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Monotonie untersuchen

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Untersuche das Monotonieverhalten der folgenden Funktionen auf dem gesamten Definitionsbereich \(\mathbb{R}\). Ordne jeder Funktion alle zutreffenden Eigenschaften aus der Liste zu. Funktionen: \(f_1(x) = x^3 + 5x\) \(f_2(x) = 4 - x^2\) \(f_3(x) = -2x - 7\) \(f_4(x) = 8\) Eigenschaften: a) streng monoton zunehmend b) streng monoton abnehmend c) monoton zunehmend d) monoton abnehmend

Denkanstöße

- Untersuche das Vorzeichen der ersten Ableitung im gesamten Bereich. - Überlege, was passiert, wenn die Ableitung genau Null ist. - Bedenke, dass eine streng monotone Funktion immer auch die einfache Monotonie-Eigenschaft erfüllt. - Prüfe, ob eine Funktion in verschiedenen Abschnitten unterschiedliches Steigungsverhalten zeigt.

Lösung

1. Für \(f_1(x) = x^3 + 5x\) gilt \(f_1'(x) = 3x^2 + 5\). Da \(3x^2 + 5 > 0\) für alle \(x \in \mathbb{R}\), ist die Funktion streng monoton zunehmend (a) und damit auch monoton zunehmend (c). 2. Für \(f_2(x) = 4 - x^2\) gilt \(f_2'(x) = -2x\). Die Ableitung wechselt bei \(x = 0\) das Vorzeichen (\(f_2'(x) > 0\) für \(x < 0\) und \(f_2'(x) < 0\) für \(x > 0\)). Somit ist die Funktion auf \(\mathbb{R}\) weder monoton zunehmend noch abnehmend. 3. Für \(f_3(x) = -2x - 7\) gilt \(f_3'(x) = -2\). Da \(f_3'(x) < 0\) für alle \(x \in \mathbb{R}\), ist die Funktion streng monoton abnehmend (b) und damit auch monoton abnehmend (d). 4. Für \(f_4(x) = 8\) gilt \(f_4'(x) = 0\). Da \(f_4'(x) \ge 0\) und \(f_4'(x) \le 0\) für alle \(x \in \mathbb{R}\) erfüllt ist, ist die Funktion sowohl monoton zunehmend (c) als auch monoton abnehmend (d), jedoch nicht streng.

Antwort

\(f_1\): a, c \(f_2\): keine der Eigenschaften trifft auf ganz \(\mathbb{R}\) zu \(f_3\): b, d \(f_4\): c, d
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Betrachte die Funktion \(f\) mit \(f(x) = x^3 - 3x^2 - 9x + 1\). Untersuche mithilfe der ersten Ableitung, ob der Graph an den Stellen \(x = -2\) und \(x = 2\) eine positive oder eine negative Steigung besitzt. Begründe deine Entscheidung.

Denkanstöße

- Was sagt der Wert der ersten Ableitung an einer Stelle über den Verlauf des Graphen aus? - Kannst du die Steigung an den gesuchten Stellen berechnen? - Was bedeutet ein positives oder negatives Vorzeichen der Steigung für das Wachstum der Funktion?

Lösung

1. Bildung der ersten Ableitung: \(f'(x) = 3x^2 - 6x - 9\). 2. Überprüfung an der Stelle \(x = -2\): Einsetzen in die Ableitungsfunktion ergibt \(f'(-2) = 3 \cdot (-2)^2 - 6 \cdot (-2) - 9 = 12 + 12 - 9 = 15\). Da \(f'(-2) > 0\), steigt der Graph an dieser Stelle. 3. Überprüfung an der Stelle \(x = 2\): Einsetzen ergibt \(f'(2) = 3 \cdot 2^2 - 6 \cdot 2 - 9 = 12 - 12 - 9 = -9\). Da \(f'(2) < 0\), fällt der Graph an dieser Stelle.

Antwort

An der Stelle \(x = -2\) besitzt der Graph eine positive Steigung (\(f'(-2) = 15 > 0\)). An der Stelle \(x = 2\) besitzt der Graph eine negative Steigung (\(f'(2) = -9 < 0\)).
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Untersuche das Monotonieverhalten der Funktion \(h\) mit \(h(x) = 2x^3 - 15x^2 + 36x - 10\). Gib die Intervalle an, in denen die Funktion streng monoton steigt bzw. streng monoton fällt.

Denkanstöße

- Welches Werkzeug hilft dir dabei, die Steigung einer Funktion zu analysieren? - Suche nach den Stellen, an denen die Steigung Null ist. - Teile den Definitionsbereich in Intervalle ein und prüfe das Vorzeichen der Ableitung in jedem Abschnitt. - Denk daran, dass die Funktion an den Grenzen der Intervalle stetig ist.

Lösung

1. Erste Ableitung bilden: \(h'(x) = 6x^2 - 30x + 36\). 2. Nullstellen der Ableitung bestimmen: \(6(x^2 - 5x + 6) = 0\). Mit der pq-Formel oder Faktorisierung \((x-2)(x-3) = 0\) ergeben sich die Nullstellen \(x_1 = 2\) und \(x_2 = 3\). 3. Untersuchung des Vorzeichens von \(h'(x)\): - Intervall \((-\infty; 2)\): Wähle \(x=0 \Rightarrow h'(0) = 36 > 0 \Rightarrow\) streng monoton steigend. - Intervall \((2; 3)\): Wähle \(x=2{,}5 \Rightarrow h'(2{,}5) = 6(6{,}25 - 12{,}5 + 6) = -1{,}5 < 0 \Rightarrow\) streng monoton fallend. - Intervall \((3; \infty)\): Wähle \(x=4 \Rightarrow h'(4) = 6(16 - 20 + 6) = 12 > 0 \Rightarrow\) streng monoton steigend. 4. Zusammenfassung: \(h\) ist streng monoton steigend für \(x \leq 2\) sowie für \(x \geq 3\) und streng monoton fallend für \(2 \leq x \leq 3\).

Antwort

Die Funktion \(h\) ist im Intervall \((-\infty; 2]\) streng monoton steigend, im Intervall \([2; 3]\) streng monoton fallend und im Intervall \([3; \infty)\) streng monoton steigend.
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Untersuche das Monotonieverhalten der Funktion \(f\) mit \(f(x) = \frac{1}{4}x^4 - x^3 + x^2 - 5\) mithilfe der ersten Ableitung. Gib die Intervalle an, in denen die Funktion streng monoton steigt bzw. streng monoton fällt.

Denkanstöße

- Wie hängen das Vorzeichen der ersten Ableitung und die Steigung des Graphen zusammen? - Welche Stellen im Definitionsbereich solltest du zuerst finden, um die Monotoniebereiche abzugrenzen? - Teste Werte aus den Bereichen zwischen den Nullstellen der Ableitung, um das Vorzeichen zu bestimmen. - Überlege, wie du die Ränder der Intervalle in deine Lösung einbeziehst.

Lösung

1. Berechnung der ersten Ableitung: \(f'(x) = x^3 - 3x^2 + 2x\). 2. Bestimmung der Nullstellen von \(f'\): Aus \(x(x^2 - 3x + 2) = 0\) folgen durch Faktorisierung \(x(x - 1)(x - 2) = 0\) die Nullstellen \(x_1 = 0\), \(x_2 = 1\) und \(x_3 = 2\). 3. Vorzeichenuntersuchung von \(f'(x)\) in den durch die Nullstellen definierten Intervallen: - Für \(x < 0\) ist \(f'(x) < 0\). - Für \(0 < x < 1\) ist \(f'(x) > 0\). - Für \(1 < x < 2\) ist \(f'(x) < 0\). - Für \(x > 2\) ist \(f'(x) > 0\). 4. Anwendung des Monotoniesatzes: Die Funktion \(f\) ist streng monoton fallend für \(x \in (-\infty; 0]\) und \(x \in [1; 2]\). Sie ist streng monoton steigend für \(x \in [0; 1]\) und \(x \in [2; \infty)\).

Antwort

Die Funktion \(f\) ist im Intervall \((-\infty; 0]\) streng monoton fallend, im Intervall \([0; 1]\) streng monoton steigend, im Intervall \([1; 2]\) streng monoton fallend und im Intervall \([2; \infty)\) streng monoton steigend.
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In der folgenden Abbildung ist der Graph der Ableitungsfunktion \(f'\) einer Funktion \(f\) dargestellt. Entscheide, ob die folgenden Aussagen wahr oder falsch sind, und begründe deine Entscheidung: a) Im Intervall \([-1; 0]\) ist die Funktion \(f\) streng monoton steigend. b) Im Intervall \([1; 2]\) ist die Funktion \(f\) streng monoton steigend. c) Bei \(x = 1\) besitzt der Graph von \(f\) eine waagerechte Tangente.
Abbildung zur Aufgabe 432363

Denkanstöße

- Wie hängen das Vorzeichen der Ableitung \(f'\) und das Monotonieverhalten der Funktion \(f\) zusammen? - Liegt der Graph von \(f'\) in den jeweiligen Intervallen oberhalb oder unterhalb der \(x\)-Achse? - Was bedeutet eine waagerechte Tangente für den Wert der Ableitung?

Lösung

1. Zusammenhang zwischen \(f'\) und dem Monotonieverhalten von \(f\): Eine differenzierbare Funktion ist streng monoton steigend, wenn ihre Ableitung im Inneren des Intervalls positiv ist, und streng monoton fallend, wenn ihre Ableitung dort negativ ist. Eine waagerechte Tangente liegt vor, wenn \(f'(x) = 0\) gilt. 2. Aussage a): Im Intervall \((-1; 0)\) liegt der Graph von \(f'\) oberhalb der \(x\)-Achse. Daher ist \(f\) auf \([-1; 0]\) streng monoton steigend. Die Aussage ist wahr. 3. Aussage b): Im Intervall \((1; 2)\) liegt der Graph von \(f'\) unterhalb der \(x\)-Achse. Daher ist \(f\) auf \([1; 2]\) streng monoton fallend. Die Aussage ist falsch. 4. Aussage c): Bei \(x = 1\) schneidet der Graph von \(f'\) die \(x\)-Achse, also gilt \(f'(1) = 0\). Daher besitzt der Graph von \(f\) dort eine waagerechte Tangente. Die Aussage ist wahr.

Antwort

a) Wahr: \(f'(x) > 0\) für \(x \in (-1; 0)\). b) Falsch: \(f'(x) < 0\) für \(x \in (1; 2)\), daher ist \(f\) dort streng monoton fallend. c) Wahr: \(f'(1) = 0\), daher ist die Tangente dort waagerecht.
43236411
Der abgebildete Graph zeigt die Ableitungsfunktion \(f'\) einer differenzierbaren Funktion \(f\). Die roten gestrichelten Linien grenzen drei Intervalle ab: - \(I_1 = [-1; 1]\) - \(I_2 = [1; 3]\) - \(I_3 = [3; 4]\) Ordne jedem Intervall das passende Monotonieverhalten von \(f\) zu: - A: \(f\) ist im Intervall streng monoton wachsend. - B: \(f\) ist im Intervall streng monoton fallend. Gib deine Antwort in der Form „\(I_1\): A, \(I_2\): A, \(I_3\): B“ an.
Abbildung zur Aufgabe 432364

Denkanstöße

- Wie hängen das Vorzeichen der Ableitung \(f'(x)\) und die Monotonie der Funktion \(f\) zusammen? - Liegt der Graph von \(f'\) in einem Intervall oberhalb oder unterhalb der \(x\)-Achse? - Betrachte die drei Intervalle einzeln.

Lösung

1. Eine differenzierbare Funktion \(f\) ist in einem Intervall streng monoton wachsend, wenn \(f'(x) > 0\) im Inneren des Intervalls gilt, und streng monoton fallend, wenn \(f'(x) < 0\) gilt. 2. Im Intervall \(I_1 = [-1; 1]\) verläuft der Graph von \(f'\) oberhalb der \(x\)-Achse. Somit ist \(f\) dort streng monoton wachsend: A. 3. Im Intervall \(I_2 = [1; 3]\) verläuft der Graph von \(f'\) unterhalb der \(x\)-Achse. Somit ist \(f\) dort streng monoton fallend: B. 4. Im Intervall \(I_3 = [3; 4]\) verläuft der Graph von \(f'\) oberhalb der \(x\)-Achse. Somit ist \(f\) dort streng monoton wachsend: A.

Antwort

\(I_1\): A, \(I_2\): B, \(I_3\): A
43238611
Die Abbildung zeigt den Graphen der Ableitungsfunktion \(f'\) einer ganzrationalen Funktion \(f\). a) Bestimme alle Stellen \(x\), an denen der Graph der Originalfunktion \(f\) eine waagerechte Tangente besitzt. b) Entscheide, ob der Graph von \(f\) bei \(x = 0\) einen lokalen Hochpunkt oder einen lokalen Tiefpunkt hat. Begründe deine Entscheidung mithilfe des Graphen von \(f'\). c) Begründe, warum die Funktion \(f\) im Intervall \([0; 3]\) streng monoton fallend ist.
Abbildung zur Aufgabe 432386

Denkanstöße

- Waagerechte Tangenten liegen an Nullstellen der Ableitung. - Die Richtung des Vorzeichenwechsels entscheidet zwischen Hoch- und Tiefpunkt. - Das Vorzeichen der Ableitung bestimmt, ob \(f\) steigt oder fällt.

Lösung

1. Eine waagerechte Tangente liegt an den Nullstellen der Ableitung vor. Aus dem Graphen liest man \(x = -3\), \(x = 0\) und \(x = 3\) ab. 2. Bei \(x = 0\) wechselt \(f'\) von positiv zu negativ. Daher wechselt \(f\) von Steigen zu Fallen und besitzt dort einen lokalen Hochpunkt. 3. Im Intervall \([0; 3]\) gilt \(f'(x) \le 0\), im Inneren sogar \(f'(x) < 0\). Daher ist \(f\) dort streng monoton fallend.

Antwort

a) Waagerechte Tangenten liegen bei \(x = -3\), \(x = 0\) und \(x = 3\) vor. b) Bei \(x = 0\) hat \(f\) einen Hochpunkt, da \(f'\) von Plus nach Minus wechselt. c) Auf \([0; 3]\) ist \(f\) streng monoton fallend, da \(f'(x) \le 0\) und im Inneren negativ ist.
43243111
Die Abbildungen a) und b) zeigen jeweils den Graphen der Ableitungsfunktion \(f'\) einer reellen Funktion \(f\). Bestimme für beide Fälle im jeweils dargestellten Bereich die Intervalle, in denen die zugehörige Funktion \(f\) streng monoton steigend beziehungsweise streng monoton fallend ist. Begründe deine Entscheidung anhand des Verlaufs von \(f'\).
Abbildung zur Aufgabe 432431

Denkanstöße

- Erinnere dich an den Zusammenhang zwischen dem Vorzeichen der Ableitungsfunktion \(f'\) und dem Monotonieverhalten der Funktion \(f\). - Was bedeutet es für \(f\), wenn der Graph von \(f'\) oberhalb oder unterhalb der \(x\)-Achse liegt? - Achte auf Nullstellen, an denen der Graph die \(x\)-Achse schneidet oder nur berührt. - Was bedeutet eine einzelne Nullstelle ohne Vorzeichenwechsel für die Monotonie?

Lösung

Um das Monotonieverhalten von \(f\) zu bestimmen, wird das Vorzeichen von \(f'\) betrachtet. 1. In Abbildung a) gilt \(f'(x) > 0\) für \(1 < x < 4\) und \(f'(x) < 0\) für \(-1 \le x < 1\) sowie \(4 < x \le 6\). Daher ist \(f\) auf \([1; 4]\) streng monoton steigend und auf \([-1; 1]\) sowie \([4; 6]\) streng monoton fallend. 2. In Abbildung b) gilt im dargestellten Bereich \(f'(x) \ge 0\), wobei \(f'\) nur bei \(x = 2\) null ist. Daher ist \(f\) auf \([-1; 5]\) streng monoton steigend. Ein streng monoton fallendes Intervall gibt es nicht.

Antwort

a) Streng monoton steigend auf \([1; 4]\); streng monoton fallend auf \([-1; 1]\) und \([4; 6]\). b) Streng monoton steigend auf \([-1; 5]\); kein streng monoton fallendes Intervall.
43243411
In Abbildung a) sind die Graphen der beiden Funktionen \(f_1\) und \(f_2\) dargestellt. Abbildung b) zeigt die Graphen zweier potenzieller Ableitungsfunktionen \(g\) und \(h\). a) Ordne den Funktionen \(f_1\) und \(f_2\) jeweils die korrekte Ableitungsfunktion \(g\) oder \(h\) zu und begründe deine Entscheidung. b) Bestimme im dargestellten Bereich \([-3{,}5;3{,}5]\) die Intervalle, in denen die Funktion \(f_1\) streng monoton wachsend beziehungsweise streng monoton fallend ist. Runde die Intervallgrenzen auf zwei Nachkommastellen.
Abbildung zur Aufgabe 432434

Denkanstöße

- An Stellen mit waagerechter Tangente hat die Ableitung den Wert \(0\). - Vergleiche die Vorzeichen der beiden Kandidaten dort, wo \(f_1\) steigt oder fällt. - Für die Monotonieintervalle von \(f_1\) benötigst du die Nullstellen und Vorzeichen der zugeordneten Ableitung.

Lösung

1. Der Graph von \(f_1\) besitzt bei \(x\approx-1{,}83\) und \(x\approx1{,}83\) waagerechte Tangenten. Daher muss die zugehörige Ableitung dort Nullstellen haben. 2. Zwischen diesen Stellen fällt \(f_1\). Die zugehörige Ableitung muss dort negativ sein. Dies trifft auf \(g\) zu, während \(h\) dort positiv ist. Folglich gehört \(g\) zu \(f_1\) und \(h\) zu \(f_2\). 3. Im dargestellten Bereich ist \(f_1\) auf \([-3{,}5;-1{,}83]\) und \([1{,}83;3{,}5]\) streng monoton wachsend und auf \([-1{,}83;1{,}83]\) streng monoton fallend.

Antwort

a) \(f_1\rightarrow g\) und \(f_2\rightarrow h\). b) \(f_1\) ist auf \([-3{,}5;-1{,}83]\) und \([1{,}83;3{,}5]\) streng monoton wachsend sowie auf \([-1{,}83;1{,}83]\) streng monoton fallend.
43253711
Der abgebildete Graph \(G_f\) zeigt den Verlauf einer Funktion \(f\) über dem Definitionsbereich \([-3; 5]\). Bestimme die maximalen Intervalle, in denen die Funktion \(f\) streng monoton wachsend beziehungsweise streng monoton fallend ist.
Abbildung zur Aufgabe 432537

Denkanstöße

- Lies die Hoch- und Tiefpunkte aus dem Graphen ab. - Wie verändert sich das Monotonieverhalten an diesen Extremstellen? - Berücksichtige die Grenzen des Definitionsbereichs \([-3; 5]\).

Lösung

1. Lokale Extrema ablesen: - Ein lokales Maximum liegt bei \(x = -1\). - Ein lokales Minimum liegt bei \(x = 3\). 2. Monotonieverhalten bestimmen: - Auf \([-3; -1]\) ist die Funktion streng monoton wachsend. - Auf \([-1; 3]\) ist die Funktion streng monoton fallend. - Auf \([3; 5]\) ist die Funktion streng monoton wachsend.

Antwort

Streng monoton wachsend auf \([-3; -1]\) und \([3; 5]\); streng monoton fallend auf \([-1; 3]\).
43254611
In der Abbildung ist der Graph der Ableitungsfunktion \(f'\) einer ganzrationalen Funktion \(f\) dargestellt. a) Bestimme im dargestellten Bereich die Intervalle, in denen die Funktion \(f\) streng monoton steigend beziehungsweise streng monoton fallend ist. b) Begründe anhand des Graphen von \(f'\), an welchen Stellen der Graph von \(f\) lokale Extrempunkte besitzt, und gib jeweils an, ob es sich um ein lokales Maximum oder ein lokales Minimum handelt.
Abbildung zur Aufgabe 432546

Denkanstöße

- Wie hängt das Vorzeichen von \(f'\) mit dem Monotonieverhalten von \(f\) zusammen? - In welchen Bereichen liegt der Graph von \(f'\) oberhalb oder unterhalb der \(x\)-Achse? - Welche Vorzeichenwechsel liegen an den Nullstellen vor?

Lösung

1. Monotonieintervalle bestimmen: Im Intervall \([-1; 3]\) verläuft der Graph von \(f'\) oberhalb oder auf der \(x\)-Achse. Daher ist \(f\) dort streng monoton steigend. In den Intervallen \([-4; -1]\) und \([3; 6]\) verläuft der Graph von \(f'\) unterhalb oder auf der \(x\)-Achse. Daher ist \(f\) dort streng monoton fallend. 2. Extremstellen ermitteln und klassifizieren: Die Nullstellen der Ableitung liegen bei \(x = -1\) und \(x = 3\). Bei \(x = -1\) wechselt \(f'\) von Minus nach Plus, also liegt ein lokales Minimum vor. Bei \(x = 3\) wechselt \(f'\) von Plus nach Minus, also liegt ein lokales Maximum vor.

Antwort

a) Streng monoton steigend auf \([-1; 3]\); streng monoton fallend auf \([-4; -1]\) und \([3; 6]\). b) Lokales Minimum bei \(x = -1\) wegen des Vorzeichenwechsels von Minus nach Plus; lokales Maximum bei \(x = 3\) wegen des Vorzeichenwechsels von Plus nach Minus.
43257211
Gegeben ist der Graph der ersten Ableitungsfunktion \(f'\) einer Funktion \(f\). Beurteile, ob die folgenden Aussagen wahr oder falsch sind: a) Im Intervall \([1; 4]\) ist die Funktion \(f\) streng monoton fallend. b) Der Graph von \(f\) besitzt an der Stelle \(x = -2\) eine lokale Maximalstelle. c) Im Intervall \([-1; 1]\) ist die Funktion \(f\) streng monoton steigend.
Abbildung zur Aufgabe 432572

Denkanstöße

- Wie hängt das Vorzeichen von \(f'\) mit dem Monotonieverhalten von \(f\) zusammen? - Welcher Vorzeichenwechsel der Ableitung kennzeichnet ein lokales Minimum? - Liegt der Ableitungsgraph in den angegebenen Intervallen oberhalb oder unterhalb der \(x\)-Achse?

Lösung

1. Aussage a) ist wahr: Im Intervall \((1; 4)\) liegt der Graph von \(f'\) unterhalb der \(x\)-Achse. Daher ist \(f\) auf \([1; 4]\) streng monoton fallend. 2. Aussage b) ist falsch: Bei \(x = -2\) wechselt \(f'\) von Minus nach Plus. Daher besitzt \(f\) dort ein lokales Minimum und kein lokales Maximum. 3. Aussage c) ist wahr: Im Intervall \((-1; 1)\) liegt der Graph von \(f'\) oberhalb der \(x\)-Achse. Daher ist \(f\) auf \([-1; 1]\) streng monoton steigend.

Antwort

a) Wahr b) Falsch c) Wahr
43257611
Der Graph einer differenzierbaren Funktion \(f\) ist im Intervall \([-4; 4]\) für \(x < -1\) und für \(x > 3\) streng monoton wachsend, sowie für \(-1 < x < 3\) streng monoton fallend. Entscheide begründet, welcher der abgebildeten Graphen I, II oder III der Graph der zugehörigen Ableitungsfunktion \(f'\) sein kann.
Abbildung zur Aufgabe 432576

Denkanstöße

- Nutze die gegebene Monotonie nur in der Richtung von \(f\) zu möglichen Vorzeichen von \(f'\). - Was folgt an den beiden Stellen, an denen \(f\) sein Monotonieverhalten wechselt und zugleich differenzierbar ist? - Vergleiche anschließend die Nullstellen und Vorzeichenbereiche der drei Kandidaten.

