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Kostenlose Arbeitsblätter

Stellen Sie aus rund 25.000 Matheaufgaben von der 3. bis zur 13. Klasse Ihre eigenen Arbeitsblätter zusammen. Alle Aufgaben enthalten Lösungsschritte.

Lineare Ungleichungen lösen

Klicken Sie auf Aufgaben, um sie zum Drucken auszuwählen.

5533338
Löse die Ungleichung \(x+4<9\).

Denkanstöße

- Welche Zahl wird auf der linken Seite zu \(x\) addiert? - Welche Gegenoperation macht diese Addition rückgängig?

Lösung

1. Subtrahiere auf beiden Seiten \(4\): \(x<5\).

Antwort

\(x<5\).
5533468
Welche Intervallschreibweise gehört zur Ungleichung \(x\ge-3\)?

Denkanstöße

- Überlege zuerst, ob der Randwert \(-3\) dazugehören soll. - In welche Richtung setzt sich die Lösungsmenge von \(-3\) aus fort?

Lösung

1. Die Zahl \(-3\) gehört wegen \(\ge\) zur Lösungsmenge. 2. Gesucht sind alle reellen Zahlen ab \(-3\). Daher lautet das Intervall \([-3;\infty)\).

Antwort

\([-3;\infty)\).
4118868
Zwei Streaming-Anbieter vergleichen ihre Preise. Anbieter A verlangt eine monatliche Pauschale von \(9{,}99\,\text{€}\) (unabhängig von der Anzahl der Filme). Anbieter B berechnet keinen Grundpreis, aber \(1{,}50\,\text{€}\) pro geliehenem Film. Der Term für Anbieter B lautet \(K(m) = 1{,}50m\), wobei \(m\) die Anzahl der Filme ist. a) Berechne die Kosten bei Anbieter B für \(4\) Filme und für \(8\) Filme. b) Ab welcher Anzahl von Filmen pro Monat ist die Pauschale von Anbieter A günstiger als das Angebot von Anbieter B? Begründe deine Antwort durch Testen von Werten.

Denkanstöße

- Berechne die Kosten von Anbieter B für aufeinanderfolgende ganze Filmzahlen in der Nähe des Pauschalpreises. - Vergleiche diese Ergebnisse mit dem festen Preis von Anbieter A. - Bei welcher Filmzahl übersteigen die Kosten von Anbieter B den Wert \(9{,}99\,\text{€}\) zum ersten Mal?

Lösung

1. Berechnung für Anbieter B bei \(m = 4\): \(1{,}50 \cdot 4 = 6{,}00\). Ergebnis: \(6{,}00\,\text{€}\). 2. Berechnung für Anbieter B bei \(m = 8\): \(1{,}50 \cdot 8 = 12{,}00\). Ergebnis: \(12{,}00\,\text{€}\). 3. Vergleich der Kosten: Bei \(6\) Filmen zahlt man bei Anbieter B \(1{,}50 \cdot 6 = 9{,}00\,\text{€}\). Bei \(7\) Filmen zahlt man bei Anbieter B \(1{,}50 \cdot 7 = 10{,}50\,\text{€}\). Da Anbieter A konstant \(9{,}99\,\text{€}\) kostet, ist Anbieter A ab dem 7. Film günstiger.

Antwort

a) \(4\) Filme kosten \(6{,}00\,\text{€}\); \(8\) Filme kosten \(12{,}00\,\text{€}\). b) Ab \(7\) Filmen ist Anbieter A günstiger, da \(1{,}50 \cdot 7 = 10{,}50\,\text{€}\) mehr ist als \(9{,}99\,\text{€}\).
4126108
Lukas vergleicht zwei Tarife eines Fitnessstudios: Tarif „Power“: \(45{,}00\,\text{€}\) einmalige Startgebühr und \(25{,}00\,\text{€}\) monatlicher Beitrag. Tarif „Easy“: keine Startgebühr, dafür \(35{,}00\,\text{€}\) monatlicher Beitrag. a) Berechne die Gesamtkosten nach \(4\) Monaten. b) Ab welchem vollen Monat ist „Power“ insgesamt günstiger als „Easy“? Begründe durch eine Ungleichung.

Denkanstöße

- Stelle die Gesamtkosten beider Tarife nach \(x\) Monaten auf. - Übersetze „günstiger als“ in eine Ungleichung. - Löse die Ungleichung und interpretiere die Grenze für volle Monate.

Lösung

1. Nach \(4\) Monaten kostet „Power“ \(45+4\cdot25=145\,\text{€}\), „Easy“ \(4\cdot35=140\,\text{€}\). 2. Für \(x\) Monate ist „Power“ günstiger, wenn \(45+25x<35x\). 3. Daraus folgt \(45<10x\), also \(x>4{,}5\). 4. Bei vollen Monaten ist daher der \(5.\) Monat der erste günstigere Zeitpunkt.

Antwort

a) „Power“ kostet \(145{,}00\,\text{€}\), „Easy“ \(140{,}00\,\text{€}\). b) Ab dem \(5.\) Monat ist „Power“ günstiger.
4131808
Bestimme die Lösungsmenge der folgenden Ungleichungen über der Grundmenge \(\mathbb{Q}\). Gib die Ergebnisse in Mengenschreibweise an. a) \(5x + 12 < 2x - 3\) b) \(4 - 3x \ge 16 + x\)

Denkanstöße

- Was passiert mit dem Relationszeichen, wenn du eine Ungleichung mit einer negativen Zahl multiplizierst oder durch eine negative Zahl dividierst? - Versuche zuerst, alle Terme mit \(x\) auf eine Seite und alle Zahlen auf die andere Seite der Ungleichung zu bringen. - Gehe bei Ungleichungen genau wie bei Gleichungen vor, beachte aber die Sonderregeln für die Multiplikation und Division mit negativen Werten.

Lösung

1. Teilaufgabe a): Subtraktion von \(2x\) und \(12\) auf beiden Seiten ergibt \(3x < -15\). Division durch \(3\) führt zu \(x < -5\). Die Lösungsmenge ist \(L = \{x \in \mathbb{Q} \mid x < -5\}\). 2. Teilaufgabe b): Subtraktion von \(x\) und \(4\) auf beiden Seiten ergibt \(-4x \ge 12\). Division durch \(-4\) unter Umkehrung des Relationszeichens führt zu \(x \le -3\). Die Lösungsmenge ist \(L = \{x \in \mathbb{Q} \mid x \le -3\}\).

Antwort

a) \(L = \{x \in \mathbb{Q} \mid x < -5\}\) b) \(L = \{x \in \mathbb{Q} \mid x \le -3\}\)
4132168
Bestimme die Lösungsmenge der folgenden Ungleichungen und gib sie jeweils in Intervallschreibweise an. a) \(4x-9\le2x+5\) b) \(18-3x>33\) c) \(\frac{2}{3}x+4<2(x-1)\)

Denkanstöße

- Bringe jeweils alle Terme mit \(x\) auf eine Seite und die Zahlen auf die andere. - Wann muss sich bei einer Äquivalenzumformung das Ungleichheitszeichen umkehren? - Achte bei der Intervallschreibweise darauf, ob der Randwert zur Lösungsmenge gehört.

Lösung

1. Für a) gilt \(4x-9\le2x+5\Rightarrow2x\le14\Rightarrow x\le7\). Die Lösungsmenge ist \(( -\infty;7]\). 2. Für b) gilt \(18-3x>33\Rightarrow-3x>15\Rightarrow x<-5\). Beim Dividieren durch \(-3\) kehrt sich das Ungleichheitszeichen um. Die Lösungsmenge ist \((-\infty;-5)\). 3. Für c) gilt \(\frac{2}{3}x+4<2x-2\Rightarrow6<\frac{4}{3}x\Rightarrow18<4x\Rightarrow x>4{,}5\). Die Lösungsmenge ist \((4{,}5;\infty)\).

Antwort

a) \((-\infty;7]\) b) \((-\infty;-5)\) c) \((4{,}5;\infty)\)
4139738
Löse die Ungleichung und schreibe die Lösungsmenge \(L\) als Intervall auf: \(\frac{1}{2}(6x - 4) \le 2(x + 5) + 1\)

Denkanstöße

- Kannst du die Terme auf beiden Seiten zuerst vereinfachen, bevor du nach \(x\) auflöst? - Achte beim Auflösen der Klammern auf die Vorzeichen. - Welche Art von Klammer nutzt man im Intervall, wenn der Randwert mit eingeschlossen ist?

Lösung

1. Auflösen der Klammern auf beiden Seiten: \(\frac{1}{2} \cdot 6x - \frac{1}{2} \cdot 4 \le 2 \cdot x + 2 \cdot 5 + 1\), vereinfacht zu \(3x - 2 \le 2x + 10 + 1\). 2. Zusammenfassen der Terme auf der rechten Seite ergibt \(3x - 2 \le 2x + 11\). 3. Subtraktion von \(2x\) auf beiden Seiten führt zu \(x - 2 \le 11\). 4. Addition von 2 auf beiden Seiten ergibt \(x \le 13\). 5. In Intervallschreibweise ergibt sich die Lösungsmenge \(L = (-\infty; 13]\).

Antwort

\(L = (-\infty; 13]\)
4139748
Gegeben ist die Ungleichung \(5(x - 2) \ge 3x + 4\). a) Prüfe durch Einsetzen, ob \(x = 5\) eine Lösung der Ungleichung ist. b) Bestimme die vollständige Lösungsmenge \(L\) der Ungleichung in Intervallschreibweise.

Denkanstöße

- Was bedeutet es mathematisch, wenn eine Zahl eine Lösung einer Ungleichung ist? - Gehe beim Lösen der Ungleichung schrittweise vor, wie bei einer Gleichung. - Prüfe am Ende, ob dein Ergebnis aus Teil a) mit deiner Lösungsmenge aus Teil b) übereinstimmt.

Lösung

1. Prüfung für \(x = 5\): Einsetzen ergibt \(5(5 - 2) \ge 3 \cdot 5 + 4\). Dies führt zu \(5 \cdot 3 \ge 15 + 4\), also \(15 \ge 19\). Da dies eine falsche Aussage ist, ist \(x = 5\) keine Lösung. 2. Auflösen der Klammer in der Ungleichung ergibt \(5x - 10 \ge 3x + 4\). 3. Subtraktion von \(3x\) auf beiden Seiten ergibt \(2x - 10 \ge 4\). 4. Addition von 10 auf beiden Seiten führt zu \(2x \ge 14\). 5. Division durch 2 ergibt \(x \ge 7\). 6. Die Lösungsmenge umfasst alle Zahlen größer oder gleich 7, also \(L = [7; \infty)\).

Antwort

a) Nein, \(x = 5\) ist keine Lösung, da \(15 \ge 19\) falsch ist. b) \(L = [7; \infty)\)
4154608
Löse die folgende Ungleichung nach \(x\) auf und gib die Lösungsmenge für \(x \in \mathbb{Q}\) an: \(0{,}4x + \frac{3}{5} > 1{,}8 - 0{,}2x\)

Denkanstöße

- Kannst du den Bruch in eine Dezimalzahl umwandeln, um die Rechnung zu vereinfachen? - Wie bringst du alle Terme mit \(x\) auf eine Seite der Ungleichung? - Was musst du tun, um \(x\) allein auf einer Seite stehen zu haben?

Lösung

1. Umwandlung des Bruchs in eine Dezimalzahl: \(\frac{3}{5} = 0{,}6\). Die Ungleichung lautet nun \(0{,}4x + 0{,}6 > 1{,}8 - 0{,}2x\). 2. Addition von \(0{,}2x\) auf beiden Seiten: \(0{,}6x + 0{,}6 > 1{,}8\). 3. Subtraktion von \(0{,}6\) auf beiden Seiten: \(0{,}6x > 1{,}2\). 4. Division durch \(0{,}6\): \(x > 2\). 5. Die Lösungsmenge ist \(L = \{x \in \mathbb{Q} \mid x > 2\}\).

Antwort

\(x > 2\) bzw. \(L = \{x \in \mathbb{Q} \mid x > 2\}\)
4227338
Gegeben ist der Term \(8x-24\). 1. Für welches \(x\) ist der Wert des Terms gleich \(0\)? 2. Unter welcher Bedingung für \(x\) ist das Ergebnis eine positive Zahl? 3. Bestimme die Werte für \(x\), für die der Termwert kleiner als \(16\) ist. 4. Wenn \(x\) eine ganze Zahl ist, begründe, warum das Ergebnis des Terms ebenfalls immer eine ganze Zahl sein muss.

Denkanstöße

- Übersetze die Bedingungen „gleich null“, „positiv“ und „kleiner als“ jeweils in eine Gleichung oder Ungleichung. - Löse diese Bedingungen getrennt nach \(x\) auf. - Prüfe im letzten Teil, welche Rechenoperationen mit ganzen Zahlen ausgeführt werden.

Lösung

1. Aus \(8x-24=0\) folgt \(8x=24\) und damit \(x=3\). 2. Für positive Werte gilt \(8x-24>0\), also \(8x>24\) und damit \(x>3\). 3. Aus \(8x-24<16\) folgt \(8x<40\), also \(x<5\). 4. Für ganzzahliges \(x\) ist \(8x\) ganzzahlig; die Subtraktion der ganzen Zahl \(24\) ergibt wieder eine ganze Zahl.

Antwort

1. \(x=3\) 2. \(x>3\) 3. \(x<5\) 4. Für ganzzahliges \(x\) ist auch \(8x-24\) ganzzahlig.
4227518
Gegeben ist der Bruchterm \(T(x) = \frac{-12}{x+4}\). Bestimme die Werte für \(x\), für die der Term: 1. nicht definiert ist. 2. einen positiven Wert annimmt. 3. einen negativen Wert annimmt.

Denkanstöße

- Wann darf man durch eine Zahl nicht teilen? - Welches Vorzeichen muss der Nenner haben, damit ein Bruch mit negativem Zähler insgesamt positiv wird? - Wie verhält sich das Vorzeichen eines Bruchs, wenn Zähler und Nenner verschiedene Vorzeichen haben?

Lösung

1. Ein Bruchterm ist nicht definiert, wenn der Nenner gleich Null ist. Wir lösen die Gleichung \(x + 4 = 0\) und erhalten \(x = -4\). 2. Damit der Bruch \(\frac{-12}{x+4}\) positiv ist, müssen Zähler und Nenner das gleiche Vorzeichen haben. Da der Zähler \(-12\) negativ ist, muss auch der Nenner \(x + 4\) negativ sein: \(x + 4 < 0\). Dies führt zu \(x < -4\). 3. Damit der Bruch negativ ist, müssen Zähler und Nenner unterschiedliche Vorzeichen haben. Da der Zähler negativ ist, muss der Nenner \(x + 4\) positiv sein: \(x + 4 > 0\). Dies führt zu \(x > -4\).

