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Stellen Sie aus rund 25.000 Matheaufgaben von der 3. bis zur 13. Klasse Ihre eigenen Arbeitsblätter zusammen. Alle Aufgaben enthalten Lösungsschritte.

Gegenereignis

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4386279
Ein Würfel wird einmal geworfen. \(A\) ist das Ereignis „Augenzahl ist gerade“. Gib das Gegenereignis \(\overline{A}\) als Ergebnismenge an.

Denkanstöße

- Liste alle möglichen Ergebnisse des Würfelwurfs auf. - Welche Ergebnisse gehören zu \(A\)? - Welche möglichen Ergebnisse bleiben danach übrig?

Lösung

1. \(A=\{2; 4; 6\}\). 2. Alle übrigen Ergebnisse aus \(\Omega=\{1; 2; 3; 4; 5; 6\}\) bilden das Gegenereignis. 3. Daher ist \(\overline{A}=\{1; 3; 5\}\).

Antwort

\(\overline{A}=\{1; 3; 5\}\).
4386289
Für ein Ereignis gilt \(P(A)=0{,}37\). Bestimme \(P(\overline{A})\).

Denkanstöße

- Überlege, wie groß die Gesamtwahrscheinlichkeit aller Möglichkeiten ist. - Das Gegenereignis umfasst alles, was nicht zu dem Ereignis gehört.

Lösung

1. Ereignis und Gegenereignis ergeben zusammen die Wahrscheinlichkeit \(1\). 2. \(P(\overline{A})=1-0{,}37=0{,}63\).

Antwort

\(P(\overline{A})=0{,}63\), also \(63\,\%\).
4386299
Beim zweimaligen Münzwurf ist \(A\) das Ereignis „mindestens einmal Kopf“. Formuliere das Gegenereignis in Worten und als Ergebnismenge.

Denkanstöße

- Überlege, wann die Aussage „mindestens einmal“ gerade nicht erfüllt ist. - Beachte beide Würfe gleichzeitig.

Lösung

1. Das Gegenereignis zu „mindestens einmal Kopf“ ist „kein Kopf“. 2. Bei zwei Würfen bedeutet das „zweimal Zahl“. 3. Daher ist \(\overline{A}=\{ZZ\}\).

Antwort

\(\overline{A}\) lautet „zweimal Zahl“ und ist \(\{ZZ\}\).
4386309
Aus den Zahlen \(1\) bis \(50\) wird eine Zahl gewählt. \(A\) bedeutet „die Zahl ist ein Vielfaches von \(5\)“. Beschreibe \(\overline{A}\) möglichst kurz in Worten.

Denkanstöße

- Formuliere die Verneinung der Eigenschaft, ohne alle Ergebnisse einzeln aufzulisten. - Achte darauf, den vorgegebenen Zahlenbereich beizubehalten.

Lösung

1. Das Gegenereignis enthält alle Zahlen des Ergebnisraums, die nicht zu \(A\) gehören. 2. Das sind genau die Zahlen von \(1\) bis \(50\), die nicht durch \(5\) teilbar sind.

Antwort

\(\overline{A}\): „Die gewählte Zahl ist kein Vielfaches von \(5\).“
4386349
Es gilt \(P(\overline{A})=0{,}62\). Bestimme \(P(A)\).

Denkanstöße

- Nutze, dass Ereignis und Gegenereignis alle Möglichkeiten abdecken. - Prüfe, ob beide Wahrscheinlichkeiten zusammen das Ganze ergeben.

Lösung

1. \(P(A)+P(\overline{A})=1\). 2. \(P(A)=1-0{,}62=0{,}38\).

Antwort

\(P(A)=0{,}38\), also \(38\,\%\).
4386369
Aus einem Kartensatz mit den Farben Rot, Blau, Grün und Gelb wird eine Karte gezogen. \(A\) lautet „Rot oder Blau“. Formuliere \(\overline{A}\).

Denkanstöße

- Bestimme, welche Möglichkeiten durch das Ereignis bereits erfasst sind. - Fasse alle übrigen Möglichkeiten in einer Aussage zusammen.

Lösung

1. \(A\) enthält alle roten und blauen Karten. 2. Das Gegenereignis enthält die übrigen Farben Grün und Gelb. 3. Daher lautet \(\overline{A}\): „Grün oder Gelb“.

