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Stellen Sie aus rund 25.000 Matheaufgaben von der 3. bis zur 13. Klasse Ihre eigenen Arbeitsblätter zusammen. Alle Aufgaben enthalten Lösungsschritte.

Direkte Proportionalität als Ursprungsgerade

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5533438
Gegeben ist die direkte Proportionalität \(y=5x\). Nenne den Proportionalitätsfaktor \(k\).

Denkanstöße

- Vergleiche die gegebene Gleichung mit der Form \(y=kx\). - Welche Zahl steht direkt vor \(x\)?

Lösung

1. Bei einer direkten Proportionalität hat die Gleichung die Form \(y=kx\). 2. Hier ist der Faktor vor \(x\) gleich \(5\). Daher gilt \(k=5\).

Antwort

\(k=5\).
5533448
Im Koordinatensystem ist der Graph der Zuordnung \(f\) dargestellt. Entscheide, ob \(f\) eine direkte Proportionalität beschreibt. Begründe mit einem Merkmal des Graphen.
Abbildung zur Aufgabe 553344

Denkanstöße

- Welche besondere Form haben Graphen direkter Proportionalitäten? - Prüfe insbesondere, welchen Punkt die Gerade bei \(x=0\) enthält.

Lösung

1. Der Graph ist eine Gerade. 2. Die Gerade verläuft durch den Ursprung \(O(0|0)\). Deshalb beschreibt \(f\) eine direkte Proportionalität.

Antwort

Ja. Der Graph ist eine Ursprungsgerade und beschreibt deshalb eine direkte Proportionalität.
5533458
Für einen gleichmäßig laufenden Wasserhahn gilt \(V=6t\). Dabei ist \(V\) das eingefüllte Volumen in Litern und \(t\) die Zeit in Minuten. Erkläre die Bedeutung des Proportionalitätsfaktors \(k=6\) im Sachzusammenhang.

Denkanstöße

- Welche Einheit erhält der Faktor, wenn Volumen durch Zeit geteilt wird? - Beschreibe mit Worten, was sich in einer Minute verändert.

Lösung

1. In \(V=kt\) gibt \(k\) an, um wie viele Liter das Volumen pro Minute zunimmt. 2. Hier bedeutet \(k=6\), dass der Wasserhahn in jeder Minute \(6\,\text{l}\) einfüllt.

Antwort

Der Wasserhahn füllt \(6\,\text{l}\) pro Minute ein.
5564258
Im Diagramm sind drei Geraden \(f\), \(g\) und \(h\) dargestellt. Welche Gerade beschreibt eine direkte Proportionalität? Begründe mit dem Ursprungskriterium und gib für diese Gerade den Wert des \(y\)-Achsenabschnitts \(t\) an.
Abbildung zur Aufgabe 556425

Denkanstöße

- Welche besondere Stelle muss eine Ursprungsgerade enthalten? - Welche der drei Geraden erfüllt dieses Kriterium? - Welcher Wert von \(t\) gehört zu einem Graphen durch den Ursprung?

Lösung

1. Eine direkte Proportionalität hat die Form \(y=kx\). Ihr Graph muss daher durch den Ursprung verlaufen. 2. Im Diagramm verläuft nur \(f\) durch \((0\mid0)\). 3. Damit beschreibt \(f\) eine direkte Proportionalität und ihr \(y\)-Achsenabschnitt ist \(t=0\).

Antwort

\(f\); für diese Gerade gilt \(t=0\).
4118888
Zwei Wechselstuben beschreiben den Umtausch von Euro in britische Pfund durch direkt proportionale Zuordnungen. Wechselstube A verwendet \(y=0{,}85x\), wobei \(x\) der Betrag in Euro und \(y\) der Betrag in Pfund ist. Für Wechselstube B gilt: <table> <tr><th>Euro (\(\text{€}\))</th><td>\(10\)</td><td>\(20\)</td><td>\(100\)</td></tr> <tr><th>Pfund (\(\text{£}\))</th><td>\(8{,}60\)</td><td>\(17{,}20\)</td><td>\(86{,}00\)</td></tr> </table> a) Bestimme den Proportionalitätsfaktor \(k\) von Wechselstube B und stelle ihre Zuordnung in der Form \(y=kx\) dar. b) Erkläre, warum die Graphen beider Zuordnungen Ursprungsgeraden sind. Welcher Graph ist steiler? c) Bei welcher Wechselstube erhältst du für \(50\,\text{€}\) mehr Pfund? Begründe durch eine Rechnung.

Denkanstöße

- Welcher Quotient aus Tabellenwerten liefert den Proportionalitätsfaktor? - Woran erkennst du im Term \(y=kx\), dass der Graph durch den Ursprung verläuft? - Wie hängt bei Ursprungsgeraden die Steilheit mit dem Wert von \(k\) zusammen?

Lösung

1. Für Wechselstube B ist der Quotient \(y:x\) konstant, zum Beispiel \(8{,}60:10=0{,}86\). Daher ist \(k_B=0{,}86\) und die Zuordnung lautet \(y=0{,}86x\). 2. Beide Funktionsterme haben die Form \(y=kx\) ohne konstanten Summanden. Für \(x=0\) gilt jeweils \(y=0\); deshalb verlaufen beide Graphen durch den Ursprung. Da \(0{,}86>0{,}85\), ist der Graph von Wechselstube B steiler. 3. Bei A erhält man \(0{,}85\cdot50=42{,}50\,\text{£}\). Bei B erhält man \(0{,}86\cdot50=43{,}00\,\text{£}\). Daher liefert B für \(50\,\text{€}\) mehr Pfund.

Antwort

a) \(k_B=0{,}86\); \(y=0{,}86x\) b) Beide Graphen sind Ursprungsgeraden; der Graph von B ist wegen \(0{,}86>0{,}85\) steiler. c) Wechselstube B: A liefert \(42{,}50\,\text{£}\), B liefert \(43{,}00\,\text{£}\).
4119088
Ein Fahrradfahrer fährt mit konstanter Geschwindigkeit von \(18\,\text{km/h}\). a) Erstelle eine Wertetabelle für die Zuordnung Zeit in Stunden \(\to\) Strecke in Kilometern für \(1\), \(2\), \(3\), \(4\) und \(5\,\text{h}\). b) Erkläre mithilfe des Diagramms, warum der Graph eine Ursprungsgerade ist und warum in diesem Sachzusammenhang auch die Zwischenpunkte zur Zuordnung gehören. c) Wie viele Kilometer sind nach \(150\,\text{min}\) zurückgelegt? Lies den Wert zunächst aus dem Graphen ab und überprüfe ihn rechnerisch.
Abbildung zur Aufgabe 411908

Denkanstöße

- Welche Strecke wird in einer Stunde zurückgelegt, und wie zeigt sich das im Faktor vor \(t\)? - Welchen Funktionswert hat \(s(t)=18t\) bei \(t=0\)? - Wie viele Stunden sind \(150\,\text{min}\), und wo liegt dieser Wert auf der Zeitachse?

Lösung

1. Bei \(18\,\text{km/h}\) ergeben sich die Tabellenwerte: <table><tr><th>Zeit in \(\text{h}\)</th><th>\(1\)</th><th>\(2\)</th><th>\(3\)</th><th>\(4\)</th><th>\(5\)</th></tr><tr><td>Strecke in \(\text{km}\)</td><td>\(18\)</td><td>\(36\)</td><td>\(54\)</td><td>\(72\)</td><td>\(90\)</td></tr></table> 2. Bei \(0\,\text{h}\) ist die zurückgelegte Strecke \(0\,\text{km}\), also verläuft der Graph durch den Ursprung. Wegen der konstanten Geschwindigkeit gilt \(s(t)=18t\); deshalb ist der Graph eine Ursprungsgerade. Zeit und Strecke verändern sich kontinuierlich, daher gehören auch alle Zwischenwerte zur Zuordnung. 3. \(150\,\text{min}=2{,}5\,\text{h}\). Am Graphen liest man dazu \(45\,\text{km}\) ab. Rechnerisch gilt \(18\,\text{km/h}\cdot2{,}5\,\text{h}=45\,\text{km}\).

Antwort

a) <table><tr><th>Zeit in \(\text{h}\)</th><th>\(1\)</th><th>\(2\)</th><th>\(3\)</th><th>\(4\)</th><th>\(5\)</th></tr><tr><td>Strecke in \(\text{km}\)</td><td>\(18\)</td><td>\(36\)</td><td>\(54\)</td><td>\(72\)</td><td>\(90\)</td></tr></table> b) Der Graph ist die Ursprungsgerade \(s(t)=18t\); Zwischenpunkte gehören dazu, weil die Bewegung kontinuierlich verläuft. c) \(45\,\text{km}\)
4119308
Betrachte die folgenden geometrischen Zusammenhänge. Überprüfe, ob eine proportionale Zuordnung vorliegt. a) Seitenlänge eines gleichseitigen Dreiecks \(\rightarrow\) Umfang des Dreiecks. b) Radius eines Kreises \(\rightarrow\) Flächeninhalt des Kreises. c) Kantenlänge eines Würfels \(\rightarrow\) Summe aller Kantenlängen. d) Kantenlänge eines Würfels \(\rightarrow\) Oberflächeninhalt des Würfels.

Denkanstöße

- Stelle für jeden Fall eine Formel auf, die den Zusammenhang beschreibt. - Schau dir die Variable an: Kommt sie nur als einfacher Faktor vor oder ist sie quadriert? - Was passiert mit dem Ergebnis, wenn du den Ausgangswert verdoppelst?

Lösung

1. Teilaufgabe a): Proportional. Die Formel lautet \(U = 3a\). Der Umfang ist das Dreifache der Seitenlänge. 2. Teilaufgabe b): Nicht proportional. Die Formel lautet \(A = \pi r^2\). Da der Radius quadriert wird, vervierfacht sich die Fläche bei Verdopplung des Radius. 3. Teilaufgabe c): Proportional. Ein Würfel hat 12 Kanten. Die Gesamtlänge ist \(L = 12a\). 4. Teilaufgabe d): Nicht proportional. Der Oberflächeninhalt berechnet sich durch \(O = 6a^2\). Dies ist ein quadratischer Zusammenhang.

Antwort

a) Proportional. b) Nicht proportional. c) Proportional. d) Nicht proportional.
4119318
Ein Fahrradverleih bietet zwei verschiedene Tarife an: Tarif A: Keine Grundgebühr, \(2{,}50\,\text{€}\) pro Stunde. Tarif B: \(5{,}00\,\text{€}\) Grundgebühr, \(1{,}00\,\text{€}\) pro Stunde. Untersuche für beide Tarife, ob die Zuordnung „Leihdauer in Stunden \(\rightarrow\) Mietpreis in \(\text{€}\)“ proportional ist. Nutze zur Begründung jeweils ein Beispiel mit konkreten Werten.

Denkanstöße

- Erstelle eine kleine Tabelle für 1 Stunde und 2 Stunden für beide Tarife. - Prüfe die Quotientengleichheit: Ist der Preis geteilt durch die Stunden immer derselbe Wert? - Überlege, wie sich die Grundgebühr auf das Verhältnis zwischen Zeit und Preis auswirkt.

Lösung

1. Untersuchung Tarif A: Bei \(1\,\text{h}\) beträgt der Preis \(2{,}50\,\text{€}\), bei \(2\,\text{h}\) beträgt er \(5{,}00\,\text{€}\). Der Quotient \(\frac{2{,}50}{1} = 2{,}50\) und \(\frac{5{,}00}{2} = 2{,}50\) ist gleich. Tarif A ist proportional. 2. Untersuchung Tarif B: Bei \(1\,\text{h}\) beträgt der Preis \(5{,}00 + 1{,}00 = 6{,}00\,\text{€}\). Bei \(2\,\text{h}\) beträgt der Preis \(5{,}00 + 2 \cdot 1{,}00 = 7{,}00\,\text{€}\). 3. Vergleich Tarif B: Der Quotient \(\frac{6{,}00}{1} = 6{,}00\) ist ungleich \(\frac{7{,}00}{2} = 3{,}50\). Eine Verdopplung der Zeit führt nicht zur Verdopplung des Preises. Tarif B ist nicht proportional.

Antwort

Tarif A ist proportional. Tarif B ist nicht proportional.
4119358
Bei einem Dehnungsversuch mit einem Gummiband wurden folgende Werte gemessen: - \(1{,}5\,\text{N}\) Zugkraft führen zu \(3{,}6\,\text{cm}\) Dehnung. - \(3\,\text{N}\) führen zu \(6{,}6\,\text{cm}\). - \(5\,\text{N}\) führen zu \(10{,}0\,\text{cm}\). Überprüfe rechnerisch, ob die Zuordnung „Zugkraft \(\rightarrow\) Dehnung“ für diese Messwerte proportional ist. Begründe.

Denkanstöße

- Welcher Quotient müsste bei direkter Proportionalität konstant sein? - Vergleiche die Dehnung pro Newton für alle drei Messungen. - Reicht es für Proportionalität, wenn die Werte nur ungefähr ansteigen?

Lösung

1. Die Quotienten Dehnung durch Kraft sind \(3{,}6:1{,}5=2{,}4\), \(6{,}6:3=2{,}2\) und \(10:5=2{,}0\) Zentimeter pro Newton. 2. Da die Quotienten nicht gleich sind, sind die Messwerte nicht direkt proportional.

Antwort

Nicht proportional; die Quotienten sind \(2{,}4\), \(2{,}2\) und \(2{,}0\,\text{cm/N}\).
4119388
Ein Carsharing-Anbieter berechnet für die Nutzung eines Kleinwagens eine feste Grundgebühr von \(5{,}00\,\text{€}\) pro Buchung sowie zusätzlich \(0{,}30\,\text{€}\) für jeden gefahrenen Kilometer. a) Berechne die Gesamtkosten für eine Strecke von \(10\,\text{km}\) und für eine Strecke von \(20\,\text{km}\). b) Untersuche, ob die Zuordnung „gefahrene Kilometer \(\to\) Gesamtkosten“ proportional ist. Begründe deine Antwort mithilfe deiner Ergebnisse aus Aufgabenteil a).

Denkanstöße

- Was passiert bei einer proportionalen Zuordnung mit dem Ergebnis, wenn man den Ausgangswert verdoppelt? - Rechne erst die konkreten Preise aus und vergleiche dann das Verhältnis. - Unterscheide zwischen einem festen Kostenanteil und einem veränderlichen Anteil.

Lösung

1. Berechnung der Kosten für \(10\,\text{km}\): \(5{,}00\,\text{€} + 10 \cdot 0{,}30\,\text{€} = 8{,}00\,\text{€}\). 2. Berechnung der Kosten für \(20\,\text{km}\): \(5{,}00\,\text{€} + 20 \cdot 0{,}30\,\text{€} = 11{,}00\,\text{€}\). 3. Prüfung auf Proportionalität: Bei einer proportionalen Zuordnung müsste sich der Preis verdoppeln, wenn sich die Kilometeranzahl verdoppelt. 4. Vergleich: Das Doppelte von \(8{,}00\,\text{€}\) ist \(16{,}00\,\text{€}\). Da \(11{,}00\,\text{€} \neq 16{,}00\,\text{€}\), ist die Zuordnung nicht proportional. 5. Alternativprüfung über den Quotienten: \(\frac{8}{10} = 0{,}8\) und \(\frac{11}{20} = 0{,}55\). Da die Quotienten nicht gleich sind, liegt keine Proportionalität vor.

Antwort

a) Die Kosten betragen \(8{,}00\,\text{€}\) für \(10\,\text{km}\) und \(11{,}00\,\text{€}\) für \(20\,\text{km}\). b) Die Zuordnung ist nicht proportional, da sich der Preis bei Verdopplung der Strecke nicht ebenfalls verdoppelt (\(11{,}00\,\text{€}\) statt \(16{,}00\,\text{€}\)).
4119418
Überprüfe, ob die folgende Wertetabelle eine proportionale Zuordnung beschreibt. Berechne dazu die Quotienten \(\frac{y}{x}\) für alle Wertepaare. Ergänze anschließend den \(y\)-Wert für \(x = 20\), falls eine proportionale Zuordnung vorliegt. <table> <tr><td>\(x\)</td><td>\(4\)</td><td>\(7\)</td><td>\(12\)</td><td>\(15\)</td></tr> <tr><td>\(y\)</td><td>\(14\)</td><td>\(24{,}5\)</td><td>\(42\)</td><td>\(52{,}5\)</td></tr> </table>

Denkanstöße

- Was bedeutet es für das Verhältnis von \(y\) zu \(x\), wenn eine Zuordnung proportional ist? - Wie kannst du prüfen, ob dieses Verhältnis bei allen Paaren gleich bleibt? - Wenn du die Regelmäßigkeit gefunden hast, wie kannst du sie auf einen neuen Wert anwenden?

Lösung

1. Berechnung der Quotienten \(\frac{y}{x}\) für jedes Wertepaar: \(14 : 4 = 3{,}5\) \(24{,}5 : 7 = 3{,}5\) \(42 : 12 = 3{,}5\) \(52{,}5 : 15 = 3{,}5\) 2. Da alle Quotienten den gleichen Wert \(k = 3{,}5\) ergeben, liegt Quotientengleichheit vor. Die Zuordnung ist somit proportional. 3. Berechnung des fehlenden \(y\)-Wertes für \(x = 20\): \(y = 3{,}5 \cdot 20 = 70\)

Antwort

Die Zuordnung ist proportional, da der Quotient \(\frac{y}{x}\) für alle Paare konstant \(3{,}5\) beträgt. Für \(x = 20\) ergibt sich \(y = 70\).
4119428
Gegeben sind zwei Wertetabellen. Entscheide, welche der beiden Tabellen eine proportionale Zuordnung darstellt und welche nicht. Begründe deine Entscheidung mathematisch mithilfe der Quotientengleichheit. Tabelle A: <table> <tr><td>\(x\)</td><td>\(1\)</td><td>\(2\)</td><td>\(3\)</td><td>\(4\)</td></tr> <tr><td>\(y\)</td><td>\(1{,}5\)</td><td>\(3\)</td><td>\(4{,}5\)</td><td>\(6\)</td></tr> </table> Tabelle B: <table> <tr><td>\(x\)</td><td>\(1\)</td><td>\(2\)</td><td>\(3\)</td><td>\(4\)</td></tr> <tr><td>\(y\)</td><td>\(2\)</td><td>\(3\)</td><td>\(4\)</td><td>\(5\)</td></tr> </table>

Denkanstöße

- Rechne für jedes Paar in beiden Tabellen das Verhältnis von \(y\) zu \(x\) aus. - Was muss gelten, damit man von einer proportionalen Zuordnung spricht? - Reicht es aus, nur das erste Paar einer Tabelle zu prüfen?

Lösung

1. Prüfung von Tabelle A auf Quotientengleichheit: \(1{,}5 : 1 = 1{,}5\) \(3 : 2 = 1{,}5\) \(4{,}5 : 3 = 1{,}5\) \(6 : 4 = 1{,}5\) Da alle Quotienten \(\frac{y}{x}\) gleich \(1{,}5\) sind, ist Tabelle A proportional. 2. Prüfung von Tabelle B auf Quotientengleichheit: \(2 : 1 = 2\) \(3 : 2 = 1{,}5\) Da \(2 \neq 1{,}5\), liegt keine Quotientengleichheit vor. Tabelle B ist nicht proportional.

Antwort

Tabelle A stellt eine proportionale Zuordnung dar, da alle Quotienten \(\frac{y}{x} = 1{,}5\) ergeben (Quotientengleichheit). Tabelle B ist nicht proportional, da die Quotienten unterschiedlich sind (z. B. \(2 : 1 = 2\) und \(3 : 2 = 1{,}5\)).
4119438
Die folgende Tabelle gehört zu einer proportionalen Zuordnung. Bestimme den Proportionalitätsfaktor \(k\) (wobei \(y = kx\)) und berechne die fehlenden Werte \(a\) und \(b\). <table> <tr><td>\(x\)</td><td>\(0{,}8\)</td><td>\(2\)</td><td>\(a\)</td><td>\(6\)</td></tr> <tr><td>\(y\)</td><td>\(2{,}4\)</td><td>\(6\)</td><td>\(12\)</td><td>\(b\)</td></tr> </table>

Denkanstöße

- Wie kannst du aus einem vollständigen Spaltenpaar den Faktor berechnen, der \(x\) mit \(y\) verbindet? - Kannst du diesen Faktor nutzen, um rückwärts von \(y\) auf \(x\) zu schließen? - Wie gehst du vor, wenn du \(x\) kennst und den zugehörigen \(y\)-Wert suchst?

Lösung

1. Bestimmung des Proportionalitätsfaktors \(k\) durch Division eines bekannten Paares: \(k = 2{,}4 : 0{,}8 = 3\) oder \(k = 6 : 2 = 3\). 2. Berechnung von \(a\): Da \(y = kx\), gilt \(12 = 3a\). \(a = 12 : 3 = 4\). 3. Berechnung von \(b\): \(b = kx = 3 \cdot 6 = 18\).

Antwort

Der Proportionalitätsfaktor ist \(k = 3\). Die fehlenden Werte sind \(a = 4\) und \(b = 18\).
4119538
Ein bestimmtes Stahlseil hat über seine gesamte Länge dieselbe Masse pro Meter. \(500\,\text{m}\) dieses Seils wiegen \(8{,}50\,\text{kg}\). a) Begründe die direkte Proportionalität zwischen Länge und Masse. Bestimme den Proportionalitätsfaktor in \(\text{kg/m}\) und die Masse von \(100\,\text{m}\). b) Bestimme die Massen für \(100\,\text{m}\), \(250\,\text{m}\), \(750\,\text{m}\) und \(1250\,\text{m}\) und stelle sie in einer Tabelle dar.

Denkanstöße

- Welche physikalische Größe bleibt bei einem gleichartigen Seil pro Meter konstant? - Wie erhältst du die Masse für einen Meter? - Welche Funktion beschreibt Masse in Abhängigkeit von Länge?

Lösung

1. Bei gleichartigem Seil ist die Masse pro Meter konstant. \(k=8{,}5:500=0{,}017\,\text{kg/m}\). \(100\,\text{m}\) wiegen \(1{,}70\,\text{kg}\). 2. Mit \(M(x)=0{,}017x\) ergeben sich \(1{,}70\), \(4{,}25\), \(12{,}75\) und \(21{,}25\,\text{kg}\).

Antwort

a) Proportional; \(k=0{,}017\,\text{kg/m}\); \(100\,\text{m}\) wiegen \(1{,}70\,\text{kg}\). b) \(1{,}70\,\text{kg}\), \(4{,}25\,\text{kg}\), \(12{,}75\,\text{kg}\), \(21{,}25\,\text{kg}\)
4119658
Ein Aluminiumprofil besitzt über seine Länge eine konstante Masse pro Meter. Ein \(2{,}5\,\text{m}\) langes Stück wiegt \(4{,}50\,\text{kg}\). a) Berechne die Masse von \(1\,\text{m}\). b) Ergänze für Längen von \(1\), \(3\), \(5\) und \(10\,\text{m}\) die zugehörigen Massen. c) Stelle eine Gleichung für die Masse \(y\) in Abhängigkeit von der Länge \(x\) auf.

Denkanstöße

- Welche Masse gehört zu einem Meter Profil? - Warum ist die Masse bei Länge \(0\) ebenfalls \(0\)? - Wie erscheint die Masse pro Meter in der Funktionsgleichung?

Lösung

1. \(4{,}5:2{,}5=1{,}8\,\text{kg/m}\). 2. Für \(1,3,5,10\,\text{m}\) erhält man \(1{,}8,5{,}4,9,18\,\text{kg}\). 3. \(y=1{,}8x\).

Antwort

a) \(1{,}80\,\text{kg}\) b) \(1{,}8\), \(5{,}4\), \(9\), \(18\,\text{kg}\) c) \(y=1{,}8x\)
4119838
Untersuche die folgende Wertetabelle. Handelt es sich um eine proportionale Zuordnung? Wenn ja, gib den Proportionalitätsfaktor \(k\) an (\(y = kx\)) und vervollständige die fehlenden Werte in der Tabelle. <table> <tr><td>\(x\)</td><td>\(2{,}5\)</td><td>\(4\)</td><td>\(6\)</td><td>\(\ldots\)</td><td>\(15\)</td></tr> <tr><td>\(y\)</td><td>\(6{,}25\)</td><td>\(10\)</td><td>\(\ldots\)</td><td>\(30\)</td><td>\(\ldots\)</td></tr> </table>

Denkanstöße

- Überprüfe, ob der Quotient aus \(y\) und \(x\) bei den gegebenen Paaren immer denselben Wert ergibt. - Wenn du den Proportionalitätsfaktor kennst, kannst du damit jeden fehlenden Wert berechnen. - Überlege dir: Musst du multiplizieren oder dividieren, um vom \(x\)-Wert zum \(y\)-Wert zu kommen?

Lösung

1. Prüfung auf Proportionalität durch Quotientenbildung \(\frac{y}{x}\): \(\frac{6{,}25}{2{,}5} = 2{,}5\) und \(\frac{10}{4} = 2{,}5\). Da die Quotienten gleich sind, liegt eine proportionale Zuordnung mit dem Faktor \(k = 2{,}5\) vor. 2. Berechnung des fehlenden \(y\)-Werts für \(x = 6\): \(y = 2{,}5 \cdot 6 = 15\). 3. Berechnung des fehlenden \(x\)-Werts für \(y = 30\): \(x = 30 : 2{,}5 = 12\). 4. Berechnung des fehlenden \(y\)-Werts für \(x = 15\): \(y = 2{,}5 \cdot 15 = 37{,}5\).

Antwort

Ja, es ist eine proportionale Zuordnung mit \(k = 2{,}5\) (Gleichung \(y = 2{,}5x\)). Die fehlenden Werte sind: Für \(x = 6\) ist \(y = 15\). Für \(y = 30\) ist \(x = 12\). Für \(x = 15\) ist \(y = 37{,}5\).
4119858
Zwei Tabellen zeigen den Zusammenhang zwischen \(x\) und \(y\). Tabelle A: <table> <tr><td>\(x\)</td><td>\(1\)</td><td>\(2\)</td><td>\(3\)</td><td>\(4\)</td></tr> <tr><td>\(y\)</td><td>\(5\)</td><td>\(7\)</td><td>\(9\)</td><td>\(11\)</td></tr> </table> Tabelle B: <table> <tr><td>\(x\)</td><td>\(1\)</td><td>\(2\)</td><td>\(4\)</td><td>\(8\)</td></tr> <tr><td>\(y\)</td><td>\(2{,}5\)</td><td>\(5\)</td><td>\(10\)</td><td>\(20\)</td></tr> </table> Entscheide für jede Tabelle, ob eine proportionale, eine indirekt proportionale oder keine dieser Zuordnungen vorliegt. Begründe mit Quotienten- oder Produktgleichheit.

Denkanstöße

- Welches Kriterium prüfst du für eine proportionale Zuordnung? - Welches Kriterium prüfst du für eine indirekt proportionale Zuordnung? - Reicht bereits ein abweichender Quotient oder Produktwert, um eine Zuordnungsart auszuschließen?

Lösung

1. Tabelle A ist nicht proportional, weil zum Beispiel \(5:1\neq7:2\). Sie ist auch nicht indirekt proportional, weil \(1\cdot5\neq2\cdot7\). Daher liegt keine der beiden Zuordnungen vor. 2. Bei Tabelle B gilt für alle Spalten \(y:x=2{,}5\). Daher ist Tabelle B proportional.

Antwort

Tabelle A: keine der beiden Zuordnungen, denn sowohl die Quotienten als auch die Produkte unterscheiden sich, z. B. \(5:1\neq7:2\) und \(1\cdot5\neq2\cdot7\). Tabelle B: proportional, denn für alle Spalten gilt \(y:x=2{,}5\).
4119928
Für einen Fruchtpunsch werden für \(25\) Personen genau \(6{,}25\,\text{Liter}\) Saft benötigt. Die Saftmenge \(S\) soll direkt proportional zur Personenzahl \(p\) sein. a) Bestimme den Proportionalitätsfaktor \(k\) und stelle die Funktion \(S(p)=kp\) auf. b) Begründe mit dem Funktionsterm, warum der Graph eine Ursprungsgerade ist. c) Berechne mit deiner Funktion den Saftbedarf für \(60\) Personen.

Denkanstöße

- Welcher Quotient aus Saftmenge und Personenzahl liefert \(k\)? - Welche Form hat eine direkte Proportionalität als Funktion? - Was ergibt deine Funktion für \(p=0\)? - Setze für Teil c \(p=60\) in deine Funktion ein.

Lösung

1. Der Proportionalitätsfaktor ist \(k=6{,}25:25=0{,}25\,\text{Liter pro Person}\). 2. Damit gilt \(S(p)=0{,}25p\). 3. Es gibt keinen konstanten Summanden; für \(p=0\) ist auch \(S(0)=0\). Der Graph verläuft daher durch den Ursprung. 4. Für \(60\) Personen gilt \(S(60)=0{,}25\cdot60=15\).

Antwort

a) \(k=0{,}25\,\text{Liter pro Person}\); \(S(p)=0{,}25p\) b) Der konstante Summand ist \(0\); der Graph ist eine Ursprungsgerade. c) \(15\,\text{Liter}\)
4119938
Zwei Typen identischer Kleinteile werden verglichen. Von Typ A wiegen \(8\) Stück zusammen \(6{,}40\,\text{g}\), von Typ B wiegen \(12\) Stück \(9{,}00\,\text{g}\). Für jeden Typ ist die Gesamtmasse direkt proportional zur Stückzahl \(n\). a) Bestimme die Proportionalitätsfaktoren und stelle \(M_A(n)\) und \(M_B(n)\) auf. b) Welche Ursprungsgerade ist weniger steil? Deute dies als Masse pro Stück. c) Bestimme mit der leichteren Variante die Gesamtmasse von \(20\) Teilen.

Denkanstöße

- Welche Masse pro Stück ergibt sich für jeden Typ? - Wie hängt die Steigung einer Ursprungsgeraden mit der Masse pro Stück zusammen? - Welche Funktion musst du für \(20\) Stück verwenden?

Lösung

1. \(k_A=6{,}4:8=0{,}8\,\text{g/Stück}\), \(k_B=9:12=0{,}75\,\text{g/Stück}\). Also \(M_A(n)=0{,}8n\), \(M_B(n)=0{,}75n\). 2. B ist weniger steil und hat die kleinere Masse pro Stück. 3. \(M_B(20)=15\,\text{g}\).

Antwort

a) \(M_A(n)=0{,}8n\), \(M_B(n)=0{,}75n\) b) B ist weniger steil und leichter pro Stück. c) \(15\,\text{g}\)
4120048
Zwei Stahlprofile haben jeweils eine konstante Masse pro Meter. Von Profil A wiegen \(0{,}8\,\text{m}\) genau \(1{,}52\,\text{kg}\), von Profil B wiegen \(1{,}2\,\text{m}\) genau \(2{,}16\,\text{kg}\). a) Bestimme die Faktoren \(k_A\) und \(k_B\) und stelle die Massenfunktionen auf. b) Welche Ursprungsgerade ist weniger steil? Deute dies physikalisch. c) Bestimme den Massenunterschied pro Meter.

Denkanstöße

- Welche Masse pro Meter hat jedes Profil? - Was bedeutet eine kleinere Steigung bei Masse in Abhängigkeit von Länge? - Wie vergleichst du die beiden Faktoren?

Lösung

1. \(k_A=1{,}52:0{,}8=1{,}90\,\text{kg/m}\), \(k_B=2{,}16:1{,}2=1{,}80\,\text{kg/m}\). Daher \(M_A(x)=1{,}90x\), \(M_B(x)=1{,}80x\). 2. B ist weniger steil und damit leichter pro Meter. 3. Unterschied: \(0{,}10\,\text{kg/m}\).

Antwort

a) \(M_A(x)=1{,}90x\), \(M_B(x)=1{,}80x\) b) B ist weniger steil und leichter pro Meter. c) \(0{,}10\,\text{kg/m}\)
4120168
In einem Labor werden baugleiche Probenhalter verwendet. Drei Halter wiegen zusammen \(13{,}50\,\text{g}\). a) Welche Masse haben \(5\) Halter? b) Wie viele Halter haben zusammen eine Masse von \(31{,}50\,\text{g}\)? c) Handelt es sich um eine proportionale Zuordnung zwischen Stückzahl und Gesamtmasse? Begründe.

Denkanstöße

- Welche Masse hat ein einzelner Halter? - Wie skalierst du von einem Halter auf mehrere? - Welche beiden Merkmale sprechen für direkte Proportionalität?

Lösung

1. Ein Halter wiegt \(13{,}5:3=4{,}5\,\text{g}\). 2. Fünf Halter wiegen \(5\cdot4{,}5=22{,}5\,\text{g}\). 3. \(31{,}5:4{,}5=7\) Halter. 4. Die Zuordnung ist proportional, weil die Masse pro Halter konstant ist und bei null Haltern die Gesamtmasse null ist.

Antwort

a) \(22{,}50\,\text{g}\) b) \(7\) Halter c) Ja; konstante Masse von \(4{,}50\,\text{g}\) pro Halter.
4120348
Für \(4\) identische Bilderrahmen werden insgesamt \(500\,\text{cm}\) Holzleiste und \(3\,\text{m}\) Aufhängeschnur benötigt. Beide Materialmengen werden direkt proportional zur Rahmenzahl \(p\) geplant. a) Stelle die Funktionen \(H(p)\) für die Holzleistenlänge in Zentimetern und \(S(p)\) für die Schnurlänge in Metern auf. b) Bestimme mit \(H\) die Holzleistenlänge für \(10\) Rahmen. c) Für wie viele Rahmen reichen \(15\,\text{m}\) Aufhängeschnur? d) Warum verlaufen beide Graphen durch den Ursprung?

Denkanstöße

- Welche Länge jeder Materialart gehört zu genau einem Rahmen? - Wie sieht die Funktionsform einer direkten Proportionalität aus? - Wie kannst du die Schnurfunktion rückwärts für \(15\,\text{m}\) nutzen? - Welche Materialmenge gehört zu null Rahmen?

Lösung

1. Pro Rahmen werden \(500:4=125\,\text{cm}\) Holzleiste und \(3:4=0{,}75\,\text{m}\) Schnur benötigt. 2. Daher gilt \(H(p)=125p\) und \(S(p)=0{,}75p\). 3. Für \(10\) Rahmen ist \(H(10)=1250\,\text{cm}\). 4. Aus \(0{,}75p=15\) folgt \(p=20\). 5. Bei \(p=0\) werden weder Holzleiste noch Schnur benötigt; beide Graphen gehen durch den Ursprung.

Antwort

a) \(H(p)=125p\), \(S(p)=0{,}75p\) b) \(1250\,\text{cm}\) c) \(20\) Rahmen d) Bei \(p=0\) sind beide Materialmengen \(0\).
4120548
Betrachte ein Quadrat mit der Seitenlänge \(a\). Wir untersuchen zwei verschiedene Zuordnungen: Zuordnung 1: Seitenlänge \(a\) \(\to\) Umfang \(U\) des Quadrats. Zuordnung 2: Seitenlänge \(a\) \(\to\) Flächeninhalt \(A\) des Quadrats. Erläutere mithilfe des „Verdopplungs-Tests“, warum Zuordnung 1 proportional ist, Zuordnung 2 hingegen nicht. Nutze dazu ein Beispiel mit einer konkreten Seitenlänge (z. B. \(a = 3\,\text{cm}\) und \(a = 6\,\text{cm}\)).

Denkanstöße

- Erinnere dich an die Formeln für den Umfang und den Flächeninhalt eines Quadrats. - Was genau muss passieren, damit man eine Zuordnung „proportional“ nennt? - Rechne die Werte für eine beliebige Seitenlänge aus und vergleiche sie mit den Werten für die doppelte Seitenlänge.

Lösung

1. Zuordnung 1 (Umfang): Bei \(a = 3\,\text{cm}\) ist \(U = 4 \cdot 3 = 12\,\text{cm}\). Bei Verdopplung auf \(a = 6\,\text{cm}\) ist \(U = 4 \cdot 6 = 24\,\text{cm}\). Da sich bei Verdopplung der Eingangsgröße auch die Ausgangsgröße verdoppelt, ist die Zuordnung proportional. 2. Zuordnung 2 (Fläche): Bei \(a = 3\,\text{cm}\) ist \(A = 3^2 = 9\,\text{cm}^2\). Bei Verdopplung auf \(a = 6\,\text{cm}\) ist \(A = 6^2 = 36\,\text{cm}^2\). Da \(36\) das Vierfache von \(9\) ist (und nicht das Doppelte), ist die Zuordnung nicht proportional.

Antwort

Zuordnung 1 ist proportional, weil die Verdopplung der Seitenlänge \(a\) zu einer Verdopplung des Umfangs \(U\) führt (\(12\,\text{cm} \to 24\,\text{cm}\)). Zuordnung 2 ist nicht proportional, weil die Verdopplung der Seitenlänge \(a\) zu einer Vervierfachung des Flächeninhalts \(A\) führt (\(9\,\text{cm}^2 \to 36\,\text{cm}^2\)).
4120558
Eine Packung enthält gleichartige kleine Unterlegscheiben. \(40\) Stück haben zusammen eine Masse von \(3{,}20\,\text{g}\). Die Gesamtmasse ist direkt proportional zur Stückzahl. a) Berechne die Masse einer Unterlegscheibe. b) Bestimme die Gesamtmasse von \(150\) Unterlegscheiben. c) Beschreibe den Verlauf des Graphen der Zuordnung \(\text{Stückzahl}\to\text{Gesamtmasse}\).

Denkanstöße

- Welcher Quotient aus Gesamtmasse und Stückzahl ist konstant? - Welche Gesamtmasse gehört zur Stückzahl \(0\)? - Was bedeutet der konstante Quotient für die Steigung des Graphen?

Lösung

1. Eine Unterlegscheibe hat die Masse \(3{,}20:40=0{,}08\,\text{g}\). 2. Für \(150\) Stück ergibt sich \(150\cdot0{,}08=12\,\text{g}\). 3. Bei \(0\) Unterlegscheiben beträgt die Gesamtmasse \(0\,\text{g}\). Der Graph ist daher eine Ursprungsgerade mit der Steigung \(0{,}08\).

Antwort

a) \(0{,}08\,\text{g}\) b) \(12\,\text{g}\) c) Ursprungsgerade mit der Steigung \(0{,}08\)
4127578
Ein Umweltsensor erzeugt bei gleichbleibender Messrate in \(12\) Stunden insgesamt \(81\,\text{MB}\) Daten. Die Datenmenge \(D(t)\) ist direkt proportional zur Laufzeit \(t\) in Stunden. a) Stelle eine Funktion \(D(t)=kt\) auf. b) Berechne die Datenmenge nach \(4\) Stunden und nach \(12\) Stunden.

Denkanstöße

- Welche Datenmenge gehört zu einer Stunde, wenn die Rate konstant ist? - Warum muss der Graph durch den Ursprung verlaufen? - Wie nutzt du die Funktion für unterschiedliche Laufzeiten?

Lösung

1. Der Proportionalitätsfaktor ist \(k=81:12=6{,}75\,\text{MB/h}\). Also \(D(t)=6{,}75t\). 2. \(D(4)=27\,\text{MB}\), \(D(12)=81\,\text{MB}\).

Antwort

a) \(D(t)=6{,}75t\) b) \(D(4)=27\,\text{MB}\), \(D(12)=81\,\text{MB}\)
4127598
Ein Mineralstoffzusatz soll stets \(0{,}625\,\%\) der Masse \(F\) einer Futtermischung ausmachen. Sei \(M(F)\) die Masse des Zusatzes in Gramm, wenn \(F\) ebenfalls in Gramm angegeben wird. a) Stelle die proportionale Funktion \(M(F)=kF\) auf. b) Pro Portion sollen höchstens \(40\,\text{g}\) des Zusatzes enthalten sein. Wie schwer darf die Futtermischung höchstens sein?

Denkanstöße

- Wie schreibst du \(0{,}625\,\%\) als Dezimalzahl? - Welche Form hat eine direkt proportionale Funktion? - Welche Gleichung beschreibt genau die zulässige Höchstmenge des Zusatzes?

Lösung

1. \(0{,}625\,\%=0{,}00625\). Daher gilt \(M(F)=0{,}00625F\). 2. Für die Höchstmenge setzt man \(0{,}00625F=40\). Daraus folgt \(F=6400\,\text{g}\).

