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Mathe-Arbeitsblätter Klasse 12

Stellen Sie aus mehr als 25.000 Matheaufgaben von der 3. bis zur 13. Klasse Ihre eigenen Arbeitsblätter zusammen. Alle Aufgaben enthalten Lösungsschritte.

Komplexe Zahlen in algebraischer Form

Lernziele

  • Bestimmt Real- und Imaginärteil komplexer Zahlen.
  • Addiert und subtrahiert komplexe Zahlen.
  • Multipliziert komplexe Zahlen mit i² = −1.
  • Dividiert mithilfe konjugierter Zahlen.
  • Bestimmt Betrag und konjugierte Zahl.
  • Zeichnet komplexe Zahlen in der Gaußschen Zahlenebene.
  • Löst quadratische Gleichungen über den komplexen Zahlen.
  • Untersucht einfache komplexe Iterationen auf Beschränktheit und Fluchtverhalten.

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42664912
Vereinfache die Ausdrücke mit \(i^2=-1\): 1) \(8i \cdot 0{,}5i\) 2) \((-3i) \cdot (-7i)\) 3) \(i \cdot 2i \cdot 3i \cdot 4i\)

Denkanstöße

- Behalte beim Multiplizieren die reellen Faktoren und die Faktoren \(i\) getrennt im Blick. - Welche Wirkung hat \(i^2=-1\) auf eine gerade Anzahl von Faktoren \(i\)? - Prüfe am Ende, ob noch ein Faktor \(i\) übrig bleibt.

Lösung

1. \(8i \cdot 0{,}5i=4i^2=-4\). 2. \((-3i)(-7i)=21i^2=-21\). 3. \(i \cdot 2i \cdot 3i \cdot 4i=24i^4=24(i^2)^2=24\).

Antwort

1) \(-4\) 2) \(-21\) 3) \(24\)
42665912
Führe die folgenden Divisionen komplexer Zahlen in der algebraischen Form \(a + bi\) aus: 1) \((18 + 6i) : 6\) 2) \(20i : 5i\) 3) \((-12 + 4i) : 4\) 4) \(7i : i\)

Denkanstöße

- Überlege, wie man Brüche aufteilt, wenn im Zähler eine Summe steht. - Was passiert mit der imaginären Einheit \(i\), wenn sie sowohl im Zähler als auch im Nenner als Faktor steht? - Behandle \(i\) beim Kürzen wie eine Variable, solange keine Potenzen wie \(i^2\) entstehen.

Lösung

1. Division eines Summenausdrucks durch eine reelle Zahl: Den Realteil und den Imaginärteil einzeln durch \(6\) dividieren. Ergebnis: \(3 + i\). 2. Division zweier rein imaginärer Zahlen: Die imaginäre Einheit \(i\) kürzt sich heraus, Division der Koeffizienten \(20 : 5\). Ergebnis: \(4\). 3. Division eines Summenausdrucks durch eine reelle Zahl: Den Realteil \(-12\) und den Imaginärteil \(4i\) einzeln durch \(4\) dividieren. Ergebnis: \(-3 + i\). 4. Division einer rein imaginären Zahl durch \(i\): Die imaginäre Einheit \(i\) kürzt sich direkt heraus. Ergebnis: \(7\).

Antwort

1) \(3 + i\) 2) \(4\) 3) \(-3 + i\) 4) \(7\)
55325812
Der markierte Punkt \(A\) in der Abbildung stellt eine komplexe Zahl \(z\) in der gaußschen Zahlenebene dar. Lies \(z\) in algebraischer Form ab.
Abbildung zur Aufgabe 553258

Denkanstöße

- Welche Achse gibt den Realteil und welche den Imaginärteil an? - Lies die beiden Koordinaten des markierten Punktes ab. - Setze Realteil und Imaginärteil in die Form \(a+bi\) ein.

Lösung

1. Der Punkt \(A\) liegt bei \((0|-1)\). Daher ist \(z=-i\).

Antwort

\(z=-i\)
55327412
Gegeben sind die komplexen Zahlen \(z_1=2-3i\) und \(z_2=-5+i\). Berechne \(z_1+z_2\) in der algebraischen Form \(a+bi\) und gib anschließend Realteil und Imaginärteil der Summe an.

Denkanstöße

- Welche Bestandteile der algebraischen Form gehören beim Addieren jeweils zusammen? - Achte darauf, das Vorzeichen des Imaginärteils beizubehalten. - Lies Realteil und Imaginärteil erst aus der vollständig zusammengefassten Zahl ab.

Lösung

1. Die Realteile ergeben \(2+(-5)=-3\), die Imaginärteile ergeben \(-3+1=-2\). 2. Damit ist \(z_1+z_2=-3-2i\). 3. Folglich gilt \(\operatorname{Re}(z_1+z_2)=-3\) und \(\operatorname{Im}(z_1+z_2)=-2\).

Antwort

\(z_1+z_2=-3-2i\), \(\operatorname{Re}(z_1+z_2)=-3\), \(\operatorname{Im}(z_1+z_2)=-2\)
55685612
Gegeben ist die komplexe Zahl \(z=2-5i\). a) Gib die konjugiert komplexe Zahl \(\bar z\) an. b) Gib die Punkte an, die \(z\) und \(\bar z\) in der Gaußschen Zahlenebene darstellen, und nenne die Spiegelachse, an der die beiden Punkte zueinander gespiegelt sind.

Denkanstöße

- Vergleiche beim Konjugieren Realteil und Imaginärteil getrennt. - Überlege, welche Koordinate sich bei einer Spiegelung an der reellen Achse ändert.

Lösung

1. Beim komplexen Konjugieren bleibt der Realteil unverändert und das Vorzeichen des Imaginärteils wechselt. Daher ist \(\bar z=2+5i\). 2. Zu \(z\) gehört der Punkt \((2|-5)\), zu \(\bar z\) der Punkt \((2|5)\). Die Punkte sind an der reellen Achse gespiegelt.

Antwort

a) \(\bar z=2+5i\) b) \(z\leftrightarrow(2|-5)\), \(\bar z\leftrightarrow(2|5)\); Spiegelachse: reelle Achse
55685712
Bestimme den Betrag der komplexen Zahl \(z=6-8i\).

Denkanstöße

- Der Betrag entspricht dem Abstand des zugehörigen Punktes vom Ursprung. - Verwende Realteil und Imaginärteil als die beiden Katheten eines rechtwinkligen Dreiecks.

Lösung

1. Für \(z=a+bi\) gilt \(|z|=\sqrt{a^2+b^2}\). 2. Damit ist \(|z|=\sqrt{6^2+(-8)^2}=\sqrt{100}=10\).

Antwort

\(|z|=10\)
55685812
Löse die Gleichung \(x^2=-36\) in der Grundmenge \(\mathbb C\).

Denkanstöße

- Welche Zahl hat in \(\mathbb C\) das Quadrat \(-1\)? - Berücksichtige beide Zahlen, deren Quadrat denselben Wert ergibt.

Lösung

1. Wegen \(i^2=-1\) gilt \((6i)^2=-36\) und ebenso \((-6i)^2=-36\). 2. Daher besitzt die Gleichung die beiden Lösungen \(x=6i\) und \(x=-6i\).

Antwort

\(x=\pm6i\)
42655912
In der Menge der komplexen Zahlen \(\mathbb{C}\) ist die imaginäre Einheit durch die Eigenschaft \(i^2 = -1\) definiert. a) Berechne den Wert der Summe \(S = i^1 + i^2 + i^3 + i^4\). b) Bestimme die Lösungsmenge der quadratischen Gleichung \(x^2 + 4x + 13 = 0\) über der Grundmenge \(\mathbb{C}\).

Denkanstöße

- Untersuche, wie sich die Potenzen der imaginären Einheit \(i\) nach vier Schritten wiederholen. - Erinnere dich daran, wie man die Quadratwurzel aus einer negativen Zahl mithilfe von \(i\) ausdrückt. - Nutze die bekannte Lösungsformel für quadratische Gleichungen und setze für die Wurzel aus einer negativen Zahl das entsprechende Vielfache von \(i\) ein.

Lösung

1. Bestimmung der Potenzen von \(i\): Es gilt \(i^1 = i\), \(i^2 = -1\), \(i^3 = i^2 \cdot i = -i\) und \(i^4 = (i^2)^2 = (-1)^2 = 1\). 2. Berechnung der Summe: \(S = i + (-1) + (-i) + 1 = 0\). 3. Anwendung der Mitternachtsformel (oder quadratischen Ergänzung) auf \(x^2 + 4x + 13 = 0\): Die Diskriminante ist \(D = 4^2 - 4 \cdot 1 \cdot 13 = 16 - 52 = -36\). 4. Bestimmung der Wurzeln aus der negativen Diskriminante: \(\sqrt{-36} = \sqrt{36 \cdot (-1)} = 6i\). 5. Berechnung der Lösungen: \(x_{1,2} = \frac{-4 \pm 6i}{2}\), woraus sich \(x_1 = -2 + 3i\) und \(x_2 = -2 - 3i\) ergeben. Die Lösungsmenge ist \(L = \{-2 + 3i; -2 - 3i\}\).

Antwort

a) \(S = 0\) b) \(L = \{-2 + 3i; -2 - 3i\}\)
42659312
In der Gaußschen Zahlenebene werden komplexe Zahlen als Vektoren dargestellt, die am Ursprung beginnen. Gegeben sind die beiden komplexen Zahlen \(z_1 = 3 + 2i\) und \(z_2 = -1 + 4i\). 1. Bestimme die Summe \(s = z_1 + z_2\) rechnerisch und beschreibe, wie dieser Rechenschritt geometrisch mithilfe der Vektordarstellung interpretiert werden kann. 2. Berechne die Beträge \(|z_1|\), \(|z_2|\) und \(|s|\). 3. Überprüfe durch Vergleich der berechneten Werte, ob die Dreiecksungleichung \(|z_1 + z_2| \leq |z_1| + |z_2|\) für dieses Beispiel erfüllt ist.

Denkanstöße

- Wie addiert man zwei Vektoren geometrisch? - Welche geometrische Bedeutung hat der Betrag einer komplexen Zahl? - Vergleiche beim letzten Teil die Länge des Summenvektors mit der Summe der beiden Einzellängen.

Lösung

1. Es ist \(s=(3-1)+(2+4)i=2+6i\). Geometrisch entspricht dies der Vektoraddition; der Summenvektor ist die Diagonale des von den Vektoren zu \(z_1\) und \(z_2\) aufgespannten Parallelogramms. 2. Es gilt \(|z_1|=\sqrt{13}\approx 3{,}61\), \(|z_2|=\sqrt{17}\approx 4{,}12\) und \(|s|=\sqrt{40}=2\sqrt{10}\approx 6{,}32\). 3. Es ist \(|z_1|+|z_2|=\sqrt{13}+\sqrt{17}\approx 7{,}73\). Damit gilt \(6{,}32\leq 7{,}73\), also ist die Dreiecksungleichung erfüllt.

Antwort

1. \(s=2+6i\); geometrisch ist der Summenvektor die Parallelogrammdiagonale der beiden Ausgangsvektoren. 2. \(|z_1|=\sqrt{13}\approx 3{,}61\), \(|z_2|=\sqrt{17}\approx 4{,}12\), \(|s|=2\sqrt{10}\approx 6{,}32\). 3. Ja. Es gilt \(|s|\approx 6{,}32\leq |z_1|+|z_2|\approx 7{,}73\).
42659712
Gegeben sind die komplexen Zahlen \(z_1 = 4 + 2i\) und \(z_2 = -2 + 3i\). a) Berechne die Summe \(s = z_1 + z_2\) und die Differenz \(d = z_1 - z_2\). b) Gib die Koordinaten der Endpunkte der zu \(s\) und \(d\) gehörenden Ortsvektoren in der Gaußschen Zahlenebene an. c) Bestimme den Betrag der Differenz \(|z_1 - z_2|\) und interpretiere dieses Ergebnis geometrisch im Hinblick auf die Lage der Punkte \(z_1\) und \(z_2\).

Denkanstöße

- Wie addiert und subtrahiert man komplexe Zahlen in der algebraischen Form? - Welche Rolle spielen der Real- und Imaginärteil bei der Darstellung als Punkt in einem Koordinatensystem? - Erinnere dich an die Formel für den Betrag einer komplexen Zahl. - Was stellt die Verbindungslinie zwischen zwei Punkten in einer Ebene mathematisch dar?

Lösung

1. Berechnung der Summe: \(s = (4 + (-2)) + (2 + 3)i = 2 + 5i\). 2. Berechnung der Differenz: \(d = (4 - (-2)) + (2 - 3)i = 6 - i\). 3. Bestimmung der Koordinaten der Endpunkte: Für \(s\) ist dies der Punkt \((2|5)\), für \(d\) der Punkt \((6|-1)\). 4. Berechnung des Betrags der Differenz: \(|6 - i| = \sqrt{6^2 + (-1)^2} = \sqrt{36 + 1} = \sqrt{37} \approx 6{,}08\). 5. Geometrische Interpretation: Der Betrag der Differenz \(|z_1 - z_2|\) entspricht dem euklidischen Abstand zwischen den Punkten \(z_1\) und \(z_2\) in der Gaußschen Zahlenebene.

Antwort

a) \(s = 2 + 5i\); \(d = 6 - i\) b) Endpunkte: \(P_s(2|5)\) und \(P_d(6|-1)\) c) \(|z_1 - z_2| = \sqrt{37} \approx 6{,}08\). Geometrisch entspricht dies dem Abstand zwischen den Punkten \(z_1\) und \(z_2\).
42660712
Gegeben sind die komplexen Zahlen \(z_1 = 4 - 3i\) und \(z_2 = 1 + 2i\). Berechne die folgenden Ausdrücke und gib das Ergebnis jeweils in der algebraischen Form \(a + bi\) an: a) \(z_1 \cdot z_2\) b) \(\frac{z_1}{z_2}\)

Denkanstöße

- Erinnere dich an die Definition der imaginären Einheit \(i\) und was passiert, wenn man sie mit sich selbst multipliziert. - Wie gehst du beim Ausmultiplizieren von zwei Klammern vor? - Welchen Trick gibt es, um eine komplexe Zahl aus dem Nenner eines Bruches zu entfernen? - Denke an die dritte binomische Formel im Zusammenhang mit der konjugiert komplexen Zahl.

Lösung

1. Zur Berechnung des Produkts \(z_1 \cdot z_2\) werden die Klammern multipliziert: \((4 - 3i) \cdot (1 + 2i) = 4 + 8i - 3i - 6i^2\). Unter Verwendung von \(i^2 = -1\) ergibt sich \(4 + 5i + 6 = 10 + 5i\). 2. Zur Berechnung des Quotienten \(\frac{z_1}{z_2}\) wird der Bruch mit der konjugiert komplexen Zahl des Nenners, also \(\bar{z}_2 = 1 - 2i\), erweitert: \(\frac{(4 - 3i)(1 - 2i)}{(1 + 2i)(1 - 2i)}\). 3. Der Nenner vereinfacht sich zu \(1^2 + 2^2 = 5\). 4. Der Zähler wird ausmultipliziert: \(4 - 8i - 3i + 6i^2 = 4 - 11i - 6 = -2 - 11i\). 5. Division der einzelnen Komponenten durch den Nenner ergibt \(\frac{-2}{5} - \frac{11}{5}i\), also \(-0{,}4 - 2{,}2i\).

Antwort

a) \(10 + 5i\) b) \(-0{,}4 - 2{,}2i\)
42661712
Berechne die folgenden Ausdrücke in der Menge der komplexen Zahlen und gib das Ergebnis in der algebraischen Form \(a + bi\) an: 1) \((12 - 5i) + (-7 + 8i) - (5 + 3i)\) 2) \(4 \cdot (0{,}5 - i) - (3 + 2i) + i^3\) 3) \((2 + i)^2 - (4 + 4i)\)

Denkanstöße

- Fasse Realteile und Imaginärteile jeweils getrennt zusammen. - Achte auf das Vorzeichen, wenn du eine Klammer mit einem Minus davor auflöst. - Nutze \(i^2=-1\), um höhere Potenzen von \(i\) zu vereinfachen.

