)-Achse hat.

Denkanstöße

- Gibt es bei einer der Funktionen eine Zahl, die man nicht einsetzen darf? - Stelle für beide Funktionen eine Gleichung auf, bei der das Ergebnis 12 lautet. - Was muss für den Funktionswert gelten, wenn ein Graph die \(x\)-Achse berührt?

Lösung

1. Vergleich der Definitionsmengen: Bei \(f(x) = 3x\) kann jede rationale Zahl eingesetzt werden (\(D_f = \mathbb{Q}\)). Bei \(g(x) = \frac{3}{x}\) darf \(x\) nicht Null sein (\(D_g = \mathbb{Q} \setminus \{0\}\)). 2. Berechnung der Argumente für den Wert \(12\): Für \(f\): \(3x = 12 \Rightarrow x = 4\). Für \(g\): \(\frac{3}{x} = 12 \Rightarrow 3 = 12x \Rightarrow x = \frac{3}{12} = 0{,}25\). 3. Begründung der Achsenschnittpunkte: Ein Schnittpunkt mit der \(x\)-Achse (Nullstelle) erfordert \(y = 0\). Für \(f\): \(3x = 0\) liefert \(x = 0\). Der Graph schneidet die Achse im Ursprung \((0 \mid 0)\). Für \(g\): Die Gleichung \(\frac{3}{x} = 0\) hat keine Lösung, da ein Bruch mit Zähler \(3\) niemals Null wird. Zudem ist \(x = 0\) nicht definiert, sodass auch kein Schnittpunkt mit der \(y\)-Achse existiert.

Antwort

a) \(D_f = \mathbb{Q}\), während \(D_g = \mathbb{Q} \setminus \{0\}\), da man durch Null nicht dividieren darf. b) Für \(f\) ist \(x = 4\); für \(g\) ist \(x = 0{,}25\). c) \(f\) hat die Nullstelle \(x = 0\). \(g\) hat keine Nullstelle, da der Zähler \(3\) niemals Null wird, und ist an der Stelle \(x = 0\) nicht definiert.
5516908
Konstruiere eine Funktion \(f\) mit der Definitionsmenge \(D=\{-2;0;3;5\}\) und der Wertemenge \(W=\{1;4;6\}\). Zusätzlich sollen gelten: \(f(-2)=1\) \(f(0)=f(3)\) \(f(5)>f(3)\) Stelle deine Funktion als Wertetabelle dar und prüfe anschließend alle Bedingungen.

Denkanstöße

- Markiere zuerst die Zuordnung, die bereits vollständig vorgegeben ist. - Die beiden Argumente \(0\) und \(3\) müssen denselben Funktionswert bekommen. - Vergiss nicht, dass in der Wertemenge jeder der drei Werte tatsächlich vorkommen muss.

Lösung

1. Der Wert \(1\) ist bereits durch \(f(-2)=1\) festgelegt. 2. Da \(f(0)=f(3)\) gelten soll und die Wertemenge genau \(\{1;4;6\}\) sein muss, müssen \(0\) und \(3\) beide den Wert \(4\) erhalten. Sonst könnten nicht alle drei Werte \(1\), \(4\) und \(6\) auftreten. 3. Für \(x=5\) bleibt damit der Wert \(6\). Außerdem ist \(6>4\), also gilt \(f(5)>f(3)\). 4. Die Wertetabelle ist: <table> <tr><th>\(x\)</th><td>\(-2\)</td><td>\(0\)</td><td>\(3\)</td><td>\(5\)</td></tr> <tr><th>\(f(x)\)</th><td>\(1\)</td><td>\(4\)</td><td>\(4\)</td><td>\(6\)</td></tr> </table>

Antwort

<table> <tr><th>\(x\)</th><td>\(-2\)</td><td>\(0\)</td><td>\(3\)</td><td>\(5\)</td></tr> <tr><th>\(f(x)\)</th><td>\(1\)</td><td>\(4\)</td><td>\(4\)</td><td>\(6\)</td></tr> </table> Alle Bedingungen sind erfüllt.
5516988
Das Diagramm zeigt den vollständigen Graphen einer Funktion \(f\). Ein ausgefüllter Punkt gehört zum Graphen, ein offener Punkt nicht. a) Bestimme die Definitionsmenge \(D\). b) Bestimme die Wertemenge \(W\). c) Gehören \(x=-3\) und \(y=1\) zur Definitions- beziehungsweise Wertemenge? Begründe mithilfe der Randpunkte.
Abbildung zur Aufgabe 551698

Denkanstöße

- Lies zuerst die kleinsten und größten dargestellten \(x\)- und \(y\)-Werte ab. - Ein offener Randpunkt wird nicht mitgezählt; ein ausgefüllter Randpunkt schon. - Übertrage diese Information auf die Intervallschreibweise.