Antwort

1. Nicht definiert für \(x = -4\). 2. Positiv für \(x < -4\). 3. Negativ für \(x > -4\).
4240718
Bestimme alle Werte der Variablen \(x\), für die die folgenden Terme ein positives Ergebnis liefern: a) \(4x-12\) b) \(18-6x\) c) \(-3x-21\)

Denkanstöße

- „Positiv“ bedeutet, dass der jeweilige Term größer als \(0\) sein soll. - Isoliere in jeder Ungleichung den Variablenterm. - Beachte die Zeichenumkehr beim Teilen durch eine negative Zahl. - Kontrolliere jede Lösung mit einem passenden Beispielwert.

Lösung

1. Für a) gilt \(4x-12>0\). Daraus folgen \(4x>12\) und \(x>3\). 2. Für b) gilt \(18-6x>0\). Daraus folgt \(-6x>-18\); Division durch \(-6\) ergibt \(x<3\). 3. Für c) gilt \(-3x-21>0\). Daraus folgt \(-3x>21\); Division durch \(-3\) ergibt \(x<-7\).

Antwort

a) \(x>3\) b) \(x<3\) c) \(x<-7\)
4240888
Überprüfe die folgenden Umformungen von Ungleichungen. Entscheide jeweils, ob das Ergebnis richtig oder falsch ist. Wenn es falsch ist, gib die korrekte Ungleichung an. a) \(10<15\quad\xrightarrow{\cdot(-2)}\quad-20<-30\) b) \(-4>-8\quad\xrightarrow{\cdot(-0{,}5)}\quad2<4\) c) \(5\leq9\quad\xrightarrow{\cdot(-1)}\quad-5\geq-9\)

Denkanstöße

- Prüfe bei jeder Zeile sowohl die Rechnung als auch die Richtung des Relationszeichens. - Welche Regel gilt beim Multiplizieren einer Ungleichung mit einer negativen Zahl? - Vergleiche die resultierenden Zahlen zusätzlich auf der Zahlengeraden.

Lösung

1. Bei a) sind die Produkte \(-20\) und \(-30\). Beim Multiplizieren mit einer negativen Zahl muss sich das Relationszeichen umkehren. Korrekt ist daher \(-20>-30\); die angegebene Umformung ist falsch. 2. Bei b) wurde das Relationszeichen beim Multiplizieren mit \(-0{,}5\) korrekt umgekehrt. Die Umformung \(2<4\) ist richtig. 3. Bei c) wurde das Relationszeichen beim Multiplizieren mit \(-1\) korrekt umgekehrt. Die Umformung \(-5\geq-9\) ist richtig.

Antwort

a) Falsch. Korrekt ist \(-20>-30\). b) Richtig. c) Richtig.
4240918
Bestimme die Lösungsmenge der folgenden Ungleichungen über der Grundmenge \(\mathbb{Q}\): a) \(4x-11<17\) b) \(15-2x\geq21\) c) \(3(x+4)\leq5x+2\) d) \(\frac{x-2}{3}>2\)

Denkanstöße

- Forme jede Ungleichung ähnlich wie eine Gleichung um. - Beachte besonders den Fall, dass du durch eine negative Zahl dividierst. - Löse Klammern oder Brüche erst so weit auf, dass die Variable isoliert werden kann. - Prüfe die Richtung deiner Lösung mit einem Beispielwert.

Lösung

1. Aus \(4x-11<17\) folgt \(4x<28\), also \(x<7\). 2. Aus \(15-2x\geq21\) folgt \(-2x\geq6\). Division durch \(-2\) kehrt das Relationszeichen um und ergibt \(x\leq-3\). 3. Aus \(3(x+4)\leq5x+2\) folgt \(3x+12\leq5x+2\), also \(10\leq2x\) und damit \(x\geq5\). 4. Aus \(\frac{x-2}{3}>2\) folgt \(x-2>6\), also \(x>8\).

Antwort

a) \(x<7\) b) \(x\leq-3\) c) \(x\geq5\) d) \(x>8\)
4240978
Führe die in Klammern angegebene Rechenoperation für beide Seiten der Ungleichung durch und notiere das Ergebnis. Achte dabei besonders darauf, ob sich das Relationszeichen ändert. 1) \(18<30\quad[:6]\) 2) \(-12>-20\quad[:4]\) 3) \(5>-2\quad[\cdot(-3)]\) 4) \(-8<-4\quad[:(-2)]\)

Denkanstöße

- Unterscheide zunächst, ob die angegebene Zahl positiv oder negativ ist. - Bei einer positiven Multiplikation oder Division bleibt die Reihenfolge erhalten. - Bei einer negativen Multiplikation oder Division muss die Reihenfolge neu betrachtet werden. - Prüfe die fertige Aussage jeweils numerisch.

Lösung

1. Division durch die positive Zahl \(6\) erhält die Richtung: \(3<5\). 2. Division durch die positive Zahl \(4\) erhält die Richtung: \(-3>-5\). 3. Multiplikation mit \(-3\) kehrt die Richtung um: \(-15<6\). 4. Division durch \(-2\) kehrt die Richtung um: \(4>2\).

Antwort

1) \(3<5\) 2) \(-3>-5\) 3) \(-15<6\) 4) \(4>2\)
4241038
Bestimme für die folgenden Bedingungen die Lösungsmenge \(L\) in Intervallschreibweise. a) \(x>-3\) und \(x<6\) b) \(11\geq x>4\) c) \(x\) liegt zwischen \(-7{,}5\) und \(-2\), ohne die Randwerte. d) \(15>x>8{,}4\)

Denkanstöße

- Ordne bei jeder Bedingung zuerst die kleinere Grenze links und die größere rechts an. - Prüfe für jede Grenze, ob sie selbst zur Lösungsmenge gehört. - Wähle danach die passende offene oder geschlossene Intervallgrenze.

Lösung

1. Die Bedingungen lauten geordnet: a) \(-3<x<6\), b) \(4<x\leq11\), c) \(-7{,}5<x<-2\), d) \(8{,}4<x<15\). 2. Echte Ungleichungen führen zu offenen Intervallgrenzen; bei \(\leq\) oder \(\geq\) wird der Randwert eingeschlossen. 3. Damit ergeben sich a) \(L=]-3;6[\), b) \(L=]4;11]\), c) \(L=]-7{,}5;-2[\), d) \(L=]8{,}4;15[\).

Antwort

a) \(L=]-3;6[\) b) \(L=]4;11]\) c) \(L=]-7{,}5;-2[\) d) \(L=]8{,}4;15[\)
4241088
Gesucht sind alle natürlichen Zahlen \(n\), für die gilt: Das Fünffache der Zahl vermindert um \(7\) liegt zwischen \(15\) und \(35\). Die Grenzen \(15\) und \(35\) selbst sollen dabei nicht zum Ergebnisbereich gehören.

Denkanstöße

- Übersetze zuerst „liegt zwischen“ in eine Ungleichungskette. - Führe auf allen drei Teilen der Kette dieselbe zulässige Umformung aus. - Beachte am Ende, dass nur natürliche Zahlen gesucht sind.

Lösung

1. Übersetzung des Textes in eine Ungleichungskette: \(15<5n-7<35\). 2. Addition von \(7\) auf allen Seiten: \(22<5n<42\). 3. Division der gesamten Ungleichung durch \(5\): \(\frac{22}{5}<n<\frac{42}{5}\). 4. Damit gilt \(4{,}4<n<8{,}4\). 5. Die natürlichen Zahlen in diesem Bereich sind \(5,6,7,8\).

Antwort

Die gesuchten Zahlen sind \(5\), \(6\), \(7\) und \(8\).
4244958
Bestimme die Lösungsmenge der Ungleichung \(|x-2|\leq4\) über der Grundmenge \(\mathbb{Q}\). Erkläre dein Ergebnis, indem du den Betrag als Abstand auf der Zahlengeraden interpretierst.

Denkanstöße

- Lies \(|x-2|\) als Abstand von einem festen Punkt auf der Zahlengeraden. - Welche beiden Randpunkte liegen genau \(4\) Einheiten von diesem Punkt entfernt? - Sind diese Randpunkte wegen \(\leq\) Teil der Lösungsmenge?

Lösung

1. \(|x-2|\) ist der Abstand der Zahl \(x\) vom Punkt \(2\). 2. Die Bedingung verlangt einen Abstand von höchstens \(4\), also \(-4\leq x-2\leq4\). 3. Addition von \(2\) auf allen drei Seiten ergibt \(-2\leq x\leq6\). 4. Damit ist \(L=\{x\in\mathbb{Q}\mid-2\leq x\leq6\}\).

Antwort

\(L=\{x\in\mathbb{Q}\mid-2\leq x\leq6\}\). Das sind genau die rationalen Zahlen, deren Abstand von \(2\) höchstens \(4\) beträgt.
5533348
Auf der Zahlengeraden sind die Zahlen \(A\), \(B\) und \(C\) markiert. Löse die Ungleichung \(3x+2\le14\). Welche der markierten Zahlen gehören zur Lösungsmenge? Gib die Lösungsmenge außerdem in Intervallschreibweise an und erkläre, warum der Randwert dazugehört.
Abbildung zur Aufgabe 553334

Denkanstöße

- Löse zuerst die Ungleichung unabhängig von den markierten Punkten. - Lies danach die Werte von \(A\), \(B\) und \(C\) auf der Zahlengeraden ab. - Was bedeutet ein nicht strenges Ungleichheitszeichen für den Randwert der Lösungsmenge?

Lösung

1. Aus \(3x+2\le14\) folgt \(3x\le12\) und damit \(x\le4\). 2. Auf der Zahlengeraden liegt \(A\) bei \(-2\), \(B\) bei \(4\) und \(C\) bei \(6\). 3. \(A=-2\) und \(B=4\) erfüllen \(x\le4\). Der Randwert \(B=4\) gehört wegen des Zeichens \(\le\) zur Lösungsmenge; \(C=6\) ist größer als \(4\). 4. In Intervallschreibweise lautet die Lösungsmenge \((-\infty;4]\).

Antwort

\(x\le4\), also \((-\infty;4]\). Von den markierten Zahlen gehören \(A=-2\) und \(B=4\) zur Lösungsmenge. \(B=4\) ist als Randwert eingeschlossen.
5533358
Die Zahlengerade markiert den Randwert \(K\). Gesucht ist die Menge aller Zahlen, die echt größer als \(K\) sind. Lies den Wert von \(K\) ab. Gib die Lösungsmenge als Ungleichung und in Intervallschreibweise an. Erkläre außerdem, ob der Randwert zur Lösungsmenge gehört.
Abbildung zur Aufgabe 553335

Denkanstöße

- Lies zuerst nur die Position des markierten Randwerts auf der Zahlengeraden ab. - Welche Richtung auf der Zahlengeraden entspricht Zahlen, die größer als der Randwert sind? - Was bedeutet das Wort „echt“ für die Aufnahme des Randwerts?

Lösung

1. Auf der Zahlengeraden liegt \(K\) bei \(-2{,}5\). 2. Alle gesuchten Zahlen sind echt größer als \(-2{,}5\). Daher gilt \(x>-2{,}5\). 3. In Intervallschreibweise ist die Lösungsmenge \((-2{,}5;\infty)\). 4. Der Randwert \(-2{,}5\) gehört wegen „echt größer“ nicht zur Lösungsmenge.

Antwort

\(K=-2{,}5\). Die Lösungsmenge ist \(x>-2{,}5\), also \((-2{,}5;\infty)\). Der Randwert ist ausgeschlossen.
4100658
Bei welchen \(x\)-Werten ist der Umfang des abgebildeten Dreiecks größer, als der Umfang der daneben abgebildeten Raute? a) \(x > 5\) b) \(x < 5\) c) \(3 < x < 5\) d) \(1 < x < 5\)
Abbildung zur Aufgabe 410065

Denkanstöße

- Kannst du in eigenen Worten beschreiben, was mit dem Umfang einer Figur gemeint ist? - Wie würdest du den Umfang für das Dreieck und die Raute jeweils als mathematischen Term ausdrücken? - Welches mathematische Symbol nutzt man, um auszudrücken, dass eine Größe "größer als" eine andere ist? - Überlege dir, ob jede beliebige Zahl für \(x\) eingesetzt werden kann. Können Seitenlängen negativ sein? - Gibt es eine Regel, die besagt, wie lang die Seiten eines Dreiecks im Verhältnis zueinander sein müssen, damit man es überhaupt zeichnen kann? - Schau dir die Antwortmöglichkeiten an. Helfen dir die Bedingungen für die Existenz der Figuren dabei, die Auswahl einzuschränken?

Lösung

1. Umfang des Dreiecks bestimmen: \(U_D = (x + 3) + (x - 1) + 8 = 2x + 10\). 2. Umfang der Raute bestimmen: \(U_R = 4 \cdot x = 4x\). 3. Ungleichung für die Bedingung \(U_D > U_R\) aufstellen: \(2x + 10 > 4x\). 4. Lösung der Ungleichung nach \(x\): \(10 > 2x \implies x < 5\). 5. Prüfung der geometrischen Existenzbedingungen für das Dreieck: Alle Seitenlängen müssen positiv sein (\(x - 1 > 0 \implies x > 1\)) und die Dreiecksungleichung (\(a+b > c\)) muss gelten: \((x + 3) + (x - 1) > 8 \implies 2x + 2 > 8 \implies 2x > 6 \implies x > 3\). 6. Zusammenführung aller Bedingungen (\(x < 5\) und \(x > 3\)): \(3 < x < 5\).

Antwort

c) \(3 < x < 5\)
4119248
Zwei Mobilfunkanbieter vergleichen ihre monatlichen Kosten für mobiles Datenvolumen: - Anbieter A: Eine Grundgebühr von \(10\,\text{€}\) plus \(0{,}50\,\text{€}\) pro verbrauchtem Gigabyte (\(\text{GB}\)). - Anbieter B: Keine Grundgebühr, dafür aber \(1{,}50\,\text{€}\) pro verbrauchtem Gigabyte (\(\text{GB}\)). a) Stelle für beide Anbieter einen Term auf, der die monatlichen Gesamtkosten \(K\) in Abhängigkeit vom Datenvolumen \(x\) (in \(\text{GB}\)) beschreibt. b) Berechne die Kosten für beide Anbieter bei einem Verbrauch von \(5\,\text{GB}\) und \(15\,\text{GB}\). c) Ab welcher Datenmenge ist Anbieter A günstiger als Anbieter B? Begründe deine Antwort durch Vergleich der Terme oder eine Proberechnung.

Denkanstöße

- Was bedeutet „Grundgebühr“ für deine Rechnung, auch wenn man gar keine Daten verbraucht? - Erstelle eine kleine Tabelle für verschiedene Werte von \(x\), um zu sehen, wie sich die Kosten entwickeln. - Suche den Punkt, an dem beide Anbieter genau gleich viel kosten.

