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Mathe-Arbeitsblätter Klasse 13

Stellen Sie aus mehr als 25.000 Matheaufgaben von der 3. bis zur 13. Klasse Ihre eigenen Arbeitsblätter zusammen. Alle Aufgaben enthalten Lösungsschritte.

Verteilungsfunktion

Lernziele

  • Deutet Verteilungsfunktionen als kumulierte Wahrscheinlichkeiten.
  • Berechnet Intervallwahrscheinlichkeiten aus Verteilungswerten.
  • Beschreibt Monotonie und Grenzwerte von Verteilungsfunktionen.
  • Verknüpft Dichte und Verteilungsfunktion.
  • Prüft Graphen anhand grundlegender Eigenschaften.

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55160013
Für eine stetige Zufallsgröße \(X\) gilt für ihre Verteilungsfunktion \(F\): \(F(7)=0{,}62\). Gib \(P(X\le7)\) an und formuliere die Bedeutung des Ergebnisses in einem kurzen Satz.

Denkanstöße

- Welche Wahrscheinlichkeit beschreibt die Verteilungsfunktion an einer Stelle \(x\)? - Übertrage diese Bedeutung auf den gegebenen Wert bei \(x=7\).

Lösung

Nach der Definition der Verteilungsfunktion gilt \(F(7)=P(X\le7)\). Daher ist \(P(X\le7)=0{,}62\). Das bedeutet: Mit einer Wahrscheinlichkeit von \(62\,\%\) nimmt \(X\) einen Wert von höchstens \(7\) an.

Antwort

\(P(X\le7)=0{,}62=62\,\%\). Mit einer Wahrscheinlichkeit von \(62\,\%\) nimmt \(X\) einen Wert von höchstens \(7\) an.
55353913
Außerhalb des sichtbaren Bereichs setzen sich die drei Polygonzüge jeweils waagerecht mit ihrem linken bzw. rechten Randwert fort. Welche Abbildung kann eine Verteilungsfunktion darstellen? Begründe deine Entscheidung mit grundlegenden Eigenschaften einer Verteilungsfunktion.
Abbildung zur Aufgabe 553539

Denkanstöße

- Welche Werte können Wahrscheinlichkeiten überhaupt annehmen? - Wie muss sich \(P(X\le x)\) verhalten, wenn \(x\) nach rechts wandert? - Was muss ganz links und ganz rechts mit dieser kumulierten Wahrscheinlichkeit passieren?

Lösung

1. Eine Verteilungsfunktion muss monoton nicht fallend sein, nur Werte zwischen \(0\) und \(1\) annehmen und sich für sehr kleine bzw. sehr große \(x\) den Werten \(0\) bzw. \(1\) annähern. 2. Abbildung a) erfüllt diese Eigenschaften. 3. In b) fällt der Graph zwischenzeitlich; das ist für eine Verteilungsfunktion unmöglich. 4. In c) nimmt der Graph Werte größer als \(1\) an; auch das ist unmöglich.

Antwort

Abbildung a). Sie ist monoton nicht fallend, bleibt zwischen \(0\) und \(1\) und nähert sich links \(0\) sowie rechts \(1\).
55842913
Für eine stetige Zufallsgröße \(X\) mit Dichtefunktion \(f\) und Verteilungsfunktion \(F\) gilt \(F(x)=\int_{-\infty}^{x} f(t)\,\mathrm{d}t\). Bestimme \(F'(x)\) an Stellen, an denen \(f\) stetig ist, und erkläre die Beziehung in einem Satz.

Denkanstöße

- Betrachte, was \(F(x)\) laut Definition geometrisch sammelt. - Wie ändert sich diese gesammelte Fläche, wenn \(x\) ein kleines Stück nach rechts verschoben wird? - Welche Größe beschreibt diese lokale Änderung?

Lösung

1. Nach dem Hauptsatz der Differential- und Integralrechnung gilt \(F'(x)=f(x)\). 2. Die Dichtehöhe \(f(x)\) gibt also an, wie schnell die bis \(x\) angesammelte Wahrscheinlichkeit \(F(x)\) an dieser Stelle wächst.

Antwort

\(F'(x)=f(x)\). Die Dichte ist die Änderungsrate der kumulierten Wahrscheinlichkeit.
42517913
Betrachte die Familie der Verteilungsfunktionen \(\Phi_{\mu; \sigma}\) der Normalverteilung. 1. Beschreibe, wie sich die Lage des Graphen im Koordinatensystem verändert, wenn der Erwartungswert \(\mu\) vergrößert wird, während die Standardabweichung \(\sigma\) konstant bleibt. 2. Erläutere den Einfluss einer Vergrößerung von \(\sigma\) auf die maximale Steigung des Graphen an der Stelle \(x = \mu\). 3. Gib die Koordinaten des Punktes an, in dem alle Graphen der Schar \(\Phi_{\mu; \sigma}\) bei festem \(\mu\) denselben Funktionswert annehmen, unabhängig von der Wahl von \(\sigma\).