Lösung

1. Aus der angegebenen strengen Monotonie folgt als notwendige Bedingung: Für \(x<-1\) und \(x>3\) gilt \(f'(x)\ge 0\), für \(-1<x<3\) gilt \(f'(x)\le 0\). Die Umkehrung „\(f'\ge 0\) bedeutet streng wachsend“ wäre ohne Zusatzbedingungen nicht allgemein richtig. 2. Da \(f\) bei \(x=-1\) von streng wachsend zu streng fallend und bei \(x=3\) wieder zu streng wachsend wechselt und dort differenzierbar ist, gilt \(f'(-1)=0\) und \(f'(3)=0\). 3. Graph III scheidet aus, weil seine Nullstellen nicht bei \(-1\) und \(3\) liegen. 4. Graph I ist außerhalb des Intervalls \((-1;3)\) nichtnegativ und innerhalb nichtpositiv. Graph II zeigt die umgekehrten Vorzeichen. 5. Daher kann Graph I der Graph von \(f'\) sein.

Antwort

Graph I kann der Graph der Ableitungsfunktion \(f'\) sein.
43372911
Gegeben sind drei Funktionsgraphen. In jedem Koordinatensystem ist ein Intervall \(I\) durch gestrichelte Linien markiert. Ordne jedem Graphen die am besten passende Monotonieeigenschaft für dieses Intervall zu. Eigenschaften: 1. \(f\) ist in \(I\) streng monoton wachsend. 2. \(f\) ist in \(I\) monoton wachsend, aber nicht streng. 3. \(f\) ist in \(I\) streng monoton fallend. 4. \(f\) ist in \(I\) monoton fallend, aber nicht streng.
Abbildung zur Aufgabe 433729

Denkanstöße

- Betrachte den Verlauf jedes Graphen von links nach rechts innerhalb der markierten Grenzen. - Streng monoton wachsend bedeutet: Für alle \(x_1 < x_2\) im Intervall gilt \(f(x_1) < f(x_2)\). Für streng monoton fallend gilt entsprechend \(f(x_1) > f(x_2)\). - Ein waagerechter Abschnitt schließt strenge Monotonie aus. - Prüfe den gesamten Verlauf im markierten Intervall.

Lösung

1. Graph a): Der Funktionswert sinkt im gesamten Intervall \(I = [1; 5]\) kontinuierlich. Die Funktion ist streng monoton fallend: Aussage 3. 2. Graph b): Der Graph steigt zunächst, verläuft zwischen \(x = 2\) und \(x = 4\) waagerecht und steigt danach weiter. Wegen des konstanten Abschnitts ist die Funktion monoton wachsend, aber nicht streng: Aussage 2. 3. Graph c): Der Graph steigt im gesamten Intervall \(I = [1; 5]\) kontinuierlich. Die Funktion ist streng monoton wachsend: Aussage 1.

Antwort

a) entspricht Aussage 3; b) entspricht Aussage 2; c) entspricht Aussage 1.
43373011
Der abgebildete Graph zeigt eine Funktion \(f\). Auf der x-Achse sind drei verschiedene Intervalle \(I_1\), \(I_2\) und \(I_3\) markiert. Entscheide für jedes Intervall, ob die Funktion dort streng monoton wachsend, streng monoton fallend oder nicht monoton ist. Begründe deine Entscheidung kurz.
Abbildung zur Aufgabe 433730

Denkanstöße

- Schaue dir an, ob der Graph innerhalb der Grenzen eines Intervalls seine Richtung ändert. - Wenn ein Graph in einem Intervall sowohl einen steigenden als auch einen fallenden Teil hat, ist er dort nicht monoton. - Überlege dir, wo die Hoch- und Tiefpunkte der Funktion liegen könnten.

Lösung

1. Intervall \(I_1 = [-2{,}5; -1]\): Der Graph steigt in diesem Bereich von links nach rechts überall an. Die Funktionswerte werden mit größer werdendem \(x\) stets größer. Ergebnis: streng monoton wachsend. 2. Intervall \(I_2 = [-0{,}5; 1]\): In diesem Bereich befindet sich bei \(x = 0\) ein lokaler Hochpunkt. Die Funktion steigt zunächst und fällt danach. Ergebnis: nicht monoton. 3. Intervall \(I_3 = [1{,}5; 3{,}5]\): In diesem Bereich fällt der Graph von links nach rechts kontinuierlich. Die Funktionswerte werden mit größer werdendem \(x\) stets kleiner. Ergebnis: streng monoton fallend.

Antwort

\(I_1\): streng monoton wachsend \(I_2\): nicht monoton \(I_3\): streng monoton fallend
43373111
In der Abbildung ist der Graph der Ableitungsfunktion \(f'\) einer Funktion \(f\) dargestellt. Überprüfe die folgenden Aussagen auf ihre Richtigkeit und begründe deine Entscheidung: 1. Im Intervall \([-1; 0]\) ist die Funktion \(f\) streng monoton steigend. 2. Im Intervall \([2; 3]\) ist die Funktion \(f\) streng monoton steigend. 3. Die Funktion \(f\) besitzt bei \(x = 1\) ein lokales Maximum.
Abbildung zur Aufgabe 433731

Denkanstöße

- Überlege dir, welcher Zusammenhang zwischen dem Vorzeichen der Ableitungsfunktion \(f'\) und dem Monotonieverhalten der Funktion \(f\) besteht. - Was bedeutet es für den Graphen von \(f\), wenn der Graph von \(f'\) oberhalb oder unterhalb der \(x\)-Achse verläuft? - Erinnere dich an die Kriterien für lokale Extremstellen: Welche Rolle spielt dabei der Vorzeichenwechsel der Ableitung an einer Nullstelle?

Lösung

1. Wahr: Im Intervall \([-1; 0]\) verläuft der Graph der Ableitungsfunktion \(f'\) vollständig oberhalb der \(x\)-Achse, es gilt also \(f'(x) > 0\). Daraus folgt, dass die Funktion \(f\) in diesem Bereich streng monoton steigt. 2. Falsch: Im Intervall \([2; 3]\) liegt der Graph von \(f'\) unterhalb der \(x\)-Achse, es gilt \(f'(x) < 0\). Daher ist die Funktion \(f\) dort streng monoton fallend. 3. Wahr: An der Stelle \(x = 1\) hat \(f'\) eine Nullstelle mit einem Vorzeichenwechsel von Plus nach Minus. Dies ist die hinreichende Bedingung für ein lokales Maximum der Funktion \(f\).

Antwort

1. Wahr (da \(f'(x) > 0\)) 2. Falsch (da \(f'(x) < 0\)) 3. Wahr (Nullstelle von \(f'\) mit Vorzeichenwechsel von \(+\) nach \(-\))
43373311
Der Graph einer Funktion \(f\) ist für \(-3 \le x \le 3\) dargestellt. Gib alle Intervalle an, in denen die Funktion \(f\) im gezeigten Bereich jeweils streng monoton wachsend bzw. streng monoton fallend ist.
Abbildung zur Aufgabe 433733

Denkanstöße

- Beobachte den Verlauf des Graphen von links nach rechts: Geht es bergauf oder bergab? - Die Stellen, an denen der Graph von Steigen auf Fallen oder umgekehrt wechselt, markieren die Grenzen deiner Intervalle. - Achte darauf, die \(x\)-Werte für die Intervallgrenzen präzise an der Achse abzulesen.

Lösung

1. Analyse des Graphen von links nach rechts: Die Funktion sinkt zunächst bis zum lokalen Minimum bei \(x = -2\). 2. Erstes Intervall: Streng monoton fallend für \(x \in [-3; -2]\). 3. Anstieg vom Minimum bei \(x = -2\) bis zum lokalen Maximum bei \(x = 0\). 4. Zweites Intervall: Streng monoton wachsend für \(x \in [-2; 0]\). 5. Erneutes Sinken vom Maximum bei \(x = 0\) bis zum lokalen Minimum bei \(x = 2\). 6. Drittes Intervall: Streng monoton fallend für \(x \in [0; 2]\). 7. Anstieg vom Minimum bei \(x = 2\) bis zum Rand des Definitionsbereichs bei \(x = 3\). 8. Viertes Intervall: Streng monoton wachsend für \(x \in [2; 3]\).

Antwort

Streng monoton fallend: \([-3; -2]\) und \([0; 2]\) Streng monoton wachsend: \([-2; 0]\) und \([2; 3]\)
43373411
Betrachte den abgebildeten Graphen der Funktion \(g\). Bestimme anhand der Zeichnung die maximalen Intervalle, in denen \(g\) im Bereich \([-3; 3]\) streng monoton fallend ist.
Abbildung zur Aufgabe 433734

Denkanstöße

- Wo sind die „Gipfel“ und „Täler“ der Kurve? - Überlege dir, in welchen Bereichen eine Tangente an den Graphen eine negative Steigung hätte. - Die Intervalle beziehen sich immer auf die Werte auf der horizontalen \(x\)-Achse.

Lösung

1. Identifikation der Extrempunkte: Der Graph hat ein lokales Minimum bei \(x \approx -1{,}4\) und ein lokales Maximum bei \(x \approx 1{,}4\). 2. Bestimmung des Steigungsverhaltens: Links vom Minimum, also für \(x < -1{,}4\), und rechts vom Maximum, also für \(x > 1{,}4\), fällt der Graph. 3. Zwischen den beiden Extrempunkten, also für \(-1{,}4 < x < 1{,}4\), steigt der Graph. 4. Unter Berücksichtigung der sichtbaren Ränder bei \(x = -3\) und \(x = 3\) ist \(g\) in \([-3; -1{,}4]\) und \([1{,}4; 3]\) streng monoton fallend.

Antwort

Die Funktion \(g\) ist in den Intervallen \([-3; -1{,}4]\) und \([1{,}4; 3]\) streng monoton fallend.
43373811
Ein Wanderer legt einen Weg zurück, dessen Höhenprofil durch den Graphen einer Funktion \(g\) im Bereich von \(x=-2\) bis \(x=6\) modelliert wird. Gib an, in welchen Teilintervallen der Wanderer bergauf geht und in welchen er bergab geht.
Abbildung zur Aufgabe 433738

Denkanstöße

- Betrachte das Höhenprofil von links nach rechts: Wo nimmt die Höhe ab, wo nimmt sie zu? - Die Stelle, an der der Abstieg endet und der Aufstieg beginnt, trennt die beiden Intervalle. - Nutze die Werte des Wegparameters als Intervallgrenzen.

Lösung

1. Der Tiefpunkt des Graphen liegt bei \(x=2\). 2. Von \(x=-2\) bis \(x=2\) sinkt die Höhe kontinuierlich. Der Wanderer geht im Intervall \([-2;2]\) bergab. 3. Von \(x=2\) bis \(x=6\) steigt die Höhe kontinuierlich. Der Wanderer geht im Intervall \([2;6]\) bergauf.

Antwort

Bergab: \([-2;2]\) Bergauf: \([2;6]\)
43373911
Die Funktion \(h\) beschreibt die Temperatur in \(\text{°C}\) an einem Wintertag. Dabei gibt \(x\) die Zeit in Stunden relativ zu 12:00 Uhr an. Der dargestellte Zeitraum reicht von \(x=-4\) (8:00 Uhr) bis \(x=5\) (17:00 Uhr). Entnimm dem Graphen die größtmöglichen Intervalle, in denen die Temperatur streng monoton zunimmt bzw. abnimmt.
Abbildung zur Aufgabe 433739

Denkanstöße

- Wo befinden sich Hoch- und Tiefpunkt des Temperaturverlaufs? - Ein maximales Monotonieintervall endet dort, wo der Verlauf seine Richtung wechselt. - Lies die zugehörigen Zeitparameter an der horizontalen Achse ab.

Lösung

1. Ein Hochpunkt liegt bei \(x=-2\), ein Tiefpunkt bei \(x=3\). 2. Der Graph steigt vom Startpunkt bis zum Hochpunkt sowie vom Tiefpunkt bis zum Endpunkt. Die Temperatur nimmt in \([-4;-2]\) und \([3;5]\) streng monoton zu. 3. Zwischen dem Hochpunkt und dem Tiefpunkt fällt der Graph. Die Temperatur nimmt in \([-2;3]\) streng monoton ab.

Antwort

Streng monoton zunehmend: \([-4;-2]\) und \([3;5]\) Streng monoton abnehmend: \([-2;3]\)
43374011
Gegeben ist der Graph einer Funktion \(f\) für den Bereich \(-4 \le x \le 6\). Analysiere den Verlauf und gib alle Intervalle an, in denen die Funktion streng monoton fallend ist.
Abbildung zur Aufgabe 433740

Denkanstöße

- Markiere dir zuerst alle Hoch- und Tiefpunkte auf dem Graphen. - Konzentriere dich nur auf die Teile der Kurve, die von links nach rechts bergab führen. - Vergiss nicht, die Randbereiche des Definitionsbereichs zu prüfen.

Lösung

1. Identifikation der Extremstellen: Der Graph erreicht bei \(x = -2\) einen lokalen Tiefpunkt und bei \(x = 4\) einen lokalen Hochpunkt. 2. Ermittlung der fallenden Abschnitte: Der Graph sinkt im ersten Abschnitt vom Randpunkt bis zum Tiefpunkt, also im Intervall \([-4; -2]\). Ein weiterer fallender Abschnitt beginnt nach dem Hochpunkt und reicht bis zum rechten Rand, also im Intervall \([4; 6]\). 3. Überprüfung des mittleren Abschnitts: Zwischen \(x = -2\) und \(x = 4\) steigt der Graph an, dort liegt also kein Fallen vor. 4. Ergebnis: Die Funktion ist in den Intervallen \([-4; -2]\) und \([4; 6]\) streng monoton fallend.

Antwort

Die Funktion \(f\) ist in den Intervallen \([-4; -2]\) und \([4; 6]\) streng monoton fallend.
43374111
Das Querschnittsprofil einer Skate-Rampe wird durch den Graphen der Funktion \(k\) im Intervall \([-3;3]\) beschrieben. Bestimme aus dem Graphen alle Intervalle, in denen \(k\) streng monoton wachsend ist.
Abbildung zur Aufgabe 433741

Denkanstöße

- Verfolge das Rampenprofil von links nach rechts und achte darauf, wo die Höhe zunimmt. - Die Richtung kann sich an Hoch- oder Tiefpunkten ändern. - Nutze die Symmetrie des Profils als Kontrolle für die abgelesenen Intervalle.

Lösung

1. Der Graph besitzt Tiefpunkte bei \(x=-2\) und \(x=2\) sowie einen Hochpunkt bei \(x=0\). 2. Vom linken Tiefpunkt bis zum Hochpunkt steigt der Graph, also für \(x\) von \(-2\) bis \(0\). 3. Vom rechten Tiefpunkt bis zum rechten Rand steigt der Graph erneut, also für \(x\) von \(2\) bis \(3\). 4. Daher ist \(k\) auf \([-2;0]\) und \([2;3]\) streng monoton wachsend.

Antwort

Streng monoton wachsend auf \([-2;0]\) und \([2;3]\).
43396011
Die folgenden Abbildungen zeigen die Graphen der Ableitungsfunktionen \(f'\) und \(g'\). Untersuche in den jeweils dargestellten Bereichen das Monotonieverhalten der zugehörigen Funktionen \(f\) und \(g\). Gib jeweils die Intervalle an, in denen die Funktionen streng monoton steigend bzw. fallend sind.
Abbildung zur Aufgabe 433960

Denkanstöße

- Erinnere dich an den Zusammenhang zwischen dem Vorzeichen der Ableitungsfunktion und dem Monotonieverhalten der Originalfunktion. - Was bedeutet es für den Graphen von \(f\), wenn \(f'(x)\) immer negativ ist? - Schau dir an, ob der Graph der Ableitung die \(x\)-Achse schneidet oder berührt.

Lösung

1. Der Graph von \(f'\) liegt im dargestellten Bereich vollständig unterhalb der \(x\)-Achse. Daher ist \(f\) auf \([-1;5]\) streng monoton fallend. 2. Der Graph von \(g'\) liegt im dargestellten Bereich vollständig oberhalb der \(x\)-Achse. Daher ist \(g\) auf \([-1;5]\) streng monoton steigend.

Antwort

\(f\): streng monoton fallend auf \([-1;5]\). \(g\): streng monoton steigend auf \([-1;5]\).
43423011
Die folgende Abbildung zeigt den Graphen der Ableitungsfunktion \(h'\) einer Funktion \(h\). In welchen Intervallen des dargestellten Bereichs ist die ursprüngliche Funktion \(h\) streng monoton fallend? Begründe deine Antwort mithilfe des Graphen von \(h'\).
Abbildung zur Aufgabe 434230

Denkanstöße

- Erinnere dich an das Monotoniekriterium: Was muss für die Ableitung gelten, damit die Funktion fällt? - Suche im Graphen nach den Stellen, an denen die Funktionswerte der Ableitung negativ sind. - Die Nullstellen der Ableitungsfunktion markieren oft den Übergang zwischen steigenden und fallenden Bereichen.

Lösung

Eine Funktion \(h\) ist streng monoton fallend, wenn \(h'(x)<0\) gilt. Im dargestellten Bereich liegt der Graph von \(h'\) für \(-6\le x<-4\) und \(1<x<5\) unterhalb der \(x\)-Achse. Daher ist \(h\) auf \([-6;-4]\) und \([1;5]\) streng monoton fallend.

Antwort

Streng monoton fallend auf \([-6;-4]\) und \([1;5]\).
43425211
Gegeben ist der Graph einer quadratischen Funktion \(f\). Bestimme anhand der Abbildung die Intervalle, in denen die Funktion im Bereich \(-5 \le x \le 1\) streng monoton steigt bzw. streng monoton fällt.
Abbildung zur Aufgabe 434252

Denkanstöße

- Schau dir den höchsten Punkt des Graphen (den Scheitelpunkt) an. Was passiert mit den y-Werten, wenn du dich von links nach rechts auf der x-Achse bewegst? - Überlege dir, an welcher Stelle der Graph seine Richtung ändert.

Lösung

1. Den Scheitelpunkt des Graphen ablesen: Er liegt bei \(S(-2 \mid 3)\). 2. Die Monotonie bestimmen: Links vom Scheitelpunkt steigt der Graph an, rechts davon fällt er ab. 3. Die Intervalle angeben: - Im Intervall \([-5; -2]\) ist die Funktion \(f\) streng monoton steigend. - Im Intervall \([-2; 1]\) ist die Funktion \(f\) streng monoton fallend.

Antwort

Im Bereich \(-5 \le x \le 1\) ist die Funktion \(f\) im Intervall \([-5; -2]\) streng monoton steigend und im Intervall \([-2; 1]\) streng monoton fallend.
43425311
Betrachte den unten abgebildeten Graphen einer Funktion \(f\) im Bereich \(0 \le x \le 6\). Gib die Monotonieintervalle für diesen Bereich an.
Abbildung zur Aufgabe 434253

Denkanstöße

- Wo liegt der tiefste Punkt der Kurve? - Stell dir vor, du läufst den Graphen von links nach rechts ab. Wo geht es bergab, wo bergauf?

Lösung

1. Den tiefsten Punkt (Scheitelpunkt) der Parabel identifizieren: Dieser befindet sich bei \(x = 3\). 2. Das Verhalten links und rechts vom Tiefpunkt analysieren: - Für \(x\)-Werte von \(0\) bis \(3\) werden die Funktionswerte kleiner; der Graph fällt. - Für \(x\)-Werte von \(3\) bis \(6\) werden die Funktionswerte größer; der Graph steigt. 3. Ergebnis: - Streng monoton fallend für \(x \in [0; 3]\). - Streng monoton steigend für \(x \in [3; 6]\).

Antwort

Im Bereich \([0; 6]\) ist die Funktion \(f\) für \(x \in [0; 3]\) streng monoton fallend und für \(x \in [3; 6]\) streng monoton steigend.
43425411
Gegeben ist der Graph einer ganzrationalen Funktion dritten Grades. Ermittle für den Bereich \(-4 \le x \le 4\) die Intervalle, in denen die Funktion \(f\) streng monoton steigend bzw. fallend ist.
Abbildung zur Aufgabe 434254

Denkanstöße

- Achte auf die Stellen, an denen der Graph von einer Steigung in ein Gefälle übergeht (Hoch- und Tiefpunkte). - Teile die x-Achse in Abschnitte ein, die durch diese Extremstellen begrenzt werden.

Lösung

1. Die lokalen Extrempunkte des Graphen identifizieren: Es gibt einen Hochpunkt bei \(H(-2 \mid 4)\) und einen Tiefpunkt bei \(T(2 \mid -4)\). 2. Die Monotoniebereiche zwischen den Extremstellen und den Randpunkten bestimmen: - Von \(x = -4\) bis \(x = -2\) steigt der Graph: streng monoton steigend. - Von \(x = -2\) bis \(x = 2\) fällt der Graph: streng monoton fallend. - Von \(x = 2\) bis \(x = 4\) steigt der Graph wieder: streng monoton steigend. 3. Zusammenfassung der Intervalle: - Streng monoton steigend in \([-4; -2]\) und \([2; 4]\). - Streng monoton fallend in \([-2; 2]\).

Antwort

Die Funktion \(f\) ist im Bereich \(-4 \le x \le 4\) in den Intervallen \([-4; -2]\) und \([2; 4]\) streng monoton steigend sowie im Intervall \([-2; 2]\) streng monoton fallend.
43425511
Untersuche den abgebildeten Funktionsgraphen im Bereich \(-1 \le x \le 3\) auf sein Monotonieverhalten. Gib die entsprechenden Intervalle an.
Abbildung zur Aufgabe 434255

Denkanstöße

- Lies die \(x\)-Werte der Hoch- und Tiefpunkte ab. - Beschreibe für jeden dadurch entstehenden Abschnitt, ob der Graph steigt oder fällt.

Lösung

1. Den Verlauf des Graphen im Intervall \([-1; 3]\) betrachten: - Der Graph fällt zunächst bis zum Tiefpunkt bei \(T(0 \mid 0)\). - Vom Tiefpunkt \(T(0 \mid 0)\) steigt der Graph bis zum Hochpunkt bei \(H(2 \mid 4)\). - Ab dem Hochpunkt \(H(2 \mid 4)\) fällt der Graph wieder bis zum Randpunkt bei \(x = 3\). 2. Die Intervalle formulieren: - Im Intervall \([-1; 0]\) ist \(f\) streng monoton fallend. - Im Intervall \([0; 2]\) ist \(f\) streng monoton steigend. - Im Intervall \([2; 3]\) ist \(f\) streng monoton fallend.

Antwort

Im Bereich \(-1 \le x \le 3\) ist die Funktion \(f\) in den Intervallen \([-1; 0]\) und \([2; 3]\) streng monoton fallend und im Intervall \([0; 2]\) streng monoton steigend.
43425711
Gib mithilfe des abgebildeten Graphen der Funktion \(f\) für den Bereich \(-2\leq x\leq2\) die Monotonieintervalle an.
Abbildung zur Aufgabe 434257

Denkanstöße

- Verfolge den Graphen von links nach rechts und achte darauf, an welchen Stellen er seine Bewegungsrichtung ändert. - Die Extremstellen teilen den dargestellten Bereich in die gesuchten Monotonieintervalle.

Lösung

1. Der Graph besitzt im dargestellten Bereich einen Tiefpunkt bei \(x=-1\) und einen Hochpunkt bei \(x=1\). 2. Von \(x=-2\) bis \(x=-1\) fällt der Graph streng, von \(x=-1\) bis \(x=1\) steigt er streng und von \(x=1\) bis \(x=2\) fällt er wieder streng. 3. Daher ist \(f\) auf \([-2;-1]\) und \([1;2]\) streng monoton fallend sowie auf \([-1;1]\) streng monoton steigend.

