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Stetigkeit anschaulich beurteilen

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55361211
Beurteile die Stetigkeit der drei Graphen jeweils an der Stelle \(x=0\). Ordne zu: „stetig“, „Sprungstelle“ oder „hebbare Lücke“.
Abbildung zur Aufgabe 553612

Denkanstöße

- Verfolge jeden Graphen von links und von rechts bis zur Stelle \(x=0\). - Bei einem Sprung treffen die beiden Seiten auf unterschiedliche Höhen. - Bei einer hebbaren Lücke treffen beide Seiten auf dieselbe Höhe, aber der Punkt dort fehlt oder der Funktionswert liegt an einer anderen Stelle.

Lösung

1. Bei Graph a) verläuft der Graph ohne Unterbrechung durch \(x=0\). Er ist dort stetig. 2. Bei Graph b) nähert sich der linke Graphast bei \(x=0\) dem Wert \(0\), der rechte Graphast dem Wert \(2\). Wegen dieses Sprungs ist der Graph dort unstetig. 3. Bei Graph c) nähern sich beide Graphäste bei \(x=0\) dem Wert \(1\), aber der tatsächliche Funktionswert ist durch den ausgefüllten Punkt bei \((0|-1)\) festgelegt. Die Lücke bei \((0|1)\) ist daher hebbar.

Antwort

a) stetig b) Sprungstelle c) hebbare Lücke
42185911
Gegeben ist die abschnittsweise definierte Funktion \(g\) mit \(g(x)=\begin{cases}x^2+1&\text{für }x<0\\2-x&\text{für }x\ge 0\end{cases}\). Betrachte den zugehörigen Graphen. Beurteile anschaulich, ob \(g\) an der Nahtstelle \(x=0\) stetig ist. Begründe deine Entscheidung mit den \(y\)-Werten, denen sich die beiden Graphenäste an der Nahtstelle nähern, und mit dem Funktionswert \(g(0)\).
Abbildung zur Aufgabe 421859

Denkanstöße

- Verfolge den linken Graphenast bis möglichst nahe an die Nahtstelle. Welche Höhe wird dort angenähert? - Achte auf den offenen und den ausgefüllten Punkt bei \(x=0\). - Vergleiche die Höhe, die von links angenähert wird, mit der Höhe des rechten Astes und dem tatsächlichen Funktionswert.

Lösung

1. Der linke Graphenast nähert sich beim Herangehen an \(x=0\) dem Punkt \((0\mid 1)\); dieser Punkt ist wegen \(x<0\) nicht enthalten. 2. Der rechte Graphenast beginnt bei dem ausgefüllten Punkt \((0\mid 2)\). Daher ist \(g(0)=2\), und auch von rechts nähern sich die Funktionswerte dem Wert \(2\). 3. Links und rechts werden an der Nahtstelle verschiedene Höhen erreicht: links \(1\), rechts \(2\). Der Graph weist bei \(x=0\) einen Sprung auf und ist dort nicht stetig.

Antwort

\(g\) ist bei \(x=0\) nicht stetig. Von links nähert sich der Graph dem Wert \(1\), von rechts dem Wert \(2\), und \(g(0)=2\). Es liegt ein Sprung vor.
42186711
Gegeben ist die abschnittsweise definierte Funktion \(f\) mit \(f(x)=\begin{cases}x^2-1&\text{für }x<2\\1{,}5x&\text{für }2\le x<4\\\sqrt{x}+4&\text{für }x\ge 4\end{cases}\). Betrachte den Graphen und beurteile anschaulich, ob \(f\) an den Nahtstellen \(x=2\) und \(x=4\) stetig ist. Begründe jeweils, ob die beiden angrenzenden Graphenäste an derselben Höhe zusammentreffen und ob der zugehörige Punkt zum Graphen gehört.
Abbildung zur Aufgabe 421867

Denkanstöße

- Verfolge an jeder Nahtstelle den Graphen von links und von rechts. Treffen beide Äste an derselben Höhe zusammen? - Berechne die Randwerte der jeweils angrenzenden Teilfunktionen nur zur Kontrolle des Bildes. - Achte darauf, welcher Teil der Funktionsvorschrift den Punkt an der Nahtstelle tatsächlich enthält.

Lösung

1. Bei \(x=2\) nähert sich der linke Parabelast dem Wert \(2^2-1=3\). Der mittlere Ast beginnt mit \(1{,}5\cdot 2=3\), und der Punkt \((2\mid 3)\) gehört wegen \(2\le x\) zum Graphen. Die Äste treffen lückenlos zusammen; \(f\) ist dort stetig. 2. Bei \(x=4\) nähert sich der mittlere Ast dem Wert \(1{,}5\cdot 4=6\). Der rechte Ast beginnt mit \(\sqrt{4}+4=6\), und der Punkt \((4\mid 6)\) gehört wegen \(x\ge 4\) zum Graphen. Auch hier treffen die Äste lückenlos zusammen; \(f\) ist stetig.

Antwort

\(f\) ist sowohl bei \(x=2\) als auch bei \(x=4\) stetig. Die angrenzenden Graphenäste treffen dort jeweils bei \(y=3\) beziehungsweise \(y=6\) zusammen.
42187811
In einem vereinfachten Gebührenmodell werden für jeweils angefangene \(100\,\text{cm}^3\) eines Volumens \(V\) genau \(2{,}00\,\text{€}\) berechnet. Die Funktion \(H(V)\) gibt den Gebührenbetrag in Euro an. a) Bestimme \(H(1200)\), \(H(1201)\) und \(H(1299)\). b) Betrachte den Graphen. Ist \(H\) stetig? Benenne die Art des Graphen und gib die Sprungstellen im Intervall \([1100;1400]\) an.
Abbildung zur Aufgabe 421878

Denkanstöße

- „Angefangene \(100\,\text{cm}^3\)“ bedeutet, dass schon eine kleine Überschreitung eines Hunderterwerts den nächsten Block auslöst. - Achte im Graphen auf offene und ausgefüllte Punkte an den Enden der waagerechten Stufen. - An welchen \(V\)-Werten springt der Graph von einer Stufe auf die nächste?

Lösung

1. Bei \(V=1200\,\text{cm}^3\) werden genau \(12\) angefangene Hunderterblöcke berechnet. Daher ist \(H(1200)=12\cdot 2{,}00\,\text{€}=24{,}00\,\text{€}\). 2. Bei \(1201\,\text{cm}^3\) hat der \(13.\) Hunderterblock bereits begonnen. Daher ist \(H(1201)=26{,}00\,\text{€}\). Dasselbe gilt für \(1299\,\text{cm}^3\), also \(H(1299)=26{,}00\,\text{€}\). 3. Der Graph besteht aus waagerechten Stufen. Unmittelbar nach jedem ganzzahligen Vielfachen von \(100\,\text{cm}^3\) springt der Funktionswert um \(2{,}00\,\text{€}\). Daher ist die Funktion an diesen Stellen nicht stetig. 4. Im Intervall \([1100;1400]\) liegen die Sprungstellen bei \(V=1100\), \(1200\), \(1300\) und \(1400\).

