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Stellen Sie aus rund 25.000 Matheaufgaben von der 3. bis zur 13. Klasse Ihre eigenen Arbeitsblätter zusammen. Alle Aufgaben enthalten Lösungsschritte.

Standardnormalverteilung

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55159313
Die Zufallsgröße \(Z\) ist standardnormalverteilt, also \(Z\sim N(0;1)\). a) Gib Erwartungswert und Standardabweichung von \(Z\) an. b) Bestimme \(P(Z\le0)\), \(P(Z>0)\) und \(P(Z=0)\). c) Erkläre, welche Eigenschaft der Standardnormalverteilung die beiden einseitigen Wahrscheinlichkeiten aus Teil b begründet.

Denkanstöße

- Was bedeutet der Name „Standardnormalverteilung“ für die beiden Parameter? - Betrachte, wie die Gesamtfläche unter einer symmetrischen Dichte durch den Mittelpunkt geteilt wird. - Welche Wahrscheinlichkeit besitzt ein einzelner exakter Wert bei einer stetigen Zufallsgröße?

Lösung

a) Für die Standardnormalverteilung gilt \(\mu=0\) und \(\sigma=1\). b) Die Dichte ist symmetrisch zur \(y\)-Achse. Daher liegt die Hälfte der Gesamtfläche links und die Hälfte rechts von \(0\): \(P(Z\le0)=0{,}5\) und \(P(Z>0)=0{,}5\). Da \(Z\) stetig verteilt ist, gilt für einen einzelnen Wert \(P(Z=0)=0\). c) Entscheidend ist die Achsensymmetrie der Standardnormaldichte um den Erwartungswert \(0\).

Antwort

a) \(\mu=0\), \(\sigma=1\) b) \(P(Z\le0)=0{,}5\), \(P(Z>0)=0{,}5\), \(P(Z=0)=0\) c) Die Standardnormaldichte ist symmetrisch zu \(0\).
55160113
Welche der folgenden normalverteilten Zufallsgrößen ist standardnormalverteilt? A: \(X\sim N(0;1)\) B: \(Y\sim N(1;1)\) C: \(W\sim N(0;2)\) Nenne die richtige Zufallsgröße und ihre beiden Parameter.

Denkanstöße

- Welche festen Werte haben Erwartungswert und Standardabweichung bei der Standardnormalverteilung? - Vergleiche diese beiden Werte mit den angegebenen Parameterpaaren.

Lösung

Eine Standardnormalverteilung hat den Erwartungswert \(0\) und die Standardabweichung \(1\). Daher ist nur \(X\sim N(0;1)\) standardnormalverteilt.

Antwort

A: \(X\sim N(0;1)\) mit \(\mu=0\) und \(\sigma=1\)
55354313
Bei der Standardisierung eines Messwerts entsteht der Wert \(z=-1{,}5\). Erkläre ohne weitere Rechnung, was das Vorzeichen und der Betrag dieses \(z\)-Werts über die Lage des Messwerts relativ zum Erwartungswert aussagen.

Denkanstöße

- Welche Seite des Erwartungswerts wird durch ein negatives Vorzeichen angezeigt? - In welcher Einheit misst ein \(z\)-Wert den Abstand vom Erwartungswert?

Lösung

1. Das negative Vorzeichen zeigt, dass der Messwert unter dem Erwartungswert liegt. 2. Der Betrag \(1{,}5\) zeigt, dass der Abstand zum Erwartungswert \(1{,}5\) Standardabweichungen beträgt.

Antwort

Der Messwert liegt \(1{,}5\) Standardabweichungen unter dem Erwartungswert.
55159413
Die beiden Abbildungen zeigen die Dichtefunktion \(\varphi\) und die Verteilungsfunktion \(\Phi\) der Standardnormalverteilung. a) Lies im Graphen von \(\Phi\) näherungsweise die Werte \(\Phi(-1)\), \(\Phi(0)\) und \(\Phi(1)\) ab. Welche Symmetriebeziehung erkennst du zwischen \(\Phi(-1)\) und \(\Phi(1)\)? b) Bestimme mit den abgelesenen CDF-Werten näherungsweise \(P(-1\le Z\le1)\). c) Im Dichtegraphen liegt \(\varphi(0)\) ungefähr bei \(0{,}399\). Erkläre, warum daraus nicht \(P(Z=0)\approx0{,}399\) folgt, und stelle den Zusammenhang zu \(\Phi(0)\) her.
Abbildung zur Aufgabe 551594

