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Kostenlose Arbeitsblätter

Stellen Sie aus rund 25.000 Matheaufgaben von der 3. bis zur 13. Klasse Ihre eigenen Arbeitsblätter zusammen. Alle Aufgaben enthalten Lösungsschritte.

Rechengesetze anwenden

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4183625
Berechne die Summe auf einem möglichst einfachen Weg im Kopf. Notiere eine Klammerung, die zwei glatte Hunderter als Teilsummen erzeugt. \(64 + 19 + 36 + 81\)

Denkanstöße

- Schau dir die Endziffern der Zahlen an. Welche Zahlen ergeben zusammen eine glatte Zehner- oder Hunderterzahl? - Du darfst die Reihenfolge der Zahlen beim Addieren beliebig vertauschen. - Versuche zuerst Paare zu bilden, die sich leicht im Kopf zusammenrechnen lassen.

Lösung

1. Anwendung des Vertauschungsgesetzes (Kommutativgesetz) und des Verbindungsgesetzes (Assoziativgesetz), um passende Paare zu bilden: \((64 + 36) + (19 + 81)\). 2. Berechnung der ersten Teilsumme: \(64 + 36 = 100\). 3. Berechnung der zweiten Teilsumme: \(19 + 81 = 100\). 4. Addition der Teilsummen: \(100 + 100 = 200\).

Antwort

\((64+36)+(19+81)=100+100=200\)
4184305
Berechne die Summe \(357 + (143 + 89)\) auf einem möglichst geschickten Weg. Benenne das Rechengesetz, das du dabei anwendest, um die Rechnung zu vereinfachen.

Denkanstöße

- Schau dir die Endziffern der Zahlen an. Welche Zahlen ergänzen sich besonders gut zu einer Zehner- oder Hunderterzahl? - Musst du die Klammern genau so lassen, wie sie dastehen, oder darfst du bei der Addition die Reihenfolge der Rechenschritte ändern? - Erinnerst du dich an den Namen des Gesetzes, das erlaubt, Klammern bei reinen Additionsaufgaben anders zu setzen?

Lösung

1. Anwendung des Assoziativgesetzes (Verbindungsgesetz), um die Klammern anders zu setzen: \((357 + 143) + 89\) 2. Berechnung der Teilsumme in der Klammer, die eine glatte Zahl ergibt: \(357 + 143 = 500\) 3. Addition des verbleibenden Summanden: \(500 + 89 = 589\)

Antwort

Umformung: \(357+(143+89)=(357+143)+89=500+89=589\) Rechengesetz: Assoziativgesetz der Addition
4192085
Erkläre, warum man bei der Aufgabe \((456 + 123) - 123\) das Ergebnis sofort nennen kann, ohne die Klammer zuerst auszurechnen. Wie lautet das Ergebnis?

Denkanstöße

- Welche Rechenart macht eine Addition wieder rückgängig? - Schau dir die Zahlen in der Aufgabe genau an – fällt dir eine Besonderheit auf? - Was passiert, wenn du eine Zahl erst dazuzählst und dann genau die gleiche Menge wieder wegnimmst?

Lösung

1. Identifikation der Struktur: In dem Term wird zuerst die Zahl \(123\) addiert und anschließend dieselbe Zahl wieder subtrahiert. 2. Anwendung der Umkehroperation: Da Addition und Subtraktion Umkehroperationen sind, heben sich diese beiden Rechenschritte gegenseitig auf. 3. Ergebnisbestimmung: Das Endergebnis entspricht der ursprünglichen Zahl vor der ersten Rechenoperation, also \(456\).

Antwort

Das Ergebnis ist \(456\). Man kann es ohne Rechnung angeben, weil die Subtraktion von \(123\) die vorherige Addition von \(123\) genau rückgängig macht (Umkehroperationen).
4203875
Zerlege bei jedem Produkt einen Faktor als Summe aus \(5\) und einem Rest. Notiere die distributive Rechnung und danach das Ergebnis. a) \(6 \cdot 7\) b) \(7 \cdot 8\) c) \(8 \cdot 9\)

Denkanstöße

- Überlege dir, wie du eine Zahl so aufteilen kannst, dass du mit der Zahl 5 multiplizieren kannst. - Das kleine Einmaleins mit der 5 ist oft einfacher zu rechnen. - Vergiss nicht, den Rest der zerlegten Zahl ebenfalls mit dem anderen Faktor zu multiplizieren.

Lösung

1. Für \(6 \cdot 7\): Zerlegung in \((5 + 1) \cdot 7 = 5 \cdot 7 + 1 \cdot 7 = 35 + 7 = 42\). 2. Für \(7 \cdot 8\): Zerlegung in \((5 + 2) \cdot 8 = 5 \cdot 8 + 2 \cdot 8 = 40 + 16 = 56\). 3. Für \(8 \cdot 9\): Zerlegung in \((5 + 3) \cdot 9 = 5 \cdot 9 + 3 \cdot 9 = 45 + 27 = 72\).

Antwort

a) \((5+1)\cdot7=5\cdot7+1\cdot7=42\) b) \((5+2)\cdot8=5\cdot8+2\cdot8=56\) c) \((5+3)\cdot9=5\cdot9+3\cdot9=72\)
4279655
Vervollständige die folgende Rechnung für die Aufgabe \(423 \cdot 6\). Zerlege dabei die Zahl \(423\) zuerst in ihre Stellenwerte (Hunderter, Zehner und Einer) und wende dann das Distributivgesetz (Verteilungsgesetz) an. \(423 \cdot 6 = (\underline{\quad} + \underline{\quad} + \underline{\quad}) \cdot 6\) \(= \dots \cdot 6 + \dots \cdot 6 + \dots \cdot 6\) \(= \dots + \dots + \dots\) \(= \dots\)

Denkanstöße

- Überlege, aus wie vielen Hundertern, Zehnern und Einern die Zahl besteht. - Das Verteilungsgesetz erlaubt es dir, jeden Teil einzeln zu multiplizieren. - Achte beim Zusammenrechnen der Ergebnisse auf die richtigen Stellenwerte.

Lösung

1. Zerlegung der Zahl \(423\) in ihre Stellenwerte: \(400 + 20 + 3\). 2. Anwendung des Distributivgesetzes durch Multiplikation jedes Summanden mit \(6\): \(400 \cdot 6 + 20 \cdot 6 + 3 \cdot 6\). 3. Berechnung der einzelnen Teilprodukte: \(2400 + 120 + 18\). 4. Addition der Teilprodukte zum Endergebnis: \(2538\).

Antwort

\(423 \cdot 6 = (400 + 20 + 3) \cdot 6 = 400 \cdot 6 + 20 \cdot 6 + 3 \cdot 6 = 2400 + 120 + 18 = 2538\)
4178135
Berechne die folgenden Summen geschickt im Kopf. Gib zu jeder Teilaufgabe an, welche beiden Summanden du zuerst zusammenfasst, und nenne danach das Ergebnis. a) \(367 + 149 + 633\) b) \(2450 + 871 + 550\) c) \(125 + 789 + 875\) d) \(444 + 99 + 556\)

Denkanstöße

- Schau dir die letzten Stellen der Zahlen an. Welche Ziffern ergänzen sich zu 10 oder 100? - Die Reihenfolge der Zahlen in einer Additionsaufgabe darf vertauscht werden. - Gibt es eine Zahl, die fast eine „runde“ Zahl ist?

Lösung

1. Suche nach Zahlenpaaren, die sich zu einer Zehner-, Hunderter- oder Tausenderzahl ergänzen. 2. Teilaufgabe a): \(367 + 633 = 1000\). Danach \(1000 + 149 = 1149\). 3. Teilaufgabe b): \(2450 + 550 = 3000\). Danach \(3000 + 871 = 3871\). 4. Teilaufgabe c): \(125 + 875 = 1000\). Danach \(1000 + 789 = 1789\). 5. Teilaufgabe d): \(444 + 556 = 1000\). Danach \(1000 + 99 = 1099\).

Antwort

a) Zuerst \(367+633=1000\); Ergebnis \(1149\) b) Zuerst \(2450+550=3000\); Ergebnis \(3871\) c) Zuerst \(125+875=1000\); Ergebnis \(1789\) d) Zuerst \(444+556=1000\); Ergebnis \(1099\)
4183475
Berechne die folgenden Summen so geschickt wie möglich. Notiere dabei, welche Rechengesetze (Kommutativgesetz oder Assoziativgesetz) du angewendet hast. a) \(245 + 178 + 355\) b) \(64 + (136 + 482)\) c) \((712 + 599) + 288\)

Denkanstöße

- Schau dir die Einerstellen der Zahlen genau an. Welche Paare ergänzen sich zu einer Zehnerzahl? - Darf man bei einer reinen Plus-Rechnung die Reihenfolge der Zahlen ändern? - Kannst du Klammern so setzen oder weglassen, dass „schöne“ Zwischenergebnisse entstehen?

Lösung

1. Teilaufgabe a): Anwendung des Kommutativgesetzes zum Vertauschen der Summanden: \(245 + 355 + 178\). Zusammenfassen der ersten beiden Zahlen ergibt \(600\). Addition der restlichen Zahl: \(600 + 178 = 778\). 2. Teilaufgabe b): Anwendung des Assoziativgesetzes zum Umklammern: \((64 + 136) + 482\). Die Summe in der Klammer ergibt \(200\). Addition der restlichen Zahl: \(200 + 482 = 682\). 3. Teilaufgabe c): Anwendung des Kommutativ- und Assoziativgesetzes: \((712 + 288) + 599\). Die Klammer ergibt \(1000\). Addition der restlichen Zahl: \(1000 + 599 = 1599\).

Antwort

a) \(245+178+355=(245+355)+178=778\); Kommutativ- und Assoziativgesetz b) \(64+(136+482)=(64+136)+482=682\); Assoziativgesetz c) \((712+599)+288=(712+288)+599=1599\); Kommutativ- und Assoziativgesetz
4183515
Berechne das Produkt \(4 \cdot 17 \cdot 25\) im Kopf. Nutze Rechenvorteile durch geschicktes Umstellen der Faktoren und notiere deinen Rechenweg.

Denkanstöße

- Gibt es zwei Zahlen, deren Produkt eine Stufenzahl (10, 100, 1000...) ergibt? - Spielt die Reihenfolge bei einer Malrechnung eine Rolle für das Ergebnis? - Was ist einfacher: Erst mal 17 zu rechnen oder erst die beiden anderen Zahlen zu multiplizieren?

Lösung

1. Identifikation vorteilhafter Faktoren: Das Produkt \(4 \cdot 25\) ergibt die glatte Zahl \(100\). 2. Umstellen der Faktoren mithilfe des Kommutativgesetzes: \(4 \cdot 25 \cdot 17\). 3. Zusammenfassen der Faktoren mithilfe des Assoziativgesetzes: \((4 \cdot 25) \cdot 17\). 4. Berechnung des ersten Produkts: \(100 \cdot 17\). 5. Bestimmung des Endergebnisses: \(1700\).

Antwort

\(4 \cdot 17 \cdot 25 = (4 \cdot 25) \cdot 17 = 100 \cdot 17 = 1700\)
4183525
Marco Bellini betreibt einen Kiosk und kauft \(15\) Packungen Eis für jeweils \(12\,\text{€}\). Er rechnet im Kopf: „Ich rechne erst \(15 \cdot 10\) und dann \(15 \cdot 2\) und addiere beide Ergebnisse.“ Wie viel muss er insgesamt bezahlen? Notiere die Rechnung, die Marco im Kopf durchführt.

Denkanstöße

- Welche Zahl wird in Zehner und Einer zerlegt? - Welche beiden Teilprodukte entstehen dadurch? - Was musst du am Ende mit den beiden Teilprodukten tun?

Lösung

1. Zerlege \(12\) in \(10 + 2\): \(15 \cdot (10 + 2)\). 2. Wende das Distributivgesetz an: \(15 \cdot 10 + 15 \cdot 2\). 3. Berechne die Teilprodukte: \(15 \cdot 10 = 150\) und \(15 \cdot 2 = 30\). 4. Addiere die Teilbeträge: \(150 + 30 = 180\). 5. Insgesamt sind es \(180\,\text{€}\).

Antwort

Marco rechnet \(15 \cdot 12 = 15 \cdot 10 + 15 \cdot 2 = 150 + 30 = 180\). Er muss \(180\,\text{€}\) bezahlen.
4183635
Nutze Rechenvorteile, um den Wert des Terms geschickt zu bestimmen. Notiere eine Umordnung oder Klammerung, in der mindestens zwei besonders einfache Teilsummen entstehen. \(235 + 88 + 165 + 12 + 50\)

Denkanstöße

- Gibt es Zahlen, die zusammen genau \(100\) oder eine andere Hunderterzahl ergeben? - Manchmal hilft es, Zahlen mit den Endungen \(...5\) oder passende Einerstellen wie \(8\) und \(2\) zu kombinieren. - Vergiss am Ende nicht die Zahlen, die kein direktes „Gegenstück“ für eine glatte Summe haben.

Lösung

1. Gruppieren der Summanden zu vorteilhaften Teilsummen: \((235 + 165) + (88 + 12) + 50\). 2. Berechnung der Summe des ersten Paares: \(235 + 165 = 400\). 3. Berechnung der Summe des zweiten Paares: \(88 + 12 = 100\). 4. Zusammenfassen aller Zwischenergebnisse: \(400 + 100 + 50 = 550\).

Antwort

Zum Beispiel \((235+165)+(88+12)+50=400+100+50=550\)
4183645
Bestimme das Ergebnis durch geschicktes Zusammenfassen der Summanden. Notiere die beiden Paare, die du zuerst bildest, und anschließend das Ergebnis. \(1250 + 4300 + 750 + 1700\)

Denkanstöße

- Suche nach Zahlen, die sich zu einem vollen Tausender ergänzen lassen. - Achte besonders auf die Hunderter- und Zehnerstellen der Zahlen. - Kannst du die Aufgabe in zwei einfachere Teilrechnungen zerlegen?

Lösung

1. Identifikation der Summanden, die sich zu vollen Tausendern ergänzen: \((1250 + 750)\) und \((4300 + 1700)\). 2. Berechnung der ersten Klammer: \(1250 + 750 = 2000\). 3. Berechnung der zweiten Klammer: \(4300 + 1700 = 6000\). 4. Addition der beiden Zwischenergebnisse: \(2000 + 6000 = 8000\).

Antwort

\((1250+750)+(4300+1700)=2000+6000=8000\)
4186325
Berechne die Summe der ersten 80 natürlichen Zahlen \(1 + 2 + 3 + \dots + 79 + 80\) auf eine vorteilhafte Weise. 1. Benenne die beiden Rechengesetze, die es erlauben, die Zahlen in einer beliebigen Reihenfolge zu addieren und zu Paaren zusammenzufassen. 2. Wie viele solcher Zahlenpaare lassen sich bilden, wenn man die erste mit der letzten Zahl, die zweite mit der vorletzten Zahl usw. addiert? 3. Welchen Wert hat die Summe jedes dieser Paare? 4. Berechne das Endergebnis der Gesamtsumme.

Denkanstöße

- Was passiert, wenn du die erste und die letzte Zahl addierst? - Überlege, ob dieses Ergebnis auch bei anderen Paaren (z. B. zweite und vorletzte Zahl) auftritt. - Wie oft kannst du solche Paare in der Zahlenreihe von \(1\) bis \(80\) finden? - Welche Rechenoperation hilft dir, wenn du viele gleiche Summanden addieren musst?