Antwort

a) \(H(1200)=24{,}00\,\text{€}\), \(H(1201)=26{,}00\,\text{€}\), \(H(1299)=26{,}00\,\text{€}\). b) \(H\) ist eine Treppenfunktion und an den Sprungstellen nicht stetig. Im Intervall \([1100;1400]\) liegen diese bei \(1100\), \(1200\), \(1300\) und \(1400\,\text{cm}^3\).
43258811
Abgebildet ist der Graph einer stückweise definierten Funktion \(f\). Beurteile anschaulich, ob die Funktion \(f\) an den folgenden Stellen stetig ist. Begründe deine Entscheidung jeweils kurz anhand des Graphen: a) \(x_1 = -1\) b) \(x_2 = 1\) c) \(x_3 = 2\)
Abbildung zur Aufgabe 432588

Denkanstöße

- Prüfe an jeder Stelle zuerst, ob der Graph dort eine Lücke oder einen Sprung hat. - Achte bei \(x=-1\) besonders auf den ausgefüllten Punkt und den offenen Kreis. - Ein Knick allein bedeutet nicht, dass eine Funktion unstetig ist.

Lösung

1. Bei \(x_1=-1\) ist \(f\) nicht stetig. Von links nähert sich der Graph dem Wert \(2\); der ausgefüllte Punkt zeigt außerdem \(f(-1)=2\). Von rechts nähert sich der Graph dagegen dem Wert \(0\). Es liegt ein Sprung vor. 2. Bei \(x_2=1\) ist \(f\) stetig. Der Graph verläuft dort ohne Lücke oder Sprung durch den Punkt \((1|2)\). 3. Bei \(x_3=2\) ist \(f\) stetig. Beide Graphenteile treffen sich bei \((2|1{,}5)\). Der sichtbare Knick ändert daran nichts.

Antwort

a) Bei \(x=-1\) ist \(f\) wegen eines Sprungs nicht stetig. b) Bei \(x=1\) ist \(f\) stetig. c) Bei \(x=2\) ist \(f\) trotz des Knicks stetig.
43408111
Analysiere den Graphen der Funktion \(p\) hinsichtlich der Stetigkeit an den Stellen \(x = 0\) und \(x = 2\).
Abbildung zur Aufgabe 434081

Denkanstöße

- Auch wenn ein Graph plötzlich seine Form ändert (z. B. von einer Kurve zu einer Geraden), kann er trotzdem stetig sein. - Achte darauf, ob ein einzelner Punkt aus der Linie „herausspringt“.

Lösung

1. An der Stelle \(x = 0\) nähert sich die Sinuskurve von links dem Wert \(0\). Das anschließende konstante Teilstück beginnt ebenfalls bei \(0\). Da Grenzwert und Funktionswert übereinstimmen, ist die Funktion bei \(x = 0\) stetig. 2. An der Stelle \(x = 2\) nähert sich der Graph von beiden Seiten dem Wert \(0\). Der Funktionswert selbst ist jedoch als \(p(2) = 1\) definiert (ausgefüllte Markierung). Da der Punkt nicht auf der Linie liegt, ist die Funktion bei \(x = 2\) unstetig (behebbare Unstetigkeit).

Antwort

Die Funktion ist bei \(x = 0\) stetig, da der Graph ohne Unterbrechung verläuft. Bei \(x = 2\) ist sie unstetig, da der Funktionswert nicht mit dem Grenzwert der Umgebung übereinstimmt.
43438311
Betrachte den abgebildeten Graphen der Funktion \(h\). Untersuche die Funktion an den Stellen \(x_1 = 0\), \(x_2 = 2\) und \(x_3 = 4\) auf Stetigkeit und begründe deine Entscheidung jeweils kurz anhand des Graphen.
Abbildung zur Aufgabe 434383

Denkanstöße

- Prüfe, ob die Graphenteile an der betrachteten Stelle ohne Lücke oder Sprung ineinander übergehen. - Achte auf Sprünge oder Lücken im Graphen. - Ein Knick im Graphen bedeutet nicht automatisch, dass die Funktion dort unstetig ist. - Vergleiche den Funktionswert an der Stelle mit den Werten, denen sich der Graph von links und von rechts nähert.

Lösung

1. An der Stelle \(x_1 = 0\) treffen die beiden Kurventeile im Punkt \((0 \mid 2)\) zusammen. Die Graphenteile gehen dort ohne Lücke oder Sprung ineinander über, daher ist die Funktion bei \(x_1 = 0\) stetig. Dass dort ein Knick vorliegt, beeinflusst die Stetigkeit nicht. 2. An der Stelle \(x_2 = 2\) weist der Graph eine Sprungstelle auf. Der ausgefüllte Punkt zeigt den Funktionswert und den linksseitigen Grenzwert am unteren Graphenteil, während sich die Funktionswerte von rechts dem Wert \(3\) nähern. Aufgrund dieses Sprungs ist die Funktion bei \(x_2 = 2\) unstetig. 3. An der Stelle \(x_3 = 4\) verläuft der Graph als durchgehende Gerade ohne Unterbrechungen. Somit ist die Funktion bei \(x_3 = 4\) stetig.

Antwort

Die Funktion \(h\) ist an den Stellen \(x_1 = 0\) und \(x_3 = 4\) stetig; an der Stelle \(x_2 = 2\) ist sie aufgrund einer Sprungstelle unstetig.
43498711
Die Abbildung zeigt den Graphen einer Funktion \(g\), die an der Stelle \(x_0 = 2\) eine Definitionslücke besitzt. Die vertikale gestrichelte Linie markiert die Asymptote. Entscheide anhand des Graphen, ob der Grenzwert \(\lim_{x \to 2} g(x)\) existiert. Begründe deine Antwort durch die Beschreibung des Verhaltens der Funktionswerte in der unmittelbaren Nähe der Lücke.
Abbildung zur Aufgabe 434987

Denkanstöße

- Untersuche das Verhalten links und rechts von \(x=2\) getrennt. - Einseitige Grenzwerte dürfen auch \(\pm\infty\) sein. - Für einen zweiseitigen Grenzwert müssen beide einseitigen Grenzwerte übereinstimmen.

Lösung

1. Für \(x\to2^-\) fallen die Funktionswerte unbegrenzt; der linksseitige Grenzwert ist \(-\infty\). 2. Für \(x\to2^+\) steigen die Funktionswerte unbegrenzt; der rechtsseitige Grenzwert ist \(+\infty\). 3. Ein zweiseitiger Grenzwert existiert nur, wenn die beiden einseitigen Grenzwerte übereinstimmen. Das gilt auch bei einem uneigentlichen Grenzwert: Beide Seiten müssten gegen dasselbe \(+\infty\) oder dasselbe \(-\infty\) streben. Hier haben die einseitigen Grenzwerte verschiedene Vorzeichen. Daher existiert \(\lim_{x\to2}g(x)\) nicht.

Antwort

Der Grenzwert an der Stelle \(x_0 = 2\) existiert nicht. Die Funktion weist dort eine Polstelle mit Vorzeichenwechsel auf, wobei die Funktionswerte gegen \(-\infty\) (von links) bzw. \(+\infty\) (von rechts) streben.
55361311
Im Graphen nähern sich beide Graphäste bei \(x=2\) demselben offenen Punkt. Der Funktionswert \(f(2)\) ist noch nicht festgelegt. Welchen Wert muss man für \(f(2)\) festlegen, damit die Funktion an der Stelle \(x=2\) stetig ist? Begründe deine Entscheidung anhand des Graphen.
Abbildung zur Aufgabe 553613

Denkanstöße

- Betrachte getrennt, welcher Höhe sich der linke und der rechte Graphast bei \(x=2\) nähern. - Für Stetigkeit müssen die beiden Seiten und der tatsächliche Funktionswert an derselben Stelle zusammenpassen. - Der offene Kreis zeigt dir, welcher Punkt derzeit im Graphen fehlt.