Denkanstöße

- Lies die markierten Punkte im CDF-Graphen an denselben \(z\)-Stellen ab. - Eine Intervallwahrscheinlichkeit entsteht aus der Differenz zweier Werte der Verteilungsfunktion. - Vergleiche die Bedeutung einer Funktionshöhe der Dichte mit einer Fläche unter dem Dichtegraphen. - Welche Fläche sammelt die Verteilungsfunktion bis zur Stelle \(z=0\)?

Lösung

1. Aus dem CDF-Graphen liest man ungefähr \(\Phi(-1)\approx0{,}159\), \(\Phi(0)=0{,}5\) und \(\Phi(1)\approx0{,}841\) ab. Aufgrund der Symmetrie der Standardnormalverteilung gilt exakt \(\Phi(-1)=1-\Phi(1)\). 2. Für ein Intervall gilt \(P(-1\le Z\le1)=\Phi(1)-\Phi(-1)\approx0{,}841-0{,}159\approx0{,}682\). Mit genaueren Werten erhält man etwa \(0{,}6827\). 3. \(\varphi(0)\) ist eine Dichtehöhe und keine Punktwahrscheinlichkeit. Weil die Verteilung stetig ist, gilt \(P(Z=0)=0\). Dagegen ist \(\Phi(0)=P(Z\le0)=0{,}5\), also die bis \(0\) angesammelte Fläche unter der Dichte.

Antwort

a) \(\Phi(-1)\approx0{,}159\), \(\Phi(0)=0{,}5\), \(\Phi(1)\approx0{,}841\); außerdem gilt exakt \(\Phi(-1)=1-\Phi(1)\). b) \(P(-1\le Z\le1)\approx0{,}683\). c) \(\varphi(0)\) ist eine Dichtehöhe; \(P(Z=0)=0\), während \(\Phi(0)=0{,}5\) eine kumulierte Wahrscheinlichkeit ist.
55159513
Eine Zufallsgröße \(X\) ist normalverteilt mit \(\mu=80\) und \(\sigma=12\). Durch Standardisierung entsteht \(Z=\frac{X-80}{12}\). a) Welchem \(z\)-Wert entspricht \(X=98\)? b) Formuliere das Ereignis \(X\le98\) als gleichwertiges Ereignis für \(Z\) und berechne seine Wahrscheinlichkeit. c) Der Standardnormalwert \(z=-0{,}75\) markiert einen bestimmten Quantilpunkt. Bestimme den zugehörigen Wert \(x\) auf der Skala von \(X\) und erkläre, warum \(P(X\le x)=P(Z\le-0{,}75)\) gilt.

Denkanstöße

- Setze den gegebenen \(x\)-Wert in die Standardisierungsformel ein. - Prüfe, ob die lineare Transformation die Reihenfolge der Werte verändert. - Löse in Teil c die Standardisierungsformel nach \(x\) auf. - Derselbe Quantilrang muss auf beiden Skalen dieselbe kumulierte Wahrscheinlichkeit besitzen.

Lösung

a) \(z=\frac{98-80}{12}=1{,}5\). b) Die Transformation ist streng monoton steigend, daher ist \(X\le98\) gleichbedeutend mit \(Z\le1{,}5\). Somit \(P(X\le98)=P(Z\le1{,}5)=\Phi(1{,}5)\approx0{,}9332\). c) Aus \(-0{,}75=\frac{x-80}{12}\) folgt \(x=80-0{,}75\cdot12=71\). Durch die lineare Standardisierung werden Rangordnung und kumulierte Wahrscheinlichkeit erhalten. Daher gilt \(P(X\le71)=P(Z\le-0{,}75)\approx0{,}2266\).

Antwort

a) \(z=1{,}5\) b) \(P(X\le98)=P(Z\le1{,}5)\approx0{,}9332\) c) \(x=71\); beide kumulierten Wahrscheinlichkeiten sind etwa \(0{,}2266\).
55354413
Eine normalverteilte Zufallsgröße \(X\) hat den Erwartungswert \(\mu=82\) und die Standardabweichung \(\sigma=6\). Für einen Messwert ist nach der Standardisierung \(z=1{,}75\) gegeben. Bestimme den zugehörigen ursprünglichen Messwert \(x\).