Antwort

Streng monoton fallend auf \([-2;-1]\) und \([1;2]\); streng monoton steigend auf \([-1;1]\).
43425811
Die Abbildung zeigt den Graphen einer ganzrationalen Funktion \(f\) dritten Grades. Bestimme im dargestellten Bereich anhand des Graphen die Intervalle, in denen die Funktion streng monoton steigt bzw. streng monoton fällt. Gib die Intervalle in der Form \([a; b]\) an.
Abbildung zur Aufgabe 434258

Denkanstöße

- Achte auf die Stellen, an denen der Graph seine Richtung ändert (Hoch- und Tiefpunkte). - Überlege dir, was „steigend“ und „fallend“ für den Verlauf der Kurve von links nach rechts bedeutet. - Die Grenzen der Intervalle sind genau die x-Werte der Extrempunkte.

Lösung

1. Der Graph besitzt bei \(x=-1\) ein lokales Minimum und bei \(x=3\) ein lokales Maximum. 2. Im dargestellten Bereich fällt der Graph auf \([-3;-1]\), steigt auf \([-1;3]\) und fällt anschließend auf \([3;5]\).

Antwort

Streng monoton steigend auf \([-1;3]\); streng monoton fallend auf \([-3;-1]\) und \([3;5]\).
43425911
Gegeben ist der Graph einer ganzrationalen Funktion \(g\) vierten Grades. Ermittle im dargestellten Bereich die Monotonieintervalle der Funktion. Begründe deine Entscheidung kurz mit Bezug auf die Steigung des Graphen.
Abbildung zur Aufgabe 434259

Denkanstöße

- Wo sind die Steigungen der Tangenten an den Graphen positiv, wo sind sie negativ? - Betrachte die Bereiche, in denen der Graph von links nach rechts bergauf oder bergab verläuft.

Lösung

1. Der Graph besitzt lokale Maxima bei \(x=-2\) und \(x=2\) sowie ein lokales Minimum bei \(x=0\). 2. Im dargestellten Bereich ist der Graph auf \([-4;-2]\) und \([0;2]\) streng monoton steigend sowie auf \([-2;0]\) und \([2;4]\) streng monoton fallend.

Antwort

Streng monoton steigend auf \([-4;-2]\) und \([0;2]\); streng monoton fallend auf \([-2;0]\) und \([2;4]\).
43426911
Das Diagramm zeigt den Verlauf des Wasserstands \(h\) (in Metern) in einem Nordseehafen über einen Zeitraum von 13 Stunden (\(t\) in h). a) In welchen Zeitintervallen steigt der Wasserstand, in welchen fällt er? b) Bestimme die Zeitpunkte und die zugehörigen Wasserstände der lokalen Hoch- und Tiefpunkte. c) Zu welchem Zeitpunkt ist der Wasserstand am niedrigsten? Wie hoch steht das Wasser dann?
Abbildung zur Aufgabe 434269

Denkanstöße

- Schau dir an, wo die Kurve nach rechts oben geht und wo sie nach rechts unten geht. - Die Hoch- und Tiefpunkte sind die Stellen, an denen die Kurve ihre Richtung ändert. - Lies die Werte für Zeit und Wasserstand am Gitter ab. - Für die niedrigste Stelle musst du auch die Randwerte berücksichtigen.

Lösung

1. Der Wasserstand steigt in den Intervallen \([0;3]\), \([6;9]\) und \([12;13]\). Er fällt in den Intervallen \([3;6]\) und \([9;12]\). 2. Lokale Hochpunkte liegen bei \(t=3\,\text{h}\) mit \(h=5\,\text{m}\) und bei \(t=9\,\text{h}\) mit \(h=4\,\text{m}\). 3. Lokale Tiefpunkte liegen bei \(t=6\,\text{h}\) mit \(h=0{,}5\,\text{m}\) und bei \(t=12\,\text{h}\) mit \(h=1\,\text{m}\). 4. Vergleicht man diese Werte mit den Randwerten \(h(0)=2\,\text{m}\) und \(h(13)=1{,}5\,\text{m}\), ist der kleinste Wert \(0{,}5\,\text{m}\) bei \(t=6\,\text{h}\).

Antwort

a) Der Wasserstand steigt in den Intervallen \([0;3]\), \([6;9]\) und \([12;13]\). Er fällt in den Intervallen \([3;6]\) und \([9;12]\). b) Hochpunkte: \(H_1(3\,\text{h}\mid5\,\text{m})\) und \(H_2(9\,\text{h}\mid4\,\text{m})\). Tiefpunkte: \(T_1(6\,\text{h}\mid0{,}5\,\text{m})\) und \(T_2(12\,\text{h}\mid1\,\text{m})\). c) Am niedrigsten ist der Wasserstand nach \(6\,\text{h}\). Er beträgt dann \(0{,}5\,\text{m}\).
43427611
Abgebildet ist der Graph der ersten Ableitungsfunktion \(f'\) einer ganzrationalen Funktion \(f\). Ermittle im dargestellten Bereich mithilfe der Grafik die Intervalle, in denen die Funktion \(f\) streng monoton steigt bzw. streng monoton fällt.
Abbildung zur Aufgabe 434276

Denkanstöße

- Überlege dir, welcher Zusammenhang zwischen dem Vorzeichen der ersten Ableitung \(f'(x)\) und dem Steigungsverhalten der ursprünglichen Funktion \(f\) besteht. - Schau dir im Graphen an, in welchen Bereichen die Kurve oberhalb oder unterhalb der \(x\)-Achse verläuft. - Wo befinden sich die Nullstellen der Ableitungsfunktion? Was bedeuten diese für den ursprünglichen Funktionsgraphen?

Lösung

1. Aus dem Graphen liest man \(f'(x)>0\) für \(-2<x<3\) und \(f'(x)<0\) für \(-4\le x<-2\) sowie \(3<x\le6\) ab. 2. Daher ist \(f\) auf \([-2;3]\) streng monoton steigend und auf \([-4;-2]\) sowie \([3;6]\) streng monoton fallend.

Antwort

Streng monoton steigend auf \([-2;3]\); streng monoton fallend auf \([-4;-2]\) und \([3;6]\).
43430211
Der abgebildete Graph gehört zu einer Funktion \(f\). Bestimme im dargestellten Bereich anhand des Graphen das Intervall, in dem die erste Ableitung \(f'(x)\) positive Werte annimmt. Begründe deine Entscheidung durch eine Eigenschaft des Funktionsgraphen.
Abbildung zur Aufgabe 434302

Denkanstöße

- Was gibt die erste Ableitung \(f'(x)\) anschaulich für den Verlauf des Graphen an? - Schau dir an, wo der Graph der Funktion steigt und wo er fällt. - Gibt es einen besonderen Punkt, an dem sich dieses Verhalten ändert?

Lösung

1. Der Graph ist eine nach oben geöffnete Parabel mit dem Scheitelpunkt \(S(2 \mid -1)\). 2. Rechts vom Scheitelpunkt steigt der Graph; dort ist die Steigung positiv. Im dargestellten Bereich gilt daher \(f'(x)>0\) für \(2<x\le 6\).

Antwort

Im dargestellten Bereich ist \(f'(x)>0\) für \(x\in(2;6]\).
43434811
Eine Radfahrerin absolviert eine achtstündige Tour, bei der ihre Geschwindigkeit \(v\) (in \(\text{km/h}\)) aufgezeichnet wird. Der unten stehende Graph zeigt den Verlauf der Funktion \(v(t)\). Bestimme anhand des Graphen die Zeitintervalle, in denen die Geschwindigkeit streng monoton zunimmt beziehungsweise streng monoton abnimmt.
Abbildung zur Aufgabe 434348

Denkanstöße

- Stell dir vor, du fährst mit einem Fahrrad den Graphen von links nach rechts ab. Wo geht es bergauf und wo bergab? - Die Stellen, an denen der Graph seine Richtung ändert (Hoch- und Tiefpunkte), markieren den Übergang zwischen den Intervallen. - Achte darauf, die Intervalle als Bereiche auf der waagrechten Zeitachse anzugeben. - „Streng monoton zunehmend“ bedeutet, dass der Graph in diesem Bereich ausschließlich steigt.

Lösung

1. Identifikation der lokalen Extrempunkte: Der Graph weist bei \(t = 2\) einen Hochpunkt und bei \(t = 6\) einen Tiefpunkt auf. 2. Bestimmung der Intervalle mit positiver Steigung (streng monoton zunehmend): Im Bereich von \(t = 0\) bis \(t = 2\) steigt der Graph an. Ebenso steigt er im Bereich von \(t = 6\) bis \(t = 8\) an. Somit ist die Funktion in den Intervallen \([0; 2]\) und \([6; 8]\) streng monoton zunehmend. 3. Bestimmung der Intervalle mit negativer Steigung (streng monoton abnehmend): Zwischen dem Hochpunkt bei \(t = 2\) und dem Tiefpunkt bei \(t = 6\) fällt der Graph ab. Somit ist die Funktion im Intervall \([2; 6]\) streng monoton abnehmend.

Antwort

Die Geschwindigkeit ist im Zeitintervall \([0; 2]\) und im Intervall \([6; 8]\) streng monoton zunehmend. Im Intervall \([2; 6]\) ist sie streng monoton abnehmend.
43434911
Gegeben ist der Graph einer Funktion \(g\), die einen technischen Prozess beschreibt. Untersuche das Monotonieverhalten der Funktion \(g\) im Bereich \(0 \le x \le 10\) und gib die entsprechenden Intervalle an, in denen die Funktion streng monoton steigt, streng monoton fällt oder konstant verläuft.
Abbildung zur Aufgabe 434349

Denkanstöße

- Betrachte den Graphen abschnittsweise von links nach rechts. - Überlege für jeden Abschnitt separat: Geht der Graph hoch, runter oder bleibt er auf derselben Höhe? - Lies die \(x\)-Werte an den Übergangsstellen genau ab, um die Grenzen der Intervalle festzulegen.

Lösung

1. Analyse des ersten Abschnitts: Von \(x = 0\) bis \(x = 3\) verläuft der Graph geradlinig nach oben. In diesem Intervall \([0; 3]\) ist die Funktion streng monoton steigend. 2. Analyse des mittleren Abschnitts: Von \(x = 3\) bis \(x = 7\) verläuft der Graph waagrecht auf der Höhe \(y = 8\). In diesem Intervall \([3; 7]\) verläuft die Funktion konstant. 3. Analyse des letzten Abschnitts: Ab \(x = 7\) bis zum Ende bei \(x = 10\) fällt der Graph in einer Kurve ab. In diesem Intervall \([7; 10]\) ist die Funktion streng monoton fallend.

Antwort

Die Funktion \(g\) ist im Intervall \([0; 3]\) streng monoton steigend, im Intervall \([3; 7]\) konstant und im Intervall \([7; 10]\) streng monoton fallend.
43499111
Die Abbildung zeigt den Graphen der Ableitungsfunktion \(f'\) einer differenzierbaren Funktion \(f\). Gib im dargestellten Bereich alle Intervalle an, in denen \(f\) streng monoton wachsend ist.
Abbildung zur Aufgabe 434991

Denkanstöße

- Erinnere dich an den Monotoniesatz: Was muss für die Ableitung gelten, damit die ursprüngliche Funktion steigt? - Schau dir im Graphen genau an, wo die Kurve oberhalb der waagerechten Achse liegt. - Die Punkte, an denen der Graph die Achse schneidet, markieren die Grenzen deiner Intervalle.

Lösung

Eine Funktion \(f\) ist streng monoton wachsend, wenn \(f'(x) > 0\) gilt. Im dargestellten Bereich \([-3; 3]\) liegt der Graph von \(f'\) für \(x < -1\) und \(x > 1\) oberhalb der \(x\)-Achse. Die isolierten Nullstellen bei \(x=-1\) und \(x=1\) können als Intervallgrenzen einbezogen werden. Daher ist \(f\) auf \([-3; -1]\) und \([1; 3]\) streng monoton wachsend.

Antwort

Im dargestellten Bereich ist \(f\) auf \([-3; -1]\) und \([1; 3]\) streng monoton wachsend.
43499311
In der Abbildung sind die Graphen der Ableitungsfunktionen \(f'\), \(g'\) und \(h'\) dargestellt. Welche der Funktionen \(f\), \(g\) oder \(h\) ist im Intervall \([0; 2]\) streng monoton wachsend?
Abbildung zur Aufgabe 434993

Denkanstöße

- Du suchst eine Funktion, deren Ableitung im Bereich zwischen 0 und 2 niemals negativ ist. - Welcher der drei farbigen Graphen bleibt im Bereich von \(x=0\) bis \(x=2\) immer über der x-Achse? - Wenn ein Ableitungsgraph die x-Achse innerhalb des Intervalls schneidet, ändert die ursprüngliche Funktion dort ihre Richtung (von Steigen zu Fallen oder umgekehrt).

Lösung

1. Bedingung für streng monotones Wachstum auf \([0; 2]\): Die Ableitungsfunktion muss im gesamten Intervall (bis auf isolierte Nullstellen) positiv sein (\(f'(x) > 0\)). 2. Prüfung von \(f'\): Der Graph von \(f'\) (blau) ist eine Gerade, die bei \(x = 1\) die x-Achse schneidet. Sie ist für \(x < 1\) negativ und für \(x > 1\) positiv. \(f\) wächst also nicht im gesamten Intervall \([0; 2]\). 3. Prüfung von \(g'\): Der Graph von \(g'\) (grün) verläuft im gesamten Bereich von \(x = 0\) bis \(x = 2\) oberhalb der x-Achse. Somit ist \(g\) dort streng monoton wachsend. 4. Prüfung von \(h'\): Der Graph von \(h'\) (orange) verläuft für \(x > 0\) komplett unterhalb der x-Achse. \(h\) ist also streng monoton fallend. Ergebnis: Nur die Funktion \(g\) erfüllt die Bedingung.

Antwort

Nur die Funktion \(g\) ist im Intervall \([0; 2]\) streng monoton wachsend.
43499411
Gegeben sind die Graphen der Ableitungsfunktionen \(f'\), \(g'\) und \(h'\). Welche der zugehörigen Funktionen \(f\), \(g\) oder \(h\) ist im Intervall \([-1;1]\) streng monoton fallend?
Abbildung zur Aufgabe 434994

Denkanstöße

- Konzentriere dich auf das Vorzeichen jeder Ableitungsfunktion im gesamten Intervall \([-1;1]\). - Eine durchgehend negative Ableitung kennzeichnet eine streng fallende Funktion. - Prüfe bei einem Achsenschnitt der Ableitungsfunktion, ob sich ihr Vorzeichen ändert.

Lösung

1. Für strenges Fallen muss die Ableitungsfunktion im Inneren des betrachteten Intervalls negativ sein. 2. Der Graph von \(f'\) liegt zwischen \(x=-1\) und \(x=1\) vollständig unterhalb der \(x\)-Achse. Daher ist \(f\) dort streng monoton fallend. 3. Der Graph von \(g'\) liegt im gesamten Intervall oberhalb der \(x\)-Achse. Daher ist \(g\) dort streng monoton wachsend. 4. Der Graph von \(h'\) wechselt am Ursprung von negativen zu positiven Werten. Daher fällt \(h\) zunächst und steigt danach. 5. Nur \(f\) ist auf dem gesamten Intervall streng monoton fallend.

Antwort

Die Funktion \(f\) ist im Intervall \([-1;1]\) streng monoton fallend.
43500111
Das Diagramm zeigt im Bereich \(0 \le x \le 6\) den Verlauf der ersten Ableitung \(f'\) einer Funktion \(f\). Gib das Intervall an, in dem \(f\) streng monoton fallend ist.
Abbildung zur Aufgabe 435001

Denkanstöße

- Was muss für die Ableitung gelten, damit eine Funktion fällt? - Schau dir an, für welche \(x\)-Werte der Graph von \(f'\) unterhalb der horizontalen Achse liegt.

Lösung

Eine Funktion \(f\) ist streng monoton fallend, wenn \(f'(x) < 0\) gilt. Der dargestellte Graph von \(f'\) schneidet die \(x\)-Achse bei \(x = 3\) und liegt für \(3 < x \le 6\) darunter. Daher ist \(f\) im dargestellten Bereich auf \([3; 6]\) streng monoton fallend.

Antwort

Im dargestellten Bereich ist \(f\) auf \([3; 6]\) streng monoton fallend.
42242211
Gegeben ist die Funktion \(g\) mit \(g(x) = -\frac{1}{3}x^3 + x^2 - x + 4\) auf dem Definitionsbereich \(\mathbb{R}\). Untersuche mithilfe der ersten Ableitung, ob die Funktion auf ganz \(\mathbb{R}\) streng monoton abnehmend ist. Begründe deine Entscheidung.

Denkanstöße

- Wie hängen das Vorzeichen der Ableitung und das Monotonieverhalten zusammen? - Kannst du den Term der Ableitung so umformen, dass man sein Vorzeichen sofort erkennt? - Was bedeutet es für die strenge Monotonie, wenn die Ableitung nur an einem einzigen Punkt Null wird?

Lösung

1. Berechnung der ersten Ableitung: \(g'(x) = -x^2 + 2x - 1\). 2. Umformung der Ableitung (z. B. durch Ausklammern von \(-1\) und Anwendung der binomischen Formel): \(g'(x) = -(x^2 - 2x + 1) = -(x - 1)^2\). 3. Analyse des Vorzeichens: Da Quadratzahlen immer nicht-negativ sind, ist \((x - 1)^2 \ge 0\). Das negative Vorzeichen davor bewirkt, dass \(g'(x) \le 0\) für alle \(x \in \mathbb{R}\) gilt. 4. Prüfung auf strenge Monotonie: Die Ableitung wird nur an der isolierten Stelle \(x = 1\) Null (\(g'(1) = 0\)). Da \(g'(x) \le 0\) gilt und die Ableitung auf keinem Intervall identisch null ist, ist die Funktion auf ganz \(\mathbb{R}\) streng monoton abnehmend.

Antwort

Ja, die Funktion ist auf ganz \(\mathbb{R}\) streng monoton abnehmend. Die erste Ableitung \(g'(x) = -(x - 1)^2\) ist für alle \(x \in \mathbb{R}\) kleiner oder gleich Null und besitzt nur eine isolierte Nullstelle bei \(x = 1\).
42242711
Bestimme mithilfe der Ableitung das größtmögliche Intervall, in dem die Funktion \(f\) mit \(f(x) = -x^3 + 6x^2 + 15x - 20\) streng monoton zunehmend ist.

Denkanstöße

- Woran erkennst du an der Ableitungsfunktion, ob der Graph der ursprünglichen Funktion steigt? - Welche Form hat der Graph der Ableitungsfunktion hier? - Untersuche die Bereiche zwischen und außerhalb der Nullstellen der Ableitung. - Denke daran, dass Randpunkte bei der Angabe von Monotonieintervallen mit eingeschlossen werden.

Lösung

1. Berechnung der ersten Ableitung: \(f'(x) = -3x^2 + 12x + 15\). 2. Bestimmung der Nullstellen von \(f'(x)\): \(-3(x^2 - 4x - 5) = 0 \iff -3(x-5)(x+1) = 0\). Die Nullstellen liegen bei \(x_1 = -1\) und \(x_2 = 5\). 3. Untersuchung des Vorzeichens von \(f'(x)\): Da der Graph von \(f'\) eine nach unten geöffnete Parabel ist, gilt \(f'(x) \ge 0\) für \(x \in [-1; 5]\). In diesem Intervall ist \(f'(x) > 0\) für alle \(x\) außer an den isolierten Stellen \(-1\) und \(5\). 4. Schlussfolgerung: Das größtmögliche Intervall für streng monotones Wachstum ist \([-1; 5]\).

Antwort

\([-1; 5]\)
42242811
Gegeben ist die Funktion \(f:x\mapsto\frac{1}{4}x^4-\frac{2}{3}x^3\). Ermittle unter Verwendung der Ableitung das größtmögliche Intervall, in dem \(f\) streng monoton zunehmend ist.

Denkanstöße

- Faktorisiere \(f'\), um Nullstellen und Vorzeichen leicht zu erkennen. - Eine isolierte Nullstelle von \(f'\) macht ein ganzes Intervall nicht automatisch zunehmend. - Suche das größtmögliche zusammenhängende Intervall, auf dessen Innerem die Ableitung positiv ist.

Lösung

1. Die Ableitung lautet \(f'(x)=x^3-2x^2=x^2(x-2)\). Ihre Nullstellen sind \(x=0\) (doppelt) und \(x=2\). 2. Für \(x<2\) ist \(x-2<0\), während \(x^2\ge0\). Daher gilt \(f'(x)<0\) für alle \(x<2\) außer an der isolierten Stelle \(x=0\), an der \(f'(0)=0\). 3. Für \(x>2\) gilt \(f'(x)>0\), und bei \(x=2\) ist \(f'(2)=0\). Somit ist \(f\) auf \([2;\infty)\) streng monoton zunehmend.

Antwort

\([2;\infty)\)
42283911
Gegeben ist die Funktion \(f\) mit \(f(x) = \frac{2}{3}x^3 - x^2 - 12x + 4\). a) Bestimme die Intervalle, in denen die Funktion \(f\) streng monoton steigend bzw. streng monoton fallend ist. b) Ermittle Lage und Art der Extrempunkte des Graphen von \(f\).

Denkanstöße

- Welche Information liefert das Vorzeichen der ersten Ableitung über den Verlauf des Graphen? - Wie findet man die Stellen, an denen die Steigung null ist? - Mit welcher Ableitung kann man feststellen, ob eine Kurve an einer Stelle einen Berg oder ein Tal hat? - Wie berechnet man den passenden \(y\)-Wert zu einer \(x\)-Stelle?

Lösung

1. Erste Ableitung bilden: \(f'(x) = 2x^2 - 2x - 12\). 2. Notwendige Bedingung für Extrema \(f'(x) = 0\) lösen: \(2(x^2 - x - 6) = 0 \implies (x-3)(x+2) = 0\). Die kritischen Stellen sind \(x_1 = 3\) und \(x_2 = -2\). 3. Monotonieintervalle bestimmen: Da \(f'\) eine nach oben geöffnete Parabel ist, gilt \(f'(x) > 0\) für \(x < -2\) und \(x > 3\) (streng monoton steigend) sowie \(f'(x) < 0\) für \(-2 < x < 3\) (streng monoton fallend). 4. Art der Extrempunkte mit der zweiten Ableitung \(f''(x) = 4x - 2\) prüfen: \(f''(-2) = -10 < 0 \implies\) Hochpunkt bei \(x = -2\). \(f''(3) = 10 > 0 \implies\) Tiefpunkt bei \(x = 3\). 5. Funktionswerte berechnen: \(f(-2) = \frac{56}{3} = 18\frac{2}{3}\) und \(f(3) = -23\). Ergebnisse: Hochpunkt \(H\left(-2 \mid 18\frac{2}{3}\right)\), Tiefpunkt \(T(3 \mid -23)\).

Antwort

a) Streng monoton steigend für \(x \in (-\infty; -2]\) und \(x \in [3; \infty)\); streng monoton fallend für \(x \in [-2; 3]\). b) Hochpunkt \(H\left(-2 \mid \frac{56}{3}\right)\), Tiefpunkt \(T(3 \mid -23)\).
42646511
Gegeben ist die Funktion \(f\) mit \(f(x)=\frac{1}{3}x^3+2x^2+4x-1\). Untersuche das Monotonieverhalten der Funktion auf dem gesamten Definitionsbereich \(\mathbb{R}\). Begründe mathematisch, ob die Funktion überall streng monoton steigend ist.

Denkanstöße

- Forme die Ableitung so um, dass ihr Vorzeichen unmittelbar erkennbar ist. - Eine einzelne Stelle mit \(f'(x)=0\) bedeutet nicht automatisch, dass die Funktion ihre Monotonierichtung ändert. - Vergleiche die Vorzeichen von \(f'\) links und rechts der Nullstelle.

