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Stellen Sie aus rund 25.000 Matheaufgaben von der 3. bis zur 13. Klasse Ihre eigenen Arbeitsblätter zusammen. Alle Aufgaben enthalten Lösungsschritte.

Definitionslücken

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Gegeben ist \(f(x)=\frac{5}{x+3}-1\). Welcher rationale Wert für \(x\) gehört nicht zur Definitionsmenge? Gib anschließend \(D_f\) an.

Denkanstöße

- Welche Bedingung muss für den Nenner eines Bruchs gelten? - Für welchen \(x\)-Wert wird \(x+3\) null?

Lösung

1. Der Nenner darf nicht null sein. Daher gilt \(x+3\ne0\). 2. Aus \(x+3=0\) folgt der ausgeschlossene Wert \(x=-3\). 3. Somit ist \(D_f=\mathbb{Q}\setminus\{-3\}\).

Antwort

Ausgeschlossen ist \(x=-3\); \(D_f=\mathbb{Q}\setminus\{-3\}\).
4129328
Gegeben ist die verschobene Hyperbel \(f(x)=\frac{1}{x}+c\) mit \(c\in\mathbb{Q}\). Untersuche, ob es einen Wert für \(c\) gibt, sodass der Graph die \(y\)-Achse schneidet. Begründe mithilfe der Definitionsmenge.

Denkanstöße

- Welchen \(x\)-Wert haben alle Punkte auf der \(y\)-Achse? - Für welchen Wert von \(x\) ist der Bruch \(1/x\) nicht definiert? - Verändert eine Verschiebung nach oben oder unten diese ausgeschlossene Stelle?

Lösung

1. Der Nenner \(x\) darf nicht null werden. Daher ist für jeden Wert von \(c\) die Definitionsmenge \(D_f=\mathbb{Q}\setminus\{0\}\). 2. Ein Schnittpunkt mit der \(y\)-Achse müsste die \(x\)-Koordinate \(0\) besitzen. 3. Die Addition von \(c\) verschiebt den Graphen nur nach oben oder unten und ändert die Definitionsmenge nicht. 4. Deshalb kann der Graph für keinen Wert von \(c\) die \(y\)-Achse schneiden.

Antwort

Nein. Für jedes \(c\in\mathbb{Q}\) gilt \(0\notin D_f\), daher gibt es keinen Schnittpunkt mit der \(y\)-Achse.
4129408
Gegeben ist \(f(x)=\frac{12}{x}\). a) Die Grundmenge ist \(\mathbb{Q}\). Bestimme die maximale Definitionsmenge \(D_f\). b) Erkläre anhand der Funktionsgleichung, warum \(0\) nicht in der Wertemenge \(W_f\) enthalten sein kann. c) Die Definitionsmenge wird auf \(D_{\text{neu}}=\{1;2;3;4;6\}\) eingeschränkt. Gib die zugehörige Wertemenge \(W_{\text{neu}}\) an.

Denkanstöße

- Welche Zahl darf im Nenner nicht stehen? - Wann kann ein Bruch den Wert \(0\) haben? - Berechne für c) die Funktionswerte zu allen fünf zugelassenen Eingaben und fasse die Ergebnisse als Menge zusammen.

Lösung

1. Eine Division durch null ist nicht definiert. Daher ist \(D_f=\mathbb{Q}\setminus\{0\}\). 2. Ein Bruch kann nur dann null sein, wenn sein Zähler null ist. Da der Zähler konstant \(12\) ist, kann der Funktionswert \(0\) nicht auftreten. 3. Für die eingeschränkte Definitionsmenge gilt \(f(1)=12\), \(f(2)=6\), \(f(3)=4\), \(f(4)=3\) und \(f(6)=2\). 4. Somit ist \(W_{\text{neu}}=\{2;3;4;6;12\}\).

Antwort

a) \(D_f=\mathbb{Q}\setminus\{0\}\) b) \(0\notin W_f\), weil der konstante Zähler \(12\) nicht null ist. c) \(W_{\text{neu}}=\{2;3;4;6;12\}\)
4129468
Gegeben ist der Bruchterm \(T(x)=\frac{8x-4}{x+6}\) mit der Grundmenge \(\mathbb{Q}\). a) Bestimme seine maximale Definitionsmenge \(D_T\). b) Wird \(T\) als Funktionsterm aufgefasst, welche senkrechte Asymptote des zugehörigen Graphen folgt aus dieser ausgeschlossenen Stelle?

