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Längen mit Skalarprodukt

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55204112
Bestimme die Länge des Vektors \(\vec{v}=\begin{pmatrix}3\\4\\0\end{pmatrix}\) mithilfe des Skalarprodukts.

Denkanstöße

- Welche Beziehung besteht zwischen \(\vec{v}\cdot\vec{v}\) und dem Quadrat der Vektorlänge? - Berechne zuerst das Skalarprodukt des Vektors mit sich selbst. - Ziehe erst danach die nichtnegative Quadratwurzel.

Lösung

1. Zunächst gilt \(\vec{v}\cdot\vec{v}=3^2+4^2+0^2=25\). 2. Wegen \(|\vec{v}|=\sqrt{\vec{v}\cdot\vec{v}}\) folgt \(|\vec{v}|=5\).

Antwort

\(|\vec{v}|=5\)
55204212
Der Vektor \(\vec{a}=\begin{pmatrix}3\\0\\s\end{pmatrix}\) hat die Länge \(5\), und es gilt \(s>0\). Bestimme \(s\) mithilfe der Beziehung \(\vec{a}\cdot\vec{a}=|\vec{a}|^2\).

Denkanstöße

- Übersetze die gegebene Länge zuerst in einen Wert für \(\vec{a}\cdot\vec{a}\). - Setze die drei Komponenten des Vektors in das Selbstskalarprodukt ein. - Welche der beiden möglichen Wurzeln ist mit \(s>0\) vereinbar?

Lösung

1. Aus \(|\vec{a}|=5\) folgt \(\vec{a}\cdot\vec{a}=25\). 2. Damit gilt \(3^2+0^2+s^2=25\), also \(s^2=16\). 3. Wegen \(s>0\) ist \(s=4\).

Antwort

\(s=4\)
42772312
Gegeben ist ein Dreieck durch seine Eckpunkte \(P(2\mid1\mid0)\), \(Q(5\mid1\mid4)\) und \(R(2\mid5\mid3)\). a) Berechne die Längen der drei Seiten mithilfe von Skalarprodukten. b) Entscheide, ob das Dreieck gleichschenklig oder sogar gleichseitig ist. Begründe deine Antwort.

Denkanstöße

- Stelle zunächst die drei Seitenvektoren auf. - Bestimme jedes Längenquadrat als Skalarprodukt des Seitenvektors mit sich selbst. - Für die Klassifikation genügt anschließend der Vergleich der drei Längen.

Lösung

1. Die Seitenvektoren sind \(\vec{PQ}=\begin{pmatrix}3\\0\\4\end{pmatrix}\), \(\vec{QR}=\begin{pmatrix}-3\\4\\-1\end{pmatrix}\) und \(\vec{PR}=\begin{pmatrix}0\\4\\3\end{pmatrix}\). 2. Aus \(\vec{PQ}\cdot\vec{PQ}=25\) folgt \(|\vec{PQ}|=5\). 3. Aus \(\vec{QR}\cdot\vec{QR}=26\) folgt \(|\vec{QR}|=\sqrt{26}\). 4. Aus \(\vec{PR}\cdot\vec{PR}=25\) folgt \(|\vec{PR}|=5\). 5. Zwei Seiten sind gleich lang, die dritte nicht. Daher ist das Dreieck gleichschenklig, aber nicht gleichseitig.

Antwort

a) \(|\vec{PQ}|=5\), \(|\vec{QR}|=\sqrt{26}\), \(|\vec{PR}|=5\) b) Das Dreieck ist gleichschenklig mit den gleich langen Seiten \(PQ\) und \(PR\), aber nicht gleichseitig.
42772812
Gegeben sind die Punkte \(A(2\mid k\mid1)\) und \(B(4\mid1\mid-3)\). Berechne mithilfe des Skalarprodukts alle Werte für \(k\), sodass der Verbindungsvektor \(\vec{AB}\) die Länge \(6\) besitzt.

Denkanstöße

- Stelle zuerst \(\vec{AB}\) aus Endpunkt minus Startpunkt auf. - Welche Gleichung für \(\vec{AB}\cdot\vec{AB}\) entspricht der vorgegebenen Länge \(6\)? - Beachte beim Lösen der quadratischen Bedingung beide möglichen Vorzeichen.

Lösung

1. Es ist \(\vec{AB}=\begin{pmatrix}2\\1-k\\-4\end{pmatrix}\). 2. Wegen \(|\vec{AB}|=6\) gilt \(\vec{AB}\cdot\vec{AB}=36\). 3. Damit ist \(2^2+(1-k)^2+(-4)^2=36\), also \((1-k)^2=16\). 4. Aus \(1-k=4\) folgt \(k=-3\); aus \(1-k=-4\) folgt \(k=5\).

Antwort

\(k=-3\) oder \(k=5\)
43042312
Berechne die Länge der folgenden Vektoren mithilfe der Beziehung \(|\vec{v}|=\sqrt{\vec{v}\cdot\vec{v}}\): a) \(\vec{a}=\begin{pmatrix}-8\\12\\9\end{pmatrix}\) b) \(\vec{b}=\begin{pmatrix}\sqrt{13}\\\sqrt{15}\\\sqrt{21}\end{pmatrix}\) c) \(\vec{c}=\begin{pmatrix}1{,}5\\-2\\6\end{pmatrix}\)

Denkanstöße

- Berechne zunächst für jeden Vektor das Skalarprodukt mit sich selbst. - Beachte beim Quadrieren, dass negative Komponenten ein positives Quadrat liefern. - Ziehe erst am Ende die Quadratwurzel aus dem Selbstskalarprodukt.

Lösung

1. Für \(\vec{a}\) gilt \(\vec{a}\cdot\vec{a}=289\), also \(|\vec{a}|=\sqrt{289}=17\). 2. Für \(\vec{b}\) gilt \(\vec{b}\cdot\vec{b}=13+15+21=49\), also \(|\vec{b}|=7\). 3. Für \(\vec{c}\) gilt \(\vec{c}\cdot\vec{c}=2{,}25+4+36=42{,}25\), also \(|\vec{c}|=6{,}5\).

Antwort

a) \(|\vec{a}|=17\) b) \(|\vec{b}|=7\) c) \(|\vec{c}|=6{,}5\)
43042412
Ein Vektor ist gegeben durch \(\vec{v}=\begin{pmatrix}2k\\k\\10\end{pmatrix}\) mit \(k\in\mathbb{R}\). Bestimme mithilfe des Skalarprodukts alle Werte von \(k\), für die \(\vec{v}\) die Länge \(15\) besitzt.

Denkanstöße

- Übersetze die vorgegebene Länge zuerst in ein Selbstskalarprodukt. - Setze die drei Komponenten von \(\vec{v}\) in \(\vec{v}\cdot\vec{v}\) ein. - Eine Gleichung für \(k^2\) kann zwei reelle Lösungen besitzen.

Lösung

1. Aus \(|\vec{v}|=15\) folgt \(\vec{v}\cdot\vec{v}=225\). 2. Es gilt \(\vec{v}\cdot\vec{v}=(2k)^2+k^2+10^2=5k^2+100\). 3. Damit ist \(5k^2+100=225\), also \(k^2=25\). 4. Somit gilt \(k=5\) oder \(k=-5\).

Antwort

\(k=5\) oder \(k=-5\)
43042512
Gegeben sind die Punkte \(A(3\mid-2\mid1)\) und \(B(7\mid2\mid3)\) im Raum. a) Bestimme den Verbindungsvektor \(\vec{AB}\). b) Berechne die Länge der Strecke \(AB\) mithilfe des Skalarprodukts. c) Gib einen Vektor \(\vec{u}\) an, der in die gleiche Richtung wie \(\vec{AB}\) zeigt, aber die Länge \(1\) hat.

Denkanstöße

- Bilde zuerst Endpunkt minus Startpunkt. - Welches Selbstskalarprodukt liefert das Quadrat der Streckenlänge? - Wie kannst du anschließend einen Vektor derselben Richtung auf Länge \(1\) skalieren?

Lösung

1. Es ist \(\vec{AB}=\begin{pmatrix}4\\4\\2\end{pmatrix}\). 2. Das Selbstskalarprodukt ist \(\vec{AB}\cdot\vec{AB}=4^2+4^2+2^2=36\). Daher ist \(|\vec{AB}|=6\). 3. Der Einheitsvektor in derselben Richtung ist \(\vec{u}=\frac{1}{6}\vec{AB}=\begin{pmatrix}\frac{2}{3}\\\frac{2}{3}\\\frac{1}{3}\end{pmatrix}\).