Antwort

a) \(M(F)=0{,}00625F\) b) Höchstens \(6400\,\text{g}\)
4127638
Ein 3D-Drucker verbraucht bei einem langen Druck gleichmäßig Filament. Nach \(3\) Stunden wurden \(24\,\text{g}\) Filament verbraucht. Sei \(F(t)\) die verbrauchte Filamentmasse nach \(t\) Stunden. a) Stelle die proportionale Funktion \(F(t)=kt\) auf. b) Bestimme den Verbrauch nach \(12\) Stunden. c) Eine volle Filamentrolle enthält \(800\,\text{g}\). Wie viel Prozent der Rolle entsprechen dem Verbrauch aus Teil b)?

Denkanstöße

- Welche Verbrauchsmenge gehört zu einer Stunde? - Wie nutzt du den Proportionalitätsfaktor für \(12\) Stunden? - Welchen Anteil einer \(800\,\text{g}\)-Rolle bilden \(96\,\text{g}\)?

Lösung

1. \(k=24:3=8\,\text{g/h}\). Also \(F(t)=8t\). 2. \(F(12)=96\,\text{g}\). 3. \(96:800=0{,}12=12\,\%\).

Antwort

a) \(F(t)=8t\) b) \(96\,\text{g}\) c) \(12\,\%\)
4127648
Eine Messstation verbraucht bei gleichbleibendem Betrieb in \(12\) Stunden \(37{,}5\,\text{Wh}\) Energie. Der Energieverbrauch \(E(t)\) wird als direkt proportional zur Laufzeit \(t\) in Stunden modelliert. a) Stelle die proportionale Funktion \(E(t)\) auf. b) Ein alternatives Messverfahren benötigt für einen neun-stündigen Versuch insgesamt \(25\,\text{Wh}\). Welches Verfahren verbraucht bei \(9\) Stunden weniger Energie?

Denkanstöße

- Wie bestimmst du den Energieverbrauch pro Stunde? - Welcher Funktionswert gehört zu neun Stunden? - Vergleiche die beiden Werte erst, nachdem sie dieselbe Versuchsdauer betreffen.

Lösung

1. \(k=37{,}5:12=3{,}125\,\text{Wh/h}\). Somit \(E(t)=3{,}125t\). 2. \(E(9)=28{,}125\,\text{Wh}\approx28{,}13\,\text{Wh}\). Das alternative Verfahren benötigt mit \(25\,\text{Wh}\) weniger.

Antwort

a) \(E(t)=3{,}125t\) b) Proportionales Modell: etwa \(28{,}13\,\text{Wh}\); das alternative Verfahren benötigt weniger.
4127678
Bei einer gleichmäßig dicken Kunststoffplatte ist die Masse der aufgetragenen Deckschicht direkt proportional zur Schichtdicke \(p\) in Millimetern. Eine \(2\,\text{mm}\) dicke Schicht hat eine Masse von \(50\,\text{g}\). a) Stelle die proportionale Funktion \(M(p)=kp\) auf. b) Welche Schichtdicke gehört zu einer Masse von \(112{,}5\,\text{g}\)?

Denkanstöße

- Welche Masse gehört zu einem Millimeter Schichtdicke? - Welche Rolle spielt \(p=0\) für eine proportionale Funktion? - Löse in Teil b) die Funktionsgleichung nach \(p\) auf.

Lösung

1. \(k=50:2=25\,\text{g/mm}\). Damit gilt \(M(p)=25p\). 2. \(112{,}5=25p\) ergibt \(p=4{,}5\,\text{mm}\).

Antwort

a) \(M(p)=25p\) b) \(4{,}5\,\text{mm}\)
4127688
Ein Langzeit-Messgerät erzeugt Daten proportional zur Betriebsdauer. Nach \(45\) Tagen sind \(20\,\text{GB}\) gespeichert. Sei \(D(t)\) die Datenmenge nach \(t\) Tagen. a) Stelle \(D(t)=kt\) auf und bestimme, nach wie vielen Tagen \(40\,\text{GB}\) erreicht sind. b) Wie groß ist die Datenmenge nach \(180\) Tagen? Begründe das Ergebnis zusätzlich mit der direkten Proportionalität, ohne die vollständige Rechnung neu zu beginnen.

Denkanstöße

- Welcher Quotient aus Datenmenge und Zeit bleibt konstant? - Wie bestimmst du die Zeit für einen vorgegebenen Funktionswert? - Welche Skalierung verbindet \(90\) und \(180\) Tage?

Lösung

1. \(k=20:45=\frac49\,\text{GB/Tag}\). Also \(D(t)=\frac49t\). Für \(40\,\text{GB}\) gilt \(40=\frac49t\), also \(t=90\). 2. \(180\) Tage sind doppelt so lang wie \(90\) Tage. Daher verdoppelt sich bei direkter Proportionalität die Datenmenge von \(40\) auf \(80\,\text{GB}\).

Antwort

a) \(D(t)=\frac49t\); \(40\,\text{GB}\) nach \(90\) Tagen b) \(80\,\text{GB}\)
4127738
Zwei Audiorekorder nehmen mit unterschiedlichen konstanten Datenraten auf. Rekorder A erzeugt in \(4\) Minuten \(20\,\text{MB}\) Audiodaten, Rekorder B in \(4\) Minuten \(25\,\text{MB}\). Für beide ist die Datenmenge direkt proportional zur Aufnahmezeit \(m\) in Minuten. a) Stelle die Funktionen \(D_A(m)\) und \(D_B(m)\) auf. b) Vergleiche beide Datenmengen nach \(9\) Minuten.

Denkanstöße

- Welche Datenrate hat jeder Rekorder? - Welche Steigung gehört zur größeren Datenrate? - Setze für den Vergleich bei beiden Funktionen dieselbe Zeit ein.

Lösung

1. \(k_A=20:4=5\,\text{MB/min}\), \(k_B=25:4=6{,}25\,\text{MB/min}\). Daher \(D_A(m)=5m\), \(D_B(m)=6{,}25m\). 2. Nach \(9\) Minuten: A \(45\,\text{MB}\), B \(56{,}25\,\text{MB}\). B liegt um \(11{,}25\,\text{MB}\) höher.

Antwort

a) \(D_A(m)=5m\), \(D_B(m)=6{,}25m\) b) A: \(45\,\text{MB}\), B: \(56{,}25\,\text{MB}\); Unterschied \(11{,}25\,\text{MB}\)
4127758
Während eines kurzen Schauers fallen bei gleichbleibender Intensität in \(60\,\text{min}\) insgesamt \(19\,\text{mm}\) Niederschlag. Die Niederschlagshöhe \(N(t)\) werde in diesem Zeitfenster als direkt proportional zur Zeit \(t\) in Minuten modelliert. a) Stelle die proportionale Funktion \(N(t)\) auf. b) Welche Niederschlagshöhe ergibt das Modell nach \(45\,\text{min}\)?

Denkanstöße

- Welche Niederschlagshöhe gehört bei konstanter Intensität zu einer Minute? - Wie wird dieser Quotient zum Faktor in \(N(t)=kt\)? - Setze für Teil b) die gewünschte Zeit in die Funktion ein.

Lösung

1. Der Proportionalitätsfaktor beträgt \(\frac{19}{60}\,\text{mm/min}\). Daher gilt \(N(t)=\frac{19}{60}t\). 2. Für \(45\,\text{min}\) ist \(N(45)=\frac{19}{60}\cdot45=14{,}25\,\text{mm}\).

Antwort

a) \(N(t)=\frac{19}{60}t\) b) \(14{,}25\,\text{mm}\)
4127768
Ein Sensor speichert während einer Messung Daten mit konstanter Rate. In \(24\) Minuten entstehen \(6\,\text{MB}\). Sei \(D(t)\) die gespeicherte Datenmenge nach \(t\) Minuten. a) Stelle die proportionale Funktion \(D(t)\) auf. b) Nach welcher Laufzeit sind \(15\,\text{MB}\) gespeichert?

Denkanstöße

- Welche Datenmenge entsteht in einer Minute? - Welche Eigenschaft macht den Graphen zu einer Ursprungsgeraden? - Welche Gleichung musst du für \(15\,\text{MB}\) lösen?

Lösung

1. \(k=6:24=0{,}25\,\text{MB/min}\). Also \(D(t)=0{,}25t\). 2. \(15=0{,}25t\) ergibt \(t=60\,\text{min}\).

Antwort

a) \(D(t)=0{,}25t\) b) \(60\,\text{min}\)
4129768
Ein Regenfass enthält zu Beginn eines Gewitters bereits \(20\,\text{Liter}\) Wasser. Während des Gewitters regnet es sehr gleichmäßig, sodass jede Stunde genau \(8\,\text{Liter}\) Wasser in das Fass fließen. a) Begründe, warum der Zusammenhang zwischen der Zeit \(t\) (in Stunden) und der Wassermenge \(V\) (in Litern) durch eine lineare Funktion beschrieben werden kann. b) Gib die Funktionsgleichung für diesen Zusammenhang an. c) Wie würde sich die Funktionsgleichung ändern, wenn das Fass zu Beginn leer gewesen wäre? Ist die Funktion dann immer noch linear?

Denkanstöße

- Welche Änderung der Wassermenge tritt in jeder Stunde auf? - Welche Bedeutung hat die Wassermenge zum Zeitpunkt \(t=0\) für die Funktionsgleichung? - Wodurch unterscheidet sich eine proportionale Funktion von einer linearen Funktion mit einem von null verschiedenen Anfangswert?

Lösung

1. Die Wassermenge nimmt in jeder Stunde um denselben Betrag von \(8\,\text{Litern}\) zu. Daher lässt sich der Zusammenhang durch eine lineare Funktion beschreiben. 2. Der Anfangswert beträgt \(20\,\text{Liter}\), die Zunahme pro Stunde \(8\,\text{Liter}\). Damit lautet die Funktion \(V(t)=8t+20\). 3. Bei einem zu Beginn leeren Fass ist der Anfangswert \(0\). Dann gilt \(V(t)=8t\). Diese Funktion ist weiterhin linear und zusätzlich proportional, weil ihr Graph durch den Ursprung verläuft.

Antwort

a) Der Zusammenhang ist linear, weil die Wassermenge pro Stunde stets um \(8\,\text{Liter}\) zunimmt. b) \(V(t)=8t+20\). c) Bei leerem Fass gilt \(V(t)=8t\). Die Funktion ist weiterhin linear und zusätzlich proportional.
4131128
Von einem gleichmäßig aufgebauten Kabel wird die Masse verschiedener Längen gemessen. <table> <tr><td>Länge \(s\) in \(\text{m}\)</td><td>\(100\)</td><td>\(250\)</td><td>\(400\)</td><td>\(550\)</td></tr> <tr><td>Masse \(m\) in \(\text{kg}\)</td><td>\(6{,}2\)</td><td>\(15{,}5\)</td><td>\(24{,}8\)</td><td>\(34{,}1\)</td></tr> </table> Überprüfe, ob die Masse direkt proportional zur Kabellänge ist. Bestimme gegebenenfalls den Proportionalitätsfaktor und erkläre seine Bedeutung im Sachkontext.

Denkanstöße

- Welcher Quotient muss bei einer direkten Proportionalität für alle Tabellenpaare gleich sein? - Welche Einheit erhältst du bei \(\text{kg}:\text{m}\)? - Was beschreibt dieser Quotient für das Kabel?

Lösung

1. Für die vier Wertepaare gilt \(\frac{6{,}2}{100}=0{,}062\), \(\frac{15{,}5}{250}=0{,}062\), \(\frac{24{,}8}{400}=0{,}062\) und \(\frac{34{,}1}{550}=0{,}062\). 2. Der Quotient \(\frac{m}{s}\) ist konstant, also ist die Zuordnung direkt proportional. 3. Der Proportionalitätsfaktor ist \(k=0{,}062\,\text{kg}/\text{m}\). 4. Er gibt die Masse eines Meters Kabel an; das sind \(62\,\text{g}/\text{m}\).

Antwort

Die Zuordnung ist direkt proportional. Es gilt \(k=0{,}062\,\text{kg}/\text{m}=62\,\text{g}/\text{m}\); der Faktor gibt die Masse pro Meter Kabel an.
4131138
Drei Punkte im Koordinatensystem haben die Koordinaten \(P_1(1{,}2 \mid 3{,}6)\), \(P_2(2{,}5 \mid 7{,}5)\) und \(P_3(5 \mid 15{,}5)\). Entscheide, ob diese drei Punkte auf einer Ursprungsgeraden liegen können. Begründe deine Antwort mathematisch durch die Untersuchung der Proportionalität.

Denkanstöße

- Was zeichnet eine Ursprungsgerade im Vergleich zu anderen Geraden aus? - Wie hängen die \(x\)- und \(y\)-Werte zusammen, wenn ein Punkt auf einer Ursprungsgeraden liegt? - Überprüfe für jeden Punkt das Verhältnis der Koordinaten.

Lösung

1. Punkte auf einer Ursprungsgeraden gehören zu einer proportionalen Funktion der Form \(y = mx\). 2. Prüfung der Quotientengleichheit \(\frac{y}{x}\) für alle Punkte: 3. Für \(P_1\): \(\frac{3{,}6}{1{,}2} = 3\). 4. Für \(P_2\): \(\frac{7{,}5}{2{,}5} = 3\). 5. Für \(P_3\): \(\frac{15{,}5}{5} = 3{,}1\). 6. Da der Quotient für \(P_3\) von den anderen abweicht, liegen die Punkte nicht alle auf einer gemeinsamen Ursprungsgeraden.

Antwort

Nein, die Punkte liegen nicht auf einer Ursprungsgeraden. Zwar ist das Verhältnis \(\frac{y}{x}\) für \(P_1\) und \(P_2\) gleich \(3\), aber für \(P_3\) ergibt sich ein anderes Verhältnis von \(3{,}1\). Damit ist die notwendige Bedingung der Quotientengleichheit für proportionale Zuordnungen nicht erfüllt.
4131148
Betrachte die folgenden zwei Alltagssituationen und untersuche sie auf direkte Proportionalität: a) Anzahl gleich teurer Eintrittskarten ohne Mengenrabatt \(\rightarrow\) Gesamtpreis. b) Gefahrene Kilometer mit einem Taxi \(\rightarrow\) Fahrpreis, wenn eine feste Grundgebühr und zusätzlich ein fester Preis pro Kilometer berechnet werden. Entscheide für beide Fälle, ob eine proportionale Zuordnung vorliegt. Begründe deine Antwort und erläutere beim Taxi, wie sich die Grundgebühr auf die Proportionalität auswirkt.

Denkanstöße

- Überlege dir, ob sich der Preis genau verdoppelt, wenn du doppelt so viel von der Ausgangsgröße hast. - Gibt es bei einer Taxifahrt Kosten, die man schon bezahlen muss, bevor man überhaupt den ersten Meter gefahren ist? - Was passiert mit dem Graphen einer Zuordnung im Koordinatensystem, wenn ein fester Startwert addiert wird?

Lösung

1. Analyse der Eintrittskarten: Die Zuordnung Anzahl \(\rightarrow\) Preis ist proportional, da sich der Gesamtpreis bei doppelter Anzahl an Karten verdoppelt. Der Quotient \(\frac{\text{Preis}}{\text{Anzahl}}\) entspricht dem konstanten Einzelpreis. 2. Analyse der Taxifahrt: Die Zuordnung Strecke \(\rightarrow\) Fahrpreis ist bei dem beschriebenen Tarif nicht proportional. 3. Begründung: Ein Taxi berechnet meist eine feste Grundgebühr (Startpreis), die unabhängig von der Strecke anfällt. Dadurch ist der Quotient \(\frac{\text{Preis}}{\text{Strecke}}\) nicht konstant. Damit Proportionalität vorläge, müsste die Grundgebühr \(0\,\text{€}\) betragen.

Antwort

a) Proportional, da der Preis pro Karte konstant bleibt. b) Nicht proportional, da durch die Grundgebühr der Graph nicht durch den Ursprung verläuft.
4131238
Zwei Beschichtungsverfahren benötigen bei gleichbleibender Schichtdicke Material direkt proportional zur bearbeiteten Fläche. Verfahren A: Für \(80\,\text{m}^2\) werden \(6{,}40\,\text{l}\) benötigt. Verfahren B: Für \(150\,\text{m}^2\) werden \(9{,}00\,\text{l}\) benötigt. a) Bestimme die Proportionalitätsfaktoren \(k_A\) und \(k_B\) in \(\text{l}/\text{m}^2\) und stelle \(M_A(x)=k_Ax\) sowie \(M_B(x)=k_Bx\) auf. b) Welche Ursprungsgerade ist steiler? Begründe mit den Proportionalitätsfaktoren. c) Berechne den Materialbedarf für \(400\,\text{m}^2\) bei beiden Verfahren. Welche Fläche lässt sich jeweils mit \(12\,\text{l}\) beschichten?

Denkanstöße

- Welcher Quotient aus Materialmenge und Fläche ist jeweils konstant? - Wie wird dieser Quotient zum Faktor in einer Ursprungsgeraden? - Was sagt ein größerer Faktor über die Steilheit und den Materialbedarf pro Quadratmeter aus? - Wie kannst du die Funktionsgleichung für eine vorgegebene Materialmenge rückwärts nutzen?

Lösung

1. Für Verfahren A gilt \(k_A=6{,}40:80=0{,}08\,\text{l}/\text{m}^2\), also \(M_A(x)=0{,}08x\). 2. Für Verfahren B gilt \(k_B=9:150=0{,}06\,\text{l}/\text{m}^2\), also \(M_B(x)=0{,}06x\). 3. Da \(0{,}08>0{,}06\), ist die Ursprungsgerade von Verfahren A steiler. 4. Für \(400\,\text{m}^2\) werden bei A \(32\,\text{l}\), bei B \(24\,\text{l}\) benötigt. 5. Aus \(0{,}08x=12\) folgt \(x=150\,\text{m}^2\); aus \(0{,}06x=12\) folgt \(x=200\,\text{m}^2\).

Antwort

a) \(M_A(x)=0{,}08x\), \(M_B(x)=0{,}06x\) b) Verfahren A ist steiler. c) Für \(400\,\text{m}^2\): A \(32\,\text{l}\), B \(24\,\text{l}\); mit \(12\,\text{l}\): A \(150\,\text{m}^2\), B \(200\,\text{m}^2\)
4131248
Zwei Dosierer geben während eines Prüfablaufs gleichmäßig Schmierstoff ab. Dosierer A gibt \(42\,\text{g}\) in \(600\,\text{s}\) ab, Dosierer B \(36\,\text{g}\) in \(450\,\text{s}\). Die abgegebene Masse sei jeweils direkt proportional zur Zeit \(t\). a) Bestimme die Funktionen \(M_A(t)=k_At\) und \(M_B(t)=k_Bt\). Gib \(k_A\) und \(k_B\) in \(\text{g/s}\) an. b) Welcher Graph ist steiler? Welcher Dosierer gibt pro Sekunde weniger Schmierstoff ab? Begründe mit \(k_A\) und \(k_B\). c) Berechne die abgegebene Masse beider Dosierer nach \(1400\,\text{s}\).

Denkanstöße

- Welcher Quotient aus abgegebener Masse und Zeit ist jeweils konstant? - Wie wird dieser Quotient zum Faktor in \(M(t)=kt\)? - Was bedeutet ein größerer Faktor \(k\) für die Steilheit und für die abgegebene Masse pro Sekunde? - Wie verwendest du die Funktionsgleichung für \(t=1400\)?

Lösung

1. Für Dosierer A gilt \(k_A=42:600=0{,}07\,\text{g/s}\), also \(M_A(t)=0{,}07t\). 2. Für Dosierer B gilt \(k_B=36:450=0{,}08\,\text{g/s}\), also \(M_B(t)=0{,}08t\). 3. Da \(0{,}08>0{,}07\), ist der Graph von \(M_B\) steiler. Dosierer A gibt pro Sekunde weniger Schmierstoff ab. 4. Es ist \(M_A(1400)=98\,\text{g}\) und \(M_B(1400)=112\,\text{g}\).

Antwort

a) \(M_A(t)=0{,}07t\) mit \(k_A=0{,}07\,\text{g/s}\); \(M_B(t)=0{,}08t\) mit \(k_B=0{,}08\,\text{g/s}\) b) Der Graph von \(M_B\) ist steiler; Dosierer A gibt pro Sekunde weniger ab. c) Dosierer A: \(98\,\text{g}\); Dosierer B: \(112\,\text{g}\)
4131298
Beurteile die Aussage: „Jede lineare Funktion ist auch eine proportionale Funktion.“ Begründe deine Entscheidung, indem du die allgemeine Funktionsgleichung einer linearen Funktion \(y=mx+t\) mit der einer proportionalen Funktion \(y=kx\) vergleichst. Gib zusätzlich ein konkretes Beispiel für eine lineare Funktion an, die nicht proportional ist.

Denkanstöße

- Welche besondere Lage hat der Graph einer proportionalen Funktion im Koordinatensystem? - Vergleiche die beiden allgemeinen Funktionsgleichungen und achte auf den konstanten Summanden. - Was muss beim Einsetzen von \(x=0\) für eine proportionale Funktion herauskommen?

Lösung

1. Eine lineare Funktion hat die Form \(y=mx+t\). Eine direkt proportionale Funktion hat die Form \(y=kx\), also den y-Achsenabschnitt \(t=0\). 2. Die Aussage ist deshalb falsch. Nur lineare Funktionen, deren Graph durch den Ursprung verläuft, sind proportional. 3. Zum Beispiel ist \(y=2x+5\) linear, aber nicht proportional, weil der Graph nicht durch \((0|0)\) verläuft.

Antwort

Die Aussage ist falsch. Eine lineare Funktion \(y=mx+t\) ist nur dann proportional, wenn \(t=0\) gilt. Ein Gegenbeispiel ist \(y=2x+5\).
4131358
Untersuche die folgenden vier Alltagssituationen. Entscheide für jeden Fall, ob es sich um eine direkte Proportionalität handelt oder nicht. Begründe deine Entscheidung kurz. a) Die Anzahl der verkauften Kinokarten und die Gesamteinnahmen an der Kinokasse (bei festem Ticketpreis). b) Das Alter eines Baumes und seine aktuelle Höhe in Metern. c) Die Seitenlänge eines Quadrats und sein Umfang. d) Die Fahrzeit eines Zuges und die zurückgelegte Strecke bei einer konstanten Geschwindigkeit von \(120\,\frac{\text{km}}{\text{h}}\).

Denkanstöße

- Überlege dir: Wenn du den ersten Wert verdoppelst, verdoppelt sich dann auch der zweite Wert? - Prüfe, ob der Quotient aus den beiden Größen immer denselben Wert ergibt. - Stelle dir vor, der erste Wert wäre Null – müsste der zweite Wert dann logischerweise auch Null sein?

Lösung

1. Fall a): Es handelt sich um eine direkte Proportionalität. Der Gesamtpreis berechnet sich aus \(\text{Preis} = \text{Einzelpreis} \cdot \text{Anzahl}\). Verdoppelt man die Anzahl der Karten, verdoppeln sich auch die Einnahmen. 2. Fall b): Keine direkte Proportionalität. Bäume wachsen nicht jedes Jahr gleich schnell; zudem beginnt das Wachstum nicht bei der Höhe Null im Sinne eines konstanten Verhältnisses zum Alter (ein 10 Jahre alter Baum ist nicht automatisch doppelt so groß wie ein 5 Jahre alter Baum). 3. Fall c): Es handelt sich um eine direkte Proportionalität. Die Formel lautet \(U = 4a\). Der Quotient \(\frac{U}{a} = 4\) ist konstant. 4. Fall d): Es handelt sich um eine direkte Proportionalität. Bei konstanter Geschwindigkeit gilt \(s = vt\). Die Strecke ist direkt proportional zur Zeit, da der Quotient \(\frac{s}{t} = 120\) konstant bleibt.

Antwort

a) Ja, proportional. b) Nein, nicht proportional. c) Ja, proportional. d) Ja, proportional.
4131378
Zwei Kraftsensoren liefern im betrachteten Messbereich unterschiedliche Ausgangsspannungen \(U\) in Volt in Abhängigkeit von der Kraft \(F\) in Newton. Sensor A: \(U_A(F)=0{,}20F\) Sensor B: \(U_B(F)=0{,}10F+1{,}00\) Untersuche, bei welchem Sensor die Ausgangsspannung direkt proportional zur Kraft ist. Begründe deine Entscheidung mithilfe der Eigenschaften einer Ursprungsgeraden.

Denkanstöße

- Welche der beiden Funktionen hat die Form \(y=kx\)? - Welche Spannung liefert jeder Sensor bei \(F=0\)? - Welchen Punkt muss der Graph einer direkten Proportionalität enthalten?

Lösung

1. Sensor A hat die Form \(U_A(F)=kF\). Für \(F=0\) gilt \(U_A(0)=0\); sein Graph ist eine Ursprungsgerade. 2. Bei Sensor B gilt \(U_B(0)=1\,\text{V}\). Der Graph schneidet die \(U\)-Achse bei \(1\) und verläuft nicht durch den Ursprung. 3. Daher ist nur bei Sensor A die Ausgangsspannung direkt proportional zur Kraft.

Antwort

Nur Sensor A beschreibt eine direkte Proportionalität, weil \(U_A(0)=0\) gilt und sein Graph eine Ursprungsgerade ist. Sensor B besitzt einen Anfangswert von \(1\,\text{V}\).
4131398
Gegeben ist die folgende Wertetabelle einer direkt proportionalen Zuordnung: <table> <tr><td>\(x\)</td><td>\(1{,}5\)</td><td>\(4\)</td><td>\(7{,}5\)</td><td>\(10\)</td></tr> <tr><td>\(y\)</td><td>\(4{,}5\)</td><td>\(12\)</td><td>\(22{,}5\)</td><td>\(30\)</td></tr> </table> a) Bestimme den Proportionalitätsfaktor \(k\) und gib die Funktionsgleichung in der Form \(y = kx\) an. b) Berechne die fehlenden \(y\)-Werte für \(x = 0{,}5\) und \(x = 100\). c) Erkläre, wie sich der Graph dieser Funktion im Koordinatensystem verändern würde, wenn der Proportionalitätsfaktor verdoppelt würde.

Denkanstöße

- Teile die \(y\)-Werte durch die zugehörigen \(x\)-Werte, um zu prüfen, ob immer das gleiche Ergebnis herauskommt. - Wenn du den Faktor \(k\) kennst, kannst du für jedes beliebige \(x\) das zugehörige \(y\) ausrechnen. - Stell dir die Gerade im Koordinatensystem vor: Was passiert mit der Steigung, wenn die Zahl vor dem \(x\) größer wird?

Lösung

1. Berechnung des Proportionalitätsfaktors: \(k = \frac{y}{x}\). Beispiel: \(\frac{4{,}5}{1{,}5} = 3\), \(\frac{12}{4} = 3\), \(\frac{30}{10} = 3\). Der Faktor ist \(k = 3\). 2. Aufstellen der Funktionsgleichung: \(y = 3x\). 3. Berechnung der \(y\)-Werte: Für \(x = 0{,}5\): \(y = 3 \cdot 0{,}5 = 1{,}5\). Für \(x = 100\): \(y = 3 \cdot 100 = 300\). 4. Analyse der Änderung: Wenn \(k\) verdoppelt wird (von \(3\) auf \(6\)), wird die Steigung der Ursprungsgeraden größer. Der Graph verläuft steiler.

Antwort

a) Der Proportionalitätsfaktor ist \(k = 3\). Die Funktionsgleichung lautet \(y = 3x\). b) Für \(x = 0{,}5\) ist \(y = 1{,}5\). Für \(x = 100\) ist \(y = 300\). c) Der Graph (eine Ursprungsgerade) würde steiler verlaufen, da die Steigung nun \(6\) statt \(3\) betragen würde.
4131418
Bei einer Langstreckenfahrt mit einem Pkw wurde in regelmäßigen Abständen der bisherige Benzinverbrauch dokumentiert. Die folgende Tabelle zeigt die gefahrene Strecke \(s\) und den verbrauchten Kraftstoff \(B\): <table> <tr><td>Strecke \(s\) (in \(\text{km}\))</td><td>\(150\)</td><td>\(280\)</td><td>\(420\)</td><td>\(550\)</td></tr> <tr><td>Verbrauch \(B\) (in \(\text{l}\))</td><td>\(10{,}2\)</td><td>\(19{,}0\)</td><td>\(28{,}6\)</td><td>\(37{,}4\)</td></tr> </table> a) Überprüfe rechnerisch, ob die Zuordnung \(s \to B\) proportional ist. b) Nenne einen Grund, warum solche Messdaten in der Realität oft leicht von einer exakten Proportionalität abweichen. Was gibt der Quotient \(\frac{B}{s}\) in diesem Sachzusammenhang an?

Denkanstöße

- Wie prüft man bei einer Tabelle, ob eine proportionale Zuordnung vorliegt? - Was müsste für alle Paare aus der Tabelle gelten, wenn die Zuordnung proportional wäre? - Überlege, welche äußeren Faktoren die Menge des verbrauchten Benzins beeinflussen könnten, die nicht direkt mit der Entfernung zu tun haben. - Welche Einheit hat das Ergebnis, wenn du Liter durch Kilometer teilst?

Lösung

1. Prüfung der Proportionalität durch Berechnung der Quotienten \(\frac{B}{s}\): - Für \(150\,\text{km}\): \(\frac{10{,}2}{150} = 0{,}068\,\text{l}/\text{km}\) - Für \(280\,\text{km}\): \(\frac{19{,}0}{280} \approx 0{,}06786\,\text{l}/\text{km}\) - Für \(420\,\text{km}\): \(\frac{28{,}6}{420} \approx 0{,}06810\,\text{l}/\text{km}\) - Für \(550\,\text{km}\): \(\frac{37{,}4}{550} = 0{,}068\,\text{l}/\text{km}\) 2. Da die Quotienten nicht exakt gleich sind (Quotientengleichheit ist nicht erfüllt), ist die Zuordnung nicht streng proportional. 3. Gründe für Abweichungen: In der Realität variiert der Verbrauch je nach Fahrweise, Steigung der Strecke, Verkehrsfluss oder Windverhältnissen. 4. Bedeutung des Quotienten: Er gibt den durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch pro Kilometer an (typischerweise als \(\text{l}/100\,\text{km}\) angegeben).

Antwort

a) Die Zuordnung ist nicht proportional, da die Quotienten \(\frac{B}{s}\) nicht für alle Messwerte identisch sind. b) Abweichungen entstehen durch äußere Einflüsse wie Verkehrslage, Fahrweise oder Geländeprofil. Der Quotient gibt den Kraftstoffverbrauch pro Kilometer an.
4131478
Welche der folgenden linearen Funktionsgleichungen stellen eine direkte Proportionalität dar? Begründe deine Auswahl mit der Form \(y=kx\) und dem Ursprungskriterium. a) \(y=3{,}5x\) b) \(y=\frac{1}{2}x\) c) \(y=2x+1\) d) \(y=-2x+5\) e) \(y=-4x\)

Denkanstöße

- Welche Form hat eine direkte Proportionalität? - Welchen Wert muss der \(y\)-Achsenabschnitt \(t\) haben? - Kann auch ein negativer Proportionalitätsfaktor zu einer Ursprungsgeraden gehören?

Lösung

1. Eine direkte Proportionalität hat die Form \(y=kx\); der zugehörige Graph ist eine Ursprungsgerade. 2. Bei a) gilt \(k=3{,}5\), also liegt direkte Proportionalität vor. 3. Bei b) gilt \(k=\frac{1}{2}\), also liegt direkte Proportionalität vor. 4. Bei c) ist \(t=1\neq0\). Der Graph geht nicht durch den Ursprung, daher liegt keine direkte Proportionalität vor. 5. Bei d) ist \(t=5\neq0\). Auch dieser Graph ist keine Ursprungsgerade. 6. Bei e) gilt \(k=-4\) und \(t=0\). Daher liegt direkte Proportionalität vor.

Antwort

a) proportional b) proportional c) nicht proportional d) nicht proportional e) proportional
4131508
Eine drehbare Beobachtungsplattform rotiert bei einem Test mit konstanter Winkelgeschwindigkeit. Die Tabelle zeigt den Drehwinkel \(\alpha\): <table><tr><td>Zeit \(t\) in \(\text{min}\)</td><td>\(4\)</td><td>\(10\)</td><td>\(15\)</td></tr><tr><td>Winkel \(\alpha\) in Grad</td><td>\(30\)</td><td>\(75\)</td><td>\(112{,}5\)</td></tr></table> a) Prüfe, ob Zeit und Drehwinkel direkt proportional sind. b) Bestimme den Faktor \(k\) und deute ihn. c) Durch welchen besonderen Punkt muss der Graph verlaufen? Begründe.

Denkanstöße

- Vergleiche den Quotienten aus Drehwinkel und Zeit. - Welche Bedeutung hat Grad pro Minute? - Welcher zurückgelegte Drehwinkel gehört zum Startzeitpunkt \(t=0\)?

Lösung

1. Es gilt \(30:4=7{,}5\), \(75:10=7{,}5\) und \(112{,}5:15=7{,}5\). Daher liegt direkte Proportionalität vor. 2. \(k=7{,}5\,^\circ/\text{min}\) ist die Winkeländerung pro Minute. 3. Bei \(t=0\) ist relativ zum gewählten Start noch kein Drehwinkel zurückgelegt. Der Graph verläuft daher durch \((0\mid0)\).

Antwort

a) Ja, direkt proportional. b) \(k=7{,}5\,^\circ/\text{min}\) c) Durch \((0\mid0)\).
4131688
Eine Prüfkammer läuft unter gleichbleibenden Bedingungen. In der Tabelle ist die Laufzeit \(x\) in Stunden dem Energieverbrauch \(E\) in Kilowattstunden zugeordnet. <table> <tr><td>Laufzeit \(x\) in \(\text{h}\)</td><td>\(2{,}5\)</td><td>\(4\)</td><td>\(6\)</td><td>\(7{,}5\)</td></tr> <tr><td>Energie \(E\) in \(\text{kWh}\)</td><td>\(4{,}50\)</td><td>\(7{,}20\)</td><td>\(10{,}80\)</td><td>\(13{,}50\)</td></tr> </table> a) Überprüfe rechnerisch, ob Energieverbrauch und Laufzeit direkt proportional sind. b) Bestimme den Proportionalitätsfaktor \(k\) und erkläre seine Bedeutung. c) Berechne den Energieverbrauch bei \(12\,\text{h}\) Laufzeit.

Denkanstöße

- Welcher Quotient muss für alle Messpaare gleich sein? - Welche Bedeutung hat die Einheit \(\text{kWh/h}\) in diesem Versuch? - Wie verwendest du den konstanten Faktor für \(12\,\text{h}\)?

Lösung

1. Es gilt \(\frac{4{,}50}{2{,}5}=1{,}8\), \(\frac{7{,}20}{4}=1{,}8\), \(\frac{10{,}80}{6}=1{,}8\) und \(\frac{13{,}50}{7{,}5}=1{,}8\). 2. Der Quotient ist konstant, also liegt direkte Proportionalität vor. 3. \(k=1{,}8\,\text{kWh/h}\) gibt den Energieverbrauch pro Betriebsstunde an. 4. Bei \(12\,\text{h}\) gilt \(E=1{,}8\cdot12=21{,}6\,\text{kWh}\).

Antwort

a) Ja; alle Quotienten \(E:x\) sind \(1{,}8\). b) \(k=1{,}8\,\text{kWh/h}\), also \(1{,}8\,\text{kWh}\) pro Betriebsstunde. c) \(21{,}6\,\text{kWh}\)
4132048
Gegeben sind zwei Wertetabellen. Überprüfe für jede Tabelle, ob sie eine proportionale Zuordnung und/oder eine lineare Funktion beschreibt. Begründe deine Entscheidung mathematisch. Tabelle 1: <table> <tr><td>\(x\)</td><td>\(1{,}5\)</td><td>\(3\)</td><td>\(4{,}5\)</td><td>\(6\)</td></tr> <tr><td>\(y\)</td><td>\(2\)</td><td>\(4\)</td><td>\(6\)</td><td>\(8\)</td></tr> </table> Tabelle 2: <table> <tr><td>\(x\)</td><td>\(-2\)</td><td>\(0\)</td><td>\(2\)</td><td>\(4\)</td></tr> <tr><td>\(y\)</td><td>\(-1\)</td><td>\(3\)</td><td>\(7\)</td><td>\(11\)</td></tr> </table>

Denkanstöße

- Welcher Quotient muss bei einer proportionalen Zuordnung für alle Wertepaare gleich sein? - Welche besondere Zuordnung muss bei \(x=0\) für eine proportionale Funktion gelten? - Wie kannst du mit den Änderungen von \(x\) und \(y\) prüfen, ob eine Steigung konstant ist?

Lösung

1. Für Tabelle 1 sind die Quotienten \(\frac{2}{1{,}5}=\frac{4}{3}\), \(\frac{4}{3}\), \(\frac{6}{4{,}5}=\frac{4}{3}\) und \(\frac{8}{6}=\frac{4}{3}\). Sie sind gleich, daher ist die Zuordnung proportional und damit auch linear. 2. In Tabelle 2 gehört zu \(x=0\) der Wert \(y=3\). Daher ist die Zuordnung nicht proportional. 3. Für Tabelle 2 gilt zwischen aufeinanderfolgenden Wertepaaren jeweils \(m=\frac{4}{2}=2\). Die Steigung ist konstant, daher beschreibt Tabelle 2 eine lineare Funktion.

Antwort

Tabelle 1 ist proportional und linear; es gilt stets \(\frac{y}{x}=\frac{4}{3}\). Tabelle 2 ist linear mit \(m=2\), aber nicht proportional, weil \((0|3)\) statt \((0|0)\) auf dem Graphen liegt.
4132228
Ein Abfüllautomat gibt gleichmäßig \(12\,\text{kg}\) Granulat pro Minute ab. Die abgefüllte Masse \(M\) ist direkt proportional zur Zeit \(t\). a) Stelle für \(t\) in Minuten die Funktion \(M(t)=kt\) auf und erkläre, warum ihr Graph eine Ursprungsgerade ist. b) Ein Vorratsbehälter soll mit \(1{,}5\,\text{t}\) Granulat befüllt werden. Bestimme mit der Funktion die benötigte Zeit und gib sie in Stunden und Minuten an.

Denkanstöße

- Welche Masse wird in einer Minute abgefüllt? - Wie wird eine konstante Abfüllrate zum Faktor in \(M(t)=kt\)? - Welche Masse gehört bei \(t=0\) zur Situation? - In welche Einheit musst du \(1{,}5\,\text{t}\) umrechnen?

Lösung

1. Der Proportionalitätsfaktor ist \(k=12\,\text{kg/min}\). Daher gilt \(M(t)=12t\). 2. Für \(t=0\) gilt \(M(0)=0\); der Graph verläuft also durch den Ursprung. 3. Es ist \(1{,}5\,\text{t}=1500\,\text{kg}\). 4. Aus \(12t=1500\) folgt \(t=125\,\text{min}=2\,\text{h}\,5\,\text{min}\).

Antwort

a) \(M(t)=12t\); der Graph ist eine Ursprungsgerade, weil \(M(0)=0\) gilt. b) \(125\,\text{min}=2\,\text{h}\,5\,\text{min}\)
4139578
Eine Wanderin legt auf einem gleichmäßig begehbaren Abschnitt in \(2\,\text{h}\) genau \(9\,\text{km}\) zurück. Für diesen Abschnitt wird eine konstante Geschwindigkeit angenommen. a) Begründe die direkte Proportionalität zwischen Gehzeit und Strecke und stelle \(s(t)=kt\) auf. b) Welche Strecke legt sie in \(3{,}5\,\text{h}\) zurück?

Denkanstöße

- Welche Bedingung macht Strecke und Zeit direkt proportional? - Wie groß ist die Strecke pro Stunde? - Wie verwendest du diesen Faktor für \(3{,}5\) Stunden?

Lösung

1. Bei konstanter Geschwindigkeit ist die Strecke direkt proportional zur Zeit. Der Faktor ist \(k=9:2=4{,}5\,\text{km/h}\). 2. Somit gilt \(s(t)=4{,}5t\). 3. Für \(3{,}5\,\text{h}\) ist \(s=4{,}5\cdot3{,}5=15{,}75\,\text{km}\).