Lösung

1. Die erste Ableitung lautet \(f'(x)=x^2+4x+4=(x+2)^2\). 2. Daher gilt \(f'(x)\ge0\) für alle \(x\in\mathbb{R}\), und nur an der isolierten Stelle \(x=-2\) ist \(f'(x)=0\). 3. Auf jedem Teilintervall links bzw. rechts von \(-2\) ist die Ableitung positiv. Die isolierte Nullstelle führt zu keinem Wechsel der Monotonierichtung. Somit ist \(f\) auf ganz \(\mathbb{R}\) streng monoton steigend.

Antwort

\(f\) ist auf ganz \(\mathbb{R}\) streng monoton steigend. Es gilt \(f'(x)=(x+2)^2>0\) für \(x\neq-2\) und \(f'(-2)=0\).
42648611
Betrachte die Funktion \(g(x) = x^3 - 3x^2 + 3x + 2\). a) Weise nach, dass die Funktion im gesamten Definitionsbereich monoton steigend ist. b) Bestimme die Stelle mit waagerechter Tangente und entscheide, ob es sich dabei um eine Extremstelle handelt. Begründe deine Entscheidung mithilfe des Monotoniekriteriums.

Denkanstöße

- Erinnere dich an die binomischen Formeln, um den Term der Ableitung zu vereinfachen. - Was bedeutet es für den Graphen, wenn die Ableitung an einer Stelle null ist, aber davor und danach dasselbe Vorzeichen hat? - Welche Bedingung muss erfüllt sein, damit eine Funktion überall steigt?

Lösung

1. Ableitung berechnen: \(g'(x) = 3x^2 - 6x + 3\). 2. Ableitungsterm umformen: Ausklammern der \(3\) ergibt \(g'(x) = 3(x^2 - 2x + 1)\). Dies entspricht der binomischen Formel: \(g'(x) = 3(x-1)^2\). 3. Analyse des Vorzeichens: Da \((x-1)^2 \ge 0\) für alle \(x \in \mathbb{R}\), gilt stets \(g'(x) \ge 0\). Somit ist die Funktion im gesamten Definitionsbereich monoton steigend. Da die Ableitung nur an der isolierten Stelle \(x=1\) den Wert Null annimmt, ist die Funktion sogar streng monoton steigend. 4. Waagerechte Tangente: \(g'(x) = 0\) führt zu \(x = 1\). 5. Art der Stelle bestimmen: Da \(g'(x)\) vor und nach \(x=1\) positiv ist und keinen Vorzeichenwechsel besitzt, liegt kein lokales Extremum vor. 6. Wendestellencharakter prüfen: \(g''(x)=6x-6\), also \(g''(1)=0\). Außerdem gilt \(g'''(x)=6 \neq 0\). Damit liegt bei \(x=1\) eine Wendestelle mit waagerechter Tangente, also ein Sattelpunkt beziehungsweise Terrassenpunkt, vor. 7. Funktionswert berechnen: \(g(1) = 1^3 - 3(1)^2 + 3(1) + 2 = 3\).

Antwort

a) Da \(g'(x) = 3(x-1)^2 \ge 0\) für alle \(x\) gilt, ist die Funktion überall monoton steigend. b) Die Stelle mit waagerechter Tangente liegt bei \(x = 1\). Da die Ableitung dort keinen Vorzeichenwechsel aufweist, ist dies keine Extremstelle. Wegen \(g''(1)=0\) und \(g'''(1)=6 \neq 0\) liegt der Sattelpunkt \(S(1 \mid 3)\) vor.
42736512
Gegeben ist die gebrochen-rationale Funktion \(f(x)=\frac{x^2-3}{x-2}\). Untersuche ihr Monotonieverhalten. Gib alle Stellen an, an denen sich das Monotonieverhalten ändert, und beziehe die Polstelle in deine Begründung ein.

Denkanstöße

- Bestimme zuerst Definitionsbereich und Ableitung. - Der quadrierte Nenner der Ableitung beeinflusst ihr Vorzeichen im Definitionsbereich nicht. - Unterscheide zwischen einer Nullstelle von \(f'\) und einer Stelle, an der \(f\) gar nicht definiert ist.

Lösung

1. Es gilt \(D_f=\mathbb{R}\setminus\{2\}\). 2. Mit der Quotientenregel erhält man \(f'(x)=\frac{x^2-4x+3}{(x-2)^2}=\frac{(x-1)(x-3)}{(x-2)^2}\). 3. Da der Nenner im Definitionsbereich positiv ist, bestimmt der Zähler das Vorzeichen. Somit ist \(f'>0\) für \(x<1\) und \(x>3\), während \(f'<0\) für \(1<x<2\) und \(2<x<3\) gilt. 4. Daher ist \(f\) auf \(( -\infty;1)\) und \((3;\infty)\) streng steigend sowie auf \((1;2)\) und \((2;3)\) streng fallend. Bei \(x=1\) und \(x=3\) ändert sich die Monotonie; an der Polstelle \(x=2\) bleibt sie auf beiden Seiten fallend.

Antwort

Monotoniewechsel bei \(x=1\) und \(x=3\); kein Monotoniewechsel an der Polstelle \(x=2\). Steigend auf \(( -\infty;1)\) und \((3;\infty)\), fallend auf \((1;2)\) und \((2;3)\).
42737312
Gegeben ist \(f(x)=3-\frac{2}{x-1}\) mit \(D_f=\mathbb{R}\setminus\{1\}\). 1. Untersuche die Monotonie auf \(( -\infty;1)\) und \((1;\infty)\). 2. Bestimme die Grenzwerte für \(x\to\infty\) und \(x\to-\infty\). 3. Beurteile: „Da \(f\) auf beiden Definitionsintervallen streng steigt, müssen die Funktionswerte für große positive bzw. negative \(x\) gegen \(\pm\infty\) streben.“

Denkanstöße

- Bestimme das Vorzeichen der Ableitung auf beiden Ästen. - Untersuche für die Grenzwerte nur den Bruchterm mit wachsendem Nenner. - Strenge Monotonie und Unbeschränktheit sind unterschiedliche Eigenschaften.

Lösung

1. Es gilt \(f'(x)=\frac{2}{(x-1)^2}>0\) für alle \(x\neq1\). Daher ist \(f\) auf beiden Definitionsintervallen streng steigend. 2. Für \(x\to\pm\infty\) gilt \(\frac{2}{x-1}\to0\). Somit ist \(\lim_{x\to\pm\infty}f(x)=3\). 3. Die Aussage ist falsch. Strenge Monotonie schließt einen endlichen Grenzwert nicht aus; hier nähert sich der Graph der waagrechten Asymptote \(y=3\).

Antwort

1. \(f\) ist auf \(( -\infty;1)\) und \((1;\infty)\) streng steigend. 2. Beide Grenzwerte sind \(3\). 3. Die Aussage ist falsch; der Graph besitzt die waagrechte Asymptote \(y=3\).
42738112
Gegeben ist \(f(x)=\frac{5x}{x^2-9}\) mit \(D_f=\mathbb{R}\setminus\{-3;3\}\). a) Bestimme die senkrechten und die waagrechte Asymptote. b) Bestimme \(f'\) und untersuche das Monotonieverhalten auf den drei Definitionsintervallen. c) Ermittle die Tangente an den Graphen im Punkt \(P(0\mid f(0))\).

Denkanstöße

- Beginne mit Definitionsbereich und Nennernullstellen. - Bei der Quotientenregel entscheidet nach dem Vereinfachen vor allem das Vorzeichen des Zählers. - Für die Tangente brauchst du Funktionswert und Ableitungswert bei \(x=0\).

Lösung

1. Aus \(x^2-9=0\) folgen die senkrechten Asymptoten \(x=-3\) und \(x=3\). Wegen des höheren Nennergrades gilt \(f(x)\to0\) für \(x\to\pm\infty\); also ist \(y=0\) waagrechte Asymptote. 2. Mit der Quotientenregel erhält man \(f'(x)=-\frac{5(x^2+9)}{(x^2-9)^2}<0\) im gesamten Definitionsbereich. Daher ist \(f\) auf jedem der drei Definitionsintervalle streng fallend. 3. Es gilt \(f(0)=0\) und \(f'(0)=-\frac{5}{9}\). Die Tangente lautet \(y=-\frac{5}{9}x\).

Antwort

a) Senkrechte Asymptoten: \(x=-3\), \(x=3\); waagrechte Asymptote: \(y=0\). b) \(f'(x)=-\frac{5(x^2+9)}{(x^2-9)^2}\); streng fallend auf allen drei Definitionsintervallen. c) \(y=-\frac{5}{9}x\)
42743512
Gegeben ist \(g(x)=\frac{3x}{x^2+9}\). Untersuche rechnerisch das Monotonieverhalten und bestimme Koordinaten sowie Art der Extrempunkte.

Denkanstöße

- Bestimme \(g'\) mit der Quotientenregel und trenne die Vorzeichenanalyse von Zähler und Nenner. - Die Nullstellen des Zählers von \(g'\) teilen die Zahlengerade in Monotonieintervalle. - Berechne nach der Klassifikation die zugehörigen Funktionswerte.

Lösung

1. Die Quotientenregel liefert \(g'(x)=\frac{27-3x^2}{(x^2+9)^2}\). 2. Die Nullstellen von \(g'\) sind \(x=-3\) und \(x=3\). Der Nenner ist stets positiv; daher bestimmt \(27-3x^2\) das Vorzeichen. 3. Somit fällt \(g\) für \(x<-3\), steigt für \(-3<x<3\) und fällt für \(x>3\). 4. Bei \(x=-3\) wechselt \(g'\) von negativ zu positiv: \(T(-3\mid-0{,}5)\). Bei \(x=3\) wechselt \(g'\) von positiv zu negativ: \(H(3\mid0{,}5)\).

Antwort

Streng fallend auf \(( -\infty;-3]\) und \([3;\infty)\), streng steigend auf \([-3;3]\). Tiefpunkt: \(T(-3\mid-0{,}5)\) Hochpunkt: \(H(3\mid0{,}5)\)
42743912
Gegeben ist \(f(x)=\frac{x^2-9}{(x+3)^2}\). Lara und Tom untersuchen die Stelle \(x=-3\). Lara: „Da im Nenner ein Quadrat steht, hat der Graph dort eine Polstelle ohne Vorzeichenwechsel.“ Tom: „Die Ableitungsfunktion \(f'\) besitzt dort eine Polstelle 2. Ordnung. Daher ändert sich das Monotonieverhalten beim Übergang über die Polstelle nicht.“ Beurteile beide Aussagen.

Denkanstöße

- Vereinfache den Funktionsterm, bevor du die Ordnung der Polstelle beurteilst. - Bestimme \(f'\) anschließend aus dem gekürzten Quotienten. - Vergleiche das Vorzeichen von \(f'\) auf beiden Seiten von \(x=-3\).

Lösung

1. Für \(x\neq-3\) lässt sich \(f(x)=\frac{(x-3)(x+3)}{(x+3)^2}=\frac{x-3}{x+3}\) vereinfachen. Deshalb bleibt bei \(x=-3\) eine Polstelle 1. Ordnung mit Vorzeichenwechsel. Laras Aussage ist falsch. 2. Mit der Quotientenregel für \(\frac{x-3}{x+3}\) erhält man \(f'(x)=\frac{(x+3)-(x-3)}{(x+3)^2}=\frac{6}{(x+3)^2}\). 3. \(f'\) besitzt bei \(x=-3\) eine Polstelle 2. Ordnung und ist auf beiden Seiten positiv. Daher ist \(f\) auf beiden Ästen streng steigend; Toms Aussage ist korrekt.

Antwort

Lara liegt falsch: Nach dem Kürzen bleibt für \(f\) eine Polstelle 1. Ordnung mit Vorzeichenwechsel. Tom liegt richtig: \(f'(x)=\frac{6}{(x+3)^2}>0\) auf beiden Seiten der Polstelle, daher ändert sich die Monotonierichtung nicht.
42890711
Gegeben ist die Funktion \(f\) mit der Gleichung \(f(x) = x^3 + 3x\). 1. Bestimme die Ableitungsfunktion \(f'\). 2. Untersuche rechnerisch, welche Werte für die Tangentensteigung \(m\) des Graphen von \(f\) nicht vorkommen können. 3. Interpretiere dieses Ergebnis in Bezug auf den geometrischen Verlauf des Graphen.

Denkanstöße

- Was gibt die Ableitungsfunktion \(f'\) an einer Stelle \(x\) geometrisch an? - Welche Werte kann der Ausdruck \(x^2\) für verschiedene reelle Zahlen annehmen? - Überlege dir, was der kleinste mögliche Wert des Terms \(3x^2 + 3\) ist. - Was bedeutet es für den Verlauf eines Graphen, wenn die Steigung einen bestimmten Mindestwert nicht unterschreitet?

Lösung

1. Unter Verwendung der Potenz- und Summenregel ergibt sich für die Ableitungsfunktion \(f'(x) = 3x^2 + 3\). 2. Die Tangentensteigung \(m\) an einer Stelle \(x\) entspricht dem Funktionswert der Ableitung \(f'(x)\). Da der Term \(x^2\) für alle reellen Zahlen stets größer oder gleich Null ist (\(x^2 \ge 0\)), folgt für den Term der Ableitungsfunktion: \(3x^2 + 3 \ge 3\). Somit können für die Steigung nur Werte im Bereich \([3; \infty)\) angenommen werden. Alle Steigungswerte \(m < 3\) kommen für den Graphen von \(f\) nicht vor. 3. Geometrisch bedeutet dies, dass der Graph der Funktion \(f\) überall eine positive Steigung besitzt und somit streng monoton steigend verläuft. Es gibt keine Stellen mit waagerechter Tangente oder negativer Steigung; die geringste Steigung des Graphen beträgt \(3\) (im Punkt \(P(0 \mid 0)\)).

Antwort

Die Ableitungsfunktion lautet \(f'(x) = 3x^2 + 3\). Da \(3x^2 \ge 0\) gilt, ist \(f'(x) \ge 3\) für alle \(x \in \mathbb{R}\). Somit kommen alle Steigungen \(m < 3\) (insbesondere negative Steigungen und die Steigung Null) nicht vor. Geometrisch bedeutet dies, dass der Graph der Funktion überall steigt (streng monoton steigend ist) und an keiner Stelle eine flachere Steigung als \(3\) aufweist.
42890812
Betrachte die Funktion \(g(x)=-\frac{1}{x^2}\) für \(x\neq0\). Bestimme \(g'\) mithilfe der Quotientenregel. Untersuche anschließend, welche Vorzeichen die Steigung in den Bereichen \(x<0\) und \(x>0\) besitzt und welche Steigungswerte insgesamt ausgeschlossen sind. Deute das Ergebnis geometrisch.

Denkanstöße

- Wähle für die Quotientenregel eine konstante Zählerfunktion und \(x^2\) als Nennerfunktion. - Das Vorzeichen von \(g'\) hängt nur vom Vorzeichen von \(x^3\) ab. - Überlege, welche Werte ein Bruch mit konstant von null verschiedenem Zähler niemals annehmen kann.

Lösung

1. Mit \(u(x)=-1\) und \(v(x)=x^2\) gilt \(u'(x)=0\) und \(v'(x)=2x\). Die Quotientenregel liefert \(g'(x)=\frac{0\cdot x^2-(-1)\cdot2x}{x^4}=\frac{2}{x^3}\). 2. Für \(x<0\) ist \(g'(x)<0\), für \(x>0\) ist \(g'(x)>0\). 3. Der Wert \(0\) kann von \(\frac{2}{x^3}\) nie angenommen werden. Für \(x\to0^\pm\) werden beliebig große positive bzw. negative Werte erreicht, und für \(|x|\to\infty\) nähert sich \(g'\) der \(0\) an. Damit ist genau die Steigung \(m=0\) ausgeschlossen. 4. Geometrisch fällt der linke Ast streng und der rechte Ast steigt streng; es gibt keine waagerechte Tangente.

Antwort

\(g'(x)=\frac{2}{x^3}\). Für \(x<0\) ist die Steigung negativ, für \(x>0\) positiv. Genau der Steigungswert \(m=0\) ist ausgeschlossen; der Graph besitzt keine waagerechte Tangente.
42913711
Gegeben ist die Funktion \(f\) mit der Funktionsgleichung \(f(x)=2(x+1)^4-8\). 1. Beschreibe, wie der Graph der Funktion \(f\) durch Transformationen aus dem Graphen der Potenzfunktion \(g(x)=x^4\) hervorgeht. 2. Bestimme mithilfe der ersten Ableitung die Intervalle, in denen die Funktion \(f\) streng monoton wachsend bzw. streng monoton fallend ist. Forme den Funktionsterm vor dem Ableiten so um, dass du nur die grundlegenden Ableitungsregeln für ganzrationale Funktionen benötigst.

Denkanstöße

- Überlege zuerst, welche Verschiebungen und Streckungen du direkt am Funktionsterm erkennen kannst. - Kannst du den Funktionsterm vor dem Ableiten in eine Summe von Potenzen umformen? - Für die Monotonie ist entscheidend, welches Vorzeichen \(f'\) links und rechts von seiner Nullstelle besitzt.

Lösung

1. Der Graph von \(f\) entsteht aus \(g(x)=x^4\) durch eine Verschiebung um \(1\) Einheit nach links, eine Streckung in \(y\)-Richtung mit dem Faktor \(2\) und eine Verschiebung um \(8\) Einheiten nach unten. 2. Ausmultipliziert ist \(f(x)=2x^4+8x^3+12x^2+8x-6\). Daher gilt \(f'(x)=8x^3+24x^2+24x+8=8(x+1)^3\). 3. Die einzige Nullstelle von \(f'\) liegt bei \(x=-1\). Für \(x<-1\) gilt \(f'(x)<0\), für \(x>-1\) gilt \(f'(x)>0\). 4. Somit ist \(f\) auf \(( -\infty;-1]\) streng monoton fallend und auf \([-1;\infty)\) streng monoton wachsend.

Antwort

1. Verschiebung um \(1\) nach links, Streckung mit Faktor \(2\) in \(y\)-Richtung, Verschiebung um \(8\) nach unten. 2. Streng monoton fallend auf \(( -\infty;-1]\); streng monoton wachsend auf \([-1;\infty)\).
42913811
Betrachte die Funktion \(f(x)=-\frac{1}{4}(x-2)^3+3\). 1. Gib an, welche Transformationen nacheinander auf die Potenzfunktion \(g(x)=x^3\) angewendet werden müssen, um den Graphen von \(f\) zu erhalten. 2. Untersuche rechnerisch das Monotonieverhalten von \(f\) über dem gesamten Definitionsbereich \(D=\mathbb{R}\). Forme den Funktionsterm vor dem Ableiten so um, dass du nur die grundlegenden Ableitungsregeln für ganzrationale Funktionen benötigst.

Denkanstöße

- Welche Wirkung haben Verschiebung, negativer Vorfaktor und vertikale Verschiebung auf den Grundgraphen? - Kannst du den Funktionsterm vor dem Ableiten als Polynom in \(x\) schreiben? - Prüfe nach dem Ableiten, ob das Vorzeichen von \(f'\) an seiner einzigen Nullstelle tatsächlich wechselt.

Lösung

1. Der Graph von \(g(x)=x^3\) wird um \(2\) Einheiten nach rechts verschoben. Anschließend erfolgt eine Spiegelung an der \(x\)-Achse zusammen mit einer Stauchung in \(y\)-Richtung mit dem Faktor \(\frac{1}{4}\). Zuletzt wird der Graph um \(3\) Einheiten nach oben verschoben. 2. Ausmultipliziert ist \(f(x)=-\frac{1}{4}x^3+\frac{3}{2}x^2-3x+5\). Daher gilt \(f'(x)=-\frac{3}{4}x^2+3x-3=-\frac{3}{4}(x-2)^2\). 3. Somit gilt \(f'(x)\leq0\) für alle \(x\in\mathbb{R}\), und nur bei \(x=2\) ist \(f'(x)=0\). Auf beiden Seiten dieser isolierten Nullstelle bleibt \(f'\) negativ. 4. Daher ist \(f\) auf ganz \(\mathbb{R}\) streng monoton fallend.

Antwort

1. Verschiebung um \(2\) nach rechts, Spiegelung an der \(x\)-Achse und Stauchung mit Faktor \(0{,}25\), Verschiebung um \(3\) nach oben. 2. \(f\) ist auf ganz \(\mathbb{R}\) streng monoton fallend.
42913911
Gegeben ist die Funktion \(g\) mit der Gleichung \(g(x) = \frac{1}{4}x^4 - x^3 - 2x^2 + 12x\). Bestimme die Intervalle, in denen die Funktion \(g\) jeweils streng monoton wachsend bzw. streng monoton fallend ist.

Denkanstöße

- Überlege zuerst, wie du die Steigung der Funktion an einer beliebigen Stelle berechnen kannst. - Was sagt das Vorzeichen der Ableitung über den Verlauf des Graphen aus? - Wie kannst du die Stellen finden, an denen sich das Monotonieverhalten möglicherweise ändert? - Untersuche die Bereiche zwischen diesen kritischen Stellen, indem du Testwerte einsetzt.

Lösung

1. Bildung der ersten Ableitung: \(g'(x) = x^3 - 3x^2 - 4x + 12\). 2. Bestimmung der Nullstellen der Ableitung durch Erraten einer Nullstelle (\(x = 2\)) und anschließende Polynomdivision oder Faktorisierung: \(g'(x) = (x-2)(x^2 - x - 6) = (x-2)(x-3)(x+2)\). Die Nullstellen sind \(x_1 = -2\), \(x_2 = 2\) und \(x_3 = 3\). 3. Vorzeichenuntersuchung von \(g'(x)\) in den durch die Nullstellen definierten Intervallen: - Für \(x < -2\) ist \(g'(-3) = -30 < 0 \Rightarrow\) streng monoton fallend. - Für \(-2 < x < 2\) ist \(g'(0) = 12 > 0 \Rightarrow\) streng monoton wachsend. - Für \(2 < x < 3\) ist \(g'(2{,}5) = -1{,}125 < 0 \Rightarrow\) streng monoton fallend. - Für \(x > 3\) ist \(g'(4) = 12 > 0 \Rightarrow\) streng monoton wachsend. 4. Angabe der Intervalle unter Einbeziehung der Randpunkte (da \(g\) stetig ist): Streng monoton fallend für \(x \in (-\infty; -2]\) und \(x \in [2; 3]\); streng monoton wachsend für \(x \in [-2; 2]\) und \(x \in [3; \infty)\).

Antwort

Die Funktion \(g\) ist streng monoton fallend in den Intervallen \((-\infty; -2]\) und \([2; 3]\). Die Funktion \(g\) ist streng monoton wachsend in den Intervallen \([-2; 2]\) und \([3; \infty)\).
42914311
Gegeben ist die Ableitungsfunktion \(f'\) einer Funktion \(f\) durch den Term \(f'(x) = -\frac{1}{2}x^3 + 2x\). Bestimme die Intervalle, in denen die Funktion \(f\) streng monoton steigend bzw. streng monoton fallend ist.

Denkanstöße

- Überlege dir zuerst, welche Bedingung für die erste Ableitung erfüllt sein muss, damit eine Funktion (streng) monoton steigt oder fällt. - Wie kannst du die Stellen finden, an denen sich das Monotonieverhalten möglicherweise ändert? - Testeinsetzungen von Werten innerhalb der Intervalle können dir helfen, das Vorzeichen der Ableitung schnell zu bestimmen. - Denk daran, dass die Grenzen der Intervalle (die Nullstellen) in der Regel mit eingeschlossen werden.