Denkanstöße

- Welche Gleichung verbindet \(x\), \(\mu\), \(\sigma\) und \(z\)? - Stelle diese Beziehung nach dem ursprünglichen Wert \(x\) um. - Prüfe, ob ein positiver \(z\)-Wert zu einem Wert oberhalb oder unterhalb von \(\mu\) führen muss.

Lösung

1. Aus \(z=\frac{x-\mu}{\sigma}\) folgt \(x=\mu+z\sigma\). 2. Daher ist \(x=82+1{,}75\cdot6=82+10{,}5=92{,}5\).

Antwort

\(x=92{,}5\)
42516513
Die Dichtefunktion der Standardnormalverteilung ist gegeben durch \(\varphi(x) = \frac{1}{\sqrt{2\pi}}e^{-\frac{1}{2}x^2}\). Untersuche das Krümmungsverhalten des Graphen von \(\varphi\). Bestimme die Intervalle, in denen der Graph links- bzw. rechtsgekrümmt ist, und gib die Koordinaten der Wendepunkte an.

Denkanstöße

- Wie hängen die Krümmung einer Funktion und das Vorzeichen ihrer zweiten Ableitung zusammen? - Erinnere dich daran, dass die Exponentialfunktion \(e^u\) immer positive Werte liefert. - Überprüfe das Vorzeichen der zweiten Ableitung in verschiedenen Testintervallen. - Setze die gefundenen \(x\)-Werte in die ursprüngliche Funktion ein, um die \(y\)-Koordinaten zu erhalten.

Lösung

1. Erste Ableitung bilden: \(\varphi'(x) = -x \cdot \frac{1}{\sqrt{2\pi}} e^{-\frac{1}{2}x^2} = -x \cdot \varphi(x)\). 2. Zweite Ableitung bilden: Unter Verwendung der Produktregel ergibt sich \(\varphi''(x) = (-1) \cdot \varphi(x) + (-x) \cdot (-x \cdot \varphi(x)) = (x^2 - 1) \cdot \varphi(x)\). 3. Wendestellen bestimmen: Da \(\varphi(x) > 0\) für alle \(x\), gilt \(\varphi''(x) = 0\) nur für \(x^2 - 1 = 0\), also \(x_1 = -1\) und \(x_2 = 1\). 4. Krümmungsintervalle analysieren: - Für \(x < -1\) ist \(x^2 - 1 > 0\), also \(\varphi''(x) > 0\). Der Graph ist linksgekrümmt. - Für \(-1 < x < 1\) ist \(x^2 - 1 < 0\), also \(\varphi''(x) < 0\). Der Graph ist rechtskrümmt. - Für \(x > 1\) ist \(x^2 - 1 > 0\), also \(\varphi''(x) > 0\). Der Graph ist linksgekrümmt. 5. Koordinaten der Wendepunkte berechnen: \(\varphi(1) = \varphi(-1) = \frac{1}{\sqrt{2\pi e}} \approx 0{,}242\). Die Wendepunkte liegen bei \(W_1(-1 \mid 0{,}242)\) und \(W_2(1 \mid 0{,}242)\).

Antwort

Der Graph ist im Intervall \(]-1; 1[\) rechtsgekrümmt und in den Intervallen \(]-\infty; -1[\) sowie \(]1; \infty[\) linksgekrümmt. Die Wendepunkte liegen bei \(W_1(-1 \mid \frac{1}{\sqrt{2\pi e}}) \approx (-1 \mid 0{,}242)\) und \(W_2(1 \mid \frac{1}{\sqrt{2\pi e}}) \approx (1 \mid 0{,}242)\).
42517113
Für die Verteilungsfunktion \(\Phi\) der Standardnormalverteilung ist der Wert \(\Phi(2) \approx 0{,}9772\) gegeben. Bestimme unter Ausnutzung der Symmetrieeigenschaften der Dichtefunktion \(\varphi\) die Werte der folgenden Integrale: a) \(\int_{-\infty}^{-2} \varphi(x) \, dx\) b) \(\int_{-2}^{2} \varphi(x) \, dx\) c) \(\int_{2}^{\infty} \varphi(x) \, dx\)

Denkanstöße

- Überlege dir, wie groß die gesamte Fläche unter der Glockenkurve ist. - Nutze die Achsensymmetrie der Glockenkurve an der Stelle \(x = 0\). - Wie hängen die Flächeninhalte am linken und rechten Rand der Kurve zusammen? - Erinnere dich an den Zusammenhang zwischen der Verteilungsfunktion \(\Phi\) und dem Integral der Dichtefunktion.

