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Stellen Sie aus rund 25.000 Matheaufgaben von der 3. bis zur 13. Klasse Ihre eigenen Arbeitsblätter zusammen. Alle Aufgaben enthalten Lösungsschritte.

Rechenfehler in Termen und Rechnungen finden

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4378455
Lennart schreibt \(18^2 = 18 \cdot 2 = 36\). Finde den Fehler und verbessere die Rechnung.

Denkanstöße

- Was bedeutet die Hochzahl \(2\) genau? - Schreibe die Potenz als Produkt gleicher Faktoren. - Vergleiche diese Bedeutung mit Lennarts Rechnung.

Lösung

1. Die Hochzahl \(2\) bedeutet nicht Multiplikation mit \(2\), sondern zwei gleiche Faktoren. 2. Richtig ist \(18^2 = 18 \cdot 18 = 324\).

Antwort

Richtig ist \(18^2 = 18 \cdot 18 = 324\).
4194165
Jan und Lena berechnen die Aufgabe \(80 : 4 \cdot 2\). Jan sagt: „Das Ergebnis ist \(10\), weil ich zuerst \(4 \cdot 2\) gerechnet habe.“ Lena sagt: „Nein, das Ergebnis ist \(40\), weil man von links nach rechts rechnen muss.“ Wer hat recht? Begründe deine Entscheidung unter Verwendung der mathematischen Regeln.

Denkanstöße

- Haben Division und Multiplikation unterschiedliche Vorränge oder sind sie gleichrangig? - Was macht man, wenn in einer Aufgabe nur „Punktrechnungen“ vorkommen? - Stell dir vor, es wären nur Plus und Minus in der Aufgabe – wie würdest du dann vorgehen?

Lösung

1. In dem Term \(80 : 4 \cdot 2\) kommen nur Punktrechnungen (Division und Multiplikation) vor. 2. Diese Rechenarten sind gleichrangig. 3. Wenn Rechenarten gleichrangig sind und keine Klammern gesetzt sind, muss von links nach rechts gerechnet werden. 4. Schritt 1: \(80 : 4 = 20\). 5. Schritt 2: \(20 \cdot 2 = 40\). 6. Lena hat recht. Jans Vorgehensweise entspräche dem Term \(80 : (4 \cdot 2)\), der hier nicht vorliegt.

Antwort

Lena hat recht. Bei gleichrangigen Rechenarten (hier beides Punktrechnungen) ohne Klammern wird von links nach rechts gerechnet. Das richtige Ergebnis ist \(40\).
4195415
Max hat bei seinen Hausaufgaben die folgenden zwei Rechnungen durchgeführt. In beiden Fällen ist ihm ein Fehler unterlaufen. Suche die Fehler, beschreibe sie kurz in Worten und berechne dann das jeweils richtige Ergebnis. a) \(12 + 3 \cdot 5 = 75\) b) \(100 - 50 + 10 = 40\)

Denkanstöße

- Überlege, welche Rechenoperationen Vorrang haben. - Gibt es eine Regel für Aufgaben, in denen nur Plus und Minus vorkommen? - Schau dir die Reihenfolge genau an, in der Max gerechnet hat.

Lösung

1. Teilaufgabe a): Max hat zuerst addiert (\(12 + 3 = 15\)) und dann multipliziert (\(15 \cdot 5 = 75\)). Er hat die Regel „Punkt vor Strich“ missachtet. Zuerst muss die Multiplikation erfolgen: \(3 \cdot 5 = 15\). Danach wird addiert: \(12 + 15 = 27\). Das richtige Ergebnis ist \(27\). 2. Teilaufgabe b): Max hat zuerst die Summe von \(50\) und \(10\) gebildet (\(60\)) und diese von \(100\) abgezogen (\(100 - 60 = 40\)). Bei Strichrechnungen gleicher Rangordnung muss jedoch von links nach rechts gerechnet werden. Zuerst wird subtrahiert: \(100 - 50 = 50\). Danach wird addiert: \(50 + 10 = 60\). Das richtige Ergebnis ist \(60\).

