Gegeben ist \(g(x)=\frac{4}{x+2}-1\). Drei Aussagen stehen zur Diskussion:
Ali: „Bei \(x=-2\) liegt die Nullstelle, weil dort der Nenner null wird.“
Mina: „Die Gerade \(y=-1\) ist die waagrechte Asymptote; der Funktionswert \(-1\) wird nicht erreicht.“
Leo: „Der Graph schneidet die \(x\)-Achse im Punkt \(S_x(2\mid0)\).“
Beurteile jede Aussage und korrigiere sie bei Bedarf. Gib außerdem \(D_g\) an.
Denkanstöße
- Was bedeutet es für eine Funktion, wenn ihr Nenner bei einem \(x\)-Wert null wird?
- Wodurch unterscheidet sich eine Nullstelle von einer Definitionslücke?
- Welche Rolle spielt der Summand außerhalb des Bruchs für die waagrechte Asymptote?
- Wie kannst du einen behaupteten Schnittpunkt mit der \(x\)-Achse prüfen?
Lösung
1. Alis Aussage ist falsch. Bei \(x=-2\) ist der Nenner null, daher ist \(g(-2)\) nicht definiert. Dort liegt die Definitionslücke und die senkrechte Asymptote \(x=-2\), keine Nullstelle.
2. Minas Aussage ist richtig. Der Summand \(-1\) bestimmt die waagrechte Asymptote \(y=-1\). Der Bruchterm kann nie null werden, daher gilt \(g(x)\ne-1\).
3. Leos Aussage ist richtig: \(g(2)=\frac{4}{4}-1=0\), also \(S_x(2\mid0)\).
4. Die Definitionsmenge ist \(D_g=\mathbb{Q}\setminus\{-2\}\).
Antwort
Ali: falsch; bei \(x=-2\) liegt die Definitionslücke und die senkrechte Asymptote.
Mina: richtig; \(y=-1\) ist die waagrechte Asymptote und kein Funktionswert.
Leo: richtig; \(S_x(2\mid0)\).
\(D_g=\mathbb{Q}\setminus\{-2\}\).