Lösung

1. Aufstellen der Terme: - Anbieter A: \(K_A = 10 + 0{,}50x\) - Anbieter B: \(K_B = 1{,}50x\) 2. Berechnungen für \(5\,\text{GB}\): - Anbieter A: \(10 + 0{,}50 \cdot 5 = 10 + 2{,}50 = 12{,}50\,\text{€}\). - Anbieter B: \(1{,}50 \cdot 5 = 7{,}50\,\text{€}\). 3. Berechnungen für \(15\,\text{GB}\): - Anbieter A: \(10 + 0{,}50 \cdot 15 = 10 + 7{,}50 = 17{,}50\,\text{€}\). - Anbieter B: \(1{,}50 \cdot 15 = 22{,}50\,\text{€}\). 4. Vergleich: Bei \(10\,\text{GB}\) sind die Kosten gleich: \(10 + 0{,}50 \cdot 10 = 15\,\text{€}\) und \(1{,}50 \cdot 10 = 15\,\text{€}\). Ab mehr als \(10\,\text{GB}\) ist Anbieter A günstiger, da jede zusätzliche Einheit bei A nur \(0{,}50\,\text{€}\) kostet, bei B hingegen \(1{,}50\,\text{€}\).

Antwort

a) Anbieter A: \(K_A = 10 + 0{,}50x\); Anbieter B: \(K_B = 1{,}50x\). b) Bei \(5\,\text{GB}\): A kostet \(12{,}50\,\text{€}\), B kostet \(7{,}50\,\text{€}\). Bei \(15\,\text{GB}\): A kostet \(17{,}50\,\text{€}\), B kostet \(22{,}50\,\text{€}\). c) Ab einem Datenvolumen von mehr als \(10\,\text{GB}\) ist Anbieter A günstiger.
4124528
Eine Klasse möchte T-Shirts für die Klassenfahrt bedrucken lassen. Es liegen zwei Angebote vor: - „PrintIt“ verlangt eine einmalige Pauschale von \(24\,\text{€}\) für die Erstellung des Drucksiebs und \(7\,\text{€}\) pro T-Shirt. - „ShirtShop“ berechnet einfach \(10\,\text{€}\) pro T-Shirt ohne weitere Zusatzkosten. a) Wie hoch sind die Kosten für \(5\) T-Shirts und für \(10\) T-Shirts bei beiden Anbietern? b) Ab welcher Anzahl an T-Shirts ist das Angebot von „PrintIt“ günstiger als das vom „ShirtShop“?

Denkanstöße

- Überlege dir, wie viel jedes zusätzliche T-Shirt bei beiden Anbietern kostet. - Wie viel spart man pro Shirt bei „PrintIt“ im Vergleich zum „ShirtShop“? - Wie viele dieser „Ersparnisse“ pro Shirt braucht man, um die feste Gebühr von \(24\,\text{€}\) auszugleichen?

Lösung

1. Kostenberechnung für \(5\) Shirts: „PrintIt“: \(24 + 5 \cdot 7 = 59\,\text{€}\) „ShirtShop“: \(5 \cdot 10 = 50\,\text{€}\) 2. Kostenberechnung für \(10\) Shirts: „PrintIt“: \(24 + 10 \cdot 7 = 94\,\text{€}\) „ShirtShop“: \(10 \cdot 10 = 100\,\text{€}\) 3. Bestimmung des Schnittpunkts (Gleichsetzen der Kosten): \(24 + 7x = 10x\) \(24 = 3x\) \(x = 8\) 4. Analyse: Bei genau \(8\) T-Shirts kosten beide Angebote \(80\,\text{€}\). Ab dem \(9\). T-Shirt ist „PrintIt“ günstiger.

Antwort

a) Bei 5 Shirts: PrintIt \(59\,\text{€}\), ShirtShop \(50\,\text{€}\). Bei 10 Shirts: PrintIt \(94\,\text{€}\), ShirtShop \(100\,\text{€}\). b) Ab 9 T-Shirts ist das Angebot von „PrintIt“ günstiger (bei 8 Shirts sind sie gleich teuer).
4125948
Die Klasse 7b verkauft auf dem Schulfest selbstgemachte Waffeln. Die festen Kosten betragen \(42\,\text{€}\). Für jede verkaufte Waffel fallen zusätzlich \(0{,}35\,\text{€}\) variable Kosten an. Eine Waffel wird für \(1{,}50\,\text{€}\) verkauft. a) Wie viele Waffeln muss die Klasse mindestens verkaufen, damit sie keinen Verlust macht? b) Wie viele Waffeln müssen mindestens verkauft werden, damit ein Reingewinn von \(120\,\text{€}\) erreicht wird?

Denkanstöße

- Stelle Einnahmen und Gesamtkosten jeweils als Term in der Stückzahl dar. - „Kein Verlust“ bedeutet Einnahmen mindestens so groß wie Kosten. - Beim Gewinn ziehst du alle Kosten von den Einnahmen ab. - Runde erst nach dem Lösen auf eine mögliche ganze Stückzahl auf.

Lösung

1. Sei \(w\) die Anzahl der verkauften Waffeln. Für „kein Verlust“ gilt \(1{,}50w\geq42+0{,}35w\). 2. Daraus folgt \(1{,}15w\geq42\), also \(w\geq36{,}521\ldots\). Wegen der ganzzahligen Stückzahl sind mindestens \(37\) Waffeln nötig. 3. Für mindestens \(120\,\text{€}\) Gewinn gilt \(1{,}50w-(42+0{,}35w)\geq120\). 4. Daraus folgt \(1{,}15w\geq162\), also \(w\geq140{,}869\ldots\). Daher sind mindestens \(141\) Waffeln nötig.

Antwort

a) Mindestens \(37\) Waffeln. b) Mindestens \(141\) Waffeln.
4126118
Eine Familie vergleicht zwei Handytarife: Tarif „Smart“: jährliche Grundgebühr \(114{,}00\,\text{€}\) und \(0{,}05\,\text{€}\) pro Minute. Tarif „Basic“: keine Grundgebühr, dafür \(0{,}15\,\text{€}\) pro Minute. a) Berechne für \(80\) Gesprächsminuten im März die monatlichen Kosten beider Tarife; verwende für „Smart“ ein Zwölftel der Jahresgrundgebühr. b) Ab wie vielen Gesprächsminuten pro Jahr ist „Smart“ insgesamt günstiger als „Basic“?

Denkanstöße

- Unterscheide sorgfältig zwischen monatlicher und jährlicher Grundgebühr. - Stelle für den Jahresvergleich beide Kostenterme mit derselben Minutenvariable auf. - Löse die Ungleichung und beachte die ganzzahlige Minutenanzahl.

Lösung

1. Ein Zwölftel der Grundgebühr beträgt \(114:12=9{,}50\,\text{€}\). 2. Für \(80\) Minuten kostet „Smart“ \(9{,}50+80\cdot0{,}05=13{,}50\,\text{€}\), „Basic“ \(80\cdot0{,}15=12{,}00\,\text{€}\). 3. Für \(x\) Jahresminuten ist „Smart“ günstiger, wenn \(114+0{,}05x<0{,}15x\). 4. Daraus folgt \(114<0{,}10x\), also \(x>1140\). 5. Die kleinste ganze Minutenanzahl ist \(1141\).

Antwort

a) „Smart“ kostet \(13{,}50\,\text{€}\), „Basic“ \(12{,}00\,\text{€}\). b) Ab \(1141\) Gesprächsminuten pro Jahr ist „Smart“ günstiger.
4126128
Zwei Carsharing-Anbieter stehen zur Auswahl: Anbieter A: monatliche Grundgebühr \(15{,}00\,\text{€}\) plus \(0{,}20\,\text{€}\) pro Kilometer. Anbieter B: keine Grundgebühr, dafür \(0{,}45\,\text{€}\) pro Kilometer. a) Berechne die Kosten bei \(40\,\text{km}\) im Monat. b) Bestimme, für welche monatliche Kilometerzahl Anbieter A günstiger ist als Anbieter B.

Denkanstöße

- Stelle für beide Anbieter einen Kostenterm mit derselben Kilometerzahl auf. - Welches Relationszeichen beschreibt „A ist günstiger“? - Löse die resultierende lineare Ungleichung nach der Kilometerzahl auf.

Lösung

1. Bei \(40\,\text{km}\) kostet A \(15+0{,}20\cdot40=23{,}00\,\text{€}\), B \(0{,}45\cdot40=18{,}00\,\text{€}\). 2. Für \(x\) Kilometer ist A günstiger, wenn \(15+0{,}20x<0{,}45x\). 3. Daraus folgt \(15<0{,}25x\), also \(x>60\).

Antwort

a) Anbieter A kostet \(23{,}00\,\text{€}\), Anbieter B \(18{,}00\,\text{€}\). b) Bei mehr als \(60\,\text{km}\) pro Monat ist Anbieter A günstiger.
4128798
Betrachte die zwei waagerechten Geraden \(h_1: y = 2\) und \(h_2: y = -3\). Diese begrenzen einen waagerechten Streifen im Koordinatensystem. Ein Punkt \(R(x \mid y)\) liegt innerhalb dieses Streifens, wenn seine \(y\)-Koordinate größer als \(-3\) und kleiner als \(2\) ist. Gegeben ist die lineare Funktion \(f(x) = 0{,}5x - 1\). Bestimme rechnerisch, für welche \(x\)-Werte die Punkte des Graphen von \(f\) innerhalb dieses Streifens liegen.

Denkanstöße

- Bestimme zunächst die Stellen, an denen der Graph von \(f\) die beiden Randgeraden schneidet. - Nutze anschließend die positive Steigung von \(f\), um zu entscheiden, für welche \(x\)-Werte die Funktionswerte zwischen den beiden Grenzen liegen. - Prüfe, ob die Randpunkte selbst zum inneren Bereich gehören.

Lösung

1. Bestimmung des \(x\)-Wertes für die obere Grenze (\(y = 2\)): Setze \(f(x) = 2\). \(0{,}5x - 1 = 2\) \(0{,}5x = 3\) \(x = 6\) 2. Bestimmung des \(x\)-Wertes für die untere Grenze (\(y = -3\)): Setze \(f(x) = -3\). \(0{,}5x - 1 = -3\) \(0{,}5x = -2\) \(x = -4\) 3. Da die Funktion \(f\) eine positive Steigung hat, steigen die \(y\)-Werte mit wachsendem \(x\). Die \(y\)-Werte liegen also zwischen \(-3\) und \(2\), wenn die \(x\)-Werte zwischen \(-4\) und \(6\) liegen.

Antwort

Die Punkte des Graphen von \(f\) liegen für alle \(x\)-Werte im Bereich \(-4 < x < 6\) innerhalb des Streifens.
4131608
Eine Gerade hat die Gleichung \(y = -2x + 6\). Ein Punkt \(S\) hat die Koordinaten \((x \mid 10)\). Bestimme alle möglichen Werte für \(x\), sodass der Punkt \(S\) oberhalb der Geraden liegt.

Denkanstöße

- Welches mathematische Zeichen drückt die Bedingung „oberhalb“ aus? - Setze die bekannte Koordinate in die Ungleichung ein. - Denk beim Lösen von Ungleichungen daran, was passiert, wenn du mit einer negativen Zahl multiplizierst oder dividierst.

Lösung

1. Aufstellen der Ungleichung für „oberhalb“: \(y_S > -2x_S + 6\). 2. Einsetzen des gegebenen \(y\)-Werts: \(10 > -2x + 6\). 3. Subtraktion von 6 auf beiden Seiten: \(4 > -2x\). 4. Division durch \(-2\) (Umkehrung des Relationszeichens beachten): \(-2 < x\) bzw. \(x > -2\).

Antwort

Der Punkt \(S\) liegt oberhalb der Geraden, wenn \(x > -2\) ist.
4131618
Betrachte die Gerade \(f\) mit \(y = \frac{2}{3}x - 1\). a) Der Punkt \(A(6 \mid y_A)\) liegt genau \(4\) Einheiten senkrecht oberhalb der Geraden. Berechne \(y_A\). b) Ein Punkt \(B(x_B \mid 3)\) soll unterhalb der Geraden liegen. Welche Bedingung muss für \(x_B\) gelten?

Denkanstöße

- Was bedeutet „senkrecht oberhalb“ für die x-Koordinate des Punktes im Vergleich zum Punkt auf der Geraden? - Wie kannst du die Entfernung zwischen einem Punkt auf der Geraden und einem Punkt darüber berechnen? - Stelle für den zweiten Teil eine Ungleichung auf, die die Bedingung „unterhalb“ beschreibt.

Lösung

1. Teil a: Berechnung des \(y\)-Werts der Geraden an der Stelle \(x = 6\): \(y_f = \frac{2}{3} \cdot 6 - 1 = 4 - 1 = 3\). 2. Da \(A\) genau 4 Einheiten darüber liegt, addiere 4 zum Ergebnis: \(y_A = 3 + 4 = 7\). 3. Teil b: Aufstellen der Ungleichung für „unterhalb“: \(y_B < \frac{2}{3}x_B - 1\). 4. Einsetzen von \(y_B = 3\): \(3 < \frac{2}{3}x_B - 1\). 5. Addition von 1: \(4 < \frac{2}{3}x_B\). 6. Multiplikation mit \(\frac{3}{2}\): \(6 < x_B\). Die Bedingung lautet \(x_B > 6\).

Antwort

a) \(y_A = 7\) b) Es muss gelten: \(x_B > 6\).
4131818
Ermittle, für welche Werte von \(x\in\mathbb{Q}\) die folgende Ungleichung erfüllt ist. Gib die Lösungsmenge mithilfe eines Intervalls an. \(\frac{3}{4}x-2>\frac{1}{2}(x+4)\)

Denkanstöße

- Vereinfache zuerst beide Seiten der Ungleichung. - Welche Rechenoperation bringt alle Terme mit \(x\) auf eine Seite? - Beachte am Ende sowohl die Intervallgrenze als auch die vorgegebene Grundmenge \(\mathbb{Q}\).

Lösung

1. Auflösen der Klammer ergibt \(\frac{3}{4}x-2>\frac{1}{2}x+2\). 2. Nach Subtraktion von \(\frac{1}{2}x\) und Addition von \(2\) gilt \(\frac{1}{4}x>4\). 3. Multiplikation mit \(4\) liefert \(x>16\). 4. Wegen der vorgegebenen Grundmenge \(\mathbb{Q}\) ist die Lösungsmenge \((16;\infty)\cap\mathbb{Q}\).

Antwort

\(x\in(16;\infty)\cap\mathbb{Q}\).
4131828
Bestimme die Lösungsmenge \(L\) der folgenden Ungleichung für \(x \in \mathbb{Q}\). Achte besonders auf das Auflösen verschachtelter Klammern und die Vorzeichenregeln. \(2 - [3x - (x + 5)] \le 4(2 - x) + 1\)

Denkanstöße

- Bei verschachtelten Klammern ist es oft am sichersten, von innen nach außen zu arbeiten. - Was ändert sich an den Vorzeichen innerhalb einer Klammer, wenn ein Minuszeichen direkt davor steht? - Fasse auf jeder Seite der Ungleichung so weit wie möglich zusammen, bevor du Terme von einer Seite auf die andere verschiebst.

