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Stellen Sie aus rund 25.000 Matheaufgaben von der 3. bis zur 13. Klasse Ihre eigenen Arbeitsblätter zusammen. Alle Aufgaben enthalten Lösungsschritte.

Zufallsgröße

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55215712
Das abgebildete Glücksrad wird einmal gedreht. Die Zufallsgröße \(X\) ist die Zahl, auf der der Zeiger stehen bleibt. Gib die Wertemenge von \(X\) an.
Abbildung zur Aufgabe 552157

Denkanstöße

- Welche verschiedenen Zahlen kannst du auf dem Glücksrad erkennen? - Für die Wertemenge zählt jeder mögliche Wert nur einmal.

Lösung

1. Auf dem Glücksrad kommen die Zahlen \(-1\), \(0\) und \(2\) vor. 2. Mehrfach vorkommende Beschriftungen erzeugen keinen zusätzlichen Wert der Zufallsgröße. 3. Daher ist die Wertemenge \(\{-1;0;2\}\).

Antwort

\(W_X=\{-1;0;2\}\)
55215812
Eine faire Münze wird dreimal geworfen. Die Zufallsgröße \(X\) zählt die Anzahl der Köpfe. Welche Werte von \(X\) gehören zum Ereignis „mindestens zwei Köpfe“?

Denkanstöße

- Übersetze das Wort „mindestens“ in eine Ungleichung für \(X\). - Welche ganzzahligen Werte kann \(X\) bei drei Würfen überhaupt annehmen?

Lösung

1. „Mindestens zwei“ bedeutet zwei oder drei Köpfe. 2. Daher gehören die Werte \(X=2\) und \(X=3\) zum Ereignis.

Antwort

\(X\in\{2;3\}\)
43085912
In einer Urne befinden sich rote und blaue Kugeln. Es werden nacheinander \(25\) Kugeln mit Zurücklegen gezogen. Die Zufallsgröße \(X\) beschreibt die Anzahl der gezogenen roten Kugeln. Gib zu den folgenden Ereignissen das jeweilige Gegenereignis \(\bar{E}\) sowohl als Text als auch formal mithilfe der Zufallsgröße \(X\) an. a) \(E_1\): Es werden höchstens \(22\) rote Kugeln gezogen. b) \(E_2\): Es werden mindestens \(6\) und höchstens \(14\) rote Kugeln gezogen. c) \(E_3\): Es wird mindestens eine rote Kugel gezogen.

Denkanstöße

- Überlege dir, welche Werte für \(X\) im ursprünglichen Ereignis enthalten sind. Das Gegenereignis umfasst dann genau alle anderen möglichen Werte im Bereich von \(0\) bis \(25\). - Beachte den Unterschied zwischen „weniger als“ und „höchstens“ sowie zwischen „mehr als“ und „mindestens“. - Was bleibt übrig, wenn ein bestimmtes Intervall aus der Menge aller möglichen Ergebnisse entfernt wird?

Lösung

1. Für \(E_1\) gilt \(X\le22\). Das Gegenereignis umfasst daher die Werte oberhalb von \(22\): Es werden mehr als \(22\) rote Kugeln gezogen, also \(X>22\) bzw. \(X\ge23\). 2. Für \(E_2\) gilt \(6\le X\le14\). Außerhalb dieses Intervalls liegen die Werte unter \(6\) oder über \(14\): \(X<6\lor X>14\), äquivalent \(X\le5\lor X\ge15\). 3. Für \(E_3\) gilt \(X\ge1\). Das Gegenereignis ist daher: Es wird keine rote Kugel gezogen, also \(X=0\).