Antwort

\(\overline{A}\): „Die Karte ist grün oder gelb.“
4386419
Die Wahrscheinlichkeit für \(A\) beträgt \(\frac{7}{20}\). Gib die Wahrscheinlichkeit des Gegenereignisses als vollständig gekürzten Bruch an.

Denkanstöße

- Schreibe das Ganze mit demselben Nenner wie die gegebene Wahrscheinlichkeit. - Prüfe, ob sich dein Ergebnis noch kürzen lässt.

Lösung

1. \(P(\overline{A})=1-\frac{7}{20}\). 2. \(1=\frac{20}{20}\), daher \(P(\overline{A})=\frac{20}{20}-\frac{7}{20}=\frac{13}{20}\).

Antwort

\(P(\overline{A})=\frac{13}{20}\).
4386499
Ein Ereignis \(A\) hat die Wahrscheinlichkeit \(35\,\%\). Samir nennt für das Gegenereignis \(55\,\%\), Jule nennt \(65\,\%\). Entscheide, wer recht hat, und nenne ein Kontrollkriterium.

Denkanstöße

- Prüfe, welche Summe die beiden Wahrscheinlichkeiten ergeben müssen. - Vergleiche beide Vorschläge mit diesem Gesamtwert.

Lösung

1. Ereignis und Gegenereignis müssen zusammen \(100\,\%\) ergeben. 2. \(100\,\%-35\,\%=65\,\%\). 3. Jule hat recht. 4. Das Kontrollkriterium ist \(P(A)+P(\overline{A})=1\).

Antwort

Jule hat recht: \(P(\overline{A})=65\,\%\). Kontrolle: Beide Wahrscheinlichkeiten ergeben zusammen \(100\,\%\).
5565829
Beim Werfen eines gewöhnlichen Würfels sei \(A\) das Ereignis: „Die Augenzahl ist gerade und größer als \(2\).“ Formuliere das Gegenereignis \(\overline{A}\) in Worten. Verwende dabei nicht die Ergebnismenge.

Denkanstöße

- Achte darauf, dass im Ereignis \(A\) zwei Bedingungen gleichzeitig erfüllt sein müssen. - Wann ist eine Aussage mit „und“ insgesamt nicht erfüllt? - Prüfe besonders, wie sich die Grenze „größer als \(2\)“ beim Verneinen verändert.

Lösung

1. Das Ereignis \(A\) verlangt gleichzeitig zwei Bedingungen: Die Augenzahl ist gerade und sie ist größer als \(2\). 2. Das Gegenereignis tritt ein, sobald mindestens eine dieser beiden Bedingungen nicht erfüllt ist. 3. „Nicht gerade“ bedeutet „ungerade“, und „nicht größer als \(2\)“ bedeutet „höchstens \(2\)“. 4. Daher lautet das Gegenereignis: „Die Augenzahl ist ungerade oder höchstens \(2\).“

Antwort

\(\overline{A}\): „Die Augenzahl ist ungerade oder höchstens \(2\).“
4155029
Für ein Ereignis \(B\) wird behauptet: \(P(B)=\frac{3}{8}\) und für das zugehörige Gegenereignis gilt \(P(\overline{B})=0{,}65\). Überprüfe mathematisch, ob diese Behauptung wahr sein kann. Begründe deine Entscheidung.

Denkanstöße

- Welche feste Beziehung gilt zwischen einem Ereignis und seinem Gegenereignis? - Bringe beide Wahrscheinlichkeiten in eine gut vergleichbare Form. - Welche Bedingung muss die Summe erfüllen, damit die Angaben möglich sind?

Lösung

1. Es ist \(P(B)=\frac{3}{8}=0{,}375\). 2. Für ein Ereignis und sein Gegenereignis muss \(P(B)+P(\overline{B})=1\) gelten. 3. Hier ist \(0{,}375+0{,}65=1{,}025\). 4. Da \(1{,}025\neq1\) gilt, können die beiden angegebenen Wahrscheinlichkeiten nicht zu einem Ereignis und seinem Gegenereignis gehören.

Antwort

Nein. Für Ereignis und Gegenereignis muss die Summe der Wahrscheinlichkeiten \(1\) sein; hier ist sie \(1{,}025\).
4155039
In einer Schachtel befinden sich \(25\) Pralinen. Davon haben \(10\) eine Füllung mit Nougat, die restlichen haben andere Füllungen. a) Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit \(P(N)\), zufällig eine Praline mit Nougat zu ziehen? b) Beschreibe das Gegenereignis \(\overline{N}\) in Worten und gib dessen Wahrscheinlichkeit an. c) Mara behauptet: „Wenn man die Wahrscheinlichkeit für das Ziehen einer Nougatpraline kennt, kann man die Wahrscheinlichkeit für alle anderen Sorten zusammen sofort angeben.“ Erkläre diesen Zusammenhang.