Lösung

1. Realteile und Imaginärteile werden jeweils zusammengefasst: \(12 - 7 - 5 = 0\) und \((-5 + 8 - 3)i = 0i\). Ergebnis: \(0\). 2. Es ist \(4(0{,}5-i)=2-4i\) und \(i^3=-i\). Damit folgt \(2-4i-(3+2i)-i=-1-7i\). 3. Es ist \((2+i)^2=4+4i+i^2=3+4i\). Daher gilt \((3+4i)-(4+4i)=-1\).

Antwort

1) \(0\) 2) \(-1 - 7i\) 3) \(-1\)
42661812
Bestimme die reellen Zahlen \(x\) und \(y\), so dass die folgende Gleichung im Bereich der komplexen Zahlen erfüllt ist: \((x + iy) + (2 - 3i) = 5 \cdot i^2 + 4i\)

Denkanstöße

- Bringe beide Seiten zunächst in die Form \(a+bi\). - Überlege, welche Bedingungen gelten müssen, damit zwei komplexe Zahlen gleich sind. - Prüfe am Ende, ob deine Werte die ursprüngliche Gleichung erfüllen.

Lösung

1. Die linke Seite wird zu \((x+2)+(y-3)i\), die rechte Seite wegen \(i^2=-1\) zu \(-5+4i\). 2. Aus der Gleichheit der Realteile folgt \(x+2=-5\), also \(x=-7\). 3. Aus der Gleichheit der Imaginärteile folgt \(y-3=4\), also \(y=7\).

Antwort

\(x=-7\) und \(y=7\)
42662112
Gegeben sind die komplexen Zahlen \(z_1 = 4 + 2i\) und \(z_2 = -1 + 3i\). 1. Berechne die Summen \(s_A = z_1 + z_2\) und \(s_B = z_2 + z_1\). 2. Interpretiere das Ergebnis geometrisch in der Gaußschen Zahlenebene. Welche geometrische Figur wird durch den Ursprung \(O(0|0)\), die Punkte \(z_1\) und \(z_2\) sowie den Summenpunkt aufgespannt? Nenne das hierbei illustrierte Rechengesetz.

Denkanstöße

- Wie addiert man komplexe Zahlen in der algebraischen Form? - Überlege dir, wie du Vektoren in einem Koordinatensystem addierst. - Welche Form entsteht, wenn man zwei verschiedene Wege zum selben Zielpunkt betrachtet? - Erinnere dich an die Gesetze der Addition bei reellen Zahlen.

Lösung

1. Die Berechnung der Summen erfolgt durch getrennte Addition der Real- und Imaginärteile: \(s_A = (4 - 1) + (2 + 3)i = 3 + 5i\) und \(s_B = (-1 + 4) + (3 + 2)i = 3 + 5i\). Beide Ergebnisse sind identisch. 2. Geometrisch entspricht die Addition der komplexen Zahlen der Vektoraddition im \(\mathbb{R}^2\). Werden die Vektoren zu den Punkten \(z_1\) und \(z_2\) vom Ursprung aus eingezeichnet, bilden sie zusammen mit dem Summenpunkt \(3 + 5i\) ein Parallelogramm (sofern die Vektoren nicht kollinear sind). Dies veranschaulicht das Kommutativgesetz der Addition (\(z_1 + z_2 = z_2 + z_1\)).

Antwort

1. \(s_A = 3 + 5i\), \(s_B = 3 + 5i\). 2. Die Punkte spannen ein Parallelogramm auf. Das illustrierte Gesetz ist das Kommutativgesetz der Addition.
42662312
Gegeben sind die komplexen Zahlen \(z_1 = 7 + 5i\) und \(z_2 = 3 + 2i\). 1. Berechne die Differenz \(w = z_1 - z_2\) in algebraischer Form. 2. Bestimme den Betrag \(|w|\). 3. Erläutere die geometrische Bedeutung des Ergebnisses aus Aufgabenteil 2 im Kontext der Gaußschen Zahlenebene.

Denkanstöße

- Wie subtrahiert man zwei Vektoren komponentenweise? - Erinnere dich an die Definition des Betrags einer komplexen Zahl \(a + bi\). - Was gibt der Betrag eines Differenzvektors zwischen zwei Punkten an?

Lösung

1. Subtraktion der Real- und Imaginärteile: \(w = (7 - 3) + (5 - 2)i = 4 + 3i\). 2. Berechnung des Betrags: \(|w| = \sqrt{4^2 + 3^2} = \sqrt{16 + 9} = \sqrt{25} = 5\). 3. Geometrische Bedeutung: Der Betrag der Differenz \(|z_1 - z_2|\) entspricht dem euklidischen Abstand zwischen den Punkten \(z_1\) und \(z_2\) in der Gaußschen Zahlenebene. In diesem Fall beträgt der Abstand 5 Längeneinheiten.

Antwort

1. \(w = 4 + 3i\) 2. \(|w| = 5\) 3. Der Betrag entspricht dem Abstand zwischen den Punkten \(z_1\) und \(z_2\) in der komplexen Zahlenebene.
42663312
Gegeben sind die folgenden komplexen Zahlen in algebraischer Form: \(z_1=3{,}5-0{,}4i\), \(z_2=-1{,}5+0{,}4i\) und \(z_3=0{,}2-1{,}75i\). a) Berechne \(z_1+z_2-z_3\). b) Vereinfache mit \(u,v\in\mathbb R\) den Term \((4u-5vi)-(2u+vi)+(-u+3vi)\).

Denkanstöße

- Ordne Real- und Imaginärteile getrennt. - Achte beim Auflösen einer Klammer auf das Vorzeichen davor. - Prüfe, ob sich einzelne Imaginäranteile gegenseitig aufheben.

Lösung

1. Für a) werden Real- und Imaginärteile getrennt zusammengefasst: \(3{,}5-1{,}5-0{,}2=1{,}8\) und \(-0{,}4+0{,}4+1{,}75=1{,}75\). Damit ergibt sich \(1{,}8+1{,}75i\). 2. Für b) ergibt das Auflösen der Klammern \(4u-5vi-2u-vi-u+3vi\). Zusammenfassen liefert \(u-3vi\).

Antwort

a) \(1{,}8+1{,}75i\) b) \(u-3vi\)
42664112
Vereinfache den folgenden komplexen Ausdruck so weit wie möglich: \((3a - 4bi) - [ (2a + bi) - (a - 5bi) + (4a + 2bi) ]\)

Denkanstöße

- Achte beim Auflösen der Klammern besonders auf die Vorzeichen, wenn ein Minuszeichen davorsteht. - Fasse alle Terme mit der imaginären Einheit \(i\) und alle Terme ohne \(i\) getrennt zusammen. - Arbeite dich bei geschachtelten Klammern von innen nach außen vor.

Lösung

1. Vereinfachung des Ausdrucks innerhalb der eckigen Klammern durch Zusammenfassen der Real- und Imaginärteil-Koeffizienten: \((2a - a + 4a) + (1b + 5b + 2b)i = 5a + 8bi\). 2. Subtraktion dieses Ergebnisses vom ersten Term des Gesamtausdrucks: \((3a - 5a) + (-4b - 8b)i = -2a - 12bi\).

Antwort

\(-2a - 12bi\)
42664512
Berechne die Ergebnisse der folgenden Terme und gib diese in der algebraischen Form \(a + bi\) mit \(a, b \in \mathbb{R}\) an: 1) \((4{,}5 - 1{,}2i) - (1{,}8 + 2{,}4i) + (0{,}3 - 0{,}9i)\) 2) \((\frac{3}{4} + \frac{5}{6}i) + (\frac{1}{2} - \frac{1}{3}i) - (1 - \frac{1}{4}i)\)

Denkanstöße

- Wie gehst du bei der Addition und Subtraktion mit den Teilen um, die ein \(i\) enthalten, und wie mit denen ohne \(i\)? - Achte besonders auf das Minuszeichen vor den Klammern. - Kannst du die Brüche auf einen gemeinsamen Nenner bringen, um sie leichter zusammenzufassen?

Lösung

1. Getrennte Zusammenfassung von Real- und Imaginärteil: \(\operatorname{Re} = 4{,}5 - 1{,}8 + 0{,}3 = 3{,}0\) und \(\operatorname{Im} = -1{,}2 - 2{,}4 - 0{,}9 = -4{,}5\). Ergebnis: \(3 - 4{,}5i\). 2. Getrennte Zusammenfassung von Real- und Imaginärteil unter Berücksichtigung der Vorzeichen: \(\operatorname{Re} = \frac{3}{4} + \frac{1}{2} - 1 = \frac{3+2-4}{4} = \frac{1}{4}\). Für den Imaginärteil gilt: \(\operatorname{Im} = \frac{5}{6} - \frac{1}{3} - (-\frac{1}{4}) = \frac{10-4+3}{12} = \frac{9}{12} = \frac{3}{4}\). Ergebnis: \(\frac{1}{4} + \frac{3}{4}i\).

Antwort

1) \(3 - 4{,}5i\) 2) \(\frac{1}{4} + \frac{3}{4}i\)
42665112
Vereinfache den folgenden komplexen Ausdruck so weit wie möglich und gib das Ergebnis in der algebraischen Form \( a + bi \) an: \( z = (3 - i)^2 + \frac{20}{4 + 2i} \)

Denkanstöße

- Erinnere dich an die binomischen Formeln für komplexe Zahlen. - Wie geht man vor, wenn eine komplexe Zahl im Nenner steht? - Was ergibt das Quadrat der imaginären Einheit \( i \)? - Fasse am Ende alle reellen Teile und alle imaginären Teile getrennt zusammen.

Lösung

1. Anwendung der zweiten binomischen Formel auf den ersten Summanden: \( (3 - i)^2 = 9 - 6i + i^2 = 9 - 6i - 1 = 8 - 6i \). 2. Vereinfachung des Bruchs durch Erweitern mit der konjugiert komplexen Zahl des Nenners \( (4 - 2i) \): \( \frac{20(4 - 2i)}{(4 + 2i)(4 - 2i)} = \frac{80 - 40i}{16 + 4} = \frac{80 - 40i}{20} = 4 - 2i \). 3. Addition der beiden Teilergebnisse: \( (8 - 6i) + (4 - 2i) = 12 - 8i \).

Antwort

\( z = 12 - 8i \)
42665312
Berechne die folgenden Produkte komplexer Zahlen und gib das Ergebnis in der Form \(a + bi\) mit \(a, b \in \mathbb{R}\) an. 1) \((4 - 3i)(2 + 5i)\) 2) \((1 + i)^4\) 3) \((3 - 0{,}5i)(2 + 4i)\) 4) \((\sqrt{7} + 3i)(\sqrt{7} - 3i)\)

Denkanstöße

- Denke daran, dass \(i^2\) immer durch \(-1\) ersetzt werden kann. - Multipliziere die Klammern wie bei reellen Binomen aus. - Bei höheren Potenzen kann es hilfreich sein, den Ausdruck schrittweise zu quadrieren. - Achte auf das Vorzeichen, wenn du \(i \cdot i\) berechnest.

Lösung

1. Ausmultiplizieren: \((4 - 3i)(2 + 5i) = 8 + 20i - 6i - 15i^2\). Da \(i^2 = -1\), ergibt sich \(8 + 14i + 15 = 23 + 14i\). 2. Schrittweise potenzieren: \((1 + i)^2 = 1 + 2i + i^2 = 1 + 2i - 1 = 2i\). Dann ist \((1 + i)^4 = (2i)^2 = 4i^2 = -4\). Ergebnis: \(-4 + 0i\). 3. Ausmultiplizieren: \((3 - 0{,}5i)(2 + 4i) = 6 + 12i - i - 2i^2 = 6 + 11i + 2 = 8 + 11i\). 4. Anwendung der dritten binomischen Formel: \((\sqrt{7} + 3i)(\sqrt{7} - 3i) = (\sqrt{7})^2 - (3i)^2 = 7 - 9i^2 = 7 + 9 = 16\). Ergebnis: \(16 + 0i\).

Antwort

1) \(23 + 14i\) 2) \(-4\) 3) \(8 + 11i\) 4) \(16\)
42665512
Gegeben sind die komplexen Zahlen \(z_1 = 6 - 8i\) und \(z_2 = \sqrt{7} + i\sqrt{2}\). a) Berechne für beide Zahlen das Produkt aus der Zahl und ihrer konjugiert komplexen Zahl, also \(z_1 \cdot \bar{z}_1\) und \(z_2 \cdot \bar{z}_2\). b) Begründe allgemein für eine komplexe Zahl \(z = a + bi\) mit \(a, b \in \mathbb{R}\), warum das Produkt \(z \cdot \bar{z}\) stets eine reelle Zahl ist, die nicht negativ sein kann.

Denkanstöße

- Erinnere dich daran, wie die konjugiert komplexe Zahl zu einer Zahl gebildet wird. - Welche binomische Formel lässt sich beim Multiplizieren einer komplexen Zahl mit ihrer Konjugierten anwenden? - Was passiert mit der imaginären Einheit \(i\), wenn sie quadriert wird? - Überlege, welche Werte Quadrate von reellen Zahlen annehmen können.

Lösung

1. Berechnung für \(z_1\): Die konjugiert komplexe Zahl ist \(\bar{z}_1 = 6 + 8i\). Das Produkt ergibt sich zu \((6 - 8i) \cdot (6 + 8i) = 6^2 + 8^2 = 36 + 64 = 100\). 2. Berechnung für \(z_2\): Die konjugiert komplexe Zahl ist \(\bar{z}_2 = \sqrt{7} - i\sqrt{2}\). Das Produkt ergibt sich zu \((\sqrt{7} + i\sqrt{2}) \cdot (\sqrt{7} - i\sqrt{2}) = (\sqrt{7})^2 + (\sqrt{2})^2 = 7 + 2 = 9\). 3. Allgemeiner Beweis: Für \(z = a + bi\) gilt \(\bar{z} = a - bi\). Das Produkt ist \(z \cdot \bar{z} = (a + bi)(a - bi) = a^2 - (bi)^2 = a^2 - b^2 i^2 = a^2 + b^2\). 4. Da \(a\) und \(b\) reelle Zahlen sind, sind \(a^2\) und \(b^2\) reell und jeweils \(\ge 0\). Somit ist auch ihre Summe \(a^2 + b^2\) reell und \(\ge 0\).

Antwort

a) \(z_1 \cdot \bar{z}_1 = 100\) und \(z_2 \cdot \bar{z}_2 = 9\). b) Das Produkt ergibt \(z \cdot \bar{z} = a^2 + b^2\). Da Quadrate reeller Zahlen nie negativ sind, ist auch deren Summe stets reell und \(\ge 0\).
42665712
Führe die Division der folgenden komplexen Zahlen durch und gib das Ergebnis in der algebraischen Form \(a + bi\) an: a) \(\frac{3 - 4i}{2 + i}\) b) \(\frac{5}{1 - 2i}\)

Denkanstöße

- Wie kannst du den Nenner so umformen, dass er eine rein reelle Zahl wird? - Welche Rolle spielt die konjugiert komplexe Zahl bei der Division? - Erinnere dich an die Definition \(i^2 = -1\). - Was passiert, wenn du eine komplexe Zahl mit ihrer konjugiert komplexen Zahl multiplizierst?

Lösung

1. Für Teilaufgabe a): Erweiterung des Bruchs mit der konjugiert komplexen Zahl des Nenners \(2 - i\). 2. Berechnung des Nenners: \((2 + i)(2 - i) = 2^2 - i^2 = 4 + 1 = 5\). 3. Berechnung des Zählers: \((3 - 4i)(2 - i) = 6 - 3i - 8i + 4i^2 = 6 - 11i - 4 = 2 - 11i\). 4. Division der Komponenten durch den Nenner: \(\frac{2}{5} - \frac{11}{5}i = 0{,}4 - 2{,}2i\). 5. Für Teilaufgabe b): Erweiterung des Bruchs mit der konjugiert komplexen Zahl des Nenners \(1 + 2i\). 6. Berechnung des Nenners: \((1 - 2i)(1 + 2i) = 1^2 + 2^2 = 5\). 7. Berechnung des Zählers: \(5(1 + 2i) = 5 + 10i\). 8. Vereinfachung des Bruchs: \(\frac{5 + 10i}{5} = 1 + 2i\).

Antwort

a) \(0{,}4 - 2{,}2i\) b) \(1 + 2i\)
42665812
Gegeben ist die Gleichung \((1 - i) \cdot z = 3 + 5i\) für eine komplexe Zahl \(z \in \mathbb{C}\). a) Bestimme die Zahl \(z\) in der Form \(a + bi\). b) Berechne den Betrag \(|z|\) der Lösung.