Antwort

a) Fehler: „Punkt vor Strich“ nicht beachtet. Richtig: \(12 + 3 \cdot 5 = 12 + 15 = 27\). b) Fehler: Nicht von links nach rechts gerechnet. Richtig: \(100 - 50 + 10 = 50 + 10 = 60\).
4378515
In der Tabelle ist genau ein Eintrag falsch. Finde und verbessere ihn.<table><tr><th>Zahl</th><th>angegebene Quadratzahl</th></tr><tr><td>\(9\)</td><td>\(81\)</td></tr><tr><td>\(14\)</td><td>\(196\)</td></tr><tr><td>\(19\)</td><td>\(361\)</td></tr><tr><td>\(23\)</td><td>\(549\)</td></tr></table>

Denkanstöße

- Prüfe jede Tabellenzeile unabhängig. - Berechne nur so lange, bis du den abweichenden Eintrag gefunden hast. - Korrigiere anschließend genau diesen Wert.

Lösung

1. Die ersten drei Einträge stimmen: \(9^2 = 81\), \(14^2 = 196\), \(19^2 = 361\). 2. Es gilt \(23^2 = 529\), nicht \(549\).

Antwort

Falsch ist die letzte Zeile. Richtig lautet sie \(23^2 = 529\).
4378535
Ben behauptet: „Weil \(12^2 = 144\), gilt auch \(144 : 2 = 12\).“ Finde den Denkfehler.

Denkanstöße

- Schreibe die Quadratzahl zunächst als Produkt. - Welche Division ist die passende Umkehraufgabe zu diesem Produkt? - Vergleiche diesen Divisor mit Bens Divisor.

Lösung

1. Aus \(12^2 = 144\) folgt \(12 \cdot 12 = 144\). 2. Eine passende Umkehraufgabe ist daher \(144 : 12 = 12\). 3. Dagegen gilt \(144 : 2 = 72\). Ben verwendet den falschen Divisor.

Antwort

Der richtige Zusammenhang ist \(144 : 12 = 12\); \(144 : 2 = 72\).
5527895
Jule hat die dargestellte schriftliche Addition so beendet. Finde die erste falsche Stelle, erkläre den Fehler und gib das richtige Ergebnis an.
Abbildung zur Aufgabe 552789

Denkanstöße

- Prüfe die schriftliche Rechnung von rechts nach links, beginnend bei den Einern. - Achte nach jeder Stelle darauf, ob ein Übertrag entsteht. - Suche ausdrücklich die erste Stelle, an der das dargestellte Ergebnis nicht mehr zur Rechnung passt.

Lösung

1. Bei den Einern ist \(8 + 6 = 14\). Die Einerziffer \(4\) stimmt; dabei entsteht ein Übertrag von \(1\) Zehner. 2. Bei den Zehnern muss deshalb \(7 + 5 + 1 = 13\) gerechnet werden. Im dargestellten Ergebnis steht dort \(2\); hier liegt der erste Fehler. 3. Bei den Hundertern ergibt sich mit dem nächsten Übertrag \(4 + 3 + 1 = 8\). 4. Das richtige Ergebnis ist \(834\).

Antwort

Erster Fehler: Zehnerstelle; der Übertrag wurde nicht richtig berücksichtigt. Richtig: \(478 + 356 = 834\)
5527905
Niko hat die dargestellte schriftliche Subtraktion so beendet. Finde die erste falsche Stelle, erkläre den Fehler und gib das richtige Ergebnis an.
Abbildung zur Aufgabe 552790

Denkanstöße

- Prüfe die Rechnung stellenweise von den Einern aus. - Verfolge genau, welche Stellen sich beim Entbündeln verändern. - Suche die erste Stelle, an der die notierte Ziffer nicht mehr zur veränderten Stellenzahl passt.

Lösung

1. Für die Einer wird über die Zehnerstelle entbündelt: \(12 - 8 = 4\). Die Einerziffer \(4\) stimmt. 2. Nach dem Entbündeln stehen bei den Zehnern \(9\) Zehner zur Verfügung. Deshalb gilt \(9 - 7 = 2\). Im dargestellten Ergebnis steht \(3\); hier liegt der erste Fehler. 3. Bei den Hundertern gilt danach \(5 - 2 = 3\). 4. Das richtige Ergebnis ist \(324\).

Antwort

Erster Fehler: Zehnerstelle; das vorherige Entbündeln wurde dort nicht richtig berücksichtigt. Richtig: \(602 - 278 = 324\)
5527915
Leonie rechnet schriftlich \(243 \cdot 36\) und notiert: \(243 \cdot 6 = 1458\) \(243 \cdot 30 = 729\) \(1458 + 729 = 2187\) Finde den Fehler, erkläre ihn und gib das richtige Ergebnis an.

Denkanstöße

- Zerlege den zweiten Faktor nach Stellenwerten. - Prüfe, wofür die Ziffer \(3\) in der Zahl \(36\) steht. - Vergleiche die Größenordnung beider Teilprodukte mit den zugehörigen Faktoren.