Lösung

1. Aus der Symmetrie \(\Phi(-z) = 1 - \Phi(z)\) folgt für Teilaufgabe a): \(\int_{-\infty}^{-2} \varphi(x) \, dx = \Phi(-2) = 1 - \Phi(2) \approx 1 - 0{,}9772 = 0{,}0228\). 2. Für den Bereich zwischen den symmetrischen Grenzen in b) gilt: \(\int_{-2}^{2} \varphi(x) \, dx = \Phi(2) - \Phi(-2) \approx 0{,}9772 - 0{,}0228 = 0{,}9544\). 3. Da die Gesamtwahrscheinlichkeit \(1\) beträgt, ergibt sich für den rechten Rand in c): \(\int_{2}^{\infty} \varphi(x) \, dx = 1 - \Phi(2) \approx 1 - 0{,}9772 = 0{,}0228\).

Antwort

a) \(\approx 0{,}0228\) b) \(\approx 0{,}9544\) c) \(\approx 0{,}0228\)
42517713
Gegeben ist die Funktion \(f\) mit der Gleichung \(f(x) = \frac{1}{2{,}5 \cdot \sqrt{2\pi}} \cdot e^{-\frac{1}{2} \cdot \left(\frac{x+4}{2{,}5}\right)^2}\). 1. Beschreibe die geometrischen Transformationen (Skalierungen und Verschiebungen), die den Graphen der Standardnormalverteilung \(\varphi_{0; 1}\) in den Graphen von \(f\) überführen. 2. Bestimme die exakten Koordinaten des Hochpunkts des Graphen von \(f\).

Denkanstöße

- Vergleiche den Funktionsterm mit der allgemeinen Dichtefunktion der Normalverteilung, um die Werte für das Zentrum und die Streuung zu finden. - Überlege, welcher Parameter die Breite und welcher die Lage der Glockenkurve beeinflusst. - Beachte, dass eine Streckung der Breite bei einer Wahrscheinlichkeitsdichte immer eine Anpassung der Höhe nach sich zieht, damit die Fläche unter dem Graphen konstant bleibt. - Wo befindet sich das Maximum der Standardnormalverteilung und wie verändert es sich durch die Transformationen?

Lösung

1. Vergleich der Funktionsgleichung mit der allgemeinen Form \(\varphi_{\mu; \sigma}(x) = \frac{1}{\sigma \sqrt{2\pi}} e^{-\frac{1}{2}\left(\frac{x-\mu}{\sigma}\right)^2}\) liefert die Parameter \(\sigma = 2{,}5\) und \(\mu = -4\). Der Graph von \(\varphi_{0; 1}\) wird zunächst in \(x\)-Richtung mit dem Faktor \(\sigma = 2{,}5\) gestreckt. Anschließend erfolgt eine Stauchung in \(y\)-Richtung mit dem Faktor \(\frac{1}{\sigma} = \frac{1}{2{,}5} = 0{,}4\). Zuletzt wird der Graph um \(4\) Einheiten nach links (Verschiebung um \(\mu = -4\)) in \(x\)-Richtung verschoben. 2. Der Hochpunkt der Standardnormalverteilung liegt bei \(H_0(0 \mid \frac{1}{\sqrt{2\pi}})\). Durch die Verschiebung liegt die \(x\)-Koordinate bei \(x = -4\). Durch die vertikale Stauchung ergibt sich die \(y\)-Koordinate zu \(y = \frac{1}{2{,}5 \cdot \sqrt{2\pi}}\). Der Hochpunkt ist somit \(H(-4 \mid \frac{1}{2{,}5 \cdot \sqrt{2\pi}})\).