Denkanstöße

- Wie lässt sich die Gleichung nach der unbekannten Zahl auflösen? - Welche Rechenoperation ist nötig, um einen Faktor auf die andere Seite zu bringen? - Wie ist der Betrag einer komplexen Zahl definiert, wenn die Form \(a + bi\) bekannt ist?

Lösung

1. Umstellen der Gleichung nach \(z\) durch Division: \(z = \frac{3 + 5i}{1 - i}\). 2. Erweitern des Bruchs mit der konjugiert komplexen Zahl des Nenners \(1 + i\). 3. Berechnung des Nenners: \((1 - i)(1 + i) = 1^2 + 1^2 = 2\). 4. Berechnung des Zählers: \((3 + 5i)(1 + i) = 3 + 3i + 5i + 5i^2 = 3 + 8i - 5 = -2 + 8i\). 5. Bestimmung von \(z\): \(z = \frac{-2 + 8i}{2} = -1 + 4i\). 6. Berechnung des Betrags: \(|z| = \sqrt{(-1)^2 + 4^2} = \sqrt{1 + 16} = \sqrt{17}\).

Antwort

a) \(z = -1 + 4i\) b) \(|z| = \sqrt{17}\)
42666012
Bestimme das Ergebnis der folgenden Divisionen und gib es in der Form \(a + bi\) an: 1) \(\frac{2 + 4i}{1 + i}\) 2) \(\frac{10}{1 - 3i}\) 3) \(\frac{5i}{2 + i}\)

Denkanstöße

- Um eine komplexe Zahl im Nenner zu eliminieren, kann man den Bruch mit einer geschickt gewählten Zahl erweitern, sodass im Nenner eine reelle Zahl entsteht. - Erinnerst du dich an die dritte binomische Formel? Wie hilft sie dir hier weiter, wenn du das Vorzeichen des Imaginärteils umkehrst? - Denk daran, dass \(i^2 = -1\) gilt, wenn du die Klammern im Zähler auflöst.

Lösung

1. Erweitern mit der konjugiert komplexen Zahl des Nenners \((1 - i)\): \(\frac{(2 + 4i)(1 - i)}{(1 + i)(1 - i)} = \frac{2 - 2i + 4i - 4i^2}{1^2 + 1^2} = \frac{2 + 2i + 4}{2} = \frac{6 + 2i}{2}\). Ergebnis: \(3 + i\). 2. Erweitern mit der konjugiert komplexen Zahl \((1 + 3i)\): \(\frac{10(1 + 3i)}{(1 - 3i)(1 + 3i)} = \frac{10(1 + 3i)}{1^2 + 3^2} = \frac{10(1 + 3i)}{10}\). Ergebnis: \(1 + 3i\). 3. Erweitern mit der konjugiert komplexen Zahl \((2 - i)\): \(\frac{5i(2 - i)}{(2 + i)(2 - i)} = \frac{10i - 5i^2}{2^2 + 1^2} = \frac{10i + 5}{5}\). Ergebnis: \(1 + 2i\).

Antwort

1) \(3 + i\) 2) \(1 + 3i\) 3) \(1 + 2i\)
42666112
Gib die folgenden komplexen Zahlen in der algebraischen Form \(a + bi\) mit \(a, b \in \mathbb{R}\) an: 1) \(z_1 = \frac{1 + 7i}{2 - i}\) 2) \(z_2 = \frac{10}{3 + i}\)

Denkanstöße

- Wie kann man einen Bruch so erweitern, dass im Nenner eine reelle Zahl entsteht? - Erinnere dich an die dritte binomische Formel im Zusammenhang mit komplexen Zahlen. - Was passiert mit dem Vorzeichen, wenn du \(i^2\) berechnest?

Lösung

1. Multiplikation von Zähler und Nenner von \(z_1\) mit der konjugiert komplexen Zahl des Nenners \(2 + i\): \(\frac{(1 + 7i)(2 + i)}{(2 - i)(2 + i)}\). 2. Ausmultiplizieren des Zählers: \(2 + i + 14i + 7i^2 = 2 + 15i - 7 = -5 + 15i\). 3. Berechnen des Nenners: \(2^2 + 1^2 = 5\). 4. Division durch den Nenner: \(\frac{-5 + 15i}{5} = -1 + 3i\). 5. Multiplikation von Zähler und Nenner von \(z_2\) mit der konjugiert komplexen Zahl des Nenners \(3 - i\): \(\frac{10(3 - i)}{(3 + i)(3 - i)}\). 6. Berechnen des Nenners: \(3^2 + 1^2 = 10\). 7. Kürzen des Bruchs: \(\frac{10(3 - i)}{10} = 3 - i\).

Antwort

1) \(z_1 = -1 + 3i\) 2) \(z_2 = 3 - i\)
42666412
Für reelle \(x\) gilt \(x^4+2500=(x^2-50)^2+(10x)^2\). a) Schreibe \(x^4+2500\) als Produkt zweier zueinander konjugiert komplexer Faktoren. b) Multipliziere deine Faktoren aus und zeige, dass wieder \(x^4+2500\) entsteht. c) Erkläre, woran du erkennst, dass die beiden Faktoren zueinander konjugiert komplex sind.

Denkanstöße

- Was erhältst du, wenn du eine komplexe Zahl mit ihrer konjugierten Zahl multiplizierst? - Welche beiden reellen Terme erkennst du in der gegebenen Summe von Quadraten? - Prüfe dein Produkt durch Ausmultiplizieren und nutze dabei \(i^2=-1\). - Was ändert sich beim komplexen Konjugieren und was bleibt gleich?

Lösung

1. Für reelle Terme \(A\) und \(B\) gilt \(A^2+B^2=(A+Bi)(A-Bi)\). Mit \(A=x^2-50\) und \(B=10x\) folgt \(x^4+2500=(x^2-50+10xi)(x^2-50-10xi)\). 2. Ausmultiplizieren liefert \((x^2-50)^2-(10xi)^2=(x^2-50)^2+100x^2=x^4+2500\). 3. Beide Faktoren haben denselben reellen Teil \(x^2-50\), während ihre Imaginärteile \(10x\) und \(-10x\) entgegengesetzte Vorzeichen haben. Daher sind sie zueinander konjugiert komplex.

Antwort

a) \((x^2-50+10xi)(x^2-50-10xi)\) b) Das Produkt vereinfacht sich zu \((x^2-50)^2+100x^2=x^4+2500\). c) Gleicher Realteil, entgegengesetzte Imaginärteile; daher sind die Faktoren konjugiert komplex.
42666712
Gegeben ist die komplexe Zahl \(z = \frac{a + 2i}{2 - ai}\) mit einem reellen Parameter \(a\). Bestimme den Realteil \(\operatorname{Re}(z)\) und den Imaginärteil \(\operatorname{Im}(z)\).

Denkanstöße

- Was passiert, wenn du den Bruch mit dem konjugierten Ausdruck des Nenners erweiterst? - Erinnerst du dich an die Eigenschaft \(i^2 = -1\)? - Kannst du den Zähler so umformen, dass ein gemeinsamer Faktor mit dem Nenner sichtbar wird? - Was bedeutet es für den Realteil, wenn das Ergebnis nur ein Vielfaches von \(i\) ist?

Lösung

1. Multiplikation von Zähler und Nenner mit der konjugiert komplexen Zahl des Nenners: \(\frac{(a + 2i)(2 + ai)}{(2 - ai)(2 + ai)}\) 2. Ausmultiplizieren des Nenners: \(2^2 + (-a)^2 = 4 + a^2\) 3. Ausmultiplizieren des Zählers: \(2a + a^2i + 4i + 2ai^2 = 2a + i(a^2 + 4) - 2a = i(a^2 + 4)\) 4. Kürzen des Bruchs: \(\frac{i(a^2 + 4)}{4 + a^2} = i\) 5. Ablesen der Komponenten: \(\operatorname{Re}(z) = 0\) und \(\operatorname{Im}(z) = 1\)

Antwort

\(\operatorname{Re}(z) = 0\) und \(\operatorname{Im}(z) = 1\)
42667512
Gegeben sind die komplexen Zahlen \(z_1 = 3 + i\) und \(z_2 = 1 - 2i\). a) Berechne den Quotienten \(w = \frac{z_1}{z_2}\) in der algebraischen Form \(a + bi\). b) Bestimme den Kehrwert von \(z_1\) in der Form \(a + bi\).

Denkanstöße

- Womit muss man einen Bruch erweitern, um die imaginäre Einheit im Nenner zu eliminieren? - Wie hängen eine komplexe Zahl und ihre konjugiert komplexe Zahl zusammen? - Was ist die Definition des Kehrwerts einer Zahl?

Lösung

1. Zur Division von \(z_1\) durch \(z_2\) wird der Bruch mit der konjugiert komplexen Zahl des Nenners \(\bar{z}_2 = 1 + 2i\) erweitert: \(\frac{(3 + i)(1 + 2i)}{(1 - 2i)(1 + 2i)}\). 2. Das Ausmultiplizieren des Zählers ergibt \(3 + 6i + i + 2i^2 = 3 + 7i - 2 = 1 + 7i\). Der Nenner ergibt sich zu \(1^2 + 2^2 = 5\). 3. Durch Trennung der Terme erhält man \(w = \frac{1}{5} + \frac{7}{5}i = 0{,}2 + 1{,}4i\). 4. Für den Kehrwert von \(z_1\) wird der Ausdruck \(\frac{1}{3 + i}\) mit der konjugiert komplexen Zahl \(3 - i\) erweitert: \(\frac{1(3 - i)}{(3 + i)(3 - i)} = \frac{3 - i}{3^2 + 1^2} = \frac{3 - i}{10}\). 5. Das Ergebnis in algebraischer Form lautet \(z_1^{-1} = \frac{3}{10} - \frac{1}{10}i = 0{,}3 - 0{,}1i\).

Antwort

a) \(w = 0{,}2 + 1{,}4i\) b) \(z_1^{-1} = 0{,}3 - 0{,}1i\)
42667712
Bestimme den Realteil \(\operatorname{Re}(z)\) und den Imaginärteil \(\operatorname{Im}(z)\) der komplexen Zahl \(z\), die durch den folgenden Ausdruck gegeben ist: \(z = \frac{1 + 3i}{1 - i} - \frac{2}{i}\)

Denkanstöße

- Wie kann man einen Bruch so umformen, dass im Nenner keine komplexe Zahl mehr steht? - Erinnere dich an die Definition der imaginären Einheit \(i^2\). - Was passiert, wenn man eine komplexe Zahl mit ihrer konjugiert komplexen Zahl multipliziert? - Kannst du den Ausdruck Schritt für Schritt in die Form \(a + bi\) bringen?

Lösung

1. Erweiterung des ersten Bruchs mit der konjugiert komplexen Zahl des Nenners (\(1 + i\)) liefert \(\frac{(1 + 3i)(1 + i)}{(1 - i)(1 + i)} = \frac{1 + i + 3i - 3}{2} = \frac{-2 + 4i}{2} = -1 + 2i\). 2. Umformung des Terms \(\frac{2}{i}\) durch Erweitern mit \(i\) ergibt \(\frac{2i}{i^2} = -2i\). 3. Zusammenführung der Ergebnisse durch Subtraktion: \(z = (-1 + 2i) - (-2i) = -1 + 4i\). 4. Bestimmung der Komponenten: \(\operatorname{Re}(z) = -1\) und \(\operatorname{Im}(z) = 4\).

Antwort

\(\operatorname{Re}(z) = -1\); \(\operatorname{Im}(z) = 4\)
42667912
Berechne den Wert des folgenden komplexen Ausdrucks und gib das Ergebnis in der Form \(a + bi\) an: \((2 + 3i)^2 - (2 - 3i)^2\)

Denkanstöße

- Erinnerst du dich an die binomischen Formeln für reelle Zahlen? Diese lassen sich auch auf komplexe Zahlen übertragen. - Was passiert, wenn du die imaginäre Einheit \(i\) quadrierst? - Achte beim Subtrahieren besonders auf die Vorzeichen in der Klammer. - Gibt es vielleicht eine Formel, mit der man die Differenz zweier Quadrate direkt vereinfachen kann?

Lösung

1. Quadrieren des ersten Terms unter Verwendung der ersten binomischen Formel: \((2 + 3i)^2 = 2^2 + 2 \cdot 2 \cdot 3i + (3i)^2 = 4 + 12i - 9 = -5 + 12i\). 2. Quadrieren des zweiten Terms unter Verwendung der zweiten binomischen Formel: \((2 - 3i)^2 = 2^2 - 2 \cdot 2 \cdot 3i + (3i)^2 = 4 - 12i - 9 = -5 - 12i\). 3. Subtraktion der beiden Ergebnisse: \((-5 + 12i) - (-5 - 12i) = -5 + 12i + 5 + 12i = 24i\). Alternativ kann die dritte binomische Formel \(a^2 - b^2 = (a-b)(a+b)\) angewendet werden: \(((2+3i)-(2-3i)) \cdot ((2+3i)+(2-3i)) = (6i) \cdot (4) = 24i\).

Antwort

\(24i\)
42668112
Berechne den Wert des komplexen Ausdrucks \(z=i^{2023}+i^{2024}+i^{2025}\). Gib das Ergebnis in der Form \(a+bi\) mit \(a,b\in\mathbb{R}\) an.

Denkanstöße

- Schreibe einige aufeinanderfolgende Potenzen von \(i\) auf und suche ein Wiederholungsmuster. - Wie kannst du einen sehr großen Exponenten auf eine Stelle in diesem Muster zurückführen? - Vereinfache die drei Potenzen einzeln, bevor du sie addierst.

Lösung

1. Die Potenzen von \(i\) wiederholen sich nach vier Schritten: \(i, -1, -i, 1\). 2. Bei der Division von \(2023\) durch \(4\) bleibt der Rest \(3\). Daher ist \(i^{2023}=i^3=-i\). 3. \(2024\) ist durch \(4\) teilbar, also gilt \(i^{2024}=1\). Bei \(2025\) bleibt der Rest \(1\), also ist \(i^{2025}=i\). 4. Damit folgt \(z=-i+1+i=1=1+0i\).

Antwort

\(z=1+0i\)
42668512
Vereinfache die folgenden Ausdrücke unter Verwendung der imaginären Einheit \(i\) so weit wie möglich: a) \(i^{123}\) b) \(i^{10} + i^{11} + i^{12} + i^{13}\) c) \((-i)^7 \cdot i^{21}\)

Denkanstöße

- Erinnere dich an den Zyklus der Potenzen von \(i\). - Was passiert, wenn du eine Potenz wie \(i^4\) oder \(i^8\) als Faktor isolierst? - Achte bei negativen Vorzeichen in Klammern genau auf den Exponenten.

Lösung

1. Da \(i^4 = 1\), betrachtet man den Rest des Exponenten bei Division durch 4. Für \(i^{123}\) gilt \(123 = 4 \cdot 30 + 3\), woraus \(i^{123} = i^3 = -i\) folgt. 2. Die einzelnen Potenzen ergeben \(i^{10} = i^2 = -1\), \(i^{11} = i^3 = -i\), \(i^{12} = i^0 = 1\) und \(i^{13} = i^1 = i\). Die Summe lautet \(-1 - i + 1 + i = 0\). 3. Zuerst wird \((-i)^7\) berechnet: \((-1)^7 \cdot i^7 = -1 \cdot i^3 = -1 \cdot (-i) = i\). Dann wird \(i^{21} = i^1 = i\) bestimmt. Das Produkt ergibt \(i \cdot i = i^2 = -1\).

Antwort

a) \(-i\) b) \(0\) c) \(-1\)
42669312
Berechne den Wert des komplexen Ausdrucks \(z = \frac{(3+i)(1-2i)}{2+i}\) und gib das Ergebnis in der algebraischen Form \(a+bi\) an.

Denkanstöße

- Wie multipliziert man zwei komplexe Zahlen in der Form \(a+bi\)? - Was passiert mit dem Term \(i^2\)? - Wie kann man einen Bruch mit einer komplexen Zahl im Nenner so erweitern, dass der Nenner reell wird?

