Aimathic
Login | English | Deutsch

Mathe-Arbeitsblätter Klasse 13

Stellen Sie aus mehr als 25.000 Matheaufgaben von der 3. bis zur 13. Klasse Ihre eigenen Arbeitsblätter zusammen. Alle Aufgaben enthalten Lösungsschritte.

Standardnormalverteilung

Lernziele

  • Standardisiert normalverteilte Zufallsgrößen.
  • Deutet Vorzeichen und Betrag von z-Werten.
  • Berechnet Wahrscheinlichkeiten mithilfe von Φ.
  • Nutzt Symmetrie der Standardnormalverteilung.
  • Bestimmt Quantile mit der inversen Verteilungsfunktion.
  • Rechnet standardisierte Grenzen zurück.

Klicken Sie auf Aufgaben, um sie zum Drucken auszuwählen.

55159313
Die Zufallsgröße \(Z\) ist standardnormalverteilt, also \(Z\sim N(0;1)\). a) Gib Erwartungswert und Standardabweichung von \(Z\) an. b) Bestimme \(P(Z\le0)\), \(P(Z>0)\) und \(P(Z=0)\). c) Erkläre, welche Eigenschaft der Standardnormalverteilung die beiden einseitigen Wahrscheinlichkeiten aus Teil b begründet.

Denkanstöße

- Was bedeutet der Name „Standardnormalverteilung“ für die beiden Parameter? - Betrachte, wie die Gesamtfläche unter einer symmetrischen Dichte durch den Mittelpunkt geteilt wird. - Welche Wahrscheinlichkeit besitzt ein einzelner exakter Wert bei einer stetigen Zufallsgröße?

Lösung

a) Für die Standardnormalverteilung gilt \(\mu=0\) und \(\sigma=1\). b) Die Dichte ist symmetrisch zur \(y\)-Achse. Daher liegt die Hälfte der Gesamtfläche links und die Hälfte rechts von \(0\): \(P(Z\le0)=0{,}5\) und \(P(Z>0)=0{,}5\). Da \(Z\) stetig verteilt ist, gilt für einen einzelnen Wert \(P(Z=0)=0\). c) Entscheidend ist die Achsensymmetrie der Standardnormaldichte um den Erwartungswert \(0\).

Antwort

a) \(\mu=0\), \(\sigma=1\) b) \(P(Z\le0)=0{,}5\), \(P(Z>0)=0{,}5\), \(P(Z=0)=0\) c) Die Standardnormaldichte ist symmetrisch zu \(0\).
55160113
Welche der folgenden normalverteilten Zufallsgrößen ist standardnormalverteilt? A: \(\mu=0\), \(\sigma=1\) B: \(\mu=1\), \(\sigma=1\) C: \(\mu=0\), \(\sigma=2\) Nenne die richtige Zufallsgröße und ihre beiden Parameter.

Denkanstöße

- Vergleiche die drei angegebenen Parameterpaare miteinander. - Welche davon beschreibt die standardisierte Form der Normalverteilung?

Lösung

Eine Standardnormalverteilung hat den Erwartungswert \(0\) und die Standardabweichung \(1\). Daher ist nur A standardnormalverteilt.

Antwort

A: \(\mu=0\), \(\sigma=1\)
55354313
Bei der Standardisierung eines Messwerts entsteht der Wert \(z=-1{,}5\). Erkläre ohne weitere Rechnung, was das Vorzeichen und der Betrag dieses \(z\)-Werts über die Lage des Messwerts relativ zum Erwartungswert aussagen.

Denkanstöße

- Welche Seite des Erwartungswerts wird durch ein negatives Vorzeichen angezeigt? - In welcher Einheit misst ein \(z\)-Wert den Abstand vom Erwartungswert?

Lösung

1. Das negative Vorzeichen zeigt, dass der Messwert unter dem Erwartungswert liegt. 2. Der Betrag \(1{,}5\) zeigt, dass der Abstand zum Erwartungswert \(1{,}5\) Standardabweichungen beträgt.

Antwort

Der Messwert liegt \(1{,}5\) Standardabweichungen unter dem Erwartungswert.
42517113
Für die Verteilungsfunktion \(\Phi\) der Standardnormalverteilung ist der Wert \(\Phi(2) \approx 0{,}9772\) gegeben. Bestimme unter Ausnutzung der Symmetrieeigenschaften der Dichtefunktion \(\varphi\) die Werte der folgenden Integrale: a) \(\int_{-\infty}^{-2} \varphi(x) \, dx\) b) \(\int_{-2}^{2} \varphi(x) \, dx\) c) \(\int_{2}^{\infty} \varphi(x) \, dx\)

Denkanstöße

- Überlege dir, wie groß die gesamte Fläche unter der Glockenkurve ist. - Nutze die Achsensymmetrie der Glockenkurve an der Stelle \(x = 0\). - Wie hängen die Flächeninhalte am linken und rechten Rand der Kurve zusammen? - Erinnere dich an den Zusammenhang zwischen der Verteilungsfunktion \(\Phi\) und dem Integral der Dichtefunktion.