Lösung

1. Anwendung des Kommutativgesetzes (Vertauschungsgesetz) zum Umordnen und des Assoziativgesetzes (Verbindungsgesetz) zum Bilden von Klammern. 2. Bestimmung der Anzahl der Paare durch Division der Gesamtzahl der Summanden durch \(2\): \(80 : 2 = 40\) Paare. 3. Berechnung der Summe eines Paares: \(1 + 80 = 81\). 4. Berechnung des Gesamtergebnisses durch Multiplikation der Paaranzahl mit der Paarsumme: \(40 \cdot 81 = 3240\).

Antwort

1. Kommutativgesetz und Assoziativgesetz 2. \(40\) Paare 3. \(81\) 4. \(3240\)
4186375
Betrachte den Term \((560 - 140) + (320 + 180)\). Berechne, um wie viel sich der Wert des Terms verändern würde, wenn jede der vier Zahlen um \(15\) vergrößert würde. Begründe dein Ergebnis, ohne den neuen Term komplett auszurechnen.

Denkanstöße

- Was passiert mit dem Ergebnis einer Minusaufgabe, wenn du beide Zahlen um den gleichen Betrag erhöhst? - Was passiert mit dem Ergebnis einer Plusaufgabe, wenn du beide Zahlen erhöhst? - Untersuche jede Klammer einzeln, bevor du das Gesamtergebnis betrachtest.

Lösung

1. Berechnung des ursprünglichen Werts: \((560 - 140) + (320 + 180) = 420 + 500 = 920\). 2. Analyse der Änderungen in den Klammern: In der ersten Klammer \((560 - 140)\) werden Minuend und Subtrahend um \(15\) erhöht. Da die Differenz gleich bleibt, wenn beide Zahlen um denselben Betrag wachsen, ändert sich der Wert der ersten Klammer nicht (\(420\)). 3. In der zweiten Klammer \((320 + 180)\) werden beide Summanden um \(15\) erhöht. Die Summe vergrößert sich also um \(15 + 15 = 30\) auf \(530\). 4. Gesamte Änderung: Da die unveränderte erste Klammer und die um \(30\) vergrößerte zweite Klammer addiert werden, steigt der Gesamtwert um \(30\).

Antwort

Ausgangswert: \(920\). In \(560-140\) heben sich die beiden Erhöhungen um \(15\) auf; die Differenz bleibt gleich. In \(320+180\) erhöhen zwei zusätzliche \(15\) die Summe um \(30\). Daher wächst der gesamte Termwert um \(30\).
4187135
Berechne das Ergebnis durch geschicktes Zusammenfassen. Benenne die verwendeten Rechengesetze (Kommutativgesetz oder Assoziativgesetz). \(425 + 187 + 575 + 313 + 450\)

Denkanstöße

- Schau dir die Einerstellen der Zahlen genau an. Welche Zahlen ergeben zusammen eine glatte Zehner- oder Hunderterzahl? - Du darfst die Reihenfolge der Zahlen bei einer reinen Plusrechnung beliebig verändern. - Klammern können dir helfen, Teilrechnungen übersichtlicher zu machen.

Lösung

1. Anwendung des Kommutativgesetzes (Vertauschungsgesetz), um Summanden zu gruppieren, die sich zu glatten Hunderter- oder Tausenderzahlen ergänzen: \(425 + 575\) und \(187 + 313\). 2. Anwendung des Assoziativgesetzes (Verbindungsgesetz), um die Teilsummen zu berechnen: \((425 + 575) + (187 + 313) + 450\). 3. Berechnung der Teilsummen: \(1000 + 500 + 450\). 4. Addition der Ergebnisse: \(1500 + 450 = 1950\).

Antwort

Umformung: \(425+187+575+313+450=(425+575)+(187+313)+450=1000+500+450=1950\) Verwendet werden Kommutativ- und Assoziativgesetz der Addition.
4192105
Vergleiche die beiden Terme \(A\) und \(B\). Welches Ergebnis ist größer? Begründe deine Entscheidung, ohne die Terme komplett auszurechnen. Term \(A = (333 \cdot 77) : 77\) Term \(B = (330 + 77) - 77\)

Denkanstöße

- Kannst du die Terme vereinfachen, indem du dir ansiehst, welche Operationen nacheinander ausgeführt werden? - Musst du die \(77\) überhaupt in deine Rechnung einbeziehen, um den Wert der Terme zu erkennen? - Vergleiche die „Startzahlen“ der beiden Terme, nachdem du die gegensätzlichen Rechenschritte weggelassen hast.

Lösung

1. Vereinfachung von Term \(A\): Multiplikation und Division mit \(77\) heben sich als Umkehroperationen auf. Der Wert des Terms ist somit \(333\). 2. Vereinfachung von Term \(B\): Addition und Subtraktion von \(77\) heben sich ebenfalls auf. Der Wert des Terms ist somit \(330\). 3. Vergleich der Ergebnisse: Da \(333 > 330\), liefert Term \(A\) das größere Ergebnis.

Antwort

Term \(A\) ist größer. Begründung: In beiden Termen heben sich die Rechenschritte mit der Zahl \(77\) gegenseitig auf. Term \(A\) ergibt somit \(333\) und Term \(B\) ergibt \(330\). Da \(333 > 330\), ist Term \(A\) größer.
4193265
Berechne die folgenden Ergebnisse unter Ausnutzung von Rechenvorteilen. Notiere jeweils zuerst die Umformung, mit der du das Rechengesetz nutzt. a) \(25 \cdot 17 \cdot 4\) b) \(125 \cdot 11 \cdot 8\) c) \(5 \cdot 42 \cdot 20\) d) \(63 \cdot 8 + 63 \cdot 2\)

Denkanstöße

- Kannst du die Zahlen in einer anderen Reihenfolge multiplizieren, um auf eine 10, 100 oder 1000 zu kommen? - Gibt es bei der Additionsaufgabe eine Zahl, die in beiden Produkten vorkommt? - Überlege, ob du Klammern setzen kannst, um zwei Faktoren zuerst zusammenzufassen.

Lösung

1. Durch Umstellen der Faktoren (Kommutativ- und Assoziativgesetz) werden Teilprodukte gebildet, die Zehner- oder Hunderterpotenzen ergeben: a) \((25 \cdot 4) \cdot 17 = 100 \cdot 17 = 1700\) b) \((125 \cdot 8) \cdot 11 = 1000 \cdot 11 = 11\,000\) c) \((5 \cdot 20) \cdot 42 = 100 \cdot 42 = 4200\) 2. Anwendung des Distributivgesetzes (Ausklammern): d) \(63 \cdot (8 + 2) = 63 \cdot 10 = 630\)

Antwort

a) \((25\cdot4)\cdot17=1700\) b) \((125\cdot8)\cdot11=11\,000\) c) \((5\cdot20)\cdot42=4200\) d) \(63\cdot(8+2)=630\)
4193945
In einem Parkhaus gibt es \(8\) Parkdecks. Auf jedem Deck sind die Stellplätze in \(14\) Reihen zu je \(25\) Plätzen angeordnet. Ermittle die Gesamtzahl der Parkplätze. Schreibe das Produkt aus den drei Faktoren auf und ordne es anschließend so um, dass ein besonders einfaches Zwischenprodukt entsteht.

Denkanstöße

- Gibt es zwei Zahlen, deren Produkt eine besonders einfache Zahl (wie 100 oder 200) ergibt? - Spielt die Reihenfolge, in der du die drei Zahlen malnimmst, eine Rolle für das Ergebnis? - Wie viele Plätze gibt es auf einem Deck? Multipliziere diesen Wert dann mit der Anzahl der Decks.

Lösung

1. Aufstellen des Produkts für alle Faktoren: \(8 \cdot 14 \cdot 25\). 2. Anwendung des Vertauschungsgesetzes für vorteilhaftes Rechnen: \(8 \cdot 25 \cdot 14\). 3. Berechnung des Zwischenprodukts: \(8 \cdot 25 = 200\). 4. Berechnung des Endergebnisses: \(200 \cdot 14 = 2800\).

Antwort

\(8\cdot14\cdot25=(8\cdot25)\cdot14=200\cdot14=2800\) Das Parkhaus hat \(2800\) Parkplätze.
4196295
Berechne die folgenden Aufgaben im Kopf. Zerlege den zweistelligen Faktor jeweils in Zehner und Einer und notiere die daraus entstehende Rechnung. a) \(42 \cdot 6\) b) \(83 \cdot 4\)

Denkanstöße

- Kannst du die größere Zahl in Zehner und Einer aufteilen? - Wie hilft es dir, erst die Zehner und dann die Einer einzeln zu multiplizieren? - Was musst du am Ende mit den beiden Teilergebnissen machen?

Lösung

1. Zerlegung von \(42\) in \(40 + 2\): \(40 \cdot 6 + 2 \cdot 6 = 240 + 12 = 252\). 2. Zerlegung von \(83\) in \(80 + 3\): \(80 \cdot 4 + 3 \cdot 4 = 320 + 12 = 332\).

Antwort

a) \((40+2)\cdot6=40\cdot6+2\cdot6=252\) b) \((80+3)\cdot4=80\cdot4+3\cdot4=332\)
4196305
Schreibe den zweistelligen Faktor jeweils als Differenz zu einer glatten Zehnerzahl und nutze diese Zerlegung zum Kopfrechnen. Notiere die umgeformte Rechnung. a) \(59 \cdot 3\) b) \(38 \cdot 7\)

Denkanstöße

- Liegt die Zahl sehr nah an einer glatten Zehnerzahl? - Wäre es einfacher, erst mit der Zehnerzahl zu rechnen und dann etwas abzuziehen? - Überlege, wie viel bis zum nächsten Zehner fehlt.

Lösung

1. Ergänzung von \(59\) auf \(60 - 1\): \(60 \cdot 3 - 1 \cdot 3 = 180 - 3 = 177\). 2. Ergänzung von \(38\) auf \(40 - 2\): \(40 \cdot 7 - 2 \cdot 7 = 280 - 14 = 266\).

Antwort

a) \((60-1)\cdot3=60\cdot3-1\cdot3=177\) b) \((40-2)\cdot7=40\cdot7-2\cdot7=266\)
4196425
Stelle einen Term auf und berechne ihn geschickt: Addiere zum Produkt der Zahlen \(47\) und \(19\) das Produkt der Zahlen \(47\) und \(81\).

Denkanstöße

- Fällt dir in beiden Produkten eine Zahl auf, die in beiden vorkommt? - Kannst du die Rechnung vereinfachen, indem du diese gemeinsame Zahl zuerst beiseite lässt und die anderen beiden Zahlen addierst? - Welches Rechengesetz erlaubt es, einen gemeinsamen Faktor vor eine Klammer zu ziehen?

Lösung

1. Aufstellen des Terms: \((47 \cdot 19) + (47 \cdot 81)\) 2. Anwendung des Distributivgesetzes (Ausklammern des gemeinsamen Faktors \(47\)): \(47 \cdot (19 + 81)\) 3. Berechnung der Summe in der Klammer: \(19 + 81 = 100\) 4. Multiplikation des Faktors mit der Summe: \(47 \cdot 100 = 4700\)

Antwort

\((47 \cdot 19) + (47 \cdot 81) = 47 \cdot (19 + 81) = 47 \cdot 100 = 4700\)
4196555
Entscheide bei jeder Aufgabe zwischen zwei möglichen Wegen: zuerst die Klammer berechnen oder das Distributivgesetz anwenden. Notiere deine Wahl mit dem ersten Rechenschritt und berechne dann den Wert. a) \((15 + 5) \cdot 24\) b) \(73 \cdot (18 - 8)\) c) \((100 - 1) \cdot 37\)

Denkanstöße

- Prüfe zuerst, ob der Klammerwert eine besonders einfache Zahl wie \(10\), \(20\) oder \(100\) ergibt. - Wenn der Klammerwert selbst ein unhandliches Produkt erzeugt, kann das Verteilen günstiger sein. - Begründe deine Wahl mit dem ersten Rechenschritt, nicht nur mit dem Endergebnis.

Lösung

1. Bei a) ist die Klammer besonders günstig: \(15+5=20\), also \(20\cdot24=480\). 2. Bei b) ist ebenfalls die Klammer besonders günstig: \(18-8=10\), also \(73\cdot10=730\). 3. Bei c) würde die Klammer zunächst \(99\cdot37\) ergeben. Vorteilhafter ist das Distributivgesetz: \((100-1)\cdot37=100\cdot37-1\cdot37=3700-37=3663\). 4. Damit hängt die sinnvolle Strategie von der konkreten Zahlenstruktur ab; nicht in jeder Teilaufgabe ist derselbe Weg am kürzesten.

Antwort

a) Klammer zuerst: \(20\cdot24=480\) b) Klammer zuerst: \(73\cdot10=730\) c) Distributivgesetz: \(100\cdot37-1\cdot37=3663\)
4196575
Wende das Distributivgesetz rückwärts an. Notiere bei jeder Teilaufgabe den ausgeklammerten Term und berechne anschließend den Wert. a) \(14 \cdot 8 + 6 \cdot 8\) b) \(37 \cdot 12 - 27 \cdot 12\) c) \(5 \cdot 43 + 5 \cdot 57\)

Denkanstöße

- Fällt dir in den Aufgaben eine Zahl auf, die in beiden Produkten vorkommt? - Was passiert, wenn du diese gemeinsame Zahl „vor die Klammer“ ziehst? - Addiere oder subtrahiere zuerst die anderen Zahlen, bevor du multiplizierst.

Lösung

1. Teilaufgabe a): Der gemeinsame Faktor \(8\) wird ausgeklammert: \((14 + 6) \cdot 8 = 20 \cdot 8 = 160\). 2. Teilaufgabe b): Der gemeinsame Faktor \(12\) wird ausgeklammert: \((37 - 27) \cdot 12 = 10 \cdot 12 = 120\). 3. Teilaufgabe c): Der gemeinsame Faktor \(5\) wird ausgeklammert: \(5 \cdot (43 + 57) = 5 \cdot 100 = 500\).

Antwort

a) \((14+6)\cdot8=160\) b) \((37-27)\cdot12=120\) c) \(5\cdot(43+57)=500\)
4197005
Lukas behauptet: „Bei der Addition darf man die Zahlen vertauschen, also ist das bestimmt auch bei der Division so.“ Überprüfe seine Behauptung an den Zahlen \(24\) und \(6\). 1. Berechne \(24 : 6\). 2. Überlege, ob das Vertauschen der Zahlen (\(6 : 24\)) in den natürlichen Zahlen dasselbe Ergebnis liefert. 3. Erkläre kurz, ob Lukas recht hat.

Denkanstöße

- Rechne beide Aufgaben nacheinander aus. - Vergleiche die Ergebnisse: Sind sie genau gleich? - Überlege, was passiert, wenn du eine kleine Zahl durch eine größere Zahl teilst.

Lösung

1. \(24 : 6 = 4\). 2. Beim vertauschten Term \(6 : 24\) ist \(24\) kein Teiler von \(6\); der Term hat daher keinen natürlichen Quotienten. 3. Beim Vertauschen ändern sich die Werte beziehungsweise die Lösbarkeit in \(\mathbb{N}\). Das Kommutativgesetz gilt für die Division nicht.