Lösung

1. Berechnung des Zählers durch Ausmultiplizieren: \((3+i)(1-2i) = 3 - 6i + i - 2i^2 = 5-5i\). 2. Erweiterung des Bruchs mit der konjugiert komplexen Zahl des Nenners \(2-i\). 3. Berechnung des neuen Nenners: \((2+i)(2-i) = 2^2 + 1^2 = 5\). 4. Berechnung des neuen Zählers: \((5-5i)(2-i) = 10 - 5i - 10i + 5i^2 = 5 - 15i\). 5. Division der Terme durch den Nenner: \(\frac{5-15i}{5} = 1 - 3i\).

Antwort

\(1 - 3i\)
42669712
Berechne die folgenden Potenzen komplexer Zahlen und gib das Ergebnis in der Form \(a + bi\) mit \(a, b \in \mathbb{R}\) an: 1) \((2 - 2i)^4\) 2) \((-\sqrt{3} + i)^3\)

Denkanstöße

- Kannst du die Basis zuerst vereinfachen oder faktorisieren? - Gibt es eine binomische Formel, die hier hilfreich sein könnte? - Wie verhalten sich die Potenzen der imaginären Einheit \(i\)? - Könnte es einfacher sein, das Quadrat der Zahl zuerst zu berechnen und dieses dann erneut zu quadrieren?

Lösung

1. Berechnung von \((2 - 2i)^4\): Zuerst wird die Basis vereinfacht: \(2 - 2i = 2(1 - i)\). Es gilt \((1 - i)^2 = 1 - 2i + i^2 = 1 - 2i - 1 = -2i\). Damit folgt \((1 - i)^4 = (-2i)^2 = 4i^2 = -4\). Das Endergebnis ist \(2^4 \cdot (-4) = 16 \cdot (-4) = -64\). In der Form \(a + bi\): \(-64 + 0i\). 2. Berechnung von \((-\sqrt{3} + i)^3\): Anwendung des binomischen Lehrsatzes: \((a+b)^3 = a^3 + 3a^2b + 3ab^2 + b^3\). Hier ist \(a = -\sqrt{3}\) und \(b = i\). \(a^3 = (-\sqrt{3})^3 = -3\sqrt{3}\). \(3a^2b = 3(-\sqrt{3})^2 \cdot i = 3 \cdot 3 \cdot i = 9i\). \(3ab^2 = 3(-\sqrt{3}) \cdot i^2 = -3\sqrt{3} \cdot (-1) = 3\sqrt{3}\). \(b^3 = i^3 = -i\). Summieren der Terme: \(-3\sqrt{3} + 9i + 3\sqrt{3} - i = 8i\). In der Form \(a + bi\): \(0 + 8i\).

Antwort

1) \(-64\) 2) \(8i\)
42669912
Gegeben ist die komplexe Zahl \(z = k + (k-1)i\) für einen reellen Parameter \(k \in \mathbb{R}\). Bestimme den Wert von \(k\), für den das Quadrat der Zahl, also \(z^2\), eine rein imaginäre Zahl ist.

Denkanstöße

- Wie lautet die binomische Formel für den Ausdruck \((a+b)^2\)? - Was passiert mit dem Term, der \(i^2\) enthält? - Welche Bedingung muss für den Realteil einer komplexen Zahl erfüllt sein, damit sie als rein imaginär bezeichnet wird? - Kannst du den Ausdruck für \(z^2\) so umformen, dass Real- und Imaginärteil deutlich getrennt sind?

Lösung

1. Berechnung von \(z^2\) unter Verwendung der binomischen Formel: \(z^2 = (k + (k-1)i)^2 = k^2 + 2 \cdot k \cdot (k-1)i + (k-1)^2i^2\) 2. Anwendung der Eigenschaft \(i^2 = -1\): \(z^2 = k^2 + 2k(k-1)i - (k-1)^2 = k^2 - (k^2 - 2k + 1) + 2k(k-1)i = 2k - 1 + 2k(k-1)i\) 3. Eine komplexe Zahl ist rein imaginär, wenn ihr Realteil gleich \(0\) ist: \(\text{Re}(z^2) = 2k - 1 = 0\) 4. Lösen der Gleichung nach \(k\): \(2k = 1 \implies k = 0{,}5\) 5. Überprüfung des Imaginärteils für \(k = 0{,}5\): \(\text{Im}(z^2) = 2 \cdot 0{,}5 \cdot (0{,}5 - 1) = 1 \cdot (-0{,}5) = -0{,}5 \neq 0\). Somit ist \(z^2 = -0{,}5i\) rein imaginär.

Antwort

Der gesuchte Wert ist \(k = 0{,}5\).
42816312
Führe die Division der folgenden komplexen Zahlen aus und gib das Ergebnis in der algebraischen Form \(a + bi\) mit \(a, b \in \mathbb{R}\) an: \(z = \frac{3 - i\sqrt{2}}{1 + i\sqrt{2}}\)

Denkanstöße

- Wie kannst du den Nenner eines Bruchs reell machen? - Erinnere dich an die dritte binomische Formel im Zusammenhang mit komplexen Zahlen. - Was passiert mit \(i^2\), wenn du Klammern auflöst? - Achte darauf, den gesamten Zähler durch den neuen reellen Nenner zu teilen.

Lösung

1. Den Bruch mit der konjugiert komplexen Zahl des Nenners, also mit \(1 - i\sqrt{2}\), erweitern: \(\frac{(3 - i\sqrt{2})(1 - i\sqrt{2})}{(1 + i\sqrt{2})(1 - i\sqrt{2})}\). 2. Den Nenner berechnen: \(1^2 + (\sqrt{2})^2 = 1 + 2 = 3\). 3. Den Zähler ausmultiplizieren: \(3 \cdot 1 - 3 \cdot i\sqrt{2} - i\sqrt{2} \cdot 1 + i^2 \cdot (\sqrt{2})^2 = 3 - 4i\sqrt{2} - 2 = 1 - 4i\sqrt{2}\). 4. Den Ausdruck in Real- und Imaginärteil trennen: \(z = \frac{1}{3} - \frac{4\sqrt{2}}{3}i\).

Antwort

\(z = \frac{1}{3} - \frac{4\sqrt{2}}{3}i\)
55325612
Für die Mandelbrot-Folge gilt \(z_0=0\) und \(z_{n+1}=z_n^2+c\). a) Untersuche \(c=0\) und \(c=-1\). Berechne jeweils die Glieder bis \(z_4\) und begründe anhand des entstehenden Musters, dass die Folge beschränkt ist. b) Untersuche \(c=1\). Berechne die Glieder bis \(z_4\) und begründe anschließend, dass die Folge unbeschränkt ist.

Denkanstöße

- Setze jeden neuen Wert wieder in dieselbe Rekursionsvorschrift ein. - Woran erkennst du bei den ersten beiden Parametern ein Verhalten, das sich dauerhaft wiederholt? - Für den dritten Parameter reicht eine wachsende Werteliste allein noch nicht als Begründung. Suche eine Ungleichung, die das weitere Wachstum sichert.

Lösung

1. Für \(c=0\) gilt \(z_0=z_1=z_2=z_3=z_4=0\). Die Folge ist konstant und damit beschränkt. 2. Für \(c=-1\) erhält man \(z_0=0\), \(z_1=-1\), \(z_2=0\), \(z_3=-1\) und \(z_4=0\). Die Werte wechseln periodisch zwischen \(0\) und \(-1\), also ist die Folge beschränkt. 3. Für \(c=1\) erhält man \(z_0=0\), \(z_1=1\), \(z_2=2\), \(z_3=5\) und \(z_4=26\). 4. Ab \(z_1\) gilt \(z_n\ge 1\). Daher ist \(z_{n+1}=z_n^2+1\ge z_n+1\). Die Folge wächst somit über jede Schranke und ist unbeschränkt.

Antwort

a) Für \(c=0\): \(z_0=0\), \(z_1=0\), \(z_2=0\), \(z_3=0\), \(z_4=0\); beschränkt. Für \(c=-1\): \(z_0=0\), \(z_1=-1\), \(z_2=0\), \(z_3=-1\), \(z_4=0\); beschränkt. b) Für \(c=1\): \(z_0=0\), \(z_1=1\), \(z_2=2\), \(z_3=5\), \(z_4=26\); die Folge ist unbeschränkt.
55325712
Für die Mandelbrot-Folge \(z_0=0\), \(z_{n+1}=z_n^2+c\) darfst du das Fluchtkriterium verwenden: Sobald für ein \(n\) die Bedingung \(|z_n|>2\) erfüllt ist, ist die Folge unbeschränkt. Noor behauptet: „Schon \(|z_n|=2\) reicht aus, um Unbeschränktheit zu folgern.“ Prüfe diese Behauptung für \(c=-2\), indem du \(z_0\) bis \(z_5\) bestimmst, und formuliere anschließend eine korrekte Aussage zum Fluchtkriterium.

Denkanstöße

- Prüfe die Behauptung am angegebenen Parameter, statt sie nur allgemein zu beurteilen. - Beobachte, ob nach dem Erreichen eines bestimmten Werts ein wiederkehrendes Verhalten entsteht. - Achte beim Fluchtkriterium genau darauf, ob die Ungleichung strikt oder nicht strikt ist.

Lösung

1. Für \(c=-2\) gilt \(z_0=0\), \(z_1=-2\), \(z_2=2\), \(z_3=2\), \(z_4=2\) und \(z_5=2\). 2. Der Wert \(2\) ist ein Fixpunkt, denn \(2^2-2=2\). Die Folge bleibt daher ab \(z_2\) konstant und ist beschränkt. 3. Noors Behauptung ist falsch. Das angegebene Fluchtkriterium verwendet die strikte Bedingung \(|z_n|>2\); aus \(|z_n|=2\) allein folgt keine Unbeschränktheit.

Antwort

\(z_0=0\), \(z_1=-2\), \(z_2=z_3=z_4=z_5=2\). Die Folge ist beschränkt. Die Bedingung \(|z_n|=2\) reicht nicht; das Fluchtkriterium lautet hier \(|z_n|>2\).
55683812
Erkläre für eine quadratische Gleichung \(ax^2+bx+c=0\) mit reellen Koeffizienten und \(a\neq0\), warum sie in \(\mathbb C\) immer Lösungen besitzt. Unterscheide dabei die Fälle für die Diskriminante \(D=b^2-4ac\).

Denkanstöße

- Welche Rolle spielt die Diskriminante in der quadratischen Lösungsformel? - Was ändert sich bei einer negativen Diskriminante, wenn \(i\) zur Verfügung steht? - Beziehe alle drei Vorzeichenfälle der Diskriminante in deine Erklärung ein.

Lösung

1. Für \(D>0\) ist \(\sqrt D\) reell; die Lösungsformel liefert zwei reelle und damit auch komplexe Lösungen. 2. Für \(D=0\) liefert die Lösungsformel die doppelte reelle Lösung \(x=-\frac{b}{2a}\). 3. Für \(D<0\) ist \(-D>0\) und \(\sqrt D=i\sqrt{-D}\) in \(\mathbb C\) definiert. Damit liefert die Lösungsformel zwei zueinander konjugierte komplexe Lösungen. 4. Somit besitzt jede quadratische Gleichung mit \(a\neq0\) in \(\mathbb C\) Lösungen; mit Vielfachheit gezählt sind es zwei.

Antwort

Für \(D\ge0\) erhält man reelle Lösungen. Für \(D<0\) gilt \(\sqrt D=i\sqrt{-D}\), sodass die Lösungsformel komplexe Lösungen liefert. Daher ist jede quadratische Gleichung mit reellen Koeffizienten und \(a\neq0\) in \(\mathbb C\) lösbar.
55683912
Für die Mandelbrot-Iteration gilt \(z_0=0\) und \(z_{n+1}=z_n^2+c\). Die Abbildung zeigt den ersten Iterationspunkt \(z_1\) und den Kreis \(|z|=2\), der beim Fluchtkriterium eine besondere Rolle spielt. a) Lies \(z_1\) aus der Abbildung ab und bestimme daraus den Parameter \(c\). b) Berechne anschließend ohne weitere Bilddaten \(z_2\) und \(z_3\). c) Bestimme die Beträge von \(z_1,z_2,z_3\) und entscheide, ob bis einschließlich \(z_3\) das Fluchtkriterium \(|z_n|>2\) eintritt. Ordne deine Ergebnisse relativ zum eingezeichneten Kreis ein.
Abbildung zur Aufgabe 556839

Denkanstöße

- Welche Vereinfachung ergibt sich im ersten Iterationsschritt aus \(z_0=0\)? - Verwende nach der Bestimmung von \(c\) nur noch die Iterationsvorschrift für die nächsten beiden Werte. - Vergleiche die Beträge deiner berechneten Werte mit dem Radius des eingezeichneten Kreises.

Lösung

1. Aus der Abbildung ist \(z_1=i\) ablesbar. Wegen \(z_1=z_0^2+c=c\) ist \(c=i\). 2. Es gilt \(z_2=i^2+i=-1+i\) und \(z_3=(-1+i)^2+i=-i\). 3. Die Beträge sind \(|z_1|=1\), \(|z_2|=\sqrt{2}\) und \(|z_3|=1\). Alle drei Werte liegen innerhalb des Kreises \(|z|=2\); bis einschließlich \(z_3\) tritt das Fluchtkriterium nicht ein.

Antwort

a) \(z_1=i\), also \(c=i\) b) \(z_2=-1+i\), \(z_3=-i\) c) \(|z_1|=1\), \(|z_2|=\sqrt{2}\), \(|z_3|=1\). Alle drei Punkte liegen innerhalb des Kreises \(|z|=2\); bis einschließlich \(z_3\) tritt \(|z_n|>2\) nicht ein.
42656012
Gegeben sind die komplexen Zahlen \(z_1 = 1 + 2i\) und \(z_2 = 3 - i\). a) Berechne das Produkt \(z_1 \cdot z_2\) und gib das Ergebnis in der Form \(a + bi\) mit \(a, b \in \mathbb{R}\) an. b) Bestimme den Quotienten \(\frac{z_1}{z_2}\) in der Form \(a + bi\). c) Gegeben ist eine beliebige komplexe Zahl \(z = a + bi\). Zeige durch Rechnung, dass das Produkt aus \(z\) und ihrer konjugiert komplexen Zahl \(\bar{z} = a - bi\) stets eine nicht-negative reelle Zahl ist.

Denkanstöße

- Multipliziere komplexe Zahlen wie Binome aus und ersetze jedes \(i^2\) durch \(-1\). - Um einen Bruch mit einer komplexen Zahl im Nenner zu vereinfachen, musst du den Nenner „reell machen“. Welcher Faktor hilft dabei? - Die konjugiert komplexe Zahl unterscheidet sich nur im Vorzeichen des Imaginärteils. - Nutze die dritte binomische Formel für das Produkt einer Zahl mit ihrer Konjugierten.

Lösung

1. Berechnung des Produkts: \(z_1 \cdot z_2 = (1 + 2i)(3 - i) = 3 - i + 6i - 2i^2\). Da \(i^2 = -1\), folgt \(3 + 5i + 2 = 5 + 5i\). 2. Berechnung des Quotienten: Erweitern des Bruchs mit der konjugiert komplexen Zahl des Nenners: \(\frac{1 + 2i}{3 - i} = \frac{(1 + 2i)(3 + i)}{(3 - i)(3 + i)}\). 3. Ausmultiplizieren des Zählers: \((1 + 2i)(3 + i) = 3 + i + 6i + 2i^2 = 3 + 7i - 2 = 1 + 7i\). 4. Ausmultiplizieren des Nenners: \((3 - i)(3 + i) = 3^2 - i^2 = 9 - (-1) = 10\). 5. Ergebnis des Quotienten: \(\frac{1 + 7i}{10} = \frac{1}{10} + \frac{7}{10}i = 0{,}1 + 0{,}7i\). 6. Allgemeiner Beweis für \(z \cdot \bar{z}\): \((a + bi)(a - bi) = a^2 - (bi)^2 = a^2 - b^2i^2 = a^2 + b^2\). Da \(a^2 \ge 0\) und \(b^2 \ge 0\) für alle reellen Zahlen \(a, b\), ist die Summe \(a^2 + b^2\) stets eine reelle Zahl \(\ge 0\).

Antwort

a) \(z_1 \cdot z_2 = 5 + 5i\) b) \(\frac{z_1}{z_2} = 0{,}1 + 0{,}7i\) c) Der Nachweis erfolgt über \(z \cdot \bar{z} = a^2 + b^2\), was für \(a, b \in \mathbb{R}\) immer \(\ge 0\) ist.
42659012
In der Gaußschen Zahlenebene bilden die Punkte, die den komplexen Zahlen \(z_A = 1 + i\), \(z_B = 4 + 2i\) und \(z_C = 2 + 5i\) entsprechen, drei aufeinanderfolgende Eckpunkte eines Parallelogramms \(ABCD\). Bestimme die komplexe Zahl \(z_D\), die den vierten Eckpunkt \(D\) darstellt. Begründe deinen Rechenweg mithilfe der Vektoraddition komplexer Zahlen.