Antwort

a) \(s(t)=4{,}5t\) b) \(15{,}75\,\text{km}\)
4139848
Während einer Phase gleichmäßigen Regens steigt die gemessene Niederschlagshöhe in \(12\,\text{min}\) um \(0{,}6\,\text{mm}\). Für die folgenden Modellrechnungen wird angenommen, dass diese Niederschlagsrate bis zum jeweils betrachteten Zeitpunkt konstant bleibt. Die Niederschlagshöhe \(N(t)\) wird daher als direkt proportional zur Zeit \(t\) in Minuten modelliert. a) Erstelle eine Wertetabelle für \(10\), \(20\), \(30\) und \(60\) Minuten. b) Gib die Funktion der Ursprungsgeraden an. c) Deute die Steigung. d) Nach welcher Zeit sind im Modell \(5\,\text{mm}\) Niederschlag gefallen?

Denkanstöße

- Welche Niederschlagshöhe gehört zu einer Minute? - Wie berechnest du damit die vier Tabellenwerte? - Welche Bedeutung hat \(k\) im Sachkontext? - Welche Gleichung beschreibt \(5\,\text{mm}\)?

Lösung

1. Der Faktor ist \(k=0{,}6:12=0{,}05\,\text{mm/min}\). 2. Für \(10\), \(20\), \(30\) und \(60\) Minuten ergeben sich \(0{,}5\), \(1\), \(1{,}5\) und \(3\,\text{mm}\). 3. Die Funktion lautet \(N(t)=0{,}05t\). Die Steigung \(0{,}05\,\text{mm/min}\) ist die Niederschlagsrate. 4. Aus \(0{,}05t=5\) folgt \(t=100\,\text{min}\).

Antwort

a) \(0{,}5\), \(1\), \(1{,}5\), \(3\,\text{mm}\) b) \(N(t)=0{,}05t\) c) \(0{,}05\,\text{mm/min}\) d) \(100\,\text{min}\)
4141318
Eine Drohne fliegt in einem kurzen geraden Abschnitt mit konstanter Geschwindigkeit. In \(4\,\text{s}\) legt sie \(48\,\text{m}\) zurück. a) Welche Strecke legt sie in \(11\,\text{s}\) zurück? b) Wie lange benötigt sie für \(180\,\text{m}\)? c) Welche Steigung hat die zugehörige Ursprungsgerade im Zeit-Strecke-Diagramm und was bedeutet sie?

Denkanstöße

- Welche Strecke fliegt die Drohne in einer Sekunde? - Wie nutzt du diese Rate für \(11\) Sekunden? - Wie kannst du aus einer Zielstrecke die benötigte Zeit bestimmen? - Was bedeutet die Steigung im Weg-Zeit-Diagramm?

Lösung

1. Die Geschwindigkeit ist \(48:4=12\,\text{m/s}\). 2. In \(11\,\text{s}\) legt die Drohne \(12\cdot11=132\,\text{m}\) zurück. 3. Für \(180\,\text{m}\) benötigt sie \(180:12=15\,\text{s}\). 4. Die Steigung ist \(12\,\text{m/s}\); sie entspricht der konstanten Geschwindigkeit.

Antwort

a) \(132\,\text{m}\) b) \(15\,\text{s}\) c) Steigung \(12\,\text{m/s}\); sie ist die Geschwindigkeit.
4141988
Ein Radfahrer fährt mit einer gleichmäßigen Geschwindigkeit. Die Tabelle zeigt die zurückgelegte Strecke \(s\) in Abhängigkeit von der Zeit \(t\). a) Überprüfe, ob die Zuordnung proportional ist. b) Berechne die fehlenden Werte in der Tabelle. <table> <tr><td>Zeit \(t\) (in \(\text{h}\))</td><td>\(1{,}5\)</td><td>\(2\)</td><td>\(3{,}5\)</td><td>\(5\)</td><td></td></tr> <tr><td>Strecke \(s\) (in \(\text{km}\))</td><td>\(27\)</td><td>\(36\)</td><td>\(63\)</td><td></td><td>\(108\)</td></tr> </table>

Denkanstöße

- Was bedeutet eine „gleichmäßige Geschwindigkeit“ für das Verhältnis von Weg und Zeit? - Rechne für jedes Wertepaar aus, wie viele Kilometer der Radfahrer pro Stunde schafft. - Wenn du weißt, wie weit er in einer Stunde kommt, wie weit kommt er dann in 5 Stunden?

Lösung

1. Überprüfung der Proportionalität durch Division von Strecke durch Zeit: \(\frac{27}{1{,}5} = 18\), \(\frac{36}{2} = 18\) und \(\frac{63}{3{,}5} = 18\). Da der Quotient (die Geschwindigkeit) konstant \(18\,\text{km/h}\) beträgt, ist die Zuordnung proportional. 2. Berechnung der Strecke für \(t = 5\,\text{h}\): \(s = 18 \cdot 5 = 90\,\text{km}\). 3. Berechnung der Zeit für \(s = 108\,\text{km}\): \(t = \frac{108}{18} = 6\,\text{h}\).

Antwort

a) Ja, die Zuordnung ist proportional, da der Quotient \(\frac{s}{t} = 18\,\text{km/h}\) konstant ist. b) Für \(t = 5\,\text{h}\) beträgt die Strecke \(s = 90\,\text{km}\). Für \(s = 108\,\text{km}\) beträgt die Zeit \(t = 6\,\text{h}\).
4226998
In einem Onlinespiel gibt es zwei Währungen: Goldmünzen (\(G\)) und Silbermünzen (\(S\)). Der Wechselkurs ist fest: Für \(4\) Goldmünzen erhält man genau \(14\) Silbermünzen. 1) Stelle die Funktionsgleichung für die Anzahl der Silbermünzen in Abhängigkeit von der Anzahl der Goldmünzen auf. 2) Berechne, wie viele Silbermünzen ein Spieler für \(16\) Goldmünzen erhält. 3) Bestimme rechnerisch, wie viele Goldmünzen man eintauschen muss, um genau \(105\) Silbermünzen zu erhalten.

Denkanstöße

- Kannst du bestimmen, wie viele Silbermünzen man für eine einzelne Goldmünze bekommt? - Welcher mathematische Zusammenhang besteht zwischen den beiden Währungen, wenn sich das Verhältnis nie ändert? - Wie kannst du deine Gleichung umformen, um von der Anzahl der Silbermünzen auf die Goldmünzen zu schließen?

Lösung

1. Berechnung des Proportionalitätsfaktors \(k\): Da \(4\) Goldmünzen \(14\) Silbermünzen entsprechen, gilt \(k = \frac{14}{4} = 3{,}5\). Die Funktionsgleichung lautet \(S(G) = 3{,}5G\). 2. Berechnung der Silbermünzen für \(G = 16\): \(S = 3{,}5 \cdot 16 = 56\). Ein Spieler erhält \(56\) Silbermünzen. 3. Berechnung der Goldmünzen für \(S = 105\): Umstellen der Gleichung nach \(G\) ergibt \(G = \frac{S}{3{,}5}\). Einsetzen des Wertes: \(G = \frac{105}{3{,}5} = 30\). Man benötigt \(30\) Goldmünzen.

Antwort

1) \(S = 3{,}5G\) 2) \(56\) Silbermünzen 3) \(30\) Goldmünzen
4241618
Eine Wandergruppe bewegt sich mit einer gleichbleibenden Geschwindigkeit. Die folgende Tabelle zeigt die zurückgelegte Strecke \(y\) (in \(\text{km}\)) in Abhängigkeit von der Zeit \(x\) (in \(\text{h}\)): <table> <tr> <td>Zeit \(x\) in \(\text{h}\)</td> <td>\(1\)</td> <td>\(2\)</td> <td>\(3\)</td> <td>\(4\)</td> <td>\(5\)</td> </tr> <tr> <td>Strecke \(y\) in \(\text{km}\)</td> <td>\(4{,}5\)</td> <td>\(9{,}0\)</td> <td>\(13{,}5\)</td> <td>\(18{,}0\)</td> <td>\(22{,}5\)</td> </tr> </table> 1) Wähle zwei beliebige Zeitwerte \(x_1\) und \(x_2\) aus der Tabelle und bilde das Verhältnis \(\frac{x_1}{x_2}\). Vergleiche dieses mit dem Verhältnis der zugehörigen Streckenwerte \(\frac{y_1}{y_2}\). Was fällt dir auf? 2) Bestimme den Proportionalitätsfaktor \(k = \frac{y}{x}\) und gib eine Funktionsgleichung an, die den Zusammenhang zwischen \(x\) und \(y\) beschreibt. 3) Berechne die Strecke, die die Gruppe nach \(6{,}5\,\text{Stunden}\) zurückgelegt hat, wenn sie das Tempo beibehält. 4) Beschreibe, wie der Graph dieser Zuordnung im Koordinatensystem aussieht.

Denkanstöße

- Überprüfe, ob sich die Wertepaare immer um den gleichen Faktor verändern. - Wie berechnet man den Wert für eine Einheit, wenn man den Wert für mehrere Einheiten kennt? - Überlege dir, welche mathematische Formel einen Zusammenhang beschreibt, bei dem das Doppelte von \(x\) auch das Doppelte von \(y\) ergibt. - Welche besondere Eigenschaft haben Graphen von direkt proportionalen Zuordnungen?

Lösung

1. Beispielwahl: \(x_1 = 2\), \(x_2 = 4\). Verhältnis der Zeiten: \(\frac{2}{4} = 0{,}5\). Zugehörige Strecken: \(y_1 = 9{,}0\), \(y_2 = 18{,}0\). Verhältnis der Strecken: \(\frac{9{,}0}{18{,}0} = 0{,}5\). Ergebnis: Die Verhältnisse sind gleich. 2. Berechnung des Proportionalitätsfaktors: \(k = \frac{4{,}5}{1} = \frac{9{,}0}{2} = 4{,}5\). Funktionsgleichung: \(y = 4{,}5x\). 3. Berechnung für \(x = 6{,}5\): \(y = 4{,}5 \cdot 6{,}5 = 29{,}25\). Die Strecke beträgt \(29{,}25\,\text{km}\). 4. Der Graph ist eine Gerade, die durch den Koordinatenursprung \((0 \mid 0)\) verläuft (Ursprungsgerade).

Antwort

1) Die Verhältnisse sind gleich (z. B. \(\frac{2}{4} = \frac{9}{18} = 0{,}5\)). 2) \(k = 4{,}5\); \(y = 4{,}5x\). 3) \(29{,}25\,\text{km}\). 4) Eine Ursprungsgerade mit der Steigung \(4{,}5\).
4241698
An einem Marktstand werden Heidelbeeren für \(1{,}20\,\text{€}\) pro \(100\,\text{g}\) angeboten. 1) Stelle eine Funktionsgleichung auf, die den Preis \(y\) (in \(\text{€}\)) in Abhängigkeit von der Masse \(x\) (in \(\text{kg}\)) beschreibt. 2) Ein zweiter Stand bietet Heidelbeeren für einen Kilopreis von \(10{,}00\,\text{€}\) an. Beschreibe, wie sich die Graphen der beiden Angebote im Koordinatensystem unterscheiden würden, wenn man beide einzeichnet. 3) Begründe mathematisch, warum es sich hierbei um eine direkte Proportionalität handelt. 4) Berechne den Preis für eine Menge von \(350\,\text{g}\) am ersten Marktstand.

Denkanstöße

- Überlege zuerst, wie viel ein ganzes Kilogramm am ersten Stand kostet. - Was gibt die Steigung einer Geraden in diesem Sachkontext an? - Was passiert mit dem Gesamtpreis, wenn du genau die doppelte Menge kaufst? - Achte bei der Berechnung auf die Einheiten: Die Formel nutzt Kilogramm, die Frage nennt Gramm.

Lösung

1. Berechnung des Preises pro Kilogramm: \(1{,}20\,\text{€} \cdot 10 = 12{,}00\,\text{€}\). Die Funktionsgleichung lautet \(y = 12x\). 2. Vergleich der Steigungen: Der erste Stand hat die Steigung \(12\), der zweite Stand die Steigung \(10\). Der Graph des zweiten Standes verläuft flacher als der des ersten Standes, da der Preis pro Kilogramm niedriger ist. 3. Begründung: Es liegt eine direkte Proportionalität vor, da der Quotient aus Preis und Masse (\(\frac{y}{x}\)) konstant ist (der Kilopreis bleibt gleich). Alternativ: Eine Verdopplung der Masse führt zu einer Verdopplung des Preises. 4. Berechnung für \(350\,\text{g}\): Umrechnung in Kilogramm ergibt \(0{,}35\,\text{kg}\). Einsetzen in die Formel: \(y = 12 \cdot 0{,}35 = 4{,}20\). Der Preis beträgt \(4{,}20\,\text{€}\).

Antwort

1) \(y = 12x\) 2) Die Gerade für den zweiten Stand ist flacher (geringere Steigung), da der Kilopreis niedriger ist. 3) Das Verhältnis von Preis zu Masse ist konstant (Quotientengleichheit). 4) \(4{,}20\,\text{€}\)
4241718
Drei proportionale Funktionen \(f\), \(g\) und \(h\) werden im Koordinatensystem als Ursprungsgeraden dargestellt. Die Funktionsgleichung von \(f\) lautet \(f(x) = \frac{3}{4}x\). Die Gerade \(g\) hat die Gleichung \(g(x) = 1{,}2x\). Die Gerade \(h\) verläuft durch den Punkt \(P(5 \mid 2)\). a) Bestimme die Funktionsgleichung der Geraden \(h\). b) Ordne die drei Funktionen nach der Steilheit ihrer Graphen, beginnend mit der flachsten Steigung. c) Überprüfe rechnerisch, ob der Punkt \(Q(8 \mid 6)\) auf dem Graphen von \(f\) liegt.

Denkanstöße

- Wie hängen die Koordinaten eines Punktes auf einer Ursprungsgeraden mit dem Proportionalitätsfaktor zusammen? - Was gibt der Wert vor dem \(x\) in der Funktionsgleichung über den Verlauf des Graphen an? - Wie kannst du prüfen, ob ein Punkt die Bedingung einer Gleichung erfüllt?

Lösung

1. Berechnung der Steigung für \(h\): Da es eine Ursprungsgerade ist, gilt \(y = kx\). Einsetzen von \(P(5 \mid 2)\) ergibt \(2 = k \cdot 5\), also \(k = \frac{2}{5} = 0{,}4\). Die Gleichung lautet \(h(x) = 0{,}4x\). 2. Vergleich der Steigungen: Die Steigungen sind \(k_h = 0{,}4\), \(k_f = \frac{3}{4} = 0{,}75\) und \(k_g = 1{,}2\). Wegen \(0{,}4 < 0{,}75 < 1{,}2\) ist die Reihenfolge der Steilheit \(h\), \(f\), \(g\). 3. Punktprobe für \(Q(8 \mid 6)\) bei \(f\): Einsetzen von \(x = 8\) in \(f(x) = 0{,}75x\) ergibt \(0{,}75 \cdot 8 = 6\). Da der berechnete \(y\)-Wert mit der Koordinate des Punktes übereinstimmt, liegt \(Q\) auf dem Graphen von \(f\).

Antwort

a) \(h(x) = 0{,}4x\) (oder \(h(x) = \frac{2}{5}x\)) b) \(h\), \(f\), \(g\) c) Ja, der Punkt \(Q\) liegt auf dem Graphen von \(f\), da \(0{,}75 \cdot 8 = 6\) gilt.
4241738
Eine Ursprungsgerade verläuft im Koordinatensystem durch den Punkt \(P(5 \mid -2)\). 1. Bestimme die Funktionsgleichung dieser Geraden in der Form \(y = mx\). 2. Begründe ohne Zeichnung, durch welche Quadranten des Koordinatensystems die Gerade verläuft. 3. Gib die Koordinaten eines weiteren Punktes \(Q\) an, der auf dieser Geraden liegt (außer dem Ursprung).

Denkanstöße

- Was bedeutet es für die Gleichung, wenn eine Gerade durch den Ursprung geht? - Wie kannst du die Koordinaten eines Punktes nutzen, um eine Unbekannte in einer Formel zu finden? - Welchen Einfluss hat das Vorzeichen der Steigung auf den Verlauf im Koordinatensystem? - Wie kannst du aus einer fertigen Gleichung beliebig viele neue Punkte berechnen?

Lösung

1. Einsetzen der Koordinaten von \(P(5 \mid -2)\) in die Funktionsgleichung \(y = mx\) führt zu \(-2 = m \cdot 5\). Division durch \(5\) ergibt die Steigung \(m = -0{,}4\). Die Gleichung lautet \(y = -0{,}4x\). 2. Da die Steigung \(m = -0{,}4\) negativ ist, fallen die Funktionswerte für steigende \(x\)-Werte. Die Gerade verläuft somit durch den II. Quadranten (negative \(x\), positive \(y\)) und den IV. Quadranten (positive \(x\), negative \(y\)). 3. Durch Einsetzen eines beliebigen \(x\)-Wertes, zum Beispiel \(x = 10\), erhält man \(y = -0{,}4 \cdot 10 = -4\). Ein weiterer Punkt ist somit \(Q(10 \mid -4)\).

Antwort

1. \(y = -0{,}4x\) 2. II. und IV. Quadrant, da die Steigung negativ ist. 3. Zum Beispiel \(Q(10 \mid -4)\) oder \(Q(-5 \mid 2)\).
4244158
Der Schneidkopf einer Folienanlage bewegt sich während eines geraden Schnitts mit konstanter Geschwindigkeit. Die Tabelle zeigt die zurückgelegte Schnittlänge \(y\) in Metern in Abhängigkeit von der Zeit \(x\) in Sekunden. <table> <tr><td>Zeit \(x\) in \(\text{s}\)</td><td>\(10\)</td><td>\(20\)</td><td>\(35\)</td><td>\(50\)</td></tr> <tr><td>Schnittlänge \(y\) in \(\text{m}\)</td><td>\(4\)</td><td>\(8\)</td><td>\(14\)</td><td>\(20\)</td></tr> </table> a) Berechne für jedes Wertepaar den Quotienten \(\frac{y}{x}\). Was folgt daraus? b) Stelle die Funktionsgleichung auf. c) Welche Schnittlänge legt der Kopf in einer Minute zurück? d) Beschreibe den Graphen im Koordinatensystem. Welche besondere Bezeichnung hat eine solche Gerade?

Denkanstöße

- Welcher Quotient muss bei einer proportionalen Zuordnung konstant sein? - Wie wird dieser Quotient zum Faktor in \(y=kx\)? - Wie viele Sekunden hat eine Minute? - Welchen Punkt enthält der Graph einer direkten Proportionalität immer?

Lösung

1. Es gilt \(\frac{4}{10}=0{,}4\), \(\frac{8}{20}=0{,}4\), \(\frac{14}{35}=0{,}4\) und \(\frac{20}{50}=0{,}4\). Der Quotient ist konstant; die Zuordnung ist direkt proportional. 2. Die Funktionsgleichung lautet \(y=0{,}4x\). 3. Eine Minute sind \(60\,\text{s}\). Daher gilt \(y=0{,}4\cdot60=24\,\text{m}\). 4. Der Graph ist eine Gerade durch \((0\mid0)\), also eine Ursprungsgerade.

Antwort

a) Alle Quotienten sind \(0{,}4\,\text{m/s}\); die Zuordnung ist direkt proportional. b) \(y=0{,}4x\) c) \(24\,\text{m}\) d) Ursprungsgerade durch \((0\mid0)\)
4245158
Gegeben sind die drei proportionalen Funktionen mit den folgenden Gleichungen: \(f(x) = 2{,}5x\) \(g(x) = -0{,}4x\) \(h(x) = \frac{1}{4}x\) a) Welche der zugehörigen Geraden verläuft am steilsten im Koordinatensystem? Begründe deine Antwort mithilfe der Steigungswerte. b) Durch welche Quadranten verläuft der Graph der Funktion \(g\)? Erkläre den Zusammenhang mit dem Vorzeichen der Steigung. c) Bestimme für jede der drei Funktionen einen Punkt \(P(x \mid y)\) mit \(x > 0\), der auf dem Graphen liegt.

Denkanstöße

- Was gibt der Betrag der Steigung (\(|m|\)) über das Aussehen der Geraden an? - Erinnere dich daran, wie die Quadranten im Koordinatensystem nummeriert sind (gegen den Uhrzeigersinn, startend oben rechts). - Wie verhalten sich die \(y\)-Werte, wenn die Steigung negativ ist und \(x\) größer wird? - Um einen Punkt auf einem Graphen zu finden, kannst du einen beliebigen \(x\)-Wert wählen und den zugehörigen \(y\)-Wert ausrechnen.

Lösung

1. Vergleich der Steilheit: Die Steilheit einer Geraden \(y = mx\) wird durch den Betrag der Steigung \(|m|\) bestimmt. Da \(|2{,}5| > |-0{,}4|\) und \(|2{,}5| > |0{,}25|\) gilt, verläuft der Graph von \(f\) am steilsten. 2. Bestimmung der Quadranten für \(g\): Da die Steigung \(m = -0{,}4\) negativ ist, fallen die \(y\)-Werte bei steigenden \(x\)-Werten. Die Gerade verläuft daher durch den II. und IV. Quadranten. 3. Berechnung von Beispielpunkten: - Für \(f\): Wähle \(x=2\), dann ist \(f(2) = 2{,}5 \cdot 2 = 5\). Punkt: \(P_f(2 \mid 5)\). - Für \(g\): Wähle \(x=5\), dann ist \(g(5) = -0{,}4 \cdot 5 = -2\). Punkt: \(P_g(5 \mid -2)\). - Für \(h\): Wähle \(x=4\), dann ist \(h(4) = \frac{1}{4} \cdot 4 = 1\). Punkt: \(P_h(4 \mid 1)\).

Antwort

a) Die Gerade \(f\) ist am steilsten, da \(|2{,}5|\) der größte Betrag der Steigungen ist. b) Der Graph von \(g\) verläuft durch den II. und IV. Quadranten, da die Steigung negativ ist. c) Mögliche Punkte sind \(P_f(2 \mid 5)\), \(P_g(5 \mid -2)\) und \(P_h(4 \mid 1)\).
4262178
Gegeben ist eine direkte Proportionalität \(y = kx\). Es ist bekannt, dass für den Wert \(x = 8\) der Funktionswert \(y = 6\) ist. a) Bestimme die Funktionsgleichung. b) Berechne den Wert von \(y\) für \(x = 15\).

Denkanstöße

- Welchen Aufbau hat die Funktionsgleichung bei einer direkten Proportionalität? - Wie kannst du den Faktor \(k\) bestimmen, wenn du ein zusammengehöriges Paar von \(x\) und \(y\) kennst? - Was musst du tun, um den Wert für ein bestimmtes \(x\) zu finden, sobald du die Formel hast?

Lösung

1. Berechnung des Proportionalitätsfaktors \(k\) durch Einsetzen des gegebenen Wertepaares \((8 \mid 6)\) in die allgemeine Form \(y = kx\): \(6 = k \cdot 8 \implies k = \frac{6}{8} = 0{,}75\). 2. Aufstellen der Funktionsgleichung mit dem berechneten Faktor: \(y = 0{,}75x\). 3. Berechnung des gesuchten Funktionswertes für \(x = 15\) durch Einsetzen in die Gleichung: \(y = 0{,}75 \cdot 15 = 11{,}25\).

Antwort

a) \(y = 0{,}75x\) b) \(y = 11{,}25\)
4262218
Gegeben sind die Funktionen \(f(x) = x\) und \(g(x) = \frac{1}{4} \cdot x\). 1. Berechne die Funktionswerte \(f(x)\) und \(g(x)\) für \(x = 4\) und \(x = 8\). 2. Beschreibe das Verhältnis der Funktionswerte \(g(x)\) zu \(f(x)\) für einen beliebigen Wert \(x \neq 0\). 3. Erkläre, wie der Graph von \(g\) aus dem Graphen von \(f\) durch eine Veränderung in \(y\)-Richtung (Stauchung oder Streckung) hervorgeht.

Denkanstöße

- Setze die gegebenen Zahlen in die Funktionsgleichungen ein. - Was bemerkst du, wenn du die Ergebnisse von \(g(x)\) mit denen von \(f(x)\) vergleichst? - Überlege, ob die Werte größer oder kleiner werden und was das für den Graphen bedeutet. - Erinnere dich an den Zusammenhang zwischen dem Faktor vor dem \(x\) und der Form der Geraden.

Lösung

1. Berechnung der Funktionswerte: Für \(x = 4\) gilt \(f(4) = 4\) und \(g(4) = \frac{1}{4} \cdot 4 = 1\). Für \(x = 8\) gilt \(f(8) = 8\) und \(g(8) = \frac{1}{4} \cdot 8 = 2\). 2. Verhältnis der Funktionswerte: Für jedes \(x\) gilt \(g(x) = \frac{1}{4} \cdot x = \frac{1}{4} \cdot f(x)\). Für \(x \neq 0\) ist das Verhältnis \(\frac{g(x)}{f(x)}\) somit konstant \(\frac{1}{4}\). 3. Geometrische Interpretation: Da jeder Funktionswert von \(g\) genau ein Viertel des entsprechenden Funktionswertes von \(f\) beträgt, entsteht der Graph von \(g\) durch eine Stauchung des Graphen von \(f\) in \(y\)-Richtung mit dem Faktor \(\frac{1}{4}\).

Antwort

1. \(f(4) = 4, g(4) = 1\); \(f(8) = 8, g(8) = 2\). 2. Für \(x \neq 0\) gilt \(\frac{g(x)}{f(x)} = \frac{1}{4}\); äquivalent ist \(g(x) = \frac{1}{4} \cdot f(x)\). 3. Der Graph von \(g\) entsteht durch eine Stauchung des Graphen von \(f\) in \(y\)-Richtung um den Faktor \(\frac{1}{4}\).
4322178
Ein Hubtisch startet auf Bodenhöhe und wird mit konstanter Geschwindigkeit angehoben. Die Abbildung zeigt seine Höhe \(h\) in Zentimetern in Abhängigkeit von der Zeit \(t\) in Sekunden. a) Begründe anhand des Graphen die direkte Proportionalität und bestimme den Faktor mit Einheit. Deute ihn. b) Lies die Höhe nach \(5\,\text{s}\) ab. c) Berechne, nach welcher Zeit \(20\,\text{cm}\) Höhe erreicht werden.
Abbildung zur Aufgabe 432217

Denkanstöße

- Welche Form hat der Graph und durch welchen Punkt verläuft er? - Welche Höhe gehört zu fünf Sekunden? - Welche Gleichung beschreibt die Zielhöhe \(20\,\text{cm}\)?

Lösung

1. Der Graph ist eine Ursprungsgerade. Die Steigung beträgt \(1{,}6\,\text{cm/s}\) und beschreibt die Hubgeschwindigkeit. 2. Nach \(5\) Sekunden beträgt die Höhe \(8\,\text{cm}\). 3. \(20=1{,}6t\) ergibt \(t=12{,}5\,\text{s}\).

Antwort

a) \(k=1{,}6\,\text{cm/s}\) b) \(8\,\text{cm}\) c) \(12{,}5\,\text{s}\)
4332118
An einem Marktstand ist der Preis für Kartoffeln direkt proportional zur eingekauften Masse. Nutze den dargestellten Graphen und bestimme die Funktionsgleichung der Form \(y=kx\), die diesen Zusammenhang beschreibt.
Abbildung zur Aufgabe 433211

Denkanstöße

- Suche im Graphen einen gut ablesbaren Punkt auf der Geraden. - Welcher Quotient aus Preis und Masse ergibt den Proportionalitätsfaktor? - Bei einer proportionalen Zuordnung genügt der Faktor \(k\), um die Gleichung \(y=kx\) festzulegen.

Lösung

1. Da der Graph eine Ursprungsgerade ist, hat die Funktion die Form \(y=kx\). 2. Aus dem Graphen lässt sich zum Beispiel der Punkt \((4|3)\) ablesen. Das bedeutet: \(4\,\text{kg}\) Kartoffeln kosten \(3\,\text{€}\). 3. Der Proportionalitätsfaktor ist \(k=\frac{3}{4}=0{,}75\,\text{€/kg}\). 4. Damit lautet die Funktionsgleichung \(y=0{,}75x\).

Antwort

\(y=0{,}75x\).
4332798
Eine Verpackungsmaschine produziert gleichmäßig Bauteile. Der Graph zeigt die Stückzahl \(N\) in Abhängigkeit von der Zeit \(t\) in Minuten. a) Begründe anhand des Graphen die direkte Proportionalität, bestimme den Faktor und deute ihn. b) Wie viele Bauteile sind nach \(7\,\text{min}\) produziert? c) Wie lange dauert die Produktion von \(225\) Bauteilen?
Abbildung zur Aufgabe 433279

Denkanstöße

- Woran erkennst du im Bild eine Ursprungsgerade? - Wie liest du die Steigung aus zwei Gitterpunkten ab? - Welche Gleichung beschreibt \(225\) Bauteile?

Lösung

1. Der Graph ist eine Ursprungshalbgerade. Die Steigung beträgt \(25\) Bauteile/min, also \(N(t)=25t\). 2. \(N(7)=175\). 3. \(225=25t\) ergibt \(t=9\,\text{min}\).

Antwort

a) \(k=25\) Bauteile/min; \(N(t)=25t\) b) \(175\) Bauteile c) \(9\,\text{min}\)
4332908
Das Diagramm zeigt den Querschnitt einer geplanten Fahrradrampe. Eine Gittereinheit entspricht auf beiden Achsen in der Realität \(20\,\text{cm}\). Die Oberkante beginnt im Ursprung \(O(0\mid0)\). a) Bestimme die Steigung der Rampe und die zugehörige Funktionsgleichung. b) Begründe, warum die Steigung denselben Zahlenwert hat, wenn du die waagerechte und senkrechte Änderung statt in Gittereinheiten in Zentimetern angibst.
Abbildung zur Aufgabe 433290

Denkanstöße

- Welche waagerechte und senkrechte Änderung kannst du direkt aus dem Diagramm ablesen? - Wie berechnest du daraus den Steigungsquotienten? - Was passiert mit einem Quotienten, wenn Zähler und Nenner mit demselben Faktor multipliziert werden?

Lösung

1. Aus dem Graphen liest man eine waagerechte Änderung von 12 Gittereinheiten und eine Höhenänderung von 3 Gittereinheiten ab. Daher ist \(m=3:12=0{,}25\). 2. Die Gerade verläuft durch den Ursprung, also ist \(t=0\). Damit lautet die Funktionsgleichung \(y=0{,}25x\). 3. In Zentimetern entsprechen die Änderungen \(12\cdot20=240\,\text{cm}\) und \(3\cdot20=60\,\text{cm}\). Der Quotient ist \(60:240=0{,}25\). Weil beide Achsen mit demselben Faktor skaliert werden, bleibt der Steigungsquotient unverändert.

Antwort

a) \(m=0{,}25\), \(y=0{,}25x\) b) In Zentimetern ist \(m=60:240=0{,}25\); gleiche Skalierung beider Achsen ändert den Steigungsquotienten nicht.
4333138
Saskia und Jonas betrachten im Mathematikunterricht den Graphen einer Zuordnung \(g\). Saskia behauptet: „Da der Graph eine Gerade ist, muss es sich um eine proportionale Zuordnung handeln.“ Jonas entgegnet: „Das stimmt nicht. Aber man sieht am Graphen: Wenn man den \(x\)-Wert um \(2\) erhöht, nimmt der \(y\)-Wert immer um genau \(1\) zu.“ Beurteile die beiden Aussagen. Wer hat recht? Begründe deine Entscheidung mithilfe des Graphen.
Abbildung zur Aufgabe 433313

Denkanstöße

- Überlege, welche besondere Eigenschaft der Graph einer proportionalen Zuordnung immer haben muss. - Schau dir an, wo der Graph die vertikale Achse schneidet. - Wähle zwei Punkte auf der Geraden aus und bestimme, wie weit du nach rechts und wie weit du nach oben gehen musst, um von einem zum anderen zu gelangen. - Wiederhole diesen Schritt an einer anderen Stelle der Geraden. Ändert sich das Verhältnis?

Lösung

1. Überprüfung von Saskias Aussage: Eine proportionale Zuordnung wird grafisch immer durch eine Ursprungsgerade dargestellt. Der gezeichnete Graph ist zwar eine Gerade, verläuft aber nicht durch den Koordinatenursprung \((0 \mid 0)\), sondern schneidet die \(y\)-Achse bei \(2\). Somit ist die Zuordnung nicht proportional und Saskia hat unrecht. 2. Überprüfung von Jonas' Aussage: Die Zunahme des \(y\)-Wertes bei einer linearen Funktion lässt sich am Steigungsdreieck ablesen. Betrachtet man zum Beispiel die Punkte \(P_1(0 \mid 2)\) und \(P_2(2 \mid 3)\), sieht man, dass bei einer Erhöhung von \(x\) um \(2\) der \(y\)-Wert um \(1\) steigt (\(3 - 2 = 1\)). Dies gilt für jedes beliebige Intervall der Länge \(2\) auf der \(x\)-Achse, da die Steigung der Geraden konstant \(m = \frac{1}{2} = 0{,}5\) ist. Jonas hat also recht.

Antwort

Saskia hat unrecht, da der Graph keine Ursprungsgerade ist (er geht nicht durch den Punkt \((0 \mid 0)\)). Jonas hat recht, da die Steigung der Geraden konstant \(0{,}5\) beträgt, was bedeutet, dass bei jedem Schritt von \(+2\) in \(x\)-Richtung der \(y\)-Wert um genau \(+1\) steigt.
4335238
In der Abbildung siehst du zwei Funktionen. Eine davon stellt eine direkte Proportionalität dar. Identifiziere diese Funktion und gib ihre Gleichung an. Bestimme auch die Funktionsgleichung für die andere Gerade.
Abbildung zur Aufgabe 433523

Denkanstöße

- Welche besondere Eigenschaft muss ein Graph haben, um eine direkte Proportionalität darzustellen? - Bei proportionalen Funktionen ist der \(y\)-Achsenabschnitt gleich \(0\). - Bestimme die Steigungen mithilfe gut ablesbarer Gitterpunkte.

Lösung

1. Eine direkte Proportionalität verläuft durch den Ursprung \((0 \mid 0)\). Das trifft auf die Gerade \(p\) zu. 2. Die Gerade \(p\) verläuft außerdem durch \((2 \mid 3)\). Daher ist \(m = 3 : 2 = 1{,}5\), also \(p: y = 1{,}5x\). 3. Die Gerade \(q\) schneidet die \(y\)-Achse bei \(3\) und verläuft durch \((3 \mid 0)\). Daher ist \(m = (0 - 3) : (3 - 0) = -1\), also \(q: y = -x + 3\).

Antwort

Die Gerade \(p\) stellt mit \(y = 1{,}5x\) eine direkte Proportionalität dar; für die andere Gerade gilt \(q: y = -x + 3\).
4359178
Ein Quader hat eine feste Breite von \(2\,\text{cm}\) und eine feste Höhe von \(5\,\text{cm}\). Die Länge \(x\) des Quaders kann variiert werden. Prüfe rechnerisch, ob die folgenden Zuordnungen proportional sind: a) \(x\mapsto \text{Volumen }V\) b) \(x\mapsto \text{Oberflächeninhalt }O\)

Denkanstöße

- Drücke Volumen und Oberflächeninhalt jeweils in Abhängigkeit von der veränderlichen Länge \(x\) aus. - Welche Form muss eine proportionale Funktionsgleichung besitzen? - Du kannst zusätzlich prüfen, ob eine Verdopplung von \(x\) den jeweiligen Funktionswert verdoppelt.

Lösung

1. Für das Volumen gilt \(V(x)=x\cdot2\cdot5=10x\). Die Gleichung hat die Form \(V(x)=kx\), daher ist die Zuordnung proportional. 2. Für den Oberflächeninhalt gilt \(O(x)=2(x\cdot2+x\cdot5+2\cdot5)=14x+20\). 3. Bei einer proportionalen Zuordnung müsste eine Verdopplung von \(x\) auch \(O\) verdoppeln. Es gilt aber \(O(1)=34\,\text{cm}^2\) und \(O(2)=48\,\text{cm}^2\), also \(O(2)\neq2O(1)\). Daher ist die Zuordnung nicht proportional.

Antwort

a) Proportional: \(V(x)=10x\). b) Nicht proportional: \(O(x)=14x+20\).
5523358
Die Zahlengerade zeigt die Laufzeit einer Geldanlage innerhalb eines Jahres. Marker A kennzeichnet das Ende der Anlage. Bei \(2400\,\text{€}\) und \(4\,\%\) Jahreszins ist der einfache Zinsbetrag direkt proportional zur Anzahl \(m\) der Monate. Lies die Laufzeit aus der Grafik ab, stelle die proportionale Funktion \(Z(m)\) auf und berechne den dargestellten Zinsbetrag.
Abbildung zur Aufgabe 552335

Denkanstöße

- Lies zuerst das Argument \(m\) an Marker A von der Zahlengeraden ab. - Bestimme aus dem Jahreszins den konstanten Zinsbetrag pro Monat. - Dieser Monatsbetrag ist der Proportionalitätsfaktor der Funktion.

Lösung

1. Marker A liegt beim dritten Monat. Die Laufzeit beträgt \(3\) Monate. 2. Die Jahreszinsen betragen \(2400\,\text{€}\cdot0{,}04=96\,\text{€}\). Pro Monat sind das \(8\,\text{€}\). 3. Daher gilt \(Z(m)=8\,\text{€}\cdot m\). 4. Für die dargestellte Laufzeit gilt \(Z(3)=24\,\text{€}\).

Antwort

Laufzeit: \(3\) Monate Funktion: \(Z(m)=8\,\text{€}\cdot m\) Zinsbetrag: \(24\,\text{€}\)
5564268
Die dargestellte Gerade ist eine Ursprungsgerade. Das eingezeichnete Steigungsdreieck gehört zu ihr. a) Bestimme aus dem Steigungsdreieck den Proportionalitätsfaktor \(k\). b) Berechne für den markierten Punkt \(P\) den Quotienten \(y:x\) und vergleiche ihn mit \(k\). c) Gib die Funktionsgleichung an.
Abbildung zur Aufgabe 556426

Denkanstöße

- Welche beiden Änderungen zeigt das Steigungsdreieck? - Wie berechnest du die Steigung aus \(\Delta y\) und \(\Delta x\)? - Welchen Quotienten kannst du bei einem Punkt einer Ursprungsgeraden bilden? - Welchen Wert hat \(t\) bei einer Ursprungsgeraden?

Lösung

1. Das Steigungsdreieck zeigt \(\Delta x=2\) und \(\Delta y=3\). Daher ist \(k=m=\frac{3}{2}=1{,}5\). 2. Der markierte Punkt ist \(P(4\mid6)\). Damit ist \(y:x=6:4=1{,}5\). Der Quotient stimmt mit \(k\) überein. 3. Weil die Gerade durch den Ursprung verläuft, ist \(t=0\). Daher lautet die Funktionsgleichung \(y=1{,}5x\).

Antwort

a) \(k=1{,}5\) b) \(6:4=1{,}5=k\) c) \(y=1{,}5x\)
4118898
Eine Bank erhebt beim Umtausch von Euro (\(\text{€}\)) in US-Dollar (\(\text{USD}\)) eine feste Bearbeitungsgebühr von \(5\,\text{€}\). Nur der restliche Betrag wird zum Kurs von \(1\,\text{€} = 1{,}10\,\text{USD}\) umgetauscht. Die Bank nimmt nur Einzahlungen von mindestens \(5\,\text{€}\) an. a) Erstelle eine Tabelle für den Umtausch von \(20\,\text{€}\), \(50\,\text{€}\) und \(100\,\text{€}\) in Dollar. b) Stelle einen Term auf, der den erhaltenen Dollar-Betrag \(D\) in Abhängigkeit vom eingezahlten Euro-Betrag \(x\) angibt. c) Prüfe, ob es sich bei dieser Zuordnung (Euro zu Dollar) um eine proportionale Zuordnung handelt. Begründe deine Antwort mathematisch.

Denkanstöße

- Überlege dir die Reihenfolge: Wird erst getauscht oder erst die Gebühr abgezogen? - Was passiert mit dem Betrag in Dollar, wenn du den Euro-Betrag verdoppelst? Verdoppelt sich der Dollar-Betrag auch? - Was bedeutet „proportional“ für das Verhältnis von Eingabe zu Ausgabe?