Lösung

1. Aus der Symmetrie \(\Phi(-z) = 1 - \Phi(z)\) folgt für Teilaufgabe a): \(\int_{-\infty}^{-2} \varphi(x) \, dx = \Phi(-2) = 1 - \Phi(2) \approx 1 - 0{,}9772 = 0{,}0228\). 2. Für den Bereich zwischen den symmetrischen Grenzen in b) gilt: \(\int_{-2}^{2} \varphi(x) \, dx = \Phi(2) - \Phi(-2) \approx 0{,}9772 - 0{,}0228 = 0{,}9544\). 3. Da die Gesamtwahrscheinlichkeit \(1\) beträgt, ergibt sich für den rechten Rand in c): \(\int_{2}^{\infty} \varphi(x) \, dx = 1 - \Phi(2) \approx 1 - 0{,}9772 = 0{,}0228\).

Antwort

a) \(\approx 0{,}0228\) b) \(\approx 0{,}9544\) c) \(\approx 0{,}0228\)
55159413
a) Lies in Diagramm 2 näherungsweise \(\Phi(-1)\), \(\Phi(0)\) und \(\Phi(1)\) ab. Welche Symmetriebeziehung erkennst du zwischen \(\Phi(-1)\) und \(\Phi(1)\)? b) Bestimme mit den abgelesenen Werten der Verteilungsfunktion näherungsweise \(P(-1\le Z\le1)\). c) In Diagramm 1 liegt \(\varphi(0)\) ungefähr bei \(0{,}399\). Erkläre, warum daraus nicht \(P(Z=0)\approx0{,}399\) folgt, und stelle den Zusammenhang zu \(\Phi(0)\) her.
Abbildung zur Aufgabe 551594

Denkanstöße

- Lies in Diagramm 2 die markierten Punkte bei denselben \(z\)-Stellen ab. - Eine Intervallwahrscheinlichkeit entsteht aus der Differenz zweier Werte der Verteilungsfunktion. - Vergleiche eine Funktionshöhe der Dichte mit einer Fläche unter dem Dichtegraphen. - Welche Fläche sammelt die Verteilungsfunktion bis \(z=0\)?

Lösung

1. In Diagramm 2 liest man ungefähr \(\Phi(-1)\approx0{,}159\), \(\Phi(0)=0{,}5\) und \(\Phi(1)\approx0{,}841\) ab. Wegen der Symmetrie der Standardnormalverteilung gilt exakt \(\Phi(-1)=1-\Phi(1)\). 2. Für das Intervall gilt \(P(-1\le Z\le1)=\Phi(1)-\Phi(-1)\approx0{,}841-0{,}159=0{,}682\). Mit genaueren Werten erhält man etwa \(0{,}6827\). 3. \(\varphi(0)\) ist eine Dichtehöhe und keine Punktwahrscheinlichkeit. Weil die Verteilung stetig ist, gilt \(P(Z=0)=0\). Dagegen ist \(\Phi(0)=P(Z\le0)=0{,}5\), also die bis \(0\) angesammelte Fläche unter der Dichte.

Antwort

a) \(\Phi(-1)\approx0{,}159\), \(\Phi(0)=0{,}5\), \(\Phi(1)\approx0{,}841\); außerdem gilt \(\Phi(-1)=1-\Phi(1)\). b) \(P(-1\le Z\le1)\approx0{,}683\) c) \(\varphi(0)\) ist eine Dichtehöhe; \(P(Z=0)=0\), während \(\Phi(0)=0{,}5\) eine kumulierte Wahrscheinlichkeit ist.
55159513
Eine Zufallsgröße \(X\) ist normalverteilt mit \(\mu=80\) und \(\sigma=12\). Durch Standardisierung entsteht \(Z=\frac{X-80}{12}\). a) Welchem \(z\)-Wert entspricht \(X=98\)? b) Formuliere das Ereignis \(X\le98\) als gleichwertiges Ereignis für \(Z\) und berechne seine Wahrscheinlichkeit. c) Der Standardnormalwert \(z=-0{,}75\) markiert einen bestimmten Quantilpunkt. Bestimme den zugehörigen Wert \(x\) auf der Skala von \(X\) und erkläre, warum \(P(X\le x)=P(Z\le-0{,}75)\) gilt.