Denkanstöße

- Wie bestimmst du bei gleich wahrscheinlichen Möglichkeiten eine Wahrscheinlichkeit aus günstigen und möglichen Fällen? - Was muss eintreten, wenn das Ereignis \(N\) gerade nicht eintritt? - Welche feste Summe haben die Wahrscheinlichkeiten eines Ereignisses und seines Gegenereignisses?

Lösung

1. \(P(N)=\frac{10}{25}=0{,}4=40\,\%\). 2. \(\overline{N}\) bedeutet: Die gezogene Praline hat keine Nougatfüllung. 3. \(P(\overline{N})=1-P(N)=1-0{,}4=0{,}6=60\,\%\). Alternativ sind \(25-10=15\) Pralinen ohne Nougat vorhanden, also \(\frac{15}{25}=0{,}6\). 4. Alle Pralinen ohne Nougat bilden zusammen genau das Gegenereignis zu \(N\); deshalb ergänzt sich ihre Wahrscheinlichkeit mit \(P(N)\) zu \(1\).

Antwort

a) \(P(N)=0{,}4=40\,\%=\frac{2}{5}\) b) \(\overline{N}\): „Die gezogene Praline hat keine Nougatfüllung.“ \(P(\overline{N})=0{,}6=60\,\%\). c) Die beiden Wahrscheinlichkeiten ergänzen sich zu \(1\), also gilt \(P(\overline{N})=1-P(N)\).
4386249
Für zwei Ereignisse gilt \(A \cap B=\emptyset\) und \(A \cup B=\Omega\). Beschreibe mit einem eigenen Satz, wie die Ereignisse zueinander liegen. Nenne außerdem ein passendes Beispiel beim einmaligen Würfeln.

Denkanstöße

- Was sagt eine leere Schnittmenge über gemeinsame Ergebnisse aus? - Was sagt \(A \cup B=\Omega\) über die Abdeckung des Ergebnisraums aus? - Welcher Fachbegriff beschreibt zwei Ereignisse, die zusammen alle Ergebnisse und keine gemeinsamen Ergebnisse haben?

Lösung

1. \(A \cap B=\emptyset\) bedeutet, dass kein Ergebnis gleichzeitig in beiden Ereignissen liegt. 2. \(A \cup B=\Omega\) bedeutet, dass jedes mögliche Ergebnis in mindestens einem der beiden Ereignisse liegt. 3. Damit teilen \(A\) und \(B\) den Ergebnisraum vollständig und ohne Überschneidung auf; sie sind Gegenereignisse zueinander. 4. Beim Würfeln passt zum Beispiel \(A=\{1; 3; 5\}\) und \(B=\{2; 4; 6\}\).

Antwort

Die Ereignisse sind Gegenereignisse: Sie überschneiden sich nicht und decken zusammen \(\Omega\) ab. Ein Beispiel sind „ungerade Augenzahl“ und „gerade Augenzahl“.
4386329
Beim Würfeln ist \(A\) das Ereignis „Augenzahl größer als \(4\)“. Leni schreibt \(\overline{A}=\{1; 2; 3; 4; 5\}\). Finde und korrigiere den Fehler.

Denkanstöße

- Welche Würfelergebnisse erfüllen die ursprüngliche Bedingung? - Ereignis und Gegenereignis dürfen kein gemeinsames Ergebnis haben. - Zusammen müssen Ereignis und Gegenereignis den ganzen Ergebnisraum abdecken.

Lösung

1. \(A=\{5; 6\}\). 2. Das Gegenereignis darf kein Ergebnis aus \(A\) enthalten. 3. Die \(5\) gehört daher nicht zu \(\overline{A}\). 4. Richtig ist \(\overline{A}=\{1; 2; 3; 4\}\).