Antwort

a) \(\bar{E}_1\): Es werden mehr als \(22\) rote Kugeln gezogen (\(X>22\) bzw. \(X\in\{23,24,25\}\)). b) \(\bar{E}_2\): Es werden weniger als \(6\) oder mehr als \(14\) rote Kugeln gezogen (\(X<6\lor X>14\)). c) \(\bar{E}_3\): Es wird keine rote Kugel gezogen (\(X=0\)).
43086012
Bei einer Qualitätskontrolle in der Halbleiterfertigung werden Stichproben von jeweils \(100\) Mikrochips untersucht. Die Zufallsgröße \(X\) gibt die Anzahl der defekten Chips in einer Stichprobe an. Formuliere das Gegenereignis \(\bar{E}\) zu den folgenden Ereignissen ausschließlich in Worten: a) \(E_1\): Mehr als \(3\) Chips in der Stichprobe sind defekt. b) \(E_2\): Die Anzahl der defekten Chips liegt im Bereich von \(10\) bis \(20\) (einschließlich). c) \(E_3\): Kein Chip in der Stichprobe ist defekt.

Denkanstöße

- Überlege dir, welche Anzahlen an defekten Chips möglich sind (von \(0\) bis \(100\)). - Wenn ein Ereignis einen bestimmten Bereich abdeckt, welche Zahlen liegen dann außerhalb dieses Bereichs? - Wie drückst du die Verneinung von „kein“ oder „alle“ im Kontext von Zufallsexperimenten aus?

Lösung

1. Das Ereignis \(E_1\) umfasst die Werte \(X \in \{4, 5, \dots, 100\}\). Das Gegenereignis \(\bar{E}_1\) umfasst somit die Werte \(\{0, 1, 2, 3\}\). Text: Höchstens \(3\) Chips sind defekt. 2. Das Ereignis \(E_2\) umfasst die Werte \(X \in \{10, 11, \dots, 20\}\). Das Gegenereignis \(\bar{E}_2\) umfasst alle Werte kleiner als \(10\) oder größer als \(20\). Text: Weniger als \(10\) oder mehr als \(20\) Chips sind defekt. 3. Das Ereignis \(E_3\) entspricht \(X = 0\). Das Gegenereignis \(\bar{E}_3\) umfasst alle Werte von \(1\) bis \(100\). Text: Mindestens ein Chip ist defekt.

Antwort

a) \(\bar{E}_1\): Höchstens \(3\) Chips sind defekt. b) \(\bar{E}_2\): Weniger als \(10\) oder mehr als \(20\) Chips sind defekt. c) \(\bar{E}_3\): Mindestens ein Chip ist defekt.
43096112
In einer Urne befinden sich fünf Kugeln, die mit den Zahlen 1 bis 5 beschriftet sind. Es werden nacheinander zwei Kugeln ohne Zurücklegen gezogen. Die Zufallsgröße \(X\) ordnet jedem Ergebnis den Betrag der Differenz der beiden gezogenen Zahlen zu. Bestimme die Menge aller Werte, die \(X\) annehmen kann.

Denkanstöße

- Überlege dir, welche Zahlenpaare du ziehen kannst, wenn du keine Kugel doppelt nehmen darfst. - Berechne für jedes dieser Paare den Abstand zwischen den beiden Zahlen. - Was ist der kleinstmögliche und was der größtmögliche Abstand zwischen zwei verschiedenen Zahlen aus diesem Bereich?

Lösung

1. Da nacheinander ohne Zurücklegen gezogen wird, sind die Elementarereignisse geordnete Paare \((a,b)\) mit \(a,b \in \{1, 2, 3, 4, 5\}\) und \(a \ne b\). Für die Wertemenge von \(X\) genügt es, die verschiedenen Abstände der gezogenen Zahlen zu betrachten. 2. Berechnung der möglichen Beträge der Differenzen: - Differenz \(1\): zum Beispiel \(|1-2|\), \(|2-3|\), \(|3-4|\), \(|4-5|\) - Differenz \(2\): zum Beispiel \(|1-3|\), \(|2-4|\), \(|3-5|\) - Differenz \(3\): zum Beispiel \(|1-4|\), \(|2-5|\) - Differenz \(4\): \(|1-5|\) 3. Damit kann \(X\) genau die Werte \(1, 2, 3\) und \(4\) annehmen. Die Wertemenge ist \(W = \{1, 2, 3, 4\}\).