Lösung

1. Von links nähert sich der Graph bei \(x=2\) dem Wert \(3\). 2. Von rechts nähert sich der Graph ebenfalls dem Wert \(3\). 3. Damit die Funktion an dieser Stelle ohne Lücke verläuft, muss der tatsächliche Funktionswert genau diesem gemeinsamen Wert entsprechen. 4. Daher muss \(f(2)=3\) festgelegt werden.

Antwort

\(f(2)=3\)
42187111
Gegeben ist die Funktion \(f\) mit der Gleichung \(f(x) = \frac{x^2 - 1}{x - 1}\). Beurteile, ob die folgende Aussage wahr oder falsch ist, und begründe deine Entscheidung: „Da man den Funktionsterm für alle \(x \neq 1\) zu \(f(x) = x + 1\) vereinfachen kann, ist die Funktion an der Stelle \(x = 1\) stetig.“

Denkanstöße

- Überlege dir zuerst, ob man für \(x = 1\) überhaupt einen Funktionswert berechnen kann. - Was ist die Grundvoraussetzung dafür, dass eine Funktion an einer bestimmten Stelle stetig sein kann? - Erinnere dich an den Unterschied zwischen dem Grenzwert einer Funktion an einer Stelle und dem tatsächlichen Funktionswert an dieser Stelle. - Wie sieht der Graph an einer Stelle aus, die man aus dem Term „herauskürzen“ kann? Musst du den Stift absetzen?

Lösung

1. Bestimmung des Definitionsbereichs: Der Nenner \(x - 1\) darf nicht Null sein, daher ist die Funktion an der Stelle \(x = 1\) nicht definiert (\(1 \notin D_f\)). 2. Bedingung für Stetigkeit: Eine Funktion ist an einer Stelle \(x_0\) nur dann stetig, wenn sie dort definiert ist und der Grenzwert mit dem Funktionswert übereinstimmt. 3. Schlussfolgerung: Da \(f(1)\) nicht existiert, ist die Funktion an dieser Stelle unstetig, auch wenn der Graph dort lediglich eine hebbare Definitionslücke (ein „Loch“) und keine vertikale Asymptote aufweist. Die Aussage ist somit falsch.

Antwort

Die Aussage ist falsch. Damit eine Funktion an einer Stelle stetig ist, muss sie dort definiert sein. Da der Nenner für \(x = 1\) Null wird, ist die Funktion an dieser Stelle nicht definiert und somit unstetig.
42187211
Betrachte eine Schar gebrochenrationaler Funktionen der Form \(g_c(x) = \frac{1}{x^2 + c}\) mit \(c \in \mathbb{R}\). Gib an, ob die folgende Aussage wahr oder falsch ist, und begründe deine Antwort: „Es existieren Werte für den Parameter \(c\), für welche die Funktion \(g_c\) auf der gesamten Menge der reellen Zahlen \(\mathbb{R}\) stetig ist.“

Denkanstöße

- Wo genau treten bei gebrochenrationalen Funktionen Probleme mit der Stetigkeit auf? - Kannst du einen Wert für \(c\) finden, bei dem der Nenner niemals Null wird? - Wenn eine Funktion keine Definitionslücken besitzt und eine „normale“ gebrochenrationale Struktur hat, was bedeutet das für ihre Stetigkeit? - Probiere doch mal konkrete Werte wie \(c = -1\), \(c = 0\) und \(c = 1\) aus.

Lösung

1. Analyse der Definitionslücken: Eine gebrochenrationale Funktion ist überall dort stetig, wo sie definiert ist. Unstetigkeitsstellen treten bei den Nullstellen des Nenners auf. 2. Untersuchung des Nenners: Der Nenner ist \(x^2 + c\). Die Gleichung \(x^2 + c = 0\) hat keine reellen Lösungen, wenn \(c > 0\) ist (da \(x^2 \geq 0\) für alle \(x \in \mathbb{R}\)). 3. Beispiel wählen: Für \(c = 1\) ist \(x^2 + 1 > 0\) für alle \(x\). Die Funktion \(g_1(x) = \frac{1}{x^2 + 1}\) hat somit keine Definitionslücken. 4. Schlussfolgerung: Da die Funktion für \(c > 0\) auf ganz \(\mathbb{R}\) definiert und als gebrochenrationale Funktion in ihrem Definitionsbereich stetig ist, ist die Aussage wahr.

Antwort

Die Aussage ist wahr. Für alle \(c > 0\) (zum Beispiel \(c = 1\)) besitzt der Nenner \(x^2 + c\) keine reellen Nullstellen. Die Funktion ist dann auf ganz \(\mathbb{R}\) definiert und somit überall stetig.
42187711
In einem vereinfachten Gebührenmodell hängt ein jährlicher Betrag \(T(x)\) von einem Messwert \(x\) in \(\frac{\text{g}}{\text{km}}\) ab: \(T(x)=\begin{cases}0&\text{für }0\le x\le 95\\2(x-95)&\text{für }95<x\le 115\\2{,}20(x-115)+40&\text{für }115<x\le 135\end{cases}\), wobei \(T(x)\) in Euro angegeben wird. a) Berechne \(T(115)\) und \(T(125)\). b) Betrachte den Graphen bei \(x=115\). Ist dort ein Sprung zu erkennen? Begründe deine Stetigkeitsentscheidung mithilfe der beiden angrenzenden Teilfunktionen. c) Interpretiere das Ergebnis ausschließlich im Modell: Was bedeutet die Stetigkeit für sehr kleine Änderungen von \(x\) in der Nähe von \(115\)?
Abbildung zur Aufgabe 421877

Denkanstöße

- Ordne für Teil a) jeden Messwert dem richtigen Abschnitt der Funktionsvorschrift zu. - Verfolge im Graphen die beiden Geradenstücke bis zur Stelle \(x=115\). Treffen sie auf derselben Höhe zusammen? - Berechne die Randhöhe beider angrenzender Formeln zur Kontrolle. - Beschreibe bei der Interpretation nur eine Eigenschaft des Modells, nicht eine Bewertung seiner Fairness.

Lösung

1. Für \(x=115\) gilt der zweite Abschnitt: \(T(115)=2(115-95)=40\,\text{€}\). 2. Für \(x=125\) gilt der dritte Abschnitt: \(T(125)=2{,}20(125-115)+40=62\,\text{€}\). 3. Am Übergang \(x=115\) erreicht der zweite Abschnitt den Wert \(40\), und der dritte Abschnitt beginnt ebenfalls bei der Höhe \(2{,}20(115-115)+40=40\). Im Graphen treffen beide Abschnitte ohne Sprung zusammen. Daher ist das Modell bei \(x=115\) stetig. 4. Im Modell bedeutet das: Wird \(x\) in der Nähe von \(115\) nur sehr wenig verändert, entsteht dadurch kein plötzlicher Sprung des modellierten Gebührenbetrags.