Antwort

a) \(\vec{AB}=\begin{pmatrix}4\\4\\2\end{pmatrix}\) b) \(|\vec{AB}|=6\) c) \(\vec{u}=\begin{pmatrix}\frac{2}{3}\\\frac{2}{3}\\\frac{1}{3}\end{pmatrix}\)
43042712
Gegeben ist der Vektor \(\vec{u} = \begin{pmatrix} 3 \\ -4 \\ 12 \end{pmatrix}\). a) Berechne den Betrag des Vektors \(\vec{u}\). b) Der Vektor \(\vec{v}\) ist durch die Gleichung \(\vec{v} = -2 \cdot \vec{u}\) definiert. Bestimme den Betrag von \(\vec{v}\) auf zwei verschiedene Arten: 1. Berechne zuerst die Komponenten von \(\vec{v}\) und anschließend dessen Betrag. 2. Nutze die Eigenschaft \(|k \cdot \vec{a}| = |k| \cdot |\vec{a}|\), um den Betrag direkt aus dem Ergebnis von Teilaufgabe a) zu ermitteln. c) Vergleiche die Ergebnisse und erläutere kurz den Zusammenhang zwischen dem Skalierungsfaktor \(k = -2\) und den Längen der Vektoren.

Denkanstöße

- Wie berechnet man die Länge eines Vektors aus seinen Koordinaten? - Was passiert mit den einzelnen Komponenten eines Vektors, wenn man ihn mit einer Zahl multipliziert? - Überlege dir, ob das Vorzeichen einer Zahl Einfluss auf die Länge eines damit multiplizierten Vektors hat. - Erinnere dich an die Definition des Betrags einer reellen Zahl.

Lösung

1. Berechnung des Betrags von \(\vec{u}\): \(|\vec{u}| = \sqrt{3^2 + (-4)^2 + 12^2} = \sqrt{9 + 16 + 144} = \sqrt{169} = 13\). 2. Berechnung über Komponenten: \(\vec{v} = -2 \cdot \begin{pmatrix} 3 \\ -4 \\ 12 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} -6 \\ 8 \\ -24 \end{pmatrix}\). Der Betrag ist \(|\vec{v}| = \sqrt{(-6)^2 + 8^2 + (-24)^2} = \sqrt{36 + 64 + 576} = \sqrt{676} = 26\). 3. Berechnung über die Skalierungseigenschaft: \(|\vec{v}| = |-2| \cdot |\vec{u}| = 2 \cdot 13 = 26\). 4. Vergleich und Erläuterung: Beide Rechenwege führen zum selben Ergebnis \(26\). Der Skalierungsfaktor \(k = -2\) bewirkt eine Verdopplung der Länge, da der Betrag des Faktors \(|k| = 2\) entscheidend für die Längenänderung ist, während das negative Vorzeichen lediglich die Orientierung des Vektors umkehrt.

Antwort

a) \(|\vec{u}| = 13\) b) 1. \(\vec{v} = \begin{pmatrix} -6 \\ 8 \\ -24 \end{pmatrix} \Rightarrow |\vec{v}| = 26\); 2. \(|\vec{v}| = 2 \cdot 13 = 26\) c) Beide Wege ergeben \(26\). Die Länge verdoppelt sich, da \(|-2| = 2\).
43042812
Betrachte den Vektor \(\vec{a} = \begin{pmatrix} 4 \\ 0 \\ -3 \end{pmatrix}\). a) Bestimme den Betrag des Vektors \(\vec{a}\). b) Ein Vektor \(\vec{b}\) ist kollinear zu \(\vec{a}\), das heißt, es gilt \(\vec{b} = r \cdot \vec{a}\) für eine reelle Zahl \(r\). Bestimme alle Werte für \(r\), für die der Vektor \(\vec{b}\) die Länge \(20\) besitzt. c) Interpretiere die geometrische Bedeutung der verschiedenen gefundenen Werte für \(r\).

Denkanstöße

- Nutze die Formel für den Betrag eines skalierten Vektors: \(|r \cdot \vec{a}| = |r| \cdot |\vec{a}|\). - Wenn du eine Gleichung der Form \(|r| = c\) hast, welche Werte kann \(r\) dann annehmen? - Was bedeutet ein positives oder negatives Vorzeichen beim Streckungsfaktor \(r\) für die Richtung des Vektors?

Lösung

1. Berechnung des Betrags von \(\vec{a}\): \(|\vec{a}| = \sqrt{4^2 + 0^2 + (-3)^2} = \sqrt{16 + 0 + 9} = \sqrt{25} = 5\). 2. Aufstellen der Gleichung für die Länge von \(\vec{b}\): \(|\vec{b}| = |r \cdot \vec{a}| = |r| \cdot |\vec{a}|\). 3. Einsetzen der gegebenen Werte: \(20 = |r| \cdot 5\). Daraus folgt \(|r| = 4\). 4. Lösen der Betragsgleichung: Es ergeben sich zwei Lösungen \(r_1 = 4\) und \(r_2 = -4\). 5. Geometrische Interpretation: Für \(r = 4\) zeigt \(\vec{b}\) in dieselbe Richtung wie \(\vec{a}\). Für \(r = -4\) zeigt \(\vec{b}\) in die entgegengesetzte Richtung. In beiden Fällen ist der Vektor viermal so lang wie \(\vec{a}\).

Antwort

a) \(|\vec{a}| = 5\) b) \(r_1 = 4\); \(r_2 = -4\) c) Es gibt zwei Vektoren der Länge \(20\), die kollinear zu \(\vec{a}\) sind: einen in Richtung von \(\vec{a}\) (\(r=4\)) und einen in der entgegengesetzten Richtung (\(r=-4\)).
43042912
Gegeben sind die folgenden Vektoren im Raum. Welche Vektoren haben die gleiche Länge? Gruppiere sie nach ihrem Betrag und nutze zum Vergleichen ihre Selbstskalarprodukte. \(\vec{a}=\begin{pmatrix}2\\2\\1\end{pmatrix}\), \(\vec{b}=\begin{pmatrix}3\\0\\0\end{pmatrix}\), \(\vec{c}=\begin{pmatrix}\sqrt{5}\\2\\0\end{pmatrix}\), \(\vec{d}=\begin{pmatrix}1\\-2\\2\end{pmatrix}\), \(\vec{e}=\begin{pmatrix}4\\3\\0\end{pmatrix}\), \(\vec{f}=\begin{pmatrix}0\\-5\\0\end{pmatrix}\), \(\vec{g}=\begin{pmatrix}\sqrt{20}\\\sqrt{5}\\0\end{pmatrix}\), \(\vec{h}=\begin{pmatrix}0\\3\\4\end{pmatrix}\).

Denkanstöße

- Zum Vergleichen musst du nicht sofort acht Quadratwurzeln ausrechnen. - Zwei Vektoren haben genau dann die gleiche Länge, wenn ihre Selbstskalarprodukte übereinstimmen. - Ordne die Vektoren zunächst nach dem Wert von \(\vec{v}\cdot\vec{v}\).

Lösung

1. Für \(\vec{a},\vec{b},\vec{c},\vec{d}\) gilt jeweils \(\vec{v}\cdot\vec{v}=9\). Daher haben diese vier Vektoren die Länge \(3\). 2. Für \(\vec{e},\vec{f},\vec{g},\vec{h}\) gilt jeweils \(\vec{v}\cdot\vec{v}=25\). Daher haben diese vier Vektoren die Länge \(5\).

Antwort

Länge \(3\): \(\vec{a},\vec{b},\vec{c},\vec{d}\) Länge \(5\): \(\vec{e},\vec{f},\vec{g},\vec{h}\)
43043312
Gegeben ist der Vektor \(\vec{v} = \begin{pmatrix} -4 \\ 7 \\ 4 \end{pmatrix}\). Stelle \(\vec{v}\) in der Form \(k \cdot \vec{u}\) dar, wobei \(\vec{u}\) ein Einheitsvektor (ein Vektor mit dem Betrag 1) ist und \(k\) eine reelle Zahl darstellt.

Denkanstöße

- Wie berechnet man die Länge eines Vektors im Raum? - Was bedeutet es für die Komponenten eines Vektors, wenn er die Länge 1 haben soll? - Überlege dir, wie du einen Vektor „schrumpfen“ oder „strecken“ kannst, ohne seine Richtung zu ändern. - Welche Rolle spielt der Betrag eines Vektors bei dieser Darstellung?