Denkanstöße

- Welche Beziehung besteht zwischen den Seiten eines Parallelogramms? - Wie kann man die Verschiebung von einem Punkt zum anderen als Differenz komplexer Zahlen ausdrücken? - Überlege, welcher Vektor addiert werden muss, um von Punkt \(A\) zu Punkt \(D\) zu gelangen, wenn man die Verschiebung von \(B\) nach \(C\) kennt.

Lösung

1. In einem Parallelogramm \(ABCD\) sind die gegenüberliegenden Seitenvektoren gleich, also gilt \(\vec{AB} = \vec{DC}\). 2. Berechnung des Verbindungsvektors \(\vec{AB}\) durch die Differenz der komplexen Zahlen: \(\vec{AB} = z_B - z_A = (4 + 2i) - (1 + i) = 3 + i\). 3. Da \(\vec{DC} = z_C - z_D\), folgt durch Umstellen: \(z_D = z_C - \vec{AB}\). 4. Einsetzen der Werte: \(z_D = (2 + 5i) - (3 + i) = (2 - 3) + (5 - 1)i = -1 + 4i\). 5. Alternativer Weg über \(\vec{AD} = \vec{BC}\): \(z_D = z_A + (z_C - z_B) = (1 + i) + ((2 + 5i) - (4 + 2i)) = (1 + i) + (-2 + 3i) = -1 + 4i\).

Antwort

\(z_D = -1 + 4i\)
42661412
Gegeben ist eine Gleichung für eine komplexe Zahl \(z = a + bi\) mit \(a, b \in \mathbb{R}\): \(2z + \bar{z} = 9 + 2i\) Hierbei bezeichnet \(\bar{z}\) die zu \(z\) konjugiert komplexe Zahl. a) Bestimme die Werte für \(a\) und \(b\) und gib \(z\) an. b) Die Summe aus \(z\) und einer weiteren komplexen Zahl \(w\) ergibt die reelle Zahl \(12\). Berechne \(w\) und gib den Punkt \(P(x|y)\) an, der \(w\) in der Gaußschen Zahlenebene entspricht.

Denkanstöße

- Was passiert mit dem Vorzeichen des Imaginärteils, wenn man eine Zahl konjugiert? - Zwei komplexe Zahlen sind genau dann gleich, wenn ihre Realteile und ihre Imaginärteile jeweils übereinstimmen. - Wenn eine Summe eine rein reelle Zahl ergibt, was bedeutet das für den Imaginärteil des Ergebnisses?

Lösung

1. Substitution von \(z = a + bi\) und \(\bar{z} = a - bi\) in die Gleichung: \(2(a + bi) + (a - bi) = 9 + 2i\). 2. Zusammenfassen der Terme: \(2a + 2bi + a - bi = 3a + bi = 9 + 2i\). 3. Koeffizientenvergleich (Real- und Imaginärteil): \(3a = 9 \Rightarrow a = 3\) und \(b = 2\). Damit ist \(z = 3 + 2i\). 4. Berechnung von \(w\): Aus \(z + w = 12\) folgt \(w = 12 - z = 12 - (3 + 2i) = 9 - 2i\). 5. Der entsprechende Punkt in der Ebene ist \(P(9|-2)\).

Antwort

a) \(a = 3\), \(b = 2\), somit \(z = 3 + 2i\) b) \(w = 9 - 2i\), Punkt: \(P(9|-2)\)
42662212
Betrachte die Addition der drei komplexen Zahlen \(z_1 = 1 + 2i\), \(z_2 = 3 - i\) und \(z_3 = -2 + 4i\). 1. Bestimme die Teilergebnisse der Klammerungen \(w_1 = z_1 + z_2\) und \(w_2 = z_2 + z_3\). 2. Verifiziere das Assoziativgesetz, indem du die Gesamtsummen \(S_1 = w_1 + z_3\) und \(S_2 = z_1 + w_2\) berechnest. 3. Stell dir die Addition grafisch als eine Kette von Pfeilen (Vektoren) vor. Begründe kurz, warum die Klammerung (also die Reihenfolge, in der jeweils zwei Pfeile zusammengefasst werden) keinen Einfluss auf die Position des Endpunktes der Gesamtkette hat.

Denkanstöße

- Berechne zuerst die Ausdrücke innerhalb der Klammern. - Was passiert mit dem Real- und Imaginärteil bei der Addition? - Stell dir vor, du gehst nacheinander Wege ab. Spielt es eine Rolle, ob du zwischendurch eine Pause machst und wo? - Nutze die Eigenschaften der Addition reeller Zahlen für die Begründung.

Lösung

1. Berechnung der Teilsummen: \(w_1 = (1 + 3) + (2 - 1)i = 4 + i\); \(w_2 = (3 - 2) + (-1 + 4)i = 1 + 3i\). 2. Berechnung der Gesamtsummen: \(S_1 = (4 + i) + (-2 + 4i) = (4 - 2) + (1 + 4)i = 2 + 5i\); \(S_2 = (1 + 2i) + (1 + 3i) = (1 + 1) + (2 + 3)i = 2 + 5i\). Da \(S_1 = S_2\), ist das Assoziativgesetz bestätigt. 3. In der Gaußschen Zahlenebene entspricht jede komplexe Zahl einem Verschiebungsvektor. Eine Summe entspricht dem Hintereinanderausführen dieser Verschiebungen. Die Klammerung legt lediglich fest, welcher Zwischenpunkt der Kette zuerst bestimmt wird. Da die resultierende Gesamtverschiebung nur von der Summe der Einzelkomponenten abhängt (die komponentenweise assoziativ sind), bleibt der Endpunkt der Vektorkette immer derselbe.

Antwort

1. \(w_1 = 4 + i\), \(w_2 = 1 + 3i\). 2. \(S_1 = 2 + 5i\), \(S_2 = 2 + 5i\). 3. Die Klammerung ändert nur die Zwischenstationen, aber nicht die gesamte Verschiebung vom Start- zum Endpunkt.
42662412
Betrachtet werden die komplexen Zahlen \(z = x + 8i\) und \(w = 3 + yi\) mit \(x, y \in \mathbb{R}\). 1. Bestimme die Werte für \(x\) und \(y\) so, dass die Differenz \(z-w\) die komplexe Zahl \(2+5i\) ergibt. 2. Ermittle eine Bedingung für \(y\), damit die Differenz \(z-w\) eine rein reelle Zahl ist.

Denkanstöße

- Schreibe die Differenz zuerst in algebraischer Form. - Welche Eigenschaft kennzeichnet eine rein reelle komplexe Zahl? - Welche Teile zweier komplexer Zahlen müssen bei Gleichheit übereinstimmen?

Lösung

1. Es ist \(z-w=(x-3)+(8-y)i\). Aus \((x-3)+(8-y)i=2+5i\) folgen \(x-3=2\) und \(8-y=5\). Damit ist \(x=5\) und \(y=3\). 2. Eine rein reelle komplexe Zahl hat keinen Imaginäranteil. Deshalb muss \(8-y=0\) gelten, also \(y=8\). Der Wert von \(x\) ist dabei beliebig.

Antwort

1. \(x=5\) und \(y=3\) 2. \(y=8\)
42663412
Betrachte die komplexen Zahlen \(z_1=a+2i\) und \(z_2=3-bi\) mit reellen Parametern \(a\) und \(b\). a) Bestimme \(a\) und \(b\), sodass \(z_1+z_2=5-i\) gilt. b) Bestimme \(a\) und die notwendige Bedingung für \(b\), sodass \(z_1-z_2\) eine von null verschiedene rein imaginäre Zahl ist. Begründe deine Entscheidung.

Denkanstöße

- Vergleiche bei gleichen komplexen Zahlen Real- und Imaginärteil getrennt. - Eine rein imaginäre Zahl hat den Realteil \(0\). - Prüfe zusätzlich, wann auch der Imaginärteil null wäre, da in Teil b eine von null verschiedene Zahl verlangt ist.

Lösung

1. Es ist \(z_1+z_2=(a+3)+(2-b)i\). Der Vergleich mit \(5-i\) liefert \(a+3=5\) und \(2-b=-1\). Daher gilt \(a=2\) und \(b=3\). 2. Die Differenz ist \(z_1-z_2=(a-3)+(2+b)i\). Für eine rein imaginäre Zahl muss der Realteil null sein, also \(a=3\). Damit die Zahl nicht null ist, muss zusätzlich \(2+b\neq0\), also \(b\neq-2\), gelten.

Antwort

a) \(a=2\) und \(b=3\). b) \(a=3\) und \(b\neq-2\).
42664212
Gegeben ist der komplexe Term \(Z = (x + yi) \cdot (2 - i) - 3 \cdot (x - 2yi)\) mit \(x, y \in \mathbb{R}\). Bringe den Ausdruck in die Form \(A + Bi\) und bestimme den Realteil \(\text{Re}(Z)\) sowie den Imaginärteil \(\text{Im}(Z)\) in Abhängigkeit von \(x\) und \(y\).

Denkanstöße

- Verwende das Distributivgesetz, um die Klammern aufzulösen. - Denke daran, dass \(i^2\) durch \(-1\) ersetzt werden kann. - Der Realteil enthält alle Summanden ohne den Faktor \(i\), der Imaginärteil ist der reelle Koeffizient vor dem \(i\).

Lösung

1. Ausmultiplizieren des ersten Produkts unter Anwendung der Regel \(i^2 = -1\): \((x + yi)(2 - i) = 2x - xi + 2yi - yi^2 = (2x + y) + (2y - x)i\). 2. Anwendung des Distributivgesetzes auf den zweiten Term: \(3(x - 2yi) = 3x - 6yi\). 3. Subtraktion der beiden Teilergebnisse und Gruppierung nach Real- und Imaginärteil: \((2x + y - 3x) + (2y - x - (-6y))i = (-x + y) + (8y - x)i\). 4. Identifikation der Komponenten: \(\text{Re}(Z) = -x + y\) und \(\text{Im}(Z) = 8y - x\).

Antwort

\(Z = (-x + y) + (8y - x)i\) mit \(\text{Re}(Z) = -x + y\) und \(\text{Im}(Z) = 8y - x\)
42664312
Gegeben sind die komplexen Zahlen \(z_1 = 3 + 2i\) und \(z_2 = -1 + i\). 1. Berechne das Produkt \(w = z_1 \cdot z_2\). 2. Multipliziere \(z_1\) mit der imaginären Einheit \(i\). Beschreibe, welcher geometrischen Abbildung in der Gaußschen Zahlenebene dieser Rechenschritt entspricht. 3. Bestimme eine komplexe Zahl \(c \neq 0\), so dass das Produkt \(c \cdot z_1\) eine rein reelle Zahl ergibt.

Denkanstöße

- Wie multipliziert man zwei Klammern miteinander, wenn \(i^2 = -1\) gilt? - Überlege dir, wo die Zahl \(i\) in der Zahlenebene liegt und welchen Winkel sie mit der reellen Achse einschließt. - Wann verschwindet der Imaginärteil eines Produkts zweier komplexer Zahlen? - Erinnerst du dich an die dritte binomische Formel im Zusammenhang mit komplexen Zahlen?

Lösung

1. Berechnung des Produkts: \(w = (3 + 2i)(-1 + i) = -3 + 3i - 2i + 2i^2 = -3 + i - 2 = -5 + i\). 2. Multiplikation mit \(i\): \(i \cdot z_1 = i(3 + 2i) = 3i + 2i^2 = -2 + 3i\). Geometrische Interpretation: Drehung um den Ursprung um \(90^\circ\) gegen den Uhrzeigersinn. 3. Ansatz für reelles Produkt: Multiplikation mit der konjugiert komplexen Zahl \(\bar{z}_1 = 3 - 2i\). Ergebnis: \((3 + 2i)(3 - 2i) = 3^2 + 2^2 = 13\). Somit ist \(c = 3 - 2i\) eine mögliche Lösung (jedes von null verschiedene reelle Vielfache davon ist ebenfalls korrekt).

Antwort

1. \(w = -5 + i\) 2. \(i \cdot z_1 = -2 + 3i\); entspricht einer Drehung um \(90^\circ\) gegen den Uhrzeigersinn. 3. Eine mögliche Zahl ist \(c = 3 - 2i\).
42664612
Gegeben sind die komplexen Zahlen \(u = 2x + yi\) und \(v = y - xi\) mit den reellen Variablen \(x\) und \(y\). Bestimme die Werte für \(x\) und \(y\) so, dass die folgende Gleichung erfüllt ist: \(u - v = 5 + 7i\)

Denkanstöße

- Was muss für die Real- und Imaginärteile gelten, damit zwei komplexe Zahlen gleich sind? - Versuche zuerst, die linke Seite der Gleichung so umzuformen, dass du einen klaren Realteil und einen klaren Imaginärteil hast. - Welches Verfahren eignet sich am besten, um das entstandene Gleichungssystem mit zwei Variablen zu lösen?

Lösung

1. Einsetzen der Ausdrücke für \(u\) und \(v\) in die Gleichung: \((2x + yi) - (y - xi) = 5 + 7i\). 2. Zusammenfassen der linken Seite nach Real- und Imaginärteil: \((2x - y) + (x + y)i = 5 + 7i\). 3. Durchführung eines Koeffizientenvergleichs (Realteil gleich Realteil, Imaginärteil gleich Imaginärteil): I) \(2x - y = 5\) II) \(x + y = 7\) 4. Lösen des linearen Gleichungssystems: Addition von I und II liefert \(3x = 12\), also \(x = 4\). Einsetzen in II liefert \(4 + y = 7\), also \(y = 3\).

Antwort

\(x = 4\); \(y = 3\)
42665012
Gegeben sind rein imaginäre Zahlen der Form \(z = ki\) mit \(k \in \mathbb{R}\). 1) Berechne das Produkt \(z_1 \cdot z_2\) für \(z_1 = 4i\) und \(z_2 = -2{,}5i\). 2) Bestimme alle reellen Werte für \(x\), welche die Gleichung \((xi)^2 \cdot 2i = -18i\) erfüllen. 3) Begründe allgemein, warum das Quadrat einer rein imaginären Zahl \(z = ki\) mit \(k \neq 0\) stets eine negative reelle Zahl ergibt.

Denkanstöße

- Überlege dir, was passiert, wenn du eine Zahl, die \(i\) enthält, quadrierst. - In der Gleichung kannst du versuchen, beide Seiten so zu vereinfachen, dass du die Koeffizienten vor \(i\) direkt vergleichen kannst. - Für den allgemeinen Beweis hilft es, die Definition von \(i^2\) direkt in die Formel einzusetzen. - Was weißt du über das Vorzeichen von Quadratzahlen im Bereich der reellen Zahlen?

Lösung

1. Berechnung des Produkts: \(4 \cdot (-2{,}5) \cdot i^2 = -10 \cdot (-1) = 10\). 2. Umformung der Gleichung: \((xi)^2 \cdot 2i = x^2 \cdot i^2 \cdot 2i = x^2 \cdot (-1) \cdot 2i = -2x^2 i\). Gleichsetzen mit der rechten Seite: \(-2x^2 i = -18i\). Division durch \(-2i\) ergibt \(x^2 = 9\). Daraus folgen die reellen Lösungen \(x_1 = 3\) und \(x_2 = -3\). 3. Allgemeine Begründung: Für \(z = ki\) gilt \(z^2 = (ki)^2 = k^2 \cdot i^2\). Da \(i^2 = -1\), folgt \(z^2 = -k^2\). Da das Quadrat einer reellen Zahl \(k \neq 0\) immer positiv ist (\(k^2 > 0\)), muss das Negative davon (\(-k^2\)) immer negativ sein.