Antwort

Der Fehler ist die enthaltene \(5\). Richtig ist \(\overline{A}=\{1; 2; 3; 4\}\).
4386339
Die Verspätungsdauer \(d\) eines Busses wird in Minuten angegeben; bei pünktlicher Ankunft gilt \(d=0\). Welche Aussage ist das Gegenereignis zu \(A\): „Der Bus ist höchstens \(2\) Minuten verspätet“, also \(d\leq2\)? I: „Der Bus ist mindestens \(2\) Minuten verspätet.“ II: „Der Bus ist mehr als \(2\) Minuten verspätet.“ III: „Der Bus ist pünktlich.“

Denkanstöße

- Gehört der Grenzwert \(2\) noch zum ursprünglichen Ereignis? - Formuliere die vollständige Verneinung der Ungleichung \(d\leq2\). - Prüfe, ob deine Gegenbedingung mit \(A\) überlappt.

Lösung

1. Das Ereignis \(A\) enthält alle Fälle mit \(0\leq d\leq2\). 2. Das Gegenereignis enthält deshalb genau die Fälle mit \(d>2\). 3. Damit ist Aussage II richtig.

Antwort

Aussage II: „Der Bus ist mehr als \(2\) Minuten verspätet.“
4386359
Das abgebildete Glücksrad hat gleich große Felder. Das Ereignis \(A\) lautet: „Der Zeiger landet auf einem Feld mit \(G\).“ Bestimme die Anzahl der Felder, die zu \(\overline{A}\) gehören, und berechne \(P(\overline{A})\).
Abbildung zur Aufgabe 438635

Denkanstöße

- Welche Kennzeichnung tragen die Felder, die nicht zum Ereignis \(A\) gehören? - Zähle diese Felder und vergleiche ihre Anzahl mit der Gesamtzahl aller gleich großen Felder. - Wie erhältst du aus günstigen und möglichen gleich wahrscheinlichen Feldern eine Wahrscheinlichkeit?

Lösung

1. Auf dem Glücksrad sind \(10\) gleich große Felder zu sehen. Davon tragen \(3\) ein \(G\) und \(7\) ein \(N\). 2. Zum Gegenereignis \(\overline{A}\) gehören daher die \(7\) Felder mit \(N\). 3. Wegen der gleich großen Felder gilt \(P(\overline{A})=\frac{7}{10}=0{,}7\).

Antwort

Zu \(\overline{A}\) gehören \(7\) Felder; \(P(\overline{A})=\frac{7}{10}=70\,\%\).
4386379
Bei einer Punktezahl \(X\) von \(0\) bis \(6\) lautet \(A\): „\(X\) ist höchstens \(2\)“. Gib das Gegenereignis als Ungleichung und als Menge an.

Denkanstöße

- Gehört der Grenzwert \(2\) noch zum Ereignis \(A\)? - Wie lautet die Verneinung von \(X\leq2\)? - Welche einzelnen Werte aus dem Ergebnisraum erfüllen die verneinte Bedingung?

Lösung

1. \(A\) umfasst die Fälle \(X\leq2\). 2. Die Verneinung lautet \(X>2\). 3. Im Ergebnisraum ergibt sich \(\overline{A}=\{3; 4; 5; 6\}\).

Antwort

\(\overline{A}: X>2\) und \(\overline{A}=\{3; 4; 5; 6\}\).
4386389
Zwei Sensoren werden getestet. \(A\) bedeutet „beide Sensoren reagieren“. Formuliere \(\overline{A}\) ohne eine unvollständige Aufzählung.

Denkanstöße

- Verneine die gesamte Aussage „beide“, nicht nur einen Teil davon. - Prüfe, ob deine Formulierung alle Fälle außerhalb des Ereignisses umfasst.

Lösung

1. Das Ereignis \(A\) tritt nur ein, wenn der erste und der zweite Sensor reagieren. 2. Die Verneinung lautet: Mindestens einer der beiden Sensoren reagiert nicht. 3. Dies schließt die Fälle „nur erster nicht“, „nur zweiter nicht“ und „beide nicht“ ein.

Antwort

\(\overline{A}\): „Mindestens einer der beiden Sensoren reagiert nicht.“
4386399
Gegeben ist \(\Omega=\{a; b; c; d; e; f\}\) und \(A=\{a; c; f\}\). Drei Vorschläge für \(\overline{A}\) sind \(B_1=\{b; d; e\}\), \(B_2=\{b; c; d; e\}\) und \(B_3=\{a; b; d; e; f\}\). Entscheide und begründe.

Denkanstöße

- Welche Elemente aus \(\Omega\) liegen nicht in \(A\)? - Ereignis und Gegenereignis dürfen sich nicht überschneiden. - Zusammen müssen sie ganz \(\Omega\) ergeben.