Lösung

1. Berechnung der Tabellenwerte: - Für \(20\,\text{€}\): \((20 - 5) \cdot 1{,}10 = 15 \cdot 1{,}10 = 16{,}50\,\text{USD}\). - Für \(50\,\text{€}\): \((50 - 5) \cdot 1{,}10 = 45 \cdot 1{,}10 = 49{,}50\,\text{USD}\). - Für \(100\,\text{€}\): \((100 - 5) \cdot 1{,}10 = 95 \cdot 1{,}10 = 104{,}50\,\text{USD}\). 2. Aufstellen des Terms: Zuerst wird die Gebühr abgezogen, dann wird der Restbetrag umgerechnet. Für \(x \ge 5\) gilt \(D(x) = (x - 5) \cdot 1{,}10\). 3. Prüfung auf Proportionalität: Eine Zuordnung ist proportional, wenn der Quotient \(y : x\) konstant ist. - \(16{,}50 : 20 = 0{,}825\) - \(49{,}50 : 50 = 0{,}99\) Da die Quotienten unterschiedlich sind, ist die Zuordnung nicht proportional. Alternativ: Der Graph ist eine Gerade, die nicht durch den Ursprung geht.

Antwort

a) Tabelle: \(20\,\text{€} \mapsto 16{,}50\,\text{USD}\); \(50\,\text{€} \mapsto 49{,}50\,\text{USD}\); \(100\,\text{€} \mapsto 104{,}50\,\text{USD}\). b) Für \(x \ge 5\) lautet der Term \(D(x) = (x - 5) \cdot 1{,}10\). c) Nein, die Zuordnung ist nicht proportional. Das Verhältnis von Dollar zu Euro ist nicht konstant, zum Beispiel gilt \(16{,}50 : 20 \neq 49{,}50 : 50\).
4119098
Für eine Salzlösung werden pro \(100\,\text{g}\) Wasser genau \(2{,}8\,\text{g}\) Salz verwendet. a) Begründe, warum Wassermasse und Salzmasse bei diesem Mischungsverhältnis direkt proportional sind. b) Erstelle eine Wertetabelle für \(50\,\text{g}\), \(100\,\text{g}\), \(250\,\text{g}\) und \(500\,\text{g}\) Wasser. c) Ein leerer Becher wiegt \(180\,\text{g}\), mit dem eingefüllten Wasser \(530\,\text{g}\). Wie viel Salz wird für diese Wassermasse benötigt?

Denkanstöße

- Welcher feste Quotient beschreibt das Mischungsverhältnis? - Wie kannst du die Salzmasse für andere Wassermengen mit demselben Faktor bestimmen? - Welche Masse musst du in Teil c) zuerst vom Gesamtgewicht abziehen?

Lösung

1. Das Mischungsverhältnis ist fest: Auf \(100\,\text{g}\) Wasser kommen \(2{,}8\,\text{g}\) Salz. Daher ist der Faktor \(k=2{,}8:100=0{,}028\). 2. Für \(50\,\text{g}\), \(100\,\text{g}\), \(250\,\text{g}\) und \(500\,\text{g}\) Wasser ergeben sich \(1{,}4\,\text{g}\), \(2{,}8\,\text{g}\), \(7\,\text{g}\) und \(14\,\text{g}\) Salz. 3. Die Wassermasse im Becher beträgt \(530-180=350\,\text{g}\). 4. Dafür werden \(0{,}028\cdot350=9{,}8\,\text{g}\) Salz benötigt.

Antwort

a) Direkt proportional mit \(k=0{,}028\). b) \(1{,}4\,\text{g}\), \(2{,}8\,\text{g}\), \(7\,\text{g}\), \(14\,\text{g}\) c) \(9{,}8\,\text{g}\) Salz
4119108
Ein Kopiergerät verbraucht für \(500\) Seiten genau \(12{,}5\,\text{ml}\) Tinte. Das Diagramm zeigt die direkt proportionale Zuordnung Seitenzahl \(x\) \(\to\) Tintenverbrauch \(y\). a) Bestimme den Proportionalitätsfaktor \(k\) in \(\text{ml}\) pro Seite und stelle die Funktion in der Form \(y=kx\) auf. b) Erkläre am Funktionsterm und am Diagramm, warum der Graph eine Ursprungsgerade ist. c) Eine neue Patrone enthält \(40\,\text{ml}\) Tinte. Lies aus dem Diagramm ab, wie viele Seiten damit gedruckt werden können, und überprüfe den Wert rechnerisch.
Abbildung zur Aufgabe 411910

Denkanstöße

- Wie erhältst du aus dem Verbrauch für \(500\) Seiten den Verbrauch für eine Seite? - Was bewirkt das Fehlen eines konstanten Summanden in einem Term der Form \(y=kx\)? - Welcher \(x\)-Wert gehört im Diagramm zum Tintenverbrauch \(40\,\text{ml}\)?

Lösung

1. Pro Seite werden \(12{,}5\,\text{ml}:500=0{,}025\,\text{ml}\) verbraucht. Daher ist \(k=0{,}025\) und \(y=0{,}025x\). 2. Der Funktionsterm hat keinen konstanten Summanden. Für \(x=0\) gilt \(y=0\), also enthält der Graph den Ursprung. Das Diagramm zeigt entsprechend eine Gerade durch \((0\mid0)\). 3. Beim Funktionswert \(y=40\) liest man \(x=1600\) Seiten ab. Rechnerisch ergibt \(40\,\text{ml}:0{,}025\,\text{ml/Seite}=1600\) Seiten.

Antwort

a) \(k=0{,}025\,\text{ml/Seite}\); \(y=0{,}025x\) b) Der Graph ist eine Ursprungsgerade, weil bei \(x=0\) auch \(y=0\) gilt. c) \(1600\) Seiten
4119368
Ein Kiosk verkauft lose Bonbons. Ein Beutel mit \(125\,\text{g}\) kostet \(1{,}50\,\text{€}\). a) Berechne, wie viel ein Beutel mit \(300\,\text{g}\) kosten müsste, wenn der Preis proportional zum Gewicht wäre. b) Tatsächlich kostet der \(300\,\text{g}\)-Beutel nur \(3{,}30\,\text{€}\). Erkläre, warum Händler Preise oft so gestalten, dass sie bei größeren Mengen nicht mehr proportional zum Gewicht sind.

Denkanstöße

- Bestimme zuerst den Preis für ein einzelnes Gramm oder für \(100\,\text{g}\) als Zwischenschritt. - Überlege dir, welche Kosten für einen Händler bei jeder Packung anfallen, egal wie voll sie ist. - Warum könnte es für einen Laden gut sein, wenn Kunden gleich die große Packung kaufen?

Lösung

1. Berechnung des Preises pro Gramm für das erste Angebot: \(1{,}50\,\text{€} : 125\,\text{g} = 0{,}012\,\text{€/g}\). 2. Hochrechnen auf \(300\,\text{g}\) für Proportionalität: \(300\,\text{g} \cdot 0{,}012\,\text{€/g} = 3{,}60\,\text{€}\). 3. Analyse der Preisgestaltung: Händler geben oft Mengenrabatte, um Kunden zum Kauf größerer Mengen zu bewegen; zudem sind Verpackungskosten pro Gramm bei großen Packungen oft geringer.

Antwort

a) Der Beutel müsste \(3{,}60\,\text{€}\) kosten. b) Dies liegt oft an Mengenrabatten, um den Verkauf größerer Mengen zu fördern, oder an geringeren anteiligen Kosten für Verpackung und Logistik bei größeren Einheiten.
4119408
Ein Gärtner behauptet: „Die Zuordnung ‚Anzahl der gepflanzten Apfelbäume \(\to\) Erntemenge in Kilogramm‘ ist proportional.“ a) Unter welchen idealisierten Bedingungen hätte der Gärtner recht? b) Nenne zwei Gründe aus der Realität, warum diese Zuordnung in der Praxis meistens doch nicht exakt proportional ist.

Denkanstöße

- Wann wäre das Verhältnis von Bäumen zu Äpfeln immer genau gleich? - Denke an die Natur: Sind alle Lebewesen oder Pflanzen einer Art identisch in ihrer Leistung? - Was brauchen Pflanzen zum Wachsen, das vielleicht nicht für alle Bäume gleich verfügbar ist?

Lösung

1. Bedingung für Proportionalität: Die Zuordnung wäre proportional, wenn jeder Baum exakt die gleiche Menge an Äpfeln tragen würde (konstanter Proportionalitätsfaktor). 2. Realitätscheck Grund 1: Bäume sind Naturprodukte; manche tragen aufgrund von Alter, Standort oder Schädlingen mehr Früchte als andere. 3. Realitätscheck Grund 2: Äußere Einflüsse wie Lichtverhältnisse oder Bodenqualität variieren innerhalb einer Plantage, was zu unterschiedlichen Erträgen pro Baum führt. 4. Realitätscheck Grund 3: Bei sehr vielen Bäumen könnte der Ertrag pro Baum sinken, wenn sie sich gegenseitig Licht oder Nährstoffe wegnehmen.

Antwort

a) Die Zuordnung wäre proportional, wenn man davon ausgeht, dass jeder Baum genau den gleichen Ertrag liefert. b) In der Realität ist dies nicht der Fall, weil Bäume unterschiedlich groß/alt sind, die Bodenqualität variiert oder Schädlinge den Ertrag einzelner Bäume mindern können.
4119458
Eine Datei wird mit gleichbleibender Geschwindigkeit heruntergeladen. In \(6\,\text{min}\) werden genau \(15\,\text{MB}\) übertragen. a) Wie viele Megabyte werden pro Minute übertragen? b) Stelle eine Funktion \(D(t)\) für das übertragene Datenvolumen nach \(t\) Minuten auf. c) Wie lange dauert die Übertragung von \(50\,\text{MB}\)? d) Begründe, warum Zeit und übertragenes Datenvolumen in diesem Modell direkt proportional sind.

Denkanstöße

- Welches Datenvolumen wird in einer Minute übertragen? - Wie wird diese Rate zum Faktor in \(D(t)=kt\)? - Welche Gleichung musst du für \(50\,\text{MB}\) lösen? - Was gilt für \(D(0)\)?

Lösung

1. Die Übertragungsrate beträgt \(15:6=2{,}5\,\text{MB/min}\). 2. Daher gilt \(D(t)=2{,}5t\). 3. Für \(50\,\text{MB}\) löst man \(2{,}5t=50\). Daraus folgt \(t=20\,\text{min}\). 4. Bei \(t=0\) wurden \(0\,\text{MB}\) übertragen und der Quotient \(\frac{D(t)}{t}\) ist für \(t>0\) konstant. Der Graph ist eine Ursprungsgerade.

Antwort

a) \(2{,}5\,\text{MB/min}\) b) \(D(t)=2{,}5t\) c) \(20\,\text{min}\) d) Konstante Übertragungsrate und \(D(0)=0\).
4119468
Ein Dokumentenscanner verarbeitet bei gleichbleibender Geschwindigkeit in \(8\) Minuten \(120\) Seiten. a) Bestimme den Proportionalitätsfaktor für Zeit \(\rightarrow\) Seitenzahl und deute ihn. b) Wie viele Seiten können in \(45\) Minuten verarbeitet werden? c) Für ein Archiv müssen \(1200\) Seiten gescannt werden. Wie viele Stunden und Minuten benötigt der Scanner?

Denkanstöße

- Wie viele Seiten werden in einer Minute verarbeitet? - Welche Größe ist der Proportionalitätsfaktor? - Wie wandelst du die Gesamtzeit in Stunden und Minuten um?

Lösung

1. \(k=120:8=15\) Seiten pro Minute. 2. In \(45\) Minuten: \(15\cdot45=675\) Seiten. 3. \(1200:15=80\) Minuten, also \(1\) Stunde \(20\) Minuten.

Antwort

a) \(15\) Seiten pro Minute b) \(675\) Seiten c) \(1\,\text{h}\,20\,\text{min}\)
4119488
In einem Kopierladen stehen zwei verschiedene Tarife zur Auswahl: Tarif A: Jede Kopie kostet \(0{,}10\,\text{€}\). Tarif B: Eine monatliche Grundgebühr von \(2{,}50\,\text{€}\) und jede Kopie kostet zusätzlich \(0{,}05\,\text{€}\). a) Stelle für beide Tarife einen Term auf, der die Gesamtkosten \(G\) in Abhängigkeit von der Anzahl der Kopien \(x\) beschreibt. b) Untersuche, welcher der beiden Tarife eine proportionale Zuordnung darstellt. Begründe deine Antwort mithilfe der Terme oder einer Eigenschaft proportionaler Zuordnungen.

Denkanstöße

- Was bedeutet „proportional“ für den Preis, wenn man gar nichts kauft? - Schau dir die Struktur der Terme an: Welcher Term sieht aus wie die allgemeine Form einer proportionalen Zuordnung? - Überlege, ob sich beim Verdoppeln der Kopienzahl bei beiden Tarifen auch der Preis verdoppelt.

Lösung

1. Aufstellen der Terme: Für Tarif A ergibt sich \(G_A = 0{,}10x\). Für Tarif B ergibt sich \(G_B = 0{,}05x + 2{,}50\). 2. Prüfung auf Proportionalität: Eine proportionale Zuordnung hat die Form \(y = kx\). Bei \(x = 0\) muss \(y = 0\) gelten (Ursprungsgerade). 3. Tarif A erfüllt diese Bedingung: \(0{,}10 \cdot 0 = 0\). Das Verhältnis \(\frac{G_A}{x} = 0{,}10\) ist konstant. 4. Tarif B erfüllt dies nicht: Bei \(0\) Kopien entstehen bereits Kosten von \(2{,}50\,\text{€}\) (\(G_B(0) = 2{,}50\)). Somit ist Tarif B zwar linear, aber nicht proportional.

Antwort

a) Tarif A: \(G_A = 0{,}10x\); Tarif B: \(G_B = 0{,}05x + 2{,}50\) b) Nur Tarif A ist proportional, da nur hier die Kosten bei null Kopien auch null Euro betragen und der Preis pro Kopie immer gleich bleibt.
4119508
Gegeben sind zwei Wertetabellen, die jeweils eine proportionale Zuordnung beschreiben: **Tabelle A:** <table> <tr><td>\(x\)</td><td>\(2\)</td><td>\(4\)</td><td>\(6\)</td></tr> <tr><td>\(y\)</td><td>\(5\)</td><td>\(10\)</td><td>\(15\)</td></tr> </table> **Tabelle B:** <table> <tr><td>\(x\)</td><td>\(3\)</td><td>\(6\)</td><td>\(9\)</td></tr> <tr><td>\(y\)</td><td>\(6\)</td><td>\(12\)</td><td>\(18\)</td></tr> </table> a) Bestimme für beide Tabellen den Proportionalitätsfaktor \(k\) und gib die Zuordnungsvorschriften in der Form \(y = kx\) an. b) Beschreibe eine Gemeinsamkeit, die die Graphen beider Zuordnungen im Koordinatensystem haben. c) Welcher der beiden Graphen verläuft steiler? Begründe deine Entscheidung mithilfe der Proportionalitätsfaktoren.

Denkanstöße

- Wie berechnet man den Proportionalitätsfaktor, wenn man ein Wertepaar kennt? - Was haben alle Graphen von proportionalen Zuordnungen gemeinsam? - Schau dir die Werte von \(y\) an, wenn \(x\) um den gleichen Betrag wächst. Wo ist der Zuwachs größer? - Welche Rolle spielt die Zahl vor dem \(x\) für das Aussehen der Geraden?

Lösung

1. Berechnung der Proportionalitätsfaktoren \(k = \frac{y}{x}\): Für Tabelle A ergibt sich \(k_A = \frac{5}{2} = 2{,}5\). Für Tabelle B ergibt sich \(k_B = \frac{6}{3} = 2\). 2. Aufstellen der Zuordnungsvorschriften: Für Tabelle A gilt \(y = 2{,}5x\), für Tabelle B gilt \(y = 2x\). 3. Gemeinsamkeit der Graphen: Da es sich um proportionale Zuordnungen handelt, sind beide Graphen Ursprungsgeraden, das heißt, sie verlaufen geradlinig durch den Punkt \((0|0)\). 4. Vergleich der Steilheit: Der Graph von Tabelle A verläuft steiler, da der Proportionalitätsfaktor \(k_A = 2{,}5\) größer ist als \(k_B = 2\). Je größer der Faktor \(k\), desto steiler ist die Gerade.

Antwort

a) Tabelle A: \(k = 2{,}5\); Zuordnungsvorschrift: \(y = 2{,}5x\). Tabelle B: \(k = 2\); Zuordnungsvorschrift: \(y = 2x\). b) Beide Graphen sind Ursprungsgeraden (sie gehen durch den Punkt \((0|0)\)). c) Der Graph zu Tabelle A ist steiler, da sein Proportionalitätsfaktor (\(2{,}5\)) größer ist als der von Tabelle B (\(2\)).
4119518
Zwei Verpackungsmaschinen arbeiten mit unterschiedlichen konstanten Leistungen. Maschine A verpackt \(120\) Teile in \(3\,\text{min}\), Maschine B \(150\) Teile in \(5\,\text{min}\). Bei beiden ist die Stückzahl \(y\) direkt proportional zur Zeit \(x\) in Minuten. a) Stelle für beide Maschinen die Zuordnungsvorschrift auf. b) Welcher Graph ist steiler? Erkläre die Bedeutung der Steilheit im Sachkontext. c) Beide Maschinen starten gleichzeitig. Wie viele Teile hat Maschine A verpackt, wenn Maschine B gerade \(360\) Teile fertiggestellt hat?

Denkanstöße

- Wie viele Teile schafft jede Maschine in einer Minute? - Wie wird diese Stückzahl pro Minute zur Steigung einer Ursprungsgeraden? - Bestimme zuerst, wie lange Maschine B für \(360\) Teile benötigt.

Lösung

1. Maschine A schafft \(120:3=40\) Teile pro Minute; Maschine B \(150:5=30\) Teile pro Minute. 2. Daher gilt \(y_A=40x\) und \(y_B=30x\). 3. Der Graph von Maschine A ist steiler, weil \(40>30\). Die Steigung beschreibt die Verpackungsleistung in Teilen pro Minute. 4. Maschine B benötigt für \(360\) Teile \(360:30=12\,\text{min}\). In dieser Zeit verpackt Maschine A \(40\cdot12=480\) Teile.

Antwort

a) Maschine A: \(y=40x\); Maschine B: \(y=30x\) b) Maschine A ist steiler; die Steigung ist die Verpackungsleistung. c) \(480\) Teile
4119528
Der Graph einer proportionalen Zuordnung verläuft im Koordinatensystem durch den Punkt \(P(4 \mid 14)\). a) Bestimme den Proportionalitätsfaktor \(k\) und gib die Zuordnungsgleichung an. b) Überprüfe durch Rechnung, ob der Punkt \(Q(7 \mid 24{,}5)\) ebenfalls auf diesem Graphen liegt. c) Anna behauptet: „Wenn ich den \(x\)-Wert verdopple, verdoppelt sich bei dieser Zuordnung auch immer der \(y\)-Wert.“ Hat sie recht? Begründe deine Antwort allgemein mithilfe der Zuordnungsgleichung \(y = kx\).

Denkanstöße

- Nutze die Bedeutung eines Punktes auf dem Graphen einer proportionalen Zuordnung. - Prüfe bei b), ob die beiden Koordinaten von \(Q\) dieselbe Zuordnung erfüllen. - Untersuche bei c) allgemein, wie sich ein konstanter Faktor verhält, wenn das Argument vervielfacht wird.

Lösung

1. Da die Zuordnung proportional ist, gilt \(y = kx\). Einsetzen von \(P(4 \mid 14)\) ergibt \(14 = k \cdot 4\), also \(k = 14 : 4 = 3{,}5\). Die Gleichung lautet \(y = 3{,}5x\). 2. Für \(Q(7 \mid 24{,}5)\) ergibt Einsetzen von \(x = 7\): \(y = 3{,}5 \cdot 7 = 24{,}5\). Der Punkt liegt daher auf dem Graphen. 3. Ersetzt man \(x\) durch \(2x\), erhält man \(k(2x)=2(kx)=2y\). Damit verdoppelt sich bei gleichem Proportionalitätsfaktor auch der \(y\)-Wert. Annas Aussage ist korrekt.

Antwort

a) \(k = 3{,}5\); Zuordnungsgleichung: \(y = 3{,}5x\). b) Ja, der Punkt \(Q\) liegt auf dem Graphen, da \(3{,}5 \cdot 7 = 24{,}5\) ist. c) Ja. Aus \(y=kx\) folgt bei Verdopplung von \(x\): \(k(2x)=2(kx)=2y\). Der \(y\)-Wert verdoppelt sich ebenfalls.
4119668
Das Diagramm zeigt die Datenmenge eines gleichmäßig arbeitenden Messsystems. Auf der \(x\)-Achse steht die Zeit in Minuten, auf der \(y\)-Achse die erzeugte Datenmenge in Gigabyte. Der Punkt \(P(15\mid4{,}5)\) liegt auf dem Graphen. a) Deute den Punkt \(P\). b) Bestimme den Proportionalitätsfaktor und deute ihn. c) Welche Datenmenge entsteht in \(40\) Minuten? d) Wie lange dauert es bis \(18\,\text{GB}\)?
Abbildung zur Aufgabe 411966

Denkanstöße

- Welche beiden Koordinaten besitzt der markierte Punkt? - Welcher Quotient liefert die Datenrate? - Wie nutzt du den Faktor vorwärts und rückwärts?

Lösung

1. In \(15\) Minuten entstehen \(4{,}5\,\text{GB}\). 2. \(k=4{,}5:15=0{,}3\,\text{GB/min}\). 3. \(0{,}3\cdot40=12\,\text{GB}\). 4. \(18:0{,}3=60\,\text{min}\).

Antwort

a) \(15\,\text{min}\rightarrow4{,}5\,\text{GB}\) b) \(k=0{,}3\,\text{GB/min}\) c) \(12\,\text{GB}\) d) \(60\,\text{min}\)
4119678
Eine kleine Solaranlage aus mehreren Modulen liefert unter konstanten Testbedingungen in \(15\,\text{min}\) genau \(225\,\text{Wh}\) elektrische Energie. Die erzeugte Energie \(E\) wird in diesem Test als direkt proportional zur Zeit \(t\) modelliert. a) Bestimme den Proportionalitätsfaktor \(k\) in \(\text{Wh/min}\), stelle die Funktion \(E(t)=kt\) auf und erkläre, warum ihr Graph eine Ursprungsgerade ist. b) Wie lange dauert es nach diesem Modell, bis \(4500\,\text{Wh}\) erzeugt sind? Gib das Ergebnis in Stunden an. c) Eine zweite baugleiche Solaranlage arbeitet gleichzeitig unter denselben Bedingungen. Stelle die gemeinsame Funktion \(E_2(t)\) auf und beschreibe, wie sich die Steigung der Ursprungsgeraden verändert.

Denkanstöße

- Welcher Quotient aus Energie und Zeit ist konstant? - Wie wird dieser Quotient zum Faktor in \(E(t)=kt\)? - Welcher Energiewert gehört zu \(t=0\)? - Was passiert mit dem Faktor \(k\), wenn zwei gleiche Beiträge gleichzeitig wirken?

Lösung

1. Der Proportionalitätsfaktor ist \(k=225:15=15\,\text{Wh/min}\). Daher gilt \(E(t)=15t\). Weil \(E(0)=0\) ist, verläuft der Graph durch den Ursprung. 2. Für \(4500\,\text{Wh}\) gilt \(15t=4500\). Somit ist \(t=300\,\text{min}=5\,\text{h}\). 3. Zwei baugleiche Solaranlagen liefern zusammen die doppelte Energiemenge pro Minute. Daher gilt \(E_2(t)=30t\). Die Steigung verdoppelt sich von \(15\) auf \(30\,\text{Wh/min}\).

Antwort

a) \(k=15\,\text{Wh/min}\), \(E(t)=15t\); Ursprungsgerade, weil \(E(0)=0\) b) \(5\,\text{h}\) c) \(E_2(t)=30t\); die Steigung verdoppelt sich.
4120298
Ein Dokumentenscanner verarbeitet in \(10\) Minuten \(200\) Seiten. Die Seitenzahl ist direkt proportional zur Laufzeit. Für ein Digitalisierungsprojekt sollen drei baugleiche Scanner gleichzeitig \(3000\) Seiten bearbeiten. Eine Mitarbeiterin behauptet: „Nach \(45\) Minuten sind wir fertig.“ a) Stelle für einen Scanner \(N_1(t)\) und für drei Scanner \(N_3(t)\) auf. b) Vergleiche die Steigungen und deute sie. c) Prüfe die Behauptung und bestimme die tatsächliche Zeit.

Denkanstöße

- Welche Rate hat ein Scanner? - Wie addieren sich die Raten dreier gleicher Geräte? - Welcher Funktionswert entsteht nach \(45\) Minuten?

Lösung

1. Ein Scanner schafft \(20\) Seiten/min: \(N_1(t)=20t\). Drei schaffen \(60\) Seiten/min: \(N_3(t)=60t\). 2. Die gemeinsame Steigung ist dreimal so groß. 3. \(N_3(45)=2700\), also nicht genug. \(3000=60t\) ergibt \(t=50\,\text{min}\).

Antwort

a) \(N_1(t)=20t\), \(N_3(t)=60t\) b) Dreifache Steigung bei drei Scannern c) Behauptung falsch; tatsächlich \(50\,\text{min}\)
4120568
Zwei Messgeräte speichern bei gleichbleibender Abtastrate Daten. Das gespeicherte Datenvolumen sei jeweils direkt proportional zur Messdauer. Gerät A: \(1{,}50\,\text{MB}\) in \(500\,\text{s}\) Gerät B: \(2{,}40\,\text{MB}\) in \(1000\,\text{s}\) a) Welches Gerät erzeugt pro Sekunde weniger Daten? Begründe rechnerisch. b) Wenn man \(\text{Messdauer}\to\text{Datenvolumen}\) grafisch darstellt, welcher Graph verläuft steiler? Erkläre den Zusammenhang zwischen Datenrate und Steigung.

Denkanstöße

- Welcher Quotient aus Datenvolumen und Messdauer beschreibt die Datenrate? - Was ist bei einer direkten Proportionalität die geometrische Bedeutung dieses Quotienten? - Vergleiche die beiden Faktoren, bevor du die Steilheit beurteilst.

Lösung

1. Für Gerät A ist die Datenrate \(1{,}50:500=0{,}003\,\text{MB/s}\). 2. Für Gerät B ist sie \(2{,}40:1000=0{,}0024\,\text{MB/s}\). 3. Damit erzeugt Gerät B pro Sekunde weniger Daten. 4. Die Datenrate ist der Proportionalitätsfaktor und damit die Steigung der Ursprungsgeraden. Weil \(0{,}003>0{,}0024\), ist der Graph von Gerät A steiler.

Antwort

a) Gerät B mit \(0{,}0024\,\text{MB/s}\); Gerät A hat \(0{,}003\,\text{MB/s}\). b) Der Graph von Gerät A ist steiler, weil seine Datenrate größer ist.
4120578
Ein Mähroboter bearbeitet bei gleichbleibender Arbeitsweise in \(15\,\text{min}\) eine Rasenfläche von \(450\,\text{m}^2\). Die bearbeitete Fläche sei direkt proportional zur Zeit. a) Stelle die Funktion \(A_1(t)\) auf. b) Ein zweiter Roboter bearbeitet pro Minute die doppelte Fläche. Gib \(A_2(t)\) an. c) Wie lange benötigen die beiden Roboter jeweils für \(2700\,\text{m}^2\), und wie viel Zeit spart der schnellere?

Denkanstöße

- Welche Rasenfläche wird pro Minute bearbeitet? - Was bedeutet eine doppelt so große Rate für den Faktor \(k\)? - Wie bestimmst du aus einer Flächenfunktion die benötigte Zeit für \(2700\,\text{m}^2\)?

Lösung

1. Der erste Roboter bearbeitet \(450:15=30\,\text{m}^2/\text{min}\). Daher gilt \(A_1(t)=30t\). 2. Der zweite Roboter hat die doppelte Rate, also \(A_2(t)=60t\). 3. Für \(2700\,\text{m}^2\) benötigt Roboter 1 \(2700:30=90\,\text{min}\), Roboter 2 \(2700:60=45\,\text{min}\). 4. Die Zeitersparnis beträgt \(45\,\text{min}\).

Antwort

a) \(A_1(t)=30t\) b) \(A_2(t)=60t\) c) \(90\,\text{min}\) und \(45\,\text{min}\); Ersparnis \(45\,\text{min}\)
4120588
Eine Läuferin bewegt sich auf einer geraden Trainingsstrecke zunächst mit konstanter Geschwindigkeit. In \(15\,\text{s}\) legt sie \(60\,\text{m}\) zurück. a) Bestimme die Geschwindigkeit \(k\) in \(\text{m/s}\), stelle \(s(t)=kt\) auf und deute \(k\) als Steigung der Ursprungsgeraden. b) Welche Strecke legt sie in \(25\,\text{s}\) zurück? c) In einem schnelleren Abschnitt steigt ihre Geschwindigkeit um \(1\,\text{m/s}\). Stelle die neue Funktion auf und bestimme, wie lange sie nun für \(60\,\text{m}\) benötigt.

Denkanstöße

- Welcher Quotient aus Strecke und Zeit ist bei gleichförmiger Bewegung konstant? - Welche geometrische Bedeutung hat dieser Quotient im Weg-Zeit-Graphen? - Wie verändert sich \(k\), wenn die Geschwindigkeit um \(1\,\text{m/s}\) steigt? - Welche Gleichung beschreibt \(60\,\text{m}\) im schnelleren Abschnitt?

Lösung

1. Es ist \(k=60:15=4\,\text{m/s}\). Damit gilt \(s(t)=4t\). Die Steigung der Ursprungsgeraden entspricht der Geschwindigkeit. 2. \(s(25)=4\cdot25=100\,\text{m}\). 3. Die neue Geschwindigkeit beträgt \(5\,\text{m/s}\), also \(s_{\text{neu}}(t)=5t\). 4. Aus \(5t=60\) folgt \(t=12\,\text{s}\).

Antwort

a) \(k=4\,\text{m/s}\), \(s(t)=4t\) b) \(100\,\text{m}\) c) \(s_{\text{neu}}(t)=5t\); \(12\,\text{s}\)
4120598
Für eine Schutzbeschichtung werden bei gleichbleibender Schichtdicke auf \(600\,\text{m}^2\) Stahlfläche genau \(42\,\text{kg}\) Beschichtungsmaterial benötigt. Der Materialbedarf ist direkt proportional zur beschichteten Fläche. a) Stelle eine Funktionsgleichung der Form \(M(x)=kx\) auf, die den Materialbedarf \(M(x)\) in Kilogramm in Abhängigkeit von der Fläche \(x\) in Quadratmetern beschreibt. Welche Bedeutung hat \(k\) in diesem Sachkontext? b) Bei einer raueren Oberfläche steigt der Materialbedarf um \(1{,}2\,\text{kg}\) je \(100\,\text{m}^2\). Wie viel Material werden unter diesen Bedingungen für \(350\,\text{m}^2\) benötigt?

Denkanstöße

- Welcher Quotient aus Materialmenge und Fläche ist bei direkter Proportionalität konstant? - Welche Einheit muss \(k\) in \(M(x)=kx\) haben? - Bringe die zusätzliche Materialmenge aus Teil b) zuerst auf einen Quadratmeter.

Lösung

1. Der Proportionalitätsfaktor ist \(k=42:600=0{,}07\,\text{kg}/\text{m}^2\). 2. Damit gilt \(M(x)=0{,}07x\). Der Faktor \(k\) gibt den Materialbedarf pro Quadratmeter an. 3. Die Erhöhung beträgt \(1{,}2:100=0{,}012\,\text{kg}/\text{m}^2\). 4. Die neue Verbrauchsrate ist \(0{,}07+0{,}012=0{,}082\,\text{kg}/\text{m}^2\). 5. Für \(350\,\text{m}^2\) werden \(350\cdot0{,}082=28{,}7\,\text{kg}\) benötigt.

Antwort

a) \(M(x)=0{,}07x\); \(k=0{,}07\,\text{kg}/\text{m}^2\) ist der Materialbedarf pro Quadratmeter. b) \(28{,}7\,\text{kg}\)
4120608
Zwei Messsysteme erzeugen kontinuierlich Daten. System A erzeugt in \(4\) Stunden \(12\,\text{GB}\), System B in \(6\) Stunden \(15\,\text{GB}\). Bei beiden ist die Datenmenge direkt proportional zur Laufzeit. a) Bestimme die Datenrate beider Systeme. b) Wie viele Gigabyte entstehen in \(5\) Stunden insgesamt, wenn beide gleichzeitig laufen? c) Gib die drei Funktionen für A, B und die kombinierte Datenmenge an und ordne ihre Ursprungsgeraden nach Steilheit.

Denkanstöße

- Welche Datenmenge entsteht pro Stunde bei jedem System? - Wie addieren sich gleichzeitig erzeugte Datenraten? - Welche Steigung ist bei einer Ursprungsgeraden am größten?

Lösung

1. A: \(3\,\text{GB/h}\); B: \(2{,}5\,\text{GB/h}\). 2. Zusammen \(5{,}5\,\text{GB/h}\); nach \(5\) Stunden \(27{,}5\,\text{GB}\). 3. \(D_A(t)=3t\), \(D_B(t)=2{,}5t\), \(D_{AB}(t)=5{,}5t\). Nach Steilheit: kombiniert, A, B.

Antwort

a) A: \(3\,\text{GB/h}\); B: \(2{,}5\,\text{GB/h}\) b) \(27{,}5\,\text{GB}\) c) \(D_A(t)=3t\), \(D_B(t)=2{,}5t\), \(D_{AB}(t)=5{,}5t\); Steilheit: kombiniert, A, B
4125118
Ein tropfender Wasserhahn verliert gleichmäßig Wasser. In der folgenden Tabelle ist die Zeit \(t\) in Minuten (\(\text{min}\)) und die dazugehörige Wassermenge \(V\) in Millilitern (\(\text{ml}\)) angegeben, die in einem Messbecher aufgefangen wurde. <table> <tr><td>Zeit \(t\) in \(\text{min}\)</td><td>\(4\)</td><td>\(8\)</td><td>\(12\)</td><td>\(20\)</td></tr> <tr><td>Volumen \(V\) in \(\text{ml}\)</td><td>\(60\)</td><td>\(120\)</td><td>\(180\)</td><td>\(300\)</td></tr> </table> a) Bestimme einen Term, mit dem man das Volumen \(V\) berechnen kann, wenn die Zeit \(t\) bekannt ist. b) Wie viel Wasser hat sich nach \(45\,\text{min}\) und wie viel nach einer Stunde (\(60\,\text{min}\)) im Messbecher angesammelt? c) Nach welcher Zeit befinden sich genau \(1{,}5\,\text{Liter}\) Wasser im Becher?

Denkanstöße

- Untersuche, mit welcher Zahl man die Zeit multiplizieren muss, um das Volumen zu erhalten. - Achte bei Teilaufgabe b) und c) auf die Einheiten (Stunden in Minuten, Liter in Milliliter). - Überlege dir, wie du die Formel umstellen kannst, um von einer Menge auf die Zeit zu schließen.

Lösung

1. Berechnung des Proportionalitätsfaktors: Der Quotient \(\frac{V}{t}\) ist für alle Wertepaare konstant: \(\frac{60}{4} = 15\), \(\frac{120}{8} = 15\), \(\frac{180}{12} = 15\), \(\frac{300}{20} = 15\). 2. Aufstellen des Terms: Das Volumen berechnet sich durch \(V = 15t\). 3. Berechnung für \(t = 45\,\text{min}\): \(V = 15 \cdot 45 = 675\,\text{ml}\). 4. Berechnung für \(t = 60\,\text{min}\): \(V = 15 \cdot 60 = 900\,\text{ml}\). 5. Berechnung der Zeit für \(V = 1{,}5\,\text{l} = 1500\,\text{ml}\): Umstellen der Formel zu \(t = \frac{V}{15}\) ergibt \(t = \frac{1500}{15} = 100\,\text{min}\).

Antwort

a) Der Term lautet \(V = 15t\). b) Nach \(45\,\text{min}\) sind es \(675\,\text{ml}\), nach \(60\,\text{min}\) sind es \(900\,\text{ml}\). c) Nach \(100\,\text{min}\) (oder \(1\,\text{h}\,40\,\text{min}\)) sind \(1{,}5\,\text{l}\) im Becher.
4125128
An einem Marktstand werden Walnüsse lose verkauft. Der Preis \(P\) verhält sich proportional zum Gewicht \(g\). Für \(250\,\text{g}\) Walnüsse bezahlt man \(4{,}50\,\text{€}\). a) Stelle einen Term auf, der den Preis \(P\) (in \(\text{€}\)) in Abhängigkeit vom Gewicht \(g\) (in \(\text{g}\)) angibt. b) Berechne den Preis für eine Portion von \(350\,\text{g}\) und für eine Tüte mit \(1{,}2\,\text{kg}\). c) Ein Kunde möchte genau für \(11{,}70\,\text{€}\) Walnüsse kaufen. Welches Gewicht in Gramm erhält er dafür?

Denkanstöße

- Wie viel kostet ein einzelnes Gramm der Walnüsse? - Achte darauf, dass alle Gewichtsangaben in der gleichen Einheit (Gramm) stehen, bevor du rechnest. - Wenn du den Preis für ein Gramm kennst, wie oft passt dieser Preis in den Gesamtbetrag?

Lösung

1. Bestimmung des Preises pro Gramm: \(4{,}50 : 250 = 0{,}018\,\text{€/g}\). 2. Aufstellen des Terms: \(P = 0{,}018g\). 3. Preis für \(350\,\text{g}\): \(P = 0{,}018 \cdot 350 = 6{,}30\,\text{€}\). 4. Preis für \(1{,}2\,\text{kg} = 1200\,\text{g}\): \(P = 0{,}018 \cdot 1200 = 21{,}60\,\text{€}\). 5. Berechnung des Gewichts für \(11{,}70\,\text{€}\): \(g = 11{,}70 : 0{,}018 = 650\,\text{g}\).

Antwort

a) Der Term lautet \(P = 0{,}018g\). b) \(350\,\text{g}\) kosten \(6{,}30\,\text{€}\); \(1{,}2\,\text{kg}\) kosten \(21{,}60\,\text{€}\). c) Für \(11{,}70\,\text{€}\) erhält man \(650\,\text{g}\) Walnüsse.
4125788
Für Einladungskarten werden pro \(100\) Karten \(2{,}5\,\text{m}\) Zierband benötigt. Ein Meter Band kostet \(1{,}72\,\text{€}\). Zwei Gruppen gestalten jeweils \(45\) Karten. a) Stelle die direkt proportionale Funktion \(B(n)=kn\) auf, die der Kartenanzahl \(n\) die benötigte Bandlänge in Metern zuordnet. Begründe, warum der Graph eine Ursprungsgerade ist. b) Bestimme den Bandbedarf für beide Gruppen zusammen. c) Berechne die Kosten für diese Bandlänge.

Denkanstöße

- Wie viel Band gehört zu genau einer Karte? - Welche Bandlänge gehört zur Kartenanzahl \(0\)? - Wie viele Karten gestalten beide Gruppen zusammen? - Berechne die Kosten erst, nachdem du die gesamte Bandlänge kennst.

Lösung

1. Der Faktor ist \(k=2{,}5:100=0{,}025\,\text{m/Karte}\). Also gilt \(B(n)=0{,}025n\). Bei \(n=0\) wird kein Band benötigt, daher ist der Graph eine Ursprungsgerade. 2. Zusammen werden \(45+45=90\) Karten gestaltet. Somit ist \(B(90)=0{,}025\cdot90=2{,}25\,\text{m}\). 3. Die Kosten betragen \(2{,}25\cdot1{,}72=3{,}87\,\text{€}\).