Antwort

Lukas hat nicht recht. Es gilt \(24 : 6 = 4\), während \(6 : 24\) keinen natürlichen Quotienten hat. Die Division ist nicht kommutativ.
4197055
Ergänze die fehlenden Zahlen mithilfe des jeweils erkennbaren Rechengesetzes, sodass die Gleichungen stimmen. Die Platzhalter gelten in jeder Teilaufgabe neu: a) \(14 \cdot 7 + 14 \cdot 3 = \square \cdot (7 + 3)\) b) \(48 \cdot 5 - 8 \cdot 5 = (48 - 8) \cdot \triangle\) c) \((\triangle + 12) \cdot 9 = 20 \cdot 9 + 12 \cdot \square\) d) \(15 \cdot 11 - 15 \cdot \square = 15 \cdot (11 - 4)\)

Denkanstöße

- Schau dir an, welche Zahl in den Rechnungen auf der linken Seite doppelt vorkommt. - Überlege, wie man eine Zahl, die in einer Summe oder Differenz bei beiden Malrechnungen dabei ist, vor oder hinter eine Klammer schreiben kann. - Vergleiche die linke Seite der Gleichung genau mit der rechten Seite – oft stehen die Zahlen schon fast da.

Lösung

1. In Teilaufgabe a) wird die Zahl \(14\) ausgeklammert, da sie in beiden Produkten als Faktor vorkommt. Somit ist \(\square = 14\). 2. In Teilaufgabe b) wird der gemeinsame Faktor \(5\) nach hinten ausgeklammert. Somit ist \(\triangle = 5\). 3. In Teilaufgabe c) wird das Distributivgesetz angewendet: \((a + b) \cdot c = a \cdot c + b \cdot c\). Durch Vergleich der Terme ergibt sich \(a = 20\), \(b = 12\) und \(c = 9\). Also ist \(\triangle = 20\) und \(\square = 9\). 4. In Teilaufgabe d) wird der Faktor \(15\) beibehalten. Der Ausdruck in der Klammer \((11 - 4)\) zeigt, dass von der \(11\) die \(4\) abgezogen wird. Somit ist \(\square = 4\).

Antwort

a) \(\square = 14\) b) \(\triangle = 5\) c) \(\triangle = 20\); \(\square = 9\) d) \(\square = 4\)
4197275
Berechne geschickt und nenne das verwendete Rechengesetz: \((38 \cdot 63) + (37 \cdot 38)\)

Denkanstöße

- Fällt dir eine Zahl auf, die in beiden Klammern vorkommt? - Kannst du die Reihenfolge der Faktoren in einem Produkt ändern? - Gibt es eine Möglichkeit, die Rechnung zu vereinfachen, indem du eine Zahl „ausklammerst“?

Lösung

1. Anwendung des Kommutativgesetzes, um den gemeinsamen Faktor \(38\) in beiden Summanden an die gleiche Stelle zu bringen: \(38 \cdot 63 + 38 \cdot 37\). 2. Anwendung des Distributivgesetzes zum Ausklammern des gemeinsamen Faktors: \(38 \cdot (63 + 37)\). 3. Berechnung der Klammer: \(63 + 37 = 100\). 4. Endberechnung: \(38 \cdot 100 = 3800\).

Antwort

\(38\cdot63+37\cdot38=38\cdot63+38\cdot37=38\cdot(63+37)=38\cdot100=3800\) Zuerst Kommutativgesetz, dann Distributivgesetz.
4198835
Berechne den Wert des Terms durch Ausklammern. Notiere zuerst die Form mit dem gemeinsamen Faktor vor der Klammer. \(17 \cdot 8 - 17 \cdot 3 + 5 \cdot 17\)

Denkanstöße

- Fällt dir eine Zahl auf, die in jedem Teil der Summe vorkommt? - Kannst du die Rechnung vereinfachen, indem du diese Zahl vor eine Klammer schreibst? - Rechne zuerst aus, was in der Klammer steht, bevor du multiplizierst.

Lösung

1. Anwendung des Distributivgesetzes (Ausklammern des gemeinsamen Faktors \(17\)): \(17 \cdot (8 - 3 + 5)\). 2. Berechnung des Klammerausdrucks: \(8 - 3 + 5 = 10\). 3. Finale Multiplikation: \(17 \cdot 10 = 170\).

Antwort

\(17\cdot(8-3+5)=17\cdot10=170\)
4199475
In einer Mathestunde werden verschiedene Rechenwege untersucht. Benenne für jeden der folgenden Rechenschritte das zugrunde liegende Rechengesetz: a) \(28 + 57 + 72 = 28 + 72 + 57\) b) \((4 \cdot 13) \cdot 25 = 13 \cdot (4 \cdot 25)\) c) \(9 \cdot 14 + 9 \cdot 6 = 9 \cdot (14 + 6)\)

Denkanstöße

- Überlege, was sich in der Rechnung verändert hat: Wurden Zahlen vertauscht? - Wurden Klammern anders gesetzt, um die Reihenfolge der Rechnung zu ändern? - Wurde eine Zahl mit einer Summe oder Differenz „verteilt“?

Lösung

1. In Aufgabenteil a) wurden die Summanden \(57\) und \(72\) vertauscht, was dem Kommutativgesetz (Vertauschungsgesetz) der Addition entspricht. 2. In Aufgabenteil b) wurden sowohl die Faktoren vertauscht als auch die Klammern anders gesetzt, um \(4 \cdot 25\) bevorzugt zu rechnen. Dies nutzt das Kommutativgesetz und das Assoziativgesetz (Verbindungsgesetz) der Multiplikation. 3. In Aufgabenteil c) wurde der gemeinsame Faktor \(9\) ausgeklammert, was die Anwendung des Distributivgesetzes (Verteilungsgesetz) darstellt.

Antwort

a) Kommutativgesetz (Vertauschungsgesetz) b) Kommutativgesetz und Assoziativgesetz (Verbindungsgesetz) c) Distributivgesetz (Verteilungsgesetz)
4199825
Ein Sportverein bestellt für \(8\) Mannschaften jeweils \(5\) Fußbälle und \(3\) Basketbälle. a) Gib zwei verschiedene Terme an, um die Gesamtzahl aller Bälle zu berechnen. b) Welches der drei Rechengesetze (Kommutativgesetz, Assoziativgesetz oder Distributivgesetz) erklärt, warum beide Terme zum selben Ergebnis führen?

Denkanstöße

- Überlege dir, wie viele Bälle eine einzelne Mannschaft bekommt. - Wie würdest du rechnen, wenn du erst alle Fußbälle und dann alle Basketbälle zählen würdest? - Schau dir an, wie die Zahlen im Term angeordnet sind. Erinnert dich das an das „Verteilen“ einer Zahl?

Lösung

1. Aufstellen des ersten Terms durch Addition der Bälle pro Mannschaft und anschließende Multiplikation: \(8 \cdot (5 + 3) = 8 \cdot 8 = 64\). 2. Aufstellen des zweiten Terms durch getrennte Berechnung der Ballarten: \(8 \cdot 5 + 8 \cdot 3 = 40 + 24 = 64\). 3. Vergleich der Strukturen zeigt, dass ein Faktor auf die Summanden in der Klammer verteilt wurde, was dem Distributivgesetz (Verteilungsgesetz) entspricht.

Antwort

a) \(8 \cdot (5 + 3)\) und \(8 \cdot 5 + 8 \cdot 3\) (oder umgekehrt) b) Distributivgesetz
4200185
Vergleiche die Rechenausdrücke und setze das passende Zeichen \(<\), \(>\) oder \(=\) ein: a) \(0 \cdot 6 \_\_\_ 0 + 6\) b) \(4 \cdot 0 + 2 \_\_\_ 2 \cdot 0 + 4\) c) \(0 \cdot 8 + 8 \_\_\_ 8 \cdot 1 + 0\) d) \(15 \cdot 0 \_\_\_ 0 \cdot 25\)

Denkanstöße

- Rechne zuerst die linke Seite und dann die rechte Seite getrennt aus. - Achte genau darauf, ob ein Malzeichen oder ein Pluszeichen in der Aufgabe steht. - Vergleiche die beiden Ergebnisse am Ende miteinander.

Lösung

1. Berechnung beider Seiten für a): \(0 \cdot 6 = 0\) und \(0 + 6 = 6\). Da \(0 < 6\), ist das Zeichen \(<\). 2. Berechnung für b): \(4 \cdot 0 + 2 = 0 + 2 = 2\) und \(2 \cdot 0 + 4 = 0 + 4 = 4\). Da \(2 < 4\), ist das Zeichen \(<\). 3. Berechnung für c): \(0 \cdot 8 + 8 = 0 + 8 = 8\) und \(8 \cdot 1 + 0 = 8 + 0 = 8\). Da \(8 = 8\), ist das Zeichen \(=\). 4. Berechnung für d): \(15 \cdot 0 = 0\) und \(0 \cdot 25 = 0\). Da \(0 = 0\), ist das Zeichen \(=\).

Antwort

a) \(<\) b) \(<\) c) \(=\) d) \(=\)
4203885
Nutze die Multiplikation mit \(10\) als Hilfsrechnung. Notiere bei jeder Aufgabe die Zerlegung mit \(10\) und die anschließende Korrektur. a) \(9 \cdot 7\) b) \(11 \cdot 6\) c) \(9 \cdot 12\)

Denkanstöße

- Die Zahl 9 liegt sehr nah an der 10. Wie kannst du das nutzen? - Die Zahl 11 ist genau 1 mehr als 10. - Rechne zuerst mit 10 und korrigiere dann das Ergebnis um den fehlenden oder überschüssigen Teil.

Lösung

1. Für \(9 \cdot 7\): Nutze \(10 \cdot 7 - 1 \cdot 7 = 70 - 7 = 63\). 2. Für \(11 \cdot 6\): Nutze \(10 \cdot 6 + 1 \cdot 6 = 60 + 6 = 66\). 3. Für \(9 \cdot 12\): Nutze \(10 \cdot 12 - 1 \cdot 12 = 120 - 12 = 108\).

Antwort

a) \((10-1)\cdot7=10\cdot7-1\cdot7=63\) b) \((10+1)\cdot6=10\cdot6+1\cdot6=66\) c) \((10-1)\cdot12=10\cdot12-1\cdot12=108\)
4203895
Vervollständige die Lücken in den Rechenwegen, um das Ergebnis mithilfe des Verteilungsgesetzes (Distributivgesetz) zu bestimmen. a) \(14 \cdot 6 = 10 \cdot 6 + \dots \cdot 6 = \dots + \dots = \dots\) b) \(18 \cdot 4 = 20 \cdot 4 - \dots \cdot 4 = \dots - \dots = \dots\) c) \(23 \cdot 3 = (20 + 3) \cdot 3 = \dots \cdot 3 + \dots \cdot 3 = \dots + \dots = \dots\)

Denkanstöße

- Schau dir an, wie die erste Zahl in Zehner und Einer aufgeteilt wurde. - Achte auf das Rechenzeichen: Wird etwas addiert oder subtrahiert? - Multipliziere jeden Teil einzeln und verrechne dann die Zwischenergebnisse.

Lösung

1. Aufgabe a: \(14 \cdot 6 = 10 \cdot 6 + 4 \cdot 6 = 60 + 24 = 84\). 2. Aufgabe b: \(18 \cdot 4 = 20 \cdot 4 - 2 \cdot 4 = 80 - 8 = 72\). 3. Aufgabe c: \(23 \cdot 3 = 20 \cdot 3 + 3 \cdot 3 = 60 + 9 = 69\).

Antwort

a) \(10 \cdot 6 + 4 \cdot 6 = 60 + 24 = 84\) b) \(20 \cdot 4 - 2 \cdot 4 = 80 - 8 = 72\) c) \(20 \cdot 3 + 3 \cdot 3 = 60 + 9 = 69\)
4204005
In einer Schulaula werden für eine Aufführung Stühle aufgestellt. Es gibt \(17\) Reihen mit jeweils \(14\) Plätzen. Stelle die Gesamtzahl zunächst als Produkt dar. Zerlege dann einen Faktor und notiere die Rechnung mit dem Distributivgesetz, bevor du die Platzanzahl angibst.

Denkanstöße

- Welche Rechnung musst du aufstellen, um die Gesamtzahl der Plätze zu finden? - Wie kannst du die Zahl \(14\) aufteilen, um die Multiplikation zu vereinfachen? - Vergiss nicht, am Ende die beiden Teilergebnisse zusammenzuzählen.

Lösung

1. Aufstellen des Produkts: \(17 \cdot 14\). 2. Anwendung des Distributivgesetzes durch Zerlegen der \(14\) in \(10 + 4\): \(17 \cdot (10 + 4)\). 3. Einzelberechnung der Teilprodukte: \(17 \cdot 10 = 170\) und \(17 \cdot 4 = 68\). 4. Addition der Ergebnisse: \(170 + 68 = 238\).

Antwort

\(17\cdot14=17\cdot(10+4)=17\cdot10+17\cdot4=238\) Es gibt \(238\) Plätze.
4204135
Das Produkt \(14 \cdot 5\) lässt sich auf verschiedene Arten im Kopf berechnen. 1. Berechne das Ergebnis, indem du den Faktor \(14\) in \(10 + 4\) zerlegst (Anwendung des Distributivgesetzes). 2. Berechne das Ergebnis, indem du den Faktor \(14\) in \(7 \cdot 2\) zerlegst und dann vorteilhaft zusammenfasst (Anwendung des Assoziativgesetzes). 3. Vergleiche beide Rechenwege. Welcher erscheint dir für diese Aufgabe einfacher?

Denkanstöße

- Kannst du die Zahl 14 als Summe schreiben? - Kannst du die Zahl 14 als Produkt von zwei kleineren Zahlen schreiben? - Gibt es eine Kombination von Zahlen, die besonders einfach zu multiplizieren ist, wie zum Beispiel 2 und 5?

Lösung

1. Anwendung des Distributivgesetzes: \(14 \cdot 5 = (10 + 4) \cdot 5 = 10 \cdot 5 + 4 \cdot 5 = 50 + 20 = 70\). 2. Anwendung des Assoziativgesetzes: \(14 \cdot 5 = (7 \cdot 2) \cdot 5 = 7 \cdot (2 \cdot 5) = 7 \cdot 10 = 70\). 3. Beide Wege führen zum selben Ergebnis \(70\). Eine mögliche Einschätzung ist, dass der zweite Weg durch die Bildung der Stufenzahl \(10\) einfacher ist.

Antwort

1. \(10 \cdot 5 + 4 \cdot 5 = 70\) 2. \(7 \cdot (2 \cdot 5) = 70\) 3. Individuelle Antwort (z. B. Weg 2 ist einfacher, da \(7 \cdot 10\) direkt im Kopf geht).
4209015
Berechne geschickt: \( 125\,\text{mg} \cdot 18 + 0{,}875\,\text{g} \cdot 18 \)

Denkanstöße

- Fällt dir etwas auf, wenn du die beiden Zahlen betrachtest, die mit 18 multipliziert werden? - Könntest du die Rechnung vereinfachen, indem du einen gemeinsamen Faktor vor eine Klammer ziehst? - Wandle Gramm in Milligramm um, um die Werte in der Klammer leichter addieren zu können.