Antwort

a) \(T(115)=40\,\text{€}\), \(T(125)=62\,\text{€}\). b) Bei \(x=115\) liegt kein Sprung vor; beide angrenzenden Abschnitte treffen bei \(40\,\text{€}\) zusammen. Das Modell ist dort stetig. c) Kleine Änderungen von \(x\) nahe \(115\) verursachen im Modell keinen abrupten Gebührensprung.
42188411
Betrachte die Funktion \(g\) mit der Gleichung \(g(x) = \frac{x^2 - 4x + 3}{x - 3}\). a) Bestimme die maximale Definitionsmenge \(D_g\). b) Untersuche das Verhalten der Funktionswerte in der unmittelbaren Umgebung der Definitionslücke. c) Entscheide, ob die Funktion an der Stelle \(x = 3\) stetig fortsetzbar ist. Falls ja, gib den Funktionswert an, den man \(g(3)\) zuweisen müsste, um die Lücke stetig zu schließen.

Denkanstöße

- Warum darf man für \(x\) nicht jede beliebige Zahl in den Nenner einsetzen? - Kannst du den Funktionsterm vereinfachen, indem du den Zähler faktorisierst und kürzt? - Was passiert mit dem Graphen an einer Stelle, an der die Funktion nicht definiert ist, der Grenzwert aber existiert? - Wie müsste man den „fehlenden Punkt“ definieren, damit die Linie des Graphen nicht unterbrochen wird?

Lösung

1. Definitionsmenge: Der Nenner darf nicht Null werden, also \(x - 3 \neq 0 \implies x \neq 3\). Somit ist \(D_g = \mathbb{R} \setminus \{3\}\). 2. Untersuchung der Definitionslücke: Der Zähler lässt sich faktorisieren: \(x^2 - 4x + 3 = (x - 3)(x - 1)\). 3. Vereinfachung des Terms: Für \(x \neq 3\) gilt \(g(x) = \frac{(x - 3)(x - 1)}{x - 3} = x - 1\). 4. Grenzwertbetrachtung: Der Grenzwert für \(x \to 3\) ist \(\lim_{x \to 3} (x - 1) = 3 - 1 = 2\). 5. Stetige Fortsetzbarkeit: Da der Grenzwert existiert und endlich ist, ist die Funktion an der Stelle \(x = 3\) stetig fortsetzbar. Der zu definierende Funktionswert ist \(g(3) = 2\).

Antwort

a) \(D_g = \mathbb{R} \setminus \{3\}\) b) Die Funktionswerte nähern sich dem Wert \(2\) an. c) Ja, die Funktion ist stetig fortsetzbar mit \(g(3) = 2\).
42189011
Betrachte die Funktion \(g\) mit \(g(x)=\begin{cases}x+5&\text{für }x<-2\\x^2-1&\text{für }-2\le x\le 3\\\frac{18}{x}&\text{für }x>3\end{cases}\). Untersuche mithilfe des Graphen die Nahtstellen \(x=-2\) und \(x=3\) auf Stetigkeit. Gib jeweils an, welchen \(y\)-Werten sich die beiden angrenzenden Graphenäste nähern und welcher Funktionswert an der Nahtstelle tatsächlich vorliegt.
Abbildung zur Aufgabe 421890

Denkanstöße

- Verfolge an jeder Nahtstelle beide angrenzenden Graphenäste bis möglichst nahe an denselben \(x\)-Wert. - Achte besonders bei \(x=3\) auf den ausgefüllten und den offenen Punkt. - Berechne die Randwerte der Teilfunktionen nur als Kontrolle dessen, was du im Graphen siehst.

Lösung

1. Bei \(x=-2\) nähert sich der linke Geradenast dem Wert \(-2+5=3\). Der mittlere Parabelast besitzt dort den Wert \((-2)^2-1=3\). Beide Äste treffen bei \((-2\mid 3)\) zusammen; die Funktion ist dort stetig. 2. Bei \(x=3\) erreicht der mittlere Ast den Wert \(3^2-1=8\), und wegen \(x\le 3\) gilt \(g(3)=8\). Der rechte Ast nähert sich dagegen beim Herangehen an \(3\) dem Wert \(\frac{18}{3}=6\). 3. Da bei \(x=3\) die angenäherten Höhen \(8\) und \(6\) verschieden sind, liegt dort ein Sprung vor. Die Funktion ist bei \(x=3\) nicht stetig.

Antwort

Bei \(x=-2\) ist \(g\) stetig; beide Äste treffen bei \(y=3\) zusammen und \(g(-2)=3\). Bei \(x=3\) ist \(g\) nicht stetig: Der mittlere Ast liegt bei \(y=8\), der rechte Ast nähert sich \(y=6\), und \(g(3)=8\).
42189311
Eine Funktion \(f\) ist abschnittsweise definiert. Für \(x \le 2\) wird sie durch ein Polynom dritten Grades beschrieben, das bei \(x = 0\) eine doppelte Nullstelle und bei \(x = 4\) eine einfache Nullstelle besitzt. Für \(x > 2\) ist der Funktionswert konstant \(f(x) = 8\). Bestimme den Funktionsterm des Polynoms so, dass die Funktion an der Nahtstelle \(x = 2\) stetig ist.

Denkanstöße

- Was bedeutet es für die Graphen der beiden Teile an der Nahtstelle, wenn die Funktion dort keinen Sprung machen darf? - Wie kannst du ein Polynom direkt mithilfe seiner Nullstellen formulieren? Denke an die Linearfaktorzerlegung. - Welchen Funktionswert muss der linke Teil der Funktion an der Stelle \(x = 2\) annehmen, damit er genau an den rechten Teil anschließt? - Setze den bekannten x-Wert und den geforderten y-Wert in deine Gleichung ein, um den Streckfaktor zu bestimmen.

Lösung

1. Aufstellen des Funktionsterms in der Nullstellenform: Da bei \(x = 0\) eine doppelte und bei \(x = 4\) eine einfache Nullstelle vorliegt, lautet der Ansatz für das Polynom \(p(x) = ax^2(x - 4)\). 2. Bedingung für Stetigkeit an der Stelle \(x = 2\): Der linksseitige Grenzwert (bzw. Funktionswert des Polynoms) muss dem rechtsseitigen Grenzwert entsprechen. Es gilt also \(p(2) = 8\). 3. Einsetzen des Punktes in den Ansatz: \(a \cdot 2^2 \cdot (2 - 4) = 8\). 4. Berechnung des Parameters: \(a \cdot 4 \cdot (-2) = 8 \implies -8a = 8 \implies a = -1\). 5. Aufstellen des fertigen Terms: \(p(x) = -x^2(x - 4) = -x^3 + 4x^2\).

Antwort

\(p(x) = -x^2(x - 4)\) oder \(p(x) = -x^3 + 4x^2\)
42190711
In einem vereinfachten Versandkostenmodell hängt der Preis \(K(w)\) vom Paketgewicht \(w\) ab: - bis einschließlich \(2\,\text{kg}\): \(4{,}95\,\text{€}\) - über \(2\,\text{kg}\) bis einschließlich \(5\,\text{kg}\): \(6{,}95\,\text{€}\) - über \(5\,\text{kg}\) bis einschließlich \(10\,\text{kg}\): \(10{,}45\,\text{€}\) - über \(10\,\text{kg}\) bis einschließlich \(31{,}5\,\text{kg}\): \(18{,}45\,\text{€}\) a) Bestimme die Versandkosten für \(1{,}8\,\text{kg}\), \(5{,}0\,\text{kg}\) und \(5{,}1\,\text{kg}\). b) Gib \(K(w)\) in abschnittsweiser Form an. c) Betrachte den Graphen bei \(w=5\). Ist \(K\) dort stetig? Begründe anhand der Preiswerte unmittelbar links und rechts der Stelle sowie des tatsächlichen Werts \(K(5)\).
Abbildung zur Aufgabe 421907

Denkanstöße

- Achte bei den Gewichten genau auf „bis einschließlich“ und „über“. - Übertrage jede Preisstufe in ein eigenes Intervall der abschnittsweisen Funktion. - Im Graphen zeigen der ausgefüllte und der offene Punkt bei \(w=5\), welcher Preis genau an der Grenze gilt und welcher unmittelbar danach.