Lösung

1. Nullstellen der Ableitungsfunktion bestimmen: \(-\frac{1}{2}x^3 + 2x = 0 \Leftrightarrow -\frac{1}{2}x(x^2 - 4) = 0\). Daraus ergeben sich die Stellen \(x_1 = -2\), \(x_2 = 0\) und \(x_3 = 2\). 2. Vorzeichen von \(f'(x)\) in den durch die Nullstellen definierten Intervallen prüfen: - Für \(x \in (-\infty; -2)\) ist \(f'(-3) = 7{,}5 > 0\). - Für \(x \in (-2; 0)\) ist \(f'(-1) = -1{,}5 < 0\). - Für \(x \in (0; 2)\) ist \(f'(1) = 1{,}5 > 0\). - Für \(x \in (2; \infty)\) ist \(f'(3) = -7{,}5 < 0\). 3. Ableitungswerte interpretieren: \(f\) ist streng monoton steigend in den Intervallen, in denen \(f'(x) \geq 0\) gilt, also für \(x \in (-\infty; -2]\) und \(x \in [0; 2]\). 4. \(f\) ist streng monoton fallend in den Intervallen, in denen \(f'(x) \leq 0\) gilt, also für \(x \in [-2; 0]\) und \(x \in [2; \infty)\).

Antwort

Die Funktion \(f\) ist im Intervall \((-\infty; -2]\) sowie im Intervall \([0; 2]\) streng monoton steigend. Im Intervall \([-2; 0]\) sowie im Intervall \([2; \infty)\) ist die Funktion \(f\) streng monoton fallend.
42914411
Untersuche das Monotonieverhalten der Funktion \(f\), wenn deren erste Ableitung durch den Term \(f'(x) = (x^2 - 4) \cdot (x - 1)^2\) gegeben ist. Gib die Intervalle der strengen Monotonie an.

Denkanstöße

- Was passiert mit dem Monotonieverhalten an einer Nullstelle der Ableitung, wenn diese kein Vorzeichenwechsel besitzt (z. B. eine doppelte Nullstelle)? - Untersuche die Vorzeichen der Faktoren im Funktionsterm einzeln, um das Gesamtvorzeichen zu bestimmen. - Kann eine Funktion über eine Nullstelle der Ableitung hinweg streng monoton bleiben?

Lösung

1. Nullstellen von \(f'(x)\) berechnen: \((x^2 - 4) \cdot (x - 1)^2 = 0\). Dies führt zu \(x_1 = -2\), \(x_2 = 2\) und der doppelten Nullstelle \(x_3 = 1\). 2. Vorzeichenanalyse von \(f'(x)\): - Für \(x < -2\): \(f'(-3) = (9-4) \cdot (-4)^2 = 5 \cdot 16 = 80 > 0\). - Für \(-2 < x < 1\): \(f'(0) = (-4) \cdot (-1)^2 = -4 < 0\). - Für \(1 < x < 2\): \(f'(1{,}5) = (2{,}25-4) \cdot (0{,}5)^2 = -1{,}75 \cdot 0{,}25 = -0{,}4375 < 0\). - Für \(x > 2\): \(f'(3) = (9-4) \cdot (2)^2 = 5 \cdot 4 = 20 > 0\). 3. Da \(f'(x)\) an der Stelle \(x = 1\) zwar null ist, aber davor und danach negativ bleibt, ändert sich das Monotonieverhalten dort nicht. Die Funktion ist im gesamten Intervall \([-2; 2]\) streng monoton fallend. 4. In den Intervallen \((-\infty; -2]\) und \([2; \infty)\) ist die Funktion streng monoton steigend.

Antwort

Die Funktion \(f\) ist streng monoton steigend für \(x \in (-\infty; -2]\) und für \(x \in [2; \infty)\). Die Funktion \(f\) ist streng monoton fallend für \(x \in [-2; 2]\).
42914511
Gegeben ist die Funktion \(f\) mit \(f(x) = \frac{1}{3}x^3 - x^2 - 3x + 5\). Untersuche das Monotonieverhalten der Funktion mithilfe der ersten Ableitung und bestimme die Koordinaten aller lokalen Extrempunkte.

Denkanstöße

- Wie hängen die Steigung einer Funktion und das Vorzeichen ihrer Ableitung zusammen? - Welche Bedingung muss an einer Stelle erfüllt sein, damit dort ein Extrempunkt vorliegen kann? - Wie kannst du mit Testwerten in den Intervallen zwischen den Nullstellen der Ableitung herausfinden, ob der Graph steigt oder fällt? - Vergiss nicht, die \(x\)-Werte in die ursprüngliche Funktionsgleichung einzusetzen, um die \(y\)-Koordinaten zu berechnen.

Lösung

1. Bildung der ersten Ableitung: \(f'(x) = x^2 - 2x - 3\). 2. Bestimmung der Nullstellen der ersten Ableitung: \(x^2 - 2x - 3 = 0\) führt zu \(x_1 = -1\) und \(x_2 = 3\). 3. Untersuchung des Vorzeichens von \(f'\) zur Bestimmung der Monotonieintervalle: Für \(x < -1\) ist \(f'(x) > 0\) (streng monoton steigend), für \(-1 < x < 3\) ist \(f'(x) < 0\) (streng monoton fallend) und für \(x > 3\) ist \(f'(x) > 0\) (streng monoton steigend). 4. Bestimmung der Art der Extrempunkte: Bei \(x = -1\) findet ein Vorzeichenwechsel von \(+\) nach \(-\) statt, also liegt ein Hochpunkt vor. Bei \(x = 3\) findet ein Vorzeichenwechsel von \(-\) nach \(+\) statt, also liegt ein Tiefpunkt vor. 5. Berechnung der \(y\)-Koordinaten: \(f(-1) = \frac{1}{3}(-1)^3 - (-1)^2 - 3(-1) + 5 = 6\frac{2}{3}\) und \(f(3) = \frac{1}{3}(3)^3 - (3)^2 - 3(3) + 5 = -4\).

Antwort

Die Funktion ist für \(x \le -1\) und für \(x \ge 3\) streng monoton steigend. Im Intervall \([-1; 3]\) ist sie streng monoton fallend. Hochpunkt: \(H\left(-1 \mid 6\frac{2}{3}\right)\) Tiefpunkt: \(T(3 \mid -4)\)
42914611
Betrachte die Funktion \(f(x) = -x^4 + 8x^2\). Ermittle die Intervalle, in denen die Funktion streng monoton steigt bzw. fällt. Gib zudem die Lage und die Art aller lokalen Extrempunkte an.

Denkanstöße

- Was passiert mit dem Monotonieverhalten an den Stellen, an denen die Ableitung null ist? - Erstelle eine Vorzeichentabelle für die erste Ableitung, um den Überblick über die Intervalle zu behalten. - Achte auf das Vorzeichen des Leitkoeffizienten der Funktion, um das Verhalten für sehr große und sehr kleine \(x\)-Werte abzuschätzen. - Wie viele Extremstellen kann eine Funktion vierten Grades maximal haben?

Lösung

1. Erste Ableitung bilden: \(f'(x) = -4x^3 + 16x\). 2. Nullstellen der Ableitung berechnen: \(-4x(x^2 - 4) = 0\) ergibt \(x_1 = 0\), \(x_2 = 2\) und \(x_3 = -2\). 3. Monotonieintervalle durch Vorzeichenprüfung von \(f'\) bestimmen: - \(x \in (-\infty; -2)\): \(f'(x) > 0 \Rightarrow\) streng monoton steigend. - \(x \in (-2; 0)\): \(f'(x) < 0 \Rightarrow\) streng monoton fallend. - \(x \in (0; 2)\): \(f'(x) > 0 \Rightarrow\) streng monoton steigend. - \(x \in (2; \infty)\): \(f'(x) < 0 \Rightarrow\) streng monoton fallend. 4. Klassifizierung der Extremstellen: Hochpunkte bei \(x = -2\) und \(x = 2\) (Vorzeichenwechsel von \(+\) nach \(-\)), Tiefpunkt bei \(x = 0\) (Vorzeichenwechsel von \(-\) nach \(+\)). 5. Funktionswerte berechnen: \(f(-2) = 16\), \(f(0) = 0\), \(f(2) = 16\).

Antwort

Streng monoton steigend für \(x \in (-\infty; -2]\) und \(x \in [0; 2]\). Streng monoton fallend für \(x \in [-2; 0]\) und \(x \in [2; \infty)\). Hochpunkte: \(H_1(-2 \mid 16)\) und \(H_2(2 \mid 16)\) Tiefpunkt: \(T(0 \mid 0)\)
42921411
Betrachte die Funktion \(g\) mit \(g(x) = \frac{1}{5}x^5 + \frac{2}{3}x^3 + 3x - 1\). a) Zeige, dass die erste Ableitungsfunktion \(g'\) keine reellen Nullstellen besitzt. b) Begründe unter Verwendung des Ergebnisses aus Teil a), dass die Funktion \(g\) im gesamten Definitionsbereich streng monoton steigend ist und folgere daraus, dass keine Extrempunkte existieren.

Denkanstöße

- Wie gehst du vor, um Nullstellen einer Gleichung der Form \(ax^4 + bx^2 + c = 0\) zu finden? - Welche Eigenschaft muss die Ableitung haben, damit eine Funktion streng monoton steigend ist? - Gibt es einen Zusammenhang zwischen waagerechten Tangenten und Extrempunkten? - Was bedeutet es für den Graphen, wenn die Ableitung niemals den Wert Null annimmt?

Lösung

1. Bildung der ersten Ableitung: \(g'(x) = x^4 + 2x^2 + 3\). 2. Nullstellensuche für \(g'\): Ansatz \(x^4 + 2x^2 + 3 = 0\). Substitution \(u = x^2\) führt auf \(u^2 + 2u + 3 = 0\). 3. Prüfung der quadratischen Gleichung: Die Diskriminante \(D = 2^2 - 4 \cdot 1 \cdot 3 = -8\) ist negativ, daher gibt es keine reellen Lösungen für \(u\) und somit auch keine für \(x\). 4. Nachweis der Monotonie: Da \(g'\) eine stetige Funktion ohne Nullstellen ist und beispielsweise \(g'(0) = 3 > 0\) gilt, ist \(g'(x) > 0\) für alle \(x \in \mathbb{R}\). 5. Schlussfolgerung: Aus \(g'(x) > 0\) folgt, dass \(g\) streng monoton steigend ist. Da für einen Extrempunkt die notwendige Bedingung \(g'(x) = 0\) erfüllt sein müsste, was hier nicht der Fall ist, besitzt \(g\) keine Extrempunkte.

Antwort

a) Die Ableitung \(g'(x) = x^4 + 2x^2 + 3\) führt über die Substitution \(u=x^2\) zu einer quadratischen Gleichung ohne reelle Lösung (\(D = -8\)). b) Da \(g'(x)\) für alle \(x\) positiv ist (\(x^4 \ge 0, 2x^2 \ge 0, 3 > 0\)), ist die Funktion streng monoton steigend. Ohne Stellen mit waagerechter Tangente (\(g'(x)=0\)) können keine Extrempunkte existieren.
42924611
Die Leistung \(P\) eines experimentellen Motors hängt von der Drehzahl \(x\) (in \(1000\) Umdrehungen pro Minute) ab und wird durch die Funktion \(P(x) = -2x^3 + 24x^2\) für \(0 \le x \le 12\) beschrieben. Untersuche das Monotonieverhalten der Leistungsfunktion im gegebenen Intervall und bestimme die Drehzahl \(x\), bei der der Motor seine maximale Leistung erbringt.

Denkanstöße

- Was sagt das Vorzeichen der ersten Ableitung über den Verlauf des Graphen aus? - Wie findest du die Stellen, an denen die Steigung der Funktion null ist? - Vergiss nicht zu prüfen, ob die Funktion vor und nach einem kritischen Punkt steigt oder fällt. - Ist es bei einer Untersuchung auf einem abgeschlossenen Intervall wichtig, auch die Werte an den Rändern zu betrachten?

Lösung

1. Ableitung der Funktion \(P(x)\) berechnen: \(P'(x) = -6x^2 + 48x\). 2. Nullstellen der ersten Ableitung bestimmen: \(-6x(x - 8) = 0 \implies x_1 = 0\) und \(x_2 = 8\). 3. Monotonie untersuchen: Die Funktion ist auf \([0; 8]\) streng monoton steigend und auf \([8; 12]\) streng monoton fallend. 4. Lokales Maximum bei \(x = 8\) identifizieren (Vorzeichenwechsel von \(P'\) von Plus nach Minus oder \(P''(8) = -12(8) + 48 = -48 < 0\)). 5. Randwerte prüfen: \(P(0) = 0\) und \(P(12) = -2(1728) + 24(144) = -3456 + 3456 = 0\). Das Maximum liegt somit bei \(x = 8\).

Antwort

Die Funktion ist auf \([0; 8]\) streng monoton steigend und auf \([8; 12]\) streng monoton fallend. Die maximale Leistung wird bei einer Drehzahl von \(x = 8\) (entspricht \(8000\) Umdrehungen pro Minute) erreicht.
43236511
Der abgebildete Graph zeigt eine Funktion \(f\) im Intervall \([-3; 4]\). a) Lies aus dem Graphen die Intervalle ab, in denen die Funktion \(f\) streng monoton steigend bzw. streng monoton fallend ist. b) Der Funktionsterm von \(f\) lautet: \(f(x) = -\frac{1}{3}x^3 + \frac{1}{2}x^2 + 2x + 1\) Weise mithilfe der Ableitungsfunktion \(f'\) rechnerisch nach, dass \(f\) im Intervall \([-1; 2]\) streng monoton steigend ist.
Abbildung zur Aufgabe 432365

Denkanstöße

- Schau dir den Verlauf des Graphen von links nach rechts an: Wann steigt die Kurve, wann fällt sie? - Welche besonderen Punkte trennen die steigenden von den fallenden Abschnitten? - Erinnere dich daran, wie die erste Ableitung einer Funktion mit ihrer Steigung zusammenhängt. - Welches Vorzeichen muss die Ableitungsfunktion in einem Intervall haben, damit die Funktion dort wächst? - Bestimme die Nullstellen der Ableitung, um das Vorzeichen in den verschiedenen Bereichen zu untersuchen.

Lösung

1. Ablesen der Monotonieintervalle aus dem Graphen: - Lokales Minimum bei \(x = -1\), lokales Maximum bei \(x = 2\). - Streng monoton fallend in den Intervallen \([-3; -1]\) und \([2; 4]\). - Streng monoton steigend im Intervall \([-1; 2]\). 2. Berechnung der Ableitungsfunktion: \(f'(x) = -x^2 + x + 2\). 3. Bestimmung der Nullstellen der Ableitung: \(-x^2 + x + 2 = 0 \iff x^2 - x - 2 = 0 \iff (x - 2)(x + 1) = 0\). Die Nullstellen liegen bei \(x = -1\) und \(x = 2\). 4. Analyse des Vorzeichens von \(f'(x)\): Da der Graph von \(f'\) eine nach unten geöffnete Parabel ist, gilt für alle \(x \in (-1; 2)\), dass \(f'(x) > 0\). 5. Anwendung des Monotoniesatzes: Aus \(f'(x) > 0\) für alle \(x \in (-1; 2)\) folgt, dass \(f\) im geschlossenen Intervall \([-1; 2]\) streng monoton steigend ist.

Antwort

a) Streng monoton steigend im Intervall \([-1; 2]\); streng monoton fallend in den Intervallen \([-3; -1]\) und \([2; 4]\). b) Mit \(f'(x) = -x^2 + x + 2\) gilt für alle \(x \in (-1; 2)\), dass \(f'(x) > 0\). Nach dem Monotoniesatz ist \(f\) auf \([-1; 2]\) streng monoton steigend.
43237111
Die Abbildung zeigt den Graphen der Ableitung \(f'\) einer Funktion \(f\) im Intervall \([-3; 4]\). Prüfe, ob die folgenden Aussagen über die Funktion \(f\) wahr oder falsch sind. Begründe deine Entscheidungen. a) Der Graph von \(f\) hat im Intervall \([-3; 4]\) genau drei Extrempunkte. b) Der Graph von \(f\) ist im Intervall \([1; 3]\) streng monoton fallend. c) Der Graph von \(f\) hat an der Stelle \(x = 1\) einen Tiefpunkt. d) Es gilt \(f(2) < f(3)\).
Abbildung zur Aufgabe 432371

Denkanstöße

- Das Vorzeichen von \(f'\) bestimmt, ob \(f\) steigt oder fällt. - Nullstellen von \(f'\) mit Vorzeichenwechsel entsprechen Extremstellen von \(f\). - Die Richtung des Vorzeichenwechsels entscheidet zwischen Hoch- und Tiefpunkt. - Vergleiche Funktionswerte mithilfe der Monotonie.

Lösung

1. Der Graph von \(f'\) hat einfache Nullstellen mit Vorzeichenwechsel bei \(x = -2\), \(x = 1\) und \(x = 3\). Somit hat \(f\) genau drei Extrempunkte. Aussage a) ist wahr. 2. Im Intervall \([1; 3]\) gilt \(f'(x) \le 0\), wobei die Ableitung nur an den Randpunkten null ist. Daher ist \(f\) dort streng monoton fallend. Aussage b) ist wahr. 3. Bei \(x = 1\) wechselt \(f'\) von positiv zu negativ. Daher liegt dort ein Hochpunkt und kein Tiefpunkt vor. Aussage c) ist falsch. 4. Da \(f\) im Intervall \([1; 3]\) streng monoton fällt, gilt \(f(2) > f(3)\). Aussage d) ist falsch.

Antwort

a) Wahr. b) Wahr. c) Falsch; bei \(x = 1\) liegt ein Hochpunkt vor. d) Falsch; es gilt \(f(2) > f(3)\).
43238711
Die Abbildung zeigt den Graphen der Ableitungsfunktion \(f'\) einer ganzrationalen Funktion \(f\). Entscheide, ob die folgenden Aussagen wahr oder falsch sind, und begründe deine Antwort kurz. a) Der Graph der Funktion \(f\) besitzt bei \(x = -2\) einen lokalen Tiefpunkt. b) Für \(1 < x < 3\) ist die Funktion \(f\) streng monoton fallend. c) Es gilt \(f(0) > f(1)\). d) Der Graph der Funktion \(f\) hat bei \(x = 1\) einen Sattelpunkt.
Abbildung zur Aufgabe 432387

Denkanstöße

- Das Vorzeichen der Ableitung bestimmt das Monotonieverhalten von \(f\). - Achte an Nullstellen von \(f'\) auf die Richtung des Vorzeichenwechsels. - Ein Sattelpunkt erfordert eine waagerechte Tangente ohne Vorzeichenwechsel der ersten Ableitung.

Lösung

1. Bei \(x = -2\) wechselt \(f'\) von negativ zu positiv. Daher hat \(f\) dort einen Tiefpunkt. Aussage a) ist wahr. 2. Im Intervall \((1; 3)\) gilt \(f'(x) < 0\). Daher ist \(f\) dort streng monoton fallend. Aussage b) ist wahr. 3. Im Intervall \([0; 1]\) ist \(f'\) positiv, daher steigt \(f\) und es gilt \(f(0) < f(1)\). Aussage c) ist falsch. 4. Bei \(x = 1\) wechselt \(f'\) von positiv zu negativ. Daher liegt ein Hochpunkt und kein Sattelpunkt vor. Aussage d) ist falsch.

Antwort

a) Wahr, da \(f'\) bei \(x = -2\) von Minus nach Plus wechselt. b) Wahr, da \(f'(x) < 0\) für \(1 < x < 3\). c) Falsch; es gilt \(f(0) < f(1)\). d) Falsch; bei \(x = 1\) liegt ein Hochpunkt vor.
43244511
Gegeben ist die ganzrationale Funktion \(f\) mit \(f(x) = -0{,}25x^4 + 1{,}4x^3 - 0{,}4x^2\). In der Abbildung ist der Graph von \(f\) im Intervall \([-1{,}5; 5{,}5]\) dargestellt. a) Aus dem Graphen könnte man vermuten, dass die Funktion im dargestellten Bereich für alle \(x \le 4\) streng monoton steigend ist. Erkläre, warum diese Vermutung durch bloßes Betrachten des Graphen naheliegend ist. b) Untersuche das Monotonieverhalten von \(f\) rechnerisch. Bestimme dazu die Ableitungsfunktion \(f'\), ermittle deren Nullstellen und gib die genauen Monotonieintervalle von \(f\) an. Beurteile damit die Vermutung aus Teilaufgabe a).
Abbildung zur Aufgabe 432445

Denkanstöße

- Wie hängt das Vorzeichen der ersten Ableitung mit dem Monotonieverhalten zusammen? - Bestimme die Nullstellen von \(f'(x)\) und untersuche das Vorzeichen in den Zwischenräumen. - Warum kann ein sehr kurzer fallender Abschnitt im dargestellten Maßstab unsichtbar wirken?

Lösung

1. Ableitungsfunktion bestimmen: \(f'(x) = -x^3 + 4{,}2x^2 - 0{,}8x\) 2. Nullstellen der Ableitung berechnen: \(-x(x^2 - 4{,}2x + 0{,}8) = 0\) Eine Nullstelle ist \(x_1 = 0\). Für die quadratische Gleichung gilt \(x_{2,3} = \frac{4{,}2 \pm \sqrt{14{,}44}}{2} = \frac{4{,}2 \pm 3{,}8}{2}\). Damit sind \(x_2 = 0{,}2\) und \(x_3 = 4\). 3. Vorzeichen der Ableitung und Monotonieintervalle: Für \(x \in (-\infty; 0]\) und \(x \in [0{,}2; 4]\) ist \(f\) streng monoton steigend. Für \(x \in [0; 0{,}2]\) und \(x \in [4; \infty)\) ist \(f\) streng monoton fallend. 4. Beurteilung der Vermutung: Die Vermutung ist falsch. Im sehr kurzen Intervall \([0; 0{,}2]\) fällt die Funktion. Dabei gilt \(f(0) = 0\) und \(f(0{,}2) = -0{,}0052\). Dieser geringe Höhenunterschied ist im dargestellten Maßstab kaum erkennbar.

Antwort

a) Die Vermutung ist optisch naheliegend, weil der fallende Abschnitt \([0; 0{,}2]\) sehr kurz ist und der Höhenunterschied nur \(0{,}0052\) beträgt. b) \(f'(x) = -x^3 + 4{,}2x^2 - 0{,}8x\) hat die Nullstellen \(0\), \(0{,}2\) und \(4\); \(f\) ist auf \((-\infty; 0]\) und \([0{,}2; 4]\) streng monoton steigend sowie auf \([0; 0{,}2]\) und \([4; \infty)\) streng monoton fallend. Die Vermutung ist daher falsch.
43249011
Gegeben ist die Funktion \(f\) mit der Funktionsgleichung \(f(x) = -\frac{1}{3}x^3 + x^2 + 3x - 1\). Jonas vermutet, dass der unten abgebildete Graph die Funktion \(f\) darstellt. Untersuche das Monotonieverhalten der Funktion \(f\) mithilfe der ersten Ableitung. Entscheide damit, ob Jonas' Vermutung richtig ist, und begründe deine Entscheidung.
Abbildung zur Aufgabe 432490

Denkanstöße

- Wie hängt das Vorzeichen der ersten Ableitung mit dem Monotonieverhalten einer Funktion zusammen? - Bestimme rechnerisch die Stellen, an denen sich das Vorzeichen von \(f'\) ändern kann. - Vergleiche anschließend nur diese Monotoniebereiche mit den im Bild erkennbaren Richtungswechseln.

Lösung

1. Die Ableitung lautet \(f'(x)=-x^2+2x+3\). 2. Aus \(f'(x)=0\) folgen die kritischen Stellen \(x_1=-1\) und \(x_2=3\). 3. Für \(-1<x<3\) gilt \(f'(x)>0\), für \(x<-1\) und \(x>3\) gilt \(f'(x)<0\). Daher ist \(f\) auf \([-1;3]\) streng monoton steigend und links von \(-1\) sowie rechts von \(3\) streng monoton fallend. 4. Der abgebildete Graph hat dagegen Richtungswechsel bei \(x=-2\) und \(x=2\): Er steigt zwischen diesen Stellen und fällt außerhalb. 5. Die Monotoniebereiche stimmen nicht überein. Daher gehört der abgebildete Graph nicht zur Funktion \(f\); Jonas' Vermutung ist falsch.