Antwort

\(W = \{1, 2, 3, 4\}\)
43096512
Zufallsexperiment: Ein fairer sechsseitiger Würfel wird zweimal geworfen. Die Zufallsgröße \(X\) beschreibt den Betrag der Differenz der beiden erzielten Augenzahlen. Gib das Ereignis \(X = 2\) als Menge von Tupeln an.

Denkanstöße

- Überlege dir zuerst, welche Augenzahlen ein Würfel überhaupt zeigen kann. - Was bedeutet der Begriff „Betrag der Differenz“ mathematisch? - Gehe die Möglichkeiten für den ersten Wurf (1 bis 6) schrittweise durch und prüfe, welche Zahl beim zweiten Wurf fallen muss, damit der Unterschied genau 2 beträgt. - Denk daran, dass die Reihenfolge der Würfe wichtig ist – das Ergebnis (1, 3) ist ein anderes als (3, 1).

Lösung

1. Identifikation der möglichen Ergebnisse für zwei Würfe: Alle Tupel \((a, b)\) mit \(a, b \in \{1, 2, 3, 4, 5, 6\}\). 2. Aufstellen der Bedingung für die Zufallsgröße: \(|a - b| = 2\). 3. Systematisches Suchen der Paare, die die Bedingung erfüllen: - Für \(a=1\): \(|1-b|=2 \implies b=3\) - Für \(a=2\): \(|2-b|=2 \implies b=4\) - Für \(a=3\): \(|3-b|=2 \implies b=1\) oder \(b=5\) - Für \(a=4\): \(|4-b|=2 \implies b=2\) oder \(b=6\) - Für \(a=5\): \(|5-b|=2 \implies b=3\) - Für \(a=6\): \(|6-b|=2 \implies b=4\) 4. Zusammenfassen der Ergebnisse in einer Menge: \(E = \{(1, 3), (2, 4), (3, 1), (3, 5), (4, 2), (4, 6), (5, 3), (6, 4)\}\).

Antwort

\(E = \{(1, 3), (2, 4), (3, 1), (3, 5), (4, 2), (4, 6), (5, 3), (6, 4)\}\)
43096612
Zufallsexperiment: Eine Münze wird dreimal geworfen (Wappen: \(W\), Zahl: \(Z\)). Die Zufallsgröße \(X\) ist definiert als die Differenz „Anzahl der Wappen minus Anzahl der Zahlen“. Gib das Ereignis \(X = -1\) als Menge von Tripeln an.

Denkanstöße

- Wie viele Ergebnisse gibt es insgesamt, wenn man eine Münze dreimal wirft? - Überlege dir, wie viele Wappen und wie viele Zahlen vorkommen müssen, damit ihre Differenz (Wappen minus Zahlen) genau \(-1\) ergibt. - Gibt es mehr als eine Kombination von Wappen und Zahlen, die diese Bedingung erfüllt? - Schreibe alle möglichen Reihenfolgen auf, in denen diese Anzahl an Wappen und Zahlen auftreten kann.

Lösung

1. Bestimmung der möglichen Ausgänge bei drei Würfen: Es gibt \(2^3 = 8\) mögliche Tripel aus \(W\) und \(Z\). 2. Aufstellen der Gleichung für die Zufallsgröße: Sei \(n_W\) die Anzahl der Wappen und \(n_Z\) die Anzahl der Zahlen. Es gilt \(n_W + n_Z = 3\) und die Bedingung \(X = n_W - n_Z = -1\). 3. Lösen des Gleichungssystems: Aus \(n_W - (3 - n_W) = -1\) folgt \(2n_W - 3 = -1\), also \(2n_W = 2\) und somit \(n_W = 1\). Das Ereignis tritt ein, wenn genau ein Wappen und zwei Zahlen geworfen werden. 4. Auflisten aller Tripel mit einem \(W\) und zwei \(Z\): \((W, Z, Z)\), \((Z, W, Z)\), \((Z, Z, W)\). 5. Angabe als Menge: \(E = \{(W, Z, Z), (Z, W, Z), (Z, Z, W)\}\).