Lösung

1. Anwendung des Distributivgesetzes (Ausklammern): \( (125\,\text{mg} + 0{,}875\,\text{g}) \cdot 18 \). 2. Umrechnung für die Addition in der Klammer: \( 0{,}875\,\text{g} = 875\,\text{mg} \). 3. Berechnung der Klammer: \( 125\,\text{mg} + 875\,\text{mg} = 1000\,\text{mg} = 1\,\text{g} \). 4. Finale Multiplikation: \( 1\,\text{g} \cdot 18 = 18\,\text{g} \).

Antwort

\( 18\,\text{g} \)
4213975
Rechne aus und achte dabei auf die Rechenregeln: a) \(0 \cdot 13 + 7\) b) \(25 - 0 \cdot 4\) c) \(6 \cdot 0 + 8 \cdot 1\) d) \(1 \cdot 9 - 9 \cdot 0\) e) \(0 \cdot (15 + 25)\)

Denkanstöße

- Erinnere dich an die Regel „Punkt vor Strich“. - Was musst du zuerst rechnen, wenn eine Aufgabe Malzeichen und Plus- oder Minuszeichen enthält? - Gibt es eine Aufgabe, bei der man das Ergebnis sofort sieht, ohne die Klammer auszurechnen?

Lösung

1. Anwendung der Regel „Punkt vor Strich“ (Multiplikation vor Addition/Subtraktion). 2. Schrittweise Berechnung: a) \(0 \cdot 13 = 0\), dann \(0 + 7 = 7\). b) \(0 \cdot 4 = 0\), dann \(25 - 0 = 25\). c) \(6 \cdot 0 = 0\) und \(8 \cdot 1 = 8\), dann \(0 + 8 = 8\). d) \(1 \cdot 9 = 9\) und \(9 \cdot 0 = 0\), dann \(9 - 0 = 9\). e) Klammer zuerst berechnen: \(15 + 25 = 40\), dann \(0 \cdot 40 = 0\). Alternativ direkt erkennen, dass das Produkt mit dem Faktor \(0\) immer \(0\) ist.

Antwort

a) \(7\) b) \(25\) c) \(8\) d) \(9\) e) \(0\)
4223015
Schreibe für die folgenden mathematischen Regeln die passende Formel mit den Platzhaltern \(a\), \(b\) und \(c\) auf: a) Das Ergebnis einer Multiplikation ändert sich nicht, wenn man die Reihenfolge der Faktoren vertauscht. b) In einer Summe mit drei Summanden ist es egal, welche zwei Summanden man zuerst addiert. c) Eine Zahl wird mit einer Summe multipliziert, indem man sie mit jedem Summanden einzeln multipliziert und die Ergebnisse addiert.

Denkanstöße

- Überlege dir, welche Rechenoperationen (Plus, Minus, Mal, Geteilt) in den Beschreibungen vorkommen. - Erinnere dich an die Namen der Rechengesetze: Kommutativgesetz, Assoziativgesetz und Distributivgesetz. - Was bedeuten die Begriffe „Summand“, „Faktor“ und „Summe“?

Lösung

1. Übersetzung der Vertauschbarkeit bei der Multiplikation in die Formel des Kommutativgesetzes: \(a \cdot b = b \cdot a\). 2. Darstellung der beliebigen Gruppierung bei der Addition durch das Assoziativgesetz: \((a + b) + c = a + (b + c)\). 3. Formulierung der Verteilung einer Multiplikation über eine Addition als Distributivgesetz: \(a \cdot (b + c) = a \cdot b + a \cdot c\).

Antwort

a) \(a \cdot b = b \cdot a\) b) \((a + b) + c = a + (b + c)\) c) \(a \cdot (b + c) = a \cdot b + a \cdot c\)
4224595
Überprüfe, ob die folgenden Aussagen wahr (w) oder falsch (f) sind. Wenn eine Aussage wahr ist, nenne das passende Rechengesetz (Kommutativgesetz oder Assoziativgesetz). a) \(14 + 89 = 89 + 14\) b) \(25 \cdot (4 \cdot 13) = (25 \cdot 4) \cdot 13\) c) \(100 - 30 = 30 - 100\)

Denkanstöße

- Überlege, ob sich das Ergebnis ändert, wenn du die Reihenfolge der Zahlen vertauschst. - Gilt jede Regel für alle vier Grundrechenarten gleich? - Wie heißen die Gesetze, bei denen es um das Vertauschen von Zahlen oder das Setzen von Klammern geht?

Lösung

1. Überprüfung von a): \(14 + 89 = 103\) und \(89 + 14 = 103\). Die Aussage ist wahr. Es handelt sich um das Kommutativgesetz (Vertauschungsgesetz) der Addition. 2. Überprüfung von b): \(25 \cdot (4 \cdot 13) = 25 \cdot 52 = 1300\) und \((25 \cdot 4) \cdot 13 = 100 \cdot 13 = 1300\). Die Aussage ist wahr. Es handelt sich um das Assoziativgesetz (Verbindungsgesetz) der Multiplikation. 3. Überprüfung von c): \(100 - 30 = 70\). Da \(30 - 100\) im Bereich der natürlichen Zahlen kein Ergebnis hat (bzw. ein negatives Ergebnis liefert), ist die Aussage falsch. Das Kommutativgesetz gilt nicht für die Subtraktion.

Antwort

a) wahr (Kommutativgesetz) b) wahr (Assoziativgesetz) c) falsch
4224605
Das Distributivgesetz (Verteilungsgesetz) hilft oft dabei, Aufgaben geschickt im Kopf zu lösen. a) Ergänze die Lücke, sodass die Gleichung stimmt: \(6 \cdot (20 + 7) = 6 \cdot 20 + 6 \cdot \dots\) b) Nutze das Distributivgesetz, um die Aufgabe \(8 \cdot 105\) geschickt zu berechnen. Schreibe deinen Rechenweg auf.

Denkanstöße

- Wie kannst du eine Zahl wie 105 in zwei Teile zerlegen, mit denen man leicht multiplizieren kann? - Erinnere dich daran, wie man eine Zahl mit einer Summe in einer Klammer multipliziert. - Kannst du die Regel \(a \cdot (b + c) = a \cdot b + a \cdot c\) auf das Beispiel anwenden?

Lösung

1. Bestimmung der Lücke in a): Das Distributivgesetz besagt \(a \cdot (b + c) = a \cdot b + a \cdot c\). Mit \(a = 6\), \(b = 20\) und \(c = 7\) ergibt sich \(6 \cdot 20 + 6 \cdot 7\). Die gesuchte Zahl ist \(7\). 2. Anwendung auf b): Zerlegung der Zahl \(105\) in eine Summe aus einfachen Zahlen, also \(100 + 5\). 3. Berechnung: \(8 \cdot (100 + 5) = 8 \cdot 100 + 8 \cdot 5 = 800 + 40 = 840\).

Antwort

a) Die Lücke ist \(7\). b) \(8 \cdot 105 = 8 \cdot (100 + 5) = 8 \cdot 100 + 8 \cdot 5 = 800 + 40 = 840\).
4279665
Lukas möchte die Aufgabe \(197 \cdot 3\) geschickt im Kopf rechnen. Er nutzt dafür den Ausdruck \(200 \cdot 3 - 3 \cdot 3\). a) Welches Rechengesetz nutzt Lukas hierbei aus? b) Berechne das Ergebnis von \(197 \cdot 3\) mit Lukas' Methode. c) Nutze eine ähnliche Methode (Zerlegung in eine Summe), um die Aufgabe \(305 \cdot 6\) vorteilhaft zu berechnen. Notiere deinen Rechenweg.

Denkanstöße

- Wie hängen die Zahlen \(197\), \(200\) und \(3\) zusammen? - Erinnerst du dich an die Namen der Rechengesetze (Kommutativ-, Assoziativ-, Distributivgesetz)? - Kannst du die \(305\) in zwei Zahlen zerlegen, mit denen man besonders leicht multiplizieren kann?

Lösung

1. Bestimmung des Rechengesetzes: Distributivgesetz (Verteilungsgesetz) der Multiplikation bezüglich der Subtraktion bzw. Addition. 2. Berechnung für b): \(200 \cdot 3 = 600\) und \(3 \cdot 3 = 9\). Die Differenz ist \(600 - 9 = 591\). 3. Berechnung für c): Zerlegung von \(305\) in \(300 + 5\). 4. Anwendung des Distributivgesetzes: \(305 \cdot 6 = (300 + 5) \cdot 6 = 300 \cdot 6 + 5 \cdot 6\). 5. Ergebnis: \(1800 + 30 = 1830\).

Antwort

a) Distributivgesetz (Verteilungsgesetz). b) \(197 \cdot 3 = 600 - 9 = 591\). c) \(305 \cdot 6 = (300 + 5) \cdot 6 = 1800 + 30 = 1830\).
4279775
Berechne die folgenden Produkte im Kopf. Notiere zu jeder Aufgabe einen geschickten Rechenweg und nenne das dabei verwendete Rechengesetz. a) \(12\cdot15\) b) \(25\cdot36\) c) \(19\cdot8\) d) \(102\cdot7\)

Denkanstöße

- Kannst du eine der Zahlen in eine Summe oder Differenz zerlegen, mit der man leichter rechnen kann? - Gibt es Faktoren wie 4 oder 25, die zusammen eine „schöne“ Zahl wie 100 ergeben? - Hilft es dir, erst mit einer runden Zahl (wie 20 oder 100) zu rechnen und dann etwas abzuziehen oder dazuzutun?

Lösung

1. Berechnung von \(12 \cdot 15\): Zerlegung von \(15\) in \(10 + 5\). Rechnung: \(12 \cdot 10 + 12 \cdot 5 = 120 + 60 = 180\). 2. Berechnung von \(25 \cdot 36\): Zerlegung von \(36\) in \(4 \cdot 9\). Rechnung: \(25 \cdot 4 \cdot 9 = 100 \cdot 9 = 900\). 3. Berechnung von \(19 \cdot 8\): Nutzung der Nachbarzahl \(20\). Rechnung: \((20 - 1) \cdot 8 = 160 - 8 = 152\). 4. Berechnung von \(102 \cdot 7\): Zerlegung von \(102\) in \(100 + 2\). Rechnung: \(100 \cdot 7 + 2 \cdot 7 = 700 + 14 = 714\).

Antwort

a) \(12\cdot(10+5)=120+60=180\) — Distributivgesetz b) \(25\cdot(4\cdot9)=(25\cdot4)\cdot9=900\) — Assoziativgesetz c) \((20-1)\cdot8=160-8=152\) — Distributivgesetz d) \((100+2)\cdot7=700+14=714\) — Distributivgesetz
5527795
Die beiden abgebildeten Kästchenfelder a) und b) bilden zusammen ein \(7 \times 12\)-Feld. Bestimme aus der Abbildung die Spaltenzahl jedes Teilfeldes und berechne \(7 \cdot 12\) mit dem Distributivgesetz. Schreibe den passenden zerlegten Term.
Abbildung zur Aufgabe 552779

Denkanstöße

- Zähle die Spalten der beiden getrennt dargestellten Teilfelder. - Die Anzahl der Reihen bleibt in beiden Teilfeldern gleich. - Verbinde die beiden Teilprodukte anschließend wieder durch Addition.

Lösung

1. Teilfeld a) hat \(7\) Reihen und \(10\) Spalten; Teilfeld b) hat \(7\) Reihen und \(2\) Spalten. Die Spaltenzahl \(12\) ist also in \(10 + 2\) zerlegt. 2. Daher gilt \(7 \cdot 12 = 7 \cdot (10 + 2)\). 3. Mit dem Distributivgesetz folgt \(7 \cdot 10 + 7 \cdot 2 = 70 + 14 = 84\).

Antwort

\(7 \cdot 12 = 7 \cdot (10 + 2) = 7 \cdot 10 + 7 \cdot 2 = 84\)
5540205
Die Abbildung zeigt zwei rechteckige Teilfelder A und B mit gleich vielen Zeilen. Zusammen bilden sie ein größeres Rechteck. a) Bestimme aus der Abbildung die Zeilen- und Spaltenzahl beider Teilfelder. b) Stelle die Gesamtzahl aller Kästchen einmal als Produkt mit einer Klammer und einmal als Summe zweier Produkte dar. c) Nenne das Rechengesetz, das die beiden Terme verbindet.
Abbildung zur Aufgabe 554020

Denkanstöße

- Zähle bei jedem Teilfeld Zeilen und Spalten getrennt. - Überlege, welche Seitenlänge beim Zusammensetzen gleich bleibt und welche sich addiert. - Vergleiche „erst zusammenfassen, dann multiplizieren“ mit „beide Teilfelder einzeln berechnen“.

Lösung

1. Teilfeld A hat \(7\) Zeilen und \(10\) Spalten, Teilfeld B hat \(7\) Zeilen und \(3\) Spalten. 2. Zusammen sind es \(10+3=13\) Spalten bei weiterhin \(7\) Zeilen. Daher beschreibt \(7\cdot(10+3)\) das ganze Rechteck. 3. Die getrennten Teilfelder werden durch \(7\cdot10+7\cdot3\) beschrieben. 4. Beide Terme sind nach dem Distributivgesetz gleichwertig und ergeben \(91\).

Antwort

a) A: \(7\times10\), B: \(7\times3\) b) \(7\cdot(10+3)=7\cdot10+7\cdot3=91\) c) Distributivgesetz
4177285
In einem Rechengitter mit drei Zeilen und drei Spalten sind alle drei Zeilensummen gleich \(15\). a) Wie groß ist die Summe aller Zahlen im Gitter? b) Wie groß muss die Summe der drei Spaltensummen zusammen sein? Begründe deine Antwort kurz.

Denkanstöße

- Überlege dir, wie viele Zeilen es gibt und wie viel sie zusammen ergeben. - Was passiert mit der Gesamtsumme, wenn man die Zahlen erst zeilenweise und dann spaltenweise addiert? Ändert sich der Wert? - Stell dir vor, du hast alle Zahlen im Gitter auf einem Haufen. Macht es einen Unterschied für die Gesamtsumme, wie du sie vorher sortiert hast?

Lösung

1. Berechnung der Gesamtsumme über die Zeilen: Da es drei Zeilen mit einer Summe von jeweils \(15\) gibt, beträgt die Summe aller Zahlen im Gitter \(3 \cdot 15 = 45\). 2. Bestimmung der Summe der Spaltensummen: Da jede Zahl im Gitter genau einmal in einer Zeile und genau einmal in einer Spalte steht, muss die Summe der Spaltensummen identisch mit der Summe der Zeilensummen sein. 3. Ergebnis für b): Die Summe der Spaltensummen ist ebenfalls \(45\).

Antwort

a) Die Gesamtsumme ist \(45\). b) Die Summe der Spaltensummen ist ebenfalls \(45\), da die Gesamtsumme aller Zahlen im Gitter immer gleich bleibt, egal ob man sie zeilenweise oder spaltenweise addiert.
4177835
Nutze Rechenvorteile, um die Aufgaben geschickt horizontal zu lösen. Begründe bei a) und c) dein Umordnen oder Zusammenfassen mit Rechengesetzen der Addition. Erkläre bei b) und d) dagegen, warum du mehrere nacheinander abgezogene Zahlen zu einer Summe zusammenfassen darfst. a) \(438 + 275 + 162\) b) \(5600 - 1200 - 400\) c) \(125 + 999 + 875\) d) \(10\,000 - 2500 - 3500\)

Denkanstöße

- Welche Summanden kannst du bei einer Addition zu einer besonders runden Zahl zusammenfassen? - Welche Rechengesetze erlauben dir bei einer Addition das Umordnen und neue Klammern? - Überlege bei zwei aufeinanderfolgenden Subtraktionen, welcher Gesamtbetrag insgesamt abgezogen wird.

