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Stellen Sie aus rund 25.000 Matheaufgaben von der 3. bis zur 13. Klasse Ihre eigenen Arbeitsblätter zusammen. Alle Aufgaben enthalten Lösungsschritte.

Logarithmische Skalen

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55171510
Für einen Schallintensitätspegel gilt \(L=10\log_{10}\left(\frac{I}{I_0}\right)\). Bestimme \(L\), wenn \(I=10I_0\) ist.

Denkanstöße

- Vereinfache zuerst das Verhältnis \(\frac{I}{I_0}\). - Welche Zehnerpotenz entspricht dem erhaltenen Verhältnis?

Lösung

1. Es ist \(\frac{I}{I_0}=10\). 2. Daher gilt \(L=10\log_{10}(10)=10\,\text{dB}\).

Antwort

\(10\,\text{dB}\)
55171610
Der Graph zeigt den Zusammenhang zwischen dem Intensitätsfaktor \(r\) und einer Pegeländerung \(\Delta L\) in \(\text{dB}\). Lies aus dem Graphen ab, welcher Intensitätsfaktor zu \(\Delta L=10\,\text{dB}\) gehört.
Abbildung zur Aufgabe 551716

Denkanstöße

- Beginne auf der senkrechten Achse beim Wert \(10\,\text{dB}\). - Gehe von dort zum Graphen und anschließend zur waagerechten Achse.

Lösung

1. Beim Pegelwert \(10\,\text{dB}\) liegt der Graph bei \(r=10\).

Antwort

\(r=10\)
55662910
Der Graph zeigt eine fallende logarithmische Skala. Die Punkte A und B sind markiert. a) Lies die Koordinaten von A und B ab. b) Beschreibe die Änderung von A nach B: Mit welchem Faktor ändert sich \(x\), und um wie viel ändert sich der Skalenwert \(S\)?
Abbildung zur Aufgabe 556629

Denkanstöße

- Lies bei beiden markierten Punkten zuerst die x- und dann die S-Koordinate ab. - Vergleiche die x-Werte durch einen Faktor und die Skalenwerte durch eine Differenz. - Achte darauf, ob der Graph steigt oder fällt.

Lösung

1. Aus dem Graphen liest man A\((1\mid0)\) und B\((10\mid-1)\) ab. 2. Von \(x=1\) zu \(x=10\) wird \(x\) mit dem Faktor \(10\) multipliziert. 3. Gleichzeitig sinkt der Skalenwert von \(0\) auf \(-1\), also um \(1\).

Antwort

a) A\((1\mid0)\), B\((10\mid-1)\) b) \(x\) wird mit \(10\) multipliziert; \(S\) sinkt um \(1\).
55171810
Eine logarithmische Messskala ist durch \(S=2\log_{10}\left(\frac{R}{R_0}\right)\) definiert. Bestimme \(S\) für \(R=25R_0\). Gib den Skalenwert auf zwei Dezimalstellen gerundet an.

Denkanstöße

- Vereinfache zuerst das Verhältnis \(\frac{R}{R_0}\). - Setze den Verhältniswert anschließend direkt in die gegebene Skalenformel ein. - Runde erst den fertig berechneten Skalenwert.

Lösung

1. Es ist \(\frac{R}{R_0}=25\). 2. Daher gilt \(S=2\log_{10}(25)\approx2{,}79588\). 3. Auf zwei Dezimalstellen gerundet ist \(S\approx2{,}80\).

Antwort

\(S\approx2{,}80\)
55252710
Der Graph zeigt die allgemeine logarithmische Skala \(S=\log_{10}(Q)\) für \(Q>0\). Die Punkte B und C liegen auf dem Graphen. a) Lies für B und C jeweils die Werte von \(Q\) und \(S\) ab. b) Um wie viel steigt \(S\) von B nach C, und mit welchem Faktor wird \(Q\) dabei multipliziert?
Abbildung zur Aufgabe 552527

Denkanstöße

- Lies bei jedem markierten Punkt beide Koordinaten an den Achsen ab. - Vergleiche die Skalenwerte durch eine Differenz, die Ausgangsgrößen dagegen durch einen Quotienten.