Lösung

1. Das erste Teilprodukt ist richtig: \(243 \cdot 6 = 1458\). 2. Beim zweiten Teilprodukt wurde der Stellenwert der \(3\) in \(36\) nicht berücksichtigt. Es muss mit \(30\), nicht mit \(3\), multipliziert werden: \(243 \cdot 30 = 7290\). 3. Addiere die richtigen Teilprodukte: \(1458 + 7290 = 8748\).

Antwort

Fehler: Beim zweiten Teilprodukt wurde der Zehnerstellenwert nicht berücksichtigt. Richtig: \(243 \cdot 36 = 8748\)
5527925
Samir rechnet \(864 : 24\) schriftlich und notiert seine Schritte: 1) „In \(86\) passt \(24\) dreimal. \(3 \cdot 24 = 72\), Rest \(14\).“ 2) „Ich hole die nächste Ziffer \(4\) herunter. So entsteht \(144\).“ 3) „In \(144\) passt \(24\) fünfmal. \(5 \cdot 24 = 120\), Rest \(24\).“ 4) „Mein Quotient ist \(35\).“ Finde die erste falsche Zeile, erkläre den Verfahrensfehler, korrigiere die schriftliche Division und führe eine Probe durch.

Denkanstöße

- Prüfe die notierten Schritte der Reihe nach und kontrolliere jedes verwendete Vielfache von \(24\). - Vergleiche nach jedem Teil-Schritt den Rest mit dem Divisor. - Mit der Multiplikation kannst du den korrigierten Gesamtquotienten am Ende genau prüfen.

Lösung

1. Zeile 1 ist richtig: \(86 - 72 = 14\). 2. Zeile 2 ist ebenfalls richtig: Nach dem Herunterholen der \(4\) entsteht \(144\). 3. Die erste falsche Zeile ist Zeile 3. In \(144\) passt \(24\) sechsmal, denn \(6 \cdot 24 = 144\). Der Rest ist dann \(0\). Der notierte Rest \(24\) zeigt außerdem, dass noch ein weiterer Divisor hineinpasst. 4. Der richtige Quotient ist daher \(36\). 5. Probe: \(36 \cdot 24 = 864\).

Antwort

Erste falsche Zeile: 3) Fehler: \(144 : 24\) wurde im zweiten Quotientenschritt zu klein angesetzt. Richtig: \(864 : 24 = 36\), Rest \(0\) Probe: \(36 \cdot 24 = 864\)
4174325
In den folgenden Rechnungen haben sich Fehler eingeschlichen. Überprüfe jedes Ergebnis. Schreibe „richtig“, wenn das Ergebnis stimmt, oder gib das korrekte Ergebnis an, falls es falsch ist. a) \(252 : 7 = 34\) b) \(16 \cdot 16 = 256\) c) \(336 : 8 = 42\) d) \(22 \cdot 14 = 298\)

Denkanstöße

- Rechne jede Aufgabe für dich neu aus, ohne auf das vorgegebene Ergebnis zu schauen. - Achte bei der Multiplikation besonders auf die letzte Ziffer des Produkts. - Nutze die Umkehroperation (Probe), um deine Ergebnisse zu kontrollieren.

Lösung

1. Überprüfung von \(252 : 7\): Die Rechnung ergibt \(36\). Somit ist \(34\) falsch. 2. Überprüfung von \(16 \cdot 16\): Die Rechnung ergibt \(256\). Das Ergebnis ist richtig. 3. Überprüfung von \(336 : 8\): Die Rechnung ergibt \(42\). Das Ergebnis ist richtig. 4. Überprüfung von \(22 \cdot 14\): Die Rechnung ergibt \(308\). Somit ist \(298\) falsch.

Antwort

a) falsch; richtig ist \(36\) b) richtig c) richtig d) falsch; richtig ist \(308\)
4179815
Drei Schüler nutzen verschiedene Wege für die Aufgabe \(1000 - 250 - 150 - 100\): - **Leo** rechnet: \(1000 - 250 = 750\); \(750 - 150 = 600\); \(600 - 100 = 500\). - **Mia** rechnet: \(250 + 150 + 100 = 500\); \(1000 - 500 = 500\). - **Noah** rechnet: \(1000 - 250 = 750\); \(150 - 100 = 50\); \(750 - 50 = 700\). Beurteile die Rechenwege. Wer hat richtig gerechnet und wer hat einen Fehler gemacht? Beschreibe den Fehler.

