Zufallsexperiment: Ein fairer sechsseitiger Würfel wird zweimal geworfen.
Die Zufallsgröße \(X\) beschreibt den Betrag der Differenz der beiden erzielten Augenzahlen.
Gib das Ereignis \(X = 2\) als Menge von Tupeln an.
Denkanstöße
- Überlege dir zuerst, welche Augenzahlen ein Würfel überhaupt zeigen kann.
- Was bedeutet der Begriff „Betrag der Differenz“ mathematisch?
- Gehe die Möglichkeiten für den ersten Wurf (1 bis 6) schrittweise durch und prüfe, welche Zahl beim zweiten Wurf fallen muss, damit der Unterschied genau 2 beträgt.
- Denk daran, dass die Reihenfolge der Würfe wichtig ist – das Ergebnis (1, 3) ist ein anderes als (3, 1).
Lösung
1. Identifikation der möglichen Ergebnisse für zwei Würfe: Alle Tupel \((a, b)\) mit \(a, b \in \{1, 2, 3, 4, 5, 6\}\).
2. Aufstellen der Bedingung für die Zufallsgröße: \(|a - b| = 2\).
3. Systematisches Suchen der Paare, die die Bedingung erfüllen:
- Für \(a=1\): \(|1-b|=2 \implies b=3\)
- Für \(a=2\): \(|2-b|=2 \implies b=4\)
- Für \(a=3\): \(|3-b|=2 \implies b=1\) oder \(b=5\)
- Für \(a=4\): \(|4-b|=2 \implies b=2\) oder \(b=6\)
- Für \(a=5\): \(|5-b|=2 \implies b=3\)
- Für \(a=6\): \(|6-b|=2 \implies b=4\)
4. Zusammenfassen der Ergebnisse in einer Menge: \(E = \{(1, 3), (2, 4), (3, 1), (3, 5), (4, 2), (4, 6), (5, 3), (6, 4)\}\).
Antwort
\(E = \{(1, 3), (2, 4), (3, 1), (3, 5), (4, 2), (4, 6), (5, 3), (6, 4)\}\)