Denkanstöße

- Für welchen Wert wird der Nenner null? - Welche Werte müssen aus der Grundmenge ausgeschlossen werden? - Was bedeutet eine nicht gekürzte Nennernullstelle für den Graphen, wenn der Zähler dort ungleich null ist?

Lösung

1. Der Nenner darf nicht null sein. Aus \(x+6=0\) folgt \(x=-6\). 2. Daher ist \(D_T=\mathbb{Q}\setminus\{-6\}\). 3. Bei \(x=-6\) ist der Zähler \(-52\) und damit ungleich null. Als Funktionsterm besitzt der Ausdruck deshalb die senkrechte Asymptote \(x=-6\).

Antwort

a) \(D_T=\mathbb{Q}\setminus\{-6\}\) b) Senkrechte Asymptote: \(x=-6\)
4132318
Bestimme für die folgenden Funktionsterme jeweils alle Definitionslücken und gib die maximale Definitionsmenge \(D\) an. Gehe davon aus, dass die Grundmenge die Menge der rationalen Zahlen \(\mathbb{Q}\) ist. a) \(f(x) = \frac{8}{5x + 20}\) b) \(g(x) = \frac{x + 1}{0{,}4x - 2}\) c) \(h(x) = \frac{3}{7 - x} + 2{,}5\) d) \(k(x) = \frac{1}{x \cdot (x + 4{,}5)}\)

Denkanstöße

- Wann ist ein Bruch mathematisch nicht definiert? - Welche Bedingung muss für den Nenner eines Bruchs immer erfüllt sein? - Wie kannst du eine Gleichung umstellen, um den Wert von \(x\) zu finden, der den Nenner null werden lässt? - Was bedeutet der Satz vom Nullprodukt für Terme, in denen Faktoren multipliziert werden?

Lösung

1. Nenner von \(f(x)\) nullsetzen: \(5x + 20 = 0 \implies 5x = -20 \implies x = -4\). Definitionslücke bei \(x = -4\). Definitionsmenge \(D = \mathbb{Q} \setminus \{-4\}\). 2. Nenner von \(g(x)\) nullsetzen: \(0{,}4x - 2 = 0 \implies 0{,}4x = 2 \implies x = 5\). Definitionslücke bei \(x = 5\). Definitionsmenge \(D = \mathbb{Q} \setminus \{5\}\). 3. Nenner von \(h(x)\) nullsetzen: \(7 - x = 0 \implies x = 7\). Definitionslücke bei \(x = 7\). Definitionsmenge \(D = \mathbb{Q} \setminus \{7\}\). 4. Nenner von \(k(x)\) nullsetzen: \(x \cdot (x + 4{,}5) = 0\). Ein Produkt ist null, wenn einer der Faktoren null ist. Also \(x = 0\) oder \(x + 4{,}5 = 0 \implies x = -4{,}5\). Definitionslücken bei \(x = 0\) und \(x = -4{,}5\). Definitionsmenge \(D = \mathbb{Q} \setminus \{-4{,}5; 0\}\).

Antwort

a) Lücke: \(x = -4\); \(D = \mathbb{Q} \setminus \{-4\}\) b) Lücke: \(x = 5\); \(D = \mathbb{Q} \setminus \{5\}\) c) Lücke: \(x = 7\); \(D = \mathbb{Q} \setminus \{7\}\) d) Lücken: \(x = 0\) und \(x = -4{,}5\); \(D = \mathbb{Q} \setminus \{-4{,}5; 0\}\)
5532978
Gegeben ist die Funktion \(h(x)=\frac{5}{x+4}\). Welche Zahl darf für \(x\) nicht eingesetzt werden? Die Grundmenge ist \(\mathbb{Q}\). Gib anschließend die maximale Definitionsmenge \(D_h\) an.