Lösung

1. Berechnung des Betrags von \(\vec{v}\): \(|\vec{v}| = \sqrt{(-4)^2 + 7^2 + 4^2} = \sqrt{16 + 49 + 16} = \sqrt{81} = 9\). 2. Bestimmung des Einheitsvektors \(\vec{u}\) durch Normierung: \(\vec{u} = \frac{1}{|\vec{v}|} \cdot \vec{v} = \frac{1}{9} \cdot \begin{pmatrix} -4 \\ 7 \\ 4 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} -\frac{4}{9} \\ \frac{7}{9} \\ \frac{4}{9} \end{pmatrix}\). 3. Darstellung als Vielfaches: \(\vec{v} = 9 \cdot \begin{pmatrix} -\frac{4}{9} \\ \frac{7}{9} \\ \frac{4}{9} \end{pmatrix}\).

Antwort

\(\vec{v} = 9 \cdot \begin{pmatrix} -\frac{4}{9} \\ \frac{7}{9} \\ \frac{4}{9} \end{pmatrix}\)
55356712
Inês Ferreira untersucht den Vektor \(\vec{a}=\begin{pmatrix}2\\3\\0\end{pmatrix}\). Sie rechnet \(\vec{a}\cdot\vec{a}=13\) und behauptet deshalb: „Die Länge von \(\vec{a}\) ist \(13\).“ Erkläre den Fehler und bestimme die korrekte Länge mithilfe des Skalarprodukts.

Denkanstöße

- Welche genaue Beziehung besteht zwischen einem Selbstskalarprodukt und der Vektorlänge? - Prüfe, welche Größe in der Gleichung quadriert vorkommt. - Welche Rechenoperation ist nötig, um aus dem Längenquadrat die Länge zu erhalten?

Lösung

1. Die Rechnung \(\vec{a}\cdot\vec{a}=2^2+3^2+0^2=13\) ist richtig. 2. Das Selbstskalarprodukt ist aber das Quadrat der Vektorlänge: \(\vec{a}\cdot\vec{a}=|\vec{a}|^2\). 3. Daher gilt \(|\vec{a}|=\sqrt{13}\), nicht \(13\).

Antwort

Der Fehler ist die Verwechslung von \(\vec{a}\cdot\vec{a}\) mit \(|\vec{a}|\). Korrekt ist \(|\vec{a}|=\sqrt{13}\).
42771912
Eine gerade Pyramide \(ABCDS\) hat die Grundpunkte \(A(1\mid1\mid2)\), \(B(7\mid1\mid2)\), \(C(7\mid7\mid2)\) und \(D(1\mid7\mid2)\). Die Länge einer Seitenkante beträgt \(|\vec{AS}|=\sqrt{43}\). Bestimme alle möglichen Koordinaten der Spitze \(S\) mithilfe des Skalarprodukts.

Denkanstöße

- Bestimme zuerst den Mittelpunkt der quadratischen Grundfläche. - Welche Koordinaten der Spitze sind bei einer geraden Pyramide dadurch bereits festgelegt? - Formuliere die gegebene Seitenlänge über \(\vec{AS}\cdot\vec{AS}\), bevor du nach der unbekannten Höhe auflöst.

Lösung

1. Die quadratische Grundfläche liegt in der Ebene \(x_3=2\). Ihr Mittelpunkt ist \(M(4\mid4\mid2)\). 2. Bei einer geraden Pyramide liegt die Spitze senkrecht über oder unter \(M\), also hat sie die Form \(S(4\mid4\mid2+h)\). 3. Damit ist \(\vec{AS}=\begin{pmatrix}3\\3\\h\end{pmatrix}\). 4. Aus \(|\vec{AS}|^2=\vec{AS}\cdot\vec{AS}\) und \(|\vec{AS}|^2=43\) folgt \(3^2+3^2+h^2=43\). 5. Somit gilt \(h^2=25\), also \(h=5\) oder \(h=-5\). 6. Die möglichen Spitzen sind \(S_1(4\mid4\mid7)\) und \(S_2(4\mid4\mid-3)\).

Antwort

\(S_1(4\mid4\mid7)\) und \(S_2(4\mid4\mid-3)\)
42772212
Gegeben sind die Vektoren \(\vec{a}=\begin{pmatrix}2\\-3\\6\end{pmatrix}\) und \(\vec{b}=\begin{pmatrix}6\\3\\s\end{pmatrix}\). a) Berechne den Betrag von \(\vec{a}\) mithilfe des Skalarprodukts. b) Bestimme \(s>0\), sodass \(\vec{b}\) die gleiche Länge wie \(\vec{a}\) besitzt.

Denkanstöße

- Welcher Zusammenhang besteht zwischen \(|\vec{a}|^2\) und \(\vec{a}\cdot\vec{a}\)? - Für den Längenvergleich kannst du zunächst die Quadrate der Beträge vergleichen. - Berücksichtige beim Lösen die Bedingung \(s>0\).

Lösung

1. Es gilt \(\vec{a}\cdot\vec{a}=2^2+(-3)^2+6^2=49\), also \(|\vec{a}|=\sqrt{\vec{a}\cdot\vec{a}}=7\). 2. Für gleiche Längen müssen die Betragsquadrate übereinstimmen: \(\vec{b}\cdot\vec{b}=\vec{a}\cdot\vec{a}=49\). 3. Damit ist \(6^2+3^2+s^2=49\), also \(s^2=4\). 4. Aus \(s>0\) folgt \(s=2\).

Antwort

a) \(|\vec{a}|=7\) b) \(s=2\)
42772712
Bestimme mithilfe des Skalarprodukts die Koordinaten aller Punkte auf der \(x_2\)-Achse, die vom Punkt \(A(1\mid3\mid4)\) den Abstand \(\sqrt{26}\) haben.

Denkanstöße

- Welche Form haben die Koordinaten eines Punktes auf der \(x_2\)-Achse? - Stelle den Verbindungsvektor von \(A\) zu einem solchen allgemeinen Punkt auf. - Übersetze die vorgegebene Entfernung in eine Gleichung für das Selbstskalarprodukt dieses Vektors.

Lösung

1. Ein Punkt auf der \(x_2\)-Achse hat die Form \(P(0\mid s\mid0)\). 2. Der Verbindungsvektor ist \(\vec{AP}=\begin{pmatrix}-1\\s-3\\-4\end{pmatrix}\). 3. Aus \(|\vec{AP}|^2=\vec{AP}\cdot\vec{AP}=26\) folgt \(1+(s-3)^2+16=26\). 4. Damit ist \((s-3)^2=9\), also \(s=6\) oder \(s=0\). 5. Die gesuchten Punkte sind \(P_1(0\mid6\mid0)\) und \(P_2(0\mid0\mid0)\).

Antwort

\(P_1(0\mid6\mid0)\) und \(P_2(0\mid0\mid0)\)
42773512
Gegeben sind der Koordinatenursprung \(O(0\mid0\mid0)\) und der Punkt \(A(6\mid0\mid0)\). Ein dritter Punkt hat die Form \(B(3\mid3\mid s)\) mit \(s\in\mathbb{R}\). Bestimme mithilfe von Skalarprodukten alle Werte für \(s\), für die das Dreieck \(OAB\) gleichseitig ist.

Denkanstöße

- Welche drei Seiten müssen bei einem gleichseitigen Dreieck dieselbe Länge besitzen? - Vergleiche die Selbstskalarprodukte der beiden von \(B\) ausgehenden Seiten mit dem festen Längenquadrat von \(OA\). - Nutze die Symmetrie der ersten beiden Komponenten, bevor du zwei getrennte Gleichungen löst.

Lösung

1. Für die feste Seite gilt \(\vec{OA}\cdot\vec{OA}=36\), also \(|\vec{OA}|=6\). 2. Es ist \(\vec{OB}=\begin{pmatrix}3\\3\\s\end{pmatrix}\) und \(\vec{AB}=\begin{pmatrix}-3\\3\\s\end{pmatrix}\). 3. Beide Selbstskalarprodukte sind gleich: \(\vec{OB}\cdot\vec{OB}=\vec{AB}\cdot\vec{AB}=18+s^2\). 4. Für ein gleichseitiges Dreieck muss \(18+s^2=36\) gelten. Daher ist \(s^2=18\). 5. Somit gilt \(s=3\sqrt2\) oder \(s=-3\sqrt2\).