Lösung

1. Für \(1{,}8\,\text{kg}\) gilt \(K=4{,}95\,\text{€}\). Für \(5{,}0\,\text{kg}\) gilt noch der zweite Preis, also \(6{,}95\,\text{€}\). Für \(5{,}1\,\text{kg}\) gilt bereits der dritte Preis, also \(10{,}45\,\text{€}\). 2. Es gilt \(K(w)=\begin{cases}4{,}95&\text{für }0<w\le 2\\6{,}95&\text{für }2<w\le 5\\10{,}45&\text{für }5<w\le 10\\18{,}45&\text{für }10<w\le 31{,}5\end{cases}\), wobei die Werte in Euro angegeben sind. 3. Unmittelbar links von \(w=5\) liegt der Graph auf der Höhe \(6{,}95\); unmittelbar rechts liegt er auf \(10{,}45\). Der ausgefüllte Punkt bei \(w=5\) zeigt \(K(5)=6{,}95\,\text{€}\). 4. Da die beiden Seiten verschiedene Höhen besitzen, liegt bei \(w=5\) ein Sprung vor. Die Funktion ist dort nicht stetig.

Antwort

a) \(4{,}95\,\text{€}\), \(6{,}95\,\text{€}\), \(10{,}45\,\text{€}\). b) \(K(w)=\begin{cases}4{,}95&0<w\le 2\\6{,}95&2<w\le 5\\10{,}45&5<w\le 10\\18{,}45&10<w\le 31{,}5\end{cases}\) in Euro. c) Nicht stetig bei \(w=5\): links \(6{,}95\,\text{€}\), rechts \(10{,}45\,\text{€}\), und \(K(5)=6{,}95\,\text{€}\).
42190911
Gegeben ist die abschnittsweise definierte Funktion \(f\) mit \(f(x) = \begin{cases} 0{,}5x^2 + 2x + 1 & \text{für } x < -2 \\ g(x) & \text{für } x \geq -2 \end{cases}\). Dabei ist \(g(x)\) ein Polynom ersten Grades. Bestimme den Funktionsterm von \(g(x)\) so, dass die Funktion \(f\) an der Stelle \(x = -2\) stetig ist und bei \(x = 3\) eine Nullstelle besitzt.

Denkanstöße

- Was bedeutet Stetigkeit an einer Nahtstelle für die Funktionswerte der beiden Teilfunktionen? - Welche allgemeine Form hat ein Polynom ersten Grades? - Wie kannst du die Information über die Nullstelle in eine mathematische Gleichung übersetzen? - Stelle ein Gleichungssystem mit den zwei unbekannten Parametern auf.

Lösung

1. Berechnung des linksseitigen Grenzwerts von \(f\) an der Nahtstelle \(x = -2\): \(\lim_{x \to -2^-} f(x) = 0{,}5 \cdot (-2)^2 + 2 \cdot (-2) + 1 = 2 - 4 + 1 = -1\). 2. Da \(f\) stetig sein soll, muss \(g(-2) = -1\) gelten. 3. Da \(g(x)\) ein Polynom ersten Grades ist, gilt der Ansatz \(g(x) = mx + c\). 4. Die Bedingung der Nullstelle bei \(x = 3\) liefert \(g(3) = 3m + c = 0\). 5. Aus der Stetigkeitsbedingung folgt \(g(-2) = -2m + c = -1\). 6. Lösen des linearen Gleichungssystems: Aus \(c = -3m\) folgt durch Einsetzen \(-2m - 3m = -1\), also \(-5m = -1 \Rightarrow m = 0{,}2\). Daraus ergibt sich \(c = -3 \cdot 0{,}2 = -0{,}6\). 7. Der Funktionsterm lautet \(g(x) = 0{,}2x - 0{,}6\).

Antwort

\(g(x) = 0{,}2x - 0{,}6\)
43247011
Die Abbildungen zeigen die Graphen zweier abschnittsweise definierter Funktionen \(f\) (in Abbildung a) und \(g\) (in Abbildung b). a) Beurteile anschaulich, ob die Funktion \(f\) an der Stelle \(x = 1\) stetig ist. Begründe deine Entscheidung, indem du den linksseitigen Grenzwert, den rechtsseitigen Grenzwert und den Funktionswert \(f(1)\) angibst und vergleichst. b) Erkläre, warum die Funktion \(g\) an der Stelle \(x = 1\) stetig ist, obwohl sie aus zwei verschiedenen Funktionstermen zusammengesetzt ist.
Abbildung zur Aufgabe 432470

Denkanstöße

- Prüfe, ob die beiden Graphenteile an der Stelle \(x = 1\) ohne Lücke oder Sprung ineinander übergehen. - Was bedeuten der ausgefüllte Punkt und der leere Kreis an einer Nahtstelle für den Funktionswert? - Welche drei Werte müssen an einer Stelle übereinstimmen, damit eine Funktion dort stetig ist? - Bestimme für beide Graphen getrennt den Funktionswert an der Stelle \(x = 1\) sowie das Verhalten der Funktionswerte, wenn man sich von links bzw. von rechts der Stelle \(x = 1\) nähert.

Lösung

1. Für die Funktion \(f\) an der Stelle \(x = 1\): - **Linksseitiger Grenzwert:** Nähert man sich auf dem Graphen von links der Stelle \(x = 1\), so streben die Funktionswerte gegen \(1\), also \(\lim_{x \to 1^-} f(x) = 1\). - **Rechtsseitiger Grenzwert:** Nähert man sich von rechts der Stelle \(x = 1\), so streben die Funktionswerte gegen \(-1\), also \(\lim_{x \to 1^+} f(x) = -1\). - **Funktionswert:** Der ausgefüllte Punkt bei \((1 \mid 1)\) zeigt, dass der Funktionswert \(f(1) = 1\) ist. - **Schlussfolgerung:** Da der linksseitige Grenzwert (\(1\)) und der rechtsseitige Grenzwert (\(-1\)) sich voneinander unterscheiden, existiert der Grenzwert an dieser Stelle nicht. Die Funktion \(f\) hat einen Sprung und ist an der Stelle \(x = 1\) nicht stetig. 2. Für die Funktion \(g\) an der Stelle \(x = 1\): - **Linksseitiger Grenzwert:** Für \(x < 1\) gilt \(g(x) = x^2 - 1\). Damit ist \(\lim_{x \to 1^-} g(x) = 1^2 - 1 = 0\). - **Rechtsseitiger Grenzwert:** Für \(x > 1\) gilt \(g(x) = -x + 1\). Damit ist \(\lim_{x \to 1^+} g(x) = -1 + 1 = 0\). - **Funktionswert:** An der Stelle \(x = 1\) nehmen beide Teilfunktionen den Wert \(0\) an, sodass \(g(1) = 0\) ist. - **Schlussfolgerung:** Da der linksseitige Grenzwert, der rechtsseitige Grenzwert und der Funktionswert alle übereinstimmen (\(0\)), schließt sich der Graph nahtlos. Die Funktion \(g\) ist an der Stelle \(x = 1\) stetig.