Denkanstöße

- Welche geometrische Transformation entspricht einer Änderung des Wertes, der von der Variablen \(x\) subtrahiert wird? - Wie hängen die Steigung der Verteilungsfunktion und die Werte der zugehörigen Dichtefunktion zusammen? - Welchen Wahrscheinlichkeitswert nimmt eine normalverteilte Zufallsgröße genau an ihrem Erwartungswert an? - Erinnere dich an die Symmetrieeigenschaften der Glockenkurve und was diese für die kumulierte Fläche bedeuten.

Lösung

1. Der Parameter \(\mu\) bestimmt die horizontale Lage des Graphen auf der \(x\)-Achse. Eine Vergrößerung von \(\mu\) bewirkt eine Verschiebung des gesamten Graphen nach rechts (in positive \(x\)-Richtung). 2. Die Steigung der Verteilungsfunktion entspricht dem Wert der Dichtefunktion \(\phi_{\mu; \sigma}\). Da der Maximalwert der Dichtefunktion an der Stelle \(x = \mu\) durch \(\frac{1}{\sigma\sqrt{2\pi}}\) gegeben ist, führt eine Vergrößerung von \(\sigma\) zu einer Verringerung dieses Maximalwertes. Der Graph der Verteilungsfunktion verläuft somit im Zentrum „flacher“. 3. Jede Verteilungsfunktion einer Normalverteilung ist punktsymmetrisch zum Punkt \((\mu; 0{,}5)\). Da \(\Phi_{\mu; \sigma}(\mu) = 0{,}5\) für alle \(\sigma > 0\) gilt, ist dies der gesuchte Punkt.

Antwort

1. Der Graph wird entlang der \(x\)-Achse nach rechts verschoben. 2. Die maximale Steigung an der Stelle \(x = \mu\) nimmt ab; der Graph wird flacher. 3. Der Punkt hat die Koordinaten \((\mu; 0{,}5)\).
42522113
Eine normalverteilte Zufallsgröße \(X\) besitzt den Erwartungswert \(\mu = 50\). Es ist bekannt, dass der Wert der Verteilungsfunktion an der Stelle \(x = 45\) etwa \(0{,}3085\) beträgt, also \(\Phi_{50; \sigma}(45) \approx 0{,}3085\). Berechne unter Verwendung der Symmetrieeigenschaften der Normalverteilung den Wert \(\Phi_{50; \sigma}(55)\) und begründe dein Vorgehen.

Denkanstöße

- Überlege, wie die beiden x-Werte im Verhältnis zum Erwartungswert liegen. - Welchen Zusammenhang gibt es zwischen den Flächenanteilen links von einem Wert und rechts von seinem symmetrischen Gegenstück? - Wie hängen die Wahrscheinlichkeiten \(P(X \le \mu - a)\) und \(P(X \le \mu + a)\) zusammen?

Lösung

1. Identifikation der Symmetrie zum Erwartungswert: Die Stellen \(x_1 = 45\) und \(x_2 = 55\) liegen symmetrisch zum Erwartungswert \(\mu = 50\), da \(45 = 50 - 5\) und \(55 = 50 + 5\) gilt (Abstand \(a = 5\)). 2. Anwendung der Symmetrieeigenschaft der Verteilungsfunktion: Es gilt die Beziehung \(\Phi_{\mu; \sigma}(\mu - a) = 1 - \Phi_{\mu; \sigma}(\mu + a)\). 3. Einsetzen der gegebenen Werte: \(0{,}3085 = 1 - \Phi_{50; \sigma}(55)\). 4. Berechnung des gesuchten Wertes: \(\Phi_{50; \sigma}(55) = 1 - 0{,}3085 = 0{,}6915\).

Antwort

\(\Phi_{50; \sigma}(55) = 0{,}6915\)
42537413
Gegeben ist eine stetige Zufallsgröße \(X\) mit einer unbekannten Dichtefunktion \(f\). Es sind lediglich die folgenden Werte der Verteilungsfunktion \(F(x)=P(X\le x)\) bekannt: \(F(2)=0{,}35\) und \(F(6)=0{,}80\). 1. Berechne \(P(2<X\le6)\) und \(P(2\le X\le6)\). 2. Begründe allgemein mithilfe des Integralbegriffs, warum für jede stetige Zufallsgröße \(P(X=a)=0\) für jede reelle Zahl \(a\) gilt. 3. Welche Konsequenz hat diese Eigenschaft für Wahrscheinlichkeiten in offenen, halboffenen und abgeschlossenen Intervallen mit denselben Grenzen?

Denkanstöße

- Eine Intervallwahrscheinlichkeit lässt sich als Differenz zweier Werte der Verteilungsfunktion schreiben. - Überlege, welchen Wert ein Integral mit identischen Integrationsgrenzen besitzt. - Prüfe anschließend, was das Hinzufügen oder Entfernen eines einzelnen Randpunkts an einer Wahrscheinlichkeit ändern kann.