Lösung

1. Aus dem Graphen liest man für B \(Q=10\) und \(S=1\), für C \(Q=100\) und \(S=2\) ab. 2. Der Skalenwert steigt um \(2-1=1\). 3. Gleichzeitig wird die Ausgangsgröße mit dem Faktor \(100:10=10\) multipliziert.

Antwort

a) B: \(Q=10\), \(S=1\); C: \(Q=100\), \(S=2\) b) \(S\) steigt um \(1\), \(Q\) wird mit \(10\) multipliziert.
55253810
Eine logarithmische Skala ist definiert durch \(S=3\log_{10}\left(\frac{Q}{Q_0}\right)\). a) Bestimme das Verhältnis \(\frac{Q}{Q_0}\), wenn \(S=6\) gilt. b) Ein zweiter Messwert liegt auf der Skala genau \(3\) Skalenpunkte höher. Um welchen Faktor ist die ursprüngliche Größe \(Q\) dadurch größer?

Denkanstöße

- Teile die Skalengleichung zunächst durch den Faktor vor dem Logarithmus. - Welche Zehnerpotenz gehört zum erhaltenen Logarithmuswert? - Für b) kannst du dieselbe Skalenbeziehung auf die Differenz der Skalenwerte und den gesuchten Faktor anwenden.

Lösung

1. Aus \(6=3\log_{10}\left(\frac{Q}{Q_0}\right)\) folgt \(\log_{10}\left(\frac{Q}{Q_0}\right)=2\). Daher ist \(\frac{Q}{Q_0}=10^2=100\). 2. Eine Erhöhung um \(3\) Skalenpunkte bedeutet \(3=3\log_{10}(r)\) für den Faktor \(r\). 3. Somit ist \(\log_{10}(r)=1\) und \(r=10\).

Antwort

a) \(\frac{Q}{Q_0}=100\) b) Faktor \(10\)
55663010
Ein fiktiver Sensor verwendet für eine positive Signalstärke \(Q\) die Skala \(S=\log_{10}\left(\frac{Q}{Q_0}\right)\), wobei \(Q_0\) ein fester Bezugswert ist. Zwei Signale haben die Skalenwerte \(S_1=2{,}3\) und \(S_2=0{,}8\). Um welchen Faktor ist \(Q_1\) größer als \(Q_2\)? Runde auf eine Dezimalstelle.

Denkanstöße

- Betrachte zuerst die Differenz der beiden Skalenwerte. - Welche Logarithmusregel verbindet diese Differenz mit einem Verhältnis der Signalstärken? - Übersetze den erhaltenen Logarithmus anschließend zurück in eine Potenzgleichung.

Lösung

1. Aus den beiden Skalenwerten folgt \(S_1-S_2=2{,}3-0{,}8=1{,}5\). 2. Mit der Quotientenregel gilt \(S_1-S_2=\log_{10}\left(\frac{Q_1}{Q_2}\right)\). 3. Daher ist \(\frac{Q_1}{Q_2}=10^{1{,}5}\approx31{,}62\). 4. Auf eine Dezimalstelle gerundet ist \(Q_1\) etwa \(31{,}6\)-mal so groß wie \(Q_2\).

Antwort

etwa Faktor \(31{,}6\)
55663110
Für eine vereinfachte pH-Rechnung gilt \(\text{pH}=-\log_{10}(c)\), wobei \(c\) die Konzentration der Wasserstoffionen in \(\text{mol}/\text{L}\) bezeichnet. Mara sagt: „Wenn der pH-Wert von \(4\) auf \(6\) steigt, wird die Konzentration \(1{,}5\)-mal so groß.“ Prüfe Maras Aussage und gib an, wie sich die Konzentration tatsächlich verändert.

Denkanstöße

- Bestimme aus jedem pH-Wert zuerst die zugehörige Zehnerpotenz für \(c\). - Vergleiche die beiden Konzentrationen durch einen Quotienten. - Beachte das Minuszeichen in der pH-Formel.

Lösung

1. Bei \(\text{pH}=4\) gilt \(c=10^{-4}\,\text{mol}/\text{L}\), bei \(\text{pH}=6\) gilt \(c=10^{-6}\,\text{mol}/\text{L}\). 2. Das Verhältnis ist \(\frac{10^{-4}}{10^{-6}}=10^2=100\). 3. Die Konzentration wird also beim Anstieg des pH-Werts von \(4\) auf \(6\) um den Faktor \(100\) kleiner, nicht \(1{,}5\)-mal größer.