Antwort

a) \(B(n)=0{,}025n\) b) \(2{,}25\,\text{m}\) c) \(3{,}87\,\text{€}\)
4125798
Ein mobiler Satelliten-Datendienst für einen abgelegenen Fotostandort berechnet \(10{,}56\,\text{€}\) für \(6\,\text{GB}\) übertragenes Datenvolumen. Bei einer Fotoserie entstehen durchschnittlich \(3{,}2\,\text{GB}\) Daten pro \(100\) RAW-Fotos; das zu übertragende Datenvolumen \(V(n)\) sei direkt proportional zur Fotozahl \(n\). a) Berechne den Preis pro Gigabyte. b) Bestimme \(k\) in \(\text{GB/Foto}\) und stelle \(V(n)=kn\) auf. Deute \(k\) als Steigung. c) Für wie viele Fotos reichen theoretisch \(6\,\text{GB}\)? d) Prüfe mit der Funktion, ob \(8{,}50\,\text{€}\) Übertragungskosten für \(150\) Fotos ausreichen.

Denkanstöße

- Welcher Preis gehört zu einem Gigabyte? - Welches Datenvolumen entfällt im Modell auf ein einzelnes Foto? - Welche Gleichung beschreibt die Grenze von \(6\,\text{GB}\)? - Bestimme für Teil d) zuerst das zu übertragende Datenvolumen und danach dessen Kosten.

Lösung

1. Der Preis pro Gigabyte beträgt \(10{,}56:6=1{,}76\,\text{€}/\text{GB}\). 2. Der Faktor für das Datenvolumen ist \(k=3{,}2:100=0{,}032\,\text{GB/Foto}\). Damit gilt \(V(n)=0{,}032n\). Der Faktor ist die Steigung der Ursprungsgeraden. 3. Aus \(0{,}032n=6\) folgt \(n=187{,}5\). Theoretisch entsprechen \(6\,\text{GB}\) also \(187{,}5\) Fotos; für ganze Fotos wären höchstens \(187\) vollständig speicherbar. 4. Für \(150\) Fotos gilt \(V(150)=4{,}8\,\text{GB}\). Das kostet \(4{,}8\cdot1{,}76=8{,}448\,\text{€}\approx8{,}45\,\text{€}\). \(8{,}50\,\text{€}\) reichen aus.

Antwort

a) \(1{,}76\,\text{€}/\text{GB}\) b) \(k=0{,}032\,\text{GB/Foto}\), \(V(n)=0{,}032n\) c) Theoretisch \(187{,}5\) Fotos; höchstens \(187\) ganze Fotos d) Ja; die Kosten betragen etwa \(8{,}45\,\text{€}\).
4125988
Bei einer Veranstaltung werden Einlassbänder gleichmäßig ausgegeben. In \(15\,\text{s}\) werden \(3\) Bänder ausgegeben. Die Bandzahl \(N(t)\) werde als direkt proportional zur Zeit \(t\) in Minuten modelliert. Das Material für \(1000\) Bänder kostet \(23{,}00\,\text{€}\). a) Bestimme \(k\) in Bändern pro Minute und stelle \(N(t)=kt\) auf. Begründe die Ursprungsgerade. b) Wie lange dauert die Ausgabe von \(720\) Bändern? c) Berechne die Materialkosten für \(720\) Bänder. d) Für eine größere Veranstaltung fallen \(41{,}40\,\text{€}\) Materialkosten an. Bestimme zuerst die Bandzahl und dann die gesamte Ausgabedauer.

Denkanstöße

- Wie viele 15-Sekunden-Abschnitte passen in eine Minute? - Welche Bandzahl gehört zur Zeit \(0\)? - Wie bestimmst du die Materialkosten pro Band? - In Teil d) musst du aus den Kosten zuerst auf die Bandzahl schließen.

Lösung

1. In \(15\,\text{s}\) werden \(3\) Bänder ausgegeben; in \(60\,\text{s}=1\,\text{min}\) sind es \(12\). Daher ist \(k=12\) und \(N(t)=12t\). Bei \(t=0\) wurden \(0\) Bänder ausgegeben. 2. Für \(720\) Bänder gilt \(12t=720\), also \(t=60\,\text{min}\). 3. Ein Band kostet \(23:1000=0{,}023\,\text{€}\). Für \(720\) Bänder sind das \(720\cdot0{,}023=16{,}56\,\text{€}\). 4. \(41{,}40:0{,}023=1800\) Bänder. Dafür gilt \(12t=1800\), also \(t=150\,\text{min}=2{,}5\,\text{h}\).

Antwort

a) \(k=12\) Bänder/min, \(N(t)=12t\) b) \(60\,\text{min}\) c) \(16{,}56\,\text{€}\) d) \(1800\) Bänder; \(150\,\text{min}=2{,}5\,\text{h}\)
4125998
Zwei Dokumentenscanner arbeiten mit konstanten Geschwindigkeiten. Scanner A verarbeitet \(12\) Seiten pro Minute, Scanner B \(7\) Seiten pro Minute. Für beide wird die Seitenzahl als direkt proportional zur Laufzeit \(t\) modelliert. Jede digitalisierte Seite benötigt im Mittel \(2{,}5\,\text{MB}\) Speicher. a) Stelle die Funktionen \(N_A(t)\) und \(N_B(t)\) auf und vergleiche ihre Steigungen. b) Wie viele Seiten mehr verarbeitet Scanner A in \(8\) Minuten? c) Welchem zusätzlichen Speicherbedarf entspricht dieser Unterschied? d) Wie lange muss Scanner B laufen, um genauso viele Seiten zu verarbeiten wie Scanner A in \(7\) Minuten?

Denkanstöße

- Welche Steigung entspricht der Seitenzahl pro Minute? - Wie kannst du die Differenz nach gleicher Laufzeit bestimmen? - Welche Seitenzahl schafft A in sieben Minuten?

Lösung

1. \(N_A(t)=12t\), \(N_B(t)=7t\). A hat die größere Steigung. 2. In \(8\) Minuten ist der Unterschied \((12-7)\cdot8=40\) Seiten. 3. \(40\cdot2{,}5=100\,\text{MB}\). 4. A verarbeitet in \(7\) Minuten \(84\) Seiten. \(7t=84\) ergibt \(t=12\,\text{min}\).

Antwort

a) \(N_A(t)=12t\), \(N_B(t)=7t\); A ist steiler. b) \(40\) Seiten c) \(100\,\text{MB}\) d) \(12\,\text{min}\)
4127668
Zwei Kameras erzeugen bei gleichbleibender Aufnahmequalität Daten mit konstanten Raten. Kamera A erzeugt in \(60\) Minuten \(9\,\text{GB}\), Kamera B in \(80\) Minuten \(11\,\text{GB}\). Die Datenmenge ist jeweils direkt proportional zur Aufnahmezeit \(t\) in Minuten. a) Stelle die Funktionen \(D_A(t)\) und \(D_B(t)\) auf. b) Vergleiche \(D_A(90)\) mit \(D_B(100)\). Welche Datenmenge ist größer?

Denkanstöße

- Welche Datenrate pro Minute gehört zu jeder Kamera? - Warum sind beide Graphen Ursprungsgeraden? - Achte darauf, in Teil b) unterschiedliche Aufnahmezeiten einzusetzen.

Lösung

1. \(k_A=9:60=0{,}15\,\text{GB/min}\), also \(D_A(t)=0{,}15t\). Für B gilt \(k_B=11:80=0{,}1375\,\text{GB/min}\), also \(D_B(t)=0{,}1375t\). 2. \(D_A(90)=13{,}5\,\text{GB}\), \(D_B(100)=13{,}75\,\text{GB}\). B ist größer.

Antwort

a) \(D_A(t)=0{,}15t\), \(D_B(t)=0{,}1375t\) b) \(D_B(100)=13{,}75\,\text{GB}>D_A(90)=13{,}5\,\text{GB}\)
4127928
Ein Teleskop überträgt bei gleichbleibender Datenrate in \(240\,\text{s}\) genau \(36\) Aufnahmen an ein Archiv. Die Zahl \(N(t)\) der übertragenen Aufnahmen werde als direkt proportional zur Zeit \(t\) in Sekunden modelliert. a) Bestimme aus dem Wertepaar \((240,36)\) die Funktion \(N(t)=kt\). b) Wie viele Aufnahmen werden in \(360\,\text{s}\) übertragen? c) Die \(54\) Aufnahmen aus Teil b) entsprechen genau \(1{,}5\,\%\) eines vollständigen Beobachtungsarchivs. Wie viele Aufnahmen umfasst dieses Archiv?

Denkanstöße

- Welcher Quotient aus Aufnahmezahl und Zeit ist konstant? - Wie setzt du \(t=360\) in die Funktion ein? - Wie schreibst du \(1{,}5\,\%\) als Dezimalzahl, um vom Teil auf das Ganze zu schließen?

Lösung

1. Es ist \(k=36:240=0{,}15\,\text{Aufnahmen/s}\). Damit gilt \(N(t)=0{,}15t\). 2. \(N(360)=0{,}15\cdot360=54\). 3. Wenn \(54\) Aufnahmen \(1{,}5\,\%\) entsprechen, ist der Gesamtumfang \(54:0{,}015=3600\) Aufnahmen.

Antwort

a) \(N(t)=0{,}15t\) b) \(54\) Aufnahmen c) \(3600\) Aufnahmen
4128118
Eine Malerin mischt für einen bestimmten Grünton blaue und gelbe Farbe. In der folgenden Tabelle sind verschiedene Mischungen aufgeführt, die alle denselben Farbton ergeben sollen: <table> <tr><td>Blau (in \(\text{ml}\))</td><td>\(150\)</td><td>\(225\)</td><td>\(450\)</td></tr> <tr><td>Gelb (in \(\text{ml}\))</td><td>\(250\)</td><td>\(375\)</td><td>\(?\)</td></tr> </table> a) Weise rechnerisch nach, dass die Zuordnung „Menge Blau \(\rightarrow\) Menge Gelb“ proportional ist. b) Berechne die fehlende Menge an gelber Farbe für \(450\,\text{ml}\) Blau. c) Die Malerin möchte insgesamt genau \(1\,\text{Liter}\) dieser grünen Farbmischung herstellen. Wie viel Milliliter blaue Farbe muss sie dafür verwenden?

Denkanstöße

- Was bedeutet es für das Verhältnis zweier Zahlen, wenn eine Zuordnung proportional ist? - Wie kannst du den Proportionalitätsfaktor bestimmen? - Wenn du das Mischverhältnis kennst, aus wie vielen Teilen besteht dann die gesamte Mischung?

Lösung

1. Prüfung der Proportionalität durch Quotientenbildung (Gelb : Blau): \(\frac{250}{150} = \frac{5}{3} \approx 1{,}67\) und \(\frac{375}{225} = \frac{5}{3} \approx 1{,}67\). Da der Proportionalitätsfaktor \(k = \frac{5}{3}\) konstant ist, liegt eine proportionale Zuordnung vor. 2. Berechnung des fehlenden Wertes für \(450\,\text{ml}\) Blau: \(450 \cdot \frac{5}{3} = 150 \cdot 5 = 750\,\text{ml}\) Gelb. 3. Bestimmung des Anteils für \(1\,\text{Liter}\) (\(1000\,\text{ml}\)) Gesamtmischung: Das Verhältnis Blau zu Gelb ist \(3 : 5\). Das ergibt insgesamt \(3 + 5 = 8\) Anteile. 4. Berechnung der Menge pro Anteil: \(1000\,\text{ml} : 8 = 125\,\text{ml}\). 5. Berechnung der blauen Farbe: \(3 \cdot 125\,\text{ml} = 375\,\text{ml}\).

Antwort

a) Das Verhältnis ist mit \(\frac{5}{3}\) konstant, daher ist die Zuordnung proportional. b) Es werden \(750\,\text{ml}\) gelbe Farbe benötigt. c) Sie muss \(375\,\text{ml}\) blaue Farbe verwenden.
4128128
Ein mobiles Solarpanel lädt einen Akku auf. Unter gleichbleibenden Bedingungen steigt die gespeicherte Energie alle \(15\,\text{Minuten}\) um \(4\,\text{Wattstunden}\) (\(\text{Wh}\)). Gehe davon aus, dass der Akku zu Beginn leer ist und mindestens \(50\,\text{Wh}\) speichern kann. a) Wie viel Energie (in \(\text{Wh}\)) wurde nach einer Ladezeit von \(2\,\text{Stunden}\) gespeichert? b) Nach welcher Zeit (in Stunden, Minuten und Sekunden) hat das Panel genau \(50\,\text{Wh}\) geliefert? c) Stelle die Funktionsgleichung der Form \(y = kx\) auf, wobei \(x\) die Zeit in Minuten und \(y\) die Energie in \(\text{Wh}\) angibt. Erkläre kurz, was der Faktor \(k\) in diesem Sachzusammenhang bedeutet.

Denkanstöße

- Wie viele Minuten stecken in zwei Stunden? - Wie kannst du aus der Angabe für 15 Minuten den Wert für eine einzige Minute berechnen? - Überlege dir, was passiert, wenn du die Zeit verdoppelst – was passiert dann mit der Energie? - In der Gleichung \(y = kx\) steht \(k\) oft für eine Steigung oder eine Rate.

Lösung

1. Bestimmung der Rate pro Minute: \(k = \frac{4\,\text{Wh}}{15\,\text{min}} \approx 0{,}267\,\text{Wh/min}\). 2. Berechnung für \(2\,\text{Stunden}\) (\(120\,\text{Minuten}\)): \(120 \cdot \frac{4}{15} = 8 \cdot 4 = 32\,\text{Wh}\). 3. Berechnung der Zeit für \(50\,\text{Wh}\): \(x = 50 \cdot \frac{15}{4} = \frac{750}{4} = 187{,}5\,\text{Minuten}\). 4. Umrechnung: \(187{,}5\,\text{min}=3\,\text{h}+7\,\text{min}+30\,\text{s}\). 5. Aufstellen der Gleichung: \(y = \frac{4}{15}x\) (oder näherungsweise \(y = 0{,}267x\)). 6. Interpretation von \(k\): Der Faktor \(k\) gibt den Energiezuwachs pro Minute an.

Antwort

a) Nach \(2\,\text{Stunden}\) sind \(32\,\text{Wh}\) gespeichert. b) Es dauert \(3\) Stunden, \(7\) Minuten und \(30\) Sekunden. c) Die Gleichung lautet \(y = \frac{4}{15}x\). Der Faktor \(k\) gibt an, wie viel Energie pro Minute gespeichert wird.
4128138
Ein Radfahrer fährt auf einer geraden, ebenen Strecke mit konstanter Geschwindigkeit. In \(12\,\text{min}\) legt er \(2{,}4\,\text{km}\) zurück. a) Bestimme den Proportionalitätsfaktor \(k\) in \(\text{km/h}\), stelle für \(t\) in Stunden die Funktion \(s(t)=kt\) auf und begründe, warum ihr Graph eine Ursprungsgerade ist. b) Bestimme mit der Funktion die Strecke nach \(45\,\text{min}\). c) Der Radfahrer soll im selben Modell die doppelte Strecke aus Teil b) zurücklegen. Bestimme mit \(s(t)\) die dazugehörige Zeit und erkläre den Zusammenhang mit direkter Proportionalität.

Denkanstöße

- Wandle die \(12\) Minuten in Stunden um und bestimme den Quotienten aus Strecke und Zeit. - Wie wird dieser Quotient zum Faktor in \(s(t)=kt\)? - Welcher Punkt gehört bei einer Weg-Zeit-Zuordnung zum Start? - Welche Gleichung beschreibt die doppelte Strecke aus Teil b)?

Lösung

1. \(12\,\text{min}=0{,}2\,\text{h}\). Daher ist \(k=2{,}4:0{,}2=12\,\text{km/h}\) und \(s(t)=12t\). Für \(t=0\) gilt \(s(0)=0\), also ist der Graph eine Ursprungsgerade. 2. \(45\,\text{min}=0{,}75\,\text{h}\). Damit ist \(s(0{,}75)=12\cdot0{,}75=9\,\text{km}\). 3. Die doppelte Strecke beträgt \(18\,\text{km}\). Aus \(12t=18\) folgt \(t=1{,}5\,\text{h}\). Bei direkter Proportionalität verdoppelt sich bei festem \(k\) mit der Strecke auch die zugehörige Zeit.

Antwort

a) \(k=12\,\text{km/h}\), \(s(t)=12t\); Ursprungsgerade, weil \(s(0)=0\) b) \(9\,\text{km}\) c) \(1{,}5\,\text{h}\); zur doppelten Strecke gehört die doppelte Zeit.
4128428
Bei einem Stadioneingang werden Besucherinnen und Besucher durch ein Drehkreuz gezählt. Zwei Messwerte sind: <table><tr><td>Zeit \(t\) in \(\text{min}\)</td><td>\(5\)</td><td>\(12\)</td></tr><tr><td>Personenzahl \(N\)</td><td>\(120\)</td><td>\(288\)</td></tr></table> a) Prüfe rechnerisch, ob die Werte zu einer direkten Proportionalität passen. b) Bestimme die Durchgangsrate. c) Wie viele Personen würden bei gleichbleibender Rate in \(25\,\text{min}\) das Drehkreuz passieren?

Denkanstöße

- Vergleiche bei beiden Messwerten den Quotienten aus Personenzahl und Zeit. - Welche Einheit hat der konstante Quotient? - Wie nutzt du diese Rate für \(25\) Minuten?

Lösung

1. Es gilt \(120:5=24\) und \(288:12=24\). Beide Messwerte liefern denselben Quotienten. 2. Die Durchgangsrate beträgt \(24\) Personen pro Minute. 3. Für \(25\,\text{min}\) ergibt sich \(N=24\cdot25=600\).

Antwort

a) Ja, direkt proportional. b) \(24\) Personen/min c) \(600\) Personen
4128458
In einer Kaffeerösterei verliert Kaffee beim Rösten an Gewicht. Aus \(25\,\text{kg}\) Rohkaffee entstehen nach dem Röstvorgang \(21\,\text{kg}\) Röstkaffee. Die Menge des Röstkaffees ist proportional zur eingesetzten Rohkaffeemenge. a) Bestimme den Proportionalitätsfaktor \(k\), der angibt, wie viel Kilogramm Röstkaffee man aus \(1\,\text{kg}\) Rohkaffee erhält. b) Wie viel Rohkaffee muss die Rösterei einplanen, wenn sie einen Auftrag über \(150\,\text{kg}\) Röstkaffee erhalten hat? Runde das Ergebnis auf zwei Dezimalstellen. c) Ein kleinerer Sack enthält \(12{,}5\,\text{kg}\) Rohkaffee. Wie viel Röstkaffee ergibt sich daraus?

Denkanstöße

- Was bedeutet es für das Ergebnis, wenn beim Rösten Gewicht verloren geht? Muss die Menge des Rohkaffees größer oder kleiner als die des Röstkaffees sein? - Kannst du eine Formel oder eine Tabelle aufstellen, um die Werte zu vergleichen? - Achte bei Teilaufgabe b) darauf, in welche „Richtung“ du rechnen musst: Suchst du den Ausgangsstoff oder das Endprodukt?

Lösung

1. Berechnung des Proportionalitätsfaktors \(k\): \(21\,\text{kg} : 25\,\text{kg} = 0{,}84\). 2. Berechnung der benötigten Menge Rohkaffee für \(150\,\text{kg}\) Röstkaffee: \(150\,\text{kg} : 0{,}84 \approx 178{,}57\,\text{kg}\). 3. Berechnung der Röstkaffeemenge für \(12{,}5\,\text{kg}\) Rohkaffee: \(12{,}5\,\text{kg} \cdot 0{,}84 = 10{,}5\,\text{kg}\).

Antwort

a) Der Proportionalitätsfaktor beträgt \(0{,}84\). b) Es müssen ca. \(178{,}57\,\text{kg}\) Rohkaffee eingesetzt werden. c) Man erhält \(10{,}5\,\text{kg}\) Röstkaffee.
4128468
Ein Baumarkt vergleicht die Ergiebigkeit von zwei Wandfarben. Sorte A: Ein \(5\text{-Liter}\)-Eimer reicht für eine Fläche von \(42{,}5\,\text{m}^2\). Sorte B: Die Ergiebigkeit wird durch die Funktionsgleichung \(y = 9x\) beschrieben, wobei \(x\) die Farbmenge in Litern und \(y\) die Fläche in \(\text{m}^2\) angibt. a) Welche Farbe ist ergiebiger? Begründe deine Entscheidung, indem du die Quadratmeteranzahl pro Liter für beide Sorten vergleichst. b) Familie Müller möchte eine Fläche von \(63\,\text{m}^2\) streichen. Wie viele Liter Farbe benötigt sie von der ergiebigeren Sorte?

Denkanstöße

- Was gibt die Zahl vor dem \(x\) in der Funktionsgleichung für Sorte B über die Fläche pro Liter an? - Rechne für Sorte A aus, wie viele Quadratmeter man mit genau einem Liter streichen kann, um einen fairen Vergleich zu haben. - Wenn du weißt, welche Farbe besser ist, nutze deren Wert, um die Menge für die Zieloberfläche zu bestimmen.

Lösung

1. Berechnung der Ergiebigkeit von Sorte A: \(42{,}5\,\text{m}^2 : 5\,\text{l} = 8{,}5\,\text{m}^2/\text{l}\). 2. Bestimmung der Ergiebigkeit von Sorte B aus der Gleichung: Der Faktor \(9\) in \(y = 9x\) entspricht \(9\,\text{m}^2/\text{l}\). 3. Vergleich: Da \(9 > 8{,}5\), ist Sorte B ergiebiger. 4. Berechnung der benötigten Menge für Sorte B bei \(63\,\text{m}^2\): \(63\,\text{m}^2 : 9\,\text{m}^2/\text{l} = 7\,\text{l}\).

Antwort

a) Sorte B ist ergiebiger, da man mit einem Liter \(9\,\text{m}^2\) streichen kann, während es bei Sorte A nur \(8{,}5\,\text{m}^2\) sind. b) Von Sorte B werden \(7\,\text{Liter}\) benötigt.
4128568
Bei einem kurzen Test einer Beregnungsanlage werden auf einer waagerechten Fläche pro \(100\,\text{m}^2\) genau \(6{,}4\,\text{l}\) Wasser verteilt. Für diesen Test sei die Wassermenge direkt proportional zur Fläche \(A\). a) Gib eine Funktion \(V(A)\) in Litern in Abhängigkeit von \(A\) in Quadratmetern an. b) Welche Wassermenge wird auf \(450\,\text{m}^2\) verteilt? c) Für einen kleinen Testbereich stehen \(12\,\text{l}\) Wasser zur Verfügung. Welche Fläche kann damit im Modell beregnet werden?

Denkanstöße

- Welche Wassermenge gehört bei diesem Test zu einem Quadratmeter? - Wie wird dieser Quotient zum Faktor in \(V(A)=kA\)? - Wie nutzt du die Funktion rückwärts für \(12\,\text{l}\)?

Lösung

1. Der Faktor ist \(k=6{,}4:100=0{,}064\,\text{l}/\text{m}^2\). Damit gilt \(V(A)=0{,}064A\). 2. \(V(450)=0{,}064\cdot450=28{,}8\,\text{l}\). 3. Aus \(0{,}064A=12\) folgt \(A=187{,}5\,\text{m}^2\).

Antwort

a) \(V(A)=0{,}064A\) b) \(28{,}8\,\text{l}\) c) \(187{,}5\,\text{m}^2\)
4128588
Eine Bibliothek digitalisiert Rückgabevorgänge mit identischen Scanplätzen. Ein einzelner Scanplatz verarbeitet bei gleichbleibender Rate in \(12\,\text{min}\) genau \(180\) Rückgaben. a) Bestimme den Proportionalitätsfaktor für einen Scanplatz in Rückgaben pro Stunde und stelle \(R(t)=kt\) für \(t\) Stunden auf. b) Wie viele Rückgaben verarbeitet ein Scanplatz in einer \(7{,}5\)-stündigen Schicht? c) Für \(n\) gleichzeitig arbeitende, gleich schnelle Scanplätze gilt \(R_n(t)=n\cdot R(t)\). Bestimme die kleinste ganze Anzahl von Scanplätzen, die in \(3\) Stunden \(13\,500\) Rückgaben verarbeitet. Deute die Änderung der Steigung.

Denkanstöße

- Wie viele Rückgaben schafft ein Scanplatz in einer Minute und dann in einer Stunde? - Wie verwendest du \(R(t)=kt\) für \(7{,}5\) Stunden? - Welche Leistung hat ein Scanplatz in \(3\) Stunden? - Wie wirkt sich \(n\) auf den Proportionalitätsfaktor aus?

Lösung

1. \(180\) Rückgaben in \(12\,\text{min}\) entsprechen \(15\) pro Minute und damit \(900\) pro Stunde. Also gilt \(R(t)=900t\). 2. \(R(7{,}5)=900\cdot7{,}5=6750\). 3. Ein Scanplatz verarbeitet in \(3\) Stunden \(2700\) Rückgaben. Gesucht ist das kleinste ganze \(n\) mit \(2700n\ge13\,500\). Daraus folgt \(n=5\). 4. Mit fünf gleich schnellen Scanplätzen ist der Proportionalitätsfaktor und damit die Steigung fünfmal so groß.

Antwort

a) \(k=900\) Rückgaben/h, \(R(t)=900t\) b) \(6750\) Rückgaben c) \(5\) Scanplätze; die Steigung ist fünfmal so groß.
4129068
Ein Backup-System überträgt Daten mit konstanter Rate. Die Funktion \(D(t)=12t\) beschreibt die übertragene Datenmenge \(D\) in Gigabyte nach \(t\) Stunden. Für das Backup stehen \(150\,\text{GB}\) Speicher zur Verfügung. a) Berechne die Datenmenge nach \(4{,}5\) Stunden. b) Nach welcher Zeit sind \(150\,\text{GB}\) übertragen? c) Ein zweites System arbeitet mit doppelter Rate. Gib die neue Funktion an und bestimme die Zeitersparnis bis \(150\,\text{GB}\).

Denkanstöße

- Was bedeutet die Steigung \(12\) im Sachkontext? - Welche Gleichung beschreibt das Erreichen der Speichermenge? - Wie verändert sich die Zeit bei doppelter Rate?

Lösung

1. \(D(4{,}5)=54\,\text{GB}\). 2. \(150=12t\) ergibt \(t=12{,}5\,\text{h}\). 3. Neue Funktion \(D_2(t)=24t\). Dann dauert es \(6{,}25\,\text{h}\); Ersparnis \(6{,}25\,\text{h}\).

Antwort

a) \(54\,\text{GB}\) b) \(12{,}5\,\text{h}\) c) \(D_2(t)=24t\); Ersparnis \(6{,}25\,\text{h}\)
4129228
Anja beobachtet an einem sonnigen Tag den Schatten eines vertikalen Stabes auf dem Schulhof. Um 10:00 Uhr markiert sie die Position des Schattens. Um 12:30 Uhr stellt sie fest, dass der Schatten einen Winkel von \(37{,}5^\circ\) überstrichen hat. Nimm für das Modell an, dass sich der Schattenwinkel im betrachteten Zeitraum gleichmäßig ändert. a) Berechne die Winkeländerung pro Stunde (in Grad pro Stunde). b) Gib eine Funktionsgleichung an, die den Winkel \(\alpha\) (in Grad) in Abhängigkeit von der Zeit \(t\) (in Stunden seit der ersten Messung) beschreibt. c) Welchen Winkel hat der Schatten insgesamt überstrichen, wenn Anja ihre letzte Messung um 16:15 Uhr vornimmt?

Denkanstöße

- Wie viele Stunden und Minuten liegen zwischen den beiden Uhrzeiten? - Wandle Zeitangaben in Dezimalzahlen um, bevor du rechnest. - Überlege, ob sich der Winkel gleichmäßig mit der Zeit verändert. - Welche Form hat die Gleichung bei einer proportionalen Änderung?

Lösung

1. Berechnung der Zeitdifferenz zwischen 10:00 Uhr und 12:30 Uhr: \(2{,}5\,\text{h}\). 2. Berechnung der Winkeländerung pro Stunde: \(37{,}5^\circ : 2{,}5\,\text{h} = 15^\circ/\text{h}\). 3. Aufstellen der Funktionsgleichung für eine proportionale Zuordnung: \(\alpha(t) = 15t\). 4. Berechnung der Zeitdifferenz zwischen 10:00 Uhr und 16:15 Uhr: \(6\,\text{h}\) und \(15\,\text{min}\) entsprechen \(6{,}25\,\text{h}\). 5. Berechnung des Winkels für \(t = 6{,}25\): \(15 \cdot 6{,}25 = 93{,}75^\circ\).

Antwort

a) Die Winkeländerung beträgt \(15^\circ\) pro Stunde. b) Die Funktionsgleichung lautet \(\alpha(t) = 15t\). c) Um 16:15 Uhr hat der Schatten einen Winkel von \(93{,}75^\circ\) überstrichen.
4131158
Ein Zug fährt auf einem längeren Streckenabschnitt mit gleichbleibender Geschwindigkeit. Die Tabelle zeigt: <table><tr><td>Zeit \(t\) in \(\text{h}\)</td><td>\(0{,}5\)</td><td>\(1{,}5\)</td><td>\(2\)</td></tr><tr><td>Strecke \(s\) in \(\text{km}\)</td><td>\(60\)</td><td>\(180\)</td><td>\(240\)</td></tr></table> a) Prüfe rechnerisch die direkte Proportionalität. b) Welche Bedingung der Fahrt muss gelten, damit das Modell exakt passt? c) Stelle die Funktionsgleichung auf.

Denkanstöße

- Vergleiche für alle Tabellenpaare den Quotienten \(s:t\). - Was muss bei einer Weg-Zeit-Proportionalität konstant bleiben? - Welche Bedeutung hat der gemeinsame Quotient?

Lösung

1. Die Quotienten sind \(60:0{,}5=120\), \(180:1{,}5=120\) und \(240:2=120\). Daher liegt direkte Proportionalität vor. 2. Das Modell setzt voraus, dass der Zug auf dem betrachteten Abschnitt mit konstanter Geschwindigkeit ohne Unterbrechung fährt. 3. Die Geschwindigkeit ist \(120\,\text{km/h}\), also gilt \(s(t)=120t\).

Antwort

a) Ja, direkt proportional. b) Konstante Geschwindigkeit ohne Unterbrechung. c) \(s(t)=120t\)
4131178
Eine Anlage trägt auf ein Dichtband gleichmäßig Klebstoff auf. Für \(300\,\text{cm}\) Band werden \(4{,}50\,\text{g}\) Klebstoff benötigt, für \(500\,\text{cm}\) sind es \(7{,}50\,\text{g}\). a) Begründe, warum Klebstoffmenge und Bandlänge direkt proportional sind. b) Bestimme die Funktion \(M(x)\), die die Klebstoffmasse \(M\) in Gramm in Abhängigkeit von der Bandlänge \(x\) in Zentimetern beschreibt. c) Wie viel Klebstoff wird für \(800\,\text{cm}\) benötigt? Welche Bandlänge kann mit \(18\,\text{g}\) beschichtet werden?

Denkanstöße

- Vergleiche den Quotienten aus Klebstoffmasse und Bandlänge für beide Angaben. - Welche Bedeutung hat dieser konstante Quotient? - Wie nutzt du \(M(x)=kx\) einmal vorwärts und einmal rückwärts?

Lösung

1. Es gilt \(\frac{4{,}50}{300}=0{,}015\) und \(\frac{7{,}50}{500}=0{,}015\). Der Quotient aus Klebstoffmasse und Bandlänge ist konstant. 2. Der Proportionalitätsfaktor ist \(k=0{,}015\,\text{g/cm}\), also \(M(x)=0{,}015x\). 3. Für \(800\,\text{cm}\) gilt \(M(800)=12\,\text{g}\). 4. Aus \(18=0{,}015x\) folgt \(x=1200\,\text{cm}\).

Antwort

a) Der Quotient aus Klebstoffmasse und Bandlänge ist konstant \(0{,}015\,\text{g/cm}\). b) \(M(x)=0{,}015x\) c) \(12\,\text{g}\); \(1200\,\text{cm}\)
4131188
Zwei Schwimmer bewegen sich bei einem kurzen Geschwindigkeitstest jeweils gleichmäßig. Schwimmer A legt in \(5\,\text{s}\) \(12{,}5\,\text{m}\) und in \(12\,\text{s}\) \(30\,\text{m}\) zurück. Für Schwimmer B gilt \(s_B(t)=2{,}4t\), mit \(t\) in Sekunden und \(s\) in Metern. a) Zeige, dass die beiden Messwerte von A zu einer direkten Proportionalität passen, und stelle \(s_A(t)=k_At\) auf. Welche der beiden Ursprungsgeraden ist steiler? b) Bestimme mit \(s_A\) die Strecke von A nach \(20\,\text{s}\). c) Bestimme mit \(s_B\), nach welcher Zeit B \(60\,\text{m}\) erreicht.

Denkanstöße

- Vergleiche für A bei beiden Messwerten den Quotienten aus Strecke und Zeit. - Wie wird der gemeinsame Quotient zum Faktor in \(s_A(t)=k_At\)? - Was sagt ein größerer Faktor über die Steilheit zweier Ursprungsgeraden aus? - Nutze in b) und c) jeweils die passende Funktionsgleichung.

Lösung

1. Für A gilt \(12{,}5:5=2{,}5\) und \(30:12=2{,}5\). Der Quotient ist konstant, also passt direkte Proportionalität mit \(k_A=2{,}5\,\text{m/s}\). Damit ist \(s_A(t)=2{,}5t\). 2. Für B ist \(k_B=2{,}4\,\text{m/s}\). Da \(2{,}5>2{,}4\), ist die Ursprungsgerade von A steiler. 3. \(s_A(20)=2{,}5\cdot20=50\,\text{m}\). 4. Für B gilt \(2{,}4t=60\), also \(t=25\,\text{s}\).

Antwort

a) \(s_A(t)=2{,}5t\); die Ursprungsgerade von A ist steiler als die von B. b) \(50\,\text{m}\) c) \(25\,\text{s}\)
4131198
Eine Ursprungsgerade verläuft durch den Punkt \(P(4{,}5 \mid 1{,}8)\). a) Bestimme die Funktionsgleichung dieser Geraden. b) Prüfe rechnerisch, ob der Punkt \(Q(7 \mid 2{,}8)\) ebenfalls auf dieser Geraden liegt. c) Ein weiterer Punkt \(R(a \mid 4{,}4)\) liegt auf der Geraden. Berechne den Wert für \(a\).

Denkanstöße

- Was bedeutet „Ursprungsgerade“ für die Form der Funktionsgleichung? - Wie kannst du einen Punkt nutzen, um die Steigung der Geraden zu finden? - Wie prüft man allgemein, ob ein Punkt die Bedingung einer Gleichung erfüllt? - Wenn der \(y\)-Wert gegeben ist, wie findest du den zugehörigen \(x\)-Wert?

Lösung

1. Berechnung des Proportionalitätsfaktors \(k\): Da es eine Ursprungsgerade ist, gilt \(y = kx\). Einsetzen von \(P\): \(1{,}8 = k \cdot 4{,}5 \implies k = \frac{1{,}8}{4{,}5} = \frac{18}{45} = 0{,}4\). Die Gleichung lautet \(y = 0{,}4x\). 2. Punktprobe für \(Q\): Einsetzen von \(x = 7\) in die Gleichung: \(y = 0{,}4 \cdot 7 = 2{,}8\). Da der berechnete \(y\)-Wert mit der Koordinate von \(Q\) übereinstimmt, liegt \(Q\) auf der Geraden. 3. Berechnung von \(a\): Einsetzen von \(y = 4{,}4\) in die Gleichung: \(4{,}4 = 0{,}4a \implies a = \frac{4{,}4}{0{,}4} = 11\).

Antwort

a) \(y = 0{,}4x\) b) Ja, \(Q\) liegt auf der Geraden, da \(0{,}4 \cdot 7 = 2{,}8\). c) \(a = 11\)
4131258
Zwei Züge fahren auf längeren Streckenabschnitten jeweils mit konstanter Modellgeschwindigkeit. Zug A legt \(480\,\text{km}\) in \(4\,\text{h}\) zurück, Zug B \(525\,\text{km}\) in \(5\,\text{h}\). Die Strecke \(s\) sei jeweils direkt proportional zur Fahrzeit \(t\). a) Bestimme \(s_A(t)=k_At\) und \(s_B(t)=k_Bt\). Welche Ursprungsgerade ist steiler und welcher Zug fährt schneller? b) Wie lange benötigt jeder Zug rechnerisch für \(1050\,\text{km}\)? c) Eine Strecke von \(1050\,\text{km}\) soll im Modell in höchstens \(9\,\text{h}\) zurückgelegt werden. Welcher Zug erfüllt diese Bedingung?

Denkanstöße

- Bestimme für jeden Zug den Quotienten aus Strecke und Zeit. - Wie zeigt sich eine größere Geschwindigkeit im Weg-Zeit-Graphen? - Wie berechnest du aus \(s=vt\) die Zeit für \(1050\,\text{km}\)? - Vergleiche beide Zeiten mit \(9\,\text{h}\).

Lösung

1. Für Zug A ist \(k_A=480:4=120\,\text{km/h}\), also \(s_A(t)=120t\). 2. Für Zug B ist \(k_B=525:5=105\,\text{km/h}\), also \(s_B(t)=105t\). 3. Weil \(120>105\), ist die Ursprungsgerade von A steiler und Zug A schneller. 4. Für \(1050\,\text{km}\) benötigt A \(1050:120=8{,}75\,\text{h}\), B \(1050:105=10\,\text{h}\). 5. Daher erfüllt nur Zug A die Grenze von \(9\,\text{h}\).

Antwort

a) \(s_A(t)=120t\), \(s_B(t)=105t\); Zug A ist schneller und sein Graph steiler. b) A: \(8{,}75\,\text{h}\); B: \(10\,\text{h}\) c) Nur Zug A.
4131278
Ein Wanderer hat für drei Etappen Weg und Zeit notiert: - Etappe 1: \(6\,\text{km}\) in \(1{,}5\,\text{h}\) - Etappe 2: \(10\,\text{km}\) in \(2{,}5\,\text{h}\) - Etappe 3: \(15\,\text{km}\) in \(4\,\text{h}\) Bestimme für jede Etappe den Quotienten aus Weg und Zeit. Prüfe damit, ob die aufgezeichneten Etappen eine direkte Proportionalität zwischen Weg und Zeit zeigen. Formuliere außerdem, was sich aus solchen Etappenwerten über die Geschwindigkeit innerhalb einer einzelnen Etappe sicher sagen lässt.

Denkanstöße

- Welcher Quotient muss bei einer direkten Proportionalität konstant sein? - Vergleiche die drei Werte für Weg geteilt durch Zeit. - Überlege, ob ein Gesamtweg und eine Gesamtzeit verraten, wie schnell jemand in jedem einzelnen Moment war.

Lösung

1. Für Etappe 1 gilt \(6\,\text{km} : 1{,}5\,\text{h}=4\,\text{km/h}\). 2. Für Etappe 2 gilt \(10\,\text{km} : 2{,}5\,\text{h}=4\,\text{km/h}\). 3. Für Etappe 3 gilt \(15\,\text{km} : 4\,\text{h}=3{,}75\,\text{km/h}\). 4. Die Quotienten sind nicht für alle Etappen gleich. Daher zeigen die aufgezeichneten Etappen keine direkte Proportionalität zwischen Weg und Zeit. 5. Die berechneten Werte sind mittlere Geschwindigkeiten der jeweiligen Etappen. Aus den Gesamtwerten für Weg und Zeit folgt nicht, dass der Wanderer innerhalb einer Etappe zu jedem Zeitpunkt genau diese Geschwindigkeit hatte.

Antwort

Die mittleren Geschwindigkeiten betragen \(4\,\text{km/h}\), \(4\,\text{km/h}\) und \(3{,}75\,\text{km/h}\). Da die Quotienten nicht konstant sind, liegt für die drei Etappen keine direkte Proportionalität vor. Über Schwankungen der Geschwindigkeit innerhalb einer einzelnen Etappe geben die Etappenwerte keine Auskunft.
4131288
In einem Labor werden drei Metallzylinder untersucht, die angeblich aus demselben Material bestehen. - Zylinder A: Volumen \(V = 20\,\text{cm}^3\), Masse \(m = 178\,\text{g}\) - Zylinder B: Volumen \(V = 50\,\text{cm}^3\), Masse \(m = 445\,\text{g}\) - Zylinder C: Volumen \(V = 12\,\text{cm}^3\), Masse \(m = 105\,\text{g}\) a) Begründe rechnerisch, ob alle drei Zylinder aus demselben Material bestehen können. b) Wie schwer müsste Zylinder C sein, damit er denselben Proportionalitätsfaktor wie die anderen beiden besitzt?