Antwort

\(E = \{(W, Z, Z), (Z, W, Z), (Z, Z, W)\}\)
43097312
Bei einem Spiel wird ein fairer sechsseitiger Würfel zweimal nacheinander geworfen. Die Zufallsgröße \(X\) beschreibt die Summe der beiden geworfenen Augenzahlen. Beschreibe die folgenden Ereignisse mithilfe der Zufallsgröße \(X\) und berechne jeweils die Wahrscheinlichkeit für das Eintreten des Ereignisses: a) Die Augensumme beträgt mindestens 4, aber weniger als 7. b) Die Augensumme ist eine Primzahl. c) Die Augensumme ist entweder höchstens 3 oder größer als 10.

Denkanstöße

- Überlege dir zuerst, wie viele Kombinationsmöglichkeiten es insgesamt gibt, wenn man zwei Würfel wirft. - Kannst du eine Tabelle erstellen, in der alle möglichen Summen der beiden Würfel eingetragen sind? - Achte genau auf Formulierungen wie „höchstens“, „mindestens“ oder „weniger als“. - Für die Primzahlen: Welche Zahlen zwischen 2 und 12 sind Primzahlen? - Zähle für jedes Ereignis einzeln ab, wie viele der 36 Felder in deiner Tabelle die Bedingung erfüllen.

Lösung

1. Der Ergebnisraum des zweifachen Würfelns umfasst \(6 \cdot 6 = 36\) gleichwahrscheinliche Elementarereignisse. 2. Für Teilaufgabe a) wird das Ereignis durch \(4 \le X < 7\) bzw. \(4 \le X \le 6\) beschrieben. Die günstigen Summen sind \(4\) (3 Möglichkeiten: \((1; 3)\), \((2; 2)\), \((3; 1)\)), \(5\) (4 Möglichkeiten: \((1; 4)\), \((2; 3)\), \((3; 2)\), \((4; 1)\)) und \(6\) (5 Möglichkeiten: \((1; 5)\), \((2; 4)\), \((3; 3)\), \((4; 2)\), \((5; 1)\)). Die Anzahl der günstigen Fälle ist \(3 + 4 + 5 = 12\). Damit gilt \(P(4 \le X < 7) = \frac{12}{36} = \frac{1}{3}\). 3. Für Teilaufgabe b) wird das Ereignis durch „\(X \in \{2, 3, 5, 7, 11\}\)“ beschrieben. Die Anzahlen der Möglichkeiten für die einzelnen Summen lauten: \(X=2\) (1), \(X=3\) (2), \(X=5\) (4), \(X=7\) (6), \(X=11\) (2). Die Summe der günstigen Fälle beträgt \(1 + 2 + 4 + 6 + 2 = 15\). Die Wahrscheinlichkeit ist \(P(X \in \{2, 3, 5, 7, 11\}) = \frac{15}{36} = \frac{5}{12}\). 4. Für Teilaufgabe c) lautet die Beschreibung \(X \le 3 \lor X > 10\). Günstige Summen sind \(2\) (1), \(3\) (2), \(11\) (2) und \(12\) (1). Die Anzahl der günstigen Fälle ist \(1 + 2 + 2 + 1 = 6\). Die Wahrscheinlichkeit beträgt \(P(X \le 3 \lor X > 10) = \frac{6}{36} = \frac{1}{6}\).

Antwort

a) \(P(4 \le X < 7) = \frac{1}{3}\) b) \(P(X \in \{2, 3, 5, 7, 11\}) = \frac{5}{12}\) c) \(P(X \le 3 \lor X > 10) = \frac{1}{6}\)
55225212
Eine faire Münze wird zweimal geworfen. Dabei steht K für „Kopf“ und Z für „Zahl“. Die Zufallsgröße \(X\) zählt die Anzahl der Köpfe. Ordne die drei Ausdrücke \(1\), \(\{KZ,ZK\}\) und \(\frac12\) den Begriffen „Wert der Zufallsgröße“, „Ereignis \(X=1\)“ und „Wahrscheinlichkeit des Ereignisses“ zu. Erkläre kurz, warum diese drei Objekte nicht dasselbe sind.