Antwort

1) \(10\) 2) \(x \in \{3; -3\}\) 3) \(z^2 = (ki)^2 = -k^2\). Da \(k^2 > 0\) für \(k \neq 0\), ist \(-k^2\) stets negativ.
42665412
Untersuche die folgenden Eigenschaften und Zusammenhänge bei der Multiplikation komplexer Zahlen: 1) Gegeben ist die komplexe Zahl \(z = k + 2i\) mit \(k \in \mathbb{R}\). Bestimme den Wert von \(k\) so, dass das Produkt \(z \cdot (3 - i)\) eine rein reelle Zahl ist. 2) Gegeben ist \(w = a + bi\). Berechne das Produkt \(w \cdot \bar{w}\) (wobei \(\bar{w}\) die konjugiert komplexe Zahl zu \(w\) ist) und begründe kurz, warum das Ergebnis für alle \(a, b \in \mathbb{R}\) eine nicht-negative reelle Zahl ist. 3) Überprüfe durch Rechnung, ob die Gleichung \(|z_1 \cdot z_2| = |z_1| \cdot |z_2|\) für \(z_1 = 1 + 2i\) und \(z_2 = 2 - i\) erfüllt ist.

Denkanstöße

- Was bedeutet es für den Imaginärteil einer Zahl, wenn diese „rein reell“ sein soll? - Erinnere dich an die Definition der konjugiert komplexen Zahl: Man kehrt das Vorzeichen des Imaginärteils um. - Wie berechnet man den Betrag einer komplexen Zahl im Koordinatensystem? - Verwende für den Nachweis der Betragseigenschaft die Definition \(|a+bi| = \sqrt{a^2 + b^2}\).

Lösung

1. Berechnung des Produkts: \((k + 2i)(3 - i) = 3k - ki + 6i - 2i^2 = (3k + 2) + (6 - k)i\). Damit das Ergebnis rein reell ist, muss der Imaginärteil null sein: \(6 - k = 0 \Rightarrow k = 6\). 2. Berechnung: \((a + bi)(a - bi) = a^2 - (bi)^2 = a^2 - b^2i^2 = a^2 + b^2\). Da \(a\) und \(b\) reell sind, sind ihre Quadrate \(a^2 \geq 0\) und \(b^2 \geq 0\). Somit ist auch die Summe \(a^2 + b^2\) stets reell und nicht-negativ. 3. Linke Seite: \(z_1 \cdot z_2 = (1 + 2i)(2 - i) = 2 - i + 4i - 2i^2 = 4 + 3i\). Betrag \(|4 + 3i| = \sqrt{4^2 + 3^2} = \sqrt{25} = 5\). Rechte Seite: \(|1 + 2i| = \sqrt{1^2 + 2^2} = \sqrt{5}\) und \(|2 - i| = \sqrt{2^2 + (-1)^2} = \sqrt{5}\). Produkt: \(\sqrt{5} \cdot \sqrt{5} = 5\). Die Gleichung ist erfüllt.

Antwort

1) \(k = 6\) 2) \(w \cdot \bar{w} = a^2 + b^2\); reell und \(\geq 0\), da Summe von Quadraten reeller Zahlen. 3) Ja, beide Seiten ergeben \(5\).
42665612
Vereinfache die folgenden Ausdrücke im Bereich der komplexen Zahlen so weit wie möglich: 1) \((2\sqrt{3} + 5i)(2\sqrt{3} - 5i)\) 2) \(\frac{1}{x + yi} + \frac{1}{x - yi}\) für \(x, y \in \mathbb{R}\) und \(x^2 + y^2 \neq 0\).

Denkanstöße

- Kannst du die Brüche so erweitern, dass sie denselben Nenner haben? - Nutze die Eigenschaft \(i^2 = -1\) konsequent aus. - Achte beim Quadrieren von Termen wie \(2\sqrt{3}\) darauf, beide Faktoren zu quadrieren. - Gibt es im Zähler des zweiten Ausdrucks Terme, die sich gegenseitig aufheben?

Lösung

1. Erster Ausdruck: Anwendung der dritten binomischen Formel \((a+b)(a-b) = a^2 - b^2\). Hier ist \(a = 2\sqrt{3}\) und \(b = 5i\). Es folgt \((2\sqrt{3})^2 - (5i)^2 = 4 \cdot 3 - 25i^2 = 12 - 25(-1) = 12 + 25 = 37\). 2. Zweiter Ausdruck: Die Brüche werden auf den Hauptnenner \((x + yi)(x - yi)\) gebracht. Der Hauptnenner ergibt \(x^2 + y^2\). 3. Addition der Zähler: \(\frac{x - yi}{(x + yi)(x - yi)} + \frac{x + yi}{(x + yi)(x - yi)} = \frac{(x - yi) + (x + yi)}{x^2 + y^2}\). 4. Zusammenfassen im Zähler: \(-yi + yi = 0\), somit bleibt \(2x\) im Zähler. 5. Endergebnis: \(\frac{2x}{x^2 + y^2}\).

Antwort

1) \(37\) 2) \(\frac{2x}{x^2 + y^2}\)
42666212
Gegeben ist der komplexe Ausdruck \(z = \frac{k + 4i}{1 + 2i}\) mit einem reellen Parameter \(k \in \mathbb{R}\). Bestimme den Wert von \(k\) so, dass \(z\) eine reelle Zahl ist. Berechne für diesen Fall den Wert von \(z\).

Denkanstöße

- Wann ist eine komplexe Zahl eine reelle Zahl? Was muss dann für den Imaginärteil gelten? - Bringe den Ausdruck zuerst in die Form \(a + bi\), indem du den Nenner reell machst. - Der Parameter \(k\) beeinflusst sowohl den Real- als auch den Imaginärteil des Ergebnisses.

Lösung

1. Erweitern des Bruchs mit der konjugiert komplexen Zahl des Nenners \(1 - 2i\): \(z = \frac{(k + 4i)(1 - 2i)}{(1 + 2i)(1 - 2i)}\). 2. Ausmultiplizieren des Zählers: \(k - 2ki + 4i - 8i^2 = k + 8 + (4 - 2k)i\). 3. Berechnen des Nenners: \(1^2 + 2^2 = 5\). 4. Darstellung in algebraischer Form: \(z = \frac{k + 8}{5} + \frac{4 - 2k}{5}i\). 5. Bedingung für eine reelle Zahl: Der Imaginärteil muss null sein, also \(\frac{4 - 2k}{5} = 0\). 6. Lösen der Gleichung nach \(k\): \(4 - 2k = 0 \Rightarrow k = 2\). 7. Einsetzen von \(k = 2\) in den Realteil: \(z = \frac{2 + 8}{5} = \frac{10}{5} = 2\).

Antwort

\(k = 2\); der Wert der Zahl ist dann \(z = 2\).
42666312
Stelle die folgenden Ausdrücke als Produkt zweier zueinander konjugierter komplexer Faktoren dar. Eine mögliche Darstellung genügt; bei a) sind verschiedene richtige Darstellungen möglich. a) \(149\) b) \(25a^2+81b^2\) c) \(x^2-8x+25\)

Denkanstöße

- Welche reelle Struktur entsteht beim Produkt zweier konjugierter komplexer Zahlen? - Kannst du die Ausdrücke als Summe zweier Quadrate auffassen? - Beim dritten Ausdruck kann eine äquivalente quadratische Form nützlich sein.

Lösung

1. Es ist \(149=10^2+7^2\), also zum Beispiel \(149=(10+7i)(10-7i)\). 2. Es ist \(25a^2+81b^2=(5a)^2+(9b)^2=(5a+9bi)(5a-9bi)\). 3. Durch quadratische Ergänzung gilt \(x^2-8x+25=(x-4)^2+9\). Damit ist \(x^2-8x+25=(x-4+3i)(x-4-3i)\).

Antwort

a) Zum Beispiel \((10+7i)(10-7i)\) b) \((5a+9bi)(5a-9bi)\) c) \((x-4+3i)(x-4-3i)\)
42667612
Betrachte die komplexe Zahl \(z = \frac{k + 3i}{3 - i}\) mit dem reellen Parameter \(k \in \mathbb{R}\). a) Stelle \(z\) in der Form \(x + yi\) dar, wobei \(x\) und \(y\) von \(k\) abhängen. b) Bestimme den Wert von \(k\), für den \(z\) eine rein imaginäre Zahl ist. c) Ermittle alle Werte von \(k\), für die der Betrag der Zahl \(|z| = \sqrt{2}\) ist.

Denkanstöße

- Wie lässt sich ein Bruch mit einem Parameter so umformen, dass Real- und Imaginärteil getrennt sind? - Welche Eigenschaft muss der Realteil einer rein imaginären Zahl besitzen? - Wie ist der Betrag einer komplexen Zahl definiert, und wie kann man die Gleichung für den Betrag quadrieren, um die Wurzel zu eliminieren?

Lösung

1. Der Bruch wird mit der konjugierten Zahl des Nenners \(3 + i\) erweitert: \(\frac{(k + 3i)(3 + i)}{(3 - i)(3 + i)} = \frac{3k + ki + 9i + 3i^2}{9 + 1} = \frac{3k - 3 + (k + 9)i}{10}\). 2. Die Trennung in Real- und Imaginärteil ergibt \(z = \frac{3k - 3}{10} + \frac{k + 9}{10}i\). 3. Damit \(z\) rein imaginär ist, muss der Realteil gleich null sein: \(\frac{3k - 3}{10} = 0 \Rightarrow 3k = 3 \Rightarrow k = 1\). 4. Der Betrag ist definiert durch \(|z|^2 = x^2 + y^2\). Die Bedingung \(|z| = \sqrt{2}\) führt auf die Gleichung \(\frac{(3k - 3)^2 + (k + 9)^2}{100} = 2\). 5. Ausmultiplizieren und Zusammenfassen ergibt \(9k^2 - 18k + 9 + k^2 + 18k + 81 = 200\), was sich zu \(10k^2 + 90 = 200\) vereinfacht. 6. Lösen der Gleichung nach \(k\): \(10k^2 = 110 \Rightarrow k^2 = 11\). Die Lösungen sind \(k = \sqrt{11}\) und \(k = -\sqrt{11}\).

Antwort

a) \(z = \frac{3k - 3}{10} + \frac{k + 9}{10}i\) b) \(k = 1\) c) \(k = \sqrt{11}\) oder \(k = -\sqrt{11}\)
42667812
Gegeben ist die komplexe Zahl \(z = \frac{a + 6i}{2 - i}\) mit einem reellen Parameter \(a \in \mathbb{R}\). Bestimme den Wert von \(a\), für den \(z\) eine rein imaginäre Zahl ist. Berechne für diesen Fall auch den resultierenden Wert von \(z\).

Denkanstöße

- Welche Bedingung muss der Realteil einer komplexen Zahl erfüllen, damit diese rein imaginär ist? - Wie lässt sich ein Bruch mit einer komplexen Zahl im Nenner vereinfachen? - Versuche, den Ausdruck so umzuformen, dass Real- und Imaginärteil klar getrennt sind.

Lösung

1. Erweiterung des Bruchs mit dem konjugiert Komplexen des Nenners (\(2 + i\)) ergibt \(z = \frac{(a + 6i)(2 + i)}{(2 - i)(2 + i)} = \frac{2a + ai + 12i - 6}{4 + 1} = \frac{(2a - 6) + (a + 12)i}{5}\). 2. Zerlegung in Realteil \(\frac{2a - 6}{5}\) und Imaginärteil \(\frac{a + 12}{5}\). 3. Bedingung für eine rein imaginäre Zahl: Der Realteil muss Null sein (\(\operatorname{Re}(z) = 0\)). 4. Lösen der Gleichung \(2a - 6 = 0\) ergibt \(a = 3\). 5. Einsetzen von \(a = 3\) in den Imaginärteil liefert \(z = \frac{3 + 12}{5}i = 3i\).

Antwort

\(a = 3\); \(z = 3i\)
42668012
Gegeben ist die komplexe Zahl \(z = x + 4i\) mit \(x \in \mathbb{R}\). Bestimme den Wert von \(x\) so, dass das Quadrat \(z^2\) eine rein imaginäre Zahl mit einem positiven Imaginärteil ist.

Denkanstöße

- Wann bezeichnen wir eine komplexe Zahl als „rein imaginär“? Was bedeutet das für ihren Realteil? - Multipliziere den Ausdruck für \(z\) mit sich selbst und sortiere das Ergebnis nach Anteilen mit und ohne \(i\). - Setze die Bedingungen aus der Aufgabenstellung Schritt für Schritt in mathematische Gleichungen oder Ungleichungen um. - Wie viele Lösungen erhältst du für die Bedingung des Realteils und welche davon erfüllt auch die Bedingung für den Imaginärteil?

Lösung

1. Berechnung von \(z^2\) in Abhängigkeit von \(x\): \(z^2 = (x + 4i)^2 = x^2 + 2 \cdot x \cdot 4i + (4i)^2 = x^2 + 8xi - 16\). 2. Trennung in Real- und Imaginärteil: \(\operatorname{Re}(z^2) = x^2 - 16\) und \(\operatorname{Im}(z^2) = 8x\). 3. Bedingung für eine rein imaginäre Zahl anwenden: Der Realteil muss Null sein, also \(x^2 - 16 = 0\). Dies liefert die Lösungen \(x = 4\) oder \(x = -4\). 4. Bedingung für den positiven Imaginärteil prüfen: Es muss \(\operatorname{Im}(z^2) > 0\) gelten, also \(8x > 0\). 5. Auswahl der korrekten Lösung: Da \(8 \cdot 4 = 32 > 0\) und \(8 \cdot (-4) = -32 < 0\), ist die einzige gültige Lösung \(x = 4\).

Antwort

\(x = 4\)
42668212
Gegeben ist der Term \(w = \frac{i^n + i^{n+1}}{i^{n+2} + i^{n+3}}\) mit \(n \in \mathbb{N}\). Zeige durch Vereinfachung des Bruches, dass dieser Ausdruck für jede natürliche Zahl \(n\) denselben konstanten Wert annimmt, und bestimme diesen Wert.

Denkanstöße

- Kannst du im Zähler und im Nenner jeweils einen gemeinsamen Faktor ausklammern? - Erinnerst du dich an die Potenzgesetze für Division bei gleicher Basis? - Was passiert mit dem Bruch, wenn du Terme kürzt, die sowohl oben als auch unten stehen? - Hängt das Endergebnis am Ende noch von der Variablen \(n\) ab?

Lösung

1. Ausklammern des Faktors \(i^n\) im Zähler: \(i^n + i^{n+1} = i^n \cdot (1 + i)\). 2. Ausklammern des Faktors \(i^{n+2}\) im Nenner: \(i^{n+2} + i^{n+3} = i^{n+2} \cdot (1 + i)\). 3. Kürzen des gemeinsamen Faktors \((1 + i)\): Da \(1 + i \neq 0\), vereinfacht sich der Bruch zu \(\frac{i^n}{i^{n+2}}\). 4. Anwendung der Potenzgesetze: \(\frac{i^n}{i^{n+2}} = i^{n - (n+2)} = i^{-2}\). 5. Berechnung des konstanten Wertes: \(i^{-2} = \frac{1}{i^2} = \frac{1}{-1} = -1\). 6. Da das Ergebnis \(-1\) nicht mehr von \(n\) abhängt, ist die Unabhängigkeit gezeigt.

Antwort

Der Wert des Ausdrucks ist für alle \(n \in \mathbb{N}\) konstant \(-1\).
42668612
Gegeben ist die Summe \(S_n = \sum_{k=1}^{n} i^k = i^1 + i^2 + i^3 + \dots + i^n\). a) Berechne den Wert von \(S_{10}\). b) Bestimme alle natürlichen Zahlen \(n\) im Bereich \(1 \leq n \leq 100\), für die \(S_n = 0\) gilt. c) Zeige rechnerisch, dass \((1+i)^4\) eine reelle Zahl ist.

Denkanstöße

- Berechne die ersten paar Werte der Summe nacheinander. Fällt dir ein Muster auf, wie oft sich die Werte wiederholen? - Wie viele Summanden müssen zusammenkommen, damit sie sich gegenseitig aufheben? - Kannst du einen hohen Exponenten vereinfachen, indem du den Ausdruck schrittweise quadrierst?

Lösung

1. Die Summe von vier aufeinanderfolgenden Potenzen von \(i\) ist immer Null: \(i^1 + i^2 + i^3 + i^4 = i - 1 - i + 1 = 0\). Daher ist \(S_8 = 0\). Es verbleibt \(S_{10} = i^9 + i^{10} = i - 1\). 2. Da jede Vierergruppe von Summanden Null ergibt, ist \(S_n = 0\) genau dann erfüllt, wenn \(n\) ein Vielfaches von 4 ist. Im Bereich \(1\) bis \(100\) sind dies die 25 Zahlen \(n \in \{4, 8, 12, \dots, 100\}\). 3. Es gilt \((1+i)^2 = 1 + 2i + i^2 = 1 + 2i - 1 = 2i\). Damit folgt \((1+i)^4 = ((1+i)^2)^2 = (2i)^2 = 4i^2 = -4\). Da \(-4\) kein Imaginärteil besitzt, ist die Zahl reell.