Denkanstöße

- Wann ist ein Bruch nicht definiert? - Untersuche dafür nur den Nenner \(x+4\).

Lösung

1. Der Nenner darf nicht null werden. Daher löst man \(x+4=0\). 2. Es folgt \(x=-4\). Dieser Wert muss ausgeschlossen werden. 3. Somit ist \(D_h=\mathbb{Q}\setminus\{-4\}\).

Antwort

\(x=-4\) darf nicht eingesetzt werden; \(D_h=\mathbb{Q}\setminus\{-4\}\).
5565348
Der Graph zeigt eine elementare gebrochen-rationale Funktion. a) Lies am Graphen ab, welcher \(x\)-Wert nicht zur Definitionsmenge gehört. b) Gib die Gleichung der dazugehörigen senkrechten Asymptote an und erkläre den Zusammenhang mit der Definitionslücke.
Abbildung zur Aufgabe 556534

Denkanstöße

- An welcher senkrechten Linie rücken die beiden Kurvenäste immer näher heran? - Welcher \(x\)-Wert wird vom Graphen dort nie angenommen? - Wie hängen bei der elementaren gebrochen-rationalen Funktion Nennernullstelle und senkrechte Asymptote zusammen?

Lösung

1. Die beiden Äste des Graphen nähern sich bei \(x=2\) einer senkrechten Geraden, ohne diese zu erreichen. Daher ist \(x=2\) ausgeschlossen. 2. Die senkrechte Asymptote ist \(x=2\). 3. Bei einer Funktion der Form \(\frac{a}{x+b}+c\) liegt die senkrechte Asymptote genau bei dem \(x\)-Wert, an dem der Nenner null wird und deshalb eine Definitionslücke entsteht.

Antwort

a) \(x=2\) ist ausgeschlossen. b) Die senkrechte Asymptote ist \(x=2\); sie liegt an derselben Stelle wie die Definitionslücke.
5565358
Eine Funktion hat die Form \(f(x)=\frac{6}{x+b}+2\) und die Definitionsmenge \(D_f=\mathbb{Q}\setminus\{-4\}\). Bestimme den Parameter \(b\) und begründe deine Entscheidung.

Denkanstöße

- Welche Gleichung beschreibt die Stelle, an der der Nenner null wird? - Welcher Wert ist laut Definitionsmenge ausgeschlossen? - Wie muss \(b\) gewählt sein, damit genau dieser Wert den Nenner null macht?

Lösung

1. Die Definitionslücke liegt dort, wo \(x+b=0\) ist. 2. Der ausgeschlossene Wert ist \(x=-4\). Daher muss \(-4+b=0\) gelten. 3. Somit ist \(b=4\).

Antwort

\(b=4\), weil dann \(x+b=x+4\) bei \(x=-4\) null wird.
4132328
Gegeben ist der Bruchterm \(T(x)=\frac{15}{ax-12}\). a) Bestimme \(a\), wenn \(x=3\) aus der Definitionsmenge ausgeschlossen sein soll. b) Die Grundmenge ist \(\mathbb{Q}\). Gib für diesen Wert von \(a\) die maximale Definitionsmenge \(D_T\) an. c) Begründe, warum \(x=0\) für keinen Wert von \(a\) aus der Definitionsmenge ausgeschlossen ist.

Denkanstöße

- Welche Bedingung muss der Nenner an einem ausgeschlossenen Wert erfüllen? - Setze für a) die vorgegebene Stelle in den Nenner ein. - Was bleibt vom Nenner übrig, wenn du in c) \(x=0\) einsetzt?

Lösung

1. Ein Wert ist aus der Definitionsmenge ausgeschlossen, wenn der Nenner dort null wird. Für \(x=3\) gilt daher \(3a-12=0\). 2. Daraus folgt \(3a=12\) und somit \(a=4\). 3. Für \(a=4\) ist der Nenner \(4x-12\) genau bei \(x=3\) null. Daher ist \(D_T=\mathbb{Q}\setminus\{3\}\). 4. Für \(x=0\) hat der Nenner unabhängig von \(a\) den Wert \(-12\). Er kann dort also niemals null werden.