Lösung

1. Auflösen der inneren Klammer: \(2 - [3x - x - 5] \le 8 - 4x + 1\). 2. Zusammenfassen in der eckigen Klammer: \(2 - [2x - 5] \le 9 - 4x\). 3. Auflösen der eckigen Klammer (Minuszeichen beachten): \(2 - 2x + 5 \le 9 - 4x\), vereinfacht \(7 - 2x \le 9 - 4x\). 4. Addition von \(4x\) und Subtraktion von \(7\) auf beiden Seiten: \(2x \le 2\). 5. Division durch \(2\): \(x \le 1\). 6. Lösungsmenge: \(L = \{x \in \mathbb{Q} \mid x \le 1\}\).

Antwort

\(L = \{x \in \mathbb{Q} \mid x \le 1\}\)
4131868
Ein Kunstschmied möchte aus einem \(5\,\text{m}\) langen Eisenstab den Rahmen für ein rechteckiges Gitter herstellen. Die Breite des Gitters soll genau doppelt so groß sein wie seine Höhe. Der Schmied möchte so wenig Verschnitt wie möglich haben, darf aber die Gesamtlänge des Stabes nicht überschreiten. Bestimme die größtmögliche Höhe des Gitters in ganzen Zentimetern, die der Schmied realisieren kann.

Denkanstöße

- Wie berechnet man den Umfang eines Rechtecks? - Achte darauf, alle Längenangaben in derselben Einheit (zum Beispiel Zentimeter) zu verwenden. - Was bedeutet „darf die Gesamtlänge nicht überschreiten“ für das mathematische Zeichen in deiner Rechnung?

Lösung

1. Definition der Variablen: Sei \(h\) die Höhe des Gitters in \(\text{cm}\). Dann ist die Breite \(b = 2h\). 2. Aufstellen der Ungleichung für den Umfang \(U\): \(U = 2 \cdot (h + b) = 2 \cdot (h + 2h) = 6h\). 3. Berücksichtigung der Materialbegrenzung: \(6h \le 500\), da \(5\,\text{m} = 500\,\text{cm}\). 4. Lösen der Ungleichung: \(h \le \frac{500}{6} \approx 83{,}33\). 5. Bestimmung des maximalen ganzzahligen Wertes: Da \(h\) eine ganze Zahl in \(\text{cm}\) sein soll, ist die größtmögliche Höhe \(h = 83\,\text{cm}\).

Antwort

Die größtmögliche Höhe des Gitters beträgt \(83\,\text{cm}\).
4131878
Für ein Schulprojekt soll das Kantenmodell eines geraden Prismas mit einer gleichseitigen dreieckigen Grundfläche aus Draht gebastelt werden. Es stehen insgesamt \(120\,\text{cm}\) Draht zur Verfügung. Die Höhe des Prismas soll stets genau \(10\,\text{cm}\) länger sein als die Seitenlänge der Grundfläche. Ermittle alle möglichen ganzzahligen Maße für die Seitenlänge \(a\) der Grundfläche (in \(\text{cm}\)), wenn der gesamte Drahtvorrat nicht überschritten werden darf.

Denkanstöße

- Überlege dir zuerst, wie viele Kanten die Grundfläche, die Deckfläche und der Mantel eines solchen Prismas haben. - Stelle eine Formel für die gesamte Drahtlänge auf, in der nur noch eine Unbekannte vorkommt. - Vergiss nicht, dass Seitenlängen immer positiv sein müssen.

Lösung

1. Bestimmung der Anzahl der Kanten: Ein gerades Prisma mit dreieckiger Grundfläche hat insgesamt 6 Grund- und Deckkanten der Länge \(a\) sowie 3 Seitenkanten der Länge \(h\). 2. Aufstellen der Beziehung zwischen \(h\) und \(a\): \(h = a + 10\). 3. Aufstellen der Gesamtlänge \(L\): \(L = 6a + 3h = 6a + 3(a + 10) = 9a + 30\). 4. Lösen der Ungleichung: \(9a + 30 \le 120 \implies 9a \le 90 \implies a \le 10\). 5. Da \(a\) eine Seitenlänge ist, muss \(a > 0\) gelten. Die möglichen ganzzahligen Werte für \(a\) sind somit \(\{1; 2; 3; 4; 5; 6; 7; 8; 9; 10\}\).

Antwort

Die möglichen ganzzahligen Seitenlängen für \(a\) sind alle natürlichen Zahlen von \(1\,\text{cm}\) bis \(10\,\text{cm}\).
4132018
Zwei Mobilfunkanbieter werben mit unterschiedlichen Tarifen. Tarif „Smart“ kostet monatlich \(4{,}95\,\text{€}\) Grundgebühr zuzüglich \(0{,}12\,\text{€}\) pro Gesprächsminute. Der Tarif „Power“ hat eine Grundgebühr von \(9{,}95\,\text{€}\) und einen Minutenpreis von \(0{,}08\,\text{€}\). a) Wie hoch sind die monatlichen Kosten bei einer Gesprächsdauer von \(80\,\text{Minuten}\) in beiden Tarifen? b) Ab welcher Gesprächsdauer ist der Tarif „Power“ günstiger als der Tarif „Smart“?

Denkanstöße

- Kannst du für jeden Tarif eine Rechenvorschrift aufstellen, die die Kosten in Abhängigkeit von den Minuten angibt? - Was genau bedeutet es mathematisch, wenn ein Tarif „günstiger“ ist als ein anderer? - Wie gehst du vor, wenn du herausfinden willst, wann zwei verschiedene Angebote genau gleich viel kosten? - Achte darauf, die festen Kosten (Grundgebühr) und die veränderlichen Kosten (Minutenpreis) richtig zu kombinieren.

Lösung

1. Aufstellen der Kostenfunktionen für die Gesprächsdauer \(x\) in Minuten: \(K_S(x) = 4{,}95 + 0{,}12x\) und \(K_P(x) = 9{,}95 + 0{,}08x\). 2. Berechnung der Kosten für \(80\,\text{Minuten}\): \(K_S(80) = 4{,}95 + 0{,}12 \cdot 80 = 14{,}55\,\text{€}\) und \(K_P(80) = 9{,}95 + 0{,}08 \cdot 80 = 16{,}35\,\text{€}\). 3. Ansatz zur Bestimmung der Kostenschwelle durch die Ungleichung \(K_P(x) < K_S(x)\): \(9{,}95 + 0{,}08x < 4{,}95 + 0{,}12x\). 4. Umformung der Ungleichung: Subtraktion von \(4{,}95\) und \(0{,}08x\) ergibt \(5{,}00 < 0{,}04x\). 5. Division durch \(0{,}04\) liefert das Ergebnis \(x > 125\).

Antwort

a) Bei \(80\,\text{Minuten}\) kostet der Tarif „Smart“ \(14{,}55\,\text{€}\) und der Tarif „Power“ \(16{,}35\,\text{€}\). b) Der Tarif „Power“ ist bei mehr als \(125\,\text{Minuten}\) Gesprächsdauer günstiger.
4132178
Gegeben sind die beiden Ungleichungen: (1) \(6x + 12 \le 36\) (2) \(-3x \ge -12\) Untersuche rechnerisch, ob die beiden Ungleichungen dieselbe Lösungsmenge besitzen. Gib die Lösungsmengen beider Ungleichungen als Intervall an und begründe dein Ergebnis.

Denkanstöße

- Löse beide Ungleichungen getrennt voneinander nach \(x\) auf. - Achte besonders auf das Vorzeichen beim Teilen durch negative Zahlen in der zweiten Ungleichung. - Vergleiche am Ende die beiden Intervalle. Sind sie identisch?

Lösung

1. Lösung der Ungleichung (1): \(6x + 12 \le 36 \Rightarrow 6x \le 24 \Rightarrow x \le 4\). Das Intervall ist \(I_1 = (-\infty; 4]\). 2. Lösung der Ungleichung (2): \(-3x \ge -12\). Division durch \(-3\) erfordert das Umkehren des Relationszeichens: \(x \le 4\). Das Intervall ist \(I_2 = (-\infty; 4]\). 3. Vergleich: Da \(I_1 = I_2\), besitzen beide Ungleichungen dieselbe Lösungsmenge.

Antwort

Ja, beide Ungleichungen haben dieselbe Lösungsmenge. Das Intervall ist für beide \((-\infty; 4]\).
4137568
Ein Baumarkt bietet zwei verschiedene Tarife für die Miete eines Transporters an: - Tarif „Basis“: \(25{,}00\,\text{€}\) Grundgebühr plus \(0{,}30\,\text{€}\) pro gefahrenem Kilometer. - Tarif „Flex“: \(10{,}00\,\text{€}\) Grundgebühr plus \(0{,}55\,\text{€}\) pro gefahrenem Kilometer. Berechne, ab welcher Kilometerzahl der Tarif „Basis“ insgesamt kostengünstiger ist als der Tarif „Flex“.

Denkanstöße

- Was genau ist gesucht und welche Informationen sind gegeben? - Kannst du für beide Tarife einen Term aufstellen, der die Kosten beschreibt? - Was muss für die Kosten gelten, damit beide Tarife genau gleich teuer sind? - Wie verändert sich das Ergebnis, wenn man mehr oder weniger als die berechnete Kilometerzahl fährt?

Lösung

1. Aufstellen der Kostengleichungen für die Kilometerzahl \(x\): \(K_{\text{Basis}}(x) = 25 + 0{,}30x\) und \(K_{\text{Flex}}(x) = 10 + 0{,}55x\) 2. Gleichsetzen der Terme zur Bestimmung des Schnittpunkts: \(25 + 0{,}30x = 10 + 0{,}55x\) 3. Subtraktion von \(10\) und \(0{,}30x\) auf beiden Seiten: \(15 = 0{,}25x\) 4. Division durch \(0{,}25\): \(x = 60\) 5. Da der Kilometerpreis bei „Basis“ niedriger ist, ist dieser Tarif bei allen Strecken über \(60\,\text{km}\) günstiger.

Antwort

Der Tarif „Basis“ ist ab einer Strecke von mehr als \(60\,\text{km}\) kostengünstiger.
4137578
Familie Schmidt vergleicht zwei Optionen für ihren monatlichen Filmkonsum bei Streaming-Diensten: - Anbieter A: \(7{,}50\,\text{€}\) monatliche Grundgebühr und zusätzlich \(2{,}00\,\text{€}\) pro geliehenem Film. - Anbieter B: Eine Flatrate für \(18{,}50\,\text{€}\) monatlich, bei der beliebig viele Filme geschaut werden können. a) Berechne, ab wie vielen Filmen pro Monat die Flatrate (Anbieter B) kostengünstiger ist als das Modell von Anbieter A. b) Wenn Anbieter A die Gebühr pro Film auf \(1{,}50\,\text{€}\) senkt, ab wie vielen Filmen lohnt sich die Flatrate dann für die Familie?

Denkanstöße

- Kannst du die monatlichen Gesamtkosten als Gleichung darstellen? - Beachte, dass man im Alltag meist nur eine ganze Anzahl an Filmen leihen kann. - Was passiert mit der Schwelle, wenn die Kosten pro Film bei Anbieter A sinken?

Lösung

1. Aufstellen der Gleichung für Teil a: \(7{,}50 + 2{,}00x = 18{,}50\) 2. Isolieren von \(x\): \(2{,}00x = 11\), woraus \(x = 5{,}5\) folgt. Da nur ganze Filme geliehen werden können, ist die Flatrate ab \(6\) Filmen günstiger. 3. Aufstellen der Gleichung für Teil b mit neuem Preis: \(7{,}50 + 1{,}50x = 18{,}50\) 4. Isolieren von \(x\): \(1{,}50x = 11\), woraus \(x \approx 7{,}33\) folgt. 5. Interpretation des Ergebnisses: Die Flatrate lohnt sich nun erst ab mindestens \(8\) Filmen pro Monat.

Antwort

a) Die Flatrate ist ab \(6\) Filmen pro Monat günstiger. b) Nach der Preissenkung lohnt sich die Flatrate erst ab \(8\) Filmen pro Monat.
4139468
Gegeben sind die beiden Terme \(T_1(x) = \frac{1}{2}x + 4\) und \(T_2(x) = 2x - 5\). Ermittle rechnerisch alle rationalen Zahlen \(x\), für die der Wert des Terms \(T_1\) größer ist als der Wert des Terms \(T_2\). Gib die Lösungsmenge \(L\) an.

Denkanstöße

- Stelle zuerst eine Ungleichung auf, die den Vergleich der beiden Terme beschreibt. - Versuche, alle Glieder mit \(x\) auf eine Seite und alle Zahlen auf die andere Seite zu bringen. - Wie gehst du mit dem Bruch oder der Dezimalzahl vor dem \(x\) am besten um?

Lösung

1. Aufstellen der Ungleichung: \(\frac{1}{2}x + 4 > 2x - 5\). 2. Zusammenfassen der Terme mit \(x\): Subtraktion von \(\frac{1}{2}x\) auf beiden Seiten ergibt \(4 > 1{,}5x - 5\). 3. Isolieren von \(x\): Addition von 5 ergibt \(9 > 1{,}5x\). 4. Division durch \(1{,}5\): \(6 > x\) bzw. \(x < 6\). 5. Resultat: Die Lösungsmenge umfasst alle rationalen Zahlen kleiner als 6, also \(L = \{x \in \mathbb{Q} \mid x < 6\}\).

Antwort

\(L = \{x \in \mathbb{Q} \mid x < 6\}\)
4139668
In einem Dreieck ist eine Seite \(x\,\text{cm}\) lang, eine zweite Seite misst \((3x-2)\,\text{cm}\) und die dritte Seite \(12\,\text{cm}\). Bestimme den Bereich, in dem \(x\) liegen muss, damit ein solches Dreieck existiert. Welches ist die kleinste ganze Zahl für \(x\), die diese Bedingung erfüllt?

Denkanstöße

- Für ein Dreieck muss die Summe je zweier Seiten größer als die dritte Seite sein. - Stelle alle drei Bedingungen auf und löse sie getrennt nach \(x\). - Berücksichtige außerdem, dass Seitenlängen positiv sein müssen. - Schneide anschließend alle gefundenen Bereiche miteinander.

Lösung

1. Die Dreiecksungleichungen liefern \(x+12>3x-2\), also \(x<7\). 2. Aus \(x+(3x-2)>12\) folgt \(4x>14\), also \(x>3{,}5\). 3. Die dritte Dreiecksungleichung liefert nur die schwächere Bedingung \(x>-5\); positive Seitenlängen sind im Bereich \(x>3{,}5\) bereits gesichert. 4. Insgesamt gilt \(3{,}5<x<7\). 5. Die kleinste ganze Zahl in diesem Bereich ist \(4\).

Antwort

Es gilt \(3{,}5<x<7\). Die kleinste mögliche ganze Zahl ist \(4\).
4154628
Ermittle die Lösungsmenge der folgenden Ungleichung über der Grundmenge \(\mathbb{Q}\): \(\frac{2x+1}{3} - \frac{x-2}{2} \le 2\)

Denkanstöße

- Wie kannst du die Brüche loswerden, indem du die gesamte Ungleichung mit einer geschickt gewählten Zahl multiplizierst? - Achte besonders auf das Minuszeichen vor dem zweiten Bruchstrich. Was bedeutet das für die Terme im Zähler? - Was passiert mit dem Ungleichheitszeichen, wenn du mit einer positiven Zahl multiplizierst?