Antwort

\(s=3\sqrt2\) oder \(s=-3\sqrt2\)
42774012
In einem kartesischen Koordinatensystem sind die Punkte \(A(3\mid0\mid0)\) und \(B(-3\mid0\mid0)\) gegeben. a) Zeige mithilfe von Selbstskalarprodukten, dass jeder Punkt \(P(0\mid s\mid t)\), der nicht im Ursprung liegt, mit \(A\) und \(B\) ein gleichschenkliges Dreieck mit der Basis \(AB\) bildet. b) Bestimme die Koordinaten der Punkte \(P\) auf der \(x_3\)-Achse, für die das Dreieck \(ABP\) gleichseitig ist. c) Für \(k\in\mathbb{R}\) sei \(Q_k(k\mid2\mid0)\). Bestimme die Werte von \(k\), für die das Dreieck \(ABQ_k\) bei \(Q_k\) einen rechten Winkel hat, und gib die zugehörigen Punkte an.

Denkanstöße

- Vergleiche für Teil a) nicht zuerst die Wurzeln, sondern die Selbstskalarprodukte der beiden Seitenvektoren. - Welche beiden Koordinaten sind für einen Punkt auf der \(x_3\)-Achse gleich null? - Für ein gleichseitiges Dreieck müssen die Seiten zu \(P\) dieselbe Länge wie \(AB\) haben. - Welche Skalarproduktbedingung kennzeichnet den rechten Winkel bei \(Q_k\)?

Lösung

1. Für \(P(0\mid s\mid t)\) gilt \(\vec{PA}=\begin{pmatrix}3\\-s\\-t\end{pmatrix}\) und \(\vec{PB}=\begin{pmatrix}-3\\-s\\-t\end{pmatrix}\). 2. Die Selbstskalarprodukte sind \(\vec{PA}\cdot\vec{PA}=9+s^2+t^2\) und \(\vec{PB}\cdot\vec{PB}=9+s^2+t^2\). Daher ist \(|\vec{PA}|=|\vec{PB}|\); für \(P\neq O\) entsteht ein gleichschenkliges Dreieck mit Basis \(AB\). 3. Es ist \(|\vec{AB}|^2=36\). Für einen Punkt \(P(0\mid0\mid t)\) auf der \(x_3\)-Achse gilt \(\vec{PA}\cdot\vec{PA}=9+t^2\). Gleichseitigkeit verlangt \(9+t^2=36\), also \(t=\pm3\sqrt3\). 4. Für \(Q_k(k\mid2\mid0)\) gilt \(\vec{Q_kA}=\begin{pmatrix}3-k\\-2\\0\end{pmatrix}\) und \(\vec{Q_kB}=\begin{pmatrix}-3-k\\-2\\0\end{pmatrix}\). 5. Ein rechter Winkel bei \(Q_k\) erfordert \(\vec{Q_kA}\cdot\vec{Q_kB}=0\). Es ergibt sich \((3-k)(-3-k)+4=k^2-5\), also \(k=\pm\sqrt5\).

Antwort

a) \(\vec{PA}\cdot\vec{PA}=\vec{PB}\cdot\vec{PB}=9+s^2+t^2\); daher ist \(|\vec{PA}|=|\vec{PB}|\). b) \(P_1(0\mid0\mid3\sqrt3)\) und \(P_2(0\mid0\mid-3\sqrt3)\) c) \(k=\pm\sqrt5\), also \(Q_1(\sqrt5\mid2\mid0)\) und \(Q_2(-\sqrt5\mid2\mid0)\)
42774512
Gegeben sind die Punkte \(A(2\mid1\mid3)\), \(B(4\mid5\mid1)\) und \(C_k(3+k\mid3-k\mid2-k)\) mit \(k\in\mathbb{R}\). a) Zeige mithilfe von Selbstskalarprodukten, dass für \(k\neq0\) jedes Dreieck \(ABC_k\) gleichschenklig ist, und benenne seine Basis. Untersuche außerdem den Sonderfall \(k=0\). b) Für welche Werte von \(k\) ist \(ABC_k\) gleichseitig? c) Für welche Werte von \(k\) besitzt \(ABC_k\) bei \(C_k\) einen rechten Winkel?

Denkanstöße

- Vergleiche die beiden Schenkellängen über ihre Selbstskalarprodukte. - Prüfe für \(k=0\), ob tatsächlich drei nicht kollineare Punkte vorliegen. - Für Gleichseitigkeit muss zusätzlich die Basis dieselbe Länge wie die beiden Schenkel haben. - Welche Bedingung erfüllt das Skalarprodukt der beiden Vektoren von \(C_k\) zu \(A\) und \(B\) bei einem rechten Winkel?

Lösung

1. Es gilt \(\vec{AC_k}=\begin{pmatrix}1+k\\2-k\\-1-k\end{pmatrix}\) und \(\vec{BC_k}=\begin{pmatrix}-1+k\\-2-k\\1-k\end{pmatrix}\). 2. Die Selbstskalarprodukte sind \(\vec{AC_k}\cdot\vec{AC_k}=3k^2+6\) und \(\vec{BC_k}\cdot\vec{BC_k}=3k^2+6\). Damit sind \(AC_k\) und \(BC_k\) gleich lang. Für \(k\neq0\) ist \(ABC_k\) daher gleichschenklig mit Basis \(AB\). 3. Für \(k=0\) ist \(C_0(3\mid3\mid2)\) der Mittelpunkt von \(AB\). Die drei Punkte sind kollinear und bilden kein Dreieck. 4. Außerdem gilt \(\vec{AB}\cdot\vec{AB}=24\). Für Gleichseitigkeit muss deshalb \(3k^2+6=24\) gelten. Daraus folgt \(k=\pm\sqrt6\). 5. Für einen rechten Winkel bei \(C_k\) muss \(\vec{C_kA}\cdot\vec{C_kB}=0\) gelten. Das Skalarprodukt ist \(3k^2-6\), also \(k=\pm\sqrt2\).

Antwort

a) Für \(k\neq0\) ist \(ABC_k\) gleichschenklig mit Basis \(AB\). Bei \(k=0\) sind \(A\), \(B\) und \(C_0\) kollinear. b) \(k=\pm\sqrt6\) c) \(k=\pm\sqrt2\)
42781212
Gegeben sind die Eckpunkte eines Vierecks durch \(A(2\mid-1\mid5)\), \(B(6\mid-1\mid5)\), \(C(5\mid1\mid7)\) und \(D(3\mid1\mid7)\). Weise nach, dass es sich um ein gleichschenkliges Trapez handelt, das kein Parallelogramm ist. Nutze für den Längenvergleich Skalarprodukte.

Denkanstöße

- Prüfe zuerst, ob ein Paar gegenüberliegender Seitenvektoren skalare Vielfache sind. - Für ein Parallelogramm müssten die entsprechend orientierten Gegenseitenvektoren sogar übereinstimmen. - Vergleiche die beiden Schenkel über ihre Selbstskalarprodukte.

Lösung

1. Es gilt \(\vec{AB}=\begin{pmatrix}4\\0\\0\end{pmatrix}\) und \(\vec{DC}=\begin{pmatrix}2\\0\\0\end{pmatrix}\). Wegen \(\vec{AB}=2\vec{DC}\) sind \(AB\) und \(DC\) parallel. 2. Die parallelen Gegenseiten sind verschieden lang; insbesondere gilt \(\vec{AB}\neq\vec{DC}\). Daher ist das Viereck kein Parallelogramm. 3. Für die Schenkel gilt \(\vec{AD}=\begin{pmatrix}1\\2\\2\end{pmatrix}\) und \(\vec{BC}=\begin{pmatrix}-1\\2\\2\end{pmatrix}\). 4. Die Selbstskalarprodukte sind \(\vec{AD}\cdot\vec{AD}=9\) und \(\vec{BC}\cdot\vec{BC}=9\). Somit haben beide Schenkel die Länge \(3\). 5. Das Viereck ist daher ein gleichschenkliges Trapez, aber kein Parallelogramm.

Antwort

\(AB\parallel DC\), aber \(\vec{AB}\neq\vec{DC}\); außerdem gilt \(|\vec{AD}|=|\vec{BC}|=3\). Daher ist das Viereck ein gleichschenkliges Trapez und kein Parallelogramm.
42782712
Gegeben sind die Punkte \(A(2\mid1\mid0)\), \(B(0\mid1\mid2)\) und die Punkte \(C_k(k\mid1\mid k)\) mit \(k\in\mathbb{R}\setminus\{1\}\). a) Zeige mithilfe von Selbstskalarprodukten, dass das Dreieck \(ABC_k\) für jeden Wert \(k\neq1\) gleichschenklig mit der Basis \(AB\) ist. b) Bestimme die Werte von \(k\), für die das Dreieck bei \(C_k\) einen rechten Winkel besitzt. c) Bestimme die Werte von \(k\), für die das Dreieck gleichseitig ist.