Antwort

Jonas' Vermutung ist falsch. Die Funktion \(f\) ist auf \([-1;3]\) streng monoton steigend und links von \(-1\) sowie rechts von \(3\) streng monoton fallend. Der abgebildete Graph hat seine Richtungswechsel dagegen bei \(x=-2\) und \(x=2\).
43252011
Die beiden Abbildungen 1 und 2 zeigen die Graphen zweier Funktionen. Einer gehört zu einer Funktion \(f\), der andere zu ihrer Ableitungsfunktion \(f'\). a) Begründe anhand des Monotonieverhaltens, welche Abbildung den Graphen von \(f\) und welche den Graphen von \(f'\) zeigt. b) Bestimme das Intervall, in dem \(f\) streng monoton fällt. Wie spiegelt sich dies im Graphen von \(f'\) wider? c) Ermittle die Steigung der Tangente an den Graphen von \(f\) an der Stelle \(x=0\) direkt aus dem Graphen der Ableitungsfunktion.
Abbildung zur Aufgabe 432520

Denkanstöße

- Kannst du beschreiben, wie das Steigungsverhalten einer Funktion mit dem Vorzeichen ihrer Ableitung zusammenhängt? - Betrachte die Stellen, an denen die eine Funktion Extrempunkte (Hoch- oder Tiefpunkte) hat. Welche Werte müsste die Ableitungsfunktion an diesen Stellen annehmen? - Wo verläuft der Graph unterhalb der \(x\)-Achse und was bedeutet das für die Steigung der Originalfunktion? - Welcher Punkt auf dem Graphen der Ableitungsfunktion gibt dir die Steigung an der Stelle \(x = 0\)?

Lösung

1. Zuordnung der Graphen: Abbildung 1 zeigt den Graphen von \(f\), Abbildung 2 den Graphen von \(f'\). - Für \(x<-1\) steigt der Graph in Abbildung 1. Dazu passt, dass der Graph in Abbildung 2 dort oberhalb der \(x\)-Achse liegt. - Für \(-1<x<3\) fällt der Graph in Abbildung 1. Der Graph in Abbildung 2 liegt dort unterhalb der \(x\)-Achse. - Für \(x>3\) steigt der Graph in Abbildung 1 wieder, während der Graph in Abbildung 2 positiv ist. - Die Extremstellen bei \(x=-1\) und \(x=3\) in Abbildung 1 stimmen mit den Nullstellen in Abbildung 2 überein. 2. Die Funktion \(f\) ist auf \([-1;3]\) streng monoton fallend. Im Inneren dieses Intervalls ist \(f'(x)<0\); an den Randstellen gilt \(f'(x)=0\). 3. Die Tangentensteigung bei \(x=0\) ist \(f'(0)\). Aus Abbildung 2 liest man \(f'(0)=-0{,}75\) ab.

Antwort

a) Abbildung 1 zeigt \(f\), Abbildung 2 zeigt \(f'\). b) \(f\) ist auf \([-1;3]\) streng monoton fallend. Für \(-1<x<3\) gilt \(f'(x)<0\), an den Randstellen gilt \(f'(x)=0\). c) Die Tangentensteigung bei \(x=0\) beträgt \(-0{,}75\).
43254011
Die Abbildung zeigt im Bereich \(-4{,}5\le x\le 4{,}5\) den Graphen einer ganzrationalen Funktion \(f\) dritten Grades. a) Bestimme anhand des Graphen die Intervalle im dargestellten Bereich, in denen \(f\) streng monoton wachsend beziehungsweise streng monoton fallend ist. b) Amelie behauptet: „Da der Funktionswert an der Stelle \(x=0\) positiv ist, muss die Funktion in einer Umgebung von \(x=0\) streng monoton wachsend sein.“ Beurteile die Behauptung und begründe deine Entscheidung anhand des Graphen.
Abbildung zur Aufgabe 432540

Denkanstöße

- Lies zuerst die Stellen aus dem Graphen ab, an denen sich die Bewegungsrichtung ändert. - Verfolge den Graphen innerhalb des dargestellten Bereichs von links nach rechts. - Unterscheide zwischen dem Funktionswert, also der Höhe des Graphen, und seiner lokalen Steigungsrichtung.

Lösung

1. Aus dem Graphen liest man einen lokalen Hochpunkt bei \(H(-2\mid5)\) und einen lokalen Tiefpunkt bei \(T(2\mid-3)\) ab. 2. Im dargestellten Bereich steigt der Graph von \(x=-4{,}5\) bis \(x=-2\), fällt von \(x=-2\) bis \(x=2\) und steigt von \(x=2\) bis \(x=4{,}5\). 3. Die Behauptung ist falsch. Der positive Funktionswert \(f(0)=1\) beschreibt nur die Höhe des Graphen. Für die Monotonie ist die Steigung entscheidend. In einer Umgebung von \(x=0\) fällt der dargestellte Graph, daher ist \(f\) dort streng monoton fallend.

Antwort

a) Im dargestellten Bereich ist \(f\) auf \([-4{,}5;-2]\) und \([2;4{,}5]\) streng monoton wachsend sowie auf \([-2;2]\) streng monoton fallend. b) Die Behauptung ist falsch. Ein positiver Funktionswert bedeutet nicht, dass die Funktion wächst; der Graph fällt in einer Umgebung von \(x=0\).
43254311
Der abgebildete Graph gehört zu der Funktion \(f\) mit der Funktionsgleichung \(f(x) = x^3 - 3x^2 + 3x + 1\). Tim betrachtet den flachen Bereich des Graphen beim Sattelpunkt \(S(1 \mid 2)\) und behauptet: „Weil der Graph bei \(x = 1\) für einen kurzen Moment waagerecht verläuft, ist die Funktion dort nicht streng monoton steigend. Die Funktion ist also insgesamt nicht auf ganz \(\mathbb{R}\) streng monoton steigend.“ a) Bestimme die Ableitungsfunktion \(f'\) und zeige rechnerisch, dass \(f'(x) \geq 0\) für alle \(x \in \mathbb{R}\) gilt. An welcher Stelle \(x\) ist die Steigung null? b) Beurteile Tims Aussage. Erkläre unter Verwendung der mathematischen Definition für strenge Monotonie, warum die Funktion \(f\) trotz des Sattelpunkts auf ganz \(\mathbb{R}\) streng monoton steigend ist.
Abbildung zur Aufgabe 432543

Denkanstöße

- Erinnere dich an die Definition von strenger Monotonie: Was muss für zwei Werte \(x_1\) und \(x_2\) gelten, wenn \(x_1 < x_2\) ist? - Bestimme zuerst die erste Ableitung der Funktion und versuche, diese mithilfe einer binomischen Formel zu faktorisieren. - Überlege, was ein Quadrat über das Vorzeichen eines Terms aussagt. - Kann eine Funktion auch dann streng monoton steigend sein, wenn ihre Steigung an einem einzigen Punkt null ist? Überlege, ob es ein ganzes Intervall gibt, in dem die Funktionswerte gleich bleiben.

Lösung

1. Ableitung bestimmen: Die Ableitung von \(f(x) = x^3 - 3x^2 + 3x + 1\) lautet \(f'(x) = 3x^2 - 6x + 3\). 2. Vorzeichen der Ableitung untersuchen: Durch Faktorisieren erhält man \(f'(x) = 3(x-1)^2\). Da \((x-1)^2 \geq 0\) für alle \(x \in \mathbb{R}\), gilt auch \(f'(x) \geq 0\). Die einzige Stelle mit waagerechter Tangente (Steigung null) liegt bei \(x = 1\) vor. 3. Beurteilung von Tims Aussage: Tims Aussage ist falsch. 4. Begründung der strengen Monotonie: Nach Definition ist eine Funktion streng monoton steigend, wenn aus \(x_1 < x_2\) stets \(f(x_1) < f(x_2)\) folgt. Da die Steigung nur an einem einzelnen, isolierten Punkt (\(x = 1\)) null ist und ansonsten überall positiv ist, bleibt der Graph stets ansteigend. Es gibt kein Intervall positiver Länge, auf dem die Funktion konstant verläuft. Somit gilt die Bedingung \(f(x_1) < f(x_2)\) für alle \(x_1 < x_2\).

Antwort

a) Die Ableitungsfunktion lautet \(f'(x) = 3(x-1)^2\). Da \((x-1)^2 \geq 0\) für alle \(x \in \mathbb{R}\), gilt stets \(f'(x) \geq 0\). Die Steigung ist nur an der Stelle \(x = 1\) gleich null. b) Tims Aussage ist falsch. Eine Funktion ist streng monoton steigend auf \(\mathbb{R}\), wenn für beliebige \(x_1 < x_2\) gilt: \(f(x_1) < f(x_2)\). Da die Steigung von \(f\) nur an einer einzigen isolierten Stelle (\(x = 1\)) null ist (Sattelpunkt) und ansonsten überall positiv ist, bleibt diese Bedingung erfüllt. Es gibt kein echtes Intervall, auf dem die Funktion konstant verläuft.
43254411
Abgebildet ist der Graph \(G_{f'}\) der Ableitungsfunktion \(f'\) einer ganzrationalen Funktion \(f\). Der Graph der Funktion \(f\) wird mit \(G_f\) bezeichnet. Beurteile, welche der folgenden Aussagen über die Funktion \(f\) wahr beziehungsweise falsch sind: 1. Der Graph \(G_f\) ist im Intervall \([1; 4]\) streng monoton fallend. 2. Der Graph \(G_f\) besitzt bei \(x = -3\) eine lokale Maximalstelle. 3. Der Graph \(G_f\) ist im Intervall \([-3; 1]\) streng monoton steigend. 4. Der Graph \(G_f\) besitzt bei \(x = 1\) eine lokale Maximalstelle. 5. Der Graph \(G_f\) hat im Intervall \([-4; 5]\) genau drei Wendestellen. 6. Im Intervall \((1; 4)\) gilt stets \(f(x) < 0\).
Abbildung zur Aufgabe 432544

Denkanstöße

- Wie hängt das Vorzeichen der Ableitungsfunktion \(f'\) mit dem Monotonieverhalten von \(f\) zusammen? - Wie erkennst du am Graphen von \(f'\), ob \(f\) an einer Nullstelle ein Maximum oder ein Minimum besitzt? - Was bedeuten Extremstellen des Ableitungsgraphen für Wendestellen von \(f\)? - Kannst du aus der Ableitung die genaue vertikale Lage von \(G_f\) bestimmen?

Lösung

1. Monotonie über das Vorzeichen von \(f'\): Da \(f'(x) < 0\) für \(x \in (1; 4)\) gilt, ist \(G_f\) auf \([1; 4]\) streng monoton fallend. Aussage 1 ist wahr. Da \(f'(x) > 0\) für \(x \in (-3; 1)\) gilt, ist \(G_f\) auf \([-3; 1]\) streng monoton steigend. Aussage 3 ist wahr. 2. Extremstellen über Vorzeichenwechsel von \(f'\): Bei \(x = -3\) wechselt \(f'\) von Minus nach Plus, also liegt eine lokale Minimalstelle vor. Aussage 2 ist falsch. Bei \(x = 1\) wechselt \(f'\) von Plus nach Minus, also liegt eine lokale Maximalstelle vor. Aussage 4 ist wahr. 3. Wendestellen über Extremstellen von \(f'\): Der Graph \(G_{f'}\) besitzt im Intervall \([-4; 5]\) genau zwei Extremstellen. Daher hat \(G_f\) genau zwei Wendestellen. Aussage 5 ist falsch. 4. Funktionswerte von \(f\): Aus dem Graphen von \(f'\) lässt sich die vertikale Lage von \(G_f\) nicht bestimmen. Aussage 6 ist daher falsch.

Antwort

1. Wahr 2. Falsch 3. Wahr 4. Wahr 5. Falsch 6. Falsch
43257411
An einem Frühlingstag wird der Temperaturverlauf im Zeitraum von 06:00 Uhr morgens bis 18:00 Uhr abends durch eine Funktion \(T\) modelliert. Dabei gibt \(t\) die Zeit in Stunden seit 06:00 Uhr an (also entspricht \(t = 0\) der Uhrzeit 06:00 Uhr und \(t = 12\) der Uhrzeit 18:00 Uhr). Die Temperatur \(T(t)\) wird in Grad Celsius (\(^\circ\text{C}\)) gemessen. Der Temperaturverlauf wird durch folgende Funktion beschrieben: \(T(t) = -0{,}05 t^3 + 0{,}6 t^2 + 5\) für \(0 \le t \le 12\) Der zugehörige Graph \(G_T\) ist in der Abbildung dargestellt. a) Bestimme anhand des Graphen die Intervalle, in denen die Temperatur steigt bzw. fällt. Gib diese Monotonieintervalle sowohl in mathematischer Intervallschreibweise für \(t\) als auch als Uhrzeiten im Sachkontext an. b) Bestimme die Ableitungsfunktion \(T'(t)\) und berechne den exakten Zeitpunkt, an dem die Temperatur ihren Höchstwert erreicht. Bestätige damit deine Ablesung aus Aufgabenteil a).
Abbildung zur Aufgabe 432574

Denkanstöße

- Schau dir den Verlauf des Graphen von links nach rechts an: In welchen Bereichen geht die Kurve nach oben, und in welchen nach unten? - Überlege dir, welche Uhrzeit der Startwert \(t=0\) darstellt und wie du andere \(t\)-Werte in Uhrzeiten umrechnest. - Erinnere dich daran, wie die Steigung einer Funktion mit ihrer ersten Ableitung zusammenhängt. - Wie kannst du mithilfe der ersten Ableitung Stellen finden, an denen die Steigung null ist? - Welche Bedingung muss erfüllt sein, damit an einer Stelle mit waagerechter Tangente tatsächlich ein Hochpunkt vorliegt?

Lösung

1. Ablesen der Monotonieintervalle aus dem Graphen: Der Graph steigt im Intervall \([0; 8]\) und fällt im Intervall \([8; 12]\). Im Sachkontext bedeutet dies: Die Temperatur steigt streng monoton im Zeitraum von 06:00 Uhr bis 14:00 Uhr und fällt streng monoton von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr. 2. Bestimmung der Ableitungsfunktion: Die erste Ableitung lautet \(T'(t) = -0{,}15 t^2 + 1{,}2 t\). 3. Berechnung der kritischen Stellen: Zur Bestimmung der lokalen Extrema wird die notwendige Bedingung \(T'(t) = 0\) gelöst: \(-0{,}15 t^2 + 1{,}2 t = 0 \Leftrightarrow t \cdot (-0{,}15 t + 1{,}2) = 0\). Dies liefert die Lösungen \(t_1 = 0\) und \(t_2 = 8\). 4. Überprüfung mit der zweiten Ableitung: Die zweite Ableitung lautet \(T''(t) = -0{,}3 t + 1{,}2\). Es gilt \(T''(8) = -1{,}2 < 0\), weshalb bei \(t = 8\) ein lokales Maximum vorliegt. 5. Interpretation und Vergleich: Der Zeitpunkt \(t = 8\) entspricht 14:00 Uhr im Sachkontext. Dies bestätigt exakt die Ablesung aus Aufgabenteil a).

Antwort

a) Die Temperatur steigt streng monoton für \(t \in [0; 8]\) (entspricht dem Zeitraum von 06:00 Uhr bis 14:00 Uhr) und fällt streng monoton für \(t \in [8; 12]\) (entspricht dem Zeitraum von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr). b) Die Ableitung ist \(T'(t) = -0{,}15 t^2 + 1{,}2 t\). Die Berechnung liefert den Hochpunkt bei \(t = 8\), was der Uhrzeit 14:00 Uhr entspricht und die Ablesung bestätigt.
43373511
Gegeben ist die Funktion \(h\) mit \(h(x) = x^3 - 3x\). Untersuche das Monotonieverhalten der Funktion rechnerisch mithilfe der ersten Ableitung. Gib die Intervalle für streng monotones Wachstum und streng monotones Fallen an und vergleiche dein Ergebnis mit dem abgebildeten Graphen.
Abbildung zur Aufgabe 433735

Denkanstöße

- Was sagt das Vorzeichen der ersten Ableitung über die Steigung der Funktion aus? - Finde die Stellen, an denen die Steigung null ist. - Teste Werte aus den Bereichen zwischen und außerhalb der Nullstellen der Ableitung.

Lösung

1. Berechnung der ersten Ableitung: \(h'(x) = 3x^2 - 3\). 2. Bestimmung der Nullstellen der Ableitung: \(3x^2 - 3 = 0 \Rightarrow x^2 = 1 \Rightarrow x_1 = -1\) und \(x_2 = 1\). 3. Untersuchung der Vorzeichen von \(h'(x)\) in den durch die Nullstellen bestimmten Intervallen: Für \(x < -1\): Mit \(x = -2\) gilt \(h'(-2) = 3(-2)^2 - 3 = 9 > 0\), also ist \(h\) streng monoton wachsend. Für \(-1 < x < 1\): Mit \(x = 0\) gilt \(h'(0) = -3 < 0\), also ist \(h\) streng monoton fallend. Für \(x > 1\): Mit \(x = 2\) gilt \(h'(2) = 9 > 0\), also ist \(h\) streng monoton wachsend. 4. Nach dem Monotoniesatz ist \(h\) in \((-\infty; -1]\) und \([1; \infty)\) streng monoton wachsend sowie in \([-1; 1]\) streng monoton fallend.

Antwort

Streng monoton wachsend: \((-\infty; -1]\) und \([1; \infty)\) Streng monoton fallend: \([-1; 1]\)
43373611
Die Funktion \(f\) ist gegeben durch \(f(x)=\frac{1}{6}x^3-\frac{1}{2}x^2-\frac{3}{2}x+2\). Zeige rechnerisch unter Verwendung des Monotoniesatzes, dass \(f\) im Intervall \(I=[-1;3]\) streng monoton fallend ist.

Denkanstöße

- Welche Aussage über das Vorzeichen von \(f'\) genügt für strenge Monotonie? - Bestimme die Stellen, an denen sich das Vorzeichen einer quadratischen Ableitungsfunktion ändern könnte. - Nutze anschließend die Öffnungsrichtung der Ableitungsparabel für die Vorzeichenentscheidung.

Lösung

1. Die erste Ableitung lautet \(f'(x)=\frac{1}{2}x^2-x-\frac{3}{2}\). 2. Die Nullstellen von \(f'\) sind \(x=-1\) und \(x=3\), denn \(2f'(x)=x^2-2x-3=(x-3)(x+1)\). 3. Da \(f'\) eine nach oben geöffnete Parabel ist, gilt für alle \(x\in(-1;3)\) die Ungleichung \(f'(x)<0\). 4. Nach dem Monotoniesatz ist \(f\) daher auf \([-1;3]\) streng monoton fallend.

Antwort

Für alle \(x\in(-1;3)\) gilt \(f'(x)<0\). Daher ist \(f\) auf \([-1;3]\) streng monoton fallend.
43374511
Betrachte den Graphen der Funktion \(f\) im Intervall \([-3; 3]\). a) Lies die ungefähren Koordinaten der lokalen Hoch- und Tiefpunkte ab. b) Gib die Intervalle an, in denen die Funktion streng monoton fallend ist. c) Bestimme näherungsweise das globale Maximum und das globale Minimum im dargestellten Bereich.
Abbildung zur Aufgabe 433745

Denkanstöße

- Lokale Extrempunkte sind die Hoch- und Tiefpunkte innerhalb des Verlaufs. - Für die Monotonie betrachtest du, ob der Graph von links nach rechts steigt oder fällt. - Das globale Maximum beziehungsweise Minimum ist der höchste beziehungsweise tiefste Wert im gesamten betrachteten Bereich; dabei sind auch die Randpunkte zu berücksichtigen.

Lösung

1. Aus dem Graphen liest man näherungsweise einen lokalen Hochpunkt bei \(H(0 \mid 1)\) und zwei lokale Tiefpunkte bei \(T_1(-2 \mid -0{,}6)\) und \(T_2(2 \mid -0{,}6)\) ab. 2. Der Graph fällt auf den Intervallen \([-3; -2]\) und \([0; 2]\). 3. Die höchsten Werte im dargestellten Intervall liegen an den Randpunkten \(x = -3\) und \(x = 3\) und betragen ungefähr \(1{,}9\). Die kleinsten Werte liegen bei \(x = -2\) und \(x = 2\) und betragen ungefähr \(-0{,}6\).

Antwort

a) \(H \approx (0 \mid 1)\), \(T_1 \approx (-2 \mid -0{,}6)\), \(T_2 \approx (2 \mid -0{,}6)\) b) Streng monoton fallend auf \([-3; -2]\) und \([0; 2]\) c) Globales Maximum \(\approx 1{,}9\) bei \(x = \pm 3\); globales Minimum \(\approx -0{,}6\) bei \(x = \pm 2\)
43377111
Die Abbildung zeigt den Graphen der Ableitungsfunktion \(f'\) einer Funktion \(f\). a) Bestimme die \(x\)-Koordinaten der lokalen Extremstellen von \(f\) und gib jeweils an, ob es sich um einen Hoch- oder Tiefpunkt handelt. b) Gib das Intervall an, in dem die Funktion \(f\) streng monoton steigt. c) An welcher Stelle im dargestellten Bereich besitzt der Graph von \(f\) die größte Steigung? Bestimme diesen Wert.
Abbildung zur Aufgabe 433771

Denkanstöße

- Überlege dir den Zusammenhang zwischen den Funktionswerten der Ableitung \(f'\) und dem Steigungsverhalten der Originalfunktion \(f\). - Wo muss der Graph der Ableitung die \(x\)-Achse schneiden, damit die Originalfunktion ein Extremum hat? - Wie erkennst du an der Ableitung, ob ein Berg (Hochpunkt) oder ein Tal (Tiefpunkt) vorliegt? - Was bedeutet „Steigung“ in Bezug auf die Ableitungsfunktion?

Lösung

1. Lokale Extremstellen von \(f\) liegen an den Nullstellen von \(f'\) mit Vorzeichenwechsel vor. Aus dem Graphen von \(f'\) liest man die Nullstellen \(x_1 = -2\) und \(x_2 = 4\) ab. Bei \(x = -2\) wechselt das Vorzeichen von \(f'\) von Minus nach Plus, also liegt ein lokaler Tiefpunkt vor. Bei \(x = 4\) wechselt das Vorzeichen von Plus nach Minus, also liegt ein lokaler Hochpunkt vor. 2. Eine Funktion steigt streng monoton, wenn ihre Ableitung positiv ist. Der Graph von \(f'\) verläuft oberhalb der \(x\)-Achse im Intervall \((-2; 4)\). Somit ist \(f\) auf \([-2; 4]\) streng monoton steigend. 3. Die Steigung von \(f\) entspricht den Funktionswerten von \(f'\). Die größte Steigung liegt also am Hochpunkt des Graphen von \(f'\) vor. Dieser befindet sich im Scheitelpunkt der Parabel bei \(x = 1\). Der zugehörige Funktionswert (die maximale Steigung) beträgt \(f'(1) = 4{,}5\).

Antwort

a) Lokaler Tiefpunkt bei \(x = -2\); lokaler Hochpunkt bei \(x = 4\). b) Das Intervall ist \([-2; 4]\). c) Die größte Steigung liegt an der Stelle \(x = 1\) vor und beträgt \(4{,}5\).
43396111
Gegeben sind die Graphen der Ableitungsfunktionen \(h'\) und \(k'\). Bestimme in den jeweils dargestellten Bereichen für die Funktionen \(h\) und \(k\) die Intervalle der Monotonie sowie der strengen Monotonie.
Abbildung zur Aufgabe 433961

Denkanstöße

- Achte auf die Bereiche, in denen der Graph der Ableitung oberhalb, unterhalb oder genau auf der \(x\)-Achse liegt. - Wann ist eine Funktion monoton fallend und wann streng monoton fallend? - Wenn die Ableitung auf einem ganzen Intervall null ist, was folgt dann für die Funktionswerte der Originalfunktion?