Denkanstöße

- Das Verhältnis von Masse zu Volumen beschreibt die Dichte eines Stoffes. - Was bedeutet es für dieses Verhältnis, wenn Gegenstände aus demselben Material bestehen? - Wie kannst du mit einem bekannten Faktor die Masse berechnen, wenn das Volumen gegeben ist?

Lösung

1. Berechnung der Dichte (Proportionalitätsfaktor \(k = \frac{m}{V}\)) für Zylinder A: \(178\,\text{g} : 20\,\text{cm}^3 = 8{,}9\,\text{g/cm}^3\). 2. Berechnung für Zylinder B: \(445\,\text{g} : 50\,\text{cm}^3 = 8{,}9\,\text{g/cm}^3\). 3. Berechnung für Zylinder C: \(105\,\text{g} : 12\,\text{cm}^3 = 8{,}75\,\text{g/cm}^3\). 4. Da der Wert für Zylinder C abweicht, besteht er aus einem anderen Material. 5. Berechnung der erforderlichen Masse für C bei \(k = 8{,}9\,\text{g/cm}^3\): \(12\,\text{cm}^3 \cdot 8{,}9\,\text{g/cm}^3 = 106{,}8\,\text{g}\).

Antwort

a) Nein, sie bestehen nicht aus demselben Material. Zylinder A und B haben eine Dichte von \(8{,}9\,\text{g/cm}^3\), Zylinder C jedoch nur \(8{,}75\,\text{g/cm}^3\). b) Zylinder C müsste eine Masse von \(106{,}8\,\text{g}\) haben.
4131308
Gegeben sind die Funktionen \(f(x)=1{,}5x\), \(g(x)=1{,}5x+4\) und \(h(x)=3\). a) Welche dieser Funktionen beschreibt eine direkte Proportionalität? Begründe mithilfe der Lage des Graphen im Koordinatensystem. b) Welches geometrische Merkmal haben die Graphen aller drei linearen Funktionen gemeinsam? c) Überprüfe für \(g\) die Verdopplungsregel mit \(x_1=2\) und \(x_2=4\).

Denkanstöße

- Welche Form muss die Gleichung einer direkten Proportionalität haben? - Was bedeutet \(t=0\) für die Lage des Graphen? - Welche Steigung hat eine konstante lineare Funktion? - Was müsste bei direkter Proportionalität mit dem Funktionswert geschehen, wenn du den Eingabewert verdoppelst?

Lösung

1. Nur \(f(x)=1{,}5x\) hat die Form \(y=kx\). Der Graph verläuft durch den Ursprung, daher beschreibt \(f\) eine direkte Proportionalität. 2. Alle drei Funktionen sind linear; ihre Graphen sind Geraden. Bei \(h(x)=3\) ist die Steigung \(m=0\). 3. Es ist \(g(2)=1{,}5\cdot2+4=7\) und \(g(4)=1{,}5\cdot4+4=10\). 4. Das Doppelte von \(g(2)\) wäre 14. Da \(g(4)=10\neq14\), gilt die Verdopplungsregel für \(g\) nicht.

Antwort

a) Nur \(f\) ist direkt proportional, weil ihr Graph eine Ursprungsgerade ist. b) Alle drei Graphen sind Geraden. c) Die Verdopplungsregel gilt für \(g\) nicht: \(g(2)=7\), aber \(g(4)=10\neq14\).
4131318
Zwei Datenarchive wachsen während eines Versuchs unterschiedlich. Archiv A ist zu Beginn leer und wächst gleichmäßig um \(0{,}40\,\text{MB}\) pro Minute. Archiv B enthält zu Beginn bereits \(10\,\text{MB}\) Metadaten und wächst anschließend um \(0{,}30\,\text{MB}\) pro Minute. a) Stelle für beide Archive eine Funktion für das Datenvolumen \(y\) in Megabyte in Abhängigkeit von der Zeit \(x\) in Minuten auf. b) Bei welchem Archiv ist das Datenvolumen direkt proportional zur Zeit? Begründe mathematisch. c) Wie wirkt sich der Anfangsbestand von Archiv B auf den Graphen im Vergleich zu einer Ursprungsgeraden aus?

Denkanstöße

- Welche Datenmenge liegt jeweils bei \(x=0\) vor? - Welche Funktionsform kennzeichnet eine direkte Proportionalität? - Wie erscheint ein fester Anfangsbestand im Graphen einer linearen Funktion?

Lösung

1. Für Archiv A gilt \(y_A=0{,}40x\). Für Archiv B gilt \(y_B=0{,}30x+10\). 2. Nur Archiv A ist direkt proportional, weil die Funktion die Form \(y=kx\) hat und \(y_A(0)=0\) gilt. 3. Bei Archiv B führt der Anfangsbestand zu einem \(y\)-Achsenabschnitt von \(10\). Der Graph ist gegenüber der entsprechenden Ursprungsgeraden nach oben verschoben und verläuft nicht durch den Ursprung.

Antwort

a) \(y_A=0{,}40x\), \(y_B=0{,}30x+10\) b) Nur Archiv A ist direkt proportional. c) Der Anfangsbestand erzeugt den \(y\)-Achsenabschnitt \(10\); der Graph von B ist keine Ursprungsgerade.
4131348
In einer Schreinerei werden Holzleisten nach Gewicht verkauft. Eine \(2{,}5\,\text{m}\) lange Leiste wiegt \(1{,}4\,\text{kg}\). a) Stelle die Funktionsgleichung auf, die das Gewicht \(y\) (in kg) in Abhängigkeit von der Länge \(x\) (in m) angibt. b) Ein Kunde behauptet: „Eine doppelt so lange Leiste wiegt auch doppelt so viel.“ Begründe mithilfe der Eigenschaften einer proportionalen Funktion, ob diese Aussage korrekt ist. c) Berechne, wie lang eine Leiste ist, die genau \(3{,}5\,\text{kg}\) wiegt.

Denkanstöße

- Was passiert mit dem Ergebnis einer Multiplikation, wenn du einen Faktor verdoppelst? - Wie viel wiegt ein einziger Meter der Leiste? - Wenn du das Gesamtgewicht kennst, wie kommst du zur Länge zurück? - Welche mathematische Eigenschaft haben alle Ursprungsgeraden gemeinsam?

Lösung

1. Berechnung des Proportionalitätsfaktors: \(k = \frac{1{,}4}{2{,}5} = 0{,}56\,\frac{\text{kg}}{\text{m}}\). 2. Funktionsgleichung aufstellen: \(y = 0{,}56x\). 3. Begründung der Proportionalitätseigenschaft: Bei einer Funktion der Form \(f(x) = kx\) gilt für das Doppelte des Arguments: \(f(2x) = k \cdot (2x) = 2 \cdot (kx) = 2 \cdot f(x)\). Die Aussage ist also korrekt. 4. Berechnung der Länge für \(y = 3{,}5\): Umstellen der Gleichung \(3{,}5 = 0{,}56x\) nach \(x\): \(x = \frac{3{,}5}{0{,}56} = 6{,}25\). Die Leiste ist \(6{,}25\,\text{m}\) lang.

Antwort

a) \(y = 0{,}56x\) b) Die Aussage ist korrekt, da bei einer direkten Proportionalität das Verhältnis von Gewicht zu Länge konstant ist. Verdoppelt man \(x\), verdoppelt sich auch \(y\). c) Die Leiste ist \(6{,}25\,\text{m}\) lang.
4131368
Ein Kabelwickler verarbeitet gleichmäßig \(150\,\text{m}\) Kabel in \(4\,\text{min}\). Die verarbeitete Kabellänge \(L\) sei direkt proportional zur Zeit \(t\). a) Bestimme den Proportionalitätsfaktor \(k\) und die Funktion \(L(t)=kt\). Welche Bedeutung hat \(k\) für die zugehörige Ursprungsgerade? b) Welche Kabellänge verarbeitet die Anlage in \(10\,\text{min}\), und wie lange benötigt sie für \(525\,\text{m}\)? c) Nenne einen Grund, warum das Modell \(L(t)=kt\) bei einem sehr langen Auftrag, etwa \(50\,000\,\text{m}\), in der Realität nicht über die gesamte Zeit exakt gelten könnte.

Denkanstöße

- Welcher Quotient aus Kabellänge und Zeit bleibt konstant? - Wie erscheint dieser Quotient in \(L(t)=kt\) und im Graphen? - Wie nutzt du dieselbe Funktion einmal vorwärts und einmal rückwärts? - Welche realen Unterbrechungen könnten bei einem extrem langen Auftrag auftreten?

Lösung

1. Es ist \(k=150:4=37{,}5\,\text{m/min}\). Damit gilt \(L(t)=37{,}5t\). Der Faktor \(k\) ist die Steigung der Ursprungsgeraden. 2. \(L(10)=37{,}5\cdot10=375\,\text{m}\). Für \(525\,\text{m}\) gilt \(37{,}5t=525\), also \(t=14\,\text{min}\). 3. Bei sehr langen Aufträgen können etwa Rollenwechsel, Wartung oder andere Unterbrechungen auftreten; dann wächst die verarbeitete Länge nicht während der gesamten Zeit proportional zur Zeit.

Antwort

a) \(k=37{,}5\,\text{m/min}\), \(L(t)=37{,}5t\); \(k\) ist die Steigung der Ursprungsgeraden. b) \(375\,\text{m}\); \(14\,\text{min}\) c) Zum Beispiel Rollenwechsel, Wartung oder eine technische Unterbrechung.
4131388
Bei einer Messreihe zum Benzinverbrauch eines Autos wurden folgende Werte ermittelt: <table> <tr><td>Strecke (in \(\text{km}\))</td><td>\(80\)</td><td>\(150\)</td><td>\(240\)</td><td>\(310\)</td></tr> <tr><td>Verbrauch (in \(\text{l}\))</td><td>\(5{,}2\)</td><td>\(9{,}8\)</td><td>\(15{,}5\)</td><td>\(20{,}2\)</td></tr> </table> a) Berechne für jedes Wertepaar den Quotienten aus Verbrauch und Strecke und runde ihn auf vier Dezimalstellen. Sind die Werte näherungsweise quotientengleich? Erkläre, was „näherungsweise“ hier bedeutet. b) Verwende als Proportionalitätsfaktor das arithmetische Mittel der vier Quotienten und runde \(k\) auf vier Dezimalstellen. c) Nutze den gerundeten Wert aus b), um den voraussichtlichen Verbrauch auf einer Strecke von \(600\,\text{km}\) zu bestimmen.

Denkanstöße

- Welchen Quotienten musst du bilden, damit alle Wertepaarungen miteinander vergleichbar werden? - Vergleiche die Quotienten erst nach derselben Rundung. - Für den Durchschnitt sind alle vier Quotienten gleich zu gewichten. - Verwende in der letzten Teilaufgabe genau den in b) gerundeten Proportionalitätsfaktor.

Lösung

1. Die Quotienten sind \(\frac{5{,}2}{80}=0{,}0650\,\text{l/km}\), \(\frac{9{,}8}{150}\approx0{,}0653\,\text{l/km}\), \(\frac{15{,}5}{240}\approx0{,}0646\,\text{l/km}\) und \(\frac{20{,}2}{310}\approx0{,}0652\,\text{l/km}\). 2. Die Quotienten sind nicht exakt gleich, liegen aber dicht beieinander. In diesem Sinn sind die Messwerte näherungsweise quotientengleich. 3. Das arithmetische Mittel der vier ungerundeten Quotienten ist ungefähr \(0{,}0650195\,\text{l/km}\). Auf vier Dezimalstellen gerundet gilt \(k\approx0{,}0650\,\text{l/km}\). 4. Mit dem gerundeten Faktor ergibt sich für \(600\,\text{km}\): \(600\cdot0{,}0650\,\text{l}=39{,}0\,\text{l}\).

Antwort

a) Die Quotienten sind ungefähr \(0{,}0650\), \(0{,}0653\), \(0{,}0646\) und \(0{,}0652\,\text{l/km}\). Sie sind näherungsweise gleich, aber nicht exakt gleich. b) \(k\approx0{,}0650\,\text{l/km}\). c) Der voraussichtliche Verbrauch beträgt \(39{,}0\,\text{l}\).
4131408
Zwei Inline-Skater bewegen sich auf einer geraden Strecke jeweils mit konstanter Geschwindigkeit. Skater A legt in \(40\,\text{s}\) \(200\,\text{m}\) zurück, Skater B in \(75\,\text{s}\) \(300\,\text{m}\). a) Bestimme die Geschwindigkeiten und deute sie als Proportionalitätsfaktoren. b) Wer ist schneller? c) Welcher Graph liegt in einem Zeit-Strecke-Diagramm für \(t>0\) oberhalb? Begründe ohne Zeichnung.

Denkanstöße

- Berechne jeweils Strecke pro Sekunde. - Wie wird die Geschwindigkeit zur Steigung einer Ursprungsgeraden? - Vergleiche \(5t\) und \(4t\) für positive Zeiten.

Lösung

1. Für A ist \(k_A=200:40=5\,\text{m/s}\). Für B ist \(k_B=300:75=4\,\text{m/s}\). 2. A ist schneller, weil \(5>4\). 3. Beide Graphen sind Ursprungsgeraden. Für jedes \(t>0\) gilt \(5t>4t\), daher liegt der Graph von A oberhalb.

Antwort

a) A: \(5\,\text{m/s}\), B: \(4\,\text{m/s}\) b) A c) Graph A liegt für \(t>0\) oberhalb.
4131428
Ein Hersteller von Kupferdraht führt Qualitätskontrollen durch. Dabei wird für verschiedene Drahtrollen die Länge \(l\) und die zugehörige Masse \(m\) gemessen: <table> <tr><td>Länge \(l\) (in \(\text{m}\))</td><td>\(10\)</td><td>\(25\)</td><td>\(40\)</td><td>\(60\)</td><td>\(100\)</td></tr> <tr><td>Masse \(m\) (in \(\text{g}\))</td><td>\(185\)</td><td>\(462{,}5\)</td><td>\(740\)</td><td>\(1110\)</td><td>\(1850\)</td></tr> </table> a) Untersuche, ob zwischen der Länge und der Masse des Drahtes eine proportionale Zuordnung besteht. b) Bestimme den Proportionalitätsfaktor und erkläre dessen physikalische Bedeutung für den Draht.

Denkanstöße

- Berechne für jedes Wertepaar das Verhältnis von Masse zu Länge. - Bleibt dieses Verhältnis über die gesamte Tabelle hinweg gleich? - Überlege dir, was die Zahl aussagt, die du erhältst, wenn du die Masse durch die Länge teilst.

Lösung

1. Prüfung auf Proportionalität (Quotientengleichheit \(\frac{m}{l} = k\)): - \(\frac{185}{10} = 18{,}5\) - \(\frac{462{,}5}{25} = 18{,}5\) - \(\frac{740}{40} = 18{,}5\) - \(\frac{1110}{60} = 18{,}5\) - \(\frac{1850}{100} = 18{,}5\) 2. Da alle Quotienten den konstanten Wert \(k = 18{,}5\) ergeben, liegt eine proportionale Zuordnung vor. 3. Der Proportionalitätsfaktor \(k = 18{,}5\,\text{g}/\text{m}\) gibt die Masse des Drahtes pro Längeneinheit an (lineare Dichte). Er sagt aus, dass ein Meter dieses Drahtes genau \(18{,}5\,\text{g}\) wiegt.

Antwort

a) Ja, die Zuordnung ist proportional, da der Quotient \(\frac{m}{l}\) konstant \(18{,}5\,\text{g}/\text{m}\) beträgt. b) Der Proportionalitätsfaktor ist \(k = 18{,}5\,\text{g}/\text{m}\). Er gibt die Masse des Drahtes pro Meter an.
4131458
In einer Versuchsreihe wird die Masse \(m\) einer Flüssigkeit für verschiedene Volumina \(V\) gemessen. Die Ergebnisse sind in der Tabelle dargestellt: <table> <tr><td>Volumen \(V\) in \(\text{cm}^3\)</td><td>\(50\)</td><td>\(150\)</td><td>\(300\)</td></tr> <tr><td>Masse \(m\) in \(\text{g}\)</td><td>\(40\)</td><td>\(120\)</td><td>\(240\)</td></tr> </table> a) Überprüfe, ob die Masse direkt proportional zum Volumen ist. b) Bestimme die Funktionsgleichung \(m(V) = kV\). Was gibt der Proportionalitätsfaktor \(k\) physikalisch an? c) Berechne die Masse der Flüssigkeit für ein Volumen von \(450\,\text{cm}^3\).

Denkanstöße

- Woran erkennt man in einer Tabelle, ob zwei Größen direkt proportional zueinander sind? - Welche Bedeutung hat das Verhältnis von Masse zu Volumen in der Physik? - Wie kannst du den gefundenen Proportionalitätsfaktor nutzen, um neue Werte zu berechnen?

Lösung

1. Prüfung auf direkte Proportionalität durch Quotientenbildung \(\frac{m}{V}\): \(\frac{40}{50} = 0{,}8\); \(\frac{120}{150} = 0{,}8\); \(\frac{240}{300} = 0{,}8\). Da der Quotient konstant ist, liegt direkte Proportionalität vor. 2. Aufstellen der Funktionsgleichung: Mit \(k = 0{,}8\) ergibt sich \(m(V) = 0{,}8V\). Der Wert \(k = 0{,}8\,\text{g/cm}^3\) entspricht der Dichte der Flüssigkeit. 3. Berechnung der Masse für \(V = 450\,\text{cm}^3\): \(m(450) = 0{,}8 \cdot 450 = 360\,\text{g}\).

Antwort

a) Die Masse ist direkt proportional zum Volumen, da der Quotient \(\frac{m}{V} = 0{,}8\) konstant ist. b) Die Funktionsgleichung lautet \(m(V) = 0{,}8V\). Der Faktor \(k\) gibt die Dichte der Flüssigkeit an. c) Die Masse für \(450\,\text{cm}^3\) beträgt \(360\,\text{g}\).
4131468
Bei zwei Metalldrähten ist die Masse direkt proportional zur Länge. Draht A wiegt bei \(5\,\text{m}\) genau \(125\,\text{g}\), Draht B bei \(8\,\text{m}\) genau \(192\,\text{g}\). a) Bestimme die Funktionen \(M_A(l)=k_A l\) und \(M_B(l)=k_B l\) für die Masse in Gramm bei einer Länge \(l\) in Metern. b) Welche der beiden Ursprungsgeraden ist steiler? Deute dies als Masse pro Meter. c) Berechne mit \(M_A\) die Masse von \(20\,\text{m}\) Draht A. d) Bestimme mit \(M_B\) die Länge, bei der Draht B \(125\,\text{g}\) wiegt. Runde auf eine Dezimalstelle.

Denkanstöße

- Welcher Quotient aus Masse und Länge liefert jeweils \(k\)? - Welche Bedeutung hat \(k\) als Steigung einer Ursprungsgeraden? - Setze für Teil c die Länge in die passende Funktion ein. - In Teil d ist der Funktionswert gegeben und die Länge gesucht.

Lösung

1. Für Draht A gilt \(k_A=125:5=25\,\text{g/m}\), also \(M_A(l)=25l\). 2. Für Draht B gilt \(k_B=192:8=24\,\text{g/m}\), also \(M_B(l)=24l\). 3. Da \(25>24\), ist die Ursprungsgerade von A steiler; A hat die größere Masse pro Meter. 4. \(M_A(20)=25\cdot20=500\,\text{g}\). 5. Aus \(125=24l\) folgt \(l=\frac{125}{24}\approx5{,}2\,\text{m}\).

Antwort

a) \(M_A(l)=25l\), \(M_B(l)=24l\) b) A ist steiler; \(25\,\text{g/m}>24\,\text{g/m}\). c) \(500\,\text{g}\) d) \(5{,}2\,\text{m}\)
4131488
Bei einer direkten Proportionalität ist der Quotient \(y:x\) für alle von 0 verschiedenen Eingabewerte gleich. Untersuche die folgenden Vorschriften: a) \(y=12x\): Bestimme \(y:x\) für \(x=2\) und \(x=5\). b) \(y=3x+6\): Bestimme \(y:x\) für \(x=2\) und \(x=4\). c) \(y=kx\) mit festem \(k\): Erkläre ohne Einsetzen konkreter Zahlen, warum der Quotient stets \(k\) ist. Entscheide jeweils, ob eine direkte Proportionalität vorliegt.

Denkanstöße

- Berechne zunächst die zugehörigen Funktionswerte für die angegebenen Eingaben. - Welche Quotienten musst du innerhalb einer Teilaufgabe miteinander vergleichen? - Was bedeutet es bei \(y=kx\), dass \(k\) fest ist?

Lösung

1. Für \(y=12x\) erhält man bei \(x=2\) den Wert \(y=24\) und den Quotienten \(24:2=12\). Bei \(x=5\) ist \(y=60\) und \(60:5=12\). Das passt zu einem konstanten Proportionalitätsfaktor \(k=12\). 2. Für \(y=3x+6\) ist bei \(x=2\) der Wert \(y=12\), also \(12:2=6\). Bei \(x=4\) ist \(y=18\), also \(18:4=4{,}5\). Die Quotienten sind verschieden; die Zuordnung ist nicht direkt proportional. 3. Bei \(y=kx\) bedeutet die Gleichung, dass jeder Funktionswert aus dem Eingabewert durch Multiplikation mit demselben festen Faktor \(k\) entsteht. Daher ist der Quotient \(y:x=k\) für jeden von 0 verschiedenen Eingabewert konstant.

Antwort

a) Quotienten 12 und 12; direkt proportional. b) Quotienten 6 und \(4{,}5\); nicht direkt proportional. c) Der Quotient ist stets \(k\); direkt proportional.
4131498
Für eine direkt proportionale Zuordnung gilt die Verdopplungsregel \(f(2x)=2f(x)\). Prüfe diese Eigenschaft jeweils symbolisch: a) \(f(x)=0{,}8x\) b) \(f(x)=0{,}8x+2\) c) \(f(x)=4\) Entscheide anschließend, welche Funktion direkt proportional ist.

Denkanstöße

- Ersetze für \(f(2x)\) jedes \(x\) in der Vorschrift durch \(2x\). - Für \(2f(x)\) musst du den gesamten Funktionswert verdoppeln. - Vergleiche die entstandenen Terme, nicht nur einzelne Zahlenwerte. - Welche der drei Funktionen hat zusätzlich die Form \(y=kx\)?

Lösung

1. Bei a) ist \(f(2x)=0{,}8\cdot2x=1{,}6x\). Außerdem ist \(2f(x)=2\cdot0{,}8x=1{,}6x\). Die Verdopplungsregel gilt. 2. Bei b) ist \(f(2x)=1{,}6x+2\), während \(2f(x)=1{,}6x+4\) gilt. Die Terme sind nicht gleich; die Verdopplungsregel gilt nicht. 3. Bei c) ist \(f(2x)=4\), aber \(2f(x)=8\). Auch hier gilt die Verdopplungsregel nicht. 4. Nur a) hat die Form \(f(x)=kx\) und beschreibt eine direkte Proportionalität.

Antwort

a) Verdopplungsregel erfüllt; direkt proportional. b) Verdopplungsregel nicht erfüllt; nicht direkt proportional. c) Verdopplungsregel nicht erfüllt; nicht direkt proportional.
4131518
In einem Kopierladen hängen die Preise für Schwarz-Weiß-Kopien aus: - 10 Kopien kosten \(0{,}80\,\text{€}\). - 50 Kopien kosten \(4{,}00\,\text{€}\). - 100 Kopien kosten \(7{,}50\,\text{€}\). a) Untersuche, ob der Preis proportional zur Anzahl der Kopien ist. Zeige deine Überlegungen rechnerisch auf. b) Nenne einen möglichen Grund aus dem Alltag, warum ein Ladenbesitzer die Preise so gestalten könnte, dass keine Proportionalität vorliegt.

Denkanstöße

- Rechne aus, was eine einzelne Kopie in den verschiedenen Angeboten kostet. - Wann spricht man in der Mathematik von einer proportionalen Zuordnung? - Denke an Rabattaktionen beim Einkaufen.

Lösung

1. Berechnung der Stückpreise (Quotientengleichheit prüfen): Für 10 Kopien: \(0{,}80\,\text{€} : 10 = 0{,}08\,\text{€}\) pro Kopie. Für 50 Kopien: \(4{,}00\,\text{€} : 50 = 0{,}08\,\text{€}\) pro Kopie. Für 100 Kopien: \(7{,}50\,\text{€} : 100 = 0{,}075\,\text{€}\) pro Kopie. 2. Vergleich der Ergebnisse: Die Quotienten sind nicht alle gleich (\(0{,}08 \neq 0{,}075\)). Somit ist die Zuordnung Anzahl \(\rightarrow\) Preis nicht über den gesamten Bereich proportional. 3. Möglicher Grund: Der Laden gewährt einen Mengenrabatt bei einer großen Anzahl von Kopien, um Kunden zu größeren Aufträgen zu motivieren.

Antwort

a) Nein, die Zuordnung ist nicht proportional. Während 10 und 50 Kopien jeweils \(0{,}08\,\text{€}\) pro Stück kosten, sinkt der Preis bei 100 Kopien auf \(0{,}075\,\text{€}\) pro Stück. b) Ein möglicher Grund ist ein Mengenrabatt für Großabnehmer.
4131528
Schüler führen ein Experiment zur Dehnung einer Schraubenfeder durch. Sie messen, um wie viele Zentimeter (\(s\)) sich die Feder verlängert, wenn sie verschiedene Massen (\(m\)) daran hängen. Die Feder ist für Lasten bis zu \(500\,\text{g}\) ausgelegt. Ergebnisse: - Bei \(20\,\text{g}\) dehnt sich die Feder um \(3{,}0\,\text{cm}\). - Bei \(50\,\text{g}\) dehnt sich die Feder um \(7{,}5\,\text{cm}\). a) Bestimme den Proportionalitätsfaktor \(k\) für die Zuordnung Masse \(\rightarrow\) Dehnung. Gib auch die Einheit an. b) Berechne die zu erwartende Dehnung für eine Masse von \(120\,\text{g}\). c) Die Schüler überlegen, ob die Dehnung auch bei einer Masse von \(5\,\text{kg}\) proportional bleibt. Beurteile diese Überlegung unter Berücksichtigung der Materialeigenschaften einer Feder.

Denkanstöße

- Achte auf die Einheiten beim Berechnen des Faktors. - Was passiert mit einem elastischen Gegenstand, wenn man ihn viel zu stark belastet? - Überprüfe, ob die berechnete Dehnung für sehr große Massen überhaupt realistisch ist.

Lösung

1. Berechnung des Proportionalitätsfaktors \(k = \frac{s}{m}\): \(\frac{3{,}0\,\text{cm}}{20\,\text{g}} = 0{,}15\,\text{cm/g}\) Überprüfung mit dem zweiten Wert: \(\frac{7{,}5\,\text{cm}}{50\,\text{g}} = 0{,}15\,\text{cm/g}\). Der Faktor ist \(k = 0{,}15\,\text{cm/g}\). 2. Berechnung der Dehnung für \(120\,\text{g}\): \(s = km = 0{,}15\,\text{cm/g} \cdot 120\,\text{g} = 18\,\text{cm}\). 3. Beurteilung der \(5\,\text{kg}\)-Last: \(5\,\text{kg} = 5000\,\text{g}\). Die theoretische Dehnung wäre \(5000 \cdot 0{,}15 = 750\,\text{cm}\) (also \(7{,}5\,\text{m}\)). In der Realität ist die Proportionalität nicht mehr gegeben, da die Feder bei einer so hohen Last (die weit über dem Limit von \(500\,\text{g}\) liegt) überdehnt wird, sich plastisch verformt oder reißt. Das mathematische Modell gilt nur innerhalb der Elastizitätsgrenze.

Antwort

a) \(k = 0{,}15\,\text{cm/g}\). b) Die Dehnung beträgt \(18\,\text{cm}\). c) Nein, die Proportionalität gilt nicht unbegrenzt. Bei \(5\,\text{kg}\) würde die Feder dauerhaft verformt oder zerstört werden, da sie nur bis \(500\,\text{g}\) ausgelegt ist.
4131678
Eine Wandergruppe dokumentiert ihren Ausflug in den Schwarzwald. Die Tabelle gibt an, wie viele Kilometer die Gruppe nach einer bestimmten Zeit zurückgelegt hat: <table> <tr><td>Zeit \(t\) (in \(\text{h}\))</td><td>\(0\)</td><td>\(1\)</td><td>\(2\)</td><td>\(2{,}5\)</td><td>\(3\)</td><td>\(4{,}5\)</td></tr> <tr><td>Weg \(s\) (in \(\text{km}\))</td><td>\(0\)</td><td>\(4{,}8\)</td><td>\(9{,}6\)</td><td>\(9{,}6\)</td><td>\(11{,}4\)</td><td>\(16{,}8\)</td></tr> </table> a) Berechne die Durchschnittsgeschwindigkeit in \(\text{km/h}\) für jedes Zeitintervall zwischen den Messungen. b) Entscheide, ob eine proportionale Funktion den gesamten Wanderweg beschreiben kann. Begründe deine Antwort. c) Was ist vermutlich im Zeitraum zwischen \(t=2\) und \(t=2{,}5\) passiert? d) Vergleiche die Wandergeschwindigkeit vor und nach diesem speziellen Zeitraum. Was lässt sich feststellen?

Denkanstöße

- Für jedes Intervall brauchst du die Änderung des Weges und die zugehörige Änderung der Zeit. - Was bedeutet es für die Bewegung, wenn der zurückgelegte Weg während eines Zeitintervalls gleich bleibt? - Welche Eigenschaft müssten die Geschwindigkeiten besitzen, wenn der gesamte Zusammenhang proportional wäre?

Lösung

1. Für \([0;1]\) gilt \(v=\frac{4{,}8-0}{1-0}=4{,}8\,\text{km/h}\). 2. Für \([1;2]\) gilt \(v=\frac{9{,}6-4{,}8}{2-1}=4{,}8\,\text{km/h}\). 3. Für \([2;2{,}5]\) gilt \(v=\frac{9{,}6-9{,}6}{2{,}5-2}=0\,\text{km/h}\). 4. Für \([2{,}5;3]\) gilt \(v=\frac{11{,}4-9{,}6}{3-2{,}5}=3{,}6\,\text{km/h}\). 5. Für \([3;4{,}5]\) gilt \(v=\frac{16{,}8-11{,}4}{4{,}5-3}=3{,}6\,\text{km/h}\). 6. Die mittlere Geschwindigkeit ist nicht über alle Zeitintervalle konstant. Daher beschreibt keine proportionale Funktion den gesamten aufgezeichneten Wanderweg. 7. Zwischen \(t=2\) und \(t=2{,}5\) bleibt der Weg bei \(9{,}6\,\text{km}\). Die Gruppe hat daher vermutlich eine Pause von \(0{,}5\,\text{h}=30\,\text{min}\) gemacht. 8. Vor der Pause beträgt die mittlere Geschwindigkeit \(4{,}8\,\text{km/h}\), danach \(3{,}6\,\text{km/h}\). Nach der Pause ist die Gruppe im Mittel langsamer gewandert.

Antwort

a) \(4{,}8\,\text{km/h}\); \(4{,}8\,\text{km/h}\); \(0\,\text{km/h}\); \(3{,}6\,\text{km/h}\); \(3{,}6\,\text{km/h}\). b) Nein. Die mittlere Geschwindigkeit ist nicht über alle Intervalle konstant. c) Vermutlich wurde eine \(30\)-minütige Pause gemacht. d) Vor der Pause beträgt die mittlere Geschwindigkeit \(4{,}8\,\text{km/h}\), danach \(3{,}6\,\text{km/h}\).
4131698
Untersuche die Wertepaare in der folgenden Tabelle auf Proportionalität. <table> <tr><td>\(x\)</td><td>\(3\)</td><td>\(5\)</td><td>\(8\)</td><td>\(10\)</td></tr> <tr><td>\(y\)</td><td>\(10\)</td><td>\(16\)</td><td>\(25\)</td><td>\(31\)</td></tr> </table> Begründe deine Entscheidung mathematisch. Falls die Zuordnung nicht proportional ist, beschreibe, wie sich das Verhältnis \(\frac{y}{x}\) mit steigendem \(x\) verändert.

Denkanstöße

- Prüfe für jedes Spaltenpaar das Verhältnis der beiden Zahlen. - Reicht es aus, wenn nur zwei Paare das gleiche Verhältnis haben? - Was passiert mit dem Ergebnis der Division, wenn du die Tabelle von links nach rechts durchgehst?

Lösung

1. Berechnung der Quotienten \(\frac{y}{x}\) für jedes Paar: \(\frac{10}{3} \approx 3{,}33\); \(\frac{16}{5} = 3{,}2\); \(\frac{25}{8} = 3{,}125\); \(\frac{31}{10} = 3{,}1\). 2. Da die Quotienten nicht identisch sind, liegt keine Proportionalität vor. 3. Beobachtung der Veränderung: Mit steigendem \(x\) sinkt der Wert des Quotienten \(\frac{y}{x}\).

Antwort

Die Zuordnung ist nicht proportional, da die Quotienten \(\frac{y}{x}\) nicht gleich sind (\(3{,}33 \neq 3{,}2 \neq 3{,}125 \neq 3{,}1\)). Mit steigendem \(x\)-Wert nimmt das Verhältnis \(\frac{y}{x}\) ab.
4131708
Zwei Ausflugsboote fahren auf geraden Flussabschnitten jeweils mit konstanter Geschwindigkeit. Für Boot A wurden die Werte \((10\,\text{min},2200\,\text{m})\), \((25\,\text{min},5500\,\text{m})\) und \((40\,\text{min},8800\,\text{m})\) gemessen. Für Boot B gelten \((12\,\text{min},2700\,\text{m})\), \((20\,\text{min},4500\,\text{m})\) und \((45\,\text{min},10125\,\text{m})\). a) Zeige für beide Boote die direkte Proportionalität. b) Welches Boot ist schneller? c) Welche Strecke legt das schnellere Boot in \(60\,\text{min}\) zurück?

Denkanstöße

- Vergleiche bei jedem Boot die Quotienten aus Strecke und Zeit. - Welche Größe beschreibt der gemeinsame Quotient? - Welcher größere Faktor gehört zum schnelleren Boot? - Wie weit fährt dieses Boot in \(60\) Minuten?

Lösung

1. Für Boot A sind die Quotienten \(2200:10=220\), \(5500:25=220\) und \(8800:40=220\,\text{m/min}\). 2. Für Boot B sind die Quotienten \(2700:12=225\), \(4500:20=225\) und \(10125:45=225\,\text{m/min}\). 3. Beide Zuordnungen sind direkt proportional. Boot B ist mit \(225\,\text{m/min}\) schneller. 4. In \(60\,\text{min}\) legt Boot B \(225\cdot60=13\,500\,\text{m}=13{,}5\,\text{km}\) zurück.

Antwort

a) A: \(220\,\text{m/min}\), B: \(225\,\text{m/min}\); beide direkt proportional b) Boot B c) \(13{,}5\,\text{km}\)
4132248
Zwei Förderbänder transportieren Schüttgut gleichmäßig. Förderband A bewegt \(180\,\text{kg}\) in \(2\,\text{min}\), Förderband B \(6{,}6\,\text{t}\) pro Stunde. Für \(t\) in Stunden sei \(M(t)\) die transportierte Masse in Tonnen. a) Bestimme die proportionalen Funktionen \(M_A(t)=k_At\) und \(M_B(t)=k_Bt\). Welche Ursprungsgerade ist steiler? b) Beide Förderbänder arbeiten gleichzeitig. Stelle die gemeinsame Funktion \(M_G(t)=k_Gt\) auf. c) Ein Vorrat von \(12\,\text{t}\) soll vollständig abtransportiert werden. Wie lange dauert das bei gleichzeitigem Betrieb?

Denkanstöße

- Bringe beide Transportleistungen zuerst in dieselbe Einheit. - Was ist bei einer direkten Proportionalität die Bedeutung des Faktors \(k\)? - Wie verändern sich die Faktoren, wenn beide Förderbänder gleichzeitig arbeiten? - Welche Gleichung beschreibt den Transport von insgesamt \(12\,\text{t}\)?

Lösung

1. Förderband A bewegt \(90\,\text{kg/min}\), also \(5400\,\text{kg/h}=5{,}4\,\text{t/h}\). Daher gilt \(M_A(t)=5{,}4t\). 2. Für Förderband B gilt \(M_B(t)=6{,}6t\). Wegen \(6{,}6>5{,}4\) ist dessen Ursprungsgerade steiler. 3. Gemeinsam ist \(k_G=5{,}4+6{,}6=12\,\text{t/h}\), also \(M_G(t)=12t\). 4. Aus \(12t=12\) folgt \(t=1\,\text{h}\).

Antwort

a) \(M_A(t)=5{,}4t\), \(M_B(t)=6{,}6t\); Förderband B ist steiler. b) \(M_G(t)=12t\) c) \(1\,\text{h}\)
4135198
Ein Regionalzug fährt konstant mit \(144\,\text{km/h}\). Die zurückgelegte Strecke ist direkt proportional zur Fahrzeit. a) Stelle für \(t\) in Stunden die Streckenfunktion \(s(t)=kt\) in Kilometern auf. Erkläre kurz, warum ihr Graph eine Ursprungsgerade ist. b) Rechne die Geschwindigkeit in \(\text{m/s}\) um. Der Zug ist \(200\,\text{m}\) lang und überquert eine \(600\,\text{m}\) lange Brücke vollständig. Wie viele Sekunden dauert das vom Auffahren der Zugspitze bis zum Verlassen der Brücke durch das Zugende? c) Bestimme mit der Streckenfunktion die Strecke nach 12 Minuten.

Denkanstöße

- Welche Größe ist bei gleichförmiger Bewegung der Proportionalitätsfaktor zwischen Zeit und Strecke? - Warum gehört zum Zeitpunkt \(t=0\) die Strecke \(s=0\)? - Welchen Gesamtweg muss die Zugspitze für eine vollständige Brückenüberquerung zurücklegen? - Wie viel von einer Stunde sind 12 Minuten?

Lösung

1. Der Proportionalitätsfaktor ist die Geschwindigkeit \(k=144\,\text{km/h}\). Daher gilt \(s(t)=144t\). Zu \(t=0\) gehört \(s=0\), deshalb ist der Graph eine Ursprungsgerade. 2. \(144\,\text{km/h}=40\,\text{m/s}\). 3. Für die vollständige Überquerung muss die Zugspitze \(600\,\text{m}+200\,\text{m}=800\,\text{m}\) zurücklegen. Bei \(40\,\text{m/s}\) dauert das \(800:40=20\,\text{s}\). 4. \(12\,\text{min}=0{,}2\,\text{h}\). Damit ist \(s(0{,}2)=144\cdot0{,}2=28{,}8\,\text{km}\).

Antwort

a) \(s(t)=144t\); der Graph ist eine Ursprungsgerade. b) \(40\,\text{m/s}\); \(20\,\text{s}\) c) \(28{,}8\,\text{km}\)
4139588
In einem Chemielabor wird die Masse \(m\) verschiedener Volumina \(V\) einer Flüssigkeit gemessen. Die Messwerte liegen auf einer Ursprungsgeraden. Für ein Volumen von \(V = 60\,\text{cm}^3\) wird eine Masse von \(m = 48\,\text{g}\) ermittelt. a) Bestimme die Dichte \(\rho\) der Flüssigkeit als Proportionalitätsfaktor in der Einheit \(\text{g/cm}^3\). b) Welches Volumen \(V\) nimmt eine Menge dieser Flüssigkeit ein, wenn ihre Masse \(m = 100\,\text{g}\) beträgt?

Denkanstöße

- Erinnere dich an die Definition der Steigung bei einer Ursprungsgeraden. - Wenn du weißt, wie viel ein Kubikzentimeter wiegt, wie kannst du dann berechnen, wie viele Kubikzentimeter für ein bestimmtes Gewicht nötig sind? - Nutze die Formel \(m = \rho \cdot V\) und stelle sie nach der gesuchten Größe um.