Denkanstöße

- Darf man beim Abziehen Zahlen zusammenfassen? Wenn ja, wie? - Überprüfe bei jedem Kind, ob die Rechenregel „von links nach rechts“ beachtet wurde oder ein erlaubter Trick angewendet wurde. - Was passiert mit dem Gesamtwert, wenn man statt zwei Zahlen nur deren Unterschied abzieht?

Lösung

1. Prüfung von Leos Weg: Er rechnet konsequent von links nach rechts. Das Ergebnis \(500\) ist korrekt. 2. Prüfung von Mias Weg: Sie addiert alle abzuziehenden Zahlen (Subtrahenden) und subtrahiert die Gesamtsumme vom Minuenden. Dies ist ein geschickter und mathematisch richtiger Rechenvorteil. Das Ergebnis \(500\) ist korrekt. 3. Prüfung von Noahs Weg: Er rechnet den ersten Teil korrekt (\(750\)), bildet dann aber die Differenz der beiden letzten Zahlen (\(150 - 100 = 50\)) und zieht diese ab. Das ist falsch, da beide Zahlen abgezogen werden müssten. Er hätte \(750 - 150 - 100\) rechnen müssen.

Antwort

Leo und Mia haben richtig gerechnet. Mia hat einen geschickten Rechenvorteil genutzt, indem sie alle abzuziehenden Zahlen zuerst addiert hat. Noah hat falsch gerechnet. Er hat die letzten beiden Zahlen fälschlicherweise voneinander abgezogen, bevor er sie vom Rest subtrahiert hat.
4194145
Lukas, Mia und Paul berechnen den Wert des Terms \(100 - 10 \cdot 5 + 5\). Lukas erhält als Ergebnis \(455\), Mia \(55\) und Paul \(0\). Beschreibe, in welcher Reihenfolge die drei Kinder jeweils gerechnet haben. Wer von ihnen hat den Term nach den mathematischen Vorrangregeln korrekt berechnet?

Denkanstöße

- Welche Rechenregel gilt, wenn Punktrechnungen (Multiplikation, Division) und Strichrechnungen (Addition, Subtraktion) in einem Term vorkommen? - In welcher Reihenfolge rechnet man, wenn nur Strichrechnungen übrig sind? - Überlege, wie man Klammern setzen müsste, um die Ergebnisse von Lukas und Paul zu erhalten.

Lösung

1. Lukas hat von links nach rechts gerechnet, ohne die Punkt-vor-Strich-Regel zu beachten: \((100 - 10) \cdot 5 + 5 = 90 \cdot 5 + 5 = 455\). 2. Mia hat die Punkt-vor-Strich-Regel korrekt angewendet und danach von links nach rechts gerechnet: \(100 - (10 \cdot 5) + 5 = 100 - 50 + 5 = 55\). 3. Paul hat die Addition \(5 + 5\) vorgezogen und anschließend multipliziert: \(100 - 10 \cdot (5 + 5) = 100 - 10 \cdot 10 = 0\). 4. Mia hat den gegebenen Term korrekt berechnet. Lukas und Paul haben die Rechenreihenfolge verändert.

Antwort

Lukas hat stur von links nach rechts gerechnet. Mia hat die Punkt-vor-Strich-Regel beachtet. Paul hat zuerst die Addition am Ende und dann die Multiplikation berechnet. Mia hat das richtige Ergebnis (\(55\)).
4195435
Mia soll die folgende Aufgabe lösen: \((15 + 5) \cdot 4 - 2\). Sie rechnet: \((15 + 5) \cdot 4 - 2 = 20 \cdot (4 - 2) = 40\). Beschreibe, welchen Fehler Mia gemacht hat, und berechne den korrekten Wert des Terms.

Denkanstöße

- Welcher Teil der Aufgabe muss auf jeden Fall zuerst berechnet werden? - Was passiert nach dem Auflösen der Klammer? Welche Regel greift dann? - Versuche Mias Rechenweg nachzuvollziehen, um zu sehen, an welcher Stelle sie falsch abgebogen ist.

Lösung

1. Analyse von Mias Rechenweg: Mia berechnet zuerst die Klammer (\(15 + 5 = 20\)), fasst anschließend aber \(4 - 2\) zusammen und multipliziert schließlich (\(20 \cdot 2 = 40\)). 2. Fehleridentifikation: Mia hat die Subtraktion vor der Multiplikation durchgeführt. Nach der Klammerregel gilt jedoch „Punkt vor Strich“. 3. Korrekte Rechnung: Zuerst wird der Klammerinhalt berechnet: \(15 + 5 = 20\). Der Term lautet dann \(20 \cdot 4 - 2\). Nun muss die Multiplikation vor der Subtraktion erfolgen: \(20 \cdot 4 = 80\). Zuletzt wird subtrahiert: \(80 - 2 = 78\).