Denkanstöße

- Setze den gegebenen \(x\)-Wert in die Standardisierungsformel ein. - Prüfe, ob die lineare Transformation die Reihenfolge der Werte verändert. - Löse in Teil c die Standardisierungsformel nach \(x\) auf. - Derselbe Quantilrang muss auf beiden Skalen dieselbe kumulierte Wahrscheinlichkeit besitzen.

Lösung

a) \(z=\frac{98-80}{12}=1{,}5\). b) Die Transformation ist streng monoton steigend, daher ist \(X\le98\) gleichbedeutend mit \(Z\le1{,}5\). Somit \(P(X\le98)=P(Z\le1{,}5)=\Phi(1{,}5)\approx0{,}9332\). c) Aus \(-0{,}75=\frac{x-80}{12}\) folgt \(x=80-0{,}75\cdot12=71\). Durch die lineare Standardisierung werden Rangordnung und kumulierte Wahrscheinlichkeit erhalten. Daher gilt \(P(X\le71)=P(Z\le-0{,}75)\approx0{,}2266\).

Antwort

a) \(z=1{,}5\) b) \(P(X\le98)=P(Z\le1{,}5)\approx0{,}9332\) c) \(x=71\); beide kumulierten Wahrscheinlichkeiten sind etwa \(0{,}2266\).
55354413
Eine normalverteilte Zufallsgröße \(X\) hat den Erwartungswert \(\mu=82\) und die Standardabweichung \(\sigma=6\). Für einen Messwert ist nach der Standardisierung \(z=1{,}75\) gegeben. Bestimme den zugehörigen ursprünglichen Messwert \(x\).

Denkanstöße

- Welche Gleichung verbindet \(x\), \(\mu\), \(\sigma\) und \(z\)? - Stelle diese Beziehung nach dem ursprünglichen Wert \(x\) um. - Prüfe, ob ein positiver \(z\)-Wert zu einem Wert oberhalb oder unterhalb von \(\mu\) führen muss.

Lösung

1. Aus \(z=\frac{x-\mu}{\sigma}\) folgt \(x=\mu+z\sigma\). 2. Daher ist \(x=82+1{,}75\cdot6=82+10{,}5=92{,}5\).

Antwort

\(x=92{,}5\)
55354513
Es gilt \(X\sim N(80;6^2)\) und \(Z=\frac{X-80}{6}\). Übersetze das Ereignis \(74<X\le89\) vollständig in ein Ereignis für \(Z\). Gib anschließend einen passenden Ausdruck mit \(\Phi\) an und berechne die Wahrscheinlichkeit auf vier Dezimalstellen.

Denkanstöße

- Standardisiere beide Intervallgrenzen getrennt. - Achte darauf, die Ungleichheitszeichen beim linearen Standardisieren beizubehalten. - Wie wird eine Intervallwahrscheinlichkeit mit zwei Werten der kumulativen Standardnormalverteilung ausgedrückt?

Lösung

1. Die untere Grenze wird zu \(\frac{74-80}{6}=-1\), die obere zu \(\frac{89-80}{6}=1{,}5\). 2. Das Ereignis lautet daher \(-1<Z\le1{,}5\). 3. Somit ist \(P(74<X\le89)=\Phi(1{,}5)-\Phi(-1)\approx0{,}7745\).

Antwort

\(-1<Z\le1{,}5\) \(P(74<X\le89)=\Phi(1{,}5)-\Phi(-1)\approx0{,}7745\)
55354613
Lies die beiden Grenzen des markierten Bereichs ab und gib die dargestellte Wahrscheinlichkeit als Ausdruck mit \(\Phi\) an. Berechne sie anschließend auf vier Dezimalstellen.
Abbildung zur Aufgabe 553546

Denkanstöße

- Welche \(z\)-Werte begrenzen die markierte Fläche? - Eine Intervallwahrscheinlichkeit erhältst du als Differenz zweier kumulierter Wahrscheinlichkeiten. - Prüfe bei der Differenz, welcher kumulierte Wert größer sein muss.

Lösung

1. Der markierte Bereich reicht von \(z=-0{,}5\) bis \(z=1{,}5\). 2. Daher gilt \(P(-0{,}5\le Z\le1{,}5)=\Phi(1{,}5)-\Phi(-0{,}5)\). 3. Numerisch ergibt sich \(\Phi(1{,}5)-\Phi(-0{,}5)\approx0{,}6247\).