Antwort

Maras Aussage ist falsch. Die Konzentration sinkt um den Faktor \(100\).
42760510
Die Magnitude \(M\) eines Erdbebens kann näherungsweise über die freigesetzte seismische Energie \(E\) mit \(M=\frac{2}{3}\log_{10}\left(\frac{E}{E_0}\right)\) beschrieben werden. Dabei ist \(E_0=10^{4{,}8}\,\text{J}\) eine Bezugsenergie. Berechne, um welchen Faktor die freigesetzte Energie eines Erdbebens der Magnitude \(M_2=7{,}5\) größer ist als die eines Bebens der Magnitude \(M_1=5{,}5\).

Denkanstöße

- Betrachte zuerst die Differenz der beiden Magnituden. - Wie kannst du die Differenz zweier Logarithmen mit derselben Basis zusammenfassen? - Am Ende genügt es, das Verhältnis \(\frac{E_2}{E_1}\) zu bestimmen; die Bezugsenergie muss nicht einzeln berechnet werden.

Lösung

1. Die Magnitudendifferenz beträgt \(M_2-M_1=7{,}5-5{,}5=2\). 2. Mit der gegebenen Formel folgt \(\frac{2}{3}\log_{10}\left(\frac{E_2}{E_0}\right)-\frac{2}{3}\log_{10}\left(\frac{E_1}{E_0}\right)=2\). 3. Mit der Quotientenregel ergibt sich \(\frac{2}{3}\log_{10}\left(\frac{E_2}{E_1}\right)=2\). 4. Daher gilt \(\log_{10}\left(\frac{E_2}{E_1}\right)=3\) und somit \(\frac{E_2}{E_1}=10^3=1000\).

Antwort

Die freigesetzte Energie ist um den Faktor \(1000\) größer.
42843310
In der Akustik wird der Zusammenhang zwischen der Schallintensität \(I\) und dem Schallpegel \(L\) logarithmisch beschrieben. Die Tabelle zeigt einige Werte. <table> <tr> <td>Schallintensität \(I\) (in \(\text{W}/\text{m}^2\))</td> <td>\(10^{-12}\)</td> <td>\(10^{-10}\)</td> <td>\(10^{-8}\)</td> <td>\(10^{-6}\)</td> </tr> <tr> <td>Schallpegel \(L\) (in \(\text{dB}\))</td> <td>\(0\)</td> <td>\(20\)</td> <td>\(40\)</td> <td>\(60\)</td> </tr> </table> a) Um wie viele Dezibel erhöht sich der Schallpegel laut Tabelle, wenn die Schallintensität verhundertfacht wird? b) Die Zuordnung lässt sich durch \(L=a\log_{10}(I)+b\) beschreiben. Bestimme \(a\) und \(b\), überprüfe dein Modell mit einem weiteren Wertepaar und leite daraus ab, um wie viele Dezibel \(L\) bei einer Verzehnfachung von \(I\) steigt. c) Löse die Gleichung \(L=10\log_{10}(I)+120\) nach \(I\) auf. Welcher Schallintensität entspricht \(L=50\,\text{dB}\)?

Denkanstöße

- Lies in a) zuerst eine Änderung ab, die tatsächlich zwischen zwei Tabellenspalten vorkommt. - Setze für b) zwei Wertepaare aus der Tabelle in die vorgegebene Funktionsform ein. - Untersuche nach Bestimmung des Modells, wie sich \(\log_{10}(I)\) ändert, wenn \(I\) mit \(10\) multipliziert wird. - Isoliere in c) zuerst den Logarithmus und nutze dann die Umkehrbeziehung zur Zehnerpotenz.