Antwort

Mia hat die Subtraktion (\(4 - 2\)) vor der Multiplikation durchgeführt. Richtig ist: \((15 + 5) \cdot 4 - 2 = 20 \cdot 4 - 2 = 80 - 2 = 78\).
4196665
Jakub Novák behauptet: „Bei der Aufgabe \(100 - 40 - 10\) kommt \(70\) heraus, weil man zuerst \(40 - 10 = 30\) ausrechnet und dann \(100 - 30 = 70\) rechnet.“ Nimm Stellung zu dieser Behauptung. Ist das Ergebnis korrekt? Begründe deine Entscheidung mithilfe der Rechenregeln.

Denkanstöße

- Welche Regel gilt für mehrere gleichrangige Strichrechnungen ohne Klammern? - Vergleiche den gegebenen Rechenweg mit einer Rechnung von links nach rechts. - Prüfe, welche Klammer Jakubs Rechenweg unausgesprochen voraussetzen würde.

Lösung

1. Gleichrangige Additionen und Subtraktionen ohne Klammern werden von links nach rechts ausgeführt. 2. Daher gilt zuerst \(100 - 40 = 60\). 3. Anschließend ist \(60 - 10 = 50\). 4. Jakub hat die beiden Subtraktionen so behandelt, als stünde eine nicht vorhandene Klammer um \(40 - 10\). Seine Behauptung ist falsch.

Antwort

Die Behauptung ist falsch. Das korrekte Ergebnis ist \(50\): \(100 - 40 = 60\) und \(60 - 10 = 50\).
4197395
Untersuche die folgende Rechnung: \((12 + 9) \cdot 4 = 48 + 9 = 57\) Welcher Fehler wurde hier gemacht? Korrigiere die Rechnung, indem du zwei verschiedene Rechenwege (mit und ohne Distributivgesetz) aufzeigst.

Denkanstöße

- Was bewirkt eine Klammer in einem Rechenterm? - Wenn du eine Summe in einer Klammer mit einer Zahl multiplizierst, was muss dann mit jedem Summanden passieren? - Versuche einmal, zuerst das Innere der Klammer auszurechnen. - Kennst du ein Gesetz, mit dem man die Klammer „verteilen“ kann?

Lösung

1. Identifikation des Fehlers: Beim Auflösen der Klammer wurde die Multiplikation nur auf die erste Zahl (\(12\)) angewendet. Die zweite Zahl in der Klammer (\(9\)) wurde nicht mit \(4\) multipliziert. 2. Rechenweg 1 (Klammer zuerst): Zuerst wird der Inhalt der Klammer addiert: \(12 + 9 = 21\). Dann wird multipliziert: \(21 \cdot 4 = 84\). 3. Rechenweg 2 (Distributivgesetz): Jeder Summand in der Klammer wird mit dem Faktor außerhalb multipliziert: \(12 \cdot 4 + 9 \cdot 4\). Das ergibt \(48 + 36 = 84\).

Antwort

Der Faktor \(4\) wurde nicht mit beiden Summanden in der Klammer multipliziert. Klammer zuerst: \((12 + 9) \cdot 4 = 21 \cdot 4 = 84\). Mit Distributivgesetz: \((12 + 9) \cdot 4 = 12 \cdot 4 + 9 \cdot 4 = 48 + 36 = 84\).
4316985
In dem dargestellten Rechenbaum hat sich ein Rechenfehler eingeschlichen. a) Bei welcher Rechenoperation liegt der erste Fehler? Erkläre kurz, was falsch gerechnet wurde. b) Berechne den richtigen Endwert des Rechenbaums.
Abbildung zur Aufgabe 431698

Denkanstöße

- Prüfe zuerst eingetragene Teilwerte, deren Eingaben vollständig bekannt sind. - Verfolge danach nur Schritte, die von einem bereits geprüften Teilwert abhängen. - Sobald du den ersten Fehler gefunden hast, rechne mit dem korrigierten Wert weiter.