Antwort

a) \(a=4\) b) \(D_T=\mathbb{Q}\setminus\{3\}\) c) Bei \(x=0\) ist der Nenner stets \(-12\ne0\); daher ist \(0\) nie ausgeschlossen.
4132338
Lukas und Sarah betrachten den Term \(T(x)=\frac{1}{x}+\frac{6}{x-2}\). Lukas behauptet: „Dieser Term hat nur eine Definitionslücke, weil man die beiden Brüche zu einem einzigen Bruch zusammenfassen kann.“ Sarah widerspricht: „Man muss jeden Nenner einzeln betrachten, bevor man etwas zusammenfasst. Es gibt zwei Lücken.“ a) Wer hat recht? Begründe durch Untersuchung der Definitionslücken. b) Die Grundmenge ist \(\mathbb{Q}\). Gib die maximale Definitionsmenge \(D_T\) an. c) Gib einen Bruchterm \(g(x)\) an, der genau dieselben Definitionslücken wie \(T(x)\) besitzt, aber nur aus einem Bruch besteht.

Denkanstöße

- Welche Bedingung muss für jeden einzelnen Nenner erfüllt sein? - Reicht es aus, dass nur einer der beiden Brüche an einer Stelle nicht definiert ist? - Wie kannst du in einem einzigen Nenner Faktoren verwenden, die bei beiden ausgeschlossenen Stellen null werden?

Lösung

1. Für den ersten Bruch muss \(x\ne0\) gelten. Für den zweiten Bruch muss \(x-2\ne0\), also \(x\ne2\), gelten. Sarah hat recht. 2. Damit besitzt der gesamte Term die beiden Definitionslücken \(0\) und \(2\). Es ist \(D_T=\mathbb{Q}\setminus\{0;2\}\). 3. Ein einzelner Bruch mit genau diesen beiden Nennernullstellen ist zum Beispiel \(g(x)=\frac{1}{x(x-2)}\).

Antwort

a) Sarah hat recht; die Definitionslücken sind \(x=0\) und \(x=2\). b) \(D_T=\mathbb{Q}\setminus\{0;2\}\) c) Zum Beispiel \(g(x)=\frac{1}{x(x-2)}\)
4132418
Gegeben ist die Funktion \(f(x) = \frac{x + 2}{2x - b}\) mit einem unbekannten Parameter \(b\). Berechne den Wert für \(b\), wenn bekannt ist, dass die Zahl \(3\) nicht in der maximalen Definitionsmenge der Funktion enthalten ist.

Denkanstöße

- Was bedeutet es für den Nenner eines Bruchs, wenn eine Zahl nicht in der Definitionsmenge liegt? - Kannst du eine Gleichung aufstellen, in der die Definitionslücke vorkommt? - Setze den Wert für \(x\) ein, der ausgeschlossen werden soll.

Lösung

1. Wenn die Zahl \(3\) nicht in der Definitionsmenge enthalten ist, muss der Nenner des Bruchs für \(x = 3\) den Wert Null annehmen. 2. Einsetzen von \(x = 3\) in den Nenner \(2x - b\): \(2 \cdot 3 - b = 0\). 3. Lösen der Gleichung nach \(b\): \(6 - b = 0 \implies b = 6\). 4. Überprüfung: Für \(b = 6\) lautet die Funktion \(f(x) = \frac{x + 2}{2x - 6}\). Der Nenner wird bei \(x = 3\) zu \(2 \cdot 3 - 6 = 0\), was die Definitionslücke bestätigt.

Antwort

\(b = 6\)
4132428
Mina und Jonas diskutieren über den Bruchterm \(T(x)=\frac{x-2}{x-2}\). Jonas sagt: „Man kann den Bruch kürzen, dann kommt immer \(1\) heraus. Also ist die Definitionsmenge \(D_T=\mathbb{Q}\).“ Mina widerspricht: „Man darf den ursprünglichen Term nicht ignorieren. Da im Nenner \(x-2\) steht, muss \(x=2\) ausgeschlossen bleiben.“ Wer hat recht? Begründe und gib die korrekte maximale Definitionsmenge \(D_T\) an.