Lösung

1. Bestimmung des Proportionalitätsfaktors (Dichte \(\rho\)) durch Division von Masse und Volumen: \(\rho = \frac{m}{V} = \frac{48\,\text{g}}{60\,\text{cm}^3} = 0{,}8\,\text{g/cm}^3\). 2. Aufstellen der Beziehung: \(m = 0{,}8V\). 3. Umstellen der Formel nach dem Volumen: \(V = \frac{m}{0{,}8}\). 4. Einsetzen der gegebenen Masse \(m = 100\,\text{g}\): \(V = \frac{100}{0{,}8} = 125\,\text{cm}^3\).

Antwort

a) Die Dichte beträgt \(\rho = 0{,}8\,\text{g/cm}^3\). b) Eine Masse von \(100\,\text{g}\) entspricht einem Volumen von \(125\,\text{cm}^3\).
4139598
Zwei Plattenwerkstoffe haben bei gleichbleibender Dicke eine direkt proportionale Beziehung zwischen Fläche \(x\) in Quadratmetern und Masse \(y\) in Kilogramm. Werkstoff A: \(3\,\text{m}^2\) haben eine Masse von \(13{,}50\,\text{kg}\). Werkstoff B: \(y=4{,}80x\). a) Welcher Werkstoff hat die größere Masse pro Quadratmeter? Begründe durch Vergleich der Steigungen der zugehörigen Ursprungsgeraden. b) Um wie viel unterscheiden sich die Massen bei einer Fläche von \(2{,}5\,\text{m}^2\)?

Denkanstöße

- Wie bestimmst du für Werkstoff A die Masse pro Quadratmeter? - Was entspricht bei einer direkten Proportionalität der Steigung? - Kannst du zunächst die Differenz der beiden Faktoren bestimmen?

Lösung

1. Für Werkstoff A ist \(k_A=13{,}50:3=4{,}50\,\text{kg}/\text{m}^2\). 2. Für Werkstoff B ist \(k_B=4{,}80\,\text{kg}/\text{m}^2\). 3. Da \(4{,}80>4{,}50\), ist Werkstoff B flächenbezogen schwerer und seine Ursprungsgerade steiler. 4. Die Differenz der Faktoren beträgt \(0{,}30\,\text{kg}/\text{m}^2\). Für \(2{,}5\,\text{m}^2\) ergibt das \(0{,}30\cdot2{,}5=0{,}75\,\text{kg}\).

Antwort

a) Werkstoff B mit \(4{,}80\,\text{kg}/\text{m}^2\) gegenüber \(4{,}50\,\text{kg}/\text{m}^2\); sein Graph ist steiler. b) \(0{,}75\,\text{kg}\)
4139858
Eine Solaranlage liefert während eines Versuchstages bei nahezu gleichbleibender Einstrahlung in \(30\,\text{min}\) jeweils \(125\,\text{kWh}\) elektrische Energie. Die erzeugte Energie \(E\) sei in diesem Zeitfenster direkt proportional zur Laufzeit \(t\). a) Bestimme die Erzeugungsrate in \(\text{MWh/h}\) und stelle für \(t\) in Stunden die Funktion \(E(t)=kt\) auf. b) Nach welcher Laufzeit sind \(1\,\text{MWh}\) Energie erzeugt? c) Die Messung beginnt um 07:45 Uhr. Zu welcher Uhrzeit ist die Energiemenge aus Teil b) erreicht?

Denkanstöße

- Welche Energiemenge gehört bei gleichbleibender Rate zu einer vollen Stunde? - Wie wandelst du Kilowattstunden in Megawattstunden um? - Welche Gleichung beschreibt den Zeitpunkt, an dem \(1\,\text{MWh}\) erreicht ist? - Wie überträgst du die berechnete Dauer auf die Startuhrzeit?

Lösung

1. In einer Stunde werden \(250\,\text{kWh}=0{,}25\,\text{MWh}\) erzeugt. Damit ist \(k=0{,}25\,\text{MWh/h}\) und \(E(t)=0{,}25t\). 2. Aus \(0{,}25t=1\) folgt \(t=4\,\text{h}\). 3. Vier Stunden nach 07:45 Uhr ist es 11:45 Uhr.

Antwort

a) \(k=0{,}25\,\text{MWh/h}\), \(E(t)=0{,}25t\) b) \(4\,\text{h}\) c) 11:45 Uhr
4141328
Jonas arbeitet in den Ferien in einem Eiscafé. Sein Verdienst ist direkt proportional zu seiner Arbeitszeit. Nach \(6\,\text{Stunden}\) hat er \(81{,}00\,\text{€}\) verdient. a) Berechne den Verdienst für eine Arbeitszeit von \(14\,\text{Stunden}\). b) Wie viele Stunden müsste Jonas arbeiten, um sich ein Tablet für \(472{,}50\,\text{€}\) kaufen zu können? c) Wie verändert sich sein Verdienst, wenn er seine Arbeitszeit verdreifacht? Begründe deine Antwort mithilfe der Eigenschaften einer direkten Proportionalität.

Denkanstöße

- Bestimme zunächst den konstanten Zusammenhang zwischen Arbeitszeit und Verdienst. - Nutze denselben proportionalen Zusammenhang einmal vorwärts und einmal rückwärts. - Überlege bei c), wie sich eine direkte Proportionalität bei einer Vervielfachung der Eingangsgröße verhält.

Lösung

1. Der Proportionalitätsfaktor beträgt \(81{,}00\,\text{€} : 6\,\text{h} = 13{,}50\,\text{€/h}\). 2. Für \(14\) Stunden ergibt sich \(14\,\text{h} \cdot 13{,}50\,\text{€/h} = 189{,}00\,\text{€}\). 3. Für \(472{,}50\,\text{€}\) benötigt Jonas \(472{,}50\,\text{€} : 13{,}50\,\text{€/h} = 35\,\text{h}\). 4. Bei direkter Proportionalität gilt \(y=kx\). Wird \(x\) verdreifacht, so gilt \(k(3x)=3(kx)=3y\). Der Verdienst verdreifacht sich daher ebenfalls.

Antwort

a) Jonas verdient \(189{,}00\,\text{€}\) in \(14\) Stunden. b) Jonas muss \(35\) Stunden arbeiten. c) Der Verdienst verdreifacht sich ebenfalls.
4141338
In einem Physikexperiment wird die Dehnung einer Feder untersucht. Die Dehnung \(s\) (in \(\text{cm}\)) ist direkt proportional zur angehängten Masse \(m\) (in \(\text{g}\)). Bei einer Masse von \(100\,\text{g}\) dehnt sich die Feder um \(2{,}5\,\text{cm}\). a) Bestimme die Funktionsgleichung der zugehörigen Ursprungsgeraden \(s(m) = km\). b) Berechne die Dehnung der Feder für eine Masse von \(250\,\text{g}\). c) Welche Masse wurde angehängt, wenn eine Dehnung von genau \(10\,\text{cm}\) gemessen wird?

Denkanstöße

- Erinnere dich an die allgemeine Form einer Ursprungsgeraden \(y = mx\). Welche Buchstaben stehen hier für \(x\) und \(y\)? - Wie kannst du den Faktor \(k\) berechnen, wenn du ein Wertepaar \((m|s)\) gegeben hast? - Setze die gegebenen Werte in deine Funktionsgleichung ein, um die gesuchten Größen zu finden.

Lösung

1. Bestimmung des Proportionalitätsfaktors \(k\): \(k = \frac{s}{m} = \frac{2{,}5\,\text{cm}}{100\,\text{g}} = 0{,}025\,\text{cm/g}\). Die Funktionsgleichung lautet somit \(s(m) = 0{,}025m\). 2. Berechnung der Dehnung für \(m = 250\,\text{g}\): \(s(250) = 0{,}025 \cdot 250 = 6{,}25\,\text{cm}\). 3. Berechnung der Masse für eine Dehnung von \(s = 10\,\text{cm}\): Umstellen der Gleichung \(10 = 0{,}025m\) nach \(m\) ergibt \(m = \frac{10}{0{,}025} = 400\,\text{g}\).

Antwort

a) Die Funktionsgleichung lautet \(s(m) = 0{,}025m\). b) Die Dehnung beträgt \(6{,}25\,\text{cm}\). c) Es wurde eine Masse von \(400\,\text{g}\) angehängt.
4141998
Zwei verschiedene Handytarife bieten Internet-Datenpakete an. Entscheide durch Rechnung, welcher der beiden Tarife eine proportionale Zuordnung zwischen Datenvolumen und Preis darstellt. Begründe deine Entscheidung und berechne für den proportionalen Tarif den Preis für ein Datenvolumen von \(120\,\text{GB}\). **Tarif A:** <table> <tr><td>Datenvolumen (in \(\text{GB}\))</td><td>\(10\)</td><td>\(50\)</td></tr> <tr><td>Preis (in \(\text{€}\))</td><td>\(1{,}00\)</td><td>\(5{,}00\)</td></tr> </table> **Tarif B:** <table> <tr><td>Datenvolumen (in \(\text{GB}\))</td><td>\(10\)</td><td>\(50\)</td></tr> <tr><td>Preis (in \(\text{€}\))</td><td>\(5{,}50\)</td><td>\(7{,}50\)</td></tr> </table>

Denkanstöße

- Untersuche bei beiden Tarifen, ob sich der Preis verfünffacht, wenn sich das Datenvolumen verfünffacht. - Berechne für beide Tabellen den Preis pro Gigabyte für jedes Wertepaar. - Was müsste gelten, damit eine Zuordnung proportional ist?

Lösung

1. Prüfung Tarif A: Quotient \(\frac{1{,}00}{10} = 0{,}10\) und \(\frac{5{,}00}{50} = 0{,}10\). Da die Quotienten gleich sind, ist Tarif A proportional. 2. Prüfung Tarif B: Quotient \(\frac{5{,}50}{10} = 0{,}55\) und \(\frac{7{,}50}{50} = 0{,}15\). Da die Quotienten ungleich sind, ist Tarif B nicht proportional (es scheint eine Grundgebühr vorzuliegen). 3. Berechnung für Tarif A bei \(120\,\text{GB}\): Preis \(y = 0{,}10 \cdot 120 = 12{,}00\,\text{€}\).

Antwort

Tarif A stellt eine proportionale Zuordnung dar, da der Preis pro \(\text{GB}\) mit \(0{,}10\,\text{€/GB}\) konstant ist (Quotientengleichheit). Tarif B ist nicht proportional, da die Quotienten (\(0{,}55\) und \(0{,}15\)) verschieden sind. Bei Tarif A kosten \(120\,\text{GB}\) insgesamt \(12{,}00\,\text{€}\).
4142628
Zwei einfache Kreditmodelle werden mit \(360\) Tagen pro Jahr betrachtet. Lukas: \(1200\,\text{€}\) Kredit, \(10\,\%\) Jahreszins. Leonie: \(1500\,\text{€}\) Kredit, \(6\,\%\) Jahreszins. Für beide ist der Zinsbetrag direkt proportional zur Laufzeit \(t\) in Tagen. a) Stelle die proportionalen Funktionen \(Z_L(t)\) und \(Z_E(t)\) auf. b) Lukas zahlt nach \(90\) Tagen zurück. Nach wie vielen Tagen zahlt Leonie genau denselben Zinsbetrag?

Denkanstöße

- Bestimme für beide Personen den Zinsbetrag pro Tag. - Diese Tagesbeträge sind die Proportionalitätsfaktoren der beiden Funktionen. - Ermittle zuerst Lukas’ Funktionswert bei \(t=90\) und suche dann bei Leonie das zugehörige Argument.

Lösung

1. Lukas zahlt im Jahr \(1200\,\text{€}\cdot0{,}10=120\,\text{€}\), also \(\frac{1}{3}\,\text{€}\) pro Tag. Daher gilt \(Z_L(t)=\frac{1}{3}\,\text{€}\cdot t\). 2. Leonie zahlt im Jahr \(1500\,\text{€}\cdot0{,}06=90\,\text{€}\), also \(0{,}25\,\text{€}\) pro Tag. Daher gilt \(Z_E(t)=0{,}25\,\text{€}\cdot t\). 3. Lukas zahlt nach \(90\) Tagen \(Z_L(90)=30\,\text{€}\). 4. Für Leonie gilt \(0{,}25t=30\). Daher ist \(t=120\) Tage.

Antwort

a) \(Z_L(t)=\frac{1}{3}\,\text{€}\cdot t\), \(Z_E(t)=0{,}25\,\text{€}\cdot t\) b) \(120\) Tage
4223248
Eine astronomische Kamera überträgt bei gleichbleibender Datenrate in \(15\,\text{s}\) genau \(1{,}2\,\text{MB}\) Bilddaten. a) Bestimme die Funktion für das übertragene Datenvolumen \(y\) in Megabyte nach \(x\) Sekunden. b) Berechne \(y\) für \(x=10,25,40,50,100\). c) Nach wie vielen Sekunden wurden genau \(10\,\text{MB}\) übertragen?

Denkanstöße

- Welches Datenvolumen wird pro Sekunde übertragen? - Wie wird diese Rate zum Faktor in \(y=kx\)? - Setze die vorgegebenen Zeiten nacheinander ein. - Welche Gleichung musst du für \(10\,\text{MB}\) lösen?

Lösung

1. Der Faktor ist \(k=1{,}2:15=0{,}08\,\text{MB/s}\). Daher gilt \(y=0{,}08x\). 2. Für \(x=10,25,40,50,100\) ergeben sich \(0{,}8\), \(2{,}0\), \(3{,}2\), \(4{,}0\) und \(8{,}0\,\text{MB}\). 3. Aus \(0{,}08x=10\) folgt \(x=125\,\text{s}\).

Antwort

a) \(y=0{,}08x\) b) \(0{,}8\), \(2{,}0\), \(3{,}2\), \(4{,}0\), \(8{,}0\,\text{MB}\) c) \(125\,\text{s}\)
4227008
Zwei verschiedene Flüssigkeiten, A und B, werden untersucht. Das Volumen \(V\) (in \(\text{cm}^3\)) und die zugehörige Masse \(m\) (in \(\text{g}\)) stehen jeweils in einem direkt proportionalen Verhältnis (Dichte). Bei Flüssigkeit A wiegen \(20\,\text{cm}^3\) genau \(16\,\text{g}\). Bei Flüssigkeit B wiegen \(15\,\text{cm}^3\) genau \(13{,}5\,\text{g}\). 1) Bestimme für beide Flüssigkeiten den Proportionalitätsfaktor (die Dichte \(\rho\) in \(\text{g}/\text{cm}^3\)). 2) Wenn man die Zusammenhänge in einem \(V\)-\(m\)-Koordinatensystem als Ursprungsgeraden darstellt: Welche Gerade verläuft steiler? Begründe deine Entscheidung mithilfe der berechneten Dichtewerte. 3) Wie viel Gramm wiegen \(50\,\text{cm}^3\) von Flüssigkeit B? 4) Welches Volumen nimmt eine Portion von Flüssigkeit A ein, wenn sie eine Masse von \(64\,\text{g}\) hat?

Denkanstöße

- Was gibt der Wert an, den du erhältst, wenn du die Masse durch das Volumen teilst? - Erinnere dich daran, welche Bedeutung der Proportionalitätsfaktor für die Steigung einer Geraden im Koordinatensystem hat. - Wie verändert sich die Masse, wenn du das Volumen vergrößerst? Bleibt das Verhältnis gleich? - Kannst du die Formel für die Masse so umstellen, dass das Volumen allein auf einer Seite steht?

Lösung

1. Berechnung der Proportionalitätsfaktoren: Für Flüssigkeit A gilt \(\rho_A = \frac{16\,\text{g}}{20\,\text{cm}^3} = 0{,}8\,\text{g}/\text{cm}^3\). Für Flüssigkeit B gilt \(\rho_B = \frac{13{,}5\,\text{g}}{15\,\text{cm}^3} = 0{,}9\,\text{g}/\text{cm}^3\). 2. Vergleich der Steigungen: Der Proportionalitätsfaktor entspricht der Steigung der Ursprungsgeraden. Da \(0{,}9 > 0{,}8\), verläuft die Gerade für Flüssigkeit B steiler, da pro Einheit Volumen mehr Masse hinzukommt. 3. Masse von B bei \(V = 50\,\text{cm}^3\): \(m_B = 0{,}9\,\text{g}/\text{cm}^3 \cdot 50\,\text{cm}^3 = 45\,\text{g}\). 4. Volumen von A bei \(m = 64\,\text{g}\): Umstellen von \(m = 0{,}8V\) nach \(V = \frac{m}{0{,}8}\). Einsetzen: \(V = \frac{64}{0{,}8} = 80\,\text{cm}^3\).

Antwort

1) \(\rho_A = 0{,}8\,\text{g}/\text{cm}^3\); \(\rho_B = 0{,}9\,\text{g}/\text{cm}^3\) 2) Flüssigkeit B verläuft steiler, da \(\rho_B > \rho_A\). 3) \(45\,\text{g}\) 4) \(80\,\text{cm}^3\)
4233398
Ein Messsystem erzeugt bei gleichbleibender Aufzeichnungsrate in \(100\,\text{s}\) genau \(6\,\text{MB}\) Sensordaten. Das Datenvolumen \(y\) sei direkt proportional zur Aufzeichnungszeit \(x\) in Sekunden. a) Bestimme den Proportionalitätsfaktor und stelle die Funktionsgleichung auf. b) Erstelle eine Wertetabelle für \(x=50\,\text{s}\), \(150\,\text{s}\), \(200\,\text{s}\), \(250\,\text{s}\) und \(500\,\text{s}\). c) Was bedeutet der Punkt \(P(100\mid6)\) im Koordinatensystem dieses Sachzusammenhangs? d) Nach welcher Aufzeichnungszeit sind \(45\,\text{MB}\) Daten entstanden? Gib das Ergebnis auch in Minuten und Sekunden an.

Denkanstöße

- Welches Datenvolumen entsteht pro Sekunde? - Wie hängt das Datenvolumen bei konstanter Aufzeichnungsrate von der Zeit ab? - Wie liest du die Bedeutung eines Punktes \((x\mid y)\) aus den Achsengrößen ab? - Welche Gleichung musst du für \(45\,\text{MB}\) lösen?

Lösung

1. Der Proportionalitätsfaktor ist \(k=\frac{6}{100}=0{,}06\,\text{MB/s}\). Damit gilt \(y=0{,}06x\). 2. Für die vorgegebenen Zeiten ergeben sich \(3\,\text{MB}\), \(9\,\text{MB}\), \(12\,\text{MB}\), \(15\,\text{MB}\) und \(30\,\text{MB}\). 3. \(P(100\mid6)\) bedeutet: Nach \(100\,\text{s}\) sind \(6\,\text{MB}\) Daten entstanden. 4. Aus \(45=0{,}06x\) folgt \(x=750\,\text{s}\). Das sind \(12\,\text{min}\,30\,\text{s}\).

Antwort

a) \(k=0{,}06\,\text{MB/s}\), \(y=0{,}06x\) b) <table><tr><td>\(x\) in \(\text{s}\)</td><td>\(50\)</td><td>\(150\)</td><td>\(200\)</td><td>\(250\)</td><td>\(500\)</td></tr><tr><td>\(y\) in \(\text{MB}\)</td><td>\(3\)</td><td>\(9\)</td><td>\(12\)</td><td>\(15\)</td><td>\(30\)</td></tr></table> c) Nach \(100\,\text{s}\) sind \(6\,\text{MB}\) Daten entstanden. d) \(750\,\text{s}=12\,\text{min}\,30\,\text{s}\)
4233408
Zwei Server verarbeiten bei einem Leistungstest rechenintensive Analyseaufträge mit jeweils konstanter Rate. Server A verarbeitet \(15\) Analyseaufträge pro Minute. Server B benötigt für \(12\) Analyseaufträge genau \(45\,\text{s}\). a) Berechne für beide Server die Rate in Analyseaufträgen pro Minute. Welcher ist schneller? b) Stelle für den schnelleren Server eine Funktion \(y=kx\) auf, wobei \(x\) die Zeit in Minuten und \(y\) die Zahl der verarbeiteten Analyseaufträge ist. c) Wie lange benötigt der schnellere Server für \(1000\) Analyseaufträge? Gib das Ergebnis in Minuten und Sekunden an. d) Nach einer Optimierung steigt seine Rate um \(20\,\%\). Wie lautet die neue Funktionsgleichung?

Denkanstöße

- Wandle \(45\) Sekunden in Minuten um. - Welche Rate gehört zum schnelleren Server? - Wie löst du \(1000=kx\) nach \(x\) auf? - Was bedeutet eine Erhöhung des Faktors um \(20\,\%\)?

Lösung

1. Server A verarbeitet \(15\) Analyseaufträge pro Minute. \(45\,\text{s}=0{,}75\,\text{min}\); daher schafft Server B \(12:0{,}75=16\) Analyseaufträge pro Minute und ist schneller. 2. Für Server B gilt \(y=16x\). 3. Aus \(16x=1000\) folgt \(x=62{,}5\,\text{min}=62\,\text{min}\,30\,\text{s}\). 4. Die neue Rate ist \(16\cdot1{,}2=19{,}2\). Also gilt \(y=19{,}2x\).

Antwort

a) A: \(15\) Analyseaufträge/min, B: \(16\) Analyseaufträge/min; B ist schneller. b) \(y=16x\) c) \(62\,\text{min}\,30\,\text{s}\) d) \(y=19{,}2x\)
4237998
Beim Recycling von Altpapier können aus \(25\,\text{kg}\) Altpapier etwa \(18\,\text{kg}\) neues Recyclingpapier gewonnen werden. Gehe davon aus, dass die Menge des gewonnenen Papiers proportional zur Menge des eingesetzten Altpapiers ist. a) Stelle eine Funktionsgleichung auf, die die Menge des Recyclingpapiers \(y\) (in \(\text{kg}\)) in Abhängigkeit von der Menge des Altpapiers \(x\) (in \(\text{kg}\)) beschreibt. b) Berechne, wie viel Recyclingpapier man aus \(100\,\text{kg}\) und wie viel man aus \(35\,\text{kg}\) Altpapier erhält. c) Eine Schule möchte mindestens \(500\,\text{kg}\) Recyclingpapier für ihre Hefte herstellen lassen. Wie viel Altpapier muss dafür mindestens gesammelt werden? Gib die Masse auf eine Dezimalstelle an und runde dabei nach oben, damit im Modell mindestens die Zielmenge erreicht wird. d) Welche Bedeutung hat die Steigung \(k\) der Funktion in diesem Sachzusammenhang?

Denkanstöße

- Welcher Quotient liefert den Proportionalitätsfaktor für die Ausbeute? - In b) ist die eingesetzte Altpapiermenge gegeben; in c) ist dagegen die gewünschte Ausbeute gegeben. - Beachte bei c) das Wort „mindestens“: In welche Richtung muss deshalb gerundet werden?

Lösung

1. Der Proportionalitätsfaktor ist \(k=\frac{18}{25}=0{,}72\). Daher gilt \(y=0{,}72x\). 2. Für \(100\,\text{kg}\) Altpapier gilt \(y=0{,}72\cdot100=72\,\text{kg}\). Für \(35\,\text{kg}\) gilt \(y=0{,}72\cdot35=25{,}2\,\text{kg}\). 3. Für die Zielmenge gilt \(500=0{,}72x\). Damit ist \(x=\frac{500}{0{,}72}=694{,}444\ldots\,\text{kg}\). Da mindestens \(500\,\text{kg}\) Recyclingpapier entstehen sollen, muss auf eine Dezimalstelle nach oben gerundet werden: \(694{,}5\,\text{kg}\). 4. Die Steigung \(k=0{,}72\) beschreibt die Ausbeute: Aus \(1\,\text{kg}\) Altpapier entstehen im Modell \(0{,}72\,\text{kg}\) Recyclingpapier.

Antwort

a) \(y=0{,}72x\). b) \(72\,\text{kg}\) und \(25{,}2\,\text{kg}\). c) Mindestens \(694{,}5\,\text{kg}\) Altpapier. d) \(k=0{,}72\) ist die Ausbeute an Recyclingpapier pro Kilogramm Altpapier.
4238008
Zwei verschiedene Solarmodule werden auf ihre Leistungsfähigkeit getestet. Modul A liefert bei konstanter Sonneneinstrahlung in \(5\,\text{Stunden}\) insgesamt \(1{,}2\,\text{kWh}\) elektrische Energie. Für Modul B wird die erzeugte Energie \(E\) (in \(\text{kWh}\)) nach der Zeit \(t\) (in \(\text{Stunden}\)) durch die Funktionsgleichung \(E(t) = 0{,}25t\) beschrieben. a) Berechne, wie viel Energie Modul A nach \(8\,\text{Stunden}\) geliefert hat. b) Welches der beiden Module erzeugt pro Stunde mehr Energie? Begründe deine Entscheidung durch Vergleich der Proportionalitätsfaktoren. c) Wie lange müsste Modul A in der Sonne stehen, um genau die Energiemenge zu erzeugen, die Modul B in \(6\,\text{Stunden}\) liefert?

Denkanstöße

- Wie viel Energie erzeugt Modul A in einer einzigen Stunde? - Vergleiche die Werte, die angeben, wie viel Energie pro Zeiteinheit erzeugt wird. - Berechne zuerst den Zielwert für die Energie mit der Formel von Modul B.

Lösung

1. Berechnung der Leistungsrate (Steigung) für Modul A: \(k_A = \frac{1{,}2\,\text{kWh}}{5\,\text{h}} = 0{,}24\,\text{kWh/h}\). Die Funktion für Modul A ist \(E_A(t) = 0{,}24t\). 2. Berechnung der Energie für Modul A nach \(8\,\text{Stunden}\): \(E_A(8) = 0{,}24 \cdot 8 = 1{,}92\,\text{kWh}\). 3. Vergleich der Erzeugungsraten: Modul B hat einen Proportionalitätsfaktor von \(k_B = 0{,}25\,\text{kWh/h}\). Da \(0{,}25 > 0{,}24\), erzeugt Modul B pro Stunde mehr Energie. 4. Berechnung der Energie von Modul B nach \(6\,\text{Stunden}\): \(E_B(6) = 0{,}25 \cdot 6 = 1{,}5\,\text{kWh}\). 5. Bestimmung der Zeit für Modul A, um \(1{,}5\,\text{kWh}\) zu erreichen: \(1{,}5 = 0{,}24t \implies t = \frac{1{,}5}{0{,}24} = 6{,}25\,\text{Stunden}\). Dies entspricht \(6\,\text{Stunden}\) und \(15\,\text{Minuten}\).

Antwort

a) \(1{,}92\,\text{kWh}\) b) Modul B erzeugt pro Stunde mehr Energie: \(0{,}25\,\text{kWh/h}\) gegenüber \(0{,}24\,\text{kWh/h}\) bei Modul A. c) \(6{,}25\,\text{h}\), also \(6\,\text{h}\,15\,\text{min}\)
4239598
Auf einem Wochenmarkt ist der Preis \(P\) (in \(\text{€}\)) für Bio-Äpfel direkt proportional zur Masse \(m\) (in \(\text{kg}\)). Für \(2{,}5\,\text{kg}\) zahlt man \(6{,}25\,\text{€}\). 1. Bestimme den Proportionalitätsfaktor und gib die Funktionsgleichung an, die den Preis in Abhängigkeit von der Masse beschreibt. 2. Erstelle eine Wertetabelle für \(1\,\text{kg}\), \(2\,\text{kg}\), \(3\,\text{kg}\) und \(4\,\text{kg}\). 3. Gib zwei Punkte an, durch die der Graph sicher verläuft, und beschreibe seine Lage im Koordinatensystem. Du kannst mit der Skalierung \(1\,\text{cm}\) entspricht \(1\,\text{kg}\) auf der x-Achse und \(1\,\text{cm}\) entspricht \(2\,\text{€}\) auf der y-Achse eine Hilfsskizze zeichnen. 4. Bestimme, wie viel \(3{,}5\,\text{kg}\) Äpfel kosten und welche Masse man für \(5{,}00\,\text{€}\) erhält. Falls du eine Hilfsskizze angefertigt hast, vergleiche die Rechenergebnisse mit deiner Zeichnung.

Denkanstöße

- Bestimme zuerst den Preis für genau ein Kilogramm. - Alle Tabellenwerte entstehen mit demselben Proportionalitätsfaktor. - Welche besondere Stelle muss der Graph einer proportionalen Funktion enthalten? - In der letzten Teilaufgabe wird einmal der Preis und einmal die Masse gesucht.

Lösung

1. Der Proportionalitätsfaktor ist \(k=6{,}25\,\text{€}:2{,}5\,\text{kg}=2{,}5\,\text{€/kg}\). Damit gilt \(P(m)=2{,}5m\). 2. Die Wertetabelle lautet: <table> <tr><td>\(m\) in \(\text{kg}\)</td><td>\(1\)</td><td>\(2\)</td><td>\(3\)</td><td>\(4\)</td></tr> <tr><td>\(P\) in \(\text{€}\)</td><td>\(2{,}50\)</td><td>\(5{,}00\)</td><td>\(7{,}50\)</td><td>\(10{,}00\)</td></tr> </table> 3. Der Graph ist eine steigende Ursprungsgerade. Zum Beispiel liegen \((0|0)\) und \((2|5)\) auf ihr. 4. Für \(3{,}5\,\text{kg}\) gilt \(P(3{,}5)=2{,}5\cdot3{,}5=8{,}75\,\text{€}\). Für \(P=5{,}00\,\text{€}\) gilt \(m=5{,}00:2{,}5=2\,\text{kg}\).

Antwort

1. \(k=2{,}5\,\text{€/kg}\); \(P(m)=2{,}5m\). 2. <table> <tr><td>\(m\) in \(\text{kg}\)</td><td>\(1\)</td><td>\(2\)</td><td>\(3\)</td><td>\(4\)</td></tr> <tr><td>\(P\) in \(\text{€}\)</td><td>\(2{,}50\)</td><td>\(5{,}00\)</td><td>\(7{,}50\)</td><td>\(10{,}00\)</td></tr> </table> 3. Eine steigende Ursprungsgerade, zum Beispiel durch \((0|0)\) und \((2|5)\). 4. \(3{,}5\,\text{kg}\) kosten \(8{,}75\,\text{€}\); für \(5{,}00\,\text{€}\) erhält man \(2\,\text{kg}\).
4239608
Zwei Kerzen unterschiedlicher Dicke brennen gleichmäßig ab. Der Höhenverlust \(h\) (in \(\text{cm}\)) ist dabei direkt proportional zur Brenndauer \(t\) (in \(\text{h}\)). - Kerze A verliert in \(2\,\text{Stunden}\) genau \(3\,\text{cm}\) an Höhe. - Kerze B verliert in \(3\,\text{Stunden}\) genau \(3\,\text{cm}\) an Höhe. 1. Bestimme für beide Kerzen die Funktionsgleichungen \(h_A(t)\) und \(h_B(t)\), die den jeweiligen Höhenverlust beschreiben. 2. Welche Kerze brennt schneller ab? Begründe deine Antwort mithilfe der Steigungen der zugehörigen Funktionsgraphen. 3. Berechne für beide Kerzen den Höhenverlust nach einer Brenndauer von \(4{,}5\,\text{Stunden}\). 4. Nach welcher Zeit haben beide Kerzen zusammen einen Höhenverlust von insgesamt \(10\,\text{cm}\) erreicht?

Denkanstöße

- Die Steigung einer Ursprungsgeraden gibt an, wie viel sich der \(y\)-Wert ändert, wenn der \(x\)-Wert um 1 steigt. Was bedeutet das hier für den Höhenverlust? - Wenn zwei Kerzen gleichzeitig brennen, addieren sich ihre stündlichen Höhenverluste zu einem Gesamtwert pro Stunde. - Kannst du eine neue Gleichung für den kombinierten Höhenverlust beider Kerzen aufstellen?

Lösung

1. Berechnung der Steigungen: \(m_A = \frac{3\,\text{cm}}{2\,\text{h}} = 1{,}5\,\text{cm/h}\) und \(m_B = \frac{3\,\text{cm}}{3\,\text{h}} = 1\,\text{cm/h}\). Funktionsgleichungen: \(h_A(t) = 1{,}5t\) und \(h_B(t) = 1t\). 2. Kerze A brennt schneller ab, da die Steigung ihres Graphen (\(1{,}5\)) größer ist als die von Kerze B (\(1\)). Ein größerer Steigungswert bedeutet hier einen größeren Höhenverlust pro Zeiteinheit. 3. Höhenverlust nach \(4{,}5\,\text{h}\): \(h_A(4{,}5) = 1{,}5 \cdot 4{,}5 = 6{,}75\,\text{cm}\). \(h_B(4{,}5) = 1 \cdot 4{,}5 = 4{,}5\,\text{cm}\). 4. Gesamthöhenverlust \(h_{\text{ges}} = h_A(t) + h_B(t) = 1{,}5t + 1t = 2{,}5t\). Setze \(2{,}5t = 10 \implies t = 10 : 2{,}5 = 4\,\text{h}\).

Antwort

1. \(h_A(t) = 1{,}5t\); \(h_B(t) = 1t\). 2. Kerze A brennt schneller (\(1{,}5 > 1\)). 3. Kerze A: \(6{,}75\,\text{cm}\); Kerze B: \(4{,}5\,\text{cm}\). 4. Nach \(4\,\text{Stunden}\).
4240448
Ein Lieferwagen fährt eine Strecke mit konstant \(60\,\text{km/h}\). Ein Motorrad fährt dieselbe Strecke mit konstant \(80\,\text{km/h}\). Sei \(s\) die Streckenlänge in Kilometern und \(\Delta t(s)\) der Zeitvorsprung des Motorrads in Stunden. a) Stelle einen Term für \(\Delta t(s)\) auf und vereinfache ihn. b) Erkläre, warum \(\Delta t\) direkt proportional zu \(s\) ist. Was passiert mit dem Zeitvorsprung, wenn die Strecke verdoppelt wird? c) Für welche Streckenlänge kommt das Motorrad genau \(15\,\text{Minuten}\) früher an?

Denkanstöße

- Bestimme zuerst für jedes Fahrzeug die Fahrzeit in Abhängigkeit von derselben Strecke. - Der Zeitvorsprung ist die Differenz der beiden Fahrzeiten. - Prüfe nach dem Vereinfachen, ob der Term die Form „konstanter Faktor mal \(s\)“ besitzt. - Bringe für Teil c die Zeitangabe auf Stunden.

Lösung

1. Die Fahrzeiten sind \(t_L(s)=\frac{s}{60}\) und \(t_M(s)=\frac{s}{80}\). Daher gilt \(\Delta t(s)=\frac{s}{60}-\frac{s}{80}=\frac{s}{240}\). 2. Der Term hat die Form \(\Delta t(s)=k s\) mit dem konstanten Faktor \(k=\frac{1}{240}\). Damit ist \(\Delta t\) direkt proportional zu \(s\). Bei doppelter Strecke verdoppelt sich der Zeitvorsprung. 3. \(15\,\text{min}=0{,}25\,\text{h}\). Aus \(\frac{s}{240}=0{,}25\) folgt \(s=60\,\text{km}\).

Antwort

a) \(\Delta t(s)=\frac{s}{240}\,\text{h}\) b) Direkte Proportionalität; bei doppelter Strecke verdoppelt sich \(\Delta t\). c) \(60\,\text{km}\)
4241628
Gleichartige kleine Bauteile haben jeweils dieselbe Masse. Eine Messung ergibt: <table> <tr><td>Stückzahl \(n\)</td><td>\(10\)</td><td>\(20\)</td><td>\(50\)</td><td>\(100\)</td></tr> <tr><td>Gesamtmasse \(M\) in \(\text{g}\)</td><td>\(0{,}80\)</td><td>\(1{,}60\)</td><td>\(4{,}00\)</td><td>\(8{,}00\)</td></tr> </table> 1) Zeige rechnerisch, dass die Gesamtmasse direkt proportional zur Stückzahl ist. 2) Stelle eine Funktion \(M(n)\) auf. 3) Wie viele Bauteile haben zusammen eine Masse von \(14{,}40\,\text{g}\)? 4) Für den Versand käme zusätzlich eine Verpackung mit \(2{,}00\,\text{g}\) Masse hinzu. Wäre dann die Gesamtmasse des versandfertigen Pakets noch direkt proportional zur Stückzahl? Begründe.

Denkanstöße

- Welcher Quotient muss bei direkter Proportionalität konstant sein? - Welche Masse gehört zu genau einem Bauteil? - Wie löst du \(M(n)=14{,}40\) nach \(n\) auf? - Welche Gesamtmasse hätte ein Paket mit \(0\) Bauteilen, wenn die Verpackung mitgerechnet wird?

Lösung

1. Die Quotienten sind \(\frac{0{,}80}{10}=\frac{1{,}60}{20}=\frac{4{,}00}{50}=\frac{8{,}00}{100}=0{,}08\). Daher liegt direkte Proportionalität vor. 2. Der Proportionalitätsfaktor ist \(0{,}08\,\text{g/Stück}\), also \(M(n)=0{,}08n\). 3. Aus \(14{,}40=0{,}08n\) folgt \(n=180\). 4. Mit Verpackung wäre die Paketmasse \(M_P(n)=0{,}08n+2\). Wegen des festen Anfangswerts \(2\,\text{g}\) ist diese Zuordnung nicht direkt proportional.

Antwort

1) Alle Quotienten \(M:n\) sind \(0{,}08\). 2) \(M(n)=0{,}08n\) 3) \(180\) Bauteile 4) Nein; mit Verpackung gilt \(M_P(n)=0{,}08n+2\), also keine Ursprungsgerade.
4241648
Zwei verschiedene 3D-Drucker, Modell „Alpha“ und Modell „Beta“, drucken Bauteile mit jeweils konstanter Geschwindigkeit. Modell Alpha benötigt \(2\,\text{h}\), um ein Volumen von \(50\,\text{cm}^3\) zu drucken. Für Modell Beta gilt die Funktionsgleichung \(V=22{,}5t\), wobei \(V\) das Volumen in \(\text{cm}^3\) und \(t\) die Zeit in Stunden angibt. a) Welcher Drucker arbeitet schneller? Begründe deine Antwort, indem du die Proportionalitätsfaktoren vergleichst. b) Erstelle für Modell Alpha eine Wertetabelle für \(t=1\), \(2\), \(3\) und \(4\) Stunden. c) Ein Designer möchte ein Objekt mit einem Gesamtvolumen von \(180\,\text{cm}^3\) drucken. Berechne den Zeitunterschied in Minuten zwischen den beiden Druckern für diesen Auftrag.

Denkanstöße

- Bestimme für Alpha zuerst das gedruckte Volumen pro Stunde. - Vergleiche diesen Wert mit dem Faktor vor \(t\) bei Beta. - Für die Tabelle verwendest du bei Alpha in jeder Spalte denselben Proportionalitätsfaktor. - Berechne für c) die beiden benötigten Zeiten und bilde anschließend ihre Differenz.

Lösung

1. Für Modell Alpha ist \(k_{\text{Alpha}}=50\,\text{cm}^3:2\,\text{h}=25\,\text{cm}^3/\text{h}\). 2. Bei Modell Beta ist \(k_{\text{Beta}}=22{,}5\,\text{cm}^3/\text{h}\). Da \(25>22{,}5\), arbeitet Alpha schneller. 3. Für Alpha gilt \(V(t)=25t\). Damit ergibt sich: <table> <tr><td>\(t\) in \(\text{h}\)</td><td>\(1\)</td><td>\(2\)</td><td>\(3\)</td><td>\(4\)</td></tr> <tr><td>\(V\) in \(\text{cm}^3\)</td><td>\(25\)</td><td>\(50\)</td><td>\(75\)</td><td>\(100\)</td></tr> </table> 4. Für \(180\,\text{cm}^3\) benötigt Alpha \(180:25=7{,}2\,\text{h}\), Beta benötigt \(180:22{,}5=8\,\text{h}\). 5. Der Unterschied beträgt \(8\,\text{h}-7{,}2\,\text{h}=0{,}8\,\text{h}=48\,\text{min}\).