Antwort

a) \(i - 1\) b) Alle Vielfachen von 4: \(n \in \{4, 8, 12, \dots, 100\}\) (insgesamt 25 Werte) c) \((1+i)^4 = -4\), was ein Element der reellen Zahlen ist.
42670012
Betrachte die komplexe Zahl \(z = a + bi\) mit \(a, b \in \mathbb{R}\). a) Leite eine allgemeine Bedingung für \(a\) und \(b\) her, unter der das Quadrat \(z^2\) eine reelle Zahl ist. b) Bestimme alle komplexen Zahlen \(z\), für die die Gleichung \(z^2 = -16\) erfüllt ist.

Denkanstöße

- Wann verschwindet der Imaginärteil beim Quadrieren einer komplexen Zahl? - Überlege dir, welche Teilausdrücke beim Ausmultiplizieren von \((a+bi)(a+bi)\) reell und welche imaginär werden. - Wenn das Ergebnis einer Quadrierung negativ ist, was sagt das über den Realteil der ursprünglichen Zahl aus? - Denke an die Definition der imaginären Einheit \(i\).

Lösung

1. Berechnung des Quadrats in algebraischer Form: \(z^2 = (a+bi)^2 = a^2 + 2abi + b^2i^2 = a^2 - b^2 + 2abi\) 2. Identifikation von Realteil \(\text{Re}(z^2) = a^2 - b^2\) und Imaginärteil \(\text{Im}(z^2) = 2ab\). 3. Bedingung für eine reelle Zahl: Der Imaginärteil muss Null sein. \(2ab = 0 \iff a = 0\) oder \(b = 0\). 4. Lösung von \(z^2 = -16\): Da \(-16\) reell ist, muss \(a = 0\) oder \(b = 0\) gelten. Fall 1: \(b = 0 \implies a^2 - 0^2 = -16 \implies a^2 = -16\). Da \(a \in \mathbb{R}\), gibt es hier keine Lösung. Fall 2: \(a = 0 \implies 0^2 - b^2 = -16 \implies b^2 = 16 \implies b = 4\) oder \(b = -4\). 5. Ergebnismenge: \(z_1 = 4i\) und \(z_2 = -4i\).

Antwort

a) \(z^2\) ist genau dann reell, wenn \(a = 0\) oder \(b = 0\) gilt. b) Die Lösungen sind \(z_1 = 4i\) und \(z_2 = -4i\).
42670912
Gegeben sind komplexe Zahlen in der algebraischen Form \(z=a+bi\). Bearbeite die folgenden Teilaufgaben: 1. Zeige allgemein, dass für jede komplexe Zahl \(z=a+bi\) der Ausdruck \(z^2+(\bar{z})^2\) stets eine reelle Zahl ergibt. 2. Berechne den Wert des Ausdrucks \(i^n+i^{-n}\) für die Fälle \(n=1\) und \(n=2\). 3. Paul stellt die Behauptung auf: „Das Produkt einer komplexen Zahl \(z\neq0\) mit ihrem Kehrwert \(\frac{1}{z}\) entspricht immer dem Betrag \(|z|\) dieser Zahl.“ Beurteile diese Aussage und begründe deine Entscheidung.

Denkanstöße

- Überlege, wie sich die binomischen Formeln auf komplexe Zahlen anwenden lassen. - Erinnere dich an die Definition der konjugiert komplexen Zahl. - Was passiert mit den Vorzeichen, wenn man \(i\) quadriert? - Überlege, was die Definition eines Kehrwertes für jede beliebige Zahl (außer Null) bedeutet.

Lösung

1. Einsetzen von \(z=a+bi\) und \(\bar{z}=a-bi\): \(z^2+(\bar{z})^2=(a+bi)^2+(a-bi)^2=(a^2-b^2+2abi)+(a^2-b^2-2abi)=2a^2-2b^2\). Da \(a,b\in\mathbb{R}\), ist das Ergebnis \(2(a^2-b^2)\) eine reelle Zahl. 2. Für \(n=1\): \(i^1+i^{-1}=i+\frac{1}{i}=i+\frac{i}{i^2}=i-i=0\). Für \(n=2\): \(i^2+i^{-2}=-1+\frac{1}{-1}=-1-1=-2\). 3. Die Aussage ist falsch. Das Produkt einer Zahl mit ihrem Kehrwert ist per Definition immer \(z\cdot\frac{1}{z}=1\). Der Betrag \(|z|=\sqrt{a^2+b^2}\) ist nur dann gleich \(1\), wenn die Zahl auf dem Einheitskreis der Gaußschen Zahlenebene liegt. Gegenbeispiel: Für \(z=2\) ist \(z\cdot\frac{1}{z}=1\), aber \(|z|=2\).

Antwort

1. Der Ausdruck vereinfacht sich zu \(2(a^2-b^2)\), was für reelle \(a,b\) stets reell ist. 2. Für \(n=1\) ist der Wert \(0\), für \(n=2\) ist der Wert \(-2\). 3. Die Aussage ist falsch, da \(z\cdot z^{-1}\) immer \(1\) ergibt, der Betrag \(|z|\) jedoch jeden positiven reellen Wert annehmen kann.
42671012
Untersuche die folgenden Eigenschaften komplexer Zahlen: 1. Bestimme die algebraische Form \(a + bi\) der komplexen Zahl \(w = \frac{(1 + i)^4}{1 - i}\). 2. Gegeben ist die komplexe Zahl \(z = 1 + \sqrt{3}i\). Berechne \(z^2\) und zeige rechnerisch, dass der Ausdruck \(z^2 - 2z\) eine reelle Zahl ist. 3. Ermittle alle reellen Zahlen \(x\), für die der Bruch \(\frac{x + i}{x - i}\) eine rein imaginäre Zahl ergibt.

Denkanstöße

- Nutze bei Brüchen die Erweiterung mit dem konjugiert Komplexen des Nenners, um den Nenner reell zu machen. - Potenzen wie \((1+i)^4\) lassen sich leichter berechnen, wenn man zuerst das Quadrat bildet. - Eine Zahl ist rein imaginär, wenn ihr Realteil exakt Null ist. - Achte beim Quadrieren von Wurzeln und der imaginären Einheit auf die Vorzeichen.

Lösung

1. Berechnung von \((1 + i)^2 = 1 + 2i - 1 = 2i\). Damit ist \((1 + i)^4 = (2i)^2 = -4\). Division durch \(1 - i\): \(w = \frac{-4}{1 - i} \cdot \frac{1 + i}{1 + i} = \frac{-4 - 4i}{1^2 - i^2} = \frac{-4 - 4i}{2} = -2 - 2i\). 2. \(z^2 = (1 + \sqrt{3}i)^2 = 1 + 2\sqrt{3}i + (\sqrt{3}i)^2 = 1 + 2\sqrt{3}i - 3 = -2 + 2\sqrt{3}i\). Berechnung von \(z^2 - 2z = (-2 + 2\sqrt{3}i) - 2(1 + \sqrt{3}i) = -2 + 2\sqrt{3}i - 2 - 2\sqrt{3}i = -4\). Da \(-4 \in \mathbb{R}\), ist der Ausdruck reell. 3. Erweitern mit dem Konjugierten des Nenners: \(\frac{x + i}{x - i} = \frac{(x + i)^2}{x^2 + 1} = \frac{x^2 - 1 + 2xi}{x^2 + 1} = \frac{x^2 - 1}{x^2 + 1} + \frac{2x}{x^2 + 1}i\). Damit die Zahl rein imaginär ist, muss der Realteil Null sein: \(\frac{x^2 - 1}{x^2 + 1} = 0 \implies x^2 - 1 = 0 \implies x = 1\) oder \(x = -1\).

Antwort

1. \(w = -2 - 2i\) 2. \(z^2 = -2 + 2\sqrt{3}i\); der Ausdruck \(z^2 - 2z\) ergibt \(-4\). 3. \(x = 1\) oder \(x = -1\).
42672412
Konstruiere eine quadratische Gleichung \(z^2 + bz + c = 0\), deren Lösungen die komplexen Zahlen \(z_1 = 2 + i\) und \(z_2 = 1 - 3i\) sind. Ermittle die Koeffizienten \(b\) und \(c\) in algebraischer Form \(x + iy\).

Denkanstöße

- Hier sind die Koeffizienten selbst komplexe Zahlen. Du kannst die Gleichung direkt aus der Produktform \((z - z_1)(z - z_2) = 0\) entwickeln. - Achte beim Multiplizieren der komplexen Zahlen besonders auf das Vorzeichen von \(i^2\). - Wie hängen Summe und Produkt der Wurzeln mit den Koeffizienten der Normalform zusammen?

Lösung

1. Verwendung des Satzes von Vieta für die Koeffizienten: \(b = -(z_1 + z_2)\) und \(c = z_1 \cdot z_2\). 2. Berechnung des Koeffizienten \(b\): \(z_1 + z_2 = (2 + i) + (1 - 3i) = 3 - 2i\). Somit ist \(b = -(3 - 2i) = -3 + 2i\). 3. Berechnung des Koeffizienten \(c\): \(z_1 \cdot z_2 = (2 + i)(1 - 3i) = 2 \cdot 1 + 2 \cdot (-3i) + i \cdot 1 + i \cdot (-3i) = 2 - 6i + i - 3i^2\). 4. Da \(i^2 = -1\), ergibt sich \(c = 2 - 5i + 3 = 5 - 5i\). 5. Die quadratische Gleichung lautet \(z^2 + (-3 + 2i)z + (5 - 5i) = 0\).

Antwort

Die Koeffizienten sind \(b = -3 + 2i\) und \(c = 5 - 5i\). Die Gleichung lautet \(z^2 + (-3 + 2i)z + (5 - 5i) = 0\).
42673212
Eine quadratische Gleichung der Form \(z^2 + pz + q = 0\) mit den reellen Koeffizienten \(p, q \in \mathbb{R}\) hat die komplexe Lösung \(z_1 = 3 - 4i\). a) Bestimme die zweite Lösung \(z_2\) der Gleichung und begründe deine Antwort kurz. b) Ermittle die Werte für die Koeffizienten \(p\) und \(q\). c) Weise durch die Berechnung der Diskriminante \(D = p^2 - 4q\) nach, dass die Gleichung keine reellen Lösungen besitzt.

Denkanstöße

- Welche besondere Eigenschaft haben die Nullstellen einer quadratischen Funktion mit reellen Koeffizienten, wenn die Diskriminante negativ ist? - Nutze den Zusammenhang zwischen den Nullstellen und den Parametern \(p\) und \(q\) einer quadratischen Gleichung in Normalform. - Was muss für die Diskriminante gelten, damit eine Gleichung nur komplexe (nicht-reelle) Lösungen hat?

Lösung

1. Da die Koeffizienten \(p\) und \(q\) reell sind, müssen komplexe Lösungen paarweise konjugiert auftreten. Somit ist \(z_2 = \bar{z}_1 = 3 + 4i\). 2. Nach dem Satz von Vieta gilt \(p = -(z_1 + z_2)\). Einsetzen ergibt \(p = -(3 - 4i + 3 + 4i) = -6\). 3. Für den Koeffizienten \(q\) gilt nach Vieta \(q = z_1 \cdot z_2\). Einsetzen ergibt \(q = (3 - 4i)(3 + 4i) = 3^2 + 4^2 = 9 + 16 = 25\). 4. Berechnung der Diskriminante: \(D = (-6)^2 - 4 \cdot 25 = 36 - 100 = -64\). Da \(D < 0\) ist, besitzt die Gleichung keine reellen Lösungen.

Antwort

a) \(z_2 = 3 + 4i\), da bei reellen Koeffizienten komplexe Lösungen immer konjugiert komplex auftreten. b) \(p = -6\) und \(q = 25\). c) \(D = -64\). Da \(D < 0\), gibt es keine reellen Lösungen.
42673512
Gegeben ist die Menge \(M\) aller komplexen Zahlen \(z = x + iy\), welche die folgenden zwei Bedingungen gleichzeitig erfüllen: 1) \(|z - (1 + 2i)| \le 2\) 2) \(\text{Im}(z) \ge 2\) Beschreibe die Form der Punktmenge \(M\) in der Gaußschen Zahlenebene geometrisch und berechne ihren Flächeninhalt.

Denkanstöße

- Was bedeutet der Betrag einer Differenz zweier komplexer Zahlen geometrisch? - Welche geometrische Form wird durch eine Ungleichung mit einem festen Radius beschrieben? - Wie wirkt sich eine Bedingung an den Imaginärteil auf die Position in der Ebene aus? - Skizziere die beiden Bedingungen in einem Koordinatensystem, um die Schnittmenge zu erkennen.

Lösung

1. Die Bedingung \(|z - (1 + 2i)| \le 2\) beschreibt eine Kreisscheibe in der Gaußschen Zahlenebene mit dem Mittelpunkt \(C(1|2)\) und dem Radius \(r = 2\). 2. Die Bedingung \(\text{Im}(z) \ge 2\) beschreibt eine Halbebene, die alle Punkte oberhalb oder auf der horizontalen Geraden \(y = 2\) umfasst. 3. Da der Mittelpunkt des Kreises \(C(1|2)\) genau auf der Begrenzungsgeraden \(y = 2\) der Halbebene liegt, halbiert diese Gerade die Kreisscheibe. Die Schnittmenge ist somit eine Halbkreisscheibe. 4. Der Flächeninhalt eines Kreises berechnet sich durch \(A_{\text{Kreis}} = \pi r^2\). Für den Halbkreis ergibt sich \(A = \frac{1}{2} \cdot \pi \cdot 2^2 = 2\pi \approx 6{,}28\).

Antwort

Die Punktmenge \(M\) beschreibt eine Halbkreisscheibe mit Radius \(2\). Ihr Flächeninhalt beträgt \(2\pi\).
42673612
Betrachte die quadratische Gleichung \(z^2 - 4z + 13 = 0\) über der Grundmenge \(\mathbb{C}\). a) Bestimme die beiden komplexen Lösungen \(z_1\) und \(z_2\) der Gleichung. b) Überprüfe durch Rechnung, dass für diese Lösungen die Beziehungen \(z_1 + z_2 = 4\) und \(z_1 \cdot z_2 = 13\) erfüllt sind. c) Die Lösungen \(z_1\) und \(z_2\) bilden zusammen mit dem Koordinatenursprung \(O(0|0)\) ein Dreieck in der Gaußschen Zahlenebene. Berechne den Flächeninhalt dieses Dreiecks.

Denkanstöße

- Wie löst man quadratische Gleichungen, wenn die Diskriminante negativ ist? - Erinnerst du dich an den Satz von Vieta für quadratische Gleichungen? - Stelle dir die komplexen Zahlen als Punkte in einem Koordinatensystem vor. - Welche einfache Formel für Dreiecksflächen könnte hier nützlich sein, wenn eine Seite parallel zu einer Achse verläuft?

Lösung

1. Berechnung der Lösungen mit der allgemeinen Lösungsformel: \(z_{1,2} = \frac{4 \pm \sqrt{16 - 4 \cdot 13}}{2} = \frac{4 \pm \sqrt{-36}}{2} = \frac{4 \pm 6i}{2}\). Daraus folgen \(z_1 = 2 + 3i\) und \(z_2 = 2 - 3i\). 2. Überprüfung der Summe: \(z_1 + z_2 = (2 + 3i) + (2 - 3i) = 4\). 3. Überprüfung des Produkts: \(z_1 \cdot z_2 = (2 + 3i)(2 - 3i) = 2^2 - (3i)^2 = 4 - (-9) = 13\). 4. Die Eckpunkte des Dreiecks sind \(O(0|0)\), \(P_1(2|3)\) und \(P_2(2|-3)\). 5. Die Seite zwischen \(P_1\) und \(P_2\) liegt auf der Geraden \(x = 2\) und hat die Länge \(g = |3 - (-3)| = 6\). 6. Die Höhe des Dreiecks bezüglich dieser Grundseite ist der Abstand des Ursprungs zur Geraden \(x = 2\), also \(h = 2\). 7. Der Flächeninhalt beträgt \(A = \frac{1}{2} g h = \frac{1}{2} \cdot 6 \cdot 2 = 6\).