Denkanstöße

- Welche Einschränkung folgt aus dem ursprünglichen Nenner, bevor gekürzt wird? - Was passiert beim Einsetzen von \(x=2\) in den ursprünglichen Bruch? - Für welche Werte ist die gekürzte Schreibweise tatsächlich gleichwertig zum Ausgangsterm?

Lösung

1. Für die Definitionsmenge muss der ursprüngliche Nenner betrachtet werden. Eine Division durch null ist nicht definiert. 2. Bei \(x=2\) wird der Nenner \(x-2\) null. Deshalb ist der ursprüngliche Bruchterm dort nicht definiert, auch wenn der Zähler ebenfalls null wird. 3. Das Kürzen zu \(T(x)=1\) ist nur für \(x\ne2\) zulässig. 4. Mina hat recht. Es gilt \(D_T=\mathbb{Q}\setminus\{2\}\).

Antwort

Mina hat recht. Im ursprünglichen Term wird der Nenner bei \(x=2\) null; das Kürzen ist nur für \(x\neq2\) zulässig und macht den ausgeschlossenen Wert nicht wieder erlaubt. Daher gilt \(D_T=\mathbb{Q}\setminus\{2\}\).
5565368
Gegeben ist \(f(x)=\frac{2}{x-1}-1\). Ergänze die Wertetabelle. <table> <tr><td>\(x\)</td><td>\(0{,}9\)</td><td>\(0{,}99\)</td><td>\(1{,}01\)</td><td>\(1{,}1\)</td></tr> <tr><td>\(f(x)\)</td><td>?</td><td>?</td><td>?</td><td>?</td></tr> </table> Beschreibe anschließend ohne formale Grenzwertschreibweise, was du an Vorzeichen und Betrag der Funktionswerte erkennst, wenn sich \(x\) von links beziehungsweise von rechts der Definitionslücke bei \(x=1\) nähert.

Denkanstöße

- Wie groß und welches Vorzeichen hat der Nenner jeweils links und rechts von \(x=1\)? - Vergleiche nicht nur die Vorzeichen, sondern auch die Beträge der beiden Werte auf jeder Seite. - Welche Änderung siehst du, wenn der Abstand von \(x\) zur Definitionslücke kleiner wird?

Lösung

1. Für \(x=0{,}9\) gilt \(f(x)=2:(-0{,}1)-1=-21\). 2. Für \(x=0{,}99\) gilt \(f(x)=2:(-0{,}01)-1=-201\). 3. Für \(x=1{,}01\) gilt \(f(x)=2:0{,}01-1=199\). 4. Für \(x=1{,}1\) gilt \(f(x)=2:0{,}1-1=19\). 5. Links von \(1\) sind die Werte hier negativ und ihr Betrag wird beim Heranrücken an \(1\) sehr groß. Rechts von \(1\) sind die Werte positiv und werden beim Heranrücken ebenfalls betragsmäßig sehr groß.

Antwort

<table> <tr><td>\(x\)</td><td>\(0{,}9\)</td><td>\(0{,}99\)</td><td>\(1{,}01\)</td><td>\(1{,}1\)</td></tr> <tr><td>\(f(x)\)</td><td>\(-21\)</td><td>\(-201\)</td><td>\(199\)</td><td>\(19\)</td></tr> </table> Links von der Definitionslücke werden die Werte stark negativ, rechts davon stark positiv; je näher \(x\) an \(1\) liegt, desto größer wird hier der Betrag von \(f(x)\).
5565378
Gegeben ist \(g(x)=\frac{4}{x+2}-1\). Drei Aussagen stehen zur Diskussion: Ali: „Bei \(x=-2\) liegt die Nullstelle, weil dort der Nenner null wird.“ Mina: „Die Gerade \(y=-1\) ist die waagrechte Asymptote; der Funktionswert \(-1\) wird nicht erreicht.“ Leo: „Der Graph schneidet die \(x\)-Achse im Punkt \(S_x(2\mid0)\).“ Beurteile jede Aussage und korrigiere sie bei Bedarf. Gib außerdem \(D_g\) an.