Lösung

1. Es gilt \(P(2<X\le6)=F(6)-F(2)=0{,}80-0{,}35=0{,}45\). Da \(P(X=2)=0\), ist auch \(P(2\le X\le6)=0{,}45\). 2. Für eine stetige Zufallsgröße gilt \(P(a\le X\le b)=\int_a^b f(t)\,dt\). Für einen Einzelpunkt sind beide Grenzen gleich, also \(P(X=a)=\int_a^a f(t)\,dt=0\). 3. Da die Randpunkte jeweils Wahrscheinlichkeit \(0\) besitzen, ändert ihre Einbeziehung die Intervallwahrscheinlichkeit nicht. Daher gilt \(P(a\le X\le b)=P(a<X\le b)=P(a\le X<b)=P(a<X<b)\).

Antwort

1. \(P(2<X\le6)=0{,}45\) und \(P(2\le X\le6)=0{,}45\) 2. \(P(X=a)=\int_a^a f(t)\,dt=0\) 3. Offene, halboffene und abgeschlossene Intervalle mit denselben Grenzen haben bei einer stetigen Zufallsgröße dieselbe Wahrscheinlichkeit.
43275013
a) Lies aus dem Graphen die Werte \(F(2)\), \(F(4)\) und \(F(6)\) ab. Erkläre außerdem die Bedeutung von \(F(6)\) als Wahrscheinlichkeit. b) Bestimme \(P(3\le X\le7)\) ausschließlich durch Ablesen geeigneter Funktionswerte am Graphen. Gib die Wahrscheinlichkeit auf zwei Dezimalstellen an.
Abbildung zur Aufgabe 432750

Denkanstöße

- Was bedeutet ein Funktionswert \(F(x)\) als Wahrscheinlichkeit? - Für eine Intervallwahrscheinlichkeit brauchst du die Funktionswerte an beiden Intervallgrenzen. - Achte darauf, in b) die abgelesenen \(F\)-Werte und nicht die Abstände auf der \(x\)-Achse zu verwenden.

Lösung

1. Aus dem Graphen liest man ungefähr \(F(2)\approx0{,}16\), \(F(4)=0{,}50\) und \(F(6)\approx0{,}84\) ab. Dabei bedeutet \(F(6)\approx0{,}84\), dass \(P(X\le6)\approx0{,}84\) gilt. 2. Aus dem Graphen liest man ungefähr \(F(3)\approx0{,}31\) und \(F(7)\approx0{,}93\) ab. Daher gilt \(P(3\le X\le7)=F(7)-F(3)\approx0{,}93-0{,}31=0{,}62\).

Antwort

a) \(F(2)\approx0{,}16\), \(F(4)=0{,}50\), \(F(6)\approx0{,}84\); also \(P(X\le6)\approx0{,}84\) b) \(P(3\le X\le7)\approx0{,}62\)
43479213
Gegeben ist der Graph der Verteilungsfunktion \(F\) einer normalverteilten Zufallsgröße \(X\). a) Bestimme den Erwartungswert \(\mu\) direkt aus der Abbildung. b) Ermittle mithilfe des Graphen die Wahrscheinlichkeiten \(P(X \le 4)\) und \(P(2 \le X \le 6)\). c) Beschreibe den qualitativen Verlauf der zugehörigen Wahrscheinlichkeitsdichte \(f\) (Lage des Maximums, Symmetrieachse).
Abbildung zur Aufgabe 434792

Denkanstöße

- Welcher Funktionswert der Verteilungsfunktion gehört immer zum Erwartungswert einer Normalverteilung? - Wie hängen die Wahrscheinlichkeiten für Intervalle mit den Werten der Verteilungsfunktion zusammen? - Erinnere dich an den Zusammenhang zwischen der Steigung der Verteilungsfunktion und dem Wert der Dichtefunktion.

Lösung

1. Der Erwartungswert \(\mu\) entspricht dem \(x\)-Wert, an dem die Verteilungsfunktion den Wert \(0{,}5\) annimmt. Aus dem Graphen liest man \(\mu = 4\) ab. 2. Die Wahrscheinlichkeit \(P(X \le 4)\) entspricht dem Funktionswert \(F(4)\). Da \(4\) der Erwartungswert ist, gilt \(F(4) = 0{,}5\). 3. Für \(P(2 \le X \le 6)\) berechnet man die Differenz \(F(6) - F(2)\). Aus dem Graphen liest man \(F(6) \approx 0{,}91\) und \(F(2) \approx 0{,}09\) ab. Somit ergibt sich \(P(2 \le X \le 6) \approx 0{,}91 - 0{,}09 = 0{,}82\). 4. Die Wahrscheinlichkeitsdichte \(f\) (gaußsche Glockenkurve) hat ihr Maximum an der Stelle \(x = \mu = 4\) und ist achsensymmetrisch zur Geraden \(x = 4\).