Antwort

a) \(z_1 = 2 + 3i\), \(z_2 = 2 - 3i\) b) Rechnung bestätigt die Werte: Summe \(4\), Produkt \(13\). c) Der Flächeninhalt des Dreiecks beträgt \(6\).
42700712
Bestimme die reellen Zahlen \(x\) und \(y\), für die die folgende Gleichung gilt: \(\frac{x}{1+i} + \frac{y}{1-2i} = 1\)

Denkanstöße

- Kannst du die Brüche so umschreiben, dass keine imaginären Einheiten mehr im Nenner stehen? - Was muss für die Real- und Imaginärteile gelten, damit zwei komplexe Zahlen identisch sind? - Hast du versucht, die Gleichung so umzuformen, dass sie die Form \(a + bi = c + di\) annimmt? - Könntest du ein Gleichungssystem mit zwei Unbekannten aufstellen?

Lösung

1. Multiplikation der Brüche mit den konjugiert komplexen Zahlen der Nenner zur Rationalisierung: \(\frac{x(1-i)}{(1+i)(1-i)} + \frac{y(1+2i)}{(1-2i)(1+2i)} = 1\). 2. Vereinfachung der Nenner: \(\frac{x(1-i)}{2} + \frac{y(1+2i)}{5} = 1\). 3. Multiplikation der gesamten Gleichung mit dem Hauptnenner \(10\): \(5x(1-i) + 2y(1+2i) = 10\). 4. Ausmultiplizieren und Sortieren nach Real- und Imaginärteil: \((5x + 2y) + i(4y - 5x) = 10 + 0i\). 5. Aufstellen eines linearen Gleichungssystems durch Vergleich von Real- und Imaginärteil: I: \(5x + 2y = 10\) II: \(4y - 5x = 0 \Rightarrow 5x = 4y\) 6. Einsetzen von II in I: \(4y + 2y = 10 \Rightarrow 6y = 10 \Rightarrow y = \frac{5}{3}\). 7. Berechnung von \(x\): \(5x = 4 \cdot \frac{5}{3} \Rightarrow 5x = \frac{20}{3} \Rightarrow x = \frac{4}{3}\).

Antwort

Die Gleichung ist für \(x = \frac{4}{3}\) und \(y = \frac{5}{3}\) erfüllt.
42816412
Gegeben ist die komplexe Zahl \(w = \frac{x + 2i}{2 + xi}\) mit einem reellen Parameter \(x \in \mathbb{R}\). Bestimme alle Werte für \(x\), für die \(w\) eine reelle Zahl ist.

Denkanstöße

- Wann ist eine komplexe Zahl eine reelle Zahl? Was muss für ihren Imaginärteil gelten? - Bringe den Ausdruck zuerst in die Form \(a + bi\), indem du den Nenner reell machst. - Der Parameter \(x\) ist als reell gegeben, das vereinfacht die Bestimmung von Real- und Imaginärteil. - Ein Bruch ist genau dann null, wenn sein Zähler null ist.

Lösung

1. Den Bruch mit der konjugiert komplexen Zahl des Nenners \(2 - xi\) erweitern: \(w = \frac{(x + 2i)(2 - xi)}{(2 + xi)(2 - xi)}\). 2. Den Nenner berechnen: \(2^2 + x^2 = 4 + x^2\). 3. Den Zähler ausmultiplizieren: \(2x - x^2 i + 4i - 2xi^2 = 2x - x^2 i + 4i + 2x = 4x + i(4 - x^2)\). 4. Den Imaginärteil von \(w\) bestimmen: \(\text{Im}(w) = \frac{4 - x^2}{4 + x^2}\). 5. Damit \(w\) reell ist, muss der Imaginärteil null sein: \(4 - x^2 = 0\). 6. Die Gleichung lösen: \(x^2 = 4\), woraus \(x_1 = 2\) und \(x_2 = -2\) folgt.

Antwort

\(x = 2\) oder \(x = -2\)
55684012
Untersuche mit einem geeigneten digitalen Werkzeug die Mandelbrot-Iteration \(z_0=0\), \(z_{n+1}=z_n^2+c\) für die reellen Parameter \(c=-2,-1{,}9,-1{,}8,\dots,0{,}5\). Iteriere jeweils höchstens \(100\) Schritte und brich für einen Parameter sofort ab, sobald \(|z_n|>2\) gilt. a) Gib den größten untersuchten Parameter an, bei dem innerhalb von \(100\) Schritten kein Entkommen beobachtet wird, und den kleinsten untersuchten Parameter, bei dem Entkommen beobachtet wird. b) Gib für \(c=0{,}2\) den mit dem Werkzeug berechneten Wert \(z_{100}\) auf fünf Nachkommastellen an. Bestimme für \(c=0{,}3\) den ersten Index \(n\), für den \(|z_n|>2\) gilt. c) Erkläre, warum ein beobachtetes Entkommen die Nichtzugehörigkeit zur Mandelbrot-Menge beweist, während „kein Entkommen nach \(100\) Schritten“ allein noch kein Beweis für die Zugehörigkeit ist.

Denkanstöße

- Verwende für jeden Parameter dieselbe Abbruchregel und dieselbe maximale Iterationszahl. - Bei Teil b) sind ein numerischer Endwert und ein erster Überschreitungsindex gefragt; beides sollte direkt aus der Iteration stammen. - Unterscheide logisch zwischen einem Kriterium, das nach endlich vielen Schritten entscheidet, und einer Beobachtung, die nur bis zu einer endlichen Iterationszahl reicht.

Lösung

1. Der digitale Test zeigt für die untersuchten Werte bis einschließlich \(c=0{,}2\) innerhalb von \(100\) Schritten kein Entkommen. Für \(c=0{,}3\) tritt Entkommen auf. Damit sind \(0{,}2\) beziehungsweise \(0{,}3\) die gesuchten benachbarten Rasterwerte. 2. Für \(c=0{,}2\) liefert die Iteration \(z_{100}\approx0{,}27639\). Für \(c=0{,}3\) gilt erstmals bei \(n=12\): \(|z_{12}|>2\). 3. Nach dem Fluchtkriterium kann ein Parameter nach dem ersten Wert mit Betrag größer als \(2\) nicht zur Mandelbrot-Menge gehören. Eine endliche Zahl beschränkter Iterationswerte schließt dagegen ein späteres Entkommen nicht aus.

Antwort

a) Größter untersuchter Wert ohne beobachtetes Entkommen: \(c=0{,}2\); kleinster untersuchter Wert mit Entkommen: \(c=0{,}3\). b) \(z_{100}\approx0{,}27639\) für \(c=0{,}2\); für \(c=0{,}3\) erstmals \(|z_{12}|>2\). c) Entkommen liefert durch das Fluchtkriterium einen Beweis der Nichtzugehörigkeit; aus nur \(100\) nicht entkommenen Schritten folgt noch kein Beweis der Zugehörigkeit.
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Erzeuge mit einem geeigneten digitalen Werkzeug eine kleine Fluchtzeit-Darstellung der Mandelbrot-Iteration \(z_0=0\), \(z_{n+1}=z_n^2+c\). Verwende die Parameter \(c=a+bi\) mit \(a\in\{-1{,}5;-1;-0{,}5;0;0{,}5\}\) und \(b\in\{1;0{,}5;0;-0{,}5;-1\}\). Iteriere für jeden Parameter höchstens \(50\) Schritte. Trage in eine \(5\times5\)-Tabelle den ersten Index \(n\) ein, für den \(|z_n|>2\) gilt; schreibe „–“, wenn bis \(n=50\) kein Entkommen beobachtet wird. Ordne die Zeilen nach \(b=1,0{,}5,0,-0{,}5,-1\) und die Spalten nach den angegebenen \(a\)-Werten. a) Gib die vollständig ausgefüllte Tabelle an. b) Beschreibe die Symmetrie der Tabelle bezüglich \(b\) und \(-b\). c) Erkläre diese Symmetrie mithilfe der komplexen Konjugation.

Denkanstöße

- Nutze für alle \(25\) Parameter exakt dieselbe Abbruchregel und dieselbe maximale Iterationszahl. - Vergleiche nach dem Ausfüllen nicht einzelne Felder, sondern ganze Zeilen oberhalb und unterhalb der reellen Achse. - Überlege für die Begründung, wie sich Quadrieren und Addieren mit dem komplexen Konjugieren vertragen.

Lösung

1. Die digitale Iteration liefert die Tabelle <table><tr><th>\(b\backslash a\)</th><th>\(-1{,}5\)</th><th>\(-1\)</th><th>\(-0{,}5\)</th><th>\(0\)</th><th>\(0{,}5\)</th></tr><tr><td>\(1\)</td><td>2</td><td>3</td><td>4</td><td>–</td><td>2</td></tr><tr><td>\(0{,}5\)</td><td>3</td><td>5</td><td>–</td><td>–</td><td>5</td></tr><tr><td>\(0\)</td><td>–</td><td>–</td><td>–</td><td>–</td><td>5</td></tr><tr><td>\(-0{,}5\)</td><td>3</td><td>5</td><td>–</td><td>–</td><td>5</td></tr><tr><td>\(-1\)</td><td>2</td><td>3</td><td>4</td><td>–</td><td>2</td></tr></table> 2. Die Zeile zu \(b\) stimmt jeweils mit der Zeile zu \(-b\) überein. Die Fluchtzeit-Darstellung ist an der reellen Achse symmetrisch. 3. Startet die Iteration mit \(z_0=0\), dann ist die Folge zum Parameter \(\bar c\) in jedem Schritt die konjugierte Folge zum Parameter \(c\). Konjugierte komplexe Zahlen haben denselben Betrag. Daher tritt \(|z_n|>2\) bei \(c\) und \(\bar c\) im selben Schritt ein.

Antwort

a) <table><tr><th>\(b\backslash a\)</th><th>\(-1{,}5\)</th><th>\(-1\)</th><th>\(-0{,}5\)</th><th>\(0\)</th><th>\(0{,}5\)</th></tr><tr><td>\(1\)</td><td>2</td><td>3</td><td>4</td><td>–</td><td>2</td></tr><tr><td>\(0{,}5\)</td><td>3</td><td>5</td><td>–</td><td>–</td><td>5</td></tr><tr><td>\(0\)</td><td>–</td><td>–</td><td>–</td><td>–</td><td>5</td></tr><tr><td>\(-0{,}5\)</td><td>3</td><td>5</td><td>–</td><td>–</td><td>5</td></tr><tr><td>\(-1\)</td><td>2</td><td>3</td><td>4</td><td>–</td><td>2</td></tr></table> b) Die Zeilen zu \(b\) und \(-b\) sind identisch; die Darstellung ist zur reellen Achse symmetrisch. c) Für konjugierte Parameter entstehen konjugierte Iterationsfolgen mit gleichen Beträgen und daher gleichen Fluchtzeiten.
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Bestimme alle komplexen Zahlen \(z = a + bi\), welche die Gleichung \(z \cdot \bar{z} + 2z = 12 + 4i\) erfüllen. Gib die Lösungen in algebraischer Form an. Dabei bezeichnet \(\bar{z}\) die zu \(z\) konjugiert komplexe Zahl.

Denkanstöße

- Was bedeutet die Notation \(\bar{z}\) für eine komplexe Zahl \(z = a + bi\)? - Wie lautet der Ausdruck für das Produkt \(z \cdot \bar{z}\)? - Wann sind zwei komplexe Zahlen genau dann gleich? - Kannst du die Gleichung in einen Realteil und einen Imaginärteil zerlegen?

Lösung

1. Substitution von \(z = a+bi\) und \(\bar{z} = a-bi\) in die Gleichung. 2. Vereinfachung des Produkts \(z \cdot \bar{z} = a^2 + b^2\). 3. Aufstellen der Gleichung: \((a^2 + b^2) + 2(a+bi) = 12 + 4i\). 4. Trennung der Gleichung in Realteil (\(a^2 + b^2 + 2a = 12\)) und Imaginärteil (\(2b = 4\)). 5. Lösung des Imaginärteils: \(b = 2\). 6. Einsetzen von \(b\) in die Realteil-Gleichung: \(a^2 + 4 + 2a = 12 \Rightarrow a^2 + 2a - 8 = 0\). 7. Lösen der quadratischen Gleichung für \(a\): \(a_1 = 2\) und \(a_2 = -4\). 8. Bildung der komplexen Zahlen: \(z_1 = 2+2i\) und \(z_2 = -4+2i\).

Antwort

\(z_1 = 2 + 2i\), \(z_2 = -4 + 2i\)
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Berechne alle komplexen Lösungen der Gleichung \((z+1)^4 - 2(z+1)^2 - 8 = 0\).

Denkanstöße

- Kannst du einen wiederkehrenden Ausdruck in der Gleichung durch eine neue Variable ersetzen? - Welche Form nimmt die Gleichung an, wenn du \((z+1)^2\) als eine Einheit betrachtest? - Wie findest du die Werte für \(z\), nachdem du die Hilfsvariable berechnet hast? - Denke daran, dass Wurzeln aus negativen Zahlen im Komplexen existieren.

Lösung

1. Substitution \(u = (z+1)^2\) führt auf die quadratische Gleichung \(u^2 - 2u - 8 = 0\). 2. Bestimmung der Lösungen für \(u\) mittels quadratischer Lösungsformel: \(u_1 = 4\) und \(u_2 = -2\). 3. Rücksubstitution für \(u_1 = 4\): Aus \((z+1)^2 = 4\) folgt \(z+1 = 2\) oder \(z+1 = -2\), woraus sich die reellen Lösungen \(z_1 = 1\) und \(z_2 = -3\) ergeben. 4. Rücksubstitution für \(u_2 = -2\): Aus \((z+1)^2 = -2\) folgt \(z+1 = i\sqrt{2}\) oder \(z+1 = -i\sqrt{2}\), woraus sich die komplexen Lösungen \(z_3 = -1 + i\sqrt{2}\) und \(z_4 = -1 - i\sqrt{2}\) ergeben.

Antwort

\(1, -3, -1 \pm i\sqrt{2}\)
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Bestimme alle reellen Werte für \(x\) und \(y\), welche die folgende Gleichung im Bereich der komplexen Zahlen erfüllen: \((x + yi)^2 = 3 + 4i\)

Denkanstöße

- Wie lässt sich das Quadrat einer Summe auf der linken Seite entwickeln? - Welche Bedingungen müssen erfüllt sein, damit der Realteil der linken Seite dem Realteil der rechten Seite entspricht? - Wenn du ein System von Gleichungen hast, wie kannst du eine Variable eliminieren? - Achte darauf, dass \(x\) und \(y\) laut Aufgabenstellung reell sein müssen – was bedeutet das für mögliche Lösungen einer quadratischen Gleichung?

Lösung

1. Ausmultiplizieren der linken Seite unter Verwendung von \(i^2 = -1\): \(x^2 - y^2 + 2xyi = 3 + 4i\). 2. Durchführung eines Koeffizientenvergleichs für Real- und Imaginärteil: I: \(x^2 - y^2 = 3\) II: \(2xy = 4 \Rightarrow xy = 2\) 3. Auflösen von II nach \(y\): \(y = \frac{2}{x}\) (da \(x=0\) keine Lösung für II ist). 4. Einsetzen in I: \(x^2 - \left(\frac{2}{x}\right)^2 = 3 \Rightarrow x^2 - \frac{4}{x^2} = 3\). 5. Multiplikation mit \(x^2\) führt auf eine biquadratische Gleichung: \(x^4 - 3x^2 - 4 = 0\). 6. Substitution \(u = x^2\) (mit \(u \ge 0\)): \(u^2 - 3u - 4 = 0\). 7. Lösung der quadratischen Gleichung ergibt \(u_1 = 4\) und \(u_2 = -1\). Da \(x\) reell ist, muss \(x^2 = 4\) gelten. 8. Bestimmung der Werte für \(x\): \(x_1 = 2\) und \(x_2 = -2\). 9. Bestimmung der zugehörigen \(y\)-Werte: Für \(x_1 = 2\) folgt \(y_1 = 1\); für \(x_2 = -2\) folgt \(y_2 = -1\).

Antwort

Die Lösungen sind \(x_1 = 2, y_1 = 1\) und \(x_2 = -2, y_2 = -1\).

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