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Die Abbildung zeigt zwei statistische Darstellungen.
a) Im oberen Diagramm ist für mehrere Platinen die Anzahl gefundener Fehler dargestellt. Im unteren Diagramm sind gemessene Massen von Packungen in Klassen zusammengefasst.
Ordne den beiden zugrunde liegenden Zufallsgrößen die Begriffe „diskret“ und „stetig“ zu und begründe jeweils über die möglichen Werte.
b) Erkläre, warum ein Punktdiagramm zur ersten Zufallsgröße und ein Histogramm zur zweiten Zufallsgröße passen.
Denkanstöße
- Frage dich bei jeder Zufallsgröße, ob zwischen zwei möglichen Werten immer noch weitere mögliche Werte liegen können.
- Welche Art von Größe wird gezählt, welche wird gemessen?
- Vergleiche die einzelnen Punktstapel mit den zusammenhängenden Klassen des Histogramms.
Lösung
a) Die Fehleranzahl ist diskret: Sie kann nur ganzzahlige Zählwerte wie \(0,1,2,\ldots\) annehmen. Die Packungsmasse ist stetig: Innerhalb eines Messbereichs sind grundsätzlich beliebige reelle Zwischenwerte möglich.
b) Im Punktdiagramm werden einzelne mögliche Zählwerte und ihre Wiederholungen sichtbar. Beim Histogramm werden dagegen Messwerte aus einem kontinuierlichen Wertebereich in benachbarte Intervalle eingeteilt und durch zusammenhängende Balken dargestellt.
Antwort
a) Fehleranzahl: diskret. Packungsmasse: stetig.
b) Das Punktdiagramm zeigt einzelne Zählwerte; das Histogramm fasst einen kontinuierlichen Messbereich in Intervalle zusammen.