Antwort

a) \(\mu = 4\) b) \(P(X \le 4) = 0{,}5\) \(P(2 \le X \le 6) \approx 0{,}82\) c) Das Maximum der Dichtefunktion liegt bei \(x = 4\). Der Graph ist achsensymmetrisch zur Geraden \(x = 4\).
43481913
Bestimme mithilfe des Graphen der Verteilungsfunktion \(F\) die folgenden Wahrscheinlichkeiten: a) \(P(X\le4)\) b) \(P(X\le5)\) c) \(P(3\le X\le5)\) d) \(P(X>6)\)
Abbildung zur Aufgabe 434819

Denkanstöße

- Lies die Funktionswerte an den genannten \(x\)-Stellen sorgfältig ab. - Überlege bei jedem Ereignis, welcher Bereich der Verteilungsfunktion dazu gehört. - Prüfe bei c) und d), ob du mehrere abgelesene Funktionswerte miteinander verbinden musst.

Lösung

1. Am Graphen liest man \(F(4)=0{,}5\) ab. Somit ist \(P(X\le4)=0{,}5\). 2. Am Graphen liest man \(F(5)\approx0{,}84\) ab. Somit ist \(P(X\le5)\approx0{,}84\). 3. Für das Intervall gilt \(P(3\le X\le5)=F(5)-F(3)\). Mit \(F(5)\approx0{,}84\) und \(F(3)\approx0{,}16\) ergibt sich \(0{,}68\). 4. Für den rechten Rand gilt \(P(X>6)=1-F(6)\). Mit \(F(6)\approx0{,}98\) ergibt sich etwa \(0{,}02\).

Antwort

a) \(P(X\le4)=0{,}5\) b) \(P(X\le5)\approx0{,}84\) c) \(P(3\le X\le5)\approx0{,}68\) d) \(P(X>6)\approx0{,}02\)
55354013
Nika behauptet: „\(G\) kann eine Verteilungsfunktion sein, denn der Graph steigt und alle sichtbaren Funktionswerte liegen zwischen \(0\) und \(1\).“ Zusätzlich ist bekannt, dass sich \(G(x)\) für \(x\to-\infty\) dem Wert \(0{,}2\) und für \(x\to\infty\) dem Wert \(0{,}8\) nähert. Beurteile Nikas Aussage. Nenne die entscheidende Eigenschaft, die trotz Monotonie und Wertebereich verletzt ist.
Abbildung zur Aufgabe 553540

Denkanstöße

- Nikas zwei Kriterien sind notwendig, aber sind sie schon vollständig? - Denke daran, was \(F(x)=P(X\le x)\) für sehr weit links beziehungsweise sehr weit rechts liegende Grenzen bedeutet. - Vergleiche diese Bedeutung anschließend mit den beiden angegebenen Annäherungswerten.

Lösung

1. Der Graph ist zwar monoton steigend und bleibt zwischen \(0\) und \(1\). 2. Für eine Verteilungsfunktion muss jedoch \(\lim_{x\to-\infty}F(x)=0\) und \(\lim_{x\to\infty}F(x)=1\) gelten. 3. Hier gilt \(\lim_{x\to-\infty}G(x)=0{,}2\) und \(\lim_{x\to\infty}G(x)=0{,}8\). 4. Daher kann \(G\) keine Verteilungsfunktion einer Zufallsgröße sein.

Antwort

Nikas Aussage ist falsch. Die Grenzwerte sind \(0{,}2\) und \(0{,}8\) statt \(0\) bzw. \(1\).
55843013
Zur dargestellten Dichtefunktion \(f\) gehört die Verteilungsfunktion \(F\). Außerhalb des Intervalls \([0;4]\) gilt \(f(x)=0\). a) An welcher Stelle wächst \(F\) am schnellsten? Begründe mit dem Graphen von \(f\). b) Wie verändert sich die Steigung von \(F\) im Intervall \([0;2]\) und wie im Intervall \([2;4]\)? c) Bestimme \(F(0)\), \(F(2)\) und \(F(4)\) mithilfe von Flächen unter \(f\).
Abbildung zur Aufgabe 558430

Denkanstöße

- Beschreibe zuerst, wie sich die bis \(x\) angesammelte Fläche verändert, wenn \(x\) verschoben wird. - Vergleiche dann die beiden Seiten des höchsten Punkts von \(f\). - Für die Werte von \(F\) zählt jeweils die gesamte Fläche links von der betrachteten Stelle.

Lösung

1. Es gilt \(F'(x)=f(x)\). Daher wächst \(F\) dort am schnellsten, wo \(f\) am größten ist. Das ist bei \(x=2\). 2. Auf \([0;2]\) steigt \(f\), also nimmt die Steigung von \(F\) zu. Auf \([2;4]\) fällt \(f\), also nimmt die Steigung von \(F\) ab. 3. Links von \(0\) ist die Dichte \(0\), daher ist \(F(0)=0\). 4. Die Fläche von \(0\) bis \(2\) ist ein Dreieck mit Grundseite \(2\) und Höhe \(0{,}5\). Daher ist \(F(2)=\frac{1}{2}\cdot2\cdot0{,}5=0{,}5\). 5. Die gesamte Dreiecksfläche von \(0\) bis \(4\) ist \(1\). Daher ist \(F(4)=1\).