Lösung

1. Für \(h\) gilt im dargestellten Bereich: \(h'(x) > 0\) für \(1 < x < 3\) und \(h'(x) < 0\) für \(-1 \le x < 1\) sowie \(3 < x \le 5\). Daher ist \(h\) auf \([1; 3]\) streng monoton wachsend und auf \([-1; 1]\) sowie \([3; 5]\) streng monoton fallend. 2. Für \(k\) gilt im dargestellten Bereich \(k'(x) \le 0\). Daher ist \(k\) auf \([-2; 4]\) monoton fallend. Auf \([-2; 0]\) und \([2; 4]\) ist \(k\) streng monoton fallend; auf \([0; 2]\) ist \(k\) konstant.

Antwort

Für \(h\): streng monoton wachsend auf \([1; 3]\); streng monoton fallend auf \([-1; 1]\) und \([3; 5]\) Für \(k\): monoton fallend auf \([-2; 4]\); streng monoton fallend auf \([-2; 0]\) und \([2; 4]\); konstant auf \([0; 2]\)
43396211
Untersuche das Monotonieverhalten der Funktion \(f\) mit \(f(x) = x^3 - 3x^2 + 1\). Entscheide begründet, ob der unten dargestellte Graph zur Funktion \(f\) passt.
Abbildung zur Aufgabe 433962

Denkanstöße

- Bestimme die Stellen, an denen die Steigung null ist. - Untersuche das Vorzeichen der Ableitung zwischen und außerhalb dieser Stellen. - Vergleiche außerdem markante Funktionswerte mit dem Graphen.

Lösung

1. Bestimmung der Ableitungsfunktion: \(f'(x) = 3x^2 - 6x\). 2. Die Nullstellen der Ableitung sind \(x_1 = 0\) und \(x_2 = 2\), denn \(3x(x - 2) = 0\). 3. Für \(x < 0\) gilt \(f'(x) > 0\), also ist \(f\) streng monoton wachsend. Für \(0 < x < 2\) gilt \(f'(x) < 0\), also ist \(f\) streng monoton fallend. Für \(x > 2\) gilt wieder \(f'(x) > 0\), also ist \(f\) streng monoton wachsend. 4. Der Graph steigt bis \(x = 0\), fällt zwischen \(x = 0\) und \(x = 2\) und steigt ab \(x = 2\) wieder. Zudem gilt \(f(0) = 1\) und \(f(2) = -3\); dies stimmt mit den Extrempunkten im Graphen überein. 5. Der Graph passt zur Funktion \(f\).

Antwort

Ja, der Graph passt zur Funktion \(f\). Die Ableitung \(f'(x) = 3x^2 - 6x\) hat Nullstellen bei \(x = 0\) und \(x = 2\). Dies entspricht dem lokalen Maximum bei \((0 \mid 1)\) und dem lokalen Minimum bei \((2 \mid -3)\). Das Monotonieverhalten stimmt mit der Abbildung überein.
43396311
Gegeben ist die Funktion \(f\) mit \(f(x) = -x^3 + 3x\). Prüfe anhand des Monotonieverhaltens, ob der abgebildete Graph die Funktion \(f\) korrekt darstellt.
Abbildung zur Aufgabe 433963

Denkanstöße

- Bestimme zuerst die Intervalle, in denen die Funktion steigen oder fallen müsste. - Vergleiche dieses Verhalten mit dem dargestellten Graphen. - Passen die Hoch- und Tiefpunkte der Funktion zu denen im Bild?

Lösung

1. Ableitung bilden: \(f'(x) = -3x^2 + 3\). 2. Nullstellen der Ableitung berechnen: \(-3x^2 + 3 = 0 \iff x^2 = 1 \iff x_1 = -1\) und \(x_2 = 1\). 3. Für \(x < -1\) gilt beispielsweise \(f'(-2) = -9 < 0\), also ist \(f\) streng monoton fallend. Für \(-1 < x < 1\) gilt \(f'(0) = 3 > 0\), also ist \(f\) streng monoton wachsend. Für \(x > 1\) gilt beispielsweise \(f'(2) = -9 < 0\), also ist \(f\) streng monoton fallend. 4. Der dargestellte Graph zeigt das entgegengesetzte Verhalten: Er steigt für \(x < -1\), fällt zwischen \(-1\) und \(1\) und steigt für \(x > 1\) wieder. Dies entspricht etwa der Funktion \(g(x) = x^3 - 3x\). 5. Der Graph passt nicht zur Funktion \(f\).

Antwort

Nein, der Graph passt nicht zur Funktion \(f\). Die Funktion fällt für \(x < -1\), steigt für \(-1 < x < 1\) und fällt für \(x > 1\) wieder. Der abgebildete Graph zeigt das entgegengesetzte Monotonieverhalten.
43396411
Betrachte die Funktion \(f(x) = \frac{1}{4}x^4 - 2x^2 + 2\). Untersuche, ob der untenstehende Graph den Verlauf dieser Funktion hinsichtlich ihrer Monotonie korrekt wiedergibt.
Abbildung zur Aufgabe 433964

Denkanstöße

- Bestimme die Nullstellen der ersten Ableitung. - Untersuche das Vorzeichen der Ableitung in den dadurch entstehenden Intervallen. - Vergleiche die erwarteten Hoch- und Tiefpunkte mit dem Graphen.

Lösung

1. Ableitungsfunktion bestimmen: \(f'(x) = x^3 - 4x\). 2. Die Nullstellen der Ableitung sind \(x_1 = -2\), \(x_2 = 0\) und \(x_3 = 2\), denn \(x(x^2 - 4) = 0\). 3. Für \(x < -2\) ist die Ableitung negativ, für \(-2 < x < 0\) positiv, für \(0 < x < 2\) negativ und für \(x > 2\) positiv. Somit ist \(f\) abwechselnd streng monoton fallend, wachsend, fallend und wachsend. 4. Der Graph hat Tiefpunkte bei \(x = -2\) und \(x = 2\) sowie einen Hochpunkt bei \(x = 0\). Das Monotonieverhalten stimmt mit der Rechnung überein. 5. Der Graph passt zur Funktion.

Antwort

Ja, der Graph passt zur Funktion \(f\). Die Ableitung \(f'(x) = x^3 - 4x\) hat Nullstellen bei \(-2\), \(0\) und \(2\); das daraus folgende Monotonieverhalten stimmt mit dem dargestellten Graphen überein.
43396511
Ben behauptet, der folgende Graph gehöre zur Funktion \(f(x) = x^4 + 2x^2\). Widerlege oder bestätige diese Aussage mithilfe einer Monotonieuntersuchung.
Abbildung zur Aufgabe 433965

Denkanstöße

- Untersuche, an welchen Stellen sich das Vorzeichen der ersten Ableitung ändern kann. - Leite daraus die Monotonieintervalle und die mögliche Anzahl der Extremstellen der gegebenen Funktion ab. - Vergleiche diese Merkmale anschließend mit dem dargestellten Graphen.

Lösung

1. Die Ableitung lautet \(f'(x)=4x^3+4x=4x(x^2+1)\). 2. Die Ableitung hat nur die Nullstelle \(x=0\), weil \(x^2+1>0\) für alle reellen \(x\) gilt. 3. Für \(x<0\) gilt \(f'(x)<0\), also ist \(f\) streng monoton fallend. Für \(x>0\) gilt \(f'(x)>0\), also ist \(f\) streng monoton wachsend. 4. Der abgebildete Graph besitzt dagegen drei Extremstellen und vier Monotonieintervalle. Die Funktion \(f(x)=x^4+2x^2\) besitzt nur einen Tiefpunkt im Ursprung. 5. Die Behauptung ist falsch; der Graph passt nicht zur Funktion.

Antwort

Die Aussage ist falsch. Die Funktion \(f(x)=x^4+2x^2\) besitzt nur einen Tiefpunkt bei \(x=0\), ist für \(x<0\) streng monoton fallend und für \(x>0\) streng monoton wachsend. Der abgebildete Graph zeigt dagegen drei Extremstellen.
43396611
Gegeben ist die Funktion \(f(x) = x^4 - 4x^3 + 4x^2 - 1\). Prüfe, ob der dargestellte Graph zu dieser Funktion passt. Achte dabei besonders auf die Intervalle, in denen der Graph steigt oder fällt.
Abbildung zur Aufgabe 433966

Denkanstöße

- Bestimme alle Stellen, an denen die Tangente waagerecht verläuft. - Überprüfe das Vorzeichen der Ableitung zwischen diesen Stellen. - Schau dir die \(y\)-Werte an den berechneten Extremstellen an und vergleiche sie mit dem Graphen.

Lösung

1. Ableitungsfunktion: \(f'(x) = 4x^3 - 12x^2 + 8x\). 2. Faktorisieren der Ableitung: \(f'(x) = 4x(x^2 - 3x + 2) = 4x(x - 1)(x - 2)\). 3. Nullstellen der Ableitung: \(x_1 = 0, x_2 = 1, x_3 = 2\). 4. Monotonietabelle erstellen: - \(x < 0\): \(f'(-1) = -4 - 12 - 8 = -24 < 0\) (fallend). - \(0 < x < 1\): \(f'(0{,}5) = 4(0{,}5)(0{,}25 - 1{,}5 + 2) = 2(0{,}75) = 1{,}5 > 0\) (steigend). - \(1 < x < 2\): \(f'(1{,}5) = 4(1{,}5)(2{,}25 - 4{,}5 + 2) = 6(-0{,}25) = -1{,}5 < 0\) (fallend). - \(x > 2\): \(f'(3) = 108 - 108 + 24 = 24 > 0\) (steigend). 5. Vergleich: Der Graph fällt bis \(x = 0\), steigt bis \(x = 1\), fällt bis \(x = 2\) und steigt danach wieder an. Die Extrempunkte liegen bei \((0\mid -1)\), \((1\mid 0)\) und \((2\mid -1)\). Dies entspricht dem dargestellten Graphen. 6. Ergebnis: Der Graph passt zur Funktion.

Antwort

Ja, der Graph passt zur Funktion \(f\). Die Ableitung \(f'(x) = 4x(x-1)(x-2)\) hat Nullstellen bei \(0\), \(1\) und \(2\). Das daraus folgende Monotonieverhalten sowie die berechneten Funktionswerte an den Extremstellen stimmen mit der Abbildung überein.
43396711
Untersuche die Funktion \(f(x) = \frac{1}{3}x^3 - \frac{1}{2}x^2 - 2x + 1\) auf Monotonie. Passt die Funktion zum unten abgebildeten Graphen? Begründe deine Entscheidung.
Abbildung zur Aufgabe 433967

Denkanstöße

- Berechne die Stellen, an denen die Funktion ihre Richtung ändert. - Überprüfe, ob die Funktion an diesen Stellen ein lokales Maximum oder Minimum haben sollte. - Achte auf das Verhalten der Funktion für sehr große positive \(x\)-Werte. Geht der Graph nach oben oder unten?

Lösung

1. Ableitung bilden: \(f'(x) = x^2 - x - 2\). 2. Nullstellen der Ableitung bestimmen: \(x^2 - x - 2 = 0 \implies (x - 2)(x + 1) = 0 \implies x_1 = -1, x_2 = 2\). 3. Monotonie prüfen: - Für \(x < -1\): \(f'(-2) = 4 + 2 - 2 = 4 > 0\) (streng monoton steigend). - Für \(-1 < x < 2\): \(f'(0) = -2 < 0\) (streng monoton fallend). - Für \(x > 2\): \(f'(3) = 9 - 3 - 2 = 4 > 0\) (streng monoton steigend). 4. Vergleich mit dem Graphen: Der abgebildete Graph fällt für \(x < -1\), steigt zwischen \(-1\) und \(2\) und fällt für \(x > 2\). Er verhält sich also genau entgegengesetzt zur berechneten Monotonie der Funktion \(f\). 5. Ergebnis: Der Graph passt nicht zur Funktion \(f\).

Antwort

Nein, der Graph passt nicht zur Funktion \(f\). Die Funktion \(f\) ist für \(x < -1\) streng monoton steigend, für \(-1 < x < 2\) streng monoton fallend und für \(x > 2\) wieder steigend. Der dargestellte Graph zeigt jedoch das entgegengesetzte Verhalten.
43397311
Die Abbildung zeigt den Graphen der Ableitungsfunktion \(f'\) einer Funktion \(f\). a) Bestimme im dargestellten Bereich die Intervalle, in denen die Funktion \(f\) streng monoton wachsend bzw. streng monoton fallend ist. b) Gib die \(x\)-Koordinaten der lokalen Extremstellen von \(f\) an und begründe jeweils, ob an diesen Stellen ein lokales Maximum oder ein lokales Minimum vorliegt.
Abbildung zur Aufgabe 433973

Denkanstöße

- Der Graph zeigt die Ableitung, also die Steigung der ursprünglichen Funktion \(f\). - Wo ist die Steigung positiv, wo ist sie negativ? - Was passiert mit der Funktion \(f\), wenn ihre Steigung genau null ist und das Vorzeichen wechselt? - Erinnere dich an das Kriterium für Hoch- und Tiefpunkte mithilfe des Vorzeichenwechsels der Ableitung.

Lösung

1. Aus dem Graphen liest man die Nullstellen von \(f'\) bei \(x = -2\), \(x = 1\) und \(x = 3\) ab. 2. Im dargestellten Bereich gilt \(f'(x) > 0\) für \(-3{,}5 \le x < -2\) und \(1 < x < 3\). Daher ist \(f\) auf \([-3{,}5;-2]\) und \([1;3]\) streng monoton wachsend. 3. Es gilt \(f'(x) < 0\) für \(-2 < x < 1\) und \(3 < x \le 4{,}5\). Daher ist \(f\) auf \([-2;1]\) und \([3;4{,}5]\) streng monoton fallend. 4. Bei \(x = -2\) und \(x = 3\) wechselt \(f'\) von Plus nach Minus; dort liegen lokale Maxima. Bei \(x = 1\) wechselt \(f'\) von Minus nach Plus; dort liegt ein lokales Minimum.

Antwort

a) Streng monoton wachsend auf \([-3{,}5;-2]\) und \([1;3]\); streng monoton fallend auf \([-2;1]\) und \([3;4{,}5]\). b) Lokale Maxima bei \(x = -2\) und \(x = 3\); lokales Minimum bei \(x = 1\).
43399911
Die Abbildung zeigt den Graphen der ersten Ableitungsfunktion \(f'\) einer Funktion \(f\) im dargestellten Bereich \([-4; 5]\). a) Bestimme anhand des Graphen von \(f'\) die Intervalle, in denen \(f\) streng monoton wachsend bzw. streng monoton fallend ist. b) Gib die \(x\)-Koordinaten aller lokalen Extremstellen von \(f\) an. Entscheide jeweils, ob es sich um ein lokales Maximum oder ein lokales Minimum handelt, und begründe deine Entscheidung mithilfe des Vorzeichenwechsels von \(f'\).
Abbildung zur Aufgabe 433999

Denkanstöße

- Überlege dir, was das Vorzeichen der Ableitung über die Steigung der ursprünglichen Funktion aussagt. - Wo schneidet der Graph der Ableitung die x-Achse? Das sind die Kandidaten für Extremstellen. - Schau dir an, wie sich die Werte der Ableitung kurz vor und kurz nach einer Nullstelle verändern. Geht der Graph von oben nach unten durch die Achse oder umgekehrt? - Erinnere dich daran, dass „wachsend“ bedeutet, dass die Steigung positiv ist.

Lösung

1. Im dargestellten Bereich ist \(f'(x) > 0\) für \(-4 \le x < -2\) und für \(1 < x < 3\). Daher ist \(f\) auf \([-4; -2]\) und \([1; 3]\) streng monoton wachsend. 2. Es gilt \(f'(x) < 0\) für \(-2 < x < 1\) und für \(3 < x \le 5\). Daher ist \(f\) auf \([-2; 1]\) und \([3; 5]\) streng monoton fallend. 3. Bei \(x = -2\) wechselt \(f'\) von Plus nach Minus: lokales Maximum. Bei \(x = 1\) wechselt \(f'\) von Minus nach Plus: lokales Minimum. Bei \(x = 3\) wechselt \(f'\) von Plus nach Minus: lokales Maximum.

Antwort

a) Im dargestellten Bereich ist \(f\) auf \([-4; -2]\) und \([1; 3]\) streng monoton wachsend sowie auf \([-2; 1]\) und \([3; 5]\) streng monoton fallend. b) Lokale Maxima bei \(x = -2\) und \(x = 3\); lokales Minimum bei \(x = 1\).
43400311
Gegeben ist die Funktion \(h\) mit der Gleichung \(h(x) = -x^3 + 4{,}5x^2 - 6x + 2\). Untersuche das Monotonieverhalten der Funktion \(h\) mithilfe des Monotoniesatzes. Gib die Intervalle an, in denen die Funktion streng monoton steigt bzw. streng monoton fällt. Nutze den beigefügten Graphen, um dein Ergebnis zu plausibilisieren.
Abbildung zur Aufgabe 434003

Denkanstöße

- Wie hängen das Vorzeichen der ersten Ableitung und das Steigungsverhalten des Graphen zusammen? - Welche Stellen unterteilen den Definitionsbereich in Intervalle mit gleichem Monotonieverhalten? - Du kannst Testwerte aus den jeweiligen Intervallen in die Ableitungsfunktion einsetzen. - Achte beim Ablesen aus dem Graphen darauf, wo die Hoch- und Tiefpunkte liegen.

Lösung

1. Bildung der ersten Ableitung: \(h'(x) = -3x^2 + 9x - 6\). 2. Bestimmung der Nullstellen der Ableitung (\(h'(x) = 0\)): \(-3x^2 + 9x - 6 = 0 \implies x^2 - 3x + 2 = 0\). Mithilfe der p-q-Formel oder Faktorisierung: \((x-1)(x-2) = 0 \implies x_1 = 1, x_2 = 2\). 3. Untersuchung der Vorzeichen von \(h'(x)\) in den Intervallen: - Für \(x < 1\) (z. B. \(x=0\)): \(h'(0) = -6 < 0 \implies\) streng monoton fallend. - Für \(1 < x < 2\) (z. B. \(x=1{,}5\)): \(h'(1{,}5) = -3(2{,}25) + 13{,}5 - 6 = 0{,}75 > 0 \implies\) streng monoton steigend. - Für \(x > 2\) (z. B. \(x=3\)): \(h'(3) = -27 + 27 - 6 = -6 < 0 \implies\) streng monoton fallend. 4. Zusammenfassung der Monotonieintervalle: Streng monoton fallend in \((-\infty; 1]\) und \([2; \infty)\). Streng monoton steigend in \([1; 2]\).

Antwort

Die Funktion \(h\) ist im Intervall \([1; 2]\) streng monoton steigend. In den Intervallen \((-\infty; 1]\) und \([2; \infty)\) ist sie streng monoton fallend.
43400411
Untersuche das Monotonieverhalten der Funktion \(k\) mit \(k(x)=0{,}1x^5-\frac{2}{3}x^3\). a) Bestimme die erste Ableitung \(k'(x)\) und berechne deren Nullstellen. b) Ermittle die Intervalle, in denen die Funktion \(k\) streng monoton fallend ist. Erkläre dabei die Besonderheit an der Stelle \(x=0\).

Denkanstöße

- Faktorisiere die Ableitungsfunktion, um ihre Nullstellen und deren Vielfachheiten zu untersuchen. - Entscheidend für Monotonie ist das Vorzeichen von \(k'\) zwischen den Nullstellen. - Eine waagerechte Tangente ohne Vorzeichenwechsel von \(k'\) genügt noch nicht für die Bezeichnung Sattelpunkt. - Prüfe zusätzlich, ob sich die Krümmung an \(x=0\) ändert.

Lösung

1. Die erste Ableitung lautet \(k'(x)=0{,}5x^4-2x^2\). 2. Für die Nullstellen gilt \(0{,}5x^4-2x^2=0\), also \(0{,}5x^2(x^2-4)=0\). Damit sind \(x=-2\), \(x=0\) und \(x=2\) die Nullstellen; \(x=0\) ist eine doppelte Nullstelle von \(k'\). 3. Für \(x<-2\) und \(x>2\) ist \(k'(x)>0\). Für \(-2<x<0\) und \(0<x<2\) ist \(k'(x)<0\). Daher ist \(k\) auf \([-2;2]\) streng monoton fallend. 4. Bei \(x=0\) ist zwar \(k'(0)=0\), das Vorzeichen von \(k'\) wechselt dort aber nicht. Deshalb liegt kein Extrempunkt vor. 5. Es gilt \(k''(x)=2x^3-4x=2x(x^2-2)\). In einer Umgebung von \(0\) ist \(k''\) links positiv und rechts negativ. Die Krümmung wechselt also bei \(x=0\). Da zusätzlich \(k'(0)=0\) gilt, liegt dort der Sattelpunkt \(S(0\mid0)\).

Antwort

a) \(k'(x)=0{,}5x^4-2x^2=0{,}5x^2(x^2-4)\); Nullstellen: \(x=-2\), \(x=0\), \(x=2\), wobei \(x=0\) doppelt ist. b) \(k\) ist auf \([-2;2]\) streng monoton fallend. Bei \(x=0\) wechselt \(k'\) sein Vorzeichen nicht, aber \(k''\) wechselt das Vorzeichen; dort liegt der Sattelpunkt \(S(0\mid0)\).
43400911
Im untenstehenden Koordinatensystem ist der Graph der Ableitungsfunktion \(f'\) einer ganzrationalen Funktion \(f\) dargestellt. Untersuche im dargestellten Bereich anhand des Graphen das Monotonieverhalten der Funktion \(f\) und bestimme die \(x\)-Koordinaten sowie die Art aller lokalen Extrempunkte von \(f\). Begründe deine Ergebnisse.
Abbildung zur Aufgabe 434009

Denkanstöße

- Überlege dir, welcher Zusammenhang zwischen dem Vorzeichen der Ableitung \(f'\) und dem Steigungsverhalten der Funktion \(f\) besteht. - Erinnere dich daran, was an den Stellen passiert, an denen der Graph der Ableitung die \(x\)-Achse schneidet oder berührt. - Wie ändert sich das Steigungsverhalten der Funktion \(f\) vor und nach einer Nullstelle der Ableitung?

Lösung

1. Im dargestellten Bereich gilt \(f'(x)>0\) für \(-1<x<3\) und \(f'(x)<0\) für \(-3\le x<-1\) sowie \(3<x\le6\). 2. Daher ist \(f\) auf \([-1;3]\) streng monoton steigend und auf \([-3;-1]\) sowie \([3;6]\) streng monoton fallend. 3. Bei \(x=-1\) wechselt \(f'\) von Minus nach Plus; dort liegt ein lokales Minimum. Bei \(x=3\) wechselt \(f'\) von Plus nach Minus; dort liegt ein lokales Maximum.

Antwort

Streng monoton steigend auf \([-1;3]\); streng monoton fallend auf \([-3;-1]\) und \([3;6]\). Bei \(x=-1\) liegt ein lokales Minimum, bei \(x=3\) ein lokales Maximum.
43426011
Untersuche die Funktion \(f\) mit der Funktionsgleichung \(f(x) = x^3 - 6x^2 + 9x + 2\) rechnerisch auf ihr Monotonieverhalten. Nutze die Abbildung zur Kontrolle deiner Ergebnisse.
Abbildung zur Aufgabe 434260

Denkanstöße

- Welches mathematische Werkzeug hilft dir, die Steigung einer Funktion an jedem Punkt zu bestimmen? - Was sagt das Vorzeichen der ersten Ableitung über das Steigungsverhalten der Funktion aus? - Wie kannst du die Nullstellen der Ableitung nutzen, um den Definitionsbereich in Intervalle zu unterteilen?