Denkanstöße

- Was gibt die Zufallsgröße bei einem einzelnen Versuchsergebnis als Zahl aus? - Welche konkreten Wurfergebnisse führen zu genau einem Kopf? - Eine Wahrscheinlichkeit ist weder ein Versuchsergebnis noch eine Menge von Versuchsergebnissen.

Lösung

1. Der mögliche Wert der Zufallsgröße ist die Zahl \(1\). 2. Zum Ereignis \(X=1\) gehören genau die beiden Ergebnisse \(KZ\) und \(ZK\), also \(\{KZ,ZK\}\). 3. Da beim zweimaligen fairen Münzwurf vier gleich wahrscheinliche Ergebnisse auftreten, gilt \(P(X=1)=\frac{2}{4}=\frac{1}{2}\). 4. Ein Wert beschreibt eine mögliche Ausgabe von \(X\), ein Ereignis eine Menge von Versuchsergebnissen und eine Wahrscheinlichkeit eine Zahl zwischen \(0\) und \(1\), die diesem Ereignis zugeordnet wird.

Antwort

Wert der Zufallsgröße: \(1\) Ereignis \(X=1\): \(\{KZ,ZK\}\) Wahrscheinlichkeit: \(P(X=1)=\frac{1}{2}\)
43096212
Bei einem Wettbewerb wird eine Person zufällig aus allen Teilnehmenden ausgewählt. Für jede der drei Aufgaben sind bei der Bewertung \(0\) Punkte für eine falsche Lösung, \(3\) Punkte für eine teilweise richtige Lösung und \(10\) Punkte für eine vollständig richtige Lösung möglich. Die Zufallsgröße \(X\) beschreibt die Gesamtpunktzahl der ausgewählten Person aus den drei Aufgaben. Gib die Menge aller möglichen Werte von \(X\) an.

Denkanstöße

- Welche Punktzahlen sind bei einer einzelnen Aufgabe möglich? - Wie kannst du die möglichen Gesamtsummen systematisch nach der Anzahl der vollständig richtigen Lösungen ordnen? - Welche Summen entstehen, wenn keine, genau eine, genau zwei oder drei Aufgaben vollständig richtig gelöst sind? - Achte darauf, jeden möglichen Wert in der Ergebnismenge nur einmal aufzuführen.

Lösung

1. Pro Aufgabe sind die Punktzahlen \(0\), \(3\) und \(10\) möglich. 2. Ohne eine \(10\) entstehen die Summen \(0\), \(3\), \(6\) und \(9\). 3. Mit genau einer \(10\) entstehen die Summen \(10\), \(13\) und \(16\). 4. Mit genau zwei \(10\)-Punkte-Bewertungen entstehen \(20\) und \(23\). 5. Bei drei vollständigen Lösungen ergibt sich \(30\). Damit ist die Wertemenge \(W=\{0,3,6,9,10,13,16,20,23,30\}\).

Antwort

\(W=\{0,3,6,9,10,13,16,20,23,30\}\)
43097412
Zwei faire sechsseitige Würfel werden gleichzeitig geworfen. Die Zufallsgröße \(S\) gibt die Augensumme der beiden Würfel an. Bestimme die Wahrscheinlichkeiten für die folgenden Ereignisse und drücke das Ereignis jeweils formal unter Verwendung von \(S\) aus: a) Die Augensumme liegt im Intervall \([5; 8]\). b) Die Augensumme ist ungerade und gleichzeitig größer als 8. c) Die Augensumme ist weder 7 noch 11.

Denkanstöße

- Was bedeutet die Intervallschreibweise \([5; 8]\) für die möglichen Werte von \(S\)? - Bei Teilaufgabe b) müssen zwei Bedingungen gleichzeitig erfüllt sein. Welche Summen erfüllen beide? - Manchmal ist es einfacher, die Fälle zu zählen, die NICHT eintreten sollen, und das Ergebnis von 1 abzuziehen. - Erinnere dich daran, dass die Wahrscheinlichkeit für eine bestimmte Summe \(k\) beim zweifachen Würfeln zunimmt, bis sie bei der Summe 7 ihr Maximum erreicht, und danach wieder abnimmt.