Denkanstöße

- Vergleiche in Teil a) die Selbstskalarprodukte der beiden Schenkelvektoren. - Für den rechten Winkel brauchst du zwei Vektoren, die bei \(C_k\) beginnen. - Für Gleichseitigkeit muss das Längenquadrat eines Schenkels zusätzlich dem der Basis entsprechen.

Lösung

1. Es ist \(\vec{AC_k}=\begin{pmatrix}k-2\\0\\k\end{pmatrix}\) und \(\vec{BC_k}=\begin{pmatrix}k\\0\\k-2\end{pmatrix}\). Beide Selbstskalarprodukte sind \(2k^2-4k+4\); daher sind die Schenkel gleich lang. Für \(k=1\) wäre \(C_1\) der Mittelpunkt von \(AB\), weshalb dieser Wert ausgeschlossen ist. 2. Ein rechter Winkel bei \(C_k\) verlangt \(\vec{C_kA}\cdot\vec{C_kB}=0\). Das ergibt \(2k^2-4k=0\), also \(k=0\) oder \(k=2\). 3. Für Gleichseitigkeit muss zusätzlich das Längenquadrat der Basis übereinstimmen. Es gilt \(\vec{AB}\cdot\vec{AB}=8\). Aus \(2k^2-4k+4=8\) folgt \(k=1\pm\sqrt3\).

Antwort

a) \(\vec{AC_k}\cdot\vec{AC_k}=\vec{BC_k}\cdot\vec{BC_k}=2k^2-4k+4\); daher ist das Dreieck gleichschenklig. b) \(k=0\) oder \(k=2\) c) \(k=1-\sqrt3\) oder \(k=1+\sqrt3\)
42785212
Gegeben sind die Punkte \(P(1\mid1\mid1)\), \(Q(3\mid2\mid3)\), \(R(4\mid4\mid5)\) und \(S(2\mid3\mid3)\). a) Bestimme \(\vec{PQ}\) und \(\vec{PS}\) und berechne ihre Längen mithilfe von Selbstskalarprodukten. b) Zeige, dass das Viereck \(PQRS\) eine Raute ist. c) Berechne den Umfang des Vierecks.

Denkanstöße

- Bestimme zuerst die beiden benachbarten Seitenvektoren am Punkt \(P\). - Vergleiche ihre Längen über die jeweiligen Selbstskalarprodukte. - Welcher Vergleich gegenüberliegender Seitenvektoren zeigt zusätzlich, dass ein Parallelogramm vorliegt?

Lösung

1. Es gilt \(\vec{PQ}=\begin{pmatrix}2\\1\\2\end{pmatrix}\) und \(\vec{PS}=\begin{pmatrix}1\\2\\2\end{pmatrix}\). 2. Die Selbstskalarprodukte sind \(\vec{PQ}\cdot\vec{PQ}=9\) und \(\vec{PS}\cdot\vec{PS}=9\). Daher haben beide Seiten die Länge \(3\). 3. Außerdem ist \(\vec{SR}=\begin{pmatrix}2\\1\\2\end{pmatrix}=\vec{PQ}\). Damit ist \(PQRS\) ein Parallelogramm. 4. Ein Parallelogramm mit gleich langen benachbarten Seiten ist eine Raute. 5. Der Umfang beträgt \(4\cdot3=12\) Längeneinheiten.

Antwort

a) \(\vec{PQ}=\begin{pmatrix}2\\1\\2\end{pmatrix}\), \(|\vec{PQ}|=3\); \(\vec{PS}=\begin{pmatrix}1\\2\\2\end{pmatrix}\), \(|\vec{PS}|=3\) b) \(PQRS\) ist eine Raute. c) \(12\) Längeneinheiten
42787612
Ein Vektor verbindet den Punkt \(P(3|2|-1)\) mit einem Punkt \(Q_k(k|6|3)\), wobei \(k\) eine reelle Zahl ist. a) Stelle den Vektor \(\vec{PQ_k}\) in Abhängigkeit von \(k\) dar. b) Berechne den Betrag des Vektors \(\vec{PQ_k}\) für den Spezialfall \(k = 3\) mithilfe des Skalarprodukts. c) Bestimme alle Werte für \(k\), für die der Vektor \(\vec{PQ_k}\) die Länge \(6\) besitzt. Verwende dazu die Beziehung \(\vec{PQ_k}\cdot\vec{PQ_k}=|\vec{PQ_k}|^2\).

Denkanstöße

- Behandle den Parameter \(k\) beim Aufstellen des Vektors wie eine normale Zahl. - Wie hängt das Selbstskalarprodukt \(\vec{w}\cdot\vec{w}\) mit der Länge \(|\vec{w}|\) zusammen? - Übertrage die vorgegebene Länge in Teil c) auf eine Gleichung für das Selbstskalarprodukt und beachte anschließend beide Lösungen der quadratischen Bedingung.

Lösung

1. Aufstellen des Vektors durch Subtraktion der Ortsvektoren: \(\vec{PQ_k} = \vec{OQ_k} - \vec{OP} = \begin{pmatrix} k-3 \\ 4 \\ 4 \end{pmatrix}\). 2. Für \(k=3\) ist \(\vec{PQ_3}=\begin{pmatrix}0\\4\\4\end{pmatrix}\). Das Selbstskalarprodukt ist \(\vec{PQ_3}\cdot\vec{PQ_3}=32\), also \(|\vec{PQ_3}|=\sqrt{32}=4\sqrt{2}\approx5{,}66\). 3. Für die Länge \(6\) gilt \(\vec{PQ_k}\cdot\vec{PQ_k}=36\). Daher ist \((k-3)^2+4^2+4^2=36\). 4. Es folgt \((k-3)^2=4\), also \(k-3=2\) oder \(k-3=-2\). 5. Damit sind \(k=5\) und \(k=1\) die beiden Lösungen.

Antwort

a) \(\vec{PQ_k} = \begin{pmatrix} k-3 \\ 4 \\ 4 \end{pmatrix}\) b) \(|\vec{PQ_3}| = \sqrt{32} = 4\sqrt{2} \approx 5{,}66\) c) \(k_1 = 1\) und \(k_2 = 5\)
43028012
Betrachte den Übergang von der zweidimensionalen zur dreidimensionalen Vektorrechnung. 1. Ein Vektor \(\vec{u}\) in der Ebene hat die Länge \(|\vec{u}| = 8\). Wenn dieser Vektor in die \(x_1x_2\)-Ebene eines räumlichen Koordinatensystems eingebettet wird, wie lautet seine dritte Komponente und wie groß ist seine Länge im Raum? Begründe kurz. 2. Ein Vektor \(\vec{v}\) steht senkrecht auf der \(x_1x_2\)-Ebene und hat die Länge \(6\). Gib eine mögliche Koordinatendarstellung für \(\vec{v}\) an. 3. Gegeben ist der Vektor \(\vec{a} = \begin{pmatrix} 3 \\ 4 \\ 0 \end{pmatrix}\), der in der \(x_1x_2\)-Ebene liegt, und der Vektor \(\vec{b} = \begin{pmatrix} 0 \\ 0 \\ 12 \end{pmatrix}\), der senkrecht auf dieser Ebene steht. Berechne die Länge des Summenvektors \(\vec{s} = \vec{a} + \vec{b}\).

Denkanstöße

- Wenn ein Vektor in einer Ebene „flach“ liegt, trägt er nicht zur Höhe bei. Was bedeutet das für seine Komponenten? - Überlege dir, welche Koordinaten null sein müssen, wenn ein Vektor nur nach „oben“ oder „unten“ zeigt. - Die Formel für die Länge eines Vektors im Raum ist eine Erweiterung des Satzes von Pythagoras auf drei Dimensionen. - Vektoren werden komponentenweise addiert.