Lösung

1. Von \(10^{-12}\) zu \(10^{-10}\) wird \(I\) mit \(100\) multipliziert, während \(L\) von \(0\,\text{dB}\) auf \(20\,\text{dB}\) steigt. Die Erhöhung beträgt \(20\,\text{dB}\). 2. Mit \((I,L)=(10^{-12},0)\) folgt \(0=-12a+b\), also \(b=12a\). Mit \((10^{-10},20)\) folgt \(20=-10a+b\). Daraus ergeben sich \(a=10\) und \(b=120\). 3. Damit ist \(L=10\log_{10}(I)+120\). Für \(I=10^{-6}\) ergibt sich \(L=10\cdot(-6)+120=60\,\text{dB}\), passend zur Tabelle. 4. Bei einer Verzehnfachung gilt \(10\log_{10}(10I)+120=10\left(1+\log_{10}(I)\right)+120\). Der Pegel steigt daher um \(10\,\text{dB}\). 5. Aus \(L=10\log_{10}(I)+120\) folgt \(\log_{10}(I)=\frac{L-120}{10}\) und damit \(I=10^{\frac{L-120}{10}}\). 6. Für \(L=50\,\text{dB}\) ist \(I=10^{-7}\,\text{W}/\text{m}^2\).

Antwort

a) \(20\,\text{dB}\) b) \(a=10\), \(b=120\); also \(L=10\log_{10}(I)+120\). Eine Verzehnfachung von \(I\) erhöht \(L\) um \(10\,\text{dB}\). c) \(I=10^{\frac{L-120}{10}}\); bei \(L=50\,\text{dB}\) gilt \(I=10^{-7}\,\text{W}/\text{m}^2\).
42851910
In der Akustik wird der Schallpegel \(L\) in Dezibel durch \(L=10\log_{10}\left(\frac{I}{I_0}\right)\) berechnet. Dabei ist \(I_0\) die Intensität an der Hörschwelle. a) Ein vorbeifahrendes Auto hat \(I=5\cdot10^6 I_0\). Berechne den Schallpegel und runde auf ganze Dezibel. b) Eine Schallschutzwand reduziert den Pegel von \(84\,\text{dB}\) auf \(66\,\text{dB}\). Um welchen Faktor wurde die Schallintensität verringert? Runde den Faktor auf eine Nachkommastelle. c) Zeige allgemein mithilfe der Logarithmusregeln, dass eine Abnahme um genau \(10\,\text{dB}\) einer Verringerung der Intensität auf ein Zehntel entspricht.

Denkanstöße

- Vereinfache in a) zuerst den Quotienten \(\frac{I}{I_0}\). - Betrachte in b) die Differenz der beiden Pegelwerte; dadurch fällt die Bezugsintensität heraus. - Welche Regel fasst die Differenz zweier Logarithmen mit gleicher Basis zusammen? - In c) genügt es, das Verhältnis der beiden Intensitäten zu bestimmen.

Lösung

1. Für das Auto gilt \(L=10\log_{10}(5\cdot10^6)=10\left(\log_{10}(5)+6\right)\approx66{,}99\,\text{dB}\). Gerundet sind das \(67\,\text{dB}\). 2. Die Pegeldifferenz beträgt \(84\,\text{dB}-66\,\text{dB}=18\,\text{dB}\). Daher gilt \(18=10\log_{10}\left(\frac{I_1}{I_2}\right)\). 3. Somit ist \(\log_{10}\left(\frac{I_1}{I_2}\right)=1{,}8\) und \(\frac{I_1}{I_2}=10^{1{,}8}\approx63{,}1\). Die Intensität wurde also um den Faktor \(63{,}1\) verringert. 4. Für eine allgemeine Abnahme um \(10\,\text{dB}\) gilt \(10\log_{10}\left(\frac{I_1}{I_0}\right)-10\log_{10}\left(\frac{I_2}{I_0}\right)=10\). 5. Mit der Quotientenregel folgt \(\log_{10}\left(\frac{I_1}{I_2}\right)=1\), also \(\frac{I_1}{I_2}=10\). Damit ist \(I_2=\frac{1}{10}I_1\).

Antwort

a) \(67\,\text{dB}\) b) Die Intensität wurde um den Faktor \(63{,}1\) verringert. c) Eine Abnahme um \(10\,\text{dB}\) bedeutet \(\frac{I_1}{I_2}=10\) und damit \(I_2=\frac{1}{10}I_1\).
42852010
Der Schallpegel \(L\) in Dezibel wird durch \(L=10\log_{10}\left(\frac{I}{I_0}\right)\) beschrieben. Für diese Aufgabe wird angenommen, dass sich die Schallintensitäten gleichartiger Lautsprecher am betrachteten Ort addieren; bei \(n\) identischen Lautsprechern beträgt die Gesamtintensität also \(nI\). a) Ein Lautsprecher erzeugt dort \(75\,\text{dB}\). Welchem Vielfachen von \(I_0\) entspricht dies? Runde auf eine Nachkommastelle. b) Zwei identische Lautsprecher werden gleichzeitig betrieben. Berechne den neuen Schallpegel und runde auf zwei Nachkommastellen. c) Wie viele dieser Lautsprecher müssten gleichzeitig laufen, damit \(85\,\text{dB}\) erreicht werden?

