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Beim Schulfest liegen vor der ersten Ziehung \(120\) Lose in einer Box. Ein Los wird gezogen und bleibt anschließend beim Helfer. Für die zweite Ziehung befinden sich deshalb nur noch \(119\) Lose in der Box.
Welches Urnenmodell beschreibt diesen Ablauf: Ziehen mit Zurücklegen oder Ziehen ohne Zurücklegen? Begründe anhand der Veränderung des Bestands.
Denkanstöße
- Vergleiche die Zahl der Lose vor der ersten und vor der zweiten Ziehung.
- Überlege, welche der beiden Grundformen eines Urnenmodells einen veränderten Bestand zwischen den Ziehungen beschreibt.
- Begründe nicht nur mit einem Schlagwort, sondern mit dem Zustand der Box beim zweiten Zug.
Lösung
1. Zwischen den beiden Ziehungen sinkt die Zahl der Lose von \(120\) auf \(119\). Das zuerst gezogene Los ist bei der zweiten Ziehung also nicht mehr Teil der Auswahlmenge.
2. Deshalb entspricht der Ablauf dem Ziehen ohne Zurücklegen. Die Zusammensetzung beziehungsweise Größe des Bestands kann sich nach dem ersten Zug ändern.
Antwort
Ziehen ohne Zurücklegen, weil das zuerst gezogene Los bei der zweiten Ziehung nicht mehr in der Box liegt und der Bestand dadurch kleiner ist.