Lösung

1. Die eingetragene Summe \(15+18=33\) ist korrekt. 2. Der nächste abhängige Schritt ist falsch: Eingetragen ist \(4\cdot33=122\), richtig ist \(4\cdot33=132\). Hier liegt der erste Fehler. 3. Mit dem korrigierten Teilwert ergibt die anschließende Subtraktion \(250-132=118\).

Antwort

a) Der erste Fehler liegt bei der Multiplikation: \(4\cdot33\) wurde fälschlich als \(122\) berechnet; richtig ist \(132\). b) Der richtige Endwert ist \(118\).
4317245
Lara soll zu dem unten stehenden Rechenbaum den passenden Term aufschreiben. Sie notiert in ihr Heft: \(48 - 12 : 12 - 10\) a) Erkläre, welchen Fehler Lara beim Aufschreiben des Terms gemacht hat. b) Wie lautet der korrekte Term, der den Rechenbaum richtig beschreibt? c) Berechne den korrekten Wert dieses Terms. Welcher Wert ergibt sich stattdessen, wenn man Laras Term berechnet?
Abbildung zur Aufgabe 431724

Denkanstöße

- Vergleiche die Reihenfolge der Rechenschritte im Rechenbaum mit der Reihenfolge in Laras Term. - Welche Rechenoperationen werden im Rechenbaum zuerst ausgeführt, und welche als Letztes? - Erinnere dich an die Regel „Punkt- vor Strichrechnung“. Wie sorgt man in einem Term dafür, dass eine Strichrechnung vor einer Punktrechnung gerechnet wird?

Lösung

1. Lara hat beim Übertragen des Rechenbaums die Klammern vergessen. Ohne Klammern gilt die Regel „Punkt- vor Strichrechnung“, wodurch die Division zuerst ausgeführt würde. 2. Der korrekte Term lautet: \((48 - 12) : (12 - 10)\). 3. Berechnung des korrekten Terms: - Linke Subtraktion: \(48 - 12 = 36\) - Rechte Subtraktion: \(12 - 10 = 2\) - Division (Endergebnis): \(36 : 2 = 18\) 4. Berechnung von Laras Term: \(48 - 12 : 12 - 10 = 48 - (12 : 12) - 10 = 48 - 1 - 10 = 37\).

Antwort

a) Lara hat die Klammern vergessen. Ohne Klammern würde man wegen der Regel „Punkt- vor Strichrechnung“ zuerst dividieren statt zuerst zu subtrahieren. b) Der korrekte Term lautet: \((48 - 12) : (12 - 10)\). c) Der korrekte Wert des Terms lautet \(18\). Bei Laras Term ergibt sich stattdessen der Wert \(37\).
4352885
In diesem Rechenbaum hat sich ein Fehler eingeschlichen. Überprüfe alle Zwischenergebnisse in den Kästchen. a) Bei welcher Rechenoperation (\(+\), \(-\), \(\cdot\) oder \(:\)) ist der Fehler passiert? b) Wie lautet das korrekte Endergebnis des gesamten Rechenbaums?
Abbildung zur Aufgabe 435288

Denkanstöße

- Rechne zunächst jeden Teilzweig nach, dessen Ausgangszahlen vollständig bekannt sind. - Vergleiche die selbst berechneten Teilwerte mit den eingetragenen Kästchenwerten. - Wenn du den ersten Fehler gefunden hast, verwende den korrigierten Wert in den davon abhängigen Rechenschritten.

Lösung

1. Für einen Teilzweig gilt \(60\cdot5=300\). Der eingetragene Wert \(300\) ist korrekt. 2. Für den anderen Teilzweig gilt \(480:6=80\). Eingetragen ist jedoch \(70\). Der erste Fehler liegt also bei der Division. 3. Mit dem korrigierten Teilwert ergibt die abschließende Subtraktion \(300-80=220\).

Antwort

a) Der Fehler liegt bei der Division \(480:6\). b) Das korrekte Endergebnis ist \(220\).
4353045
Lina kauft 5 Schreibhefte für je \(0{,}80\,\text{€}\) und eine Schlamperrolle für \(12{,}50\,\text{€}\). Sie bezahlt mit einem \(20\,\text{€}\)-Schein. Um ihr Wechselgeld zu berechnen, hat sie diesen Rechenbaum gezeichnet. a) Welchen Fehler hat Lina beim Aufbau des Rechenbaums gemacht? b) Welches Ergebnis liefert Linas Rechenbaum? c) Wie viel Wechselgeld erhält sie tatsächlich?
Abbildung zur Aufgabe 435304

Denkanstöße

- Überlege, ob das Wechselgeld mehr oder weniger werden muss, wenn man zusätzliche Dinge kauft. - Prüfe die Rechenzeichen in den Verknüpfungspunkten des Baums. - Rechne den Baum Schritt für Schritt von oben nach unten durch.