Antwort

1. Streckung in \(x\)-Richtung mit Faktor \(2{,}5\), Stauchung in \(y\)-Richtung mit Faktor \(0{,}4\) und Verschiebung um \(4\) Einheiten nach links. 2. \(H\left(-4 \mid \frac{1}{2{,}5 \cdot \sqrt{2\pi}}\right)\)
42517813
Der Graph einer Wahrscheinlichkeitsdichte \(\varphi_{\mu; \sigma}\) geht aus dem Graphen der Standardnormalverteilung \(\varphi_{0; 1}\) durch folgende Transformationen hervor: - Eine Streckung in \(x\)-Richtung mit einem Faktor \(k > 0\). - Eine anschließende Skalierung in \(y\)-Richtung, sodass die resultierende Funktion wieder eine Wahrscheinlichkeitsdichte ist (Gesamtfläche unter dem Graphen ist \(1\)). - Eine Verschiebung in \(x\)-Richtung um \(5\) Einheiten nach rechts. Der Hochpunkt des transformierten Graphen liegt an der Stelle \(x_H = 5\) und besitzt den Funktionswert \(y_H = \frac{1}{4 \cdot \sqrt{2\pi}}\). Bestimme die Parameter \(\mu\) und \(\sigma\) der Funktion sowie den Skalierungsfaktor in \(y\)-Richtung.

Denkanstöße

- Welche Auswirkungen haben Streckungen auf den Flächeninhalt unter einem Graphen? - Wie hängen der Streckfaktor in \(x\)-Richtung und die Standardabweichung zusammen? - Welche Koordinate des Hochpunkts wird durch die Verschiebung beeinflusst? - Nutze die Information über den Funktionswert des Hochpunkts, um auf die Form der Glockenkurve rückzuschließen.

Lösung

1. Die Verschiebung in \(x\)-Richtung um \(5\) Einheiten nach rechts bestimmt den Erwartungswert, also gilt \(\mu = 5\). 2. Der Funktionswert des Hochpunkts einer Normalverteilung ist allgemein gegeben durch \(\frac{1}{\sigma \sqrt{2\pi}}\). Durch den Vergleich mit \(y_H = \frac{1}{4 \cdot \sqrt{2\pi}}\) folgt direkt \(\sigma = 4\). 3. Die Streckung in \(x\)-Richtung entspricht dem Parameter \(\sigma\), also ist der Streckfaktor \(k = \sigma = 4\). 4. Damit die Fläche unter der Kurve \(1\) bleibt, muss bei einer Streckung in \(x\)-Richtung um den Faktor \(\sigma\) eine Stauchung in \(y\)-Richtung mit dem Faktor \(\frac{1}{\sigma}\) erfolgen. Der gesuchte Skalierungsfaktor in \(y\)-Richtung ist somit \(\frac{1}{4} = 0{,}25\).

Antwort

\(\mu = 5\), \(\sigma = 4\), Skalierungsfaktor in \(y\)-Richtung: \(0{,}25\).
55159613
Für die standardnormalverteilte Zufallsgröße \(Z\) soll ein zum Erwartungswert symmetrisches Intervall bestimmt werden, das \(90\,\%\) der Wahrscheinlichkeit enthält. a) Bestimme \(a>0\) mit \(P(-a\le Z\le a)=0{,}90\). b) Gib das Intervall auf drei Dezimalstellen an. c) Welche Wahrscheinlichkeit liegt jeweils rechts von \(a\) und links von \(-a\)? Begründe ohne erneute Tabellenrechnung.

Denkanstöße

- Bestimme zuerst, welcher Wahrscheinlichkeitsanteil außerhalb des zentralen Intervalls verbleibt. - Wie verteilt sich dieser Rest bei einem symmetrischen Intervall um \(0\)? - Welche kumulierte Wahrscheinlichkeit muss am rechten Intervallrand erreicht sein? - Nutze anschließend das passende Quantil der Standardnormalverteilung.

Lösung

a) Außerhalb des zentralen Intervalls liegen insgesamt \(10\,\%\). Wegen der Symmetrie entfallen auf jede Seite \(5\,\%\). Daher muss \(\Phi(a)=0{,}95\) gelten. Somit \(a=\Phi^{-1}(0{,}95)\approx1{,}644854\). b) Auf drei Dezimalstellen lautet das Intervall \([-1{,}645;1{,}645]\). c) Wegen der Symmetrie liegen in jedem der beiden Randbereiche \(0{,}05=5\,\%\).