Lösung

1. a) Mit Vertauschungs- und Verbindungsgesetz der Addition: \((438+162)+275=600+275=875\). 2. b) Zwei nacheinander ausgeführte Subtraktionen entsprechen dem Abziehen der Summe der beiden Subtrahenden: \(5600-(1200+400)=5600-1600=4000\). Das ist keine Anwendung eines Vertauschungs- oder Verbindungsgesetzes der Subtraktion. 3. c) Mit Vertauschungs- und Verbindungsgesetz der Addition: \((125+875)+999=1000+999=1999\). 4. d) Wieder werden die beiden nacheinander abzuziehenden Zahlen zusammengefasst: \(10\,000-(2500+3500)=10\,000-6000=4000\).

Antwort

a) \(438+275+162=(438+162)+275=600+275=875\); Kommutativ- und Assoziativgesetz der Addition b) \(5600-1200-400=5600-(1200+400)=4000\); mehrere nacheinander abgezogene Zahlen werden gemeinsam als Summe abgezogen c) \(125+999+875=(125+875)+999=1000+999=1999\); Kommutativ- und Assoziativgesetz der Addition d) \(10\,000-2500-3500=10\,000-(2500+3500)=4000\); mehrere nacheinander abgezogene Zahlen werden gemeinsam als Summe abgezogen
4183485
Untersuche die folgenden Aufgaben. Ordne oder klammere die Zahlen so um, dass eine vorteilhafte Kopfrechnung entsteht. Notiere jeweils die umgeformte Rechnung und das Ergebnis. a) \(389 + 111 + 250 + 750\) b) \(123 + 456 + 77\) c) \(5 \cdot 17 \cdot 20\)

Denkanstöße

- Welche Zahlen lassen sich besonders leicht zusammenrechnen? - Gibt es bei der Multiplikation Paare, die eine Stufenzahl (10, 100, 1000...) ergeben? - Du darfst Zahlen in einer Summe oder einem Produkt beliebig vertauschen.

Lösung

1. Teilaufgabe a): Gruppieren der Summanden zu glatten Hundertern: \((389 + 111) + (250 + 750)\). Dies ergibt \(500 + 1000 = 1500\). 2. Teilaufgabe b): Vertauschen der Summanden (Kommutativgesetz): \(123 + 77 + 456\). Zusammenfassen der ersten beiden Zahlen ergibt \((123 + 77) + 456 = 200 + 456 = 656\). 3. Teilaufgabe c): Vertauschen der Faktoren beim Multiplizieren: \(5 \cdot 20 \cdot 17\). Zuerst \(5 \cdot 20 = 100\) berechnen, dann \(100 \cdot 17 = 1700\).

Antwort

a) \((389+111)+(250+750)=1500\) b) \((123+77)+456=656\) c) \((5\cdot20)\cdot17=1700\)
4183495
Berechne die Summe möglichst vorteilhaft unter Verwendung der Rechengesetze. Notiere zuerst eine Umordnung oder Klammerung, die drei glatte Teilsummen sichtbar macht, und gib danach das Ergebnis an. \(13 + 26 + 39 + 74 + 87 + 61\)

Denkanstöße

- Suche nach Partner-Zahlen, die zusammen genau 100 ergeben. - Wie viele solcher Paare kannst du in der Liste finden? - Wenn du alle Paare gefunden hast, musst du nur noch die Zwischenergebnisse addieren.

Lösung

1. Identifikation von Paaren, die glatte Hunderter ergeben: \(13 + 87 = 100\), \(26 + 74 = 100\) und \(39 + 61 = 100\). 2. Anwendung des Kommutativgesetzes zum Umstellen der Rechnung: \((13 + 87) + (26 + 74) + (39 + 61)\). 3. Berechnung der Teilsummen: \(100 + 100 + 100\). 4. Endergebnis: \(300\).

Antwort

\((13+87)+(26+74)+(39+61)=100+100+100=300\)
4186335
Nora Haddad betreibt einen Obstladen und stapelt Äpfel in Form einer dreieckigen Wand. In der obersten Reihe liegt nur \(1\) Apfel. In jeder Reihe darunter liegt genau ein Apfel mehr als in der darüberliegenden Reihe. Die unterste Reihe besteht aus \(40\) Äpfeln. 1. Erstelle einen Rechenausdruck für die Gesamtzahl der Äpfel. 2. Berechne die Gesamtzahl der Äpfel vorteilhaft, indem du Paare bildest. 3. Erkläre kurz, warum die Rechnung \(20 \cdot 41\) zum Ziel führt.

Denkanstöße

- Schreibe die ersten und die letzten Glieder der Summe auf. - Welche Summe entsteht, wenn du jeweils die äußersten beiden Zahlen paarst? - Wie viele Paare erhältst du aus \(40\) Summanden? - Wie kannst du gleiche Paarsummen anschließend zusammenfassen?

Lösung

1. Die Gesamtzahl wird durch \(1 + 2 + 3 + \dots + 40\) beschrieben. 2. Bilde Paare von außen: \(1 + 40 = 41\), \(2 + 39 = 41\) und so weiter. Aus \(40\) Summanden entstehen \(40 : 2 = 20\) Paare. 3. Jedes der \(20\) Paare hat die Summe \(41\). Deshalb gilt \(20 \cdot 41 = 820\). 4. Insgesamt sind es \(820\) Äpfel.

Antwort

1. \(1 + 2 + 3 + \dots + 40\) 2. \(820\) Äpfel 3. Es entstehen \(20\) Paare mit der Summe \(41\), daher \(20 \cdot 41 = 820\).
4186345
Berechne die Summe aller geraden Zahlen von \(2\) bis \(60\): \(2 + 4 + 6 + \dots + 58 + 60\). 1. Bestimme zuerst, wie viele Summanden diese Rechnung insgesamt hat. 2. Bilde Paare mit einer jeweils gleichen Summe und bestimme die Anzahl dieser Paare. 3. Berechne mithilfe dieser Vorüberlegungen das Endergebnis.

Denkanstöße

- Wie viele Zahlen stehen in der Liste, wenn du nur die geraden Zahlen betrachtest? - Versuche auch hier, die kleinste und die größte Zahl zu addieren. - Ist die Summe beim nächsten Paar (z. B. 4 und 58) identisch? - Wie oft passt diese Paarsumme in deine gesamte Rechnung?

Lösung

1. Ermittlung der Anzahl der Summanden: Da nur jede zweite Zahl von 1 bis 60 vorkommt, sind es \(60 : 2 = 30\) Zahlen. 2. Bildung der Paare: \(2 + 60 = 62\), \(4 + 58 = 62\) usw. 3. Bestimmung der Paaranzahl: \(30 : 2 = 15\) Paare. 4. Berechnung des Gesamtergebnisses: \(15 \cdot 62 = 930\).

Antwort

1. 30 Zahlen 2. 15 Paare mit der Summe 62 3. 930
4187145
Berechne den Wert des Terms möglichst einfach. Notiere eine Umformung, die zeigt, welche Werte du geschickt zusammenfasst, ohne die Reihenfolge einer Subtraktion unzulässig zu vertauschen. \(864 + 257 - 364 + 43\)

Denkanstöße

- Suche nach Zahlenpaaren, die eine runde Zahl ergeben. - Achte darauf, welcher Wert tatsächlich abgezogen wird. - Eine Subtraktion darf nicht einfach wie eine Addition vertauscht werden.

Lösung

1. Fasse die beiden Additionen so zusammen, dass einfache Teilergebnisse entstehen: \(864 + 257 - 364 + 43 = (864 - 364) + (257 + 43)\). 2. Berechne \(864 - 364 = 500\). 3. Berechne \(257 + 43 = 300\). 4. Addiere die Teilergebnisse: \(500 + 300 = 800\). 5. Dabei wurde die Subtraktion nicht vertauscht; \(364\) bleibt der abzuziehende Wert.

Antwort

Zum Beispiel \((864-364)+(257+43)=500+300=800\)
4187155
Wende das Distributivgesetz (Verteilungsgesetz) an, um den folgenden Term vorteilhaft zu berechnen. Gib den Rechenweg an. \(14 \cdot 63 + 14 \cdot 37\)

Denkanstöße

- Fällt dir eine Zahl auf, die in beiden Multiplikationen vorkommt? - Kannst du die Rechnung vereinfachen, indem du diese gemeinsame Zahl „vor die Klammer“ ziehst? - Was ergibt die Summe der beiden anderen Zahlen? Ist das eine besonders einfache Zahl zum Weiterrechnen?

Lösung

1. Identifikation des gemeinsamen Faktors: In beiden Produkten kommt der Faktor \(14\) vor. 2. Anwendung des Distributivgesetzes durch Ausklammern: \(14 \cdot (63 + 37)\). 3. Berechnung des Ausdrucks in der Klammer: \(63 + 37 = 100\). 4. Multiplikation des Faktors mit der Klammersumme: \(14 \cdot 100 = 1400\).

Antwort

\(14 \cdot 63 + 14 \cdot 37 = 14 \cdot (63 + 37) = 14 \cdot 100 = 1400\)
4191305
Wandle die lange Additionsaufgabe in eine Summe aus zwei Produkten um. Berechne das Ergebnis danach so geschickt wie möglich: \(18 + 18 + 18 + 18 + 18 + 12 + 12 + 12 + 12 + 12\)

Denkanstöße

- Fällt dir bei der Anzahl der beiden Zahlen etwas Besonderes auf? - Wenn zwei Produkte den gleichen Faktor haben, kannst du die anderen beiden Zahlen zuerst addieren. - Gibt es eine Zahl, die in der 5er-Reihe besonders einfach zu rechnen ist, wenn du die Summanden kombinierst?

Lösung

1. Identifikation der Anzahlen: Die \(18\) kommt 5-mal vor, die \(12\) kommt ebenfalls 5-mal vor. 2. Darstellung als Summe von Produkten: \(5 \cdot 18 + 5 \cdot 12\). 3. Anwendung eines Rechenvorteils (Distributivgesetz): Da beide Faktoren gleich sind, kann man rechnen \(5 \cdot (18 + 12)\). 4. Berechnung der Klammer: \(18 + 12 = 30\). 5. Finales Ergebnis: \(5 \cdot 30 = 150\). Alternativ durch Einzelberechnung: \(90 + 60 = 150\).

Antwort

\(5 \cdot 18 + 5 \cdot 12 = 150\)
4191345
Löse die Aufgaben mit einem kurzen vorteilhaften Kopfrechenweg. Notiere bei jeder Teilaufgabe die Umformung oder Stellenwertvereinfachung, die du benutzt. a) \(4 \cdot 19 \cdot 25\) b) \(80 \cdot 600\) c) \(54\,000 : 90\) d) \(2 \cdot 37 \cdot 50\)

Denkanstöße

- Welche Faktoren kannst du so umordnen und verbinden, dass \(100\) entsteht? - Nutze bei Zehner- und Hunderterfaktoren ihr Stellenwertmuster. - Prüfe bei einer Division, ob Dividend und Divisor durch denselben Faktor geteilt werden können.

Lösung

1. a) \((4\cdot25)\cdot19=100\cdot19=1900\). 2. b) \(8\cdot6=48\); mit den Stellenwerten der Faktoren folgt \(80\cdot600=48\,000\). 3. c) Dividend und Divisor werden beide durch \(10\) geteilt: \(54\,000:90=5400:9=600\). Der Quotient bleibt beim gemeinsamen Teilen unverändert. 4. d) \((2\cdot50)\cdot37=100\cdot37=3700\).

Antwort

a) \((4\cdot25)\cdot19=100\cdot19=1900\) b) \(8\cdot6=48\), daher \(80\cdot600=48\,000\) c) \(54\,000:90=5400:9=600\) d) \((2\cdot50)\cdot37=100\cdot37=3700\)
4196125
Berechne die folgenden Aufgaben mithilfe des Distributivgesetzes. Gib bei jedem Schritt an, ob du das Gesetz zum „Ausmultiplizieren“ oder zum „Ausklammern“ verwendest. a) \(8 \cdot (100 + 4)\) b) \(17 \cdot 12 + 17 \cdot 8\) c) \((50 - 2) \cdot 6\) d) \(44 \cdot 15 - 34 \cdot 15\)

Denkanstöße

- Prüfe, ob eine Klammer vorhanden ist oder ein gemeinsamer Faktor in zwei Produkten vorkommt. - Beim Ausmultiplizieren wird der äußere Faktor mit jedem Glied in der Klammer multipliziert. - Beim Ausklammern suchst du einen Faktor, der in beiden Produkten vorkommt. - Überlege jeweils, welche Schreibweise die Rechnung übersichtlicher macht.

Lösung

1. Teilaufgabe a): Ausmultiplizieren: \(8 \cdot (100 + 4) = 8 \cdot 100 + 8 \cdot 4 = 800 + 32 = 832\). 2. Teilaufgabe b): Ausklammern: \(17 \cdot 12 + 17 \cdot 8 = 17 \cdot (12 + 8) = 17 \cdot 20 = 340\). 3. Teilaufgabe c): Ausmultiplizieren: \((50 - 2) \cdot 6 = 50 \cdot 6 - 2 \cdot 6 = 300 - 12 = 288\). 4. Teilaufgabe d): Ausklammern: \(44 \cdot 15 - 34 \cdot 15 = (44 - 34) \cdot 15 = 10 \cdot 15 = 150\).

Antwort

a) \(8\cdot(100+4)=8\cdot100+8\cdot4=832\) — Ausmultiplizieren b) \(17\cdot12+17\cdot8=17\cdot(12+8)=340\) — Ausklammern c) \((50-2)\cdot6=50\cdot6-2\cdot6=288\) — Ausmultiplizieren d) \(44\cdot15-34\cdot15=(44-34)\cdot15=150\) — Ausklammern
4196225
Berechne die folgenden Terme auf zwei verschiedene Arten. Art 1: Berechne zuerst den Wert in der Klammer und dividiere dann. Art 2: Wende das Distributivgesetz an und löse die Klammer auf. a) \((400 + 56) : 8\) b) \((600 - 42) : 6\) Entscheide bei jeder Teilaufgabe, welche Art für dich einfacher war, und begründe kurz.

Denkanstöße

- Vergleiche die Schwierigkeit der Division nach dem Ausrechnen der Klammer mit den beiden Teildivisionen. - Achte darauf, dass beim Auflösen der Klammer beide Teile durch denselben Divisor geteilt werden. - Für die Begründung zählt ein nachvollziehbarer Vergleich deiner Rechenwege, nicht eine fest vorgegebene Vorliebe.

Lösung

1. Teilaufgabe a), Art 1: \((400 + 56) : 8 = 456 : 8 = 57\). 2. Teilaufgabe a), Art 2: \(400 : 8 + 56 : 8 = 50 + 7 = 57\). 3. Teilaufgabe b), Art 1: \((600 - 42) : 6 = 558 : 6 = 93\). 4. Teilaufgabe b), Art 2: \(600 : 6 - 42 : 6 = 100 - 7 = 93\). 5. Eine mögliche Begründung für Art 2: Die Teildivisionen sind hier einfache Kopfrechnungen. Eine andere begründete persönliche Einschätzung ist ebenfalls zulässig.