Antwort

a) \(f\) ist bei \(x = 1\) nicht stetig, da \(\lim_{x \to 1^-} f(x) = 1\), \(\lim_{x \to 1^+} f(x) = -1\) und \(f(1) = 1\) gilt. b) \(g\) ist bei \(x = 1\) stetig, da \(\lim_{x \to 1^-} g(x) = \lim_{x \to 1^+} g(x) = g(1) = 0\) gilt.
43247111
Gegeben ist der Graph einer stückweise definierten Funktion \(f\). Beurteile anschaulich anhand des Graphen, ob die Funktion \(f\) an den Stellen \(x = -1\) und \(x = 1\) jeweils stetig ist. Begründe deine Entscheidung mithilfe von Grenzwerten und Funktionswerten.
Abbildung zur Aufgabe 432471

Denkanstöße

- Prüfe, ob die Graphenteile an der untersuchten Stelle ohne Lücke oder Sprung ineinander übergehen. - Was passiert mit den Funktionswerten, wenn du dich der Stelle von links beziehungsweise von rechts näherst? - Vergleiche den linksseitigen und den rechtsseitigen Grenzwert an den beiden Stellen. - Welcher Funktionswert ist durch den ausgefüllten Punkt an der Stelle \(x = 1\) gegeben?

Lösung

1. **Untersuchung an der Stelle \(x = -1\)**: - Wir betrachten das Verhalten der Funktion, wenn wir uns der Stelle \(x = -1\) von links und von rechts nähern. - Der linksseitige Grenzwert (entlang der Geraden \(y = -x - 2\)) ist \(\lim_{x \to -1^-} f(x) = -1\). - Der rechtsseitige Grenzwert (entlang der Parabel \(y = x^2 - 2\)) ist \(\lim_{x \to -1^+} f(x) = -1\). - Da der linksseitige und der rechtsseitige Grenzwert übereinstimmen, existiert der Grenzwert und beträgt \(-1\). - Der Funktionswert an dieser Stelle ist ebenfalls \(f(-1) = -1\). - Da der Grenzwert existiert und gleich dem Funktionswert ist, ist die Funktion \(f\) an der Stelle \(x = -1\) **stetig**. Anschaulich gibt es hier weder eine Lücke noch einen Sprung im Graphen. 2. **Untersuchung an der Stelle \(x = 1\)**: - Der linksseitige Grenzwert (entlang der Parabel) nähert sich dem Wert \(-1\), also \(\lim_{x \to 1^-} f(x) = -1\). Dies ist im Graphen durch den offenen Kreis bei \((1 \mid -1)\) dargestellt. - Der rechtsseitige Grenzwert (entlang der Geraden \(y = 0{,}5x + 0{,}5\)) nähert sich dem Wert \(1\), also \(\lim_{x \to 1^+} f(x) = 1\). - Da der linksseitige und der rechtsseitige Grenzwert nicht übereinstimmen (\(-1 \neq 1\)), existiert der Grenzwert an der Stelle \(x = 1\) nicht. - Der tatsächliche Funktionswert ist durch den ausgefüllten Punkt bei \((1 \mid 1)\) definiert, also \(f(1) = 1\). - Da der Grenzwert nicht existiert (es liegt eine Sprungstelle vor), ist die Funktion \(f\) an der Stelle \(x = 1\) **nicht stetig**.

Antwort

Bei \(x = -1\) ist \(f\) stetig, da \(\lim_{x \to -1} f(x) = f(-1) = -1\) gilt. Bei \(x = 1\) ist \(f\) nicht stetig, da \(\lim_{x \to 1^-} f(x) = -1\), \(\lim_{x \to 1^+} f(x) = 1\) und \(f(1) = 1\) gilt.
43247611
Gegeben ist der Graph einer Funktion \(f\) im Intervall \([-4; 4]\). a) Bestimme die folgenden Funktionswerte direkt aus dem Graphen: - \(f(-2)\) - \(f(1)\) - \(f(3)\) b) An welchen Stellen im Intervall \([-4; 4]\) ist die Funktion \(f\) nicht stetig? Begründe deine Antwort kurz anhand des Graphen.
Abbildung zur Aufgabe 432476

Denkanstöße

- Schau dir den Graphen genau an. Gibt es Punkte, an denen der Funktionswert nicht auf der durchgehenden Linie liegt? - Achte auf den Unterschied zwischen ausgefüllten Punkten und offenen Kreisen. Was bedeuten diese Symbole für den Funktionswert an dieser Stelle? - Prüfe, ob die Graphenteile an der untersuchten Stelle ohne Lücke oder Sprung ineinander übergehen. - Wenn du dich von links und von rechts einer bestimmten Stelle näherst, treffen sich die Graphenteile dort oder gibt es einen Sprung?

Lösung

1. Bestimmung der Funktionswerte: An der Stelle \(x = -2\) zeigt der ausgefüllte Punkt bei \(y = 3\) den Funktionswert an, während der offene Kreis bei \(y = 1\) ausgeschlossen ist. Somit gilt \(f(-2) = 3\). An der Stelle \(x = 1\) zeigt der ausgefüllte Punkt bei \(y = 0\) den Funktionswert an, während der offene Kreis bei \(y = 2{,}5\) ausgeschlossen ist. Somit gilt \(f(1) = 0\). An der Stelle \(x = 3\) verläuft der Graph kontinuierlich; der Wert wird direkt abgelesen zu \(f(3) = -2\). 2. Untersuchung auf Stetigkeit: Der Graph weist bei \(x = -2\) und \(x = 1\) Unterbrechungen auf. An der Stelle \(x = -2\) liegt eine hebbare Unstetigkeitsstelle vor, da der Grenzwert \(\lim_{x \to -2} f(x) = 1\) existiert, aber ungleich dem Funktionswert \(f(-2) = 3\) ist. An der Stelle \(x = 1\) liegt eine Sprungstelle vor, da der linksseitige Grenzwert \(\lim_{x \to 1^-} f(x) = 2{,}5\) ungleich dem rechtsseitigen Grenzwert \(\lim_{x \to 1^+} f(x) = 0\) ist.