Antwort

\(\Phi(1{,}5)-\Phi(-0{,}5)\approx0{,}6247\)
55682413
Für die standardnormalverteilte Zufallsgröße \(Z\) gilt \(\Phi(z)=0{,}93\). Bestimme \(z\) mithilfe der Umkehrfunktion \(\Phi^{-1}\) auf zwei Nachkommastellen und interpretiere den Wert als Quantil der Standardnormalverteilung.

Denkanstöße

- Gesucht ist diesmal nicht \(\Phi(z)\), sondern der zu einer Wahrscheinlichkeit gehörende z-Wert. - Welche Rechenoperation macht die Verteilungsfunktion rückgängig? - Prüfe die Bedeutung deines Vorzeichens anhand der Tatsache, dass \(0{,}93>0{,}5\) ist.

Lösung

1. Aus \(\Phi(z)=0{,}93\) folgt \(z=\Phi^{-1}(0{,}93)\). 2. Mit dem Taschenrechner erhält man \(z\approx1{,}47579\), also \(z\approx1{,}48\). 3. Damit liegen \(93\,\%\) der Standardnormalverteilung links von ungefähr \(1{,}48\).

Antwort

\(z\approx1{,}48\); etwa \(93\,\%\) der Werte liegen links davon.
55682513
Die Bearbeitungszeit \(X\) einer simulierten Aufgabe sei normalverteilt mit \(\mu=72\,\text{s}\) und \(\sigma=4{,}5\,\text{s}\). Bestimme den Grenzwert \(x\), unter dem genau \(10\,\%\) der Bearbeitungszeiten liegen. Verwende \(\Phi^{-1}\) und runde \(x\) auf zwei Nachkommastellen.

Denkanstöße

- Welche kumulierte Wahrscheinlichkeit gehört zum gesuchten unteren Zehntel? - Bestimme zuerst das zugehörige z-Quantil. - Wie wird aus einem z-Wert wieder ein Wert der ursprünglichen Zufallsgröße?

Lösung

1. Gesucht ist \(P(X\le x)=0{,}10\). 2. Standardisiert gilt \(\Phi\left(\frac{x-72}{4{,}5}\right)=0{,}10\). Daher ist \(\frac{x-72}{4{,}5}=\Phi^{-1}(0{,}10)\approx-1{,}281552\). 3. Rücktransformieren liefert \(x\approx72+4{,}5\cdot(-1{,}281552)\approx66{,}23\,\text{s}\).

Antwort

\(x\approx66{,}23\,\text{s}\)
55843113
Für eine normalverteilte Zufallsgröße \(X\) gilt \(\mu=60\) und \(\sigma=8\). a) Lies die drei markierten Werte \(A\), \(B\) und \(C\) auf der \(x\)-Skala ab und bestimme jeweils den zugehörigen standardisierten Wert \(z\). b) Erkläre für \(A\) und \(C\), was Vorzeichen und Betrag des jeweiligen \(z\)-Werts über die Lage relativ zu \(\mu\) aussagen. c) Welche Stelle der \(x\)-Skala gehört zu \(z=0\), und welcher Schritt auf der \(x\)-Skala entspricht einer Änderung von \(z\) um \(1\)?
Abbildung zur Aufgabe 558431

Denkanstöße

- Welche Beziehung verbindet einen Wert \(x\) mit \(\mu\), \(\sigma\) und dem standardisierten Wert \(z\)? - Betrachte bei b) Vorzeichen und Betrag der erhaltenen \(z\)-Werte getrennt. - Vergleiche für c) den Mittelpunkt und die Skalenschritte beider Zahlengeraden.

Lösung

1. Aus der oberen Skala liest man \(A=44\), \(B=60\) und \(C=72\) ab. 2. Mit \(z=\frac{x-\mu}{\sigma}\) erhält man \(z_A=\frac{44-60}{8}=-2\), \(z_B=0\) und \(z_C=\frac{72-60}{8}=1{,}5\). 3. Bei \(A\) zeigt das negative Vorzeichen, dass der Wert unterhalb von \(\mu\) liegt; der Betrag \(2\) bedeutet einen Abstand von \(2\sigma\). Bei \(C\) zeigt das positive Vorzeichen, dass der Wert oberhalb von \(\mu\) liegt; der Betrag \(1{,}5\) bedeutet einen Abstand von \(1{,}5\sigma\). 4. Der Erwartungswert \(x=60\) wird auf \(z=0\) abgebildet. Eine Änderung von \(z\) um \(1\) entspricht auf der ursprünglichen Skala einer Änderung von \(8\) Einheiten.