Antwort

a) Bei \(x=2\), weil \(f\) dort ihren größten Wert hat und damit \(F\) dort am schnellsten wächst. b) Auf \([0;2]\) nimmt die Steigung von \(F\) zu; auf \([2;4]\) nimmt sie ab. c) \(F(0)=0\), \(F(2)=0{,}5\), \(F(4)=1\)
42518013
Gegeben sind zwei normalverteilte Zufallsgrößen mit den Verteilungsfunktionen \(F_1 = \Phi_{0; 1}\) und \(F_2 = \Phi_{5; 2}\). 1. Beschreibe die geometrischen Transformationen (Verschiebung und Streckung/Stauchung), durch die der Graph von \(F_1\) in den Graphen von \(F_2\) überführt werden kann. 2. Begründe ohne Verwendung von Näherungswerten, warum der Graph von \(F_1\) an der Stelle \(x = 0\) steiler verläuft als der Graph von \(F_2\) an der Stelle \(x = 5\). 3. Gib den Grenzwert beider Funktionen für \(x \to \infty\) an und interpretiere diesen im Kontext der Wahrscheinlichkeitsrechnung.

Denkanstöße

- Wie verändert sich das Argument der Funktion \(\Phi\), wenn man von der Standardnormalverteilung zur allgemeinen Normalverteilung übergeht? - Betrachte die Formel für die Dichtefunktion an der Stelle ihres Maximums. - Was sagt die Verteilungsfunktion über die gesamte Fläche unter der Dichtekurve aus, wenn man das gesamte Intervall betrachtet? - Überlege, wie sich eine Änderung von \(\sigma\) auf die Breite der Verteilung auswirkt.

Lösung

1. Der Graph von \(F_1\) wird zunächst in \(x\)-Richtung mit dem Faktor \(2\) gestreckt. Dadurch entsteht der Funktionsterm \(\Phi_{0;1}\left(\frac{x}{2}\right)\). Anschließend wird der Graph um \(5\) Einheiten nach rechts verschoben; damit ergibt sich \(F_2(x) = \Phi_{0;1}\left(\frac{x-5}{2}\right)\). 2. Die Steigung der Verteilungsfunktion an der Stelle \(\mu\) ist gegeben durch \(\Phi'_{\mu; \sigma}(\mu) = \frac{1}{\sigma\sqrt{2\pi}}\). Da \(\sigma_1 = 1\) kleiner ist als \(\sigma_2 = 2\), ist die Steigung von \(F_1\) bei \(x=0\) größer als die Steigung von \(F_2\) bei \(x=5\). 3. Für \(x \to \infty\) streben beide Verteilungsfunktionen gegen \(1\). Dies entspricht der Gesamtwahrscheinlichkeit aller möglichen Werte der jeweiligen Zufallsgröße.

Antwort

1. Streckung in \(x\)-Richtung mit dem Faktor \(2\), anschließend Verschiebung um \(5\) Einheiten nach rechts. 2. Die Steigung an der Stelle \(\mu\) ist umgekehrt proportional zu \(\sigma\). Wegen \(\sigma_1 < \sigma_2\) ist \(F_1\) dort steiler. 3. Der Grenzwert ist \(1\); er repräsentiert die Gesamtwahrscheinlichkeit.
43274113
Die stetige Zufallsgröße \(X\) hat auf dem Intervall \([0;4]\) die Dichtefunktion \(f\), deren Graph vollständig in der Abbildung dargestellt ist. Für alle \(x\notin[0;4]\) gilt \(f(x)=0\). a) Bestimme mithilfe des Graphen: (1) \(P(X \le 1)\) (2) \(P(X \le 2)\) (3) \(P(X \le 3)\) (4) \(P(1 \le X \le 3)\) (5) \(P(X \ge 3)\) (6) \(P(X = 2)\) b) Lies die Geradengleichungen der beiden Abschnitte von \(f\) aus dem Graphen ab und bestimme damit die kumulative Verteilungsfunktion \(F\) für alle reellen Zahlen \(x\).
Abbildung zur Aufgabe 432741

Denkanstöße

- Zerlege die Flächen unter dem Graphen in Dreiecke. - Welche Symmetrie erkennst du am Graphen? - Was gilt für die Wahrscheinlichkeit eines einzelnen Wertes bei einer stetigen Zufallsgröße? - Bestimme für Teil b zuerst Steigung und Achsenabschnitt der beiden Geradenstücke. - Die Verteilungsfunktion sammelt die Fläche von links bis zur Stelle \(x\).