Antwort

a) Modell Alpha ist schneller: \(25\,\text{cm}^3/\text{h}\) gegenüber \(22{,}5\,\text{cm}^3/\text{h}\). b) <table> <tr><td>\(t\) in \(\text{h}\)</td><td>\(1\)</td><td>\(2\)</td><td>\(3\)</td><td>\(4\)</td></tr> <tr><td>\(V\) in \(\text{cm}^3\)</td><td>\(25\)</td><td>\(50\)</td><td>\(75\)</td><td>\(100\)</td></tr> </table> c) Der Zeitunterschied beträgt \(48\,\text{min}\).
4241668
Eine Rückgabestation in einer Bibliothek erfasst bei gleichmäßigem Betrieb in \(6\,\text{min}\) genau \(72\) Bücher. 1) Erstelle eine Wertetabelle für die Zahl \(N\) der erfassten Bücher bei \(t=0,5,10,15,20\) Minuten. 2) Begründe die direkte Proportionalität und gib \(N(t)\) an. 3) Wie viele Bücher werden in \(45\,\text{min}\) erfasst? 4) Ein Rückgabestapel umfasst \(600\) Bücher. Nach wie vielen Minuten ist er vollständig erfasst? 5) Eine schnellere Station schafft \(15\) Bücher pro Minute. Beschreibe die Änderung des Graphen.

Denkanstöße

- Wie viele Bücher werden pro Minute erfasst? - Welche Werte erhältst du mit dieser Rate für die Tabelle? - Warum gehört bei \(t=0\) auch \(N=0\)? - Wie wirkt sich ein größerer Faktor \(k\) auf die Steilheit aus?

Lösung

1. Die Rate beträgt \(72:6=12\) Bücher pro Minute. Daher ergeben sich für \(t=0,5,10,15,20\) die Werte \(0,60,120,180,240\). 2. Bei gleichbleibender Rate und \(N(0)=0\) liegt direkte Proportionalität vor. Es gilt \(N(t)=12t\). 3. \(N(45)=12\cdot45=540\). 4. Aus \(12t=600\) folgt \(t=50\,\text{min}\). 5. Bei \(15\) Büchern pro Minute ist die Steigung größer; die neue Ursprungsgerade ist steiler.

Antwort

1) \(0,60,120,180,240\) 2) \(N(t)=12t\) 3) \(540\) Bücher 4) \(50\,\text{min}\) 5) Steilere Ursprungsgerade.
4241708
Ein Server überträgt Daten mit konstanter Rate. Nach \(15\) Minuten sind genau \(4\,\text{GB}\) übertragen. 1) Bestimme den Proportionalitätsfaktor \(k\) für Zeit \(t\) in Stunden zu Datenmenge \(D\) in Gigabyte und deute ihn. 2) Wie verändert sich der Graph bei doppelter Übertragungsrate? 3) Welche Datenmenge wird in \(1{,}5\) Stunden übertragen? 4) Wie viele Minuten werden für \(10\,\text{GB}\) benötigt?

Denkanstöße

- Wie viele Stunden sind \(15\) Minuten? - Was bedeutet eine verdoppelte Rate für die Steigung? - Wie wandelst du die berechnete Stundenzeit zurück in Minuten?

Lösung

1. \(15\) Minuten sind \(0{,}25\) Stunden; \(k=4:0{,}25=16\,\text{GB/h}\). 2. Die Steigung verdoppelt sich; die Ursprungsgerade wird steiler. 3. \(D=16\cdot1{,}5=24\,\text{GB}\). 4. \(10:16=0{,}625\,\text{h}=37{,}5\,\text{min}\).

Antwort

1) \(k=16\,\text{GB/h}\) 2) Doppelte Steigung 3) \(24\,\text{GB}\) 4) \(37{,}5\,\text{min}\)
4241728
Eine Ursprungsgerade \(p\) ist durch ein Steigungsdreieck gegeben: Startet man im Koordinatenursprung und geht \(3\) Einheiten nach rechts sowie \(2\) Einheiten nach oben, erreicht man einen weiteren Punkt der Geraden. a) Gib die Funktionsgleichung der Geraden \(p\) an. b) Bei einer proportionalen Zuordnung verändert sich der \(y\)-Wert in Abhängigkeit vom \(x\)-Wert. Erkläre ohne Rechnung, wie sich der \(y\)-Wert verändert, wenn man den \(x\)-Wert verdreifacht. c) Berechne, welcher \(x\)-Wert zum Funktionswert \(y = 10\) gehört.

Denkanstöße

- Erinnere dich daran, wie man das Verhältnis von Höhenunterschied zu Breitenunterschied nennt. - Was bedeutet „direkt proportional“ für das Verhältnis von Eingangs- und Ausgangswerten? - Welche Rechenoperation kehrt eine Multiplikation mit einem Bruch um?

Lösung

1. Bestimmung der Steigung: Aus der Beschreibung des Steigungsdreiecks folgt \(k = \frac{\text{Änderung in } y}{\text{Änderung in } x} = \frac{2}{3}\). Die Funktionsgleichung ist \(p(x) = \frac{2}{3} \cdot x\). 2. Eigenschaft der proportionalen Zuordnung: Da es sich um eine direkte Proportionalität handelt, führt die Vervielfachung des \(x\)-Wertes um einen Faktor zur Vervielfachung des \(y\)-Wertes um denselben Faktor. Bei einer Verdreifachung von \(x\) verdreifacht sich also auch \(y\). 3. Berechnung des \(x\)-Wertes: Setze \(y = 10\) in die Gleichung \(10 = \frac{2}{3} \cdot x\) ein. Umstellen nach \(x\) ergibt \(x = 10 : \frac{2}{3} = 10 \cdot \frac{3}{2} = 15\).

Antwort

a) \(p(x) = \frac{2}{3} \cdot x\) b) Der \(y\)-Wert verdreifacht sich ebenfalls, da bei proportionalen Zuordnungen die Änderung von \(x\) und \(y\) im gleichen Verhältnis erfolgt. c) Der gesuchte Wert ist \(x = 15\).
4241748
Gegeben sind die Funktionsgleichungen dreier Ursprungsgeraden: \(f(x) = -1{,}5x\) \(g(x) = -\frac{1}{3}x\) \(h(x) = -4x\) 1. Ordne die Graphen der Funktionen nach ihrer Steilheit, beginnend mit dem flachsten Graphen. Nutze zur Begründung die Beträge der Steigungen. 2. Ein Punkt \(R\) liegt auf dem Graphen von \(f\). Seine \(y\)-Koordinate ist \(6\). Berechne die zugehörige \(x\)-Koordinate. 3. Der Proportionalitätsfaktor von \(h\) wird mit \(-1\) multipliziert. Beschreibe, wie sich der Verlauf der Geraden im Vergleich zur ursprünglichen Geraden \(h\) verändert.

Denkanstöße

- Woran erkennt man an der Zahl vor dem \(x\), wie steil eine Gerade ist, egal ob sie nach oben oder unten verläuft? - Wenn ein Punkt auf einer Geraden liegt, müssen seine Koordinaten die Gleichung erfüllen. - Was passiert mit einer Geraden, wenn sich nur das Vorzeichen der Steigung ändert? - In welchen Quadranten liegen Punkte mit gleichen Vorzeichen, in welchen mit unterschiedlichen?

Lösung

1. Die Steilheit wird durch den Betrag der Steigung \(|m|\) bestimmt. Es gilt: \(|-\frac{1}{3}| \approx 0{,}33\), \(|-1{,}5| = 1{,}5\) und \(|-4| = 4\). Da \(0{,}33 < 1{,}5 < 4\), ist die Reihenfolge der Steilheit: \(g\), \(f\), \(h\). 2. Setze \(y = 6\) in \(f(x) = -1{,}5x\) ein: \(6 = -1{,}5x\). Division durch \(-1{,}5\) ergibt \(x = -4\). Der Punkt ist \(R(-4 \mid 6)\). 3. Der neue Proportionalitätsfaktor ist \(m = -4 \cdot (-1) = 4\). Die neue Gerade \(y = 4x\) ist nun steigend statt fallend. Sie verläuft durch den I. und III. Quadranten, während die ursprüngliche Gerade durch den II. und IV. Quadranten verlief. Die Steilheit bleibt gleich.

Antwort

1. Reihenfolge: \(g, f, h\). Begründung: \(|-\frac{1}{3}| < |-1{,}5| < |-4|\). 2. \(x = -4\) 3. Die Gerade ist nun steigend (\(y = 4x\)) und verläuft durch den I. und III. Quadranten; ihre Steilheit bleibt unverändert.
4241808
Zwei Geraden, die eine direkte Proportionalität beschreiben, verlaufen jeweils durch einen der folgenden Punkte: Gerade \(g_1\) verläuft durch \(P(2 \mid 5)\). Gerade \(g_2\) verläuft durch \(Q(5 \mid 2)\). a) Bestimme die Funktionsgleichungen der Form \(y = kx\) für beide Geraden. b) Welche der beiden Geraden verläuft steiler? Begründe deine Antwort mithilfe der Beträge der Steigungen. c) Eine neue Gerade \(g_3\) entsteht, indem man den Proportionalitätsfaktor von \(g_1\) mit \(-1\) multipliziert. Durch welche Quadranten des Koordinatensystems verläuft \(g_3\)?

Denkanstöße

- Wie hängen \(x\), \(y\) und der Proportionalitätsfaktor \(k\) bei einer direkten Proportionalität zusammen? - Woran erkennst du am Betrag der Steigung, welche Gerade steiler verläuft? - Erinnere dich an die Nummerierung der Quadranten: Oben rechts liegt der I. Quadrant, danach wird gegen den Uhrzeigersinn gezählt. - Was passiert mit dem Verlauf des Graphen, wenn aus einer positiven Steigung eine negative wird?

Lösung

1. Berechnung der Steigungen: Da es sich um Ursprungsgeraden handelt, gilt \(k = \frac{y}{x}\). Für \(g_1\): \(k_1 = \frac{5}{2} = 2{,}5\). Gleichung: \(y = 2{,}5x\). Für \(g_2\): \(k_2 = \frac{2}{5} = 0{,}4\). Gleichung: \(y = 0{,}4x\). 2. Vergleich der Steilheit: Je größer der Betrag der Steigung \(|k|\), desto steiler verläuft die Gerade. Da \(2{,}5 > 0{,}4\), verläuft \(g_1\) steiler als \(g_2\). 3. Analyse von \(g_3\): Der Proportionalitätsfaktor von \(g_3\) ist \(k_3 = 2{,}5 \cdot (-1) = -2{,}5\). Da die Steigung negativ ist, fällt die Gerade. Ursprungsgeraden mit negativer Steigung verlaufen durch den II. und IV. Quadranten.

Antwort

a) \(g_1: y = 2{,}5x\) und \(g_2: y = 0{,}4x\). b) \(g_1\) verläuft steiler, da \(|2{,}5| > |0{,}4|\) gilt. c) Die Gerade \(g_3\) hat die Steigung \(-2{,}5\) und verläuft durch den II. und IV. Quadranten.
4241858
Für \(a>0\) Kilogramm Mehl werden in einem Rezept \(w\) Milliliter Wasser benötigt. Die benötigte Wassermenge sei direkt proportional zur Mehlmenge. a) Bestimme den Proportionalitätsfaktor \(p\) und stelle die Funktion \(W(m)=pm\) für \(m\) Kilogramm Mehl auf. b) Drücke die Wassermenge \(x\) für eine Mehlmenge von \(m\) Kilogramm mithilfe von \(a\), \(w\) und \(m\) aus.

Denkanstöße

- Welche Größe erhältst du, wenn du die Wassermenge durch die zugehörige Mehlmenge teilst? - Wie lautet die allgemeine Form einer proportionalen Funktion? - Wie setzt du die neue Mehlmenge \(m\) in diese Funktion ein?

Lösung

1. Der Proportionalitätsfaktor ist die Wassermenge pro Kilogramm Mehl: \(p=\frac{w}{a}\). 2. Damit lautet die proportionale Funktion \(W(m)=\frac{w}{a}m\). 3. Für die gesuchte Wassermenge gilt daher \(x=W(m)=\frac{wm}{a}\).

Antwort

a) \(p=\frac{w}{a}\), \(W(m)=\frac{w}{a}m\) b) \(x=\frac{wm}{a}\)
4244168
Eine Etikettiermaschine arbeitet mit gleichbleibender Geschwindigkeit. Nach \(4\,\text{min}\) hat sie \(140\) Verpackungen etikettiert, nach \(10\,\text{min}\) sind es \(350\). a) Bestimme die Funktion \(f(x)=kx\), wobei \(x\) die Zeit in Minuten und \(f(x)\) die Anzahl der etikettierten Verpackungen angibt. Erläutere die Bedeutung von \(k\). b) Bei einer Kontrollmessung wird der Punkt \(P(15\mid520)\) notiert. Prüfe rechnerisch, ob dieser Punkt zum Modell passt, und deute das Ergebnis. c) Begründe allgemein: Welchen Wert muss für jeden Punkt \(Q(x_Q\mid y_Q)\) mit \(x_Q\neq0\) auf dem Graphen der Quotient \(\frac{y_Q}{x_Q}\) haben? Was gilt für einen Punkt \(R(x_R\mid y_R)\) mit \(x_R\neq0\), der nicht auf der Geraden liegt?

Denkanstöße

- Welche Anzahl pro Minute ergibt sich aus beiden gegebenen Messpaaren? - Wie wird diese Rate zum Faktor \(k\) einer Ursprungsgeraden? - Wie führst du für \(P(15\mid520)\) eine Punktprobe durch? - Was kennzeichnet den Quotienten \(\frac{y}{x}\) bei direkter Proportionalität?

Lösung

1. Es gilt \(140:4=35\) und \(350:10=35\). Daher ist \(k=35\,\text{Verpackungen/min}\) und \(f(x)=35x\). 2. Der Faktor \(k\) ist die Anzahl etikettierter Verpackungen pro Minute. 3. Für \(x=15\) ergibt das Modell \(f(15)=35\cdot15=525\). Da \(525\neq520\), passt der notierte Punkt nicht zur Modellgeraden. 4. Für jeden Punkt auf der Ursprungsgeraden gilt \(\frac{y_Q}{x_Q}=35\). Für einen Punkt mit \(x\neq0\) außerhalb der Geraden ist der Quotient ungleich \(35\).

Antwort

a) \(f(x)=35x\); \(k=35\,\text{Verpackungen/min}\) b) \(f(15)=525\neq520\); der Punkt passt nicht zum Modell. c) Auf der Geraden gilt \(\frac{y_Q}{x_Q}=35\); außerhalb der Geraden ist der Quotient ungleich \(35\).
4245028
Der Umfang \(U\) eines regelmäßigen Sechsecks ist direkt proportional zu seiner Seitenlänge \(a\). 1) Stelle die Funktionsgleichung \(U(a)\) auf. 2) Welchen konstanten Wert hat das Verhältnis \(\frac{U}{a}\) für jede beliebige Seitenlänge \(a > 0\)? 3) Leon behauptet, dass ein regelmäßiges Sechseck mit einer Seitenlänge von \(4{,}5\,\text{cm}\) einen Umfang von \(27{,}5\,\text{cm}\) hat. Prüfe rechnerisch mithilfe der Funktionsgleichung, ob diese Aussage wahr sein kann. 4) Wie verändert sich der Umfang, wenn die Seitenlänge verdoppelt wird? Begründe deine Antwort allgemein.

Denkanstöße

- Nutze die geometrische Bedeutung eines regelmäßigen Sechsecks für den Zusammenhang zwischen Seitenlänge und Umfang. - Überlege, welcher Wert bei einer direkten Proportionalität unabhängig von der konkreten Seitenlänge konstant bleibt. - Prüfe die Behauptung in 3) am von dir gefundenen Zusammenhang. - Formuliere für 4) eine allgemeine Aussage über die Vervielfachung der Eingangsgröße.

Lösung

1. Ein regelmäßiges Sechseck hat sechs gleich lange Seiten, daher gilt \(U(a) = 6a\). 2. Das Verhältnis ist \(\frac{U}{a} = \frac{6a}{a} = 6\). Es ist konstant und entspricht dem Proportionalitätsfaktor. 3. Für \(a = 4{,}5\,\text{cm}\) gilt \(U(4{,}5) = 6 \cdot 4{,}5\,\text{cm} = 27\,\text{cm}\). Da \(27\,\text{cm} \neq 27{,}5\,\text{cm}\), ist Leons Aussage falsch. 4. Es gilt \(U(2a) = 6(2a) = 2(6a) = 2U(a)\). Der Umfang verdoppelt sich mit der Seitenlänge.

Antwort

1) \(U(a) = 6a\) 2) Das Verhältnis ist immer \(6\). 3) Die Aussage ist falsch, da der Umfang bei \(a = 4{,}5\,\text{cm}\) genau \(27\,\text{cm}\) beträgt. 4) Der Umfang verdoppelt sich ebenfalls.
4245108
Gegeben sind zwei lineare Funktionen \(f\) und \(g\), deren Graphen Ursprungsgeraden sind. Der Graph von \(f\) hat die Steigung \(m_f = -2\). Der Graph von \(g\) verläuft durch den Punkt \(A(4 \mid -6)\). 1. Bestimme die Funktionsgleichungen für \(f\) und \(g\). 2. Welche der beiden Geraden fällt steiler ab? Begründe deine Antwort. 3. Überprüfe durch Rechnung, ob der Punkt \(R(-1{,}5 \mid 3)\) auf dem Graphen von \(f\), auf dem Graphen von \(g\) oder auf keinem von beiden liegt.

Denkanstöße

- Wie hängen die Steigung und der Verlauf einer Geraden (steigend oder fallend) zusammen? - Was bedeutet der Betrag der Steigung für die Steilheit einer Geraden? - Wie prüft man mathematisch, ob ein Punkt die Bedingung einer Funktionsgleichung erfüllt? - Kannst du die Steigung einer Ursprungsgeraden bestimmen, wenn nur ein Punkt gegeben ist?

Lösung

1. Da \(f\) eine Ursprungsgerade mit der Steigung \(-2\) ist, lautet die Gleichung \(f(x) = -2x\). Für \(g\) wird die Steigung \(m_g\) mit dem Punkt \(A(4 \mid -6)\) berechnet: \(-6 = m_g \cdot 4\), woraus \(m_g = -1{,}5\) folgt. Die Gleichung lautet \(g(x) = -1{,}5x\). 2. Eine Gerade fällt steiler ab, wenn der Betrag ihrer Steigung größer ist. Da \(|-2| > |-1{,}5|\) gilt, fällt der Graph von \(f\) steiler ab als der von \(g\). 3. Prüfung für \(f\): \(f(-1{,}5) = -2 \cdot (-1{,}5) = 3\). Da das Ergebnis mit der \(y\)-Koordinate von \(R\) übereinstimmt, liegt \(R\) auf dem Graphen von \(f\). Prüfung für \(g\): \(g(-1{,}5) = -1{,}5 \cdot (-1{,}5) = 2{,}25\). Da \(2{,}25 \neq 3\), liegt \(R\) nicht auf dem Graphen von \(g\).

Antwort

1. \(f(x) = -2x\) und \(g(x) = -1{,}5x\). 2. Die Gerade \(f\) fällt steiler ab, da der Betrag der Steigung (\(2\)) größer ist als der Betrag der Steigung von \(g\) (\(1{,}5\)). 3. Der Punkt \(R(-1{,}5 \mid 3)\) liegt auf dem Graphen von \(f\), aber nicht auf dem Graphen von \(g\).
4262188
Bei einer direkten Proportionalität zwischen den Größen \(x\) und \(y\) führt eine Zunahme von \(x\) um \(4\) stets zu einer Zunahme von \(y\) um \(14\). a) Bestimme die Funktionsgleichung in der Form \(y = kx\). b) Welcher Wert für \(x\) muss eingesetzt werden, damit der Funktionswert \(y = 49\) beträgt?

Denkanstöße

- Was weißt du über das Verhältnis von Veränderungen bei einer direkten Proportionalität? - Wie hängen der Proportionalitätsfaktor \(k\) und die Zunahme der Werte zusammen? - Kannst du die Gleichung umstellen, um eine gesuchte Stelle \(x\) zu finden, wenn das Ergebnis \(y\) bekannt ist?

Lösung

1. Da bei einer direkten Proportionalität das Verhältnis der Änderungen \(\frac{\Delta y}{\Delta x}\) dem Proportionalitätsfaktor \(k\) entspricht, gilt: \(k = \frac{14}{4} = 3{,}5\). 2. Aufstellen der Funktionsgleichung: \(y = 3{,}5x\). 3. Bestimmung des gesuchten \(x\)-Wertes durch Einsetzen von \(y = 49\) in die Gleichung: \(49 = 3{,}5x\). 4. Auflösen nach \(x\): \(x = \frac{49}{3{,}5} = 14\).

Antwort

a) \(y = 3{,}5x\) b) \(x = 14\)
4280768
Zwei Datenformate erzeugen bei einer Messaufzeichnung Datenvolumen direkt proportional zur Aufzeichnungszeit \(x\) in Sekunden. Format A: \(y=0{,}40x\), wobei \(y\) in Megabyte gemessen wird. Format B: Nach \(100\,\text{s}\) sind \(35\,\text{MB}\) entstanden. a) Bestimme die Funktionsgleichung für Format B. b) Vergleiche die Datenmengen nach \(500\,\text{s}\). Welches Format benötigt weniger Speicher und um wie viel? c) Welcher Graph verläuft steiler? Begründe mithilfe der Proportionalitätsfaktoren. d) Prüfe rechnerisch, ob \(P(120\mid48)\) auf dem Graphen von Format A liegt.

Denkanstöße

- Welcher Quotient aus Datenvolumen und Zeit ist bei Format B konstant? - Wie nutzt du beide Funktionsgleichungen für dieselbe Aufzeichnungszeit? - Was sagt ein größerer Proportionalitätsfaktor über die Steilheit aus? - Wie funktioniert eine Punktprobe bei \(y=kx\)?

Lösung

1. Für Format B ist \(k_B=35:100=0{,}35\,\text{MB/s}\). Also gilt \(y=0{,}35x\). 2. Nach \(500\,\text{s}\) entstehen bei A \(0{,}40\cdot500=200\,\text{MB}\), bei B \(0{,}35\cdot500=175\,\text{MB}\). Format B benötigt \(25\,\text{MB}\) weniger Speicher. 3. Da \(0{,}40>0{,}35\), ist der Graph von Format A steiler. 4. Für Format A gilt \(0{,}40\cdot120=48\). Daher liegt \(P(120\mid48)\) auf dem Graphen.

Antwort

a) \(y=0{,}35x\) b) Format B: \(175\,\text{MB}\), Format A: \(200\,\text{MB}\); B benötigt \(25\,\text{MB}\) weniger. c) Format A ist steiler. d) Ja, denn \(0{,}40\cdot120=48\).
4288148
Betrachtet wird eine Gerade \(h\), die durch den Punkt \(Q(3 | -2)\) verläuft. 1. Bestimme die Steigung \(m\) der Geraden unter der Bedingung, dass die Gerade auch durch den Koordinatenursprung verläuft. Nutze hierfür den Ansatz der Punkt-Steigungs-Form. 2. Zeige allgemein mithilfe der Formel für den \(y\)-Achsenabschnitt \(b = y_1 - m \cdot x_1\), dass jede Gerade, die durch den Ursprung und einen beliebigen Punkt \(P_1(x_1 | y_1)\) (mit \(x_1 \neq 0\)) verläuft, den \(y\)-Achsenabschnitt \(b = 0\) besitzt.

Denkanstöße

- Wenn eine Gerade durch den Ursprung geht, welche Koordinaten kannst du dann für \(x\) und \(y\) einsetzen? - Wie berechnet man die Steigung zwischen zwei bekannten Punkten? - Versuche im zweiten Aufgabenteil, die Steigung \(m\) erst durch die Koordinaten von \(P_1\) auszudrücken und dann in die Formel für \(b\) einzusetzen.

Lösung

1. Die Punkt-Steigungs-Form lautet \(y - y_1 = m \cdot (x - x_1)\). Mit \(Q(3 | -2)\) ergibt sich \(y - (-2) = m \cdot (x - 3)\). Da die Gerade durch \((0 | 0)\) verläuft, setzt man diese Koordinaten ein: \(0 + 2 = m \cdot (0 - 3) \Rightarrow 2 = -3m \). Daraus folgt \(m = -\frac{2}{3}\). 2. Eine Gerade durch den Ursprung und \(P_1(x_1 | y_1)\) hat die Steigung \(m = \frac{y_1 - 0}{x_1 - 0} = \frac{y_1}{x_1}\). Setzt man diesen Ausdruck für \(m\) in die Formel \(b = y_1 - m \cdot x_1\) ein, erhält man \(b = y_1 - \left(\frac{y_1}{x_1}\right) \cdot x_1\). Durch Kürzen von \(x_1\) ergibt sich \(b = y_1 - y_1 = 0\).

Antwort

1. \(m = -\frac{2}{3}\) 2. Durch Einsetzen von \(m = \frac{y_1}{x_1}\) in \(b = y_1 - m \cdot x_1\) folgt \(b = y_1 - \frac{y_1}{x_1} \cdot x_1 = 0\).
4332688
Vier Graphen von Funktionen der Form \(y = mx\) sind im Koordinatensystem dargestellt. a) Ordne den Graphen \(p_1\) bis \(p_4\) die passenden Steigungen aus der Menge \(\{2;\, 0{,}5;\, -1;\, -0{,}25\}\) zu. b) Was passiert mit dem Verlauf des Graphen, wenn der Betrag der Steigung \(\lvert m\rvert\) immer kleiner wird und sich der Null nähert? c) Welchen Punkt haben alle Graphen dieser Form gemeinsam? Wie nennt man solche Funktionen?
Abbildung zur Aufgabe 433268

Denkanstöße

- Alle Geraden verlaufen durch den Ursprung. - Prüfe für jede Gerade, wie sich der \(y\)-Wert bei einem Schritt nach rechts verändert. - Vergleiche die Steilheit der Geraden. - Was geschieht mit einer Geraden, wenn die Steigung fast \(0\) ist?

Lösung

1. Alle Geraden verlaufen durch den Ursprung. Für \(p_1\) ergibt der Punkt \((1 \mid 2)\) die Steigung \(m = 2\). Für \(p_2\) ergibt der Punkt \((2 \mid 1)\) die Steigung \(m = 0{,}5\). Für \(p_3\) ergibt der Punkt \((1 \mid -1)\) die Steigung \(m = -1\). Für \(p_4\) ergibt der Punkt \((4 \mid -1)\) die Steigung \(m = -0{,}25\). 2. Wenn \(\lvert m\rvert\) kleiner wird, wird die Gerade flacher und nähert sich der \(x\)-Achse an. 3. Alle Graphen verlaufen durch den Ursprung \(O(0 \mid 0)\). Solche Funktionen nennt man proportionale Funktionen.

Antwort

a) \(p_1: m = 2\); \(p_2: m = 0{,}5\); \(p_3: m = -1\); \(p_4: m = -0{,}25\) b) Der Graph wird flacher und verläuft näher an der \(x\)-Achse. c) Alle Graphen verlaufen durch den Ursprung \((0 \mid 0)\); es sind proportionale Funktionen.
4332808
Eine Solaranlage liefert unter konstanten Testbedingungen gleichmäßig Energie. Der Graph stellt die erzeugte Energie \(E\) in Kilowattstunden in Abhängigkeit von der Zeit \(t\) in Stunden dar. a) Bestimme die Leistung als Proportionalitätsfaktor und die Funktion. b) Wie viel Energie ist nach \(4{,}5\) Stunden erzeugt? c) Nach welcher Zeit sind \(15\,\text{kWh}\) erreicht?
Abbildung zur Aufgabe 433280

Denkanstöße

- Welche Steigung liest du aus der Ursprungsgeraden ab? - Welche Einheit hat Energie pro Zeit? - Welche Gleichung beschreibt den Zielwert \(15\,\text{kWh}\)?

Lösung

1. Die Steigung beträgt \(6\,\text{kWh/h}=6\,\text{kW}\). Daher \(E(t)=6t\). 2. \(E(4{,}5)=27\,\text{kWh}\). 3. \(15=6t\) ergibt \(t=2{,}5\,\text{h}\).

Antwort

a) \(6\,\text{kW}\); \(E(t)=6t\) b) \(27\,\text{kWh}\) c) \(2{,}5\,\text{h}\)
4349408
Die Gerade \(g\) verläuft durch den Koordinatenursprung und den Punkt \(A\). 1. Gib die Koordinaten des Punktes \(A\) an. 2. Bestimme die Funktionsgleichung der Geraden \(g\) in der Form \(y = mx\). 3. Berechne den \(x\)-Wert für einen Punkt \(P(x \mid -7{,}5)\), der ebenfalls auf dieser Geraden liegt.
Abbildung zur Aufgabe 434940

Denkanstöße

- Achte beim Ablesen der Koordinaten von \(A\) auf die Vorzeichen. - Bei einer Ursprungsgeraden gilt \(m = y : x\) für jeden Punkt mit \(x \neq 0\). - Setze den gegebenen \(y\)-Wert in die Funktionsgleichung ein und löse nach \(x\) auf.

Lösung

1. Der Punkt \(A\) liegt zwei Einheiten links und drei Einheiten oberhalb des Ursprungs. Daher gilt \(A(-2 \mid 3)\). 2. Setze die Koordinaten von \(A\) in \(y = mx\) ein: \(3 = m \cdot (-2)\). Daraus folgt \(m = -1{,}5\), also \(y = -1{,}5x\). 3. Setze \(y = -7{,}5\) ein: \(-7{,}5 = -1{,}5x\). Daraus folgt \(x = -7{,}5 : (-1{,}5) = 5\).

Antwort

1. \(A(-2 \mid 3)\) 2. \(y = -1{,}5x\) 3. \(x = 5\)
4359188
Ein Zylinder hat eine feste Höhe von \(h=10\,\text{cm}\). Der Radius \(r\) der Grundfläche ist veränderbar. Untersuche, ob die folgenden Größen proportional zum Radius \(r\) sind: a) der Mantelflächeninhalt \(M\) b) der Flächeninhalt der Grundfläche \(G\)

Denkanstöße

- Setze die feste Höhe in die Formeln für Mantelfläche und Grundfläche ein. - Prüfe, ob \(r\) in der jeweiligen Formel nur mit einem konstanten Faktor multipliziert wird. - Was geschieht mit dem Flächeninhalt, wenn der Radius verdoppelt wird?

Lösung

1. Für den Mantelflächeninhalt gilt \(M(r)=2\pi rh\). Mit \(h=10\,\text{cm}\) folgt \(M(r)=20\pi r\). Die Gleichung hat die Form \(M(r)=kr\), also ist die Zuordnung proportional. 2. Für die Grundfläche gilt \(G(r)=\pi r^2\). Bei einer Verdopplung des Radius wird der Flächeninhalt vervierfacht. Daher ist \(G\) nicht proportional zu \(r\).

Antwort

a) \(M\) ist proportional zu \(r\), denn \(M(r)=20\pi r\). b) \(G\) ist nicht proportional zu \(r\), denn \(G(r)=\pi r^2\).
4126008
Durch eine Fehlkonfiguration überträgt ein Server konstant \(50\,\text{MB}\) Daten pro Sekunde nach außen. Die übertragene Datenmenge \(D(t)\) wird als direkt proportional zur Zeit \(t\) in Minuten modelliert. Der interne Abrechnungssatz beträgt \(2{,}10\,\text{€}\) pro Terabyte Übertragung; rechne mit \(1\,\text{TB}=1000\,\text{GB}\). a) Bestimme den Faktor in Gigabyte pro Minute und stelle \(D(t)=kt\) auf. b) Berechne die Datenmenge an einem Tag. c) Bestimme die Übertragungskosten pro Tag. d) Stelle für die kumulierten Kosten nach \(d\) vollen Tagen eine proportionale Funktion \(C(d)=k_Cd\) auf. Nach wie vielen vollen Tagen übersteigen die Kosten erstmals \(18{,}50\,\text{€}\)?

Denkanstöße

- Wie wandelst du Megabyte pro Sekunde in Gigabyte pro Minute um? - Wie viele Minuten hat ein Tag? - Welche Einheit musst du für die Kostenrechnung verwenden? - Prüfe bei der letzten Frage ganze Tage nacheinander an der Schwelle.

Lösung

1. \(50\,\text{MB/s}=3000\,\text{MB/min}=3\,\text{GB/min}\). Daher \(D(t)=3t\). 2. Ein Tag hat \(1440\) Minuten: \(D(1440)=4320\,\text{GB}=4{,}32\,\text{TB}\). 3. \(4{,}32\cdot2{,}10=9{,}072\,\text{€}\) pro Tag. 4. \(C(d)=9{,}072d\). Nach zwei Tagen sind es \(18{,}144\,\text{€}\), nach drei Tagen \(27{,}216\,\text{€}\); erstmals überschritten nach \(3\) vollen Tagen.

Antwort

a) \(k=3\,\text{GB/min}\); \(D(t)=3t\) b) \(4320\,\text{GB}=4{,}32\,\text{TB}\) c) \(9{,}072\,\text{€}\) pro Tag d) \(C(d)=9{,}072d\); erstmals nach \(3\) vollen Tagen
4139868
Eine Recyclinganlage sortiert gleichmäßig alle \(5\,\text{min}\) genau \(800\,\text{g}\) Kunststoffgranulat aus. Sei \(M(t)\) die bis zum Zeitpunkt \(t\) aussortierte Masse in Kilogramm, wobei \(t\) in Minuten gemessen wird. a) Bestimme den Proportionalitätsfaktor und stelle \(M(t)=kt\) auf. Welche Masse wird in \(7\) Tagen aussortiert? b) Zu Tagesbeginn steht ein leerer Behälter mit einem Fassungsvermögen von \(12\,\text{kg}\) bereit. Bestimme mit \(M(t)\), nach wie vielen Minuten er jeweils voll ist. Wie oft muss er innerhalb eines Tages vollständig geleert werden, damit er nie überläuft, und welche Masse befindet sich am Tagesende nach diesen Leerungen noch darin? c) Am Tagesende soll der Behälter zusätzlich leer sein. Wie viele Leerungen sind damit insgesamt nötig?

Denkanstöße

- Welcher Quotient aus aussortierter Masse und Zeit ist konstant? - Welche Gleichung beschreibt einen vollständig gefüllten \(12\)-kg-Behälter? - Wie viele vollständige Füllintervalle passen in einen Tag? - Vergleiche die gesamte Tagesmasse mit der Masse, die durch vollständige Leerungen entfernt wird.

Lösung

1. \(800\,\text{g}=0{,}8\,\text{kg}\). Daher ist \(k=0{,}8:5=0{,}16\,\text{kg/min}\) und \(M(t)=0{,}16t\). 2. Sieben Tage haben \(10\,080\) Minuten. Somit gilt \(M(10\,080)=1612{,}8\,\text{kg}\). 3. Für einen vollen Behälter gilt \(0{,}16t=12\), also \(t=75\,\text{min}\). 4. In \(1440\) Minuten liegen \(19\) vollständige 75-Minuten-Intervalle. Durch diese Leerungen werden \(19\cdot12=228\,\text{kg}\) entfernt. 5. Pro Tag fallen \(M(1440)=230{,}4\,\text{kg}\) an. Es verbleiben \(230{,}4-228=2{,}4\,\text{kg}\). 6. Mit einer zusätzlichen Leerung am Tagesende sind insgesamt \(20\) Leerungen nötig.

Antwort

a) \(M(t)=0{,}16t\); in \(7\) Tagen \(1612{,}8\,\text{kg}\) b) Voll nach jeweils \(75\,\text{min}\); \(19\) vollständige Leerungen, danach \(2{,}4\,\text{kg}\) Restmasse c) Insgesamt \(20\) Leerungen
4245168
Betrachte die Menge aller Ursprungsgeraden mit der Form \(y = mx\). a) Wie verändert sich die Lage der Geraden im Vergleich zur ersten Winkelhalbierenden (\(y = x\)), wenn für die Steigung \(0 < m < 1\) gilt? b) Eine Gerade \(p\) hat die Gleichung \(y = 4x\). Durch Spiegelung an der \(y\)-Achse entsteht eine neue Gerade \(q\). Gib die Funktionsgleichung von \(q\) an und begründe deine Entscheidung. c) Gib die Funktionsgleichung einer Geraden an, die im I. und III. Quadranten verläuft und flacher ist als die Gerade \(y = 0{,}5x\).

Denkanstöße

- Zeichne dir im Kopf oder als Skizze die Gerade \(y=x\) ein. Wo liegen Geraden mit kleinerer Steigung? - Überlege dir, was mit dem Vorzeichen der Steigung passiert, wenn eine Gerade an einer Achse gespiegelt wird. - Welche Bedingung muss die Steigung \(m\) erfüllen, damit eine Gerade durch den ersten und dritten Quadranten verläuft? - „Flacher“ bedeutet, dass die Steigung näher an Null liegt.

Lösung

1. Analyse der Lage für \(0 < m < 1\): Die erste Winkelhalbierende hat die Steigung \(m=1\). Werte zwischen \(0\) und \(1\) bedeuten eine geringere Steigung, sodass die Gerade flacher verläuft und näher an der \(x\)-Achse liegt als die Gerade \(y=x\). 2. Spiegelung an der \(y\)-Achse: Bei einer Spiegelung an der \(y\)-Achse wird jeder Punkt \((x \mid y)\) auf \((-x \mid y)\) abgebildet. Setzt man \(-x\) in die ursprüngliche Form ein, ergibt sich \(y = 4(-x) = -4x\). Die Gleichung von \(q\) lautet also \(y = -4x\). 3. Konstruktion einer flacheren Geraden: Damit die Gerade im I. und III. Quadranten liegt, muss \(m > 0\) sein. Damit sie flacher als \(y = 0{,}5x\) ist, muss \(|m| < 0{,}5\) gelten. Eine mögliche Lösung ist \(y = 0{,}1x\) oder \(y = \frac{1}{4}x\).

Antwort

a) Die Gerade verläuft flacher als die erste Winkelhalbierende und liegt näher an der \(x\)-Achse. b) Die Gleichung lautet \(y = -4x\). Durch die Spiegelung an der \(y\)-Achse kehrt sich das Vorzeichen der Steigung um. c) Eine mögliche Gleichung ist \(y = 0{,}2x\) (jede positive Steigung \(m < 0{,}5\) ist korrekt).
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Betrachte die Ursprungsgerade \(f\) mit der Funktionsgleichung \(f(x)=1{,}5x\). Ein neuer Graph \(h\) entsteht, indem man alle \(y\)-Werte (Ordinaten) des Graphen von \(f\) verdreifacht, während die \(x\)-Werte gleich bleiben. a) Bestimme die Funktionsgleichung der neuen Funktion \(h\). b) Vergleiche die Steigung von \(h\) mit der Steigung von \(f\). Wie hat sich die Steilheit des Graphen verändert? c) Zeige allgemein: Wenn man die \(y\)-Werte einer beliebigen Ursprungsgeraden \(y=mx\) um einen Faktor \(k>0\) streckt oder staucht, erhält man wieder eine Ursprungsgerade. Gib die neue Steigung in Abhängigkeit von \(m\) und \(k\) an.

Denkanstöße

- Was bedeutet es für jeden Funktionswert, wenn alle \(y\)-Werte mit demselben Faktor verändert werden? - Woran erkennst du bei einer Ursprungsgeraden die Steigung in der Funktionsgleichung? - Welche Form muss die neue Gleichung behalten, damit der Graph weiterhin durch den Ursprung geht? - Wie kannst du den allgemeinen Faktor \(k\) mit der ursprünglichen Steigung \(m\) zusammenfassen?

Lösung

1. Die Bedingung „\(y\)-Werte verdreifachen“ bedeutet \(h(x)=3f(x)\). Mit \(f(x)=1{,}5x\) ergibt sich \(h(x)=3(1{,}5x)=4{,}5x\). 2. Die Steigung von \(f\) ist \(m_f=1{,}5\), die Steigung von \(h\) ist \(m_h=4{,}5\). Die Steigung wurde also verdreifacht; der Graph von \(h\) ist steiler. 3. Für eine Ursprungsgerade \(y=mx\) werden nach der Streckung oder Stauchung die neuen Funktionswerte durch \(y_{\text{neu}}=ky\) beschrieben. Damit gilt \(y_{\text{neu}}=k(mx)=(km)x\). Die neue Funktion ist wieder von der Form einer Ursprungsgeraden und hat die Steigung \(m'=km\).

Antwort

a) \(h(x)=4{,}5x\) b) Die Steigung hat sich von \(1{,}5\) auf \(4{,}5\) verdreifacht; der Graph ist steiler geworden. c) Es gilt \(y_{\text{neu}}=(km)x\). Die neue Steigung ist \(m'=km\).

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