Lösung

1. Die Einbettung in die \(x_1x_2\)-Ebene bedeutet, dass die \(x_3\)-Komponente \(0\) ist. Die Länge berechnet sich im Raum über \(\sqrt{u_1^2 + u_2^2 + 0^2}\), was identisch mit der Länge in der Ebene \(\sqrt{u_1^2 + u_2^2}\) ist. Die Länge bleibt also \(8\). 2. Ein Vektor senkrecht zur \(x_1x_2\)-Ebene verläuft parallel zur \(x_3\)-Achse. Seine \(x_1\)- und \(x_2\)-Komponenten sind \(0\). Bei einer Länge von \(6\) ist eine mögliche Darstellung \(\vec{v} = \begin{pmatrix} 0 \\ 0 \\ 6 \end{pmatrix}\) (oder \(\begin{pmatrix} 0 \\ 0 \\ -6 \end{pmatrix}\)). 3. Der Summenvektor ist \(\vec{s} = \begin{pmatrix} 3+0 \\ 4+0 \\ 0+12 \end{pmatrix} = \begin{pmatrix} 3 \\ 4 \\ 12 \end{pmatrix}\). Die Länge berechnet sich nach dem Satz des Pythagoras im Raum: \(|\vec{s}| = \sqrt{3^2 + 4^2 + 12^2} = \sqrt{9 + 16 + 144} = \sqrt{169} = 13\).

Antwort

1. Die dritte Komponente ist \(0\); die Länge bleibt \(8\), da \(x_3 = 0\) den Wert unter der Wurzel nicht verändert. 2. \(\vec{v} = \begin{pmatrix} 0 \\ 0 \\ 6 \end{pmatrix}\) (oder \(\begin{pmatrix} 0 \\ 0 \\ -6 \end{pmatrix}\)) 3. \(|\vec{s}| = 13\)
43043012
Untersuche, welche der folgenden Vektoren dieselbe Länge besitzen wie der Vektor \(\vec{u} = \begin{pmatrix} 12 \\ 4 \\ 3 \end{pmatrix}\). \(\vec{v}_1 = \begin{pmatrix} 0 \\ 13 \\ 0 \end{pmatrix}\) \(\vec{v}_2 = \begin{pmatrix} \sqrt{100} \\ \sqrt{50} \\ \sqrt{19} \end{pmatrix}\) \(\vec{v}_3 = \begin{pmatrix} 1 \\ 12 \\ 2 \sqrt{3} \end{pmatrix}\) \(\vec{v}_4 = \begin{pmatrix} 5 \\ 12 \\ 0 \end{pmatrix}\) \(\vec{v}_5 = \begin{pmatrix} 3 \\ -4 \\ 12 \end{pmatrix}\) \(\vec{v}_6 = \begin{pmatrix} 8 \\ 8 \\ 4 \end{pmatrix}\) Nutze zum Vergleichen die Beziehung \(\vec{w}\cdot\vec{w}=|\vec{w}|^2\).

Denkanstöße

- Vergleiche zunächst die Quadrate der Längen statt die Wurzeln selbst. - Wie lässt sich das Quadrat einer Vektorlänge als Skalarprodukt des Vektors mit sich selbst schreiben? - Prüfe jeden Kandidaten unabhängig; ziehe die Quadratwurzel nur dort, wo du die tatsächliche Länge angeben möchtest.

Lösung

1. Für den Referenzvektor gilt \(\vec{u}\cdot\vec{u}=12^2+4^2+3^2=169\), also \(|\vec{u}|=13\). 2. Vergleiche die Selbstskalarprodukte: \(\vec{v}_1\cdot\vec{v}_1=169\), \(\vec{v}_2\cdot\vec{v}_2=100+50+19=169\), \(\vec{v}_3\cdot\vec{v}_3=1+144+12=157\), \(\vec{v}_4\cdot\vec{v}_4=25+144=169\), \(\vec{v}_5\cdot\vec{v}_5=9+16+144=169\) und \(\vec{v}_6\cdot\vec{v}_6=64+64+16=144\). 3. Somit haben \(\vec{v}_1\), \(\vec{v}_2\), \(\vec{v}_4\) und \(\vec{v}_5\) dieselbe Länge wie \(\vec{u}\).

Antwort

Die Vektoren \(\vec{v}_1\), \(\vec{v}_2\), \(\vec{v}_4\) und \(\vec{v}_5\) haben dieselbe Länge wie \(\vec{u}\) (nämlich \(13\)).
43043612
Vom Startpunkt \(S(1\mid4\mid-2)\) aus wird ein Punkt durch den Verschiebungsvektor \(t\vec{u}\) mit \(\vec{u}=\begin{pmatrix}-4\\7\\4\end{pmatrix}\) und \(t\in\mathbb{R}\) erreicht. Bestimme mithilfe des Skalarprodukts die beiden Punkte, die vom Startpunkt genau \(27\) Längeneinheiten entfernt sind.

Denkanstöße

- Die Entfernung vom Startpunkt ist die Länge des Verschiebungsvektors \(t\vec{u}\). - Übersetze diese Länge in ein Selbstskalarprodukt, bevor du nach \(t\) löst. - Die beiden Vorzeichen von \(t\) entsprechen den beiden entgegengesetzten Verschiebungsrichtungen.

Lösung

1. Für den Verschiebungsvektor gilt \(\vec{u}\cdot\vec{u}=16+49+16=81\). 2. Die Abstandsbedingung lautet \((t\vec{u})\cdot(t\vec{u})=27^2\). Damit ist \(81t^2=729\), also \(t^2=9\). 3. Somit ist \(t=3\) oder \(t=-3\). 4. Für \(t=3\) ergibt sich \(P_1=S+3\vec{u}=(-11\mid25\mid10)\). 5. Für \(t=-3\) ergibt sich \(P_2=S-3\vec{u}=(13\mid-17\mid-14)\).

Antwort

\(P_1(-11\mid25\mid10)\) und \(P_2(13\mid-17\mid-14)\)
43048812
In einem dreidimensionalen Koordinatensystem bilden die Punkte \(A(1\mid1\mid1)\), \(B(5\mid2\mid0)\) und \(D(2\mid4\mid3)\) drei Eckpunkte eines Parallelogramms \(ABCD\). a) Bestimme die Koordinaten des vierten Eckpunkts \(C\). b) Berechne die Quadrate der Längen der beiden Diagonalen mithilfe von Selbstskalarprodukten. c) Berechne die Summe der Quadrate aller vier Seitenlängen und vergleiche sie mit der Summe der Diagonalenquadrate.

Denkanstöße

- Nutze für den fehlenden Eckpunkt die Gleichheit entsprechender Gegenseitenvektoren. - Ein Längenquadrat lässt sich direkt als Selbstskalarprodukt berechnen. - Im Parallelogramm treten die beiden unterschiedlichen Seitenlängen jeweils zweimal auf.

Lösung

1. Wegen \(\vec{BC}=\vec{AD}\) ist \(C(6\mid5\mid2)\). 2. Es gilt \(\vec{AC}=\begin{pmatrix}5\\4\\1\end{pmatrix}\) und damit \(|\vec{AC}|^2=\vec{AC}\cdot\vec{AC}=42\). Außerdem ist \(\vec{BD}=\begin{pmatrix}-3\\2\\3\end{pmatrix}\) und \(|\vec{BD}|^2=22\). Die Summe beträgt \(64\). 3. Für die Seiten gilt \(\vec{AB}\cdot\vec{AB}=18\) und \(\vec{AD}\cdot\vec{AD}=14\). 4. Da gegenüberliegende Seiten gleich lang sind, beträgt die Summe aller vier Seitenquadrate \(2(18+14)=64\). 5. Beide Summen sind gleich; damit ist die Parallelogrammgleichung für dieses Beispiel bestätigt.

Antwort

a) \(C(6\mid5\mid2)\) b) \(|\vec{AC}|^2=42\), \(|\vec{BD}|^2=22\) c) Beide Summen betragen \(64\).
42772012
Die Grundfläche einer geraden Pyramide \(ABCDS\) wird durch die Eckpunkte \(A(5\mid0\mid0)\), \(B(5\mid4\mid0)\), \(C(5\mid4\mid4)\) und \(D(5\mid0\mid4)\) beschrieben. Die Seitenkanten haben die Länge \(6\). Bestimme alle möglichen Koordinaten der Spitze \(S\) mithilfe des Skalarprodukts.

Denkanstöße

- Welche Koordinate ist bei allen Punkten der Grundfläche gleich? - Wo liegt die Spitze einer geraden Pyramide relativ zum Mittelpunkt der Grundfläche? - Übersetze die Längenbedingung in eine Gleichung für \(\vec{AS}\cdot\vec{AS}\). - Beachte, dass die unbekannte Höhenverschiebung zwei Vorzeichen haben kann.