Lösung

1. Analyse des Rechenbaums: Lina berechnet zuerst das Restgeld nach dem Kauf der Schlamperrolle (\(20 - 12{,}50 = 7{,}50\)). Danach addiert sie jedoch den Preis der Hefte (\(5 \cdot 0{,}80 = 4{,}00\)) dazu, anstatt ihn abzuziehen. 2. Wert des Rechenbaums: \(7{,}50 + 4{,}00 = 11{,}50\,\text{€}\). 3. Richtiges Wechselgeld: Von den \(20\,\text{€}\) müssen beide Beträge abgezogen werden: \(20 - 12{,}50 - 4{,}00 = 3{,}50\,\text{€}\).

Antwort

a) Lina hat den Preis für die Hefte zum restlichen Geld addiert, anstatt ihn abzuziehen. b) Der Rechenbaum liefert das Ergebnis \(11{,}50\,\text{€}\). c) Tatsächlich erhält sie \(3{,}50\,\text{€}\) Wechselgeld.
4378475
In einem Heft steht \(32^2 = 924\). Bestimme die richtige Quadratzahl und die Abweichung des falschen Ergebnisses.

Denkanstöße

- Berechne zuerst unabhängig den richtigen Quadratwert. - Vergleiche danach richtigen und falschen Wert durch Subtraktion. - Achte darauf, in welche Richtung die Abweichung geht.

Lösung

1. \(32^2 = 32 \cdot 32 = 1024\). 2. Die Abweichung beträgt \(1024 - 924 = 100\). 3. Der eingetragene Wert ist also um \(100\) zu klein.

Antwort

Richtig ist \(1024\); der falsche Wert ist um \(100\) zu klein.
5540235
Mira löst die Gleichung \(5\cdot x+20=70\) so: \(70+20=90\) \(90:5=18\) Also \(x=18\). a) Beschreibe den ersten Fehler in Miras Rückwärtsrechnung. b) Löse die Gleichung richtig mit Umkehroperationen. c) Prüfe deine Lösung durch Einsetzen.

Denkanstöße

- Frage bei jedem Rückwärtsschritt, welche Operation den vorherigen Rechenschritt wirklich aufhebt. - Suche den ersten Schritt, an dem Miras neue Zahl nicht zum Rückgängigmachen der ursprünglichen Operation passt. - Prüfe deinen korrigierten Wert am Ende im ursprünglichen Term.

Lösung

1. Miras erster Fehler liegt beim Rückgängigmachen von \(+20\): Die Umkehroperation zum Addieren von \(20\) ist das Subtrahieren von \(20\), nicht erneutes Addieren. 2. Richtig ist zunächst \(70-20=50\). 3. Danach wird die Multiplikation mit \(5\) rückgängig gemacht: \(50:5=10\). Also ist \(x=10\). 4. Die Probe ergibt \(5\cdot10+20=50+20=70\). Die Lösung stimmt.

Antwort

a) \(+20\) wurde mit der falschen Operation rückgängig gemacht; nötig ist \(-20\). b) \(x=10\) c) Probe: \(5\cdot10+20=70\)
4197185
Untersuche die folgenden Rechenwege auf Fehler. Beschreibe, was falsch gemacht wurde, und berichtige die Rechnung. a) \(200 : 20 : 5 = 200 : 4 = 50\) b) \(100 : (10 + 10) = 100 : 10 + 100 : 10 = 10 + 10 = 20\)

Denkanstöße

- In welcher Richtung rechnet man, wenn mehrere Divisionszeichen hintereinander stehen? - Darf man eine Division einfach aufteilen, wenn eine Summe als Divisor steht? - Was passiert, wenn du zuerst den Inhalt der Klammer ausrechnest?

Lösung

1. In Teilaufgabe a) wurde von rechts nach links gerechnet (\(20 : 5 = 4\)). Bei einer Kette von Divisionen muss jedoch von links nach rechts gerechnet werden: \(200 : 20 = 10\) und dann \(10 : 5 = 2\). 2. In Teilaufgabe b) wurde die Division fälschlicherweise auf die Summe im Divisor verteilt. Das Distributivgesetz ist in dieser Form nicht anwendbar. Zuerst muss der Klammerausdruck berechnet werden: \(100 : (10 + 10) = 100 : 20 = 5\).

