In einer Schachtel befinden sich \(25\) Pralinen. Davon haben \(10\) eine Füllung mit Nougat, die restlichen haben andere Füllungen.
a) Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit \(P(N)\), zufällig eine Praline mit Nougat zu ziehen?
b) Beschreibe das Gegenereignis \(\overline{N}\) in Worten und gib dessen Wahrscheinlichkeit an.
c) Mara behauptet: „Wenn man die Wahrscheinlichkeit für das Ziehen einer Nougatpraline kennt, kann man die Wahrscheinlichkeit für alle anderen Sorten zusammen sofort angeben.“ Erkläre diesen Zusammenhang.
Denkanstöße
- Wie bestimmst du bei gleich wahrscheinlichen Möglichkeiten eine Wahrscheinlichkeit aus günstigen und möglichen Fällen?
- Was muss eintreten, wenn das Ereignis \(N\) gerade nicht eintritt?
- Welche feste Summe haben die Wahrscheinlichkeiten eines Ereignisses und seines Gegenereignisses?
Lösung
1. \(P(N)=\frac{10}{25}=0{,}4=40\,\%\).
2. \(\overline{N}\) bedeutet: Die gezogene Praline hat keine Nougatfüllung.
3. \(P(\overline{N})=1-P(N)=1-0{,}4=0{,}6=60\,\%\). Alternativ sind \(25-10=15\) Pralinen ohne Nougat vorhanden, also \(\frac{15}{25}=0{,}6\).
4. Alle Pralinen ohne Nougat bilden zusammen genau das Gegenereignis zu \(N\); deshalb ergänzt sich ihre Wahrscheinlichkeit mit \(P(N)\) zu \(1\).
Antwort
a) \(P(N)=0{,}4=40\,\%=\frac{2}{5}\)
b) \(\overline{N}\): „Die gezogene Praline hat keine Nougatfüllung.“ \(P(\overline{N})=0{,}6=60\,\%\).
c) Die beiden Wahrscheinlichkeiten ergänzen sich zu \(1\), also gilt \(P(\overline{N})=1-P(N)\).