Lösung

1. (1) Bis \(x=1\) entsteht ein Dreieck mit Grundseite \(1\) und Höhe \(0{,}25\): \(P(X\le1)=\frac12\cdot1\cdot0{,}25=0{,}125\). 2. (2) Wegen der Symmetrie zur Geraden \(x=2\) liegt links von \(2\) die Hälfte der Gesamtfläche: \(P(X\le2)=0{,}5\). 3. (5) Wegen der Symmetrie gilt \(P(X\ge3)=P(X\le1)=0{,}125\). Daher ist (3) \(P(X\le3)=1-0{,}125=0{,}875\). 4. (4) \(P(1\le X\le3)=0{,}875-0{,}125=0{,}75\). 5. (6) Da \(X\) stetig ist, gilt \(P(X=2)=0\). 6. Der linke Abschnitt verläuft durch \((0\mid0)\) und \((2\mid0{,}5)\), also \(f(x)=0{,}25x\) für \(0\le x<2\). Der rechte Abschnitt verläuft durch \((2\mid0{,}5)\) und \((4\mid0)\), also \(f(x)=-0{,}25x+1\) für \(2\le x\le4\). 7. Für \(x<0\) ist \(F(x)=0\). Für \(0\le x<2\) ist \(F(x)=\int_0^x0{,}25t\,\mathrm{d}t=0{,}125x^2\). Für \(2\le x\le4\) ist \(F(x)=0{,}5+\int_2^x(-0{,}25t+1)\,\mathrm{d}t=-0{,}125x^2+x-1\). Für \(x>4\) gilt \(F(x)=1\).

Antwort

a) (1) \(0{,}125\) (2) \(0{,}5\) (3) \(0{,}875\) (4) \(0{,}75\) (5) \(0{,}125\) (6) \(0\) b) \(F(x)=\begin{cases}0&\text{für }x<0\\0{,}125x^2&\text{für }0\le x<2\\-0{,}125x^2+x-1&\text{für }2\le x\le4\\1&\text{für }x>4\end{cases}\).
43274913
Gegeben sind die Graphen der Verteilungsfunktionen \(F_1\) und \(F_2\) zweier normalverteilter Zufallsgrößen \(X_1\) und \(X_2\). a) Schätze für beide Verteilungen den Erwartungswert \(\mu\) und die Standardabweichung \(\sigma\) aus der Abbildung. Gib die Schätzwerte auf ganze Einheiten an und erläutere kurz dein Vorgehen. b) Verwende deine Schätzwerte für \(\sigma\), um den maximalen Wert der jeweils zugehörigen Dichtefunktion zu bestimmen. Runde auf zwei Nachkommastellen. c) Welche geometrische Bedeutung hat der in b) bestimmte maximale Dichtewert für den Graphen der jeweiligen Verteilungsfunktion?
Abbildung zur Aufgabe 432749

Denkanstöße

- Bei welchem Funktionswert der Verteilungsfunktion liegt der Erwartungswert einer Normalverteilung? - Die Stellen \(\mu\pm\sigma\) gehören näherungsweise zu den kumulierten Wahrscheinlichkeiten \(0{,}16\) und \(0{,}84\). - Überlege für Teil c, welche Beziehung zwischen Dichtefunktion und Verteilungsfunktion besteht.

Lösung

1. Bei einer normalverteilten Zufallsgröße gilt \(F(\mu)=0{,}5\). Aus der Grafik liest man daher ungefähr \(\mu_1\approx1\) und \(\mu_2\approx4\) ab. Außerdem gilt näherungsweise \(F(\mu+\sigma)\approx0{,}84\). Die zugehörigen Abstände vom Mittelpunkt ergeben \(\sigma_1\approx1\) und \(\sigma_2\approx2\). 2. Das Maximum der Normaldichte liegt bei \(x=\mu\) und hat die Höhe \(\frac{1}{\sigma\sqrt{2\pi}}\). Mit den Schätzwerten folgt für \(X_1\) ungefähr \(\frac{1}{\sqrt{2\pi}}\approx0{,}40\) und für \(X_2\) ungefähr \(\frac{1}{2\sqrt{2\pi}}\approx0{,}20\). 3. Da \(F'(x)=f(x)\) gilt, entspricht der maximale Dichtewert der maximalen Steigung der Verteilungsfunktion. Diese liegt bei \(x=\mu\), also am Wendepunkt der S-Kurve.