Lösung

1. Multiplikation der gesamten Ungleichung mit dem Hauptnenner \(6\), um die Nenner zu eliminieren: \(2(2x+1) - 3(x-2) \le 12\). 2. Ausmultiplizieren der Klammern: \(4x + 2 - 3x + 6 \le 12\). 3. Zusammenfassen der Terme auf der linken Seite: \(x + 8 \le 12\). 4. Subtraktion von \(8\) auf beiden Seiten: \(x \le 4\). 5. Die Lösungsmenge ist \(L = \{x \in \mathbb{Q} \mid x \le 4\}\).

Antwort

\(x \le 4\) bzw. \(L = \{x \in \mathbb{Q} \mid x \le 4\}\)
4227208
Untersuche den Term \(-4x-12\). Bestimme alle rationalen Zahlen \(x\), für die der Term ein positives Ergebnis liefert. Begründe kurz, warum sich das Relationszeichen bei der Umformung der entsprechenden Ungleichung ändert.

Denkanstöße

- Übersetze „positiv“ zuerst in eine Ungleichung mit \(0\). - Isoliere anschließend den Variablenterm. - Welche Besonderheit gilt beim Teilen einer Ungleichung durch eine negative Zahl? - Prüfe die gefundene Seite der Grenze mit einem Beispielwert.

Lösung

1. Für einen positiven Termwert gilt \(-4x-12>0\). 2. Addition von \(12\) ergibt \(-4x>12\). 3. Division durch \(-4\) kehrt das Relationszeichen um und liefert \(x<-3\). 4. Die Zeichenumkehr ist notwendig, weil Multiplikation oder Division mit einer negativen Zahl die Ordnung umkehrt.

Antwort

Der Term ist für alle \(x<-3\) positiv. Das Relationszeichen kehrt sich beim Teilen durch \(-4\) um.
4227348
Betrachte den Term \(15-3x\). 1. Ermittle, für welche Werte von \(x\) der Termwert negativ ist. 2. Für welche \(x\) ist der Termwert größer als \(21\)? 3. Berechne \(x\), wenn der Wert des Terms genau \(-3\) beträgt. 4. Beschreibe, wie sich der Wert des Terms verändert, wenn \(x\) immer größer wird.

Denkanstöße

- Übersetze die sprachlichen Bedingungen zunächst in mathematische Relationen. - Beachte die Regel für das Relationszeichen beim Teilen durch einen negativen Koeffizienten. - Vergleiche für den letzten Teil den Koeffizienten vor \(x\) mit der Änderungsrichtung des Terms.

Lösung

1. Aus \(15-3x<0\) folgt \(-3x<-15\). Division durch \(-3\) kehrt das Relationszeichen um und ergibt \(x>5\). 2. Aus \(15-3x>21\) folgt \(-3x>6\), also nach Division durch \(-3\) die Bedingung \(x<-2\). 3. Aus \(15-3x=-3\) folgt \(-3x=-18\) und damit \(x=6\). 4. Wegen des negativen Koeffizienten \(-3\) nimmt der Termwert ab, wenn \(x\) größer wird.

Antwort

1. \(x>5\) 2. \(x<-2\) 3. \(x=6\) 4. Der Termwert wird mit wachsendem \(x\) kleiner.
4227528
Betrachte den Bruchterm \(B(x) = \frac{8}{2x-10}\). a) Bestimme die Definitionsmenge \(\mathbb{D}\) des Terms (Grundmenge \(\mathbb{Q}\)). b) Untersuche, für welche \(x \in \mathbb{D}\) der Term \(B(x)\) negativ ist. c) Wie würde sich das Vorzeichenverhalten des Terms ändern, wenn man im Zähler statt \(8\) die Zahl \(-8\) einsetzt? Begründe kurz.

Denkanstöße

- Was passiert mit dem Wert eines Bruchs, wenn du nur das Vorzeichen des Zählers änderst? - Suche zuerst die Stelle, an der der Nenner den Wert Null annimmt. - Überlege dir, ob der Zähler Einfluss auf die Definitionsmenge hat.

Lösung

a) Definitionsmenge bestimmen: Der Nenner darf nicht Null sein. \(2x - 10 = 0 \implies 2x = 10 \implies x = 5\). Somit ist \(\mathbb{D} = \mathbb{Q} \setminus \{5\}\). b) Negativitätsbedingung für \(B(x)\): Da der Zähler \(8\) positiv ist, ist der Bruch genau dann negativ, wenn der Nenner negativ ist. \(2x - 10 < 0 \implies 2x < 10 \implies x < 5\). c) Änderung des Zählers: Wenn der Zähler durch \(-8\) ersetzt wird, kehrt sich das Vorzeichenverhalten um. Der Term ist dann positiv, wenn der Nenner negativ ist (\(x < 5\)), und negativ, wenn der Nenner positiv ist (\(x > 5\)). Die Definitionslücke bei \(x = 5\) bleibt gleich.

Antwort

a) \(\mathbb{D} = \mathbb{Q} \setminus \{5\}\) b) Der Term ist negativ für \(x < 5\). c) Das Vorzeichenverhalten kehrt sich um: Der Term wird für \(x < 5\) positiv und für \(x > 5\) negativ, da sich das Vorzeichen des Zählers ändert.
4227548
Gegeben ist der Term \(Q(x) = \frac{x - 5}{x^2 + 1}\). a) Erkläre, warum die Definitionsmenge dieses Terms alle rationalen Zahlen umfasst (\(D = \mathbb{Q}\)). b) Bestimme, für welche Werte von \(x\) der Wert des Terms negativ, positiv oder gleich null ist. c) Begründe, warum der Term niemals den Wert 0 annehmen könnte, wenn man im Zähler den Ausdruck \(x^2 + 5\) statt \(x - 5\) verwenden würde.

Denkanstöße

- Was weißt du über das Vorzeichen einer Quadratzahl wie \(x^2\)? - Wenn der Nenner eines Bruches immer positiv ist, wie entscheidet dann der Zähler über das Vorzeichen des Gesamtergebnisses? - Kann ein Zähler wie \(x^2 + 5\) jemals den Wert Null erreichen?

Lösung

a) Überprüfung des Nenners: Da \(x^2 \geq 0\) für alle \(x \in \mathbb{Q}\), ist \(x^2 + 1 \geq 1\). Der Nenner wird nie null, daher ist der Term für alle \(x\) definiert (\(D = \mathbb{Q}\)). b) Vorzeichenanalyse: Da der Nenner \(x^2 + 1\) immer positiv ist, hängt das Vorzeichen nur vom Zähler \(x - 5\) ab. Der Term ist negativ für \(x < 5\), positiv für \(x > 5\) und gleich null für \(x = 5\). c) Analyse der Zähleränderung: Ein Bruch wird nur dann null, wenn der Zähler null ist. Der Ausdruck \(x^2 + 5\) ist jedoch stets \(\geq 5\) und besitzt keine Nullstelle in \(\mathbb{Q}\).

Antwort

a) Da \(x^2 + 1\) für jede rationale Zahl mindestens 1 ist, wird der Nenner nie null. b) Negativ für \(x < 5\), positiv für \(x > 5\), null für \(x = 5\). c) Ein Bruch ist nur dann null, wenn sein Zähler null ist; \(x^2 + 5\) ist jedoch immer größer als null.
4240728
Untersuche die Werte der Variable \(z\) für die folgenden Bedingungen: a) Für welche \(z\) ist der Wert des Terms \(\frac{1}{4}z+2\) kleiner als \(0\)? b) Ermittle alle Werte für \(z\), für die der Term \(15-3z\) nicht positiv ist, also einen Wert kleiner oder gleich \(0\) annimmt.

Denkanstöße

- Übersetze „kleiner als null“ und „nicht positiv“ zuerst in Relationszeichen. - Isoliere anschließend den Variablenterm. - Beachte, ob du mit einer positiven oder negativen Zahl multiplizierst oder dividierst. - Prüfe, ob der jeweilige Grenzwert zur Lösungsmenge gehört.

Lösung

1. Für a) gilt \(\frac{1}{4}z+2<0\). Subtraktion von \(2\) ergibt \(\frac{1}{4}z<-2\); Multiplikation mit \(4\) liefert \(z<-8\). 2. Für b) gilt \(15-3z\leq0\). Daraus folgt \(-3z\leq-15\). Division durch \(-3\) kehrt das Relationszeichen um und liefert \(z\geq5\).

Antwort

a) \(z<-8\) b) \(z\geq5\)
4240768
Ein Smartphone-Akku hat zu Beginn einer Beobachtung einen Ladezustand von \(80\,\%\). Bei intensiver Nutzung sinkt der Ladezustand pro Stunde um 12 Prozentpunkte. Stelle eine Ungleichung auf und bestimme, für welche Zeiten \(t\) der Ladezustand geringer als \(20\,\%\) ist. Berücksichtige nur Zeiten bis zur vollständigen Entladung des Akkus.

Denkanstöße

- Stelle zuerst einen Term für den Ladezustand nach \(t\) Stunden auf. - Übersetze „geringer als“ in eine Ungleichung. - Beachte beim Teilen durch den negativen Koeffizienten die Richtung des Relationszeichens. - Bestimme zusätzlich die physikalisch sinnvolle obere Zeitgrenze.

Lösung

1. Der Ladezustand nach \(t\) Stunden wird durch \(80-12t\) beschrieben. 2. Für einen Ladezustand unter \(20\,\%\) gilt \(80-12t<20\). 3. Umformen ergibt \(-12t<-60\). Division durch \(-12\) kehrt das Relationszeichen um und liefert \(t>5\). 4. Vollständig entladen ist der Akku bei \(80-12t=0\), also bei \(t=\frac{20}{3}\approx6{,}67\). 5. Im sinnvollen Zeitraum gilt daher \(5<t\leq\frac{20}{3}\).

Antwort

Eine passende Ungleichung ist \(80-12t<20\). Unter Berücksichtigung der vollständigen Entladung gilt \(5<t\leq\frac{20}{3}\) Stunden.
4240928
Betrachte die folgende Ungleichung für \(x\in\mathbb{Q}\): \(\frac{x+1}{4}-\frac{x-2}{3}\geq\frac{1}{2}\) a) Bestimme die Lösungsmenge der Ungleichung. b) Welches ist die größte ganze Zahl \(x\), die diese Ungleichung erfüllt?

Denkanstöße

- Beseitige die Brüche mit einem positiven gemeinsamen Nenner. - Achte beim Auflösen auf das Minus vor dem zweiten Bruchterm. - Beachte die Zeichenumkehr, falls du am Ende mit \(-1\) multiplizierst. - Nutze die gefundene Lösungsmenge anschließend für die ganzzahlige Zusatzfrage.

Lösung

1. Multiplikation der gesamten Ungleichung mit dem positiven Hauptnenner \(12\) ergibt \(3(x+1)-4(x-2)\geq6\). 2. Ausmultiplizieren und Zusammenfassen liefert \(-x+11\geq6\). 3. Daraus folgt \(-x\geq-5\). Multiplikation mit \(-1\) kehrt das Relationszeichen um und ergibt \(x\leq5\). 4. Die größte ganze Zahl in dieser Lösungsmenge ist \(5\).

Antwort

a) \(x\leq5\) b) Die größte ganze Zahl ist \(5\).
4240948
Betrachtet werden die zwei Terme \(T_1(x)=5x-3\) und \(T_2(x)=2x+9\). Bestimme, für welche Werte von \(x\): a) beide Terme denselben Wert haben, b) der Wert von \(T_1(x)\) kleiner ist als der Wert von \(T_2(x)\).

Denkanstöße

- Übersetze „denselben Wert“ zunächst in eine Gleichung. - Übersetze „kleiner als“ anschließend in eine Ungleichung mit denselben beiden Termen. - Vergleiche die beiden Umformungswege und achte auf die Art des Ergebnisses.

Lösung

1. Für gleiche Termwerte gilt \(5x-3=2x+9\). Daraus folgen \(3x=12\) und \(x=4\). 2. Für \(T_1(x)<T_2(x)\) gilt \(5x-3<2x+9\). Daraus folgt \(3x<12\), also \(x<4\).

Antwort

a) \(x=4\) b) \(x<4\)
4240958
Gegeben ist der Term \(\frac{5-2x}{3}\). Bestimme alle Werte für \(x\), für die der Wert des Terms: a) positiv ist, b) negativ ist, c) genau null ergibt.

Denkanstöße

- Übersetze „positiv“, „negativ“ und „null“ jeweils in eine Relation zu \(0\). - Der Nenner \(3\) ist positiv; welche Auswirkung hat das auf das Relationszeichen? - Beachte beim späteren Teilen durch den negativen Koeffizienten von \(x\) die Zeichenumkehr.

Lösung

1. Für positive Werte gilt \(\frac{5-2x}{3}>0\). Multiplikation mit \(3\) und anschließendes Umformen führen zu \(-2x>-5\), also \(x<2{,}5\). 2. Für negative Werte gilt \(\frac{5-2x}{3}<0\). Daraus folgt \(-2x<-5\), also \(x>2{,}5\). 3. Für den Wert null gilt \(\frac{5-2x}{3}=0\). Daraus folgt \(x=2{,}5\).

Antwort

a) \(x<2{,}5\) b) \(x>2{,}5\) c) \(x=2{,}5\)
4240988
Gegeben ist die wahre Aussage \(x<y\). Setze in die Lücken das passende Relationszeichen ein, damit die neue Aussage ebenfalls wahr ist. Begründe deine Entscheidung kurz mithilfe der Regeln für Ungleichungen. a) \(x+10\dots y+10\) b) \(5x\dots5y\) c) \(-x\dots-y\) d) \(\frac{x}{-2}\dots\frac{y}{-2}\)

Denkanstöße

- Überlege zuerst, welche Operation in jedem Teil auf beide Seiten angewendet wird. - Addition derselben Zahl verändert die Reihenfolge nicht. - Unterscheide bei Multiplikation und Division zwischen positiven und negativen Faktoren. - Prüfe die Regel mit einem einfachen Zahlenpaar \(x<y\).

Lösung

1. Addition derselben Zahl erhält die Richtung: \(x+10<y+10\). 2. Multiplikation mit der positiven Zahl \(5\) erhält die Richtung: \(5x<5y\). 3. Multiplikation mit \(-1\) kehrt die Richtung um: \(-x>-y\). 4. Division durch \(-2\) kehrt die Richtung um: \(\frac{x}{-2}>\frac{y}{-2}\).

Antwort

a) \(<\) b) \(<\) c) \(>\) d) \(>\)
4241048
Untersuche die folgenden Bedingungen für eine Zahl \(x\) auf der Zahlengeraden. a) Schreibe die Bedingung \(|x|<7\) als Ungleichungskette ohne Betragsstriche. b) Welches Intervall entspricht der Ungleichung \(|x|\leq3{,}5\)? c) Gib eine Ungleichung mit Betrag an, deren Lösungsmenge \(L=]-9{,}2;9{,}2[\) ist. d) Erkläre, warum die Ungleichung \(|x|<-1\) keine Lösung besitzt.