Antwort

a) Art 1: \((400+56):8=456:8=57\) Art 2: \(400:8+56:8=50+7=57\) b) Art 1: \((600-42):6=558:6=93\) Art 2: \(600:6-42:6=100-7=93\) Eine begründete Einschätzung, welche Art einfacher ist, ist individuell; sie muss sich auf die beiden notierten Rechenwege beziehen.
4196355
Wende das Distributivgesetz an. Notiere bei jeder Teilaufgabe zuerst die passende Ausklammerung oder Zerlegung und berechne dann den Wert. a) \(13 \cdot 57 + 13 \cdot 43\) b) \(99 \cdot 14\) c) \(62 \cdot 11\)

Denkanstöße

- Gibt es in der Summe eine Zahl, die in beiden Produkten vorkommt? - Kannst du eine der Zahlen in eine Summe oder Differenz zerlegen, die eine 10, 100 oder 1000 enthält? - Was passiert, wenn du eine Zahl wie 99 als (100 - 1) schreibst?

Lösung

1. Teilaufgabe a: Ausklammern des gemeinsamen Faktors \(13\): \(13 \cdot (57 + 43) = 13 \cdot 100 = 1300\). 2. Teilaufgabe b: Zerlegen der \(99\) in \((100 - 1)\): \(100 \cdot 14 - 1 \cdot 14 = 1400 - 14 = 1386\). 3. Teilaufgabe c: Zerlegen der \(11\) in \((10 + 1)\): \(62 \cdot 10 + 62 \cdot 1 = 620 + 62 = 682\).

Antwort

a) \(13\cdot(57+43)=1300\) b) \((100-1)\cdot14=100\cdot14-1\cdot14=1386\) c) \(62\cdot(10+1)=62\cdot10+62\cdot1=682\)
4196365
Nutze das Distributivgesetz für die Division. Notiere bei jeder Teilaufgabe die Zerlegung oder Zusammenfassung des Dividenden, bevor du das Ergebnis berechnest. a) \(245 : 5\) b) \((144 - 36) : 12\) c) \(132 : 11 + 88 : 11\)

Denkanstöße

- Kannst du die große Zahl in zwei kleinere Zahlen zerlegen, die beide leicht durch den Teiler teilbar sind? - Wenn zwei Geteilt-Aufgaben denselben Teiler haben, darfst du die vorderen Zahlen zuerst verrechnen? - Hilft es dir, die Klammer zuerst auszurechnen oder ist es einfacher, jede Zahl in der Klammer einzeln zu teilen?

Lösung

1. Teilaufgabe a: Zerlegen des Dividenden in \(200\) und \(45\): \(200 : 5 + 45 : 5 = 40 + 9 = 49\). 2. Teilaufgabe b: Einzeln dividieren: \(144 : 12 - 36 : 12 = 12 - 3 = 9\). 3. Teilaufgabe c: Zusammenfassen der Dividenden, da der Divisor gleich ist: \((132 + 88) : 11 = 220 : 11 = 20\).

Antwort

a) \(245:5=200:5+45:5=49\) b) \((144-36):12=144:12-36:12=9\) c) \(132:11+88:11=(132+88):11=20\)
4196415
Stelle einen Term auf und berechne ihn geschickt: Multipliziere das Produkt der Zahlen \(125\) und \(9\) mit dem Produkt der Zahlen \(8\) und \(3\).

Denkanstöße

- Gibt es Paare von Zahlen, deren Produkt eine besonders einfache Zahl wie 10, 100 oder 1000 ergibt? - Darfst du bei einer reinen Malrechnung die Reihenfolge der Zahlen vertauschen? - Welche Zahlen lassen sich im Kopf leichter multiplizieren?

Lösung

1. Aufstellen des Terms: \((125 \cdot 9) \cdot (8 \cdot 3)\) 2. Anwendung des Kommutativ- und Assoziativgesetzes zur Gruppierung vorteilhafter Faktoren: \((125 \cdot 8) \cdot (9 \cdot 3)\) 3. Berechnung der Teilprodukte: \(1000 \cdot 27\) 4. Multiplikation zum Endergebnis: \(27\,000\)

Antwort

\((125 \cdot 9) \cdot (8 \cdot 3) = (125 \cdot 8) \cdot (9 \cdot 3) = 1000 \cdot 27 = 27\,000\)
4196435
Stelle einen Term auf und berechne ihn geschickt: Subtrahiere den Quotienten der Zahlen \(224\) und \(8\) vom Quotienten der Zahlen \(1024\) und \(8\).

Denkanstöße

- Achte genau darauf, welche Zahl von welcher abgezogen werden soll. - Beide Zahlen werden durch dieselbe Zahl geteilt. Kannst du die beiden Quotienten zusammenfassen? - Ist es einfacher, erst die Differenz der großen Zahlen zu bilden und dann einmal zu teilen?

Lösung

1. Aufstellen des Terms: \((1024 : 8) - (224 : 8)\) 2. Anwendung des Distributivgesetzes für die Division: \((1024 - 224) : 8\) 3. Berechnung der Differenz in der Klammer: \(1024 - 224 = 800\) 4. Division des Ergebnisses durch den gemeinsamen Teiler: \(800 : 8 = 100\)

Antwort

\((1024 : 8) - (224 : 8) = (1024 - 224) : 8 = 800 : 8 = 100\)
4197065
Bestimme die Platzhalter \(\square\) und \(\triangle\). Die Platzhalter gelten in jeder Teilaufgabe neu: a) \(36 \cdot 4 + 14 \cdot 4 = (36 + \square) \cdot \triangle\) b) \((\triangle - 15) \cdot 7 = 25 \cdot 7 - 15 \cdot 7\) c) \(80 : 8 - 16 : 8 = (80 - 16) : \square\) d) \(12 \cdot \square + 12 \cdot 8 = 12 \cdot 20\)

Denkanstöße

- Das Distributivgesetz gilt nicht nur für die Multiplikation, sondern auch, wenn man eine Klammer durch eine Zahl teilt. - Wenn auf einer Seite ein Ergebnis wie \(12 \cdot 20\) steht, überlege, wie die Summe in der Klammer auf der anderen Seite zu dieser \(20\) werden kann. - Achte darauf, ob ein Malzeichen oder ein Geteiltzeichen vor dem Platzhalter steht.

Lösung

1. In a) wird der Faktor \(4\) ausgeklammert. Der erste Summand in der Klammer ist \(36\), der zweite muss \(14\) sein. Also \(\square = 14\) und \(\triangle = 4\). 2. In b) wird rechts die Differenz \(25 \cdot 7 - 15 \cdot 7\) berechnet. Das entspricht \((25 - 15) \cdot 7\). Somit ist \(\triangle = 25\). 3. In c) wird das Distributivgesetz für die Division angewendet: \((a - b) : c = a : c - b : c\). Hier ist \(a = 80\), \(b = 16\) und \(c = 8\). Somit ist \(\square = 8\). 4. In d) muss die Summe in der Klammer \(\square + 8\) den Wert \(20\) ergeben, damit die Gleichung \(12 \cdot (\square + 8) = 12 \cdot 20\) stimmt. Daraus folgt \(\square = 20 - 8 = 12\).

Antwort

a) \(\square = 14\); \(\triangle = 4\) b) \(\triangle = 25\) c) \(\square = 8\) d) \(\square = 12\)
4197285
Berechne vorteilhaft mit einem Rechengesetz. Schreibe die einzelne \(17\) zuerst als Produkt und klammere dann den gemeinsamen Faktor aus. \(99 \cdot 17 + 17\)

Denkanstöße

- Wie oft ist die Zahl \(17\) insgesamt vorhanden? - Hilft es dir, wenn du die einzelne \(17\) als \(1 \cdot 17\) betrachtest? - Welches Gesetz erlaubt es dir, eine Summe von Produkten in ein Produkt mit einer Klammer umzuwandeln?

Lösung

1. Den zweiten Summanden als Produkt mit dem Faktor \(1\) umschreiben: \(99 \cdot 17 + 1 \cdot 17\). 2. Anwendung des Distributivgesetzes zum Ausklammern des gemeinsamen Faktors \(17\): \((99 + 1) \cdot 17\). 3. Berechnung der Klammer: \(99 + 1 = 100\). 4. Endberechnung: \(100 \cdot 17 = 1700\).

Antwort

\(99\cdot17+1\cdot17=(99+1)\cdot17=1700\)
4197295
Berechne das Ergebnis auf einem geschickten Weg und gib die verwendeten Rechengesetze an: \(36 \cdot 12 + 14 \cdot 12 - 5 \cdot 4 \cdot 12\)

Denkanstöße

- Schau dir die drei Teile der Rechnung an. Welcher Faktor kommt überall vor? - Kannst du den letzten Teil der Rechnung (\(5 \cdot 4 \cdot 12\)) erst vereinfachen, bevor du ausklammerst? - Was passiert, wenn du alle Faktoren, die mit der \(12\) multipliziert werden, in einer Klammer zusammenfasst?

Lösung

1. Zunächst wird das Teilprodukt am Ende berechnet: \(5 \cdot 4 = 20\). Der Ausdruck lautet nun: \(36 \cdot 12 + 14 \cdot 12 - 20 \cdot 12\). 2. Anwendung des Distributivgesetzes zum Ausklammern des gemeinsamen Faktors \(12\): \((36 + 14 - 20) \cdot 12\). 3. Berechnung des Ausdrucks in der Klammer: \(36 + 14 = 50\); \(50 - 20 = 30\). 4. Endgültige Multiplikation: \(30 \cdot 12 = 360\).

Antwort

\(36\cdot12+14\cdot12-5\cdot4\cdot12=36\cdot12+14\cdot12-20\cdot12=(36+14-20)\cdot12=30\cdot12=360\) Das entscheidende Rechengesetz ist das Distributivgesetz beim Ausklammern von \(12\); zuvor wird lediglich das Teilprodukt \(5\cdot4=20\) berechnet.
4197435
Marie hat einen Rechentrick: 1. Wähle eine Zahl. 2. Multipliziere sie mit 25. 3. Multipliziere das Ergebnis mit 8. 4. Dividiere dieses Ergebnis durch 100. Marie behauptet: „Ich muss dein Endergebnis nur halbieren, um deine Zahl herauszufinden.“ a) Überprüfe Maries Behauptung für die Startzahl 6. b) Erkläre, warum Maries Trick immer funktioniert.

Denkanstöße

- Rechne die Schritte für die Zahl 6 nacheinander durch und schaue, ob am Ende wirklich das Doppelte von 6 herauskommt. - Gibt es eine einzelne Zahl, mit der man die Startzahl multiplizieren könnte, um direkt zum Endergebnis des Rechentricks zu kommen? - Was ergibt \(25 \cdot 8\)? Hilft dir dieses Ergebnis weiter, wenn du danach durch 100 teilst?

Lösung

1. Berechnung für Teil a): \(6 \cdot 25 = 150\). Danach \(150 \cdot 8 = 1200\). Schließlich \(1200 : 100 = 12\). Das Endergebnis ist 12. Die Hälfte von 12 ist 6, also stimmt die Behauptung. 2. Analyse des Tricks für Teil b): Die Multiplikationen \(25 \cdot 8\) ergeben zusammen \(200\). 3. Kombination mit der Division: Die gesamte Kette entspricht einer Multiplikation mit 200 und anschließender Division durch 100, was einer Multiplikation mit \(200 : 100 = 2\) entspricht. Da das Endergebnis immer das Doppelte der Startzahl ist, erhält man die Startzahl zurück, indem man das Ergebnis halbiert.

Antwort

a) Das Endergebnis für die Startzahl 6 ist 12. Da die Hälfte von 12 wieder 6 ist, stimmt die Behauptung. b) Die Rechenschritte bedeuten insgesamt eine Multiplikation mit \(25 \cdot 8 = 200\) und eine Division durch 100. Da \(200 : 100 = 2\) ist, wird die gedachte Zahl insgesamt nur verdoppelt. Um sie wiederzufinden, muss man das Ergebnis also halbieren.
4199495
Überprüfe, ob die Rechengesetze für alle Grundrechenarten uneingeschränkt gelten. a) Untersuche das Kommutativgesetz für die Subtraktion am Beispiel \(50 - 20\) und \(20 - 50\). Was stellst du fest? b) Untersuche das Assoziativgesetz für die Division am Beispiel \((80 : 8) : 2\) und \(80 : (8 : 2)\). c) Nenne eine Rechenart, für die das Kommutativgesetz immer gilt.

Denkanstöße

- Rechne die Beispiele Schritt für Schritt von links nach rechts oder beachte die Klammern. - Kommt bei beiden Varianten das gleiche Ergebnis heraus? - Überlege, ob man beim Abziehen oder Teilen die Reihenfolge der Zahlen einfach vertauschen darf.

Lösung

1. Berechnung für a): \(50 - 20 = 30\). Die Rechnung \(20 - 50\) ist im Bereich der natürlichen Zahlen nicht ausführbar (Ergebnis wäre \(-30\)). Das Kommutativgesetz gilt für die Subtraktion also nicht. 2. Berechnung für b): \((80 : 8) : 2 = 10 : 2 = 5\). Dagegen ist \(80 : (8 : 2) = 80 : 4 = 20\). Da \(5 \neq 20\), gilt das Assoziativgesetz für die Division nicht. 3. Das Kommutativgesetz gilt immer für die Addition und die Multiplikation natürlicher Zahlen.

Antwort

a) Das Kommutativgesetz gilt nicht für die Subtraktion: \(50 - 20 = 30\), aber \(20 - 50\) hat in \(\mathbb{N}\) kein Ergebnis. b) Das Assoziativgesetz gilt nicht für die Division: \((80 : 8) : 2 = 5\), aber \(80 : (8 : 2) = 20\). c) Die Addition oder die Multiplikation.
4199835
Betrachte die folgende Rechenkette, mit der Sofía Navarro eine Aufgabe im Kopf löst: \(15 + 38 + 85 = 15 + 85 + 38 = (15 + 85) + 38 = 100 + 38 = 138\) Benenne die zwei Rechengesetze, die hier nacheinander genutzt wurden, um die Aufgabe zu vereinfachen. Erläutere kurz, was in den jeweiligen Schritten passiert ist.

Denkanstöße

- Was verändert sich im ersten Gleichheitsschritt an der Reihenfolge der Summanden? - Was bewirkt die Klammer, obwohl nur Pluszeichen vorkommen? - Welche Rechengesetze beschreiben Vertauschen und Verbinden bei der Addition?

Lösung

1. Im ersten Schritt \(15 + 38 + 85 = 15 + 85 + 38\) wurden die Summanden \(38\) und \(85\) vertauscht. Das ist das Kommutativgesetz. 2. Im zweiten Schritt \(15 + 85 + 38 = (15 + 85) + 38\) wurden die ersten beiden Summanden verbunden, damit sie zuerst addiert werden. Das ist das Assoziativgesetz.

Antwort

Kommutativgesetz beim Vertauschen der Summanden und Assoziativgesetz beim Verbinden der Summanden.
4204015
Zwei Kinder rechnen \(13 \cdot 16\) im Kopf auf unterschiedliche Weise: Lukas: \(13 \cdot 10 + 13 \cdot 6\) Marie: \(10 \cdot 16 + 3 \cdot 16\) a) Berechne beide Rechenwege. b) Erkläre, warum beide Rechenwege dasselbe Produkt \(13\cdot16\) darstellen. Nenne das verwendete Rechengesetz.