Lösung

1. Das Gegenereignis enthält genau alle Elemente aus \(\Omega\), die nicht in \(A\) liegen. 2. Das sind \(b\), \(d\) und \(e\). 3. Nur \(B_1=\{b; d; e\}\) ist das Gegenereignis. 4. \(B_2\) enthält zusätzlich \(c\); \(B_3\) enthält zusätzlich \(a\) und \(f\).

Antwort

Nur \(B_1=\{b; d; e\}\) ist \(\overline{A}\).
4386409
Ein Zufallsgenerator liefert mit gleicher Wahrscheinlichkeit eine ganze Zahl von \(0\) bis \(9\). \(A\) lautet „Die Zahl ist kleiner als \(7\)“. Bestimme \(\overline{A}\) und seine Wahrscheinlichkeit.

Denkanstöße

- Welche Werte erfüllen das ursprüngliche Ereignis? - Welche möglichen Werte bleiben als Gegenereignis übrig? - Wie groß ist ihr Anteil an allen gleich wahrscheinlichen Ergebnissen?

Lösung

1. \(A=\{0; 1; 2; 3; 4; 5; 6\}\). 2. Das Gegenereignis ist \(\overline{A}=\{7; 8; 9\}\). 3. Bei \(10\) gleich wahrscheinlichen Ergebnissen gilt \(P(\overline{A})=\frac{3}{10}=0{,}3\).

Antwort

\(\overline{A}=\{7; 8; 9\}\) und \(P(\overline{A})=0{,}3=30\,\%\).
4386429
In einer Stichprobe bestehen \(187\) von \(250\) Bauteilen eine Prüfung. \(A\) bedeutet „besteht“. Wie viele Bauteile gehören zum Gegenereignis, und welcher relative Anteil ist das?

Denkanstöße

- Bestimme zuerst die Anzahl außerhalb des Ereignisses. - Beziehe diese Anzahl anschließend auf den gesamten Stichprobenumfang.

Lösung

1. Nicht bestanden haben \(250-187=63\) Bauteile. 2. Der relative Anteil ist \(\frac{63}{250}=0{,}252\). 3. Das entspricht \(25{,}2\,\%\).

Antwort

Zum Gegenereignis gehören \(63\) Bauteile; der relative Anteil beträgt \(25{,}2\,\%\).
4386449
Von \(200\) gleichartigen Losen sind \(46\) Gewinnlose und die übrigen Nieten. Ein Los wird zufällig gezogen. \(A\) bedeutet „Das gezogene Los ist ein Gewinnlos“. Bestimme \(P(\overline{A})\) als Dezimalzahl und Prozentzahl.

Denkanstöße

- Welche Lose gehören zum Gegenereignis von „Gewinn“? - Wie viele dieser Lose gibt es insgesamt? - Welchen Anteil bilden sie an allen gleich wahrscheinlichen Losen?

Lösung

1. Es gibt \(200-46=154\) Nieten. 2. Wegen der zufälligen Auswahl aus den \(200\) gleichartigen Losen gilt \(P(\overline{A})=\frac{154}{200}=0{,}77\). 3. Das entspricht \(77\,\%\).

Antwort

\(P(\overline{A})=0{,}77=77\,\%\).
4386459
Bei einem Spiel ist \(A\): „Die Spielfigur landet auf einem Feld mit einer Zahl von mindestens \(10\).“ Die möglichen Feldzahlen sind \(\{6; 7; 8; 9; 10; 11; 12\}\). Gib das Gegenereignis als Satz und Menge an.

Denkanstöße

- Gehört die Zahl \(10\) zur ursprünglichen Aussage? - Wie lautet die vollständige Verneinung von „mindestens \(10\)“? - Beschränke die Ergebnismenge auf die tatsächlich möglichen Feldzahlen.

Lösung

1. \(A=\{10; 11; 12\}\). 2. Die Verneinung von „mindestens \(10\)“ ist „kleiner als \(10\)“. 3. Daher ist \(\overline{A}=\{6; 7; 8; 9\}\).