Denkanstöße

- Löse in a) zuerst nach dem Verhältnis \(\frac{I}{I_0}\) auf. - Überlege in b), wie sich das Argument des Logarithmus ändert, wenn sich die Intensität verdoppelt. - Nutze in c) die ausdrücklich angegebene Annahme zur Addition der Intensitäten.

Lösung

1. Aus \(75=10\log_{10}\left(\frac{I}{I_0}\right)\) folgt \(\log_{10}\left(\frac{I}{I_0}\right)=7{,}5\). Daher ist \(\frac{I}{I_0}=10^{7{,}5}\approx31\,622\,776{,}6\). 2. Für die doppelte Intensität gilt \(L_{\text{neu}}=10\log_{10}\left(\frac{2I}{I_0}\right)=75+10\log_{10}(2)\approx78{,}01\,\text{dB}\). 3. Für \(n\) Lautsprecher gilt \(85=10\log_{10}\left(\frac{nI}{I_0}\right)=10\log_{10}(n)+75\). 4. Damit ist \(\log_{10}(n)=1\) und somit \(n=10\).

Antwort

a) \(\frac{I}{I_0}\approx31\,622\,776{,}6\) b) \(L_{\text{neu}}\approx78{,}01\,\text{dB}\) c) \(10\) Lautsprecher
42852710
In der Chemie wird die Konzentration von Hydronium-Ionen \(c(H_3O^+)\) in einer Lösung oft über den pH-Wert angegeben. Dieser ist definiert durch \(\text{pH}=-\log_{10}(c(H_3O^+))\), wobei \(c(H_3O^+)\) in \(\text{mol}/\text{l}\) eingesetzt wird. a) Bestimme den pH-Wert für die folgenden Flüssigkeiten. Runde nicht-exakte pH-Werte auf zwei Nachkommastellen. (1) Magensaft mit \(c(H_3O^+)=0{,}032\,\text{mol}/\text{l}\) (2) Eine Seifenlösung mit \(c(H_3O^+)=10^{-10}\,\text{mol}/\text{l}\) b) Eine Bodenprobe für Rhododendren soll in diesem Modell einen pH-Wert von \(5{,}5\) haben. Berechne die zugehörige Hydronium-Ionen-Konzentration in wissenschaftlicher Schreibweise; runde den Vorfaktor auf zwei Nachkommastellen. c) Der pH-Wert von Zitronensaft sei \(2{,}4\), der von Essig \(2{,}9\). Um welchen Faktor unterscheiden sich die Hydronium-Ionen-Konzentrationen? Runde auf zwei Nachkommastellen.

Denkanstöße

- Beachte bei der pH-Formel das Minuszeichen vor dem Logarithmus. - Überlege in b), welche Zehnerpotenz zu einem vorgegebenen Logarithmuswert gehört. - Vergleiche in c) die beiden Konzentrationen durch einen Quotienten, statt beide Dezimalwerte einzeln auszurechnen.

Lösung

1. Für \(c(H_3O^+)=0{,}032\,\text{mol}/\text{l}\) gilt \(\text{pH}=-\log_{10}(0{,}032)\approx1{,}49\). 2. Für \(c(H_3O^+)=10^{-10}\,\text{mol}/\text{l}\) gilt \(\text{pH}=-\log_{10}(10^{-10})=10\). 3. Aus \(\text{pH}=-\log_{10}(c)\) folgt \(c=10^{-\text{pH}}\). Für \(\text{pH}=5{,}5\) ergibt sich \(c=10^{-5{,}5}\approx3{,}16\cdot10^{-6}\,\text{mol}/\text{l}\). 4. Für Zitronensaft und Essig gilt \(c_1=10^{-2{,}4}\) und \(c_2=10^{-2{,}9}\). Daher ist \(\frac{c_1}{c_2}=10^{0{,}5}\approx3{,}16\).

