In einer kleinen Werkstatt betragen die durchschnittlichen Kosten pro Bauteil bei \(x\) hergestellten Bauteilen
\(k(x)=\frac{600+15x}{x}\) Euro.
a) Untersuche den Term als Funktion über \(\mathbb{R}\). Bestimme die maximale Definitionsmenge und die Polstelle.
b) Welche Werte für \(x\) sind im Sachzusammenhang sinnvoll? Begründe kurz.
Denkanstöße
- Für Teil a) prüfe zuerst, wann der Nenner null wird.
- Welche Art von Zahlen kann die Anzahl hergestellter Bauteile beschreiben?
- Kann man Durchschnittskosten pro Bauteil angeben, wenn kein Bauteil hergestellt wurde?
Lösung
1. Der Nenner wird bei \(x=0\) null, während der Zähler dort den Wert \(600\) hat. Daher ist die maximale Definitionsmenge \(\mathbb{R}\setminus\{0\}\), und bei \(x=0\) liegt eine Polstelle vor.
2. \(x\) zählt hergestellte Bauteile. Sinnvoll sind deshalb nur positive ganze Zahlen \(1,2,3,\ldots\). Bei \(x=0\) gibt es kein Bauteil, auf das Durchschnittskosten bezogen werden könnten.
Antwort
a) \(D=\mathbb{R}\setminus\{0\}\); Polstelle bei \(x=0\)
b) Im Sachzusammenhang sind \(x=1,2,3,\ldots\) sinnvoll, weil \(x\) die Anzahl hergestellter Bauteile zählt. \(x=0\) ist nicht sinnvoll, weil dann keine Durchschnittskosten pro Bauteil gebildet werden können.