Antwort

a) \(A=44\rightarrow z=-2\); \(B=60\rightarrow z=0\); \(C=72\rightarrow z=1{,}5\) b) \(A\): unterhalb von \(\mu\), Abstand \(2\sigma\); \(C\): oberhalb von \(\mu\), Abstand \(1{,}5\sigma\). c) \(x=60\leftrightarrow z=0\); ein Schritt von \(1\) auf der \(z\)-Skala entspricht \(8\) Einheiten auf der \(x\)-Skala.
42534013
Ermittle den Erwartungswert \(\mu\) einer normalverteilten Zufallsgröße \(X\) mit der Standardabweichung \(\sigma=80\), für die genau \(P(X>500)=0{,}95\) gilt. Runde \(\mu\) auf eine Nachkommastelle.

Denkanstöße

- Formuliere die obere Wahrscheinlichkeit zunächst als kumulierte Wahrscheinlichkeit links von \(500\). - Welcher Standardnormalwert gehört zu dieser kumulierten Wahrscheinlichkeit? - Setze den gefundenen Wert in die Standardisierungsformel ein und löse nach \(\mu\) auf.

Lösung

1. Aus \(P(X>500)=0{,}95\) folgt \(P(X\le500)=0{,}05\). 2. Der zugehörige Standardnormalwert erfüllt \(\Phi(z)=0{,}05\), also \(z=\Phi^{-1}(0{,}05)\approx-1{,}6449\). 3. Mit \(z=\frac{500-\mu}{80}\) gilt \(-1{,}6449\approx\frac{500-\mu}{80}\). 4. Auflösen ergibt \(\mu\approx631{,}6\).

Antwort

\(\mu\approx631{,}6\)
55159713
Für eine standardnormalverteilte Zufallsgröße \(Z\) gilt \(\Phi(1{,}2)\approx0{,}8849\). Lara schreibt: 1. \(P(Z<-1{,}2)=1-\Phi(-1{,}2)\) 2. \(P(-1{,}2\le Z\le1{,}2)=2\Phi(1{,}2)\) a) Erkläre bei jeder Zeile, warum Laras Ausdruck nicht stimmen kann. b) Stelle beide Wahrscheinlichkeiten korrekt mit \(\Phi\) dar und berechne sie näherungsweise. c) Begründe mit der Symmetrie, warum \(P(Z>1{,}2)=P(Z<-1{,}2)\) gilt, und gib den gemeinsamen Wert an.

Denkanstöße

- Erinnere dich an die Definition \(\Phi(z)=P(Z\le z)\). - Prüfe jeden vorgeschlagenen Ausdruck zunächst darauf, ob sein Wert überhaupt zwischen \(0\) und \(1\) liegen kann. - Nutze die Symmetriebeziehung zwischen positiven und negativen Standardnormalwerten. - Eine zentrale Intervallwahrscheinlichkeit entsteht als Differenz zweier kumulierter Wahrscheinlichkeiten.

Lösung

a) In Zeile 1 ist \(\Phi(-1{,}2)\) bereits die linke kumulierte Wahrscheinlichkeit; das Gegenereignis beschreibt den rechten Bereich ab \(-1{,}2\). In Zeile 2 würde \(2\Phi(1{,}2)>1\) entstehen, was keine Wahrscheinlichkeit sein kann; die linke Randfläche muss abgezogen werden. b) Wegen \(\Phi(-z)=1-\Phi(z)\) gilt \(P(Z<-1{,}2)=\Phi(-1{,}2)=1-\Phi(1{,}2)\approx1-0{,}8849=0{,}1151\). Außerdem \(P(-1{,}2\le Z\le1{,}2)=\Phi(1{,}2)-\Phi(-1{,}2)=2\Phi(1{,}2)-1\approx0{,}7698\). c) Die Dichte ist symmetrisch zu \(0\), daher besitzen gleich weit vom Mittelpunkt entfernte linke und rechte Randbereiche dieselbe Fläche. Somit \(P(Z>1{,}2)=P(Z<-1{,}2)\approx0{,}1151\).

Antwort

a) Zeile 1 verwechselt linke kumulierte Wahrscheinlichkeit und Gegenereignis; Zeile 2 liefert sogar einen Wert größer als \(1\). b) \(P(Z<-1{,}2)\approx0{,}1151\); \(P(-1{,}2\le Z\le1{,}2)\approx0{,}7698\). c) Beide Randwahrscheinlichkeiten sind wegen der Symmetrie etwa \(0{,}1151\).

Alle Aufgaben dürfen für Schule und Nachhilfe (auch im Rahmen bezahlter Nachhilfe) kostenlos genutzt, kopiert und ausgedruckt werden. Nicht gestattet sind kommerzielle Bearbeitungen sowie die Veröffentlichung oder Weiterverbreitung im Internet.