Lösung

1. Die Gesamtzahl der möglichen Ergebnisse beim Wurf zweier Würfel ist \(n = 36\). 2. Ereignis a): \(5 \le S \le 8\). Die günstigen Augensummen sind \(5\), \(6\), \(7\) und \(8\). Die Anzahlen der Möglichkeiten für diese Summen lauten: \(S=5\) (4), \(S=6\) (5), \(S=7\) (6), \(S=8\) (5). Gesamtzahl günstiger Fälle: \(4 + 5 + 6 + 5 = 20\). Wahrscheinlichkeit: \(P(5 \le S \le 8) = \frac{20}{36} = \frac{5}{9}\). 3. Ereignis b): \(S \in \{9, 11\}\). Die ungeraden Summen größer als \(8\) sind \(9\) und \(11\). Möglichkeiten für \(S=9\): \((3; 6)\), \((4; 5)\), \((5; 4)\), \((6; 3)\) (also 4). Möglichkeiten für \(S=11\): \((5; 6)\), \((6; 5)\) (also 2). Gesamtzahl: \(4 + 2 = 6\). Wahrscheinlichkeit: \(P(S > 8 \land S \text{ ungerade}) = \frac{6}{36} = \frac{1}{6}\). 4. Ereignis c): \(S \neq 7 \land S \neq 11\). Am einfachsten rechnet man über das Gegenereignis \(S \in \{7, 11\}\). Für die Summe \(7\) gibt es 6 Möglichkeiten, für die Summe \(11\) gibt es 2. Zusammen sind das 8 Möglichkeiten. Es gilt \(P(S \in \{7, 11\}) = \frac{8}{36} = \frac{2}{9}\). Die gesuchte Wahrscheinlichkeit ist \(1 - \frac{2}{9} = \frac{7}{9}\).

Antwort

a) \(P(5 \le S \le 8) = \frac{5}{9}\) b) \(P(S > 8 \land S \text{ ungerade}) = \frac{1}{6}\) c) \(P(S \notin \{7, 11\}) = \frac{7}{9}\)
55225312
Bei einem Basketballtraining wirft eine Spielerin dreimal auf den Korb. Für die Auswertung soll sowohl die Aussage „mindestens zwei Treffer“ als auch die erzielte Punktzahl beschrieben werden; jeder Treffer zählt \(2\) Punkte. Wähle eine geeignete Zufallsgröße \(X\). Gib ihre Wertemenge an und formuliere mit \(X\) a) das Ereignis „mindestens zwei Treffer“ und b) die erzielte Punktzahl.

Denkanstöße

- Welche eine Zahl fasst den Ausgang der drei Würfe für beide Fragestellungen sinnvoll zusammen? - Welche kleinste und größte Ausprägung kann diese Zahl annehmen? - Wie hängt die Punktzahl von der gewählten Zahl ab?

Lösung

1. Eine zweckmäßige Wahl ist \(X=\) „Anzahl der Treffer in den drei Würfen“. 2. Daher ist die Wertemenge \(W_X=\{0,1,2,3\}\). 3. Das Ereignis „mindestens zwei Treffer“ lautet \(X\ge2\). 4. Da jeder Treffer \(2\) Punkte zählt, ist die Punktzahl \(2X\).

Antwort

Eine geeignete Wahl ist \(X=\) Anzahl der Treffer mit \(W_X=\{0,1,2,3\}\). a) \(X\ge2\) b) Punktzahl \(=2X\)

Alle Aufgaben dürfen für Schule und Nachhilfe (auch im Rahmen bezahlter Nachhilfe) kostenlos genutzt, kopiert und ausgedruckt werden. Nicht gestattet sind kommerzielle Bearbeitungen sowie die Veröffentlichung oder Weiterverbreitung im Internet.