Denkanstöße

- Interpretiere den Betrag als Abstand von \(0\) auf der Zahlengeraden. - Überlege, welche zwei Grenzen ein vorgegebener maximaler Abstand erzeugt. - Achte darauf, ob die Randwerte eingeschlossen sind. - Ein Abstand kann nicht negativ sein.

Lösung

1. \(|x|<7\) bedeutet, dass der Abstand von \(x\) zu \(0\) kleiner als \(7\) ist. Daher gilt \(-7<x<7\). 2. \(|x|\leq3{,}5\) entspricht \(-3{,}5\leq x\leq3{,}5\), also \(L=[-3{,}5;3{,}5]\). 3. Das offene, um \(0\) symmetrische Intervall \(]-9{,}2;9{,}2[\) wird durch \(|x|<9{,}2\) beschrieben. 4. Ein Betrag ist immer größer oder gleich \(0\). Daher kann \(|x|<-1\) niemals erfüllt sein.

Antwort

a) \(-7<x<7\) b) \(L=[-3{,}5;3{,}5]\) c) \(|x|<9{,}2\) d) Es gibt keine Lösung, weil ein Betrag nicht negativ sein kann.
4267598
Gegeben ist die folgende Ungleichung: \(\frac{2x - 3}{5} \le \frac{x + 2}{2} - 1\) a) Bestimme die Lösungsmenge der Ungleichung über der Grundmenge \(\mathbb{Q}\). b) Überprüfe rechnerisch, ob der Wert \(x = 0\) zur Lösungsmenge gehört.

Denkanstöße

- Wie kannst du die Brüche in der Ungleichung auf einen Schlag beseitigen? - Was musst du beim Zusammenfassen von Termen auf beiden Seiten beachten? - Wie gehst du vor, um zu testen, ob eine bestimmte Zahl eine Bedingung erfüllt? - Warum bleibt das Relationszeichen beim Multiplizieren mit dem positiven Hauptnenner unverändert?

Lösung

1. Multiplikation der gesamten Ungleichung mit dem Hauptnenner 10, um die Brüche zu eliminieren: \(2(2x - 3) \le 5(x + 2) - 10\). 2. Ausmultiplizieren der Klammern auf beiden Seiten: \(4x - 6 \le 5x + 10 - 10\). 3. Zusammenfassen der Terme: \(4x - 6 \le 5x\). 4. Isolieren von \(x\) durch Subtraktion von \(4x\): \(-6 \le x\) bzw. \(x \ge -6\). Damit ist \(L = \{x \in \mathbb{Q} \mid x \ge -6\}\). 5. Prüfung für \(x = 0\): Einsetzen in die ursprüngliche Ungleichung ergibt \(\frac{2 \cdot 0 - 3}{5} = -0{,}6\) auf der linken Seite und \(\frac{0 + 2}{2} - 1 = 0\) auf der rechten Seite. Da \(-0{,}6 \le 0\) eine wahre Aussage ist, gehört \(x = 0\) zur Lösungsmenge.

Antwort

a) \(L = \{x \in \mathbb{Q} \mid x \ge -6\}\) b) Ja, \(x = 0\) ist eine Lösung, da \(-0{,}6 \le 0\) wahr ist.
4267608
Betrachte die beiden mathematischen Terme: \(T_1(x) = (x + 4)^2\) \(T_2(x) = x(x + 10) - 2\) a) Ermittle alle Werte für \(x\), für die der Wert des Terms \(T_1\) kleiner ist als der Wert des Terms \(T_2\). b) Welches ist die kleinste ganze Zahl \(x\), die diese Bedingung erfüllt?

Denkanstöße

- Wie kannst du die Klammerausdrücke in den Termen vereinfachen, bevor du sie vergleichst? - Was passiert mit den quadratischen Gliedern, wenn du die Terme gegenüberstellst? - Achte genau auf das Zeichen: Soll der eine Term kleiner oder „kleiner gleich“ dem anderen sein? - Wenn du eine Lösung wie \(x > a\) hast, welche ganze Zahl folgt als Nächstes auf \(a\)?

Lösung

1. Aufstellen der Ungleichung \(T_1(x) < T_2(x)\): \((x + 4)^2 < x(x + 10) - 2\). 2. Anwendung der ersten binomischen Formel auf \(T_1\): \(x^2 + 8x + 16\). 3. Anwendung des Distributivgesetzes auf \(T_2\): \(x^2 + 10x - 2\). 4. Vereinfachen der Ungleichung durch Subtraktion von \(x^2\) auf beiden Seiten: \(8x + 16 < 10x - 2\). 5. Umformen der linearen Ungleichung: Subtraktion von \(8x\) und Addition von 2 ergibt \(18 < 2x\). 6. Division durch 2 führt zu \(9 < x\) bzw. \(x > 9\). 7. Bestimmung der kleinsten ganzen Zahl: Da \(x\) echt größer als 9 sein muss, ist die kleinste ganze Zahl \(10\).

Antwort

a) \(x > 9\) b) Die kleinste ganze Zahl ist \(10\).
4267618
Bestimme die Lösungsmengen der folgenden linearen Ungleichungen über der Grundmenge \(\mathbb{Q}\): 1) \(\frac{x-3}{4} - \frac{x+1}{2} \leq \frac{x}{8}\) 2) \(7 - 2(3x - 1) > 5x + 20\)

Denkanstöße

- Wie kannst du Brüche in einer Ungleichung eliminieren, bevor du mit dem Umstellen beginnst? - Was musst du beim Auflösen von Klammern beachten, wenn ein Minuszeichen davor steht? - Denke daran, was mit dem Relationszeichen passiert, wenn du eine Ungleichung mit einer negativen Zahl multiplizierst oder durch eine negative Zahl dividierst. - Versuche alle Terme mit \(x\) auf eine Seite und alle Zahlen auf die andere Seite der Ungleichung zu bringen.

Lösung

1. Multiplikation der Ungleichung mit dem Hauptnenner \(8\): \(2(x-3) - 4(x+1) \leq x\). 2. Ausmultiplizieren der Klammern: \(2x - 6 - 4x - 4 \leq x\). 3. Zusammenfassen der Terme: \(-2x - 10 \leq x\). 4. Addition von \(2x\) auf beiden Seiten: \(-10 \leq 3x\). 5. Division durch \(3\): \(x \geq -\frac{10}{3}\). Die Lösungsmenge ist \(L_1 = \{x \in \mathbb{Q} \mid x \geq -\frac{10}{3}\}\). 6. Ausmultiplizieren der Klammer in der zweiten Ungleichung: \(7 - 6x + 2 > 5x + 20\). 7. Zusammenfassen: \(9 - 6x > 5x + 20\). 8. Subtraktion von \(5x\) und \(9\): \(-11x > 11\). 9. Division durch \(-11\) (Umkehrung des Relationszeichens): \(x < -1\). Die Lösungsmenge ist \(L_2 = \{x \in \mathbb{Q} \mid x < -1\}\).

Antwort

1) \(x \geq -\frac{10}{3}\) 2) \(x < -1\)
4267728
Bestimme alle Werte für \(x\), welche die beiden folgenden Ungleichungen gleichzeitig erfüllen: \(1 - \frac{2x-5}{3} \le \frac{3x+1}{2}\) und \(2(3x-1) > 5x - 4\)

Denkanstöße

- Löse zunächst jede Ungleichung für sich allein. - Was bedeutet das Wort „und“ für die beiden gefundenen Lösungsmengen? - Hilft es dir, die Lösungen der einzelnen Ungleichungen auf einem Zahlenstrahl zu markieren? - Gibt es einen Bereich, in dem beide Bedingungen gleichzeitig wahr sind?

Lösung

1. Lösung der ersten Ungleichung: Multiplikation mit dem Hauptnenner \(6\) ergibt \(6 - 2(2x-5) \le 3(3x+1)\). 2. Klammern auflösen: \(6 - 4x + 10 \le 9x + 3\), also \(16 - 4x \le 9x + 3\). 3. Terme ordnen: \(13 \le 13x\), woraus \(x \ge 1\) folgt. 4. Lösung der zweiten Ungleichung: Klammer auflösen ergibt \(6x - 2 > 5x - 4\). 5. Terme ordnen: \(x > -2\). 6. Bestimmung der Schnittmenge: Die Bedingungen \(x \ge 1\) und \(x > -2\) sind gleichzeitig erfüllt, wenn \(x \ge 1\) gilt.

Antwort

\(x \ge 1\)
4267738
Bestimme alle ganzen Zahlen \(x\), die das folgende Ungleichungssystem erfüllen: \(\begin{cases} 5x - 3 > 2x + 6 \\ \frac{2x+8}{4} \leq 5 \end{cases}\)

Denkanstöße

- Betrachte jede Ungleichung zuerst einzeln und löse sie nach \(x\) auf. - Achte darauf, wie sich der Bereich der möglichen Werte einschränkt, wenn beide Bedingungen gleichzeitig gelten müssen. - Erinnere dich daran, was eine „ganze Zahl“ ist, bevor du die endgültige Menge angibst.

Lösung

1. Erste Ungleichung lösen: \(5x - 3 > 2x + 6 \implies 3x > 9 \implies x > 3\). 2. Zweite Ungleichung lösen: \(\frac{2x+8}{4} \leq 5 \implies 2x + 8 \leq 20 \implies 2x \leq 12 \implies x \leq 6\). 3. Schnittmenge bilden: Das System ist für alle \(x\) mit \(3 < x \leq 6\) erfüllt. 4. Ganze Zahlen im Intervall finden: Die ganzzahligen Lösungen sind \(4\), \(5\) und \(6\).

Antwort

\(x \in \{4; 5; 6\}\)
4267798
Bestimme die Lösungsmenge \(L\) für das folgende System aus zwei linearen Ungleichungen über der Grundmenge \(\mathbb{Q}\): I: \(\frac{2x+1}{3} - \frac{x-2}{6} \le 2\) II: \(4 - 3(x+1) < 2x + 11\)

Denkanstöße

- Wie kannst du Brüche in einer Ungleichung eliminieren, um die Rechnung zu vereinfachen? - Was musst du beim Auflösen von Klammern beachten, vor denen ein Minuszeichen steht? - Denke daran, dass eine Zahl nur dann Lösung des Systems ist, wenn sie beide Ungleichungen gleichzeitig erfüllt. - Es kann helfen, die Teillösungen beider Ungleichungen auf einem Zahlenstrahl zu markieren und nach Überlappungen zu suchen.

Lösung

1. Lösen der ersten Ungleichung: Durch Multiplikation mit dem Hauptnenner 6 erhält man \(2(2x+1) - (x-2) \le 12\). Vereinfachen ergibt \(4x + 2 - x + 2 \le 12\), also \(3x + 4 \le 12\). Daraus folgt \(3x \le 8\) und somit \(x \le \frac{8}{3}\) (bzw. \(x \le 2\frac{2}{3}\)). 2. Lösen der zweiten Ungleichung: Ausmultiplizieren ergibt \(4 - 3x - 3 < 2x + 11\), vereinfacht zu \(1 - 3x < 2x + 11\). Durch Umformen erhält man \(-10 < 5x\), woraus \(x > -2\) folgt. 3. Bestimmen der Schnittmenge: Die Kombination beider Bedingungen ergibt das Intervall \(-2 < x \le \frac{8}{3}\).

Antwort

\(L = \{x \in \mathbb{Q} \mid -2 < x \le \frac{8}{3}\}\)
4267808
Gegeben sind die beiden folgenden Ungleichungen: I: \(5 - \frac{x+2}{2} < 1\) II: \(2(x-3) \le \frac{x+4}{2}\) Untersuche rechnerisch, ob es eine reelle Zahl \(x\) gibt, die beide Ungleichungen gleichzeitig erfüllt, und gib die Lösungsmenge \(L\) des Systems an.

Denkanstöße

- Löse zunächst jede Ungleichung einzeln nach \(x\) auf. - Achte besonders auf das Vorzeichen, wenn du Terme mit \(x\) auf eine Seite bringst. - Vergleiche die beiden gefundenen Zahlenbereiche. Gibt es einen Bereich, in dem beide Bedingungen wahr sind? - Was bedeutet es für die Lösungsmenge, wenn sich die Bereiche der Teillösungen nicht überschneiden?

Lösung

1. Lösen der ersten Ungleichung: Multiplikation mit 2 ergibt \(10 - (x+2) < 2\). Auflösen der Klammer führt zu \(10 - x - 2 < 2\), also \(8 - x < 2\). Daraus ergibt sich \(x > 6\). 2. Lösen der zweiten Ungleichung: Multiplikation mit 2 ergibt \(4(x-3) \le x+4\). Ausmultiplizieren liefert \(4x - 12 \le x + 4\). Nach Umformen erhält man \(3x \le 16\), also \(x \le \frac{16}{3}\) (was etwa \(5{,}33\) entspricht). 3. Vergleich der Teilmengen: Es wird eine Zahl gesucht, für die gleichzeitig \(x > 6\) und \(x \le 5\frac{1}{3}\) gilt. Da \(5\frac{1}{3} < 6\) ist, existiert keine solche Zahl. Die Lösungsmenge ist somit leer.

Antwort

Es gibt keine solche Zahl \(x\). Die Lösungsmenge ist leer: \(L = \emptyset\).
4280788
Ermittle die Werte von \(x\), für die die folgenden Bedingungen erfüllt sind: 1) Der Wert des Terms \(4(x+2)\) ist höchstens \(10\). 2) Der Wert des Terms \(15-5x\) ist nicht negativ. 3) Der Wert des Terms \(5x-8\) ist größer als der Wert des Terms \(2x+1\).

Denkanstöße

- Übersetze „höchstens“, „nicht negativ“ und „größer als“ jeweils zuerst in ein Relationszeichen. - Forme die entstehenden Ungleichungen wie lineare Gleichungen um. - Beachte die Zeichenumkehr, wenn du durch einen negativen Koeffizienten dividierst. - Prüfe, ob die jeweilige Grenze eingeschlossen ist.

Lösung

1. „Höchstens \(10\)“ führt zu \(4(x+2)\leq10\). Daraus folgen \(4x+8\leq10\), \(4x\leq2\) und \(x\leq0{,}5\). 2. „Nicht negativ“ führt zu \(15-5x\geq0\). Daraus folgt \(-5x\geq-15\); Division durch \(-5\) ergibt \(x\leq3\). 3. Der Termvergleich ergibt \(5x-8>2x+1\). Daraus folgen \(3x>9\) und \(x>3\).

Antwort

1) \(x\leq0{,}5\) 2) \(x\leq3\) 3) \(x>3\)
5533368
Niko löst die Ungleichung \(-4x+7\le19\) so: \(-4x\le12\) \(x\le-3\) Finde den Fehler, bestimme die richtige Lösungsmenge und zeige mit einem geeigneten Zahlenwert, warum Nikos Ergebnis nicht stimmen kann.