Antwort

\(\overline{A}\): „Die Feldzahl ist kleiner als \(10\)“; \(\overline{A}=\{6; 7; 8; 9\}\).
4386469
Ein Passworttest prüft zwei Bedingungen: mindestens \(8\) Zeichen und mindestens eine Ziffer. \(A\) bedeutet „beide Bedingungen sind erfüllt“. Welche Formulierung beschreibt \(\overline{A}\) korrekt? I: „Beide Bedingungen sind nicht erfüllt.“ II: „Mindestens eine der beiden Bedingungen ist nicht erfüllt.“ III: „Genau eine Bedingung ist nicht erfüllt.“

Denkanstöße

- Denke an alle Möglichkeiten, in denen „beide erfüllt“ nicht stimmt. - Prüfe, ob eine Antwort auch den Fall umfasst, dass beide Bedingungen scheitern.

Lösung

1. \(A\) verlangt die gleichzeitige Erfüllung beider Bedingungen. 2. Das Gegenereignis umfasst jeden Fall, in dem mindestens eine Bedingung scheitert. 3. Dazu gehört auch, dass beide Bedingungen scheitern. 4. Daher ist Aussage II korrekt.

Antwort

Aussage II ist korrekt.
4386489
Zwei Aussagen sollen Gegenereignisse sein. Prüfe das Paar: \(A\): „Eine ganze Zahl ist größer als \(5\).“ \(B\): „Die Zahl ist kleiner als \(5\).“ Falls nötig, korrigiere \(B\).

Denkanstöße

- Prüfe besonders den Grenzwert zwischen den beiden Aussagen. - Gegenereignisse müssen zusammen alle Möglichkeiten erfassen.

Lösung

1. Die Zahl \(5\) erfüllt weder \(A\) noch \(B\). 2. Damit decken die beiden Aussagen nicht alle ganzen Zahlen ab und sind keine Gegenereignisse. 3. Das Gegenereignis zu „größer als \(5\)“ lautet „kleiner oder gleich \(5\)“. 4. Korrekt ist \(B\): „Die Zahl ist kleiner oder gleich \(5\)“.

Antwort

Nein. Korrekt wäre \(B\): „Die Zahl ist kleiner oder gleich \(5\)“.
4386519
Beim Ziehen einer Zahl aus \(\Omega=\{1; 2; 3; 4; 5; 6; 7; 8; 9\}\) ist \(A\): „Die Zahl ist durch \(2\) oder durch \(3\) teilbar“. Bestimme \(\overline{A}\) als Menge.

Denkanstöße

- Welche Zahlen in \(\Omega\) sind durch \(2\) oder durch \(3\) teilbar? - Welche möglichen Ergebnisse gehören damit zu \(A\)? - Welche Elemente aus \(\Omega\) bleiben anschließend übrig?

Lösung

1. Durch \(2\) teilbar sind \(2\), \(4\), \(6\), \(8\); durch \(3\) teilbar sind \(3\), \(6\), \(9\). 2. Damit ist \(A=\{2; 3; 4; 6; 8; 9\}\). 3. Die übrigen Ergebnisse aus \(\Omega\) sind \(1\), \(5\) und \(7\). 4. Somit ist \(\overline{A}=\{1; 5; 7\}\).

Antwort

\(\overline{A}=\{1; 5; 7\}\).
5565839
Das Mengendiagramm zerlegt die Ergebnismenge \(\Omega\) in die Regionen I bis IV. a) Welche Region stellt \(\overline{A\cup B}\) dar? b) Welche Regionen bilden zusammen \(\overline{A\cap B}\)? Begründe kurz anhand der Bedeutung des Gegenereignisses.
Abbildung zur Aufgabe 556583

Denkanstöße

- Lies zuerst ab, welche Regionen zur Vereinigung \(A\cup B\) gehören. - Ein Gegenereignis enthält innerhalb von \(\Omega\) genau die Ergebnisse, die nicht zum ursprünglichen Ereignis gehören. - Betrachte bei Teil b) zunächst nur die Überlappung der beiden Kreise.

Lösung

1. \(A\cup B\) umfasst alle Ergebnisse, die in mindestens einem der beiden Kreise liegen. Sein Gegenereignis liegt daher außerhalb beider Kreise. Das ist Region IV. 2. \(A\cap B\) ist nur die Überlappung der beiden Kreise, also Region II. 3. Das Gegenereignis zu \(A\cap B\) umfasst alle übrigen Regionen: I, III und IV.