Antwort

a) \(\mu_1\approx1\), \(\sigma_1\approx1\); \(\mu_2\approx4\), \(\sigma_2\approx2\) b) maximale Dichtewerte ungefähr \(0{,}40\) bzw. \(0{,}20\) c) Sie entsprechen den maximalen Steigungen der beiden Verteilungsfunktionen bei \(x=\mu\).
43477713
Der Anteil \(X\) der Zeit zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang, in der die Sonne an einem bestimmten Ort von Wolken verdeckt ist, wird durch eine stetige Zufallsgröße mit der Dichtefunktion \(f(x)=6x(1-x)\) für \(0\le x\le1\) und \(f(x)=0\) sonst modelliert. a) Bestimme die zugehörige Verteilungsfunktion \(F\) für alle \(x\in\mathbb{R}\). b) Nutze \(F\), um die Wahrscheinlichkeit zu berechnen, dass der verdeckte Anteil zwischen \(25\,\%\) und \(75\,\%\) liegt. c) Begründe zunächst anhand der Symmetrie des Dichtegraphen, warum \(0{,}5\) als Median plausibel ist. Zeige dies anschließend mit \(F\) und interpretiere die Aussage im Sachkontext.
Abbildung zur Aufgabe 434777

Denkanstöße

- Die Verteilungsfunktion sammelt die Fläche unter der Dichte von links bis zur Stelle \(x\). - Für eine Intervallwahrscheinlichkeit kannst du zwei Werte der Verteilungsfunktion voneinander abziehen. - Welche Symmetrie erkennst du im Dichtegraphen, und welche Flächenaufteilung folgt daraus? - Welche Wahrscheinlichkeit kennzeichnet einen Median?

Lösung

1. Für \(0\le x\le1\) gilt \(F(x)=\int_0^x6t(1-t)\,\mathrm{d}t=3x^2-2x^3\). Für \(x<0\) ist \(F(x)=0\), für \(x>1\) ist \(F(x)=1\). 2. \(P(0{,}25\le X\le0{,}75)=F(0{,}75)-F(0{,}25)=0{,}6875=68{,}75\,\%\). 3. Die Dichte ist symmetrisch zu \(x=0{,}5\). Deshalb liegt links und rechts davon gleich viel Fläche, sodass \(0{,}5\) als Median plausibel ist. Außerdem gilt \(F(0{,}5)=0{,}5\). Damit ist \(0{,}5\) tatsächlich ein Median. Im Modell ist an der Hälfte der Tage die Sonne höchstens während der Hälfte der Zeit zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang verdeckt.

Antwort

a) \(F(x)=0\) für \(x<0\); \(F(x)=3x^2-2x^3\) für \(0\le x\le1\); \(F(x)=1\) für \(x>1\). b) \(P(0{,}25\le X\le0{,}75)=0{,}6875=68{,}75\,\%\) c) Der Dichtegraph ist symmetrisch zu \(x=0{,}5\), daher liegt links und rechts davon gleich viel Fläche. Außerdem gilt \(F(0{,}5)=0{,}5\). Also ist \(0{,}5\) ein Median: An der Hälfte der Tage ist die Sonne höchstens während der Hälfte der Zeit zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang verdeckt.
43480013
Gegeben ist der Graph der Verteilungsfunktion \(F\) einer normalverteilten Zufallsgröße \(X\). a) Bestimme den Erwartungswert \(\mu\) direkt aus der Abbildung. b) Schätze die Standardabweichung \(\sigma\) auf eine Dezimalstelle. Nutze dazu den \(x\)-Wert, für den \(F(x)\approx 0{,}84\) gilt. c) Berechne mit deinem Wert aus b) den Wert der zugehörigen Dichtefunktion \(f\) an der Stelle \(x=\mu\). Runde auf drei Dezimalstellen.
Abbildung zur Aufgabe 434800

Denkanstöße

- An welcher Stelle nimmt die Verteilungsfunktion einer Normalverteilung den Wert \(0{,}5\) an? - Vergleiche den \(x\)-Wert bei \(F(x)\approx0{,}84\) mit dem bereits bestimmten Mittelwert. - Der maximale Wert der Dichte hängt nur von \(\sigma\) ab. Welche Formel beschreibt diesen Wert?

Lösung

1. Für eine Normalverteilung gilt \(F(\mu)=0{,}5\). Am Graphen liest man bei \(F(x)=0{,}5\) den Wert \(x=4\) ab. Daher ist \(\mu=4\). 2. Für eine Normalverteilung gilt \(F(\mu+\sigma)\approx0{,}8413\). Am Graphen liegt \(F(x)\approx0{,}84\) bei \(x\approx5{,}5\). Damit ist \(\sigma\approx5{,}5-4=1{,}5\). 3. Am Erwartungswert hat die Dichte den Wert \(f(\mu)=\frac{1}{\sigma\sqrt{2\pi}}\). Mit \(\sigma\approx1{,}5\) folgt \(f(4)\approx\frac{1}{1{,}5\sqrt{2\pi}}\approx0{,}266\).