Denkanstöße

- Welche Zahl wird in Lukas' Rechenweg zerlegt, welche in Maries? - Schreibe die zerlegte Zahl jeweils als Summe. - Welches Rechengesetz verbindet ein Produkt mit einer Summe von zwei Teilprodukten?

Lösung

1. Lukas zerlegt \(16\) in \(10+6\): \(13\cdot10+13\cdot6=130+78=208\). 2. Marie zerlegt \(13\) in \(10+3\): \(10\cdot16+3\cdot16=160+48=208\). 3. In beiden Fällen wird ein Faktor als Summe zerlegt und der andere Faktor mit beiden Summanden multipliziert. Das ist das Distributivgesetz: \(a\cdot(b+c)=a\cdot b+a\cdot c\).

Antwort

a) Lukas: \(208\); Marie: \(208\). b) Beide zerlegen einen Faktor in eine Summe und verteilen die Multiplikation auf beide Summanden. Verwendet wird das Distributivgesetz.
4204145
Betrachte die Rechenaufgabe \(25 \cdot 12\). Dazu werden zwei Strategien für vorteilhaftes Rechnen vorgeschlagen: - Strategie A: Zerlege \(12\) in \(10 + 2\). - Strategie B: Zerlege \(12\) in \(4 \cdot 3\). a) Berechne das Ergebnis mit beiden Strategien. b) Benenne das mathematische Gesetz, das bei Strategie A beziehungsweise Strategie B genutzt wird.

Denkanstöße

- Wie wird ein Produkt verändert, wenn ein Faktor als Summe geschrieben wird? - Wie kann man drei Faktoren in einem Produkt unterschiedlich verbinden? - Vergleiche bei beiden Strategien, welche Rechenoperation strukturell verändert wird.

Lösung

1. Strategie A: \(25 \cdot (10 + 2) = 25 \cdot 10 + 25 \cdot 2 = 250 + 50 = 300\). 2. Strategie B: \(25 \cdot (4 \cdot 3) = (25 \cdot 4) \cdot 3 = 100 \cdot 3 = 300\). 3. Strategie A nutzt das Distributivgesetz. Strategie B nutzt das Assoziativgesetz.

Antwort

a) Strategie A: \(25\cdot(10+2)=25\cdot10+25\cdot2=300\) Strategie B: \(25\cdot(4\cdot3)=(25\cdot4)\cdot3=300\) b) Strategie A nutzt das Distributivgesetz; Strategie B das Assoziativgesetz.
4209835
Untersuche, ob man bei Divisionen mit Rest die ganzzahligen Quotienten nach dem Distributivgesetz immer getrennt berechnen und addieren kann. Gegeben sind die Zahlen \(25\) und \(11\), die durch \(6\) geteilt werden sollen. 1. Berechne \((25 + 11) : 6\). 2. Berechne \(25 : 6\) und \(11 : 6\) jeweils mit Rest und addiere die beiden ganzzahligen Quotienten. Vergleiche die beiden Endergebnisse. Was stellst du fest?

Denkanstöße

- Führe die Rechnungen Schritt für Schritt aus und achte besonders auf die Reste. - Was passiert mit den Resten der Einzelrechnungen, wenn man die Zahlen vorher addiert? - Schau dir an, ob die Summe der Reste groß genug ist, um noch einmal durch den Teiler geteilt zu werden.

Lösung

1. Berechnung des Gesamtergebnisses: \(25 + 11 = 36\). Die Division \(36 : 6\) ergibt exakt den Quotienten \(6\). 2. Einzelberechnung: \(25 : 6 = 4\,\text{Rest}\,1\) und \(11 : 6 = 1\,\text{Rest}\,5\). Die Summe der ganzzahligen Quotienten ist \(4 + 1 = 5\). 3. Vergleich: Der ganzzahlige Quotient der Gesamtrechnung (\(6\)) ist größer als die Summe der einzelnen ganzzahligen Quotienten (\(5\)). Das liegt daran, dass die Reste \(1\) und \(5\) zusammen genau einen weiteren Divisor (\(6\)) ergeben. Das getrennte Addieren der ganzzahligen Quotienten ist bei Divisionen mit Rest daher nicht uneingeschränkt möglich.

Antwort

Die Ergebnisse sind unterschiedlich: \((25 + 11) : 6 = 6\), aber die Summe der einzelnen ganzzahligen Quotienten ist \(4 + 1 = 5\). Bei Divisionen mit Rest dürfen die ganzzahligen Quotienten nicht immer getrennt berechnet und anschließend addiert werden.
4216285
Berechne \(2001 \cdot 432\) mithilfe des Distributivgesetzes. Notiere zuerst die Zerlegung von \(2001\) und den daraus entstehenden Summenterm, dann das Ergebnis.

Denkanstöße

- Kannst du eine der Zahlen so in eine Summe zerlegen, dass eine Zahl mit vielen Nullen entsteht? - Welches Rechengesetz hilft dir, eine Klammer der Form \((a + b) \cdot c\) aufzulösen? - Versuche, die Multiplikation in zwei einfachere Rechnungen aufzuteilen.

Lösung

1. Zerlegung des ersten Faktors: \(2001 = 2000 + 1\) 2. Anwendung des Distributivgesetzes: \((2000 + 1) \cdot 432 = 2000 \cdot 432 + 1 \cdot 432\) 3. Teilberechnungen: \(864\,000 + 432\) 4. Endergebnis: \(864\,432\)

Antwort

\(2001\cdot432=(2000+1)\cdot432=2000\cdot432+1\cdot432=864\,432\)
4217705
Nutze Rechenvorteile, um den Wert des folgenden Ausdrucks zu bestimmen. Notiere eine äquivalente Umformung, an der dein Rechenvorteil sichtbar wird. \(154 + 78 - 54 - 28\)

Denkanstöße

- Gibt es Paare von Zahlen, die beim Subtrahieren ein sehr einfaches Ergebnis wie \(100\) oder \(50\) liefern? - Versuche, die Zahlen so zu gruppieren, dass du möglichst wenig im Kopf behalten musst.

Lösung

1. Die Zahlen werden so zusammengefasst, dass einfache Differenzen entstehen: \((154 - 54) + (78 - 28)\). 2. Erstes Teilergebnis: \(154 - 54 = 100\). 3. Zweites Teilergebnis: \(78 - 28 = 50\). 4. Addition der Teilergebnisse: \(100 + 50 = 150\).

Antwort

Geeignete Umformung: \((154-54)+(78-28)=100+50\) Ergebnis: \(150\)
4223025
Betrachte den folgenden Rechenweg zur Vereinfachung einer Aufgabe: \(25 \cdot 9 \cdot 4 = 25 \cdot 4 \cdot 9 = (25 \cdot 4) \cdot 9 = 100 \cdot 9 = 900\) Welche zwei Rechengesetze der Multiplikation wurden hier nacheinander angewendet, um vorteilhaft zu rechnen? Benenne die Gesetze und notiere für jedes die allgemeine Formel mit den Buchstaben \(a\), \(b\) und \(c\).

Denkanstöße

- Schau dir genau an, was sich von einem Schritt zum nächsten verändert hat. - Hat sich nur die Reihenfolge der Zahlen geändert oder wurden Klammern gesetzt? - Wie heißen die Gesetze, die das Vertauschen und das Verbinden von Zahlen erlauben?

Lösung

1. Identifikation des ersten Schritts: Die Faktoren \(9\) und \(4\) wurden vertauscht, was dem Kommutativgesetz (Vertauschungsgesetz) entspricht: \(a \cdot b = b \cdot a\). 2. Identifikation des zweiten Schritts: Die Faktoren \(25\) und \(4\) wurden durch (gedankliche) Klammersetzung zuerst berechnet, was dem Assoziativgesetz (Verbindungsgesetz) entspricht: \((a \cdot b) \cdot c = a \cdot (b \cdot c)\). 3. Berechnung der Teilergebnisse: \(25 \cdot 4 = 100\) und \(100 \cdot 9 = 900\).

Antwort

1. Kommutativgesetz (Vertauschungsgesetz): \(a \cdot b = b \cdot a\) 2. Assoziativgesetz (Verbindungsgesetz): \((a \cdot b) \cdot c = a \cdot (b \cdot c)\)
4233455
Nutze Rechengesetze, um die folgenden Divisionen geschickt zu lösen. a) Berechne \(3100 : 25\), indem du \(3100\) als Produkt von \(31\) und \(100\) schreibst. b) Berechne \(6000 : 125\), indem du \(6000\) geschickt in ein Produkt zerlegst, bei dem ein Faktor \(1000\) ist. c) Paul behauptet: „Wenn eine natürliche Zahl ohne Rest durch \(100\) teilbar ist, kann ich sie durch \(50\) teilen, indem ich zuerst durch \(100\) teile und das Ergebnis verdopple.“ Prüfe seine Aussage an \(1300 : 50\).

Denkanstöße

- Suche in a) und b) nach einem Faktor, dessen Division besonders einfach ist. - Vergleiche in c) die Wirkung von „durch \(100\)“ und anschließend „mal \(2\)“ mit „durch \(50\)“. - Prüfe außerdem, warum die Voraussetzung zur Teilbarkeit durch \(100\) für natürliche Zwischenergebnisse hilfreich ist.

Lösung

1. \(3100 : 25 = (31 \cdot 100) : 25 = 31 \cdot (100 : 25) = 31 \cdot 4 = 124\). 2. \(6000 : 125 = (6 \cdot 1000) : 125 = 6 \cdot (1000 : 125) = 6 \cdot 8 = 48\). 3. Für \(1300 : 50\) gilt nach Pauls Methode: \(1300 : 100 = 13\) und \(13 \cdot 2 = 26\). Direkt ist ebenfalls \(1300 : 50 = 26\). 4. Unter der genannten Voraussetzung bleibt auch der Zwischenschritt der Division durch \(100\) eine natürliche Zahl; die Methode ist dann im hier betrachteten Zahlenbereich zulässig.

Antwort

a) \(3100:25=(31\cdot100):25=31\cdot(100:25)=31\cdot4=124\) b) \(6000:125=(6\cdot1000):125=6\cdot(1000:125)=6\cdot8=48\) c) \(1300:100=13\), danach \(13\cdot2=26\); direkt gilt ebenfalls \(1300:50=26\). Pauls Aussage ist unter der genannten Voraussetzung richtig.
4233465
Vervollständige die Rechnungen, um den Rechenvorteil zu nutzen. Ersetze die Punkte durch die passenden Zahlen. a) \(1600 : 25 = (16 \cdot 100) : 25 = 16 \cdot (100 : \dots) = 16 \cdot \dots = \dots\) b) \(4000 : 125 = (4 \cdot 1000) : 125 = 4 \cdot (\dots : 125) = 4 \cdot \dots = \dots\) c) \(1500 : 75 = (15 \cdot 100) : (3 \cdot 25) = (15 : 3) \cdot (100 : 25) = \dots \cdot \dots = \dots\)

Denkanstöße

- Schau dir an, welche Zahlen in der Klammer Sinn ergeben, um die Division im Kopf zu lösen. - Überlege bei Teil c, wie die Faktoren der ersten Zahl (\(15\) und \(100\)) zu den Faktoren der zweiten Zahl (\(3\) und \(25\)) passen könnten.

Lösung

1. Vervollständigung für \(1600 : 25\): \(100 : 25 = 4\). Dann \(16 \cdot 4 = 64\). 2. Vervollständigung für \(4000 : 125\): Die fehlende Zahl in der Klammer ist \(1000\). Es gilt \(1000 : 125 = 8\). Dann \(4 \cdot 8 = 32\). 3. Vervollständigung für \(1500 : 75\): \(15 : 3 = 5\) und \(100 : 25 = 4\). Dann \(5 \cdot 4 = 20\).

Antwort

a) \(16 \cdot (100 : 25) = 16 \cdot 4 = 64\) b) \(4 \cdot (1000 : 125) = 4 \cdot 8 = 32\) c) \(5 \cdot 4 = 20\)
5540215
In Abbildung A ist ein ganzes rechteckiges Kästchenfeld zu sehen. Abbildung B zeigt einen Teil davon mit derselben Zeilenzahl. a) Bestimme aus den Abbildungen die Zeilen- und Spaltenzahl des ganzen Feldes A und des Teilfeldes B. b) Welches rechteckige Ergänzungsfeld muss zu B hinzukommen, damit A entsteht? Gib seine Zeilen- und Spaltenzahl an. c) Schreibe die Zerlegung als Gleichung nach dem Distributivgesetz auf.
Abbildung zur Aufgabe 554021

Denkanstöße

- Lies zuerst die Maße beider gezeigten Kästchenfelder direkt aus der Abbildung ab. - Vergleiche dann die Breiten; die gemeinsame Zeilenzahl bleibt beim Ergänzen unverändert. - Beschreibe das ganze Feld einmal über seine Gesamtbreite und einmal als Summe der beiden Teilfelder.

Lösung

1. Abbildung A zeigt \(6\) Zeilen und \(14\) Spalten. Abbildung B zeigt \(6\) Zeilen und \(10\) Spalten. 2. Beide Felder haben gleich viele Zeilen. In der Breite fehlen \(14-10=4\) Spalten. 3. Das Ergänzungsfeld hat daher \(6\) Zeilen und \(4\) Spalten. 4. Die Zerlegung lautet \(6\cdot14=6\cdot(10+4)=6\cdot10+6\cdot4\). Das ist das Distributivgesetz.

Antwort

a) A: \(6\times14\), B: \(6\times10\) b) Ergänzungsfeld: \(6\times4\) c) \(6\cdot14=6\cdot(10+4)=6\cdot10+6\cdot4\)
4186395
Untersuche den Term \(2500 - [750 - (150 - 50)]\). Berechne zunächst den Wert des Terms. Bestimme dann, wie sich dieser Wert verändert, wenn jede der vier Zahlen im Term um \(10\) vergrößert wird. Begründe, warum sich das Ergebnis so verhält.

Denkanstöße

- Berechne den Term von innen nach außen. - Achte bei Minuszeichen vor Klammern besonders darauf, wie sich eine Änderung der Zahlen im Inneren auf das Gesamtergebnis auswirkt. - Was passiert, wenn bei einer Subtraktion sowohl die vordere als auch die hintere Zahl um denselben Betrag größer werden?

Lösung

1. Schrittweise Berechnung des Originalwerts: Innerste Klammer \((150 - 50) = 100\). Eckige Klammer \([750 - 100] = 650\). Gesamtwert \(2500 - 650 = 1850\). 2. Analyse der Erhöhung um \(d = 10\) für jede Zahl: In der innersten Klammer \((150 - 50)\) heben sich die Änderungen auf (\(160 - 60 = 100\)), der Wert bleibt gleich. 3. In der eckigen Klammer \([750 - 100]\) wird der Minuend um \(10\) größer, während der Subtrahend (die innerste Klammer) gleich bleibt. Der Wert der eckigen Klammer steigt also um \(10\) auf \(660\). 4. Für den gesamten Term gilt: Der Minuend \(2500\) wird um \(10\) größer (\(2510\)) und der Subtrahend (die eckige Klammer) wird ebenfalls um \(10\) größer (\(660\)). 5. Da Minuend und Subtrahend des Hauptterms um denselben Betrag (\(10\)) wachsen, bleibt die Gesamtdifferenz unverändert: \(2510 - 660 = 1850\).