Antwort

a) \(a\approx1{,}644854\) b) \([-1{,}645;1{,}645]\) c) jeweils \(5\,\%\)
55159713
Für eine standardnormalverteilte Zufallsgröße \(Z\) gilt \(\Phi(1{,}2)\approx0{,}8849\). Lara schreibt: 1. \(P(Z<-1{,}2)=1-\Phi(-1{,}2)\) 2. \(P(-1{,}2\le Z\le1{,}2)=2\Phi(1{,}2)\) a) Erkläre bei jeder Zeile, warum Laras Ausdruck nicht stimmen kann. b) Stelle beide Wahrscheinlichkeiten korrekt mit \(\Phi\) dar und berechne sie näherungsweise. c) Begründe mit der Symmetrie, warum \(P(Z>1{,}2)=P(Z<-1{,}2)\) gilt, und gib den gemeinsamen Wert an.

Denkanstöße

- Erinnere dich an die Definition \(\Phi(z)=P(Z\le z)\). - Prüfe jeden vorgeschlagenen Ausdruck zunächst darauf, ob sein Wert überhaupt zwischen \(0\) und \(1\) liegen kann. - Nutze die Symmetriebeziehung zwischen positiven und negativen Standardnormalwerten. - Eine zentrale Intervallwahrscheinlichkeit entsteht als Differenz zweier kumulierter Wahrscheinlichkeiten.

Lösung

a) In Zeile 1 ist \(\Phi(-1{,}2)\) bereits die linke kumulierte Wahrscheinlichkeit; das Gegenereignis beschreibt den rechten Bereich ab \(-1{,}2\). In Zeile 2 würde \(2\Phi(1{,}2)>1\) entstehen, was keine Wahrscheinlichkeit sein kann; die linke Randfläche muss abgezogen werden. b) Wegen \(\Phi(-z)=1-\Phi(z)\) gilt \(P(Z<-1{,}2)=\Phi(-1{,}2)=1-\Phi(1{,}2)\approx1-0{,}8849=0{,}1151\). Außerdem \(P(-1{,}2\le Z\le1{,}2)=\Phi(1{,}2)-\Phi(-1{,}2)=2\Phi(1{,}2)-1\approx0{,}7698\). c) Die Dichte ist symmetrisch zu \(0\), daher besitzen gleich weit vom Mittelpunkt entfernte linke und rechte Randbereiche dieselbe Fläche. Somit \(P(Z>1{,}2)=P(Z<-1{,}2)\approx0{,}1151\).

Antwort

a) Zeile 1 verwechselt linke kumulierte Wahrscheinlichkeit und Gegenereignis; Zeile 2 liefert sogar einen Wert größer als \(1\). b) \(P(Z<-1{,}2)\approx0{,}1151\); \(P(-1{,}2\le Z\le1{,}2)\approx0{,}7698\). c) Beide Randwahrscheinlichkeiten sind wegen der Symmetrie etwa \(0{,}1151\).
55354513
Es gilt \(X\sim N(80;6^2)\) und \(Z=\frac{X-80}{6}\). Übersetze das Ereignis \(74<X\le89\) vollständig in ein Ereignis für \(Z\). Gib anschließend einen passenden Ausdruck mit \(\Phi\) an und berechne die Wahrscheinlichkeit auf vier Dezimalstellen.

Denkanstöße

- Standardisiere beide Intervallgrenzen getrennt. - Achte darauf, die Ungleichheitszeichen beim linearen Standardisieren beizubehalten. - Wie wird eine Intervallwahrscheinlichkeit mit zwei Werten der kumulativen Standardnormalverteilung ausgedrückt?

Lösung

1. Die untere Grenze wird zu \(\frac{74-80}{6}=-1\), die obere zu \(\frac{89-80}{6}=1{,}5\). 2. Das Ereignis lautet daher \(-1<Z\le1{,}5\). 3. Somit ist \(P(74<X\le89)=\Phi(1{,}5)-\Phi(-1)\approx0{,}7745\).