Antwort

a) \(\mu=4\) b) \(\sigma\approx1{,}5\) c) \(f(4)\approx0{,}266\)
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Für eine normalverteilte Zufallsgröße \(X\) gilt \(\mu=10\). a) Lies am Graphen die Werte \(F(7)\) und \(F(13)\) ab und berechne damit \(P(7\le X\le13)\). b) Erkläre allgemein den Zusammenhang zwischen der Achsensymmetrie der Dichtefunktion und der Punktsymmetrie der Verteilungsfunktion zum Punkt \((\mu\mid0{,}5)\).
Abbildung zur Aufgabe 434822

Denkanstöße

- Suche die Stellen \(7\) und \(13\) auf der x-Achse und lies die zugehörigen Werte der Verteilungsfunktion ab. - Wie erhältst du eine Intervallwahrscheinlichkeit aus zwei Werten der Verteilungsfunktion? - Welche Flächen sind bei einer symmetrischen Dichte links von \(\mu-a\) und rechts von \(\mu+a\) gleich groß?

Lösung

1. Aus dem Graphen liest man \(F(7)\approx0{,}16\) und \(F(13)\approx0{,}84\) ab. Daher gilt \(P(7\le X\le13)=F(13)-F(7)\approx0{,}68\). 2. Die Dichtefunktion ist achsensymmetrisch zur Geraden \(x=\mu\). Deshalb ist die Fläche links von \(\mu-a\) genauso groß wie die Fläche rechts von \(\mu+a\). Somit gilt \(F(\mu-a)=1-F(\mu+a)\). Genau diese Beziehung beschreibt die Punktsymmetrie der Verteilungsfunktion zum Punkt \((\mu\mid0{,}5)\).

Antwort

a) \(F(7)\approx0{,}16\), \(F(13)\approx0{,}84\), \(P(7\le X\le13)\approx0{,}68\) b) Aus der Achsensymmetrie der Dichte folgt \(F(\mu-a)=1-F(\mu+a)\); daher ist die Verteilungsfunktion punktsymmetrisch zu \((\mu\mid0{,}5)\).
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Ein Labor untersucht die Zeit \(X\), bis eine chemische Probe in einem standardisierten Test einen festgelegten Farbumschlag erreicht. Alle betrachteten Proben erreichen den Farbumschlag innerhalb von fünf Stunden. Die Zeit wird durch die Dichtefunktion \(h(x)=\frac{3}{125}(5-x)^2\) für \(0\le x\le5\) und \(h(x)=0\) sonst modelliert. a) Bestimme die zugehörige Verteilungsfunktion \(H\). b) Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Farbumschlag zwischen der ersten und der zweiten Stunde eintritt? c) Entscheide zunächst anhand des Dichtegraphen, ob der Median kleiner oder größer als \(2{,}5\,\text{h}\) sein sollte. Berechne ihn anschließend exakt mithilfe von \(H\) und interpretiere das Ergebnis im Sachzusammenhang.
Abbildung zur Aufgabe 434781

Denkanstöße

- Bestimme \(H(x)\) als Integral der Dichte von der linken Intervallgrenze bis \(x\). - Eine Intervallwahrscheinlichkeit erhältst du als Differenz zweier Werte der Verteilungsfunktion. - Wo liegt im Dichtegraphen besonders viel Fläche: eher am Anfang oder am Ende des Intervalls? - Der Median ist die Stelle, an der die Verteilungsfunktion den Wert \(0{,}5\) erreicht. - Löse die entstehende Gleichung nach dem Median auf, ohne vorzeitig zu runden.

Lösung

1. Für \(0\le x\le5\) gilt \(H(x)=\int_0^x\frac{3}{125}(5-t)^2\,\mathrm{d}t=1-\frac{(5-x)^3}{125}\). Für \(x<0\) ist \(H(x)=0\), für \(x>5\) ist \(H(x)=1\). 2. \(P(1\le X\le2)=H(2)-H(1)=\frac{37}{125}=0{,}296=29{,}6\,\%\). 3. Der Dichtegraph ist zu Beginn hoch und fällt danach stetig ab. Daher ist ein Median unterhalb von \(2{,}5\,\text{h}\) zu erwarten. Für den Median \(m\) gilt \(H(m)=0{,}5\). Daraus folgt \(1-\frac{(5-m)^3}{125}=0{,}5\), also \((5-m)^3=62{,}5\) und \(m=5-\sqrt[3]{62{,}5}\approx1{,}0315\,\text{h}\). Das sind etwa \(61{,}9\) Minuten. Im Modell erreichen \(50\,\%\) der Proben den Farbumschlag spätestens bis zu diesem Zeitpunkt.

Antwort

a) \(H(x)=0\) für \(x<0\); \(H(x)=1-\frac{(5-x)^3}{125}\) für \(0\le x\le5\); \(H(x)=1\) für \(x>5\). b) \(P(1\le X\le2)=\frac{37}{125}=0{,}296=29{,}6\,\%\) c) Der Median liegt unter \(2{,}5\,\text{h}\), weil der Dichtegraph zu Beginn deutlich mehr Fläche trägt. Es gilt \(m=5-\sqrt[3]{62{,}5}\approx1{,}0315\,\text{h}\), also etwa \(61{,}9\) Minuten. Im Modell erreichen \(50\,\%\) der Proben den Farbumschlag spätestens bis zu diesem Zeitpunkt.

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