Denkanstöße

- Bis zu welchem Rechenschritt ist Nikos Umformung noch äquivalent zur ursprünglichen Ungleichung? - Welche besondere Regel gilt beim Multiplizieren oder Dividieren einer Ungleichung mit einer negativen Zahl? - Kann ein einfach einzusetzender Wert die beiden vorgeschlagenen Lösungsbereiche unterscheiden?

Lösung

1. Der erste Schritt ist richtig: Aus \(-4x+7\le19\) folgt \(-4x\le12\). 2. Beim Dividieren durch die negative Zahl \(-4\) muss sich das Ungleichheitszeichen umkehren. Daher gilt \(x\ge-3\). 3. Zum Beispiel erfüllt \(x=0\) die ursprüngliche Ungleichung, denn \(7\le19\). Nikos Ergebnis \(x\le-3\) würde \(0\) jedoch ausschließen. 4. Die richtige Lösungsmenge ist \([-3;\infty)\).

Antwort

Beim Dividieren durch \(-4\) wurde das Ungleichheitszeichen nicht umgekehrt. Richtig ist \(x\ge-3\), also \([-3;\infty)\). Der Wert \(x=0\) bestätigt den Fehler in Nikos Ergebnis.
5533388
Im Diagramm sind die Geraden \(f(x)=2x-1\) und \(g(x)=-x+5\) dargestellt. a) Bestimme graphisch alle Werte von \(x\), für die \(f(x)\le g(x)\) gilt. Gib die Lösungsmenge in Intervallschreibweise an. b) Begründe am Graphen, ob der Randwert zur Lösungsmenge gehört. c) Überprüfe dein graphisches Ergebnis, indem du die Ungleichung \(2x-1\le -x+5\) rechnerisch löst.
Abbildung zur Aufgabe 553338

Denkanstöße

- Suche im Diagramm zuerst den Punkt, an dem beide Geraden denselben Funktionswert haben. - Vergleiche auf beiden Seiten dieses Schnittpunkts, welcher Graph tiefer liegt. - Achte darauf, ob das Ungleichheitszeichen den Gleichheitsfall einschließt. - Forme anschließend die angegebene Ungleichung mit Äquivalenzumformungen um und vergleiche beide Ergebnisse.

Lösung

1. Die beiden Geraden schneiden sich bei \(x=2\). Links von diesem Schnittpunkt liegt der Graph von \(f\) unter dem Graphen von \(g\); am Schnittpunkt sind beide Funktionswerte gleich. Graphisch folgt daher \(x\le2\). 2. Der Randwert \(2\) gehört zur Lösungsmenge, weil bei \(x=2\) Gleichheit gilt und das Zeichen \(\le\) den Gleichheitsfall einschließt. 3. Rechnerisch gilt \(2x-1\le-x+5\). Addieren von \(x\) und \(1\) ergibt \(3x\le6\), also \(x\le2\). Das bestätigt die graphische Lösung.

Antwort

a) \((-\infty;2]\) b) Der Randwert \(2\) gehört dazu, weil sich die Geraden dort schneiden und Gleichheit zugelassen ist. c) Rechnerisch ergibt sich ebenfalls \(x\le2\).
4125978
Gegeben sind zwei Rechtecke. Rechteck A hat die Seitenlängen \(x\) und \(x+6\), Rechteck B die Seitenlängen \(x\) und \(3x\). Für welche Werte von \(x\) in Zentimetern ist der Umfang von Rechteck A größer als der Umfang von Rechteck B? Gehe davon aus, dass \(x>0\) gilt.

Denkanstöße

- Stelle zuerst für beide Rechtecke einen Umfangsterm auf. - Übersetze „größer als“ in eine Ungleichung zwischen diesen Termen. - Löse die Ungleichung nach \(x\) auf. - Schneide das Ergebnis anschließend mit der Bedingung für positive Seitenlängen.

Lösung

1. Für Rechteck A gilt \(U_A=2(x+x+6)=4x+12\). 2. Für Rechteck B gilt \(U_B=2(x+3x)=8x\). 3. Die Bedingung \(U_A>U_B\) ergibt \(4x+12>8x\). 4. Daraus folgt \(12>4x\), also \(x<3\). 5. Zusammen mit \(x>0\) ergibt sich \(0<x<3\).

Antwort

Der Umfang von Rechteck A ist für \(0<x<3\) größer.
4131888
Ein Paketdienst begrenzt die Größe quaderförmiger Pakete mit quadratischer Grundfläche: Die längste Seite \(l\) plus das Gurtmaß, also der Umfang der quadratischen Grundfläche, darf höchstens \(360\,\text{cm}\) betragen. Ein Online-Händler möchte Pakete verschicken, bei denen die Länge \(l\) genau dreimal so groß ist wie die Seitenkante \(x\) der quadratischen Grundfläche. Gleichzeitig muss die Länge \(l\) aus Stabilitätsgründen mindestens \(120\,\text{cm}\) betragen. Welche ganzzahligen Werte (in \(\text{cm}\)) kommen für die Seitenkante \(x\) der Grundfläche infrage?

Denkanstöße

- Hier gibt es zwei Bedingungen: eine für die maximale Größe und eine für die minimale Stabilität. - Das Gurtmaß ist hier der Umfang der quadratischen Grundfläche. - Stelle für beide Bedingungen jeweils eine Ungleichung auf und finde den Bereich, der beide erfüllt.

Lösung

1. Definition der Terme: Seitenkante der Grundfläche ist \(x\), Länge ist \(l = 3x\). 2. Umfang der quadratischen Grundfläche: \(U = 4x\). 3. Aufstellen der ersten Bedingung (Länge-plus-Gurtmaß-Bedingung): \(l + U \le 360 \implies 3x + 4x \le 360 \implies 7x \le 360\). 4. Lösen der ersten Ungleichung: \(x \le \frac{360}{7} \approx 51{,}43\). 5. Aufstellen der zweiten Bedingung (Mindestlänge): \(l \ge 120 \implies 3x \ge 120 \implies x \ge 40\). 6. Kombination der Ergebnisse: \(40 \le x \le 51{,}43\). 7. Da \(x\) ganzzahlig sein soll, sind die möglichen Werte \(40; 41; 42; \dots; 51\).

Antwort

Für die Seitenkante \(x\) kommen alle ganzzahligen Werte von \(40\,\text{cm}\) bis einschließlich \(51\,\text{cm}\) infrage.
4132038
Ein Car-Sharing-Anbieter bietet zwei Tagesmodelle an: Modell A: \(24\,\text{€}\) Grundgebühr pro Tag plus \(0{,}25\,\text{€}\) pro Kilometer. Modell B: Pauschalpreis von \(44\,\text{€}\) pro Tag (unbegrenzte Kilometer inklusive). a) Für welche Fahrtstrecken pro Tag ist Modell A günstiger als Modell B? b) Ein Nutzer plant eine Tagesfahrt von \(100\,\text{km}\). Welches Modell sollte er wählen? Begründe deine Entscheidung durch einen Vergleich der Kosten. c) Wie müsste die Grundgebühr von Modell A angepasst werden, damit beide Modelle bei einer Fahrt von genau \(100\,\text{km}\) exakt die gleichen Kosten verursachen? Der Kilometerpreis von \(0{,}25\,\text{€}\) soll dabei gleich bleiben.

Denkanstöße

- Was ändert sich an den Kosten von Modell B, wenn man mehr Kilometer fährt? - Kannst du die Kosten für Modell A bei einer festen Strecke von \(100\,\text{km}\) berechnen und mit dem Pauschalpreis vergleichen? - In Teil c suchst du eine neue Grundgebühr. Wie sieht die Gleichung aus, wenn das Ergebnis am Ende \(44\,\text{€}\) sein soll? - Denke daran, dass „exakt gleiche Kosten“ mathematisch bedeutet, dass die Terme beider Modelle mit einem Gleichheitszeichen verbunden werden können.

Lösung

1. Aufstellen der Funktionen für die Kosten in Abhängigkeit von der nichtnegativen Strecke \(x\): \(K_A(x) = 24 + 0{,}25x\) und \(K_B(x) = 44\). 2. Bestimmung des Schnittpunkts zur Beantwortung von Teil a: \(24 + 0{,}25x = 44 \implies 0{,}25x = 20 \implies x = 80\). Bei \(80\,\text{km}\) sind beide Modelle gleich teuer; Modell A ist daher für \(0 \le x < 80\,\text{km}\) günstiger. 3. Kostenvergleich für Teil b bei \(x = 100\): \(K_A(100) = 24 + 0{,}25 \cdot 100 = 49\,\text{€}\). Da \(49\,\text{€} > 44\,\text{€}\), ist Modell B günstiger. 4. Berechnung der neuen Grundgebühr \(G\) für Teil c: Ansatz \(G + 0{,}25 \cdot 100 = 44\). 5. Auflösen nach \(G\): \(G + 25 = 44 \implies G = 19\,\text{€}\).

Antwort

a) Modell A ist für Fahrtstrecken \(x\) mit \(0 \le x < 80\,\text{km}\) günstiger. Bei genau \(80\,\text{km}\) sind beide Modelle gleich teuer. b) Er sollte Modell B wählen, da Modell A bei \(100\,\text{km}\) Kosten in Höhe von \(49\,\text{€}\) verursacht, während Modell B nur \(44\,\text{€}\) kostet. c) Die Grundgebühr von Modell A müsste auf \(19\,\text{€}\) gesenkt werden.
4132188
Betrachte die Ungleichung \(2x + k > 10\), wobei \(k\) eine feste Zahl ist. Bestimme den Wert für \(k\) so, dass die Lösungsmenge der Ungleichung genau dem Intervall \((7; \infty)\) entspricht. Stelle deinen Rechenweg dar.

Denkanstöße

- Stelle dir vor, \(k\) wäre eine normale Zahl und löse die Ungleichung nach \(x\) auf. Dein Ergebnis wird \(k\) enthalten. - Welche Bedingung muss für den Ausdruck auf der rechten Seite gelten, damit er mit der gewünschten Grenze im Intervall übereinstimmt? - Kannst du eine Gleichung aufstellen, um den fehlenden Wert zu finden?

Lösung

1. Auflösen der Ungleichung nach \(x\): \(2x + k > 10 \Rightarrow 2x > 10 - k \Rightarrow x > \frac{10 - k}{2}\). 2. Abgleich mit der Ziel-Lösung: Die Lösungsmenge soll \(x > 7\) sein. Also muss gelten: \(\frac{10 - k}{2} = 7\). 3. Berechnung von \(k\): \(10 - k = 14 \Rightarrow -k = 4 \Rightarrow k = -4\).

Antwort

Der Wert für \(k\) muss \(-4\) sein.
4139478
Untersuche die folgenden Ungleichungen auf ihre Lösungsmenge \(L\) über der Grundmenge \(\mathbb{Q}\). Vereinfache dazu die Terme so weit wie möglich und interpretiere das Ergebnis. a) \(2 \cdot (3x - 4) < 6x - 5\) b) \(4 - (x + 5) \ge 10 - x\)

Denkanstöße

- Vereinfache beide Seiten der Ungleichung so weit wie möglich, bevor du nach \(x\) auflöst. - Was bedeutet es für die Lösung, wenn die Variable \(x\) während der Rechnung vollständig verschwindet? - Überlege, ob die verbleibende mathematische Aussage (ohne \(x\)) immer wahr oder immer falsch ist.

Lösung

1. Teilaufgabe a): Ausmultiplizieren der Klammer ergibt \(6x - 8 < 6x - 5\). Subtraktion von \(6x\) führt zur Aussage \(-8 < -5\). Da diese Aussage für alle \(x\) wahr ist, ist die Lösungsmenge der gesamte Grundbereich: \(L = \mathbb{Q}\). 2. Teilaufgabe b): Auflösen der Klammer ergibt \(4 - x - 5 \ge 10 - x\), vereinfacht \(-1 - x \ge 10 - x\). Addition von \(x\) führt zur Aussage \(-1 \ge 10\). Da dies eine falsche Aussage ist, gibt es kein \(x\), das die Ungleichung erfüllt. Die Lösungsmenge ist leer: \(L = \emptyset\).

Antwort

a) \(L = \mathbb{Q}\) b) \(L = \emptyset\) (leere Menge)
4139688
Die drei Seiten eines Dreiecks sind \(2x\), \(x+10\) und \(30\), jeweils in Zentimetern. Untersuche mithilfe von Ungleichungen, in welchem Bereich \(x\) liegen muss. Wie viele verschiedene ganze Zahlen kommen für \(x\) infrage?

Denkanstöße

- Stelle für jede Auswahl von zwei Seiten eine Dreiecksungleichung auf. - Löse die drei Ungleichungen getrennt und kombiniere ihre Bedingungen. - Prüfe zusätzlich, ob alle Seitenlängen positiv sind. - Zähle erst danach die ganzen Zahlen im gemeinsamen Bereich.

Lösung

1. Aus \(2x+(x+10)>30\) folgt \(3x>20\), also \(x>\frac{20}{3}\). 2. Aus \(2x+30>x+10\) folgt \(x>-20\); diese Bedingung ist gegenüber der positiven Seitenlänge nicht einschränkend. 3. Aus \((x+10)+30>2x\) folgt \(x<40\). 4. Insgesamt gilt \(\frac{20}{3}<x<40\). 5. Die ganzzahligen Werte sind \(7,8,\ldots,39\). Ihre Anzahl beträgt \(39-7+1=33\).

Antwort

Es gilt \(\frac{20}{3}<x<40\). Für ganzzahliges \(x\) gibt es \(33\) mögliche Werte.
4142478
Eine neue Kerze ist \(25\,\text{cm}\) lang. Sobald sie angezündet wird, brennt sie gleichmäßig um \(1{,}2\,\text{cm}\) pro Stunde ab. Für welche Brenndauern \(h\) ist die Kerze kürzer als \(10\,\text{cm}\)? Berücksichtige nur Zeiten bis zum vollständigen Abbrennen der Kerze.

Denkanstöße

- Stelle zunächst einen Term für die Kerzenlänge nach \(h\) Stunden auf. - Übersetze „kürzer als“ in eine Ungleichung. - Beachte beim Teilen durch eine negative Zahl die Richtung des Relationszeichens. - Bestimme zusätzlich den Zeitpunkt des vollständigen Abbrennens als obere physikalische Grenze.

Lösung

1. Für eine Kerzenlänge unter \(10\,\text{cm}\) gilt \(25-1{,}2h<10\). 2. Subtraktion von \(25\) ergibt \(-1{,}2h<-15\). 3. Division durch \(-1{,}2\) kehrt das Relationszeichen um und liefert \(h>12{,}5\). 4. Vollständig abgebrannt ist die Kerze bei \(25-1{,}2h=0\), also bei \(h=\frac{125}{6}\approx20{,}83\). 5. Im sinnvollen Zeitraum gilt daher \(12{,}5<h\leq\frac{125}{6}\).