Antwort

a) (1) \(\text{pH}\approx1{,}49\); (2) \(\text{pH}=10\) b) \(c(H_3O^+)\approx3{,}16\cdot10^{-6}\,\text{mol}/\text{l}\) c) Die Konzentration im Zitronensaft ist um den Faktor \(3{,}16\) größer.
55171710
Für Schallintensitätspegel gilt \(L=10\log_{10}\left(\frac{I}{I_0}\right)\). Samira sagt: „Von \(60\,\text{dB}\) auf \(70\,\text{dB}\) sind es nur etwa \(16{,}7\,\%\) mehr, weil \(\frac{10}{60}\approx0{,}167\).“ Untersuche Samiras Aussage. Bestimme das Verhältnis der beiden Schallintensitäten und erkläre, worin der Denkfehler besteht.

Denkanstöße

- Schreibe für beide Pegel die Dezibelformel auf und bilde ihre Differenz. - Welche Logarithmusregel verbindet die Differenz der beiden Logarithmen mit einem Intensitätsverhältnis? - Prüfe, ob ein Unterschied auf einer logarithmischen Skala direkt als prozentuale Änderung der Ausgangsgröße gelesen werden darf.

Lösung

1. Für die beiden Intensitäten \(I_1\) und \(I_2\) gilt \(70-60=10\log_{10}\left(\frac{I_2}{I_1}\right)\). 2. Daraus folgt \(1=\log_{10}\left(\frac{I_2}{I_1}\right)\) und damit \(\frac{I_2}{I_1}=10\). 3. Die Intensität ist also zehnmal so groß. Der Denkfehler besteht darin, die Differenz zweier logarithmischer Skalenwerte wie eine lineare prozentuale Änderung der zugrunde liegenden Intensität zu behandeln.

Antwort

Die Aussage ist falsch. \(70\,\text{dB}\) entspricht gegenüber \(60\,\text{dB}\) der zehnfachen Schallintensität, nicht einer Erhöhung um \(16{,}7\,\%\).
55252810
Eine dimensionslose Messgröße \(Q\) wird mit einem Referenzwert \(Q_0\) auf der logarithmischen Skala \(S=2\log_{10}\left(\frac{Q}{Q_0}\right)\) dargestellt. a) Ergänze die Skalenwerte in der Tabelle. <table><tr><td>\(\frac{Q}{Q_0}\)</td><td>\(0{,}1\)</td><td>\(1\)</td><td>\(100\)</td></tr><tr><td>\(S\)</td><td>?</td><td>?</td><td>?</td></tr></table> b) Zwei Messwerte haben die Skalenwerte \(S_A=-1{,}2\) und \(S_B=2{,}8\). Bestimme das Verhältnis \(\frac{Q_B}{Q_A}\). c) Welche Skalenwertdifferenz \(S_B-S_A\) gehört umgekehrt zu einem Verhältnis \(\frac{Q_B}{Q_A}=1000\)?

Denkanstöße

- Setze in a) jeweils nur das Verhältnis \(\frac{Q}{Q_0}\) in die Skalenformel ein. - Bei zwei Skalenwerten ist ihre Differenz entscheidend für das Verhältnis der ursprünglichen Größen. - In c) ist das Verhältnis gegeben; bestimme diesmal die dazugehörige Differenz auf der Skala.

Lösung

1. Für \(\frac{Q}{Q_0}=0{,}1\) gilt \(S=2\log_{10}(0{,}1)=-2\). Für \(\frac{Q}{Q_0}=1\) gilt \(S=0\), für \(\frac{Q}{Q_0}=100\) gilt \(S=4\). 2. Die Differenz der beiden Skalenwerte in b) ist \(S_B-S_A=4\). 3. Damit gilt \(4=2\log_{10}\left(\frac{Q_B}{Q_A}\right)\), also \(\log_{10}\left(\frac{Q_B}{Q_A}\right)=2\). 4. Folglich ist \(\frac{Q_B}{Q_A}=10^2=100\). 5. Für c) gilt umgekehrt \(S_B-S_A=2\log_{10}(1000)=2\cdot3=6\).

Antwort

a) \(-2\), \(0\), \(4\) b) \(\frac{Q_B}{Q_A}=100\) c) \(S_B-S_A=6\)

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