Antwort

a) Region IV. b) Die Regionen I, III und IV.
4147639
Betrachte zwei Ereignisse \(A\) und \(B\). Erkläre anhand der Bedeutung von Gegenereignis, Schnitt und Vereinigung, warum stets \(P(\overline{A} \cap \overline{B})=1-P(A \cup B)\) gilt. Welche sprachliche Bedeutung haben die Ausdrücke auf beiden Seiten der Gleichung?

Denkanstöße

- Was bedeutet \(A \cup B\) in Worten? - Wie lautet das genaue Gegenteil von „mindestens eines tritt ein“? - Wie hängen die Wahrscheinlichkeiten eines Ereignisses und seines Gegenereignisses zusammen?

Lösung

1. \(A \cup B\) bedeutet: Mindestens eines der Ereignisse \(A\) oder \(B\) tritt ein. 2. Das Gegenereignis dazu lautet: Keines der beiden Ereignisse tritt ein. 3. „Keines tritt ein“ bedeutet gleichzeitig \(A\) tritt nicht ein und \(B\) tritt nicht ein, also \(\overline{A} \cap \overline{B}\). 4. Für ein Ereignis und sein Gegenereignis ergänzen sich die Wahrscheinlichkeiten zu \(1\). Daher gilt \(P(\overline{A} \cap \overline{B})=1-P(A \cup B)\). 5. Beide Seiten beschreiben die Wahrscheinlichkeit dafür, dass weder \(A\) noch \(B\) eintritt.

Antwort

\(\overline{A} \cap \overline{B}\) ist das Gegenereignis zu \(A \cup B\). Deshalb gilt \(P(\overline{A} \cap \overline{B})=1-P(A \cup B)\). Sprachlich beschreiben beide Seiten die Wahrscheinlichkeit dafür, dass keines der beiden Ereignisse eintritt.
5520709
Das abgebildete Glücksrad hat acht gleich große Felder. Das Ereignis \(A\) lautet: „Die angezeigte Zahl ist gerade oder kleiner als \(3\).“ a) Formuliere das Gegenereignis \(\overline{A}\) in Worten. b) Bestimme \(P(\overline{A})\) aus dem Glücksrad und berechne daraus \(P(A)\). c) Tarek behauptet: „Das Gegenereignis lautet: Die Zahl ist ungerade oder mindestens \(3\).“ Erkläre seinen Fehler mithilfe eines Feldes des Glücksrads.
Abbildung zur Aufgabe 552070

Denkanstöße

- Welche Teilbedingungen von \(A\) dürfen beim Gegenereignis noch erfüllt sein? - Nutze die Beschriftungen der gleich großen Felder, um nur die zum Gegenereignis gehörenden Felder zu zählen. - Ereignis und Gegenereignis dürfen kein gemeinsames Ergebnis besitzen; prüfe Tareks Aussage an einem konkreten Feld.

Lösung

1. Das Gegenereignis zu „gerade oder kleiner als \(3\)“ verlangt, dass beide Teilbedingungen nicht erfüllt sind. Daher lautet \(\overline{A}\): „Die Zahl ist ungerade und mindestens \(3\).“ 2. Auf dem Glücksrad erfüllen nur die Felder mit \(3\) und \(5\) diese Bedingung. Von acht gleich großen Feldern sind das zwei, also \(P(\overline{A})=\frac{2}{8}=\frac{1}{4}\). 3. Mit der Gegenereignisregel folgt \(P(A)=1-\frac{1}{4}=\frac{3}{4}=75\,\%\). 4. Tareks Aussage verwendet „oder“ statt „und“. Zum Beispiel ist das Feld \(4\) mindestens \(3\) und würde nach seiner Aussage zum Gegenereignis gehören; zugleich ist \(4\) gerade und gehört damit zu \(A\). Ein Ereignis und sein Gegenereignis dürfen aber kein gemeinsames Ergebnis haben.

Antwort

a) \(\overline{A}\): „Die Zahl ist ungerade und mindestens \(3\).“ b) \(P(\overline{A})=\frac{1}{4}\) und \(P(A)=\frac{3}{4}=75\,\%\). c) Tarek verknüpft die negierten Bedingungen falsch mit „oder“. Das Feld \(4\) wäre dann zugleich in \(A\) und in seinem angeblichen Gegenereignis.

Alle Aufgaben dürfen für Schule und Nachhilfe (auch im Rahmen bezahlter Nachhilfe) kostenlos genutzt, kopiert und ausgedruckt werden. Nicht gestattet sind kommerzielle Bearbeitungen sowie die Veröffentlichung oder Weiterverbreitung im Internet.