Antwort

a) \(f(-2) = 3\), \(f(1) = 0\) und \(f(3) = -2\) b) \(f\) ist bei \(x = -2\) wegen einer hebbaren Unstetigkeitsstelle und bei \(x = 1\) wegen einer Sprungstelle nicht stetig.
43247711
Abgebildet ist der Graph einer abschnittsweise definierten Funktion \(f\), die bei \(x = 1\) eine Unstetigkeitsstelle (Sprungstelle) besitzt. Die Funktion \(h\) entsteht aus \(f\) durch folgende Transformationen: 1. Der Graph von \(f\) wird um \(2\) Einheiten nach rechts verschoben. 2. Anschließend wird der verschobene Graph an der \(x\)-Achse gespiegelt. Beantworte die folgenden Fragen: a) An welcher Stelle \(x_0\) besitzt die neue Funktion \(h\) eine Unstetigkeitsstelle? b) Bestimme den linksseitigen Grenzwert \(\lim_{x \to x_0^-} h(x)\), den rechtsseitigen Grenzwert \(\lim_{x \to x_0^+} h(x)\) und den Funktionswert \(h(x_0)\) an dieser Stelle.
Abbildung zur Aufgabe 432477

Denkanstöße

- Überlege zuerst, wie sich die Verschiebung nach rechts auf die \(x\)-Koordinate der Unstetigkeitsstelle auswirkt. - Welchen Einfluss hat die anschließende Spiegelung an der \(x\)-Achse auf die \(x\)-Koordinate und die \(y\)-Werte des Graphen? - Lies die einseitigen Grenzwerte der ursprünglichen Funktion \(f\) an der Stelle \(x = 1\) sorgfältig ab. Achte dabei auf den ausgefüllten und den leeren Kreis. - Multipliziere die abgelesenen \(y\)-Werte mit \(-1\), um die Auswirkung der Spiegelung an der \(x\)-Achse zu berücksichtigen.

Lösung

1. **Bestimmung der Unstetigkeitsstelle \(x_0\)**: Die ursprüngliche Funktion \(f\) hat ihre Unstetigkeitsstelle bei \(x = 1\). Durch die Verschiebung um \(2\) Einheiten nach rechts verschiebt sich diese Stelle um \(2\) Einheiten in positive \(x\)-Richtung: \(x_0 = 1 + 2 = 3\) Die anschließende Spiegelung an der \(x\)-Achse ändert die \(x\)-Koordinate dieser Stelle nicht. Die Unstetigkeitsstelle von \(h\) liegt somit bei \(x_0 = 3\). 2. **Bestimmung der einseitigen Grenzwerte und des Funktionswerts**: - **Linksseitiger Grenzwert**: Der linksseitige Grenzwert von \(f\) bei \(x = 1\) ist \(\lim_{x \to 1^-} f(x) = 0\). Durch die Spiegelung an der \(x\)-Achse (Multiplikation der Funktionswerte mit \(-1\)) ergibt sich für \(h\): \(\lim_{x \to 3^-} h(x) = -0 = 0\) - **Rechtsseitiger Grenzwert**: Der rechtsseitige Grenzwert von \(f\) bei \(x = 1\) ist \(\lim_{x \to 1^+} f(x) = 1\). Durch die Spiegelung an der \(x\)-Achse ergibt sich: \(\lim_{x \to 3^+} h(x) = -1\) - **Funktionswert**: Der Funktionswert von \(f\) bei \(x = 1\) ist durch den ausgefüllten Kreis gegeben: \(f(1) = 1\). Nach der Verschiebung und Spiegelung ist der Funktionswert von \(h\): \(h(3) = -f(1) = -1\)

Antwort

a) Die Unstetigkeitsstelle von \(h\) liegt bei \(x_0 = 3\). b) \(\lim_{x \to 3^-} h(x) = 0\), \(\lim_{x \to 3^+} h(x) = -1\) und \(h(3) = -1\).
43407811
Betrachte den Graphen der Funktion \(g\). Erläutere, ob die Funktion an den Stellen \(x = -1\) und \(x = 2\) jeweils stetig ist.
Abbildung zur Aufgabe 434078

Denkanstöße

- Schau dir genau an, wo die ausgefüllten und wo die leeren Kreise im Diagramm liegen. - Ein ausgefüllter Kreis gibt den tatsächlichen Funktionswert an dieser Stelle an. - Was passiert mit der Linie des Graphen genau an den Markierungen?

Lösung

1. An der Stelle \(x = -1\) streben die Funktionswerte von beiden Seiten gegen den Wert \(1\). Der tatsächliche Funktionswert ist jedoch \(g(-1) = 2\) (gekennzeichnet durch den Punkt oberhalb der Lücke). Da Grenzwert und Funktionswert nicht übereinstimmen, ist die Funktion bei \(x = -1\) unstetig (behebbare Unstetigkeit/Lücke). 2. An der Stelle \(x = 2\) nähert sich der Graph von links dem Wert \(4\), was auch dem Funktionswert \(g(2)\) entspricht. Von rechts nähert sich der Graph jedoch dem Wert \(0\). Aufgrund dieser Sprungstelle ist die Funktion bei \(x = 2\) unstetig.

Antwort

Die Funktion ist an beiden Stellen unstetig. Bei \(x = -1\) liegt eine Lücke vor, wobei der Funktionswert außerhalb der Linie definiert ist. Bei \(x = 2\) liegt eine Sprungstelle vor.
43410311
Der abgebildete Graph gehört zu einer Funktion \(f\). Die Funktion \(g\) wird durch Spiegelung von \(f\) an der \(y\)-Achse erzeugt, sodass \(g(x) = f(-x)\) gilt. a) Gib die Stelle \(x_f\) an, an der die Funktion \(f\) einen Sprung macht. b) Bestimme die Stelle \(x_g\), an der die Funktion \(g\) eine Unstetigkeitsstelle besitzt. c) Erläutere unter Verwendung von Grenzwerten, warum \(g\) an der Stelle \(x_g\) unstetig ist.
Abbildung zur Aufgabe 434103

Denkanstöße

- Überlege dir zuerst, was eine Spiegelung an der \(y\)-Achse für die \(x\)-Werte bedeutet. - Wo befindet sich die auffällige Lücke im ursprünglichen Graphen? - Prüfe, ob die Graphenteile an der neuen Stelle ohne Lücke oder Sprung ineinander übergehen. - Nutze die Grenzwerte von links und von rechts, um die Höhe des Graphen kurz vor und kurz nach dem Sprung zu beschreiben.

Lösung

1. Bestimmung der Unstetigkeitsstelle von \(f\): Aus dem Graphen ist ersichtlich, dass \(f\) bei \(x_f = 1\) einen Sprung von \(y = 0\) auf \(y = 2\) macht. 2. Bestimmung der Unstetigkeitsstelle von \(g\): Die Transformation \(g(x) = f(-x)\) entspricht einer Spiegelung an der \(y\)-Achse. Die Sprungstelle verschiebt sich daher von \(x = 1\) zu \(x_g = -1\). 3. Grenzwertbetrachtung für \(g\) an \(x_g = -1\): - Der rechtsseitige Grenzwert von \(g\) entspricht dem linksseitigen Grenzwert von \(f\) bei \(x = 1\): \(\lim_{x \to -1^+} g(x) = \lim_{t \to 1^-} f(t) = 0\). - Der linksseitige Grenzwert von \(g\) entspricht dem rechtsseitigen Grenzwert von \(f\) bei \(x = 1\): \(\lim_{x \to -1^-} g(x) = \lim_{t \to 1^+} f(t) = 2\). - Der Funktionswert ist \(g(-1) = f(1) = 0\). Da der linksseitige Grenzwert (\(2\)) nicht mit dem rechtsseitigen Grenzwert (\(0\)) übereinstimmt, ist die Funktion \(g\) an der Stelle \(x_g = -1\) unstetig.