Lösung

1. Der Graph beginnt bei \(x=-3\) mit einem offenen Punkt und endet bei \(x=2\) mit einem ausgefüllten Punkt. Daher gilt \(D=(-3;2]\). 2. Der kleinste dargestellte \(y\)-Wert \(1\) gehört wegen des offenen Punktes nicht zum Graphen. Der größte Wert \(4\) gehört wegen des ausgefüllten Punktes dazu. Daher gilt \(W=(1;4]\). 3. \(x=-3\) gehört nicht zu \(D\), und \(y=1\) gehört nicht zu \(W\), weil der zugehörige Randpunkt offen dargestellt ist.

Antwort

a) \(D=(-3;2]\) b) \(W=(1;4]\) c) Weder \(x=-3\) noch \(y=1\) gehört zur jeweiligen Menge.
5516998
Gesucht ist eine Funktion \(g\) mit der Definitionsmenge \(D=\{-1;0;2;4\}\) und der Wertemenge \(W=\{1;3\}\). Zusätzlich soll \(g(-1)=3\) gelten. Gib eine mögliche Wertetabelle an. Es gibt mehrere richtige Lösungen. Prüfe anschließend, ob deine Tabelle wirklich genau die geforderte Definitionsmenge und Wertemenge besitzt.

Denkanstöße

- Jede Zahl aus \(D\) muss genau einmal als Eingabe vorkommen. - Beide Werte aus \(W\) müssen mindestens einmal als Ausgabe auftreten. - Achte zusätzlich auf die fest vorgegebene Zuordnung \(g(-1)=3\).

Lösung

Eine mögliche Lösung ist: <table> <tr><th>\(x\)</th><td>\(-1\)</td><td>\(0\)</td><td>\(2\)</td><td>\(4\)</td></tr> <tr><th>\(g(x)\)</th><td>\(3\)</td><td>\(1\)</td><td>\(1\)</td><td>\(3\)</td></tr> </table> Die Argumente sind genau \(-1\), \(0\), \(2\) und \(4\), also ist die Definitionsmenge \(D\). Als Funktionswerte kommen genau \(1\) und \(3\) vor, also ist die Wertemenge \(W\). Außerdem gilt \(g(-1)=3\).

Antwort

Zum Beispiel: <table> <tr><th>\(x\)</th><td>\(-1\)</td><td>\(0\)</td><td>\(2\)</td><td>\(4\)</td></tr> <tr><th>\(g(x)\)</th><td>\(3\)</td><td>\(1\)</td><td>\(1\)</td><td>\(3\)</td></tr> </table> Andere Tabellen sind möglich, wenn sie alle Bedingungen erfüllen.
5517008
Das Diagramm zeigt den vollständigen Graphen einer Funktion \(f\), der aus zwei getrennten Abschnitten besteht. Ausgefüllte Randpunkte gehören zum Graphen, offene Randpunkte nicht. a) Bestimme die Definitionsmenge \(D\). b) Bestimme die Wertemenge \(W\). c) Entscheide jeweils mit Begründung: Gehört \(0\) zu \(D\)? Gehört \(-2\) zu \(W\)? Gehört \(3\) zu \(W\)?
Abbildung zur Aufgabe 551700

Denkanstöße

- Bestimme die \(x\)-Bereiche der beiden Graphabschnitte getrennt und vereinige sie anschließend. - Verfahre für die vorkommenden \(y\)-Werte genauso. - Achte bei jedem Randwert darauf, ob der Punkt offen oder ausgefüllt dargestellt ist. - Prüfe bei einem Wert innerhalb von \(W\), ob er irgendwo auf mindestens einem Graphabschnitt erreicht wird.

Lösung

1. Der linke Abschnitt reicht von \(x=-4\) einschließlich bis \(x=-1\) ausschließlich. Der rechte Abschnitt reicht von \(x=1\) ausschließlich bis \(x=3\) einschließlich. Daher gilt \(D=[-4;-1)\cup(1;3]\). 2. Der linke Abschnitt nimmt Werte von \(1\) einschließlich bis \(4\) ausschließlich an. Der rechte Abschnitt nimmt Werte von \(-2\) ausschließlich bis \(2\) einschließlich an. Zusammen ergibt das \(W=(-2;4)\). 3. \(0\notin D\), weil zwischen den beiden Graphabschnitten eine Lücke liegt. \(-2\notin W\), weil der einzige Randpunkt mit \(y=-2\) offen ist. \(3\in W\), weil der linke Graphabschnitt diesen Wert annimmt.

Antwort

a) \(D=[-4;-1)\cup(1;3]\) b) \(W=(-2;4)\) c) \(0\notin D\), \(-2\notin W\), \(3\in W\).

Alle Aufgaben dürfen für Schule und Nachhilfe (auch im Rahmen bezahlter Nachhilfe) kostenlos genutzt, kopiert und ausgedruckt werden. Nicht gestattet sind kommerzielle Bearbeitungen sowie die Veröffentlichung oder Weiterverbreitung im Internet.