Antwort

\(-1<Z\le1{,}5\) \(P(74<X\le89)=\Phi(1{,}5)-\Phi(-1)\approx0{,}7745\)
55354613
Die Abbildung zeigt die Dichte der Standardnormalverteilung mit einem markierten Flächenbereich. Lies die beiden Grenzen des markierten Bereichs ab und gib die dargestellte Wahrscheinlichkeit als Ausdruck mit \(\Phi\) an. Berechne sie anschließend auf vier Dezimalstellen.
Abbildung zur Aufgabe 553546

Denkanstöße

- Welche x-Werte begrenzen die markierte Fläche im Graphen? - Eine Intervallwahrscheinlichkeit erhältst du als Differenz zweier kumulierter Wahrscheinlichkeiten. - Der rechte Grenzwert gehört zum ersten, der linke zum zweiten \(\Phi\)-Term.

Lösung

1. Der markierte Bereich reicht von \(z=-0{,}5\) bis \(z=1{,}5\). 2. Daher ist die dargestellte Wahrscheinlichkeit \(P(-0{,}5\le Z\le1{,}5)=\Phi(1{,}5)-\Phi(-0{,}5)\). 3. Numerisch ergibt sich \(\Phi(1{,}5)-\Phi(-0{,}5)\approx0{,}6247\).

Antwort

\(\Phi(1{,}5)-\Phi(-0{,}5)\approx0{,}6247\)
42516613
Gegeben ist die gaußsche Glockenkurve mit der Funktionsgleichung \(\varphi(x) = \frac{1}{\sqrt{2\pi}}e^{-\frac{1}{2}x^2}\). An den Stellen \(x_1 = -1\) und \(x_2 = 1\) besitzt der Graph von \(\varphi\) Wendepunkte. a) Bestimme die Gleichungen der Tangenten an den Graphen in diesen Wendepunkten. b) Diese Tangenten bilden mit der \(x\)-Achse ein Dreieck. Berechne dessen Flächeninhalt.

Denkanstöße

- Nutze die Punkt-Steigungs-Form für die Tangentengleichungen. - Beachte die Symmetrie der Standardnormalverteilung zur \(y\)-Achse. - Wie berechnet man den Flächeninhalt eines Dreiecks, wenn Grundseite und Höhe bekannt sind? - Wo schneiden die Tangenten die \(x\)-Achse? Das hilft dir, die Länge der Grundseite zu bestimmen.

Lösung

1. Koordinaten und Steigungen in den Wendepunkten bestimmen: \(\varphi(1) = \varphi(-1) = \frac{1}{\sqrt{2\pi e}} \approx 0{,}242\). Die Steigungen lauten \(\varphi'(-1) = -(-1) \cdot \varphi(-1) = \varphi(1)\) und \(\varphi'(1) = -1 \cdot \varphi(1) = -\varphi(1)\). 2. Tangentengleichungen aufstellen: - \(t_1(x) = \varphi(1) \cdot (x - (-1)) + \varphi(1) = \varphi(1) \cdot (x + 2)\). - \(t_2(x) = -\varphi(1) \cdot (x - 1) + \varphi(1) = -\varphi(1) \cdot (x - 2)\). 3. Schnittpunkte mit der \(x\)-Achse finden: \(t_1(x) = 0 \Rightarrow x = -2\) und \(t_2(x) = 0 \Rightarrow x = 2\). Die Basis des Dreiecks hat die Länge \(g = 2 - (-2) = 4\). 4. Schnittpunkt der Tangenten (Spitze des Dreiecks) bestimmen: Aus Symmetriegründen oder durch Gleichsetzen \(t_1(x) = t_2(x)\) folgt \(x = 0\). Die Höhe ist \(h = t_1(0) = 2 \cdot \varphi(1) = \frac{2}{\sqrt{2\pi e}} \approx 0{,}484\). 5. Flächeninhalt berechnen: \(A = \frac{1}{2} \cdot g \cdot h = \frac{1}{2} \cdot 4 \cdot 2 \cdot \varphi(1) = 4 \cdot \varphi(1) = \frac{4}{\sqrt{2\pi e}} \approx 0{,}968\).

Antwort

a) Die Tangentengleichungen lauten \(t_1(x) = \frac{1}{\sqrt{2\pi e}}(x + 2) \approx 0{,}242x + 0{,}484\) und \(t_2(x) = -\frac{1}{\sqrt{2\pi e}}(x - 2) \approx -0{,}242x + 0{,}484\). b) Der Flächeninhalt des Dreiecks beträgt \(A = \frac{4}{\sqrt{2\pi e}} \approx 0{,}968\,\text{FE}\).

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