Lösung

1. Alle Grundpunkte besitzen die erste Koordinate \(5\); die Grundfläche liegt daher in der Ebene \(x_1=5\). 2. Ihr Mittelpunkt ist \(M(5\mid2\mid2)\). Die Spitze einer geraden Pyramide hat deshalb die Form \(S(5+h\mid2\mid2)\). 3. Es ist \(\vec{AS}=\begin{pmatrix}h\\2\\2\end{pmatrix}\). 4. Mit \(|\vec{AS}|^2=\vec{AS}\cdot\vec{AS}\) folgt aus der Seitenlänge \(6\): \(h^2+2^2+2^2=36\). 5. Daher ist \(h^2=28\), also \(h=\pm2\sqrt7\). 6. Die beiden Spitzen sind \(S_1(5+2\sqrt7\mid2\mid2)\) und \(S_2(5-2\sqrt7\mid2\mid2)\).

Antwort

\(S_1(5+2\sqrt7\mid2\mid2)\) und \(S_2(5-2\sqrt7\mid2\mid2)\)
42781512
Gegeben sind die Punkte \(A(2\mid1\mid-1)\) und \(B(4\mid5\mid3)\) sowie die Punkte \(C_t(3+2t\mid3-2t\mid1+t)\) mit \(t\in\mathbb{R}\). a) Zeige mithilfe von Selbstskalarprodukten, dass die Dreiecke \(ABC_t\) für alle \(t\neq0\) gleichschenklig mit der Basis \(AB\) sind. Untersuche auch \(t=0\). b) Bestimme diejenigen Werte von \(t\), für die das Dreieck \(ABC_t\) gleichseitig ist. c) Berechne den Mittelpunkt \(M\) von \(AB\) und weise nach, dass \(\vec{MC_t}\) für alle \(t\neq0\) orthogonal zu \(\vec{AB}\) ist. d) Für welche Werte von \(t\) beträgt der Flächeninhalt des Dreiecks \(ABC_t\) genau \(18\) Flächeneinheiten?

Denkanstöße

- Vergleiche in Teil a) die Selbstskalarprodukte der beiden Schenkelvektoren. - Für Teil b) brauchst du zusätzlich das Längenquadrat der Basis \(AB\). - Welche Skalarproduktbedingung zeigt die Orthogonalität in Teil c)? - In Teil d) ist die Strecke vom Basismittelpunkt zu \(C_t\) die Höhe des gleichschenkligen Dreiecks.

Lösung

1. Es gilt \(\vec{AC_t}=\begin{pmatrix}1+2t\\2-2t\\2+t\end{pmatrix}\) und \(\vec{BC_t}=\begin{pmatrix}-1+2t\\-2-2t\\-2+t\end{pmatrix}\). Beide Selbstskalarprodukte sind \(9t^2+9\). Daher sind die Schenkel gleich lang. Bei \(t=0\) ist \(C_0\) der Mittelpunkt von \(AB\), sodass kein Dreieck entsteht. 2. Für \(\vec{AB}=\begin{pmatrix}2\\4\\4\end{pmatrix}\) ist \(\vec{AB}\cdot\vec{AB}=36\). Gleichseitigkeit verlangt \(9t^2+9=36\), also \(t=\pm\sqrt3\). 3. Der Mittelpunkt ist \(M(3\mid3\mid1)\). Es gilt \(\vec{MC_t}=\begin{pmatrix}2t\\-2t\\t\end{pmatrix}\) und \(\vec{MC_t}\cdot\vec{AB}=0\). 4. Aus \(\vec{MC_t}\cdot\vec{MC_t}=9t^2\) folgt für die Höhe \(h=3|t|\). Mit \(|\vec{AB}|=6\) ist der Flächeninhalt \(9|t|\). Daher gilt bei \(18\) Flächeneinheiten \(t=\pm2\).

Antwort

a) Für \(t\neq0\) ist \(ABC_t\) gleichschenklig mit Basis \(AB\); bei \(t=0\) entsteht kein Dreieck. b) \(t=\pm\sqrt3\) c) \(M(3\mid3\mid1)\) und \(\vec{MC_t}\cdot\vec{AB}=0\) d) \(t=\pm2\)
42781612
Gegeben sind die Punkte \(P(1\mid0\mid1)\) und \(Q(3\mid2\mid3)\) sowie die Punkte \(S_k(2+k\mid1-2k\mid2+k)\) mit \(k\in\mathbb{R}\). a) Weise mit Selbstskalarprodukten nach, dass die Seiten \(PS_k\) und \(QS_k\) für jeden Wert von \(k\) die gleiche Länge besitzen. b) Ermittle die Werte von \(k\), für die das Dreieck \(PQS_k\) rechtwinklig ist. Gib an, an welchem Eckpunkt der rechte Winkel liegt. c) Untersuche rechnerisch, ob es einen Wert für \(k\) gibt, sodass \(S_k\) auf der Strecke \(PQ\) liegt. d) Bestimme den positiven Wert von \(k\), für den die Schenkel die Länge \(\sqrt{21}\) besitzen.

Denkanstöße

- Vergleiche in Teil a) die Quadrate der Schenkellängen als Selbstskalarprodukte. - Nutze für einen rechten Winkel die passende Skalarproduktbedingung am betreffenden Eckpunkt. - Vergleiche in Teil c) den Verbindungsvektor \(\vec{PS_k}\) mit der Richtung von \(\vec{PQ}\). - Übersetze die vorgegebene Schenkellänge in eine Gleichung für ihr Selbstskalarprodukt.

Lösung

1. Es ist \(\vec{PS_k}=\begin{pmatrix}k+1\\1-2k\\k+1\end{pmatrix}\) und \(\vec{QS_k}=\begin{pmatrix}k-1\\-1-2k\\k-1\end{pmatrix}\). Beide Selbstskalarprodukte sind \(6k^2+3\); damit sind die Schenkel gleich lang. 2. Ein rechter Winkel kann bei diesem gleichschenkligen Dreieck nur bei \(S_k\) liegen. Aus \(\vec{S_kP}\cdot\vec{S_kQ}=6k^2-3=0\) folgt \(k=\pm\frac{1}{\sqrt2}\). 3. Es ist \(\vec{PQ}=\begin{pmatrix}2\\2\\2\end{pmatrix}\). Liegt \(S_k\) auf der Strecke \(PQ\), so zeigt \(\vec{PS_k}\) in dieselbe Richtung wie \(\vec{PQ}\); seine drei Komponenten müssen daher gleich sein. Aus \(k+1=1-2k\) folgt \(k=0\). Dann gilt \(\vec{PS_0}=\begin{pmatrix}1\\1\\1\end{pmatrix}=\frac12\vec{PQ}\), also ist \(S_0\) der Mittelpunkt von \(PQ\). 4. Für die Schenkellänge \(\sqrt{21}\) gilt wegen des Selbstskalarprodukts \(6k^2+3=21\). Daraus folgt \(k^2=3\); wegen \(k>0\) ist \(k=\sqrt3\).

Antwort

a) \(\vec{PS_k}\cdot\vec{PS_k}=\vec{QS_k}\cdot\vec{QS_k}=6k^2+3\) b) \(k=\pm\frac{1}{\sqrt2}\); der rechte Winkel liegt bei \(S_k\). c) Ja, für \(k=0\); dann ist \(S_0\) der Mittelpunkt von \(PQ\). d) \(k=\sqrt3\)
42782012
In jedem Parallelogramm \(ABCD\) mit den aufspannenden Vektoren \(\vec{a} = \vec{AB}\) und \(\vec{b} = \vec{AD}\) gilt die sogenannte Parallelogrammgleichung. a) Beweise unter Verwendung des Skalarprodukts, dass die Summe der Quadrate der Längen der beiden Diagonalen gleich der Summe der Quadrate der Längen aller vier Seiten ist, also: \(|\vec{AC}|^2 + |\vec{BD}|^2 = 2(|\vec{a}|^2 + |\vec{b}|^2)\) b) Welche spezielle Form nimmt diese Gleichung an, wenn es sich bei dem Parallelogramm um eine Raute mit der Seitenlänge \(s\) handelt?

Denkanstöße

- Stelle die Diagonalen als Summe bzw. Differenz der Seitenvektoren dar. - Nutze die Eigenschaft \(|\vec{v}|^2 = \vec{v} \cdot \vec{v}\). - Was passiert mit dem gemischten Term des Skalarprodukts, wenn du die beiden quadrierten Summen addierst? - Überlege für Teil b), was die Definition einer Raute für die Längen der Vektoren \(\vec{a}\) und \(\vec{b}\) bedeutet.