Lösung

1. Erste Ableitung bilden: \(f'(x) = 3x^2 - 12x + 9\). 2. Nullstellen der Ableitung berechnen (notwendige Bedingung für Extrema): \(3x^2 - 12x + 9 = 0 \Rightarrow x^2 - 4x + 3 = 0\). Mit der pq-Formel ergeben sich \(x_1 = 1\) und \(x_2 = 3\). 3. Vorzeichen der Ableitung prüfen: - Für \(x < 1\) (z. B. \(x=0\)): \(f'(0) = 9 > 0\). - Für \(1 < x < 3\) (z. B. \(x=2\)): \(f'(2) = 3 \cdot 4 - 12 \cdot 2 + 9 = -3 < 0\). - Für \(x > 3\) (z. B. \(x=4\)): \(f'(4) = 3 \cdot 16 - 12 \cdot 4 + 9 = 9 > 0\). 4. Schlussfolgerung: \(f\) ist streng monoton steigend auf \((-\infty; 1]\) und \([3; \infty)\) sowie streng monoton fallend auf \([1; 3]\).

Antwort

Die Funktion \(f\) ist im Intervall \([1; 3]\) streng monoton fallend und in den Intervallen \((-\infty; 1]\) und \([3; \infty)\) streng monoton steigend.
43426411
Zwei Schüler, Lukas und Mia, diskutieren über die Monotonie von Funktionen. Gegeben sind die Funktionen \(f\) mit \(f(x) = x^3\) und \(g\) mit \(g(x) = x^3 + 2x\). Lukas behauptet: „Nur die Funktion \(g\) ist im gesamten Definitionsbereich streng monoton steigend, da ihre Steigung überall positiv ist. Bei \(f\) ist die Steigung an der Stelle \(x=0\) gleich Null, dort verläuft der Graph also für einen Moment waagerecht. Deshalb kann \(f\) dort nicht streng monoton steigen.“ Beurteile Lukas' Aussage mithilfe der abgebildeten Graphen und der mathematischen Definition für strenge Monotonie: Eine Funktion heißt in einem Intervall \(I\) streng monoton steigend, wenn für alle \(x_1, x_2 \in I\) mit \(x_1 < x_2\) stets \(f(x_1) < f(x_2)\) gilt.
Abbildung zur Aufgabe 434264

Denkanstöße

- Überlege dir, was die Definition der strengen Monotonie genau besagt. Muss die Steigung immer größer als Null sein oder reicht es, wenn die Funktionswerte immer größer werden? - Betrachte den Graphen von \(f\) ganz genau bei \(x=0\). Gibt es dort zwei verschiedene \(x\)-Werte, die denselben \(y\)-Wert haben? - Erinnere dich an den Unterschied zwischen einer hinreichenden Bedingung (wie \(f'(x) > 0\)) und der eigentlichen Definition einer Eigenschaft.

Lösung

1. Überprüfung der Definition für \(f(x) = x^3\): Für zwei beliebige reelle Zahlen \(x_1 < x_2\) gilt aufgrund der Eigenschaften der Potenzfunktion mit ungeradem Exponenten immer \(x_1^3 < x_2^3\). Somit ist die Bedingung für strenge Monotonie erfüllt, auch wenn die Steigung an einer einzelnen Stelle (\(x=0\)) den Wert Null annimmt. 2. Analyse von Lukas' Argumentation: Lukas verwechselt die hinreichende Bedingung (\(f'(x) > 0\)) mit der Definition der strengen Monotonie. Ein isolierter Punkt mit Steigung Null (Sattelpunkt) verhindert die strenge Monotonie nicht, da der Funktionswert unmittelbar rechts davon bereits wieder größer ist als im Sattelpunkt selbst. 3. Fazit: Lukas' Aussage ist falsch. Beide Funktionen sind im gesamten Definitionsbereich streng monoton steigend.

Antwort

Lukas' Aussage ist falsch. Beide Funktionen, sowohl \(f\) als auch \(g\), sind auf ganz \(\mathbb{R}\) streng monoton steigend. Die Definition der strengen Monotonie verlangt lediglich, dass bei steigenden \(x\)-Werten auch die \(y\)-Werte immer größer werden (\(x_1 < x_2 \Rightarrow f(x_1) < f(x_2)\)). Da dies für \(f(x) = x^3\) für alle Paare \(x_1, x_2\) zutrifft, ist die Funktion streng monoton steigend, obwohl sie an der Stelle \(x=0\) eine waagerechte Tangente besitzt. Ein einzelner Punkt mit Steigung Null unterbricht die strenge Monotonie nicht.
43426511
Gegeben ist der Graph einer ganzrationalen Funktion \(h\) vierten Grades. 1. Bestimme anhand des Graphen die Intervalle, in denen die Funktion \(h\) streng monoton steigend bzw. streng monoton fallend ist. 2. Leon behauptet: „An den Stellen \(x = -2\), \(x = 0\) und \(x = 2\) hat der Graph waagerechte Tangenten. Da die Funktion dort weder steigt noch fällt, dürfen diese Punkte nicht zu den Monotonieintervallen gezählt werden.“ Nimm Stellung zu dieser Behauptung.
Abbildung zur Aufgabe 434265

Denkanstöße

- Verfolge den Graphen von links nach rechts und notiere die Stellen, an denen sich seine Bewegungsrichtung ändert. - Achte bei der Intervallschreibweise darauf, ob ein Extrempunkt als Randpunkt noch mit der strengen Monotonie vereinbar ist. - Prüfe diese Randpunktfrage direkt mit der Definition der strengen Monotonie.

Lösung

1. Der Graph fällt für \(x\le-2\) und von \(x=0\) bis \(x=2\). Er steigt von \(x=-2\) bis \(x=0\) und für \(x\ge2\). 2. Damit ist \(h\) streng monoton fallend auf \(( -\infty;-2]\) und \([0;2]\) sowie streng monoton steigend auf \([-2;0]\) und \([2;\infty)\). 3. Leons Behauptung ist falsch. Die Randpunkte können zu den Intervallen gehören, weil die Definition der strengen Monotonie für je zwei verschiedene Punkte des gesamten angegebenen Intervalls weiterhin erfüllt ist, auch wenn die Ableitung an einem Randpunkt null ist.

Antwort

1. Streng monoton fallend: \(( -\infty;-2]\) und \([0;2]\); streng monoton steigend: \([-2;0]\) und \([2;\infty)\). 2. Die Behauptung ist falsch. Die Punkte mit waagerechter Tangente dürfen als Randpunkte der strengen Monotonieintervalle enthalten sein, weil die Definition der strengen Monotonie auf den jeweiligen Intervallen weiterhin erfüllt ist.
43426711
Gegeben ist der Graph \(G_{f'}\) der ersten Ableitungsfunktion \(f'\) einer Funktion \(f\). Entscheide für jede Aussage, ob sie wahr oder falsch ist. a) Im Intervall \([-2; 2]\) ist die Funktion \(f\) streng monoton fallend. b) Bei \(x = -2\) hat die Funktion \(f\) ein lokales Minimum. c) Der Graph \(G_f\) besitzt an der Stelle \(x = 0\) einen Wendepunkt. d) Falls \(f(0) = 4\) gilt, so ist \(f(1) > 4\).
Abbildung zur Aufgabe 434267

Denkanstöße

- Wo der Graph von \(f'\) unter der \(x\)-Achse liegt, fällt der Graph von \(f\). - Ein Vorzeichenwechsel der Ableitung zeigt dir, ob ein Berg (Maximum) oder ein Tal (Minimum) vorliegt. - Suche nach Stellen, an denen die Steigung der Ableitung (also die Krümmung von \(f\)) ihr Verhalten ändert. - Nutze das Monotonieverhalten, um abzuschätzen, ob ein späterer Funktionswert größer oder kleiner als ein früherer sein muss.

Lösung

1. Monotonieverhalten: Im Intervall \([-2; 2]\) verläuft der Graph von \(f'\) unterhalb oder auf der \(x\)-Achse (\(f'(x) \le 0\)). Daraus folgt, dass die Funktion \(f\) in diesem Bereich streng monoton fällt. Aussage a) ist wahr. 2. Lokale Extrema: An der Stelle \(x = -2\) wechselt das Vorzeichen von \(f'\) von Plus nach Minus. Dies kennzeichnet eine lokale Maximalstelle von \(f\). Aussage b) ist falsch (es ist ein Maximum, kein Minimum). 3. Wendepunkte: Ein Wendepunkt von \(G_f\) liegt vor, wenn die Ableitungsfunktion \(f'\) ein lokales Extremum besitzt. Da \(G_{f'}\) bei \(x = 0\) einen Tiefpunkt hat, besitzt \(G_f\) dort einen Wendepunkt. Aussage c) ist wahr. 4. Funktionswerte vergleichen: Da \(f\) im Intervall \([0; 2]\) streng monoton fällt, gilt für \(x_1 < x_2\) immer \(f(x_1) > f(x_2)\). Für \(x_1 = 0\) und \(x_2 = 1\) ergibt sich mit \(f(0) = 4\), dass \(f(1) < 4\) sein muss. Aussage d) ist falsch.

Antwort

a) Wahr b) Falsch c) Wahr d) Falsch
43427211
Gegeben ist im Bereich \([-4;4]\) der Graph der Ableitungsfunktion \(f'\) einer Funktion \(f\). a) Bestimme die Intervalle im dargestellten Bereich, in denen \(f\) streng monoton fällt. b) An welchen Stellen \(x\) besitzt der Graph von \(f\) ein lokales Maximum beziehungsweise ein lokales Minimum? Begründe deine Antwort mithilfe des Graphen von \(f'\).
Abbildung zur Aufgabe 434272

Denkanstöße

- Überlege dir, welcher Zusammenhang zwischen dem Vorzeichen der Ableitung \(f'\) und dem Steigungsverhalten der Funktion \(f\) besteht. - Was passiert mit dem Graphen von \(f\), wenn die Ableitung \(f'\) die x-Achse schneidet? - Achte auf die Richtung des Vorzeichenwechsels an den Nullstellen der Ableitung.

Lösung

1. Die Funktion \(f\) ist dort streng monoton fallend, wo \(f'(x)<0\) gilt. Im dargestellten Bereich ist dies für \(-4<x<-2\) und \(1<x<3\) der Fall. Daher ist \(f\) auf \([-4;-2]\) und \([1;3]\) streng monoton fallend. 2. Die Nullstellen von \(f'\) liegen bei \(x=-2\), \(x=1\) und \(x=3\). 3. Bei \(x=-2\) wechselt \(f'\) von negativ zu positiv; dort liegt ein lokales Minimum. Bei \(x=1\) wechselt \(f'\) von positiv zu negativ; dort liegt ein lokales Maximum. Bei \(x=3\) wechselt \(f'\) von negativ zu positiv; dort liegt ein lokales Minimum.

Antwort

a) Im dargestellten Bereich ist \(f\) auf \([-4;-2]\) und \([1;3]\) streng monoton fallend. b) Lokale Minima liegen bei \(x=-2\) und \(x=3\); ein lokales Maximum liegt bei \(x=1\).
43454612
Gegeben ist die auf \(\mathbb{R}\) definierte Funktion \(f(x)=\frac{4x}{x^2+4}\). Bestimme \(f'\) mit der Quotientenregel. Untersuche anschließend das Monotonieverhalten und bestimme die Koordinaten der lokalen Extrempunkte.

Denkanstöße

- Trenne bei der Quotientenregel Zähler- und Nennerfunktion sauber voneinander. - Nach dem Vereinfachen von \(f'\) ist der Nenner für die Vorzeichenanalyse unproblematisch. - Die Vorzeichenwechsel von \(f'\) liefern sowohl die Monotonieintervalle als auch die Extremtypen.

Lösung

1. Mit der Quotientenregel erhält man \(f'(x)=\frac{4(x^2+4)-4x\cdot2x}{(x^2+4)^2}=\frac{16-4x^2}{(x^2+4)^2}\). 2. Die Nullstellen von \(f'\) sind \(x=-2\) und \(x=2\). Da der Nenner stets positiv ist, entscheidet der Zähler über das Vorzeichen. 3. Für \(x<-2\) und \(x>2\) gilt \(f'(x)<0\), für \(-2<x<2\) gilt \(f'(x)>0\). 4. Daher ist \(f\) auf \(( -\infty;-2]\) und \([2;\infty)\) streng monoton fallend und auf \([-2;2]\) streng monoton steigend. 5. Es ist \(f(-2)=-1\) und \(f(2)=1\). Somit liegen die Extrempunkte bei \(T(-2\mid-1)\) und \(H(2\mid1)\).

Antwort

\(f'(x)=\frac{16-4x^2}{(x^2+4)^2}\). Streng monoton steigend auf \([-2;2]\); streng monoton fallend auf \(( -\infty;-2]\) und \([2;\infty)\). Tiefpunkt: \(T(-2\mid-1)\); Hochpunkt: \(H(2\mid1)\).
43454712
Betrachte die Funktion \(g(x)=\frac{x^2-9}{x^2+3}\). Bestimme \(g'\) mit der Quotientenregel und untersuche damit, in welchen Bereichen der Graph \(G_g\) streng monoton steigt bzw. fällt.

Denkanstöße

- Bestimme die Ableitung als Quotient zweier Funktionen. - Vereinfache den Zähler der Ableitung vollständig, bevor du sein Vorzeichen untersuchst. - Prüfe, ob der Nenner das Vorzeichen der Ableitung verändern kann.

Lösung

1. Die Quotientenregel liefert \(g'(x)=\frac{2x(x^2+3)-(x^2-9)2x}{(x^2+3)^2}=\frac{24x}{(x^2+3)^2}\). 2. Der Nenner \((x^2+3)^2\) ist für alle \(x\in\mathbb{R}\) positiv. Daher bestimmt allein \(24x\) das Vorzeichen von \(g'\). 3. Für \(x<0\) gilt \(g'(x)<0\), für \(x>0\) gilt \(g'(x)>0\), und \(g'(0)=0\). 4. Somit ist \(g\) auf \(( -\infty;0]\) streng monoton fallend und auf \([0;\infty)\) streng monoton steigend.

Antwort

\(g'(x)=\frac{24x}{(x^2+3)^2}\). Streng monoton fallend auf \(( -\infty;0]\); streng monoton steigend auf \([0;\infty)\).
43499611
Anhand der Graphen der Ableitungsfunktionen \(f'\), \(g'\) und \(h'\) sollst du entscheiden: Welche der Funktionen \(f\), \(g\) oder \(h\) besitzt im dargestellten Bereich keine lokalen Extremstellen?
Abbildung zur Aufgabe 434996

Denkanstöße

- Ein Extrempunkt (Hoch- oder Tiefpunkt) tritt dort auf, wo die Steigung von Plus nach Minus oder umgekehrt wechselt. - Schau dir die Stellen an, an denen die Ableitungsgraphen die x-Achse berühren oder schneiden. - Wenn ein Graph die Achse nur berührt, aber auf derselben Seite bleibt, ändert die Funktion ihre Steigungsrichtung nicht. Was bedeutet das für Extremstellen?

Lösung

1. Eine lokale Extremstelle von \(f\) kann nur an einer Nullstelle von \(f'\) liegen; für ein Extremum muss \(f'\) dort das Vorzeichen wechseln. 2. Der Graph von \(f'\) berührt bei \(x = 1\) die \(x\)-Achse, bleibt aber nichtnegativ. Daher hat \(f\) dort keinen lokalen Extrempunkt. 3. Der Graph von \(g'\) schneidet bei \(x = 1\) die \(x\)-Achse von Minus nach Plus; \(g\) besitzt dort ein lokales Minimum. 4. Der Graph von \(h'\) schneidet die \(x\)-Achse bei \(x = -2\) und \(x = 2\) jeweils mit Vorzeichenwechsel; \(h\) besitzt dort lokale Extremstellen. Damit besitzt im dargestellten Bereich nur \(f\) keine lokalen Extremstellen.

Antwort

Im dargestellten Bereich besitzt nur die Funktion \(f\) keine lokalen Extremstellen.
42285211
Betrachtet werden die in \(\mathbb{R} \setminus \{1\}\) definierte Funktion \(h: x \mapsto \frac{x+2}{x-1}\) und die in \(\mathbb{R}\) definierte Funktion \(p: x \mapsto x^2 + 2\). Ermittle rechnerisch die Anzahl der gemeinsamen Punkte der Graphen \(G_h\) und \(G_p\).

Denkanstöße

- Was passiert, wenn du die Gleichung nach dem Gleichsetzen mit dem Nenner multiplizierst? - Wie verhält sich ein Polynom dritten Grades bezüglich seiner Nullstellen? - Kannst du mithilfe der Ableitung des entstandenen Polynoms etwas über dessen Monotonie aussagen? - Warum ist es wichtig, den Wert der Definitionslücke in die entstandene Gleichung einzusetzen?

Lösung

1. Gleichsetzen der Funktionsterme: \(\frac{x+2}{x-1} = x^2 + 2\). 2. Multiplikation mit dem Nenner \(x-1\): \(x+2 = (x^2+2)(x-1) = x^3 - x^2 + 2x - 2\). 3. Zusammenfassen zu einer kubischen Gleichung: \(x^3 - x^2 + x - 4 = 0\). 4. Untersuchung der Funktion \(k(x) = x^3 - x^2 + x - 4\) auf Nullstellen: Die Ableitung \(k'(x) = 3x^2 - 2x + 1\) hat die Diskriminante \(D = (-2)^2 - 4 \cdot 3 \cdot 1 = -8 < 0\). 5. Da \(k'(x) > 0\) für alle \(x\) gilt, ist die Funktion \(k\) streng monoton steigend. 6. Aufgrund der Grenzwerte \(\lim_{x \to -\infty} k(x) = -\infty\) und \(\lim_{x \to \infty} k(x) = \infty\) besitzt \(k\) genau eine reelle Nullstelle. 7. Prüfung der Definitionslücke: Da \(k(1) = 1 - 1 + 1 - 4 = -3 \neq 0\), liegt die Nullstelle nicht bei \(x=1\). 8. Es existiert somit genau ein Schnittpunkt und damit genau ein gemeinsamer Punkt.

Antwort

Die Graphen \(G_h\) und \(G_p\) haben genau einen gemeinsamen Punkt.
42736612
Betrachte die Funktion \(g(x)=\frac{x-1}{x^2}\). Bestimme die Intervalle, in denen \(g\) streng monoton steigt bzw. fällt. Erläutere insbesondere das Verhalten auf beiden Seiten der Definitionslücke \(x=0\).

Denkanstöße

- Bestimme vor der Monotonieanalyse den Definitionsbereich. - Untersuche das Vorzeichen von Zähler und Nenner der Ableitung getrennt. - Eine Definitionslücke trennt Monotonieintervalle, ist aber selbst kein Punkt des Graphen.

Lösung

1. Der Definitionsbereich ist \(\mathbb{R}\setminus\{0\}\). 2. Die Quotientenregel liefert \(g'(x)=\frac{2-x}{x^3}\). Die einzige Nullstelle von \(g'\) ist \(x=2\). 3. Für \(x<0\) gilt \(g'<0\), für \(0<x<2\) gilt \(g'>0\), und für \(x>2\) gilt \(g'<0\). 4. Somit fällt \(g\) auf \(( -\infty;0)\) und \((2;\infty)\) und steigt auf \((0;2)\). Die Definitionslücke ist kein Extrempunkt; links davon fällt der linke Ast, rechts davon steigt der rechte Ast zunächst.

Antwort

Streng fallend auf \(( -\infty;0)\) und \((2;\infty)\), streng steigend auf \((0;2)\). Bei \(x=0\) liegt wegen der Definitionslücke kein Extrempunkt vor; bei \(x=2\) liegt ein lokales Maximum.
42738212
Betrachtet wird \(g(x)=\frac{2x}{1-x^2}\) mit \(D_g=\mathbb{R}\setminus\{-1;1\}\). a) Zeige, dass der Graph punktsymmetrisch zum Ursprung ist, und bestimme \(\lim_{x\to\infty}g(x)\). b) Ermittle \(g'\) und zeige, dass \(g\) in jedem Intervall ihres Definitionsbereichs streng monoton steigt. c) Bestimme die Tangentensteigung im Ursprung und begründe, dass \(g\) im Intervall \((-1;1)\) jeden reellen Wert annimmt.

Denkanstöße

- Prüfe für die Symmetrie die Beziehung zwischen \(g(-x)\) und \(g(x)\). - Nach der Quotientenregel sind Zähler und Nenner von \(g'\) so aufgebaut, dass ihr Vorzeichen direkt erkennbar ist. - Für den Wertebereich im mittleren Ast sind die einseitigen Grenzwerte an beiden Polstellen entscheidend.

Lösung

1. Es gilt \(g(-x)=-g(x)\); daher ist der Graph punktsymmetrisch zum Ursprung. Wegen des höheren Nennergrades gilt \(\lim_{x\to\infty}g(x)=0\). 2. Die Quotientenregel liefert \(g'(x)=\frac{2x^2+2}{(1-x^2)^2}>0\) für alle \(x\in D_g\). Somit steigt \(g\) auf jedem Definitionsintervall streng. 3. Im Ursprung ist \(g'(0)=2\). Außerdem gilt \(g(x)\to-\infty\) für \(x\to-1^+\) und \(g(x)\to+\infty\) für \(x\to1^-\). Da \(g\) auf \((-1;1)\) stetig und streng steigend ist, nimmt sie dort jeden reellen Wert genau einmal an.

Antwort

a) Punktsymmetrisch zum Ursprung; \(\lim_{x\to\infty}g(x)=0\). b) \(g'(x)=\frac{2x^2+2}{(1-x^2)^2}>0\); streng steigend auf jedem Definitionsintervall. c) Tangentensteigung \(2\); im Intervall \((-1;1)\) ist der Wertebereich \(\mathbb{R}\).
42920211
Gesucht ist eine ganzrationale Funktion dritten Grades \(g\), die folgende Bedingungen erfüllt: - Im Intervall \([-2;4]\) ist die Funktion streng monoton fallend. - Für \(x\leq-2\) und für \(x\geq4\) ist die Funktion streng monoton steigend. - Der Graph der Funktion schneidet die \(y\)-Achse im Punkt \(S_y(0\mid5)\). Gib eine mögliche Funktionsgleichung für \(g\) an.

Denkanstöße

- Welche Nullstellen und welches Vorzeichenmuster muss die Ableitungsfunktion wegen der vorgegebenen Monotonie besitzen? - Wie sieht die Ableitung einer allgemeinen ganzrationalen Funktion dritten Grades aus? - Vergleiche die Koeffizienten einer passenden quadratischen Ableitungsfunktion mit dieser allgemeinen Ableitung. - Welche Konstante wird durch den Schnittpunkt mit der \(y\)-Achse festgelegt?

Lösung

1. An \(x=-2\) und \(x=4\) wechselt das Monotonieverhalten. Daher soll \(g'\) dort einfache Nullstellen besitzen und außerhalb des Intervalls positiv sowie innerhalb negativ sein. 2. Eine passende Ableitung ist zum Beispiel \(g'(x)=3(x+2)(x-4)=3x^2-6x-24\). 3. Setze \(g(x)=ax^3+bx^2+cx+d\). Dann ist \(g'(x)=3ax^2+2bx+c\). 4. Durch Koeffizientenvergleich mit \(3x^2-6x-24\) erhält man \(a=1\), \(b=-3\) und \(c=-24\). 5. Aus \(g(0)=5\) folgt \(d=5\). Damit ist \(g(x)=x^3-3x^2-24x+5\) eine mögliche Funktion. 6. Da \(g'(x)=3(x+2)(x-4)\) außerhalb von \([-2;4]\) positiv und innerhalb negativ ist, erfüllt diese Funktion die geforderte Monotonie.

Antwort

Eine mögliche Funktionsgleichung ist \(g(x)=x^3-3x^2-24x+5\). Es gibt weitere Lösungen, wenn eine andere positive Skalierung für die Ableitungsfunktion gewählt wird.

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