Antwort

a) Die Funktion \(f\) hat einen Sprung bei \(x_f = 1\). b) Die Funktion \(g\) ist bei \(x_g = -1\) unstetig. c) Es gilt \(\lim_{x \to -1^-} g(x) = 2\) und \(\lim_{x \to -1^+} g(x) = 0\); daher ist \(g\) bei \(x_g = -1\) unstetig.
43438411
Der Graph zeigt eine Funktion \(g\), die an der Stelle \(x = 2\) eine Besonderheit aufweist. a) Begründe anhand des Graphen, ob die Funktion \(g\) an der Stelle \(x = 2\) stetig ist. b) Welchen Funktionswert müsste \(g(2)\) besitzen, damit die Funktion an dieser Stelle stetig wäre?
Abbildung zur Aufgabe 434384

Denkanstöße

- Was bedeutet der leere Kreis im Vergleich zum ausgefüllten Punkt? - Prüfe, ob der Grenzwert von links und rechts mit dem tatsächlichen Punkt an dieser Stelle übereinstimmt. - Eine Funktion ist stetig, wenn der Grenzwert gleich dem Funktionswert ist.

Lösung

1. Aus dem Graphen ist ersichtlich, dass sich die Funktionswerte für \(x\) gegen \(2\) von beiden Seiten dem Wert \(3\) nähern. Der leere Kreis zeigt an, dass dieser Wert nicht der Funktionswert ist. 2. Der tatsächlich definierte Funktionswert an der Stelle \(x = 2\) ist durch den ausgefüllten Punkt bei \(y = 1\) gegeben, also \(g(2) = 1\). 3. Da der Grenzwert (\(3\)) nicht mit dem Funktionswert (\(1\)) übereinstimmt, ist die Funktion bei \(x = 2\) unstetig. Man spricht von einer hebbaren Unstetigkeit. 4. Damit die Funktion stetig wäre, müsste der Funktionswert genau die Lücke füllen. Es müsste also \(g(2) = 3\) gelten.

Antwort

a) Die Funktion ist bei \(x = 2\) unstetig, da der Funktionswert \(g(2) = 1\) nicht mit dem Grenzwert \(3\) übereinstimmt. b) Damit die Funktion stetig wäre, müsste \(g(2) = 3\) gelten.
43498611
Der abgebildete Graph zeigt eine abschnittsweise definierte Funktion \(f\). Bestimme anhand des Graphen, ob für die Funktion \(f\) an den Stellen \(x_1 = 1\) und \(x_2 = 3\) jeweils ein Grenzwert existiert. Begründe deine Entscheidung, indem du das Verhalten der Funktionswerte bei Annäherung von links und von rechts betrachtest.
Abbildung zur Aufgabe 434986

Denkanstöße

- Betrachte den Graphen von links kommend in Richtung der gesuchten Stelle und lies den Zielwert auf der \(y\)-Achse ab. - Wiederhole die Betrachtung von der rechten Seite aus. - Überlege, was es für den Grenzwert bedeutet, wenn du an einer Stelle einen Sprung im Graphen siehst. - Spielt es für den Grenzwert eine Rolle, ob an der Stelle selbst ein Punkt eingezeichnet ist oder ob dort eine Lücke vorliegt?

Lösung

1. Untersuchung der Stelle \(x_1 = 1\): - Bei Annäherung von links (\(x \to 1^-\)) streben die Funktionswerte gegen \(2\). - Bei Annäherung von rechts (\(x \to 1^+\)) streben die Funktionswerte ebenfalls gegen \(2\). - Da der links- und rechtsseitige Grenzwert übereinstimmen, existiert der Grenzwert an der Stelle \(x_1 = 1\) und beträgt \(L = 2\). Die Tatsache, dass der Funktionswert \(f(1) = 1\) (markiert durch den blauen Punkt) von diesem Wert abweicht, beeinflusst die Existenz des Grenzwerts nicht. 2. Untersuchung der Stelle \(x_2 = 3\): - Bei Annäherung von links (\(x \to 3^-\)) streben die Funktionswerte gegen \(3\). - Bei Annäherung von rechts (\(x \to 3^+\)) streben die Funktionswerte gegen \(1\). - Da die einseitigen Grenzwerte nicht übereinstimmen (es liegt eine Sprungstelle vor), existiert der Grenzwert an der Stelle \(x_2 = 3\) nicht.

Antwort

An der Stelle \(x_1 = 1\) existiert der Grenzwert und beträgt \(2\). An der Stelle \(x_2 = 3\) existiert kein Grenzwert, da die einseitigen Grenzwerte \(3\) und \(1\) nicht übereinstimmen.
42191011
Gegeben ist die Funktion \(f: x \mapsto \begin{cases} x + 5 & \text{für } x < -2 \\ g(x) & \text{für } x \geq -2 \end{cases}\). Bestimme den Funktionsterm des Polynoms \(g(x)\) dritten Grades so, dass \(f\) an der Stelle \(x = -2\) stetig ist, \(g(x)\) bei \(x = 1\) eine doppelte Nullstelle besitzt und der Funktionsgraph von \(g\) durch den Punkt \(P(0|2)\) verläuft.

Denkanstöße

- Wie lässt sich eine doppelte Nullstelle besonders einfach im Funktionsterm berücksichtigen? - Welchen Wert muss die Funktion \(g\) an der Stelle \(x = -2\) annehmen, damit kein Sprung im Graphen entsteht? - Nutze die Produktform für das Polynom, um die Anzahl der Unbekannten von Anfang an gering zu halten. - Wie viele Bedingungen benötigst du, um ein Polynom dritten Grades mit einer bekannten doppelten Nullstelle eindeutig zu bestimmen?

Lösung

1. Bestimmung des Funktionswerts an der Nahtstelle für Stetigkeit: \(\lim_{x \to -2^-} f(x) = -2 + 5 = 3\). Also muss \(g(-2) = 3\) gelten. 2. Ansatz für \(g(x)\) mit der doppelten Nullstelle bei \(x = 1\): \(g(x) = (ax + b)(x - 1)^2\). Dies stellt sicher, dass der Grad (bei \(a \neq 0\)) drei ist. 3. Nutzung des Punktes \(P(0|2)\): \(g(0) = (a \cdot 0 + b)(0 - 1)^2 = b \cdot 1 = 2\). Somit ist \(b = 2\). 4. Einsetzen der Stetigkeitsbedingung \(g(-2) = 3\): \(g(-2) = (a \cdot (-2) + 2)(-2 - 1)^2 = (-2a + 2) \cdot 9 = 3\). 5. Lösen nach \(a\): \(-18a + 18 = 3 \Rightarrow -18a = -15 \Rightarrow a = \frac{15}{18} = \frac{5}{6}\). 6. Aufstellen und Ausmultiplizieren des Terms: \(g(x) = (\frac{5}{6}x + 2)(x^2 - 2x + 1) = \frac{5}{6}x^3 - \frac{10}{6}x^2 + \frac{5}{6}x + 2x^2 - 4x + 2 = \frac{5}{6}x^3 + \frac{1}{3}x^2 - \frac{19}{6}x + 2\).

Antwort

\(g(x) = \frac{5}{6}x^3 + \frac{1}{3}x^2 - \frac{19}{6}x + 2\)

Alle Aufgaben dürfen für Schule und Nachhilfe (auch im Rahmen bezahlter Nachhilfe) kostenlos genutzt, kopiert und ausgedruckt werden. Nicht gestattet sind kommerzielle Bearbeitungen sowie die Veröffentlichung oder Weiterverbreitung im Internet.