Antwort

Bis zum vollständigen Abbrennen ist die Kerze für \(12{,}5<h\leq\frac{125}{6}\) Stunden kürzer als \(10\,\text{cm}\).
4225308
Gegeben sind zwei rationale Zahlen \(a\) und \(b\). 1) Unter welchen Bedingungen für \(a\) und \(b\) ist das Produkt \(ab\) genauso groß wie der Faktor \(a\)? Berücksichtige dabei alle Möglichkeiten für \(a\). 2) Angenommen, \(a\) ist positiv. Welche Bedingung muss für \(b\) gelten, damit \(ab<a\)? 3) Wie ändert sich die Bedingung für \(b\), wenn \(a\) negativ ist und weiterhin \(ab<a\) gelten soll?

Denkanstöße

- Forme die Gleichung im ersten Teil so um, dass ein Produkt gleich null ist. - Unterscheide beim Teilen einer Ungleichung danach, ob der Divisor positiv oder negativ ist. - Prüfe die beiden Vorzeichenfälle für \(a\) getrennt. - Teste deine Bedingungen bei Bedarf mit einfachen positiven und negativen Beispielwerten.

Lösung

1. Aus \(ab=a\) folgt \(a(b-1)=0\). Daher gilt entweder \(a=0\) bei beliebigem \(b\) oder \(b=1\). 2. Für \(a>0\) darf die Ungleichung \(ab<a\) durch \(a\) geteilt werden, ohne das Relationszeichen zu ändern. Es folgt \(b<1\). 3. Für \(a<0\) kehrt sich beim Teilen durch \(a\) das Relationszeichen um. Es folgt \(b>1\).

Antwort

1) \(a=0\) mit beliebigem \(b\) oder \(b=1\). 2) Für \(a>0\) gilt \(b<1\). 3) Für \(a<0\) gilt \(b>1\).
4244968
Ermittle die Lösungsmengen für die folgenden Ungleichungen über der Grundmenge \(\mathbb{Q}\): a) \(|2x+6|<10\) b) \(4|x-1|-5\geq7\)

Denkanstöße

- Isoliere bei jeder Aufgabe zuerst den Betragsterm. - Ein kleiner Betrag beschreibt einen Bereich zwischen zwei Grenzen. - Ein ausreichend großer Betrag beschreibt zwei Bereiche außerhalb eines zentralen Abschnitts. - Prüfe bei den Grenzen, ob sie wegen des Relationszeichens dazugehören.

Lösung

1. Für a) gilt \(-10<2x+6<10\). Subtraktion von \(6\) und Division durch \(2\) ergeben \(-8<x<2\). 2. Daher ist \(L_a=\{x\in\mathbb{Q}\mid-8<x<2\}\). 3. Für b) ergibt die Addition von \(5\) und Division durch \(4\) zunächst \(|x-1|\geq3\). 4. Das bedeutet \(x-1\geq3\) oder \(x-1\leq-3\). 5. Damit gilt \(x\geq4\) oder \(x\leq-2\), also \(L_b=\{x\in\mathbb{Q}\mid x\leq-2\text{ oder }x\geq4\}\).

Antwort

a) \(L_a=\{x\in\mathbb{Q}\mid-8<x<2\}\) b) \(L_b=\{x\in\mathbb{Q}\mid x\leq-2\text{ oder }x\geq4\}\)
4267748
Ermittle die Menge aller ganzzahligen Lösungen für das gegebene System von Ungleichungen: \(\begin{cases} \frac{3x-5}{2} - \frac{x+1}{3} < 2 \\ 1 - 3 \cdot (2 - x) \geq -5 \end{cases}\)

Denkanstöße

- Beim Rechnen mit Brüchen hilft es, die gesamte Ungleichung mit dem Hauptnenner zu multiplizieren, um die Brüche zu eliminieren. - Achte beim Auflösen der Klammern besonders auf die Vorzeichen, wenn ein Minuszeichen vor der Klammer steht. - Stelle dir die Teillösungen auf einem Zahlenstrahl vor, um die gemeinsamen Werte leichter zu finden.

Lösung

1. Erste Ungleichung mit dem Hauptnenner \(6\) multiplizieren: \(3(3x - 5) - 2(x + 1) < 12\). 2. Klammern auflösen und zusammenfassen: \(9x - 15 - 2x - 2 < 12 \implies 7x - 17 < 12 \implies 7x < 29\). 3. Nach \(x\) isolieren: \(x < \frac{29}{7} \approx 4{,}14\). 4. Zweite Ungleichung lösen: \(1 - (6 - 3x) \geq -5 \implies 1 - 6 + 3x \geq -5 \implies -5 + 3x \geq -5\). 5. Nach \(x\) isolieren: \(3x \geq 0 \implies x \geq 0\). 6. Schnittmenge der Intervalle bestimmen: \(0 \leq x < \frac{29}{7}\). 7. Ganze Zahlen identifizieren: Die Lösungen sind \(0; 1; 2; 3; 4\).

Antwort

\(x \in \{0; 1; 2; 3; 4\}\)
4288128
Ein Logistikunternehmen bietet zwei Tarife für die tägliche Lagerung von Paketen an. Die Kosten hängen von der Masse \(x\) in \(\text{kg}\) ab. Tarif A: Die Kosten betragen \(2{,}00\,\text{€}\) pro angefangenem Kilogramm (das Gewicht wird also immer auf die nächste ganze Zahl aufgerundet und mit \(2\) multipliziert). Tarif B: Die Kosten berechnen sich nach der linearen Funktion \(g(x) = 1{,}5x + 1\) (in Euro). a) Berechne die Kosten beider Tarife für Pakete mit einer Masse von \(0{,}5\,\text{kg}\), \(1{,}0\,\text{kg}\) und \(2{,}2\,\text{kg}\). b) Bestimme rechnerisch, für welche Massen \(x\) im Bereich \(0 < x \le 5\) der Tarif A exakt günstiger ist als Tarif B.

Denkanstöße

- Was bedeutet „aufgerundet“ mathematisch für die Kostenberechnung in Tarif A? - Erstelle für Tarif A eine kleine Wertetabelle oder eine abschnittsweise Definition, um den Überblick zu behalten. - Um herauszufinden, wann ein Tarif günstiger ist, kannst du eine Ungleichung aufstellen. - Da Tarif A eine Treppenfunktion ist, ist es hilfreich, die Untersuchung für jedes Kilogramm-Intervall einzeln durchzuführen.

Lösung

1. Berechnung der Werte für Aufgabenteil a): Für \(x = 0{,}5\): Tarif A: \(2 \cdot 1 = 2{,}00\,\text{€}\); Tarif B: \(1{,}5 \cdot 0{,}5 + 1 = 1{,}75\,\text{€}\). Für \(x = 1{,}0\): Tarif A: \(2 \cdot 1 = 2{,}00\,\text{€}\); Tarif B: \(1{,}5 \cdot 1{,}0 + 1 = 2{,}50\,\text{€}\). Für \(x = 2{,}2\): Tarif A: \(2 \cdot 3 = 6{,}00\,\text{€}\); Tarif B: \(1{,}5 \cdot 2{,}2 + 1 = 4{,}30\,\text{€}\). 2. Lösung der Ungleichung \(f(x) < g(x)\) für Aufgabenteil b): Betrachtung der Intervalle \((k-1; k]\) für \(k \in \{1, 2, 3, 4, 5\}\). Intervall \((0; 1]\): \(2 < 1{,}5x + 1 \Rightarrow 1 < 1{,}5x \Rightarrow x > \frac{2}{3}\). Also \(x \in (\frac{2}{3}; 1]\). Intervall \((1; 2]\): \(4 < 1{,}5x + 1 \Rightarrow 3 < 1{,}5x \Rightarrow x > 2\). Keine Lösung in diesem Intervall. Intervall \((2; 3]\): \(6 < 1{,}5x + 1 \Rightarrow 5 < 1{,}5x \Rightarrow x > \frac{10}{3} \approx 3{,}33\). Keine Lösung in diesem Intervall, da \(x \le 3\). Für höhere Intervalle wächst der Wert von Tarif A schneller als der von Tarif B, sodass keine weiteren Lösungen existieren.

Antwort

a) \(0{,}5\,\text{kg}\): A: \(2{,}00\,\text{€}\), B: \(1{,}75\,\text{€}\); \(1{,}0\,\text{kg}\): A: \(2{,}00\,\text{€}\), B: \(2{,}50\,\text{€}\); \(2{,}2\,\text{kg}\): A: \(6{,}00\,\text{€}\), B: \(4{,}30\,\text{€}\). b) Tarif A ist für \(\frac{2}{3} < x \le 1\) (ca. \(0{,}67\,\text{kg} < x \le 1\,\text{kg}\)) günstiger als Tarif B.
4281718
Bestimme alle Werte für den Parameter \(a\), für die das folgende lineare Gleichungssystem eine Lösung \((x \mid y)\) besitzt, die im II. Quadranten des Koordinatensystems liegt (d. h. \(x < 0\) und \(y > 0\)): \(\begin{cases} x + y = 5 \\ 2x + ay = 12 \end{cases}\)

Denkanstöße

- Was bedeutet es für die Vorzeichen von \(x\) und \(y\), wenn ein Punkt im II. Quadranten liegt? - Versuche zuerst, \(x\) und \(y\) so aufzulösen, dass sie nur noch vom Parameter \(a\) abhängen. - Wann ist ein Bruch positiv? Was muss dann für den Nenner gelten? - Wie verhält sich das Vorzeichen des Zählers, wenn du bereits weißt, welches Vorzeichen der Nenner hat?

Lösung

1. Erste Gleichung nach \(x\) umstellen: \(x = 5 - y\). 2. Einsetzen in die zweite Gleichung: \(2(5 - y) + ay = 12\). 3. Klammer auflösen und nach \(y\) sortieren: \(10 - 2y + ay = 12 \Rightarrow y(a - 2) = 2\). 4. \(y\) in Abhängigkeit von \(a\) ausdrücken: \(y = \frac{2}{a - 2}\). 5. \(x\) berechnen: \(x = 5 - \frac{2}{a - 2} = \frac{5(a - 2) - 2}{a - 2} = \frac{5a - 12}{a - 2}\). 6. Bedingung \(y > 0\) anwenden: \(\frac{2}{a - 2} > 0 \Rightarrow a - 2 > 0 \Rightarrow a > 2\). 7. Bedingung \(x < 0\) anwenden: Da \(a - 2 > 0\) (aus Schritt 6), muss der Zähler negativ sein: \(5a - 12 < 0 \Rightarrow 5a < 12 \Rightarrow a < 2{,}4\). 8. Beide Bedingungen kombinieren: \(2 < a < 2{,}4\).

Antwort

Die gesuchte Bedingung lautet \(2 < a < 2{,}4\).
4281728
Untersuche, für welche Werte des Parameters \(k\) das folgende Gleichungssystem eine eindeutige Lösung \((x \mid y)\) besitzt, bei der sowohl \(x\) als auch \(y\) positive Werte annehmen: \(\begin{cases} kx + 4y = 8 \\ 4x + ky = 8 \end{cases}\)

Denkanstöße

- Wann hat ein lineares Gleichungssystem genau eine Lösung, wann keine und wann unendlich viele? - Nutze die Symmetrie des Systems aus: Was passiert, wenn du \(x\) und \(y\) vertauschst? - Wie kannst du eine Variable eliminieren, um die andere in Abhängigkeit von \(k\) zu berechnen? - Achte darauf, dass „eindeutige Lösung“ bestimmte Werte für \(k\) ausschließt.

Lösung

1. Subtrahiere die zweite Gleichung von der ersten: \((k-4)x+(4-k)y=0\), also \((k-4)(x-y)=0\). 2. Für \(k=4\) sind beide Gleichungen identisch; es gibt keine eindeutige Lösung. Für \(k\neq4\) folgt \(x=y\). 3. Setze \(x=y\) in die erste Gleichung ein: \((k+4)x=8\). 4. Für \(k=-4\) entsteht der Widerspruch \(0=8\); daher gibt es keine Lösung. Für \(k\neq-4\) gilt \(x=y=\frac{8}{k+4}\). 5. Die Werte sind positiv genau dann, wenn \(k+4>0\), also \(k>-4\). 6. Zusätzlich muss für Eindeutigkeit \(k\neq4\) gelten. Somit ist \(k\in(-4;4)\cup(4;\infty)\).

Antwort

Für \(k > -4\) mit Ausnahme von \(k = 4\) (oder: \(k \in (-4; 4) \cup (4; \infty)\)).
5533378
Ein System aus zwei linearen Ungleichungen lautet \(2x-1>-5\) und \(-3x+4\ge-11\). a) Löse beide Ungleichungen und gib ihre gemeinsame Lösungsmenge in Intervallschreibweise an. b) Mara behauptet: „Diese gemeinsame Lösungsmenge kann auch die Lösungsmenge einer einzigen linearen Ungleichung der Form \(ax+b\le cx+d\) mit reellen Koeffizienten sein.“ Entscheide, ob Mara recht hat, und begründe allgemein. c) Gib ein anderes System aus zwei linearen Ungleichungen mit derselben gemeinsamen Lösungsmenge an. Bei mindestens einer deiner Ungleichungen soll sich beim Lösen das Ungleichheitszeichen umkehren.

Denkanstöße

- Löse zunächst beide Ungleichungen getrennt und bilde anschließend die Schnittmenge ihrer Lösungsbereiche. - Welche grundsätzlichen Formen kann die Lösungsmenge einer einzelnen linearen Ungleichung haben, nachdem alle \(x\)-Terme zusammengefasst wurden? - Arbeite für Teil c) von den beiden Randwerten des gewünschten Intervalls rückwärts und achte auf die geforderte Vorzeichenumkehr.

Lösung

1. Aus \(2x-1>-5\) folgt \(2x>-4\) und damit \(x>-2\). 2. Aus \(-3x+4\ge-11\) folgt \(-3x\ge-15\). Beim Dividieren durch \(-3\) kehrt sich das Ungleichheitszeichen um, also gilt \(x\le5\). 3. Beide Bedingungen müssen gleichzeitig erfüllt sein. Daher ist die gemeinsame Lösungsmenge \((-2;5]\). 4. Jede einzelne lineare Ungleichung \(ax+b\le cx+d\) lässt sich zu \((a-c)x\le d-b\) zusammenfassen. Ist \(a-c>0\), entsteht eine Lösungsmenge der Form \(x\le r\); ist \(a-c<0\), eine der Form \(x\ge r\). Für \(a-c=0\) ist die Lösungsmenge entweder \(\mathbb{R}\) oder leer. Keine dieser Möglichkeiten ist ein beschränktes Intervall mit zwei verschiedenen endlichen Randwerten. Mara hat daher nicht recht. 5. Ein mögliches anderes System ist \(4x>-8\) und \(-2x\ge-10\). Die erste Ungleichung liefert \(x>-2\), die zweite wegen des Vorzeichenwechsels \(x\le5\). Ihre gemeinsame Lösungsmenge ist wieder \((-2;5]\).

Antwort

a) \((-2;5]\) b) Mara hat nicht recht. Eine einzelne lineare Ungleichung in einer Variablen hat als Lösungsmenge eine Halbgerade, ganz \(\mathbb{R}\) oder die leere Menge, aber kein beschränktes Intervall mit zwei verschiedenen endlichen Randwerten. c) Zum Beispiel \(4x>-8\) und \(-2x\ge-10\).

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