Untersuche
\(q(x)=\frac{(x+3)(x-1)^2}{(x+3)(x-2)}\).
Ordne jede Stelle als Nullstelle, Polstelle oder hebbare Definitionslücke ein und begründe jeweils mit den verbleibenden Faktoren:
a) \(x=-3\)
b) \(x=1\)
c) \(x=2\)
Gib bei Nullstelle und Polstelle auch an, ob der Graph dort das Vorzeichen wechselt.
Denkanstöße
- Kürze gemeinsame Faktoren erst, nachdem du die ursprünglichen Ausschlüsse notiert hast.
- Prüfe bei \(x=1\), welche Vielfachheit der Zählerfaktor nach dem Kürzen hat.
- Vergleiche bei \(x=2\) die verbleibende Vielfachheit im Nenner mit dem Vorzeichenverhalten links und rechts davon.
Lösung
1. Der ursprüngliche Nenner schließt \(x=-3\) und \(x=2\) aus. Nach dem Kürzen des Faktors \(x+3\) gilt für erlaubte Werte \(q(x)=\frac{(x-1)^2}{x-2}\).
2. Bei \(x=-3\) ist der gekürzte Term endlich. Dort liegt eine hebbare Definitionslücke vor.
3. \(x=1\) gehört zur Definitionsmenge und ist eine doppelte Nullstelle. Der verbleibende Zählerfaktor \((x-1)^2\) hat gerade Vielfachheit, daher wechselt der Graph dort das Vorzeichen nicht.
4. Bei \(x=2\) bleibt der Nennerfaktor \(x-2\) einfach. Dort liegt eine Polstelle mit Vorzeichenwechsel vor.
Antwort
a) \(x=-3\): hebbare Definitionslücke, weil sich der Faktor \(x+3\) vollständig kürzt.
b) \(x=1\): doppelte Nullstelle ohne Vorzeichenwechsel, weil \((x-1)^2\) im Zähler bleibt.
c) \(x=2\): Polstelle mit Vorzeichenwechsel, weil der einfache Nennerfaktor \(x-2\) bleibt.