Denkanstöße

- Was bedeutet es für eine Funktion, wenn ihr Nenner bei einem \(x\)-Wert null wird? - Wodurch unterscheidet sich eine Nullstelle von einer Definitionslücke? - Welche Rolle spielt der Summand außerhalb des Bruchs für die waagrechte Asymptote? - Wie kannst du einen behaupteten Schnittpunkt mit der \(x\)-Achse prüfen?

Lösung

1. Alis Aussage ist falsch. Bei \(x=-2\) ist der Nenner null, daher ist \(g(-2)\) nicht definiert. Dort liegt die Definitionslücke und die senkrechte Asymptote \(x=-2\), keine Nullstelle. 2. Minas Aussage ist richtig. Der Summand \(-1\) bestimmt die waagrechte Asymptote \(y=-1\). Der Bruchterm kann nie null werden, daher gilt \(g(x)\ne-1\). 3. Leos Aussage ist richtig: \(g(2)=\frac{4}{4}-1=0\), also \(S_x(2\mid0)\). 4. Die Definitionsmenge ist \(D_g=\mathbb{Q}\setminus\{-2\}\).

Antwort

Ali: falsch; bei \(x=-2\) liegt die Definitionslücke und die senkrechte Asymptote. Mina: richtig; \(y=-1\) ist die waagrechte Asymptote und kein Funktionswert. Leo: richtig; \(S_x(2\mid0)\). \(D_g=\mathbb{Q}\setminus\{-2\}\).
4134028
Gegeben sind die beiden Funktionsterme \(f(x) = \frac{2x+6}{x^2-9}\) und \(g(x) = \frac{2}{x-3}\). a) Bestimme für beide Funktionen die maximale Definitionsmenge \(D_f\) und \(D_g\) über der Grundmenge \(\mathbb{Q}\). b) Vereinfache den Term der Funktion \(f\) so weit wie möglich. c) Beurteile, ob die Funktionen \(f\) und \(g\) identisch sind. Begründe deine Entscheidung unter Verwendung deiner Ergebnisse aus den Teilaufgaben a) und b).

Denkanstöße

- Wann ist ein Bruchterm nicht definiert? - Zerlege Zähler und Nenner in Faktoren, bevor du kürzt. - Bestimme die Definitionsmenge immer am ursprünglichen Term. - Zwei Funktionen sind nur bei gleicher Zuordnungsvorschrift und gleicher Definitionsmenge identisch.

Lösung

1. Bestimmung der Definitionsmengen: Der Nenner von \(f\) ist \(x^2 - 9\). Seine Nullstellen sind \(x = 3\) und \(x = -3\), also \(D_f = \mathbb{Q} \setminus \{-3; 3\}\). Der Nenner von \(g\) ist \(x - 3\). Seine Nullstelle ist \(x = 3\), also \(D_g = \mathbb{Q} \setminus \{3\}\). 2. Vereinfachung von \(f(x)\): \(2x+6 = 2(x+3)\) und \(x^2-9=(x+3)(x-3)\). Daher gilt für alle \(x \in D_f\): \(f(x)=\frac{2(x+3)}{(x+3)(x-3)}=\frac{2}{x-3}\). Die Definitionslücke bei \(x=-3\) bleibt trotz des Kürzens bestehen. 3. Die Terme liefern auf \(D_f\) dieselben Werte, aber die Definitionsmengen unterscheiden sich. Da eine Funktion durch Zuordnungsvorschrift und Definitionsmenge bestimmt ist, sind \(f\) und \(g\) nicht identisch.

Antwort

a) \(D_f = \mathbb{Q} \setminus \{-3; 3\}\) und \(D_g = \mathbb{Q} \setminus \{3\}\). b) Für alle \(x \in D_f\) gilt \(f(x) = \frac{2}{x-3}\); die Lücke bei \(x=-3\) bleibt bestehen. c) Nein, die Funktionen sind wegen ihrer unterschiedlichen Definitionsmengen nicht identisch.

Alle Aufgaben dürfen für Schule und Nachhilfe (auch im Rahmen bezahlter Nachhilfe) kostenlos genutzt, kopiert und ausgedruckt werden. Nicht gestattet sind kommerzielle Bearbeitungen sowie die Veröffentlichung oder Weiterverbreitung im Internet.