Lösung

1. Definition der Diagonalenvektoren: \(\vec{e} = \vec{AC} = \vec{a} + \vec{b}\) und \(\vec{f} = \vec{BD} = \vec{b} - \vec{a}\). 2. Quadrate der Längen als Skalarprodukte ausdrücken: \(|\vec{e}|^2 = (\vec{a} + \vec{b}) \cdot (\vec{a} + \vec{b})\) und \(|\vec{f}|^2 = (\vec{b} - \vec{a}) \cdot (\vec{b} - \vec{a})\). 3. Anwendung des Distributivgesetzes (binomische Formeln): \(|\vec{e}|^2 = |\vec{a}|^2 + 2 \vec{a} \cdot \vec{b} + |\vec{b}|^2\) und \(|\vec{f}|^2 = |\vec{b}|^2 - 2 \vec{b} \cdot \vec{a} + |\vec{a}|^2\). 4. Addition der beiden Ausdrücke: \(|\vec{e}|^2 + |\vec{f}|^2 = (|\vec{a}|^2 + 2 \vec{a} \cdot \vec{b} + |\vec{b}|^2) + (|\vec{b}|^2 - 2 \vec{a} \cdot \vec{b} + |\vec{a}|^2)\). 5. Zusammenfassen: Die Terme \(2 \vec{a} \cdot \vec{b}\) heben sich gegenseitig auf, es bleibt \(2|\vec{a}|^2 + 2|\vec{b}|^2 = 2(|\vec{a}|^2 + |\vec{b}|^2)\). 6. Spezialfall Raute: In einer Raute gilt \(|\vec{a}| = |\vec{b}| = s\). Einsetzen in die Formel ergibt \(|\vec{AC}|^2 + |\vec{BD}|^2 = 2(s^2 + s^2) = 4s^2\).

Antwort

a) Die Addition der quadrierten Diagonalenlängen \(|\vec{a} + \vec{b}|^2 + |\vec{b} - \vec{a}|^2\) liefert nach dem Ausmultiplizieren \(|\vec{a}|^2 + 2(\vec{a} \cdot \vec{b}) + |\vec{b}|^2 + |\vec{b}|^2 - 2(\vec{a} \cdot \vec{b}) + |\vec{a}|^2 = 2|\vec{a}|^2 + 2|\vec{b}|^2\). b) Für eine Raute mit Seitenlänge \(s\) vereinfacht sich die Gleichung zu \(|\vec{AC}|^2 + |\vec{BD}|^2 = 4s^2\).
42782212
Der Satz von Apollonios beschreibt eine fundamentale Eigenschaft von Dreiecken. In einem beliebigen Dreieck \(ABC\) sei \(M\) der Mittelpunkt der Seite \(\overline{BC}\). Beweise unter Verwendung des Skalarprodukts die folgende Beziehung: \(|\vec{AB}|^2 + |\vec{AC}|^2 = 2(|\vec{AM}|^2 + |\vec{BM}|^2)\) Nutze für den Beweis die Zerlegungen \(\vec{AB} = \vec{AM} + \vec{MB}\) und \(\vec{AC} = \vec{AM} + \vec{MC}\).

Denkanstöße

- Wie hängen die Vektoren \(\vec{MB}\) und \(\vec{MC}\) zusammen, wenn \(M\) genau in der Mitte liegt? - Nutze die Identität \(|\vec{v}|^2 = \vec{v} \cdot \vec{v}\), um die Längenquadrate zu berechnen. - Welche Terme heben sich bei der Addition der beiden quadrierten Ausdrücke gegenseitig auf? - Erinnere dich an die binomischen Formeln für Vektoren.

Lösung

1. Definition der Teilvektoren: Da \(M\) die Mitte von \(BC\) ist, gilt \(\vec{MC} = -\vec{MB}\). Setze \(\vec{m} = \vec{AM}\) und \(\vec{x} = \vec{MB}\). 2. Darstellung der Seitenvektoren: \(\vec{AB} = \vec{m} + \vec{x}\) und \(\vec{AC} = \vec{m} - \vec{x}\). 3. Berechnung der Quadrate der Beträge mittels Skalarprodukt: \(|\vec{AB}|^2 = |\vec{m} + \vec{x}|^2 = |\vec{m}|^2 + 2(\vec{m} \cdot \vec{x}) + |\vec{x}|^2\) sowie \(|\vec{AC}|^2 = |\vec{m} - \vec{x}|^2 = |\vec{m}|^2 - 2(\vec{m} \cdot \vec{x}) + |\vec{x}|^2\). 4. Addition der beiden Gleichungen: \(|\vec{AB}|^2 + |\vec{AC}|^2 = (|\vec{m}|^2 + 2(\vec{m} \cdot \vec{x}) + |\vec{x}|^2) + (|\vec{m}|^2 - 2(\vec{m} \cdot \vec{x}) + |\vec{x}|^2) = 2|\vec{m}|^2 + 2|\vec{x}|^2\). 5. Rückführung auf die ursprünglichen Bezeichnungen: Da \(|\vec{m}|^2 = |\vec{AM}|^2\) und \(|\vec{x}|^2 = |\vec{BM}|^2\), folgt die Behauptung \(2(|\vec{AM}|^2 + |\vec{BM}|^2)\).

Antwort

Der Beweis erfolgt durch Einsetzen der Vektorsummen in das Skalarprodukt: \(|\vec{AM} + \vec{MB}|^2 + |\vec{AM} - \vec{MB}|^2 = (|\vec{AM}|^2 + 2(\vec{AM} \cdot \vec{MB}) + |\vec{MB}|^2) + (|\vec{AM}|^2 - 2(\vec{AM} \cdot \vec{MB}) + |\vec{MB}|^2) = 2|\vec{AM}|^2 + 2|\vec{MB}|^2\). Dies entspricht der zu beweisenden Gleichung \(2(|\vec{AM}|^2 + |\vec{BM}|^2)\).
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Betrachte die Punkte \(A(1\mid2\mid5)\), \(B(1\mid-1\mid-1)\) und \(C(5\mid4\mid1)\). Ein vierter Punkt ist durch \(D(3+k\mid3+2k\mid3+2k)\) mit \(k\in\mathbb{R}\) gegeben. Dabei werden auch konkave Drachenvierecke berücksichtigt. a) Zeige mithilfe von Selbstskalarprodukten, dass \(ABCD\) für alle \(k\in\mathbb{R}\setminus\{0,-2\}\) ein Drachenviereck ist. b) Bestimme den Wert von \(k\), für den \(ABCD\) eine Raute ist. c) Warum müssen \(k=0\) und \(k=-2\) für ein echtes Viereck ausgeschlossen werden? d) Überprüfe rechnerisch, ob es einen Wert von \(k\) gibt, sodass \(ABCD\) ein Quadrat ist.

Denkanstöße

- Ein Drachenviereck besitzt zwei Paare gleich langer benachbarter Seiten. - Vergleiche diese Seitenpaare über ihre Selbstskalarprodukte. - Prüfe für die ausgeschlossenen Werte, ob vier verschiedene Eckpunkte erhalten bleiben. - Welche zusätzliche Winkelbedingung müsste eine Raute erfüllen, um ein Quadrat zu sein?

Lösung

1. Für die ersten benachbarten Seiten gilt \(\vec{AB}\cdot\vec{AB}=45\) und \(\vec{BC}\cdot\vec{BC}=45\). Also ist \(AB=BC\). 2. Außerdem gilt \(\vec{AD}\cdot\vec{AD}=9k^2+9\) und \(\vec{CD}\cdot\vec{CD}=9k^2+9\). Damit ist \(AD=CD\), also liegt für die nicht entarteten Fälle ein Drachenviereck vor. 3. Für eine Raute muss \(45=9k^2+9\) gelten. Daraus folgt \(k=2\) oder \(k=-2\); der zweite Wert ist entartet, also bleibt \(k=2\). 4. Bei \(k=-2\) ist \(D=B\). Bei \(k=0\) ist \(D(3\mid3\mid3)\) der Mittelpunkt von \(AC\). In beiden Fällen entsteht kein echtes Viereck. 5. Für ein Quadrat wäre zusätzlich ein rechter Winkel nötig. Es gilt jedoch unabhängig von \(k\): \(\vec{BA}\cdot\vec{BC}=27\neq0\). Daher kann kein Quadrat entstehen.

Antwort

a) \(AB=BC\) und \(AD=CD\) für alle nicht entarteten Parameterwerte. b) \(k=2\) c) Bei \(k=-2\) ist \(D=B\); bei \(k=0\) ist \(D\) der Mittelpunkt von \(AC\). d) Nein; \(\vec{BA}\cdot\vec{BC}=27\neq0\).

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