Antwort

a) Fehler: Von rechts nach links gerechnet; richtiges Ergebnis: \(2\). b) Fehler: Die Division wurde unzulässig auf die Summe im Divisor verteilt; richtiges Ergebnis: \(5\).
4209845
Aylin Demir ist Schneiderin und benötigt für ein Projekt viele Stoffbänder, die jeweils genau \(20\,\text{cm}\) lang sein müssen. Sie findet zwei getrennte Stoffreste mit den Längen \(50\,\text{cm}\) und \(75\,\text{cm}\). Die beiden Stoffreste dürfen nicht zusammengenäht, geklebt oder auf andere Weise verbunden werden. Aylin addiert trotzdem zuerst die Längen. Mit den Maßzahlen in Zentimetern rechnet sie \(125 : 20 = 6\) Rest \(5\) und erwartet deshalb \(6\) Bänder. Erkläre, warum diese Rechnung die reale Zuschnittsituation nicht richtig beschreibt, und bestimme, wie viele vollständige Bänder Aylin tatsächlich erhält.

Denkanstöße

- Betrachte jeden Stoffrest zunächst getrennt. - Wie viele vollständige \(20\,\text{cm}\)-Stücke passen jeweils hinein? - Prüfe anschließend, ob die beiden Reststücke in der beschriebenen Situation tatsächlich zu einem einzigen Band werden dürfen.

Lösung

1. Für die Maßzahlen des \(50\,\text{cm}\)-Stücks gilt \(50 : 20 = 2\) Rest \(10\). Es entstehen also \(2\) vollständige Bänder und ein Rest von \(10\,\text{cm}\). 2. Für die Maßzahlen des \(75\,\text{cm}\)-Stücks gilt \(75 : 20 = 3\) Rest \(15\). Es entstehen also \(3\) vollständige Bänder und ein Rest von \(15\,\text{cm}\). 3. Insgesamt erhält Aylin \(2 + 3 = 5\) vollständige Bänder. 4. Beim vorherigen Addieren der Längen werden die beiden getrennten Reststücke rechnerisch zusammengelegt. Das ist hier unzulässig, weil die Reste ausdrücklich nicht verbunden werden dürfen. Deshalb können \(10\,\text{cm}\) und \(15\,\text{cm}\) kein weiteres durchgehendes \(20\,\text{cm}\)-Band bilden.

Antwort

Aylin erhält \(5\) vollständige Bänder. Ihre Rechnung verbindet zwei getrennte Reststücke rechnerisch, obwohl das Verbinden in der Aufgabe ausdrücklich ausgeschlossen ist.
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Mehmet rechnet \(6284 - 2976\) schriftlich und beschreibt seine Schritte so: 1) Einer: „Ich entbündele einen Zehner. \(14 - 6 = 8\).“ 2) Zehner: „\(8 - 7 = 1\).“ 3) Hunderter: „Ich entbündele einen Tausender. \(12 - 9 = 3\).“ 4) Tausender: „\(5 - 2 = 3\).“ Er erhält \(3318\). Finde die erste falsche Zeile, korrigiere die Rechnung und kontrolliere das Ergebnis mit einem Überschlag und einer Addition.

Denkanstöße

- Prüfe die beschriebenen Schritte in derselben Reihenfolge, in der sie ausgeführt wurden. - Frage nach jedem Entbündeln, welche benachbarte Stelle dadurch verändert wird. - Ein Überschlag prüft die Größenordnung; die Umkehroperation liefert anschließend eine genaue Probe.

Lösung

1. Die Einerzeile ist richtig: Nach dem Entbündeln gilt \(14 - 6 = 8\). Dadurch sinkt die Zehnerstelle aber von \(8\) auf \(7\). 2. Die erste falsche Zeile ist deshalb Zeile 2. Richtig ist bei den Zehnern \(7 - 7 = 0\). 3. Danach gilt bei den Hundertern nach dem Entbündeln \(12 - 9 = 3\) und bei den Tausendern \(5 - 2 = 3\). Das richtige Ergebnis ist \(3308\). 4. Überschlag: \(6300 - 3000 \approx 3300\); die Größenordnung passt. 5. Genaue Probe: \(3308 + 2976 = 6284\).

Antwort

Erste falsche Zeile: 2) Fehler: Das Entbündeln bei den Einern verändert die Zehnerstelle von \(8\) auf \(7\). Richtig: \(6284 - 2976 = 3308\) Überschlag: \(6300 - 3000 \approx 3300\) Probe: \(3308 + 2976 = 6284\)

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