Antwort

Ausgangswert: \(1850\). Die innerste Differenz bleibt beim Erhöhen beider Zahlen um \(10\) unverändert. Dadurch steigt der Wert der eckigen Klammer um \(10\). Gleichzeitig steigt auch der äußere Minuend um \(10\). Da Minuend und Subtrahend des Hauptterms gleich stark wachsen, bleibt der Gesamtwert \(1850\).
4195985
Bestimme den Wert des Terms auf einem geschickten Rechenweg. Notiere mindestens einen Zwischenschritt, der zeigt, welche Addition du vorziehst, ohne einen abzuziehenden Wert in einen Summanden zu verwandeln. \(45 - 17 + 55 - 83 + 12\)

Denkanstöße

- Welche beiden addierten Zahlen ergeben zusammen eine besonders einfache Zahl? - Welcher Wert wird im ersten Teil tatsächlich abgezogen? - Prüfe nach dem Zusammenfassen, ob sich zwei gleiche Werte voneinander abziehen lassen.

Lösung

1. Fasse zuerst \(45\) und \(55\) zusammen, während \(17\) weiterhin abgezogen wird: \(45 - 17 + 55 = 45 + 55 - 17 = 100 - 17 = 83\). 2. Setze den restlichen Term fort: \(83 - 83 + 12\). 3. Berechne \(83 - 83 = 0\). 4. Damit ergibt sich \(0 + 12 = 12\).

Antwort

Zum Beispiel \(45-17+55=45+55-17=83\), danach \(83-83+12=12\)
4196245
Löse die Aufgabe \((1100 - 55) : 11\) auf zwei Arten. Überprüfe danach, ob die folgende Aussage wahr oder falsch ist: „Beim Dividieren einer Differenz durch eine Zahl ist es immer komplizierter, die Klammer aufzulösen.“ Begründe deine Entscheidung anhand deines Rechenergebnisses.

Denkanstöße

- Rechne erst einmal beide Wege aus und vergleiche den Aufwand. - Wann fällt dir das Teilen besonders leicht? Wenn die Zahlen „gut passen“? - Denk an das Beispiel zurück – war das Auflösen hier wirklich schwerer?

Lösung

1. Art 1: \((1100 - 55) : 11 = 1045 : 11\) Berechnung: \(1045 : 11 = 95\) 2. Art 2: \(1100 : 11 - 55 : 11 = 100 - 5 = 95\) 3. Beurteilung der Aussage: Die Aussage ist falsch. In diesem Beispiel ist das Auflösen der Klammer (Art 2) deutlich einfacher, da \(1100\) und \(55\) einfache Vielfache von \(11\) sind. Die Division \(1045 : 11\) hingegen erfordert meist eine schriftliche Rechnung oder mehr Denkarbeit.

Antwort

Das Ergebnis ist \(95\). Die Aussage ist falsch. Das Auflösen der Klammer ist hier wesentlich geschickter, da \(1100 : 11 = 100\) und \(55 : 11 = 5\) sehr einfache Rechnungen sind, während \(1045 : 11\) schwieriger ist.
4196825
Wende die Rechengesetze an, um die Aufgaben möglichst einfach zu lösen. Notiere in jeder Teilaufgabe zuerst die ausgeklammerte Form. a) \(12 \cdot 17 + 12 \cdot 11 + 12 \cdot 2\) b) \(18 \cdot 24 + 16 \cdot 18\) c) \(27 \cdot 15 - 15 \cdot 7\) d) \(13 \cdot 29 - 13 \cdot 18 - 13\) e) \(19 \cdot 14 + 19 \cdot 23 + 19 \cdot 13\) f) \(22 \cdot 35 - 22 \cdot 14 - 22\)

Denkanstöße

- Was passiert, wenn ein gemeinsamer Faktor in mehr als zwei Gliedern vorkommt? - Achte darauf, dass die Reihenfolge in einem Produkt (\(15 \cdot 7\) statt \(7 \cdot 15\)) die Anwendung des Gesetzes nicht ändert. - Denke bei Aufgaben wie \(d)\) und \(f)\) an den „unsichtbaren“ Faktor \(1\) beim letzten Glied. - Versuche, die Zahlen in der Klammer zuerst zu addieren oder zu subtrahieren.

Lösung

1. Ausklammern der \(12\): \(12 \cdot (17 + 11 + 2) = 12 \cdot 30 = 360\). 2. Ausklammern der \(18\): \(18 \cdot (24 + 16) = 18 \cdot 40 = 720\). 3. Ausklammern der \(15\) (Kommutativgesetz beachten): \(15 \cdot (27 - 7) = 15 \cdot 20 = 300\). 4. Ausklammern der \(13\) mit dem Faktor \(1\) am Ende: \(13 \cdot (29 - 18 - 1) = 13 \cdot 10 = 130\). 5. Zusammenfassen der drei Summanden: \(19 \cdot (14 + 23 + 13) = 19 \cdot 50 = 950\). 6. Ausklammern der \(22\) mit dem Faktor \(1\) am Ende: \(22 \cdot (35 - 14 - 1) = 22 \cdot 20 = 440\).

Antwort

a) \(12\cdot(17+11+2)=360\) b) \(18\cdot(24+16)=720\) c) \(15\cdot(27-7)=300\) d) \(13\cdot(29-18-1)=130\) e) \(19\cdot(14+23+13)=950\) f) \(22\cdot(35-14-1)=440\)
4197025
In der Mathematik gibt es das Vertauschungsgesetz (Kommutativgesetz). Bei der Multiplikation gilt zum Beispiel \(a \cdot b = b \cdot a\). Untersuche die Division \(a : b\) für natürliche Zahlen \(a, b > 0\). Unter welcher Bedingung ändert sich der Wert des Quotienten nicht, wenn man Dividend und Divisor vertauscht? Erläutere deine Antwort und gib zwei Beispiele an.

Denkanstöße

- Erinnere dich an die Fachbegriffe Dividend und Divisor. - Wann kommt bei einer Division immer das Ergebnis \(1\) heraus? - Überlege dir ein Beispiel, bei dem zwei unterschiedliche Zahlen geteilt werden, und vertausche sie dann. - Gibt es einen Spezialfall, in dem das Ergebnis beim Vertauschen doch gleich bleibt?

Lösung

1. Feststellung der Bedingung: Der Wert eines Quotienten bleibt nur dann gleich, wenn Dividend und Divisor denselben Wert besitzen (\(a = b\)). 2. Begründung: Wenn \(a = b\), ist das Ergebnis immer \(1\), egal in welcher Reihenfolge man sie schreibt (\(a : a = 1\)). 3. Falls \(a \neq b\), ist einer der beiden Quotienten größer als \(1\) und der andere kleiner als \(1\) (oder in den natürlichen Zahlen nicht definiert), weshalb sie nicht gleich sein können. 4. Beispiele: \(5 : 5 = 5 : 5 = 1\) und \(12 : 12 = 12 : 12 = 1\).

Antwort

Der Wert ändert sich nur dann nicht, wenn Dividend und Divisor gleich groß sind (\(a = b\)). In diesem Fall ist das Ergebnis immer \(1\). Beispiele sind \(7 : 7 = 1\) und \(100 : 100 = 1\).
4197445
Führe die folgenden Rechenschritte nacheinander aus: - Denke dir eine beliebige natürliche Zahl. - Verdreifache die Zahl. - Addiere 15 zum Ergebnis. - Dividiere die neue Summe durch 3. - Subtrahiere 5 vom Quotienten. Was fällt dir auf, wenn du das Rätsel mit den Zahlen 4, 10 und 25 durchrechnest? Erkläre deine Beobachtung.

Denkanstöße

- Führe die Rechnungen für alle drei Beispielzahlen sorgfältig Schritt für Schritt aus. - Vergleiche deine Endergebnisse mit den Zahlen, mit denen du angefangen hast. Was fällt dir auf? - Schau dir den Schritt „Dividiere durch 3“ genau an. Auf welche Teile der vorherigen Rechnung wirkt sich diese Division aus? - Kannst du die Schritte „Verdreifachen“ und „Dividieren durch 3“ sowie „15 addieren“ und „5 subtrahieren“ in eine Beziehung setzen?

Lösung

1. Testrechnung für 4: \((4 \cdot 3 + 15) : 3 - 5 = (12 + 15) : 3 - 5 = 27 : 3 - 5 = 9 - 5 = 4\). 2. Testrechnung für 10: \((10 \cdot 3 + 15) : 3 - 5 = (30 + 15) : 3 - 5 = 45 : 3 - 5 = 15 - 5 = 10\). 3. Testrechnung für 25: \((25 \cdot 3 + 15) : 3 - 5 = (75 + 15) : 3 - 5 = 90 : 3 - 5 = 30 - 5 = 25\). 4. Beobachtung: Das Endergebnis entspricht immer der Startzahl. 5. Erklärung: Die Division durch 3 bezieht sich auf die gesamte Summe (\(3 \cdot \text{Zahl} + 15\)). Sie macht die Verdreifachung rückgängig (ergibt die Zahl) und teilt auch die 15 durch 3 (ergibt 5). Man erhält also (\(\text{Zahl} + 5\)). Durch das abschließende Abziehen der 5 bleibt nur die ursprüngliche Zahl übrig.

Antwort

Man erhält immer wieder die Zahl, mit der man angefangen hat. Das liegt daran, dass durch die Division durch 3 sowohl die Verdreifachung der Startzahl als auch die Addition der 15 (da \(15 : 3 = 5\)) anteilig rückgängig gemacht werden. Aus \(3 \cdot \text{Zahl} + 15\) wird durch das Teilen durch 3 die Rechnung \(\text{Zahl} + 5\). Zieht man dann 5 ab, bleibt die Startzahl übrig.
4204155
Untersuche, ob man das Produkt \(125 \cdot 16\) sowohl mit dem Assoziativgesetz (durch Zerlegen der \(16\) in Faktoren) als auch mit dem Distributivgesetz (durch Zerlegen der \(16\) in eine Summe) vorteilhaft berechnen kann. Zeige für beide Gesetze einen möglichen Rechenweg auf und bestimme das Ergebnis.

Denkanstöße

- Welche Zahl ergibt zusammen mit 125 multipliziert genau 1000? - Wie könntest du die 16 aufteilen, um diese besondere Zahl zu erhalten? - Kannst du 16 in Zehner und Einer zerlegen?

Lösung

1. Assoziativgesetz: Zerlegung der \(16\) in \(8 \cdot 2\). Rechnung: \(125 \cdot (8 \cdot 2) = (125 \cdot 8) \cdot 2 = 1000 \cdot 2 = 2000\). 2. Distributivgesetz: Zerlegung der \(16\) in \(10 + 6\). Rechnung: \(125 \cdot (10 + 6) = 125 \cdot 10 + 125 \cdot 6 = 1250 + 750 = 2000\). 3. Ergebnis: In beiden Fällen ist das Produkt \(2000\).

Antwort

Ja, beide Gesetze sind anwendbar. Assoziativgesetz: \(125 \cdot 8 \cdot 2 = 2000\). Distributivgesetz: \(125 \cdot 10 + 125 \cdot 6 = 2000\).
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Aylin Demir ist Schneiderin und benötigt für ein Projekt viele Stoffbänder, die jeweils genau \(20\,\text{cm}\) lang sein müssen. Sie findet zwei getrennte Stoffreste mit den Längen \(50\,\text{cm}\) und \(75\,\text{cm}\). Die beiden Stoffreste dürfen nicht zusammengenäht, geklebt oder auf andere Weise verbunden werden. Aylin addiert trotzdem zuerst die Längen. Mit den Maßzahlen in Zentimetern rechnet sie \(125 : 20 = 6\) Rest \(5\) und erwartet deshalb \(6\) Bänder. Erkläre, warum diese Rechnung die reale Zuschnittsituation nicht richtig beschreibt, und bestimme, wie viele vollständige Bänder Aylin tatsächlich erhält.

Denkanstöße

- Betrachte jeden Stoffrest zunächst getrennt. - Wie viele vollständige \(20\,\text{cm}\)-Stücke passen jeweils hinein? - Prüfe anschließend, ob die beiden Reststücke in der beschriebenen Situation tatsächlich zu einem einzigen Band werden dürfen.

Lösung

1. Für die Maßzahlen des \(50\,\text{cm}\)-Stücks gilt \(50 : 20 = 2\) Rest \(10\). Es entstehen also \(2\) vollständige Bänder und ein Rest von \(10\,\text{cm}\). 2. Für die Maßzahlen des \(75\,\text{cm}\)-Stücks gilt \(75 : 20 = 3\) Rest \(15\). Es entstehen also \(3\) vollständige Bänder und ein Rest von \(15\,\text{cm}\). 3. Insgesamt erhält Aylin \(2 + 3 = 5\) vollständige Bänder. 4. Beim vorherigen Addieren der Längen werden die beiden getrennten Reststücke rechnerisch zusammengelegt. Das ist hier unzulässig, weil die Reste ausdrücklich nicht verbunden werden dürfen. Deshalb können \(10\,\text{cm}\) und \(15\,\text{cm}\) kein weiteres durchgehendes \(20\,\text{cm}\)-Band bilden.

Antwort

Aylin erhält \(5\) vollständige Bänder. Ihre Rechnung verbindet zwei getrennte Reststücke rechnerisch, obwohl das Verbinden in der Aufgabe ausdrücklich ausgeschlossen ist.
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Paul behauptet: „Beim Dividieren darf man die Klammer immer auflösen, egal ob die Klammer vorne oder hinten steht.“ Er schreibt zwei Beispiele auf: Beispiel A: \((80 + 40) : 10 = 80 : 10 + 40 : 10\) Beispiel B: \(120 : (4 + 2) = 120 : 4 + 120 : 2\) Zeige durch Nachrechnen beider Beispiele, ob Paul mit seiner allgemeinen Behauptung recht hat. Erkläre kurz, was man beim Distributivgesetz und der Division beachten muss.

Denkanstöße

- Berechne für jedes Beispiel den Wert der linken Seite und den Wert der rechten Seite getrennt. - Denke an die Regel „Klammer zuerst“. - Achte darauf, an welcher Stelle der Rechnung die Klammer steht (vorne oder hinten). - Wann darf man bei der Division die Glieder einzeln teilen?

Lösung

1. Überprüfung Beispiel A: Linke Seite \((80 + 40) : 10 = 120 : 10 = 12\). Rechte Seite \(80 : 10 + 40 : 10 = 8 + 4 = 12\). Beispiel A ist korrekt. 2. Überprüfung Beispiel B: Linke Seite \(120 : (4 + 2) = 120 : 6 = 20\). Rechte Seite \(120 : 4 + 120 : 2 = 30 + 60 = 90\). Da \(20 \neq 90\), ist Beispiel B falsch. 3. Paul hat nicht recht. Das Distributivgesetz gilt bei der Division nur, wenn die Summe oder Differenz im Dividenden steht (vorne). Wenn die Summe im Divisor steht (hinten in der Klammer), darf man sie nicht einzeln dividieren.

Antwort

Paul hat nicht recht. In Beispiel A sind beide Seiten gleich (\(12 = 12\)), aber in Beispiel B ergibt die linke Seite \(20\) und die rechte Seite \(90\). Das Distributivgesetz gilt bei der Division nur, wenn die Klammer vorne steht (im Dividenden).

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